
Food Crimes - Was schmeckt dahinter?
Ein tödliches Gewinnspiel: Wasser trinken bis zum Erbrechen
Dienstag, 7. April 2026 · 52 min
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Shownotes
Um kurz vor morgens betritt Jennifer Strange das Radiostudio von 107.9 The End in Sacramento. Sie hat die große Chance die Konsole zu gewinnen, über die das ganze Land spricht: Eine Wii. Der Radiosender hatte sich dazu das passende Gewinnspiel ausgedacht: “Hold your wee for a wii”, auf deutsch frei übersetzt, halte deine Pipi für eine Wii. Wer am längsten Wasser trinken kann, ohne sich zu übergeben oder aufs Klo zu gehen, gewinnt. Die Stimmung im Studio ist gelöst und fröhlich – bis es los geht. Denn schon bald nachdem das Gewinnspiel beginnt, wird den Menschen am Radio klar: Die TeilnehmerInnen sind in Lebensgefahr. Auch Jennifer kämpft, denn sie will unbedingt diese Konsole gewinnen.
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Um kurz vor 6 Uhr morgens betritt Jennifer Strange das Radiostudio von 107.9 The End in Sacramento. Sie hat die große Chance, die Konsole zu gewinnen, die das ganze Land haben möchte. Eine Wii. Der Radiosender hatte sich dazu das passende Gewinnspiel ausgedacht. Hold your Wii. For Wii. Auf Deutsch frei übersetzt, halte deine Pippi an für eine Wii.
Wer am längsten Wasser trinken kann, ohne sich zu übergeben oder aufs Klo zu gehen, gewinnt. Die Stimmung im Studio ist gelöst und fröhlich. Bis es losgeht. Denn schon bald, nachdem das Gewinnspiel beginnt, wird den Menschen am Radio klar, die TeilnehmerInnen sind in Gefahr. Lebensgefahr. Jennifer hält aber durch. Sie will unbedingt diese Konsole haben.
Doch dazu wird es nicht kommen. Denn Jennifer wird den Tag nicht überleben. Das ist Food Crimes. Was schmeckt dahinter? Mit Lilli Temme und Florian Reza. Dieser Fall, Lilli, wurde mir zumindest von verschiedenen Seiten zugespielt, zugetragen, weil er sehr dramatisch ist, aber auch sehr viel über die Radiolandschaft, Medienlandschaft in den frühen 2000er Jahren verrät.
Ich bin ja selber auch so ein Radio-Kind. Ich hab Radio gemacht, ich hab Radio geliebt, ich mag Radio immer noch sehr gerne und ich finde so diese Zeit mit Radio-Gewinnspielen, die ist mir zumindest noch sehr präsent persönlich. Ich hab am Anfang gedacht, yay, mal wieder eine skurrile Gewinnspiel-Geschichte, aber das Intro hat ja relativ schnell eine tragische Wendung genommen und dann hab ich mir gedacht, wer um alles in der Welt kommt, auf die Idee, ein Wetttrinken zu veranstalten, weil man doch eigentlich weiß, dass man, ich weiß nicht, wie es medizinisch heißt, an einer Wasservergiftung oder wie auch immer, sterben kann.
Ja, nehmen wir jetzt schon zu viel vorweg. Weiß ich nicht, weil er eigentlich bekannt sein sollte, dass es sehr gefährlich werden kann, wenn man zu viel Wasser trinkt. Ja, du hast vielleicht zu viel medizinisches Wissen in deinem Leben schon angehäuft, weil mir war das alles nicht ganz so bewusst, was da alles passieren kann bei diesem Gewinnspiel.
Und wir werden auch später dann dazu kommen, was, wer, wie wusste und wie es überhaupt dazu kommen konnte. Uns wurde der Fall auch zugetragen, weil in dem kleinen Indie-Podcast Plotthouse über diesen Fall gesprochen wurde. Ein toller Podcast. Und da wir der Meinung sind, dass sich Lottie auch hin und wieder bei uns inspirieren lassen hat für Fälle, habe ich mir gedacht, drehen wir den Spieß doch einfach mal rum.
Und viele von euch schreiben ja auch immer wieder, dass sie Fälle gerne auch von unterschiedlichen Podcasts hören. Ich glaube auch, ich habe heute so ein paar Sachen dabei, die man so noch nicht gehört hat zu dem Fall. Deswegen würde ich sagen, steigen wir gleich ein. Bevor wir anfangen, wollte ich dich noch fragen, hast du damals eine Wii gehabt oder hast du selber Wii gespielt?
Das ist wirklich ein trauriger Teil meines Lebens. Wir hatten nie Spielekonsolen. Ich hatte weder ein Gameboy noch eine Wii noch eine Playstation. Ich habe bei Freundinnen ab und zu gezockt. gezockt, aber, Ich bin überhaupt nicht damit sozialisiert und deswegen bin ich immer noch maßlos überfordert, wenn man mir so eine Konsole in die Hand gibt, weil ich überhaupt nicht koordinieren kann, wo laufen, springen und so ist.
Deswegen nein. Okay. Ja, ich hatte auch nie eine. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, die Wii hat mich nie so fasziniert, aber damit bin ich, glaube ich, wie wir gleich sehen werden, so ziemlich alleine. Ich wollte sie auch nie haben tatsächlich. Die Wii war doch die Konsole, also auf der man so Sportspiele auch spielen konnte.
Wo man genau mit dem ganzen Körper gespielt hat, wo man diese Controller in der Hand hatte. Ja. Habe ich gerade übrigens Controller oder Konsole in der Hand gesagt? Was auch immer. Wenn ich mich versprochen habe, wird das einfach nur darauf einzahlen, dass ich offensichtlich nicht damit aufgewachsen bin.
Und wenn ich Controller gesagt habe, dann stimmt das. Es gibt heute wieder Fotos, die könnt ihr bei Instagram sehen. Bei Was schmeckt dahinter? Laden wir alles hoch. Und ich würde sagen, bevor wir zum Gewinnspiel kommen, steigen wir noch mal ganz kurz ein in den Hype um die Wii. Im November 2006 beginnt ein Hype, der so schnell nicht abebben wird.
Nintendo veröffentlicht die Wii. Die neue Konsole, die man mit dem ganzen Körper bedient, spielt, ihr wisst, was ich meine, ist der hottestste Shit. 249 Euro kostet das neue Spielzeug damals in Deutschland. Doch der Preis scheint kein großes Hindernis zu sein. In Europa sind alle 325.000 Geräte innerhalb von zwei Tagen ausverkauft.
Die Nachfrage ist so absurd groß, dass die Produktion nicht einmal annähernd mithalten kann. Wer keine Konsole erwischt hat, bekommt so schnell auch keine mehr. Auf Ebay werden Wies zu überhöhten Preisen verkauft. Mütter und Väter rufen bei Elektrohändlern an, in der wagen Hoffnung, so kurz vor Weihnachten noch eine der Konsolen zu ergattern.
An diesem Weihnachtsfest scheint die Wii das einzige Geschenk, das zählt. Doch auch nach dem Jahreswechsel appt der Hype nicht ab. Anfang Januar 2007 überlegen sich daher drei RadiomoderatorInnen in Sacramento, wie man den Hype zu Einschaltquoten machen kann. Adam Cox, genannt Lukas, Steve Maney, genannt Maney und Patricia Sweet, genannt Trish, moderieren die Morningshow beim Radiosender KDND 107.9.
Also, wird natürlich auf Englisch ausgesprochen, aber zum Verständnis dachte ich mir, mach ich das auf Deutsch. Da das die letzte Frequenz im FM-Spektrum ist, nennt sich der Sender auch The End. Wer den letzten Satz nicht verstanden hat, Glückwunsch, ihr seid jung. Die End ist ein populärer Sender in Sacramento.
Betrieben wird er vom Konzern Entercom. Hier laufen die aktuellsten Hits, der hotteste Scheiß. Stars sind zu Gast, wie zum Beispiel Rihanna oder Governor Arnold Schwarzenegger. Besonders beliebt ist die Morningshow The Morning Rave. Neben den klassischen Rubriken, die man zum Aufstehen so braucht, also Wetter, Stau etc., laufen hier auch immer wieder Stunts und Aktionen, die grenzwertig sind.
Dinge, über die man dann im Büro sprechen kann und die Aufmerksamkeit in einem hart umkämpften Radiomarkt bringen. Und ich habe jetzt ein paar Bilder mit, um dir so ein bisschen den Eindruck von den Moderatorinnen zu geben und auch einfach dem Vibe im 2007 in der Radiowelt in Sacramento. Die drei moderieren die Morningshow, ne? Genau, das sind die drei.
Warum wird der eine Lukas genannt oder Luke, wenn doch sein Name nichts damit zu tun hat? Keine Ahnung, ich musste aber daran denken, ich weiß nicht, was du früher für eine Radiosender gehört hast. Na, ich habe natürlich eins live gehört. Das junge Programm des WDR. Und bei mir gab's früher MDR Jump.
Und da gab's die Morningshow mit Rockenberg und Sunny. Und ehrlich gesagt, diese Morningshow-Moderatoren, die hatten zumindest im Radio immer irgendwie so weirde Namen, die einfach irgendwie cool, jung waren. Und crazy klingen sollten. Deswegen, keine Ahnung, warum der so heißt. Vielleicht war Lucas in der Marktforschung besser, kam besser an.
Keine Ahnung, aber er heißt eigentlich Adam Cox. Das ist übrigens der ganz links. Ja, dann haben wir Trish und dann haben wir... Maney. Maney. Steve Maney. Ja, das Bild ist aus der Hölle von Photoshop geboren. Man sieht die drei Moderatorinnen, wie sie sich gerade Rasierschaum wegrasieren. Offensichtlich passend zur Morningshow. Wegen Morgen, am Aufstehen.
Richtig, ja, wegen Morgen. Trish ist am weitesten, muss man sagen. Sie ist vielleicht die schnellste Amrasierer. Sie erinnert mich auf den ersten Blick ein bisschen an Ines Agnoli. Spannend. Ja, einfach vom Aussehen. Okay. Und hat dunkle Haare. Das sind drei relativ unscheinbar aussehende weiße Menschen, würde ich sagen. die aber offensichtlich bei dem Funky-Morning-Rave moderieren und auch dieses Hintergrund beobachten, Diese Spirale, die sich da auftut, sieht aus wie irgendeine Illusion.
Der Rave, es ist crazy. Dir fliegt der ganze Morgen um den Kopf. Früher hat man ja gesagt, wenn man zu hässlich fürs Fernsehen ist, geht man zum Radio. Ach, das würde ich jetzt aber ... Das würde ich bei den drei auch nicht sagen. Und man muss dazu sagen, dass, ich habe das ja gerade schon angedeutet, wirklich Stars dort waren.
Und ich habe mich mal wieder durch Wayback Machine gekämpft, um alte Bilder, alte Informationen auf der Webseite herauszufinden. Wer noch nicht so lange dabei ist, dem sei kurz gesagt, wir lieben Wayback Machine. Das ist eine Art Internetarchiv, wo man Webseiten aufrufen kann, die so nicht mehr existieren.
Das heißt, zu diesem Fall, der jetzt schon fast 20 Jahre zurückliegt, kann man natürlich nicht mehr die Website aufrufen von dem Tag oder dem Zeitraum, als dieses Gewinnspiel stattgefunden hat. Mit Wayback Machine geht das aber. Das heißt, man kann jetzt sagen, ich möchte aus dem Dezember 2006, möchte ich sehen, wie die Website damals aussah.
Und wenn man Glück hat, findet man da so ein paar Nuggets. Und ich habe zum Beispiel, es ist wirklich eine ganz schlechte Auflösung, ich habe einen Nugget gefunden und zwar von Rihanna im Studio. Ja. Oh, Hallöchen. Das war die Zeit, in der Rihanna sich für diese rote Strähne entschied. Richtig, richtig.
Und wenn man überlegt, wo Rihanna jetzt ist, dass es einfach eine Milliardärin ist, die ein Imperium aufgebaut hat. Und dort sitzt die in diesem Müllstudio. Das ist wirklich absurd. Ja, na ja. Auch sie hat einfach ein bisschen kleiner angefangen. Aber hat für so eine Morningshow auf jeden Fall auch den Glam schon ins Gesicht geschminkt.
Das kann ich erkennen. Hat einen sehr großen Ausschnitt. Also ein tolles Dekolleté kommt da zum Vorschein und ja, es sieht wirklich aus, als säß sie in einer Schule, also in einem Klassenzimmer oder so, so sieht das ein bisschen aus und vor ihr hängt ein Mikro. Und bei Wayback Machine habe ich noch ein bisschen was anderes gefunden und zwar Informationen zu den drei Moderatorinnen.
Die haben dort nämlich so Fragebögen ausgefüllt, um sich vorzustellen und das ist auch, das ist so 2007 coded, deswegen möchte ich das gerne einmal mit dir durchgehen. Zu Trish, sie hat nach eigener Angabe einen Soziologieabschluss von der University of South California. Sie war auch unter den Top 15 der Miss California Wahl 2003.
Das sind so Funfacts, die sie da mitgibt. Außerdem liebt sie die Taco Bell Nacho Soße, Condoleezza Rice und, ich lese diesen Satz jetzt einfach mal vor, weil er für mich gar keinen Sinn macht. Dieser Satz macht auf Englisch und ich glaube auch auf Deutsch keinen Sinn. Sie liebt es, ein paar Cocktails zu trinken und dabei so zu tun, als wäre sie bei den Olympischen Spielen und würde einen dreifachen Achselsprung auf Rollschuhen in meinem Vorgarten versuchen.
Lass mich mal kurz darüber nachdenken. Was möchte sie denn damit sagen? Die Zeit haben wir nicht, weil ich glaube einfach, wichtig ist zu verstehen. Alles crazy hier. Lukas sagt auf die Frage, wenn er eine Seife wäre, in welchem Seifenspender würde er gerne sitzen? In dem von J-Lo. Und Manny antwortet auf die Frage, was sein Guilty Pleasure ist.
Er isst gerne seine Popel. Alles klar, okay. Das ist so der Vibe. Ich merke... Ja, sie werden mir nicht sympathischer, kann ich sagen. Aber ich finde, es beschreibt irgendwie schon relativ gut, was so der Vibe war zu dieser Zeit. Ich meine auch, das war die Zeit von MTV Next, von Date My Mom. Ich habe letztens mal wieder Date My Mom geschaut. Das ist so anhinged.
Und wenn man denkt, TikTok Reels sind schnell geschnitten, schaut euch bitte mal eine alte Folge Next und Date My Mom an. Da brechen euch halbe Gehirnhälften weg. Flo's on fire. das liebe ich. Aber ja, damals musste alles höher, weiter, schneller, verrückter, absurder sein. Und ich habe trotzdem sehr großen Respekt vor Morningshow-ModeratorInnen, weil die jeden Morgen da sitzen müssen, vermeintlich müssen, und mit guter Laune die Leute irgendwie in den Tag bringen müssen und motivieren die ganze Zeit, hey Leute!
Und es ist 5.30 Uhr und auch die können sich wahrscheinlich Schöneres vorstellen. Was man ja auch dazu sagen muss, die Morningshow war und ist auch immer noch bei Radiosendern das Herzstück, das ist die Primetime. Also wenn du da bist, bist du im Grunde das bekannteste Gesicht des Radiosenders. Du hast es gerade schon angesprochen, sozusagen, ja, der Vibe ist wild, groß, laut, schnell, höher, schneller, weiter.
Und das Gewinnspiel mit der Wii warlt sich das Erste, was die dort gemacht haben. Es gab auch ein Gewinnspiel, wo beharrte Väter eine Entharrung gewinnen konnten. Oder man konnte ein privates Fotoshooting mit Nicolas Shea gewinnen. Das ist der jetzige Moderator von Love is Blind US. Love is Blind, na klar. Wenn man seine Piercings zeigt.
Oder der Festa-Tester, das ist so ein Co-Host, wird losgeschickt und macht angeblich alles, was man ihm sagt. Das sind so die Aktionen, die wir da machen. Aber auch bei diesem Gewinnspiel mit Nick LeShea steht zum Beispiel auf der Website dazu, dass da erst die Suits, also die Anzüge, das Management zustimmen müssen, damit dieses Gewinnspiel gemacht werden kann.
Die drei Moderatorinnen sind dafür bekannt, zu weit zu gehen. Das ist ihr Markenzeichen. Im Januar 2007 will es das Morningshow-Team wieder einmal auf die Spitze treiben. Der Wii-Hype kommt da gerade recht, denn das Gewinnspiel schreibt sich quasi von selbst. Hold your Wii for Wii. Also haltet eine Pippi an für eine Wii.
Die Idee ist simpel und brutal. Wer am längsten Wasser trinken kann, ohne auf Toilette zu gehen oder sich übergeben zu müssen, gewinnt die Konsole. Und von der Ankündigung habe ich einmal einen kleinen Ausschnitt dabei. Das ist jetzt ein YouTube-Link. Das sind die ersten sieben Sekunden, die du dir anschauen kannst.
Ja. Also wir hören die Ankündigung, dass es morgen um sieben Uhr, glaube ich, gehört zu haben, losgeht mit dem Gewinnspiel. Und da wurden dann kurz O-Töne eingespielt von Menschen, die mitmachen. Und Jennifer Strange ist eine von ihnen und die Personen, die dann mitmachen dürfen bei diesem Gewinnspiel, die wurden jetzt nicht zufällig ausgewählt, sondern man musste sich qualifizieren.
Dafür müssen die Morningshow-Fans anrufen und von ihren schlimmsten Weihnachtsgeschenken aller Zeiten berichten. Und auch Jennifer Strange ruft an, sie erzählt von einem Set blumenförmiger Champagnergläser, die ja beim Auspacken in den Händen zerbrochen sind. Als sie die Geschichte erzählt, muss sie wieder laut lachen. So absurd war das.
Ihre Geschichte und ihre Art überzeugen. Sie ist eine der Kandidatinnen. Am Morgen des 12. Januars 2007 soll sie zusammen mit 17 anderen Wasser trinken und nicht aufs Klo gehen. Wer am längsten durchhält, bekommt die Wii. Zu der Teilnehmerzahl nur eine ganz kleine Anmerkung. Es gibt unterschiedliche Quellen.
Manche sprechen von 18, andere von 20 Personen. Das ist nie so richtig klar. Die Zahl 18 war die, die ich am häufigsten gelesen habe. Deswegen habe ich mich für die entschieden. Jennifer Lee Strange ist zu diesem Zeitpunkt 28 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Familie in Rancho Cordova, einem Vorort von Sacramento.
Zusammen mit ihrem Mann William, den alle nur Billy nennen, hat sie drei Kinder. Keegan Sims, Ryland und Jory. Jennifer arbeitet bei den Radiological Associates of Sacramento. Sie ist zuverlässig, pünktlich, einfach eine, auf die man sich verlassen kann. Ich meine, Billy beschreibt sie als Bright, als eine strahlende Person.
Das ist Jennifer und ihre Familie. Cute. Irgendwie sehen die aus wie so eine richtig süße, nerdige Familie. Ja. Also, die beiden haben drei Kinder. Ein Sohn, der aussieht, als wäre er schon neun oder zehn oder so. Genau, Keegan Sims ist elf. Das ist der links. Oh, hab ich gut erkannt, Keegan. Und dann haben sie noch zwei kleinere. einen weiteren Sohn nehme ich an und dann eine Tochter, wenn ich das den Klamotten entnehmen kann.
Und das ist so ein Familienfoto, was offensichtlich in irgendeinem Fotostudio gemacht wurde. Der Sohn sieht aus, als wäre er doppelt so groß wie der Vater. Die Proportionen sind irgendwie ein bisschen absurd, aber weil der sehr weit hinten sitzt, glaube ich, der Vater. Der Sohn, der steht, meinst du? Ich glaube, der Sohn steht und ist ein bisschen weiter vorne und Billy ist weiter hinten und sitzt.
Und dadurch wirkt das so, als wäre der Sohn viel, viel größer. Ihre Kinder sind übrigens auch der Grund, warum sie sich für das Gewinnspiel angemeldet hat. Keegan war mit elf Jahren alt genug zu wissen, was eine Wii ist und dass sie alle Kinder in der Schule haben wollten. Und dass er keine zu Weihnachten bekommen hatte. Das Gewinnspiel von DeJent war für Jennifer die Möglichkeit, eine Wii nach Hause zu bringen.
Du hast es ja am Anfang auch schon so ein bisschen beschrieben wie so dieser, in dem Alter, ich meine 2006, 2007, wir waren ein bisschen älter, aber wenn andere Kinder so eine Konsole hatten, dann war das ein Riesending, dann war man neidisch. Ja, ich hätte auch gerne eine gehabt, auf jeden Fall. Damals waren solche Gerätschaften ja auch noch eher neu und ich weiß nicht, ob das jetzt die erste Wii war, die es gab, aber als man so Sportspiele am Fernseher spielen konnte, habe ich gedacht, wo sind wir mit unserer Technik angelangt, dass das geht.
Also für uns, für unsere Generation waren ja alle technischen Geräte, die innerhalb von einem relativ kleinen Zeitraum so auf den Markt gekommen sind, total krass. Ja, weil jedes Jahr gab es einfach eine neue krasse Konsole. Also es war ja nicht so, dass das irgendwie wie jetzt ist. Man muss Informatik studiert haben, um zu verstehen, wo das Bild gerade besser wird.
Übertrieben dargestellt. Aber ihr wisst, was ich meine, die Sprünge waren ja viel, viel größer und ich meine, ich habe FIFA geliebt und mit jedem Jahr FIFA wurde jedes Mal anders, besser, mal schlechter, aber man hat irgendwie so diese Veränderung gespielt, wer das neuste FIFA hatte, war cool. Jennifer macht sich jetzt also auf den Weg in die Radio Studios, um an diesem Gewinnspieltag zu nehmen.
Gegen 6 Uhr morgens versammeln sich die TeilnehmerInnen in den Radiostudios. Was als nächstes passiert, beschreiben alle mit einem Wort. Entwürdigend. Denn zuerst werden die TeilnehmerInnen inspiziert, aber nicht aus medizinischen Gründen oder zum Schutz ihrer Gesundheit. Nein, die Radioproducer wollen wissen, ob jemand Windeln trägt.
Danach muss jeder noch ein Haftungsausschlussdokument unterschreiben und dann geht's los. Den einzigen Warnhinweis, den die Teilnehmer mitbekommen, ist es nicht zu übertreiben. Wenn sie sich nicht in der Lage fühlen, weiterzumachen, sollen sie ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Um 6.20 Uhr beginnt der Wettbewerb dann. Die Regeln sind zu Beginn überschaubar.
Alle 8 Minuten 10 Unzen? oder alle 8 Minuten? Alle 10 Minuten 8 Unzen. Alle 10 Minuten 8 Unzen. Was sind 8 Unzen? Das sind ungefähr 240 Milliliter. Meine Brücke ist immer 16 Unzen sind ungefähr ein halber Liter. Das ist das, was man in einer Bar als Bier bekommt. 16. Und 8 ist dann die Hälfte. Klingt jetzt erstmal nach nicht so viel, alle 10 Minuten 250 Milliliter Wasser zu trinken.
Da würde man, wenn man sich damit nicht auskennt, denken, ja, also safe, werde ich einiges davon trinken können. Genau, aber wie gesagt, es sind aller zehn Minuten und man muss die Flasche dann innerhalb von zwei Minuten austrinken. Das macht auch nicht ewig Zeit, man kann das jetzt nicht verteilen, sondern man muss die dann wirklich innerhalb von zwei Minuten wegächsen.
Also was für ein dummes Gewinnspiel. Und wichtig ist, man darf nicht auf die Toilette, man darf sich nicht übergeben. Wer übrig bleibt, gewinnt. Kurz nach Beginn des Wettbewerbs ist die Stimmung gut im Studium. Alle trinken fleißig, die drei Hosts machen ein paar flotte Sprüche, die ZuhörerInnen beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit fühlen sich unterhalten.
Da die Morningshow aber auch nicht ewig dauert, ich weiß nicht, ob du das vorhin auf dem Bild gesehen hast, da stand ja 5.30 bis 10. Dauert die? Werden die Regeln etwas verschärft? Denn nach gut 90 Minuten sind noch viel zu viele im Rennen. Und man entscheidet sich jetzt dazu, das Pensum zu erhöhen. Es braucht mehr Spannung.
Jetzt müssen alle eine 16 Unzen Flasche trinken, also gut einen halben Liter. Einen halben Liter alle 10 Minuten, das heißt, dass die Teilnehmenden nun drei Liter Wasser pro Stunde trinken. Und wie viele haben sie schon getrunken? Es ist nicht ganz klar, wann die Regeln verschärft werden. Aber nehmen wir mal an, eine Stunde, alle zehn Minuten, das sind dann wahrscheinlich so ein Liter, anderthalb haben die auf jeden Fall alle schon drin.
Und jetzt kommen drei Liter pro Stunde dazu. Und das ist nicht gesund. Daher beginnen nun Menschen anzurufen und ihre Sorgen auszudrücken. Eine Krankenschwester geht live auf Sendung. Sie erklärt klar und deutlich, Menschen können in einer Wasservergiftung sterben. Zu viel Wasser in kurzer Zeit kann tödlich sein.
Ja. Ich übersetze es ganz kurz. Also die Frau sagt, jemand könnte sterben. Die Leute, die so viel Wasser trinken, können krank werden und möglicherweise an einer Wasservergiftung sterben. Darauf antworten die Moderatoren. ja, das ist uns bewusst, aber sie haben ja eine Verzichtserklärung unterschrieben. Damit sind wir nicht haftbar.
Das ist die Reaktion auf eine Frau, die äußert, dass die Leute sterben können. Das ist. Unglaublich. Das Team weiß also, mit welchen Gefahren sie es hier zu tun haben. Wenig später besprechen sie on air, aber ohne dass die TeilnehmerInnen es hören können, den Fall von Matthew Carrington. Nur zwei Jahre zuvor starb der 21-jährige Student nach einem Aufnahmeritual in einer Studentenverbindung.
Bei diesem sogenannten Hazing, das man frei mit Schikane übersetzen kann, wurde er gezwungen, aus einem 19-Liter-Wasserkanister immer mehr Wasser zu trinken. Für die Studenten war das völlig normal, das machte man schon seit 20 Jahren so. Matt Carrington überlebte das Ritual nicht. Er starb an einer Wasservergiftung.
Eine Wasservergiftung, die man medizinisch als Hyponatriämie oder Hyperhydration bezeichnet, ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch ein extremes Ungleichgewicht der Elektrolyte im Körper entsteht. Normalerweise regulieren die Nieren den Wasserhaushalt, indem sie überschüssige Flüssigkeit ausscheiden.
Eine gesunde Niere kann im Durchschnitt etwa 0,8 bis 1 Liter Wasser pro Stunde verarbeiten. Trinkt man mehr, gelangt das überschüssige Wasser in den Blutkreislauf. Dadurch wird das Blut verwässert und die Natriumkonzentration im Blut sinkt. Eine Hyponatriämie liegt vor, wenn die Konzentration von Natrium unter 135 Millimol pro Liter fällt.
Und jetzt würde ich das Ganze noch einmal so ein bisschen erklären, was da passiert. Es ist relativ komplex, ich versuche es so genau wie möglich einmal durchzugehen. Was dann passiert ist, dass die Salzkonzentration außerhalb der Zellen niedriger ist als innerhalb der Zellen. Und der Körper versucht dieses Ungleichgewicht durch Osmose auszugleichen.
Das haben wir vielleicht alle schon mal im Biologieunterricht gehört. Dadurch schwellen die Zellen wie Balance an. Im Fettgewebe und den Muskeln haben die Zellen Platz, um sich auszudehnen. Doch gefährlich wird es im Gehirn, da das fast keinen Spielraum für Schwellungen hat. Das anschwellende Hirngewebe drückt also gegen die Innenseite des Schädels.
Das führt zu Kompressionen von Hirngewebe und zur Blockade von Blutgefäßen. Die ersten Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel oder Erbrechen. Wenn der Druck im Schädel zu groß wird, kommt es zu Krampfanfällen, Koma, Atemstillstand oder einer Einklemmung des Hirnstamms, was schließlich zum Tod führt. Doch am Morgen des 12. Januar 2007 scheint es so, als hätte sich niemand mit den dramatischen Folgen einer Wasservergiftung auseinandergesetzt.
Kannst du was dazu sagen, wie lange dieser Prozess des Verwässerns und des Anschwellens im Gehirn dauert? Lass uns da später nochmal drüber sprechen. Okay. Kommen wir auf jeden Fall noch dazu. Und weißt du übrigens, woher ich das kenne, dass zu viel trinken gefährlich ist? Nein. Hätte ich auch nicht gedacht, dass mich die Partyszene eines Besseren belehrt.
Aber ich kenne das von Festivals und Partys, auf denen Drogen genommen werden. Dass ganz häufig an den Waschbecken Schilder hängen, dass man nicht zu viel trinken soll. Weil manche Drogen ja dazu führen, dass man unkontrolliert Mengen an Wasser zu sich nimmt. Und auch im Zuge dessen schon Leute gestorben sind.
Gut, dass du das ansprichst, weil das wollte ich als Hintergrund auch noch mitgeben. Also das kann eben auch beim Feiern oder beim Sport passieren. Wenn man zu schnell zu viel trinkt, wenn man das Gefühl hat, ich habe jetzt Wasser verloren. Man muss ja nicht mal krasse Drogen dafür nehmen, selbst wenn man irgendwie viel Alkohol getrunken hat und man dann das Gefühl hat oh Gott, jetzt muss ich aber schnell super viel Wasser trinken Leute, baut das Zwievar ein und gut ist, Das gute alte Zwischenwasser ist der sicherste Weg. Also Getränke verteilen, auch Elektrolyte zu sich nehmen, das hilft, um seiner Wasservergiftung gegenzuwirken.
Während nach und nach die Teilnehmer ausscheiden, hält sich Jennifer. Das Ziel, die Wee zu gewinnen, ist zum Greifen nah. Nur noch wenige Personen sind mit ihr im Rennen. Als eine der letzten wird Jennifer in die Sendung geholt. Doch obwohl sie ganz klar die Symptome einer Wasservergiftung beschreibt, nimmt niemand im Studio die Situation ernst.
Doch um 9.30 Uhr kann sie nicht mehr. Als Zweiplatzierte scheidet Jennifer aus und fühlt sich unwohl. Das erzählt sie auch den Hosts im Interview. Jennifer, I heard that you're not doing too well. My head hurts. They keep telling me that it's the water, that it'll tell my head to hurt and then it'll make me puke. Who told you that, the intern?
Yeah. That's what I know it's over there. It kind of, it makes you, it hurts, but it makes you feel lightheaded, so I'm not sure if I'm just like... This is what it feels like when you're drowning. There's a lot of water inside of you. Oh, it hurts. Das ist so schlimm, weil sie einfach null ernst genommen wird und die sich noch so über sie lustig machen.
Also sie sagt, dass sie Kopfschmerzen hat und dass sie sich nicht gut fühlt und dann sagen sie... Wer hat ihr das gesagt? Der Praktikant? Ja. Sie sagt ja und dann sagt sie auch noch, es tut irgendwie weh, aber man fühlt sich auch leicht, ich bin mir nicht so sicher ob und dann merkt man schon, dass sie so ein bisschen wegdriftet und dann ist der Kommentar, weiß ich ob von Lucas oder Manny, ich weiß nicht wer das von den beiden ist, so fühlt es sich an, wenn man ertrinkt, da ist viel Wasser in dir und dann sagt sie am Ende nur noch, oh es tut weh.
Nach dem Interview gibt Jennifer auf und akzeptiert den zweiten Preis. Konzertkarten für ein Justin Timberlake Konzert, das am Abend stattfindet. Einen letzten Witz macht Jennifer noch auf ihre eigenen Kosten. Sie sagt, dass sie schwanger aussieht, woraufhin ihr das Team im Studio fröhlich zustimmt. Dann verlässt sie das Radiostudio.
Auf ihrem Heimweg ruft Jennifer ihren Vorgesetzten an. Oder ihre Vorgesetze, das konnte ich nicht aus dem Text lesen. Unter Tränen erzählt sie, dass sie schreckliche Kopfschmerzen hat und auf dem Weg nach Hause sei. Dem Vorgesetzten kam die Situation komisch vor und er oder sie ruft bei Jennifers Mutter an.
Doch als diese gegen 14 Uhr bei Jennifer ankommt, findet sie nur den leblosen Körper ihrer Tochter. Die Polizei, die wenig später eintrifft, kann nur noch den Tod feststellen. Wenige Stunden, nachdem sie das Radiostudio verlassen hatte. Zu deiner Frage, wie schnell das passieren kann. Ja, also sehr schnell. Ja. Der Fall scheint klar.
Doch das Sacramento County Sheriff's Department lässt mitteilen, dass es keine unmittelbaren Gründe gebe, eine Untersuchung einzuleiten. Kann es wirklich sein, dass der Radiosender The End einfach so davonkommt? Das fand ich wirklich unbegreiflich, dass ein Mensch gestorben ist und die Polizei sagt, ja, wisst aber jetzt nicht, ob man da ermitteln muss.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieser Wisch, den die Teilnehmenden unterschrieben haben, ausreicht, um die Verantwortung vom Radiosender komplett abzugeben. Also, diese Geschichte ist wirklich so schrecklich, weil ja eine ganze Nation oder ein ganzer Bundesstaat dabei war, live. Und Leute wussten, was da passiert ist. Ja, genau. Also.
Ich kann mir das wirklich nicht vorstellen. Ja. Und als Jennifer das Radio verlässt, läuft das Gewinnspiel ja noch. Was ist denn mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern? Ja, kommen wir noch dazu. Ich habe ja gesagt, Jennifer ist die zwei Platzierte, es gibt also eine Gewinnerin. Als The Morning Rave mit Trash, Lucas und Maney gegen 10 Uhr auf die Zielgerade einbiegt, gibt es eine Gewinnerin. Lucy Davidson.
Sie hat am längsten durchgehalten. Als sie als Gewinnerin feststeht, übergibt sie sich noch im Studio. Trotzdem erhält sie die heiß begehrte Wii. Auf ihr Spielen wird sie aber nie. Denn als sie von Jennifers Tod erfährt, ist ihr Leben nicht mehr das gleiche. Die Wii wird über ein Jahr unberührt in einer Kammer stehen, bis sie sie schließlich an ihren Anwalt übergibt.
In diesem Moment fühlt sie wie eine Last von ihr abfällt. Doch andere Belastungen lassen sie nicht so schnell los. Nach dem Wettbewerb entwickelt sie eine Angst vor Wasser. Lucy arbeitet bei Walmart und wenn sie jemanden sieht, der die Wasser kauft, löst das bei ihr eine unangemessene emotionale Reaktion aus, wie sie selber sagt.
Was genau das ist, weiß ich nicht, aber man kann es sich denken. Auch Radio kann sie aus Angst vor Gewinnspielen nicht mehr hören. Gemeinsam mit zwei anderen Teilnehmern reicht Lucy Davidson eine Klage gegen Entercom ein, den Mutterkonzern des Radiosenders. In den Gerichtsunterlagen geben sie an, unter einer Vielzahl klinischer Störungen zu leiden, darunter posttraumatische Belastungsstörungen sowie schwere Angstzustände und Depressionen.
Auch Jennifers Familie reicht nur sechs Tage nach ihrem Tod, am 18. Januar 2007, zwei Klagen gegen Entercom ein. Wegen widerrechtlicher Tötung und einer Überlebensklage. Und widerrechtliche Tötung ist der Wrongful Death, den wir letztens besprochen haben, als wir bei Schwarze Akte zu Gast waren. Da ging es ja auch um Wrongful Death. Das ist eine Zivilklage, die im Grunde Schadensersatz für einen Todesfall fordert.
Diese Klagen sind also in den USA Rechtsmittel, die darauf abzielen, die hinterbliebenen Familienmitglieder für ihre persönlichen Verluste sowie die entgangene finanzielle Unterstützung zu entschädigen. Die Anklage stützt sich dabei auf folgende Punkte. Die Familie wirft dem Sender vor, es versäumt zu haben, im Vorfeld den Wettbewerb ausreichend recherchiert zu haben.
Sie haben die verbundenen Gesundheitsrisiken nicht erkannt und nicht davor gewarnt. Außerdem werfen sie dem Radiosender unterlassene Hilfeleistung vor, da kein medizinisches Personal vor Ort war. Und als dritten Punkt rücksichtsloses Verhalten, da die Sicherheit der Teilnehmer vorsätzlich und rücksichtslos missachtet wurde.
Denn obwohl Jennifer Strange während des Wettbewerbs über Schmerzen klagte und Warnrufe von HörerInnen eingingen, animierten die Moderatoren sie und andere Teilnehmer weiterhin zum Trinken und machten sich über deren Zustand lustig. Als besonders schwer wiegt der Verlust an Gesellschaft und Kameradschaft auf English loss of companionship, da sie einen Ehemann mit drei Kindern hinterlässt.
Es dauert zweieinhalb Jahre, bis der Fall vor Gericht kommt und eine Jury darüber entscheiden soll, ob die Familie entschädigt wird und wer überhaupt für den Tod verantwortlich ist. Also dieser Aspekt von unterlassener Hilfeleistung und trotz Warnungen von anrufenden HörerInnen und sich dann auch noch lustig darüber machen, den finde ich wirklich menschlich so verachtenswert, also dass man in dieser Welt der Gewinnspiele und des Konkurrenzkampfes und diesem Zeitgeist von damals irgendwie das bescheuertste Gewinnspiel machen möchte, was es überhaupt gibt.
Das kann ich irgendwie zu einem gewissen Punkt noch nachvollziehen. Aber dann gab es ja so viele Situationen, Möglichkeiten, in denen man hätte intervenieren können. Und das Mindeste Respekt gegenüber den Teilnehmenden zeigen, indem man ihre Schmerzen ernst nimmt. Das haben die alles nicht gemacht. Ja, ist schrecklich. Wir haben ja auch gesehen, sie wussten, was da passiert ist. Weil sie haben über diesen Fall von Matthew Carrington gesprochen.
Ach ja, stimmt, das kommt ja auch noch dazu. Die wussten, dass man an einer Wasservergiftung sterben kann. Das ist jetzt nicht so, dass sie da irgendwie in irgendwas reingelaufen sind, von dem sie keine Ahnung hatten. Und wir wissen ja auch von unserer Arbeit, hinter diesen drei Personen steht auch noch ein ganzes Team, was daran auch beteiligt war.
Das auch hätte wissen müssen, beziehungsweise wusste, weil irgendjemand wird denen die Information zu Matthew Carrington da in die Sendung gegeben haben. Ja, dann wiederum frage ich mich, welchen Druck die vielleicht ausgesetzt waren, dass sie es überhaupt so weit haben kommen lassen. Weil, wenn wir jetzt darüber reden, denken wir uns ja mit gesundem Menschenverstand, kann man das eigentlich nicht verantworten. So wie konnte das passieren?
Da waren drei ModeratorInnen live on air. Wie du gesagt hast, ein ganzes Team. Also da kann man sich ja schon mal fragen, ob da hinten hinter den Kulissen vielleicht super viel Druck gemacht wurde. Weiß ich nicht. Schauen wir uns mal den Prozess an. Am 17. September 2009 beginnt der Prozess im Mordfall Jennifer Strange.
Die Verteidigung konzentriert sich im Prozess hauptsächlich auf die unterschriebene Verzichtserklärung. Die Argumentation ist, es war ihre freie Entscheidung. Jennifer habe gewusst, worauf sie sich einlässt. Doch auf dieses Argument lässt sich wiederum die Jury nicht ein. Am 29. Oktober 2009 fällt das Urteil.
Der Medienkonzern Antacom Sacramento ist für den Tod von Jennifer Strange verantwortlich. Sie argumentieren, dass Jennifer Strange keinerlei Mitschuld an ihrem eigenen Tod hatte. Sie verhielt sich so, wie es jede normale Person unter diesen Umständen getan hätte, da sie den Zusicherungen der Moderatoren vertraute.
Der Radiosender und damit Antacom hatte es versäumt, eine angemessene Untersuchung zur Ermittlung der relativen Gesundheitsrisiken durchzuführen. Und die Teilnehmer des Wettbewerbs zu informieren. Darüber hinaus habe der Medienkonzern es fahrlässig versäumt, den Teilnehmern des Wettbewerbs medizinische oder sonstige Hilfe zu leisten.
Zudem wurden die Regeln während des laufenden Wettbewerbs verschärft. Wir erinnern uns, die Wassermenge wurde verdoppelt und das Ganze wurde einfach so ein Müh hochgedreht. Das hatte das Risiko massiv erhöht. Der Familie von Jennifer Strange wird eine Entschädigung in Höhe von 16,58 Millionen Dollar zugesprochen.
Die Summe setzt sich aus zwei Dingen zusammen. Aus dem voraussichtlichen Gehalt, das Jennifer in ihrer Karriere verdient hätte, das sind 1,48 Millionen Dollar, und 15,1 Millionen Dollar für den Verlust an Gesellschaft und Kameradschaft, also dem Loss of Companionship. Intercom entscheidet sich, das Urteil nicht anzufechten. Und das fand ich jetzt spannend, das war mir vorher auch noch nicht bewusst, weil dadurch, dass sozusagen dieser Fall Strange vs.
Intercom nicht angefochten wurde, hatte er keine Präzedenzwirkung. Denn nur, wenn ein Berufungsrichter die Entscheidung der Jury bestätigt hätte, wäre aus dem Urteil ein bindender Präzedenzfall geworden und hätte für zukünftige Klagen gegen Unterhaltungsprogramme in Kalifornien verwendet werden können.
Das mag eine Erklärung sein, warum Entercom nicht in Berufung ging, dass man nicht in Zukunft wieder für Gewinnspiele verklagt werden könnte, doch möglicherweise gab es noch einen anderen Grund, denn der Kampf um die Verantwortung hatte im eigenen Haus begonnen, irgendjemand hatte sich ja das Gewinnspiel ausgedacht und abgesegnet.
Lilly, mit deiner eigenen Erfahrung aus dem Medienbetrieb, wie siehst du die Situation? Ich kenne Redaktionskonferenzen und weiß, wie undurchsichtig es am Ende sein kann, wer eigentlich welche Idee hatte und wann sich was wie entwickelt hat und wer für was verantwortlich gemacht wird. Am Ende steht dann halt der Konzern in der Verantwortung und keine einzelne Person aus der Redaktion.
Ja, du hast recht, das ist wirklich ein guter Punkt. Diese Konferenzen sind oft wild durcheinander. Es wird nicht immer Protokoll geschrieben. Und am Ende gibt es irgendwie eine Idee, die sich auch ganz oft verselbstständigt, sich auch so eine Idee, ohne dass jetzt alle dahinterstehen müssen. Aber es ist vielleicht in dem Moment einfach das Erstbeste, worauf sich alle so halbwegs einigen können.
So einfach ist das manchmal. Es muss nicht immer die beste Idee sein, sondern manchmal so, okay, dann machen wir halt XY. Deswegen bin ich kein großer Fan von Redaktionskonferenzen und versuche mich davon fernzuhalten. Aber das ist ein anderes Thema. Aber es entstehen auch tolle Dinge aus Redaktionskonferenzen.
Und Schwarmintelligenz und einfach mal so ein kreatives drauflosreden, das kann schon auch sehr fruchtbar sein. Ja, ich bin davon ehrlich gesagt kein Fan. Das weißt du auch, weil ich finde, das führt eigentlich immer nur zu einem großen Wust, aus dem man nicht wieder rauskommt. Ich bin mehr ein Fan davon, wenn einzelne Menschen mit klaren Ideen kommen und diese dann konkret diskutiert werden, weil das meiner Meinung nach zielführende ist. Aber jetzt kommt ihr vielleicht auch schon sehr nah in unseren Arbeitsprozess rein, aber so läuft das dann ab.
Es gibt unterschiedliche Angangsweisen, wie Ideen entstehen können, aber eben deswegen ist die Frage, wer ist jetzt schuld im eigenen Senderhaus. Ja, spannend, relevant und auch für den Fall irgendwie wichtig. Aber dass ihr das mal gehört habt, es ist vielleicht nicht immer so klassklar. Nach dem Tod von Jennifer gibt der Sender The End am Montag, den 15.
Januar 2007 bekannt, dass die Morningshow für Untersuchungen ausgesetzt werde. Nur einen Tag später stellt man die Show dann aber komplett ein. 10 Mitarbeiter werden gefeuert. Neben den drei Hosts Lucas, Trish und Maney müssen auch die Co-Hosts Carter und Fester gehen. Dazu der Radio-Chef, die Werbechefin und die Produzentin der Morningshow.
Wer mitgezählt hat, hat gemerkt, es sind 8 Personen. Wer die anderen 2 sind, weiß ich nicht. Der Praktikant wahrscheinlich auch. Wahrscheinlich der Praktikant, ja. Doch die Verantwortung für das Gewinnspiel bleibt weiter im Unklaren. Adam Lucas Cox wird später sagen, dass ihn das Management dazu gezwungen habe, den Wettbewerb durchzuführen.
Er habe geglaubt, die Rechtsabteilung habe alles geprüft und für ungefährlich befunden. Er verweist auf einen früheren Wettbewerb, Hold Your Fart for a Dodge Dart, der so ähnlich ablief. Entercom hingegen sagt, dass das Management des Konzerns von der Aktion nichts gewusst habe und von der Sendeleitung nicht informiert wurde.
Das ist all das, was wir dazu wissen, wo das Gewinnspiel herkam. Adam und Maney sagen später in Interviews, dass es ihnen sehr, sehr leidtue, was passiert sei. Und Patricia sagt, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke, an sie. Das ist etwas, das mich mein Leben lang begleiten wird. Apropos Leben lang, was wurde aus den drei?
Das habe ich mich dann auch gefragt, weil das ist jetzt 20 Jahre her und die waren in ihrer absoluten Medienprime, könnte man sagen. Alle drei haben ähnliche und unterschiedliche Karrieren eingeschlagen, würde ich sagen. Steve Maney ist heute einer der Hosts der Maney, Roy und Lauren Morning Show auf KISS95.1 in Charlotte, North Carolina.
Adam Cox ist nach dem Vorfall nach Wechita in Kansas gezogen und moderiert dort bis 2019 auch eine Morningshow. Und in seinem Leben gibt es noch eine bizarre Wendung. Und zwar wird er als Bruder von Lori Vallow Daybell bekannt. Der sogenannten Doomsday Mom, die ihre Kinder umgebracht hatte, da sie glaubte, dass Menschen von dunklen Geistern besessen werden können und zu Zombies werden.
Und in ihrer Logik war der Tod die einzige Möglichkeit, die Seele zu befreien. Das war Adams Schwester. Und zu diesem Fall tritt er auch öffentlich auf und spricht sich gegen seine Schwester aus und wird dadurch auch noch mal bundesweit bekannt. Als letzte bleibt noch Patricia Sweet. Die ändert ihren Künstlernamen in Jade Donovan und moderiert ebenfalls Radiosendungen in Florida, New York und bis vor kurzem auch bei Apple Music.
Der Radiosender The End wird 2017, zehn Jahre nach Jennifers Tod, eingestellt. Die End. Ja, was für eine absolute Tragödie. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Das ist von, ich habe es schon im Intro ja angesprochen, von Anfang bis zum Ende einfach nur eine schreckliche Geschichte. Man kann ja nur froh sein, dass nicht noch mehr passiert ist.
Das hat mich ehrlich gesagt am meisten überrascht, dass nur eine Person gestorben ist. Ja, hatten die anderen einfach wahnsinniges Glück. Ja, wir haben ja gesehen, dass Lucy, die Gewinnerin, sich auch direkt übergeben hat. Vielleicht war das ihr Glück, kann man fast sagen. Aber ja, dass nicht mehr passiert ist, ist wirklich … Ja, grenzt an ein Wunder.
Ja, das war der Fall und in dem Fall steckte irgendwie viel drin. Als ich den das erste Mal angeschaut habe, dachte ich mir, reicht das für eine ganze Folge? Das war mein erster Gedanke tatsächlich und dann habe ich gemerkt, wie viel da drin steckt, wie viele Ebenen es gibt, die irgendwie auch mal wichtig sind, dass wir hier sie besprechen.
Also ich finde das Thema Wasservergiftung vor allem vor dem Hintergrund, dass man dafür nicht bei so einem, absoluten Gewinnspiel mitmachen muss, sondern dass einem das auch an anderen Stellen im Leben passieren kann, das fand ich irgendwie wichtig, dass wir das mal erwähnt haben. Und nochmal so einen Blick zurück in diese Medienlandschaft der Nullerjahre.
Ich finde, da sieht man irgendwie, wie viel sich in 20 Jahren dann doch verändert hat. Zum Guten. Ich glaube, auch damals wussten viele Menschen, dass diese ganzen Gewinnspiele und diese ganze Art grenzwertig ist und nicht gut ist. Aber man hat halt irgendwie mitgelacht. Das war so, ach mein Gott. Ja, ich meine, guck dir Jackass an, ne? Ja, bei Jackass muss man ja fast sagen, ich werde nicht zu tief in Jackass reingehen, aber ich glaube, die hätten den ganzen Scheiß vielleicht auch gemacht, ohne dass da jemand zugeschaut hätte.
Eine Frage hatte ich noch zwischendurch. Kann das behandelt werden? Also wenn Jennifer rechtzeitig in ein Krankenhaus gekommen wäre, angenommen, hätte man dann was machen können? Ich habe gelesen, dass es tatsächlich für sie nach dem Gewinnspiel schon auch zu spät gewesen wäre. Wenn sie direkt ins Krankenhaus gefahren hätte, wäre sie möglicherweise nicht gestorben, aber sie hätte sehr wahrscheinlich Hirnschäden davon getragen.
Ja, was ich auch nochmal interessant und spannend fand war, wie schnell das dann wirklich gehen kann. Ich meine um 6.20 Uhr haben sie angefangen, hast du gesagt, um 9.30 Uhr war sie da raus, also drei Stunden später und irgendwann zwischen 9.30 Uhr und 14 Uhr ist sie gestorben. Also das ist für mich keine große Zeitspanne und zeigt nochmal mehr, wie gefährlich das ist, zu viel Wasser zu trinken, zu viel Flüssigkeit.
Ja, weil das war mir auch nicht bewusst, dass die Niere nur so einen guten Liter pro Stunde ausscheiden kann, dass es da ein Maximum gibt. Also wie gesagt, natürlich ist dieser Fall wichtig, einmal erzählt zu werden und gleichzeitig waren da jetzt glaube ich auch Sachen drin, die einem im Alltag vielleicht so ein bisschen weiterhelfen können, man so ein bisschen daraus was ziehen kann und Punkte hat, auf die man selber aufpassen kann.
Wir versuchen wieder zurückzukommen in das Leben, in den Alltag mit einem Foodcrime, den uns auch in dieser Woche Frau Temme erzählen wird und ich bin gespannt, wohin du mich jetzt mitnehmen wirst. Ich bin mir nicht sicher, weil das ja jetzt mittlerweile schon die 73. Folge ist, glaube ich. Ja, also reguläre Folge, wir haben ja auch ein paar Special-Folgen gemacht.
Ja, also auf jeden Fall, ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob ich den Foodcrime schon mal genannt habe. Da bin ich ehrlich. Wenn ich ihn schon mal genannt habe, unterstreicht das nur noch mal mehr, wie sehr ich das verabscheue. Und wenn ich ihn noch nicht genannt habe, dann ist das jetzt das erste Mal, dass ihr das hört.
Aber es ist mir kürzlich wieder angeboten worden und ich habe gedacht, da kommt es mir wirklich hoch. Kaugummis, die nach etwas anderem schmecken als Pfefferminz. Ich finde Kaugummis mit Fruchtgeschmack. Vor allen Dingen diese roten und lilanen Airways, die finde ich so ekelhaft. Die roten sind eigentlich die allerschlimmsten und danach kommen die lilanen, aber es gibt ja auch andere Marken.
Es gibt diese Runden, die auf so einer Schnecke gerollt sind, da gibt es auch ganz ekelige Geschmäcker. Boah, ich finde... Auch wenn jemand anderes danach riecht, da zieht sich in mir alles zusammen und es ist. Wirklich unausstehlich und das selber zu essen auch und da kann ich noch so viel Mundgeruch oder einen Pappmaul haben, wie man so schön sagt.
So ein Kaugummi würde ich trotzdem nicht essen wollen und ich finde es wirklich, 100 Millionen Horrorpunkte wert. Also da rennst du ja bei mir offene Türen ein, weil ich finde Kaugummi ist generell ekelhaft. Also ich finde auch die mit Minze scheiße. Ich finde, ich verstehe das nicht, Kaugummis zu essen.
Wirklich, ich finde das ganz, ganz schlimm. Das finde ich auch interessant. Für 10 Sekunden hast du deinen Geschmack und dann kaust du da auf so einem toten Stück Kautschuk rum. Nee, ganz schlimm. Das ist nicht die beste Erfindung, aber manchmal erfüllt es halt seinen Zweck. Ja, aber deswegen gehe ich bei deinen Fruchtkaugummis mit und ich gehe auch bei allen anderen Kaugummis mit. du jetzt hier nicht genannt hast, die ich jetzt hier in den Ring werfe.
Aber ja, bin ich bei dir. Und du sprichst was Gutes an. Wir haben schon so viele Foodcrimes hier besprochen, dass wir so langsam trocken laufen. Schreibt uns doch gerne bitte mal eure Foodcrimes. Entweder unter diese Folge oder bei Instagram. Dann nehmen wir die mit auf. Dann kommt hier die Sendung. Wir haben schon ein paar geschrieben. Ich wollte das eh mal mehr machen, mit die zusammenschreiben, dass ich die hier so nach und nach abarbeiten kann.
Oder noch besser, schickt uns doch eine Sprachnachricht, wenn ihr Lust habt und damit einverstanden seid, dass wir diese Sprachnachricht hier abspielen, natürlich nur. Schickt uns eine Sprachnachricht mit einer kleinen Anekdote und eurem Foodcrime und dann würden wir die hier integrieren. Und besprechen. Weil mir fällt es langsam auch ein bisschen schwer, weil grundsätzlich muss man ja sagen, lieben Flo und ich Essen und sehr viele Lebensmittel und sind.
Eher auf der Suche nach den Rosinen, so in dem Sinne, die hier bei Foodcrimes Platz finden. Aber es gibt halt auch sehr, sehr viele tolle Dinge da draußen. Und vielleicht habt ihr ja lustige Foodcrimes, die ihr mit uns teilen möchtet oder auch nicht lustige, die wir hier besprechen können. Schickt uns das gerne mal bei Instagram. Auch lustige Anekdoten.
Ich erinnere nochmal an die Geschichte von, wo war dieser Markt, wo Kinder Bier verteilt haben? Egal. Ja, aber das stimmte ja nicht, ne? Ja, doch. Manche sagten, es stimmte nicht, andere doch. Und ich habe Bilder gesehen. Das habe ich ja damals, ich habe das ja nicht gepostet oder so, aber ich habe Beweisbilder gesehen.
Ach so, naja, okay, gut. Ja, außerdem ist das immer cool, mit euch Kontakt zu haben. Richtig. Ihr seid wirklich eine fantastische Community, sehr wertschätzend, warm, das ist ganz schön. Und so können wir uns ja vielleicht noch ein bisschen näher kommen. Deswegen meldet euch bei uns. Richtig. Und schickt uns auch gerne weiterhin Fälle, es tut mir jetzt leid, dass ich heute nicht mehr ganz auf dem Schirm hatte, wer mir diese Fälle geschickt hat.
Wenn du da draußen bist, melde dich. Ich wollte gerade sagen, sei wie jemand, der den Oscar entgegennimmt und sich bedankt bei den Leuten, ohne sie konkret zu benennen und dann immer dazu sagt, ihr wisst, wer ihr seid. Ihr wisst, wer ihr seid and all glory to God, first and foremost. So. Gut, dann würde ich sagen, war es das für diese Woche? Here and see you next week. Richtig.
Bis dahin, liebe Grüße. Ciao. Du, mir ist die Lust auf Kaffee vergangen in letzter Zeit. Oh, wirklich? Vielleicht bin ich noch schwanger, ne? Is it a possibility? Nee, eigentlich nicht. Und wenn, you heard it here first. Hast du schon das neue Harry Styles Album gehört? Nein, ich würde gerne bis Sonntag oder Montag warten, bis wir in California sind und dann das im Auto blasten.
Im Auto, checke ich komplett, checke ich, ja. Ich muss einmal ganz kurz was weiterleiten. Flo macht hier nebenbei noch andere Business. Ja, ich habe mich hier verplant.