
Food Crimes - Was schmeckt dahinter?
Q&A: Freundschaftsrituale, Geld verdienen & unsere negativen Seiten
Dienstag, 28. Juli 2026 · 1 h 12
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Shownotes
Wie versprochen stellen wir uns (einer Auswahl) eurer Fragen. Vielen, vielen Dank an die vielfältigen Einsendungen, das hat großen Spaß gemacht. Diese Fragen beantworten wir:
- Wie ist die Chance auf einen Laberpodcast mit euch?
- Was mögt ihr / mögt ihr nicht aneinander?
- Wo habt ihr euch kennengelernt?
- Wen würdet ihr gerne mal einladen? / Was waren eure liebsten Gäste?
- Wie könnt ihr eure Folgen immer so lustig und fröhlich gestalten?
- Womit verdient ihr Geld?
- Welches Lied würdet ihr singen, wenn ihr Karaoke singen müsstet?
- Gibt es mal wieder eine Live-Tour?
- Welches Gericht/Essen von einem anderen Land sollte das neue Nationalgericht von Deutschland werden?
- Was habt ihr immer im Kühlschrank?
- Macht ihr mit Sebastian weiter, wenn er nicht mehr beim ZDF ist?
- Nehmt ihr remote auf oder seid ihr manchmal zusammen in einem Studio? Und wie oft seht ihr euch?
- Wie gut seid ihr befreundet und habt ihr Freundschaftsrituale?
- Auf welche zukünftige Veranstaltungen / Konzert freut ihr euch am meisten?
- Habt ihr nicht Angst von Sebastian Lege etwas zu probieren und esst ihr diese aufgedeckten Produkte noch weiter in eurem Leben?
- Wie ist Flo in den USA gelandet?
- Hat euch ein Fall besonders berührt?
- Habt ihr einen kulinarischen Traum?
- Was wäre Flo gerne gefragt worden?
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"Food Crimes - Was schmeckt dahinter?" wird produziert mit Unterstützung von Storyhouse Productions.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Servus und Grüezi miteinander. Grüezi miteinander. Es gibt kein Intro heute, weil es ist eine Folge, wie sie sie noch nie gab. Wir haben beschlossen, dass wir uns endlich euren Fragen stellen. Das haben wir noch nie gemacht, weil wir natürlich auch Angst haben. Nein, Quatsch, weil wir einfach gedacht haben, das heben wir uns mal auf, bis die Zeit reif ist und die Zeit ist reif.
Wir haben wirklich richtig viele Fragen von euch bekommen und wir haben uns gedacht, wir gehen das Ganze so durch, dass sich jeder eine Frage einfach aussucht und der anderen Person stellt. Dann überraschen wir uns da ein bisschen gegenseitig und es bleibt für alle spannend und wir machen einfach so lange, bis wir keine Lust mehr haben.
Ist doch was, oder? Ja, ich finde das auch gut. Wir wissen beide nicht, wohin es heute führt und gehen wird. Es ist genauso wenig wie die Leute, die uns zuhören. Wir sitzen also alle im gleichen Boot. Nicht so wie sonst. Ich bin ganz gespannt, was für Fragen kommen und welche du für mich ausgesucht hast, Flo.
Vielleicht lerne ich ja heute noch was über dich, das fände ich auch schön. Es gibt eine Frage, die möchte ich dir auf jeden Fall stellen, da hoffe ich doch wirklich, dass ich da was lerne. Okay, ich bin gespannt. Willst du anfangen? Ja, ich kann gerne anfangen. Also erstmal danke an dieser Stelle, weil es wirklich sehr viele Fragen gab.
Auch ganz unterschiedlich. Unterschiedlich und das fand ich aber ganz, ganz sweet und wertschätzend. Vielleicht noch ganz kurz der Hinweis, wir lesen jetzt eure Namen dazu nicht vor, weil wir das ja vorher auch nicht besprochen haben und vielleicht möchtet ihr gar nicht, dass wir eure Namen nennen und wir machen das jetzt einfach anonym.
Ihr wisst ja, welche Frage ihr gestellt habt. Richtig. Die Frage, mit der ich reingehe, ist, wie ist die Chance auf einen Laber-Podcast mit euch beiden? Ja. Naja, also ich sag mal so, böse Stimmen würden ja sagen, dass ein Großteil unseres Podcasts schon ein Laber-Podcast ist, beziehungsweise die gemischte Platte ist ja auch zu großen Teilen schon ein bisschen gelaber.
Und ich glaube, dabei würde ich es erstmal belassen. Also wenn euch das wirklich Spaß macht, dann können wir die gemischte Platte dahingehend noch ein bisschen ausbauen. Da reden wir auch ein bisschen drüber, was wir so in unserer Freizeit machen, was sonst so los ist. Das, was wir jetzt in den normalen Dienstagfolgen nicht besprechen, weil wir ja da zum Fall kommen und weil es da ja wirklich um den Inhalt gehen soll, aber am Samstag, also weiß ich nicht, wie es dir geht, aber das ist ja schon gut gelabert.
Ich möchte das unterstreichen und dazu sagen, dass die heutige Folge wahrscheinlich auch eine Laberfolge sein wird und dich vielleicht ein bisschen damit vertrösten. Finde auch, dass wir bei der gemischten Platte hier und da ein bisschen ins Labern kommen und das ist ja auch schön, aber das wird wahrscheinlich so bleiben.
Wer weiß. Never Say Never, wie JB so schön gesungen hat, aber vorerst wird das so bleiben. Ja. Und wie gesagt, wenn euch das Spaß macht, dann hört ihr in die gemischte Platte rein und schreibt uns da gerne, wenn wir das vertiefen sollen. Weil, sind wir ja ganz ehrlich, wir reden ja beide gerne über uns.
Wir reden ja gerne darüber, was wir so machen und was so jeden Tag ein und aus passiert. Aber wir wollen euch damit jetzt auch nicht belästigen. Deswegen versuchen wir da irgendwie einen guten Zwischenweg zu finden. Ja, genau. So würde ich das auch unterschreiben. Ich möchte direkt konfrontativ werden, beziehungsweise... Ach du Heiliger, das liebe ich ja. ...dich mal so ein bisschen herausfordern.
Und zwar mit der Frage, was mögt ihr aneinander, was nicht? Offene Feedback-Kultur. Das finde ich erst mal gut, ja. Ich fange mal. Da muss ich erst mal wirklich überlegen. Da fällt mir ja gerade gar nicht so. Das kann ich jetzt nicht so aus der Lameng heraus sagen. Also was ich an dir mag, fallen mir auch direkt Sachen ein, aber ich muss mal gerade überlegen, was ich nicht an dir mag. Könntest du ruhig ehrlich sein.
Jaja, ich werde ehrlich sein. Also keine Frage. Ich überlege gerade mal, was so Momente sind, wo ich mir die Augen verdrehe oder so. Weißt du, wo ich dann, weil ich mir mal nicht so mag an dir. Flo kann, ich fange jetzt mit dem an, was ich nicht so mag, damit wir dann hinten raus zum Schönen kommen. Flo neigt dazu, manchmal, wie ihr merkt, das finde ich ganz toll, dass ich das gerade sagen soll, etwas ungehalten zu werden, wenn Sachen nicht, schnell so laufen, wie er sich das vorgestellt hat.
Und für mich persönlich ist das jetzt gar nicht so ein Ding, ehrlich gesagt, weil wir auch ein anderes Verhältnis miteinander haben und ich weiß auch manchmal, wie ich Sachen nehmen kann und verstehen kann und so. Und ich würde auch sagen, wenn irgendwie, wenn was doof wäre, würde ich sagen, sag mal, hackt's.
Eher so in manchen anderen, manchmal so beruflichen Kontexten, wenn ich das so beobachtet habe, habe ich mir so gedacht so. Okay, ich beobachte hier etwas. Die andere Person ist jetzt vielleicht etwas verstört, aber... All good, aber das ist so ein bisschen, das würde ich sagen, ist was, was... Ja, das verstehe ich. Ja, ja. Ja, und dann komme ich jetzt zu den tollen Sachen.
Also Flo ist eine sehr verständnisvolle Person, sehr zuverlässig, sehr easy und unterhaltsam, wenn du... Wie soll ich das jetzt sagen? Wenn man sich vorstellt, man nimmt ihn irgendwo hin mit, weiß man, der wird eine gute Zeit haben. Alle anderen werden mit ihm eine gute Zeit haben, weil man ganz schnell über ganz viele Sachen mit ihm labern kann. Es sind gute Gespräche, es ist lustig, wie ihr euch ja wahrscheinlich vorstellen könnt.
Und das ist sehr schön. Also es ist eine sehr, er, nicht es, er ist eine sehr easy to be around person. Also das ist sehr lieb. Das sind die Sachen, die mir direkt in den Kopf geschossen sind. So, jetzt du. Das rahme ich mir ein. Den Rest schneide ich raus. Du dumme Sau. Nein, aber das ist das weiß ich ja auch und ich versuche das auch zu bessern.
Ich glaube, es ist auch schon ein Ticken besser geworden einfach seitdem ich, nicht mehr für alles verantwortlich bin. Aber also wirklich, weil ich glaube, das war oft dann einfach das Ich fange jetzt auch einfach mit dem an, was ich nicht mag. Das haben wir uns noch nie gesagt. Das haben wir uns wirklich noch nie gesagt. es ist auch wirklich ich glaube das Einzige was ich wirklich, also nicht mag ist auch ein großes Wort, aber was wovon ich manchmal so ein bisschen genervt bin ist, dass du wirklich manchmal schlecht antwortest.
Manchmal bist du ja weg und da bist du weg und dann bist du auch raus und da bist du weg das stimmt leider, Aber das ist auch vielleicht wirklich das Einzige. Sodass ich manchmal so denke, wo ist es denn jetzt? Tod? Ja, das ist Kacke. Das ist auch in vielen anderen Beziehungen, die ich so führe, Kacke.
Und das kriege ich häufiger mal gefeedbackt. Ich würde aber am liebsten ein handyfreies Leben haben. Das sage ich auch. Es geht natürlich nicht. Ja, ja, ja. Und ich profitiere auch häufig genug davon, dass es Handys gibt und ich mit vielen Leuten immer schnell Kontakt haben kann. Aber ich bin auch sehr gut darin, wie Flo gerade gesagt hat, Leute einfach mal zu ignorieren und vor allen Dingen auch in Situationen, in denen man einfach mal schnell eine Antwort bräuchte und das ist keine coole Eigenschaft.
Aber das ist natürlich auch ein bisschen für dein eigenes Seelenheil oder für deine Mental Health wichtig, dass man einfach mal so sagt, nee, jetzt halt nicht. Also du kannst das, ich kann das ganz schwer, aber es ist schon gut, wenn man das kann. Und weil dann, jetzt komme ich zum Guten, du bist ja gleichzeitig dann, wenn du da bist, du scheust vor nichts zurück.
Also du sagst eigentlich immer, ja, mach ich erst mal. Und dann machst du das auch. Und du hast jetzt nichts, wo du irgendwie, du bist auch sehr unkompliziert und zuverlässig. Du bist sehr relaxed. Und du nimmst viele Sachen nicht so schwer und ernst. Das schätze ich auch. Schön. Dankeschön. Ja. Das war irgendwie schön, dass wir das uns mal gesagt haben. Oder? Ja, gut.
Danke Tiny Dancer. Das ist Elton Johns alter Ego Der traut sich nicht, hier mit seinem Klarnamen irgendwas zu fragen Ja, ja, eh klar Eh klar, Okay, ich mache weiter. Wo habt ihr euch kennengelernt und wie ist die Idee der Podcasts entstanden? Die kam viel, die Frage. Haben wir vielleicht auch einfach noch nie erzählt, oder?
Ja, vielleicht immer so ein bisschen durch die Blume, aber dafür ist das ja heute mal da, dass wir das alles mal aufräumen. Also, wie haben wir uns kennengelernt? Ich habe bei der Firma Storyhouse, die die Sendung ZDF Besseresser produziert, schon sehr lange, gearbeitet. Ich habe da im Februar 2019 angefangen zu arbeiten.
Und ich glaube, im Frühjahr 2020, oder das war dann ein Jahr später, haben wir eine Stelle ausgeschrieben für den YouTube-Kanal. Und da hat sich unter anderem Lilly beworben. Und du weißt das, wir können es jetzt aber einmal öffentlich sagen, ich wollte Lilly nicht einstellen. Und das ist eigentlich lustig, weil ich vergesse das ja immer, Flo.
Das ist, glaube ich, wie so eine Art, jetzt gebe ich mich hier wieder auf dünnes Eis und Menschen werden mir danach vielleicht sagen, das ist falsch. Ich denke immer, wenn ich über diese Zeit nachdenke, dass Flo derjenige war, der mich einstellen wollte und die andere Person aus dem Team, die es noch gab, das Team ist mittlerweile viel größer, wollte mich nicht.
Aber es war tatsächlich andersrum. Flo wollte jemand anderen einstellen und die andere Person wollte mich. Und ich bin natürlich sehr, sehr dankbar, dass ich mich nicht durchgesetzt habe. Aber dann haben wir quasi ab diesem Tag und am Anfang waren wir bei dem YouTube-Kanal ja zu zweit. da gab es dann, also es gab natürlich noch andere im Team, die immer mal mitgeholfen haben, aber so die Kernarbeit haben wir zu zweit gemacht und, Und seitdem kennen wir uns, also quasi jetzt seit sechs Jahren. Ach, seit sechs Jahren.
Macht die Landbegriffe. Das ist wirklich heftig, ne? Ja. Und dann sind wir da durch dick und durch dünn gegangen. Ja, aber es war ja wirklich so. Ich war eine kleine, ich kam gerade von der Uni und habe mein Volo bei euch gemacht oder bei uns jetzt im Team. Und ich weiß auch noch genau, wie das beim Bewerbungsgespräch war und dann hat Flo mich irgendwie zwei oder drei Tage später oder eine Woche später, weiß ich auch nicht mehr so genau, hat Flo mich auf jeden Fall angerufen und mir die frohe Botschaft verkündet und wenn ich jetzt auch zurückdenke an diese Zeit, wie unser Büro aussah, was wir da gemacht haben, wie der Kanal nochmal gewachsen ist, wie das Team gewachsen ist, welche Leute gegangen sind, aber auch dazu kam und
du bist ja mittlerweile eine der Personen, mit denen ich am regelmäßigsten oder, ja, doch, mit am regelmäßigsten Kontakt habe. Also ich sehe meine engsten Freunde nicht so häufig wie dich und rede mit denen auch nicht so regelmäßig, vor allem auch nicht so lange jede Woche. Ja, das kann ich ja exakt so zurückgeben. Das ist ja, ich rede auch mit niemandem so viel, außer mit meiner Frau.
Also das, dann kommst du. Aber ja, und so haben wir uns kennengelernt und der Podcast kam eigentlich dann so zustande, dass, und das hängt ja am Ende alles irgendwie so zusammen, dass wir bei Besseresser und, wie gesagt, es kamen auch viele Besseresser-Fragen. Vielleicht geben wir da später nochmal so kurz drauf ein. Aber wir wollen natürlich beim Podcast bleiben.
Vielleicht wissen auch gar nicht alle, was Besseresser ist und so. Ach so, stimmt. Wir sind ausgebildete Journalisten. Die bei einer Fernsehproduktionsfirma arbeiten und, hauptsächlich für das ZDF, für die Marke ZDF Besseresser arbeiten, die sich mit im weitesten Sinne der Lebensmittelindustrie beschäftigt.
So, das ist unser Background. Vielleicht noch ganz kurz einmal dazu. Also wir sind Producer und Moderatoren und Redakteure von einzelnen Formaten. Genau. Und du bist immer noch bei der Firma angestellt, ich nicht mehr. Und wir arbeiten aber trotzdem sehr viel zusammen, immer noch weiterhin. Aber genau, in der Besseresser-Welt haben wir dann irgendwann so ein bisschen das Gefühl gehabt, wir wollen auch mal ein bisschen was anderes machen.
Und dann hat sich das mit dem Podcast nicht so realisieren lassen, aus tausend Gründen, auf die wir jetzt hier, glaube ich, nicht eingehen müssen, weil das ist ein ganz anderer Podcast. Und dann haben wir einfach angefangen, den Podcast zu machen und dann ging es da irgendwie los und wir wussten natürlich, dass wir was mit Lebensmitteln machen wollen und am Anfang, die OGs kennen ihn noch, was schmeckt dahinter?
Da haben wir uns ja nur mit Food Headlines auseinandergesetzt und das war aber nicht so ganz zielführend, weil wir haben gemerkt, wir brauchen irgendwie Geschichten, wir brauchen wirklich Geschichten, wo wir reingehen können und dann dachten wir uns, nehmen wir uns, Kriminalfälle im weitesten Sinne vor, die jetzt nicht Nicht nur mit Mord und Totschlag, sondern auch mit Hochstaplerei, mit Wirtschaftsverbrechen etc.
Das fällt ein bisschen breiter. Da kann immer aus der Sicht der Lebensmittel oder von Essen. Und jetzt sind wir hier. Wir hatten ganz früher einen Podcast, den es gar nicht mehr gibt, wo wir uns durch Headlines, die wir gelesen haben, dann die dazugehörige Geschichte gegenseitig erzählt haben. Und das haben wir, ich weiß noch, die ersten Folgen haben wir in meiner alten Küche aufgenommen.
Dann auf der Hütte, auf der ich meinen 30. gefeiert habe. Weißt du das noch? War das nicht sogar vielleicht die allererste? Und auch da, wenn ich mir jetzt angucke, also wir nehmen jetzt nicht an krasseren Orten auf, aber wir nehmen, das war auch eine der Fragen, wo wir aufnehmen, meistens da, wo wir halt gerade sind, auf, also ich meistens zu Hause, du meistens zu Hause, jetzt bist du gerade im Hotel, aber, und ja, dann, jetzt haben wir einfach diesen Podcast, der bald schon 100 Folgen hat und haben uns da so eine kleine, oder haben eine kleine Nische gefunden, das ist ganz, ganz schön.
Aber so ist es entstanden, ja. Und das war eigentlich Flos Idee. Du kommst irgendwann mit der Idee um die Ecke. Wollen wir das nicht mehr machen? Und wie Flo eben gesagt hat, sage ich erst mal zu allem Ja. Deswegen haben wir das dann einfach mal gemacht. Richtig, genau. Da habe ich zwei Wochen für dir nichts gehört und dann ging es los.
Herrlich. Bin ich dran? Ich bin dran, oder? Das zielt jetzt vielleicht sogar so ein bisschen auf unsere hundertste Folge ab, über die wir schon gesprochen haben. Und zwar ist das ist die Frage, wen würdet ihr gern mal einladen? Lebendig oder schon tot? Ich würde mal vielleicht sagen, vielleicht bleiben wir erstmal bei lebendig, damit das auch realistisch ist, beziehungsweise vielleicht sogar eine Inspiration sein könnte.
Während du nachdenkst, kann ich ja noch zwei, drei Sätze zu den liebsten Gästen sagen, da gab es auch eine Frage dazu. Und das ist ja wirklich, wir haben ja wirklich das Glück gehabt, schon mit sehr, sehr, sehr vielen tollen Menschen hier zu sprechen. Das heißt, viele Leute, die wir kennenlernen wollten oder mit denen wir mal sprechen wollten, haben wir tatsächlich schon eingeladen und sind sehr dankbar, dass sie hier waren.
Also ich bin ja ganz großer Fan von Geschichten aus der Geschichte und ich glaube, die waren ja in der elften Folge schon zu Gast. Das fand ich sehr, sehr schön und das hat mir auch sehr viel bedeutet. Das fand ich toll. Ansonsten, wenn wir über Gäste nachdenken, dann ist es ja schon wichtig, dass es irgendwie auch passt, aber dass ich auch wirklich an den Leuten interessiert bin.
Also das ist schon wichtig, dass wir da irgendwie eine Gesprächsgrundlage haben und mich die Leute auch wirklich interessieren. Und ich muss da auch nochmal ganz kurz drüber nachdenken. Hast du jemand? Mir fallen wirklich tausend Leute ein, die ich gerne mal kennenlernen würde. Einfach so. Und der Podcast wäre dann vielleicht so ein Steigbügel, um das zu tun.
Ich will jetzt natürlich eine ganz kluge Antwort geben, was natürlich eine völlige falsche Herangehensweise an sowas ist. Ich wäre die schlechteste Talkshow-Gästin, weil ich bei jeder Frage erstmal so ein bisschen zu lange nachdenken müsste. Ich kann auf jeden Fall sagen, wen ich mehrfach versucht habe anzufragen.
Und ich bin auch der Meinung, also jetzt ist es wirklich viel zu spät. Mehrfach versucht habe anzufragen, weil sie mir im Internet aufgefallen ist, Das ist ja Frau Gretel. Die hat mittlerweile eine riesige Follower-Schaft und eigene Jobs und keine Zeit und einen eigenen Podcast und so. Aber die wurde mir halt schon in den Feed gespült, als das noch nicht so war, sondern als sie wirklich nur irgendwelche ungefilterten Videos ins Internet gehauen hat.
Und teilweise aber auch Kochvideos. Also ich wusste, okay, die hat irgendwie einen Bezug zu Essen und mag das. Und ich fand die und finde sie halt einfach wahnsinnig lustig. Und ich habe es mehrfach versucht. Und ich glaube, es war aber schon zu spät. Also sie war schon wahrscheinlich kurz vor Unterschrift bei der großen Agentur und so.
Meine Nachrichten werden sie wahrscheinlich niemals erreicht haben. Aber das ist eine Person, da habe ich es wirklich, da habe ich es häufig versucht. Das kann ich ja vielleicht sagen, weil ich die einfach voll unterhaltsam fand. Und ich dachte mir, mein Gott, die wäre bestimmt total lustig gewesen als Gast.
Und Angela Merkel zum Beispiel, fände ich auch so richtig anhinged. Also einfach so jemand, der wirklich so komplett überraschend käme. Das fände ich auch lustig, wenn wir Angie einfach mal einen kleinen Foodcrime erzählen würden. Ja, das fände ich auch spannend. Das sind so die A-Lister. Ja, aber man würde ja wohl noch mal träumen dürfen. Überhaupt mal kennenzulernen und zu sprechen.
Bill und Tom Kaulitz. Wird ja wohl mal anfragen dürfen. Das fände ich auch wahnsinnig lustig. Da glaube ich auch, das wäre eine witzige, das wäre eine gute Folge. Da würden wir uns was Tolles rauszukommen. Ja, absolut. Ja, auf jeden Fall. Das sind Leute, bei denen wüsste ich, mit denen würden wir uns gut verstehen. Das ist ja dann auch das Geheimnis wahrscheinlich, dass sich das alle Leute bei denen denken.
Aber ich glaube wirklich, dass es so wäre. Danach wären wir mit denen befreundet. Ich wäre danach privat mit denen befreundet. Du träumst und du wünschst, weil das sind Profis, die geben dir einfach ein sehr, sehr gutes Gefühl. Die geben dir das, was du willst. Und dann hat man das Gefühl, richtig. Aber tatsächlich, was ich mir wirklich wünschen würde und was zum einen schwierig ist, weil ich noch nicht so richtig ein Thema gefunden habe, aber auch, weil wir sie, glaube ich, wirklich auch schon viermal angefragt haben und ich großer Fan bin, ist Andrea Petkovic.
Oh ja. Wer also Verbindungen zu Andrea Petkovic hat, sagt doch gerne mal, dass wir beide große Fans sind. Ich bin auch großer Hörer von Becker Petkovic. Und ich finde die Frau fantastisch. Ich finde, die ist eine der besten Tennis-Expertinnen, die es gibt, auch im Englischen. Also ich höre sie auch viel bei Tennis Channel auf Englisch.
Und ich finde es großartig, ich finde sie fantastisch. Ehrlich gesagt, ich liebe Yannick Sinner. Wenn der mal auf so einen Südtiroler Foodcrime vorbeikommen würde, da würde ich natürlich auch, glaube ich, komplett in Ohnmacht fallen. Ich mag den auch. Ich mag den total. Ich bin ein ganz großer Fan. Vor allem bei Sportlern, man hat oft das Gefühl, die haben jetzt nicht so viel zu sagen, aber ich finde, das ist einfach ein richtig ehrlicher, guter Typ.
Und ich hätte Bock, mit dem zu quatschen. Naja, dann. Und Andrea Petkovic ist aber wirklich ernst gemeint. Das müssen wir noch irgendwie hinbekommen. Und vielleicht nochmal ganz kurz auch zu vergangenen Gästen. Wir haben ja wirklich schon viele Leute zu Gast gehabt und kennenlernen dürfen. Und mit einigen sind auch freundschaftliche Verhältnisse entstanden.
Also ich möchte gerne Anne und Patrick von der Schwarzen Akte zum Beispiel hier mal namentlich erwähnen, weil ich auch von 50 Prozent dieses Podcasts weiß, dass sie hier viel zuhört. Hallo Anne, schön, dass du uns jede Woche hörst. Und das ist total schön, das hat uns auch privat voll bereichert. Ja, ebenso Tim Amann, Brot mit Ei, unser OG-Folge Nummer 1, dem wir auch ein bisschen zu verdanken haben, dass wir es überhaupt hier anfangen können.
Liebe Grüße und ... Das ist wirklich schön. So, komm, machen wir weiter mit der nächsten Frage. Dann mache ich weiter mit einer Frage von Hannah. Sie hat per Mail geschrieben, hey, ich wollte einfach mal fragen, wie ihr eure Folgen immer so lustig und fröhlich gestalten könnt. Das findet sie toll. Dann hat sie noch dazu geschrieben, sie kennt den Podcast wegen ihres Lehrers. Der hat ihn nämlich empfohlen.
Da würde ich doch denken, mhm, guck mal, schau mal einer an. Ist ja auch ein Bildungspodcast, in a way. Ja, ja, scheinbar. Ich frage mich, welcher Lehrer? Vielleicht könntest du das nochmal nachschicken. Also in welchem Zusammenhang hat er. Euch diesen Podcast empfohlen? Was hört ihr beim Laufen? Vielleicht.
Und dann hat sie noch, also ganz süß, und dann hat sie noch geschrieben, ich wünsche euch noch einen wunderbaren, glückerfüllten Tag. Also den wünschen wir dir auch, Hanna. Das ist ganz lieb. Und ja genau, die Frage ist, wie wir immer so lustig und das fröhlich gestalten können. Was sagst du denn da, Flo? Also, zum einen ist es natürlich so, dass wir machen ja jetzt nicht so oft so Splatterfälle, weil wir selber das, glaube ich, nicht immer so spannend finden und wir auch, wir sind einfach fröhliche Menschen und wir wollen natürlich, wir wollen Geschichten erzählen, die spannend sind, die natürlich oft auch dramatisch sind, es aber uns trotzdem wichtig ist, dass man am Ende.
Wieder mit einem positiven Gefühl rausgeht. Also das ist bei all dem Schlechten, was in der Welt passiert, dass man irgendwie positiv nach vorne blickt. Vielleicht ist es einfach so eine Grundhaltung, die sich da durchsetzt. Das ist vielleicht jetzt gar nicht so groß auf dem Reißbrett geplant. Und das sind, glaube ich, einfach dann wir.
Ja, wir sind eher Leute, die fröhlich durchs Leben gehen und auch in vielen Dingen irgendwas lustig finden, glaube ich. und irgendwie so eine Humorebene immer in allem noch ein bisschen mit drin haben. Und vor allen Dingen auch Spaß. Also dieser Podcast macht uns ja sehr viel Spaß. Und ich glaube, das gehört dann auch ein bisschen dazu. Also es nicht zu unterschätzen, dass wir das vor allen Dingen auch machen, weil uns das Freude bereitet.
Und ich glaube, nicht immer alles so ernst und schwer nehmen hilft, kann helfen. Es gibt auch Situationen, in denen hilft das nicht und geht es auch nicht. Das will ich gar nicht sagen, aber ja, vielleicht so, so ein bisschen. Ja, ja. Lilly, womit verdient ihr Geld? So allgemein oder hier im Podcast? Ja, ist eine Frage.
Ich glaube, es ist allgemein gedacht. Womit verdient ihr Geld? Es gibt auch den Zusatz, sorry, wenn es zu persönlich ist. Nein, natürlich nicht. Es ist ja hier alles offen, was wir heute besprechen. Also in dem Podcast verdienen wir Geld, indem wir Werbung machen, die hier geschaltet wird. Also wenn ihr Werbung hört, dann haben wir daran etwas verdient.
Aber man muss auch ganz klar sagen, dass wir jetzt durch diesen Podcast nicht reich werden. Und nicht mal eigentlich die Arbeit bezahlt ist. Das muss man, glaube ich, ganz klar so sagen. Bisschen so nice to have, kann man sagen. Aber es ist schon mehr Arbeit als Geld. So kann man auch. Wir machen es nicht, um damit reich zu werden.
Es gibt eine Milliarde Podcasts. Es gibt eine Milliarde Crime-Podcasts, die wirklich großen Fische, da könnt ihr euch sicher sein, die verdienen sehr gut mit ihren Podcasts. Also wirklich sehr, sehr gut. Die werden reich dadurch. Aber das ist auch hart erarbeitet und die gibt es lange und da ist ein Riesen-Team dahinter, was sehr viel Arbeit leistet und so. Und bei Flo und mir, wir sind zu zweit, that's it.
Aber durch Werbung verdienen wir Geld. Und seit ein paar Wochen haben wir jetzt auch unseren Steady-Kanal, wo wir uns auch unterstützen können. Und das ist vielleicht auch mal einfach ganz gut da so offen drüber zu sprechen, dass wir natürlich... A, unabhängiger werden und diese Werbung natürlich auch fluktuiert.
Es gibt Monate, da gibt es Werbung, es gibt Monate, da gibt es keine Werbung und durch Steady haben wir da eine gewisse Konstanz drin und wir auch möglicherweise in naher Zukunft mal eine dritte Person dazu holen können, die uns beim Schneiden und bei der Website und Social Media unterstützen kann, weil das auch einfach sehr viel Arbeit ist und sehr viel Zeit frisst, die uns dann wieder genommen wird von, der Recherche und von dem Vorbereiten der Folgen.
Also das ist eigentlich gerade eher das, worauf wir drauf hinarbeiten und unser, Geld, unser normales Einkommen verdienen wir mit anderen Sachen. Also mit Besseresser zum Großteil und ich mache auch noch zwei, drei andere Sachen, aber das ist das, was eigentlich unser Leben bezahlt. Richtig. Jetzt habe ich eine private Frage. Welches Lied würdet ihr singen, wenn ihr Karaoke singen müsstet?
Und da muss ich lachen, weil müsstet ist das falsche Wort bei Flo und mir, sondern eher dürftet. Denn wir lieben Karaoke. Solltet. Ja. Also bei mir ist es ganz klar, es ist Livin' La Vida Loca von Ricky Martin. Und ich muss mal ganz kurz auf den Kalender schauen. Ich glaube, in einer Woche... Am 4. August könnt ihr das auch live, nicht live, aber ihr könnt das sehen.
Bei einer neuen Folge Lege vs. Reza kommt Dienstag 20.15 Uhr am 4. August. Ich war in New York unterwegs und musste Pizza ausliefern und irgendwann bin ich in einer Karaoke-Bar gelandet und ich sag mal so, das lief nicht ganz so, wie ich mir das erhofft habe. Ich kann euch versprechen, dass ihr laut lachen werdet. Ich habe den Film selbstverständlich schon gesehen und möchte auch einmal auf dieses Format hinweisen.
Das ist relativ neu beim ZDF und ist so ein bisschen Anfang des Jahres ein bisschen in der Versenkung verschwunden. Es gibt eine neue Reihe im ZDF, ein neues Format, das heißt Lege vs. Reza und Sebastian und Flo treten in diesem Format gegeneinander an. Wir hatten zwei Pilotfilme, so nennt man das, wenn man was ausprobiert.
Die liefen Anfang des Jahres, die findet ihr im ZDF-Streaming-Portal, wie es heißt. nicht mehr in der Mediathek. Da könnt ihr euch mal reingucken. Das war so ein bisschen so, da haben wir mal ein bisschen rumprobiert. Und dann haben wir gesagt, okay, das lief sehr gut. Wir machen das jetzt mit sieben weiteren Filmen.
Und der erste wird eben in der ersten Augustwoche ausgestrahlt. Um 20.15 Uhr im ZDF. Das ist sehr sehenswert. Und ich bin eine der Producerinnen. Also habe mir die Challenges überlegt. Genau, das ist mal ein gutes Beispiel, was wir eigentlich machen. Genau, habe mir das überlegt, habe Skripte geschrieben mit vielen anderen netten KollegInnen zusammen natürlich und genau, dann dreht man das, dann schneidet man das und am Ende landet das dann auf euren Flimmerkisten.
Und Flo und Sebastian haben wirklich, ist es noch nicht abgedreht? Flo ist noch mitten im Drehprozess gerade drin, also er hat noch ein paar vor sich. Aber da sind wirklich fantastische Orte und Challenges dabei. Das kann ich schon mal verraten. Ja, also wir drehen gerade ganz viel, es ist wirklich absurd.
Ich weiß ja immer nicht, was passiert. Also ich komme irgendwo, ich weiß jetzt zum Beispiel, ich fahre morgen nach Essen, aber ich habe keine Ahnung, was dann da passiert. Schauen wir mal. Aber ja, wir sind eigentlich bei der Karaoke. Ja. Und ich überlege gerade, ob ich dein Lied raten kann. Weil wir waren ja auch schon öfters mal Karaoke singt zusammen.
Das Lied passt vor mich immer. Ja, ich, ähm, Wenn du es sagst, dann fällt mir das wie Schuppen von den Augen. Es ist die eine von die Firma. Jawohl. Es ist auch ein gutes Karaoke-Lied. Ja, alle gehen mit. Immer wenn ich damit anfange, sehe ich ein paar skeptische Blicke. Ich kann auch nicht, die Tonlage treffe ich überhaupt nicht von dem Song.
Das kann ich auch schon mal dazu sagen. Machen die Original auch nicht. Textsicher. Manchmal baue ich auch einen kleinen Kniefall, weil da wird ja ein Heiratsantrag gemacht, baue ich auch mit ein. Also das ist wirklich, ja, keine Frage, das ist mein Song. Ich erinnere mich, wie hieß diese Bar in Neukölln?
Ja, es gibt einen legendären Laden in Berlin-Neukölln, die Rixdorfer Bierstuben. Da ist jeden ersten oder letzten Samstag im Monat Karaoke Night mit DJ Big Bear, der Aieiei Coco Jumbo immer umdichtet und Aieieiei DJ Big Bear singt. Dieser Laden ist ein einziger Fiebertraum. Dieser Laden hatte selbstverständlich auch, als die Corona-Bedingungen und Vorschriften so ein bisschen gelockert wurden, schon auf. Und wir haben es uns einen Abend nicht nehmen lassen, da mal vorbeizuschneiden.
Wir mussten uns in die Herzen der alteingesessenen Neuköllner Urgesteine singen und performen. Die waren sauskeptisch. Leute, ihr habt wirklich keine Vorstellung. Wir haben uns angeguckt, als wären wir so die letzten Berliner Hipster, so nach dem Motto, was wollt ihr hier in unserem Laden? Sind wir ja auch.
Ja, aber wir hatten sie Flo, irgendwann knieten Frauen vor dir Weil die dich angehimmelt haben Ich weiß Von deiner Performance waren sie ehrfürchtig am Boden Also das war wirklich ein einziger Fiebertrauen, Also eine Barkeeperin, die sich rausstellte Die eigentlich nicht dort arbeitete Das irgendwann auf meinem Schoß Sie hat das Lied gesungen Es ist nicht leicht ein Clown zu sein Und dabei geweint Leute, ihr könnt es euch nicht vorstellen Was in diesem Laden passiert.
Und da haben wir beide, also da habe ich die eine performt und du hast La Vida Loka auch performt. Richtig, ja, mache ich immer, mache ich immer, weil da der Hüftschwung auch einfach sitzt. Solange ich den noch habe, muss der performt werden. Absolut korrekt, ja. Gibt es mal wieder eine Live-Tour? Hab euch leider damals in Dresden verpasst.
Mal wieder ist auch gut, weil es gab nie eine Live-Tour, sondern es gab einen einzigen Live-Auftritt. Letztes Jahr im Sommer. Das war ganz toll, da waren wir in Dresden im Rahmen eines Stadtfestivals. Und ja, also was sollen wir sagen? Wir hätten auf jeden Fall Lust, aber so eine Live-Tour ist, glaube ich, gerade in der Größe, in der wir sind, noch nicht machbar und möglich.
Also wir könnten vielleicht mal einen oder zwei Auftritte machen in Städten, in denen wir wissen, da wohnt unsere halbe Familie, also die Plätze wären zur Hälfte gefüllt. Ganz so schlimm ist es nicht, also keine Sorge, aber da hängt so viel dran und man unterschätzt das. Also wenn ich mir zum Beispiel angucke, in welchen Örtlichkeiten oder Venues, wie man in dem Veranstaltersprech sagt, Podcasts auftreten, die wirklich groß sind und dann überlege, okay und wo würden wir dann, da sind wir einfach größentechnisch noch nicht, muss man auch ganz ehrlich sagen.
Das machst du vielleicht uns ein bisschen kleiner, als wir sind. Ja, vielleicht. Aber ich glaube, wir würden das schon hinbekommen, eine Tour zu machen. Ich bin auch ein bisschen eine vorsichtige. Eine vorsichtige. Aber das ist auch einfach, es ist sau viel Aufwand. Und wie gesagt, wir kommen wieder zu dem Thema zurück. Wir sind zu zweit und wir müssen irgendwie schauen, wo wir unsere Zeit wie reinstecken.
Und wenn es da draußen jemanden gibt, der sagt, hey, du mach das für euch und wir kriegen das irgendwie hin und es gibt einen guten Plan, meldet euch gerne. Also wir hätten da natürlich total Lust, weil der Abend in Dresden hat auch Spaß gemacht. Es war aber auch für einen Abend echt viel Arbeit. Da haben wir wirklich lange dann dran gearbeitet.
Und deswegen ist es gerade erst mal nicht geplant, weil wir einfach leider keine Zeit haben, uns damit auseinanderzusetzen. Genau, aber an der Lust mangelt es oder scheitert es auf jeden Fall nicht. Also das wäre ja eine Mordsgaudi, wenn wir irgendwann mal Live-Shows hätten und euch alle treffen würden und die Foodcrumps miteinander besprechen könnten.
Es wäre natürlich auch gefundenes Fressen, live mit euch über eure persönlichen Foodcrimes zu sprechen. Wir würden vielleicht Karaoke singen. Wir würden die eine und La Vida Luka performen, das ist ja auch eh ganz klar. Wir hätten natürlich direkt ein kleines Programm parat, aber... Ich hätte auch Bock drauf. Und das ist nämlich das Nächste. Wenn wir das dann machen, würde ich da...
Ich hätte auch Bock, was richtig Geiles zu überlegen. Wir haben schon mal 4D und dass man da auch mit Gerüchen und was weiß ich arbeitet. Aber das ist alles... Wie gesagt, das ist viel Arbeit und möglicherweise kommt es irgendwann mal, gerade ist es aber nicht geplant. Ja, ich bin dran, ne? Du bist dran. Also ich habe auf jeden Fall eine Abschlussfrage, da musst du mich bitte daran erinnern. Okay, ja, da sind wir noch lange nicht.
Welches Essen oder Gericht von einem anderen Land sollte das neue Nationalgericht von Deutschland werden? Das habe ich auch gesehen. Das finde ich irgendwie eine witzige Frage. Ich bin ja großer Fan der mexikanischen Küche, die aber auch nur deswegen so gut ist, weil sie natürlich mit den frischen Zutaten arbeiten kann, die es in Mexiko oft gibt.
Das heißt, wenn ich jetzt sagen würde, Tacos sollten das deutsche, also ich sehe das ja schon so ein bisschen, dass man das dann auch anpasst ins Land, oder? Oder würdest du einfach sagen, dass Tacos jetzt einfach in Deutschland so das Ding ist und man bei Familienfeiern anstatt irgendwie Schweinsbraten Tacos ist.
Also ich verstehe die Frage schon so ein bisschen, dass sie dann verdeutschen. Verdeutschen. Und was da reintun? Kartoffeln, Sellerie, Streifen, Hack, aber ungewürzt. Oder wie hast du die Frage verstanden? Ich habe jetzt eher überlegt, dass man sowas sagt wie Spaghetti Bolognese oder Spaghetti Ragu ist so typisch deutsch.
Also dass wenn die Leute an Deutschland denken würden und an deutsches Essen eben nicht sagen Hackbraten oder Brezen, sondern in Deutschland gibt es berühmte Ragu. Irgendwie so habe ich das gehört. Berühmter Ragu. Aber Tacos wäre irgendwie, das fände ich total lustig, wenn auf einmal so deutsche Tacos so ein Ding wären. Deutsche Tacos.
Schön Streifen Sülze rein. Nee, also das muss ja dann auch nicht sein, aber, ich finde einfach grundsätzlich Tacos so ein wirklich ein geiles Gericht, ein geiles Essen. Das könnte ich jeden Tag essen und deswegen fände ich das, vielleicht ist das so ein bisschen meine Hoffnung, dass wenn ich sage, Tacos sollen das neue Nationalgericht sein, dass es einfach die Verfügbarkeit erhöht, dass man das an jeder Ecke essen könnte.
So wie du überall einen Döner bekommst, dass man überall Tacos bekommt. Dann würde ich, glaube ich, auf so ein Grilled Cheese Sandwich gehen. Also ich habe natürlich gerade erst überlegt, was ich liebe, was ich finde, was es viel öfter überall geben sollte. Aber dann bin ich halt schnell bei dem Schluss angekommen, dass das umwelttechnisch eine Katastrophe wäre und auch irgendwie nicht so cool.
Ich war halt bei irgendwelchen Dingen aus dem Meer. Aber dann habe ich gedacht, was wäre denn einfacher zu machen? Und ist auch gleichzeitig noch wahnsinnig ungesund. Dafür auch wahnsinnig lecker. Und bin bei Grilled Cheese Sandwich gelandet. Das haben wir auch nicht so. Das darf auch ungesund sein. Das dürfte, ja. Deswegen, ich bin beim Grilled Cheese Sandwich. Mit Pickled Onions obendrauf.
Oh, da läuft es mehr. Ich habe Hunger. Wir haben mittlerweile 21.45 Uhr. Ich habe noch nichts zu Abend gegessen. Du hast auch nichts zu Abend gegessen? Nee, ich bin vom Dreh gekommen, dann musste ich zur Physiotherapie und dann habe ich mich mit dir vereint. Und das ist jetzt aber so eine Uhrzeit. Wir werden ja noch ein bisschen sprechen.
Dann ist es vielleicht gleich zehn oder viertel nach zehn. Da frage ich mich dann, ob ich noch was zu Abend esse. Da bin ich dann in einer, weil eigentlich, also ich zelebriere ja jeden Gang, also ich esse einfach sehr gerne und ich fände es total schade für mich persönlich, wenn ich jetzt nichts essen würde. Auf der anderen Seite bin ich auch schon über diesen Hunger drüber, über den Zenit und denke mir jetzt auch so, was soll das jetzt?
Auf der anderen Seite habe ich sehr leckeren Käse zum Beispiel schon rausgelegt, damit der Zimmertemperatur bekommt, deswegen sollte ich den auf jeden Fall noch essen. Dann schlagen wir jetzt vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir können ja mal, ich stelle mal die nächste Frage und dann kannst du überlegen, ob da was dabei ist, was du jetzt dir wegsnacken kannst. Okay, gerne.
Und zwar ist es die Frage, was habt ihr immer im Kühlschrank? Oh, die Frage habe ich tatsächlich schon ein bisschen häufiger beantwortet und ich finde, das ist auch eine tolle Frage. Also, ich habe immer im Kühlschrank Butter. Ich habe immer im Kühlschrank Butter. Also fast immer, aber doch immer. Ja, eingelegte rote Zwiebeln, also so Pickled Onions, weil ich einfach finde, dass die jedes Gericht ganz schnell aufpimpen.
Und ich esse wahnsinnig gerne auch einfach Stullen. Und Menschen in meinem Umfeld sagen manchmal, ich bin Queen of Butterbrot und Stulle, weil ich mit so kleinen Dingen wie diesen Pickled Onions einfach gerne so simple Sachen so ein bisschen aufpimpe. Deswegen sind die auch immer in meinem Kühlschrank.
Ich habe mal irgendwas Gemüsiges da, so Knackiges, entweder eine Möhre oder eine Gurke oder sowas. Und Senf habe ich auch immer da. Senf, ja. Das sind wirklich so Sachen, würde ich sagen, die findet man immer bei mir. Und Saurugurken, vergessen, Saurugurken habe ich auch immer noch da. Das sind nämlich auch Sachen, da kannst du ganz schnell dir dann daraus noch so einen kleinen Snackteller machen, weil in den Schränken verbirgt sich dann natürlich auch noch das eine oder andere Ding.
So, das habe ich immer im Kühlschrank. Ja, Gewürzgurken habe ich auch immer da. Ich habe immer Hummus da, weil ich am Nachmittag gerne mal so ein bisschen so snacke, so zwischendurch snacke. Und dann ist das dritte, was ich im Sommer immer da habe, das ist wirklich eher so ein Sommerding, Wassermelone.
Ich liebe kalte Wassermelone aus dem Kühlschrank. Es gibt nichts Besseres. Hast du die schon vorgeschnitten im Kühlschrank? Richtig, ja. Also ich versuche so viel wie möglich vorzuschneiden, meistens schneide ich eine halbe und dann bleibt die andere erst nochmal ungeschnitten. Aber das so abends als Nachtisch oder einfach so mal zwischendurch irgendwie auf dem Balkon oder so. Ja, oder einfach kurz aufmachen, Schublade auf, mit einer Gabel, zwei Dinger snacken.
Ich muss halt immer die Steuer an Frankie bezahlen. Frankie liebt ja Wassermelone, das heißt, da muss man immer ein bisschen was noch abrechnen. Muss kurz noch. Ansonsten ist das wirklich so im Sommer das, was ich immer da habe. Das finde ich stark. Das finde ich auch, es gibt auch manchmal so Momente, in denen man Dinge anders in den Kühlschrank räumt, als normalerweise, wenn man keine Zeit hat.
Und das würde jetzt für mich dazugehören, also dass man die wassermelodischen vorschneidet. Das geht mir dann auch so, wenn ich Kräuter habe, dass ich die vielleicht in ein nasses Handtuch wickele, dass ich vielleicht die ganzen Beeren schon mal wasche und auch umfülle, dass die nicht so leicht gammlig werden.
Und so, wenn ich diesen Status erreicht habe in der Woche, das passiert ungefähr dreimal im Jahr, dann fühle ich mich immer sowas von gut. Ich so, oh mein Gott, ich habe mein Leben einfach komplett im Griff. Aber ja, das passiert leider zu selten. Aber das finde ich toll. Das waren doch super Dinge. Und so eine kalte Wassermelone ist wirklich was Gutes.
Gut, das hat meinen Hunger überhaupt nicht gestillt, sondern ihn eigentlich nur noch schlimmer gemacht. Würdest du dir was holen? Nee, weil dann snacke ich jetzt hier. Das nervt alle und ich möchte mir auch Zeit nehmen. Wie gesagt, ich zelebriere das dann schon. Ich kann auch immer nicht verstehen, wenn Leute sagen, dass es keinen Spaß macht für sich selber zu kochen.
Es tut mir dann wirklich immer leid, weil ich, das kann ich nicht nachempfinden, weil ich so eine Freude auch daran habe, alleine zu essen. Ich koche auch wahnsinnig gern für andere Leute, aber ich wohne halt nur mal alleine und koche deswegen auch oft und gerne für mich. Ist für mich einfach herrlich. Deswegen wäre das jetzt irgendwie für mich ein bisschen blöd, wenn ich das jetzt hier so zwischendrin... Tatsächlich gibt es hier eine Matjes-Frage.
Was haltet ihr von nordischem Matjes? Ich glaube, das haben wir ja schon öfters mal besprochen. Wir lieben Matjes. Wir lieben Matthias. Wir lieben Matthias. Ja, das kann man sagen. Macht ihr mit Sebastian weiter, wenn er nicht mehr beim ZDF ist, ein neues Format hat? Ja, da kam ja auch viele Fragen. Sollen wir das beantworten?
Ja, wir können das ja mal ganz schnell abarbeiten hier. Grundsätzlich, wir wissen auch nicht, was da alles passiert. Punkt. Und ihr könnt aber, und das wird natürlich für die Öffentlichkeit ein bisschen verwirrend sein, Ihr werdet noch bis weit ins Jahr 2027 hinein Sachen mit Sebastian beim ZDF sehen.
Weil, ihr merkt es ja gerade, wir drehen gerade noch ganz viel und bis Jahresende drehen wir auch noch zusammen. Also wir haben im November noch einen großen Block, wo wir Challenges drehen und so weiter. Und die werden auch noch weit bis ins nächste Jahr dann kommen. Das heißt, es ist jetzt nicht am 1. Januar Schluss. So.
Und dann kommt nichts mehr. Das schleicht sich dann so ein bisschen aus. Was dann alles wie passiert, das ist gerade so, da passiert gerade so viel. Also selbst, wenn wir es wüssten, würden wir es nicht sagen, aber wir wissen nichts, also können wir auch nichts sagen. Ja, aber die Welt ist immer klein, würde ich sagen. Und wir persönlich können ja auch nur sagen, wir stehen nicht auf Kriegsfuß oder so mit Sebastian. Überhaupt nicht.
Ja, wer weiß, was da noch so passieren wird. Und dann muss man ja ganz ehrlich sagen, dieser Schritt, dass man irgendwie zu einem anderen Sender geht oder dass man, was Sebastian ja auch macht, eine eigene Firma gründet, eine eigene Produktionsfirma, der ist so normal irgendwie auch in dieser Welt. das haben alle gemacht, also das, oder ausprobiert zumindest.
Ja, manchmal ist es auch gut, wenn sich Dinge verändern, wie man so schön sagt, wo sich eine Tür schließt, schließlich öffnet sich eine andere oder wo sich eine Tür schließt, schließen sich alle anderen auch. Ne, und erstmal ist das ein bisschen komisch, aber alles geht irgendwie weiter, und hat auch dann irgendwie, man hat mal ein bisschen Chance auch mal vielleicht, nochmal durchzuatmen und sich was Neues zu überlegen, deswegen, wir sind gespannt und eigentlich, wir sind dabei.
Wir sind Flo und Lelio, wir sind auch dabei. Richtig, und wir sind auch persönlich, gibt's da gar, also das ist wirklich, das hat mit uns gar nichts zu tun. Wir mögen uns sehr, wir mögen uns immer noch, wir werden uns auch weiterhin mögen und wir schauen einfach, wie es weitergeht und irgendwas wird schon passieren, aber was? Schauen wir mal. Genau, schauen wir mal. Dann mach ich jetzt hier die nächste Frage, oder? Mhm.
So, was haben wir hier noch? Das haben wir vielleicht schon so ein bisschen, angefangen zu beantworten, aber ich würde sie einfach nochmal konkret stellen und zwar nehmt ihr Remote auf oder seid ihr manchmal zusammen in einem Studio? Und vielleicht war der dann schließe ich hier noch direkt die nächste an, die so ein bisschen in die gleiche Richtung geht.
Und zwar hat jemand gefragt, wie oft wir uns sehen. Das geht ja so ein bisschen in die gleiche Richtung. Ja, also, wir wohnen nicht im selben Land, wie ihr wahrscheinlich wisst. Ich wohne in Deutschland. Flo wohnt in den USA. Und der Normalfall ist, dass wir bei uns zu Hause aufnehmen. Also ich bei mir in Berlin und Flo bei sich in den USA, in der Nähe von Princeton.
Das ist der Normalfall. Und wir versuchen, Bis zum nächsten Mal. Eigentlich einmal die Woche aufzunehmen, wenn wir super gut vorbereitet sind, auch alle zwei Wochen mal zwei Folgen und so, dass wir ein bisschen Vorlauf haben und mal auch wieder mal ein bisschen durchatmen können. Aber Flo ist ja auch häufiger hier in Berlin oder in Deutschland, um Dinge zu tun, zu arbeiten oder Menschen zu sehen. Meistens verbindet er das. Ja.
Und dann nehmen wir auch zusammen auf. Das klingt so, als würde ich irgendwo noch so ein Koffer, richtig so ein Koffer Geld mit auf. Du machst, du machst Geschäfte. Genau, und dann versuchen wir zusammen aufzunehmen, weil das auch. Wir sind, würde ich sagen, mittlerweile eingespielt im Remote Aufnehmen, aber es ist natürlich trotzdem ein bisschen was anderes, wenn man zusammen hier sitzt und eine Folge zusammen aufnimmt.
Aber das Gute am Podcast machen ist ja, dass man eigentlich nur ein Mikro und ein Gerät braucht, im Sinne von Aufnahmegerät oder Laptop. Wir sehen uns auch immer per Videocall noch dazu und deswegen eigentlich von überall aufnehmen könnte und so integrieren wir das dann auch in unsere Wochen. Und selbst wenn wir in der gleichen Stadt sind und zusammen Sachen aufnehmen, muss man auch sagen, dann versuchen wir meistens vorher irgendwie das aufzunehmen, weil, wir dann meistens irgendwie arbeiten und zu tun haben und dann wir nach einem Acht-Stunden-Tag nicht Bock haben, uns abends nochmal hinzusetzen und noch weiter zu reden, sondern dann eher lieber was zusammen essen gehen.
Anstatt irgendwas aufzunehmen. Das heißt, wir sehen uns, ich würde sagen, wir sehen uns so alle zwei, drei Monate wirklich dann so in Persona, würde ich sagen. Und haben auch noch andere Gesprächsthemen als Foodcrimes und den Podcast. Ja, zum Beispiel die Geldkoffer, die ich von A nach B transportiere.
An denen Lillian ist ganz unbeteiligt. Da interessiert mich natürlich, wie macht das? Wie macht das jetzt genau? Wie lässt er sich nicht dabei erwischen? Was springt für mich dabei rum? Ja. Da sind Flo und ich nämlich unterschiedlicher Meinungen. Aber gut, das müssen wir an anderer Stelle noch mal klären.
Aber ja, wir sind, das hat auch irgendwann gefragt, ob wir privat befreundet sind. Ja, sind wir. Aber die wollte ich fragen. Wir kennen unsere, ah sorry. Jetzt hauen wir unsere eigene Strategie hier durcheinander, aber ich wollte dich noch fragen, wie gut seid ihr befreundet und habt ihr Freundschaftsrituale?
Ich wollte die gerne noch fragen, weil ich die so toll finde. Süß, Freundschaftsrituale? Ja. Das ist ja ganz cute. Wir haben überhaupt keine Rituale, oder? Nein, ich habe gerade kurz überlegt, was kommt denn da jetzt? Sieh was, was ich nicht als Ritual sehe? Nee, das haben wir nicht. Aber wir haben schon, also wir machen, wenn wir uns sehen privat, dann machen wir meistens irgendwas.
Leckeres. Also wir stoßen gerne auf irgendwas an zusammen, wir essen gerne zusammen außerhalb oder jemand kocht. Wir waren zusammen in Flos Heimat mit anderen Freunden noch und haben da den, Wein probiert von den Weinbergen. Flo hat uns seine Heimat gezeigt. Flo war mal mit bei meinen Eltern, als wir beide in Köln beruflich waren und dann haben wir bei meinen Eltern übernachtet, haben irgendwie da auch Podcasts aufgenommen, waren bei Geburtstagen.
Ich kenne Flos Familie, er kennt meine Familie. Also ja. Also ich überlege auch gerade, ich glaube, ich habe mit niemals so richtig ein Freundschaftsritual. Also es gibt Leute, mit denen mache ich so eher Sachen. Also zum Beispiel, ich schaue zum Beispiel, wenn möglich, mit unserem gemeinsamen Freund Clemens gerne Tennis.
Das ist so, würde ich sagen, ist vielleicht ein kleines Ritual, aber ansonsten habe ich jetzt wenig wirkliche Rituale. Ich habe das schon und ich bin auch eine Person, die ganz schnell, wenn man irgendwas miteinander unternommen hat, sagt, ach, das müssen wir jetzt jedes Jahr machen. Und wenn das dann wirklich stattfindet im nächsten Jahr, dann ist es ja schon ein Ritual.
Und vor allen Dingen ist das wunderschön, weil das ja jeder kennt, auch je älter man wird, je mehr man auch arbeitet oder in seinem Leben so zu tun hat, desto schwieriger ist das alles unter einen Hut zu bekommen und die ganzen Freundschaften, mit denen man früher wirklich. Kopflos einfach alles gemacht hat, oder was heißt kopflos, aber es war einfach viel leichter, die verändern sich natürlich alle.
Und umso wichtiger ist es ja, dass man das irgendwie aufrechterhält und sich irgendwie Räume schafft, in denen man wieder Erfahrungen miteinander sammelt, die die Freundschaft am Laufen halten und dass man nicht immer nur in irgendwelchen Erinnerungen schwelgt, sondern auch wieder aktiv irgendwas miteinander gerade erlebt.
Und doch, ich versuche das eigentlich schon. Lilly? Klappt natürlich auch nicht immer, aber ja. Mir ist gerade eingefallen, wir haben ein Ritual. Ich glaube, das müssen wir jetzt öffentlich machen. Oh Gott, ja? Was ist es? Also. Ah doch, mir ist auch gerade was eingefallen Aber ich glaube, das ist nicht das gleiche Okay, dann mein Ritual ist Wenn wir unterwegs sind und meistens Zug fahren Dann schicken wir uns gegenseitig ein Bild unserer Kaffeebecher, Und es ist wirklich, also bitte einmal ganz kurz weghören. Es ist gottlos, Leute.
Das ist wirklich ganz schlimm. Das musst du jetzt aber auch erzählen. Doch, du musst es jetzt erzählen. Ich habe dir das, glaube ich, gezeigt, als wir auf dem Weg zum Fernsehgarten waren. Und mir kam nämlich der Gedanke, wenn man so einen Kaffeebecher trinkt, und die sind ja meistens am Anfang weiß und sauber, und dann trinkt man eine Weile und dann Coffee to go, mit Deckel, muss man dazu sagen.
Und dann sieht das ja irgendwann so ein bisschen aus wie so eine eingeschissene Unterhose. Und dann habe ich Lilly ein Bild gezeigt und dann bist du wirklich in ein lautes, Keifen, möchte ich es fast nennen, ausgebrochen im Zug. Und seitdem schicken wir uns einfach, wir schicken uns nicht das danach, wir schicken uns das davor, weil dann im Kopf die Bilder abspielen.
Ja. Das ist wirklich ganz schlimm. Mit so richtig Kindergarten-Gugu-Gaga-Ekelhumor kann man uns beide abholen. Was war dein Ritual? Der Gag ist, den sauberen Kaffee-Deckel zu schicken und die andere Person weiß Bescheid. Es sieht danach einfach nicht nur vielleicht wie eine vollgeschissene Unterhose, auch vielleicht wie ein nicht sauber geputztes Arschloch.
Also wer jetzt noch zuhört, der kommt auch zur Tour, würde ich sagen. Mein Ritual ist, dass wir, wenn eigentlich haben wir das immer gemacht, wenn du in Berlin warst, nochmal, waren wir mittags nochmal Matschies essen. Bei uns in der Nähe vom Büro. Das ist jetzt kein Ding, also doch, eigentlich ist es ein Ding.
Das haben wir schon immer versucht. Ja, stimmt. Das würde ich vielleicht noch als kleines Ritual nennen. Ja, das ist auch schöner als das andere. Ah, der Kaffeebecher Hilfe. Ja, Leute, das lässt wirklich tief blicken. Diese Folge ist eine Folge für Für Feinschmecker Für Hardcore Weiß ich nicht, Foodcrimes-Hörerinnen und Hörer Ich Aber das ist nicht gerechnet, ne?
Dass wir heute noch dort landen Den hab ich ganz vergessen, obwohl das ja wirklich Den ich dir auch erst vorgestern geschickt hab. Ja und ich dir vor fünf Tagen Als ich ihn erwarten soll Hab ich nämlich den Becher von meinem Sitznachbarn Hab ich dir geschickt Ich glaub, da hast du mir übrigens nicht drauf geantwortet Hm, Wollte ich nur mal kurz sagen. Gut.
Also ich habe jetzt gar nicht mehr hier, Flo, bei meinen Screenshots habe ich gar nicht mehr. Ich habe noch einige. Hast du noch was? Sonst würde ich mit einer Frage noch... Ah ja? Na dann. Dann machen wir mal weiter. Und zwar, auf welches zukünftige Konzert oder welche Veranstaltung freut ihr euch am meisten?
Wenn ihr die Folge hört, steht es kurz bevor und ist kurz vergangen. Also ich bin jetzt auf einer Hochzeit am Wochenende gewesen, wenn ihr die Folge hört. Auf die freue ich mich wirklich gerade ganz doll, weil das ein Familienfest wird und der Anlass natürlich ein schöner ist. Zwei Leute lieben sich und heiraten.
Und ich finde auch, auf Hochzeiten zu Gast zu sein, kann das Beste der Welt sein, wenn es eine coole Hochzeit wird. Weil man einfach nur dabei ist, die Liebe zu zelebrieren, for free Essen und Getränke bekommt, feiert. Alle machen sich schick oder irgendwie so putzen sich ein bisschen raus und sind zusammengekommen. Das erwärmt mein Herz eh schon. Es wird geweint, es wird gelacht, es wird gesungen, es wird gefeiert, das finde ich toll.
Also darauf freue ich mich und dann fahre ich auf ein nächstes Festival. Dieses Jahr bin ich eine richtige Festivalmaus, aber auf dieses Festival fahre ich wirklich jedes Jahr, weil das Freunde von mir veranstalten. Das ist ein Freundschaftsritual. Das heißt Apple Tree Garden Festival und tatsächlich habe ich da auch schon, Leute getroffen, die diesen Podcast hören oder Wässeresser-Zuschauerinnen und das war auch total süß.
Das ist ein wunderschönes, relativ kleines 5, 6, 7.000-Leute-Festival in Niedersachsen, bei dem ich jedes Jahr auch irgendwas noch arbeite. Also ich arbeite da an der Bar, ich habe schon mal Künstler- und Künstlerin-Betreuung gemacht. Richtig, ich habe mal die Sektbar gemacht. Dieses Jahr, Leute, arbeite ich an der Bierbar vor der Hauptbühne.
Bei der es nur Bier gibt. Und mittlerweile kommen da so viele Freunde und Freundinnen zusammen, dass unsere Freundesgruppe diese ganze Bar schmeißen wird. Und da ist zum Beispiel auch ein Ritual entstanden. Ich war auf einer schönen Reise in Mexiko mit einer Freundin, die auch zu diesem Festival kommt.
Da haben wir Freundschaften geschlossen. Und meistens sagt man ja, ja, wir müssen uns unbedingt wiedersehen, bla bla. Mit zwei Leuten ist das tatsächlich so gewesen und es ist jetzt das dritte Jahr in Folge dass wir uns auf diesem Festival wieder treffen weil die in Süddeutschland wohnen und wir uns zwischendurch nie treffen, aber auf diesem Festival uns wiedersehen und ich freue mich wie so ein kleines Kind da drauf, weil ich weiß, dass das einfach, vier ultra coole Tage werden. Ja, sehr schön. Ja, das ist ganz schön.
Giant Rooks kommen Flo, die magst du nicht. Ah ja und das ist eigentlich auch ein Event, auf das ich mich freue, wo aber gerade im Raum steht, dass ich da nicht in den USA bin, sondern in Deutschland und ich dann nicht zu dem Konzert gehen könnte. Also, das ist gerade noch so ein bisschen, hängt so in der Luft, weil da würde ich mich wirklich sehr drauf freuen. Das andere Event, auf das ich mich freue, ist ich glaube der 8. September.
Da gehe ich mit Katie zu den US Open tagsüber und ich freue mich wirklich schon sehr drauf. Das ist dann, Das ist ja das erste Mal und. Das Ding ist, beim Tennis gibt es entweder die, die das geil finden oder nicht geil finden. Wenn man es geil findet, dann weiß man sofort irgendwie, was das bedeutet und was die Stimmung ist und was da alles so mitspielt und drumherum ist.
Für alle anderen denken sich so, oh, was ist da jetzt so besonders dran? Aber ich freue mich wirklich sehr drauf und mein großer Traum ist es, natürlich mal alle vier Grand Slams besucht zu haben. Paris und dann US Open habe ich schon und dann bleiben noch Wimbledon und die Australian Open. Das ist wahrscheinlich sehr schwer, aber... Was ist realistischer?
Was meinst du? Australian Open oder Wimbledon? Ich habe Kenny letztes Mal gefragt, ob wir im Januar nach Australien fliegen wollen. Sind da die Tickets leichter zu bekommen als der Wimbledon? Ich würde mal davon ausgehen, weil Wimbledon musst du dich ja quasi morgens anstellen. Anders kommst du ja nicht rein. Aber dann kommt man auch relativ sicher rein.
Ja, oder deinen Goldkoffer und Geldkoffer einfach mal über die Theke schieben. Lilly, nicht jetzt, nicht hier. Die Frage ist sehr schön gewesen, weil man hat es uns, glaube ich, angemerkt, wie auf einmal voller Vorfreude für Dinge steckt. Aber Vorfreude ist bekanntlich wirklich die schönste Freude, weil sich auf etwas zu freuen so viel Energie und positive Sachen freisetzen kann.
Und deswegen danke für diese Frage. Das war sehr schön. Du hast immer noch keine. Also ich mache jetzt einfach weiter mit denen, die ich habe. Oder du hast noch eine? Ich habe noch eine. Okay. Die kam über, also war auch eine Nachricht. Erst ganz nette Worte, macht weiter so. Wir tragen die Geschichten interessant vor. Wir haben tollen Humor.
Und dann meine Frage, habt ihr nicht Angst, von Sebastian Lege etwas zu probieren und esst ihr diese aufgedeckten Produkte hinterher noch weiter in eurem Leben? Flo, ich denke, die erste Frage richtet sich an dich, denn du musst sehr viel probieren von Sebastian, wenn du mit ihm Challenges drehst. Ja, das stimmt. Und auch da gab es einige Fragen, die in die ähnliche Richtung, gingen, auch wie sich unser Essen verändert hat etc.
Also, ich esse natürlich alles, das sieht man ja on cam. Mal schmeckt das, mal schmeckt das nicht. Und ich bin da auch ehrlich, was schmeckt und was nicht schmeckt. Wie hat sich das Essverhalten verändert? Ich glaube schon, dass ich vielleicht noch im Vergleich zu, ja, bevor ich angefangen habe bei ZDF Besseresser, weniger verarbeitete Lebensmittel esse und versuche einfach weniger davon zu essen.
Gleichzeitig, ja, wir sprechen viel über Ferrero, ja, und was an Ferrero falsch läuft. Ich kann mich aber auch nicht davon freimachen, dass ich einige Produkte schon auch lecker finde. Und das ist so ein bisschen die, wie sagt man, der Zwiespalt, in dem wir da stecken, in dem aber alle immer stecken und was, glaube ich, die Sendung auch so erfolgreich macht, dass es einfach Sachen sind, die oft schmecken und man aber schon wissen sollte, warum sie so gut schmecken.
Und ich glaube, das ist der Punkt. Es geht ja nicht zu sagen, lass die Finger davon, du wirst morgen tot umfallen, sondern es geht darum zu wissen, wie werden sie hergestellt, was ist da drin und wenn du es dann isst, das bewusst zu essen und die Entscheidung bewusst zu treffen. Ich weiß, wenn ich Ferrero esse, dann ist da auch irgendwie viel Palmfett drin und das ist nicht gut.
Und ich esse auch nicht jeden Tag Ferrero, aber das ist mal so als Beispiel. Ich hoffe, ich kann das irgendwie ganz gut rüberbringen. Wir sind jetzt keine Asketen, die zu Hause sitzen und nur irgendwie eine Kartoffel dämpfen. Wir sind normale Menschen, die auch in den Supermarkt gehen und auch unsere Guilty Pleasures haben.
Und jetzt nicht alles verteufeln, beziehungsweise vieles verteufeln und es natürlich trotzdem manchmal essen, weil wir einfach gestrickte Menschen sind. Ja, also ich kann mich dem, was Flo sagt, nur anschließen. Ich denke, grundsätzlich sind wir beide Menschen, die gerne auch einfach selber kochen und frisch kochen.
Gleichzeitig schmecken manche Produkte, die schlecht sind, wie zum Beispiel die besagte Fünf-Minuten-Terrine, die ich erst kürzlich zum ersten Mal in meinem Leben probiert habe und für ziemlich lecker befunden habe, einfach gut. Und das gehört auch irgendwie zum Genießen und zum Leben dazu, dass man sich einfach mal Sachen gönnt, die lecker sind, aber schlecht eigentlich.
Weil da irgendwelche 500 Millionen E-Nummern sind. Ich habe erst gestern Nachos mit Käsesoße im Kino gegessen und nachher gezählt in der Käsesoße waren 16 E-Nummern drin. Und natürlich weiß ich, während ich das esse, dass das nichts Gutes ist. Aber mein Gott, ich möchte das jetzt gerade im Kino essen, deswegen esse ich das dann.
Und das Bewusste ist, glaube ich, das, was wichtig ist. Ich habe aber auch super viel gelernt schon bei Besseresser. Es ist, ja, man läuft irgendwie anders durch den Supermarkt. Man ist vielleicht auch manchmal schon so ein bisschen abgestumpft und. Ist so ein bisschen so, ja, das ist Kacke, so das Produkt. Anderen Leuten gegenüber, sag ich mal, eher so, weil man irgendwie ein bisschen, ja, irgendwie so ein bisschen ... Bisschen hochnäsig vielleicht manchmal ist. Ja, man ist irgendwie abgestumpft, bisschen hochnäsig vielleicht.
Aber zum Beispiel, hab ich immer so ein Beispiel, wir haben mal so einen Film gemacht über Nahrung für Kinder, die sich ganz gezielt an Kinder richtet. Und da waren Quetschis auch ein Thema. Und es ist jetzt mittlerweile hinlänglich bekannt, dass Quetschis nicht gesund sind. Es ist sehr, sehr viel Fruchtsucker.
Überall im Mund um die Zähne ist Fruchtzucker, weil sich Kinder natürlich danach nicht Zähne putzen. Zu viel Zucker in den ersten Jahren des Lebens ist auch schlecht, weil man konditioniert wird und so. Und manche Obstsorten verteilen in Kombination mit anderen Stoffe, die die guten Stoffe aus dem Obst eliminieren sozusagen. Also jetzt mal vereinfacht ausgedrückt.
Und sowas finde ich auch zum Beispiel total interessant, weil ich sowas über die Arbeit gelernt habe. Man geht schon irgendwie so ein bisschen mit so einem wacheren Auge durch das Leben, aber wir sind auch einfach nur, einfach nur essende Menschen. Wir sind einfach nur Menschen, die vor dem Supermarktregal stehen und es bitten, sie zu lieben.
Wer diese Filmreferenz verstanden hat, der kann sich gern bei mir melden, denn es ist ein fantastischer Film, auf den ich mich hier gerade beziehe. Hast du ihn gecheckt, Flo? Nee, nee. Und eine Sache wollte ich noch sagen dazu. Es gibt auch einfach Sachen, da ist dann wirklich nach den Jahren der Arbeit so ein bisschen, da ist wirklich so ein Schlussstrich gezogen.
Also ich bin zum Beispiel und ihr wundert euch vielleicht, warum wir keine Werbung für Nahrungsergänzungsmittel machen, weil ich die einfach grottensinnlos und scheiße finde. Und damit werdet ihr das nie bei uns hören, weil ich finde, das ist einfach Quatsch. Außer man braucht das medizinisch und man geht zum Arzt, zur Ärzte und die sagt, bitte nehmen Sie XY.
Alle anderen Breitband-Nahrungsergänzungsmittel könnt ihr in die Tonne werfen, wo ich das Geld sparen. Deswegen, das sind so, also es gibt dann schon so ein paar Sachen, wo ich einfach nach den Jahren so dann Strich ziehe. Ja, und das ist vielleicht nochmal eine kleine Ergänzung zu der Frage, wie wir Geld verdienen, woraufhin wir gesagt haben mit Werbung.
Wenn wir Werbung hier machen für Markenprodukte, dann finden wir die wirklich gut. Und machen das jetzt nicht einfach nur das Geld deswegen. Richtig. Das kann man vielleicht auch noch dazu sagen. Wir haben auch Kategorien, die wir ablehnen. So. Produkte. Ich habe ein bisschen eine Idee, was deine letzte Frage sein könnte.
Deswegen stelle ich die nicht. Meine Frage, Flo, steht nicht da, wo du guckst. Das kann ich dir schon mal sagen. Kam die heute? Sag ich dir nicht. Dann würde ich noch zwei Fragen hier stellen. Beziehungsweise die eine, die ist eher an mich gestellt. Ich würde sie bloß einfach, weil die oft kam, mal beantworten, wie ich in den USA gelandet bin.
Weil das haben auch viele geschrieben. Mit einem Flugzeug. Ich lande da immer mit einem Flugzeug. Aber das ist natürlich so ein bisschen ungewöhnlich. Und ich glaube, die meisten wissen das auch nicht. Ihr wisst das vielleicht, weil ihr zuhört und ich immer mal darüber spreche, wo ich wohne. Aber ja, ich habe meine Frau in Berlin kennengelernt. Und dann hat sie noch einmal studieren wollen in den USA, weil es da einen ganz speziellen Studiengang gab, den es nur dort gab.
Und so sind wir dann dorthin und geblieben, weil wir es da sehr mögen, weil ihre Familie da ist, weil da einfach viel zusammenpasst. Und ich das große Glück habe, nach Deutschland reisen zu können für eben die Arbeit, die ich dann hier mache. Und das ist eigentlich so der ganze Grund. Ja, so ist das. Und ich weiß auch noch genau, wo wir waren, als Flo das verkündet hat, dass er wegziehen wird.
Wir dann aber ja das Glück hatten, dass ihr dort auch geheiratet habt. Das stimmt, ja. Wo waren wir da? Also die einschneidenden Erlebnisse deines Lebens. Da weiß ich auch noch, wie wir was erfahren haben. Als ihr euch verlobt habt, weiß ich, wie ihr uns das erzählt habt bei euch noch in der alten Familie in Berlin.
Das Wegziehen hast du mir im Auto erzählt. Da sind wir, glaube ich, gerade mit irgendeinem Carsharing-Auto wahrscheinlich zu einem Dreh gefahren. Ja, stimmt. Ich weiß nicht mehr, wohin, aber da weiß ich noch. Du saß am Steuer, ich saß daneben. Ja, und das ist, das will ich gar nicht mit den Einzelheiten hier langweilen, aber man muss sich ab einem bestimmten Punkt entscheiden, wo man wohnt.
Ich kann in unterschiedlichen Ländern sein, glücklicherweise, aber sozusagen wohnen tun wir in den USA. Und ich weiß, es ist ein kompliziertes Land, es ist gleichzeitig das beste und beschissenste Land der Welt in meinen Augen und wir sind dort sehr... Glücklich und haben auch viel Glück. Und deswegen ist mein persönliches Leben sehr schön.
Ich weiß aber auch, dass das Land sehr, sehr viele Probleme hat, die rechts und links überall jeden Tag auftauchen. Und was, glaube ich, nicht nur in den USA gilt, sondern überall, es sind dann, glaube ich, die Menschen, die vor Ort sind, mit denen man jeden Tag zu tun hat, mit denen man Freundschaften hat, mit dem man, verwandt ist und die nebenan rechts und links wohnen.
Das war schon so ein Schlusssatz, aber dann habe ich jetzt meine letzte Frage Jetzt habe ich auch noch eine Frage gefunden. Hat euch ein Fall ganz besonders berührt und wenn ja, welcher? Muss ich eine Sekunde, glaube ich, drüber nachdenken. Ich auch, weil ich direkt vorschieben möchte, dass mich eigentlich jeder Fall berührt, und wir auch mittlerweile so viele haben, dass wir hätten uns auf diese Frage vielleicht vorbereiten können, aber wir haben ja zu Beginn gesagt, dass wir jetzt auch einfach nur so rein starten und nicht wissen, wohin die Reise geht.
Ich glaube, wie du es schon sagst, es gibt viele Fälle, die irgendwie einen Eindruck hinterlassen haben. Und der Fall, der glaube ich noch immer am längsten irgendwie so anhängt, weil ich da das Gefühl hatte, da war ich wirklich nah dran, ist der Fall mit dem THC Hochzeitsbuffet aus den USA. Da ist, glaube ich, ein knappes Jahr her.
Da habe ich mit der Anwältin gesprochen und da hatte ich das Gefühl, da kommen wir wirklich mal so wirklich in den Fall rein. Und die Recherche war sehr spannend und sehr verrückt und sehr vielschichtig. Das hing, glaube ich, lange nach, dieser Fall. Ansonsten, eine andere Sache ist, glaube ich, auch noch, in viele Fälle überhaupt mal so reinzugehen und das aufzudröseln.
Also auch, weil es gerade wieder aktuell ist, der Wilke-Wurst-Skandal, was irgendwie so ein Schlagwort war, dort dann reinzugehen und das mal so aufzudröseln. Und was da wirklich passiert ist, das haben wir am Anfang schon gesagt, diese Arbeit macht uns einfach Spaß. Und ich glaube, das ist das, was am Ende irgendwie auch hängen bleibt und berührt in dem Sinne, dass man da so nah rankommt und irgendwie die Menschen versteht und die Fälle versteht.
Also wenn es um Fälle geht, die noch lange nachhallen, dann fällt mir immer mit als erstes noch die Geschichte der zwei britischen Schwestern ein, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Kanada und dann nach Seattle gekommen sind, um sich dort einer ... Fastenärztin zu nähern, weil sie die vollständige Gesundheit erlangen wollten.
Die Geschichte ist erstens tragisch, weil diese Schwestern sich, teilweise in den Tod fasten, aber wenn man so viele Bezüge zu Trends und einfach Entwicklung der heutigen Zeit ziehen konnte und sich das irgendwie, obwohl es so lange her ist und wirklich weit weg stattgefunden hat, sich das so nah angefühlt hat.
Und da war ja Nadine Haddad bei uns im Podcast zu Gast, die übrigens auch eine fantastische Ärztin war und zu der wir auch seitdem einfach so ein nettes Verhalten haben, die auch durch eigene Erfahrungen und so Reportagen, die sie drehen, gedreht hat in ihrer Karriere bis jetzt, nochmal viel damit reingeben konnte.
Und die Geschichte ist eine, über die ich häufiger nochmal nachdenke auf jeden Fall. Die würde ich dann vielleicht jetzt nennen. Aber wie gesagt, wie Flo das schon gesagt hat, wir fuchsen uns so rein immer in die Geschichten, dass wir bei jeder Geschichte natürlich was fühlen und irgendwie kurzzeitig da so nah sind, aber es auch wahnsinnig hilft, sich davon wieder zu distanzieren.
Also das nicht so mit sich rumzuschleppen, weil diese ganz krassen, tragischen und schlimmen Dinge auch teilweise, über die wir sprechen, sehr verstören können und auch vielleicht einem nicht gut tun würden, wenn man dann nochmal viel länger drüber nachdenken würde. Ich bin gerade einmal durch die Liste gegangen und habe auch noch eine Folge gesehen, die mich, glaube ich, bewegt hat Das ist die Folge, die du gemacht hast zu Stella.
Liebeck, die sich den McDonald's Kaffee über, das Bein geschüttet hat, McDonald's verklagt hat und dann ein bisschen zum Gespött wurde, weil das eine Geschichte ist, die so jeder kennt, aber was dann dahinter steckte, das ist schon wirklich krass und traurig. Okay. Ich habe eine letzte Frage. Ich habe jetzt hier auch nur noch 8% auf meinem Laptop. Okay, da mache ich noch schnell.
Hier meine letzte Frage. Habt ihr einen kulinarischen Traum? Zum Beispiel ein bestimmtes Restaurant besuchen oder einen Kochkurs machen? Oh, das ist auch eine ganz tolle Frage. Musst du überlegen, weil dann könnte ich anfangen. Ich habe natürlich mich schon ein bisschen darauf vorbereitet, auf diese Frage.
Ich würde gerne einen Kochkurs machen und zwar würde ich gerne lernen, Thai zu kochen. Ich liebe Thai und ich kann es nicht kochen. Also ich versuche es immer mal wieder, aber es wird nicht gut. Das wird irgendwie so was asiatisch Angehautes. Aber das ist nicht das, was es sein soll. Und ich glaube, das würde ich gerne nochmal lernen.
Dann habe ich was, was ich sagen kann, was weder ein Kochkurs ist noch ein Restaurant, obwohl ich auch gerne viele Kochkurse noch machen würde. Und ich habe ja in mir drin diesen Traum, dass ich irgendwann mal, etwas Gastronomisches mache. Und ob das jetzt ein Foodtruck oder so ein Coffee-Truck ist oder irgendeine kleine Bar oder ein Café oder was auch immer.
Oder vielleicht auch nur temporär irgendein Pop-up. Das weiß ich jetzt alles überhaupt nicht. Aber in mir drin ist irgendwas, was mir sagt, ich bin irgendwann mal eine Gastgeberin. Und ich glaube, das würde mich auch wahnsinnig erfüllen. Das ist nur gerade überhaupt nicht da, aber es ist in mir drin. Also du hast einen kulinarischen Traum, Also du kannst sie nur noch nicht so runterbrechen.
Ja, aber genau, dass ich irgendwann mal was Gastronomisches nochmal mache. Also ich habe auch nämlich zum Beispiel ganz viele Jahre lang gekellnert. Ich habe es geliebt. Und die Vorstellung davon, dass man so einen Laden hat oder so ein Geschäft oder irgendwas, die geht nie aus mir raus. Und ich denke das immer, dass das irgendwann mal passieren könnte.
Ich habe eine Idee für dich. Das kam ja irgendwie letztens und ich dachte mir, das wäre doch irgendwie eigentlich total schön. Und zwar, dass du einen Kaffee in der Mitte von der Blumenwiese hast und du kannst dann Blumen selber pflücken. Und du gehst sozusagen in dieses Café, kannst du sitzen, es ist schön und dann kannst du dir auf dem Heimweg, kannst du dir noch Blumen selber pflücken und die mitnehmen.
Das ist total sweet, aber da denke ich natürlich jetzt direkt, das ist ja noch unrealistischer, weil ich ja mitten in Berlin wohne. Also ich müsste ja dann irgendwie raus. Gut, dann mache ich das halt selber. Aber ja, also das klingt total schön. Cafés an tollen Orten zu eröffnen, das ist eine... Das den Traum hat, glaube ich, jeder. Und auch wie ein kleiner Traum.
Deine letzte Frage und dann machen wir hier den Deckel zu. Meine letzte Frage an dich. Was wärst du gern gefragt worden in dieser Fragerunde? Was? Aber wurde es nicht gefragt? Hat das jemand gestellt? Oder ist das deine? Ne, das stelle ich dir. Ah. Stelle ich dir. Ich glaube, da ist vieles dabei. Ich glaube, das Ding ist, man mag das ja nicht glauben bei unserem Job oder das, was wir machen, aber ich muss jetzt nicht so viel über mich erzählen.
Also ich beantworte gerne alle Fragen, die kommen. Witzig, weil du zu Beginn gesagt hast, ich rede ja gerne über mich. Ja, ich meine ja, ich rede gerne über mich, wenn jemand fragt. Aber ich habe jetzt nicht das Bedürfnis, immer alles aus meinem Leben zu teilen. Und ihr habt das jetzt vielleicht so ein bisschen mitbekommen, dass wir natürlich auch sehr viele andere Interessen haben. Also wir haben jetzt, es geht in unserem Leben nicht immer nur um Essen.
Es geht viel um Essen, aber wir machen auch andere Sachen. Ich schaue sehr gerne Sport. Ich schaue gerne Baseball, ich schaue gerne Tennis, ich schaue eigentlich sehr, sehr viel Sport. Den Großteil meiner Freizeit, den verbringe ich damit, Sport zu schauen und zu lesen. Was anderes mache ich nicht. Ich schaue auch wenig Serien mit meiner Frau, aber ansonsten, ich schaue wenig Dokus und so weiter, weil das alles Beruf ist.
Deswegen, wenn jemand dazu was wissen möchte, beantworte ich das gerne, aber ich werde euch jetzt nicht damit irgendwie langweilen, über Sachen zu sprechen, die niemand gefragt hat. Okay. Dann belassen wir es doch dabei. Willst du über was noch reden? Nee, die Frage richtete sich nur an dich. Okay, na gut.
Ja, dann war das doch schön, oder? Glaube ich mal. Das war schön. Das war auch viel länger, als ich dachte, ehrlich gesagt. Nee, das ist kürzer, als ich gedacht habe, ehrlich gesagt. Also es ist mittlerweile 22.30 Uhr, wollte ich nochmal kurz sagen. Und vor allen Dingen jetzt was essen. Und ich muss auf Toilette.
Das ist wahrscheinlich auch was, was du nicht an mir magst, dass ich ständig aufs Klo muss. Ach nee, das ist, nee. Das würde ich so niemals sagen Du hast das ja untersuchen lassen und abklären lassen Das ist ja alles in Ordnung Seitdem bin ich da nicht mehr so besorgt Ob ich da besorgt sein muss. Richtig. Und sie meinte nein. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Ich denke, das wird nicht die letzte Q&A-Folge gewesen sein. Ihr könnt, unsere Postfächer sind ja offen. Ich habe immer alles Fragen und wir notieren das jetzt. Oder wir sammeln das und wir beantworten das auch. Und dann hören wir uns zur nächsten Q&A-Folge wieder. Und nächste Woche gibt es noch eine Spezialfolge und Flo möchte euch gerne sagen, was euch da erwartet.
Das ist ja der große Teaser, den ich angekündigt habe. Wir haben uns gedacht, es gibt viele Fälle, die sind selbst für ein Fall der es nicht geschafft hat, zu klein. Also es sind im Grunde Fälle, das sind fünf Sätze, aber es ist irgendwas Absurdes oder es ist was Verrücktes oder es ist irgendwas, was jetzt nicht reinpasst und wir haben uns gedacht, wir machen 1001 Fälle, also so viel wären es nicht, wir machen ja was vier oder so, vier, fünf, müssen wir mal ausknobbeln und da machen wir sozusagen einen Schnelldurchlauf durch sehr viele Fälle, die aber alle irgendwie, absurd, verrückt, spannend sind. Ja. Gut.
Genau, das ist der Plan für nächste Woche und danach geht es weiter mit regulären Folgen Foodcrimes. Reste essen. Das ist selbst das, was nicht mehr auf die gemischte Platte passt. Das werfen wir in so eine Box, kippen ein bisschen Dressing drüber, schütteln das einmal durch und dann wird es serviert. Richtig.
Genau so machen wir das. Vielleicht wird es ja auch total funny. Wer weiß, in meiner Vorstellung dichten wir uns ja dann noch irgendwas dazu. Also wir spinnen die Geschichte weiter. Also hab ich mir irgendwie, naja, passiert ja manchmal. Wenn wir nicht genug darüber wissen, kann man ja spekulieren. Boah, manche Geschichten bei mir sind auch schnell und sehr dramatisch und schlimm zu Ende. Also da gibt es nicht mehr viel zu dichten. Dann sollte man vielleicht nicht spekulieren. Na gut, dann auch da. Wir schauen, was uns nächste Woche so erwartet.
Tschüss. Ne? Tschüss und liebe Grüße. Ganz kurz, Flo. Hattest du das Gefühl, dass wir den Anfang gut gemacht haben? Fand ich schon, ja. Ja, okay. Ich finde, es geht irgendwie schnell rein. Ja, okay, direkt rein. Und auch energisch genug? Ja, auf jeden Fall.