
Einer rennt Einer hinterher· Folge 152
#152 Schmidti rennt - Hendrik joggt: Recovery und die Kunst des Wiedereinstiegs
Dienstag, 19. Mai 2026 · 1 h 09
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Shownotes
Der Wings for Life steckt Hendrik und Schmidti noch ordentlich in den Beinen. Klar: So ein langer Ritt bei warmen Bedingungen braucht seine Zeit. Spannend dabei: Hendrik hat diesmal besonders auf seine Pulswerte geschaut – und sich ausnahmsweise mal ein bisschen wie „einer von uns“ gefühlt.
Doch lange hält die Regenerationseuphorie nicht an. Schuld daran ist auch Mo Abdilaahi: Deutscher Rekord über 3000 Meter! 7,5 Runden lang unter 60 Sekunden – komplett verrückt. Klar, dass es Schmidti danach direkt wieder auf die Bahn zieht.
Außerdem wird’s konkret: Was passiert eigentlich im Herbst bei Hendrik? Marathon? EM? Beides? Nichts? Auch darüber wird diskutiert.
Also: Laufschuhe an, mit rauskommen und gemeinsam auf besseres Wetter warten.
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Eine Woche ist rum und die Beine sind so ein bisschen frischer. Also zumindest bei mir, Hendrik, wie sieht's bei dir aus nach dieser 60 Kilometer Belastung? Wir sprechen heute auch darüber, dass es nicht immer einfach ist. Und ich habe gerade wirklich einen relativ schwierigen Einstieg zu gehen. Aber auch damit kommen wir zurecht und wir verraten euch heute, wie das funktioniert. Wir sind heute richtig schnell unterwegs, sprechen natürlich auch mal über diesen phänomenalen deutschen Rekord von Moe abdelai, blicken aber natürlich auch in Richtung Herbstmarathon.
Das ist spannend, besonders bei Hendrik, also dranbleiben, einer rennt einer hinterher, euer Lauf Podcast. Herr Schmidti, die Tage danach, die Woche danach, nach The Wings for Life, nach dieser langen, Mal mehr, mal weniger langen Belastung. Aber insgesamt glaube ich schon. Ne ziemliche Herausforderung, die wir da an den Beinen haben.
Die Frage, die sich stellt ist, wie geht es dir, wie geht es uns? Ja, mir geht es jetzt wieder ganz gut. Ich hab die ersten 23 Tage danach sehr müde Beine gehabt, aber es war vor allem mental hart. Ich bin in so n Loch gefallen, weil das natürlich ja das Wochenende war, belastend, positiv, belastend insofern. Dass viel los war, Menschen getroffen, dann noch lange gelaufen.
Die Sonne hat Spuren hinterlassen und da war ich einfach platt und müde, hab auch Ruhetage gemacht. Aber jetzt in Richtung Wochenende wurde es besser, das Wetter leider nicht. Das ist ja immer noch irgendwie, wo ich mich frage von wegen Wonnemonat Mai, also was soll das? Aber gut, das ist n anderes Thema, Ich fühl mich besser, die Motivation kommt zurück, ich bin auch heute schon wieder 20 Kilometer gelaufen, hab jetzt insgesamt 46 wochenkilometer. Es ist ne schöne Mischung gewesen aus Pause und regenerativen Läufen.
Nur einmal gestern, da hat es gescheppert, da hab ich mir so n bisschen. Weil ich Bock hatte. Tempo zurückgeholt und war auf der Bahn und insofern geht es mir gut. Wie geht es dir, weil du, du bist ja doppelt so lange gelaufen, also 60 Kilometer. Ja, die 60 Kilometer, die sind ja noch in die letzte Woche, also in die Vorwoche gefallen. Wir nehmen heute am Sonntag auf.
Das heißt, die zählen nicht und ich glaube, bei Wochenkilometern bist du in dieser Woche mir tatsächlich ein Paar voraus. Also ich habe wirklich da ein bisschen Tage jetzt einfach gebraucht, um das Ganze früher auch noch mal aus den Beinen irgendwie rauszukriegen und die Regeneration, die ist schon ein bisschen schleppend, das war schon alles sehr, sehr anstrengend, auch Boston Marathon, vor allem noch diese sehr lange und sehr intensive Vorbereitung darauf, und das spüre ich, und jetzt ist für mich eben ein ganz wichtiger Zeitpunkt, wieder reinzukommen. Wir haben die Tage nach Wings for Life ja in. In Achenkirch verbracht.
Ein sehr tollen Hotel, konnte euch bei Instagram mal angucken, da haben wir ein bisschen Eindrücke darüber geteilt und diese Tage taten schon auch sehr sehr gut. Es waren dann wirklich mal 45 Tage wo man es wirklich auch mal ein bisschen genießen konnte drumherum, es war immer noch trotzdem mehr zu tun als man denkt, wenn man wirklich jetzt die Bilder nur bei Social Media sieht, ne dann dann ist es da wirklich die Auszeit, aber wir hatten drumherum dann doch auch noch sehr viel Arbeit, die tatsächlich auf dem Schreibtisch lag, die auch gemacht werden musste, dementsprechend bin ich jetzt. Froh, langsam auch wieder mehr Fokus tatsächlich dann auf die reine sportliche Tätigkeit legen
zu können. Das Training wird hochgefahren, das Drumherum wird runtergefahren und das sind ganz gute Aussichten, aber ist tatsächlich für mich schon noch etwas schleppend gerade und fällt mir auch nicht ganz einfach jetzt wieder so n wie ich Smoothie einstieg auch zu finden. Da muss ich ja mal n bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ihr Lieben, was ich jetzt erzähle, macht Hendrik Pfeiffer irgendwie menschlich nahbar.
Die Esta hat mir gesagt. Ja, da musst du, da musst du jetzt durch. Die Esther hat mir gesagt, du hast einen Tag gehabt, jetzt nach dem Wings for Life, da bist du 9 Kilometer gelaufen im 54 und 20er Schnitt oder irgendwie so 5 20er schnitt und warst richtig platt und dann ihr wisst, ich liebe den Henrik, er ist ein feiner Kerl, aber innerlich dachte ich, ah Wahnsinn klasse, also Klasse im Sinne von jetzt keine Schaden. Freude, aber Hey, auch ein Profi hat mal solche Tage. Bitte erzähl uns mehr davon. 9 Kilometer im 525 er Schnitt Henrik Pfeiffer.
Ja, du machst halt schon nach diesem Wings for Life 3 Tage. Wirklich ganz Pause mache ich so nach dem normalen Marathon auch, aber dann gerade auch, weil es bei mir jetzt ja nicht vergleichbar war im letzten Jahr, was die reine Belastung anging, ne, da war ich ja schon immer ein paar Kilometer weniger unterwegs und auch natürlich deutlich langsamer, nachdem ich da auf Ester eben auch gewartet habe.
Hatte ich ja sogar noch ne komfortable Pause mir eingebaut. Aber, und das ist glaube ich schon ganz interessant, auch jetzt sowohl für euch, die es hören, als auch für mich, der es erlebt hat. Diese warmen Temperaturen scheinen wirklich noch mal so einem Rennen n völlig anderen Charakter zu verleihen und das hat schon n Impact auf den Körper gehabt, also dementsprechend ja war ich da bis heute noch bin ich noch geschlaucht von dem ganzen, Ich glaube es ist auch die Kombination natürlich ne war.
Wirklich wie Richtung Boston auch sehr sehr erforderlich. Bin all in gegangen in dieser Vorbereitung, habe in Boston natürlich auch eher offenes Visier gehabt und dann wurde ich natürlich auch in Düsseldorf noch mal gefordert beim Halbmarathon, also es war schon dann relativ viel dafür, dass ein Off Season war, habe aber drumherum tatsächlich dann auch wirklich mal Tage gehabt, wo ich einfach gesagt habe, heute nicht und das ist auch gut und gesund, glaube ich, und ich bin auch froh, das gemacht zu haben, weil ich jetzt auch zumindest mental mich immer besser wieder gewappnet fühle für die nächste Vorbereitung, die dann anstehen wird, aber.
Ja, das Rennen selbst in in München war dann einfach dadurch noch mal viel, viel anstrengender, als wir uns gedacht hätte, weil es eben so warm war und die Sonneneinstrahlung zu hoch war. Und das habe ich dann eben am Donnerstag, als ich diesen Lauf gemacht habe, hier in in Österreich dann auch sehr, sehr deutlich gespürt, es war überhaupt nicht schön, da hat gar keinen Spaß gemacht, ich habe schon gedacht, Ach cool, jetzt mal wieder die ersten Laufschritte machen, ist gut, will ich auch, dass ich jetzt nicht irgendwie 2 Wochen am Stück gar nichts mache oder eine Woche am Stück gar nichts mache, das hat man früher tatsächlich öfter noch so gemacht, hat sich auch geändert, auch ein ganz
interessantes Thema finde ich und. So eine Off Season, wie sie sich gewandelt hat mit den Jahren. Ich mache das jetzt schon ein paar Jahre länger, eben auch früher war Off Season wirklich off Season, da konnte 2 Wochen auf wenn du willst 0 Kilometer laufen, das ist heute gar nicht mehr so, also da ist mittlerweile der Professionalisierungsgrad zu weit fortgeschritten, das heißt man läuft dann schon meistens dann doch irgendwie noch mal einmal am Tag, aber das ist ja schon eine deutliche Erleichterung gegenüber sonst. Aber ja, eine 9 in 524 oder was auch immer das dann war. Das war an dem Tag das was, was ging. Mehr wollte ich nicht und konnte ich auch nicht. Hab mich da wie ich geschleppt
und solche Tage hab ich zum Glück nicht allzu oft, aber hab dadurch eben auch gemerkt, OK, das war natürlich auch alles nicht ohne was jetzt in den letzten Wochen passiert ist und musste dem dann in gewisser Weise auch Tribut zollen und dementsprechend jetzt auch n relativ komplexer Einstieg für mich. Es geht es eben darum erst mal wieder in die Struktur zu kommen und jeden Tag dann eben auch wieder 2530 Kilometer. Dann erstmal zu machen und dann eben auch drauf zu bauen. Also ich bin froh, dass ich da jetzt noch relativ viel Zeit Richtung Herbst habe, damit ich jetzt eben auch n gesunden Einstieg finde.
Ja, aber das ist doch super. Interessant, jetzt mal Spaß beiseite, weil da hätte mich echt mal interessiert, da kannst du mal eigentlich mal n Post raushauen, wie sind da die Pulswerte, das eben auch. Ein Profi solche Tage hat Pausen braucht und dann halt ganz langsam wieder reinrollt. Weißt du das so was du für n Puls hattest?
Bei dem Tempo wahrscheinlich sehr niedrig, aber würd mich trotzdem interessieren. Ja würd ich mal. Ich guck mal parallel meine App, ob das hier, ob ich da an dem Tag erfasst habe oder nicht, das weiß ich gar nicht genau, aber ich glaub nicht, dass der jetzt groß sich unterschieden hat vom normalen Dauerlauf, ne also weil weil eben dann doch der Körper irgendwie ja einfach subjektiv auf diese Anschauung reagiert und ja. Ich guck da mal parallel rein, warte mal. Ich hab hier gerade die App tatsächlich geöffnet und kann es ja auch gleich genau sagen.
Ah nee, ah nee da, der war schon gering, tatsächlich gering 120 also ich hätte schon gedacht, dass er n bisschen mehr war, beim normalen Dauerlauf habe ich bei mir dann schon eher so ja 150, das ist eigentlich das normale bei mir, beim beim fast jedem Dauerlauf. Ich komme auch gerne mal Richtung 160, hab dann gar nicht so n riesen unterschied Richtung Wettkampf, ne da geht es gar nicht so viel höher.
Ist vielleicht auch ja bei jedem individuell, aber 120 ist für mich dann schon sehr sehr wenig. Aber erinnert euch ne, Wir hatten ja vor kurzem noch n Richard Ringer hier im Podcast zu Gast und der hat ja wie ich pulswerte da. Ne 120 ist bei dem ja da für normal ne also ich glaub der hat ja selbst in Boston beim Marathon dann gar nicht so viel ne wenn ich das noch mal richtig in erinnerung hab.
Das ist aber sehr interessant, jetzt mal zu erfahren, das war mir zum Beispiel nicht klar, dass du bei normalen Dauerläufen einen 100 50er Puls hast. Klar, Erinnerung immer gemessen am eigenen Maximalpuls, davon ausgehend so n bisschen zurückgerechnet natürlich, aber das ist bei mir so, dass ich deutlich langsamer oder anders gesagt mit einem deutlich geringeren Puls laufe. Also mein normaler Dauerlaufpuls ist eigentlich so zwischen. 125 und 140 würd ich sagen.
Also ich hab bei einem langsamen Tempo, wenn ich so 45 oder sowas mal laufen sollte, was ich auch gar nicht mehr so häufig mache, wahrscheinlich öfter machen sollte. Da hab ich so n Puls von 102 und so wie du so 100 Anfang 120 und in Richtung 5 Minuten schnitt bin ich so bei 130. Wenn ich mich richtig gut fühle, sogar noch knapp unter 130, sonst so Anfang 130 und bei mir bei mir persönlich ist immer so der Gradmesser. Ich hab die 4 Minuten Marke, also den 4 Minuten Kilometer schnitt, da bin ich so um die 160 vom Puls und wenn ich richtig fit bin, dann bin ich.
N. Ticken unter 160 und das sehr lange. Dann kann ich so 105 und 50er 104 und 50er Puls n Vierer schnitt lange laufen und da weiß ich ich bin richtig gut drauf und dabei komme ich noch maximal so in diesem ja so so Mitte 180. Dann ne interessant. Wirklich interessant wie sich das unterscheidet. Ne bei mir tatsächlich dann auch wenn ich jetzt zurückkomme auf Boston, da war es ja auch irgendwas knapp über 170 was ich da hatte, wie ich im Wettkampf. Wahnsinn.
Aber ja, der Unterschied ist bei mir irgendwie gar nicht so groß. Vom normalen Dauerlauf zum zum Wettkampfpuls und ich komm auch gar nicht so tief bei dem Ganzen. Also ne, ich hab jetzt hier gerade mal reingeschaut, dieser Lauf, das war, da waren auch einige Kilometer die ersten 3 oder so, die waren deutlich über Sechserschnitt sogar ne, also da könnt ihr euch hier alle die die das unterbieten können, dann kann ich euch hoffentlich n kleines Lächeln schenken also das hab ich auch mal ne nicht oft aber.
Aber ist auch keine keine Schande, so ne also überhaupt nicht gerade. Also Schande ist blödes Wort, ne, also aber jetzt gerade im Profibereich passiert das dann eben auch, dass man Tage hat, wo wo es einem einfach auch nicht so gut geht und da geht es eben auch darum dann einfach zu machen, sich dann nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und ich glaube es war trotzdem gut, da wieder mal diese Schritte auch gemacht zu haben, allein dass dass die Muskulatur wieder so n bisschen in diesen Schritt reinkommt, wenn ich jetzt hier sehe, die letzten 2 Kilometer, die waren dann auch schon wieder so 415. Ich hab dann auch an den Tagen danach, als wir dann ja auch nach Berlin gefahren sind, wo
wir ja beim Fraulauf dabei waren, ne, wo ich die dankbare Rolle des Zuschauers hatte und eben den den Content Creator gespielt hab, für Esther, da haben wir auf der Fahrt natürlich dann auch noch n Dauerlauf gemacht und in Berlin auch noch mal einen weiteren, da bin ich mit Esther Zusammengelaufen, da war es dann schon wieder 14 415, aber wir beide, und das find ich ganz interessante Beobachtung, auch wir haben das Gefühl, dass unsere Atmung viel schneller ist als sonst. Und das hatten wir letztes Jahr nach dem Wings for Life auch schon einige Tage lang gehabt.
Find ich n ganz interessantes Phänomen und ich weiß nicht ob hier auch n paar Leute zuhören, die vielleicht in der Ultraszene n bisschen Erfahrung haben. Ne, also Wings for Life ist ja dann mit 60 Kilometern plus ne ultra Belastung, ob das irgendwelche Auswirkungen auf die Atmung hat? Also ich hab das jetzt eben zweimal gemacht und bei in beiden Fällen war es so, dass wir wirklich beide das Gefühl haben bei auf die sehr simplen Belastungen selbst die Treppe ne die wir da im Hotel gestiegen sind.
Und wir waren da nicht in der Höhe. Das waren 500 Meter über 0 ne, also kein Höheneffekt oder kein Höhen, keine Höhenbedingungen, die da geherrscht haben, selbst da bei jeder Treppe die wir genommen haben, haben wir gedacht, wieso sind wir jetzt so außer Atem, das kann eigentlich nicht sein und das muss ja irgendwie mit diesen 60 Kilometer Belastung zusammenhängen, finde ich ganz interessant ne weil nach dem Marathon hatte ich das auf jeden Fall nicht. Oder eben mit der Hitze, weil ich weiß so n bisschen was du meinst, weil ich hatte das in den ersten Tagen jetzt auch. Ich war richtig Matt, richtig platt. Ich hatte einen Anflug eines Infekts, so mir seitenstrang Ohrenschmerzen, leichte
Halsschmerzen, aber alles so im Alltag OK, im Sport dann direkt spürbar und war auch schneller kurzatmig. Das hat angehalten bis Donnerstag oder so die ersten Tage und ich meine da bin ich eigentlich mit dir einer Meinung, diese Hitze die. Zerrt noch mal ganz anders, die zieht dir Körner, Oh und dann 2 Stunden waren es bei mir, diese Knappen 30 Kilometer, bei dir war es ja dann noch mal fast doppelt so lange. Also allein die Zeit, die du ausgesetzt warst, dieser Hitze. Und ich glaube, das ist, das unterscheidet noch mal zu so, also gar nicht allein, will ich damit sagen, die Länge, das kommt hinzu, aber einfach die Zeit, die du in dieser prallen Sonne verbracht hast, dann die Anstrengung, ich glaube. Ja, wobei allerdings im letzten
Jahr ja das Gegenteil geherrscht hat, was Temperaturen anging. Ne, da war Regen, stimmt, da war Nässe, also Nässe dabei, Kälte dabei. Und auch da hatten wir es gehabt. Also ich könnte mir schon irgendwie vorstellen, dass das wirklich damit zusammenhängt, dass so ne 4 Stunden Belastung dann irgendwie doch noch mal was anderes ist als als auch wenn es natürlich viel, viel langsamer ist als n Marathon, den wir dann in knapp über 2 Stunden machen, das aber irgendwie diese Länge der des Ganzen dazu führt, dass man irgendwie ein 2 Wochen lang das spürt, fänd ich ganz spannend. Also wenn hier mal jemand dabei ist, der schon mal sowas öfter gemacht hat und der da die Erfahrung teilen kann, da wären wir sehr dankbar für weil Ultra
Erfahrung die. Sammeln wir vielleicht mal bei Wings for Life, aber die also wenn überhaupt, dann eher so. Wenn sag ich mal meine aktive Karriere langsam ausklingt oder wenn schmidti sich im nächsten Jahr dann tatsächlich dem Mont Blanc Trail stellt, ne, also vielleicht haben wir da auch noch mal so n paar Sachen die man wo man da auch mal wie ich deutlich länger unterwegs ist als wir es bisher gewohnt sind, aber finde ich wie gesagt sehr sehr interessant und das hat sich mit dem was Esther erlebt hat eben auch gedeckt und auch beim beim Berliner Frauenlauf ne, wo wir dann jetzt ja am am Wochenende waren, hat Esther das auch.
Berichtet so ne. Als sie dann tatsächlich dann irgendwann so ein bisschen einen Gang höher geschaltet hat um um dann möglichst eben auch nach vorn zu laufen, was, was ja auch Gott sei Dank geklappt hat, hat sie aber auch gemerkt, Boah, das ist jetzt halt auch nicht ganz wirklich so richtig schnell was für ihre Verhältnisse zumindest. Und trotzdem ist die Atmung einfach viel, viel stärker und finde ich wirklich interessant so ne, weil jetzt sind wir ja schon 3 Leute die die Erfahrung gemacht haben, also von daher wird da schon irgendwas dran sein. Ja, mit Sicherheit ist noch mal ne intensivere Belastung bestimmt.
Du, ich hab mich gewundert, dass ich gegen Ende der Woche jetzt am Wochenende einfach wieder schlagartig frischer war, ganz komisch, weil bis Donnerstag hab ich mich nicht nur schwer getan, ich mein ich hab 3 Tage Pause gemacht, ich hab mich regelrecht durch die Woche geschleppt, ich war wirklich platt hinzu, wie ich gerade gesagt hab, kam dieses mentale Loch, aber dann hab ich am Freitag n Dauerlauf gemacht.
Der war ganz anders, also wirklich frisch hab ich mich also fast richtig frisch hab ich mich wieder gefühlt und dachte Wow, was ist das denn, das macht Spaß 10 Kilometer, dabei hab ich es dann auch, also da da hab ich gedacht komm es es reicht, du gehst nach Hause, jetzt hängen nicht irgendwie künstlich noch 23 dran oder so, das kennt ja jeder das die Versuchung ist da ne aber 10. Und dann Schluss.
Und dann am Samstag war ich auf der Bahn und war total überrascht. Der Knacki hatte auf seinen Plan 8 * 800 Meter hatte er drauf. Im Vierer Schnitt leicht über Vierer Schnitt wollte er laufen und dann dachte ich OK pass auf, da machst du einfach mit und guckst mal wie es läuft ohne dass ich mir irgendwie n Ziel gesetzt hab und dann bin ich mitgelaufen und dann lief das so gut und dann dachte ich weißt du was, jetzt machst du eine Runde mit ihm im Vierer schnitt und die zweite Runde gibst du so n bisschen Gas und.
Dann ist die zweite Runde richtig schnell geworden. Also ich hab die einmal in 80 gemacht und alle anderen waren unter 80 Sekunden hin auf 72 sogar. Also ich hab dann mit einer zweiundsiebziger Runde aufgehört und. Was soll das? Soll mal n Ding. Ja, das ist dein Marathontempo. Das hat mich wieder so n bisschen runtergezogen mental.
Aber ja gut, aber dann 72, das wird da. Da bist du aber schon wirklich schnell unterwegs und das ist jetzt auch nicht selbstverständlich so n paar Tage nach dem nach dem Wings for Life. Nee, und das hat mir wirklich Motivation gegeben, weil ich hab das auch nicht rausgedrückt, sondern es lief fast von alleine. Das war richtig schön geschmeidig, es fühlte sich gut an, ich hatte überhaupt keine Problemchen, das kennt man ja, dass man immer irgendwo n zwicken hat, aber an diesem Tag gestern.
Es hat nichts gezwickt, es war richtig rund und da bin ich so über die Bahn gefetzt und es war jetzt auch deutlich alles unter 80, also so von mit 80 angefangen und dann 76 7574 hin zur 72 ja immer so mit einer Minute 15 Stehpause also Knacki hatte eine Minute Pause, ich hab dann halt n paar Sekunden länger gehabt und dann wieder losgelaufen, das war n cooles Training um jetzt. Ja, bei der Schnelligkeit, etwas reinzukommen, das hat mir Mut gemacht, muss ich sagen, hat mir Mut gemacht und wieder ansprach. Mit dir, dann kriegst du kriegst ja nicht bald wieder Ärger, ne, das kommt ja öfter mal da vor, dass dass dir auch nachgesagt wird, dass du mittlerweile schon viel zu schnell geworden bist. Für unseren Podcast Titel, ne,
dass du, dass du eigentlich für denjenigen, der in Anführungsstrichen hinterher rennt, mittlerweile eigentlich schon viel zu schnell bist. So ne also von daher arbeitet er gerne weiter dran, weil das arbeitet bisschen erhöht. Das erhöht deine Chancen auf jeden Fall jetzt bei deinem Projekt Köln Marathon dann wirklich so weit zu kommen.
Also du hast mich dieses Jahr jetzt schon wirklich mehrfach überrascht, das muss ich auch wirklich ganz klar sagen, ne, also auch nachdem du jetzt ja wirklich so viele Ausfälle auch im Februar und so hattest, wie gut dann tatsächlich jetzt auch diese letzten Rennen dann wieder auch ging, ne Wings, vielleicht ist es mal ausgeklammert das das ist schon schon sehr sehr cool und das finde ich auch interessant, ob das tatsächlich auch damit zusammenhängt, dass du ja früher schon.
Auch als ganz als ganz Jugendlicher, mal schon sehr leistungsorientiert trainiert hast. Ne, dann ist es ja bekanntlich n bisschen abgedriftet wieder in, in in in ne andere Welt, in die Welt des Genusses, vielleicht mehr noch ne des der kölschen Thekenkultur, aber du bist ja dann auch wieder zurückgekehrt zu dem Sport und ich könnt mir schon ganz gut vorstellen, dass das irgendwie miteinander zusammenhängt, dass es dir schon gelingt dann.
Auch immer wieder dich selber zu überraschen mit solchen Einheiten, die dann doch wieder möglich sind, obwohl eigentlich vom reinen Training her was davor passiert, ist das gar nicht so unbedingt zu erwarten wäre, finde ich, finde ich sehr sehr cool. Ja, Dankeschön. Ich glaube an alle, Kontinuität ist das Zauberwort, Man muss dran bleiben und eben wie du sagst, das kann man auch mal machen, ein 2 Wochen gar nichts, aber dass man dran bleibt.
Das müssen nicht immer 8090 Kilometer Wochen sein, sondern das können auch mal 40 Kilometer sein oder mal nur 35 oder dann wieder 50. Aber dass man immer n bisschen macht, und das war mein Geheimnis der letzten anderthalb, 2 Jahre, ich bin immer irgendwie dran geblieben und davon profitiere ich und ich glaube, der große Gamechanger ist natürlich der Umfang, die Kilometer hab ich schon oft gesagt, aber es ist immer wieder ja.
Also es verwundert mich immer wieder aufs Neue, dass es so viel ausmacht. Ich bin davon überzeugt, die Marathonvorbereitung im letzten Jahr und davon zehre ich jetzt noch, aber da wollte ich dich jetzt noch mal Fragen von wegen Off season früher gar nicht heute, wie war das also der Junge Henrik Pfeiffer hat noch wirklich 2 Wochen die Beine hochgelegt oder wie sah das damals aus?
Ja, das war schon so, dass ich die erste Woche nach dem Marathon eigentlich gar nichts gemacht hab. Und dann also wiegt 0 Kilometer, wenn, wenn überhaupt, dann vielleicht ganz am Ende der Woche, die sich dann an den Marathon angeschlossen hat. Vielleicht Samstag, Sonntag, da mal den ersten Lauf, aber das ist mittlerweile auch schon anders, also heute ist es eigentlich normal, dass ich spätestens am Donnerstag in der Regel am Donnerstag dann auch wieder das erste Mal unterwegs bin und dann eigentlich immer täglich und dann in der zweiten Woche auch schon.
Gewisse Struktur in das Training reingekommen ist, da waren die Einheiten natürlich immer noch nicht jetzt irgendwie vollwertige Tempoeinheiten oder so, aber es war dann schon nicht nur jeden Tag Dauerlauf, und das war früher ganz anders, da waren wirklich 2 Wochen nach dem Marathon, die waren völlig frei und da hatte man auch gar kein gar kein Gefühl, dass man irgendwie was versäumt oder dass man irgendwie Boden verliert, aber das habe ich heute nicht mehr, also ich würde schon immer noch sagen, die 2 Wochen nach dem Marathon sind extrem wichtig, die sich zu nehmen, um sich auch zu erholen.
Aber wenn man sich schaut, anschaut, was das Weltniveau mittlerweile ist und wie professionell eben auch andere trainieren, da kannst du dir es eigentlich nicht mehr erlauben. Natürlich 2 Wochen so gut wie gar nichts zu tun, sondern da hast du einfach schon nach einer Woche wieder das Gefühl, ich sollte jetzt aber schon mal wieder ein bisschen machen und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist.
Ich glaube es hat beide Seiten irgendwie klar, dadurch ist irgendwie wahrscheinlich, dass das Niveau noch mal weiter gestiegen, weil die Leute einfach noch mehr committed sind und noch mehr Gas geben. Andererseits war es natürlich schon irgendwie auch schön, dass man wie ich so 2 Wochen Safe Space immer hatte nach so einem Marathon und dementsprechend dann auch nicht immer dieses Bedauern dabei hatte.
Aber das ist halt so, wenn wenn einfach so viele Leute so gut sind wie heute auf der Welt, dann kannst du dir halt einfach das nicht mehr ganz so leicht erlauben zu sagen okay ist mir jetzt egal, ob ich noch mal den den neunten und 10. Tag mir auch noch nehmen, wo ich fast gar nichts zu, sondern da willst du dann irgendwie auch intrinsisch motiviert selber wieder loslegen. Und ich glaube, da muss man aber trotzdem ein gutes Fingerspitzengefühl haben, ist mir glaube ich jetzt in letzter Zeit immer ganz gut gelungen, da eine gute Balance zu finden, weil klar, wenn man sich jetzt eben anguckt, was für Zeiten gerade auch vorne gelaufen werden, da denkst du, okay ich muss jeden Tag nutzen, um hier
irgendwie dran zu bleiben und halbwegs dran zu bleiben, Chance zu haben, so, ich glaube das ist mir schon ganz gut gelungen, da nicht in so einen Strudel zu kommen, dass man sich da verrückt macht, aber gleichzeitig ist es schon so, dass ich mich unwohl fühlen würde, wenn ich jetzt an tag 10 oder Tag 11 nach dem Marathon immer noch.
Darum dümpeln wird und so gut wie gar nichts machen würde. So ist mein Gemütszustand bei dem ganzen und das schöne ist halt, wenn man, wenn man jetzt eben nicht diesen Leistungsdruck auch so hat wie vielleicht im Profibereich, dann kann man es noch mal deutlich entspannter sehen, auch sich diese 2 Wochen wie ich zu nehmen, ne, aber ich versuch diese Grundhaltung schon aufrechtzuerhalten, dass dass man eben auch Marathon danach erst mal in Ruhe irgendwie nachbereiten muss.
Ist natürlich leicht gesagt so ne wie zum Beispiel jetzt ja, es und ich sind ja beide auch in Düsseldorf gestartet in unserer Off Season beim Halbmarathon hier vor Ort, da will man natürlich dann eben präsent sein, weil es irgendwo unser eigenes Team ist. Ne, das heißt man hat da natürlich auch immer wieder mal n paar Verpflichtungen oder fühlt sich zumindest verpflichtet was zu machen.
Ne das das macht es dann eben immer noch n bisschen komplizierter. Also ich hätte jetzt sicherlich nicht. Wenn wenn der Marathon am Tag stattgefunden hätte, hätte ich da jetzt sicherlich nicht n Halbmarathon 64 Minuten irgendwie hingelegt. Ne, das heißt da kommen natürlich immer noch n paar andere Faktoren mit rein und das Macht natürlich sehr kompliziert und herausfordernd und ist eben auch eine Komponente mit dem man sich vor allem als Profi beschäftigen muss, wie man da seinen Weg findet vernünftig durchzukommen durch das Ganze.
Ja, fortschreitende Professionalisierung, das ist mir eben wieder aufgefallen beim Radsport. Ich komme jetzt gerade vom Rennen rund um Köln, hab mir da den Ziel Sprint, den Zieleinlauf angeschaut, wenn es schon mal in der eigenen Stadt ist. Also ich muss immer wieder sagen, bewundernswert, wirklich wie kaltschnäuzig, mit wieviel Mut die da reinhalten, gerade die Sprinter vorne und.
Rad an Rad also es ist echt unvorstellbar, technisch anspruchsvoll und einfach die Härte, die Dauer der Belastung. Aber um auf dein Thema zurückzukommen, die vor und Nachbereitung, also man sieht sofort, die Jungs kommen ins Ziel, man kann es ja auch im Fernsehen jetzt gerade beim Giro verfolgen. Direkt decke drüber ernähren sowieso ernähren. Ich glaube mittlerweile, das ist im Marathon die Parallele, die kommen schon in Anführungszeichen satt ins Ziel, da ist nichts mehr mit hungerast Ernährung ganz wichtig und dann sofort decke drüber und dann wird sich abgeschrubbt, dann wird sich ausgefahren, dann sitzen die nach dieser knallharten 200 Kilometer Etappe sitzen die doch ne halbe Stunde auf der Rolle, weil es geht
weiter, also das kann man da sehr gut sehen, weil hinter dem Ziel beziehungsweise logistisch. Jetzt gesehen, ich kam von der anderen Seite vor dem Ziel, da waren die ganzen Teamwagen aufgestellt und dann haben die ja so ihre eigenen Bereiche. Ich sag mal wieso n rollender Zirkus ist das ja zu beobachten, da hast du dann die ganzen Betreuer und direkt physio, Masseure und Leute, also da sieht man einfach welche Professionalität dahinter steckt und das ist ja in allen Sportarten jetzt gerade so zu betrachten, ne und bei euch natürlich auch, dass man. Ja, es muss einfach schnell weitergehen, ne, die anderen schlafen auch nicht und insofern kann ich das auch nachvollziehen, dass da nicht
mehr wirklich 2 Wochen am Stück Pause gemacht wird im Sinne von wir legen die Beine hoch. Man muss ja sagen bei dir, das ist ja der große Vorteil von dir und das ist auch authentisch und du hast einfach Bock und Spaß am Rennen und an Wettkämpfen und das machst du ja auch gerne, du läufst ja auch gerne mal in deiner in Anführungszeichen off season mal n 10 Kilometer stadtlauf, hier und da mal was, weil du da Bock drauf hast.
Ne das das ist ja so. Ja, umso schöner ist ja auch, dass dass es eben viele solche Events gibt, wo eben nicht nur dieser Leistungsgedanke im Vordergrund steht. Ne übrigens for Life ist ja. Ein Beispiel dafür, auch wenn natürlich am Ende trotzdem da eine hohe Belastung für den Körper ist. Aber da geht es halt jetzt ja nicht um gewinnen oder nicht gewinnen.
Man versucht natürlich da irgendwie weit zu kommen und sich da da zu messen, auch weltweit, aber der Grundgedanke ist da ja zum Beispiel anderer oder auch jetzt am Wochenende, das ist das beste Beispiel, der der Frauenlauf, wo ich mit Esther mitgefahren bin, das ist auch toll, dass es auch solche Formate gibt, und die sind natürlich ideal, dann eben auch in so einer Off Season oder in einer ganz frühen Phase einer Vorbereitung aufgehoben. Weil man da eben nicht performen muss, sondern einfach diesen Sport mal genießen kann.
Und das haben wir getan. Es war wirklich schön, wir sind dann ja direkt weitergefahren von Österreich nach dieser kleinen Auszeit, die wir uns genommen haben, dann nach Berlin und der Frauenlauf eben als Besonderheit, wie der Name schon sagt, nur für Frauen, also da durfte ich nicht mitlaufen, auch wenn ich gewollt hätte und bin dementsprechend da am Streckenrand postiert gewesen, um tatsächlich meine.
Kamerafähigkeiten ein bisschen auszubauen, ich glaube, da machen wir sogar noch einen Post zu, weil ich wurde eben als Kameramann aber auch fotografiert, und da gibt es ganz lustige Bilder, wie ich da mit so einer Fotografenweste unterwegs war, aber es war auch wieder richtig schön, das so zu sehen, wie viele Leute dann eben auch mitten in Berlin vom Brandenburger Tor, da wir zusammenkommen, da einfach einen schönen Lauf haben, eine Mischung aus irgendwie Profisport und und Breitensport, die war auch gut, also es ging jetzt nicht darum, irgendwelche Bestzeiten zu rennen.
Aber es waren dann schon ein paar Leute dabei, die auch Lust hatten, schnell zu laufen. Esther hat es am Ende dann sogar noch gewonnen, aber es war zum Beispiel auch Anna Langerwisch da, die auch gerade eine der aufstrebenden Athleten ist im Straßenlauf, die jetzt auch vor kurzem einen richtig guten Marathon in knapp über 230 gelaufen ist.
Oder auch auf den kürzeren Distanzen schon, ich glaube jetzt auch 32 er Zeit auf 10 hat und 110 er Halbmarathon, also das ist schon auch erweitert, deutsche Spitze mindestens und die Schönebonds waren mit dabei. Michael Leah war auch wieder mit dabei. Die hat sich glaube ich auch gefreut, dass es noch mal eine Startmöglichkeit gab, nachdem bei ihr der Wings for Life, ähnlich wie bei dir, nicht ganz ideal gelaufen ist. Das hat schon richtig Spaß gemacht, ich war da mittendrin, ich war einer von ganz wenigen Männern, die sich da rumgetrieben haben, aber es hat großen Spaß gemacht, das auch so zu sehen, was was da für eine Dynamik entstanden ist. Ich glaube, da waren viele auch inspiriert, so ein bisschen von den Glitzerflitzern und ich
glaube, das war da gehörte da auf jeden Fall zum guten Ton. Mit Glitzer im Gesicht zu laufen, könnt euch aber anschauen. Vor allem bei Esther sind da richtig viele Bilder und Videos entstanden und das sind eben so Events, die finde ich sehr, sehr cool dann für so eine Phase auf Season, wo also auch als Profi aus Profi Perspektive jetzt gesprochen, wo man einfach mal sein kann und einfach mal diesen Sport genießen kann, ohne dass es selber für einen und Kopf und Kragen geht und Esther hat es auch sehr genossen, also als wir da hinterher nach Hause gefahren sind, wir hatten da so viele schöne Begegnungen auch wieder gehabt, bei Esther war es halt wie ich teilweise schon. Absurd gewesen, ne, die hat
nämlich da im Ziel ja war die ein paar Gespräche sag ich mal eingebunden und da hat sich da ne Schlange gebildet an Leuten die die die alle irgendwie ein paar Worte mit Esther wechseln wollten und es war natürlich auch richtig schön zu sehen, so ne, dass dass man da so gut in Austausch mit allen kommen kann und am Ende tat es mir schon richtig leid, als als Esther dann weiter musste zur Siegerehrung standen immer noch so viele Leute die extra gewartet haben und dann ja kamen da 2 große 2 Meter große Ordner. Mit dem Renndirektor im Schlepptau und dann wurde Esther da da weggeholt.
Ne, ich weiß nicht, wenn manche das hier noch hören, die die da waren, also Esther hat wirklich versuchte allen gerecht zu werden, aber irgendwann muss man leider weiter und wir haben uns da auf jeden Fall richtig gefreut darüber, dass dass so viele Leute da nachgefragt haben und man ins Gespräch gekommen ist. Also war schon ein cooles Event, schmidti, ich hoffe da vielleicht als Moderator, ich weiß nicht ob als Moderator ist man doch vielleicht auch als Mann erlaubt teilzunehmen und. Wär auf jeden Fall auch n Event wo wo du sehr viel Spaß hättest, weil weil da wirklich ne richtig positive schöne Stimmung geherrscht.
Hat Ach gern. Also Hendrik, wenn du mir da noch n Draht legen kannst, das wär genau mein Ding, dafür reise ich doch sehr sehr gerne nach Berlin, aber. Von Berlin lass uns einmal nach Köln kommen und ich möchte kurz die Gelegenheit nutzen, vom ASV Nachtlauf zu erzählen. Da war ich nämlich und da wird nicht nur Glitzerflitzer gehört, sondern einer rennt einer hinterher und auch der Podcast, den ich noch mit Knacki habe, Tempolauf und Torte, ach, das war ein Fest. Also der ASV Nachtlauf, das ist jetzt nicht die torboschnelle Strecke, aber es ist eine wunderschöne Strecke, ein rein. Wie sagt man Panorama?
Man blickt auf den Dom, beleuchtet abends atmosphärisch, das motiviert das, bringt die Stimmung so richtig in den Tanzbrunnen nach Köln, es hat Spaß gemacht, meine Frau ist gelaufen und ich war der Beobachter, Motivator, Trainer an der Strecke, mal eine ungewohnte Rolle, auch das war klasse und ich möchte hier auch kurz die Gelegenheit nutzen, weil der ASV, das ist mein Heimatverein und ich fühle mich davon. Verbunden und möchte da gerne unterstützen, wenn ich es kann. Am 13 September, da gibt es den Brücken Halbmarathon, also eine Halbmarathonstrecke.
Ich kenne sie noch nicht, die soll richtig schnell sein. Wer noch einen Halbmarathon laufen will, 13. September die Strecke ist natürlich wieder optisch ein Knaller, geht durch Köln, das ist doch klar durch die schönste Stadt Deutschlands also. Da kann man sich noch anmelden. Und ja, das war so n bisschen mein Ausflug in der letzten Woche zu Laufveranstaltungen und es hat auf jeden Fall Freude gemacht, wie viele von euch die auf den Podcast hören dann da vor Ort sind und mitlaufen und mich macht es immer wieder glücklich, dass ich merke oder wenn ich spüre, dass wir mit dem Podcast Leute motivieren können. An solchen Veranstaltungen teilzunehmen, egal ob in Berlin oder in Köln, da wollen wir
jetzt nicht hier gegeneinander irgendwas ausspielen, sondern es ist überall schön in Deutschland und auf der Welt zu laufen, das macht Spaß, ja. Du hast gerade schon Turbo schnell in den Raum geworfen, da gibt es auf jeden Fall auch eine Sache, über die wir sprechen wollen. Turbo schnell, das war nämlich Moabdela der deutschen Rekord gebrochen hat über 3000 Meter und nicht nur den Rekord gebrochen zwar deutlich ne 725 das.
Damit ist er aktuell die Nummer 1 der Welt, hat das Dial Meeting gewonnen in China und ja, da kann man wirklich nur eine Hufvorzielung gratulieren, also muss man überlegen, lasst euch das mal auf der Zunge zergehen, 3000 Meter auf der Bahn, das sind siebeneinhalb runden, siebeneinhalb mal die 4 Meter Runde, diese unterhalb Runden, diese siebeneinhalb runden ist der 59 Komma gelaufen, nicht nur einmal, nicht nur zweimal, nicht dreimal, sondern siebeneinhalb von diesen Runden am Stück also.
Also das ist schon so stark. Ne ich glaube ein paar Leute haben es so ein bisschen kommen sehen, er hat ja mit Andreas Alm geredet, den er übrigens auch geschlagen hat, ne, also auch wie ich einen der ganz ganz großen Namen zusammen trainiert und mir ist es auch aufgefallen unter einem der Posts die sie da zusammen gemacht haben, was für große Namen da Anteil genommen haben an diesem Training, ich glaube da haben einige schon gesehen, dass da irgendwas entsteht und ich glaube er hat da mehr als abgeliefert und. Ich glaube, das dritte Rennen von ihm in diesem Jahr und der dritte deutsche Rekord.
Also ich find das kann man schon mal wirklich hervorheben, richtig, richtig stark. Ja, Wahnsinn. Ich hab jetzt dran gedacht, als ich auf der Bahn war am Samstag. Also ich bin ja schon wirklich beeindruckt, wie schnell du jetzt dieses Tempo, das ist ne andere Disziplin, diese zweiundsiebziger Runde ist. N glatter Dreier schnitt.
Das läuft der Hendrik 42 Kilometer. Aber wenn man überlegt, unter 60 Sekunden, das hat ja so ne Magie, diese Runde in einer Minute, das war ja früher schon als Jugendlicher. Es ist einfach. Unfassbar stark. Wenn man das schafft unter 60 Sekunden, also allein schon unter 30 Sekunden die 200 zu sprinten ist hart und wenn ich dann überlege, dass der das.
Siebeneinhalb mal macht. Irre, wirklich irre. Ich habe mich gefragt und gerade hier so parallel gegoogelt, hält eigentlich noch Daniel Coeman, die die Weltrekordzeit von 7 Minuten 20 oder ist der geknackt? Worden von von Inge Brixen oder so. Ich bin mir nicht ganz sicher, weil ich weiß, dass die 7 Minuten 20 von Daniel coeman. Ähnlich lange Bestand hatten wie jetzt der deutsche Rekord von Dieter Baumann.
Weil das ist so eine Zeit, also alle haben sich verbessert über 5000 und über 5. 1500 aber diese 3000 Meter Zeit, die stand seit Jahren, umso beeindruckender natürlich. Dass er es jetzt geschafft hat, den deutschen Rekord zu. Knacken. Endlich muss man ja dann auch mal sagen, nach den Jahren. Also ich bin mir nicht sicher.
Vielleicht. Mal vielleicht, mal zur Einordnung. Ne, also der wurd tatsächlich gebrochen. Der Rekord von Kohmen der der Stand sehr sehr lange ne der ist es 1996 gelaufen. Der wurde gebrochen von Inge Brixen mit 7 und 7 Minuten. 17 also auch noch mal um 3 Sekunden. Diese 7 Minuten 20 unterboten. Der Koben ist der zweitschnellste Ever mit dieser Zeit, dementsprechend aber weißt du womo damit steht auf Platz 15 aller Zeiten das 2 Hundertstel vor Keniniza Bekele zum Beispiel, also in der Liga spielt er da mit, also auch nur 725 Heilige Ribbe Selassie seine Bestzeit. Also da waren noch nicht viele besser kjelcha, der jetzt in den Marathon unter 2 Stunden gerannt ist, ist die 3723 gelaufen, Olympiasieger wie Cole Hocker,
723 also da bist du, da bist du ganz vorne dabei, nicht nur in einem Jahr, sondern du bist damit ganz vorne dabei aller Zeiten und ja, da fehlen dir noch 8 Sekunden zum Weltrekord und wenn du noch mal 3 Sekunden schneller rennst als jetzt, dann bist du eben auch schon Nummer 3. All time also. Da bist du in der Liga der allergrößten Legenden und dementsprechend kann man glaube ich gar nicht zu wenig drüber sprechen, wie schnell das eigentlich war. Aber ich glaube, das kannst du dir schon mal einrahmen, wenn du sagst, meine 3000 Meter besser ist besser als die von keen deniza pekele ne.
Ja, absolut. Also wenn ich drüber nachdenke, also erstmal noch mal Glückwunsch, wahnsinnsleistung, unglaublich, wir ziehen unsere Hüte bis zum Gehtnichtmehr, ich freue mich ja. Dann schon wieder auf die Meisterschaften. Jetzt natürlich nicht nur auf die Europameisterschaften, sondern bei so einer Spitzenzeit wie von Moe Abdelai da hab ich ja schon wieder Olympia im Blick und muss sagen, die Olympischen Spiele gar nicht mehr so lange hin, wenn man in diesen olympischen Perioden denkt, ja, also 28 kommt schneller als wir denken, und wenn ich sehe, wie er sich. Bei uns ne Marathon, da öffnet sich das Quali Fenster. Ja wenn es jetzt so so ist wie letztes Mal vor Paris würde jetzt der Valencia Marathon im
Dezember schon zählen, ne? Für Olympia. Ach ja, ja, sieh an und ich wollte darauf hinaus, wenn ich sehe, was er jetzt geleistet hat, wie er sich entwickelt hat. Und da ist ja auch noch Luft nach oben. Er ist ein junger Kerl im besten Laufalter, also da bin ich gespannt, was da noch kommt. Also Dieter Baumann 92 Goldmedaille, ich habe den Endspurt noch vor Augen, wirklich wie er da alle lang gemacht hat auf den letzten 100, also Moab, Delay, guck es dir noch ein paar mal bis 2028 kann er noch ein paar Mal dauerlos. Schleife gucken und dann ist alles möglich. Aber Henrik, Apropos Meisterschaften, darüber müssen wir reden, viele und ich auch, waren jetzt überrascht, also es kam auf einmal der Post vom DLV.
So die Frauen. Die Männer laufen jetzt bei der Europameisterschaft im Marathon mit, die ersten 6, Zack, da sind sie, wie ist das jetzt? Lass uns das mal aufarbeiten und erklären, bist du jetzt offiziell nominiert, bist du offiziell dabei, war das jetzt die Einladung an Dich, Henrik Pfeiffer, du darfst jetzt, du hast die Qualifikationsnormen erfüllt, du läufst jetzt mit in Birmingham beim Marathon wenn du möchtest und. Ja, die Nominierung ist jetzt erfolgt. Ich wusste es natürlich auch schon ein bisschen früher, dass also du wirst halt gefragt, ob du laufen möchtest oder nicht, da habe ich natürlich gesagt, klar möchte ich laufen und wurde dementsprechend auch nominiert, bin in der internen deutschen Reihenfolge auf Nummer 4.
Dementsprechend war ich dann eben auch mit Priorität 4 unterwegs. Du siehst ja in der Männermeldeliste zum Beispiel auch einige Athleten, die. Hätten können, aber nicht. Dabei sind ne zum Beispiel in Hafton Veldei oder auch ich glaube auch philomon Abraham. Ich glaube auch Aaron Bienenfeld ne die haben hätten alle zum Beispiel jetzt Priorität gehabt gegenüber Tom Tourley, der am Ende jetzt mit dabei ist. Ne, also dementsprechend hat das jetzt nicht jeder wahrgenommen, aber was bei mir jetzt ein bisschen problematisch ist, ich habe natürlich gesagt das Problem was besteht ne mit dieser mit dem Kader ist jetzt da nicht gelöst. Ne und dementsprechend.
Hoffe ich dann nach wie vor drauf. Ich weiß, dass Max Thorwirth als Athletensprecher für den ganzen Bereich Marathon da einen Vorschlag jetzt eingereicht hat, den ich auch gesehen habe, wo ich auch gesagt habe, ist gut, wenn das wenn das funktioniert, würde das auf jeden Fall die Vorbereitung auf die EM störungsfrei ermöglichen, dass man da wirklich ohne Gedankenkopf sich stressen muss.
Was mache ich denn, wenn wenn ich jetzt hier nicht Achter werde, dann bin ich raus, das ist ja könnt ihr die letzten Folgen anhören, haben wir öfter schon mal darüber gesprochen, das ist ein bisschen das Problem. Wenn du es, wenn du jetzt für Deutschland bei der EM startest, dass du dann schlechtere Karten hast, in der Förderung zu bleiben, als wenn du es nicht tust und der Vorschlag, der eingereicht wurde, der sieht eben vor, dass man für die Leute, die für Deutschland starten, eben auch einen etwas längeren Kadernominierungszeitraum ermöglicht, damit man nach der EM noch mal ganz in Ruhe einen weiteren Marathon voll vorbereiten kann.
Und da hoffe ich natürlich, dass das eben jetzt auch durchgeht das ganze, und dann könnte ich eben mit freiem Kopf mich auf die EM vorbereiten. Wenn es nicht durchgeht, dann könnte ich mich eben nicht mit freiem Kopf auf die EM vorbereiten. Das wäre natürlich schon sehr schwierig zu handeln, die Situation, aber ich hoffe natürlich darauf, dass da am Ende gesehen wird, dass das auch sehr sinnvoll ist. Diese Idee, und wie gesagt, der ist jetzt auch nicht mein Vorschlag, sondern das ist ein Vorschlag, der vom Athletensprecher kommt, der auch von vielen Marathonläufern unterstützt wird, und dementsprechend glaube ich, dass man da eigentlich nicht guten Gewissens nein zu sagen kann, weil es ja im Grunde keinen Sinn
machen würde, dazu nein zu sagen, weil dann. Würde man die EM und die Schlagkräftigkeit der Mannschaft eben damit untergraben. Und da gibt es ja keinen Grund zu das ohne Not zu tun. Also deswegen bin ich da ganz guter Dinge, hoffe da jetzt auch bald Klarheit zu haben, weil die Vorbereitung natürlich jetzt auch bald dann wirklich losgehen muss, direkt und gezielt. Ich habe schon mal hier den Kalender gezückt. 16 August ist der Marathon in Birmingham.
Ich komme vorbei, wenn du da läufst, komme ich vorbei, habe ich mir hier notiert, habe ich mir hier notiert, ist das ein Wort. Wenn du da läufst, dann komm ich das Wochenende dahin und mach dir den Kameramann. Nee das das schau ich mir an, also wenn du sagst ich bin dabei, dann würd ich mich sehr freuen, weil ich bin natürlich gespannt, wir haben es ja hier mit mit sag schnell mit mit Richard schon besprochen. Diese Strecke 680 Höhenmeter, da will ich dich sehen. Das reizt also, wenn du Bost gelaufen bist, dann weißt du, was Hügel sind, aber das sind noch mal mehr Höhenmeter, deutlich mehr als in Boston auch. Ja, hätte ich richtig Bock drauf, ich würde mich da super drauf vorbereiten, hätte richtig
Lust da zu performen, guck dir das Team an von den 4 schnellsten Deutschen die es je gegeben hat sind alle 4 dabei, also da kannst du natürlich schon was mit Reißen, mit dem mit dem Team und ich würde würde natürlich gern dazu beitragen können und. Und bin gespannt, was was in den nächsten Wochen jetzt auf jeden Fall passieren wird.
Und ich glaube, dass es eine riesen Chance ist, bei den Frauen auch mit Fabienne und Dominica 2 richtig starke Läuferinnen dabei dahinter ich weiß gar nicht ganz genau, wer alles mitgenommen wurde, ist glaube ich ein bisschen Gefälle, sage ich mal hinter den beiden was, was die Qualität der Mannschaft angeht, aber es sind viele dabei, die auch zum ersten Mal ihre Chance bekommen und da sind auch glaube ich einige super happy, dass sie es da rein geschafft haben in das Team also. Glaube ich ein guter Mix, da auch aus Erfahrung und und Newcomern wird auf jeden Fall spannend zu sehen sein, wie man sich da schlägt und ich glaube, dass die die Handschrift, die so ein Rennen trägt, da noch mal
ganz anders ist und auch eine ganz andere Dynamik entwickelt als bei vielen anderen Meisterschaften, weil diese Höhenmeter, das hat es so noch nicht gegeben, wenn ich mich nicht täusche, selbst Olympia, was ja auch schon sehr profiliert war, ist da schon nicht so profiliert gegen wie das, was jetzt in Birmingham einen erwartet.
Ich glaube, es sind auch mehrere Runden, die man in Birmingham. Läuft. Und das ist natürlich schon sehr spannend, teilweise fast schon trailartig was das, was das Höhenprofil angeht. Und da könnte ich mir schon vorstellen, dass es auch ein paar Überraschungen gibt, weil nicht jeder gleich gut eben mit solchen Höhenmeter und Profilen zurecht kommt. Genau.
Nina Reuter ist noch dabei. Katharina Sartorf, Tabea Temann, Dominica Meyer und Fabienne Königstein. Wir hatten Nina Reuter ja hier kurz im Podcast mal eine Stimme, da war sie sich ja schon recht sicher. Dass sie dabei ist, freut mich, dass es jetzt auch geklappt hat. Gerade du hast es angesprochen, so n bisschen 2.
Reihe klingt immer doof, aber ich find toll, dass sie dabei sind. So ne Nina Reuter, so ne Katharina Sartow das ja das motiviert doch das ist schön und ich will von dir jetzt mal wissen Henrik, wie planst du denn weiter beziehungsweise wie gehst du dann jetzt an den Herbst ran? Also wenn man noch nicht so genau weiß, jetzt wird was eingereicht und mal ohne dass ich das kritisch meine, aber du musst dir ja so n paar Sachen offen halten, also was bedeutet das im Umkehrschluss für deine Vorbereitung? Weil wir haben ja schon gelernt man plant so n bisschen rückwärts vom Saisonziel.
Und dann ist es ja schon wichtig. Wo willst du pieken, also wie setzt man das, hast du da so deine 123 Szenarien im Kopf mit EM ohne EM 207 die musst du ja dann noch mal bringen um im Kader zu bleiben. Heißt im besten Fall EM plus ein schnelles Rennen unter 207 oder sehe ich das falsch? Das Szenario, auf das ich jetzt hoffe, ist, dass man, dass man jetzt eben Klarheit hier bekommt, was was die EM angeht, dass ich da voll.
Pieken kann mich dann ein bisschen erhole und dann noch mal ein Marathon vorbereite, das wäre ideal. Falls das nicht passiert. Und ich erwarte jetzt auch schon in den nächsten ein 2 Wochen da Klarheit zu haben, weil dann muss ich es auch wissen, ja dann muss ich halt, wenn es nicht so ist. Ja ist es schwierig, weiß ich noch nicht so richtig, wie ich damit umgehen kann, weil wie soll ich mich da jetzt mit klarem Kopf auf sowas vorbereiten, wenn du weißt, dass dass dass du eigentlich deine eigene Förderung damit untergräbst?
Schwierige Situation. Hoffe ich nicht, dass es so kommt und dementsprechend beschäftige ich mich auch erst dann damit, weil die nächsten 23 Wochen, die jetzt bei mir kommen, die verlaufen so oder so gleich. Ich muss jetzt einen guten Einstieg finden, ich muss mich jetzt erstmal wieder stabilisieren, was die Kilometer angeht, ne, dass ich jetzt da muss doch gar nicht so viel Riesenqualität drin sein, sondern es einfach erstmal diesen Rhythmus wieder zweimal am Tag die 30 Kilometer so als Benchmark zu haben oder seien es am ersten Schritt vielleicht erstmal 25 bis 28 Kilometer, die so die Benchmarks sind, das heißt da. Erfahrungsgemäß stabilisiere ich mich mit auch dann relativ schnell.
Ich werde jetzt viel Schwellentraining wieder einbauen, die Doppelschwelle kommt wieder zum Einsatz, ne die berüchtigte morgens abends aufs Laufband und relativ viele Kilometer dann eben mit einer guten Qualität machen, das sind all die Einheiten, die dafür sorgen, dass du. Dann eben auch wieder auf ein schnell gutes Niveau kommst, ist jetzt auch nicht so, dass mein Niveau irgendwie schlecht ist.
Ne, ich bin ist ja nicht mal Monat her, da bin ich 2 Stunden 6 Garant. Also so schlimm kann das jetzt auch nicht sein, aber klar, ein bisschen Form werde ich jetzt sicherlich in der Off Season verloren haben im Vergleich zur Boston Vorbereitung und dementsprechend versuche ich jetzt eben mit einem guten Mix aus Umfang und Schwellentraining ein gutes Grundniveau zu haben und da kannst du dann eben spezifisch drauf drauf werden und.
Und bis dahin ja werde ich dann ja auch wissen, was mich jetzt eigentlich überall noch erwarten wird hier im im Herbst. Und ja, da beschäftige ich mich dann erst soweit mit, weil die nächsten 2 Wochen, die würden jetzt so oder so ziemlich gleich verlaufen, was was das Training angeht. Ja, womit du dich auf jeden Fall ständig beschäftigen solltest, ist mit unserem Partner exakt in der heutigen Folge.
Ich mache es nach wie vor Stabi Training regelmäßig, wahrscheinlich bin ich auch deshalb so gut gestern durch die Tempoläufe gekommen, also gerade zwickt überhaupt nichts, das ist echt irgendwie die Kombination, du sagst es immer wieder die Bausteine, aber ich fühl mich wohl, ich hab meine Promotion Schuhe exakt, hilft mir als App, das ist einfach n geiles Gefühl ich trainiere, ich bleibe dran. Das ist das Tolle an der App.
Es ist einfach für jedermann. Du hast, wir haben es hier schon oft gesagt, du hast eigentlich die Übungen online vor dir, kannst dir individuell deinen Plan erarbeiten und erstellen und dann machst du zu Hause, wenn du Bock hast, einfach die Matte raus und legst los und hast die genaue Anweisung auf dem Display, so dass du jetzt auch den Fehlern aus dem Weg gehst. Das ist selbst bei mir so, ich habe mal Sport studiert und. Trotzdem, man erinnert sich ja jetzt jetzt nicht mehr an diese genaue Ausführung.
Wie soll das jetzt aussehen? Also das kriege ich bei der Plank noch hin, obwohl auch da oftmals die Hüfte so ein bisschen abrutscht und ich immer wieder drauf achten muss, beim Seitstütz wird es schon schwer und die anderen Übungen sind dann doch so komplex, dass ich gerne bei exakt auf den Bildschirm gucke und das hilft mir einfach und ich spüre auch da nicht erst wenn es weh tut, sondern am besten die ganze Zeit wirklich. Ich zur Vorbeugung begleitend.
Und wenn es dann intensiver wird mit dem Training, dann ist man gut aufgestellt und ich glaube, das geht ja auch so, oder? Außerdem kann diese App ja viel, viel mehr als nur präventiv so ein paar Übungen zeigen. So ist es. Das ist eine super Unterstützung, gerade für mich jetzt, auch weil ich nach dem Boston Marathon öfter jetzt mal wie ich im Bereich meiner Hamstrings so ein bisschen zwicken gemerkt habe. Klar, ich konnte natürlich schon noch normal weiterlaufen, aber ich merke das jetzt.
Gerade auch in den Tagen nach dem Wings for Life dann schon echt oft, wenn ich so aus dem Auto aufstehe. Oh das, das zieht immer so da hinten und es gibt also da siehst du eben wie detailliert diese App mittlerweile geworden ist. Das sind genau diese Läuferprobleme, die viele auch immer haben. Du kannst eben genau für in Anführungsstrichen die Proximale Hamstring Tendinopathie, einen Rehaplan machen und das ist ungefähr das, was ich gerade da habe, wenn dir hinten der Oberschenkel in dem Bereich sag ich mal, immer ein bisschen weh tut, dann. Kann man da mal reinschauen und da sind super Übungen bei und ich mache es selber sehr selten.
Krafttraining immer nur wenn ich genau weiß warum ich es auch mache und in dem Fall habe ich tatsächlich eben auch diesen Plan in den letzten paar 2 Wochen ungefähr verwendet um das eben besser zu beheben und eben jetzt eben einen besseren Einstieg auch wieder hinzubekommen und das ist eine von ganz vielen Bereichen oder Verletzungen in Anführungsstrichen, das ist keine Verletzung, ist eher in dem Fall auch zum großen Teil auch vorbeugend, dass dass da jetzt nichts. Irgendwie langwieriges daraus wird. Und ich habe natürlich auch immer wieder mal irgendwo ein spicken und wo was ein bisschen weh tut, habe natürlich mit den Jahren schon sehr, sehr viel Erfahrung, aber gerade wenn du keine Erfahrung hast und du
nicht so richtig einschätzen kannst, was ist das eigentlich, dann ist das schon sehr guter Begleiter, wenn du nicht direkt den großen Weg zum Arzt, zum Orthopäden machen willst, der auch mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Da sind schon sehr gute Übungen drin, die einem helfen, so schon, wenn was weh tut oder wenn du weißt, du hast irgendwo ein. Ein Schwachpunkt eine Schwachstelle, für die ich was tun muss, habe aber nicht so richtig das Know How, wie man das vielleicht verhindert.
Da bietet exakt eben genau eine Anleitung nach Plan und das ist keine Anleitung, die irgendwie zusammengeschrieben wurde, sondern die ist so fundiert, dass es eine sogenannte Zulassung hat in der EU als medizinisches Produkt. Dementsprechend werde ich mit Hand und Fuß mit Physiotherapeuten zusammen entwickelt.
Ja, so ein Tipp, den ich schon seit vielen, vielen Jahren gebe, eine coole App. Gerade wenn wenn euch irgendwas zwickt oder wehtut oder ihr einfach verhindern wollt, dass es soweit kommt, eine super Sache und du hast gerade schon angedeutet, eben auch mittlerweile Trainingspläne mit drin, wo man eben auch gerade als Anfänger durchaus mal reinschauen kann, wenn man einfach mal eine gewisse Führung und Struktur sucht und vielleicht nicht den ganz großen Bogen schlagen will und sich einen persönlichen Coach, der dann vielleicht noch einen Tick teurer ist, zulegen will.
Dementsprechend mittlerweile eine coole Plattform für verschiedene Sachen, Lauftraining, Physiotherapie in einem und. Ja, definitiv. Und das Tolle, das finde ich zeigt auch ne gewisse Seriosität. Du kannst es kostenlos testen, eine Woche kannst du dich da einloggen, ausprobieren, schauen, ist das was für mich ist das nichts für mich und.
Ja, wenn du das Gefühl hast, irgendwie, es ist nichts, dann lässt man es halt sein und sonst kann man da mit unserem Code wunderbar n Abo abschließen. Hendrik Und ich glaube richtig viel sparen ne das waren jetzt nicht nur so n paar Prozent sondern mit unserem Code kannst du über diverse Rabattaktionen irgendwie unglaublich, also bis zur Hälfte ich ich ich kenne es nicht mehr genau wie es aufgeziffert wird 2530 40 bis 50% wenn du das und dann wann eingibst vielleicht.
Ich nenne uns erstmal diesen Code. Später habe ich mir natürlich aufgeschrieben, der Code ist 1, rennt 1 hinterher, alles in Großbuchstaben, die beiden Einsen als Ziffern und alles zusammengeschrieben. Damit könnt ihr, je nachdem welches Abo ihr am Ende auswählt, unterm Strich maximal 56%, also mehr als die Hälfte tatsächlich an Ersparnis bekommen, wie je nachdem wie lange die Laufzeit ist. Schaut euch einfach mal an und diese 7 Tage kostenlos testen, die finde ich sehr sehr cool, weil wir dadurch müsst ihr nicht mal Zahlungsdaten angeben und könnt einfach 7 Tage testen und dann immer noch schauen ob.
Ob es das für euch ist und wer so ein Angebot macht, der Weiß, dass am Ende die meisten sagen, ist doch was für mich. Ja super, Hendrik, für mich kommt jetzt eine spannende Zeit. Ich mache ein bisschen lockerer und fahre die Kilometer runter, weil ganz klar das Highlight bleibt. Der Köln Marathon im Herbst. Da möchte ich euch auch mitnehmen mit dem Podcast. Ich habe richtig Bock mich vorzubereiten und loszulegen und zu starten, das werde ich scharf ab Juli, aber jetzt vorher, das ist natürlich auch laufvorbereitung, aber. Aber ich werde Unterdistanzen trainieren und auch mal wieder Unterdistanzen im Wettkampf laufen wollen. Also ich hab Bock auf diese kurzen Dinger, kannst du das verstehen?
Also wahrscheinlich, weil ich früher mal Mittelstreckler war und da immer noch mein Herz schlägt und ich einfach merke, sobald ich auf der Bahn bin, ha. Da bin ich noch mal n ticken besser als auf der Straße, oder? Also was nicht heißt ich, ich nehme ja diese Schnelligkeit dann auch mit auf die Straße, aber da fühle ich mich wohl, da komme ich her und ich freue mich jetzt so n bisschen auf dieses kürzere Training.
Also mein Ziel ist jetzt bis. Ja, ich in den Urlaub fahren, noch mal Mitte Juni wirklich mir Speed zu holen und mal so Programme wie 5 * 3 * 5 * 200 wollte ich nächste Woche machen zum Reinrollen das ist n wunderbares Programm, das geht schnell rum, also wirklich 15 * 200 ich Teil das dann ein in solche Blöcke oder auf sagt man ich teile es auf in 3 fünfer Blöcke weil das vom Kopf einfach easy ist und dann mache ich 200 Meter. Traben dazwischen und einmal so ne Serienpause von 400 Meter traben und da habe ich, da freue ich mich die ganze Woche schon drauf und das mache ich jetzt und hole mir Speed und will mit diesem Speed dann in die Marathonvorbereitung gehen. Ja, ja, mein.
Plan, da bist du gut unterwegs, das ist nämlich ne Sache gerade von Athleten, die bei uns im Coaching Programm sind, die das jetzt vielleicht hören, ne wird denen bekannt vorkommen, das machen wir nämlich auch bei unseren Athleten, wenn die n Marathon oder irgendwas langes gelaufen sind, dann. Ja, diese 2 Wochen Safe Space haben und da sind die ersten Einheiten tatsächlich dann auch eben so. 2 Hunderter Programme, die sind so aufgebaut, dass die nicht wirklich richtig fordern und du danach komplett müde bist, die aber vor allem dafür da sind, dass du in diesen neuen, in den frischen schnellen Schritt rein kommst, dass du auch mal wieder das Gefühl hast, ich drück mal wieder richtig drauf, nachdem ich jetzt
irgendwie wochenlang eher long Runs gemacht habe und eher in diesen ständigen Marathon Schritt unterwegs war. Deswegen ist das genau die richtige Herangehensweise, die jetzt ein bisschen auf. Offene Unterstanzen was anzueignen und dann den Umfang wieder zu erhöhen und dann aber mit dem Speed, den du schon der dein Körper jetzt auch wieder drauf hat, dann eben auch wieder in größere und längere Programme gehen, die dich dann eben durch den Marathon bringen und die dafür sorgen, dass du dann eben auch bei Kilometer 30 immer noch schnell unterwegs bist und nicht einbrichst.
Also das ist eine gute Herangehensweise, wie man es auch gerne macht, habe ich auch in vielen Vorbereitungen schon so in der Vergangenheit gemacht, also bestes Beispiel letztes Jahr die Berlin Vorbereitung, auch das Jahr davor. Berlin Marathon, da habe ich auch in der ersten Phase sehr, sehr viel solche Sachen gemacht. Das war dann bei mir öfter auch mal so ein bisschen gemischt, weil ich, weil ich nicht so gerne immer die gleiche Distanz habe und dann viele Wiederholungen, sondern ich mache zum Beispiel dann 5 x 605 x 305 x 405 x 500, also so, dass man, dass man irgendwie verschiedene hunderter Distanzen in so einem Programm drin hat, finde ich für den Kopf einfacher, weil du dann eben
sagst, jetzt mache ich hier gerade mein 500 Meter Päckchen weg, gleich um das 300 Päckchen. Normalerweise machen das viele immer so abfallend, also 600 er 500, er 400, er 300, er 200 er vielleicht noch, experimentiert ruhig auch mal damit da durch zu wechseln, zum Beispiel mit 300 er zu beginnen, dann 500 er zu machen, dann 200 er und dann 600 er ist ein frischer Reiz für den Kopf, den man vielleicht nicht so oft so macht, weil man es immer gewohnt ist, dieses abfallende drin zu haben, habe ich ganz gute Erfahrungen auch mitgemacht, da eben so ein bisschen zu spielen mit den Geschwindigkeiten.
Auf jeden Fall bist du auf Guten. Weg? Ja, auf jeden Fall. Und was ich merke, was mir immer wieder fehlt, obwohl ich es gerne anspreche, sind so klassische Steigerungen, die bereiten ja im Prinzip so n Programm vor und da kann man ruhig auch mal so 100 50er etwas zügiger aus so einer Kurve rausmachen. Wirklich mal mehr Speed und dann auch längere Pausen, das kann auch mal n Training für sich sein, dass man mal irgendwie nur ne halbe Stunde das man muss auch nicht auf ne Bahn, ne, dass ihr mal irgendwie ne halbe Stunde lauft oder auch 40 Minuten und dann nehmt ihr euch die Zeit und macht einfach n paar Steigerungen aber mal.
Wirklich schnell also vielleicht sogar hinten raus. Echt mal maximal, wenn man das kann. Also ich habe direkt muskulärprobleme, weil ich merke das bringt was diese Muskulatur anzusteuern, es einfach mal zu machen, wenn man das regelmäßig macht, dann wird man schneller auch nachher bei seinem salopp gesagt Dauerlaufschritt oder Joggingschritt, das spürt man, es gibt eine andere Stabilität und es gibt einen anderen Druck, nachher auf den Fuß, da will ich jetzt mal einen. Mit Experimentieren und nicht n bisschen reinarbeiten, weil ich das stark vernachlässigt habe in den ganzen letzten Jahren und es mir eigentlich Spaß macht und auch so n bisschen was man so landläufig als Lauftechnik beschreibt, schult, dass man wirklich mal schaut.
Schritt für Schritt. So n bisschen Speed zu kriegen und das Macht dann auch Bock. Also ich setze mir jetzt für die kommende Woche mal das Ziel ein, 2 hunderter, ich weiß nicht ob ich es schaffe im Moe Delight Tempo zu machen, also 200 Meter, das habe ich schon länger nicht, ich bin schon länger kein 200, also schon hier. Also ehrlich gesagt, Hand aufs Herz, schon Jahre kein 200 er mehr unter 30 gelaufen, weil ich es einfach, ich brauche. Ja jetzt kann man natürlich sagen, es ist absurd, weil was willst du mit dem Tempo, du läufst ja dieses Tempo nicht, aber ich nutze das einfach um so ein bisschen, ja nennen wir es Sprints, einfach mal so Speed zu bekommen, machst du sowas? Kann dich beruhigen, ich kann
dich beruhigen, ich auch nicht ich. Auch nicht, auch kein 200 er unter 30 mehr. Boah, nee, das. Ist schon ewig her, also 400 waren eigentlich das kürzeste 300 300 waren das kürzeste was ich gemacht habe, aber die bin ich dann auch nicht unter 45 gerannt, da bin ich mittlerweile echt weit weg von diesem bahntraining, bin wie ich straßenläufer und da rennt sie dann auch am Ende des Programms, wenn du vielleicht nicht Richard Ringer bist, der der auch noch mal einen garstigen Kick vielleicht trainiert, bin ich tatsächlich eher so, dass ich dann sehr umfangreiche Programme habe und am Ende dann ja sind die vielleicht so 4645, die auch 300 er.
Dann ist das aber für mich n gutes Finish von so einer Session, wo die natürlich dann aber auch ja viele Intervalle schon vorher drin hat. Ne ne? Ich, also ich mag es natürlich, ich liebe das so n bisschen kicken zu können. Ich merke, dass ich da verloren hab in den letzten Jahren, wahrscheinlich auch, weil man einfach älter wird. Ich hab das beim Hermannslauf gemerkt auf der Zielgeraden, da hab ich ihr erzählt, da wollte ich an einem vorbei und übrigens ne sehr große Ähnlichkeit mit Moe Abdelai also er heißt auch Moe und Sie sehen sich einfach ja ähnlich und das hat mich dann auch motiviert und ich dachte, boah, ich bin an Moe Abdelai dran und wurden vorbei und dann hatte er dagegen gehalten und noch mal gekickt und hat mich
einfach nur gedemütigt, ich hab keine Chance gehabt, er hatte dann im Ziel irgendwie. 5 Meter Vorsprung der Moe aus der Ecke da Bielefeld Detmold kommt der Nee, und das hat mir so n bisschen gezeigt. Hey hol den alten Kick wieder und das will ich jetzt mal machen ja find ich super ja Philipp. Da bin ich, da bin ich gespannt drauf. Ja, bin bin ich, bin ich selber.
Ich hatte bis jetzt immer Probleme, weil es dann muskulär irgendwann soweit war, dass mir irgendwo etwas wehgetan hat, dass ich dachte, Oh Achtung, Achtung, Nimm jetzt lieber raus sonst. Reißt es oder du tust dir so weh, dass du dann 2 Wochen gar nicht laufen kannst. Aber das fand ich jetzt interessant, dass du schon lange nicht mehr dann schneller als deine wahrscheinlich 64 oder so über 400 oder wie schnell machst du die dann so?
4 Hunderter? Also die mal. Also so n klassischen Programm, wenn es jetzt irgendwie 24 oder 400 sind, dann sind die halt am Ende 6364 da ist, ob ich ja noch, also ist auch gut dann also aber ich hab ich hab halt lange keine spezifischen 5000 Meter oder 10000 Meter Trainings mehr so richtig gemacht, ne wo du dann vielleicht?
Vielleicht auch mal, dann nur 16 x 400 läuft in Vierer Blöcken und der letzte Block ist dann irgendwie so 60 glatt oder so das das ist schon lange her, das ist einfach nicht mehr das was ich trainiere, deswegen habe ich ja auch mal gesagt, wäre durchaus auch mal spannend wieder eine 10000 voll vorzubereiten, zu gucken ob ich dann auch ein ganzes Stück unter 28 laufen kann, das wäre nämlich dann schon die Zielstellung, aber dafür hat man einfach nicht genug Zeit, du bist ja eigentlich immer dann schon wieder auf der Jagd nach dem nächsten Marathon und? Und wenn du da eine volle 10 Kilometer Vorbereitung noch mal machen willst, so wo soll die halt hin? Du kannst nicht immer nur mittendrin sein in in Topform und dementsprechend sind diese
10 Kilometer und Halbmarathon Zeiten haben wir auch schon öfter drüber gesprochen, dann immer sozusagen Abfallprodukte vom Marathon und ja ich würde mich aber trotzdem mal reizen, eigentlich mal wieder eine zu machen, aber ich sehe es jetzt in absehbarer Zeit eigentlich nicht realistisch, gerade jetzt wenn auch Olympia Fenster wieder öffnet ist dann.
Da eine 10000 Meter Vorbereitung zu machen, schade eigentlich. Ja schade, ich verstehe deine Argumentation total. Nur es könnte ja auch sozusagen der Schritt der Trainingsschritt hin zur nächsten Steigerung, zur nächsten Stufe sein. Das könnte ich mir tatsächlich bei dir vorstellen. Also du wirst jetzt, ich weiß nicht, wenn du jetzt diese Zeit von unter 207 läufst, dann bleibst du wie lange, dann hast du wie lange die Kader Norm sicher 2 Jahre.
Wenn du jetzt in diesem Jahr unter 207 läufst. Dann werde ich wieder sicher. Dann werde ich wahrscheinlich ja sicher bis 3110 2027. Ach so okay okay. Ich dachte, das ist ja auch ein Großer. Mal so, den wir versuchen immer einzubringen. Dadurch, wenn du die Norm erfüllst, dass du im Grunde schon wieder schon wieder unter Druck bis die nächste Norm zu rennen, und das ist ja das Problem, gerade jetzt bei uns im Marathon, dass man das vielleicht sinnvollerweise länger machen würde, das Ganze, damit du auch in Ruhe dich mal auf solche Sachen vorbereiten könntest.
Die gibt aber aktuell das Ganze nicht her. Also entweder musst du dich komplett unabhängig vom Verband aufstellen und sagen, ist mir egal was die Förderung hier angeht, aber machen ja auch viele. Also ich könnte mir auch vorstellen, dass ich ein bisschen anders es sehen würde, wenn ich nicht in der Sportförderstelle der Bundeswehr drin wäre, die an den Kader gekoppelt ist. Dann hätte der Kader kaum mehr eine richtige Bedeutung für mich, muss ich schon sagen und dementsprechend ist es bei vielen anderen ja auch so, dass dass dass die es so sehen und in Kauf nehmen, dann rauszufliegen und. Nur eine Sportförderstelle ist dann eben noch mal ein bisschen mehr und die gibst du eben auch nicht so leicht auf, weil da eben sehr, sehr viel dranhängt.
Hört euch den Jan Fitschen Podcast an, wo ich jetzt vor kurzem war, da haben wir sehr ausführlich darüber gesprochen, für mich ist da eben eine Altersvorsorge mit dran und auch ein paar andere Sachen, Krankenversicherung die die da mit reinfällt. Klar könntest du auch ohne die Sache irgendwie weitermachen, aber es wäre dann schon ein bisschen zu viel, als dass du einfach sagst, ja ist mir egal, das ist mir nicht egal da, da hängt dann eben ein bisschen.
Zu viel, einfach dran, das ist das blöde also, und es gibt ja auch viele Läden, die wirklich dann zu 100% davon abhängig sind. Und ja, da ist wäre es schon wünschenswert, grundsätzliche Strukturen so zu verändern, dass man vielleicht sagt, Komm im Marathon vielleicht 2 Jahre, anderthalb Jahre, was weiß ich, was für eine Lösung man da finden kann, damit du nicht dieses Dilemma hast, dass du einfach mal sagen kannst okay, Pass auf, ich widme mich jetzt mal voll nach 10000 Versuch jetzt in meinem Fall dann vielleicht von einer 28 08 auf eine 2740 zu kommen.
Und habe da vielleicht ein bisschen mehr Spielraum, auch wieder im Halbmarathon und dann im Marathon wäre auf jeden Fall für die Gesamtentwicklung auf jeden Fall eine Überlegung wert, das so zu machen, aber da haben wir einfach zu wenig Zeit und zu wenig Chancen, auch im Marathon, um das wirklich mal guten Gewissens zu machen und zu sagen, okay, ich verzichte jetzt vielleicht mal auf ein frühes oder herbstmarathon.
Ja, klar, nee, verstehe ich total. Ich finde es einfach interessant und glaube, dass du das ganz gut als Sprungbrett, Sprungbrett hin. Zu einer neuen Bestzeit also jetzt mal angenommen, ich spinne jetzt gerade rum im Kopf, du bist jetzt die 20 630, das ist für mich in Boston, das war einfach ne brutal harte Strecke jetzt Bedingungen und Strecke hin oder her, das ist so für mich jetzt deine Bestzeit 20 630 so wenn du es jetzt schaffst dich da zu stabilisieren, dass du vielleicht ne kleine 206 er Zeit und dann schielt man ja schon wieder auf so ne 205 und um dich da so richtig zu festigen, vielleicht sogar ne tiefe 205 jetzt hör ich auch gleich auf, aber.
Könnte ich mir vorstellen, dass dir ein Training gerade noch mal spezifisch die Unterdistanzen richtig schnell zu machen und dich da zu steigern auf 5 auf 10000 Metern vielleicht auch noch mal wirklich ne 10 auf der Bahn zu prügeln? Warum nicht, dass dich das in diese Sphären bringen könnte, aber hätte, wenn und aber weil du bist ja noch du bist ja noch jung, mein Freund, da ist ja noch einiges drin, mir war ja nicht klar, dass der Richard zum Beispiel so viel älter ist, der hat ja ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel, da geht noch was. Ich weiß nicht, aber das ist Richard, das ist ja die 89, ne, ja, aber das ist das Schöne, das ist das Schöne bei uns im Marathon.
Ne ja, lost du auf in deinen Dreißigern so ne und Richard Lost dich auf jetzt in seinen späten, mittleren, mittleren Dreißigern. Mittleren Dreißigern. Und es gibt ja genug Beispiele, die wir bis Ende 30 das auf allerhöchsten Level durchbekommen ist ja eine super Sache. Ich weiß gar nicht, ob ich das unbedingt will, ich will es auf jeden Fall noch einige Jahre machen, aber du hast auf jeden Fall recht, wäre auf jeden Fall spannend wie ich meine 10. Noch mal auf deutlich unter 28 zu entwickeln und zu gucken, ob einem das hilft.
Andererseits sehe ich es aber auch so. Ich habe in meinen Marathon Vorbereitungen eigentlich immer noch ein paar Punkte gefunden, wo ich sage, da hätte ich noch mal ein bisschen was anders oder besser oder mehr machen können, das heißt, ich muss mir nicht beweisen, dass ich 2740 laufen kann, wenn ich sie voll vorbereite, sondern dann renne ich lieber weiterhin eine 28 0, mache beim Marathon Training noch mal ein bisschen mehr richtig und komme darüber dann an die 26 glatt oder vielleicht sogar drunter, das ist für mich der Schritt, der jetzt einfach auch in.
In meine, in meinen Alltag und auch jetzt angesichts der Sachen, die mir bevorstehen, besser reinpassen würde, weil so eine 10000 Meter Vorbereitung dann doch sperrig ist. Da muss auf jeden Fall irgendwo ein Marathon kürzer treten und ich bin halt Marathonläufer und will im Marathon nicht kürzer treten, das ist schon ganz klar so.
Okay Henrik, mein Lieber, dann bleiben wir dran. Also ich an den Unterdistanzen und du rollst mal wieder rein mit nein, da ist ja schon wieder drin, 14 415 wieder ein Dauerlauf gemacht, wenn ich das höre. Ja, heute war ich sogar auch schon schon wieder unter 4 unterwegs. Das ist auch ein gutes, ganz gutes Zeichen. Es wird besser von Tag zu Tag, aber es ist für mich schon einer der schwierigeren Einstiege, gerade auch im Vergleich jetzt zu den letzten Jahren, deswegen ja, es ist es ist aber auch deutlich mehr bei mir gerade drumherum zu erledigen, auch an Sachen, die jetzt gar nicht mit dem Sport direkt zu tun haben. Auch privat haben wir da relativ viel gerade zu managen, keine Sorge, wir lassen uns jetzt
nicht scheiden, wir haben auch keinen Ärger, das sind ganz andere Sachen. Die, die wir da bewältigen müssen ne einfach auch Bürokratie viel und das zieht halt auch Energie und ich glaube auch, dass das ein bisschen sich gerade niederschlägt an meinem körperlichen Zustand. Also ich fühle mich immer so ein bisschen platt und müde, weil weil ich eben nicht nach dem Lauf mich ausruhen kann, sondern ich habe dann eben, wenn ich nach Hause komme, zum Beispiel da riesen Steuerkram vor der Brust oder muss, muss halt irgendwelche anderen E Mails schreiben, die auch keinen Spaß machen so ne, und da ist gerade relativ viel auf einmal zu tun.
Gehört eben auch dazu. Muss man auch mit umgehen können. Aber ich bin auch froh, wenn wenn das alles so ein bisschen weniger wird und dementsprechend muss ich jetzt gerade meine Kräfte gut beisammen halten, aber ich sag mal für eine Podcast Folge, da reichen die Kräfte auf jeden Fall noch und deswegen bin ich froh, dass wir uns heute hier zusammengefunden haben und auch nächste Woche werden wir weiter sprechen und gucken, was bis dahin alles passiert ist und ob du schon bereit bist die 200 Meter im Moab Delay Tempo zu rennen. Ja, genau darüber sprechen wir und, liebe Bundesregierung, ihr seht, das Bürokratiemonster ist sogar schon bei unseren deutschen Top Marathon Stars angekommen. Also es muss dringend was
gemacht werden in diesem Sinne ne schöne Woche, wir haben noch interessante Gäste um die wir uns bemühen, ich hoffe das klappt auch in den nächsten Wochen mit Sicherheit also wir bleiben dran Hendrik in diesem Sinne ja ne schöne Woche geht laufen und das Wetter wird besser spätestens. Kommendes Woche, kommendes Wochenende?
Nein. Das habe ich, das habe ich gesehen, das habe ich gesehen, also könnt Euch darauf freuen, dieser ständige graue Schleier hier, der hört bald auf und auch das gibt neue Energie, also von daher können wir da sehr optimistisch jetzt auf die nächsten Wochen blicken, aber es ist auch viel zu tun, das muss ich schon sagen, also sowohl bei bei dir als auch bei Esther als auch bei mir, da müssen wir es durch und dann haben wir aber auch wieder Spaß, vor allem wenn es dann Richtung Herbst geht und die großen nächsten Straßenläufer anstehen. Immer weiter also reinhauen.
Ciao, ciao.