
Einer rennt Einer hinterher· Folge 148
#148 Das Boston-Brett - unser großes Boston-Marathon-Recap (zu Gast: Richard Ringer)
Dienstag, 21. April 2026 · 1 h 24
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Shownotes
Ein absoluter Knaller heute! 🔥
Hendrik liefert beim Boston-Marathon ab und knallt eine neue Bestzeit raus – was für ein Lauf, was für eine Atmosphäre! 21 Kilometer lang macht er vorne richtig Dampf und nimmt uns mit auf seinen spektakulären Ritt durch Boston.
Mit dabei: Richard Ringer. Er schildert seine Eindrücke von der legendären Strecke und ordnet seinen starken 8. Platz ein – ehrlich, analytisch und nah dran.
Außerdem blicken wir auf den Hermannslauf: Für Schmidti wird’s am Sonntag ernst im Teutoburger Wald. Mit im Gepäck haben wir O-Töne von Florian Bochert und Elias Sansar, die euch perfekt aufs Rennen einstimmen.
Also: Schuhe schnüren, Kopfhörer rein – und mit uns raus auf die Strecke! 🎧🏃♂️
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Und jetzt gibt es natürlich alles zum Boston Marathon von Hendrik ganz frische Eindrücke und er hat sogar noch einen Überraschungsgast dabei. Ja, genau, wir haben heute das deutsche Duo des Boston Marathons dabei. Richard ist noch dazu gekommen, also heute kriegt ihr alle Informationen zum richtig geilen Rennen aus deutscher Sicht und noch ein bisschen mehr, wir schauen auch mal rüber nach Asien, denn da wurde noch schneller gelaufen als heute in Boston. Und der Hermann steht vor der Tür. 2 o Töne, die habe ich auch noch im Gepäck für euch also eine spannende Folge. Packe packe voll Laufsport vom Feinsten, einer rennt einer hinterher euer Lauf Podcast Hendrik sensationell ich bin immer noch nass geschwitzt, ich
hab so mitgefiebert, herzlichen Glückwunsch, ich bin stolz auf dich, junge neue Bestzeit auf dieser Strecke und dann 21 Kilometer vorne erzähl wir wollen alles wissen wie fühlst du dich? Wir nehmen jetzt ja direkt nach dem Rennen auf was machen die? Beide ja, danke, schmidti, mir geht's gar nicht so schlecht, also im Vergleich auch zu den letzten Marathons. Ist das vollkommen in Ordnung?
Von den Beinen her finde ich echt gut und das ist ja auch ein Phänomen, was wir jetzt öfter erkannt haben, dass wirklich nach den guten Rennen oft die Beine relativ in Ordnung noch sind außer Valencia, da war es ganz anders, ne beim letzten, aber ich bin natürlich unglaublich glücklich eine Bestzeit im Boston zu laufen, das ist alles andere selbstverständlich bei dem Kurs ne wo wo der Hardware Kill dann nur einer von vielen Hügeln ist. Insgesamt geht es zwar immer runter, aber das ist eine unglaubliche Herausforderung ich bin sehr froh, dass es so. Gelungen ist, und das schon angedeutet. Das war natürlich jetzt auch schon was sehr besonderes, so n Ding.
Dann bin ich n Halbmarathon lang anführen zu dürfen und zum Beispiel auch dann als Erster da in diesen Screentunnel rein zu rennen, dass er diese berüchtigte Passage n College, in dem Fall Frauen College, wo es wirklich so laut ist, dass die hinter die Ohren klingeln, das hatte ich jetzt auch wieder.
Also ich bin da rausgekommen aus diesem Screentunnel und dann hatte ich mich rechts erstmal kaum was gehört, weil du halt einfach taub bist dadurch. Und das ist schon verrückt, das hast du einfach nur hier und deswegen habe ich auch gesagt, warum, warum ich Boston eben so hoch einordne als das Rennen, was eigentlich den Marathon so richtig ausmacht, was du gelaufen sein musst, selbst New York oder London oder auch Berlin werden da noch mal in Schatten gestellt, und das war heute auch wieder so. Oh, Motivation ist jetzt schon ganz oben. Das heißt, ich muss da hin, wir müssen alle mal nach Boston, diejenigen, die noch nicht da waren, du, Esther und ich, haben hier zusammen geguckt bei Kaffee
und Kuchen, das war klasse. Hör mal, wir sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Deine Frau hat gestrahlt, sie war stolz die ganze Zeit natürlich auch angespannt. Wir wussten jetzt nicht wirklich, was geht da ab, was ist da los mit dem, der rennt vorne, ja Moment, nicht nur 23 Kilometer, 5 Kilometer, immer noch vorne und dann diese Geschwindigkeit, also das müssen wir jetzt noch mal eben zuallererst aufnehmen, war dir klar, also du bist in Boston schon gelaufen, aber war dir klar, dass es so abläuft?
Das geht von Anfang an. Du bist glaub ich die ersten 5 Kilometer in knapp unter 14 Minuten los. Da nicht ganz ne so 14 über 14 war es auf jeden Fall schon und bei 10 bin ich glaub ich 2842 durch. Ach das sind natürlich verrückte Zeiten für n Marathon, das war mir schon klar, aber das ist einfach dem Streckenprofil geschuldet. Also ich hab jetzt nicht gedacht, dass ich derjenige bin, der da vorne wegläuft, ich hab schon eher erwartet, dass da wirklich gerade auch die Leute, die dann am Ende gewonnen haben, da auch schon die erste Hälfte sehr aggressiv gestalten. Ja, war nicht so.
Und ja, dann habe ich eben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und habe mein Ding gemacht, weil der Wind eben tendenziell eher von hinten kam. Das heißt, es war kein Nachteil, Führungsarbeit zu leisten, weil du nicht so betroffen warst von dem Gegenwind und dementsprechend habe ich ein Tempo angeschlagen, mit dem ich mich da wohlgefühlt habe, wo ich natürlich wusste, die erste Passage ist natürlich die Schnellste, wahrscheinlich im ganzen Rennen, aber war natürlich auch ein Vorteil, die Strecke schon zu kennen, weil ich 2023 dann eben auch schon hier gewesen bin.
Aber ja klar, ich habe dann schon auf die Uhr geguckt und dann hast du auch ein wohlweges Gefühl, wenn da, wenn du da irgendwie dafür deine Halbmarathon Bestzeit praktisch durchgehst ne und auch dann bei 10 Kilometer gar nicht so weit weg bist von deiner Bestzeit, aber man riskiert und man hat in Boston halt eine absolute Chance einfach auch sich zu zeigen und das wollte ich machen, aber ich habe schon immer das Gefühl gehabt ich habe das halbwegs unter Kontrolle und breche hinten raus nicht ein und das war mir eben sehr wichtig und da bin ich auch wie stolz drauf jetzt, dass dass es hinten raus weiterhin alles gut war. Gesplitzt wie gesagt, es ist schwer zu sagen, bei diesen ganzen Hügeln rauf und runter
den Hardback Kill, den bin ich zum Beispiel mit 312 pro Kilometer hoch gelaufen, wenn du oben angekommen bist, dann rennst du halt wieder 250 Kilometer runter, also so sind die Schwankungen dann da, aber die Passagen auch weit hinten im Rennen, wo es dann wieder relativ flach war, also wo keine Steigerungen drin waren, da war ich dann wieder unter 3 Minuten schnitt und das ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass das im Grunde das temporär, was ich dann eben auch auf dem flachen Kurs so gelaufen wäre. Und das ist sehr wichtig, dass ich da hinten raus das immer hatte und vor allem dann auch die letzten 2 Kilometer. Die waren tatsächlich sogar noch schneller als die in Valencia. Boah, Respekt.
Also uns war klar, Esther und mir. Das ist der Hendrik. Wenn er ein Tempo anschlägt, dann läuft der das Ding auch durch. Also man muss es sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 20 634 war ja deine Endzeit noch mal gut 10 Sekunden 11 Sekunden schneller als in Valencia und also mir war das auch klar, weil irgendwie gefühlt alle Rennen die ich jetzt in den letzten Jahren von dir gesehen habe, die du so souverän von vorne begonnen hast, die Waren auch n Erfolg, also natürlich Houston da bist. Du ja auch sehr kontrolliert.
Aggressiv, will ich mal sagen. Losgeprescht war ein super Rennen in New York erinnere ich mich, hast du auch lange geführt, das ist auch gut ausgegangen, also da war mir schon irgendwie klar, wenn Hendrik sich vorne zeigt, dann fühlt er sich auch gut, war das so, dass heute so am Start du ein Gefühl hattest? Ja, es läuft, es wird heute laufen. Ich habe mich in all den Tagen jetzt hier auch ganz gut gefühlt, gerade auch wenn ich jetzt den. Letzten USA Wettkampf daneben in New York ne. Also die Reise war deutlich stressfreier. Dann hast du natürlich dadurch, dass das Rennen am Montag stattfindet, das ist ja hier ein Feiertag Patriots Day, weil viele gefragt haben, wieso findet es nicht sonntags statt, hast du natürlich noch mal einen
extra Tag zur Verfügung, der auch sehr gut tut. Ich habe ja auch dann schon auch wie ich nah ran trainiert, auch mit hoher Qualität und Umfang, dementsprechend tat mir das auch gut, noch mal einen Tag zu haben und so war irgendwie die ganze Atmosphäre irgendwie alles immer eher. Eher für alles mehr Zeit als man braucht.
Man war kein Stress irgendwie aufgekommen, so haben wir natürlich jetzt auch gelernt und diesen Wecker haben wir mitgenommen, der nicht iphone Wecker ist hat so dass man da irgendwie überall gar nicht in so einen Stress reinkam. Auch die Startzeit ist natürlich dann angenehm mit 09:37 Uhr, das heißt da stehst du dann nicht um 03:00 Uhr auf, sondern kannst eben so wie der Jetlag eben gerade auch fällt, eigentlich da aufstehen, wo du eh wach wirst von alleine.
So und so war die ganze Atmosphäre hier in den Tagen davor auch die Termine. Natürlich hast du dann als Profi dann immer noch ein paar Termine, aber die waren alle angenehm und stressfrei. So, so hatte ich das am Start und beim Warmmachen auch und dann bin ich losgelaufen und war natürlich schon überrascht, als ich dann da plötzlich vorne war und das und das dann eben auch die ganze Zeit so weiterhin war und dann sogar ja teilweise ausgebrochen bin in der Führungsgruppe war natürlich schon was Besonderes, mir war dann auch klar, dass so Leute wie Jean Kurier dann auch irgendwann kommen werden, ne, also das sind ja Leute, die tendenziell auf Weltrekord laufen können.
Das ist dann eben vielleicht noch mal eine Klasse besser, aber dass ich dann auch bis Halbmarathon tatsächlich vorne war, ist natürlich dann schon ein verrücktes Gefühl. Beim beim größten Marathon und prestigeträchtigsten Marathon der Welt und bei Halbmarathon kam dann so ein bisschen diese verrückte Attacke auch, dann müssen wir auch noch ansprechen, vielleicht kommt er tatsächlich gleich noch vorbei, Richard, der zweite deutsche Feld, hat er ein mega Rennen gemacht mit einer 2 oder 4 er Zeit in die Top 8 gelaufen und als dann bei Halbmarathon diese Attacke kam. Da war es wirklich verrückt, ne.
Als dann der ernst gemacht wurde da, da war ich glaube, Richard hat mir seinen Spitz gezeigt, 247 der Kilometer, den hast du gebraucht um da mitzugehen und wenn du da ich war dann bei so 258 unterwegs, was ja auch noch unglaublich schnell ist. Aber du hast dich gefühlt als hättest du gestanden und es wäre jetzt eben 100 Meter Sprint eröffnet worden und dann ging es richtig zur Sache, da war das Rennen dann eröffnet und ab dann habe ich so ein bisschen mein Ding gemacht ne also ich bin da nicht, habe mich nicht verrückt machen lassen.
Guck auch, behalte mal doch noch mal auf die Uhr, sehe 101 55 denke mir, so schlecht kann das jetzt alles nicht sein, aber klar, du fängst ja dann halt da in 45 kilometern halt irgendwie 30 viertel Sekunden dann auf die Spitze ein und das ist dann eben auch verrückt was was dann da an Qualität noch gelaufen wurde und vorne dann eben die Siegerzeit ja von Jean Kurier 201 auf der Strecke ja, also wenn du hier 201 rennst, dann bist du auch in der Lage Weltrekord dann zu rennen und so ist das Niveau dann, das habe ich ja gesagt und.
Olympische Spiele sind nicht schlechter besetzt und ich bin jetzt hier 17. Geworden und jeder um mich herum ist halt jemand ein hoch dekorierter Athlet, ne. Also egal ob ich nach hinten gucke, nach vorne gucke, das sind halt alles richtig große Namen und da bin ich froh, dass ich mich da immer auch behauptet habe, zum Beispiel Abdin AG ist ein Silbermedaillengewinner bei Olympia, ne, der war hinter mir so, also jetzt sehe ich, es ist so ein Rennen, wo ich mir hinterher jetzt gar nichts vorwerfen kann, ich habe auch im Nachhinein jetzt nicht irgendwie.
Was gesehen, was ich falsch gemacht hätte? Auch das Eingangstempo habe ich nicht bereut, es war ein Tempo, was ich konnte und ne gerade auch dem Gefälle geschuldet dann schneller war als die zweite Hälfte ist klar, aber muss man überlegen, dass der Sieger tatsächlich dann die zweite Hälfte in 60 00 gelaufen ist? Also und da waren ja die ganzen Hills drin, ne? Also das das ist natürlich völlig aus der Welt so, also Respekt so ne keine Ahnung wie er es macht, aber Respekt ist natürlich Wahnsinn.
Ja, Respekt, Glückwunsch. Auch Glückwunsch an Richard, Unglaubliche Leistung, also super, super stark, vielleicht kommt er ja gleich noch, du hast es gerade angesprochen. Lass uns, der hat noch n paar Sachen zu tun, aber er hat gesagt wenn er es schafft, dann kommt er mal vorbei, ein klopft vielleicht, dann kriegen wir vielleicht noch rein, ansonsten lässt auf jeden Fall liebe Grüße ausrichten.
Du, Henrik, noch mal ganz kurz, weil es einfach so. Ja, gigantisch war diese Phase. 21 Kilometer vorne, so kurz hast du es gerade angerissen, aber was geht da wirklich in einem vor, weil das ist ja auch ne Zeit. Also du bist ja ne gute Stunde. An der Spitze gelaufen des Boston Marathons und Du läufst durch diese Stimmungsblöcke.
Eigentlich ist ja die ganze Zeit Stimmung, das Wetter war toll, also hat man da überhaupt Gedanken? Also also ich hab selbst gespürt, dass ich mega euphorisch wurde und dachte er ist er ist. Das kann ja nicht sein, der der rennt, Wahnsinn vielleicht, der hat seinen Sahnetag. Wir haben übrigens auch aus der Community ganz viele Nachrichten bekommen, also vielen vielen Dank, ich hab mir noch kurzfristig hier Discovery plus drauf gekommen. Geladen für 7,9 9€ irgendwie Eurosport Eurosport 2 hat das dann übertragen um das sehen zu können dieses Rennen. Ich war wirklich die die Haare standen und ich war am der Puls oben, ich bin hier hin und her gehüpft und es da sowieso, also was ging in dir vor als du da
eine Stunde lang das Ding angeführt hast? Was kommen da für Gedanken in den Kopf? Ja, es waren schon so Gänsehaut Momente. Es war mir auch ganz klar und bewusst ne das das sind so Momente, an die erinnerst du dich, wenn du irgendwann mal die Karriere beendest. Ne, da sagst du boah das war halt schon irgendwie so n Moment in der Karriere, der passiert halt nicht so oft ne, also dass du dann so Major da so anführst und vorne weg rennst und auch die Leute um mich herum so ne also gerade so n Alex Meier, der war ja da auch meiner Gruppe ganz vorne dabei so der hat mich in New York hat komplett zerlegt ist er in der 9 und 50er Zeit gelaufen noch.
So, und dann denke ich mir mal so, Marathon ist halt meine Spezialitäten, deswegen bin ich da immer auch noch ein bisschen besser als auf halb und auf 10 und mir war das halt bewusst, dass es halt richtig geil ist, was da gerade passiert und ich habe es tatsächlich auf die Art auch dann genossen, wusste natürlich auch, dass ich jetzt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht um Musik laufe hier, aber ich wusste, ich bin halt gut auf Kurs und ich habe das irgendwie alles unter Kontrolle vom Tempo her.
Und ja, hab einfach so gedacht, so dass das im Moment an die erinnerst du dich halt später oder erzählst deinen Enkeln davon. Ne, das ist schon natürlich sehr, sehr cool gewesen und so hat sich es auch angefühlt und du hast schon gesagt, die Stimmung, das musst du ja auch mal vorstellen, ist ja jetzt auch kein Rundkurs oder n Kurs der sich in relativ wenig Kilometer Umfeld abspielt, sondern das ist ja wie ich n ne Lange-Linie von von Stadt zu Stadt und trotzdem hast du diese Stimmung da.
Das heißt wenn jemand bei Kilometer 5 steht, dann wird er dich später auf einem Kurs nicht wiedersehen. Und trotzdem ist es halt dreireihig da, gesäumt mit Leuten. Und es ist ein, also es ist nicht vorstellbar, was da los ist. Und ich glaube, es ist natürlich noch mal ein Tick intensiver, wenn du das Rennen anführst, weil da sind die Leute tendenziell ja noch mal lauter, als wenn du im Mittelfeld oder hinten dran beim Rennen läufst, obwohl das da glaube ich auch ne, können wir auch noch mal uns umhören von Leuten, die im breiten Feld gelaufen sind, ob wie die die Stimmung wahrgenommen haben, aber vorneweg ist natürlich dann immer noch mal extremer. Und dementsprechend n absolutes Geschenk. So ne New York hab ich ja auch
schon mal anführen dürfen, so für 10 Kilometer, aber das hier war natürlich jetzt schon ein ein Moment, an den ich mich auch in 1020 Jahren noch erleben erinnern werde. Ne was heißt Moment ist dann dann ne Stunde oder mehr noch gewesen? Ja, super. Ich glaube, das unterschreibt auch jeder Hobbysportler.
Ich hab eben kurz mit Martin Schanitzki kommt früher lange TSV Bayer Dormagen gestartet, auch n toller Läufer gewesen, wir kennen uns seit der Jugend, er hat dann auch lange Tempo gemacht für starke Frauen, Melanie Kraus zum Beispiel, Bayer Leverkusen früher und der Martin ist heute auch mitgelaufen, ich glaube unter 3 Stunden war auch sein Ziel und er hat mir auch einfach nur geantwortet, spektakulär also die Stimmung grandios, da musst du einfach mal hin so ne also.
Das sagt er also. Ich glaube, das unterschreibt jeder auch hier aus der Kölner Lauf Community, alle die mal da waren in Boston, sagen, Ah Boston, das ist n Traum, da musst du mal hin, also ganz ganz toll wenn ihr aus der Community mal da wart könnt ihr uns auch gerne mal diese Eindrücke schildern, das wär das wär toll zu erfahren aber ich Hendrik wie gesagt ich fand es einfach nur ja spektakulär und schön zu genießen und zu sehen, dass einfach mal alles rund läuft und dass sich dann das Training. Ausgezahlt hat bei dir, das fand ich toll, gerade nach diesen holprigen Wochen und Monaten, die du ja auch hattest, immer mal mit der Krankheit.
Das hat mich besonders gefreut, also wirklich klasse, Na. Ja, danke. Es war am Ende dann auch noch ganz gut, dass ich zum Beispiel Sondomon vor mir hatte, konnte ich mich dann so langsam ranarbeiten ransaugen und das hat mir sehr geholfen, dann eben auch auf dem letzten Drittel des Ganzen und das das ist ja dann alles sehr zerstückelt geworden auf einmal, als dann da vorne ernst gemacht wurde.
Ist das ganze Feld auseinander geflogen und dann war fast jeder für sich so allein unterwegs oder zweier Dreiergruppen. Aber ich habe dann immer schon geguckt und habe mir gedacht, das sind alles noch richtig große Namen hier, die ich da vor mir sehe und das motiviert dann eben auch, dass auch wenn du dann alleine unterwegs bist. Das ist dann trotzdem, du weißt da, es passiert immer noch was sehr positives, ja, so war es auf jeden Fall und deswegen auf jeden Fall 11 meiner Top Erlebnisse bislang in meiner Karriere so.
Ein Detail lustig musste ich gerade noch mal schmunzeln. Und zwar hast du eben gesagt, da werde ich meinen Enkeln noch von erzählen und genau das hat auch bei Eurosport Sigi Heinrich irgendwie erklärt oder erzählt und dann hat Esther neben mir so gebrüllt und sagt wie den Enkeln, ich will erst mal Kinder haben, ne, jetzt Red doch nicht schon jetzt Red doch nicht schon von den Enkeln. Das war ja.
Das war ganz witzig. Ja, ja. Aber ja, da hast du schon was angesprochen, ne mit Esther, das war ja auch ein absoluter Motivations Booster, den den ich ja am Samstag noch mal bekommen hatte mit dieser verrückten 3044 Zeit, wo sie da unter dem deutschen Rekord von Coco geblieben ist. Allerdings mit dem Problem, dass Coco dann eben auch im Rennen war und noch mal einen drauf gesetzt hat. Glückwunsch auch an der Stelle an Coco, aber war natürlich eine absolute Fabelleistung und.
Wir haben auch nicht ganz so schlecht getippt. Schmidt hier ne die 10 Kilometer in der. Nähe, ich hab das ja ja, ich hab das auch schon mitbekommen und gelesen, also wir haben sehr sehr gut getippt, ich glaube auf die Sekunde genau 3044 war deine Vorhersage wenn ich mich. Allerdings mit dem Zusatz Best Case Szenario Ne und das ist tatsächlich dann eingetreten und ja, war natürlich schon auch sehr nervenaufreiben das hier zu gucken dann im Livestream.
Normalerweise sind wir ja schon füreinander da, vor Ort ging es natürlich nicht. Bisschen schade, Esther hat tatsächlich last Minute auch eine Einladung hier nach Boston erhalten, zu dem 5 Kilometer Lauf, weil ein paar Starter eben hier wohl gefehlt haben und dann haben die kurzfristig noch nach geeigneten Athleten gesucht und da muss man leider absagen, weil eben der Redortisch schon gesetzt war, sonst wäre Esther tatsächlich auch hier mitgekommen, aber ich glaube, wir haben es nicht bereut, dass es nicht gemacht hat, war natürlich wie ich, wie ich cool, wir haben dann im Leiste natürlich nicht allzu viel von Esther gesehen, die Kameras waren da sehr limitiert, aber. Haben dann eben auch mit
getrackt. Ne, das war ja wirklich unfassbar spannend auch zwischen ihr und Coco und zwischen den beiden und den deutschen Rekord ne, das hätte ja in jede Richtung ausgehen können und als sie dann da im Ziel war und diese Zeit stehen hatte, Boah, das war natürlich auch noch mal ein sehr positives Erlebnis und die kannst du natürlich sehr gut gebrauchen dann auch wenn du selber dann 2 Tage später hier dran bist. Ja, toll, also so pusht man sich gegenseitig. Ich bin auch total stolz auf Ester, habe ich eben auch gesagt, ich freue mich so mit euch und über eure Erfolge. Glückwunsch auch an Constanze Klosterhalfen, wir kennen uns nicht persönlich, aber für sie echt sensationell auch so, ich will gar nicht sagen Comeback,
das ist Blödsinn, die hat immer wieder tolle Leistungen gebracht, sie wird halt mit ihren alten Leistungen oder an ihren alten Leistungen immer gemessen, das ist eben das Ding, aber deutsche Rekord und Ester nur 7 Sekunden dahinter ich habe das eben noch. Auch mal. Wir fachsimpeln dann hier so rum und versucht so n bisschen auch mit Esther gemeinsam einzuordnen, was ich so toll finde. Esther hat sich ja genau wie du wirklich in andere Sphären jetzt geschossen, ne und ja einfach sie läuft in in einem ganz anderen Bereich als noch vor 23 Jahren und was ich so irre finde.
Diese Grundlage, sie hat eine enorme Grundlage, die sie natürlich auf dem Halbmarathon noch mal anders ausspielen kann. Aber für 10 Kilometer so richtiges Speedtraining, also Tempo, sprich 4 hunderter Intervalle, macht sie natürlich mal. Aber ich meine untenrum das Training, was man vielleicht auch für ne 5000 braucht auf der Bahn, das hat sie ja noch nicht mal gemacht und da denke ich immer, hey schau mal, mit dieser Grundlage ist sie jetzt auch über 10 schon so weit. Und das heißt gar nicht mehr weit weg von Namen, wie beispielsweise auch einer Bartocletti. Ne, die natürlich noch ne kleine 30, das sind noch Sprünge, aber die Frau ist ja auch in der Welt ganz vorne und ich find das ist einfach Anreiz und Motivation
und sollte ihr auch n Schub geben, egal ob sie jetzt noch mal untenrum noch schneller wird oder eben dann in Richtung Marathon und vielleicht schon in diesem Herbst. Einen sensationellen Marathon hinzustellen. Also ich finde das toll, wie ihr beiden euch, wie ihr beiden euch pusht, aber wir müssen jetzt einfach noch mal Hendrik über weiter über Boston sprechen. Also was mich interessieren würde kurz im Vorfeld, du und Richard beide in Boston habt ihr euch vorher irgendwie abgesprochen oder macht dann jeder sein eigenes Ding oder habt ihr mal ein Pläuschchen gehalten und gesagt mal gucken was hast du vor, was hast du vor, vielleicht arbeiten wir zusammen und wie läuft das ab.
Ja, man hat natürlich schon ein paar Leute, mit denen man sich dann eher unterhält und der Richard und auch Sandro Mohn ist ein guter Freund von mir. Da spricht man natürlich so ein bisschen drüber, was man erwartet und wir haben eigentlich alle erwartet, dass so Leute wie Link, Letter oder auch talby, dass die das Rennen von Beginn an extrem schnell machen und dann irgendwie eine 61 glatt anlaufen und da haben wir so ein bisschen darauf eingestellt und dann ja, war ich selber auch überrascht, auf einmal dann wie gesagt Freund zu sein und dann ja mehr abfahren, hatten wir dann nicht, wir haben wissen natürlich schon. Versucht uns einander zu orientieren und das war natürlich auch ein cooler
Moment, als Richard und ich dann beide auf einmal vorne waren, war sicherlich auch für für die TV Betagung auch ein ganz cooler Moment, so dass man da eben auch präsent war und mitteilen konnte, aber so richtig große Absprachen machst du hier nicht, weil es geht ja hier um es geht, geht ja hier um eine gute Platzierung, es geht hier weniger um Zeiten, es gibt keine Pacemaker, das ist ein schwieriges Streckenprofil und da ist es dann noch mal eher so, dass man einfach da versucht, gut durchzukommen. Bisschen zu taktieren während man beim klassischen, flachen, schnellen Marathon dann vielleicht wirklich auch pace Gruppen bildet und sagt, Komm, wir gehen 6300 die erste Hälfte an und gucken dann sowas.
Ne, das sind ja so klassische Absprachen, das gab es hier nicht und das ist ja auch der Reiz, den New York und Boston, die beiden Marathons eben auch haben, weil das eben nicht der Fall ist. Und weil die Rennen halt freier sind und dann echte Rennen sind, die nicht irgendwie so. Ja, mit Pacemakern dann noch beeinflusst werden und das natürlich dann eben auch mit ein Grund, warum ich hier dieses Rennen auch jetzt in diesem Jahr ausgesucht habe, weil es natürlich eine tolle Simulation auch ist für die Europameisterschaft in Birmingham, ne, wo die Strecke dann ja auch sehr profiliert sein wird, sehr herausfordernd sein wird, wo es auch keine Tempomacher gibt, wo taktiert wird und auf Platz gelaufen wird.
Das war so ein bisschen mit der Hintergedanke, dass ich mir da so ein bisschen Wettkampfpraxis holen möchte, wir mal schauen, was jetzt aus der Ganzen ihrem Thematik wird, ich hoffe, dass. Dass sich da jetzt den nächsten Wochen dann vielleicht noch mal was tut, ne auch jetzt mit dem Ergebnis hier von uns beiden im Hinterkopf. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber mal schauen ne, aber grundsätzlich hatte ich schon Bock bei der EM, dann eben auch mit zusammen mit Richard und auch anderen Deutschen da ne richtig coole Mannschaft zu stellen und da Gas zu geben. Ja, das erste, was Katharina gerade gefragt hat, was ist jetzt mit der Zeit, zählt die irgendwie für Hendrik zählt die. Für die Norm jetzt fürs kommende
Jahr ist das gültig. Die Zeit aus Boston oder wird die nicht anerkannt? Wie ist das? Keine Ahnung was jetzt passiert ne. Also ich warte jetzt einfach ab, das können wir nächste Folge mal besprechen ob sich bis dahin vielleicht irgendwann jemand gemeldet hat, aber grundsätzlich ist es ne Punkt zu Punkt Strecke, das heißt hier wird in den Bestenlisten nicht berücksichtigt, aber du hast halt hier n paar 100 Höhenmeter drin ne das darfst du halt nicht vergessen.
Also von daher mal schauen aber ich werd ich möcht mich jetzt erstmal uneingeschränkt über das Ganze freuen. Das tue ich auch. Und jetzt kommt natürlich auch eine Phase, wo man mal wirklich ein bisschen rausgehen kann aus dem ganzen Trubel. Na klar, wir laufen ja auch in Düsseldorf, dann bei uns zu Hause, dann ist ja jetzt schon ein kommendes Wochenende, dann den Halbmarathon, Esther und ich, und dann kommt ja auch schon der Wings for Life, ne, wo wir auch noch mal euch ermutigen wollen, kommt gerne rein in das Team, wenn das Team Five an der lasse da stellen, das ist ja wirklich verrückt, wie das jetzt schon angewachsen ist.
Und wir haben da mittlerweile auch schon einen deutlichen fünfstelligen Betrag gesammelt, tatsächlich auch für die Rückenmarksforschung sind wir sehr, sehr stolz drauf. Dass wir da so viele Leute jetzt eben auch hinter uns versammeln konnten. Und wenn ihr Bock habt, noch ist es nicht zu spät, ne, ihr könnt bis bis das Rennen losgeht ne bis am selben Tag könnt ihr noch euch ein Team anschließen und wenn ihr Bock habt Team frei vorbeizutreten ne dann macht das gerne, wir machen noch einen kleinen Link da auch nicht Show Notes rein, dann findet ihr das auch schnell.
Wir würden uns freuen wenn wir da möglichst viel am Start haben aber übrigens for Life wie gesagt das wird auch noch mal körperlich nicht ganz ohne sein ne da werden wir also ich gehe jetzt auch schon von aus, da werde ich auf jeden Fall die. Die 65 Kilometer auch wieder knacken wollen und dementsprechend ist das jetzt auch nur off Season in Anführungsstrichen so ne wo wo jetzt aber das Training natürlich jetzt auch deutlich runter gefahren wird, wo man einfach jetzt auch mal genießen kann und gerade auch mit der Ausbeute die Ester jetzt auch eingesammelt hat und wir wir in Kombination Bestzeiten über Marathon, über 10 Ester Bestzeiten über auch über 10 und auch über einen Halbmarathon,
also beste Voraussetzung kann es ja nicht haben, dann in die Saisonpause zu gehen und dann wird das zweite Halbjahr natürlich unglaublich aufregend damit. Mit Esthers Marathon Debüt und auch ich hab schon wieder ganz gute Schritte gemacht, dass ich so langsam eine Ahnung hab, wo auch bei mir ein Herbstmarathon stattfinden könnte.
Also da wird es nicht langweiliger werden als jetzt in der ersten Jahreshälfte. Schön wie er strahlt, das freut mich einfach. Henrik in deiner Stimme, wie du strahlst. Und ich finde toll, dass die Saisonpause dann 65 Kilometer am Stück beinhaltet, das ist doch klasse, ich hab schon so was von Schiss, kann ich dir sagen vor dem Wings for Life, weil ich ja weiß es ist in genau 3 Wochen ich hab jetzt den Hermann vor der Brust.
Ich freu mich tierisch und dann 2 Wochen da heißt es. Wieder reinkommen, locker weiter rollen, um dann am 10. Mai zu performen. Ich bin natürlich auch im Team Pfeiffer, du aber noch einen Satz kurz für mich, auch aus zuschauerperspektive, du hast es gerade eben angesprochen, ich glaube das unterstreicht jeder diese Rennen ohne Pacemaker sind einfach spektakulär und toll zu schauen.
Das ist n Genuss, das schaut man sich gerne an. Das ist cool und auch gerade dieses Taktieren, ja, das hat man dann so richtig gesehen, als es dann auch losging bei Halbmarathon und du erst vorne und und wie es dann zur Sache ging, also zum gucken einfach schön, anstatt die Gruppe schnelle Leute von Anfang an vorneweg, konstant hohes Tempo und dann? Ist es auch recht langweilig im Bild? Und so war es farbenfroh.
Du das Trikot übrigens auch strahlt, muss ich sagen, ich bin eingeschränkt. Ja, sorry, dass ich hier abwürgen muss. Jetzt kloppt es gerade und. Mach ihn mal auf, mach ihn mal auf, da müssen wir natürlich gratulieren. Ja, Hallo, jetzt kann der Richard dich auch hören. Wir haben jetzt hier die Kopfhörer geteilt, jetzt und ja. Der Mann, der deutsche Mann des Tages, ist da. Ja, ihr seid beide Männer des Tages. Lieber Richard, eben schon gratuliert auch von meiner Seite, Glückwunsch, Respekt, wirklich grandios, was du da abgefackelt hast.
Also eine 204 in Boston, auch wie du die gelaufen bist. Die Art und Weise also uneingeschränkt mein Respekt, herzlichen Glückwunsch, erzähl wie war es für dich, wahrscheinlich auch sensationell, oder? Ja, vielen Dank. Ich weiß natürlich jetzt nicht, was ihr alles geredet habt, aber also. Insgesamt war es jetzt schon der beeindruckendste Marathon, den ich je gelaufen bin, also die Stimmung über 42 Kilometer in Inhalt in einem, in einer Stadt, wo man halt auch in eine Richtung läuft, also eben nicht eine Runde, wo die Leute ständig doppelt irgendwie einen sehen können, sondern echt 42 am Stück. Und da mit diesen vielen Hügeln hoch und runter und am Start hatte ich zum Hennerick schon gesagt, hier geht es so ein bisschen heftiger unter dem
Hennerick. Ja, so geht es eher Kilometer und ich glaube es ist Start erfolgt habe ich hennerick schon vorne gesehen und dann dachte ich mir ja, das wäre vielleicht nicht so schlecht, also die Erfahrung die er halt gesammelt hat vor vor ein paar Jahren schon mal gehabt zu sein ist auf jeden Fall n Vorteil gewesen. Ich musste erst mal am Anfang n bisschen reinkommen, so wie macht man denn das überhaupt mit dem Runterlaufen? Aber hat dann Gott sei dank Recht schnell zurechtgefunden. Und dann habe ich dann auch mal aufgeschlossen und konnte auch mal ein bisschen schön übernehmen, aber natürlich weit weniger als Henrik, der hatte von den 20 Kilometern wahrscheinlich so 1516 Kilometer geführt, genau da war immer wieder eine Lücke.
Also ich habe dann mir gesagt, du gehe, ich geh lieber hinten in die Gruppe, dann rein, also wenn wenn, dann halt nur so 4 Leute vorne sind, ist dann schon recht schwierig. War war zwar schon vermehrt der Rückenwind, aber trotzdem merkt man es dann doch, dass es ein bisschen leichter ist, wenn man in eine größere Gruppe lauft und ja dann bei bei 20 Kilometer mehr, da ging dann irgendeiner nach vorne, das hab ich selber gar nicht gesehen, der war. Irgendwann in dem Screentunnel ne, der hat sich motivieren lassen von den College Girls da.
Genau das war ja auch echt interessant, da die ganzen Mädels stehen zu haben, da mit ihren Schildern und da kriegt man dann hier diese. Kusshände zu zugeschüttet ja, aber auf jeden Fall ja beeindruckend wie das da alles lief. Und ja, dann hab ich halt gesehen, OK, jetzt ist aber hier Schluss mit lustig, wobei es war gar nicht lustig, also eigentlich schnell hätte man gar nicht laufen können die erste Hälfte und dann hat aber der Turnkurier dann richtig drauf gedrückt und dann hab ich jetzt hab ich dann so gemeint also mit Rene hat er mir gestern noch mal geschrieben lauf lauf heute mit Herz und nicht mit Hirn also.
Einfach vertrau einfach deinem Körper, riskier halt auch mal was und da hab ich gesagt, komm, ich versuch da jetzt irgendwie dranzubleiben und irgendwie bis bis 30 Kilometer irgendwie halt zu kommen und dann hab ich irgendwie ja schon schon ziemlich viel richtig gemacht genau und die waren dann wirklich richtig schnell, also die Kilometer von von dann 20 bis 26 gerade auf die Uhr geschaut also.
So 250 Tempo auch mal unter 250 noch mal, obwohl es ja dann nicht mehr runter geht. Also auch schon schon hügelig, aber das ja, irgendwann musste ich dann auch leiden, da hat es mir dann in der Leiste wehgetan, das kenne ich eigentlich sogar nicht, aber ich schätze mal, das war vom Wechsel immer vom Hoch und runter laufen, aber genau heute war es interessant, dass ich dieses Runterlaufen extrem gut konnte, also da hatte ich jetzt gar keine Probleme, weil Normales.
Den den Muskel trainiert man eigentlich weniger hinten beim Swing, so aber bei berghoch hab ich dann schon gemerkt, Ah, da tut schon echt weh und ich dachte ja, der Heartbreak Hill ist wo dann, das ist ja der der Herbste Hill und ich dachte mir so, hier hab ich hier sind lauter Heartbreak Hills also das war n bisschen bisschen mehr genau und ja dann hab ich halt einfach irgendwie von Kilometer zu Kilometer also ich hab irgendwie gar nicht gedacht so ganz genau einfach auf den Boden eher gucken und. Ja, am Ende hab ich dann noch noch mal noch mal 2 eingeholt. Es war natürlich schön, aber ja, es ist halt trotzdem irgendwie krass, man läuft die 204 und dann denkst du, du bist jetzt Achter geworden, irgendwie klar
ist Achter irgendwie auch gut, aber man denkt sich so Boah ey, also das ist ja Wahnsinn was was da vorne da laufen, also da fehlt auf jeden Fall noch ein Stück hin, aber ich denke wir können beide sehr sehr stolz sein was wir geleistet haben heute also also unter 207 zu laufen ist ist immer mega.
Und ja, wir haben auf jeden Fall das Beste draus gemacht. Ja, wir haben. Es eben auch schon gesagt, so die egal wer da oben einen herum war, das ist ja irgendwie jeder, ist ja irgendwie ein Promi, ne ein Laufpromi so bis glaub bis Platz 25 runter das sind alles halt Leute die halt wirklich was vorweisen können und das ist vom von der Besetzung her glaube ich ziemlich 1 zu 1 übertragbar wie eine Olympiaspiele auch besetzt Olympia. Silbermedaillen Gewinner war 21.
Ab die Energie ja, also klar hat er ein bisschen zu kämpfen mit Problemen, aber er steht ja trotzdem am Start. Und klar, wie wir da auch als besiegt haben oder zwischen uns waren, es ist ja dann nicht mehr nicht mehr viel, also ist ja eigentlich besser besetzt, weil halt natürlich nicht nur 3 Athlet pro Nation dürfen, sondern bisschen mehr halt auch, wo gerade hamis waren natürlich gut besetzt, auch sag ich mal und natürlich auch kenian äthiopia, aber ja, also die Reise hat sich gelohnt für uns beide auf jeden Fall.
Beschreib doch einmal kurz. Richard Hendrik meinte eben, du hast dann irgendwann richtig gekickt. Du sagst gerade so locker, ja, es ging am Anfang mal los, mal schön reingerollt gut, das waren so 2842, die ihr so bei 10 durch seid ist n Schönes ist n schönes Reinrollen aus meiner Perspektive und Hendrik sagte irgendwann dann ab Halbmarathon dann ging es zur Sache und Hendrik war noch unter 3 Minuten und du hast dann Richtung 247 248.
So gekickt wie muss man sich das vorstellen? Also ich jetzt als ein Hobbyläufer ist das für dich dann auch wirklich ein Kick oder hat Richard Ringer gedacht, wieso ein Rennpferd in der Box? Oh, jetzt geht es, jetzt geht es los, lasst mich endlich raus. Nee, also es war schon anstrengend davor, aber ich dachte mir so, also ich merke das dann schon beim Berg runter, also jetzt auch die Pulswerte, keine Ahnung warum, also klar wird älter, dann werden die Pulswerte niedriger, aber heute war es wieder extrem niedrig, also 152 er schnitt hatte ich noch aber.
Aber man sieht halt, dass beim Berg runter ich mich total erhole halt und da habe ich halt immer gehofft, dass dass dann irgendwann, dass die mal ein bisschen rausnehmen halt vorher, dass irgendwann so ein bisschen taktisch wird, aber durch den Rückenwind und die wollten unbedingt diesen Rekord holen, deswegen ja ging dann die Taktik halt nicht auf, dass dass dass dies irgendwann mal langsamer wird und es hat dann immer jemand Neues attackiert, aber es war für mich schon auch echt, also ich muss ja schon alles geben, also.
Das Rennen war so eigentlich, dass er bei 30 Kilometer zu Ende ist gelaufen und da dachte ich mir, so wie soll ich jetzt eigentlich noch zwischen laufen? Also das war wirklich also hart, hart an der Grenze und beim Zielspurt, da ich auch, gerade wenn ich jetzt n bisschen schneller laufe, dann fall ich wahrscheinlich um, also dann, da zieht es von hinten richtig rein, also da muss man dann echt auch aufpassen, ich hab mir ja so gehofft, dass vielleicht noch das Gefühl von der Europameisterschaft von dem Finish kommt, dass ich den vor mir den AMI noch mal bekomm oder zu weit 10 Sekunden vor mir aber also. Du riskierst doch nicht mal, weil wenn du dann umfällst, dann ist halt vorbei.
Also es gibt es wirklich, dann also richtig, richtig kritisch, es kann kann dann gut gehen, aber ja also es es klappt nicht immer, dass man dann alles rausholen kann noch und ja, also 204 ich habe irgendwie die Zeit da gesehen und dachte mir so jetzt komm jetzt kriegst du noch mal und das ist natürlich ja da einmalig, dass man das da so so na ja, ich.
Ich glaube, man hört auch schon raus. Man muss schon wirklich tief graben, bis man was findet, was man vielleicht noch hätte jetzt besser machen können. So ne. Also es ist glaube ich schon so ein Rennen wo man. Sagen kann, da ist schon viel auch gut gelaufen. Ich glaub bei uns beiden und das ist eigentlich mal auch mal schön mal sowas zu haben, weil sonst ist man ja immer selber der der große Kritiker eines selbst. Und ja, so ein so ein Rennen ist natürlich das, was man sich auch wünscht, dass einfach mal die Sachen aufgehen, die man sich vorgenommen hat.
Und wie gesagt, hier Achter zu werden, also da kann, da kannst du alles ne mitmachen. Ich hätte, ich hätte was, ein Kollege, ich hab den Namen leider nicht erkennen können, der hat bei Kilometer 20 oder 21 hat der richtig abgecheckt mit den Fans habt ihr das gesehen, da hab ich gedacht ich werd nicht mehr also da geht man auf der da ist der ganz, der ist der ganz locker an die Seite gelaufen und hat hier abgeklatscht die ganze Reihe das.
Ja, wahrscheinlich war der Single Ne und da hat dann da seine große Chance gewittert. Nee, das war Clayton Young, der hat das echt dann ne, da brauchen wir nicht hin. Das war da, da, wo die die Frauen da nicht stehen. Ne, Ja, das war dieses. Das war eben dieses Cream tolle, das College. War so berühmt.
Genau. Ich dachte auch ich dachte hä das? Da muss so n Sicherheitscheck in gewesen sein, dass da nur Frauen dürfen und dann hab ich auch gedacht ja irgendwie ja schon nice, aber wenn wenn du deswegen halt wenn dir halt irgendwas passiert ist halt n bisschen gefährlich so aber aber der ist ja Weltklasse ich mein der ist zweimal jetzt Neunter geworden bei den Spielen und bei der WM in Tokio also der hat schon schon drauf, der Typ aber.
Aber klar ist natürlich dann daheim ich mein, wenn es vielleicht in Berlin sowas gibt, dann will man vielleicht doch auch einkellern. Ich muss bei euch beiden mal eben fragen, weil das bei Hendrik immer so ein Problem war. Was heißt Problem aber in den letzten Rennen doch die Ernährung auch irgendwie mal eine Rolle gespielt hat oder dass das nicht vertragen hat oder so, dementsprechend auch alles glatt gelaufen bei euch oder Richard Hendrik bei dir auch, also alles geklappt, ich hab zumindest im Bild gesehen, du hast deine Flaschen super bekommen also und. Hört sich so an.
Ja, jetzt am Ende hat alles gut geklappt, aber irgendwie heute morgen, als ich aufgestanden bin und dann ich Frühstück hatte, irgendwie ich, ich war tatsächlich so aufgeregt, wie es seit lange nicht mehr und irgendwie, ich habe nur brotmethode gegessen und dann hatte ich aber Magenprobleme ohne Ende, aber weil das Essen war für Vortrag halt auch irgendwie drin gewesen und dann hat sich das irgendwie ja das.
Ich richtig Bauchschmerzen, dachte mir, Oh je, oh je, aber das hat sich dann Gott sei Dank einfach erledigt. Also so ne Bauchwaage, da waren ja nur Nudeln drin und Reis und und honigbrot das das hat sich dann erledigt und ja mit den Getränkestationen, da hatte Hennings natürlich cool, da war n Tisch 1 und dann war es sogar fort.
Schon schon n. Kurier EY einfach am Tisch, genau und ich. Ich bin dann aber auch immer, ich hab da immer n bisschen attackiert und dachte mir komm lieber nehm ich mir die die die 3 Sekunden die ich jetzt schneller laufen muss, dafür bin ich als erster an meinem Tisch 6. Bevor ich dann wieder Gerangel, dann musst du da wieder rausnehmen und da vorne, die haben wir gekickt und bei 20 Kilometer hat der auch einfach richtig gekickt bei den Getränkstationen, weil der wusste halt da ja da da passt. Also da wird es dann halt gefährlich, ja. Da sieht man auch die Bedeutung die sowas hat. Ne dieses Getränke zu bekommen dieses Getränk zu bekommen. Also da wird halt wie ich ordentlich geraisted so ne wie wie bei so einem Tour de France
Zwischensprint so ne da wollen dann schon n Paar eben auch als Erster an der Station sein. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass man die Flasche eben nicht verpasst. Du hast ja bei, ich hatte ja bei der WM auch erlebt, dass es da auch super eng dann immer zur Sache geht, wenn du da in so einem Pult bist, habe ich auch oft genug erlebt, da hast du dann manchmal gar keine Chance, auch nur irgendwie an die rechte Straßenseite zu kommen, weil du gar nicht durchkommst und deswegen ist das schon eine Sache, die sollte man nicht unterschätzen so, aber du hast gerade gefragt, bei mir war es auch gut diesmal alles Gott sei Dank, ich bin auch durch das ganze Wochenende gegangen. Immer mit der Fragestellung
mache ich hier irgendwas falsch und immer wenn da ein Jahr irgendwie im Bereich des Möglichen war, habe ich die Finger vorn gelassen und bin dann mit der Sau gut gefahren, weil so ein Mist für in Valencia, den wollte ich jetzt auch nicht noch mal erleben, das war halt wirklich fürchterlich ne und New York war ja dann auch in dieselbe Richtung, deswegen hat das alles gut funktioniert. Ich habe richtig, auch so wie Richard die ganz simple Sachen gegessen, Nudeln, Reis und dann morgens halt auch so ein helles weißes Brot mit Toast drauf 33 oder 4 Stück von den Dingern. Dadurch, dass das Rennen um 09:37 Uhr startete und man um 06:15 Uhr schon einchecken musste für den Bus, hatte man eben tendenziell auch so eher 3
Stunden 20 statt 3 Stunden Abstand und damit bin ich jetzt auch sehr gut gefahren. Das heißt, bei den nächsten Rennen würde ich jetzt auch eher den Abstand noch mal erhöhen, um ein paar Minuten mit zwischen Essen und dem Wettkampf, weil es jetzt eben perfekt gepasst hat und ja, also von daher geht das auch mal so, dass einfach mal alles glatt geht.
Jetzt muss ich euch beiden natürlich mal fragen. Richard, auch deine Einschätzung ich. Ich meine 204 auf der Strecke, Henrik jetzt noch mal ne 206, wie würdest du das aus der Erfahrung mit deinen ganzen anderen Marathons so vergleichen mit wirklich einer topfebenen Strecke, vielleicht mit Berlin? Ihr hattet Rückenwind, ja, aber dann die Berge, was würdest du sagen, die Einschätzung ist das Pari mit einer flachen Strecke oder was meinst?
Du also ich bin ja dreimal in Valencia gelaufen, also Berlin kann Henrik dann gleich erzählen, aber. Aber ich hatte noch nie so Schmerzen, schon eigentlich bei 25 und dann also bei 30, dachte ich mir, wie soll ich eigentlich halt noch weiterlaufen? Also ich denke ich denke, dass wir halt beide einfach jetzt noch mal ein höheres Niveau erreicht haben und also schneller als zum Beispiel also die wenn man von der Konkurrenz auch schaut, die die laufen ja auch so die Zeiten, also wir haben jetzt Athleten geschlagen, die also die, also jetzt, ich glaube der 10.
Sollte mit 203 stehen und der ist ja hinter mir gewesen. Und das ja, der ist ja trotzdem n gutes Rennen gelaufen. Ich ich denk schon, dass es sehr ähnlich ist. Letztes Jahr ist der Kontaments ja auch, also der AMI ist ja die 20502 gelaufen und dann ist er in Chicago 20 440 gelaufen, also dadurch, dass dieses es sind ja trotzdem 250 Höhenmeter sind, glaub aber 350 oder 360 Meter geht es halt weit runter.
Aber irgendwann tut dem Körper halt das viel, viel mehr weh, als einfach konstant zu laufen. Die pace halt mal 13 bin ich 3 Kilometer gelaufen und dann kommt er wieder in ne Zahl 50 rein ist halt ist halt auch was was man halt irgendwie ja trainieren muss. Ich denk vielleicht das war vielleicht der. Den den Vorteil will gegenüber Henrik hatte, weil du hast ja gesagt, Du machst mehr auf dem Laufband und so, aber dafür ist halt wegen den Problemen in New York, dass du da halt einfach fit am Start ist halt wichtiger als jetzt noch mal irgendwas am am Berg zu machen.
Da war Kenia für mich natürlich jetzt hilfreich, aber ich ich denk schon, dass die Regionen machbar sind und ich mein Wir sind sind beides deutsche Athleten und da kann man, da freut man sich immer, da kann man sich einfach vergleichen und sagt OK jetzt. Ist der das gelaufen? Das kann ich doch eigentlich auch laufen und also ich Hennig ist ja gegenüber mir noch jung, also deswegen ich bin 37 und ich ich bin der Meinung man kann. Was bist du, Jahrgang 9, 889?
Also und jede jedes Jahr, jedes jeder Wettkampf, der prägt dich noch mal. Und wir zeigen das auch eigentlich mit den PDS. Also ich denk, dass da, dass da für uns beide noch noch deutlich was geht und Valencia bin ich nicht 205 gelaufen und ich schätze schätze auf jeden Fall Hennig so ein, dass. Dass er das dann auch lauft, ist halt jetzt zurzeit halt. Die Gap.
Ist halt so ne Minute, die denk ich mal die ist die ist gerade halt so, aber hör ich auf und dann wird Henning vielleicht auch schneller dann laufen einfach wenn man dann weiter läuft die die 4 Jahre glaub ich die sind schon nicht sind nicht so schlecht wenn man noch n bisschen jünger ist. Aber ist ja schon n interessanter Punkt.
Ne, dass dass es gerade auch dir gelingt, eigentlich uns beiden auch, aber bei dir ja noch noch mehr im Alter tatsächlich auch noch mal besser zu werden. Also man wird ja schon jetzt sagen, vielleicht hat man den Peak eher. Bilderbuch Lehrbuchmäßig mit mit 3334, aber dann um mit 30 wieder noch mal den nächsten Entwicklungsschutz zu machen, ist das schon was besonderes und ist jetzt auch nicht so, dass du irgendwie mit 25 erst eingestiegen bist.
In den Laufsport finde ich glaube ich schon eine spannende Frage, die auch viel interessieren würde. Wie würdest du das erklären? Also weil du einfach auch vom Know How und von der Trainingssteuerung besser geworden bist? Oder ist es dann die Erfahrung, dass man so viele Rennen schon gemacht hat?
Ja ich ich würd würd sagen, dass der Körper hat so n so n Gedächtnis einfach. Also die Muskeln haben n Gedächtnis und ich bin jetzt ja auch erst 11 Marathons gelaufen und ich merk einfach irgendwie jedes Mal ist der Rhythmus noch n bisschen besser und ich sag halt im Training auch mein mein Trainer wir vergleichen uns halt mit mir selber ich weiß ich hab nicht so viele Kilometer immer aber trotzdem versuch ich immer n bisschen noch was drauf zu legen und.
Ich weiß, dass da vom Training her halt noch einiges möglich ist. Aber es ist halt natürlich immer die Frage, kann man das dann die Belastung halt auch überstehen. Und ja, also da, da denk ich, da ist auch noch Potenzial da. Na sag mal, deine Wochenkilometer sind ja erstaunlich niedrig, ja. Weiß ich halt ich da viele.
Wenn dir wäre es jetzt überraschend genau, ich hätte jetzt nur 140 Kilometer im Schnitt die 11 also 11 Wochen, also ohne jetzt die taper Week davor ich hab aber. Halt auch gesehen zum Beispiel in Kenia. Wenn ich jetzt halt da sag ich mal, dreimal die Woche locker ne 8 oder ne 10 noch mach das ist das bringt mir halt gar nichts.
Also ich möchte nicht sagen hier ich bin mit amana gelaufen 144 ich hab halt nicht mal 100 Puls, also da da, da schwinge ich mich halt dann aufs Rad oder auf dem Cross drin noch ne Stunde und das da denk ich das ist für mich mehr wert also wenn ich jetzt das umrechne hab ich locker auch 160 Kilometer.
Und vielleicht noch ein bisschen bisschen mehr macht dann auch noch Kraft. Und was halt ganz wichtig ist, einfach, ich habe keinen einzigen Tag Ausfall gehabt, wirklich keinen Ausfall seit, ja seit eigentlich, ja seit der Weltmannschaften. Ich konnte natürlich jetzt auch das gut gut vorbereiten dieses Rennen und habe ja auch mit der Qualität erst mal begonnen mit den 10 Kilometer, hatte dann aber echt noch gar keine Endurance gebildet.
Gehabt und und so, so wirklich sogar nicht so als ich muss jetzt halt komplett jetzt loslegen, sondern irgendwie Stück für Stück, weil das Gedächtnis von meinem Körper weiß. Ja, ich hab ja schon was drin und da, da muss ich mir auch gar keinen so einen Druck aufbauen, also ich mein ich hab trotzdem auch mal knapp 200 ist so mein Peak gewesen 7 Tage am Stück, aber ich hab halt dann oft einfach dann einen Tag lauffrei und da war ich dann halt zum Beispiel eine Stunde Crosstrainer, eine Stunde Bike und für mich ist es so, dass dass ich mich dann halt erhole.
Davon und kann dann halt wieder angreifen, irgendwie bei den Einheiten genau. Also ich habe da ein ganz gutes ja wir haben ein ganz gutes Gefühl und eine Trainingssteuerung so hinbekommen, dass es für mich halt passt. Und mein Trainer kriegt halt hin, dass ich an dem Tag X halt top fit bin. Also es ist halt immer so schwierig vielleicht ich meine immer noch, also viele Athleten, die sind dann auch top Vorbereitung gehabt, aber an dem Tag klappt es halt nicht und das ist denke ich mal so das Entscheidende einfach die Tagesform und das kriegen wir irgendwie immerhin da hat mein Trainer echt ein richtiges Händchen.
Aber was ich interessant finde, Richard und auch Hendrik und ich glaube, da können wir Hobbysportler uns auch eigentlich dran orientieren. Erstmal muss man festhalten, man kann auch kein Training kopieren, der Mensch ist halt ja ein Individuum und jeder hat so seinen individuellen Rhythmus und braucht sein individuelles Training, was für einen Hendrik gilt, gilt nicht für einen Richard und du sagst es schon, du machst viel Alternativtraining, das ist deine Art und Weise um vielleicht auch die ganze Grundlage und den Umfang. Anfangen zu erhöhen.
Und was ich witzig finde, das spüre ich jetzt nach einem Marathon. Ich bin ja, ich werd jetzt im Mai 43, ich bin im letzten Jahr meinen ersten Marathon her gelaufen und ich profitiere immer noch von dieser Marathonvorbereitung, von diesen 3 Monaten, oder was? Im letzten Sommer, das ist unglaublich, was ein so eine Marathonvorbereitung ausmacht und wie man die mitnimmt.
Und wenn ich das jetzt auf euch übertrage und diese mara, du sagst 11 Marathons schon gelaufen, Henrik läuft ja gefühlt 11 im Jahr, wenn man dann halt diese Vorbereitungen, aber wenn man diese Vorbereitungen halt mitnimmt und immer wieder auf einem neuen Fundament, also ich meine ich stelle mir das vor, wieso ein Hausbau, dieses Fundament wird ja immer stabiler, immer stärker, immer so.
Sicherer. Und dann steckt man vielleicht auch Rückschläge anders weg. Egal, mal ne kleine Verletzung, mal ne kleine Krankheit, aber wenn dein Fundament so stabil ist durch diese ganzen Vorbereitungen, dann kommst du peu a peu von Etage zu Etage immer weiter nach oben und ich glaub so funktioniert das. Also so ist mein Eindruck und warum nicht noch mit 40 n Top Marathon laufen also.
Ich denke, das ist möglich. Ja ne, so kommt es ja vor. Mir macht er Mut. Also klar, die Afrikaner sind jetzt eher die, die jetzt noch im höheren Alter dann laufen. Ist zum Beispiel Kipchogi, der ist ja glaub ich eher so, inoffiziell n bisschen älter noch, aber auch hier tadday ist ja Abraham mit 42 204 glaub ich gelaufen, Bekele ist ja auch noch mit 204 gelaufen, also gerade jetzt auch in den, also gerade, also zum Beispiel auch Abdin AG ist ja auch eher 89, also es spielt sich alles in dem Bereich ab.
Ich bin mal gespannt, wann halt irgendwann das wieder so geht, dass dass die Jungen dann irgendwie kommen. Das gab ja auch mal so ne Phase, wo die halt alle da gerade in Dubai alle da schnell gelaufen sind und das ist gerade gar nicht mehr so der Fall. Genau so sind wir einfach mal mal gespannt und nicht was ich noch sagen wollte ist auch also ich hab halt auch immer das das Glück oder ich nehme mir das halt auch einfach raus, dass ich halt sag ich laufe halt meine 2 Marathons eigentlich im Jahr. Und und bereite mich halt darauf perfekt vor, wenn ich jetzt halt überlege, dass das Hennecke Valencia, also die Vorbereitung war echt richtig knapp.
Also ich bin ja nach nach nach Tokio ist ja dann Hennig 6 Tage später gelaufen in Berlin und dann ist ja schon wieder Valencia, wo ich mir dachte, Boah, also da musst du schon auf Metall stark sein und dann eine PB zu laufen, wenn du halt Valencia einfach vorbereiten kannst von von April an, dann ist halt einfach auch so. Ja wie bei mir dann halt auch einfach dann vielleicht eine Minute schneller halt drin, da muss halt einfach auch alles mal passen.
Und deswegen muss man jedes Rennen halt einzeln betrachten und schauen, wie war die Vorbereitung da. Und genau jetzt hatten wir es ja, hatten wir es ja jetzt auch gesehen. Jetzt konnte ich Hennig sogar, also jetzt besser vorbereitet, obwohl er jetzt noch Schwierigkeiten hat. Also ich hatte keinen einzigen Tagausfall und und Hennig hatte erst vor 4 Wochen ein großes Drama gehabt, also denke ich ohne das wäre es sicherlich noch mal weiter vorne nach vorne gegangen.
Spannend ist jetzt dann auch die nächste Vorbereitung bei dir sicherlich dann Richtung Birmingham Europameisterschaft. Also ist denke ich der Fall. Das ist ist jetzt natürlich auch sehr sehr viel Rückenwind für das Ganze. Hast du also gehen deine Gedanken da jetzt schon hin oder ist jetzt will ich auch für dich erst mal zu sagen ist auch mal gut, dass man jetzt erst mal 2 Wochen vielleicht dem ganzen den Rücken kehren kann und einfach mal auch sich anderen Dingen wieder widmen kann oder gehen deine Gedanken da jetzt schon hin und dann ja von der Vorbereitungszeit hat man da ja auch wieder ähnliche Voraussetzungen, dass man da relativ lang und ausgiebig drauf hintrainieren könnte.
Ja, macht sich eigentlich schon. Wir sind Profi, irgendwie genug, um gleich irgendwie ans nächste zu denken, weil Ansonst fällt mir auch ein bisschen ins Loch, finde ich immer gleich, ich gucke jetzt, dass ich mal 2 Wochen ruhiger trete, aber da muss man, ja muss dann schon wieder anfangen, also August kommt dann doch schneller, also letztes Jahr war die WM halt im September, da hat man im Monat mehr Zeit gehabt aber ja wenn ich jetzt überlege wir sind jetzt 250 Meter hochgelaufen aber müssen dann bei der EM 680 Meter hochlaufen jetzt stelle ich mir mal schon die Frage. Die sind halt keine Trailläufer oder so ne. Also es ist schon okay mit Hügeln oder so, aber also ganz übertreiben muss man es halt
auch nicht. Ich bin gespannt was das halt wird, weil also wenn man da halt dann auch mit 212 oder 214 vielleicht dann gewinnt, dann ist es ja auch irgendwie dann nicht nicht so schön und dann nur der der der Halt irgendwie bergziege ist. Das sind halt kein keine Weltmeisterschaften im Berglauf finde ich dann so und 600 km sind ja schon echt echt ordentlich.
Ja, aber hat mir jetzt halt auch n bisschen meine Schwächen hier aufgezeigt. Mit dem mit dem Berg Hochlaufen Berg runter bin ich sehr sehr stark gewesen, man denkt da jetzt schon drüber nach, wie könnte man dann vielleicht welche Hügel nimmt man dann vielleicht mit, wie könnte man da besser werden im Krafttraining noch mal was vielleicht umstellen, dass man da stärker wird aber klar, der Fokus ist da drauf, ich hab jetzt gesehen, dass jetzt tos München als den Hauptmarathon zählt und jetzt nicht die die Straßenlauf EM letztes Jahr also ich hab auch die Valcard, obwohl ich natürlich jetzt auch die Norm hab und alles aber ist natürlich cool dann. Als Titelverteidiger dann offiziell auch auch der zu starten ist, nehme ich natürlich
auch gerne wahr. Ja, spannend also vielleicht machst du noch ein bisschen hirox Training oder so Richard. Weil es aber viele Leute, glaube ich, interessiert noch mal ganz kurz zu deinen Einheiten neben dem Laufen, wieviel wie kann man sich das vorstellen, so Rad machst du klassisch Rad Stepper Rad habe ich mal ein paar Mal gesehen, bei Social Media fährst du auch draußen immer mal eine Zeit lang, was machst du noch so für Alternativtraining gehst du schwimmen oder was machst du?
Ja, ist immer n bisschen n bisschen unterschiedlicher. Ich schätze jetzt, dass ich nach dem Marathon einfach um die Muskeln bisschen zu relaxen, eher dann auch mal wieder schwimmen gehe, aber Crosstrainer ist jetzt der stärkste Bestandteil eigentlich, also ist meistens einfach ne Stunde crosstrainer, danach mach ich dann meistens auch Krafttraining gleich im Anschluss und ja, Radfahren, also jetzt wird es eher dann wieder tendenziell mehr Radfahren, weil es einfach schön Wetter draußen ist.
Und in München kommt man auch sehr schnell raus. Ich hab sehr, sehr viele. Ich kenne auch sehr, sehr viele Triathleten, da hänge ich mich ja dann hinten rein. Von den Wattsangen müssen die deutlich mehr treten dann als ich und ja da, das sind es dann halt schon diese Überlängen, also da hab ich, ich bin jetzt ja nicht einer der so viele Long Runs macht, aber für mich dann eben auch mal ne 3 oder 4 Stunden Radtour, die kommt jetzt halt, aber normalerweise war das eher nur so ja ne Stunde 70 Minuten ist einfach noch so ja am Abend 17 18:00 Uhr einfach so die zweite Einheit locker halt noch mal noch mal ne Einheit machen.
Genau, aber das wird eher tendenziell mehr. Also auch in Sankt Moritz, in der in der UEV dann immer da, da gehe ich dann eigentlich auch immer so 2 Stunden den Berliner Pass hoch oder so genau, da wird es eher eher mehr und ich habe das Gefühl, das tut mir eben auch gut, da auch eben mit dem mit dem Pulswert, die ja bei mir eher tendenziell niedrig ist, dass du da halt dann trotzdem mal über 2 Stunden 3 Stunden bisschen halt höher bist, wie wie sonst genau, aber das habe ich einfach, das muss halt der Körper halt auch.
Also auch wissen, was das ist. Also ich hab ja auch sehr spät angefangen mit Alternativtraining, aber wenn jetzt Hendrik sich auf dem Crosstrainer stellt, dann wird er das schätz mal eher langsamer, weil das dauert ja n bisschen um das ja zu adaptieren, da sitzen ja andere Muskeln erstmal. Natürlich ist so n Bewegungsablauf sehr ähnlich, aber trotzdem also du brauchst es also ich mein wenn ich wenn ich so viel laufen könnte wie Hendrik es wär natürlich mega cool.
Aber ich weiß einfach, irgendwann ist bei mir auch so ein limitierter Faktor und ich erhole mich da halt beim Crosstrainer dann besser, als wenn ich jetzt noch mal irgendwie eine 12 oder so laufen gehe. Genau. Aber spannend, ich meine, das zeigt ja die Unterschiede eben mit Esther noch einen Dauerlauf gemacht und die meinte, Boah, ich kann mir eigentlich ein Training ohne Laufband, ohne die Intervalle auf dem Laufband jetzt gar nicht mehr vorstellen, das ist schon verrückt, das kommt für dich nicht in Frage, oder bist du auch ein Laufbandtyp? Hat man schon mal gesehen.
Genau, tatsächlich selten. Aber es ist jetzt so, also mit dem Double Trash hold, ich mach da jetzt mach gar nicht so viele davon, also ich hab jetzt in der Vorbereitung gerade mal 3 Stück gemacht, aber da haben wir es echt immer gesagt, also jetzt gerade im Winter also ist also ich darf ja nicht bei 0 Grad in München irgendwo im Dunkel mit der Stirnlampe laufe dann meine Tausender, also da war ich dann wirklich auf dem Laufband und das haben wir in Sankt Moritz letztes Jahr auch dann, da hab ich dreimal Double Trash hold, dann in in 4 Wochen gemacht.
Da halt immer eine eine hat halt auf dem Laufband, weil das ist einfach. Du hast deinen Rhythmus, du musst da nichts nachdenken, es ist schon schon angenehm, ich mein die die Laufbänder werden ja auch immer besser, also das was was ihr habt, das ist ja Wahnsinn. Also ich bin ja auch schon mal drauf gestanden das ich glaub also wenn du du musst schon ein gutes Laufband haben also reicht dein Preisgeld heute für das stimmt ja.
Ja. Genau, aber ja. Also Laufband ist auf jeden Fall ein Thema, wenn es halt kalt ist. Und also. Im Winter mache ich das dann schon öfters, auch wenn jetzt eine lockere Einheit mal eine 10 oder eine 12, weil halt ich habe einfach keine Lust, dann im Dunkeln da noch mal rauszugehen. Aber tendenziell liebe ich es halt schon, draußen zu laufen, auch vermehrt eben auf der Straße, weil gerade als Bahnläufer habe ich ja eher früher mehr Bahn gemacht oder dann halt auf dem Shopper trainiert und jetzt halt einfach um die Oberschenkel anzupassen. Halt mache ich halt voll viel einfach auf der auf der Straße, habe da ein gutes Gefühl damit genau, war aber Laufbahn auf jeden Fall, aber eher reduziert.
Ja. Jungs, jetzt geht doch mal ein bisschen noch feiern. Geht doch lecker was essen, wie spät haben wir jetzt eigentlich? Also wir haben hier schon gleich 22:00 Uhr und ihr entsprechend wieviel Stunden 6 Stunden zurück oder wieviel sind. Gleich 16:00 Uhr ne. Also hier ist noch mitten am Tag, also so lange ist das Rennen noch gar nicht her, aber ja, das hätte es könnte sich auch deutlich schlimmer anfühlen, gerade jetzt, ich glaube können wir für beide sprechen, da hatten wir auch schon schlechtere Rennen in der Hinsicht gehabt, also von daher sind wir da gut. Guter Dinge, Herr Richard Mega, danke, dass du, dass du da ein paar Einblicke mit reingebracht hast. Sicherlich für viele auch super
interessant, wie du es verfolgt hast. Vorhin dann auch ab dem Zeitpunkt, wo ich nicht mehr alles so gesehen habe, was dann da los war, jenseits des Halbmatrons. Als dann diese unglaubliche Tempoverschärfung dann auch kam, also die sagt, da können wir also, da hat später, glaube ich schon recht, wenn man da ein bisschen über feiern nachdenkt, und das ist immer gut, also meine letzte USA reise, da hatte ich gar keinen Bock auf feiern mehr und du hast ja noch ein paar Tage hier in nada glaube ich ne, in Boston jetzt noch um. Bisschen was zu sehen hier von der von der schönen Stadt. Ja, wir sind gespannt, am Abend ist eben so ein. So eine Art Bankett oder so.
Also da geht es jetzt nicht im Hotel Essen, sondern da geht es irgendwie in Richtung Hafen, irgendwie von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr ist da was geplant mit Dancing auch, also Dancing ist. Leute, die gehen hier hin. Da werden nur die die Broke Guests hier dancen. Ja und und. Genau, mal schauen. Ja, vielleicht stoßen wir auf jeden Fall auch an, genau und Jana, da kommt ja aus Boston, also er hat ihre Kindheit hier verbracht, 5 Jahre, deswegen hat es natürlich hier richtig geliebt hinzugehen und ja, bei so Majors ist es natürlich schon schon cool, wenn man dann halt noch irgendwie ne Begleitperson mitnehmen kann oder eben auch jetzt hier so die Privacy hat wie wie Hennig, dass er jetzt halt ein Einzelzimmer halt auch hat, das ist sehr sehr wichtig,
weil wenn wenn n Kollege halt dann noch krank wird, ist der auch nicht so schön und hat einfach seinen Rhythmus. Genau, aber auf jeden Fall. Wir versuchen unser Bestes mit unseren Beinen, was sie noch hergeben, genau und danke, dass ich hier sein durfte auch und euch jetzt noch einen schönen schönen Podcast, gell? Ja, Richard, noch mal vielen Dank auch von meiner Seite und wirklich Wahnsinn.
Ich meine Achter Platz eine 204 ich rede jetzt extra bewusst nicht über einen deutschen Rekord, dass du sowas auch in den Beinen hast, das ist uns allen klar. Ja gute Regeneration gehen, ein bisschen tanzen und dann ich bin gespannt. Was ihr dann? Mir war das mit den 680 Höhenmetern gar nicht bewusst.
Da können wir dann noch mal drüber sprechen, wenn es so weit ist. Genau, also alles gute euch, Tschüss. Jo, dank dir. Danke. Wir sehen uns gleich, ciao. Hendrik, da musst du hin gleich lecker essen. 19:00 Uhr Ja. Da bin ich, da bin ich gespannt, wusste ich gar nicht. Mit dem tatsächlich, mit dem, mit der Richard ist für die Partys jetzt zuständig, deshalb weiß ich noch gar nicht auf dem Schirm, dass heute was was los ist.
Aber ich glaub, da fahren natürlich beide hin, das ist ja hier gerade bei den Majors auch immer dann wirklich. Wahnsinn, was die auch drumherum dann noch so Auffahren an Programmen und wie groß die Logistik dann auch dahinter noch ist. Mit mit eigenen Räumen für Presse auch nach dem Rennen hat sie noch mal einen eigenen Raum mit Massage liegen die direkt im Ziel, de facto dann also hier im Hotel dann eben platziert waren. Also die kümmern sich schon richtig gut hier um die Leute und auch im Vorfeld dann beim Technical Meeting, also die Gastfreundlichkeit bei solchen Events, die ist schon was anderes auch das Hotel, auch wenn du es gerade mal vergleichst mit so einem Einsatz für die Nationalmannschaft. Also hier bist du halt wirklich
etwas anders untergebracht. So ne um es mal vorsichtig zu formulieren und man merkt auch hier im Boston dann wirklich, dass dass die auch diese Tradition, die die haben halt wirklich groß schreiben und dementsprechend auch den Athleten wirklich was bieten wollen und auch ein Grund, warum das eben so eine Faszination hat.
Ich glaube auch, dass Richard da hier jetzt auf jeden Fall auch angebissen hat, was diese Majors angeht, ne, weil für ihn der erste Major jetzt eben, und das ist dann die ich noch mal ja weiß nicht wie im Tennis dann wirklich diese Grand Slams oder sowas ne so auf dem auf dem Level, so kann man das sehen.
Das Wimbledon des Laufsports wirklich klasse. Das zeigt ja auch die Wertschätzung. Du, ich muss fairerweise gestehen und sorry dafür. Das Frauenrennen ist wirklich an mir vorbeigegangen. Ich, ich war so fokussiert auf euer Rennen und auf dich und so weiter das hat mich irgendwie, also das das Frauenrennen hab ich gar nicht wirklich mitbekommen, also sorry dafür dass wir jetzt ich weiß nicht ob du da was sagen kannst.
Ich ich kann gar nicht viel sagen also ich war. Also siegzeit ne von Cheryl Lokee, die in 218, also auch vom von der rein sportlichen Performance, weil das Männerrennen deutlich stärker unterwegs, also auf ne wie ich aggressiver gelaufen. Anderen schon noch glaub ich 219 22 ging es dann weiter, aber ich ja ich bin jetzt auch gerade erst wäre ich im Ziel, dann noch mal im Hotelzimmer angekommen, deswegen schaut da auf jeden Fall mal in die Ergebnisse rein oder auch im Laufe der Woche kommt ja auch der Auslauf im Podcast, ne die die werden sicherlich auch da noch mal im Detail auch die Ergebnisse analysieren.
Wir hatten jetzt aus deutscher Sicht auch niemanden bei den Damen dabei, ne, deswegen ist glaube ich der Blick jetzt auch nicht so sehr drauf gewesen. Aber ja, auf jeden Fall war glaub ich schon auch so oft genug auch andersrum, aber in dem Fall war das Männerrennen tatsächlich auch das hochklassigere Rennen mit den Fabelzeiten, die da vorne gelaufen wurden, ne und wie gesagt Fabelzeiten auf dem Kurs, der es wirklich in sich hat. Ja, und Esther wird natürlich bei Glitzerflitzer in ihrem Podcast noch mal alles erzählen.
Zu diesem, ja, man muss sagen, phänomenalen Rennen über die 10 Kilometer. Es war lustig, sie hat mir das eben beim Dauerlauf, also ich bin so stolz, ich sag es schon das dritte mal, weil es war wirklich n Dauerlauf, also es hat sich es, es war cool, es war n geiles Gefühl, wir sind so zwischendurch 440 430 und ich hab mich gut gefühlt und wie früher so nebeneinander her, nur dass Esther jetzt halt nicht mehr das Niveau von 34 Minuten, sondern von 30 Minuten hat, da hat sich einiges, da hat sich einiges geändert, aber da wird sie mit Sicherheit noch ne Menge erzählen in.
Im Glitzer Flitzer Podcast hört da mal rein, aber Henrik, das Schöne ist ja, wir haben doch unseren Partner feelslike hier auch in dieser Folge und der wird dafür sorgen, dass du heute Abend noch tanzen kannst und dir dann am nächsten Morgen die Beine überhaupt nicht weh tun nach Boston. Also ich denke Feelslike ist im ist im Gepäck oder bei mir auf jeden Fall gerade täglich in Gebrauch.
So ist es. Ich habe eine kleine Story auch gemacht, hier vorm Rennen noch mal. Das hat hier in den letzten Tagen auch eine Große. Rolle für mich gespielt, um eben auch für ich frisch zu werden und das hat super funktioniert. Ich hab mich richtig gut gefühlt, jetzt eben auch an diesem Renntag und das hat natürlich mit dazu beigetragen und da haben wir natürlich jetzt hier aus deutscher Sicht natürlich auch ein Vorteil gegenüber den anderen Athleten, ne, die haben alle kein vielzack Vielzack ist bisher noch nicht expandiert, das wird sicherlich auch noch kommen, aber aktuell sind wir natürlich, wenn es ums Tanzen geht, da natürlich ganz vorhin dabei, weil wir können jetzt gleich unseren Joker noch mal einsetzen, Richard ist ja
auch seit langer Zeit schon mit Vielzack unterwegs und. Ja, da haben wir auf jeden Fall dann noch dieses Aß im Ärmel beim Ganzen. Aber ja, Spaß beiseite, so ne also das ist einfach eine super Sache, wir haben es jetzt schon jetzt mehrere Folgen, immer wieder auch mal erwähnt, so das ist einfach ein ein Puzzlestück was dir hilft professioneller zu sein und dementsprechend natürlich auch für einen Breitensportler interessant, je nachdem wie ambitioniert er das ganze Macht oder auch jemand der tendenziell.
Eben auch Beschwerden hat. So wie du öfter mal am Rücken ne am Rückenbereich, auch wenn man eine sitzende Tätigkeit hat und da tendenziell zu Verspannungen neigt. Auch da kann das Masse komplex sehr sehr gut wirken und das ist ja auch nicht das einzige Produkt was viel Zeit im Sortiment hat. Ne mit dem Activation komplex eben auch ein tolles Element was man eben dann direkt vom Staat einsetzen kann, von einer intensiven Einheit oder vom Wettkampf heute wie im Boston. Ja da habe ich auch Activation komplex eingesetzt, weil es eben noch mal richtig schön.
Die Durchblutung ankurbelt und gerade bei Rennen, die auch unter kalten Bedingungen stattfinden haben, die hatten ja heute morgen hier noch ein 2 Grad, nur ist das eben sehr hilfreich, weil man dann eben auch nicht so schnell in den Frierzustand kommt und dementsprechend auch das Top Sache, also Activation Complex kann man da wörtlich nehmen, in dem Fall ne, wenn ihr das auch mal ausprobieren wollt, dann haben wir unseren Code hier über den Podcast 1.
Rennt 1 hinterher, die beiden einzelnen Ziffern alles zusammengeschrieben. Damit erhaltet ihr 10% Rabatt und findet die entsprechenden Links in den Showlotes. Henrik, jetzt bin ich natürlich bis in die Haarspitzen motiviert. Der Hermann steht vor der Tür von Boston zum Hermann, das ist schon ein harter Bruch, aber irgendwie auch cool und es passt, weil auch eine Traditionsveranstaltung, viele Höhenmeter, wir haben es in der letzten Folge schon gehabt, es wird auch vom Start weg bergab gelaufen, es ist eine Punkt zu Punkt, Strecke, was würdest du mir denn jetzt raten und allen die beim Hermann.
Teilnehmen und an genau solchen Events, das wird lang 31 Kilometer, wie soll ich mich verhalten bei diesem Bergablaufen, bei dem Hochlaufen, was hast du da jetzt noch so für für einen Kniff, für einen Tipp für mich? Also erstmal entspannt bleiben bei dem ganzen Thema. So ich weiß noch in 2023 als das letzte Mal hier gestartet bin, da habe ich in Kenia ständig darüber nachgedacht, so ne wie kann ich jetzt hier noch irgendwie trainieren?
Aber da habe ich vor allem an die Back auf Passage gedacht, ne, dementsprechend habe ich da sehr viele Long Runs auch hoch gemacht auf der sogenannten Cupcoil Road in Kenia und hat ne, also ist ja instinktiv denkst du eher Hardware, Kill und all diese ganzen Sachen, das ist die Herausforderung, die Erfahrung, dass es dieses Backup Stück, das eigentlich die richtige Herausforderung ist, dass du da nicht die Oberschenkel überreizt, das habe ich ja dann auch erst kennengelernt, als ich dann einmal hier gewesen bin und dementsprechend. Habe ich jetzt in in der Vorbereitung da gar nicht so großen Wert drauf gelegt, sondern ich habe mich in eine Form gebracht, dass ich richtig gut bin. Ich habe meine Einheiten
durchgebracht, ich habe meine Dauerläufe tatsächlich gerne auch mal ins wellige Terrain gelegt, das habe ich schon gemacht, ne, würde ich auch jedem empfehlen, dass man da jetzt auch nicht völlig ungewohnt ist, wenn man da auf Berge trifft, aber ich würde das gar nicht so hoch hängen. Der Trick, der mir hier am meisten jetzt in Boston gebracht hat, war tatsächlich den Mut zu haben.
Meine bewährten Faster 3 nicht einzusetzen, sondern eben den Devid Night to Elite 4. Ne, das war ganz bewusst von mir gemacht, weil auf diesen Backup Passage ich das Gefühl hab, dass mir da eben der etwas weniger aggressive Schuh, aber der stabilere Schuh mehr hilft und das ist voll aufgegangen.
Also ich bin auch ich hab auch jetzt, ich fühl mich so gut auch nach dem Rennen noch, also das hat perfekt funktioniert, deswegen auch da mal drüber nachdenken. Wenn man im sehr welligen Terrain läuft, ob man den aggressiv möglichen Schuh braucht, ne. Ich würde schon auch sagen, dass im ganz flachen Terrain der Faster 3 eben auch mit seinem mit seinem aggressiven Vortrieb tendenziell der bessere Schuh ist.
Aber hier in Boston würde ich auch beim nächsten Mal genauso die Wahl der Schuhe auch wieder treffen, also das vielleicht als kleiner Anreiz, aber ansonsten einfach auch sich dieses dieser Thematik Bewusstsein, allein das. Hilft ne, dass wenn man weiß, wenn ich jetzt hier Backup richtig runter krache, dass mir das tendenziell die Oberschenkel zerlegt, wenn man das einfach nur im Hinterkopf hat, dann läuft man auch ein bisschen anders.
Ne, das sind nur kleine Nuancen, aber man läuft eben anders diesen Berg runter, weil man denkt OK ich muss aber immer noch im Blick behalten hier nicht voll drauf zu klatschen jetzt und auch bei den hohen Geschwindigkeiten die ich jetzt hatte bin ich trotzdem so gelaufen, dass ich immer das Gefühl hatte ich setze hier aber sauber auf und und meine Muskulatur schlägt nicht so voll auf den auf den Asphalt drauf.
Ne das das würde ich so machen. Ich und Richard hat es ja gerade auch ähnlich gesagt. Also wir sind jetzt hier im Training nicht alle irgendwie ständig irgendwelche Berge runter gerannt, muss erstmal finden auch, aber das war offensichtlich gar nicht nötig und das wird beim Hermann dann ja vom Streckenprofil. Ähnlich ist dann auch so der Fall sein, also deswegen im Hinterkopf behalten ist der beste Tipp. Ja, ich habe hier am Wochenende noch mal wirklich Höhenmeter gesammelt, mitten in Köln, also für alle, die diesen Tipp noch nicht kennen.
Der Herkulesberg in Köln, das. Das ist wirklich geil. Also du kannst hier Höhenmeter sammeln, ich bin runden gelaufen, also dieser Herkulesberg ist ja zwischen Puff und mediapark muss man es so grob sagen, wer nicht wer aus Köln kommt, der weiß was ich meine und da kannst du wirklich schön runden drehen und die auch immer wieder so n bisschen anpassen und da hatte ich. Auf 10 Kilometern, gut 300 Höhenmeter und bin dann. Wirklich viel ne.
Ja, und also für Köln, ne, für Zentrum Köln und bin so n 4 siebzehner schnitt gelaufen und hab genau das versucht kontrolliert bergab aber auch zügig rollen lassen und auch ganz bewusst bergauf wirklich schön Vorlage kleine Schrittchen und dann gerade auch über die Kuppe drüber, das finde ich immer wichtig, gerade im Training, wenn dann der Berg oben erreicht ist, dass man dann versucht.
Das Tempo wirklich mitzunehmen. Und wenn es dann gerade wird laufen zu lassen, dieser Übergang, das ist ja oft entscheidend und ich fühl mich wirklich gut vorbereitet. Ich hab jetzt noch mal über 80 Kilometer gemacht, ich war sehr stolz, dreimal hintereinander, jetzt 80er Wochen, also nach dem Halbmarathon in Berlin. Habe ich mit einer 80er Woche angefangen und genau. Habe dann sogar eine 9 und 80er haben wir hier auch schon besprochen drauf gelegt.
Also eine 90er gut und jetzt noch mal 80 Kilometer und jetzt würde ich die Woche schön runterfahren, Kraft kommen lassen und dann bin ich überzeugt davon, dass ich gut drauf bin am Sonntag. Ich habe auf jeden Fall die entsprechende Motivation bekommen, sowohl von Esther als auch von dir, also da kann nichts schief gehen, ihr seid nicht schuld, jetzt liegt es an mir und ich bin heiß, ich habe Bock und ja du mal gucken aber also es ich find es immer wieder geil dieser Prozess ne jetzt auch schon die dreieinhalb Jahre die wir gut schon dreieinhalb Jahre glaub ich die wir den Podcast machen wie ich mich jetzt schon zu so einem richtigen Langstrecker entwickelt habe gedanklich.
Das ist verrückt, weil so 31 Kilometer, da habe ich da, da hätte ich früher niemals, hätte ich gedacht, hör mal, bist du bescheuert, kannst du selber laufen, deine 31 Kilometer und jetzt freue ich mich so richtig, also weil das ist noch mal ne andere Herausforderung, als irgendwie siebeneinhalb runden auf der Bahn, also klasse. Wir sind ja schon ganz klar parteiisch für den Straßenlauf. Ne, also die Faszination, klar die der Straßenlauf hat, also da kann halt kein, da kann kein Bahnmeeting ran, so ne. Also es gibt natürlich auch coole Bahnmeetings, aber. Das solche Erlebnisse, wenn ihr hier durch diesen Streamtunnel da rennt oder was auch immer, das gibt es halt einfach nicht auf der Bahn.
Auch die Tradition ne, also da sind wir schon ganz klar parteiisch und stehen noch dazu. Oh Hendrik, Es sah schon toll aus. Ich muss sagen ne hätte wenn und aber wenn ich noch mal jünger wär, aber es ist schon geil mit welcher Dynamik und mit welchem Tempo ihr da über den Asphalt knallt. Ich finde es wirkt auch.
In der ein oder anderen Kameraperspektive immer mehr, dass man die Geschwindigkeit dann zum Teil auch sieht. Oft wenn die Kamera das Motorrad oder was auch immer so daneben fährt. Neben den Athletinnen neben dem Athleten, dann sieht man einfach wie er daher prescht und das eben 42 Kilometer, also echt Chapeau wo wo du eben meintest, dann hinten raus noch mal unter 3 Minuten gedrückt, also weißt du, ich habe immer jetzt diese bahnzeiten und dass ich weiß ich wiederhole mich, aber das muss ja.
Muss sich einfach noch mal loswerden, diese Bahnzeiten im Kopf, das sind zweiundsiebziger runden, sind genau 3 Minuten eine Minute 12, da läuft Hendrik drunter, Richard auch noch mal deutlich, das heißt 70er Runden probiert das mal, ey, eine Minute 10 auf 400 Metern, das ist so verdammt schnell, das hat übrigens auch Siggi Heinrich mit Simon Stützel, die haben das kommentiert, die haben zwischendurch immer gesagt, Boah, da läuft. Läuft hier einfach 17 Sekunden auf 100 Metern die ganze Zeit. Also das ist, das ist wirklich schon wirklich schon toll, aber jetzt möchte ich natürlich noch die o Töne einspielen. Vielen dank Männer, dass das geklappt hat sehr sehr klasse ich freue mich 2 sympathische
Sportler einmal ist es der Florian Bochert, der hat den Hermannslauf im letzten Jahr gewonnen, sein erster Sieg dort im Teutoburger Wald, aber der junge Mann ist auch auf flachen Strecken richtig flott unterwegs 65 Minuten. Erst gelaufen, jetzt in Berlin beim Halbmarathon. Seid gespannt und danach hänge ich direkt dran.
Den Ton von Elias, Sansa, Seriensieger 16 Mal hat er den Hermannslauf schon gewonnen und ich sag mal so ein bisschen wie bei Richard bei dir bei mir jeolla jeolla er ist schon jenseits der 40 wird gefühlt kein bisschen langsamer, hat auch in diesem Jahr wieder richtig was drauf, zählt mit Sicherheit zu den Favoriten und ich glaube du kannst.
Kennst den Ilias oder sag dir was, Henrik. Ja, ilias ist mein Begriff. Also wir hören rein, was die beiden zu sagen haben. Ich habe im Vorfeld so ein paar Fragen gestellt rund um den Hermannslauf 2 der Favoriten für Sonntag, für den Sieg beim Hermannslauf, hier kommen sie, Florian Bochert, Ilias Ansa. Hi Schmidti, hier ist Florian Bochert aus Bielefeld. Hier kommt jetzt die versprochene Sprachnachricht. Du hattest mich als Erstes gefragt, was den Hermannslauf so besonders macht und ich glaube, das ist auf der einen Seite wirklich die Strecke, die sehr vielfältig ist. Das heißt, du hast am Anfang eine sehr steile, aber auch lange bergab Passage.
Du hast zwischenzeitlich Sand, sandweg, wo du durchlaufen musst, einen reitweg, du hast dann einen längeren bergauf Passage, du hast zwischendurch aber auch Treppen. Du hast teilweise sehr, sehr steinigen Untergrund. Du hast teilweise Straße, aber auch einige sehr flache Passagen und das heißt, es ist wirklich sehr sehr vielseitig und das macht es auch sehr, sehr schwer in der Vorbereitung.
Auf der anderen Seite ist es aber wirklich die Stimmung, die den Hermannslauf so besonders macht, das heißt, viele haben vielleicht schon mal von der Panzerbrücke gehört, das ist eine Brücke an einem Truppenübungsplatz, wo teilweise dann wirklich die Panzer drüber fahren, wo man auch normalerweise nicht drüber kommt.
Und einmal im Jahr zum Hermannslauf, wird diese Brücke dann frei zugänglich gemacht. Und da stehen dann wirklich über 800 900 Meter die Leute, wie man sich das bei der Tour de France vorstellt, in so einem Spalier von anderthalb, vielleicht 2 Metern, und brüllen dich dann wirklich dann 800 900 Meter lang an und jubeln und schreien und mit Glocken und so weiter das ist wirklich so besonders, das Macht unheimlich viel Spaß, ich.
Ich würde fast die Spitze These aufstellen, dass es in Deutschland keinen Streckenabschnitt beim Volkslauf gibt, wo es bessere Stimmung gibt. Also von daher, das ist was ganz, ganz Besonderes. Ich hatte letztes Jahr das große Privileg, als Erster durchlaufen zu dürfen und das hat mir wirklich unheimlich viel Motivation gegeben und ich weiß, dass das nicht nur für den ersten so ist, sondern für alle, die hier lang laufen, also von daher, das ist was ganz, ganz besonderes und auch sonst die Stimme beim Stimmung beim Hermannslauf so besonders in.
Ziel und auch zwischendurch, also das Macht den Hermannsdorf wirklich zu dem Mythos, den er in Ostwestfalen wirklich ist. Und gerade das hat es dann auch letztes Jahr für mich so besonders gemacht, den Lauf zu gewinnen, nicht nur als Erster über die Panzerbrücke zu laufen, sondern dann auch als Erster ins Ziel zu kommen, den Siegerkranz zu bekommen.
Als jemand, der in Bielefeld aufgewachsen ist, war das was ganz Besonderes, ein unheimlich schönes Gefühl, unheimlich viele Freunde, Familie waren im Ziel oder sind selber mitgelaufen. Auch in diesem Jahr laufen 3 meiner besten Freunde mit, wir fahren dann zusammen zum Start und es ist wirklich dann was ganz, ganz Besonderes, diesen Lauf auch zu gewinnen.
Also in Ostwestfalen kann man den Hermannslauf fast mit Olympia vergleichen von. Von daher, das ist was ganz Besonderes, auch für die Region, wo man dann hin und wieder mehr erkannt wird als der hermannslauf Sieger. Und das ist echt schön genau. Und dann die Vorbereitung, wie man sich am besten vorbereitet ist sehr sehr schwierig, weil es wirklich so viele verschiedene Streckenabschnitte gibt und man sich auf so viel vorbereiten muss, das heißt, du brauchst wirklich die Grundschnelligkeit ein.
Eigentlich schon wie bei einem Halbmarathon. Das heißt, du musst dich fast vorbereiten wie auf einem Halbmarathon, um die Grundschnelligkeit zu haben für die flachen Passagen. Gleichzeitig musst du es aber auch hinbekommen, bergauf laufend zu trainieren, damit du die Kraftaufdauer hast, die Berge gut hochkommst und zusätzlich sollte man aber eigentlich auch das bergab laufend trainieren, denn gerade am Anfang die steile bergab Passage, die sich auch über mehrere Kilometer fast hinzieht.
Belasten die Beine natürlich auch noch mal auf eine ganz besondere Art und Weise. Und das heißt, du brauchst eigentlich Grundnelligkeit bergab laufen, bergauf laufen und zusätzlich noch ein long Run, was echt schwierig ist in den Trainingsplan zu integrieren. Von daher macht das die Vorbereitung schon ein bisschen tricky, aber natürlich auf keinen Fall unmöglich.
Bei mir lief die Vorbereitung dieses Jahr zum Glück sehr gut, ich bin total glücklich mit. Einer neuen Halbmarathon Bestzeit, die ich in Berlin aufgestellt habe. Von einer Stunde und 5. Und deswegen hoffe ich jetzt dann auch am Sonntag beim Hermannslauf schneller zu sein als im letzten Jahr. Das ist das Ziel, was ich mir gesetzt habe und dann vor allem möglich diese tolle Stimmung und diese schöne Strecke zu genießen, denn das macht den Hermannslauf wirklich zu was ganz, ganz Besonderem.
Ja und von daher, das soll es jetzt von mir gewesen sein, ich wünsche dir weiterhin. Eine gute letzten paar Tage der Vorbereitung und freue mich dann darauf, dich am Sonntag in Bielefeld oder vielleicht sogar schon am Start in Detmold begrüßen zu dürfen. Bis dann alles Liebe der Florian. Mein hermannslauf Debüt war 2006, also genau vor 20 Jahren habe ich den Lauf auch gewonnen, den Hermannslauf. Zuletzt habe ich den Lauf 2024 gewonnen. Ja, ich bin Jahr für Jahr den Hermannslauf mitgelaufen, weil. Weil die Strecke mir sehr, sehr gefällt und die Stimmung an der Strecke ist sehr, sehr schön.
Ich wohne auch in der Nähe vom Hermannsdenkmal, also nicht weit weg vom Staat, ich gehe meistens zu Fuß, auch zum Start ja und und ja, Muskelkater nach dem Hermannslauf, das gehört ja auch dazu, das finde ich auch irgendwie interessant und irgendwie auch schön in diesem Muskelkater nach dem Lauf.
Ja, und natürlich kann ich jedem empfehlen. Wenn man die Möglichkeit hat, also sich da laufen will, sollte man schon auf eine profilierte Strecke, also im Gelände trainieren, weil das ist schon von von Vorteil, wenn man auf eine profilierte Strecke trainiert. Ansonsten einfach sich trauen und mitlaufen.
Letztendlich kommen kommen alle glücklich im Ziel an, das ist ja auf der Hermannslauf, das ist die Kilometer beim Hermannslauf, die Fliegen da so nur an einem vorbei. Es ist keine langweilige Strecke, wie auf eine flache Marathonstrecke oder Halbmarathon. Das ist ja, was den Hermanns noch ausmacht.
Es ist einfach nicht langweilig auf der Strecke. Ja, 2 sympathische Sportler. Ich bin gespannt, das wird n heißes Duell beim Hermann. Ja gut, die haben sich was vorgenommen, ne und es ist schon auch n auch in Deutschland so. N cooles Traditionsevent, deswegen super, dass da auch immer. Ja, Leute, weise die richtig Bock haben sich da auch wirklich zu geben und da bist du natürlich auch jemand von. Aber du hast ja gerade davon gesprochen ne, die schnellen Zeiten, die hohen Geschwindigkeiten, die zum Beispiel in Boston gelaufen wurden, aber auch sonst ne im Profibereich, aber die Zeit der Profis ist glaube ich so langsam vorbei, ne, also zumindest wenn es darum geht beeindruckend schnell zu laufen, denn
mittlerweile haben die Maschinen übernommen oder jetzt ist so ein bisschen der Wendepunkt gekommen und jetzt sind die. Humanoiden Roboter offensichtlich schneller geworden als die Menschen du hast es wahrscheinlich auch gesehen, ne, mein Feed bei Social Media war voll davon. Zum ersten Mal ist jetzt eben ein humanoider Roboter schneller gewesen als der schnellste Mensch, ne 50 Minuten 26 auf dem Halbmarathon, also nicht nur ein bisschen schneller, sondern gleich ein paar Minuten schneller als der aktuelle Weltrekord von Keplimo in Peking, das hatte schon ein bisschen Tradition, ne, war im letzten Jahr auch so, da war es aber eher noch so, eher eine Pannenshow.
Und mit, und das fand ich schon auch beeindruckend, was sich da in einem Jahr dann jetzt auch schon getan hat, diese Fortschritte dann, wenn man als als Humanoider mehr oder weniger autonomer Roboter dann eben in der Lage zu sein, auch ein relativ komplexen Kurs so zu laufen und dann auch so schnell zu laufen. Also das ist natürlich auch ein Zeichen dafür, wie schnell zumindest in Teilen der Welt jetzt gerade auch der technologische Fortschritt wieder ist. Und dass wir wahrscheinlich in 1020 Jahren auch eine völlig andere Welt leben werden, ne, wo, wo Roboter auf jeden Fall auch immer mehr Präsenz haben.
Ne meine ich jetzt hier gar nicht auf auf sportlicher Ebene irgendwie wertend so, aber ich fand es trotzdem schon ein interessantes Phänomen und der der Siegerroboter ne ganz doll ohne Fehler ist es nicht gelaufen, der ist dann tatsächlich auch kurz vorm Stil noch mal in die Bande gekracht wird, dann wurde dann wieder aufgestellt, aber er konnte sich dann eben erlauben da ein paar Minuten liegen zu lassen, ist dann trotzdem noch bei 50 Minuten.
Und 26 angekommen. Da waren auch wieder ein paar Pannenshows dabei, also ein paar Roboter haben sich da auch selbst zerlegt beim beim Laufen aber schon irgendwie auch, also auf der einen Seite beeindruckend, auf einer anderen Facette eben auch lustig teilweise, da gab es schon ein paar paar lustige Situationen, aber auf einer dritten Ebene dann schon auch, da gibt es sicherlich auch eine andere Betrachtungsweise, dass man das schon irgendwie auch alles ja mit einer vielleicht etwas ängstlichen Sichtweise sieht, so ne, aber man kann sich der. Kann man den Fortschritt jetzt auch nicht verwehren? Das wird sicherlich immer mehr Raum einnehmen, aber war natürlich jetzt auch clever gemacht, so in dem Fall von China, da eben im Rahmen von so
einem Event, wo eben auch menschliche Athleten gestartet sind, dann eben parallel nebenher die Roboter laufen zu lassen. Dadurch hat es natürlich dann diesen Wettkampf Mensch gegen Maschine ist natürlich aus Marketing Sicht sehr cleverer Move und ist natürlich auch für Firmen, die dann da sind und so einen Roboter ins Rennen schicken. Ja, auch dann für die eine gute Gelegenheit, sich da eben sichtbar zu machen.
Und da war schon klar, dass eine große Aufmerksamkeit drauf ist. Aber ich weiß noch meinen Instagram Feed, der war komplett überschwemmt mit Robotern, die entweder schnell gelaufen sind oder in Banden gekracht sind oder irgendwelche Körperteile verloren haben. Also da gibt es schon noch was zu tun, aber ich finde schon beeindruckend, dass man das mittlerweile kann und wie schnell das alles geht, schon krass. Ja, es ist beeindruckend, technisch definitiv. Ich frag mich, wo es der Roboter der Wahl, Timmy, endlich wieder in den Atlantik zieht, also so weit sind wir dann doch noch nicht, also da muss ich sagen, dass Timmy ja allgegenwärtig, ich glaub er hat sich wieder festgefahren, da fehlt es noch an dem richtigen Roboter.
Aber ich meine Wahl beiseite, du sprichst es an. Ich finde es auch immer wieder von der Technik, von dieser Seite, es ist Wahnsinn, in was für einer Schnelligkeit in welchem Zeitalter wir leben, ich finde es aber auch beängstigend irgendwie, weil man sieht was möglich ist, wieviel möglich ist, auch wenn man sich die, also ich will jetzt hier nicht auf die auf die Kriegsführung, moderne Kriegsführung und Drohnen, und das ist ja alles rasend, diese Entwicklung, es geht Hand in Hand. Ich glaube, genau du hast es richtig analysiert. N weinendes n lachendes Auge.
Ich find wenn man das so einsetzt, also ich muss jetzt nicht unbedingt die hier Roboter gegen Roboter irgendwie in einem Wettkampf sehen, aber wenn man das dann so einsetzt und N-Weg findet, dass man beispielsweise in der Altenpflege oder was so n Roboter unterstützen, dass der Mensch dann wieder mehr Zeit hat für den anderen Menschen, dann find ich das super.
Diesen Fortschritt dann finde ich das toll, aber mir wird es irgendwie schon Angst und bange, wenn ich diese Typen daher flitzen sehe, weil. Szenario ne schmitti ein Szenario was ich jetzt nicht so ausgeschlossen finde ist, dass vielleicht dann irgendwann mal tatsächlich ein Roboter als Pacemaker für Menschen eintritt. Ne solche solche solche Sachen ergeben sich dann also das das wird dann sicherlich ein Thema, wenn es halt bestimmt irgendwelche Organizer geben, die versuchen dann sowas mal zu machen, ne, gerade derjenige der es als erstes macht, da ist auch wieder viel Aufmerksamkeit drauf. Ist sicherlich auch eine Frage, die sich in paar Jahren ergeben wird.
Ne ob dann eben so was mal gemacht wird oder ob dann wieder nicht regelkonformer Weltrekordversuch oder was auch immer ne zap so wie der Zaptoo Marathon von Kip schooge ob dann ne wenn das wenn das jetzt noch nicht der Fall gewesen wäre und vielleicht erst in 10 oder 20 Jahren oder so wie es gerade sich entwickelt, vielleicht auch in 5 Jahren erst die Idee gekommen wäre, dann hätte ich mir schon vorstellen können, dass man bei so einem Event dann eben ein paar Roboter vorschickt, die dann den Wind brechen, ne also?
Da ergeben sich schon n paar spannende Anschlussfragen an das ganze ne. Also von daher war auf jeden Fall mal n kurzer GAG den ich mit reinbringen wollte. Natürlich, ihr wollt. Könnt euch ja mal anschauen, die Videos. Also ich find die Videos sind wirklich schon beeindruckend, auch sehenswert. Ne ich glaub da sind wir hier in Deutschland tendenziell eher n bisschen hinten dran, aber in anderen Teilen der Welt, da geht es schon richtig zur Sache so ne nicht nur bei Robotern, sondern auch wenn es darum geht autonomes Fahren und so also schon interessantes Themenfeld in das man sich mal so n bisschen rein denken kann, wenn zumindest wenn man sich dafür interessiert. Also der Bruch mit der
Altenpflege, der bringt jetzt auch ne schwere rein, das wollte ich nicht. Also die Frage ist natürlich, muss der Roboter noch Carbonschuhe tragen, wie verpflegt sich der Roboter, nimmt der auch 5 Gels beim Marathon muss er trinken, wie sieht's aus, kontrolliert er seinen? Puls in diese Gelen. Mit welcher Pulsfrequenz läuft der Roboter niedrigeren Puls als Richard Ringer? Das ist ja die Frage, da war ich schon beeindruckt mit seinen 152, oder?
Richard Richard Richard des. Vielleicht auch schon so zum Teil in Cyborg. Ne so so settingspulswerte wie er da wie er da hat. Also fand ich auch weg wo er gerade ne hat der gerade erzählt da Boah das ist schon richtig wenig ich ich kann meine mal hochladen ich hab noch gar nicht geguckt aber ich glaube ich hatte im Durchschnitt 170172 ne also 20 Schläge Unterschiede ist schon viel also von daher also der hat auf jeden Fall die Ruhe weg beim Laufen.
Aber der kann noch tanzen. Aber das nee, aber das, das zeigt jetzt wieder im Ernst, einfach, das kann man auch, das ist am Maximalpuls gemessen, das würd mich auch mal interessieren, was Richard für n Maximalpuls hat, hätten wir eben mal fragen sollen, also individuell ne immer ganz anders, was aber auch stimmt und das hab ich bei mir bemerkt, dass der Puls mit dem Alter dann doch sinkt.
Also ich hatte 161 bei meinem ersten Marathon und ich merke, dass ich schon jetzt nicht mehr so hoch komme, maximal wie noch vor einem Jahr. Also ich glaub das Marathontraining. Ja, hilft dann auch, um den Puls eben runter zu regulieren. Runter zu. Ist ja auch ein Zeichen von Fitness, ne also hier.
Fitness ist ein Zeichen. Von Fitness zu wenig ist dein Puls, ne, also das darf man auch nicht unterschätzen. Du bist jetzt auch du, wirst ja auch sportlich jetzt weiterentwickelt, ne, allein dadurch kannst ja bei gleichen Geschwindigkeiten dann auch weniger Schläge haben ne also das ist natürlich auch Teil des Ganzen.
Auch Hendrik, Du musst jetzt einfach feiern gehen. Genießt diesen Abend bitte und dann echt jetzt auch mal in Hinblick auf Wings for Life und so einfach mal feiern, genießen, bisschen Ruhe rein und das auskosten, den Erfolg auskosten, einfach toll 20 634 Dankeschön. Ja, wir sehen uns ja auch dann wahrscheinlich in den kommenden Tagen, wenn ich zurück bin.
Dann gehen wir auf jeden Fall in Köln irgendwo leckeres Essen, ja, ich mich auch schon drauf. Am Mittwoch bin ich wieder zurück in Deutschland und ja jetzt. Habe ich heute noch einen schönen Abend, morgen noch einen halben Tag in Boston, den gucke ich mir, gucke ich mir ein bisschen was von der Stadt an, also so wie die beiden sich gerade anfühlen, ist das sogar möglich und dann ja freue ich mich darauf und ja, nächste Woche geht es weiter hier bei einer rennt einer hinterher, ich freue mich drauf bis dahin schmidti ciao ciao. Leute, haut rein tschüssi.