
Winter Arc Update - Baby Rocky ist 1 Jahr alt - Paty war auf einem Retreat
Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 52 min
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Shownotes
• In dieser Folge plaudern wir ganz offen über unsere Zeit als Mamas: Stillen, Rückbildung nach der Geburt und die emotionale Seite, über die viel zu selten gesprochen wird. Wir teilen unsere eigenen Geschichten und zeigen, warum Geduld und Selbstfürsorge in dieser Phase so wichtig sind.
Außerdem geht’s um Wintermotivation: Wie bleiben wir dran, wenn es draußen dunkel und kalt ist? Wir verraten, warum Accountability und klare Ziele den Unterschied machen und wie wir Familie und Training unter einen Hut bekommen, mit guter Kommunikation und Planung.
Und natürlich gibt’s auch ein paar Updates aus unserem Podcast-Alltag, unseren Familien und wie wir Business und Kinder in den Ferien wuppen.
Das nimmst du mit:
• Stillen kann emotional richtig fordernd sein
• Rückbildung nach der Geburt braucht Geduld
• Keine Ausreden beim Training
• Routine und Planung sind der Schlüssel
• Familie, Job und Fitness lassen sich vereinbaren
Kapitel:
• Unser Podcast-Setup und seine Tücken
• Wie wir Content erstellen
• Persönliche Updates und Familienleben
• Job und Familie unter einen Hut bringen
• Schwangerschaft und Wochenbett
• Die Herausforderungen beim Stillen
• Selbstständigkeit und Unterstützung
• Die emotionale Seite des Mamaseins
• Arbeiten als Mama
• Den eigenen Körper nach der Geburt annehmen
• Motivation im Winter
• Saisonale Durchhänger überwinden
• Familie und Fitness vereinbaren
• Eine Routine aufbauen, die bleibt
• Ernährung und Tracking
• Kreative, gesunde Rezepte
• Coaching und Unterstützung
Hier findest du uns:
🎧 Fit Mom Club auf Spotify: open.spotify.com/show/5atayISmwjnbu8qnovemFQ
Lena / Muscle Mommy
Instagram: @musclemommy.de
Coaching: muscle-mommy.de/post-partum
Paty / Lioness Fitness
Instagram: @patylioness_fitness
Coaching: lionessfitness.de
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Lena: Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zurück zum Fit Mom Club. Letzte Woche konnten wir nicht aufnehmen. Patti war auf Retreat und jetzt freuen wir uns, dass wir heute wieder aufnehmen können. Wie geht's dir Patti?
Paty: Ja, so war ich ganz gut. Sind wieder so ein bisschen, was heißt es, irgendwie einigermaßen im Alltag angekommen, wobei wir jetzt auch wieder Ferien haben. hab irgendwie so gefühlt, also gefühlt sind immer Ferien, oder?
Lena: Irgendwie nur Ferien, oder? Hab ich das Gefühl.
Paty: Irgendwie ist man die ganze Zeit...
Lena: Ich war doch gerade erst sieben Wochen Fan. weiß doch, wie krass das war, wie du da alles hingekriegt hast und jetzt schon wieder.
Paty: Ja, also ich hab's irgendwie gefühlt nicht so ganz hingekriegt. Es bleibt immer irgendwas liegen. Und auch so in
Lena: Ja.
Paty: Routine kommen, man denkt immer, auf Ferien überstehen und dann kommt man wieder in die Routine und dann ist man kaum in der Routine. Dann sind wir wieder ferien. Das ist echt Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Ich mein, es ist auch für die Kids schön. Das war auch wirklich nötig für die Kids. Der Groß ist ja eingeschult und man hat schon gemerkt,
Lena: Ja.
Paty: pff, die Puste ist raus. Aber es ist natürlich organisatorisch echt nicht einfach, weil wir...
Lena: Und den Kleinen lässt du den Fan auch immer zu Hause.
Paty: Ja, wir hatten zwar versucht, dass er vielleicht in die Fernbetreuung geht, aber der will nicht, wenn der Große nicht geht. dann, ich hatte das einmal und dann ist der Große zu Hause geblieben und der hat mich so genervt. Einfach weil er, weiß so langweilig war. Und wann kommt der Kleine, wann kommt der Kleine und so. Und dann hab
Lena: Ja.
Paty: gedacht, so spielen die noch wenigstens immer wieder mal zusammen im Hintergrund. Ja. Das ist ja nicht so einfach.
Lena: Ja, das stimmt schon. sehe das bei meiner Freundin auch. Sie ja auch ein Kind, das schon in der Schule ist und ein Kind, was im Kindergarten ist. da macht sie das dann auch oft so. Also sie schafft es dann auch gar nicht unbedingt, den Kleinen dann noch in den Kindergarten zu bringen, weil er halt weiß, das andere Kind ist zu Hause. Kann ich schon verstehen. Das wird mir auch noch irgendwann bevorstehen. Dauert aber noch. Ja.
Paty: Ja, also ich beneide dann auch immer die Frauen oder die Menschen, die vielleicht, keine Ahnung, auch Schulferien haben. Also
Lena: Mhm.
Paty: da ist, das ist dann so ein Ab und zu mal der Moment, wo ich denke so, warum bin ich jetzt selbstständig? Hätte ich jetzt einfach ein Angestelltenverhältnis, wo ich einfach abschalten kann in der Zeit und einfach wirklich mit den Kindern die Zeit genießen kann, aber andersherum natürlich bin ich...
Lena: Ja, aber gleichzeitig denke ich mir, wenn du angestellt bist, dann decken ja die Urlaubstage gar nicht die Ferientage ab. Das heißt, du hast ja trotzdem dann auch Ferien, wo du wirklich ganz normal diesem Angestelltenverhältnis nachkommen musst.
Paty: Ja.
Lena: Und das finde ich schon krass, vor allem wenn es jetzt kein Bürojob ist mit Homeoffice, was es ja auch viel gibt, aber es gibt ja tausend andere Berufe, wo man weg sein muss für seine Arbeit und nicht
Paty: Ja.
Lena: zu Hause ist. Und ich glaube, es ist schon krasse Organisation bei den ganzen Schulferien, dann diese Tage auch zu überbrücken mit arbeiten, wenn das Kind aber ja eigentlich frei hat oder so. Vor allem, wenn man
Paty: Ja.
Lena: sich dann noch vorstellt, man hat keinen Rückhalt von Großeltern oder so. weiß gar nicht, wie die Eltern das dann alles hinkriegen.
Paty: Also ja, dann müssen die Kinder halt in irgendeine Ferienbetreuung und teilweise gibt es ja auch Ferienbetreuung, die jetzt zum Beispiel nicht von der Schule oder vom Kindergarten sind und dann halt die Kinder in fremde, zu fremden Personen müssen. Und da bin ich natürlich auch andersrum dankbar, dass man so machen kann.
Lena: Ja.
Paty: ja, der Papa, der kann jetzt auch nicht Urlaub nehmen, der hat quasi sehr viel Urlaub schon in Sommerferien verballert. Und es sind ja auch nur
Lena: Ja.
Paty: 30 Tage und ich kann auch nicht ständig frei machen. Also dann würden auch die Mädels im Coaching sagen, hä?
Lena: Ja, das ist aber genau das Ding, so weißt du, wenn man selbstständig ist. Man
Paty: Ja.
Lena: muss nie arbeiten, aber man muss ja schon, Geld zu verdienen. Wenn man nicht arbeitet oder weniger macht, dann kriegt man halt auch einfach weniger. Und es ist aber halt dann einfach manchmal schwierig, weil man weiß, man wird da gebraucht. Und dann einfach immer so die Waage zu schaffen zu, ich muss genug arbeiten, genug ja auch zu verdienen und den Lebensunterhalt zu sichern, aber gleichzeitig irgendwie alles andere auch hinzukriegen. Ja, nicht immer leicht.
Paty: Aber genug gejammert. Ich bin trotzdem sehr, dankbar und
Lena: Nee, will auch gar nichts sagen, man. bin ja auch
Paty: ich glaube, ich würde jetzt auch nicht ein Angestellten-Behältnis zurück wollen. Genau. Ja, genau.
Lena: Ja, nee, ich war nicht da. Genau, bei uns ist Rocky eins geworden vor einer Woche. Also, ja, letzten Freitag.
Paty: Ja, du hast doch gerade erzählt, dass du schwanger bist.
Lena: Häh?
Paty: Du hast doch... Es war gefühlt vor kurzem, dass du schwanger... Also, dass er erzählt hat, dass du schwanger bist. Nein.
Lena: Ich bin schwangerkoppelig. war gerade so verwirrt. Genau, eben, ist alles echt schnell vergangen. Schwangerschaft, dass er auf die Welt gekommen ist. Ich find das total verrückt, weil die Geburt war dann erst, und weiß nicht, bei dir war gerade die erste Geburt, da reflektiert man zu viel und denkt zu viel irgendwie so an den Tag der Geburt. hab auch dann so, auf Instagram kann man ja im Story-Archiv auch gucken, was man gepostet hat. was habe ich gepostet am Tag vor der Geburt? Am Tag der Geburt habe ich fast nichts gepostet, weil da ging es ja schon in der Früh los mit wehen. Das heißt, da war jetzt nicht so viel zu sehen. Aber ich fand es irgendwie trotzdem schön zu sehen, ja, was habe ich am Tag davor gemacht und so. Und dann, Tag danach, habe ich dann schon gepostet, dass aus der Welt ist. Ja, und das ist schon schön. Und die Heber merkte auch einen Gruf und hat auch nochmal zum Geburtstag gratuliert. Das fand ich auch schön. Da war ich ja
Paty: Ganz kurz?
Lena: auch einfach so.
Paty: Wann ist das Datum gewesen vom Rocky? Geburtstag?
Lena: 9.10.
Paty: Ja, weil Anna hat ihr Baby bekommen.
Lena: Und zitten.
Paty: Nee, ich glaub, am 13. Warte, wann hat die mir geschrieben?
Lena: Nee, sie hat es ja neulich, genau, ja eben. Da wollte ich auch das Video im Podcast
Paty: Ist doch lustig.
Lena: drüber sprechen, weil ich hab das Bild gesehen, glaub am Montag oder so hat es gepostet. Ich mich so gefreut, sie hat ja auch fast den gleichen ET
Paty: Ja, das hat er mir geschrieben.
Lena: gehabt wie ich, deswegen wusste ich so jetzt, den Dreh muss es dann bald losgehen. Genau, und sie hat ja auch gepostet,
Paty: Ja, der hat mit mir...
Lena: so das Baby wartet noch und so und kommt noch nicht und ich so, bist du schon weit über ET? Und sie so, nee, nee, hat die ET noch gar nicht erreicht. Und ich gesagt, ja, ist noch Zeit. Also
Paty: Hmm.
Lena: ich glaub, kann ja viel den ET.
Paty: Ja, ich hab mich auch
Lena: Ja.
Paty: vor zwei Wochen, glaube ich, irgendwann mit ihr getroffen und war noch essen. Und dann hat
Lena: Ja.
Paty: sie mir jetzt auch am 13. ist ihre Kleine gekommen. Anna ist übrigens,
Lena: ...
Paty: ja, sie war auch bei uns im Podcast, ins Beckenboden Füße, mit der wir gerne zusammenarbeiten. Die war ja auch mal bei dir. Und hat,
Lena: hat auch eine eigene Praxis.
Paty: genau, und in Mannheim übrigens ist die Praxis. Und da sind wir einfach auch eng mit ihr in Kontakt. Und Die war ja bei dir und hat damals geschallt, hat dir den Beckenboden-Check abgemacht und dann warst du da mit Rocky schwanger. Und jetzt ist es selbst Mama.
Lena: Ja, aber wir hatten halt diesen Beckenboden-Check-up-Tag, hatten wir irgendwie drei Monate davor geplant, wann wir das halt am besten machen und so. Und ich wusste ja dann auch, wann ich dann loslegen würde, dass wir probieren, schwanger zu werden und so. Und es dann auch relativ bald geklappt. Genau. Und dann hat sie auch gesagt, so ja, bei Schwangern macht sie keinen Beckenboden-Check-up, aber ich bin ja nicht schwanger, oder? Und ich so, hm, doch. Ja,
Paty: Hahaha
Lena: aber man konnte auf dem Ultraschall auch nichts erkennen. Das war jetzt kein Ultraschall, der, glaube ich, so tief. am Anfang muss man ja auch bei Frauenarzt mit diesem anderen Ultraschall schalten, der so innen reingeht, wenn man hier auch noch nicht so genau so viel sieht. Ja, total schön.
Paty: Ja, ja, dann machen wir bald, wenn sie wieder fit ist, auch wieder ein Podcast, wie es für sie jetzt anfühlt. Und alle mit allem drum und drum.
Lena: Ja, voll. Ja klar, das ist, glaube ich, krass, wenn man so immer Schwangere oder so Frauen nach der Geburt behandelt und wenn man dann das so selber dann alles durchläuft und so, dann weiß man, wie sich das auch anfühlt. Das glaube ich, schon spannend, so aus fachlicher Sicht
Paty: Ja genau, das ist auch sehr aktiv.
Lena: so diese andere Seite kennenzulernen, glaube ich auch.
Paty: Ja, und die auch gemeint, die wird unseren Rückbildeskurs, wir zusammen gemacht haben, auch nochmal durchtunen. Dann haben wir ja wirklich...
Lena: Ja, das fand ich auch cool dann, weil ich ja auch Massel Mami-Core dann bei mir selber anwenden konnte. Man kann ja viel planen und überlegen, was halt Sinn macht, aber ich fand's dann schon gut, das zu probieren und auszutesten an einem Körper, der frisch Postpartum ist, und dann zu gucken, wie fühlen sich da die Übungen an. Man hat dafür ja dann wieder viel weniger Gespür, wenn der Core wieder stark ist und der Beckenboden stark ist.
Paty: Hmm.
Lena: Dann weiß man ja gar nicht, wie fühlen sich die Übungen an, wenn der Core sich halt so ganz schwach und wie Wackelpudding anfühlt und man den Beckenboden erst wieder so langsam versuchen muss zu spüren. Dieses Gespür hat man ja dann nicht mehr, wenn dann wieder alles
Paty: Hmm.
Lena: so fest ist. Deswegen fand ich das schon gut nach der Geburt, das alles auszuprobieren und zu durchlaufen.
Paty: Ja. Ja. Ja, und was war bei dir sonst so? Geburtstag feiert?
Lena: Ja, und... Genau, also Geburtstagsfeierabend ist jetzt ein Jahr alt geworden. Und für mich war halt eben auch so eigentlich die Überlegung, dass wenn da dann so eins ist, dass ich gerne abstillen möchte. So habe ich das bei Nora dann auch gemacht. Also auch zum ersten Geburtstag habe ich das auch noch nicht geschafft, aber dann so im Laufe, glaube ich, der Wochen nach dem Geburtstag habe ich dann so langsam damit angefangen. Und bei Nora war es halt so, dass sie... ein Kind war, was extrem viel getrunken hat und was für mich schon extrem belastend war. Sobald man das Haus verlassen hat, hat sie angefangen zu schreien. Nur die Brust konnte sie beruhigen. Für mich war das total belastend, egal wo ich hingegangen bin, selbst wenn ich nur spazieren gegangen bin. musste überall meine Brust auspacken, egal ob tiefster Winter war, egal was für ein Wetter war, egal was ist. Auch wenn ich nur für 30 Minuten spazieren gehen will, hat sich einfach, die hat einfach immer eine Krise gekriegt, weil er immer permanent trinkt. Für mich war das so eine Belastung, immer trinken, trinken, immer Brust, immer stillen. und immer und überall die Brust auspacken und so. Ich konnte aber bei ihr auch nicht sagen, sie kriegt Prémilch oder abgepumpte Milch. Weil sie alles einfach verweigert hat. Sie die Flasche verweigert, sie Prémilch verweigert. wenn es abgepumpte Milch von mir war, sie es verweigert. Deswegen musste ich warten, bis sie eins ist und hab dann angefangen abzustillen. Bei Rocky ist es eigentlich schon viel leichter gewesen, weil er immer viel kürzer getrunken hat und ich das Gefühl hatte, er ist nicht so krass. Abhängig von der Brust, der einfach generell ein viel zufriedeneres Baby. Und ich weiß nicht jetzt, letzten Wochen, seitdem halt eben auch die Verletzung von meinem Mann ist, hab ich das Gefühl, irgendwie auch das mit dem Stillen noch mal richtig hochgefahren ist, weil er isst zwar gut, aber ich hab dann trotzdem das Gefühl, er fängt dann an zu essen und so, und hat irgendwann keinen Bock mehr, dann schmeißt er alles runter und dann schreit er und dann will er halt was trinken. Und dann war es jetzt teilweise einfach so in letzten Wochen, dass er gefühlt fast genauso viel getrunken hat, wie als Neugeborener, hatte ich das Gefühl, in der Früh im Bett. Frühstück, dann direkt nach dem Frühstück, dann vor dem ersten Schlaf, dann nach dem ersten Schlaf, dann da, dann da, dann da. Und weil ich ja gerade auch so viel Stress hatte, eben auch durch die Verletzung von meinem Mann, weil ich selber so viel auch machen musste, hatte ich halt auch nicht immer permanent dann ein Essen für ihn vorbereitet oder so. Und dann hatte er immer auch fast die Krise gekriegt, bis dann das Essen fertig ist und so. Und habe ihn doch wieder immer gestillt. Ja, und jetzt ist überhaupt mal meine erste Mission. bevor ich ans Abstillen denken kann, mal dieses Stillen tagsüber mal wieder so bisschen zu reduzieren, weil es einfach so viel wieder geworden ist. Und ich mir denke, Gott, dieses Abstillen ist so so weiter Ferne. Genau, und jetzt ist überhaupt erst mal so in der ersten Tageshälfte ohne Stillen klarzukommen, ist jetzt mal der erste Step. Das dann erweitern auch überhaupt komplett tagsüber, dass das dann mal wegfällt, dass ich vielleicht einfach in der Früh noch im Bett stille und dann halt erst wieder am Abend. Ja, und dann irgendwann abstillen, weil ja, ich freue mich auch wieder ehrlich gesagt auf... Freiheit, auf Unabhängigkeit. Genau, hast
Paty: Ja.
Lena: ja auch vorhin, das war ja, ich, auf Cam eben auch gesagt, vielleicht klappt es ja auch mal, dass ich woanders quasi übernachten kann oder so, Und das sind alles so
Paty: Ja.
Lena: Sachen, halt einfach für mich gerade noch ultra weit weg sind. Nicht nur wegen dem Stillen, sondern halt eben auch weil mein Mann halt einfach immer noch diese Verletzung hat und seinen Arm, der hat sich ja den Triceps abgerissen. Und der wurde operiert und er hat auch eine Schiene gehabt sechs Wochen lang und die darf er auch schon wieder abnehmen, aber er darf halt fast nichts mit dem Arm machen. Der darf, glaube ich, nicht mal eine Wasserflasche in dem Arm bisher noch tragen. es halt irgendwie, es zieht sich halt extrem und ich freue mich drauf, wenn das
Paty: Ja.
Lena: dann wieder besser klappt, dann kommt für mich auch wieder ein bisschen mehr Unabhängigkeit rein. Und wenn dann auch noch abgestellt
Paty: man, du armer ey.
Lena: ist, dann so, ja, dann fühle ich mich wieder noch noch ein Ticken freier von allem.
Paty: Ja, das ist echt krass. Also klar, stillen ist wunderschön, aber irgendwann
Lena: Hmm...
Paty: merkt man auch so, man kann nicht mehr. Man ist ja permanent verfügbar oder muss verfügbar sein.
Lena: Ja.
Paty: Und natürlich könntest du es durchziehen und nicht immer die Brust geben. Aber was man da immer für Energie braucht, das dann auch wirklich durchzuziehen, sag ich mal so, ist echt nicht so ohne, ne?
Lena: Ja, vor allem so mein Mann, der Herr sieht das teilweise auch. Oder generell Männer sind bei so Sachen immer unemotionaler als wir. Oder auch wenn er zum Beispiel schreit, so vorhin hat er geschrien im Wohnzimmer und ich bin hier. Und hab ich auch zu dir gesagt, nicht stressen, ihn schreien zu hören. meine Hormone, meine Stresshormone, alles in meinem Körper löst eine Stressreaktion aus, wenn eine Mama ihr Kind halt schreien hört. Und genauso ist es auch, wenn ich ihn auf dem Arm hab und ich weiß, er schreit, weil er möchte an die Brust. Ich weiß, sein Essen ist erst in 10 Minuten fertig. Und dann kann ich nicht einfach 10 Minuten dieses Schreien so ganz locker ignorieren und
Paty: Hmm.
Lena: wenn man sagt, dann lass sie halt schreien, dann er auch bald essen, passiert nichts Schlimmes. Aber für mich ist das so stress pur, einfach das auszuhalten.
Paty: Ja. Und es ist nur beim eigenen Kind so, weil ich kann ja sagen, ich hab ja auch in der Krippe gearbeitet und so und
Lena: Ja. Ja.
Paty: hab auch voll viel auf andere Kinder aufgepasst, auf meine Geschwister. Aber du hast da trotzdem noch so eine gewisse Distanz und kannst es besser aushalten. Aber bei einem eigenen Kind, was das... Also das ist so krass, du merkst es sofort, du bist wie auf Alarm. Klar, natürlich ist es auch so... Ich hab ja auch dann immer Milcheinschuss bekommen.
Lena: Ja.
Paty: Also das ist ja... Absicht so von der Natur, aber was das mit einem macht, du kannst an gar nichts mehr anderes denken und das ist halt, das versteht glaube ich keiner, der das mal selbst durchgemacht hat und deshalb verstehen das die Männer nicht,
Lena: Ja, genau. Ich sitze... Ja, ja, So, time.
Paty: die haben diese Hormone nicht und das ist ja zwar das eigene Kind.
Lena: Genau, die können das besser ausblenden, wie du vielleicht bei den Krippenkindern oder so was.
Paty: Ja. Ja.
Lena: Die das besser ausblenden. dich ist das so, mein Gott, so. Aber bei mir ist es so, alles in meinem Körper löst eine Stressreaktion aus. Man kann auch nichts anderes denken. Manchmal bin ich im Büro am Arbeiten.
Paty: Ja, ich... Und es geht auch nicht. Es wird auch nicht besser.
Lena: Und wenn die dann unten im Wohnzimmer sind und ich dann auch den Schrein höre, dann sitz ich da und kann nicht nachdenken und meine To-Do's machen. Hör
Paty: Ja.
Lena: dir jetzt bald auf. Kann er bitte aufhören zu schreien? Ich kann hier gar nichts machen. sitz so machtlos, wie so gelähmt da. Ich kann einfach nix fassen, wenn ich ihn da so schreien höre. Und wenn ich
Paty: Ja.
Lena: unten im Keller trainiere, dann höre ich zwar auch, wenn er mal schreit, aber da baller ich die Musik halt so laut, dass ich das
Paty: Ja.
Lena: halt nicht höre. Wenn ich ja manchmal so kurz die Musik pausiere und dann höre, dass er schreit, dann mach ich die sofort wieder laut, damit diese Mahmgild nicht aufkommt, wenn ich so höre,
Paty: Hmm, ja.
Lena: dass er irgendwie... Weil es geht ihm ja gut, ne? Also auch wenn ich jetzt hier davon
Paty: Ja.
Lena: rede, dass mein Kind schreit, ihm geht's ja gut. Das sind ja nie schlimme Sachen, dann da auch sind. Kind schreit halt mal auch, ja, und der Papa ist ja auch heute dabei.
Paty: Ja. Ja, ich glaube, das kann ich mir mal was.
Lena: Ja, voll. Ja, und sonst? Training?
Paty: Genau.
Lena: läuft's?
Paty: Ja, also ich war ja letzte Woche auf Mallorca, da haben wir einen Retreat gegeben. Genau, also ich selbst habe zwar auch ein bisschen mitgemacht, sage ich mal so, aber eher war es so, wir haben ja drei Mahlzeiten frisch gekocht, das heißt dann auch in der Küche haben wir Mahlzeiten zubereitet, ganz frisch und lecker, bis hin zu, dass wir auch Programm angeboten haben. Also Simone hat dann Yoga gegeben und ich, also wir haben einen Wechsel und ich habe dann Mobility-Einheiten so. Kräftigungseinheiten und Meditationen angeboten, direkt so, das Meer war richtig schön. Genau, das heißt, ich konnte jetzt aber, ja, und Sonne und so, ja. Also, und
Lena: Das sieht immer so schön aus, direkt am Meer. Ich habe warum habe ich das nicht gebucht?
Paty: klar, wir haben auch eine Wanderung gemacht, aber es war
Lena: Mhm.
Paty: jetzt nicht so, also ich habe jetzt nicht so viel Zeit gehabt, da wirklich zu entspannen, muss schon sagen. Ja, also das war eine Mittagspause meines Meer, reingesprungen bin, aber sonst, wenn ich freie Zeit hatte, habe ich tatsächlich dann auch gearbeitet. Also entweder Content, Coaching und so weiter. Das ist dann halt der Preis der Selbstständigkeit. Deswegen bin ich auch froh, vielleicht nochmal Unterstützung zu bekommen im Coaching, einfach wenn ich dann ja gerade nicht kann, dass jemand anderes dann auch mich unterstützt. Weil man merkt, man brennt halt komplett aus. Also man muss da wirklich auch auf sich achten. Man könnte 24-7 arbeiten, weil die Arbeit nie zu Ende ist. Ich hatte ja auch noch einen Plattformwechsel. Das heißt, es noch immer Dinge, die ich noch umziehen muss. Also ich habe ja selbst 500 Rezepte. Ich muss jedes einzelne Rezept durchgehen, gucken, ob alles richtig übertragen wurde.
Lena: Ich dachte, dass dies automatisch alles übernommen wird.
Paty: ja, es sind ab und zu mal so paar Sachen, die nicht, also... Keine Ahnung, die Plattform vorher ist ja aus Dänemark gewesen und dann sind die Zutaten nicht so gleich gewesen. Da waren ja auch andere Marken mit dabei, aus Dänemark
Lena: Ja.
Paty: oder so komische, oder die wir selbst eingepflegt hatten. Dann wurde das nicht so ganz richtig zugeordnet, bis hin zu, dass das Programm ja auch anders funktioniert, also auch die Rezeptanpassung. Der Algorithmus funktioniert anders und deshalb musst du beim Rezept zum Beispiel ganz genau angeben, welche Zutaten flexibel sein dürfen, also eine Proteinquelle, eine Kohlenhydratquelle, eine Fettquelle,
Lena: Ja,
Paty: damit das Rezept dann auch auf die Makronährstoffe der Kunden richtig ganz genau angepasst werden kann. Aber wenn ein Rezept halt keine flexiblen Zutaten hat, dann kann das nur entweder mit einen halb hoch, einen halb runter oder so angepasst werden und dann hat er zum Beispiel schon Rezepte nicht richtig angepasst. Das sind so Sachen, so technische Sachen und so. Das erfordert halt noch einiges. Ich gucke dann immer in die Zukunft. Wenn das hoffentlich fertig ist, dann
Lena: Ja.
Paty: weiß ich, dass es auch gut funktioniert. Und ich
Lena: Ja.
Paty: habe auf jeden Fall noch vor, die Videos teilweise wieder neu aufzunehmen, weil ich das damals, ja, war relativ dunkel, zwar auch im Winter, und ganz schnell dann damals, als ich mit dem Coaching gestartet bin, vieles schnell abgefilmt habe und jetzt einfach merke, ich möchte noch mal bisschen die Qualität erhöhen, ich möchte es schöner haben.
Lena: Ja, das habe ich mir mit meinem Glückbildungs-Kurs auch mal gedacht. Ich habe die unten in meinem Keller aufgenommen, bevor der Boden drin war, bevor er gestrichen wurde und so, der Keller schaut ganz anders
Paty: Hmm.
Lena: aus. Es ist wie so ein leerer Wohnraum. Das ist
Paty: Ja.
Lena: so krass, aber ich das heute immer noch nicht aufgenommen.
Paty: Ja, genau. Und es sind auch jetzt noch so ein paar Sachen in Planung, was so Richtung
Lena: Hm?
Paty: Kurse geht und so, da freue ich mich auch drauf. Also Winterhack
Lena: Ja.
Paty: ist jetzt auch im Businessbereich. Ich bin irgendwie voll motiviert,
Lena: Ja.
Paty: also ich freue mich voll. Natürlich andererseits aber
Lena: Ja.
Paty: ist es so, der Tag hat nur 24 Stunden, dann hast du natürlich Kind, Haushalt und alles, was noch im Hintergrund läuft, ja. Aber es wäre ja langweilig ohne Ziele, das sage ich auch meinen Mädels im Coaching. Manche sind immer wieder frustriert, dass es alles so langsam dauert, dass man die Chem-Züge halt nicht in drei Wochen lernt oder dass sich der Körper halt auch langsamer verändert, als man vielleicht es erwartet hat, was ja auch okay ist.
Lena: Ja.
Paty: Weil natürlich auch viele auf Social Media so bisschen falsch rüberkommen, suggeriert wird und wir natürlich auch keine Crash-Diät machen.
Lena: Ja.
Paty: Und da darf man auch wirklich sagen, es wäre doch langweilig, wenn alles sofort da wäre und wenn du keine Ziele hast, dann weißt du gar nicht mehr, was du machen sollst. Das habe ich auch im Sport gemerkt. Wenn du das eine erreicht hast, ja, was mache ich denn jetzt? So, brauchst du neue Ziele. Darf man es auch bisschen genießen.
Lena: Ja, voll. Ich denke, braucht doch diese Ungeduld. Ich verstehe die Ungeduld. Aber trotzdem hat es ja auch immer Zeit gedauert, wenn man z.B. zugenommen hat. Dann hat sich das ja auch über Monate oder Jahre passiert. Ich verstehe nicht, warum man die Erwartungshaltung hat. Ich möchte innerhalb von 2 Monaten das alles wieder abnehmen. Wenn es aber alles, was man zugenommen hat ... über einen viel längeren Zeitraum passiert ist, dann ist der Weg runter, dauert genauso seine Zeit. Und es bringt nichts, das runterzurattern. Man hat ja auch nichts davon. Wenn man
Paty: Ja.
Lena: so einfach in die Form seines Lebens kommen möchte und das halten möchte, es doch am Ende auch egal, ob man dann sechs Monate oder ein Jahr oder so was dafür gebraucht hat. Weil das Ziel ist ja dann, das auch immer zu halten. Dann muss man auch mal diese Zeit investieren. Und es ist auch schon okay, diese Zeit zu investieren. Hauptsache, es bleibt
Paty: Ja.
Lena: langfristig. Es bringt immer nichts, in zwei Monaten das runterzurattern, dann wieder das zuzunehmen, dann wieder das runterzurattern und irgendwie ewig in so einem Crash-Diet-Kreislauf gefangen zu sein und es eigentlich nie wirklich richtig gut zu erreichen. Dann lieber einmal gescheit, mit ein bisschen mehr Geduld und nachhaltiger, aber dafür bleibt es dann auch weg. Ich sag das auch immer zu meinen
Paty: Ja, aber...
Lena: Frauen im Erstgespräch, wenn die mir halt sagen, wie viel sie abnehmen wollen, was halt so meine zeitliche Einschätzung ist, und ich hab manchmal so bisschen Angst, dass das vielleicht dann so demotivierend klingt, Aber ich muss ja auch realistisch sein und einfach sagen, so ist es halt einfach, wenn wir das wirklich runter haben wollen, dass es langfristig weg ist, brauchen wir halt XY. Also zum Beispiel für 10 Kilo sag ich halt immer ein halbes Jahr. Das ist halt einfach das, was man halt rechnen muss.
Paty: Ja. Wenn man gesund abnehmen möchte, ja. ist... Natürlich kannst du... Ich hab ja auch damals in dieser komischen Crash-Diät, hab ich mich wirklich komplett runtergehungert. In zwei Monaten 10 Kilo abgenommen. Das war wirklich... Ich Wirklich, ich hab gehungert. Ich hab den ganzen Tag nix gegessen, abends dann irgendwie Gemüse und Low Carb. Also absolut krank eigentlich. Aber ich... Ja. Es wird ja auch einem nicht beigebracht. Damals war es noch nicht so krass mit Social Media. Ich war noch nicht in der Bubble drin. Und
Lena: Ja.
Paty: genau, generell sagt man auch, neun Monate ist der Bauch zum Beispiel auch gewachsen in der Schwangerschaft. Neun Monate braucht er auf jeden Fall, zu gehen. Und guck mal, dir war das ja auch so, du ja auch ungefähr drei Monate Postpartum so dann angefangen. Klar, mit so bisschen Rückbildung und so, aber jetzt, guck mal, es hat...
Lena: Ja, wir haben uns im Februar gesehen und im Oktober war ja die Geburt. Und ich weiß noch, wo wir dann so, wir haben auch so Videos aufgenommen mit so vier Monate Postpartum und vier Jahre Postpartum. Und da wusste ich halt zum Beispiel auch so, ja, jetzt bin ich schon vier Monate Postpartum. Man denkt dann immer, ja, die Geburt ist schon so lange her. Aber trotzdem ist meine Form da auch ganz anders gewesen als jetzt. Mein Bauch war da einfach noch viel mehr noch so nach vorne gewölbt. Mein Po war viel flacher. Einfach, es hat einfach seine Zeit gebraucht, dass der Körper sich noch mal verändert. Das dauert einfach. Auch wenn vier Monate
Paty: Ja. Ja und...
Lena: Postparte im ersten Blick halt länger herklingt. Man das Gefühl, die Geburt ist schon ewig her, mein Kind ist schon vier Monate alt, das Kind ist dann auch schon viel größer als neugeboren. Man denkt dann immer, das ist schon so lange her, aber ist es überhaupt nicht. Man kann sich das ganze erste
Paty: Ja.
Lena: Baby nur Zeit geben, diese Veränderung überhaupt zu beobachten und schauen, was sich alles tut.
Paty: Ich kann auch voll verstehen, dass man da so ungeduldig ist. Weil natürlich hat man erst mal die neun Monate Schwangerschaft gehabt. Da verändert sich der Körper schon krass. Man denkt auch da schon, ich möchte endlich meinen Körper wieder für mich haben. Man struggled einfach auch mit diesen Veränderungen. Das ist einfach krass. Und dann
Lena: Ja.
Paty: ist das Kind endlich draußen. Man möchte jetzt einfach wieder sich wohlfühlen. Es ist einfach unangenehm, wenn da so... das ganze Gewebe und so da ist, man nicht mehr in die Sachen passen. Das ist schon voll das Struggle. da verstehe ich das absolut. Das war bei mir damals auch so vor allem nach der zweiten Schwangerschaft. Die Bilder dieses Vorherbilds, was ich oft poste, ist auch, ich
Lena: Ja.
Paty: glaube, drei, vier Monate Postpartum. Hab da auch erst angefangen und ich habe auch gedacht, boah, ich werde nie so eine Shape haben, wie ich mir wünsche. Hätte ich niemals gedacht, weil ich gedacht habe, boah, mein Gewebe.
Lena: Ich liebe diese Fotos, weil glaube, dass sich voll viele genau damit identifizieren können. Man sieht einfach, dass es wenig Muskulatur da und so. Und du bist eigentlich schon schlank, aber es fehlt einfach Muskeln und der Bauch ist und sowas noch nicht so in Shape. Und ich glaube, dass sich viele damit identifizieren können. Weil dein Körper jetzt, wenn man das dann so sieht, ich glaube, ist so eine wahnsinnige Motivation immer, diese Vorher-Nachher-Bilder. Weil jetzt ist, du hast so viel Muskulatur, flacher Bauch, runder Po und alles und so. ich glaube, das ist halt richtig cool zu sehen, dieses Vorher-Bild, mit dem sich viele identifizieren können. Und dann zu sehen, wo du jetzt bist, was für viele dann so der Traum ist, dass es dann so greifbar für einen, dass man sieht, ich kann das wirklich schaffen. Ich glaube, das fehlt manchmal bei manchen,
Paty: Ja und aber?
Lena: dass man so Vorbilder hat, mit denen man sich wirklich identifizieren kann. Weil manche Frauen sind vielleicht schon vorher dann mehr in Shape oder so was, weißt du? Und dann denkt man sich so, ja, mit der kann ich mich nicht vergleichen. Die hat in anderen Körpern eine andere Struktur als ich und so. Und bei dir sieht man halt einen Kornschaden.
Paty: Ja, also ich hab mir auch immer früher gesagt, ja, andere, die vielleicht schon immer Sport gemacht haben, natürlich bildet sich der Bauch schnell wieder zurück. Ja, das stimmt, wenn man schon eine gute Grundmuskulatur vorher hatte, vielleicht auch schon einen definierten Bauch hat, es oft, ja, bei vielen Frauen so, dass der Bauch sich schon von sich aus gefühlt zurückbildet. Muss nicht sein, gibt aber. Und ich hab mir auch immer, ja ...
Lena: Aber bei mir auch nicht. bin auch typisch, egal wie viel Sport ich in der Schwangerschaft gemacht habe, egal wie mein Körper vorher aussah. Ich bin auch ganz normal, wo sich diesen Weg mit zurück erkämpft.
Paty: Ja, genau. Und bei mir war es halt so, ich hatte vorher so gut wie gar keinen Sport gemacht, also wenn immer ein bisschen Yoga so, aber ich war so unsportlich und hab quasi von Null angefangen und ich hätte es niemals gedacht, ich der Körper, dass ich jetzt eine bessere Form haben kann mit zwei Kindern als vorher vor meinen
Lena: Ja.
Paty: Schwangerschaften. Und natürlich spielt auch Genetik eine Rolle und die Zeit, also viele denken dieses Vorher-Nachher wäre in einem halben Jahr passiert, also da ... Das liegen jetzt auch fast fünf Jahre. Klar, verändert sich jetzt meine Form kaum. Die letzten zwei, drei Jahre verändert sich meine Form kaum. Aber trotzdem ist es eine Zeit und die darf es auch haben.
Lena: Ja.
Paty: das muss man sich auf jeden Fall immer wieder sagen. Und natürlich merke ich auch manchmal so, dass das Gewebe und die Haut natürlich weicher ist. Und man kriegt nicht alles zurück. Bei vielen, ich kenne auch trainierte Frauen, oder auch mit wenig Körperfett und so, wo einfach das Gewebe sich nicht zurückbildet. Und manches kann man einfach nicht beeinflussen, da es spielt Bindegewebe, Alter und so weiter auch eine Rolle. Oder wie groß natürlich auch der Bauch war nach Zwilling-Schwangerschaften zum Beispiel. Aber es ist so einiges möglich. Es ist richtig krass und... Ja.
Lena: Ja, das ist ja bei mir so, dass die Haut gerade so den Bauchnabel und so was, da merkt man einfach richtig, dass es vor allem so in der ersten Schwangerschaft passiert, auch als ich über IT gekommen bin und so, mein Bauch ist gewachsen und gewachsen und gewachsen und dann ist auch die Haut so gerissen, auch so den Bauchnabel rum. Und auch in der zweiten Schwangerschaft ist mein Bauch halt auch voll groß geworden und da
Paty: Hmm.
Lena: merke ich schon auch einfach so, mein Bauch ist jetzt schon relativ flach, aber ich merke einfach so den Bauchnabel rum, ist meine Haut einfach Ja, bildet sich halt nicht so gut zurück. ist dann weniger Körperfett, aber es ist halt einfach, ja, es ist einfach nicht straff an der Stelle. Ja und...
Paty: Ja. Also das kann auch noch werden. Also ich muss sagen, dass ich zum Beispiel auch noch zwei Jahre nach der Geburt so auch das Gefühl hatte, so im Unterbauchbereich und so, dass die Haut da noch sehr dünn ist, auch schneller so falten schlägt und so. Aber mittlerweile ist es echt krass, wie dick die Haut wieder mittlerweile geworden ist. Natürlich sehe ich noch immer Schwangerschaftstreifen, aber ich sag dann immer so. Das ist, andere lassen sich was tätowieren, sich an etwas zu erinnern und bei uns sind es einfach diese Schwangerschaftstreifen, die eine Geschichte erzählen und ich finde es sehr schön. Also es verpasst natürlich auch nochmal mit der Zeit. Wie gesagt, es ist auch bei jeder Frau anders, aber ich denke, wenn man ganz viel dem Körper gibt, nährstoffreiche Ernährung, man geht liebevoll mit sich man macht wirklich Krafttraining und guckt, dass man einfach sein Körperfett auch reduziert mit Chorübungen oder generell natürlich so wie unser Trainingskonzept ist, kann so einiges passieren. Genau.
Lena: Yes, auf jeden Fall. Ich hoffe auch, dass es bei mir dann auch so wird, dass diese Haut dann einfach mit der Zeit weniger wird. Bin ich mal gespannt.
Paty: Ja.
Lena: Ich hab ja zwischen den beiden Schwangerschaften... Also ich bin ja wieder schwanger geworden. war Nora ein Jahr und neun Monate alt. Das heißt, da war ja die eine Schwangerschaft auch noch nicht so lange her. Deswegen bin ich jetzt echt mal gespannt.
Paty: Hmm.
Lena: war ja zuvor erst meine letzte Schwangerschaft, ich jetzt mal sagen. Sagt niemand wie. Aber ich echt gespannt, was dann über die nächsten Jahre passiert, wenn diese Woche nicht schwacher ist. Was sich dann einfach verändert.
Paty: Ja, genau. Und ja, Winterark. Ich habe noch immer wieder Fragen bekommen, was denn dieser Winterark ist.
Lena: Hast du auch welche ins Boot holen können, die gesagt haben, ich steige da jetzt auch mit ein? Und hab auch Bock? Ja.
Paty: Ja, auf jeden Fall. Also da sind echt jetzt immer wieder, und ich habe jetzt auch ein paar Starterinnen, richtig motiviert sind. Und ja, freue mich. Und bei dir?
Lena: Also bei mir, ich hab ja auch eben gepostet, ich mach Winter ARC, ja dann auch so, ja ich hab doch so eine Gewinnspiele oder sowieso Umfrage gemacht, das fand ich eigentlich ganz cool. Da haben ein paar so ihre Ziele geschrieben, das fand ich richtig cool, weil da haben echt alle gesagt, wie top motiviert die sind. Und im Coaching hab ich auch mit in den Check-Ins halt alle angesprochen, genau, ich im Coaching halt eben auch alle angesprochen und hab gesagt, so, ja, schau, jetzt wird's dunkler und schau wirklich, dass es hier keine Ausreden gibt und so, weil ich hör das halt immer wieder im Coaching dann, wenn die dunklen Wintermonate kommen, dass das dann schwieriger ist, die Schritte zusammen, weil es führt hier früher dunkel und dann ist das Wetter schlecht und man muss sich hier dicker einpacken und so. Ich hab das im Sommer auch oft gehört, 35 Grad war. ist es schwierig, die Schritte zu sammeln, weil draus ist viel zu heiß zum Laufen. Ich will mir nicht ständig Ausreden anhören, es ist zu heiß, zu kalt, zu nass, zu dunkel, was weiß ich, warum es nicht geht. Ich hab gesagt, Schluss mit den Ausreden. Wir machen jetzt wirklich, wir hauen da rein, jetzt wird Winter abgemacht. Jetzt ist es auch endlich mal kühler, man kann viel besser die Schritte sammeln als in diesem ultraheißen Sommer. Und no excuses. Da konnte ich schon jetzt eigentlich so auch meine Ladies abholen. dass die gesagt haben, ja, okay. Weil
Paty: Ja.
Lena: man merkt es schon selber manchmal, wenn man immer wieder mit Ausreden auch kommt, so ein Check-in und dann sagt, ja, deswegen ging es nicht, deswegen ging es nicht. Ich bin ja auch ein verständnisvoller Coach, wenn jemand sagt, na, mein Kind war krank und das und das ist. Ich habe für vieles Verständnis. Gleichzeitig möchte ich aber auch einfach, dass die sich nicht selber im Weg stehen, weil die Ausreden Im Endeffekt ist es mir egal, es ist deren Ziel. Die wollen das für sich erreichen, wenn die sagen, ich kann für alles Verständnis aufbringen, aber ich will auch, dass die Frauen ihr Ziel erreichen. Und ich möchte sie auch immer wieder daran erinnern, was sie eigentlich erreichen wollen. Und dass man halt dann eben manchmal gucken muss, was ist eine Ausrede und wo ging es wirklich halt nicht. Genau,
Paty: Ja.
Lena: also, haben die Ladies so geschrieben. Fit werden,
Paty: Ja, aber müssen auch einige.
Lena: neue Stamme kraft, mehr Bewegung einbauen, drei Sporteinheiten. Schwangerschaftskilos abnehmen. Ja, wollen Schwangerschaftskilos abnehmen. Teilweise aber auch ganz unterschiedliche Ziele, fand ich echt schön. Ich möchte gerne 15 Kilometer Lauf schaffen. Körper auf die nächste Schwangerschaft vorbereiten. In die Routinen reinkommen. Jeden Tag zwei Liter trinken, zehn saubere Liegestützen, drei Astreine, Klinzüge. Find ich echt schön, auch nicht alles von den Zielen war, ich will einen flachen Bauch, will abnehmen. Sondern dass es teilweise auch so sportliche Sachen war, teilweise Routinenziele. Find ich
Paty: Ja, ich merke das auch bei meinen Mädels im Coaching. Da war natürlich auch so bisschen so Sommerloch da, Ferien, was weiß ich, dann
Lena: Ja. Ja.
Paty: oft wieder in die Schule. Also das ist ja so viel organisatorisches, erstmal reinfinden als Familie. Und dann ist irgendwann einfach so, ja, merkt man das natürlich, hat man gar keine Energie mehr für Sport. Aber jetzt merke
Lena: Ja.
Paty: ich auch, dass meine Mädels da wieder von motiviert sind und durchziehen.
Lena: Ja, voll gut. Ja, ich finde, wenn die andere Person motiviert
Paty: das mich auch wieder motiviert. Das finde ich immer richtig cool,
Lena: ist, dann kann man das richtig so wie Pickpong hin- und herschmeißen, so wie als wir die Winter-Abfolg
Paty: Mmh.
Lena: aufgenommen haben. Da war ich ja selber auch motiviert dadurch. Aber das ist echt cool. Ja, also ich habe jetzt immer dreimal trainiert. Genau,
Paty: Ja. Und, konntest du durchziehen? Wie waren die letzten zwei Wochen? Ja.
Lena: jetzt würde ich eigentlich voll gerne heute trainieren, aber es klappt nicht, weil mein Mann muss dann später noch arbeiten, kann halt dann nicht den Kleinen auch noch nehmen und das funktioniert ja sowas von gar nicht. Mit dem Kleidet im Keller zu trainieren, mit der Phase, er aktuell hat, geht es gar nicht, ihn mit dabei zu haben. Weil er sich nicht ablenkt. Sobald er merkt, bin mit meinem Fokus irgendwo anders. Zum Beispiel im Training, mein Fokus ist Training und ich konzentriere mich aufs Gewicht oder auf die Übung, dann will er sofort meine Aufmerksamkeit haben. Das Gleiche ist auch,
Paty: Mhm.
Lena: wenn ich in einem Video-Call bin, meine Augen gehen zum Laptop. Dann ist er auch voll genervt und will einmal meine Aufmerksamkeit. Ich kann maximal Erstgespräche machen, wo ich nicht einen Videokollab, sondern einen Telefonat Dann ist er in Ordnung. Aber alles andere duldet er nicht. Deswegen werde ich mein Training morgen machen. habe ich ihm auch schon gesagt. Wenn ich es dann morgen nicht mache, kommt das Wochenende und da ist wieder bei uns alles total durcheinander. Keine Routine und gar nichts. Da klappt es dann meistens nicht. Deswegen habe ich schon gesagt, das muss dann stattfinden. Heute wird es wahrscheinlich einfach nicht klappen. Ich hab's schon auch manchmal gemacht, ich das Training mit den Kindern gemacht hab. Aber weiß noch, letzte Mal war ich da wirklich fix und alle. Weil ich gefühlt mit meinen Augen überall sein musste gleichzeitig. Ich hab einen schweren Satz gemacht mit Kniebeugen. Auf einmal laufen beide Kinder zwischen meinen Beinen durch. Und du weißt
Paty: Hm.
Lena: ja, das ist. Wenn schweres Gewicht hast, du musst dich so konzentrieren. Das ging einfach nicht, das war einfach too much. Deswegen
Paty: Ja. Ja.
Lena: muss ich gucken, dass ich die Zeit, die ich habe fürs Training, möchte ich gerne ... dann alleine haben. Genau weil er
Paty: Ja.
Lena: einfach gerade in so einem optimalen Alter ist mit dem Gewicht, mit den schweren Sachen und so, ich halt mich herum habe. Bodyweight Training könnte ich vielleicht daneben machen oder in den Armen nehmen, aber weißt, wenn ich jetzt schon die ganzen Gewichte ja auch alle da hab, dann will ich schon.
Paty: Ja, ich versuche meistens mit den Kindern eher Oberkörper oder Kallisternix zu machen, weil ich da nicht mit so
Lena: Ja, ja.
Paty: vielen Gewichten hantiere. Wenn ich Beine
Lena: Ja.
Paty: trainiere, brauche ich auch meine Ruhe, meine Konzentration, weil natürlich sind es schon ordentlich Gewichte, was wir bewegen. Und da muss man wirklich auf
Lena: Ja.
Paty: die Technik schauen. Und das ist wirklich ein hartes Training. Also für mich, muss Beine wirklich hart trainieren, damit sich da was tut. Oberkörper und Kallisternix
Lena: Ja. Ja. Ja.
Paty: ist so, es geht. Also...
Lena: Ja.
Paty: Da kommt man mal schon auch an die Grenzen, aber das ist was anderes, als wenn man Beine trainiert.
Lena: Ja. Ja.
Paty: Generell auch noch mal als Tipp an alle Mamas, ich weiß, dass manche so darauf warten, bis der richtige Zeitpunkt oder Tag oder Stunde kommt, weil man mal halt trainiert. Man muss es wirklich ernst nehmen, wie ein Arzttermin und das mit Partnern, mit sozialem Umfeld teilweise einfach wirklich richtig krass planen. Ja, das kostet Energie, aber das muss einfach so sein. Also auch wir sind die ganze Zeit immer so bisschen am verhandeln und gucken, wann wer die nächste Trainingseinheit machen kann. Und da muss man sich absprechen, kommunizieren. Man muss das als einen Termin in den Kalender eintragen, damit man daran denkt und nicht einen ganzen Tagesflow es vergisst.
Lena: Ja.
Paty: Als Mama, das sowieso schon immer wieder natürlich sich hinten zurückstellt. Und da wirklich ... Nehmt es ernst, das ist Körperpflege, nehmt es ernst, das ist für eure Gesundheit. Genau, ja bei mir
Lena: Ja.
Paty: mit dem Winterark, also dadurch, dass ich genau, ja eine Woche auch jetzt wieder raus war in dem Sinne, also da haben wir natürlich auch Sport gemacht, aber war ein anderer Sport, konnte ich da jetzt noch nicht so ballern und ich bin so, dass ich jetzt erstmal langsam reinfinde. Ich gehe noch nicht komplett aufs Ganze, weil... meine Muskulatur und mein Nervensystem erst mal sich daran gewöhnen muss, weil ich die ganze Zeit so erhalten habe
Lena: Hm.
Paty: und so. Und ich merke, wenn ich dann zu viel Gas gebe im Training, dann bin ich für fünf Tage ausgenockt. Dann fühle ich mich, als wäre ich krank. Meine Regeneration dauert super lange und da habe ich einfach gar keine Lust drauf und ich habe auch keine Lust auf richtig krassen Muskelkater, weil du musst ja im Alltag trotzdem. funktionieren, deswegen steigere ich mich jetzt Stück für Stück und jetzt geht es vor allem erstmal
Lena: Mhm.
Paty: darum, Fokus auf Routine. Das heißt, mein Ziel ist, dass ich dreimal die Woche Beine trainiere, also zweimal Fokus und Rückseite und Blut und einmal Vorderseite, also einmal hier im Trainingsraum und zweimal dann im Gym. Und da war es natürlich jetzt zum Beispiel gestern so, ich hatte nur eine halbe Stunde und dann habe ich es trotzdem gemacht, weil ich gesagt habe, ich möchte jetzt mir eine Routine aufbauen. Und vielleicht nächste Woche wird es eine Dreiviertelstunde oder eine Stunde. Man muss sich ja da erstmal dran gewöhnen, auch als Familie und alles drum herum so ein bisschen planen. wenn man so ein bisschen jedes Mal, wenn man sowas absagt, desto mehr kommt man einfach aus der Routine raus. Deswegen sage ich auch immer, mach lieber zwei, drei Übungen. Hauptsache du bleibst in der Routine drin, auch wenn es vielleicht nicht so einen krassen Effekt hat. Routine ist einfach super wichtig. Genau und...
Lena: Ja, es gibt auch diesen Spruch, never skip a training twice. Wenn du einmal so skippst, dann ist es sehr leicht, finde ich, noch mal zu skippen, weil der innere Schweinehund, kriegt immer eine noch lautere Stimme und er sagt dir beim nächsten Mal, komm, tu es wieder verschieben, wieder verschieben. Und das ist super wichtig, dass man dann aber sagt, nee, ich hab's schon mal verschoben, ich muss einen Cut setzen, ich muss es jetzt wirklich machen. Ansonsten komme ich in den Strudel rein, das halt ständig einfach abzusagen. Genau, und was dieses,
Paty: Genau.
Lena: weil du gesagt hast, ich nehme es mir vor und dann mache ich es doch nicht. Ich finde, es hat immer ein bisschen was auch mit so Selbstwert zu tun und was man sich halt selber verspricht, dass man sich halt auch daran hält. Weil ich denke mir immer, wenn du zum Beispiel mit einer Freundin ausmachst, komm, am Montag treffen wir uns. Und dann kurz vor dem Termin sagt sie dir halt kurzfristig ab, dann denkst du dir so, ja, okay, ist doof, aber mein Gott, kann passieren. Dann sagt er, am Mittwoch treffen wir uns. Dann sagt er, am Mittwoch wieder kurzfristig ab. Am Freitag, dann wieder kurzfristig ab. Irgendwann kannst du diese Freunde nicht mehr ernst nehmen. Ja, egal was du sagst, wir uns treffen, so machst du es ja nicht. So ist es auch mit dem eigenen Training, dass man sich auch nicht so verhalten sollte. Man da trainiere ich, da mache ich nicht. Man nimmt sich selber nicht ernst. Es ist wichtig, sich selber gegenüber ... sich selber als Person ernst zu nehmen, bessere Selbstwertgefühl gegenüber sich zu haben und wenn man sich was vornimmt, dann auch einfach für sich selber auch zu tun. da beginnt, finde ich, auch so ein besseres Selbstwertgefühl, dass man sich auch einfach an die eigenen Abmachungen einfach dran hält. Genau. Und natürlich als Mama muss man auch mit seinem Partner absprechen, wann, wo was geht. Genau, wenn ein Partner da ist. Und
Paty: wenn ein Partner da ist. Aber ansonsten.
Lena: bei uns ist es schon auch so, dass wir eben einen gemeinsamen Kalender Das ist tatsächlich kein Online-Kalender, weil das mit meinem Mann nicht funktioniert. Der trägt seine Termine einfach nicht online ein. Deswegen kein Online-Kalender. haben aber so einen Tischkalender, wo die obere Seite ist meine, die untere Seite ist seine. Und da tragen wir halt einfach händisch unsere Termine dann ein. Und dann ist es meistens so, dass wir aber einfach quasi in der Früh auch nochmal besprechen, was alles ansteht. Weil manchmal sind seine Calls doch abgesagt oder ein neuer Call kam rein. Bei mir ist auch irgendwas und so was, was vielleicht noch nicht drin steht. besprechen dann einfach nochmal. was genau steht an, wer hat wann seine Calls, wer muss wann seine Arbeit machen, wer kann wann sein Training machen und dann besprechen wir das auch alles nochmal, dass wir quasi zum einen zwar den Kalender haben, aber zum anderen auch nochmal in echt in der Früh drüber gesprochen haben, wie sieht unser Tag aus, wer braucht wann die Zeit, wer muss wann wo sein, damit es einfach klar ist und es einfach keine Kommunikationsfehler dann auch einfach gibt, weil der eine denkt, ja steht ja im Kalender drin, kannst du einfach reingucken, sondern dass es einfach nochmal wirklich gesprochen ist und jeder weiß, was halt... Genau.
Paty: Ja, wir haben Online-Kalender, also da auch eine Empfehlung, also selbst bezahlt, ich weiß nicht, ob wir dafür bezahlen, aber keine bezahlte Werbung. TimeTree haben wir und da kann man auch farblich markieren, Kindersachen, eigene Sachen und so weiter. Und dann ist es miteinander verknüpft und es funktioniert eigentlich ganz gut. Und für mich ist es so, immer neue Sachen zu lernen, erfordert immer ganz lange, da einzurufen, mich da dran zu gewöhnen, einfach ADHS. Aber das haben wir
Lena: Mhm. Ja.
Paty: sehr gut etabliert. Und da kann ich auch nochmal sagen, generell so mit Routine und so weiter. Und wir Menschen sind einfach Gewohnheitsmenschen und Routinemenschen. Und es braucht oft ungefähr sechs Wochen. Das merke ich auch im Coaching, bis so eine Routine aufgebaut wird. Das heißt, man muss sich schon immer wieder dran erinnern. Und man darf nicht nach zwei Wochen einfach alles hinschmeißen und sagen, okay, es funktioniert nicht, weil man braucht wirklich diese mehrere Wochen. Und da auch nochmal ein Tipp, das ist auch alles selbst bezahlt, das Buch, 1 % Methode, finde ich einfach richtig gut. Ich habe es noch immer nicht komplett durchgelesen, aber es ist auch nicht leicht durchzulesen.
Lena: Ich hab das auch. Ich hab's auf Englisch nochmals gekauft, weil gar nicht wusste, wie es auf Deutsch heißt. Und dann hab ich auch noch länger gebraucht zu lesen, aber das ist echt gut.
Paty: Ja, und das ist schon, ja genau, das hilft schon sehr viel, das ist auch wissenschaftlich, vieles erklärt, auch mit Beispielen, wie wir Menschen funktionieren und wie man sich einfach neue, gute Gewohnheiten aneignet, was es dafür braucht. Genau. Ansonsten so Ernährung, wie klappt's?
Lena: Gut, soweit. Ja, ehrlich
Paty: Ja.
Lena: gesagt, nicht wirklich special. Ich weiß nicht warum die letzten drei Tage hatte ich so richtig Mörderhunger. Ich weiß auch nicht warum, aber ich hab's auch zugelassen einfach.
Paty: Ich auch, aber ich bekomme eine Periode.
Lena: Nee, bei mir ist meine Periode eigentlich gerade weg. Also ich kann das jetzt gerade auf nichts schieben. Ich hab nicht meinen Eisbrunnen, meine Periode ist rauf und so. Ich bin gerade genau dazwischen. ist eigentlich nichts, wo ich es drauf schieben kann.
Paty: Vielleicht bekommst du's.
Lena: Ja, in drei Wochen. Ich hab Hunger, ich bekomme in drei Wochen meine Periode. Nee, also... Naja, keine Ahnung, ich hab's einfach zugelassen, dann einfach auch mehr gegessen. weiß auch nicht, woher das kommt. Vielleicht auch einfach weil ich Training so reinballere. Genau,
Paty: Ja, das kann sein.
Lena: ganz kurz. Ich hab am Montag eine kurze Hose im Training angehabt, das hab ich echt schon länger nicht mehr im Training. Und dann hab ich so Kniebeugen gemacht, war so vorm Spiegel. Und da hab ich echt gemerkt, dass ich meine Beine echt schon so einfach in den letzten Monaten noch mal positiv verändert haben. Sie einfach mehr Beinmuskulatur sehen konnte. Weil ich hab dann so Kniebeugen dann gemacht und dann so richtig gesehen, während dessen, während der Übung so meine ... Muskel kontrahieren und so. Das finde ich immer so motivierend. Ich finde es so gut, wenn man im Training kurze Hose, so knappes Oberteil anhat. Einfach, weil ich dann meine Muskeln sehe. Also,
Paty: Mhm.
Lena: die würden wahrscheinlich manche sagen, die hat sich nur fürs Gym so knapp angezogen. Aber ich finde mich motiviert, das wenn ich alles sehe, was mein Körper halt hat. Genau, gerade trainiere ich ja einfach im Keller dann. Aber das ist so geil einfach dann zu sehen. Wie die
Paty: Ja.
Lena: Muskeln dann aussehen, zu sehen, wie sie so... Punkt bekommen und so. Das schaue ich mir gerne an. Das motiviert mich dann. Ja, und
Paty: Ja.
Lena: bei dir, Nero?
Paty: Ja, also klar, letzte Woche auf Mallorca, da war eher so Basenfasten oder Detox-mäßig, also es war sehr wenig Protein, aber sehr viele...
Lena: Ja, der hat natürlich gedacht, dass es immer so ein bisschen anders war, von der Niveau, du es zugewohnt bist.
Paty: Du gehst manchmal weg vom Miuco, dann hört man es nicht so gut. Genau, also sehr viel Gemüse und Obst haben wir gegessen. Und klar, gar kein Weizen, eher so Samen und so. Also Fette waren viel dabei. Und
Lena: Hm?
Paty: Kohlenhydrate, durch Haferflocken. Also morgens gab es einen Porridge. Aber es war auch okay, es war jetzt nur eine Woche. Aber ich muss sagen, meine Verdauung hat trotzdem irgendwie so bisschen mitgemacht. Aber ich glaube, ich bin jetzt vollgepumpt mit der ... mit Vitaminen und alles, war einfach auch gut. jetzt
Lena: Ja.
Paty: wieder zurück. Ich habe ja jetzt angefangen, wieder mein Essen zu tracken. Ich tracke sehr, sehr wenig oder generell habe ich in meinen letzten Jahren sehr wenig getrackt. Aber jetzt geht es darum, dass ich gucke, dass ich genug esse und auch nicht zu krass in den Überschuss. Also wer es noch nicht weiß, ich gehe jetzt in den Aufbau. Das heißt, ich versuche so ungefähr 200, 300 Kalorien über meinen Bedarf zu essen, dass ich einfach nochmal mehr Kraft und mehr Muskeln aufbauen kann. Ich werde natürlich auch bisschen Körperfett zunehmen, das gehört einfach dazu. Also wird mein Bauch wahrscheinlich in ein paar Wochen oder Monate nicht mehr so definiert sein oder nur wenn ich anspanne, aber das gehört dazu und ich tracke quasi mit meiner eigenen App. Da kann man einmal Foot Tracking machen. Klar ist es nicht so 100 % genau, aber man kann auch die einzelnen Zutaten, also zum Beispiel wenn ich dann nochmal Öl oder hochkolorische Sachen wiege schon ab und gebe das dann nochmal ein. Das geht ganz schnell oder man kann mit der Sprachaufnahme ganz easy mache ich meistens so, dass ich dann sage, hey, 200 Gramm Frischkäse, keine Ahnung, 3 Gramm Olivenöl, 3 Eier und dann zack hat er das getrackt und das geht einfach sehr,
Lena: Mh.
Paty: schnell. Klar, auch mit Barcode und sowas. So ähnlich wie Jatsu, der Jatsu ist da eingebaut, was weiß ich. Aber so. sichere ich jetzt mal, dass ich genug esse und dann auch mehr Kraft im Training habe. Und dann bin ich mal gespannt, wie die nächsten Wochen laufen. Es gibt Tage, wo ich es natürlich auch vergesse. Das ist völlig normal. Oder so wieder, ich
Lena: Ja.
Paty: wollte doch checken, jetzt habe ich es wieder vergessen.
Lena: Ja.
Paty: Genau. Es geht darum auch nicht jetzt sich da komplett jedes, also das ich auch meinen Mädels im
Lena: Ja.
Paty: Coaching, manche denken, man muss dann so Tomatengurke und so was abwiegen oder Gewürzgurke. Also das ist wirklich... Das kann jemand machen, der Bodybuilding in der Wettkampfvorbereitung ist, aber so im normalen geht es einfach erst mal darum, überhaupt zu sehen, wo stecken denn viele Kalorien drin, wovon werde ich denn satt, was hat welche Nährstoffe
Lena: Ja. Ja.
Paty: und was sind vielleicht auch die Fallen. Wenn ich denke, ich esse gesund, ist nicht automatisch, dass das Essen ist, das dann auch im Defizit ist. Und das ist einfach
Lena: Ja.
Paty: wichtig. Ja. Genau.
Lena: Genau, ich habe eine Empfehlung und zwar habe ich den Green Goddess Salat so vor zwei Wochen das allererste Mal ausprobiert. Das ist so ein Salat, war vor zwei Jahren, war das viral überall auf Social Media. Ich weiß aber nicht, ob das eher USA-mäßig war oder auch in Deutschland. Auf jeden Fall habe ich das so in den USA überall gesehen. Und dann habe ich den jetzt endlich mal ausprobiert, weil man braucht halt dafür Spitzkohl und das kaufe ich halt nie. Spitzkohl habe ich doch nie mehr gelebt. Ich kaufte das das erste Mal gemacht. Und der ist so lecker, also wenn man zum Beispiel auch gerade auf Diät ist und so, dann ist der, glaube ich, auch richtig geil. Weil der ist halt so knackig, da ist so Spitzkohl, du schneidest den ganz klein. Gurke schneidest du ganz klein, du kannst auch Frühlingszwiebeln und so was rein machen, wenn du magst. Und dann ist das Dressing, da habe ich gemacht körniger Frischkäse und dann macht man ganz viel Kräuter rein, man kann Blattspinat reinmachen, Basilikum, Petersilie, einfach so ganz viele Sachen, das Dressing wird dann auch richtig grün. Man kann auch Avocado reinmachen, das habe ich aber weggelassen, weil ich die nicht da hatte. Einmal habe ich mit Feta gemacht, einmal mit körnigen Frischkäse, ein bisschen Joghurt und das ist dann so ein richtig geiles cremiges Dressing. Das machst du so richtig mit so einem Foodprocessor zu so einer cremigen Masse und dann grüßt das so unter und das ist halt ein richtig geiler, knackiger, aber gleichzeitig auch cremiger Salat. Und den fand ich richtig geil. Vor allem hat man dann auch so eine Masse an Salat gehabt. Das fand ich echt gut. Normalerweise Sachen wie Kohl, Bohnen usw., da sagt jetzt meine Verdauerung auch nicht unbedingt so, dass es das so liebt. Da hab ich auch nicht unbedingt einen flachen Bauch, normalerweise nach so was. Aber bei dem Green-Goddess-Salat hab ich es voll gut vertragen, ehrlich gesagt. Und kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen.
Paty: Ja, klingt mega, muss ich auch mal ausprobieren. Nächstes Mal kommt Spitzkohl mit dazu. Genau. So,
Lena: Genau, ja. Yes.
Paty: ich glaube, wir müssen jetzt weiter. Ich hoffe, ihr seid motiviert weiterhin. Wenn ihr
Lena: K?
Paty: irgendwie das Gefühl habt, ihr kommt nicht weiter, ist alles irgendwie zu viel, aber ihr wollt jetzt wirklich das Beste aus euch rausholen, wirklich diese... nächsten Monate nutzen. Es ist ja ein halbes Jahr bis wieder Frühling ist. Man kann da so, so, so viel erreichen. Vielleicht auch heimlich für euch unter dem Jogginganzug, sag ich mal, sagt man das so bisschen, kochen und dann so im Frühling, hey, ich habe jetzt, zieht euch aus. Und
Lena: Ja. Ja. Genau so. Hauptsache, drunter liegt. Ja.
Paty: ihr seid eigentlich gefühlt ein anderer Mensch. Dann meldet euch sehr gerne bei uns, bei Lena könnt ihr euch einmal melden. der Link ist in...
Lena: Direkt eintragen für einen Termin und bei dir trägt man sich ins Kontaktformular ein, und du meldest dich.
Paty: Genau, die Links sind dann auch unten in der Wie heißt das?
Lena: Ja, genau, verlinnt.
Paty: Spotify? Caption? Ach so, Episoden schreiben, genau.
Lena: Ich sage mal, Episodenbeschreibung. Man kann auch Show-Nodes sagen, das sagen auch manche, aber ehrlich gesagt steht auch immer auf Deutsch immer alles schon. Also steht immer Episodenbeschreibung.
Paty: Ja, genau. ich hatte letztens ja auch eine Umfrage, warum viele vielleicht eine Hemmschwelle haben, sich einzutragen, weil es ja wirklich unverbindlich ist. Und dann kam
Lena: Ja.
Paty: da auch natürlich diese Hemmschwelle zum Telefonieren. Kann ich auch verstehen. Aber ihr habt auch die Möglichkeit, also ich mache das auch mal, dass man sich Sprachaufnahmen austauscht und so weiter und dann immer noch telefonieren kann.
Lena: Ja, für alle die, die auch eine Hemmschwelle haben mit telefonieren, es jetzt auch nicht so, dass wir dann anrufen und sagen, hallo, sag einfach mal, sondern so, übernehmen die Gesprächsführung. Das heißt, man muss sich jetzt nicht groß einen Stress machen vorher, dass man vielleicht auch nicht weiß, was man sagt oder sowas, weil wir haben alle Fragen parat. Das heißt, wir fragen dann so, wo stehst du gerade? Wo möchtest du hin? Was ist dein Ziel? Was hast du vielleicht schon ausprobieren im Grunde? übernehmen wir komplett die Gesprächsführung. Das heißt, man muss sich jetzt nicht Gedanken machen oder vorher ganz genau überlegen, was man irgendwie sagen muss oder so, sondern an sich gerne einfach ins Gespräch rein. Es ist wirklich ein lockeres Kennenlernen. Wie gesagt, wir haben die Fragen dann parat. Die gehen wir einfach Step by Step durch. Sollte es sein, dass das Baby mal kurz unterbricht oder wenn das Baby irgendwie schreit oder wenn irgendwas ist oder so, was wir haben für alles verständnis, wenn man kurz warten muss oder so. Oder was ich auch schon mal hatte,
Paty: Ja.
Lena: dass das Ding kurz währenddessen schnell gewickelt werden musste, weil ein Unfall oder sowas passiert ist. Das ist halt einfach ganz normal. Wir haben für alles Verständnis. Genau.
Paty: Genau. Und es ist bei uns auch nicht so, dass, also ich weiß, dass es so unangenehme Gespräche gibt, wo man quasi schon gefühlt direkt zum Zahlungslink geführt wird und schon fast ja unter Druck gesetzt wird. Ich war auch schon in solchen Gesprächen, wo es sehr, sehr manipulativ wird. Sehr, schade, dass es leider immer mehr so solche Gespräche gibt. Aber wir können euch versprechen, uns ist das absolut gar nicht so. Ich gebe meinen Mädels auch immer ein paar Tage Zeit, dass man sich das erstmal überlegen kann. Ich merke auch, man sollte sich auch freiwillig dafür entscheiden, dann ist einfach eine sehr gute Zusammenarbeit und eine bewusste Entscheidung. ja, soll niemand dazu irgendwas gezogen werden. Es geht auch darum, dass wir natürlich schauen, okay, passt du überhaupt zu uns ins Coaching? Wenn es jemand ist, der bei mir zum Beispiel Bühnenambitionen hat, dann ist er bei mir falsch. Oder
Lena: Ja.
Paty: ein Mann, der jetzt
Lena: Ja.
Paty: keine Ahnung, auch auf die Bühne will, wäre jetzt auch bei mir. nicht richtig, aber Männer mittlerweile nehme ich auch. Ich habe da auch Unterstützung auf männlicher Seite. Das heißt, wenn jemand irgendwie einen Partner hat, der auch mit durchziehen will, da bin ich auch aktuell und sind mir gerade aktuell dabei, Hintergrund so bisschen was auszuarbeiten, damit auch paar Coachings angeboten werden können. genau. Ansonsten. Ja.
Lena: Ja, voll gut. Genau, dann hören wir uns nächste Woche wieder. Denkt immer dran, gerne den Podcast zu bewerten. Das hilft uns immer extrem, dass er einfach besser angezeigt wird. Genau, übrigens gibt es unseren Podcast auch auf YouTube, wenn ihr sehr gerne ein Video, unsere Gesichter sehen wollt. Dann habt ihr die auch mit dabei, wenn ihr YouTube einschaltet. und ansonsten bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.
Paty: Ciao!