Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität· Folge 462
Was bremst den aktuellen Masterplan Ladeinfrastruktur?
Sonntag, 30. August 2026 · 35 min
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Shownotes
Im Gespräch mit Constantin Schwaab, CEO von Wirelane
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Stell dir mal vor, ein einziges Unternehmen bestimmt seit zehn Jahren was du in deiner Stadt fürs Laden deines E-Autos zahlst. Und das ganze ohne Wettbewerb! Genau darüber spreche ich in der aktuellen Folge mit Konstantin Schwab, Gründer und CEO von Viarlene. persönlich von Elon Musk übergeben bekommen und ist seitdem tief in der Welt der Ladeinfrastruktur unterwegs.
Wir reden darüber, wie Wirelane vom Hotel übers Fitnessstudio bis zum Supermarkt seine Geschäfte aufgebaut hat – und auch darüber hinaus! Und warum ausgerechnet Monopole von Stadtwerken aus seiner Sicht das größte Problem beim Ladehochlauf in Deutschland sind? Wir gehen direkt rein ins Gespräch mit Konstantin.
Viel Spaß damit! in München, wo ich zu Gast sein durfte. Daher sind wir da nicht ins Gespräch gekommen und haben hier jetzt aber wenig die Zeit zum Austausch. Machst du dich mal selbst kurz vorstellen. für diejenigen, die dich vielleicht noch nicht kennen oder noch nicht so tief in der Welt der E-Mobilität drin sind?
Ja, hi Sebastian! Und freut mich auch sehr dass wir das heute nachholen können. Ich bin der Konstantin, bin seit mittlerweile zwanzig Jahren im Bereich erneuerbarer Energientätik ursprünglich einmal im Aufbau und Betrieb von Solarkraftwerken. Hier gibt es eine Firma, die ich nach wie vor betreibe. Die heißt Plan Energy und da habe ich in verschiedenen Ländern zu Lackhaftwerk entwickelt als die erneuerbaren Energientheriefe besonders attraktiv waren.
Und wenn über die Solarenergie dann auch sehr früh Fan der Elektromobilität geworden hat, dann recht früh im Jahr ein Elektroauto gekauft und war von Anfang an begeistert von diesem Fahrzeug und dachte mir Auch in dem Bereich müsste es ja wirtschaftliche Chancen geben. weil ich leidenschaftlicher Unternehmer bin habe ich dann vor mittlerweile, du hast es gerade schon gesagt, zehn Jahren Wirelane gegründet und mit Wirelane betreiben wir Ladeinfrastruktur im öffentlichen und halb-öffentlichen Raum primär in Deutschland.
Das erste E-Auto das hatte ich auch in München mitbekommen, das war jetzt nicht irgendwie ein Auto sondern das wurde ja auch von jemand übergeben der dann noch bisschen Gewicht auch in der Welt der E-Mobilität hat. Das war vielleicht auch schon so ein Fingerzeig für dein weiterer Weg. dann? Ja, das waren Tesla!
Und den hattest Du auch weil ich's richtig in Erinnerung hatte von allen Masken übergeben bekommen. Ja so ist das. Das war Tesla eine sehr kleine Firma eines visionären Gründers. Elon Musk, du hast es gerade schon erwähnt hat Tesla natürlich mit dem Wunsch und dem Klaren Willen verknüpft dass eben die Zukunft der Mobilität sein soll.
Und eins der ersten hundert Model S dürfte dann tatsächlich damals entgegennehmen. als stolzer Besitzer eines Elektroautos im Jahr war das tatsächlich so exotisch Überall doch darauf angesprochen wurde, wenn man in einem Elektroauto vorgefahren ist. Und aus dieser Bewunderung für dieses Vorhaben von Elon Musk ist dann später wie ich auch zugeben muss tiefe Abneigung geworden.
Für mich ist völlig unerklärlich wie jemand der mit so einer positiven Vision angetreten ist sich dann so verirren konnte. gedanklich aber so ist es nun mal. Power Tripping nennt man das glaube ich auf Englisch dieses Phänomen. Nichtsdestotrotz, wir sind als Wirel in diesem Thema treu geblieben und ich freue mich umso mehr.
Das wäre nach wie vor ein teilser Branche sein. Genau die Diskussion muss man glaube nicht aufmachen. da ist immer auch einer Meinung der wird es jetzt auch nicht viel zu diskutieren geben. aus meiner Sicht für mich ist dann eher spannend zwanzig zwölf waren der E-Autos erstmal die Ausnahme. Ladesstationen werden ja noch weniger am Start gewesen sein.
war das dann auch mit der Grund dafür warum du dich mehr mit dem Thema beschäftigt und auseinandergesetzt hast? Ja, absolut. Die Idee zuweilen war im Prinzip schon am ersten Tag geboren als ich mit dem Auto auf die Autobahn gefahren bin und nach ca. zweihundert Kilometern eben das erste Mal laden musste.
Auf der deutschen Autobahn kriegt man so einen Akku insbesondere in den Jahr zwölf wenn es noch nicht so groß war relativ schnell leer und da bin ich dann an einer Ladeseule der Stadtwerke München gelandet. Das war damals soweit ich mich erinnere die erste Ladeseuil diese München überhaupt gab. Die Stadt hier an der Handwerkskammer am Münchner Ostbahnhof und ich war dann eben mit dem Auto vor der Ladesäule.
Und hab versucht, diese Ladesläule zu aktivieren. Da stand halt eben Karte anhalten an dieser Lades säule und in grenzenloser Naivität bin ich doch ein ausgegangen das da meine Kreditkarte gemeint wäre. Du als E-Mobilist weißt dass dem nicht so ist. damit war eine RFID Karte genannt die ich aber natürlich nicht hatte.
Damals um einundzwanzig Uhr, nachdem die Übergabe Zeremonie vorbei war und ich das Auto dann eben spät abends laden musste. War die Nummer der Stadtwerke München, die auf der Lade so da aufgeklebt war auch nicht mehr erreichbar Und das Auto habe ich dann dort stehen gelassen und es stand dann auch in den nächsten vier Wochen dort weil nämlich diese RFID-Karten, die ich gebraucht hätte Um die Ladesäule zu aktivieren noch gar nicht gedruckt waren.
Also insofern Es war ein völlig verrücktes Erlebnis und war aber auch irgendwie damals schon total offensichtlich dass dieses Thema der Ladeninfrastruktur einen sehr, sehr dominierendes bleiben wird im Markt der Elektromobilität. Und so kann es ja letztlich dann auch noch deutlich komplexer und herausfordernder als ich mir das jemals erträumt hätte.
Aber am Ende muss man sagen was wir mit Violin machen ist nach wie vor natürlich das zentrale Thema der Elektomobilität zu müssen aus meiner Sicht. Wenn wir die Frage der Ladeinfrastruktur nicht gelöst kriegen, werden wir den Markt als Ganzes nicht gelösst bekommen. Was macht denn genau mit Violane wenn du das mal zusammenfassend sagen kannst?
Ursprünglich haben wir mal eine Software programmiert, diese Software die Nazis ist dann später im Mobility Service Provider Software. Da gibt es viele Firmen, die das nach wie vor ausschließlich machen. Wir haben für uns dann festgestellt dass mit der Software allein also Abrechnung Software geht es konkret um die Frage Wie bezahle ich denn eine Ladetransaktion?
Dass mit dieser Lösung alleine zu wenig Geld verdient wird und wir haben das dann aufgefächert Haben die Wertschöpfung verlängert und haben da noch irgendwann Hardware dazugenommen, da haben wir eine eigene Produktlinie die nennt sich Light in Charge. Das ist unser Standardprodukt was wir tausendfach im öffentlichen und halböflichen Raum in Deutschland verbaut haben.
Und als man gemerkt hat das Software und Hardware alleine eben auch noch nicht wirklich interessantes als Business Case haben wir den Betrieb der Lade Infrastruktur mit dazu genommen und sind dann zu einem CPO Charge Point Operator geworden und ich glaube aus uns relativ einzigartig macht und da haben viele Kämpfe gefochten auch mit unserer Gesellschaft an Investoren und verschiedenen Stakeholder, dass es dann eben auch so bleibt bei Wild'n ist.
Unsere Wertschöpfung muss wir vorstellen, die ist vertikal komplett integriert. Das heißt, wir schreiben unseren eigenen Softwarecode Wir lassen unsere eigene Hardware bauen das komplette geistige Eigentum liegt bei uns Und wir sind auch selber Betreiber machen also auf der Projekte ein bisschen Multifinzierung der Ladeinfrastruktur.
Und das alles aus einer Hand hat sehr viel Geld gekostet, das will ich gar nicht verschweigen. Auf der anderen Seite aber natürlich, wenn du relativ groß denkst und wir wollen eben einer der führenden Player in dem Bereich sein. Sind mit knapp viertausend Ladepunkten zu färmlich meine Zahlen dann nicht täuschen im Deutschland auch mittlerweile im Bereich Destination Charging Nummer eins.
es gibt natürlich auch noch eine IMBW und Tesla. die machen aber ein anderes Geschäftsmodell. da reden man von High Power Charging Aber in diesem Bereich sind wir die Nummer Eins damit. Und wenn Du in der Dimensionen denkst, dann macht sehr viel Sinn die Wertschöpfung aus einer Hand in einer Firma zu entwickeln.
Weil du natürlich ganz ganz anders auch auf Probleme reagieren kannst. Wenn der Laden soll nicht funktioniert und haben wir halt selber unsere Ersatzteile und haben selber unsere Leute mit denen wir rausgehen können und das Problem auch lösen können. Aber das war ja vor zehn Jahren alles noch nicht klar.
Insofern sowas was Weilin heute macht war damals definitiv nicht Teil meiner persönlichen Idee für Wildland aber es ist dann über die Jahre geworden. Aber das ist ja meist so, dass die Unternehmen dann entwickeln. Weiterentwickeln in dem Fall auch oder in dem fall Ja auch. Richtig sag ich mal wenn man in die Skalierung gehen will wie du es entsprechend ausführst und am Ende natürlich auch noch entsprechende Marschen mitmachen möchte Muss es wahrscheinlich genauso gehen Wie euch jetzt der Partien geführt hat?
Jetzt seid ihr Du hast gesagt Destination Charging halb öffentlich öffentlicher Bereich. Das heißt Ich treffe euch dann vor allem auf Firmengeländen mit an Oder auch in Städten. Dann wie kann ich mir das vorstellen, weil ich da jetzt noch keine Berührung mit euch hatte. Also sehr erstes Zielsegment, so nennen wir das war die Hotellerie in Deutschland.
Das war für uns ganz wichtig am Anfang und weil wir da sehr klar verstanden haben was brauchen die Kunden? Es ist eine erster Linie ein Anbieter der ihnen dieses Thema komplett aus der Hand nimmt, weil sie damit eigentlich nichts zu tun haben wollten. also wenn ihr jetzt mal den Kunden von uns vorstellt wie Motel One ja die also deutschlandweit viele viele Hotels betreiben Die haben sehr früh Verstanden dass im Großteil ihrer Kunden es sind oft Geschäftsreisende eben über Ladeinfrastruktur im Hotel verfügen müssen, weil die von ihrem Arbeitgeber ein Elektroauto gestellt kriegen.
Nehmen wir also eine Firma wie SAP, die sehr früh auf Elektromotiv gesetzt hat. Wenn die jetzt im Außendienst Mitarbeitende durch Deutschland schicken, dann erwarten sie das von einem Hotel, dass vor Ort eben entsprechend Lade-Infrastruktur bereitgestellt wird und da gehen hier Herausforderungen dann schon gleich los.
Dann ist es für das Hotel oft überraschend gewesen, dass da eben ein eigener Stromanschluss hin muss IT auch nicht übers Hotel laufen darf aus Sicherheitsgründen, sondern über den eigenen Industriehuter. und dann geht es auch um das Thema Abrechnung. Das liegt ja in Deutschland alles unter dem Eichrecht?
Und dann hätten sie gerne noch einen Kreditkarten Termin, dass die Leute mit sehr einfachen Methoden wie zum Beispiel Apple Pay und Google Pay bezahlen können und all diese Dinge. da stellt sich für die Location Partner so nennen wir die eben, um Hotels nochmal als Beispiel zu zitieren, stellt sich sehr schnell die Frage macht das denn Sinn, dass wir das alles selber machen?
und da kommen die dann eigentlich sehr schnell auch zu dem Entschluss, Und ich verstehe das auch, weil wir als Weilien auch da sehr teuer bezahlen mussten dafür um erstmal zu verstehen ab wann man überhaupt Geld verdienen kann in diesem Markt mit diesem Modell. Nach allem was wir heute verstehen brauchst du halt Tausende von Ladepoten damit du als Judge und Operator profitabel wirtschaften kannst.
Die Hotellerie war dann das erste Zielsegment. das haben wir dann sehr konsequent für unser Schlossen. um dir dein Gefühl zu geben von den zwanzig größten Hotelketten in Deutschland sind sechzehn unsere Location Partner. also da sind wir sehr dominant im Bereich. Und dann nach der Hotellerie ging es dann weiter mit anderen Zielsegmenten wie zum Beispiel der Fitnessbranche.
Da sind wir eben auch sehr stark, wir sehen da einen super Use Case werden. die Leute ins Gym gehen wollen ja Auto laden und das kommt erst auch nicht erweitert doch sehr viele Leute im Auto oder ins Gym macht erstmal wenig Sinn aber ist halt einfach so. da gibt's große Parkplätze und dann wollen sie eine andere Art von Technologie weil mit einer AC Ladesäule die wir sich als Weile entwickelt haben Kommst du nicht besonders weit?
Dann haben wir unser Portfolio um DC ergänzt und so ging es dann eben unter weiter. Von den Gyms sind wir zu Supermärkten gekommen, da haben wir als All-Naturen einen ganz tollen Partner gefunden. Da braucht man aber noch mal schnellere Ladepunkte, da reicht dann eben nicht mehr über Fünfzig KW wie bei dem Gyms.
Da brauchst du dann zweihundert oder sogar vierhundert KW. Entlang dieser verschiedenen Use Cases haben wir festgestellt dass wir unsere Produktportfolie immer weiter aufwächern müssen. Und so sind wir eigentlich mittlerweile fast überall unterwegs, um Krankenhäuser noch zu nennen. Da sind wir zum Beispiel auch ziemlich stark.
aber natürlich eben auch bei On-Street Charging im öffentlichen Raum wo wir über Ausschreibungen gehen immer wenn geparkt und geladen wird für längere Zeiträume dann ist das im Kern unser Zielsegment. was wir nicht machen uns negativ abzugrenzen ist zb lang der Autobahn. also dieses deutscher Netz zum beispiel haben wir einfach nicht beteiligt.
Das ist nicht unser Geschäftsmodell, sondern wir gehen wirklich dahin. Destination Charge, wie man in unserer Branche sagt, wo längere Lade- und Stadtzeiten sind? Ist ja auch nachvollziehbar. oder gut wenn man sagt okay, man hat einen Bereich für den man es deutlich abgrenzt damit hat man die anderen Märkte für sich klar definiert ausschlussendlich und kann dann dementsprechend reingehen.
Wenn wir jetzt gerade mal bei dem Beispiel mit Supermärkten bleiben, Discounter'n, Shopping sozusagen... Unternehmen dort auch schon verstanden haben, dass man sagt es ist ein Hygienefaktor mittlerweile so wie bei dem Hotel das einfach vorhanden sein muss damit unsere Kunden dann auch zu uns kommen und sind da dementsprechend auch bereit gewillt zu investieren in euch.
In euren Service sozusagen. oder muss man dann noch immer arg viel Überzeugungsarbeit leisten? Man musste nochmal unterscheiden weil du jetzt gerade Discount angesprochen hast. also Allnatura ist jetzt wieder ein anderes Beispiel. Das ist wiederum eine Nische innerhalb dieser Lebensmittelmärkte, wenn du jetzt sowas wie Aldi und Lila ansprichst.
Das ist kein Partner von uns und ich kann nicht für die sprechen aber... Wenn ich mir anschaue, wie die in dem Bereich aufgestellt sind dann gehe ich mal schwer davon aus dass sie das absolut als Teil ihres Kerneangebotes betrachten mittlerweile und man sieht ja auch, dass Sie damit sehr günstigen Preisen rausgehen.
Ich gehe davon aus, dass es immer wichtiger wird, dass alle die im Bereich retail unterwegs sind eben lade Infrastruktur als Teil ihrer Lösung mit anbieten Zumal, das darf man auch nicht vergessen. Jetzt ist Lebensmittel ja noch etwas... Natürlich wird es auch übers Internet verschickt aber es gibt doch sehr viele Menschen die Lebensmittel tatsächlich stationär einkaufen in anderen Bereichen.
wenn du jetzt mal sowas wie Haushalts-Elektronik anschaust Da geht's um ganz andere Fragestellungen, da gehts um die Frage Wie kriegt die Leute überhaupt noch zum Shopping erleben? Fashion, anderes Thema. Also es gibt viele Bereiche Verticals innerhalb des Einzelhandels Indem aus meiner Sicht sehr viel passieren muss, damit wir die Leute nach wie vor dorthin bekommen und in die Abwander zu den großen online Ketten oder Retailern.
Und deswegen denken wir das ist ein sehr wichtiger Bestandteil eines Einkaufserlebens es ist. Vielleicht jetzt nochmal den Sprung zurück zum Hotel was ich auch noch fragen wollte. Du hast jetzt vorhin gesagt dann kommen Hotels, Hotelketten, der Zwanzig größte auf euch zu machen das mit euch zusammen.
in der Partnerschaft Macht man das auch, weil man es alleine gar nicht profitabel hinbekommt und da er drauf legt in Punkte Ressourcen. Das heißt Zeit-Geldmitarbeiter die man investiert und kriegt man's eigentlich in der Skalierung auch nurhin wenn man so ein Partner wie Weilene dann eben an der Seite hat?
Ja exakt so wie du es gerade gesagt hast betrachten wir auf den Markt und das deckt sich ja auch damit dass sehr viele von diesen Locationpartnern am ende eben zu uns kommen. du musst dir vorstellen wir machen aus weilen sicht ja für den kunden erst mal alles. also das heißt, der locationpartner muss uns nach dem in vertrag unterschrieben hat überhaupt nichts mehr liefern.
Wir kümmern unseren eigenen stromanschluss eigenem zähler, wir kümmern uns um die verkablung vor Ort, wir können einen aufbauladen verstrukturte betrieb, service wartung. es gibt jährliche dgov kontrollen die dafür nötig sind und das ganze elektrotechnisch aufnehmen Niveau zu betreiben, dass es halt eben auch sicher ist.
Also es gibt ganz viele regulatorische Hürden die doch erstmal nehmen musst um sowas alles komplett nach deutschem Recht auch betreiben zu dürfen. und wenn du das alles übereinander legst dann kommst du halt sehr schnell zu dem Schluss, dass du eine Riesenorganisation da verbrauchst. in unserem Fall wir sind siebzig Mitarbeitende die nichts anders machen als Tarte Infrastruktur zu betragen.
Das musst du dir mal vorstellen. Es ist wirklich irre. Wenn du es mal auf die die viertausend Ladepunkte runterbrichst Dann kommst Du ja auch sehr schnell Zu der Erkenntnis Dass du halt erhebliche Wiederkehrlohmsätze brauchst und natürlich auch Deckungsbeiträge. Das heißt, du musst im Strom Einkauf sehr effizient werden damit du mit so einem Business-Geld verdienen kannst.
Und deswegen glaube ich dass das was wir machen ist nicht die einzige Markt aber wir sind einer von denen dies denke ich mittlerweile am besten beherrschen dass es für alle die interessante Standorte haben und laute Infrastruktur als Teil ihres Offerings sehen um ihren Standort attraktiver zu machen ganz klar nur vom dritten Betrieben werden sollte.
Wenn wir jetzt gerade bei den Partnern sind, mit dem was ihr übernehmt. Das heißt für die Hotellerie, wenn man bei dem Beispiel Bleiben entstehen ja dann auch Kosten damit die euren Service nutzen aber auch Einnahmen auf der anderen Seite weil der Strom vor Ort verkauft wird. oder ist es einfach so dass die euch die Location zur Verfügung stellen?
ihr stellt die Ladeinfrastruktur hin und man findet da irgendwie Deal. kannst du das vielleicht mal noch aufskizzieren? Der Markt hat sich da in mehreren Phasen entwickelt. Am Anfang war es ganz klar so, dass wir für die Errichtung der Ladeinfrastruktur nichts verlangt haben und im Gegenzug erwartet haben und auch erwarten durften das über sehr lange Zeiträume.
Wir reden hier von zehn, fünfzehntausend, zwanzig Jahren eben auch die Möglichkeit besteht an dem Standort Lade-Infrastruktur zu betreiben. Es ging dann so weiter, dass gerade jetzt im Bereich HPC – das dürfte jetzt in dieser Community ja auch kein Geheimnis sein Irgendwann Stellplatzpachten auch veranschlagt wurden, das heißt also wir reden davon wenn jetzt irgendwie größere Retailer oder Fachmarktzentrenniere Stellplätze vergeben an Dritte wie uns.
Das da typischerweise auch immer eine Stellplatz-Pachtern fällig wird. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Bestrebungen und ich sage gar nicht dass das negativ ist. hier erklärt euch warum das an dem Strom mitverdient wird Dass man also eine Umsatzbeteiligung in Kickback wie du nennen bist eine Location Partner abgibt.
Es wirkt jetzt erstmal kontraintuitiv, dass wir als Wireless sowas sogar befürworten. Aber ich sag dir auch warum? Weil du hast ganz vielen Standorten. natürlich die Situation... ...dass diese teure Ladeinfrastruktur, die wir mit unserem Geld errichtet haben am Ende eist ist also von der internal combustion engine, vom Verbrennungsmotor, von einem Auto belegt wird was dort nicht hingehört.
und je mehr der Location Partner incentiviert es dafür zu sorgen das diese Lade-Infrastruktur auch wirklich genutzt wird. Desto besser ist es für uns, weil ich kann ja gar nicht in ganz Deutschland rumfahren und jeden Tag gucken ob diese teuren Ladeinfrastruktur-Projekte auch tatsächlich. In der Form genutzt.
werden wir das irgendwann mal vorgesehen haben. also insofern Ich glaube der Markt entwickelt sich mehr in die Richtung dass diese Kollaboration zwischen dem Betreiber der Lade-Infrastruktur und denjenigen der die Location bereitstellt immer enger ist immer mehr verzahnt wird. Und das finde ich grundsätzlich was Gutes.
Gute Ansatz habe ich jetzt noch nicht gehört aber kann ich zumindest schon mal aussortieren hier bei uns in der Gegend, wenn nicht so ein Model hat. Weil da steht dann öfters mal die Ladeplätze mit Verbrennern zu tatsächlich. Da fehlt wahrscheinlich dieser finanzielle Anreiz, den du dir jetzt ins Spiel gebracht hast.
Aber guter Punkt! Du hast eben aber auch gesagt abseits von Hotellerie ihr sucht immer Standorte, ihr schaut in verschiedensten Bereichen, die du jetzt ja eben auch schon angerissen hast. Öffentliche Ausschreibung. Das vorhin schon so regulatorische Hürden in den Raum geworfen als Schlagwort. Ich kann mir fast vorstellen und auch die Erfahrungen, die ich jetzt schon in den letzten Jahren sammeln durfte.
Dass das ja auch nicht immer gerade einfach ist da zu sagen okay wir wollen jetzt in entsprechender Masse Ladeinfrastruktur aufbauen? Wie geht das von Stadten? oder wie kannst du es auch mal einschätzen für uns? Ja sehr gerne! Die Ausschreiben oder Nennen was bei der Vergabe vom öffentlichen Raum für den Aufbau von Lade-Infrastruktur ist das zentrale Problem beim Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland Das kann man glaube ich so mal auf den Punkt bringen, jeder der in dem Markt arbeitet.
Kennt die Situation. nehmen wir mal ein ganz besonders krasses Beispiel meiner Heimatstadt München. unsere Heimat Stadt München wohl mit Weilien auch sitzen. Seit zehn Jahren betreiben die Stadt der Gemüncheln Ladeinfrastruktur in München in einem absoluten Monopol seit zehn Jahren. So muss man sich mir vorstellen Es gab zweimal den Versuch der Stadt München und ich kann diese Versuche auch nicht wirklich ernst nehmen, weil die beide gescheitert sind.
Einmal vor der Bayerischen Vergabekammer da wurde also ein Verfahrensfehler gemacht und das zweite Mal vor Gericht, da saß ich selber im Gericht. als die entsprechende Verhandlung geführt wurde wurden diese Ausschreibung oder Versuche einer Ausschremmung kassiert und danach ist genau wieder nichts passiert.
Und was da konkret passiert ist, du musst dir vorstellen das ist ein absoluter Systemfehler. Die Stadtwerke und wir reden hier in Deutschland von hunderten Startwerken bekanntermaßen gibt es über achthundert Verteilnetzbetreiber und oft sind die Verteilsbetreber eben auch den lokalen Stadtwerken angegliedet sind oft Tochtergesellschaften der jeweiligen Kommune zum Teil zu hundert Prozent.
Und diese Stadtwerker sind oft auch die Schatzkiste, die Schatulle der jeweilligen Kommunde weil die entsprechenden Überschüsse, die aus dieser monopolartigen Stellung, die die Stadtwerke in der jeweiligen Kommune haben dann auch ganz viele öffentliche Projekte finanziert werden. Also machen wir es mal ganz konkret.
Bürgermeisterin von Stadt X hat einen kommunalen Versorger der entsprechend profitabel Wirtschaften und die Überschwisse, die daraus entstehen aus diesen profitablen Wirtschaften kann die Kommune wiederum verwenden um das lokale Schwimmer zu finanzieren. Es sind Geschenke an die Bürgerinnen und Bürger.
Sowas ist politisch natürlich hoch attraktiv Und diese Kommune wird in der jeweiligen Stadt ein Teufel tun und wird dafür sorgen, dass die Stadtwerke die eben die Ladeinfrastruktur Projekte wie zum Beispiel München aufgrund der sehr attraktiven Standorte. Die eine Frühphase an den Stadtwerk vergeben wurden sehr profitabel betreiben kann tatsächlich irgendwann zurückgegeben werden oder von anderen dritten in den Betrieb übergehen.
also insofern man muss ganz klar sagen da gibt es ein System Fehler und der sieht halt so aus dass durch diese Konstellation, die ich gerade beschrieben habe öffentliche Ausschreibungen oft so gestaltet werden das dann doch wieder das lokale Stadtwerk gewinnt oder erst gar nicht ausgeschrieben wird und eben in quasi monopolartiger Stellung-Ladeinfrastruktur in vielen deutschen Städten betrieben wird.
Und das ist natürlich nicht im Sinne von Verbraucherinnen verbrauchern weil wen wunderts dadurch der Service schlecht und die Preise hoch sind? Wenn du in so einem Monopol arbeiten kannst, dann lohnt sich der Betrieb vor Ladeinfostruktur wie in München auch schon mit tausend Ladepunkte! Also die sind ja nicht den Marktkräften ausgesetzt.
Die können im Prinzip die Preise würfeln und können beim Service sparen, und können damit sehr viel Geld verdienen. Und auch dazu ist die Standorte natürlich hoher attraktiv wieder vergeben worden.". Wie man es besser machen kann, kann ich mir schon fast denken. Im Endeffekt auch in dem Wettbewerb gehen frei vergeben?
Wie kann man's für die Stadt besser machen? Habt ihr da eine Möglichkeit? Weil du sagst jetzt zu Recht, für die ist das attraktif, dass sich Stadtwerke das machen. Das Geld bleibt Finanzschatule der Stadt kann für andere Projekte genutzt werden, was ja auch durch die Hintertür für die Bürger das Ganze auch wieder ein Stück weit interessant macht.
Gibt es da irgendwie Konstrukte oder muss man einfach sagen okay das muss jetzt nach dieser Anfangsphase, die er jetzt auch schon paar Jahre andauert, einfach mal den freien Wettbewerb gehen und die Stadt muss irgendwo anders ihre Konten füllen? Zweiteres ich bin der Fest überzeugend dass wir Freie Wettwerte brauchen.
Wir haben letztes Jahr anfang letzten Jahres mit der ganzen Reihe von anderen Unternehmen aus unserer Branche ein Verband gegründet. Charger EV, Ladeinfrastruktur für Deutschland und was wir da gesehen haben ist dass viele andere Marktteilnehmer mit ganz ähnlichen Herausforderungen kämpfen wie wir und wir sind der fest überzeugen das wir in Deutschland bald einheitliche Regeln für die Vergabe von Lade-Infrastrukturprojekten brauchen.
Es sagt übrigens auch der Masterplan. es gibt im Deutschland alle Jahre wieder mal eine einen neuen Masterplan für Ladeinfrastruktur, der also ganz klar die Leitlinien rausgibt nach den Lade-Infrastrukturprojekte in Deutschland entstehen sollen. Und da geht es eben auch um die Harmonisierung der Vergabe im öffentlichen Raum und wir sehen das als Verband ganz genau so stehen aber trotzdem vor der Herausforderung dass wir in Deutschland bekamermaßen ein sehr stark ausgebringten Föderalismus haben und auch sowas wie kommunale Selbstverwaltung insofern Bundesrecht zu schaffen, um deutschlandweit einen regulatorischen Rahmen festzulegen.
Nachdem diese Projekte auch tatsächlich lokal dann entstehen können ist gar nicht so trivial, juristisch gar nicht trivial und trotzdem müssen wir daran arbeiten. Und wie kommt er damit voran? Wir kommen was das Verständnis für die Problemstellung angeht sehr gut voran aber die Umsetzung is wirklich Handwerk und ein ganz ganz dickes Brett.
Ich sehe es mittlerweile so, wir haben zum Beispiel als Verband eine Leitfahrt rausgegeben für Kommunen und ich will jetzt auch gar nicht das Beispiel München ist möglich extrem negativ. Das Beispiel Münchens hier auf so einen Sockel stellen. Es gibt ganz viele Kommunen in Deutschland die mit großem Willen an dem Thema arbeiten und auch vieles richtig machen Ausschreibungen gestalten, die wird zum Teil als Unternehmen gewinnen oder halt eben verlieren.
Ist auch völlig in Ordnung! Aber die zumindest daran arbeiten. Und insofern gibt es da ganz, ganz viele positive Beispiele. und denjenigen, die den Willen haben was vorwärts zu bringen denen geben wir halt ein Leitfaden an die Hand und beschreiben dann wirklich das so bisschen wie Mal nach Zahlen, beschreiben einen ganz genau wie seuristisch auch wirklich umsetzbar ist.
solche Projekte, solche Ladeinfrastrukturprojekte. aber diejenigen die eben dagegen arbeiten und sie das ganze zu verhindern versuchen Da bin ich der Meinung, da muss man am Ende eben auch juristisch tätig werden. Weil es ganz klar geworden ist in den letzten Jahren dass es Kommunen gibt wie zum Beispiel die Stadt München, die das einfach nicht wollen.
Die wollen kein Denkbewerb! Die wollen ihr Stadtwerk protegieren und tun alles dafür um die Stadtwerke München in dieser Position zu schützen. Was aus deren Sicht erstmal nachvollziehbar ist. aber deine Sicht verstehe ich auch vollkommen. Das kommt ja immer darauf an auf welcher Seite man dann Schlussendlich steht oder wo man sich sieht?
Aber gibt es dann auch positive Beispiele, wo du sagst okay aufgrund eurer Arbeit, aufgrund eueres Wirkens hat sich schon was verändert und ihr seid auch in der Lage gewesen die typischen Stadtwerke abzulösen. Und damit ja das soll man ja auch nochmal betonen mehr Wert für die E-Auto Fahrerfahrerinnen zu schaffen weil ja Verfügbarkeit, Service, Instandhalt und diese ganze Thematik dann ja vorangetrieben wird wenn eben nicht mehr diese Monopolade Gestellung vorhanden ist?
Ja, da gibt es ganz viele Städte. Also nehmen wir mal zwei die ich jetzt bewusst rauspicke weil wir als Wireln in der einen Stadt kein Losdruck hat und den anderen eben schon ist jetzt Bremen und Frankfurt. Da wurde gelost und da haben wir einmal losgewonnen und einmal haben wir kein Los gewonnen und das ist auch okay.
Die Art und Weise wie diese Verlosungen gestaltet werden ja sie sind aus unserer Sicht absolut gangbar. Da wird halt eben geguckt nach welchen Kriterien sich bewerber und Bewerberinnen dann auch tatsächlich für diese Standorte bewerben dürfen. Das macht doch absolut Sinn, es würde keinen Sinn machen zu sagen jeder der Lust hat eine Ladesäule zu bauen darf das auch weil dann hättest du natürlich ganz ganz viele Bewerbe die von dem Thema einfach keine Ahnung haben und hätt es dafür gute Qualitätsprobleme die sich über Jahrzehnte in der jeweiligen Kommune festsetzen würden.
also die legen da bestimmte Qualitäterskriterien an die sagen Es muss eine bestimmte Anzahl von Ladesäulen schon über bestimmten Zeitraum betrieben worden sein, es muss eine gewisse finanzielle Stabilität nachgewiesen werden. Aber diejenigen, die das alles nachweisen können, die beteiligen sich an der Verlosung und dann hat man halt eben Losblick oder nicht?
Und damit habe ich überhaupt kein Problem! Da sage ich den Rest entscheidet der Markt und da wo es so gelebt wird hast du natürlich dann sofort ne Wettbewerbssituation in der da nicht mehr ein Spieler die Preise entscheiden kann unterirdische Qualität leisten kann, sondern wirklich alle gucken müssen das ihr Angebot hat in der jeweiligen Kommune auch den Marktstand hält.
Wenn wir jetzt gerade beim Beispiel Frankfurt bleiben, kann ich mir das dann so vorstellen dass Violane den Zuschlag für sämtliche Ladeinfrastruktur innerhalb der Stadt bekommt? oder ist es da nochmal nach Gebieten innerhalb der Städte irgendwie ein Stück weit aufgeteilt? Dass auch da noch mal Wettbewerb unter verschiedenen Anbietern vorhanden ist.
Zweiteres auch ganz wichtig. Also es muss auch so sein, wenn ein Anbieter die ganze Stadt gewinnen würde dann hätten wir wieder einen Monopol für den begrenzten Zeitraum weil diese Ausschreibung natürlich nicht bis in alle Ewigkeit gelten. aber ist ganz ganz wichtig dass eben in diesen Städten dann auch einzelne Lose für entsprechende Stadtgebiete vergeben werden sodass dann halt eben innerhalb der Stadt auch Wettbewerber entsteht und Wett Bewerb äußert sich dann eben auch ich sag mal schlussendlich am Ladepreis der beim Endkunden angezeigt wird und ankommt absolut ja Und auch da wiederum du bekommst es ja selber jeden Tag mit in der Branche wird natürlich viel darüber diskutiert, ob die Ladepreise nicht prohibitiv hoch wären.
Ob deswegen der Umstieg auf Elektromobilität nicht in der Geschwindigkeit von Staaten geht wie es eigentlich möglich wäre. Da kann ich nur sagen wir jetzt als Betreiber ich kenne meine eigene G&V meiner Bilanz ziemlich gut und es hat sehr lange gedauert bis wir mit dem was wir tun angefangen haben Geld zu verdienen.
Und die Gründe dafür sind sicher nicht, weil wir hier goldene Tückeln haben. Sondern weil dieses Thema einfach unendlich lange dauert und wahnsinnig hohe regulatorische Hürden mit sich bringen... Wir als Wildland würden sehr gerne im Heute schon zähmersünftige Ladesäulen installieren. Das kannst du mir glauben!
Wenn mir jemand die Konzession geben würde ich würd sie heute bauen. Aber die gibt's halt eben nicht. und der ganze Apparat der nötig ist um diesen ganzen Kriterien gerecht zu werden, die da halt angelegt werden für diese Ladeinfrastruktur-Projekt im öffentlichen Raum Der muss finanziert werden und all das wird natürlich am Ende wieder auf die Kosten umgelegt, die dann am Ende auch Verbraucherinnen- und Verbraucherzahl.
Ich kann nur sagen, die Preise an der Ladesäule sind aus Sicht der Betreiber definitiv nicht zu hoch. Wir müssen ganz woanders ansetzen damit sie runterkommen. Das eine Thema ist ganz klar Die Wettbewerbssituation, die ich gerade schon genannt habe. wir brauchen einfach viel mehr Anbieter an unterschiedlichen Standorten.
Wir brauchen aber auch viel schnellere Verfahren Damit einfach die Verfahrenskosten deutlich runtergehen. Und wie realistisch ist das, dass es in den nächsten Jahren dann auch passiert? Weil wir haben ja genau die Thematik. Wir sehen jetzt gerade durch die Hormuz-Krise und verschiedene Kriege, dass E-Mobilität auf grundgestiegene Benzinkosten doch an Attraktivität gewinnt.
schlussendlich, auch gebraucht warmarkt findet ein bisschen Bewegung statt. Jetzt kommt man wieder dahin wo dann die Branche wieder gefühlt diskutiert, brauchen wir mehr E-Autos, brauchen mehr Ladeinfrastruktur. Was können wir aktiv tun, damit die Ladeinfrastruktur dann eben auch Schritt hält mit dem wachsenden Markt?
Was könnt ihr jetzt außer eurer... ist ja mal außer im täglichen Graben noch weiter machen. Ich denke dass ganz viele auch private Anbieter von Flächen jetzt sehr kurzfristig entsprechend reagieren werden weil das was du jetzt gerade angesprochen hast, das geht an den Menschen ja nicht vorbei. Das ist ja ein hoch emotionales Thema.
Versorgungskrise. Zuerst was ja Gas durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und zuletzt dann halt eben jetzt Öl, durch die Blockade der Straße von Hormuz und diese Dinge, die berühren ja jeden. es gibt hier niemanden, denen das kalt lässt weil jeder am Ende von Energie irgendwie betroffen ist Und ich glaube dass sich diese Wahrnehmung natürlich auch in den Köpfen derer verfestigt Die neben der öffentliche Hand Das ein ganz wichtiger Bestandteil aber eben nicht der einzige Faktor halt eben auch über Flächen verfügen, die für halb öffentliche Ladeinfrastruktur gut geeignet sind.
Und da werden wir zum einen erleben, dass Standorte schneller erschlossen werden und zum anderen aber auch erleben das an Standorten, die schnell erschlossen wurden deutlich mehr Ladepunkt entstehen. Das darf man auch nicht vergessen. Es ist quasi eine weitere Wachstumsdimension. Du hast einmal die Anzahl der Standorte und dann in der nächsten Wachsungsdimension hast du die Anzaheladepunkte pro Standort.
Und die dritte Wachsstumsdimention für uns, da natürlich auch die Auslastung. Das dürfen wir auch nicht klein reden. Wir hatten in den letzten Jahren an vielen Standorten massive Aussatzungsprobleme und es liegt halt eben daran, dass der Hochdorf der Elektromobilität in Teilen dann doch nicht so schnell kam wie das ursprünglich mal gedacht wurde.
Vor allem hat man ja auch nicht nur die A-Lagen dann immer gerade wenn man so lose dann auch bekommt man muss halt auch mal BCD Lager mit bedienen wo wahrscheinlich die Auslastung da dementsprechend noch niedrig ist und auch erst den nächsten Jahren dann wächst was ja auch nochmal wieder unternehmerisches Risiko ist oder zumindest auch in die Zahlen schlussendlich mit einfließen wird.
Ganz wichtiger Punkt, wenn du einen großen Account hast und ohne da jetzt Namen zu nennen aber das ist im Prinzip bei allen großen Location Partnern so. Dann sagen die natürlich nicht sucht ihr die Standort aus sondern sagen wir haben hier eine Herausforderung. wir müssen für unsere Kunden Lade Infrastruktur anbieten uns zwar überall Und Ihr seid als unser Partner in der Pflicht dort die Infrastruktur aufzubauen egal ob die von Anfang an performt oder nicht.
also insofern genau das was Du gesagt hast den Effekt den siehst Du halt überall im Bereich Key Accounting weil SMBs, also Small Medium Businesses mittler und kleiner Unternehmen. Da hast du es weniger stark aber bei großen Accounts klar da musst du einfach dann auch überall liefern.". Und wo sind zwei Läden?
Jetzt ist ein Fokus für die nächsten fünf Jahre dann verstärkt drauf weil ich sage mal den regulatorischen Partien haben wir angerissen der Seite in eurem Verband drin, da arbeitet er dran. Ich glaube leider zumindest so wie ich es einschätze wird kurzfristig wahrscheinlich sich nichts großartig daran erinnern an der Thematik Also nicht von eurer Seite sondern von der Gegenseite.
Aber was könnt ihr aktiv von euch aus beeinflussen? Wo treibt ihr den Markt weiter voran? für euch dann vor allem. Um nochmal ein positives Beispiel zu nennen, wie sich Regulierung dann doch relativ schnell verändern kann das ist im Baurecht und dann gehe ich gleich auf deine Frage ein, was wir als Boilen vorhaben.
Wir haben als Verband in den letzten achtzehn Monaten sehr viel im Bereich Baurecht auch lobbyiert und haben versucht Verständnis dafür zu generieren, dass wir eben in den Landesbauordnungen haben. Wir haben sechzehn Landesbauordnung in Deutschland, irgendwie in den Sechzehnten Bundesländern, das da irgendwie sogenannte Verfahrensfreiheit zum Standard wird.
Verfahrenswahrheit bedeutet du brauchst keine Baugenehmigung für die Errichtung von der Infrastruktur und Nebenanlage. Mittlerweile elf Bundesländer haben diese Vorschläge übernommen und haben das in ihren Landesbauorten auch schon umgesetzt. also insofern passiert auch viel. Aber ja, ich gebe dir recht.
Nicht alles können wir beeinflussen und oft sind es eben auch Dinge die zum Beispiel in Deutschland bei der Vereinheitlichung der Vergabe richtigen oder Kriterien, das ist ein deutlich dickeres Brett. Also so finden wir können da als Verband was tun? Wir können also daneben etwas tun. aber jetzt zu einer Frage wie wieder auf Regierend als Weil in Nebogel hinwollen neben den bereits besagten Zielsignanten Hotellerie Fitnessstudios Kalntenhäuser On-Street Charging Retail wo wir schon sehr stark sind Für mich persönlich, vor dem Hintergrund meiner persönlichen Geschichte auch dass ich seit sehr vielen Jahren eben auch Solarkraftwerke betreibe.
Für mich ist das Thema Solar charging wie ich es nenne eine absolute Herztesangelegenheit. also meine persönliche Vision ist... ...dass wir perspektivisch ganz viel Solarstrom den wir in Deutschland ja haben. Wir haben ja viele Millionen Solaranlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen Das ganze viel von dem Strom möglichst direkt von der Solaranlage ins jeweilige Elektroauto kommt.
Da will ich in den nächsten Jahren ganz, ganz intensiv dran arbeiten und das macht aus meiner Sicht auch wirtschaftlich viel Sinn.". Einiges auf jeden Fall. Was mich an dem Gespräch mit Konzerteam besonders geparkt hat, war dieser Blick hinter die Kulissen – wie viel regulatorische Aufwand und wie viele Standortpartner eigentlich hinter einer einzigen Ladesäule stecken?
Und das Bild und das Beispiel München zeigt ziemlich deutlich, wie sehr fehlender Wettbewerb den Ausbau bremsen kann! Auf jeden Fall vielen, vielen Dank von mir an dich, dass du bisher hinzugehört hast. Schallte auch gerne nächste Woche wieder ein wenn die kommende Folge des EIN Podcasts online geht.
Mach's gut bis dahin tschau.