Einer rennt Einer hinterher· Folge 144

#144 DM-Titel im Krisenmodus & (leider) ein neuer Tiefschlag des DLV

Dienstag, 24. März 2026 · 1 h 10

MP3

Shownotes

Mitten rein ins Renngeschehen – und es wird intensiv.
Trotz angeschlagener Gesundheit liefert Team Pfeiffer ab: Esther krönt sich erneut zur Deutschen Meisterin – und Hendrik steht ihr dabei zur Seite, auch wenn bei ihm längst nicht alles rund läuft. Die Stimmungslage schwankt zwischen Gold-Jubel und Krisenmodus.
Während Schmidti endlich wieder schmerzfrei unterwegs ist und direkt mal solide 23 Kilometer am Wochenende einsammelt, kämpft Hendrik nicht nur mit einer hartnäckigen Erkältung, sondern auch mit unerfreulichen Nachrichten vom DLV.
Es ist eine Phase, in der vieles gleichzeitig passiert: Erfolge, Rückschläge, Comebacks. Klar ist nur eins: Der Blick geht nach vorne. Richtung Berlin.
Wir müssen reden. Und wir hoffen, ihr hört nicht nur zu – sondern kommt mit uns raus. Laufschuhe an, Kopf frei kriegen.
Ab geht’s.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Und da sind wir wieder und freuen uns natürlich, gemeinsam mit euch loszulaufen. Thema heute klar, der Halbmarathon in Frankfurt und dann steht auch schon der nächste Halbmarathon vor der Tür in Berlin. Ende der Woche ist es soweit, da sind wir alle am Start, also Hendrik, Esther, ich bin dabei, Vorfreude steigt ganz klar, aber wir müssen auch. Wieder.

Leider muss man sagen, über den DLV sprechen, also eine Folge picke packe voll spannend bis zuletzt, bleibt dran, lauft mit einer, rennt einer hinterher, euer Lauf Podcast Hendrik Mein lieber. Du, ich fange jetzt mal an mit so einer ganz klassischen Reporter frage, wie fühlt man sich denn als Ehemann der frisch gebackenen deutschen Halbmarathonmeisterin? Also Glückwunsch jetzt erstmal an Esther, sie ist nicht da, ist immer doof über andere zu reden, wenn sie nicht da sind, aber in dem Fall Gratulation Titel ist Titel gewonnen und du warst dabei.

So wie Esther drauf ist, kann man ja wirklich sagen, da tritt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Ist jetzt schon der fünfte Titel in ihrer Karriere. Das ist natürlich eine beeindruckende Zahl und wir sind unglaublich happy, dass es geklappt hat. Wir sprechen gleich auch ein bisschen darüber, was dahinter steckt, das war nämlich ein absoluter Ritt auf der Rasierklinge. Wir sind heilfroh, dass das gut ausgegangen ist, dass wir sie da so ein bisschen durchbekommen haben, denn ihr hört bei meiner Stimme, da war echt ein bisschen was im Spiel, eine kleine Erkältung, mittlere Erkältung, große Erkältung, also schon ganz schön, hat man das zu schaffen, nicht nur ich, sondern eben auch Esther, und deswegen war das bis

zum letzten. Ja, bis zum letzten Sekunde eigentlich alles offen, ob wir überhaupt starten. Und wir sind tatsächlich erst am Tag selber hingefahren, weil wir eben am Tag davor gesagt haben, also wenn es so wie heute ist, dann kriegen wir das Ding nicht hin und an dem Tag selber haben wir da eben gesagt, OK, komm, probieren wir es, aussteigen können wir immer noch, wir machen es eben auch so, dass wir jetzt nicht in die Pulsbereiche gehen, die zu hoch sind, weil es dann eben auch ein Risiko gesundheitlich ist.

Und es war dann so gerade noch im Rahmen dessen, was wir vertreten konnten und es da ja es war. Zwar dann Abstand von 29 Sekunden, aber mehr auch nicht und deswegen ist es mal, wie ich gerade eben so, dass wir sie durch manövriert haben und der Titel ist der Titel und wir sind heilfroh, dass sie da jetzt eben diesen einen Titel zumindest verteidigen konnte, nachdem über 10 Kilometer dann am Ende in Anführungsstrichen nur die Bronzemedaille stand.

Wir sind jetzt übrigens hier gerade zusammen. Ist ne ganz lustige Konstellation, wir sind ja selten mal. Ja wir hocken hier vor einem Mikro in meiner Bude, weil Henrik hatte in Köln zu tun, gerade noch n Dauerlauf gemacht, natürlich der feine Herr 16 Kilometer und für mich geht es jetzt, ich muss in einer Stunde los und hab so ne schöne Sportlerehrung oberbergs Sportler des Jahres darf ich moderieren heute Abend, aber es ist witzig weil wir sitzen hier wirklich Kopf an Kopf beide so und knien praktisch also knien ist Blödsinn, aber hocken so vor diesem Mikro, du aber muss ich kurz.

Beschreiben. Ich bin nicht mehr ansteckend, denke ich. Ich bin jetzt nämlich in der Endphase des Ganzen ganz wichtig, sonst würde ich Schmidt hier auch noch schön einen mitgeben, nachdem ich SZ auch schon infiziert habe, aber ja, ganz lustige Situationen, es kommt nicht so oft vor, dass wir tatsächlich vor Ort aufnehmen, weil wir immer in der Weltgeschichte ja unterwegs sind, oft, also ich glaube, wir haben mehr Aufnahmen über verschiedene Kontinente hinweg als in der gleichen Wohnung und dann der gleichen Location und. Und ja, ganz lustige Situationen. Aber wir sind n bisschen auf Kante genäht, aber wir machen alles möglich, denn Dienstag ist einer, rennt einer hinterher, Tag, und das wollen wir

natürlich halten, das steht da gar nicht zur Diskussion. Ja, selbstverständlich. Du lass uns noch mal zurückspringen. Der Tag vor dem Rennen in Frankfurt. Ich hab mit Esther noch telefoniert und sie war hin und hergerissen, hatte auch ne richtig nasale Stimme wie du auch. Ja, wie entscheidet man dann? Und das kennt glaub ich jeder, auch jeder von uns, egal ob Profi oder nicht.

Wie entscheidet man ob man an den Start geht oder nicht, das ist ja wirklich ja ganz ganz, du hast gerade gesagt n ritt auf der Rasierklinge einfach ne schwierige komplizierte Entscheidung, an welchen Parametern macht man das Fest? Eben hast du von Puls gesprochen, vielleicht sogar Ruhepuls am morgen. Ist jetzt nicht so, dass ich ständig mit einer Pulsuhr rumlaufe, aber das ist bei mir immer so n Indikator wenn ich sehe ui der Ruhepuls morgens ist doch irgendwie etwas höher, dann weiß ich, da ist was in den Knochen. Also noch mal zurück die Frage, wie entscheidet man so was, weil da braucht man ja wirklich richtig Fingerspitzengefühl und muss extrem in seinen Körper reinhören, weil sonst gefährdet man ja möglich auch irgendwie ne

als muskelentzündung oder dass da was auf die Pumpe springt. Exakt also. Es ist wirklich ein Körpergefühl, was wir jetzt über Jahre hinweg haben, sodass wir es ganz gut einschätzen können. Aber es ist schon tendenziell eher nicht zu raten, wenn man, auch wenn man nur leicht angeschlagen ist, es zu machen. Es ist eine Abwägungssache im Profisport, das noch mal ein bisschen anders ist als im Breitensport, es geht halt um richtig was, also so ein DM Titel, da hängt halt so viel dran, das hat eben schon ein bisschen größere Auswirkungen und.

Und deswegen überlegst du es dir halt zweimal so und es war schon mit der ausschlaggebende Punkt, dass das Feld eben in diesem Jahr so besetzt war, dass Esther sich nicht voll ausbelasten musste. Das war absehbar, aber wir wären auch so ehrlich gewesen, so, wenn wenn das irgendwie zu anstrengend, zu sehr außer Atem wäre, man hört das auch sehr gut, gerade wenn ich sie pace an der Atmung, also ich weiß relativ genau, wann die Atmung so wird, dass offenbar die Belastung zu hoch wird. Dann hätten wir das Ding abgebrochen. So und am Tag davor.

Wie gesagt hätten wir es nicht gemacht, also das wäre zu dicht dran gewesen, es ist es ist eine ganz blöde Situation, ne weil ich würde wirklich niemandem raten das auch zu machen, so angeschlagen in so ein Rennen zu gehen, aber die Zwänge die du als Profisportler hast, die sind dann eben auch auf der anderen Seite da und dann muss man abwägen, wir haben uns dafür entschieden, es so zu probieren. Aber ich glaube, wenn jetzt sag ich mal einer aus der allerersten Reihe am Start gewesen wäre, dann wären wir auch gar nicht jetzt hingefahren, weil dann eben klar war, wenn jetzt irgendwie 6869 Minuten rennen muss, dann ist das, dann ist das einfach zu sehr belastend für das System. So hat es bei ihr ja im Bereich

abgespielt. Ja, was eigentlich einem Trainingslauf entspricht, es ist ja auch das gleiche wie jetzt bei mir, ihr hört es ja auch bei mir, das ist ja auch eine absolut fiese Situation und das hat tatsächlich jetzt auch die letzten Tage sehr überschattet bei uns. Wir haben nächste Woche also jetzt was heißt nächste Woche diese Woche schon Montag wo wir aufnehmen, haben wir in Berlin Halt Marathon, das ist ja wirklich eines der ganz zentralen Rennen dieser frühesten Saison, da müssen wir, müssen, wollen, müssen beides wir abliefern und jetzt gerade bei mir, ich bin jetzt schon ein bisschen länger mit dieser Sache zugange, habe jetzt eben auch durch New York, was jetzt auch schief gelaufen ist, dann ja auch davor schon ein paar Tage

getapert, das heißt, ich habe jetzt de facto seit 2 Wochen nicht mehr richtig trainiert, und das ist dann eben schon mehr als nur eine kleine Delle. So, und dann überlegst du jetzt auch, was kann ich machen, wie sehr kann ich mich schonen und du musst dann eben im Profibereich einen Weg finden, der für dich vertretbar ist. Und ich glaube, wenn du da im Amateurbereich bist, dann ist es deutlich leichter zu sagen, ich fahre jetzt mal komplett eine Woche auf 0 runter, mache ich gar nichts, aber es ist natürlich schon, wenn es da um die Gesundheit geht, eigentlich der beste Weg und da ist man immer in so einem Zwiespalt und auch ich gerade bin, bin halt wie ich geknickt so also ich bin natürlich super happy, dass wir

das durchgebracht haben, dass erst einen Titel hat, aber. Ich bin halt geknickt, weil ich weiß, ich habe jetzt schon Schaden davon getragen durch diese durch die Krankheit und durch durch den New York Marathon, dem um die Ohr geflogen ist, der halt schon da ist. Also selbst wenn ich jetzt die letzten Wochen bis Boston auch alle noch perfekt absolviere, wird mir auch eine gute Leistung gelingen. Aber du hast immer das Gefühl, ah, da sind mir aber immer 2 Wochen verloren gegangen und 2 Wochen sind dann eben nicht 5 Tage ne.

Ja, ist einfach krass. Es ist der Unterschied Profi oder Amateur, ich will da immer rein springen und sagen, Ah Henrik, jetzt mach dich mal locker. Also so n paar Tage Ausfall und Ausfall heißt ja bei dir nicht, dass du gar nicht läufst, sondern dass du einfach nicht deine Programme durchziehen kannst, die du dir vorgenommen hast. Aber wenn wir dann intensiver sprechen, merke ich immer wieder, OK, das ist doch irgendwie noch was anderes, weil es so wie du sagst auf Kante genäht ist. Also was heißt das denn konkret, wenn du sagst, ich kann 2 Wochen gar nicht richtig trainieren, dann läufst du schon, aber dann machst du nicht deine Einheiten, deine Tempoprogramme die interpretieren.

Lavalle, die du brauchst, die du dir konkret vorgenommen hast für das. Nee, das geht nicht. Also das ist mir zu gefährlich, mache ich nicht, da geht es wie ich dann in den Bereich, der ja auch im Bereich des Wettkampfchampus sich abspielt, das ist nicht, also es geht nicht, da habe ich, habe ich die Angst vor der Herzmuskelentzündung, ich bin da mit Dauerläufen unterwegs, einfach also ruhige Dauerläufe im niedrigen Pulsbereich, weil die dir zumindest die Grund Fitness aufrecht erhalten, die sind eben in so einem Bereich, das ist bessere Spazierengehen in Anführungsstrichen. Aber klar, ich habe mir tatsächlich auch während dieser Krankheit dann auch 2 Tage gegönnt, wo ich dann auf 0 mal gegangen bin, weil es mir dann

einfach auch so sehr der Schädel gedröhnt hat, dass es einfach mir auch zu gefährlich ist. Und das sehe ich dann eben auch nicht ein. Also da muss man dann eben auch einordnen, dann ist der Sport ist zwar schon wichtig und wir werden auch gleich in einer anderen Stelle auch noch mal sehen, um wieviel es da immer geht, Stichwort DLV, wo es leider auch wieder ein Thema gibt, was wir besprechen müssen.

Aber am Ende ist die Gesundheit das, was oben steht. Und das war jetzt auch tatsächlich bei Esther so der Fall. Er ist am Ende in Anführungsstrichen nur eine 1 10 geworden, aber das ist eigentlich verrückt, dass die das da so dann hinlegt, weil ja, das ist vor 2 Jahren noch eine Zeit gewesen, da hat man sich für die EM qualifiziert, das war für sie, wäre für sie eine Bestzeit gewesen, und das zeigt ja auch, wie hoch dieses Grundniveau ist, was sie sich dann mittlerweile aufgebaut hat, dass sie so ein Rennen dann eben ganz gut kontrolliert hat und.

Und eben so eine halbe Minute Abstand dann auf die Zeit platziert. Dann Antonia Schiel, die auch eine große Testzeit gelaufen ist. Ist ja auch schon über 10 Kilometer in Uelzen stark gelaufen, aber das konnte sie dann trotzdem so noch kontrollieren, nur wäre Antonia Schiel jetzt eben in so einer guten Form gewesen, dass sie noch eine Minute schneller gewesen wäre, dann hätten wir das Ding abgebrochen, weil dann wären wir in Bereichen gewesen, wo wir gemerkt hätten, jetzt muss erste sich ausbelasten und dann ist es einfach zu gefährlich so und deswegen haben wir diesen Mittelweg gewählt und deswegen bin ich auch so erleichtert, dass wir das dann eben auch so Durchbekommen haben und dann ist man natürlich

happy, wenn man dann. Da nach Hause fährt aber wie gesagt warum, warum ist meine Stimme immer noch relativ emotionslos, weil Berlin eigentlich für uns noch wichtiger ist und wir dabei das Gefühl haben, Mist, jetzt haben wir so eine richtige Delle reinbekommen und das macht es schwierig. Das sind die Herausforderungen, die du eben hast als Profisportler, wir haben das Ganze früher alles investiert, wir haben uns in Bestzeitform gebracht und dann kann es manchmal so sein, dass ihr das Ganze dann auf den letzten Drücker wie Sand zwischen den Fingern zerrinnt und. Und dieses Gefühl, dass das hast du so in der Form fast immer nur im Sport.

Ne, es ist einfach immer so extrem, alles ist immer nur extrem und das das ist eben eine der großen Herausforderungen, mit denen wir immer konfrontiert sind. Ja, 70 Minuten harter Trainingslauf. Da wäre ich auch gerne, muss ich sagen, OK für Esther, es war belastend, aber ich finde es auch fair zu sagen, dass man sonst rausgegangen wäre oder wenn die Konkurrenz noch stärker. Gewesen wäre, dass man vielleicht gar nicht erst an den Start finde ich einen absolut einen absolut fairen Punkt, aber auch mal Frage an dich, wie doll belasten dich denn so 70 Minuten über so einen Halbmarathon?

Ich kann mir vorstellen, gut auch vor allem der vielleicht 61 läuft oder hoffentlich auch drunter in Berlin unter 61 Minuten sind 70 Minuten nichtsdestotrotz wahrscheinlich, wenn man kränkliches auch hat, oder? Ja, ich bin zum Glück jetzt in der Endphase des Ganzen. Also ich merke, dass es jetzt auch sich langsam löst und besser wird. Tag davor hätte ich mir es auch überlegt, ob ich mir, ob ich mich das überhaupt getraut hätte, da so zu rennen, da habe ich mir tatsächlich einen Tag auch gegönnt, wo ich dann auf 0 gegangen bin, weil mir das dann auch zu heiß wurde das ganze. Wir haben dann beide morgens den Wecker gestellt, früh haben uns ihn hineingehört, haben uns angeguckt und haben gesagt, komm, probieren wir, es ist

besser geworden und. Und für mich war es relativ easy, Gott sei Dank. Also es ist auch ein gutes Zeichen, dass ich das jetzt hoffentlich auch bis Berlin dann ganz aus dem Knochen habe, das wäre schon wichtig, dann hätte ich wenigstens nur das verlorene Training, aber dann hätte ich jetzt eben auch keine keine Sachen mehr in den Knochen.

Wir haben uns angeguckt und haben gesagt, wir fühlen uns so weit gut, dass wir zumindest hinfahren und probieren und ich, ich konnte es dann wirklich ganz problemlos durchpäsen hat mir jetzt nichts ausgemacht, am Tag davor wäre es anders gewesen, also so schnell ändert sich das auch. Ist ja auch bei Krankheiten so. Wir hatten es ja öfter jetzt auch schon mal gehabt. Erinnert euch nach Leverkusen, dem Halbmarathon, nach Köln, wo ich Esther Gepaced habe, es waren ja beides Tage, wo ich dann immer so Blitzkrank wurde, da hatte ich immer einen Tag lang wirklich Fieber, auch relativ hohes Fieber, am nächsten Tag ist das Weg und 2 Tage später merke ich gar nichts mehr davon.

Das heißt, wenn du deinen Körper wie wir ja eben in so Bereiche Hochtrainierst, die nicht mehr im durchschnittlichen Bereich sind, dann erlebst du alles irgendwie intensiver, du wirst intensiv krank und und wirst die ganze Sache aber auch wieder viel schneller los im Ausland, der Erkältung und Erkältung ist immer hartnäckig, aber wir kennen unseren Körper so gut, dass wir es einschätzen können, aber trotzdem, wenn ich jetzt ein normales Leben führen würde, hätte ich mir jetzt auch eine Woche frei genommen so und hätte eine Woche einfach gar nichts gemacht, weil das natürlich das optimal Szenario ist, so ein Ding auszukurieren, aber das echte Leben ist halt manchmal dann einfach ein bisschen herausfordernder als als

Lehrbuchmäßig. Beim Pfeiffer gibt es keinen Krankenschein, aber. Apropos herausfordernd. Wie herausfordernd war die Strecke und vor allem, wie war die Stimmung in Frankfurt? Nehmen wir uns da noch mal ganz kurz mit, ja, was hat Frankfurt geliefert, ich hab so n paar Bilder gesehen, die Leute waren begeistert, das Wetter war auf jeden Fall schön, wahrscheinlich zwischendurch n paar Windböen hab ich mir so gedacht. Also zumindest sah das visuell so aus. Ich hing die ganze Zeit, es gab ja leider kein Livestream. Ich hing die ganze Zeit vor diesem Rechner, wo man immer wieder das Live Ergebnis aktualisieren konnte und hatte so n paar Leute auf die hab ich geschielt, unter anderem auch mein Kumpel Knacki ne Bestzeit

gelaufen 17 2021 lieber Knacki bärenstark viele tolle Zeiten, mocki auch wieder ne muss ich kurz sagen also beiden die beiden Mockis 1 13 der Markus Sabrina 1 19 obwohl sie eingebrochen ist. Also ich hatte da so meine Favoriten die ich mir so ein bisschen angeschaut habe und natürlich Esther und dich und ja wie war die Stimmung?

Es war war cool. Es war eine Mischung auf der Strecke, auch aus Skyline, also die haben wir mitgenommen, was die Streckenführung angeht, aber auch dann ein bisschen ländlich im Wald, ein bisschen bisschen windgeschützt, das war auch gut. Die Hauptlocation war am Stadion direkt, dementsprechend war die Infrastruktur ja auch für Großveranstaltungen gemacht.

Es war wirklich toll, mit wie vielen Leuten wir wieder ins Gespräch kamen. Also, dass seit wir diesen Podcast machen, merken wir, dass beide deutlich, Esser und ich, dass dass die Leute sich so gut auskennen mit dem, was wir tun und da irgendwie hinter stehen, und das ist natürlich ein tolles Gefühl und erfüllend. Wir haben so viele Gespräche geführt, haben zumindest versucht, möglichst vielen gerecht zu werden, wir haben ja immer auch dann da ein paar Situationen, es hat die Dopingkontrolle im Schlepptau und da müssen immer so viele Sachen noch gemacht werden, aber es war wieder einfach auffällig, wie krass das ist, mit wieviel Rückhalt wir haben bei den beiden.

Bei der breiten Masse also, die da die da einfach mitläuft und uns kennt und mitfiebert und haben richtig coole Geschichten auch gehört von Leuten, die Bestzeiten aufgestellt haben. Also waren relativ viele, die auch wirklich gut gelaufen sind, das heißt, die Strecke gab das auch her und es war ein bisschen Windanfällig, an manchen Stellen, aber das glaube ich auch, ja bekannt in Frankfurt, vom Marathon kennt man das ja auch, das ist einfach dann so, Wind ist Wind, wenn er da ist, ist er da, kannst du wenig gegen tun, deswegen war es wichtig für mich eben auch da Esther zu unterstützen, also ich selber.

Hatte mich jetzt eben auch nicht in der Lage gesehen da voll zu laufen und da jetzt Richard herauszufordern, also da hätte ich wirklich fit sein müssen für und es war einiges los. Also gerade die Stimmungsnester, die Anstrecke waren cool, also gerade so One Cruise, die sich da gebildet haben, die haben da also Techno aufgelegt und da war natürlich auch richtig was los.

Wir haben gerade im Zielbereich, das war verrückt so, also wenn wir da 5 Meter gehen, wie viele Leute da kommen, uns ansprechen, ist immer ein tolles Zeichen, so, weil, dafür machen wir auch diesen Podcast so, weil wir eben auch. Das, was wir erleben, irgendwie weitergeben wollen. Und auch wenn wir scheitern und was falsch machen, ist es ja auch eine Lektion, die man lernt.

Und deswegen war cool, hat Spaß gemacht. Am Ende war es aber auch echt harte Arbeit und es war immer eine Sorge mit dabei und das natürlich dann nicht ganz so frei wie du, wenn du jetzt in Topform irgendwie zum krassen Wettkampf fährst und weißt, hier liefere ich jetzt ab, weil ich dafür alles getan habe und mich in Topform fühle, wenn du weißt, da schwebt immer diese Krankheit irgendwie mit und du weißt nicht, so richtig, soll ich das Risiko eingehen oder nicht.

Jetzt mal so ein bisschen eine Schleier drüber, aber es war war gut. Es ist gut für uns ausgegangen und viel Spielraum war auf jeden Fall nicht. Was aber noch, wie ich cool war, war, wir haben auch alten Bekannten getroffen, hast du gesehen. Ja, unser. Rapper, Wir haben den Rapper, Wir haben Boska getroffen. Junge, Ich bin auf dem Laufenden, der konnte nicht laufen, weil sein Vater 70 geworden ist. Ich habe auch hingehört, das hat er schon bei uns im Podcast, glaube ich erzählt.

Da war er so n bisschen hin und hergerissen. Wär glaub ich selbst gern gestartet und ja der ist in einer guten Form. Also junge ich verfolg dann trainingboska also das läuft, ich muss mich lang machen also da hab ich jetzt selber wenn ich die Bilder sehe ich will jetzt hier nicht anfangen zu memmen bei mir, die wird auch nicht rund, ist jetzt nicht so wichtig wie bei den Pfeifers natürlich ist. Ja, ich bin kein Profi, aber es ist einfach frustrierend und da munter ich mich tatsächlich mit so n bisschen Social Media Laufcontent auf und guck, die haben ja andere an und das freut mich auch wenn es bei anderen läuft. Bei ihm läuft es und das finde ich cool und der war da und hat euch gratuliert.

Er hat uns seinen Hood gezeigt, ne Frankfurt seine, seine nicht ganz Heimatstadt, aber er ist natürlich in Frankfurt ja massiv verwurzelt. Und war echt toll, dass wir uns da mal kennengelernt haben. Könnt ihr gerne mal reinhören? Das ist eine unserer coolsten Podcast. Folgen finde ich mit ihm, das ist ein super Talk, der sich da entwickelt hat, ich glaube Januar haben wir das aufgenommen dieses Jahr und ja hat Spaß gemacht auch seine Partnerin, auch Musikerin wusste ich gar nicht, haben wir gar nicht darüber gesprochen, hat auch eine ganz interessante Konstellation 2 Künstler die sich da als Paar zusammengeschlossen haben und das hat auch richtig Spaß gemacht, haben wir uns da hinterher noch mal getroffen und

ja wir haben ihn da ermutigt sein Marathonprojekt anzugehen, also der hat da richtig Bock. Auf das Ganze war insgesamt also ein gelungener Trip, aber es bleibt jetzt ein bisschen hängen. Hoffentlich kommen wir jetzt schnell wieder auf die Beine, so richtig, dass wir eben in Berlin uns auch wirklich voll ausbelasten können, weil das müssen wir für das Niveau, was wir da rennen wollen, da gibt es halt keine 2 Meinungen, da musst du halt alles auf die Straße bringen können und deswegen ist es jetzt sehr wichtig, dass wir diese Woche gut nutzen und ich hoffe, dass ich eben jetzt auch spätestens morgen, spätestens Mittwoch morgen, hoffentlich spätestens Mittwoch da. Ich dann meinen Workout auch

hinbekomme, weil ich 1 auf jeden Fall gerne mal haben will, was wirklich auch im intensiven Bereich ist und nicht nur im Schwellenbereich, weil ich muss mir halt auch ein bisschen Selbstbewusstsein holen. Ist halt leider so, wenn du da jetzt irgendwie 2 Wochen nur rumdümpelst in New York den Misserfolg hattest, dann zehrt das natürlich an deinem Selbstbewusstsein, obwohl du natürlich 2 Wochen davor noch eine Bestzeit aufgestellt hast. Über 10 das ist das ist halt einfach dieser Sport ist mental eben auch massiv herausfordernd und wir wissen da eben so, Rückschläge werden dir eben nicht so leicht verziehen wie das.

Vielleicht in anderen Sportarten, weil weil Ausdauersport eben dann diese diese absolute Konsistenz erfordert, dass du wirklich über Wochen hinweg dir keine Ausrutsche erlaubst. Und wenn dir passieren, kriegst du sie natürlich noch irgendwie eingefangen, aber es wäre natürlich besser, wenn er nicht da gewesen wäre und das hast du halt im Kopf und das ist auch für mich immer noch schwierig, das dann wirklich abzuschalten und auszustellen, dass das da was war. Ja, ist glaube ich eine riesen Herausforderung für alle. Noch eine kurze Frage zu Frankfurt, Also Glückwunsch auch an Richard Ringer deutscher Meister hast du mit ihm gesprochen, was hat er da gemacht weil ich habe das im Tracker gesehen und dachte hä

der läuft die ersten 5 Kilometer an in 1550 da war irgendwie die Spitze schon 40 Sekunden weg was soll das? Macht er jetzt einen Steigerungslauf war das Fragezeichen war das ein Steigerungslauf? Warum hat er das gemacht? War das für ihn? Eine Trainingsmethode? Ja, so schien es, ne, also ich glaube, weil einfach die Situation das auch hergegeben hat dadurch, dass jetzt sag ich mal keiner aus der allerersten Reihe dann wie ich am Start war, hat er sich dann sag ich mal eine Aufgabe selbst konstruiert und ist sehr ruhig angelaufen, habe ich mich auch gewundert, also ich wusste es ja nicht vorher und dann als ich dann da Esther begleitet habe, waren wir auf jeden Fall auch an Richard dran und die ersten 2 Kilometer.

Danke auch. Also wenn wir gut drauf gewesen wären und wir nicht diese Sorge gehabt hätten, hätte ich erst fast scherzhaft gesagt, so, hier müssen wir nur dranbleiben, dann wird er schon. Aber es war natürlich schon ein bisschen Druck dabei, deswegen habe ich mir das verkniffen als diesen Kommentar, aber ich glaube, er hat da bestimmte Programme gemacht und hat dann erst auf der zweiten Hälfte ein bisschen beschleunigt, hat das Feld aber so unter Kontrolle, dass dann auch kein Problem für ihn war.

War sicherlich gut für Boston, gutes Training hat er hat er geschafft und. Und er hat, glaube ich, sogar ein paar Kilometer drumherum gebaut. Also hat sich da so ein bisschen seine eigene Spielwiese geschaffen und sich vielleicht noch mal die Herausforderung ein bisschen größer gemacht, als wenn er da von Anfang an vor gelaufen wäre. Thema Berlin nächste Woche also wir haben jetzt Montag diese Woche Ende der Woche, Sonntag geht's ab. Ich will natürlich auch laufen, ich werde laufen, ich habe ja nur Wehwehchen gehabt die ganze Zeit, aber gestern konnte ich tatsächlich schmerzfrei die.

Eine längere Runde drehen 23 Kilometer habe ich gemacht und habe auch in der Mitte mal so ein bisschen gespielt, mal so ein bisschen geguckt, etwas zügiger. Also ich bin so im 530, er 45, er schnitt angelaufen, so die ersten 10, und da habe ich gedacht, och, jetzt machst du mal ein bisschen zügiger und habe dann mal so 4 Zehner schnitt so 678 Kilometer lang in der Mitte reingestreut und das ging so. Also wie gesagt, ich gehe da.

Jetzt ist schon mal beruhigend, dass das wieder. Geht genau. Ich gehe da ohne Erwartung rein. Ich will jetzt wissen. Was macht der Profi? Was machen die Profis jetzt vor Berlin am Mittwoch als Abschlusseinheit und was würdest du mir raten vorweggenommen, ich würde wahrscheinlich morgen, Dienstag oder übermorgen Mittwoch. Orientiere ich mich an einem letzten Rad? So eine klassische 54321 im etwas zügigeren Tempo machen und dann weiß ich, wie ich so angehen kann. Also ist ja für mich Spielerei.

Was machst du und was rätst du mir, ich würde. Mich da tatsächlich in dem Fall eher an s. Tas Plan orientieren, weil bei mir ist es eher ein Notfallplan. Also ihr habt es ja gerade gehört, es ist jetzt die letzten 2 Wochen nicht so gelaufen, wie ich gehofft habe, deswegen muss ich jetzt einen bisschen anderen weg gehen als es normal lehrbuchmäßig gehen würde. Weil ich am Ende auch sehe, die Einheit, die jetzt auch wie ich groß sein soll, das wären 3 x 6 Kilometer plus 3 x 23 x 6, also relativ viele Kilometer, auch schnelle Kilometer, also 24, blassens Kilometer, wären das.

Mehr als der. Halbmarathon ja, liegt auch daran, dass ich natürlich Boston vorbereite, Berlin wichtig ist. Aber die Einheit hätte mir für beides was gebracht, die hätte ich jetzt natürlich nicht unbedingt auf den Dienstag gesetzt vom Rennen, sondern die wäre eigentlich für Samstag geplant oder Freitag auch sogar noch letzte Woche.

Ich erinnere mich, ich erinnere mich an Hendrik Pfeiffer, der sagt, keine Einheiten nachmachen, wenn sie mal verfallen sind, nichts schieben. Genau. Aber mein Zielwettkampf ist Boston und nicht Berlin und deswegen muss ich immer gewichten. Boston hat am Ende die übergeordnete Priorität, deswegen habe ich auch gesagt, ich würde sehr gerne vermeiden, dass ich die erst am Mittwoch mache, die Einheit, weil mit dem Tag dazwischen ist das kein Problem für mich, das das wieder abzufedern. Aber im Idealszenario würde ich so wie Ester machen, die würde nämlich morgen, also wir nehmen heute Montag auf, am Dienstag würde sie ein Schwellenprogramm noch mal machen und dann wird sie am Donnerstag eingebettet in

eine Schwelle, also macht man irgendwie so 1200 Meter Schwelle, dann ein paar 400 er und dann noch mal 1200 Meter Schwelle, hätte man da das Abschlussprogramm, das Abschlussprogramm soll ja gar nicht mehr irgendwie so ein Brecher sein, sondern das soll er eher könnt ihr euch bei Instagram angucken, da habe ich es auch gepostet wie ich es gemacht habe vor den 10 Kilometern, was ja auch ganz gut funktioniert hat. Das soll eher dazu da sein, dass man sich wohlfühlt in dieser Renngeschwindigkeit.

Und das sollen auch nicht irgendwie 20 Intervalle sein, sondern eher 10, so dass man da einfach reinrollt. Und das könnte ich natürlich jetzt auch so machen. Aber hätte ich wieder eine Woche nicht richtig trainiert für Boston und deswegen muss ich jetzt eine Priorität setzen und ich brauche dieses Workout auch für mein Selbstbewusstsein, dass ich das jetzt einfach durchstehe und würde dann aber dafür mich an in den Tagen danach intensiver oder aggressiver erholen, aggressiver Erholung ist ein schöner Begriff, so in der Richtung also. Deswegen, das gehört eben leider auch dazu. Ich habe es ja auch im Coaching von einer Rente oder Team Pfeiffer Love Coaching, wie es mittlerweile heißt, da müssen wir auch öfter mal gegensteuern,

wenn einfach der Alltag zuschlägt und einfach Sachen passieren, die den ursprünglichen Plan außer Kraft setzen, dann muss man eben auch in der Lage sein, darauf zu reagieren und Entscheidungen zu treffen und in meinem Fall würde ich mir wünschen, dass es mir gelingt, dieses Workout jetzt noch zu stehen, ich. Ich würde natürlich jetzt auch nicht mehr so weit gehen und sagen, wenn ich jetzt morgen immer noch diese Erkältung so stark habe und am Mittwoch auch noch nicht so richtig über dem Berg bin, dann würde es natürlich nicht mehr auf den Donnerstag legen, weil dann würde ich mir Berlin damit ja im Grunde kaputt machen und das wäre auch wieder nicht Sinn der Sache.

Dann muss man halt akzeptieren, Mist ist richtig blöd gelaufen, die Erkältung zieht sich, aber dann wäre wiederum die Abwägung, will ich jetzt Berlin damit torpedieren, ja auch Quatsch um gutes Boston zu rennen, weil dann brauche ich gar nicht nach Berlin zu fahren, also von daher. Hat man extrem viele Abwägungen, die man immer treffen muss, auch bestimmte Zwänge, die im Hintergrund sind.

Zum Beispiel hat man sich auch bei Sachen verpflichtet, man hat sich gebunden, man hat Aufgaben, die man auch erfüllen muss und das alles musst du immer mit ins Felde führen und darauf, auf dieser Basis deine Entscheidung treffen, das ist natürlich wesentlich einfacher und nicht ganz so komplex, wenn du einfach den Sport einfach nur als dein Hobby ausübst und da eben nicht hinter den Kulissen eben noch mehr Abhängigkeiten und Verpflichtungen eben auch dranhängen und.

Und deswegen ist es sehr schwierig, das jetzt bei mir 1 zu 1 zu kopieren, weil bei mir eben auch so ein Berlin Marathon ein Halbmarathon ist, einfach auch aus verschiedenen Gründen wichtig. Nicht nur, weil mir das Rennen viel bedeutet. Das ist natürlich so, aber es gibt eben auch Gründe, warum es wichtig für mich wäre, diesen Halbmarathon eben auch in einer guten Zeit zu laufen, weil da eben vielleicht, so grob gesagt, einfach auch Kürzungen dranhängen, die dir drohen, wenn du bestimmte Zeiten nicht erreichst und so weiter es spielt alles eine Rolle in der Abwägung, die du triffst und und ja, deswegen ist bei mir herausgekommen, stand heute Montag, dass das Workout am Dienstag noch steht bei mir hoffentlich ich das Durchballer

mich dann ein bisschen intensiver erhole, als ich es sonst machen würde, also weniger Kilometer danach vielleicht mache aber mir dieses Workout so wichtig ist, dass ich das brauche. Ja, stark. Also ich muss sagen, ich freue mich total auf Berlin. Ich hab mit mir selbst so n bisschen ringen müssen, weil ich natürlich erst, also vor Wochen oder vor n paar Monaten noch das Ziel hatte, da auch mal wieder ne tolle Zeit hinzustellen.

Und jetzt ja, ist man aus aus dem Tritt gekommen und hatte n paar Wehwehchen und das funktioniert jetzt nicht und das musst du ja dann dann im Kopf auch erst mal irgendwie verarbeiten, dass du sagst. Okay ich fahre da jetzt trotzdem trotzdem hin. Ich freue mich auch auf den Wettkampf, aber ich kann jetzt da nicht richtig abliefern, ich laufe jetzt da einfach mal los, so vielleicht stelle ich mir auch so eine Aufgabe wie der Richard, ja genau das.

Ja, das könnten wir tatsächlich überlegen. So ne die Situation bei uns ist nicht identisch, bei dir war jetzt wirklich der Ausfall nicht objektiv gesehen auch so hoch, dass es jetzt keinen Sinn macht da irgendwie um eine top Zeit zu rennen. Bei mir ist es schon noch ein bisschen was anderes, ich bin vor 2 Wochen noch eine 28 08 gelaufen. Das heißt, du kannst jetzt auch nicht so viel verloren haben. Ich habe jetzt auch nur 2 Tage auch Nuller gehabt, sondern ich habe ja immer auch meine Kilometer auch gemacht, deswegen ist es bei mir objektiv schon so, dass ich davon ausgehe, dass ich jetzt immer noch eine gute Form habe, vielleicht nicht optimal alles gelaufen, aber ich will natürlich dann trotzdem mein Ziel erreichen, zum

Beispiel diese 6110, die ja auch nicht ganz unwichtig ist, weil die eben auch Auswirkungen hat für Nominierungen, für Kader und so weiter bei dir ist es aber halt noch mal ein bisschen anders, das. Bei dir würde ich jetzt auch sagen, das war jetzt einfach ein bisschen zu viel, was vorgefallen ist. Da hast du einfach zu viele Einbußen gehabt. Da brauchst du eine sinnvolle Aufgabe, weil überleg mal, gehst du jetzt mit dem Ziel Bestzeit rein, verfehlt es halt. Wir wissen, dass beide, dass es jetzt einfach gerade nicht geht, macht tut es dir keinen Gefallen und deswegen ist das gar nicht so schlecht, dir vielleicht eine kleine spielerische Aufgabe da zu setzen, dass dir vielleicht das Rennen irgendwie auch. Mit Intervallen versiehst, wo du

dann bestimmte Abschnitte schnell rennst. Versuchst da schon mal ins Marathontempo reinzukommen, gönnst dir dann aber noch mal einen Kilometer easy, um dann noch mal ins Marathontempo zu gehen. Das könnte sinnvoll sein und das Rennen macht ja auch so einfach Spaß, das hat man auch nicht vergessen, also Berlin halt Marathon, wenn du da einen Platz hast, dann sollte man ihn nutzen, auch wenn man selber vielleicht nicht ganz fit ist.

Allein wegen des Erlebnis dieses Rennens und ist ja auch mal ganz schön, vielleicht mal mit anderen Augen durch so eine Stadt zu laufen, als immer nur mit dem Blick auf der Uhr. Ja, ganz genau. Und das hab ich mir vorgenommen und das mach ich auch und ich schmeiß mich rein und ich schiele natürlich schon so n bisschen auf die Zeit von Knacki, also der ist ja ne 1 27 gelaufen, ne kleine 1 27, dass ich da natürlich aus reiner Eitelkeit drunter bleiben will, das ist so n bisschen das Problem.

Natürlich erwischt einen diese, was heißt Eitelkeit, aber ihr wisst wie es ist. Also ihr wisst es alle oder man hat dann schon eigentlich Lust. Weil ich stehe dann da in Berlin und da werden ganz viele schnelle Läuferinnen und Läufer stehen, und die sehen dann alle aus mit ihren Beinen und frisch einmassiert und Eingeölt. Gute Überleitung, kommen wir gleich zu unserem Partner, auf jeden Fall die Trikots glänzen, die sind gut drauf, die sind heiß, die wollen los, wieso Rennpferde und dann steht man da und dann will man natürlich auch selber los und mit Vollgas geben, aber.

Aber das zeigt dann einfach die Erfahrung über die Jahre. Beim nächsten Rennen ist es dann wieder so du und da bin ich wieder Hendrik. Ich hab mir auch gesagt, wenn ich für eine also oder anders formuliert wenn ich ne Bestzeit laufe im Oktober beim Marathon. Dann ist alles fein. Dann akzeptier ich jeden Ausfall noch und nöcher, dann ist mir alles egal. Das ist mein mein Hauptziel.

Na ja, jetzt ist es so, ich freu mich Henrik Überleitung ich freu mich auch immer, wenn ich mir meine Beine einschmieren darf mit viel slike also ich muss sagen nach wie vor, nicht nur im Skiurlaub, auch bei beim täglichen Training, übrigens nicht nur beim Lauftraining, ich hab es jetzt immer wieder mal an der Schulter eingesetzt, auch die.

Lidierte Schulter, die ich mir ausgekugelt habe, da tut es gut mit Masselkomplex das ganze Einzureiben, es hilft, es lindert sogar die Schmerzen, es lindert den Muskelkater, man hat am nächsten Tag frische Beine, massel sagt man eigentlich masselkomplex ja ne Masse das. Englische Wort für Muskelmasse.

Ich denke mal beim bei Massel. Also wir müssen eigentlich auch noch einen Satz, wir müssen noch einen Satz hier zum Karatestar sagen, ne, Chuck Norris ist tot. Ist halt auch nicht. Ich glaube Chuck Norris hätte auch viel Slike verwendet, oder? Ja, wahrscheinlich wird er dann auch leben. Wahrscheinlich. Chuck Norris ist viel slike, aber Muscle komplex absolute Empfehlung, aber du bist ja auch heiß auf den Activation komplex, oder?

Also ich nehme gerne, das geht auch immer den Muscle komplex auch vor dem Rennen, aber Activation komplex, der ist eigentlich dafür gemacht und der Macht die Muskulatur warm, der wärmt auf, das nutzt du. Da hast du recht. Also vor vor den Belastungen, auch vor Tempoläufen, also auch zum Beispiel vor der Einheit, die ich jetzt morgen geplant habe, dieses große Ding 3 x 63 x 2, da ist das ideal, um einfach in Schwung zu kommen, ist natürlich auch was Tolles im Winter, wenn es kalt ist. Das ist auch ein gutes Gefühl, wenn du da so ein bisschen gegen die Kälte, gegen stolz, weil die Durchblutung wirklich hoch schießt.

Auch das Masselkomplex ist Durchblutungsfördernd, aber hat eher den Schwerpunkt natürlich gelegt auf die Recovery, auf auf das, was nach dem Lauf ist. Das Activation komplex ist eher so ein Ding was ich wie ich. Voranbringt, dass du aufgepusht wirst, sozusagen, dass die Durchblutung einfach angekurbelt wird und du losrennen kannst. Leichter ist eine ganz coole Idee, die wir hatten und super umgesetzt worden und deswegen auch eine Sache, die immer überlegen solltet, wenn ihr euch eben noch ein paar große Einheiten gesetzt habt, das mal darüber nachzudenken, macht es nicht zum ersten Mal im Wettkampf, also wenn ihr das jetzt hier zum ersten Mal hört und euch das dann zum Berlin Halt Marathon zulegt und da zum

ersten Mal draufschmiert, das würde ich einmal ausprobiert haben im Training, dass ihr auch ungefähr wisst, wenn. Wie viel man drauf macht davon, weil es wirklich stark wirkt. Also da machen viele Fehler, dass wir beim ersten Mal ein bisschen viel von dem drauf machen und dann feuert es aus allen Rohren, deswegen vorsichtig sein und dann hat man da noch mal ein richtig cooles Tool an der Hand, um eben auch vor dem Rennen noch mal was zu machen, aber für mich aktuell auch sehr wichtig jetzt, weil ich ja auch gerade gesagt habe, aggressiv recovern, da ist das Masselkomplex natürlich auch für mich jetzt extrem wichtig, also dass ich so ein Ding wie morgen da eben auch gut verpackt kriege, dass es mir am Ende dann

was bringt, das soll mich ja für Boston vor allem vor. Voranbringen. Es soll mir ein bisschen Selbstbewusstsein geben, dass dass da die Form immer noch da ist. Und es soll natürlich eben auch dafür sorgen, dass es jetzt nicht mehr bis in den Sonntag hinein in Berlin Haaf Reinwirkt, und das sind die wichtigen Sachen, deswegen macht es den Komplex da für mich nach wie vor unglaublich wichtig und Berliner Halbmarathon Stichwort, da könnt ihr euch mal selbst auch ein Bild davon machen, wir erzählen hier oder viele Podcast folgen immer wieder mal von Vielzack in Berlin ist Vielzack tatsächlich auch mit dem Stand auf der Messe vertreten und da könnt ihr euch das selber mal.

Angucken, das ganze richtig gute Sache und eine große Empfehlung von uns, wo ihr natürlich auch von profitieren könnt, ist unser Wattcode 1. Rennt 1 hinterher, womit ihr 10% auf das gesamte Sortiment sparen könnt und wie immer verlinken wir euch das natürlich alles in den Shownotes. Oh, ich hab schon richtig Bock auf Berlin, muss ich sagen.

Ich hab immer noch kein Hotel gebucht, das werd ich machen weil für mich. Wird es Zeit? Ja, ich krieg das irgendwie hin. Im Notfall hab ich noch so n alten Kumpel in Berlin, der weiß noch nichts von seinem Glück, aber das das schaff ich schon. Ich hab mir auch fest vorgenommen von Freitag bis Montag da zu bleiben um auch am Samstag mal über die Messe zu gehen.

Also Berlin ich bin gespannt wen wir alles treffen weil du hast es ja eben schon angesprochen, ich find das auch so toll, dass wir durch den Podcast halt in jeder Stadt immer irgendwie. Hörerinnen und Hörer treffen, da fühlt man sich sofort zu Hause. Also ja, ja, das ist klasse. Also ich erwarte Hendrik, dass du auf mich wartest im Ziel, das wollte ich noch loswerden, du musst also, du kannst dich natürlich schon umziehen, Duschen warm einpacken, aber ich will dann natürlich wissen, wie schnell du gelaufen bist. Ich hab schon überlegt, wen fragst du denn zuerst? Wie mach ich das?

Also jetzt mal angenommen ich komm da rein. Ich komm da jetzt also Henrik läuft. Angenommen irgendwie vielleicht hoffentlich unter 61 Minuten, das nimmst du dir vor oder ich sag 6110 weiß ich wär jetzt aktuell das Ziel was ich mir setze, also werd vor 2 Wochen hätte ich wie ich gesagt 60er Zeit hab ich auf jeden Fall drauf, das hat mich jetzt schon n bisschen zurückgeworfen 6110 finde ich n realistisches Ziel, was mir aber auch was bringt wenn ich es schaffe ne das ist ja auch wichtig.

Also 6110 ist bei mir gerade. Nicht realistisch also jetzt mal angenommen, ich hab ne halbe Stunde Rückstand, da kannst du ja schon viel erledigen in so einer halben Stunde, also dir nicht nur die Beine einschmieren, da kannst du schon irgendwie n Stück Kuchen essen, Käffchen trinken oder so, da muss ich mal gucken wie ich dich dann erreiche im Ziel und wen ich dann zuerst frage nach der Zeit also da hab ich schon überlegt wie ich wie wir zueinander finden, aber das wird klappen oder? Ja, du hast ja ein paar alte Bekannte auch im Ziel. Philip Kadu erinnerst du dich?

Den haben wir auch schon als Hochgasgast da, der hält sich natürlich da auch im Zielbereich auf als Elite Koordinator von SC Events. Also da wirst du auf jeden Fall jemanden finden, der dir Auskunft geben kann und ich glaube du bist ja immer noch mit dem was du dir vorgenommen hast jetzt eher vorne als hinten im Feld, also da ist es vielleicht immer noch nicht ganz so dicht gedrängt, alles, da bist du immer noch eher in dem Bereich wo wo schon einige Leute das natürlich auch schaffen, aber das darf man nicht vergessen so ne das. Du bist ja, du bist ja eigentlich fast schon viel zu schnell, um derjenige zu sein, der hier offiziell hinterher rennt im Podcast auch mit dem, was du investierst in den Sport. Du machst schon immer noch sehr

viel und ich weiß, dass viele unserer Hörer das auch immer wieder mal hören und sagen, Ach schmidti, du redest nicht immer so klein, aber du bist immer noch meilenweit schneller, als ich mir jemals vorstellen könnte und das finde ich immer auch ganz cool am Laufsport, dass diese Perspektive auf auf Leistung eigentlich verwischt, so ne, also ich selber guck mal ich, ich schau mir jetzt. Ja, irgendwie.

Die Leute, die ihn halt mal von 58 Minuten an und sagt, Boah, das ist außerirdisch, irgendwie gefühlt so, du schaust auf meinen Zeiten, finde es außerirdisch, jemand schaut auf deine, es ist außerirdisch, ich schaue dann wiederum aber auch Leute, die deutlich langsamer laufen als ich und weiß, die haben aber einen Vollzeitjob und arbeiten halt drumherum noch unendlich und denke dann auch, wie kriegt man das hin, also deswegen finde ich immer wichtig das so ein bisschen einzuordnen, dass dieser Zeitengetriebene datengetriebene Sport.

Überhaupt nicht die Lebensrealität abbildet, in der viele Leute sind. Das ist völlig unterschiedliche Voraussetzungen, wie du an so n Ding drangehst, ne. Das ist total richtig, das ja stimmt auch, das unterstreiche ich und unterschreibe alles. Das Problem ist bei mir, und da haben wir ja schon oft drüber gesprochen, wenn du früher auch immer mal jetzt, ich war nie Profi so, ich war aber auch mal n ganz guter Läufer und natürlich auch von Zeiten getrieben und wenn dieses Mindset so lange in dir drin steckte, das dann loszuwerden, das ist wirklich schwierig, das ist auch ne Aufgabe. Also ich versuch es ja, ich versuche es immer, ich versuche es immer wieder, ich hab jetzt so voller Stolz. So n kleines Real gepostet wo

ich echt so n Genusslauf gemacht habe und das muss ich mittlerweile mit Vorsatz machen, dass ich mir wirklich einrede und sage du machst jetzt n genussläufchen. Nicht getrieben von Zeiten. Du willst keinen überholen, du joggst jetzt, da hab ich ganz bewusst auch mal keinen Podcast oder Musik, gar nichts gehört, sondern ich hab echt versucht so n bisschen die Natur wahrzunehmen und ja alles so n bisschen zu genießen in der Dämmerung mach ich das gerne und ich merke das ist die Grundlage von allem und das bringt dann auch wieder Spaß, Erholung und das bringt mich dann voran auch wieder wenn es um Intervalle geht.

Aber das ist das Problem. Wenn du dein Leben lang gelaufen bist und egal welche Leistung, also auch Halbmarathon in 2 Stunden, das ist ja so eine Schallmauer für viele, das ist eine top Leistung, ich sehe das gerade meine Frau, die trainiert jetzt auch mehr und mehr und will gerne mal einen Halbmarathon in Köln auch unter 2 Stunden natürlich laufen, das ist so ihre Grenze, es ist schwer.

Um das noch mal zu wiederholen, wenn man mal Bestzeiten hinterher gejagt ist davon dann irgendwie loszukommen, das ja, das ist echt, das muss man auch lernen. Glaube ich auch. Ich glaube auch da habe ich mit Essa auch schon tatsächlich immer wieder darüber gesprochen. Könnte es auch sinnvoll sein, tatsächlich mal einfach was anderes zu machen, eine andere Sportart, in der man nicht dieser Experte ist, der sein Leben lang sich damit beschäftigt hat und ist auf jeden Fall ein Gedankenanstoß, weil es immer wieder auch Beispiele gibt von Athleten, die ja irgendwie nicht so richtig wissen, wann sie sich jetzt aus diesem Leistungssport zurückziehen und dann immer so ein Zwischenleben führen, eigentlich noch

Leistungssportler zu sein, andererseits aber eigentlich gar nicht mehr hinterher zu kommen, eigentlich auch dann irgendwann ein Alter erreicht zu haben, wo man sich lieber noch mal umguckt, auch beruflich dann vielleicht was anderes zu machen, und das ist erst bei mir auch wichtig, dass uns das nicht passiert, und ich glaube, wir sind da auf einem auf einem guten Weg, solange solange wir Bock haben und da voll verbrennen, machen wir das, aber der Horizont ist bei uns jetzt nicht mehr, dass wir es 10 Jahre machen, aber.

Aber wir machen es auch keine 2 Jahre. Also das ist dann schon noch mal deutlich mehr. Dass man das aber immer wieder sich mal vor Augen führt und sagt, Pass auf, ich würde es jetzt wirklich gerne noch mal so 45 Jahre auf Top Niveau machen, so gibt einem irgendwie auch eine Ruhe. So wenn ich jetzt an so ein Ding so eine Saison wie jetzt rangehe, so und weiß ich habe aber noch mal 34 Saisons die kommen weiß aber gleichzeitig auch ich bin aber hier nicht mehr in 10 Jahren in 10 Jahren möchte ich dann schon irgendwo. Ja, einen sicheren, festen Job haben, vielleicht mich selbstständig gemacht haben möchte dann eben auch eine Familie haben, ist glaube ich, schon wichtig, dass man so ein großes Gesamtbild im Kopf

behält, als vor allem als Profisportler, weil die Tendenz, dass man sich dann in diesem Profisport verliert, werden die anderen Sachen irgendwie hinten überfallen, die ist schon da und die Gefahr ist auf jeden Fall da und deswegen ist es gut, natürlich mit Essay und mir, dass wir uns gegenseitig haben und immer so ein Korrektiv auch haben, weil wenn jetzt gerade wenn du alleinstehend bist, dann.

Kann das glaube ich schon manchmal schwierig sein, so eine klare Vision zu haben. Wie geht es halt auch nach der Karriere irgendwann weiter? Aber um das abzuschließen, ich Liebe das Laufen einfach und es ist so schön simpel. Du brauchst nur die Schuhe, du gehst raus, du bewegst dich und ich weiß für mich, es ist mein roter Faden im Leben und es hat mir schon so oft geholfen, in guten und in schlechten Zeiten.

Ich kann mich immer wieder dran festhalten Zurückhangeln egal ob im 7 er schnitt im Sechser oder im besten Fall auch mal eine 330 Rausballern und. Das ist das Tolle und Henrik das Tolle ist, ich hab mich ja auch hier so n bisschen verändert. Ich hab am Anfang des Podcasts ja noch so gerne erzählt, ich lauf halt in so einem baumwoll t Shirt rum einfach ne butze an und hab dann so n bisschen kokettiert.

Ja ich bin trotzdem schnell und lauf dann noch 36 Minuten mittlerweile mag ich es. Dass man auch ganz vernünftige Klamotten einfach am Körper hat, das sind nicht nur meine Schuhe. Ich trag auch gerne ne gute Butze, das ist schon angenehmer, wenn die nicht so rumflattert und ein Oberteil, aber ich muss dir sagen, ich habe jetzt für mich die absoluten ultimativen geilen Socken gefunden. Werbung schmitti.

Hendrik Leute, Ich bin begeistert von meinen neuen Socken. Ja, ich hab neue Socken wirklich direkt n Paar bekommen, also ein paar Socken, unterschiedliche Paare, Socken. In Silence heißt die Marke, Ich finde sie klasse, ihr kennt die wahrscheinlich diese bunten, schrillen Socken, aber, und das ist das tolle, also ja, viele sind sehr bunt, unverwechselbar, das Design, aber es gibt eben auch gedeckte Farben, also Ini blau kannst du auch haben, habe ich schon zum Anzug getragen, geht wunderbar und erstmal muss man sagen, und das ist das Wichtigste, die Socken passen Tragekomfort der ist 1 a fühlen sich.

Gut an am Fuß, egal welche Socke ich bin von allen begeistert in Silence für alle, die das Unternehmen nicht kennen, ist ein Startup aus Hamburg vereint, höchste Qualität und Funktionalität eben mit diesen coolen, unverwechselbaren Designs und Farben. Sie produzieren in Europa, das finde ich auch sehr ansprechend. In Italien und Portugal.

In Silence steht für Performance natürlich, und da fällt mir sofort ein, und da bin ich auch so ein bisschen neidisch, diese coolen Sprüche, die haben dann halt auf der linken und rechten Socke irgendwie Party, Pace oder Race Day oder meine Lieblingssocke hat einfach nur ein Pizzasymbol und eine Bierflasche geht auch. Also und Profis und Hobbyläufer für alle is it was also passt eigentlich wie Arsch auf einmal zu unserem Podcast und noch besser, sie sind jetzt in Berlin, natürlich beim Halbmarathon auf der Messe für euch. Ich werde auf jeden Fall vorbeigehen, definitiv. Also mich könnte auch da treffen am in Silence stand. Das Tolle, muss man sagen, die lassen sich auch immer wieder was einfallen.

Also die haben jetzt glaub ich auch ne extra Berlin Socke, dann kommt jedes Jahr ne neue Kollektion raus, wie gesagt mit dem Pizza, das fand ich witzig mit dem Bier also ist auch NN gutes Geschenk oder wenn man mal Läufer oder oder angehende Läuferinnen und Läufer mal überreden will ist es eigentlich so n super Geschenk um so n dezenten Hinweis zu geben Hey lauf doch mal mit mir n Volkslauf muss ja nicht gleich der. Sein.

Also es gibt auch extra Wettkampfsocken, die sind n bisschen dünner. Probiert es einfach mal aus. In Silence leg ich euch wirklich ans Herz beziehungsweise an den Fuß. Und wir haben einen spitzenmäßigen Deal für euch ausgehandelt. 1. Rennt 1 hinterher 1. Als Ziffer alles andere in Großbuchstaben das ist, das ist wichtig, so heißt es 1, rennt 1 hinterher und da bekommt ihr 15% Rabatt auf alles bis zum 7.4.

Ist dieser Code gültig, also einfach ausprobieren. Stichwort geile Klamotten. Schmidti, was ich richtig gerne tragen würde, wäre tatsächlich das Nationaltrikot, vor allem wenn es dir auch gelingt, die Norm zu unterbieten. Für diese Großveranstaltung habe ich ja Gott sei Dank jetzt hier geschafft, mit mit Birmingham und da ist leider jetzt ein Thema aufgekommen, ja, ich habe es, ich habe es ja oft schon mal angedeutet, dass Gespräche im Hintergrund laufen, gerade zwischen meinem Trainer, mir, dem DLV, und jetzt ist mittlerweile soweit alles geklärt.

Dass ich Stellung beziehen kann und muss zu der ganzen Sache leider nicht mit dem guten Ausgang, den ich mir gewünscht habe und das ist wirklich ein bisschen bedauerlich, gerade auch nachdem wir im letzten Jahr so oft eben auch ja nicht nur Probleme hatten, sondern eigentlich auch gute Gespräche hatten, also gerade auch nach der ganzen Problematik rund um die WM und so weiter hatten wir dann gerade im November.

Wirklich gute Ansätze gehabt und interne Gespräche mit mit unter anderem mit Jörg Bügner, dem DLV Vorstand, mit meinem Bundestrainer und so weiter und ich hatte eigentlich gedacht, dass wir da waren, dass einfach eher ein konstruktiver Charakter entstanden ist. Bei den ganzen Sachen. Leider muss ich jetzt eben sehen, dass das nicht der Fall ist. Und es geht in dem konkreten Fall jetzt in diesem Jahr natürlich um die Teilnahme an.

An der EM in Birmingham. Die Ausgangssituation ist folgende, Wir haben ja eine unfassbar gute Marathon Generation ist denke ich unbestritten. Wir haben also vor mir immer noch 3 Leute mit mit Aman, samofit w und und Richard die 24 bis 25 Niveau haben Richard letztes Jahr auch wieder in 27 noch tief gelaufen, also irgendwo in dem Bereich kommen die 3 Jungs immerhin.

Ich bin jetzt auch bei der 206 angekommen. Dann haben wir jetzt auch für ich viele Leute, die im 208 er Bereich sind. Sebastian Händel war auch schon im 27 er Bereich und ich der Gedanke der eigentlich nahe liegt ist ja das ist doch geil, das bietet doch eine Riesenchance, dass wir jetzt bei der Europameisterschaft in Birmingham ein Team hinschicken, was eine echte Chance hat auf Gold, auf Team Gold und im Einzel natürlich eh heiß Eisen im Feuer, wenn wir einen Vize Weltmeister haben und das war so ein bisschen der Grundgedanke warum ich da jetzt mit dem DLV noch mal Austausch war. Weil die aktuelle Situation ne die ihr habt es ja vielleicht mitbekommen.

Im März wurden die Kader Kriterien die die Kader Normen veröffentlicht, dass die ein Problem bergen wenn man sich wirklich committet im Nationaltrikot zu starten ne bei aktuellen bei der aktuellen Situation ist es so, dass wenn du dich für einen Start im Nationaltrikot committest. Du eigentlich dafür bestraft wirst, weil die Kriterien für den Kader eine Top 8 Platzierung vorsehen um weiter in der Förderung zu bleiben oder eben die klassische Kadernorm von 207 zu unterbieten. Das Problem ist jetzt nur die Strecke in Birmingham, die hat viele 100 Höhenmeter, ist wirklich extrem schwierig, also schwieriger sogar als der schwierigste Marathon wie Sydney, das heißt dieser Faktor Zeit Norm unterbieten ist in der Praxis.

Unrealistisch. Passiert halt nicht auf so einer Strecke rennst du nicht, 27 schon gar nicht im Meisterschaftsrennen, wo ja gar nicht im Tempomacher irgendwie ist, sondern wo du taktierst und am Ende dich ja möglichst gut platzieren möchtest. Und wenn du derjenige bist, der einfach vorweg Stiefelt, dann ist das taktisch eher nicht clever und dann würde dir das hinterher auf die Füße fallen.

Das ist die Ausgangssituation und das Problem ist eben, dass der DV die Kaderkriterien eben so formuliert hat, dass du nur bis zum 3110 Zeit hast. Das heißt, das Zeitfenster ist natürlich unglaublich schmal. So also wenn du dich jetzt für den Start in Birmingham im August Committees, kannst du natürlich irgendwie im Oktober noch mal Marathon machen, aber du kannst keine vollwertige Vorbereitung mehr darauf machen und nimmst dann eher noch mit, sondern also musst du dich jetzt im Grunde entscheiden. Bereite ich mich jetzt voll auf diesen Marathon in Birmingham vor, hau mich da richtig rein für Deutschland, versucht die Teammedaille Mitzusichern versuchen Einzel da weit vorne zu sein, riskiere aber dafür

meine Förderung. Weil wenn es mir nicht gelingt, in die Top 8 zu laufen, bin ich halt raus. Stell dir mal vor, wir haben jetzt eine wird Dritter, einer wird Fünfter und in meinem Fall würde ich jetzt neunter werden, dann bin ich raus, obwohl am Ende Team Gold Medaille da ist. Und das Problem ist, dass ein Top 8 bei der EM bei dem aktuellen Niveau im Marathon, wenn man sich das mal wie ich anschaut, wesentlich schwieriger natürlich ist als die eh schon super schwierige Norm von 2 Stunden 7.

Also wenn ich jetzt eine Leistung erbringe, zum Beispiel wie in Valencia letztes Jahr, dann kannst du damit halt auch 12. Werden. Aber hast eigentlich eine mega krasse Leistung gebracht, die eben nach 206 Zeit entspricht und das Risiko ist natürlich wahnsinnig hoch. So und jetzt ist die Situation ist eben so, ich würde nichts lieber tun als mich dahin zu stellen für Deutschland abzuliefern, mich in eine mega Form zu bringen, die Förderung die ich jetzt aktuell habe, die ist ja auch dafür gedacht, dass Du beim Saisonhöhepunkt für Deutschland ablieferst. Und ja, und das ist eben die die. Die Problemstellung vor dir bestehen und weshalb ich deinen Austausch gegangen bin, weißt du ungefähr, ist jetzt eine Frage, wo wir uns nicht drauf

vorbereitet haben, aber weißt du ungefähr, fällt mir gerade ein wieviel Europäer schneller sind als 207. Ich glaube, ich bin jetzt mit meiner Zeit von 206 im Ranking eigentlich hohe Zehnerbereich, vielleicht 1516 1718 irgendwo in dem Bereich allein mit der Zeit und. Und da ist ja Platz 8 schon sehr ambitioniert.

Ja, das hat natürlich auch ein bisschen damit zu tun, dass dass es, sage ich mal, auch was Startrichter angeht, natürlich sehr international trotzdem geprägt ist. Also wenn du jetzt nur die Fernsehbilder sehen würdest, wird es auf den ersten Blick nicht sehen, ob es eine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft ist.

Also die Konkurrenzsituation ist halt extrem hoch, was ja auch eigentlich gut ist, so dass es kompetitiv das Ganze ist. Aber das Problem ist eben, wenn du dich dann dafür committest und das machst. Und halt wirklich gut performt. Und diese Vorbereitung auf Früchte trägst, die du jetzt hast, heißt das noch lange nicht, dass du damit weiter gefördert wirst. Und das ist natürlich n riesen Dilemma. Du hast eben das Problem, ich, ich will eigentlich jetzt für meinen Verband starten, hab aber das das Problem, dass wenn ich für den Verband Staat ich im Zweifel bestraft werde und rausfliege ne und da mit mit diesem Dilemma bin ich eben jetzt auf auf den DLV zugegangen und hab mit denen darüber gesprochen.

In meinem Fall ist das Dilemma sogar noch mal n bisschen zugespitzter als bei den anderen Athleten. Weil im letzten Jahr ja eben bei mir diese oder diese Regelung zum Tragen kommt, dass mein Zeitraum zur Erbringung der Norm verkürzt wurde, also das Resultat aus Valencia zählt jetzt eben nicht für den Zeitraum, der eigentlich gerade läuft und dementsprechend habe ich jetzt eigentlich nur Zeit vom 1.1.2026 bis zum 3110. So, dann kam obendrein noch die Situation, dass. Die Kaderkriterien erst im März verkündet wurden auch da. Ich habe da stundenlang wirklich Meetings gehabt mit dem DLV, wo wir das mit reingebracht haben, wie wichtig das für den Marathon ist, dass du rechtzeitig Bescheid weißt, wie die Spielregeln sind, weil die

Verträge zum Beispiel für London und für Boston, für die großen Frühjahrsmarathons, die werden im Dezember geschlossen, da musst du dich festlegen, und wir hatten ja auch Vorschläge eingebracht, dass Platzierungen bei Major Marathons eine Rolle spielen sollten, weil du sonst ja im Grunde ein Großteil der Rennen gar nicht laufen kannst, weil weil die Strecken das nicht hergeben. Die Zeit und dementsprechend den den Wettkampfkalender, den World Athletics zur Verfügung stellt du nur zum Bruchteil ausreizen kannst, weil du eigentlich nur realistische Chance hast. In Valencia, in Berlin, in Chicago auf den topfebene Strecken, die die Zeiten hergeben. Kurze Zwischenfrage.

Wärst du jetzt einen anderen frühers Marathon gelaufen, hättest du das wissen damals schon gehabt, also hättest du dann gesagt, Boston AD weil zählt nicht, ich suche mir eine andere schnelle Strecke, wo ich dann in der Lage bin, vielleicht die 207 anzufangen. Zu greifen für 2026 als Norm. Ich hätte es mir mindestens sehr gut überlegt, also auch in Rotterdam wäre das zum Beispiel in Frage gekommen, wenn es nur um die Zeiten wieder geht. Aber ich war mir eigentlich, ich hatte eigentlich das Gefühl, dass der DLV das eingesehen hat, dass es eigentlich keinen Sinn macht, dass du im Marathon nur einen Bruchteil des World Athletics Kalenders ausschöpfen kannst. Es ist dann anders gekommen,

also ich habe, das war auch ein Grund, warum ich so lange gebraucht habe, bis ich meinen früheren Marathon dann eben auch sicher wusste. Weil ich habe alles getan, das hinauszuzögern, mich zu zu committen, weil ich die ganze Zeit die Zusage meines Bundestrainers hatte, dass eben ich im Dezember informiert werde, wie es jetzt aussieht.

Deswegen habe ich das geschoben, geschoben, geschoben und hatte irgendwann eine Deadline von Boston Marathon bekommen, und die haben gesagt, du musst dich jetzt entscheiden, so und irgendwann habe ich mich dann halt entschieden und dann hat es tatsächlich noch mal 3 Monate gedauert, bis der DLV die Kriterien verkündet hat. Worauf ich hinaus will, das führt jetzt eben dazu, dass der Frühjahrsmarathon für mich keine Relevanz mehr für den Kader hat. Für Richard Ringer übrigens auch nicht, also er läuft auch im Boston und das Problem ist eben, es läuft jetzt wieder darauf hinaus, dass alles sich auf den Herd knubbelt und du da wieder alles oder nichts lauf hast.

Das heißt du? Du kannst gar nicht für dein Land starten, sondern wählst dann wahrscheinlich, wenn du auf Nummer sicher gehen willst, einen Berlin Marathon beispielsweise. Aber ganz, ganz kurz bevor wir darauf noch mal. Exakt zu sprechen kommen. Mich würde interessieren, nimm uns doch noch mal mit, weil du hast ja eine ganze Zeit gesagt, das sieht konstruktiv aus, wir sind im Austausch, wie findet so was statt, mit wem hast du da gesprochen, wie tauscht man sich aus, trifft man sich auch mal persönlich, was sind das für Leute die da am Tisch sitzen und wer entscheidet dann jetzt schlussendlich, dass es so und so läuft, wer ist das? Ja, also den konkreten Austausch. Den hatte ich mit mit dem

Vorstand Hübner und mit meinem Bundestrainer und mit meinem Heimtrainer. Also das waren eigentlich immer die Parteien, die da waren in virtuellen Calls, wo wir das alles besprochen haben und entscheiden kann das jetzt jemand für Jörg Hübner nicht alleine, da gibt es eine Kommission, eine interne Kommission, wo ich jetzt Außenstehender, aber nie so richtig genau weiß, wer da jetzt drin ist. Der AD Sprecher ist zum Beispiel mit drin, das weiß ich aber auch alle möglichen anderen Akteure und. Und ja, in dem Fall wurde das jetzt eben dann dieser Vorschlag von der Kommission, die darüber entscheidet, abgelehnt. In dieser Kommission sitzen aber auch natürlich andere Fraktionen, da sitzen sicherlich

Werfer, Springer, alle möglichen drin, und das ist so ein bisschen das Problem, dass das Gefühl natürlich entsteht, dass sich da der eine dem anderen nichts gönnt, so ne, wenn wenn der der Springer oder der Werfer, der hat keinen Bock darauf, dass es im Lauf Zugeständnisse gibt und. Und dementsprechend stimmt er natürlich gegen so einen Vorschlag, vor allem, wenn auch so ein Vorschlag dann nicht gemeinsam vom Team Marathon kommt, sondern wenn der Vorschlag von Hendrik, unserem Heimtrainer, kommt.

Das ist auch nicht besonders hilfreich, das heißt, es ist irgendwie intern an den Strukturen gescheitert, ich glaube, Jörg Bügner hat jetzt irgendwie nicht allein die Schuld, aber natürlich hat der Vorstand am Ende, sag ich mal, schon die Verantwortung für das System, was er führt, das ist jetzt nicht ganz optimal das ganze und ist schon ein bisschen enttäuschend, auch die Art und Weise, wie ich die Absage jetzt erhalten habe, einfach. Es war der Verweis auf interne Kommunikation, interne Gremien, die entschieden haben, die es abgelehnt haben und dann eben der Hinweis, dass stetig die Kriterien verbessert werden, also irgendwelche Phrasen, die natürlich mir gar nichts bringen und auch nichts aussagen.

Ich habe dann darum gebeten, wir haben ja wirklich konkrete Punkte eingebracht, also wir haben ja ganz konkrete Punkte eingebracht, wie man es besser machen konnte, auch jetzt rund um die EM Thematik, das war ja mein Vorschlag, den ich eben gemacht habe. Ich habe ihm ja gesagt, wir sitzen noch alle im gleichen Boot, so, wir werden doch gefördert, damit wir für Deutschland performen.

Wir haben doch alle Interesse daran, dass unsere besten Leute auch da starten, da habe ich einen Vorschlag eben eingebracht, dass man die Leute, die sich für die EM Committen, als Ausgleich, dass sie dann eben nicht sagen, ich setze auf den schnellen, flachen Herbstmarathon, eine gleichwertige Möglichkeit bekommen, sich im Kader zu halten, wie gesagt, Top 8 ist halt ist jetzt nicht unmöglich zu erreichen natürlich, aber es ist mit wesentlich mehr Risiko verbunden, als wenn ich jetzt sage, ich laufe in Chicago auf eine schnelle Zeit. Was ja auch schon risikobehaftet genug ist. Ihr erinnert euch an letztes Jahr Valencia, das war ja auch dann am Ende alles eine Sekundenentscheidung und dieser Vorschlag ein Leistungsnachweis

im Halbmarathon in Kombination mit einem etwas abgemilderten Resultat. Top 16, was ja trotzdem ein Ergebnis ist, was dem Team irgendwie hilft, wo du nicht hinfährst als Tourist, weil das will man natürlich auch vermeiden, dass jetzt die Leute sagen okay, wir starten für Deutschland, machen dabei irgendwie nur Halli Galli und laufen dann richtig in Chicago geht natürlich auch nicht.

Deswegen war das der Vorschlag, den ich eingebracht habe und auch die Sachen wie Top Ten, Major Marathon, das ist ja dann in der Vergangenheit schon für einen Kader relevant. All diese Sachen, die werden ja nie konkret beantwortet, sondern es wird immer auf interne Prozesse verwiesen, es wird nicht gesagt, warum wird dieser Vorschlag jetzt abgelehnt, sondern es wird einfach gesagt, er wurde abgelehnt und damit kannst du natürlich gar nichts anfangen und das ist eben das Problem was ich hab, so ne das was ich kritisiere das.

Dass es gar nicht irgendwie der Eindruck erweckt wird, dass der überhaupt der Wunsch ist, ne sinnvolle Lösung zu finden, sondern es geht einzig und allein darum, dass der Werfer nicht meckert, ne, dass er sagt, hier habt ihr aber ne andere Regelung geschaffen als für uns und es geht immer um diese Vergleichbarkeit untereinander. Nur das weiß ich, dass dieses Argument natürlich jetzt hier eine große Rolle gespielt hat.

Aber die Vergleichbarkeit untereinander ist natürlich schon allein nicht gegeben, weil jetzt irgendein Springer oder ein Werfer im Grunde jede 2 Wochen in der Hauptsaison Wettkampf machen kann. Im Marathon hast du natürlich nur diese eine Möglichkeit und das ist natürlich was vollkommen anderes und dann ist eben, und das fand ich auch ein bisschen bedauerlich in dem Gespräch mit mit Jörg Bügner, wo eben gesagt wird, der Marathon, der ist immer so der Exot, die sind immer so ein bisschen nervig und anstrengend und brauchen immer irgendwelche Sonderregeln, aber. Aber da finde ich dann schon, wenn du den Anspruch hast, also in der Leichtathletik für alle Disziplinen irgendwie Verantwortung zu haben und denen

gerecht zu werden, dann musst du dich schon ein bisschen mehr mehr auch mit der Spezifik dieser Disziplin auseinandersetzen, als einfach nur zu sagen, wir müssen aber ein Kriterium haben, was für alle gleich gilt, das macht ja keinen Sinn, das ist einfach Schwachsinn und das erwarte ich dann schon vom System, dass das so aufgebaut wird.

Dass man die Flexibilität hat, eben eine sinnvolle Lösung zu finden und sich nicht selbst das Wasser abzugraben durch durch solche Situationen. Und am Ende ist die Verantwortung dann für so ein System, was Dysfunktional ist, halt einfach beim Vorstand und es wäre auch was anderes, wenn sich der Vorstand jetzt hinstellt und sagt, Pass auf, habe ich erkannt, weil informell wurde das tatsächlich bestätigt, dass dieses System so einfach in.

Zugespitzt formuliert, Mist ist nicht funktioniert und ich jetzt der Leidtragende eventuell bin oder im Grunde der DV selbst der Leidtragende ist, weil ich jetzt versuche irgendwie einen Weg zu finden, in Birmingham zu performen. Aber es wird natürlich jetzt wesentlich schwerer so, das heißt man, man schadet sich im Grunde selbst mit der ganzen Sache, aber hätte sich jetzt der Vorstand dahin gestellt und gesagt, Pass auf, habe ich erkannt.

Ich versuche das und das ich benenne das. Ich positioniere mich auch mal öffentlich dazu, dass ich das gerne machen würde, aber ich habe irgendwelche übergeordneten Zwänge, zum Beispiel durch einen DOSB, der vielleicht noch Etage höher ist. Wäre das was völlig anderes, als wenn man einfach immer nur ja so kommuniziert, wie man kommuniziert und sich wegduckt und das ist das Problem was ich so stark kritisiere und was bei mir diesen Frust hervorruft, das. Dass ich immer denke, warum macht ihr es uns denn immer so schwer, warum?

Warum nehmt ihr euch nichts an? Also in den Gesprächen ist auch immer wieder mal gefallen, dass ganz klar gesagt wurde, ihr seid die Experten, ich kenne mich in dem Bereich nicht so gut aus, ihr kommt aus dem aus dem Fach, macht mir konkrete Vorschläge, nur wenn du die konkreten Vorschläge machst, werden sie einfach konsequent abgeblockt, natürlich dann nicht von einer einzigen Person, sondern vom vom strukturellen System, wo aus meiner Sicht der eine dem anderen nichts gönnt, die eine Sparte der anderen Sparte nichts gönnt.

Und das halte ich für extrem bedauerlich und schwierig und reformbedürftig. Und deswegen bin ich jetzt hier tatsächlich an dem Punkt, dass ich wieder sage, ich muss leider was dazu sagen, weil das einfach aus meiner Sicht auch meine Aufgabe ist. Wenn ich ihn wie in diesem System mich bewege, wenn solche Missstände sind, sie anzusprechen versuchen, sie konstruktiv zu lösen.

Sie versuchen zunächst intern konstruktiv zu lösen, wenn aber ich immer wieder auf Widerstand stoße, dann. Dann leider das jetzt eben auch öffentlich zu machen und deswegen ist dieses Thema jetzt gerade auch eine Sache, die mich natürlich auch belastet. Hilft jetzt auch nicht gerade in der Vorbereitung auf Berlin oder auf Boston, wenn du gar nicht weißt, wie es in diesem Jahr weitergeht und nach dem letzten Jahr der WM Traum, der wurde mir genommen, jetzt ist die EM in Gefahr, das ist schon mega ärgerlich, dafür trainiere ich halt mein Leben lang, dass ich halt das Nationaltrikot trage.

Verstehe ich total. Jeder der dich kennt wird das auch nachvollziehen können und. Ich will noch mal auf einen Punkt. Wenn dann einer sagt, ja, ihr Marathonläufer seid die Exoten, ich kenne das so n bisschen, also wirklich jetzt aus dem Zusammenhang ist jetzt nicht ganz sachlich zu diesem Thema, aber weil es mich gerade so emotional dann packt, ich kenne das früher, als ich angefangen habe mit der Leichtathletik, da war ich.

Als Jogger, da wurde ich immer so der Ach, der Jogger, da wurde ich ich, also ich will hier keinen gegeneinander aufhetzen, das ist Blödsinn, aber ich wurde schon von den anderen Disziplinen so n bisschen belächelt, also von den Springern, werfern und, ach ja, der Jogger, und ich will nur sagen, dass mittlerweile, und das ist der Punkt, auf den Ich hinaus möchte. Der Marathon, ja eine riesen Volkssportart geworden ist. Das sehen wir ja bei den Straßenläufen, die voll sind. Die Anmeldezahlen.

So viele Leute laufen und natürlich orientiert man sich auch an Spitzenläufen und ich würde das Ganze einfach mal umdrehen und überhaupt nicht gegen Springer, Werfer und so weiter sondern gerade so eine Sportart Marathon, die halt speziell ist, die aber auch seinen besonderen Reiz hat, das ist ja eine Riesenchance. Für die Leichtathletik, für so einen Verband, um auch Nachwuchsleute zu generieren, um junge Läuferinnen und Läufer anzusprechen, weil die sich ja auch damit identifizieren. Ich war früher mit 1314, als ich angefangen habe und und da irgendwie Blut geleckt hab bei der Mittelstrecke, da fand ich auch Dieter Baumann super toll und hatte so ein Plakat von Dieter Baumann und natürlich

fiebert man dann diesen Leuten auch nach und ich will einfach nur sagen, dass wenn man sich dann irgendwie. Die vielleicht im Verband einigt, dass man ja die, die auch den Kader erweitert, ne ich wie gesagt gleich wieder ganz konkret zu dem Thema, aber ich hab dann auch immer neben dir und und amanal Richard Samuel fit.

Wie hab ich auch Leute wie. Simon Boch, wie jetzt auch Nils Vogt, der der N riesen Potenzial hat auch im Marathon. Ich würde versuchen, dass ich diese Leute irgendwie mitnehme und nicht die Grenzen oder die Hürden höher und höher und höher mache, nur weil sich dann angeblich oder was ist ist blöd formuliert, aber weil sich halt das Weltniveau verschiebt.

Also ich würde doch immer versuchen wenn ich jetzt verbannt wäre möglichst viele in meiner Disziplin zu unterstützen und zu pushen auf Bundesebene. Eben weil nur aus einer Breite eine top Spitze wachsen kann. Und das finde ich bei diesem Ganzen, bei dieser ganzen Diskussion immer vernachlässigt. Also ganz einfach ist es leider nicht, weil eben auch der DLV von da tatsächlich vom DSB Vorgaben bekommt, wie viele Kaderplätze da sein dürfen. War jetzt meine Emotion so ein bisschen. Es ist ja auch absolut logisch.

Das ist auch ein bisschen das Problem, dass, was die Finanzierung angeht, dass eben dafür dann gar keine, gar keine Ressourcen vorhanden sind. Was natürlich objektiv gesehen vollkommen notwendig ist. Ne. Also du kannst jetzt, der ist jetzt aktuell nicht mehr drin. Sebastian Hennel ist rausgeflogen, zum Beispiel so ne, Wir haben Haftung, der ist nicht mehr drin, das sind alles Leute die Rennen eine 208 nach der anderen, eine 207 auch nach der anderen, alle rausgeflogen aus dem Aus dem Ganzen.

Ist ist ein Problem auch aber ist noch mal ein separates Problem, womit ich wie ich ein Problem habe ist und deswegen spreche ich tatsächlich jetzt auch im Artikel, der jetzt im Laufe der Woche erscheint, von einem Filz der sich da gebildet hat, denn es geht nicht um Lösungen im Sinne der Sache, es geht einzig um Line darum. Zu verhindern, dass irgendwelche Präzedenzfälle geschaffen werden, dass dann irgendein Werfer kommt und sagt, hier habt ihr aber auch für den Marathon eine Ausnahmeregelung geschaffen, dass irgendwo in anderen Bereich vielleicht ein Springer eine Regelung bekommt und dann der der andere kommt, das ist das Problem, was ich habe, dass gar nicht alle an einem Strang ziehen, sondern es

kocht jeder sein eigenes Süppchen. Es geht nur darum, seinen eigenen Vorteil aus dem Ganzen zu ziehen und. Und das ist einfach eine Katastrophe und deswegen finde ich diesen Verband und die Strukturen extrem reformbedürftig und ich würde mir da eben, das ist eben die Aufgabe, wenn du deine Führungskraft bist, dass du dich dieser Problematik annimmst.

Du kannst sie auch benennen, du kannst auch sagen, ich bin jetzt hier, ich versuche das zu verbessern, ich komme aber hier an Widerstände, ich habe da und da Zwänge, die nicht gehen, aber das ist das, was ich von der Führungskraft erwarte, und solange ich das nicht sehe, kritisiere ich das eben so stark und da es keiner sonst macht bin.

Bin ich natürlich immer derjenige, der, der da irgendwie auftritt. Aber, und das ist halt leider auch Teil der Realität, die meisten haben Angst, es herrscht ein Klima der Angst. Viele, viele sind noch wesentlich abhängiger vom Kaderstatus als ich. Wir haben uns eben auch ein paar andere Möglichkeiten jetzt aufgebaut, Esther und ich unter anderem durch unsere Social Media Präsenz, deswegen bin ich überhaupt erst in der Position, dass ich auch mal was sagen kann.

Es ist wirklich erstaunlich gewesen, wie viele Leute mir direkt geschrieben haben im letzten Jahr, als es ja auch schon kleine Auseinandersetzungen gab. Boah, gut, dass du mal was sagst, ich würde mir es niemals trauen, weil wenn wenn ich das verliere, ist meine Karriere vorbei, also das finde ich schon wirklich, wirklich beängstigend, dass Leute sich nichts mehr trauen, also das kenne ich eben mal eher aus autoritären Systemen, so ein Zustand und wenn ich da Führungskraft bin, dann.

Schaue ich mir so was an, dann nehme ich so was ernst und arbeite daran, das wächst und transparent arbeitet, transparent daran, so was aufzulösen, anstatt dann mir eine Formulierung um die Ohren zu hauen, die dann sagt, wir arbeiten an stetigen Optimierungsprozessen. Man muss auf der anderen Seite sagen, es wurde ja auch immerhin so ein bisschen was durchgebracht, so zum Beispiel, dass die Kader noch mit stabil sind bis Olympia, ist ja durchaus eine Errungenschaft, die die gelungen ist.

Aber jetzt in den konkreten Fällen habe ich leider immer sehr, sehr schlechte Erfahrungen gemacht und. Und gerade auch nach dem intensiven Austausch, den ich jetzt in den letzten Monaten immer wieder habe. Ich habe mir da auch Stundenzeit genommen, viele Stunden in vielen Calls finde ich es schon sehr bedauerlich, dass dann gesagt wird, also mit irgendwelchen Phrasen, mich da abzuwimmeln und dann zu sagen, ich habe da jetzt auch keine Kapazitäten mehr für, so ist jetzt so entschieden worden, jetzt hast du damit zu leben, also wenn das der Umgang ist, dann ist. Ist es sehr, sehr bedauerlich und deswegen bin ich jetzt leider hier und äußere mich dazu, damit hingeschaut wird und vielleicht auch ein bisschen die

Öffentlichkeit hinschaut und einfach da dann ein Druck aufgebaut wird, dass so ein System reformiert wird, weil wir wollen doch am Ende all das gleiche, weil das war ja auch Quintessenz unserer Gespräche. Jeder von uns hat doch Interesse daran, dass wir eine Goldmedaille mit der Mannschaft in Birmingham holen, das ist doch für alle ein Ziel, jeder freut sich, also kannst du mir nicht erzählen, dass sich der DV nicht freut, wenn da ein tolles Ergebnis bei Rumkommt und.

Und dann kriegst du halt wirklich ganz konkrete Vorschläge, wie man das sicherstellen kann. Und dann kannst du nicht so argumentieren zu sagen, ja nee, wird nicht gemacht, aber in der Sache sich dazu nicht zu äußern, ganz problematisch. Hendrik, geradlinig wie immer bist du, finde ich gut. Ich glaube viele, die dir zuhören und die dich kennen, die finden, die Unterstützen das auch. Ja lass uns nach vorne blicken, Berlin. Vollgas am Sonntag und ja, du musst es einfach mal wieder den Leuten zeigen mit Leistung.

Ja, so wie immer, also klar. Aber das alles führt jetzt nicht dazu, dass ich irgendwie in Berlin anders angehe als als sonst. Ich versuche, meinen Weg da weiter zu gehen und bin auch noch guter Dinge so, also es ist jetzt auch, es ist was passiert, was nervig ist und was auf jeden Fall ein bisschen Körner gekostet hat, aber es ist auch in den letzten Wochen dann schon viel gut gegangen, ihr habt es ja hier mitverfolgt, die Trainingseinheiten, die stehen.

Die waren natürlich auch da und deswegen ist das, ihr könnt es hier fast sowieso ein Live Experiment sehen, auch für mich jetzt tatsächlich eine Situation, wo ich auch mental selber mal wirklich stark wieder gefordert bin. Nachdem jetzt in den letzten Monaten ja eigentlich immer alles sehr sehr gut lief und ich dann wusste, ich habe auf jeden Fall hier meine Form und wenn ich weiß, ich habe meine Hausaufgaben gemacht und habe die Form mir erarbeitet, dann gehe ich, obwohl so eine Drucksituation wie letztes Jahr im Valenzset, dann herrscht trotzdem mit einem positiven Mindset rein und jetzt bin ich tatsächlich auch mal wieder unter Druck, dass ich eben das Gefühl habe.

Mein Mindset ist tatsächlich jetzt gerade ein bisschen angekratzt, weil einfach da Ausfälle waren, von denen ich weiß, dass sie mehr sind als nur eine Lappalie. Und das ist wirklich eine herausfordernde Situation jetzt für mich als Profi Athlet und ist sicherlich auch für euch mal interessant, sowas dann auch mitzubekommen, weil weil das ja oft auch dann hinter den Kulissen passiert.

Aber ich hoffe, dass ich jetzt eben die Tage diese Woche noch bietet, dann eben auch so nutzen kann, dass das Selbstvertrauen dann zurückkommt und dann haben wir da eine coole Zeit, auf jeden Fall in Berlin und am Ende, wenn es dann irgendwie eine 62 Minuten Zeit wird. So, dann habe ich es trotzdem probiert. Das finde ich auch mal einen wichtigen Gedanken, dass man weiß, wenn man alles getan hat, was geht, dass man das abgerufen hat, ist immer besser und das war auch der Geist, in dem wir jetzt hier nach Frankfurt gefahren sind. Am Ende steht der Titel von Ester, da hätte es jetzt aber nicht geklappt, dann hätten wir trotzdem ruhiger schlafen können, als wenn wir zu Hause geblieben wären und das das ist immer so ein bisschen das

Mindset, was ich auch versuche, euch allen immer mitzugeben, lieber eine Chance suchen als einen Misserfolg aktiv zu vermeiden. Super. Ich will dich jetzt gar nicht, ich will dir jetzt nicht noch mal reinspringen, ich hab ne etwas andere Meinung, ich glaube sogar, dass dir diese, nennen wir es mal Zwangspause sogar gut tut. Ich seh dich in Berlin topfit am Start stehen und ich prophezeie, dass du schneller läufst, als du es dir jetzt vorstellst. Also die 61 ja, das wird ne Jahre. Ja ja, also ich glaube das wird dir gelingen unter deinen 6110 zu bleiben, wenn das Wetter, so sieht es aus mitspielt, ich glaub so warm wird es nicht.

Wir lassen uns überraschen, wir sind da, wir freuen uns. Sprecht uns an, wenn ihr uns seht, gerne mich mitten im Feld, bitte unbedingt und ich würde sagen. Ja, die nächste Folge direkt nach Berlin und dann geht's weiter deswegen, wir haben richtig was zu erzählen in diesem Frühjahr, es passiert eigentlich jede Woche irgendwas, mal was gutes, mal was Schlechtes, aber am Ende ist es immer spannend.

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