
Golfstunde – Golftraining zum Anhören (Golf Podcast)· Folge 356
#352 Situatives Training
Freitag, 9. Oktober 2026 · 39 min
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Shownotes
Jedem Trainingsschlag eine Bedeutung geben
Du kippst einen Korb Bälle aus, ziehst das Eisen 7 und schlägst eine Serie nach der anderen – locker, im Flow, ohne dass irgendein Schlag wirklich zählt. Auf dem Platz bekommst Du dann nur eine einzige Chance pro Schlag, und plötzlich fühlt sich alles ganz anders an. Warum das klassische »Blocktraining« genau diese Lücke offenlässt und wie sich Druck schon auf der Range simulieren lässt, besprechen Marcus und Christophe mit Stammgast Timo, der zum Thema »situatives Training« ein Buch geschrieben und eine eigene App entwickelt hat. Was würde sich ändern, wenn nur noch ein einziger Drive in Deiner Übungseinheit zählt?
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Links zur Folge
• Podcast: Folge 231 – Trainingsarten (golfstun.de/golf-podcast/231-trainingsarten)
• Ressource: Mein Golftraining – Buch von Timo Schlitz (akademie.golfstun.de/produkt/30-uebungen-golft…)
• Ressource: Besser driven – Buch von Timo Schlitz (akademie.golfstun.de/produkt/besser-driven)
• Ressource: Trainings-App von Timo Schlitz (iOS) (pitchmarke.com/pages/app-mein-golf-training-fu…)
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Herzlich willkommen beim Golfstunde Podcast. Mit PGA-Professionell Markus Bruns und Golfamateur Christophs Berohnen! Diese Folge wird präsentiert von WeißGolf. Weiß ist vor allem bekannt geworden durch Premium-Golfbälle zum fairen Preis, inzwischen bietet weiß aber auch Golfschläger Bekleidung, Komplettsets für Anfänger und sogar ein Sortiment für Kinder an.
Mit dem Gutscheingolfstunde bekommt ihr zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Weiß wird geschrieben, V-I-C-E. Folge dreiehundertzweiundfünfzig. Situatives Training. Moin Markus! Moin Chris, bist du fit heute Morgen? Ja ich bin total fit und schwelge gerade in Erinnerung weil situatives Training hat bei mir so ein bisschen... Die Erinnerung ausgelöst, wie bei mir mein Golf Training außer als ich angefangen habe mit dem Golf spielen und das war ziemlich monoton.
Wie sahen denn deine ersten Trainingseinheiten aus? Kannst du dich da noch dran erinnern? Wahrscheinlich ähnlich wie bei dir, aber das ist hier nun auch schon fast vierzig Jahre her. Also ähnlich so wie du es gerade beschrieben hast, dass man sich hinstellt und ein Korpelle hat den auskippt und einfach Bälle schlägt ohne Sinn und Verstand sage ich immer also praktisch nicht auf unbedingt einen Ziel und vielleicht auch nur mit einem Technik Gedanken wenn überhaupt.
Aber das ist natürlich dieses Monotone Block Training sagt man ja auch gerne dass man einfach nur Bälle kloppt und gar nicht so richtig weiß was man eigentlich zu tun hat. Aber das ist natürlich nicht, was auf dem Platz sich dann widerspiegelt. Da sollte man schon in eine andere Richtung gehen beim Training.
Hast du denn wenigstens die Schläger gewechselt? Ich glaube ich habe einfach alles immer mit Meisen sieben gemacht! Ich habe mit drei Schlägern Golf angefangen. Mit dem Patter, mit dem Sandwetsch und mit dem Eisen Sieben. Also ich hatte gar nicht so viel Auswahl damals als ich gestartet bin. Natürlich dann später.
als dann Mannschaftstraining und Einzeltraining dazu kamen war es natürlich schon so dass man dann mehr in die Richtung situatives Training gegangen ist. aber ich finde es glaube ich auch am Anfang sehr wichtig in diese Situation reinzukommen weil es hier auf den Platz auch so ist das man ganz viele Situation hat und nicht einfach nur mit einem Eisen sieben schlägt.
Also das ist glaube ich immer noch leider so in den Köpfen der meisten Käufer halt drin. Eisen Sieben muss als erstes genommen werden, muss als Erstes trainiert werden. wenn das funktioniert kann der Rest auch gehen. aber das ist in meinen Augen nicht unbedingt der richtige Ansatz. Jetzt hast du ja ein bisschen situatives Training wiederholt Blocktraining Und wir haben auch sogar mal eine Folge über Trainingsarten gemacht.
Das war die Folge zweihundert und dreißig, aber vielleicht kannst du ja noch einmal kurz zusammenfassen inwiefern sich diese unterschiedlichen Trainings-Arten unterscheiden? Also die unterschiedlichen Trainungsarten sind ja im Grunde Bälle schlagen wie das ich eben schon gesagt hatte Ich nehme den Kopfbälle, schlag diese Bälle.
dann gibt es dieses Situationstraining dass ich halt auch mich einschlage und am Ende oder die längste Zeit der Einheit sagen wir es mal so, mir Ziele nehme auf der Driving Range. Mal mit dem Pitching Ratch auf keine Ahnung die und die Distanz wie weit man auch immer schlägt danach dann das Eisen sechsmal nehmen, danach das Hybrid dann wieder ein kleines Eisen, dann mal einen Driver in den Korridor hineinschlagen.
Und das Ganze kann man natürlich beim kurzen Spiel sehr gut machen dass man sagt ich gehe jetzt mal eine Stunde ans Pitchengrün Schmeiß mir mal ein Ball irgendwo hin und versuche aus der Situation heraus, das beste Ergebnis auf die jeweilige Fahne zu spielen. Also das Up and Down zu schaffen also mit einem Chip oder einem Pitch und einen Pad einzulochen oder halt kommt aufs Niveau drauf an, einen Chip zwei Pads oder in bestimmte Bereiche hineinzuspielen aus bestimmten Situationen oder verschiedenen Situationen.
Das ist eher das Situationstraining was wesentlich sinnvoller ist Okay, verstanden. Und das andere wäre dann noch das Platztraining? Dass ich einfach auf den Platz übe... Gut, geht auch! Aber natürlich nur wenn Platz ist also wenn du praktisch alleine auf dem Platz bist. mehr oder weniger kannst du auch mal mit zwei oder drei Bällen irgendwie ein Loch spielen mal mit unterschiedlichen Schlägern mal versuchen.
es kommt natürlich immer ein bisschen aufs Niveau drauf an mal einen flachen Ball ins grüne hinein zu spielen mal einen hohen Ball dass man einfach mal ja auf diese verschiedenen Situationen und Spielarten und Weisen darauf eingeht. Und wer diese Unterschiede vertiefen möchte, findet in der Podcast-Beschreibung genau den Link zur Folge.
zweihundert und dreißig zu den Trainingsarten. Wir wollen aber heute besonders das situative Training noch mal unter die Lupe nehmen weil da hat man schon rausgehört... Da kommt ein bisschen Abwechslung ins Range-Training mit rein und dazu haben wir uns einen Gast eingeladen! Und zwar unseren Stammgast, den Timo.
Der ist nämlich glaube ich schon das vierte Mal bei uns Podcast zu Gast und Timo hat nicht nur ein Buch geschrieben zum situativen Golf Training, sondern jetzt auch ganz frisch eine App entwickelt. Und was dieser App kann? Was in dem Buch steht und wie situatives Training aussieht das möchten wir mit dem Timo bisschen vertiefen und begrüßen Timo heute ganz herzlich bei uns in der Folge!
Hallo Timo Guten Morgen. Hallo, hallo! Ja freut mich sehr dass ich mal wieder da bin. viertes Mal cool. wie gesagt ihr habt es ja schon erwähnt Ich habe ein Buch gemacht das heißt mein Golf Training. Das waren sogar zwei Ausgaben. die zweite war dann zusammen mit Fabian Bünker der auch ein bekannter Golfpro ist und vielleicht auch zu meiner Golfvergangheit.
also ich spiel seit über dreißig Jahren Golf hab so mit zwölf-dreizehn angefangen Hab natürlich auch am Anfang nur abgeschnitten Schläger gehabt. ich glaube auch so drei so ähnlich wie bei Markus. Und was aber das Tolle war, ich war relativ schnell dann in so einer Jugendmannschaft, wo wir alle zwischen zwölf und sechzehn waren.
Da hat es ein bisschen kleiner netter Haufen. Unser Coach hat damals sofort sehr schnell gesagt, jeder muss vor den anderen den Schlag eben auch machen. Also sagen wir mal, wir haben jetzt einen Schlag am Hang gemacht, wo der Ball eine Kurve macht ausautomatisch wenn man unter dem Ball steht Und dann mussten das alle probieren, dann wurde erklärt warum der Ball eben diese Kurve nach links macht.
Dann hatte man diesen Druck mit den anderen weil man natürlich unter Beobachtung stand und nicht nur von dem Coach, der ja auch mehr als Lehrer da ist und das irgendwie verstanden hat aber man wollte sich messen mit den übrigen Mitspielern. Das ging eigentlich so durch die ganze Jugend durch bis zu einer ersten Mannschaft oder was man immer im Mannschaftskäufe macht.
Das ist ja immer noch Amateur-Sport und jetzt weit weg vom Profis immer ein bisschen Druck und man macht sehr viel situative Situation. Das Ding ist aber, es gibt die Technik und dann gibt das das situatives Spiel aus meiner Sicht. Und wenn man die Techniken natürlich überhaupt nicht beherrscht und auch nicht weiß wie das in der Theorie funktioniert und dann auch praktisch in der Umsetzung Dann macht's keinen Sinn das situativ unter Beweisstellen zu wollen.
Also ich würde ganz klar sagen Man soll das erst machen Wenn man die Theorie versteht und auch den Schlag Zu einer großen Wahrscheinlichkeit so spielen kann wie man das möchte. Genau, das ist ja der Prozess. Also vom Kleinen zum Großen sozusagen erstmal alles leer nennen wie die Technik funktioniert sich auch das erklärt bekommen also nicht versuchen unbedingt immer alleine Alles auf die Reihe zu kriegen gerade in so Hanglagen die du gerade angesprochen hast und dann halt irgendwann in die Situation reingehen.
Ja genau genau. Und z.B. da nochmal zur suche hanglage danach kann man natürlich sagen okay wir wollen den jetzt mal auf hundert Meter schlagen Wir haben aber irgendwie ein sieben Eisen in der Hand. Wie weit muss man denn ausholen? Dann probiert es die ganze Gruppe tastet sich so ein bisschen ran und hat natürlich auch den Erfolg dann.
Und die anderen klatschen ab oder was auch immer, also es ist dann eher eine Gruppendynamik und das dann auch das Tolle an dem Sport dass es dann fast schon Mannschaftssportgefühl entwickeln kann. aber jetzt im klassischen Golf wenn man jetzt einfach einen Amateurs hat sein normales Handicap Dann ist es natürlich ein bisschen schwieriger.
Man hat nicht unbedingt diesen Team Gedanken, man hat nicht umsind drei andere die auch Spaß dran haben mitzutrainieren. Das wäre aber das optimale Verhältnis in meiner in meiner Idee. Aber es ist ja schon eine Einzelsportrate und mit meinem Buch, mein Golf-Training und jetzt eben auch als App habe ich mir halt einzelne Trainingsübungen ausgesucht und die dann immer auf das Handicap bezogen.
Das heißt man hat eine Übung, hat aber seinen Handicapt dazu und dementsprechend schwierig oder einfach ist diese Übung. Und da nochmal ein Beispiel Ich weiß noch Als ich damit dann angefangen habe, habe ich unter anderem mit Bernd Ritter mal gesprochen und mit Jonas Kölbing. Das sind beide mittlerweile eher so in der Trainerrichtung.
Einer war einmal ein sehr guter Pro. Und ich weiß noch die waren damals Kaderspieler im Bayerischen Golfverband bzw auch im Deutschen Golf Verband. Und haben mir dann irgendwie gesagt ja wir haben auch so Cheats und da sind so Übungen drauf von eines zum Beispiel B-Twenty One. Und das war immer so ein bisschen der Leistungsvergleich.
Die hatten alle diese Übung B-twenty one. Dann hab' ich mir die erklären lassen. Teil meines Buchs, das heißt man hat elf Situationen beim Chippen. Man sucht die sich selber aus jetzt keinen Pitch sondern wirklich Chips vielleicht maximal zehn fünfzehn Meter. und die Idee ist dass man in diesen Elf-Situationen immer das up and down schafft und in einer von denen sogar einmal einlocht.
und wenn man das schaffen würde dann hätte man einundzwanzig Schläge in Summe und hätte B-Twenty One also hätte letztlich das immerhin egalisiert. Super schwierig, weil ich meinen einmal einschippen und sonst immer einen Chip, ein Pad muss man erst mal hinbekommen. Finde ich schwierig aus unterschiedlichen Situationen also nicht immer aus derselben.
aber da sieht man so bisschen das Niveau dieser Kaderspieler und die haben sich halt so ein bisschen damit identifiziert. Da kam dann eine andere und hat gesagt oh ich habe mal neulich, neunzehn geschafft. Hat er halt dreimal eingeschipped. Das ist natürlich jetzt aus meiner Sicht nichts für jemandem der Handicap-Vinzwanzig hat Und dann so eine Übung kriegt und total enttäuscht ist, weil er macht von mir aus dreißig Schläge bei diesen Elfversuchen.
Aber man muss das natürlich in die Relation setzen. also am Anfang der Golfkarriere wenn man jetzt einen Chip hat... ...und dann zwei Pads macht, ist es ja ein richtig gutes Ergebnis, wenn man halt noch nicht so lang Golf spielt! Das sollte auch so ein bisschen das Ziel sein für einen Handicap-Sixon-Dreißig-Spielerspielerin, dass aus meiner Sicht Top-Ergebnis ein Grün zu treffen mit einem kurzen Schlag, also einen Chip zum Beispiel Und dann zwei Pads zu machen.
Alles wunderbar! Teilweise kann es auch drei Pads sein, wenn das mal wirklich ein schnelles, schwieriges Grün ist. und darum ging's so ein bisschen. man passt diese Übung in die Situation an damit jede Handicapgruppe Spaß dran hat aber immer schon situativ üben kann. Ja wie is denn? Das fällt mir dabei gerade ein.
Wie ist denn die Verteilung in deinem Buch? langes Spiel zu kurzem Spiel? also was Situationstraining betrifft Ist es eher dass du den Fokus da mehr auf das kurze Spiel gelegt hast. Absolut, es ist ich würde sagen zwei Drittel kurzes Spiel. Es sind sehr viele Übungen zum Patten und auch zum Chippen bisschen weniger dann zum Pitschen.
Bunker auch nicht so stark das liegt aus ein bisschen daran. klar ist der Bunkerschlag beispielsweise aus meiner Sicht einen toller Schlag. die Profis können ihn auch perfekt lieben den Bunkern. man liegt aber nicht so oft im bunker. insofern finde ich muss man dass nicht so wahnsinnig oft trainieren.
also man sollte die Technik beherrschen Dann hängt es ein bisschen vom Platz ab, aber da gibt's halt nicht so viele Übungen. Und das andere ist natürlich Trainingsgelände mit einem Bunker und einem guten Grün, wo man im Zweifel dann noch den Pad machen sollte. Das gibt auch sehr selten! Also ich habe schon versucht, ein bisschen auf die Gegebenheiten vor allem in Deutschland einzugehen... also wie viel Trainingsmöglichkeiten hat denn so eine Short Game Area einen normalen Golfplatz?
Und das Grün ist meistens sehr gut, insofern bei mir sind jetzt zehn Übung allein zum Patten drin Da wieder auch aufgeteilt eher in kurze Pads, mittlere und lange. Weil die auch eine unterschiedliche Erwartungshaltung haben. Erchippen ist auch viel – ich finde da kann man auch relativ viel üben weil meistens das Chipping Grün auch vernünftig ist um man schon auch dort patten darf zumindest in vielen Clubs Ja.
und dann gibt es natürlich Übungen für die Driving Range und ein paar für den Platz. Jupp Sehr gut! Kurzes Spiel Schön. Sollte ja immer im Fokus stehen, damit das Ganze besser wird weil die meisten Schläge machen wir ab ungefähr ich sag mal so fünfzig sechzig Meter und weniger. Bunker sollte die Technik auf jeden Fall beherrscht werden ist jetzt vielleicht das falsche Wort aber man sollte bunker regelmäßig trainieren.
es ist in meinen Augen immer so wenn man im Bunkern liegt ist das erste was einfach sein sollte dass mit einem Schlag rauskommt wo der Ball auf dem grünen liegt ist ehrlich gesagt Egal, Hauptsache man ist draußen und man muss nicht zwei drei vier Bunker schläge machen oder gegebenenfalls mit Strafschlägen außerhalb dann droppen.
Und ja tatsächlich gibt es da relativ wenige Übungen. Ich mache das ja immer so mit meinen Schülern. wenn wir Wenn ich merke dass zum Beispiel Beikontakte nicht ganz so ideal sind Dann gehe ich gerne mit denen auf den Rasen und geh ans Pitschen ran und danach gehen wir dann Richtung Chippen und versuchen dann den Übergang in die situative Traininghalt herzustellen.
Also das ist ein bisschen vom Großen zum Kleinen runter, aber aufgrund einfach zum Beispiel der schlechten Ballbodenkontakte versuche ich dann in Richtung kurze Spiel zu gehen weil man sie da besser trainiert. deswegen ist es ja auch so wichtig viel im kurzen Spiel zu machen. einmal für einen Ballbodenkontakt finde ich's gut, aber natürlich um die ganzen Situationen die rund ums Grün herum entstehen auf die Reihe zu kriegen.
genau Timo hatte ja gerade gesagt, dass es wichtig ist das man die Technik beherrscht. Markus wann würdest du denn ein Schüler situative Trainingsübungen geben? Also woran erkenne ich denn selbst, dass sich jetzt reif bin für das situative Training? Ich glaube es kommt Aus meiner Sicht immer ein bisschen auf den Bereich drauf an.
Also ich finde ja zum Beispiel beim Patten kann man auch ein paar situative Trainingsspielchen dem Schüler schon mit auf den Weg geben, selbst wenn er jetzt gerade im Platzreifekurs ist. Dann lernt der glaube ich noch schneller so das Gefühl fürs Patten für die Bewegung konzentriert sich nicht unbedingt immer darauf den Ball einzulochen und den Ball dann dadurch vielleicht fünf sechs sieben acht Meter über das Loch hinaus zu hauen sondern versucht halt in Korridore hineinzuspielen.
Steckt er sich mal wegen drei Tis aufs Grün, versucht von diesen Tis aus gesehen immer in den Korridor hineinzupacken. Das ist ja schonmal eine einfache situative Aufgabe weil es ist immer ein unterschiedlicher Break, unterschiedliche Distanzen und danach muss man halt wie ich eben schon gesagt hatte auch gucken was macht der Ballkontakt?
also? ohne einen guten Ball Kontakt finde ich's nicht ganz so sinnvoll ins situative Training zu gehen. und deswegen starte ich auch meine platzreife Kurse immer sehr viel oder nicht starte Ich quatsche das Quatsch sondern Meine Platzreifekurse immer sehr viel kurze spielt, weil man da einfach den Beikontakt besser trainieren kann.
Den Aufbau in die große Bewegung besser trainiert und dann versucht man da schon die Leute so ein kleines bisschen anzuweisen zu sagen kommt wir versuchen jetzt mal aus dieser Chip Situation einfach mal dem Ball aufs Grün zu chippen und wenn mit zwei Pads noch ein Loch des Superwehr. drei braucht es auch in Ordnung und so fühle ich die da so langsam ran.
aber grundsätzlich halt ich situatives Training weiß nicht eigentlich für fast jeden Spieler schon sinnvoll. Es machen nur die wenigsten, das ist halt das große Thema. Allein auf der Range ist eine Situation ja so dass man sagen kann okay versuch mal zehn Drives in ein Korridor hineinzuschlagen und immer deine Routine zu machen.
da kommt man hier auch schon aus diesen Technikgedanken, aus diesem Bälle schlagen halt heraus. also es kommt natürlich immer drauf an wie trifft der Spieler dem bei? Wenn er jeden Balls leist mit dem Driver ist es Quatsch! Also Technik steht da definitiv an erster Stelle und dann geht's halt hin in diese Situation.
Aber es gibt viele Spieler, die sind schnell im Lernen und brauchen mehr Zeit. Ich versuch dich trotzdem mal festzunageln. Du versuchst dir so geschickt auszuweichen. Würdest du sagen, vielleicht so sechs von zehn Ballkontakten sind insofern ordentlich? Dass der Ball halbwegs in die Richtung fliegt, die ich mir vorgenommen habe ... Ist das eine Schwelle oder weniger?
Ja! eher mehr, weil wenn du auf Lenkontrolle gehen willst und willst Korridor-Ekreise treffen oder Fahnen anspielen, dann musst du schon einen guten Beikontakt haben. Weil sonst hast ja keine Lengenkontrolle. Also mehr als sechs von zehn. damit haben wir ungefähr eine Einordnung? Wann hatten Spieler immer den richtigen Beikonntakt?
also da reden wir wahrscheinlich über das Einstellige aber dann ist es wahrscheinlich auch zu spät für situative Träger. Ja ich meinte dass der halt an grob in die Richtung fliegt. Deswegen fand ich das auch gut, was du gesagt hast. Eigentlich kann jeder mit dem situativen Training anfangen also sofort.
schon beim Patten da hat glaube ich auch jeder so ein bisschen so eine Vorstellung da sind ja so ein paar Übungen. ja auch glaube ich ganz gut bekannt dass man dann zum Beispiel round the clock die Tee ist herum steckt und dann halt versucht dann einzupatten. aber auf der Range stelle ich mir das schon ein bisschen schwieriger vor.
Teemo Was hast Du denn dafür Übung in einem Repertoire? Ja es Am Ende ähnlich wie im kurzen Spiel und wie auch beim Patten, nochmal zurück zum Patten. Ich glaube das Wichtige ist jeder Schlag muss im situativen Training eine Bedeutung haben und den Druck symbolisieren. Und ich finde da dieser Wadenbeißer so ein klassisches Beispiel also innerhalb von einer Schlägerlänge oder noch viele sagen den Schenken wir am liebsten.
Da geht man selber davon aus okay dieser Pad ist zu hundert Prozent drin, sagen mal das sind jetzt neunzig Zentimeter. Ich sehe Leute im Turnier zum Beispiel, jetzt ganz normal in Stable-Fort Turnier. Die verschieben so ein Pad haben dann die gleiche Länge, gehen totale nervt hin teilweise mit einer Hand ohne nachzudenken.
Zack der Ball ist natürlich drin. also das ist so ein einfacher pad so eine einfache Bewegung. das kann jeder egal mit welcher Technik. es ist aber was anderes wenn's jetzt irgendwie um den netto Punkt vierzeh geht oder um irgendwie einen zock Irgendwas Relevantes, den Sieg für die Clubmeisterschaft sieht man ja bis hin bei den Profis.
Und das ist ein bisschen was macht der Kopf mit so einer Situation? Das ist jetzt nur ein kurzer Pat, wo es wirklich nicht auf die Technik ankommt, sonst geht darum mit der richtigen Einstellung dahin zu gehen. und das sagen auch schon die Profis immer sie brauchen diese Erfahrung. also wenn sie ganz viele Majors gespielt haben und am letzten Sonntag oft schon dabei waren dann sind sie irgendwann reif und machen unter Druck die richtigen Dinge.
Wie ist es auf der Range genauso? Man braucht, wenn man dann situativ trainiert eine Bedeutung für den Schlag. Heißt auch wieder ich sehe Leute ganz viele die schlagen in einer Belle oder zwei und irgendwann kommen auch gute Ballkontakte. ja weil dann sind sie so ein bisschen im Flow Sie denken an nichts sie schlagen einfach und machen für ihr Verhältnis sehr gute Schläge und haben auch gute ballkontakte Weil kein Druck da ist.
Und das schönste was ich mal sehen Die zielen dann auf irgendwas, die haben eine Fahne. Die haben einen grünen was auf der Range irgendwie abgesteckt ist und haben sich dahin ausgerichtet... ...und dann schlagen sie nach links zum Beispiel und da ist auch eine FAHNE! Und sind dann so halbwegs zufrieden damit weil sie sagen, ah ja das ist ja auch ein Grün so, hey cool!
Auf dem Platz kann es passieren. also man macht einen schlechten Schlag. aber wenn das Ferbe jetzt super weit ist und man liegt dann noch irgendwo im Raff ... dann denkt man sich, ach ja, war gar nicht so schlecht. Passt ja! Also ich habe noch einen Schlag irgendwie Richtung Grün alles in Ordnung. Diese Bedeutung ist total relevant.
Weniger Schläge machen immer eine Bedeitung geben... Man kann zum Beispiel sagen, man nimmt drei Zielgrüns auf der Range oder eben Entfernungspfosten, Richtungen hinten die Bäume, die von mir aus in der Verlängerung sind oder eine Hütte oder was auch immer hinter der Range ist und schlägt dann auf diese Richtung.
Siebenmal Eisen einen Schlag, dann eins mit Fünfer-Eisen. Dann eins mit Pitching-Vatch. also es geht um die Abwechslung. das ganze dauert natürlich viel viel länger. ja man wechselt jedes mal den Schläger Man überlegt sich wo muss der Schlag hin? Man zielt und macht seine Priesschau-Routine. Also in diesen drei Schlägen für diese drei Situationen braucht man so lange wie andere für zehn, fünfzehn Bälle.
Die Frage ist halt bringe diese zehn, fünfzehn Belle irgendwas? Wenn man jetzt rein Technik trainiert, ja alles in Ordnung. Dann übt man die Bewegung. aber wenn man sich unter Druck oder eben in dieser Drucksituation einem Schlag stellen möchte dann ist das glaube ich sinnvoller. auf jeden Fall. Was mir dabei gerade noch eingefallen ist, weil du gesagt hast naja die was waren es?
Die zehn Bälle dauern so lange wie andere keine Ahnung ganzen Korb weg schlagen. Es ist so. wir hatten mal vor einigen Jahren einen Mentalcoacher ist aber auch schon fünfzehn Jahre her und der sagte immer Ein Schlag eine Minute auf der Range. also dass man im Grunde das ist jetzt bisschen viel vielleicht.
Aber wenn man das so anpasst an die vierzig Sekunden Regel sage ich mal auf dem Platz dann lernt man ja nicht nur besser zu zielen, sondern man baut ja auch gleichzeitig eine positive Routine auf. Also dass man die auch schon trainiert. was hier auch zur Situation dazu gehört und wenn ich auf dem auf der Range so trainiere wie auf dem Golfplatz wird es auf den Golfplatz spielen will würde das auf dem golfplatz definitiv besser und zwischen meinen Schlägen auf dem Platz laufe ich ja auch noch ne ganze Zeit entweder laufig wenn ich alleine bin ich sage jetzt mal zwei Minuten zu meinem Ball oder was keine Ahnung habe ich noch nie gestopft wie lange ich da hinlaufe.
aber ich hab ja auch Mitspieler die müssen vielleicht den Ball dann muss vielleicht dabei gesucht werden auch noch ihren Schlag machen. Also ich habe ja diese ganzen Pausen zwischendurch und ich glaube es ist so, dass wir maximal uns dreißig fünfunddreißig Minuten auf dem Golfplatz tatsächlich um unsere Golfschläge kümmern.
also indem wir uns konzentrieren, indem wir den Ball schlagen und dreieinhalb bis vier Stunden laufen wir! Also das kommt natürlich immer drauf an ob neun Löcher, achtzehn Löcher aber egal... Das heißt die Meiste Zeit laufen wir und die geringste Zeit schlagen wir. Und auf der Range versuchen wir halt so viele Bälle wie möglich zu schlagen, weil wir denken das ist effektiv.
Ist es aber nicht? Sondern es ist eher effektif sein Training an den Platz anzupassen.". Das heißt, die Routine ist der Transfer quasi vom Training auf den Platz! Und damit das funktioniert, nehme ich jetzt mal mit... Also A-Technik beherrschen ist die Grundlage. den Schlägen auf dem Trainingsgelände eine Bedeutung geben.
Das mache ich dann halt eben durch diese Situation aber auch über eine Vorgabe, also ein Score, den ich versuche zu erreichen und ... Dann muss sich das Ganze natürlich auch wenn ich das trainiere irgendwie protokollieren gehe ich davon aus. Also Timo du hast ja gesagt bei Beat-Iron-Twenty ist halt ... der Score dann, das Maß der Dinge.
Und das muss man natürlich auch so ein bisschen anpassen... ... an das eigene Handicap. und das hast du ja alles in deiner App und deinem Buch gemacht. Da kann ich meine Scores notieren und sehen wie gut dich abgeschnitten habe. Absolut! Ich glaube es ist eines der relevantesten Dinge. In meinem Buch ist es so, man trägt eben den Score dann ein zu diesen Übungen.
Es sind jetzt dreißig Stück bei meinen Golftrainingen. In der App ist genauso da, es ist ein bisschen einfacher weil das Handicap schon berechnet wird. Insofern wird dein Ziel ausgegeben je nach Handicabwert und dein Ergebnis wird gespeichert und man sieht eine ganz nette Statistik dazu. Das kann man aber auch jetzt wenn man solche Hilfsmittel nicht nutzt mit einem eigens verfassten Trainingsbuch machen kann digital sein, kann irgendwie per Hand sein.
Ich bin ja da ganz gern Oldschool und schreibe das noch auf.". Und es ist fast wie in jedem anderen Feld wenn man was aufschreibt dann bleibt's halt auch also... Es hilft das mental dann nochmal einzuordnen. Man denkt drüber nach, man identifiziert sich mehr und es gibt dann auch wieder dem Ganzen mehr Bedeutung.
Was ich dann noch anfügen wollte nochmal zu diesem Vorstellung Platz, ganz spannendes auf der Range. Man kann sich auch Löcher vorstellen. das hilft mir vor allem wenn ich Drives übe dass ich mir ein Loch vorstelle und sage auf dieser Bahn müsste Ich jetzt einen Feld spielen beispielsweise und dann versuche ich diesen Schlag Auf der Driving Range durchzuführen.
Das ist halt auch ein sehr starkes mentales Konstrukt. also man muss ja erst mal irgendwie schaffen sich dieses Loch vorzustellen Und dann auch in dieses Gefühl reinzukommen. es ist ein bisschen abstrakter weil die Der Blick nach vorne gibt einem nur eine gerade Driving Range und das Loch würde vielleicht irgendwie jetzt einen Fade fordern, weil noch ein Wald auf der Seite ist oder ein Wasser hinten ist.
Und das ist aber auch so ein bisschen wenn man dann wieder die Sachen aufschreibt. Man kann sich zum Beispiel dann auch solche Sachen eben notieren dass man mal seinen auf seinem Heimatplatz sagt okay dieses eine Loch spiele ich immer schlecht vom Abschlag. Woran liegt denn das? Welchen Shape brauche ich denn vom Tee was Erst mal rausfinden, welchen Schläger brauche ich überhaupt.
Welcher ist am sichersten oder am besten oder liegt mehr am meisten? Und dann diesen Schlag halt üben und den kann ich natürlich am Platz mal üben wenn irgendwie viel Zeit ist. aber ich kann ihn auch in der Range Session noch einmal nachspielen und das sollte man aus meiner Sicht alles festhalten und hat dann am Ende auch wirklich seine eigene Statistik wo man da den Erfolg sieht.
und man sieht man wird besser und das gibt einem selbstvertrauen. und man weiß ja im Golf Selbstvertrauen ist ungemein wichtig weil man plötzlich viel geileres Golf spielt, weil man an sich selber glaubt. und das Schlimmste ist wenn man das verliert dann hilft auch die beste Technik nicht. Weil man so ein bisschen zerstört ist und es sich selber nicht zutraut.
Ja also du hast gerade immer auf Shape gesagt ich war gerade am überlegen. was ich jetzt sage aber du hast grade mal auf Shape gesagt ist da kommen wir natürlich wieder ein bisschen zurück zu dem Punkt was wir vorhin schon besprochen hatten ab welchem Zeitpunkt kann man situatives Training oder Welchem Zeitpunkt kann man seinen Platz wunderbar nachspielen?
auf der Ranger? Hängt natürlich auch immer ein bisschen was mit der Technik zusammen, logischerweise. Das heißt wenn ich jetzt zum Beispiel nicht den Ball... auf den Punkt fäden oder drawen kann, dann sollte man vielleicht auch mal überlegen ob man so ein Dog-Lag wie du es beschrieben hast. Auch mal mit einem anderen Schläger abschlägt das man nicht sagt wir hatten das ja mal mit hier.
wie heißt er noch? Mit Olaf dem Heidegolfer der in Zelle immer versucht hat mit dem Driver an die Ecke zu kommen die aber irgendwie zweihundertzwanzig Meter weg ist und er da mit dem driver nicht hinkommt. Und habe ich gesagt schlag doch einfach mal dreimal dann Eisen neun. Das hätte dann von der Länge wunderbar gepasst weil er gesagt hat dass geht immer um die Hundertmeter.
Dann ist das natürlich auch etwas, was man gut auf dem Platz trainieren kann. Dass man sich sein Dog-Lag vorstellt und dann einfach nicht den Driver nimmt oder versucht um die Ecke zu hauen sondern sich das Loch auch anders einteilt dass man dann einfach mal überlegt okay wie weit fliegt er mein Eisen sieben oder mein Eisen sechs?
Ich schlag damit mal ab und danach den nächsten und so weiter Schläger. ich glaube das ist auch nochmal ganz wichtig, dass man den Platz auf der Range mal nach spielt mal versucht, anders zu spielen. Das kann man natürlich auch gut auf dem Platz wiederum trainieren wenn halt nicht viel los ist. Ich glaube ich auch noch so ein bisschen Mitnehmer das ist ja dieser Entwicklung.
also das was du angesprochen hast Markus es ist ja beim Heidelgäufer gewesen was lernt man aus den Schlägen auf dem platz? und der große Vorteil jetzt beim situativen Training mit dem Protokollieren ist ja noch was lerne ich denn aus meinen Übungen? die ich in meinen Training integriere und dich protokolliere.
Was waren denn da beispielsweise für dich, Timo so? Die größten Erkenntnisse als du angefangen hast, situativ zu trainieren? Absolut total relevanter Punkt! Ich glaube man findet dann eigene Punkte im Spiel wo man sich sehr sicher ist dass man darin gut ist. also bei mir zum Beispiel so ich liebe mittlerweile Patten aus Also legparts, lange Parts.
Da geht es nicht um das Loch und sondern ans Loch ranzukommen. Ich mag die kurzen Parts mittlerweile super gern Und das würde ich schon alles darauf referenzieren dass sich selber auch diese Übung anwende und da halt sehr sicher geworden bin und dann hohe Selbstvertrauen habe. Lustigerweise wenn ich jetzt mit meinen Jungs von früher irgendwie mal zum Zocken gehe dann erzählt mir schon jeder irgendwie ja und hier schneidest du doch den Ball an beim Patten und bla bla bla.
also Nicht dass ich jetzt technisch der größte bin Aber ich habe halt meinen Weg gefunden, dass ich da ein hohes Selbstvertrauen habe. Und das Gleiche hab' ich im Bunkerspiel... ...wo ich auch, also wenn ich in dem Bunker liegt, dann denke ich mir jedes Mal, ja geil! Das ist überhaupt kein Problem so.
Also heißt es auch nicht, dass sich immer ab und down mach', aber.. ..ich hab einfach ein super gutes Gefühl und freue mich eigentlich auf den Schlag und bin eher so, ah wo spiele ich denn jetzt hin? Klappt natürlich auch nicht immer, aber ich glaube dieses Gefühl ist unfassbar wichtig und dass man da einen Selbstvertrauen hat.
Alles andere ist... Ja, ich war immer ein ganz guter Eisenspieler. So lange Eisen kurze nicht so und das sieht man dann schon auch stark an den Übungen weil einfach die Ergebnisse zum Beispiel bei langen Eisen bei mir immer relativ gut sind. Das heißt halt so ab Eisen sieben, ab hundertfünfzig, hundertsechzig Meter bin ich relativ stark im Verhältnis.
Bei den Kurzen bin ich deutlich schwächer. Das wusste ich aber auch schon früher durch. bei MyGolf gab es immer eine Auswertung ist eine Rundenstatistik auch sehr spannendes Tool gewesen gibt's jetzt auch in allen möglichen Apps. Das sollte man schon mal machen, wenn man es nicht selber schon weiß und dann natürlich optimalerweise die Schwächen so ein bisschen stärken.
Also klar muss man das was man gut kann soll man nicht verlieren. aber das ist bei vielen so dass sie dann das trainieren was sie schon können weil ihnen das mehr Spaß macht und weil sie dort mehr Erfolg haben. beim Golf ist aber das Problem dass man ja auch die Schläge ab und zu braucht und meistens mehr als Denkt, die man nicht so gut kann.
Also gefühlt ist der Golfgott immer da und sagt ach jetzt hast du da irgendwie Problem beim Pitchen zack am nächsten Loch brauchst wieder ein Pitch. Man kann natürlich sehr strategisch spielen. Das ist aber aus meiner Sicht das macht das Spiel schon anstrengend. also wenn man immer versucht auf die Distanzen abzulegen die man kann Da darf halt kein Fehler passieren und golf ist halt aus meiner sicht schon fehleranfällig Und man muss halt damit auch zurechtkommen.
Und ich kenne jetzt auch nicht die Spieler, die dann sagen okay. Jetzt habe ich nicht auf hundert Meter abgelegt sondern liegt jetzt auf hundertzwanzig. Na ja, das chippe ich vorauf die Hundert und da mache man ein Hundert-Meterschlag. Das so sind wir dann allnicht. Ne, da haben wir dann trotzdem drauf.
Ja dass tatsächlich schwer immer diese Lieblingsdistanzen herzustellen also siebzig, achtzig oder hundertmeter wie auch immer. Da muss man natürlich dann auch darauf reagieren können auf dem Platz was halt auch vielen schwer fällt weil man oft in einem Tunnel drin ist. deswegen ist es eine Platschstrategie wichtig, deswegen ist es wichtig auch seine Länge zu kennen.
Dass man auch mal darauf reagieren kann. Deswegen ist halt auch wichtig die situative Training weil wir schlagen ja auch nicht jeden Ball aufs Pferd weg. Ist ja auch so. ich mein wissen wir alle der Drive ist vielleicht gut danach geht der nächste auf ein paar fünf vielleicht mal ein bisschen nach rechts oder nach links und wir müssen irgendwie aus dem Wald heraus spielen.
Wir können auch mal flache Bälle trainieren. solche Dinge sind halt auch wichtig dass man die auch mal auf der Range halt trainiert und dementsprechend In meinen Augen halt auch, wie gesagt ganz wichtig was du vorhin schon mal gesagt hast in der Hanglage. Mal mit dem Eisen Sieben aus dem Hang zu schlagen wenn man es jetzt gerade in der Hand hat dann aber auch mal auf kürzere Distanzen zu probieren aus der Hanglage mit dem Eisensieben zu spielen oder auch mal einen Flachen auf einem Kreis zu spielen der halt nur achtzig Meter weg ist obwohl man sein Eisen sieben hundert Meter schlägt.
also das trainiert halt. Jetzt. vielleicht bin ich da ein bisschen böse, aber in meinen Augen gar keiner. Zumindest bei uns auf der Range sehe ich keinen, der sich mal bewusst hinstellt und versucht flache Bälle auf irgendwelche Korridore oder Kreise zu spielen. Und das ist halt das was dann auf dem Platz wichtig ist.
Ich finde den Gedanken total schön mit dem positiven Gefühl, also die durch das situative Training sich auch ein Selbstvertrauen zu erarbeiten und dass dann halt wieder auf den Platz zu bringen über die Routine, die man ja hat. Also genau dieser Gedanke der Ball liegt im Bunker und ich freue mich! Ich glaube das haben wahrscheinlich die wenigsten wenn sie sich auf den Bunkern zubewegen und da sieht man glaube ich was halt durch situatives Training möglich ist.
Und damit alle, die das gerne vertiefen wollen und sagen ich möchte jetzt genau wissen welche Übungen gibt es da. Für die verlinke ich natürlich Timus Buch in der Podcastbeschreibung, mein Golf Training auch das zweite Buch Besser Driven und natürlich die App. Bei der App ist es so, dass man sich mit seinen Golfstunden Zugangsdaten einloggen kann.
Da haben wir eine Schnittstelle gemeinsam entwickelt. Das heißt, alle die schon eine Goldstunde Mitgliedschaft haben können sich direkt mit ihren Zugangsdaten in der App vom Timo einloggen.". Genau so ist es! Es sind auch... Also die App ist im ersten Schritt kostenfrei. Im zweiten Schritt kostet sie etwa dreizehn Euro.
Ist nur für das iPhone erhältlich. also eine Apple-App. und bei der Kostenfreien gibt's vier Übungen und so ein paar Grundlagen. Das heisst da kann man sich das mal alles anschauen seine Daten dort eingeben, also man kann die Statistiken durchaus dort pflegen. Gibt auch so kleine Standards wie dass man die seiner eigenen Schlaglängen von den Eisenhölzern usw.
einträgt. Man kann auch seine Trackman-Werte praktisch eintragen. Sowas vergesse ich immer sofort. dann habe ich das unter meinen Golfdaten eben in dieser App und dann natürlich die Statisten aus diesen vier Trainingsübungen wenn man mehr möchte also alle dreißig. es kommen wahrscheinlich auch immer noch ein paar dazu Und es gibt auch verschiedene Sprach-Versionen mittlerweile.
Dann kann man die Bezahlversion nehmen, da ist das kein Abo. Ich bin einfach nicht so der Fan von diesem Monatlich in so einem Abo landen. Sondern man zahlt das einmal und ist dann immer dabei! Jetzt habe ich noch eine Frage an dich Timo. Wenn du jetzt ... ... forty Minuten Zeit hättest zum Trainieren?
Was würdest du trainieren? oder wie würdest Du trainieren? Ja guter Punkt ist auch meine Zeit wenn ich. Ich würde auf jeden Fall mich einschlagen und das ist, absolut hat nichts mit situativen Training zu tun. Einschlagen geht dann immer so erste kleinen Eisen und dann in zweier Stufen bei dir nach oben und am Ende noch ein Driver alle drei vier Schläge vielleicht pro Schläger.
also im Beispiel wäre dann Pitching Ratch wären achte Eisen sechser Eisen ich habe noch zwei Eisen im Berg ... zehn Minuten dauern, davor mache ich mich ein bisschen warm. Das liegt fortgeschritten in Alter und an meinem sehr schlechten Rücken... Ich habe so Bandscheiben-Thematik insofern. Ich mach davor schon, klingt jetzt doof aber das mache ich immer jeden Morgen... ... zwanzig Minuten Krafttraining für den Rücken.
Das ist aber individuell auf meinen Körper,... ...aber ohne dass würde ich nicht auf den Golfplatz gehen. Und dann vor dem Einschlagen mache ich noch zwei bis drei Minuten so bisschen Stretching. Dass es halbwegs locker ist! Und dann situatives Training wäre bei mir wahrscheinlich ein kurzes Spiel, also auf dem Pitching Chipping Grün und dort wird man sagen zwanzig Minuten Chips und Pitches mit einer eins zwei Übungen.
Das heißt halt auch wieder situativ. ich finde zum Beispiel eine schöne Übung. auch man lässt einen Ball fallen und schlägt aus dieser Position zwei Bälle und nimmt immer das schlechtere Ergebnis. Also man muss Es schaffen den Schlag eben zweimal gut zu machen. Und oft setzt da mental, es setzt so ein bisschen aus und man macht einen sehr guten und denkt sich okay habe ich jetzt schon geschafft?
Der zweite wird dann deutlich schlechter weil man sich nicht mehr in dieses Mentale reinführen kann dass der genauso wichtig ist bzw noch wichtiger. Dann würde ich noch ein paar lange Schläge machen. Da gibt's eine Übung wo man drei Ziele sich nimmt mit unterschiedlichen Eisen drauf spielt und jeweils sagen wir mal fünfmal ins Ziel schlagen muss.
Das wäre dann in so einem Korridor um das hypothetische Ziel herum. und ganz zum Schluss würde ich noch eine Treiberübung machen, die finde ich ziemlich geil! Die ist aus dem Training auch mit Fabian Bündker entstanden. man hat nur einen Dreif ganz zum Ende und man notiert auch dieses Ergebnis und das hält man immer fest.
und das ein bisschen dieser erste Schlag am Tie-Modus Weil da hat man ja auch nur eine Chance, also das gibt es ja nur einmal in der Runde. Und man versucht sich mental da reinzufüllen und sagt okay ich habe jetzt genau einen Treiff! Ich kann den nicht ein zweites Mal machen ist genau dieser Schlag und versuch diesen Druck mental herzustellen.
Dann notiert man nur Färbe getroffen oder nicht? Das heißt ist der Ball über eine gewisse Weite geflogen die man sich selber festlegt und hatte die Richtung gehabt. Und das weiß man ja wenn man ehrlich ist relativ schnell. Also klar, man kann jetzt auch einen Mega-Topber hauen und der fliegt rollt hundertvierzig Meter.
Und sagt na er war gerade aber man will ja einen vernünftigen Schlag machen, der sag mal so siebzig Prozent im Optimum sein sollte. also muss jetzt nicht perfekt perfekt sein. Aber wo du halt beim ersten Tee runter gehst und sagst okay Nicht total blamiert Keiner hat was gesehen oder irgendwie die Leute sagen hey guter Schlag.
das ist so ein Ziel Gut. Und dann sind deine forty-fünf Minuten oben und dann geht's nach Hause oder auf den Platz? Oder würdest du das auch vor einer Platzrunde machen? Ich würde es auch von der Platzrundung machen, muss jetzt eine Turnierrunde sein wo es für mich wichtig ist? da glaube ich nicht weil ich würde dann schon immer auch... Es kann sein dass ich so ein bisschen in Technik zurückfalle wenn irgendwas nicht funktioniert und das will ich natürlich jetzt bei einer Turniereunde oder einer wichtigen Runde vermeiden sondern da will ich eher warm werden und mir die Bestätigung nochmal holen ... und die Drucksituation über so ein gutes Gefühl herleiten.
Sehr gut! Und wenn ich nur trainiere, dann kann es halt auch mal in eine Techniknummer reingehen. Das ist ja auch so ein Ding. man verliert ab- und zu irgendwie seine Fähigkeit so ein bisschen. Selbst die besten Spieler der Welt haben alle Coaches. Roy McElroy ist gerade zum Beispiel mein unfassbarer Spieler gewinnt ihr auch irgendwie nicht so selten... ...und sagt er hat grad keine Ahnung was er da macht.
Er muss jetzt mal wieder irgendwie arbeiten gehen. Ja Und das sind ja minimale Kleinigkeiten, aber die dann über die Zeit so plötzlich haut man den Ball nicht mehr so richtig oder hat immer eine leichte Kurve drin. Dann heißt es halt an der Technik arbeiten am besten mit dem Coaching bis man wieder dort ist wo man mal war.
Sehr gut! Sehr schön! Vielen Dank! Also wow in einer Trainingseinheit nur einen einzigen Drive zu schlagen Das nenn ich mal ein Impuls und ne Anregung fürs Eingolftraining. Und alle, die sich halt noch mehr Tipps holen wollen finden natürlich die Links in der Podcast-Beschreibung und uns würde natürlich interessieren.
Liebe Hörerinnen und Hörern was sind denn eure Lieblingsübungen? Die ihr macht habt überhaupt welche? schreibt das mal gerne in die Spotify Kommentare. und dann würde mich natürlich auch noch interessieren Markus Was ist denn das Thema der nächsten Woche? Da war ich jetzt gar nicht drauf eingestellt aber natürlich habe ich es gefunden.
Und zwar geht es um das, was Timo heute schon ein paar Mal gesagt hat – ums Shapen-Shotshaping! Ja Timo dann vielen lieben Dank für deine ganzen Impulse die du reingebracht hast. Ich denke da war eine ganze Menge Anregungen für alle mit dabei und wir freuen uns natürlich dich demnächst mal wieder bei unserem Podcast begrüßen zu dürfen.
Vielleicht mal wieder zu einem Reisethema? Ja danke, schön war's. Hat Spaß gemacht und ja viel Spaß am Golfplatz. Vielen Dank dass Du da warst. Dann hören wir uns nächste Woche wieder und vielen lieben Dank Timo. Tschüss! Bis nächste Woche, ciao!