
Food Crimes - Was schmeckt dahinter?
Der Kannibale von Tlalnepantla (feat. Schwarze Akte)
Dienstag, 3. März 2026 · 1 h 08
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Shownotes
TW: Kannibalismus
Als Bruno Ángel Portillo am 14. Mai 2021 nach Hause kommt, ist seine Frau Reyna verschwunden. Noch am selben Abend beginnt er selbst mit der Suche und stößt mithilfe von Überwachungskameras auf eine Spur, die ihn zu einem unscheinbaren Haus im Norden von Tlalnepantla in Mexiko führt. Im Haus von Andrés Mendoza, einem älteren Mann, der Brunos Frau hin und wieder Handyzubehör verkauft, macht er eine grausame Entdeckung. Die Ermittlungen fördern tausende Knochenfragmente, persönliche Gegenstände und akribische Notizen zutage. Dieser Fall ist mehr als die Geschichte eines Serienmörders. Er ist auch ein erschütterndes Beispiel für systematisches Wegsehen - und für die Realität von Femiziden in Mexiko.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo, bevor es heute losgeht, möchte ich euch einmal darauf hinweisen, dass die heutige Folge explizite Beschreibungen von extremer Gewalt und Kannibalismus enthält. Wenn ihr euch damit nicht wohlfühlt, überspringt die Folge besser. Als Bruno Angel Portillo am Nachmittag des 14. Mai 2021 von der Arbeit nach Hause kommt, ist er überrascht.
Denn seine Frau Reina ist nicht da. Er hatte sich eben schon darüber gewundert, dass sie nicht ans Telefon gegangen ist, als er sie anrief. Nach seinem Arbeitstag auf einer der Polizeiwachen in Dlal-Nepantla, einer Großstadt nördlich von Mexiko City, hat sich Bruno auf einen Abend zu Hause gefreut. Im Auto auf dem Weg nach Hause wollte er Rina anrufen, um sie zu bitten, die Garage schon mal aufzumachen, damit er das Auto schnell parken kann, aber am Ende der Leitung nichts.
Komisch. Irgendwas stimmt hier nicht. Als er zu Hause ankommt, parkt er das Auto und betritt das Haus. Er ruft nach seiner Frau, doch statt ihr kommen ihm nur die beiden gemeinsamen Töchter entgegen. Acht und vier Jahre sind sie alt. Reina hätte eigentlich schon seit mehreren Stunden bei ihnen sein müssen, aber die Töchter haben sie, nachdem sie aus der Schule gekommen sind, nicht gesehen.
Bruno hat ein ganz komisches Gefühl. Hat sie einen Unfall gehabt? Er schnappt sich die beiden Töchter und fährt verschiedene Krankenhäuser der Umgebung ab, um nach seiner Frau zu suchen, aber hier hat niemand etwas von der 34-Jährigen gehört. Ihn beschleicht das ungute Gefühl, dass ihr etwas anderes zugestoßen sein könnte.
Und leider trügt ihn sein Gefühl nicht. Er macht sich eigenständig auf die Suche nach seiner Frau, denn er will keine Zeit verlieren. Eines steht fest, er hat schon viel gesehen in seinem Leben. Aber nichts kann ihn auf das, was er wenige Stunden später finden wird, vorbereiten. Das ist Food Crimes. Was schmeckt dahinter? Mit Florian Reza, Lilli Temme und den besten Gästen aller Zeiten.
Anne und Patrick vom True Crime Podcast Schwarze Akte. Leute, heute gibt es was zu feiern. Denn wir haben heute sowas wie Einjähriges mit den beiden. Vor ca. einem Jahr haben wir uns kennengelernt, als sie zum ersten Mal hier bei uns zu Gast waren. Seitdem haben wir uns immer mal wieder getroffen und es ist eine richtig kleine Podcast-Freundschaft entstanden.
Das ist wunderschön. Aber das war's noch nicht. Denn bei den beiden gibt es bald noch was viel Größeres zu feiern. Was genau, das verraten sie uns hoffentlich gleich. Wie schön, dass ihr wieder da seid. Danke, was für ein schönes Intro immer bei euch. Danke. Hallo ihr beiden. Hallo. Erstmal vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt.
Aber ihr müsst jetzt natürlich uns allen verraten, was denn bei euch ansteht. Ja, Patrick, was steht an? Dankeschön auf jeden Fall. Erstmal für die Einladung. Vielen, vielen lieben Dank. Bei uns steht an, dass wir die 300. Folge bald haben. Und vielleicht können wir das ja sogar auch zusammen feiern.
Aber da nehme ich vielleicht auch schon zu. Ja, schauen wir mal schauen. 300 Leute, das ist wirklich eine ganze, ganze Menge. Habt ihr irgendwelche Tipps für uns, wie man es zur 300. Folge schaffen kann? Oh, haben wir Tipps. Also der Podcast wird damit fast sechs Jahre alt schon und ich kann das manchmal selber gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht.
Aber so richtig Tipps können wir, glaube ich, gar nicht geben, außer, dass man, wenn man Spaß daran hat und das klingt im True Crime Kontext ja immer ein bisschen schwierig, Spaß zu sagen, aber ich glaube, ihr wisst, was wir meinen. Dann muss man einfach durchhalten, einfach weitermachen, kontinuierlich veröffentlichen und in den Austausch gehen mit der Community.
Aber ja, solange es Spaß macht, einfach weitermachen. Ich glaube auch einfach mal sich trauen, so ein paar Kleinigkeiten zu ändern, die einen neuen Pepp reinbringen. Und so, wenn man manchmal vielleicht das Gefühl hat, okay, boah, das ist jetzt eine krasse Routine, die wir ja gerade haben. Und für viele ist Routine ja auch ein bisschen langweilig.
Denn genau diese Routine aufbrechen mit ein paar kleinen Neuerungen. Dann schaue ich mich mal nach einem neuen Host um. Das schneiden wir raus, was du gesagt hast. Alles klar. Schön, dass das heute meine Folge ist. Ja, und ich finde, ihr müsst das noch ganz viele weitere Jahre machen, weil, Lilly, ich habe es dir ja schon oft erzählt, ihr seid tatsächlich der einzige True Crime Podcast, den ich jede Woche Dienstag höre.
Das ist so schön. Das freut uns voll. Bevor es losgeht, ich kenne euch ja jetzt schon ein bisschen, weil wir uns ungefähr von einem Jahr kennengelernt haben, weil ihr bei uns zu Gast wart. Zum ersten Mal. Ihr seid übrigens die ersten Gäste, die zum zweiten Mal bei uns sind. Ah ne, die zweiten, Ehrenwort. Sorry, ihr seid die Zweiten, die zum zweiten Mal da sind.
Was ich sagen wollte, ich kenne euch ein bisschen. Ich kenne euch aber noch nicht so gut. Aber ich glaube, dass ihr beide zwei kleine Reisemäuse seid, oder? Ja, voll. Ja, bei mir glaube ich ein bisschen weniger als bei Anne, aber ja. Okay, trotzdem dann auch die Frage an dich, Patrick. wart ihr schon mal in Mexiko.
Nee. Aber da würde ich auch gerne mal hin. Ich war schon zweimal da, zuletzt vor einem Jahr, da habe ich mit meiner besten Freundin so eine kleine Rundreise gemacht an der Ostküste, also Cancun, Playa del Cam, Tulum und Merida, das war so die Tour, ja, aber nicht Mexico City, da war ich noch nicht. Okay, dann hast du eine ähnliche Tour gemacht wie ich. Ich war auch in Yucatan, also auf der Halbinsel unterwegs.
Nicht so richtig in Tulum und Cancun, sondern eher an anderen Orten. Aber nach Mexico City hat es mich auch noch nicht verschlagen und ich bereue das wirklich, dass ich da nicht noch rüber geflogen bin, weil die Stadt ja so fantastisch facettenreich toll sein soll. Und die Geschichte heute spielt in der Nähe, also nördlich von Mexiko City, in einer Stadt, die wirklich schwer auszusprechen ist. Vor allen Dingen, wenn man sie geschrieben irgendwo sieht.
Deswegen verzeiht bitte alle, die das hören, wenn ich das falsch ausspreche. Ich nenne sie Tlal-Nepantla. Okay. Ich hoffe, dass das in die richtige Richtung geht. Also wir befinden uns in der heutigen Geschichte in Tlal-Nepantla in Mexiko. Tlal-Nepantla ist eine Großstadt im Südosten des mexikanischen Bundesstaates Mexiko.
Sie liegt auf 2250 Meter Höhe und liegt nördlich von Mexikos Hauptstadt, Mexiko City. Und von dieser Stadt habe ich ein Foto für euch, damit ihr euch einen Eindruck verschaffen könnt, wie es da so aussieht. Also mein erster Gedanke war gerade ehrlich gesagt, dass das jetzt gar nicht so einladend aussieht, weil ich sehe im Grunde nur ganz viele Häuser, Wohnsiedlungen.
Es sieht für mich jetzt erstmal gar nicht so einladend aus, obwohl im Hintergrund, ja, wird es langsam so ein bisschen bergig, hügelig. Aber mein erster Drang, mein erster Impuls war jetzt nicht unbedingt, oh, da muss ich mal hin. Ich muss aber auch sagen, was ich ganz schön finde, dass, also zwischen diesen ganzen Beton, diesen ganzen Asphalt, dass da trotzdem sehr viel Grün dazwischen gepflanzt wird.
Also viele, viele Grünpflanzen, generell viele Bäume, Bäumchen, genau wie du schon gesagt hast, der Hügel da hinten. Also um das so ein bisschen auszugleichen, so ein bisschen Balance ist da. Ich muss sagen, mir ging es am Anfang so wie Anne. Ich dachte mir so, okay, aber umso länger ich da hinschaue, finde ich irgendwie, sieht die Stadt ganz nett aus.
Hast du schon gesagt, wie groß die ist? Weil sie sieht relativ groß aus, aber wahrscheinlich, wenn das jetzt in der Nähe von Mexico City ist, ist es wahrscheinlich noch eine kleinere Stadt. Ja, also im Vergleich zu Mexiko City ist es eine kleinere Stadt, aber trotzdem zählt sie als Großstadt. Ich komme gleich dazu, wie viele Menschen da leben.
Aber das Besondere ist wirklich, dass sie so ein bisschen eingefasst ist von diesen Bergen und man wunderschöne Ausflüge machen kann von da. Ich habe mich ein bisschen umgeguckt im Internet, was man in Planet Pantla alles so machen kann. Und da waren auf jeden Fall viele Wanderungen, die einem vorgeschlagen wurden.
Das ist bestimmt mindestens ein Whitewater-Rafting-Anbieter. In Kleine Pantler leben im Jahr 2021 ca. 670.000 Menschen. Doch immer wieder kommt es hier und in anderen Teilen des Landes zu vermissten Fällen. Über 23.500 Frauen gelten offiziell als verschwunden. Die Dunkelziffer ist noch höher. Das weiß Bruno, als er seine Frau am Abend des 14. Mai 2021 auf der nächstgelegenen Polizeistation als vermisst meldet.
Hier ist er hingefahren, nachdem er die Töchter bei Verwandten untergebracht hat. Und auch von der Vermisstenanzeige habe ich ein Foto für euch. Vielleicht ganz kurz, also die Überschrift lautet Dringlichkeitsbericht, Achtung Newsletter, Personen nicht aufgefunden, helfen sie uns, sie zu finden. Und dann eben alles, was ihr darunter seht, könnt ihr auch gerne mal sagen, was ihr für Gedanken habt, was euch auffällt.
Also eine sehr kleine Frau mit 1,55. Das ist glaube ich auch das Einzige, was ich jetzt da auf Spanisch herauslesen konnte. Ich war auch gerade sehr stolz auf mich. Ja, tschüss, tschüss. Wie alt ist sie nochmal, Lilly? 34. Okay, ich finde, sie sieht sehr jung aus auf dem Foto. Ich würde mich da Anna anschließen. Mein erster Impuls war auch, sie sieht relativ jung aus.
Sie hat so braune Haare, die etwas dicker fallen. Ich habe erst gedacht, ob das eine Dreadlock ist, die da hängt. Aber ich glaube, das wird es nicht sein. Ich glaube, das ist einfach das Licht. Sie hat so mandelförmige braune Augen und sie hält da ein Kind. Wäre jetzt mein erster Gedanke. Also das Kind, wenn das ein Kind ist, ist abgeschnitten links neben ihr.
Aber ich habe das Gefühl, da ist noch jemand, weil sie sich so anlehnt oder sich so ranschmiegt. Und ich finde, sie lächelt fast ein bisschen schüchtern in die Kamera, oder? Also das ist jetzt nicht so der super selbstbewusste Blick, sondern sie sieht eher so ein bisschen schüchtern, ein bisschen zurückhaltend, aber gleichzeitig auch total lieb aus. Das stimmt.
Wie geht es euch denn mit der Tatsache, dass er nach Hause kommt, seine Frau nicht vorfindet und sie sofort als vermisst meldet? Also klar ist das auffällig, vor allen Dingen, wenn sie verabredet waren oder sie immer zu Hause ist und ihn in Empfang nimmt und so weiter und so fort, aber glaubt ihr, der hatte irgendwie schon eine Vermutung, dass was nicht stimmen könnte oder wie schätzt ihr das ein, dass er sofort eine Vermisstenanzeige aufgibt?
Also meine allererste Reaktion war, dass das vielleicht ein bisschen übertrieben ist, jemanden sofort als vermisst zu melden. Ich meine, dann hast du die Zahl vorgelesen, wie viele Frauen vor allem vermisst werden. Ach, da kann ich schon verstehen, dass wenn das so bekannt ist in der Umgebung, dass man sich dann Gedanken macht und die Kinder waren ja alleine zu Hause, richtig?
Ich weiß gerade nicht, wie alt die waren, ob du das schon gesagt hast, weil je nachdem kann man ja auch nochmal abschätzen, ob das auffällig ist oder ob das zu teenies. 04 und 08, okay, dann würde ich mir auch Gedanken machen, dass die Mama nicht zu Hause ist, weil wahrscheinlich hätte man Kinder in dem Alter nicht unbedingt alleine gelassen.
Hattest du gesagt, in welchem Jahr das sich zugetragen hat, 2021? Also, weil, ich hatte jetzt überlegt, wäre das jetzt ganz früher, so, keine Ahnung, 1970er Jahre, dann fällt es ja, also ganz früher, okay, aber auf jeden Fall, dann ist es ja auch deutlich schwieriger, sich abzusprechen. wer wo ist. Aber heutzutage fällt es ja wirklich viel, viel einfacher zu sagen, ey, ich bin hier noch unterwegs.
Ich bin da und da jetzt angekommen. Ich vermute auch, dass viele Paare sich das halt zunutze machen und dann entsprechend auch einfach, damit sie Bescheid wissen, was passiert und wo auch die andere Person ist, sich genau das schreiben. Meine erste Intention war auch das, was Anne gesagt hat. Besonders auch, weil du so natürlich gefragt hast, Lilly, so von wegen kommt euch das komisch vor? Natürlich kommt einem das erstmal komisch vor.
Aber vielleicht ist es ja so ein Pärchen, was sich genau immer updatet, wo wer gerade ist und wer was macht, so gesehen. Und ihm das halt deswegen fehlt und er sofort sagt, okay, irgendwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Die technischen Möglichkeiten dieser Tage können wir uns auf jeden Fall schon mal merken.
Super, dass du die angesprochen hast, Patrick. Dazu kommen wir gleich. Es ist jetzt auf jeden Fall erstmal so, dass Bruno auf der Polizeiwache ist und auch bei seinen Kollegen ist, weil er selber ist ja auch Polizist und sie als vermisst meldet. Und er hat aber noch einen anderen Wunsch und zwar bittet er seine Polizeikolleginnen auch, ihm einen Gefallen zu tun, denn er hat über die Funktion Find My iPhone gesehen, an welchem Ort das Handy seiner Ehefrau zuletzt Signale gesendet hat und zwar aus einer bestimmten Straße im Nordwesten der Stadt und das ist das Letzte, was er von ihr sehen konnte.
Und er bittet jetzt seine KollegInnen, Zugang zu den Überwachungskameras der Straße zu bekommen. In Mexiko ist es nämlich so, dass einige Städte mit Kameras überwacht werden, um die Sicherheit in den Städten zu verbessern. So auch in kleine Pandler und das weiß er natürlich. Und er möchte jetzt Zugriff auf die Überwachungskameras haben.
Und tatsächlich erlauben seine KollegInnen das und beschließen, die Vorschriften zu umgehen und ihm Zugang zu gewähren. Und deshalb macht er sich noch am selben Abend ran und sichtet stundenlang die Bilder von dieser Straße und erkennt dann auch plötzlich seine Frau. Auf den Überwachungsbildern ist nämlich zu sehen, wie Reina gegen 10 Uhr morgens an einer Apotheke vorbeigeht.
Dabei trägt sie Jeans, eine hellblaue Jacke und eine hellbraune Handtasche. Bruno weiß, was zu tun ist und gleich am nächsten Tag will er in diese Straße fahren und in den ganzen angrenzenden Geschäften nach weiteren Informationen suchen. Er will seine Frau finden und er weiß auch, dass das ein bisschen dauert, wenn das jetzt alles über den offiziellen Weg geht, denn da muss erstmal die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden und so.
Es braucht Belege dafür, dass sie wirklich verschwunden sein könnte. Ja, er will das einfach so schnell wie möglich machen und vor allen Dingen einfach auf eigene Faust. Ich habe auch ein Foto von Bruno dabei. Man erkennt zugegebenermaßen nicht super viel. Ihr werdet gleich sagen, warum, aber ihr sollt natürlich trotzdem einen Eindruck von diesem Mann bekommen.
War das das einzige Foto von ihm oder? Ja. Man erkennt ungefähr gar nichts, weil er eine Maske trägt. So eine Maske, die man auch zu Corona-Zeiten aufhatte. Eine weiße, die sein halbes Gesicht verdeckt. Und das restliche Gesicht wird von einer großen Sonnenbrille verdeckt. Deswegen sieht man im Grunde gar nicht so viel von ihm.
Stimmt, es war ja Mai 2021. Das war ja Corona-Hochzeit. Ja, das Einzige, was man irgendwie sieht, ist, dass er, finde ich, ziemlich große Ohren hat, oder? Also das ist das Einzige, was er daraus ziehen kann. Ja. Oder die Ohren werden nochmal akzentuiert durch diese Maske, die die Ohren nach vorne ziehen.
Ich meine, es ist schwer zu sagen, aber er sieht älter aus. Also ich würde ihn jetzt auf Mitte 40, Ende 40 schätzen. Er ist auch über 40. Okay, da war ich ja ziemlich gut. Ansonsten trägt er eine schnelle Brille, eine schnelle Sonnenbrille und hat relativ kurzes zurückgegeeltes Haar, würde ich sagen.
Also er sitzt in einem Auto, hinten sitzen auch noch Personen drin. Sieht aus, als hätte das irgendwie jemand so mit so einem Teleobjektiv vom Dach geschossen und gerade so zufällig doch ins Auto fotografiert. Wäre spannend zu wissen, wo das Bild herkommt. Was ich mich die ganze Zeit frage, Lilly, dieser Podcast heißt ja Foodcrimes.
Wo das jetzt hier ins Spiel kommt. Ach stimmt, wir haben ja, es ist ja ein Foodcrimes-Podcast. Das ist ja dumm jetzt. Das ist das, was Patrick meinte, immer mal ein bisschen was verändern. Ja, richtig. Einfach das Hauptthema umgehen. Ich finde es schade, dass man so gar keine Emotionen aus seinem Gesicht ablesen kann, weil das ja eben alles verdeckt ist.
Also ich weiß nicht, woher diese Meinung jetzt bei mir kommt, aber ich finde, er sieht ernst aus, obwohl man ja eigentlich gar nichts erkennen kann. Wisst ihr, was ich meine? Also ich finde, es sieht nicht so aus, als ob er unter der Maske breit grinsen würde. Auf mich hat der so einen Eindruck gemacht wie so ein humorloser Polizist so ein kerniger, Polizist, der durchgreift und wenig lacht finde ich auch und das ist auch das einzige Foto, was ich von diesem Mann kenne ich habe natürlich noch ein paar andere Informationen, zu seinen Emotionen kommen wir gleich noch Anne, da kann ich dich vielleicht schon mal beruhigen da lernen wir ihn gleich dann doch nochmal ein bisschen besser kennen aber Flo, für dich schon mal die Info ist ein Foodcrime Das habe
ich natürlich nicht vergessen. Es würde nur schon zu viel vorwegnehmen, wenn ich das am Anfang schon... Kommentiert hätte. Okay, also wir haben mittlerweile Samstag, den 15. Mai und Bruno fährt in die Straße de los Ceresos und bittet nahegelegene Geschäfte, ihm auch ihre Überwachungskamera- Bilder zu zeigen.
Er muss herausfinden, wohin seine Frau gestern Morgen gegangen ist. In welche Richtung? Ob jemand bei ihr war? Was für einen Eindruck sie gemacht hat? Ob sie gestresst war? Verängstigt? Die umliegenden Geschäfte versorgen Bruno auch mit den Bildern und er kann erkennen, dass sie sich aus der Straße kommend in Richtung Norden aufmacht.
In Richtung Lomas de San Miguel. Eine kleine Siedlung, in die sie eigentlich nur geht, um bei einer bestimmten Person Produkte für ihr Geschäft zu kaufen. Reina betreibt nämlich einen kleinen Laden für Handy-Zubehör. Manchmal kauft sie bei einem 72-jährigen Mann Produkte zu günstigen Preisen, die sie dann wiederum in ihrem Laden verkauft.
Immer mal wieder hat der ältere Herr Ladekabel, Akkus, Handys oder weiteres Zubehör, dass er günstig an Reina verkauft. Bruno kennt den Herren, sein Name ist Andres Mendoza. Er weiß sogar, wo er wohnt. Vielleicht weiß er ja mehr. Also fährt er am 15. Mai gegen 20.30 Uhr zu Andrés Mendoza nach Hause. Er hat seine Schwägerin und seine Schwager dabei, die ihm bei der Suche nach seiner Frau Reina helfen sollen.
Das Haus von Mendoza liegt in der Calle Margaritas und sieht neben dem auffälligen hellblauen Garagentor ziemlich bescheiden aus. In dem kleinen Wohnhaus leben neben Mendoza noch drei weitere Personen, die jeweils ein eigenes Zimmer mieten. Die Räume gehen alle vom Innenhof ab. Mendoza lässt Bruno und die beiden anderen widerwillig auf das Grundstück.
Wo Reina ist, wisse er nicht. Doch Bruno ist ungehalten und will ins Haus. Und was jetzt kommt, ist ein bisschen unterschiedlich übermittelt. Fest steht auf jeden Fall, Bruno gelangt irgendwie in das Haus. Manche Quellen sagen, dass Brunos Schwager Mendoza festgehalten habe, damit er Bruno nicht davon abhalten konnte, ins Haus zu gelangen.
Und andere sagen, dass Mendoza ihn freiwillig ins Haus gelassen hat. Bruno betritt jetzt also das Gebäude und muss seine Taschenlampe anschalten, weil das Licht aus ist. Er leuchtet in jede Ecke der Wohnung und ist fassungslos. Kisten und Pakete stapeln sich und ein stechender Essiggeruch erreicht seine Nase.
Nach verdorbenem Essen riecht es auch. In der Dunkelheit erkennt er, dass Licht durch die Dielen in einer Ecke des Schlafzimmers scheint, so als sei unter der Ecke, auf der eine schmutzige Matratze liegt, noch ein Raum. Ein versteckter Keller vielleicht? Bruno schiebt die Matratze und ein paar Kisten zur Seite und findet eine kleine Holztür im Boden.
Er macht sie auf und entdeckt tatsächlich einen Kellerraum, beleuchtet von ein paar Glühbirnen. Er muss nur noch die wackelige Holztreppe hinuntergehen. Aber etwas hält ihn auf. Von unten zieht ein starker Verwesungsgeruch herauf, der so krass riecht, dass es Bruno schwerfällt, weiterzumachen. Aber er muss, denn er will seine Frau finden.
Mittlerweile hat er seinen Chef am Telefon, der ihn gebeten hat, ihn über den Fortschritt seiner Ermittlungen zu informieren. Was immer sich hier unten im Keller befindet, er muss es herausfinden, also steigt er die Stufen hinab. Und direkt das Erste, das er sieht, ist ein menschlicher Körper, der auf einem Tisch liegt.
Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen, aber der Anblick ist sehr verstörend, denn die Haut ist abgezogen und der Körper liegt in Einzelteilen auf dem Tisch und Bruno traut sich gar nicht, sich hier unten noch weiter umzusehen. Zu groß ist die Angst, dass es sich bei dem Körper, der hier vor ihm liegt, um den Körper seiner Frau handeln könnte, aber das kann er zu dem Zeitpunkt gar nicht erkennen.
Er ist aber der Einzige, der die Sache hier gerade aufklären kann. Oben warten sein Schwager, seine Schwägerin und Mendoza darauf, dass er wieder nach oben kommt. Er muss sich weiter umsehen und dann entdeckt er die Handtasche seiner Frau. Und jetzt hören wir eine Aufnahme von Bruno, wie er mit seinem Chef telefoniert.
Hier ist deinem Brot. Das ist mein Brot. Das ist mein Brot. Hier sind dein Brot. Pasame dein Brot. Das ist dein Brot. Spass. Spass. Spass. Spass. Spass. Und auch wenn ihr kein Spanisch könnt, versteht ihr ja vielleicht so ein bisschen, in welchem Zustand er sich gerade befindet. Er ist komplett außer sich und kann das nicht glauben, was er da sieht, würde ich denken, ohne jetzt irgendwas zu verstehen.
Ich finde es auch immer wieder krass, wie du ja schon gesagt hast. Ich habe auch kein einziges Wort verstanden und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich genau weiß, was da gerade los ist. Allein durch die Emotionen, die er da gerade hatte, weil er wirklich so, ich weiß nicht, ob es hysterisch das richtige Wort ist, aber man weiß auf jeden Fall, was auch immer er da gerade gesehen hat, wird ihn bis zum Ende seines Lebens verfolgen.
Ja, ich kann ja vielleicht mal übersetzen, was er da sagt. Er sagt erst, also das ist ihre Tasche. Dann schreit er, also das ist meine Frau, das ist ihre Tasche, das ist meine Frau. Und am Ende schreit er ganz laut, also hier sind ihre Füße. Das macht er, also das erlebt er alles, während er mit seinem Chef am Telefon ist und in diesem Kellerraum ist und jetzt ist sich Bruno sicher, seine Frau Reina ist tot und sie wurde von dem Mann, der oben auf ihn wartet, getötet.
Die Verstärkung macht sich natürlich direkt auf den Weg in die Calle Margaritas. Und was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt, das hier ist erst der Anfang einer sehr grausamen Geschichte. Nee, von den Kindern fehlt auch noch jede Spur, ne? Nee, die Kinder sind bei Verwandten. Ach so, die Kinder sind bei Verwandten.
Das habe ich kurz vorhin in einem Nebensatz gesagt. Also bevor er da auf eigene Faust angefangen hat zu ermitteln, hat er die Kinder bei Verwandten untergebracht. Und nur noch für mein Verständnis. Also er hat jetzt seine Frau oder Überreste seiner Frau in diesem Keller gefunden bei dem Typen, der der Frau das Handy-Zubehör verkauft hat, richtig?
Ja, okay. Der, der ihn erst nicht reinlassen wollte, wo es die beiden unterschiedlichen Berichte gab, ob er freiwillig ihn reingelassen hat oder durch Zwang. Als die Beamten anrücken, ist Bruno völlig außer sich, denn er hat noch mehr im Keller gefunden. Und ich erspare euch jetzt wirklich die ganz, ganz schlimmen Details, aber sämtliche Körperteile, das Gesicht, Haare, Eingeweide und so weiter und so fort sind säuberlich voneinander getrennt worden.
Wie sind denn die Haare getrennt worden? Wie so ein Skalb? Ja. Oh, wow, okay. Bruno führt die Beamten in den Keller und auch die kommen erstmal überhaupt nicht klar auf das, was sie dort vorfinden. An einem Seil, das an zwei Nägeln befestigt ist und das quer durch den Raum verläuft, hängen riesige Stücke menschlicher Haut.
Der Geruch da unten ist kaum auszuhalten. Und obwohl die Leiche zerstückelt und das Gesicht entfernt wurde, sind sich eigentlich alle sicher, dass es sich bei der Leiche um Reina, Brunos Frau, handeln muss. Es ist mittlerweile nach 21 Uhr. Mehr als eine halbe Stunde ist vergangen, seitdem Bruno bei Mendoza eingetroffen ist.
Das Ganze hat in der Gegend natürlich für Aufsehen gesorgt. Nachbarinnen und Nachbarn kommen, es wird wuselig, manche schreien, dass Mendoza freigelassen werden soll, der mittlerweile von mehreren Polizisten festgehalten wird. Niemand weiß hier gerade, was passiert ist. Dringend tatverdächtig ist natürlich nur einer, Andres Mendoza.
Aber hatte der 72-jährige Mann die junge Frau wirklich umgebracht? Mendoza wird vorerst mitgenommen und erst vier Stunden später kommen weitere Polizeibeamte, die eine weitere Untersuchung in Mendozas Haus vornehmen. Viele Schaulustige haben sich vor dem Haus versammelt, schnell machen Gerüchte Umlauf, Mendoza wurde festgenommen, aber wieso?
Der ältere Mann hatte sich doch noch nie etwas zu Schulden kommen lassen. Die Nachbarinnen und Nachbarn sind überrascht, denn er ist ruhig, still und ein sehr hilfsbereiter Mann. Er beteiligt sich aktiv an Bürger- und Nachbarschaftstreffen. In dem Viertel. Er setzt sich für benachteiligte Menschen ein.
Als er noch jünger war, hat er Fußbälle für Straßenkinder organisiert, hat Lebensmittel und andere Notwendigkeiten an Familien ausgeteilt, hat sich für eine bessere Infrastruktur und höhere Sicherheit im Viertel eingesetzt. Und er hilft Menschen bei Behördengängen. Dass dieser Mann in diesem Alter eines Mordes verdächtigt wird, ist unlogisch.
Und auch von ihm habe ich ein Foto, was ihr euch gerne anschauen könnt. Und Flo, das ist eine starke Reaktion, die ich dann in deinem Gesicht sehe. Ich weiß nicht, er hat was Rohes. Also, wenn du sagst, er hat sich noch nie was zu Schulden kommen lassen, etc. Ich glaube das natürlich, aber mein erster Gedanke war, dem möchtest du jetzt auch nicht nachts auf der Straße begegnen.
Ja, ich bin auch zwiegespalten. Also, ich habe gleichzeitig Angst vor ihm. Und könnte mir aber vorstellen, dass man sich in seiner Gegenwart auch wohl fühlt. Er lächelt jetzt nicht auf dem Foto. Er schaut, ja, relativ neutral, fast schon... Nee, grimmig schaut er eigentlich nicht. Er schaut... Ich weiß nicht, Resting-Bitch-Face vielleicht. Ich finde es ein bisschen herausfordernden Blick, so ein bisschen so, was willst du?
Ja, also je nachdem, wie man seine Vergangenheit framet, hätte ich eben Angst vor ihm oder würde ihn sympathisch finden. Ich weiß nicht. Gerade eher mehr Angst. Ja, ich glaube, das ist jetzt auch gerade, weil wir das sehr aus dieser Perspektive von dem gerade Erzählten betrachten. Ich finde nämlich, wenn ich versuche, das rauszuarbeiten, dann die grauen Haare, wenn er denn jetzt noch lächeln würde auf dem Bild, er hat ein sehr quadratisches Gesicht, man sieht, dass er auch schon ein bisschen älter ist, älteren Leuten gebe ich persönlich eigentlich immer noch mal.
Ich will jetzt nicht sagen Benefit of the Doubt, aber auf jeden Fall bin ich den grundsätzlich positiver gegenüber eingestellt. Und deswegen sage ich, wenn ich den einfach jetzt nur so auf der Straße treffen würde, ich würde dem schon vertrauen. Und ich kann schon auch nachvollziehen, warum sich Leute von ihm haben helfen lassen.
Und wenn ihr euch jetzt in die Situation hineinversetzt, also stellt euch so ein kleines Viertel in der Großstadt vor, alle kennen sich. Und da kommt nachts die Polizei und ihr hört, da wurde irgendwie der ältere Nachbar festgenommen, den alle kennen, weil er mega hilfsbereit ist. Wie stellt ihr euch das gerade vor? Also ich glaube, ich würde das erstmal gar nicht glauben, wenn mein Nachbar, also er in dem Fall, verhaftet wird.
Und für mich ist er der liebe, hilfsbereite, ältere Typ. Dann wäre ich, glaube ich, erstmal sehr skeptisch und würde von einem Missverständnis ausgehen. Oder? Was meint ihr? Ich sehe es genauso wie du, Anne. Ich glaube, dass die ganzen Nachbarn, Nachbarinnen, alle sagen von wegen, oh nein, warum bringen die den jetzt weg?
Der hat uns immer geholfen. Aber gleichzeitig, so eine Leiche riecht doch. Also irgendjemand muss doch was mitbekommen haben. Ja, wenn die im Keller ist. Ja, aber trotzdem. Ich bin der Meinung, wir hatten auch mal irgendwann einen Fall. Ich weiß gar nicht mehr, wann das war. Da hatte auch jemanden vielleicht im Tiefkühler unten oder so versteckt.
Und eine Frau oben hatte das so gerochen. Kann auch sein, dass ich jetzt ganz viele Sachen durcheinander bringe. Aber sie hatte dann halt so auch voll lange gesagt, da ist irgendwas und ihr hat halt niemand geglaubt. Und deswegen könnte ich mir gleichzeitig auch vorstellen, dass trotzdem auch ein paar Leute sagen, okay, ich habe den auch schon immer komisch gefunden.
Ich habe da das ein oder andere, vielleicht kommen sie eben jetzt auf die Schliche. Aber du gehst ja wahrscheinlich nicht davon aus, dass jemand eine zersetzte Leiche im Keller hat, oder? Wenn irgendwas komisch riecht, dann gut, wir machen einen True Crime Podcast. Vielleicht sind wir noch mal ein bisschen skeptischer als andere Menschen, keine Ahnung.
Aber ich würde vielleicht glauben, dass der Nachbar irgendwie ein Schwein geschlachtet hat und deswegen riecht das da jetzt noch ein bisschen unangenehm. Aber ich würde nicht von einer Leiche ausgehen, wenn ich irgendwas rieche. Ich weiß es nicht. Ja, also man geht natürlich nie vom Schlimmsten aus, absolut.
Ihr habt sehr gute Punkte genannt. Merkt euch die gern mal, was das Thema so Achtsamkeit von Nachbarn angeht und Gerüche oder ein geschlachtetes Schwein. Aber erstmal zurück zu Andres Mendoza, damit wir ihn vielleicht ein bisschen besser kennenlernen. Er kommt im November 1949 in einem kleinen Dorf mit etwas über 400 EinwohnerInnen in Oaxaca zur Welt.
Er wächst mit seinen Geschwistern in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater ist ein äußerst gewalttätiger Alkoholiker, der die Familie schlägt, wenn er betrunken ist. Trotzdem ist der Vater im Dorf total beliebt, denn er gilt als intelligent und charismatisch und die Nachbarn wenden sich an ihn, um alle möglichen Probleme zu lösen.
Mendoza begleitet seinen Vater oft zu treffen mit dem Bürgermeister, bei dem sie über die Probleme der Gemeinde sprechen. Wahrscheinlich hat er sich da einiges abgeguckt, denn später wird er ja selber politisch aktiv und hilft in seiner Nachbarschaft. 1962 stirbt der Vater an den Folgen seines Alkoholismus und Mendoza, damals 13, geht nach Oaxaca City, um in einem Sägewerk zu arbeiten.
Weil er weder lesen noch schreiben kann, besucht er mit 16 eine Abendschule und schneidet dort sehr gut ab, kann die Sekundarschule aber aus Geldgründen nicht abschließen. Deswegen entscheidet er sich dazu, erstmal zu arbeiten und Geld zu sammeln und fängt in einer Kunststofffabrik an, dann auf dem Bau, dann verkauft er Second-Hand-Kleidung und ist sogar als Metzger in einem Schlachthof in Tlalne-Pandla tätig.
In dieser Zeit lässt er sich auch in der Calle Margaritas nieder. Alle Menschen um ihn herum sind sich einig, er ist freundlich und hilfsbereit, auch wenn seine Kontakte meist oberflächlich bleiben. Er war nie verheiratet, hat keine Kinder und auch keine engen Freunde. Zwar gibt er an, sich im Laufe seines Lebens mit ein paar Frauen zusammengetan zu haben, aber eine richtig feste Beziehung ist er nie eingegangen, weil er glaubt, Frauen würden ihn verachten oder betrügen.
Das zumindest erzählt er den Ermittlerinnen und Ermittlern, die ihn am 15. Mai 2021 fest und fern nehmen. Aber das ist nicht das Einzige, das er ihnen erzählt. Denn unmittelbar, nachdem er auf dem Polizeipräsidium angekommen ist, gibt er eine erschreckende Erklärung ab. Er gesteht sofort den Mord an Reina González.
Und er behauptet, seit Anfang 1990 etliche Menschen getötet zu haben. Aber wie kann es sein, dass das bis heute nicht aufgefallen ist? Die Ermittlungen auf dem Grundstück von Mendoza beginnen. Jeder Winkel im Haus und im Innenhof wird untersucht, denn der Mann hat ja angegeben, dass er sehr, sehr viele Menschen getötet hat und irgendwelche Beweise wird es dafür doch wohl geben.
Und dann gibt es traurige Gewissheit. Bei dem Körper, den Bruno in Mendozas Keller gefunden hat, handelt es sich tatsächlich um den seiner Ehefrau. Aber das war es noch nicht. Im ganzen Haus werden Blutflecken auf Boden und Wänden gefunden. In den Kisten im Haus findet die Polizei Taschen, Kleidung, Damenschuhe, Ausweise, Handys und Handizubehör.
Und Notizbücher. In den Büchern hatte Mendoza einige Sachen akribisch dokumentiert. Informationen über seine Opfer. Einschließlich ihres Alters, des Tages und der Uhrzeit ihres Todes, ihres Gesamtgewichts und des Gewichts der Teile, die er von ihren Körpern abgeschnitten hat. Mendozas Haus sieht aus wie in einem Horrorfilm. Neben den Notizbüchern und den Gegenständen, die man Frauen zuordnen würde, findet die Polizei mehrere Bücher über Anatomie und jetzt kommen wir auch zum Thema Food Crimes.
Sie finden Stücke von menschlichem Fleisch, Blut, Organe und andere Körperflüssigkeiten im Kühlschrank. In einem Behälter im Kühlschrank finden sie menschliche Nieren, daneben ein Glas mit Zungen, Tassen mit Blut und Pfannen und Teller mit Resten von angefressenen Fleischstücken. Sogar Tortillas mit Chili und Menschenfleisch finden sie.
Mendoza hatte seine Opfer nicht nur getötet, sondern auch gegessen und alles dokumentiert. Also niedergeschrieben dokumentiert oder auch fotografisch. Nicht nur das. Sie finden auch eine Sammlung von vielen Fotos toter Frauen und VHS-Kassetten mit verstörenden Bildern und Videos, auf die ich jetzt glaube ich nicht näher eingehen muss, aber fest steht nach all dem, was sie finden, dass Mendoza sehr viele Menschen getötet hat, hauptsächlich Frauen und sie gegessen hat.
Gibt es auch eine sexuelle Komponente in dem Ganzen? Er hat sich auch sexuell an den toten Körpern vergangen. Boah, das ist so schlimm, dass ich gar nicht weiß, was ich dazu sagen soll. Das ist, finde ich, wieder mal so ein Fall, wo ich einfach nur riesigen Respekt vor den Polizeikräften habe, um ehrlich zu sein.
Weil wenn die das alles auswerten müssen, die wissen ja nicht, was da noch alles kommt. Und dann siehst du auf einmal diese Videos. Du denkst, okay, das reicht schon aus, dass wir in dieser Wohnung diese ganzen Körperteile finden und dann findest du noch die Videos, die überhaupt noch die ganze Bandbreite dieses Grauens überhaupt darstellen und ich weiß nicht, wie diese Menschen das denn im Nachgang verarbeiten können.
Und ich hoffe, die haben wirklich gute Therapie bekommen dafür. Und ich hoffe auch, das mag jetzt für viele vielleicht belanglos rüberkommen, aber ich hoffe wirklich, dass du heute nicht sagst, dass er auch noch irgendwie an seine Nachbarn das auch noch weitergegeben hat. Dass es so schlimm genug schon ist, dass er das gegessen hat, aber dass er das dann nicht auch noch den Nachbarn angetan hat.
Dass der den Tortillas gemacht hat mit Menschenfleisch drin. Elie bleibt stumm. Ja, das werde ich gleich aufklären. Na, vor allem, weißt du, ich finde, es ist auch so, dass eine den Frauen das überhaupt anzutun, was er gemacht hat, aber dann irgendwie noch Next Level, wo es eigentlich kein Next Level mehr geben sollte, dass er das Ganze auch noch dokumentiert hat.
Also, ja, das macht es irgendwie noch so viel absurder, dass er das aufgeschrieben hat, dass er Fotos gemacht hat, Videos sogar, also, hä? Hä? Also, ja, ihr merkt schon, ich stotter hier vor mich rum, da fällt mir wirklich nichts ein. Das ist einfach nur super, super grausam. Und also hat er das gemacht, um das irgendwie schriftlich zu haben und sich jedes Mal daran ergötzen zu können?
Oder warum dokumentiert man das auch noch? Ja, also der Verdacht liegt nahe, dass er das dokumentiert hat, damit er sich im Nachgang nochmal daran erfreuen, in Anführungszeichen kann. Weil du vorhin angesprochen hattest, wie konnte das nicht auffallen, dass der jahrelang so viele Menschen rumgebracht hat.
Ich glaube, in Mexiko ist es, wie du am Anfang schon angesprochen hast, ist leider nichts Ungewöhnliches, dass immer mal wieder Leute verschwinden. Du hast einfach riesige Kartelle, die Leute einfach verschwinden lassen. Ich habe die Zahl irgendwann mal gelesen, wie viele Leute in Mexiko jedes Jahr verschwinden. Und das ist eine riesige Zahl.
Das heißt, wahrscheinlich gibt es für viele, die Familienangehörige dann verlieren oder die verschwinden, das als Erklärung. Weil auch da sozusagen nicht in irgendeiner Form dann irgendwo Ansatzpunkte zu Kartellen zu haben, ist wahrscheinlich, oder es haben wahrscheinlich einfach sehr viele, dass das da eine schnelle Erklärung ist.
Gleichzeitig, ich meine, in so einem Dorf, die Leute müssen ja irgendwie in das Haus gekommen sein, ohne dass das irgendjemand mitbekommen hat. Ja, also es ist kein Dorf, es ist ein Stadtteil in dieser Großstadt. Aber die Leute kennen ihn ja, also sozusagen das, was du angesprochen hast, er ist ja jetzt auch kein Einzelgänger, der zu niemandem Kontakt hat und den nie jemand irgendwie sieht.
Ich habe mich auch gefragt, also er wurde ja verhaftet, weil er des Mordes an Brunos Frau verdächtigt wurde. Warum hat er alle anderen Morde sofort gestanden? Also ja, vielleicht hätte die Polizei das früher oder später eh selbst rausbekommen, gerade wenn er so viel dokumentiert hat. Aber warum hat er von sich aus sofort alles zugegeben? Ich könnte mir halt vorstellen, dadurch, dass er das ja auch noch alles dokumentiert hat, so wie Lili gesagt hat, sich das später halt nochmal immer wieder angucken kann, dass er auf eine ganz krude Art und Weise da wahrscheinlich sogar stolz drauf ist.
Ja, hat es ja auch schon gegeben, in anderen Fällen, über die wir gesprochen haben, es stimmt. Ja, genau. Ja, also es sind Mutmaßungen, weil ich kann dir das jetzt nicht beantworten in dem Sinn, dass er das gesagt hat, warum er ihnen das mitgeteilt hat, Anne, oder dass die Polizei irgendwie gesagt hat, okay, im Verhör hat er das zugegeben, weil XY, das kann ich nicht sagen, aber entweder ist es der Aspekt, den Patrick meinte, dass er stolz darauf war auf seine Taten, andererseits war ihm wahrscheinlich bewusst, dass das Haus untersucht und durchsucht wird und die eh alles finden werden, sodass er vielleicht vorher schon mal Wind aus den Segeln nehmen wollte.
Das sind zwar nur Mutmaßungen, aber könnten Erklärungen dafür sein. Ja, okay. Und nachdem die Gerichtsmediziner und Beamten alle Spuren menschlicher Überreister aus dem Inneren des Hauses von Andrés Mendoza geborgen haben, wird das gesamte Gelände umgegraben. Denn die Ermittler haben zwar mittlerweile ein paar Namen durchgefundene Ausweisdokumente, aber um festzustellen, wie viele Menschen Mendoza wirklich getötet hat und was sich auf seinem Grundstück abgespielt hat, müssen sie wirklich alles durchsuchen, auch den Boden unter ihren Füßen.
Und so beginnen die Ausgrabungen. Und ich habe ein Foto für euch von der Szenerie, die sich vor dem Haus abspielt, also die Straße und dann das blaue Tor zu seinem Haus, damit ihr einen Eindruck bekommt, auch wie die Dimensionen in diesem Viertel sind, nämlich nicht besonders groß, meiner Meinung nach.
Also das nochmal so zum Thema Nachbarschaft und das, was ihr da seht, so sah das da tagelang aus, also die Straße war abgesperrt und, ständig sind Menschen von der Spurensicherung rein und raus gelaufen und so habe ich mir das irgendwie vorgestellt, den Straßenzug, so sah der in meinem Kopf gerade aus, als ich meinte, so wie hat er die Person da rein und raus gebracht, weil.
Das ist ja so, da kommst du ja nicht einfach so nach Hause mit einem Körper in der Tasche, also die Leute, nehme ich an, sind dort bewusst, reingegangen und haben wie Reina dort mit dem Mann oder sind mit dem irgendwie in Kontakt gewesen. Das ist wahrscheinlich ein guter Punkt, ja. Die Leute, du hast es ja vorhin gesagt, Lilly, denen er geholfen hat, vielen hat er geholfen, vielen hat er geholfen, aber die hat er auch umgebracht vielleicht.
Also ja, vielleicht sagen wir noch ganz kurz, wie es da aussieht. Es ist ein Straßenzug mit, ich würde sagen, zweistöckigen Häusern, die dicht an dicht stehen, Und wer schon mal in Zentralamerika war, ich finde es so sehen ganz viele Städte aus, die, oder es ist jetzt keine riesige Stadt, aber viele Straßenzüge sehen so aus.
Ähm, ja. Ja. Und für euer Verständnis nochmal, also man ist durch dieses blaue Tor gegangen und dann war man erstmal in einer Art Innenhof. Und von diesem Innenhof gab es dann verschiedene Räume. Und manche von denen waren ja auch vermietet. Die hat er an andere Menschen vermietet. Und ein paar Türen waren sein Reich.
Ist auch genau dort sein Geschäft, in dem Rainer diese Handy-Zubehörteile gekauft hat? Er hatte kein Geschäft. Er hat, ich weiß nicht, wie die sich kennengelernt haben, dazu habe ich keine Infos. Sie hatte ein Geschäft und sie hat ihn besucht, um Sachen zu kaufen. Aber wahrscheinlich war das eher so ein Handel an der Tür. Okay, aber dafür ist sie vielleicht durch diese blaue Tür, durch das blaue Tor gegangen, um die Teile abzuholen.
Das heißt, sie hat ihm in dem Moment ja voll vertraut. Weil sie es wahrscheinlich schon ganz oft zuvor gemacht hat, dass sie irgendwas bei ihm abgeholt hat. Und dann hat sie es ein zwanzigstes Mal gemacht und ist dann aber nicht mehr rausgekommen. Ja. Was dafür spricht, dass sie da häufiger war, ist ja auch die Tatsache, dass ihr Mann wusste, wo dieser Typ wohnt.
Also als er eins und eins zusammengezählt hat und sich dachte, sie ist abgebogen auf der Straße und in Richtung dieses Viertels gelaufen. Sie muss eigentlich zu ihm gegangen sein. Ja, und er wusste ja direkt, zu welchem Haus er fahren muss. Wahrscheinlich, weil er sie da auch mal hingebracht oder abgeholt hat.
Ja. Also so, wie es da jetzt auf dem Foto aussieht, ging es da tagelang zu. Und der Innenhof, der Küchenboden, alles wird aufgerissen. Und am ersten Tag finden die Ermittlerinnen und Ermittler mehr als 600 Knochenfragmente in Mendozas Haus. Einige Knochen sind fast anderthalb Meter tief vergraben. Sogar in den Wänden des Hauses finden sie menschliche Knochen und es stellt sich heraus, dass Mendoza auch Maurer gewesen war und das Haus und die Zimmer, die er vermietete, selbst gebaut hatte.
Am Ende der gründlichen Suche werden mehr als 4.300 Knochenreste auf dem Grundstück von Mendoza gezählt. Und von ein paar dieser Knochen und einer Kommode im Haus habe ich auch ein Foto. Das zeigt den Zustand im Haus, glaube ich, ganz gut. Und ich glaube, das war es dann auch mit Fotos heute. Ja, würde ich auch sagen.
Man merkt richtig, wie nach jedem Foto die Stimmung immer und immer gedämpfter wird. Boah, das ist schon echt hart. Es ist eine ultra dreckige, eklige Kommode, die wir da gerade sehen, die aussah, als würde sie seit drei Wochen vor einem Berliner Haus stehen zum Mitnehmen. Super abgeranzt und da drauf liegen halt ja wahrscheinlich von den Behörden sortierte Knochen, Knochenteile verschiedener. Ich sehe auch hier zwei Schädel, die dort draufgelegt sind.
Also wenn man nur dieses Foto sieht ohne Kontext und man schaut nur schnell drauf, dann finde ich, sieht es fast aus, als wäre das für ein Museum irgendwie zurechtgelegt worden. Aber nicht, als wäre das bei jemandem zu Hause sichergestellt worden. Und ihr müsst euch vorstellen, also der hatte wirklich überall Knochen.
Der hat die sogar in Blumenkästen vergraben. Also das ganze Haus, das ganze Grundstück war voller Knochen. Wahrscheinlich wollte er auch da die ganzen Knochen in seiner Nähe wissen, oder? Also wenn er so darauf abgefahren ist, sein Werk in großen Anführungsstrichen zu sehen, dann fand er es wahrscheinlich auch geil, dass die ganzen Knochen noch in seiner Umgebung waren und dass Leute zu Besuch gekommen sind, die überhaupt gar keine Ahnung davon hatten, was eigentlich um sie herum so vergraben und versteckt wurde.
Also das ist wirklich unfassbar. Ihr könnt euch ja sicher vorstellen, dass jetzt DNA-Tests gemacht werden und ja, die werden auch gemacht und die ergeben, dass mehr als 90 Prozent der vergrabenen Knochenreste von Frauen stammen. Die übrigen gehören zu zwei Kindern, die möglicherweise ihre Mütter begleiteten, als sie dem Mörder zum Opfer fielen.
Und die Behörden hatten bereits den Verdacht, dass sich Kinderleichen dort befinden müssen, weil sie bei Mendoza auch Turnschuhe von einem Kind, ein Fahrrad und ein Dreirad und verschiedene Spielsachen gefunden hatten. Außerdem werden in den Ausgrabungsstätten noch Knochen eines erwachsenen Mannes gefunden.
Und da vermuten die Ermittler, dass es sich um eine Person handeln könnte, die Mendoza Anfang der 90er Jahre beim Bau des Kellers geholfen hatte und die nach Abschluss der Arbeiten ermordet wurde, damit niemand von ihrer Existenz erfuhr. Die ermittelnden Personen wissen jetzt also im Mai 2021, dass Andrés Mendoza viele Menschen getötet hat.
Nach eigenen Aussagen habe er 1990 seinen ersten Mord begangen, obwohl er weder die Identität des Opfers noch die Details des Verbrechens preisgeben konnte. Das heißt, er mordet seit 31 Jahren. Bei den Ermittlungen kommt auch raus, wie sein Vorgehen war. Er nutzte seine Position in der Nachbarschaft aus, um das Vertrauen von Frauen zu bekommen.
Vor allem Sexarbeiterinnen, die Hilfe bei der Beantragung von Sozialleistungen benötigten, suchten ihn auf. Er nutzte das Vertrauen und die Verletzlichkeit der Frauen aus, die sich an ihn wandten, um Hilfe zu erhalten, indem er ihnen falsche Sozialleistungen oder Arbeitsgenehmigungen versprach. Die meisten dieser Frauen verschwanden einfach spurlos, als sie in seiner Wohnung auftauchten und wurden nicht vermisst.
Mendoza hatte erkannt, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht unbedingt das Interesse der Behörden weckten. Eine verschwundene Sexarbeiterin? Dafür interessierte sich offensichtlich niemand. Als er aber am 14. Mai 2021 Regina González ermordete, änderte sich das Opferprofil komplett. Und das wurde ihm zum Verhängnis.
Aber die große Frage, die jetzt alle umtreibt, ist natürlich, warum das alles? Deshalb werden psychiatrische Gutachten erstellt und er wird mehrfach untersucht und diese Untersuchungen ergeben, dass er ein extrem manipulativer Psychopath war, dem es völlig an Empathie, Schuldgefühlen oder Reue mangelte.
Er war impulsiv, lügnerisch, gefühllos und unfähig, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Und er war ein Frauenhasser. Die etlichen Femizide, also Morde an Frauen aufgrund ihres Geschlechts, waren eindeutig darauf zurückzuführen Ob es daran lag, dass er selbst so große Komplexe und keinen Erfolg bei Frauen hatte?
Möglich Fest steht, dass er frauenfeindlich abartige sexuelle Fantasien hatte, sadistisch war und ein Kannibale. Aber, ihr müsst euch jetzt noch mal kurz festhalten, das war es leider immer noch nicht. Was kann jetzt noch kommen? Was kann jetzt noch kommen, Lilly? Ich kläre jetzt auf, was Patrick eben angesprochen hat.
Die Ermittlungen gehen natürlich weiter und in der Wohnung von Mendoza findet die Polizei ein großes Schild, mit dem Mendoza den Verkauf von Fleisch und Schweineschwarten ankündigte, die laut den Behörden nichts anderes als die seiner eigenen Opfer waren. Anscheinend verkaufte er nicht nur Menschenfleisch an seine Nachbarn, sondern verschenkte auch mit Chili zubereitete Snacks in Plastikschalen oder einen Kilo Beutel mit Fleisch, das von Fett befreit und kochfertig war.
Der Mann versicherte, es handele sich um Schweinefleisch, das er zu einem guten Preis in seiner Heimatstadt gekauft hatte. Einige Nachbarn bestätigen das und müssen feststellen, dass sie unwissentlich Menschenfleisch gegessen haben. Und er hat es ja nicht nur verkauft, sondern er hat es auch verschenkt an Familien, um sich als den großen Helfer darstellen zu können.
Und jede Person, die von ihm Fleisch bekommen hat, kann sich jetzt sicher sein, dass es sich um Menschenfleisch gehandelt hat. Bei der Menge an Opfern muss er das ja auch irgendwie losgeworden sein und das war halt seine Art und Weise, das loszuwerden. Aber wie war es möglich, dass all dies geschah, ohne dass einer seiner Nachbarn jemals etwas Verdächtiges bemerkte?
Und das ist ein tragischer Aspekt an dieser Geschichte, dass es nämlich auch eine Geschichte über die Nachlässigkeit von dieser Gemeinde und der Behörden ist, weil niemand richtig hingesehen hat. Es war so, dass Mendossa sich so einen guten Ruf in dieser Gemeinde und in dieser Siedlung erarbeitet hatte, dass ihn alle für so einen bescheidenen und großzügigen Mann gehalten haben, dass keiner komische Dinge irgendwie weiterverfolgt hätte.
Also es wird jetzt natürlich schon herausgefunden, dass die Leute ihn manchmal gesehen haben, wie er irgendwie blutüberströmt rumgelaufen ist, aber dann hat er eben gesagt, dass er ein Schwein geschlachtet hat. Oder die haben schon auch mitbekommen, dass viele dieser Frauen, die Hilfe von ihm benötigt haben, zu ihm gegangen sind und dann auch nicht mehr gesehen wurden. Aber niemand hat hinterfragt, ob die vielleicht einfach nie wieder aus dem Haus gekommen sind oder was sonst mit denen passiert ist.
Und dieses Bild, was er von sich aufrechterhalten hat, hat natürlich auch so gut funktioniert, weil er weiterhin gute Taten geleistet hat und die Beweise und die Leichen so loswerden konnte und nur noch seine Trophäen zu Hause aufbewahrt hat. Anfang 2022 beginnt der Prozess wegen Mordes an Reina Gonzalez und Andres Mendoza wird für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt, was garantiert, dass er hinter Gittern sterben wird.
Zwischen 2022 und 2024 wurde Mendoza zu weiteren sieben Jahren Haftstrafen wegen der Femizide an weiteren Frauen, die identifiziert werden konnten, verurteilt. Zwischen 1994 und 2021 soll er zwischen 30 und 60 Menschen getötet haben, darunter größtenteils Frauen, aber auch einen Mann und zwei Kinder.
Die Morde der Menschen, die nicht identifiziert werden konnten, wurden bis heute nicht aufgeklärt und denen wurde auch nicht nachgegangen und das ist ein Punkt, der für mich auch sehr unverständlich ist, aber das wurde einfach im Justizsystem da nicht weiter beachtet. Die haben den hinter Gittern gebracht wegen der Morde, die sie ihm nachweisen konnten und wegen der Frauen, die bekannt waren.
Aber für all die anderen Taten, für die es ja Beweise gibt, ist er nicht belangt worden und das wird auch niemals aufgeklärt werden. Da bestätigt sich eigentlich das, was er von Anfang an gedacht hat, dass eben diesen Personen nicht nachgegangen werden wird. Jedes Jahr am 8. März, dem internationalen Frauentag oder Frauenkampftag, versammelt sich eine Gruppe vor dem Haus von Andres Mendoza in der Calle Margaritas Nummer 20, um rosa Kreuze zu Ehren der Opfer niederzulegen.
Ja, das war die heutige Geschichte, die einerseits aufgeklärt wurde, aber für mich letztendlich trotzdem ungelöst bleibt, zumindest teilweise, weil viele namenlose menschliche Überreste einfach hingenommen wurden und denen nicht weiter nachgegangen wurde. Und offiziell wurde gesagt, dass es keine Möglichkeit gibt, die DNA abzugleichen, weil man keine Referenz hatte.
Aber nach meinem Verständnis hätte es ja eine Kampagne geben können zum Beispiel, bei der Angehörige von Vermissten aufgerufen worden wären, um zu überprüfen, ob sich unter den Überresten vielleicht jemand befindet, der ihnen nahe stand. Ich finde die Vorstellung einfach krass, dass viele Menschen nicht erfahren werden, ob jemand, den sie kannten, unter den ermordeten Frauen ist.
Und ja, ich finde es sehr tragisch in dieser Geschichte. Ich dachte, nach dem Kopf im Topf kann es nicht noch schlimmer werden. Aber das ist schon in dem Ausmaß, in der Menge der Opfer, in der Länge, wie lange dieser Mann gebordet hat, wirklich, außergewöhnlich schlimm und vor allem wie er es gemacht hat also dass er nach der Ermordung der ganzen Frauen und Zerstückelung und Dokumentation dass er danach nicht aufgehört hat sondern dann hat er die Überreste als Schweinefleisch verkauft und den Nachbarn gegeben also der hat ja immer eins draufgesetzt sozusagen bei den Grausamkeiten die er da gemacht hat.
Ich versuche die ganze Zeit irgendwie eine Erklärung dafür zu finden, was ihn überhaupt dazu angetrieben hat, weil also aus mehreren Gründen. Erstens, warum hauptsächlich Frauen? Du hattest ja vorhin gesagt, dass sein Vater ihn in der Kindheit geschlagen hat, als er getrunken hat. Das würde für mich ja eher dafür sprechen, dass er einen Hass auf Männer entwickelt.
Und wo kam diese Thematik rein? Ich meine, du hast es noch irgendwie gerade eben gesagt, Lilly, vielleicht hatte er keinen Erfolg bei Frauen. Aber trotzdem, dieser Punkt, der will nicht so ganz in meinen Kopf reinkommen. Und grundsätzlich natürlich überhaupt, wie kam es dazu, dass er angefangen hat zu morden?
Ich hatte das erst so verstanden, als du es gesagt hattest, alle Knochenüberreste, die es gab, dass die auch alle identifiziert wurden. Aber so wie du es jetzt am Ende gesagt hattest, stimmt es ja nicht mal. Weil das finde ich auch ultra krass. Ich dachte, ich hatte es jetzt erst so verstanden, die Knochenüberreste, die wir haben, die wurden noch alle identifiziert, aber darüber hinaus gab es noch welche, von denen er gesagt hat, die er ermordet hat, wo es aber gar keine Überreste gab.
Da habe ich mich dann missverständlich ausgedrückt. Also ich weiß nicht die genaue Zahl, aber ich glaube es waren dann am Ende um die acht Frauen, die identifiziert werden konnten, weil das auch Frauen waren, von denen Ausweise gefunden wurden oder wo es Vermisstenanzeigen gab. Aber die meisten von denen sind einfach eben verschwunden. Und das muss man sich ja auch mal vorstellen, dass die Familien dahinter immer noch vielleicht die Hoffnung haben, dass die Person, die sie vermissen, irgendwo da draußen ist, aber vielleicht auch eine von diesen 30 Personen jetzt sein könnte.
Ja, und krass auch für Bruno, der ja sofort, als er nach Hause gekommen ist und gesehen hat, hey, meine Frau ist nicht da, meine Kinder sind alleine, ist er ja sofort aktiv geworden und hat sie vermisst gemeldet und trotzdem kam er zu spät. Obwohl sich ja von der zeitlichen Abfolge her, oder zumindest habe ich das so empfunden, dass sehr schnell sehr viel passiert ist.
Er hat bemerkt, sie ist nicht da, er hat sie vermisst gemeldet, hat sich die Überwachungsbilder angeschaut, hat gesehen, okay, sie geht da lang, also muss sie bei dem Handy-Zubehör-Verkäufer sein. Das ist ja relativ schnell passiert und trotzdem ist er zu spät gekommen. Also, das macht es nicht besser natürlich, aber auch so dieses Wissen, dass er sie vielleicht hätte retten können.
Vielleicht, wir wissen es nicht, aber das muss nochmal extra hart sein. Ja, den genauen Tathergang, den kennt man auch, wie sich das bei Reina zugetragen hat und es war alles innerhalb von kürzester Zeit, das stimmt, aber als Andres sie ermordet hat, war Bruno bei der Arbeit und er hätte sie auf jeden Fall nicht retten können, weil so wie sich das zugetragen hat, ist sie eben morgens nach diesem Apothekengang da zu ihm gefahren und er hat dann geschildert, dass sie irgendwie angefangen haben zu diskutieren, Wahrscheinlich über Preise für ein Handy oder Handy-Zubehör.
Und dass er dann sehr schnell sauer geworden ist und sie gegen 11 Uhr morgens ermordet hat. Okay. Ich finde, wenn man sich jetzt nochmal sein Foto anschaut, dann kriegt man da gleich ganz andere Gefühle. Vorhin fehlte uns ja noch ein bisschen der Kontext, aber ja, wenn man sich das Bild jetzt anschaut, dann finde ich, sieht man das auch total in ihm, dass er nicht ganz sauber ist, um das jetzt mal so läpsch zu beschreiben.
Also ja, ich werde das Bild auf jeden Fall gleich von meinem Handy löschen. Man muss dazu sagen, Lilly hat es uns bei WhatsApp geschickt. Das möchte ich nicht in meiner Fotomediathek haben. Ja, ich weiß nicht, wenn man da auf die Suche nach einem Motiv oder einer Erklärung geht. Wir hatten ja schon ein paar dieser Fälle. Ich weiß nicht, ob man da je weiterkommt.
Ich glaube, für uns, die nicht, ich nenne es mal Dämonen in uns haben, ist es irgendwie schwer, überhaupt ansatzweise eine Erklärung dafür zu finden oder wo das herkommt. dass das ausgelöst hat. Es ist einfach nur schlimm. Ja. Oder ja, ihm wurde ja eine Persönlichkeitsstörung attestiert. Und ich habe das, weil ich das ein bisschen dramatisierend fand in allem, was ich darüber gelesen habe, rausgelassen.
Aber manche haben ihm nachgesagt, dass er eine krasse Bewunderung für den Film Hannibal Lecter hatte. Und weil ein Filmplakat bei ihm gefunden wurde. Und die mexikanische Presse hat sich darauf zum Beispiel total geschmissen und hat dann so ein Bild von ihm gezeichnet, dass er das irgendwie nachstellen wollte und so.
Und das sind aber auch alles nur Mutmaßungen. Ich denke, warum jemand sowas tut, können wir eh nicht verstehen. Er wurde in seiner Kindheit auf jeden Fall misshandelt von seinem Vater und hat wohl Ausgrenzungs- oder Ablehnungserfahrungen machen müssen, die viele Menschen auch erlebt haben. Und wir wissen ja, wie schmerzhaft sowas sein kann, aber trotzdem gehört ja dann noch viel mehr dazu, dass man so eine Persönlichkeitsstörung entwickelt.
Viel mehr, glaube ich, kann ich dazu auch gar nicht sagen, weil das so unvorstellbar ist. Soweit wie ich das verstehe, hat er halt von seinem Vater wirklich nur das Schlimmste mitbekommen. Also erstens haben wir, hast du ja vorhin gesagt, sein Vater war zwar, wenn er betrunken war, ein Schläger. Er hat seine Familie geschlagen, so.
Aber zweitens war er trotzdem ein geachtetes Mitglied der Gesellschaft drumherum. Also er konnte ja trotzdem auch perfekt diese Maske aufsetzen. Und ich glaube, dass bei ihm dann sowieso, diese Diskussion haben wir auch schon oft im Podcast geführt, wo kommt das her? Ist es irgendwie Umwelt oder ist es halt die Person?
Und das ist halt immer irgendwie beides. Und ich denke schon, dass er die Veranlagung grundsätzlich sehr wahrscheinlich gehabt hat und sie natürlich noch drastischer geworden ist, wie er seine Kindheit halt durch seinen Vater beispielsweise auch erlebt hat und gleichzeitig dann aber eben auch Mechanismen gelernt hat, diese Maske aufzusetzen.
Und deswegen sage ich, hat er sehr wahrscheinlich einfach nur die falschen Lehren von seinem Vater mitbekommen. Ja, und Anerkennung hat er ja viel bekommen durch diese Wohltätigkeit, die er nach außen gelebt hat und die war aber ja bedingt von dem Morden. Also das ist wirklich ein ganz kruder Zusammenhang, ja.
Ja, ich glaube auch, also zum Beispiel, als du es jetzt gerade gesagt hast mit dem Filmposter, das ist halt wieder sowas Typisches, dass die Medien natürlich auch immer was brauchen, wo sie auf den Finger drauf zeigen können und sagen können, hier, das ist der Grund. Dieser Film ist das Übelste, deswegen ist das alles passiert, aber ich könnte mir eher vorstellen, dass er nicht deswegen gemordet hat, sondern sich einfach nur darin wiedergesehen hat im Zweifel.
Das macht es zwangsläufig nicht unbedingt besser, aber das heißt nicht unbedingt, dass das der Grund war, warum er das gemacht hat. Zum Abschluss möchte ich noch was Wichtiges sagen, denn geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide sind in Mexiko alltäglich. Zwischen 2018 und 2020, aktuellere Zahlen habe ich leider nicht gefunden, wurden nach offiziellen Angaben landesweit über 11.200 Frauen und Mädchen getötet.
Im Schnitt mehr als 10 Frauen pro Tag und ich finde sowas zeigt einem einfach nochmal mehr, wie wichtig es ist hinzusehen als Gesellschaft, aber natürlich auch als Staat. Okay, Leute, ich weiß gar nicht, wie man jetzt einen guten Übergang findet, aber wir können es ja versuchen, uns wieder ein bisschen in die Realität zu katapultieren und vielleicht irgendwie einen Abschluss zu finden, der sich ein bisschen leichter anfühlt, indem ihr uns von euren persönlichen Foodcrimes erzählt.
Ja, harter Cut auf jeden Fall. Aber ja, es ist ja immer schön, noch einen, ja, ich nenne es mal, leichten, positiven Ausgang aus der Folge zu finden. Bei mir ist es so, ich bin voll der Konsistenzmensch. Also, ich mag ein paar Dinge nicht, deren Konsistenz ich eklig finde. Die können wahrscheinlich gut schmecken, aber wenn ich die Konsistenz eklig finde, dann kann ich das nicht essen.
Und da passt mein heutiger Foodcrime ganz gut rein, denn das finde ich absolut ekelhaft. Und es ist Wackelpudding. Ich finde Wackelpudding extrem ekelhaft. Und wenn der auch noch nach Waldschmeister schmeckt, dann bin ich komplett raus. Waldscheister mit Vanille. mit so skalatartiger Masse in general hast du ein Problem, weil so Wackelpudding findet man ja häufiger mal in...
Ja, finde ich ganz eklig. Auch so Dinge, die in Gelee oder, ne, also diese wabbelige ekelhafte Konsistenz, das, ne, das kriege ich nicht runter. Wie stehst du dann zu diesem Erdbeerkuchen, der auf so einem fertig Mürbeteig serviert wird und dann Erdbeeren und dann so Gelee? Ja, gute Frage, Lilly. Ja, das mache ich mir dann zur Seite. Das kann man nicht essen.
Ich kann das sehr gut verstehen, Anne. Ich habe da auch mit gallertartiger Masse habe ich auch so meine Problemchen. Solange es süß ist, finde ich es okay. Herzhaft gallertartig, finde ich so, semi. Das gibt ja für alles einen Markt. Wurst im Aspik ist nicht dein Sohn. Wurst im Aspik, ey. Ich dachte erst, du sagst jetzt Pilze, weil die auch irgendwie so, die sind weder komplett fest noch irgendwie flüssig, die sind auch so irgendwie bobbelig. Ich dachte erst, du sagst Pilze, aber stimmt.
Sehr gut, Pilze mochte ich bis vor ein paar Jahren tatsächlich auch nicht aus Konsistenzgründen. Aber mittlerweile esse ich die. Da bist du dir nicht konsistent genug. Und dann ist Hoffnung für die Wackelpuddings dieser Welt, wenn Anne ihre Meinung über Pilze geändert hat. Lass die mal für uns. Okay, vielen Dank. Patrick, was ist denn deiner? Schließt er sich alles an?
Ich finde es richtig schön, dass Anne gesagt hat, wir finden hier vielleicht noch einen harmonischen Ausklang, weil spätestens jetzt könnte ich mir vorstellen, dass wir die Welt brennen lassen. Besonders die deutsche Welt. Ich hasse wirklich in Brünstig Spargel. Ist mir komplett egal. Ob grüner oder weißer Spargel. Let me explain. Ich glaube, die Folge jetzt vorbei.
Ja, schade, dass ihr schon gehen müsst. Das tut mir ganz leid. Es geht mir nicht mal darum, um den Geschmack, die Spitze. Wenn denn Leute zu mir kommen und dann, ja, aber du musst die Spitze probieren. Ja, ist in Ordnung, schmeckt toll. Es geht mir gar nicht um den Geschmack. Es geht mir darum, wenn ich danach auf Toilette bin. Es stinkt so sehr.
Es tut mir wirklich so leid. Auch für alle, die jetzt gerade irgendwie essen, werden sie die Folge hören. aber ich glaube, das ist sowieso schon durch nach dem Thema, was wir heute haben. Ja, wahrscheinlich. Aber es tut mir wirklich leid und ich weiß, dass ich da halb Deutschland, wahrscheinlich ganz Deutschland gegen mich aufbringe, aber ich kann das wirklich nicht, es tut mir leid.
Du magst Spargel nicht, weil dein Urin riecht. Ja, ich habe das auch mal gegoogelt, aber das ist jetzt ganz krasses Halbwissen, das hat irgendwas mit Phenylalanin, whatever zu tun, keine Ahnung, kann komplett falsch sein jetzt. Das riecht so komisch, ich habe gar keinen Bock da drauf. Das finde ich geil.
Wir diskutieren auch richtig auf Twitch darüber. Und es gibt auch Spargelpizza. Ich würde niemals auf eine Pizza Spargel... Lilly, es tut mir wirklich inbrünstig leid. Wahrscheinlich liebst du auch Spargelpizza. Ich liebe alles mit Spargel. Kann ich wirklich nicht ab. Tut mir leid. Ja. Das war unser zweiter und letzter Besuch hier.
Nee, es ist okay. Bei uns darf ja jeder seinen Persönlichen mitbringen. Das ist dann halt so. Das ist halt, das muss ich ja tragen. Aber ich muss noch ein bisschen drüber nachdenken. Das wird jetzt noch was mit mir machen. Das arbeitet. Meld dich gern nochmal. Wir können da gern nochmal drüber sprechen.
Ja, alles klar. Ich hab ja deine Nummer. Okay, dann bedanke ich mich bei euch für eure Zeit und ja, für eure Nerven auch, dass ihr das ausgehalten und mitgemacht habt. Das war die Geschichte von Andres Mendoza und vor lauter schrecklichen Dingen habe ich ganz vergessen zu sagen, dass ihr natürlich alle Fotos und auch die Sprachaufnahme bei Instagram findet.
Auf unserer Seite Was schmeckt dahinter? Haben wir das natürlich nochmal für euch zusammengefasst und da könnt ihr uns gerne reinfolgen, genauso wie hier bei Spotify oder Apple oder wo auch immer ihr den hört. Schön bewerten, das hilft uns. Ihr kennt das ja, das Spiel und Und wir hören uns nächste Woche wieder, wenn es wieder heißt Food Crimes. Was schmeckt dahinter?
Wir sind heute in einem Land, in dem wir noch nie waren hier mit dem Podcast. Bulgarien. Fast. Wo man auch so spricht dann. Ja. Nach seinem Arbeitstag auf einer der Polizeiwachen in... Jetzt kommt ein Wort. Oh Gott, dieser Ort ist wirklich schrecklich auszusprechen. Ich muss es nochmal kurz üben. Als die Beamten anrücken, ist Bruno völlig aus. Bruno, sage ich auf einmal.
Ich glaube, Bruno wird der Mann nicht ausgesprochen. Bruno. Also ich würde es wahrscheinlich erst mal nicht glauben, dass der irgendwas Schlimmes getan hat. Gerade wenn er dafür bekannt ist, viel für die Menschen getan zu haben. Jetzt ist hier gerade sehr laut ein Krankenwagen. Sorry. Soll ich es einfach noch mal sagen? Ja, bitte. Und dann, okay.
Obwohl es inhaltlich natürlich gepasst hat zu der Situation gerade.