Hot Soul by Emskopf· Staffel 2· Folge 49

(Ich beantworte eure Frage) soulless #49

Sonntag, 20. September 2026 · 36 min

MP3

Shownotes

Hey Hot Souls, in der heutigen Folge beantworte ich mal wieder eine Hot-Seat-Frage. Und es geht um das Thema Sucht – beziehungsweise darum, wie man mit einem suchtkranken Menschen umgeht.

Ein Thema, das mich persönlich schon oft begleitet hat. Und am Anfang gibt’s generell noch eine krasse Zeichenstory.

Ich bin wieder mal sehr gespannt auf eure Kommentare und habe eure ganze Liebe bei der letzten Folge so sehr gespürt. Danke, dass ihr da seid und meiner Stimme zuhört. Ich merke auch durch euch immer mehr, wie viel Wert sie hat.

Ich liebe euch sehr.

Much love,
Ems 🤍

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Du musst diesen Menschen seinen Weg gehen lassen. Du musst ihn ins Verderben treiben lassen. Wenn das der Weg ist, wo er hin soll. Du kannst nichts tun. Du musst dich surrendern. Hey, Hot Souls and welcome back to einer brandneuven Folge von Hot Soul. Ich hoffe, es geht euch gut. Ich muss sagen, die letzten Wochen und Tage waren schon sehr krass, aber ich glaube, das ist einfach gerade, weil ich intuitiv gespürt habe, dass etwas hochkommt.

Ich habe das ja auch so irgendwie gemerkt. Dann habe ich so diesen Drang zum Reden bekommen. Und dadurch hat sich irgendwie bei mir so viel gelöst, auch energetisch, und danach sind so crazy Sachen passiert. Und ich habe nochmal ganz andere Realizations gehabt irgendwie. Und ich finde einfach gerade Frieden mit dieser neuen endgültigen Realität einfach so davon, dass Ocean keinen Vater hat.

Oder er hat einen Vater, also er wird immer einen Vater gemacht, aber er hat ihn einfach jetzt gerade nicht. Also einfach mal so. Und das ist halt etwas so, ich merke dann auch so, wie Ocean das belastet. Also ich merke an ihm richtig, ja, einfach, was das mit ihm macht. Und ich rede mit ihm darüber und sowas.

Und er sagt dann auch einfach so krasse Sachen manchmal. Und ich habe einfach das Gefühl, so gerade passiert einfach sehr viel Transformation. Und irgendwie seid ihr so live dabei. Deswegen, ich freue mich auch immer voll über eure Nachrichten. Deswegen habe ich mir auch gedacht, okay, dieses Mal mache ich eine Hotseat-Folge, weil euer Feedback auch war, dass ihr gerne so wollt, dass ich ein bisschen mehr auf eine Frage eingehe.

Also so länger mehr Zeit nehme für eine Frage. Deswegen machen wir das noch. Aber vorher will ich euch noch die crazieste Story erzählen, weil das war auch so ein krasses Zeichen für Manifestationen, wie krass Manifestation ist. Und auch einfach, wie krass das Universum einfach ist. Und zwar war es so, ich war auf so einem Event, da habe ich auch, ach oh Gott, das wollte ich euch ja auch eigentlich noch erzählen.

Ich habe so eine Folge darüber gemacht, so Alkohol, bla bla bla und dann war ich wieder feiern. Aber genau, es ist einfach ein Ass what it is. Und ich hatte echt viel Spaß. Es war auch echt, also alles war super, ich muss sagen, es war echt einfach toll. Und es war richtig aus meiner Comfortzone raus, weil eigentlich war ich so, boah, soll ich das jetzt wirklich machen, nur für ein Event und eben so Party.

Und ja, für einen Tag ist man elf Stunden. Also ich bin abends hin am nächsten Morgen mega früh zurück. Also es war wirklich crazy. Und ich habe immer dann gedacht, ach komm, mach einfach, du bist jung, zu 30. Ich will einfach so iconic Sachen in meinen 30ern machen. Und dann denke ich mir so, mach das jetzt einfach, weißt du?

Und dann habe ich es gemacht und das war echt spaßig und toll. Und ich bin dann auch wiedergekommen. Ich habe so einen Tag dann extra rangehangen, weil ich bin jetzt richtig in meiner Struktur, Leute. Ich stehe jetzt auch früh auf auf einmal. Ich bin so ein komplett neuer Mensch, aber ich sag euch, es ist so crazy, weil ich jetzt auch meinen Sport durchziehe.

Und das hat irgendwas verändert. Und ich wusste, dass die ganze Zeit, das wird so viel verändern. Und ich habe es die ganze Zeit nicht gemacht. Aber wenn man es einmal eine Woche durchzieht, dann ist man eh wieder drin. Deswegen, falls ihr auf euer Zeichen gewartet habt, dann ist das hier gerade euer Zeichen.

Weil das hat für mich einfach so mental so viel gebracht, auch jetzt in der letzten Zeit. Und wie gesagt, dann hatte ich einen Tag extra so eingeplant, dass Ocean noch bei meiner Mutter bleibt, dass ich noch einen Tag hier zu Hause einfach schlafen kann, chillen kann. Und das war so toll. Ich habe mich einfach gefühlt wie früher so, ich hatte so keine Verantwortung und ich war einfach so.

Aber es war alles, alles war einfach iconic. Und falls ihr den Vlog noch nicht geguckt habt, guckt auf Elmscop. Und ja, es war einfach mega. Ich habe dann auch so zu Hause meine ganzen Sachen gemacht, bin am nächsten Tag direkt wieder zum Pilatus und so. Also, ich bin richtig drin und ich liebe es. Ich habe das Gefühl, ich habe nämlich mehr auch so gedacht, weil ich habe euch erzählt, ich habe zum Beispiel wieder mit Rauchen angefangen, mit Icos.

And then habe ich so gedacht, boah, biete ich mich immer dafür ab. Und dann denke ich manchmal aber so, wenn ich mybe anschaue, I'm frozen, that's not this is. Also ich will jetzt niemandem animieren, but this is halt. Jeder has halt sein eigenes Leben. But then habe ich das so gemerkt and so, dass ich da wieder voll so in diesem erstmal so judgment also drin war and weiter in diesem Habit.

Und dann war es so, oh, jetzt damit wieder aufhören, entzieht mir ja wieder etwas, weißt du, und ich habe da gerade keinen Bock drauf. And deswegen mache ich es jetzt andersrum. Ich baue jetzt halt erstmal mehrere positive Sachen auf. Und dann habe ich automatisch nicht mehr so viel Lust auf diese Sachen, die vielleicht nicht so gut sind.

Weil, weißt du, sobald man sich mehr mit sich verbindet, denkt man so, oh, jetzt will ich lieber einen Abwehr essen als einen Kuchen. Jeder kennt. Wenn man Sport macht, denkt man sich so, ich mach das doch jetzt nicht umsonst, ich mach jetzt eher. Also man wird Schritt für Schritt bewusster und man muss einfach kleine Steps in die Richtung machen und nicht immer vor der Situation stehen und sagen, ich mach das falsch, ich mach das falsch, ich mach das falsch, ich muss jetzt mein ganzes Leben ändern, von heute auf morgen muss alles anders sein.

Bin ich auch Fan von, ne? Aber das hat man dann. Und dann fühlt sich das an wie ein Riesenberg, was man jetzt alles verändern muss. Um dann irgendwie, es ist Quatsch. Lieber machst du es doch für dich am besten. Mach's doch lieber so, dass es für dich schön ist. Bau doch lieber mal eine gesunde, healthy Habits auf, eine gesunde Routine, Sachen, die dir gut tun, Sachen, die dich gut fühlen lassen, aber wirklich so.

Dann merkt dich Rauch wieder. Ja, und dann Schritt für Schritt, einfach step by step. So, das ist halt mein Glauben. Also so funktioniert es für mich. Und ja, mal sehen. Aber jetzt habe ich den Vater ein bisschen verloren. Ach ja, auf jeden Fall, dann war ich auf diesem Event, genau. Dann bin ich zurückgeflogen.

Und das war jetzt so eine Sache, eigentlich wäre ich gar nicht auf dieses Event gegangen, weil eigentlich hatte ich das schon abgesagt. Dann habe ich Last Minute doch wieder zugesagt, weil ich dachte, okay, YOLO, einen Tag, bla bla bla. Es waren so zufällig, war ich auf diesem Flug zurück, weil es gab auch noch einen späteren Flug gab.

Aber dann habe ich den frühen genommen, wo ich eigentlich die ganze Zeit dachte, wie dumm von mir, während ich dann da gefeiert habe, dachte ich mir, dann habe ich den früheren Flug genommen. Aber dann, als ich in dem Flugzeug saß, dann haben die gesagt, heute Abend kommt mega das Gewitter auf Ibiza.

Und dann dachte ich mir, Gott sei Dank, bin ich jetzt geflogen und nicht abends. Also es hatte dann schon alles seinen Grund. Und dann war ich halt in diesem Flugzeug und dann gehe ich irgendwann so aufs Klo. Ich denke, eh, die ganze Zeit, ich muss gleich spucken, weil mir ging es gar nicht gut, aber Klo.

Und dann kommt jemand aus der Toilette raus und hat halt ein riesengroßes Hot Soul-T-Shirt an. Und ich gucke sie so an und ich erkenne sie halt und ich bin so, oh mein Gott, das glaube ich jetzt nicht. Weil, also ich weiß nicht, wer von euch bei der Stuttgart-Show dabei war, der weiß das jetzt sofort.

Für die, die es nicht wissen, bei der Stuttgart-Show ist, ich höre ja bei jeder Show immer Leute auf die Bühne, weil das ist mein Favourite Thing an der ganzen Sache. Und dann habe ich halt bei Stuttgart, weil das war der letzte Stopp, habe ich halt immer wieder mehr geholt und so, ich habe gar nicht mehr aufgehört und alle waren so stopp, stopp, und ich war so, nein, ich will noch weiter.

Und dann habe ich halt immer wieder mehr geholt. Ich konnte aber immer das Publikum nicht sehen, weil das so dunkel war und ich habe dann immer nur gesehen, wenn jemand aufgestanden ist oder so. Und dann habe ich halt irgendwann so als letztes auf sie gezeigt. Und sie ist dann nach vorne gekommen. Sie saß dann oben auf der Bühne und wir haben dann so geredet.

Das war so eine Phase, da hatte ich gerade das Deep und Deutlich, das Interview wurde gerade ausgestrahlt. Und ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, aber für mich hatte ich danach so voll die Prozesse, wo ich so dachte, boah, warum habe ich das überhaupt erzählt? Also es war so ein bisschen weird. Und naja, dann saß ich auf der Bühne und sie hat das dann halt angesprochen und meinte, danke dir so sehr, dass du über dieses Thema gesprochen hast und dass du deine Stimme dafür gegeben hast, sozusagen.

Und wirklich, sie hat geweint, ich habe geweint, das war so ein krass emotionaler Moment für mich. Und es hat mir in dem Moment so viel gegeben, das weiß sie, glaube ich, auch gar nicht, weil für mich war das einfach so, sie war die erste Person, die ich halt in die Augen geschaut habe, die mir das gesagt hat.

Und natürlich sind Kommentare eine Sache, aber das gibt nochmal natürlich ein ganz anderes Gefühl. Und ich war einfach nur so, also ich habe sie einfach nicht vergessen. Und dann saß sie da so und dann war sie so, ja, und ich habe die schon mal getroffen. Und dann war ich so, wie? Also es war eh schon voll der krasse Moment auf der Bühne.

Und dann meinte sie so, sie war mal im Sommer auf Ibiza. Dann haben sie ihre Freunde die ganze Zeit verarscht und meinten so, oh, das ist Emily, das ist Emily, und dann war ich da halt nirgends, weil sie halt so ein Fan ist und mich gerne hätte sehen wollen. Und dann haben sie ihre Freunde die ganze Zeit verarscht.

Und dann saß ich irgendwann so am Strand, da war ich auch nur mega zufällig, auch wieder so crazy. Und dann auf einmal kommt sie so anders, Oh mein Gott, und so. Aber sie ist auch so eine schöne Seele, ich weiß nicht, ihre Aura ist krass und so. Und dann sagt sie, Oh mein Gott, und meine Freund hat mich die ganze Zeit verarscht und hat mir gesagt, da sitzt Emily und sie war da nie und jetzt warst du wirklich da und so.

Und das fand ich irgendwie so eine lustige Geschichte. Deswegen ist mir das auch schon im Kopf geblieben. Und dann, als sie nämlich auf der Bühne war, sagt sie nämlich so, ja, ich bin nächstes Jahr, weil das war ja letztes Jahr. Meinte sie so, ja, ich bin nächstes Jahr im Oktober oder keine Ahnung, Ende des Jahres, auch nochmal auf Ibiza.

Und ich manifestiere jetzt einfach, dass wir uns da sehen. Ihr wisst noch, also wenn ihr in Schuttgard erinnert ihr euch daran, und ich war so, ja, haha, so ja, genauso funktioniert es ja. Und Leute, ich war jetzt nur durch Zufall, wie gesagt, auf diesem Flugzeug. Durch Zufall gehe ich zur gleichen Sekunde auf Toilette wie sie.

Wisst ihr, wie ich meine? Das war natürlich kein Zufall, aber wisst ihr? Und ich stand einfach nur da und war so dreimal, haben wir uns jetzt gesehen, dreimal irgendwie manifestiert. Es sollte jedes Mal wieder so sein, dass wir uns sehen und treffen. Und ich habe mich echt so gefreut und ich fand das irgendwie einfach so eine schöne Geschichte.

Und ich wollte sie einfach mit euch teilen, weil ich mir so denke, das liebe ich so. Wir sind einfach so connected. Und ich sage euch, wenn wir uns einmal kennenlernen, wir werden uns immer wieder sehen. Ems kriegt man nicht nur einmal im Leben, außer manche. Hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich. Ja, anyway.

Auf jeden Fall machen wir jetzt Fragezeit und dafür lese ich jetzt mal hier die Frage vor. Also. Hot so, Mother. That's me. Erstmal danke für die letzten Folgen, besonders auch die über Sucht. Ich spüre deine Energy gerade so krass. Meine Frage, wie gehe ich damit um, dass mein Bruder seit Jahren den Kampf gegen die Drogen verliert?

Wir sind Zwillinge und ich fühle mich unglaublich verbunden mit ihm. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass seine Sucht mich und mein ganzes Leben belastet. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und schaffe es trotzdem nicht, die Hoffnung aufzugeben. Ich liebe dich und deinen Podcast, hör niemals auf, du zu sein.

Bitte anonym. Also, ich glaube, das Thema Sucht oder auch einfach, also generell Drogensucht oder specifically Drogensucht, ist halt einfach so ein Thema, wenn man davon nicht selbst betroffen ist. Ich glaube, wenn man das selbst nicht durchlebt hat, kann man das halt einfach nie nachvollziehen. Und ich glaube, egal wie stark eine Verbindung ist, vielleicht auf menschlicher Ebene, vielleicht eben auch auf seelischer Ebene, weil zum Beispiel jetzt Zwillingsbruder ist ja auch einfach eine sehr tiefe seelische, karche Bindung, die ihr habt.

Und ich glaube, gerade da, da ist es wahrscheinlich so, dass man versucht, mit seinem eigenen Verstand zu verstehen, was die andere Person durchlebt. Und ich glaube halt, bei so einer Sache wie Drogensucht kann man das einfach nicht. Weil alles, was für unseren logischen Verstand irgendwie Sinn ergibt, existiert gar nicht mehr in der Realität.

Weil es ist nicht mehr die echte Realität, in der sie leben. Sie leben in einer Welt, wo es nur darum geht, wie bekomme ich meine nächste Droge. Der einzige Mechanismus, der in dem Kopf, glaube ich, existiert, ist einfach so, wie bekomme ich dieses nächste High? Und ich glaube, alles, was dazwischen ist, die gehen ja teilweise über Leichen.

Also man kennt ja viele Geschichten und ich glaube, es ist einfach normal, so du kannst einer Person, die abhängig ist von etwas, nicht vertrauen, du kannst dir kein Wort glauben, du kannst dich nicht auf diese Person verlassen. Du musst einfach da deinen Frieden finden und für dich selbst einfach an diesen Punkt komme, dass du nie verstehen wirst, wieso dieser Mensch so ist, wie er ist.

Und auch dieses seit Jahren, dass es eine wiederholende Schleife ist, das ist wahrscheinlich eine lebenslange Schleife, weil jemand, selbst wenn du ein Addict bist und dann recoverst, ich glaube, du hörst nie ganz oft daran zu denken, weil wenn ich bei mir etwas harmloses, zum Beispiel wie Zigaretten, also jetzt auch nicht harmlos, aber harmloser, als jetzt zum Beispiel andere drungen, ich weiß jetzt nicht, um was es hier genau geht.

So, ich habe halt meine Erfahrungen mit Menschen, die gewisse Sachen machen. Aber ich selber weiß ja sogar schon, wie schwer es sozusagen ist, von den Kutinen wegzukommen. Und selbst wenn du in der Zeit bist, wo du nicht rauchst, ist es nicht so, dass du nie wieder an eine Zigarette denkst. Und sobald du ein Glas Alkohol trinkst, denkst du an eine Zigarette, sobald du in eine Situation kommst, denkst du an eine Zigarette.

Das ist ja ein Zustand, so da merkst du ja, und klar, es gibt bestimmt auch andere Menschen, es gibt Menschen, die hören mit Rauchen auf und die denken nie wieder daran. Aber ich persönlich kann verstehen, wie es eben auch diese Menschen gibt, die einfach nicht daraus kommen, die es einfach nicht schaffen.

Und Süchte sind in unserer heutigen Zeit einfach normal. Also irgendeine Form von Sucht hat ja jeder Mensch. Also jeder ist von irgendwas süchtig. Wenn ich jetzt auf mich schaue, kann ich euch fünf Sachen sagen, nach denen ich süchtig bin. Und es fängt ja schon an, wenn du auf dein Handy TikTok scrollst und Social Media und Handysüchtig bist.

Das ist ja auch schon eine Sucht, das ist ja auch schon, du suchst ein Dopamin. Klar, es gibt immer Levels und es gibt immer Sachen, wo man sagt, okay, das ist noch okay, das ist noch socially acceptable, Alkoholiker nehmen wir auch gerne, ist auch ganz normal, dass man sich jeden Tag ein Dings reinkennt.

Ist alles Roger, ne? Bei Kokain, Heroin, ja, da, das ist ein Drogenabhängiger, okay. Aber Abhängigkeit und Sucht an sich entsteht ja rein automatisch bei jedem, versteht ihr? Und das ist ja auch schon Zucker, es können ja auch schon Lebensmittel sein. Also es ist ja einfach etwas so, zu einem gewissen Grad kann jeder da so ein bisschen relaten.

Aber dann kommt irgendwann ein Punkt und ich glaube eben auch so, Jahre machen eben auch den Unterschied. Und wenn du jemanden siehst und du hast eine Version von dieser Person vor dir und du denkst vielleicht sogar, du kennst diese Person oder du hast das Gefühl, zumindest kennst du Anteile von dieser Person oder auch der Geschichte und du hast dieses Verständnis.

Das ist das, was das Umfeld killt. Also schlimmer für einen, ich will das gar nicht so sagen, weil natürlich ist es, ich glaube, wenn du drogensüchtig bist, bist du in der Hölle. Du bist einfach jeden Tag in der Hölle. Die Kraft zu finden, rauszukommen aus dem Victim-Höllen-Mindset eines Drogenabhängigen, ist eine Kraft, die einfach nicht jeder hat.

Und das ist auch nicht schlimm, also was heißt nicht schlimm? Natürlich ist schlimm, hat Konsequenzen. Du verlierst halt vielleicht dein Leben, dein Kind, deine Familie. Jeder hat halt andere Sachen, die ihr verliert, aber im Großen und Ganzen ist es eigentlich so, dass dich all das nicht mal juckt, weil du bist auf dieser, also du bist hier auf dieser Welt gerade nicht in deiner Seele, du bist nicht verbunden.

Und was auch immer deine Lebensmission ist und was auch immer du trägst an Generationstrauma vor dir, weil keiner kann verstehen, warum du diesen Weg gehst. Keiner kann verstehen, wie kann es sein, ihr seid Zwillinge, wie kann es sein, ihr seid denselben Gegebenheiten gegeben und der eine geht den Weg und der andere geht den Weg, weil kein Mensch ist gleich.

Und wir werden niemals einen anderen Menschen und deren Lebensweg verstehen, egal was der macht. Und ob es Sucht ist, Betrug oder sonst irgendwas, egal was jemand tut und egal, was jemand aus irgendwas heraus tut. Deine Mission ist nicht, das zu verstehen, deine Mission ist es zu akzeptieren. Und das ist etwas, was unnormal schwer ist, weil du rational natürlich verstehen willst und was uns Comfort gibt in unserem Kopf, ist, okay, wir haben es verstanden, wir haben es unter Kontrolle, wir haben es verstanden.

Und mit einem Drogensüchtigen hast du nie irgendwas unter Kontrolle. Du kannst nichts verstehen, ihr seid nicht auf demselb nicht auf demselben Level und ihr könnt niemals normal sprechen. Es gibt nicht mehr die Basis, die es mal gab. Und ich glaube, loszulassen von der Person, die man halt mal kannte, und das ist ja auch oft in Beziehungen so, wenn man sich jetzt toxische Beziehungen anguckt, am Anfang war alles so toll und dann ist er aber total toxisch geworden, ist so in die Richtung gegangen und so weiter.

Und man denkt, die ganze Zeit, aber er war mal so. Und dieses Potenzial von was er mal war oder was er werden könnte, das hält dich. Das ist dein Knast, da bist du drin. Und da bleibst du und da bleibst du und da bleibst du und du gibst die Hoffnung nicht auf. Und wie du zum Beispiel jetzt in dem Fall sagst, du kannst die Hoffnung nicht aufgeben, check ich.

Man will die Hoffnung doch nicht aufgeben. Man kann doch nicht die Hoffnung aufgeben. Man denkt ja, ich bin doch nicht so schwach aufzugeben. Vielleicht hat diese Person aufgegeben. Vielleicht hat diese Person einfach den Lebensweg von ich gebe auf, das war's. Ich packe es nicht, ich schaffe es nicht, ich sehe keinen Weg zurück, ich habe alles verbrannt, was auf meinem Weg war.

Es gibt nichts mehr. Die Asche, die verweht im Wind und mein Lebenswerk war ein anderes. Vielleicht hast du irgendwas in diese Welt gebracht, vielleicht ist er aus irgendeinem Grund, ihr seid Zwillinge, vielleicht werdet ihr nie mal, vielleicht wärst du nie hier ohne ihn. So, es gibt immer einen größeren Grund und ich glaube, was wichtig ist, ist auch so dieses oder was ich auch in meinem Leben sehr verstehe oder immer wieder auch mir gezeigt wird, ist, du bist nie in dem Lebensweg von jemand anderes drin.

Und du kannst niemals aus deiner Perspektive dich hereinversetzen, wirklich in jemand anderes, weil du bist nie in ihren Schuhen gelaufen. Du hast nicht deren Lebensweg, du hast nicht deren Trauma, du trägst nicht deren. Wer weiß, was war diese Seele im letzten Leben? Wer weiß? Vielleicht noch viel schlimmer.

Und jetzt ist es vielleicht schon eine Besserung. Vielleicht ist es ja schon besser. Zum Glück ist er nur drogenabhängig. Zum Glück ist er kein Mörderer mehr. Zum Glück ist er da. Wer weiß denn? Und ich denke mir so, es ist eine Realität, die so schwer zu akzeptieren ist, weil man sich als Betroffene oder Außenstehende so machtlos fühlt und einfach so fühlt, so, okay, wie kann es sein, dass diese Wach doch mal auf, checkst doch mal, mach doch mal.

Und das ist irgendwo auch so dieses, so du denkst, du kannst diese Person retten. Du denkst, du kannst irgendwas machen, irgendwas verändern, du kannst nichts machen. Jeder Mensch hat seinen Lebensweg und nur weil es nicht der Weg ist, wie du handeln würdest, heißt das nicht, dass deren Weg nicht trotzdem so weit existieren wird.

Und vielleicht geht es auch gut. Vielleicht lebt er jetzt auch noch 20 Jahre so, vielleicht in 30 Jahren, vielleicht macht's Klick. Vielleicht lebt er nur noch. Wir wissen nicht, was passiert. Man weiß nie, was passiert. Aber man muss in diesen Situationen, wenn die Dunkelheit so groß ist, dass sie Menschen auffrisst und nicht mal Menschen, weil sein Körper ist ja noch da, weißt du, aber seine Seele ist weg.

Und das ist ja das, was ich auch immer sehe, wenn ich hier auf IBZ zum Beispiel feiern gehe, weshalb ich ja auch früher, so wenn ich jetzt so nüchtern oder so, gar nicht klargekommen bin, weil es seelenlose Menschen sind. Du siehst ja, wenn ein Mensch auf Drogen ist, siehst du in den Augen, da ist nichts da.

Das ist einfach nur Lehre. Und das ist, weil die Seele nicht mehr da ist. Und du hältst aber dann noch fest an dieser Seele, die aber nicht mehr da ist. Und deswegen ist deine einzige Befreiung, die du dir selbst geben kannst und wie du auch für alles wirklich der einzige Weg, wie du es lösen kannst, ist es loszulassen.

Das ist die Lösung. Die Lösung ist, es loszulassen. Du musst diesen Menschen seinen Weg gehen lassen. Du musst ihn ins Verderben treiben lassen, wenn das der Weg ist, wo er hin soll. Du kannst nichts tun, du musst dich surrendern. Und ich habe zum Beispiel in myten eine Situation, wo immer wieder, habe ich auch mit euch oft darüber gesprochen, so die Situation von Akzeptanz, und das passt ja auch da so, akzeptieren.

Und manchmal will man nicht akzeptieren, wenn man denkt, ja, okay, ich kreere meine Realität. Ich fühle mich manchmal getriggert. Letztens, weil ich bin meine Osteopathin, ihr wisst, mit ihr mache ich immer Therapiesitzungen, so basically. Und sie hat mich unglaublich getriggert, weil sie so meinte, du hast diese Realität kreiert.

Du hast das kreiert, das, das, das, das. Und das sagt sie mir halt immer, und ich weiß das und ich preach das. Und ich sage, ja, du bist deine, du kreierst deine Realität und so weiter. Aber in manchen Fällen denkst du dir so, ja, ich habe diese Realität damals kreiert, als ich auf der Frequenz von absoluter Dunkelheit war.

Ja, check ich, macht auch Voll Sinn, alles passt. Aber jetzt sehe ich ja, wer ich bin und ich sehe ja, was ich in meinem Leben will und was ich weiß, was mir gut tut, was meinem Kind gut tut, was mich schützt, was meinem Kind schützt. Und ich weiß, was halt nicht passt. Und dann denke ich mir so, wie soll ich das akzeptieren?

Wie soll ich das denn dann acceptieren? Und jetzt verstehe ich aber, manchmal ist es zu acceptieren, eben auch loszulassen und zu sagen, ich acceptiere, dass das halt nicht existiert. And diese Aczeptanz, die man eben jetzt auch in diese Situation sagen kann, so du musst nicht acceptieren, dass my Bruder is this and this, you must viellect either acceptieren, so erst gerade auf diesem Lebensweg.

Jetzt gerade, du weißt ja nichts. Und das bedeutet nicht, Hoffnung zu haben, dass es sich ändert, weil du kannst es nicht wissen. Je mehr du daran festhältst, desto mehr Energie gibst du da noch rein. Desto weniger hat die Person einen Grund, es alleine zu schaffen, weil du noch verbunden bist. Wenn du endlich die Kreuz cuttest, dann ist die Person alleine verantwortlich und du kannst dich lösen und du löst dich nicht nur energetisch von der Person, sondern diese Person ist auch energetisch von dir gelöst.

Und plötzlich muss diese Person eigene Verantwortung übernehmen, weil es die Sicherheit von deinem Schutz nicht mehr gibt. Und vielleicht wird die Person das jetzt noch nicht checken und vielleicht auch nicht in fünf Jahren, aber vielleicht in zehn. Und wenn nicht, vielleicht, wenn alles vorbei ist und ich weiß eh, wie es da oben aussieht, so, da ist alles Futti Frutti.

Dann sagen die, ja, sorry, meine Mission war halt, dir den Teufel zu zeigen. Okay, ja, war halt so. Ja, war doch, ist doch okay. Ist doch okay, was ist denn daraus geworden? Und immer wieder auch darauf zurückzugehen, ich verstehe alles. Und natürlich kann man sagen, das und das ist so, dieser äußere Umstand ist so, das ist mein Szenario, das ist mein Fehler.

Ja, aber du bist kein Opfer. Du bist kein Opfer. Die sind das Opfer, ja, so benehmen sie sich ja auch, sonst werden sie ja nicht da drin. Weißt du, es ist ja so, das Opfer ist die Person, die sich in diese Opferrolle steckt, die keine Verantwortung übernimmt. Aber du kannst Verantwortung übernehmen und sagen, okay, das ist die Realität, aber was mache ich daraus?

Wer werde ich dann machen? Raus. Und das ist viel, viel größer und tiefer als alles andere, was du jemals bei irgendwem anders auch bewirken könntest. Weil energetisch musst du in deine Kraft kommen. Und wenn du dich energetisch ausgelaugt fühlst und so, es belastet dich jeden Tag, jede Nacht, weil diese Gedanken kreisen.

Du stehst mit denselben Gedanken auf, mit denen du ins Bett gehst, jeden Tag. Das heißt, denk nach, was denkst du abends, bevor du schlafen gehst? Worüber zerbrichst du dir den Kopf? Bist du bei jemand anderem oder bist du bei dir? Denkst du an jemanden oder denkst du an dich? Wenn du die Augen zumachst, was siehst du?

Siehst du jemand anderes oder siehst du dich? Weil darum, und das ist ganz, ganz wichtig in jeder Situation, egal ob du gerade ein Heartbreak durchmachst, ob du, egal was du gerade durchmachst, immer wieder darauf zurückfokussieren, dass es um dich geht, dass du dich auffüllen musst. Alles, was du sehen sollst, wenn du die Augen zumachst, ist erstmal du.

Und danach kommt alles andere. Weil wenn alle jetzt hier leer sind, bringt es ja gar nichts mehr. Und du weißt, dass du ein Licht bist, weil du kannst nicht relaten zu dieser Dunkelheit. Deswegen weißt du, dass du ein Licht bist. Und deswegen weißt du, du musst es nicht verstehen. Du musst nicht verstehen, warum, wenn dir jemand was Schlechtes antut, du musst das nicht verstehen.

Man will immer verstehen, auch nach einem Breakup zum Beispiel. Man will doch immer verstehen, wie kann man dir das antun? Wie kann man das machen? Wie kann man so ein Mann sein? Wie kann man so keine Werte haben? Wie kann man so ein Loser sein? Wie kann man so ein Lappen sein? Wie kann man so ein Fisch sein?

So, wie geht das? Man will verstehen, aber warum können wir es nicht verstehen? Ja, weil wir es nicht sind. Okay. Ist doch gut. Sind wir doch mal froh, dass wir das nicht verstehen können. Und das Einzige, was wir machen können, ist unser Bestes geben. Und das ist genug. Ich sag das jeden Tag auch zu meinem Kind.

Ich sag jeden Tag so, wenn du dein Bestes gibst, machst du genug. Wenn du dein Bestes gibst, machst du genug. Und genauso auch für dich so, du kannst nichts ändern. Du kannst die Hoffnung festhalten oder loslassen. Es ändert nichts. Verstehst du? Und was tut es, die Hoffnung festzuhalten, dich verletzen, dich zurückhalten und deine Energie geht weg, weg, weg.

Selbst wenn du nichts machst, wenn du den ganzen Tag nichts machen würdest, du würdest dich trotzdem exhausted fühlen, weil deine Energie nicht bei dir ist, sondern woanders. Und das ist gerade die Zeit, calling back the energy. So deswegen ist es auch so wichtig, da auch drüber zu sprechen und diese Sachen auch zu beleuchten und so.

Weil es ist so, es existiert. Die Dunkelheit existiert, damit das Licht existiert. Wir brauchen beides. Aber es ist unsere bewusste Entscheidung, ob wir da reingehen oder ob wir es uns anschauen und sagen, okay, danke. Aber ich will was anderes für mein Leben. Und wer weiß, was durch diese energetische Lösung passiert, auch bei euch.

Weil durch, ich kann mir ja, glaube ich, also ich kann mir niemals den Bond zwischen Zwillingen jetzt zum Beispiel vorstellen, aber ich denke mir einfach so, du hast einfach, glaube ich, eine krasse Bindung. Und einfach auch energetisch, es ist ja, wenn ich mir jetzt einfach nur vorstelle, meine Schwestern oder so, wenn es dir nicht gut geht, dann geht es mir nicht gut.

Und natürlich fällt es mir auch da manchmal schwer, nicht selber zu denken, oh mein Gott, aber warum sehen wir es nicht so? Aber dann checkt man auch wieder, nein, stopp, das ist nicht dein Lebensweg. Und ja, ihr habt die gleichen Voraussetzungen, aber hattet ihr ja nicht mal. Ihr hattet nicht mal die gleichen Voraussetzungen, weil ihr seid an anderen Tagen geboren, ihr seid in anderen Momenten geboren, ihr seid anders entstanden.

So alles ist immer anders. Wisst ihr, wie viel reinspielt in etwas? Es ist einfach so. Also deswegen glaube ich einfach daran, dass man irgendwie versuchen muss, sich energetisch zu lösen, weil das einem auch diese Sicherheit gibt und diese Selbstverbindung einfach wieder gibt. Und das ist das, was dich am Ende des Tages immer halten wird.

Du wirst alleine geboren, du stirbst alleine. Du hast nur dich in diesem Leben. Deswegen ist das Wichtigste in allem, was im Außen passiert, okay. Das Wichtigste ist aber, wie du mit dir bist, dass du mit dir so verbunden bist, dass alles, was im Außen passiert, dich nicht aus der Ruhe bringen kann, dich nicht brechen kann.

Selbst wenn alle um dich herum gebrochen sind, du kannst heil bleiben, weil du bist nicht abhängig von anderen Menschen, die abhängig sind. Und du sagst halt auch so: vielleicht habe ich das Gefühl, dass seine Sucht mich und mein ganzes Leben belastet. Und das ist ja das Ding. Das ist natürlich die Realität, wenn das die Realität ist.

Safe. Es belastet auch, also ein Süchtiger belastet jeden. Es ist ja das Schlimme, also zu sehen, wie jemand sich selbst zerstört, ist so schmerzhaft. Ich habe auch erst durch solche Momente gelernt, so auch verstanden, so was meine Mutter empfunden haben muss, als ich mich selbst verletzt habe und diese ganzen Sachen so.

Wie schlimm ist das zu sehen, wenn jemand bewusst oder nicht mal bewusst, aber leidet, natürlich belastet dich das und schränkt, oder was heißt schränkt dein Leben ein, aber natürlich belastet dich das in deinem Leben. Aber dadurch, dass du nichts ändern kannst, kannst du nur ändern, wie du damit umgehst.

Und das Einzige, was du machen kannst, ist wirklich für dich so stabil sein wie möglich wissen, dass es größer ist als du, größer als er und größer als alles und you just need to surrender to it und trust. Und was auch immer der Outcome ist, weißt du, man stellt sich immer vor, okay, das Beste, was passieren könnte, wäre, wenn das und das passiert und dann das und das und dann das und das und das und das.

Und dann könnte es so und so sein. Ja, aber das ist genauso wie Manifestation. Das ist genauso wie wenn ich euch sage in der Geldfolge, die ich gemacht habe, so, wenn du jetzt sagst, ich brauche das, das und das, ich brauche diesen genauen Betrag und das muss du, wenn du, du limitierst dich dadurch. Du limitierst dadurch auch die Möglichkeiten, die aus etwas entstehen können, weil wer weiß denn, was die Mission davon ist?

Wer weiß denn, was der größere Grund dahinter ist? Vielleicht weißt du den erst in zehn Jahren und lass es doch erstmal sich entfalten. Lass es so passieren, wie es passieren soll. Vertraue darauf, dass der Lebensweg schon vorgeschrieben ist. Und du wusstest schon, bevor du überhaupt deinen ersten Atem zugenommen hast, was dein Highest Self sein könnte und wer dein Highest Self ist.

Deswegen verbinde dich mit dieser Person. Visualisiere dir, stell dir vor, wer ist diese Person, was ist in ihrem Umfeld, was herrscht da, was ist der Vibe? Was ist so für ein Gefühl in der Luft? Wie sieht sie aus? Was macht sie aus? Wo steckt sie ihre Energie rein? Wo steckt sie ihre Liebe rein? Was ist ihre Passion?

Wodurch expressed sie sich creatively. Da reinfühlen und das remembern, weil darum geht es. Alles, was im Leben passiert, sind nur kleine Teststationen. Alles um dich herum ist eine Kreation und eine Teststation. Und du kannst alles nutzen, und du wist, du musst alles nutzen, wenn du es nicht nutzt, kannst du natürlich auch so machen und die ganze Zeit weggucken und die ganze Zeit nicht annehmen, was in deiner Realität ist.

Und das ist halt eben dieses, es gibt einen Unterschied zwischen, ich akzeptiere jetzt, dass der Typ mich schlägt und zu akzeptieren, oh, der Typ ist ein Schläger, ich distanziere mich von dem Typen. Also Akzeptanz heißt natürlich nicht aushalten, Akzeptanz heißt natürlich, du akzeptierst, dass die Person oder Situation ist, wie sie ist, aber du handelst aus der Verantwortung heraus, weil du bist erwachsen.

Und am Ende des Tages, ich weiß jetzt nicht, wie alt ihr seid, aber tatsächlich hat jeder Trauma. Jeder hat seine Scheißkindheit. Ich saß noch nie an einem Tisch mit jemandem, der mir gesagt hat, oh, bei mir war alles super. Nein, jeder hat irgendwas durchlebt, jeder hat irgendein Trauma und jeder hat die Verantwortung, aus diesem Trauma eine Realität zu kreieren.

Und entweder du bist dein Leben lang das Opfer des Systems, das Opfer deines Umstands, deiner Upbringing, deines Traumas, kannst du sein, deiner Mutter, deines Versen, kannst ja alle finden, die Schulter. Du kannst ja immer das Opfer bleiben. Oder du steppst da raus, übernimmst die Verantwortung und sagst, okay, das war, wie es war.

Es sollte so sein, wie es ist. Es ist scheiße gelaufen, ja, mein Gott, es ist scheiße gelaufen. Wisst ihr, wie schlimme Kindheiten jemand durchleben kann, was da passieren kann hinter geschlossenen Türen? So Horror, Horror, schrecklich. Aber das war jetzt so. Jetzt bist du erwachsen, jetzt hast du die Verantwortung.

Was machst du damit? Sitzt du da und bleibst das Opfer? Wehrst du dich nicht, obwohl du dich damals nicht wehren konntest? Oder stehst du jetzt auf? Oder übernimmst du jetzt mal Verantwortung? Hör auf, das kleine Kind zu sein. Ja, du sollst dich mit dem verbinden, ja, du sollst der Liebe schenken, ja, du sollst mit dir sein, aber du bist es nicht mehr.

Du musst nicht mehr da sitzen und einfach aushalten und dich selbst in einen Knast tun und dir selbst den Mund verbieten und dich selbst kleiner machen. Du bist jetzt erwachsen, du kannst Verantwortung übernehmen und jeder kann das. Und jeder, der nicht reagiert darauf und jeder, der sein Leben zerstört und jeder, der immer wieder Leute verletzt und immer wieder das Gleiche macht und immer wieder.

Das ist on that person. Das ist deren Realität, das ist deren Verantwortung und die könnten was ändern. Und ja, man kann sagen, das ist eine Krankheit, Sucht ist eine Krankheit, diese Depression ist eine Krankheit, dies und das, ja, ja, ja. Haben wir auch Medikamente für. Wach auf, wach auf. Dann mach eine bewusste Entscheidung in die Richtung.

Mir ist egal, ob mir jemand sagt, yeah, but Emily, es gibt Umstände, da kann man einfach nichts ändern. Doch, doch, doch, doch. I will die on that fucking hill. Doch, kannst du. So long du lebst, kannst du was ändern. So long du atmest, kannst du was ändern here in dieser Welt. And it is an Entscheidung.

Und es ist der leichtere Weg aufzugeben. So easy. Fucking easy, bro. Fucking easy. I wish, next? Man könnte sich auch einfach hinsetzen and sagen, du, ja, scheiß mal auf alles, scheiß mal auf mein Leben, meine Schwester, auf meine Familie, auf alles. Und nehme jetzt einfach mal jeden Tag Drungen und kacke einfach ab und ich habe auch keinen Bock, meine Gefühle anzugucken, was ich jetzt hinterlassen habe.

Und ganz ehrlich, manche Menschen werden so sein. Und ich sage das gerade so und ich sage das auch irgendwo mit Disgust, and I get it, and it's not fine. Und vielleicht sollte ich nicht so judgmental sein. I get it. But like sometimes I'm not perfect either. Und manchmal triggert es mich einfach, Menschen zu sehen, die einfach aufgeben.

Das triggert mich manchmal. Und es ist auch fine und damit werde ich auch noch leben müssen, weil das ist halt einfach manchmal die Realität. Und im Großen und Ganzen, und das ist auch wieder das Ding, in allem wenn ich rauszoome und mich ganz kurz beruhige und mal ganz kurz durchatme, wartet kurz, weiß ich auch, dass alles größer ist als ich.

Wie gesagt, ich weiß, dass selbst wenn du so schwach bist und dich nicht raffen kannst und es nicht rausschaffst und sagst, ich schaffe es eben, ich bleibe das Opfer und ich kann nicht das Opfer sein, ja, dann ist das dein Lebensweg. Dann soll das gerade so sein. Und das ist auch nochmal eine gute Metapher.

Wenn Ocean jetzt gerade vor mir steht und ich sage, schreib jetzt diesen Satz auf und er macht es nicht. Und ich sage, Digga, Ocean, schreib jetzt mal diesen Satz auf. Jeder Mensch kann schreiben. Was ist denn los mit dir? Schreib doch mal jetzt diesen Satz auf. Du weißt doch, wie man einen Stift hält, du weißt doch, wie ein Papier.

Schreib mal diesen Satz. Er kann es nicht, ne? Er kann es nicht. Warum? Weil er ist drei. Er soll es halt gerade noch nicht können. Das ist nicht sein Timing. Vielleicht gibt es Kinder, die mit drei schon schreiben können. Geil, ist dann deren Timing, aber er kann es halt nicht. Ich glaube, die Mehrheit der Menschen können es nicht.

Man lernt man schreiben zwölf. Nein, wahrscheinlich nicht. Also so, ich denke mir so, er wird es schon noch können. Natürlich wird er es können. Weißt du, wie ich meine? Natürlich, irgendwann wird er es können. Aber nicht jetzt, weil das nicht sein Timing ist. Nicht, weil er nicht dazu imstande ist, nicht, weil das nicht in ihm steckt und so, sondern weil es gerade nicht der Moment dafür ist.

Und deswegen jede Geschichte im Außen und egal wie sehr sie dich triggern und mich triggern und jeden triggern, so egal wie sehr diese Person ist da, wo sie ist in ihrem Timing und du weißt nicht, wo sie ist. Weil du weißt nicht, ob die Person schon schreiben kann oder nicht, weißt du halt nicht. Du weißt nicht deren Timeline.

Zeit existiert nicht, Linia, nur weil wir wissen, ja, wir sind jetzt da geboren und so viele Tage sind vergangen. Wer hat das denn entschieden? Er hat denn denn entschieden, wie viele Tage es gibt? Like, this fucking makes sense, aber egal. Weißt du? Deswegen so, das existiert nicht. Deswegen, du weißt nicht, auf welcher Timeline, auf welcher Situation, in welchem Step du bist.

Deswegen machen uns ja manchmal unsere Freundinnen dann auch verrückt. Oder ich mache bestimmt viele meiner Freundinnen auch verrückt. Weil die denken sich, oh mein Gott, Digga, warum ist sie denn immer noch in der gleichen Schlaufe? Da haben wir doch jetzt schon 58.000 Mal drüber gesprochen. And sie erzählt mir wieder dasselbe und er ist doch ein ganz guter Jahr.

Und die denkt sich so, balla balla. Aber du denkst dir so, hm, aber in diesem Winkel habe ich das noch nie gesehen. Und so ist es halt. Und jeder hat halt sein eigenes Timing und deswegen ist es auch okay und deswegen surrendering to all of it. Und manchmal kann auch Wut da drin sein. Und ich glaube, es ist einfach auch wichtig, diese Emotionen zu spüren.

Und ich könnte es auch verstehen, wenn man einfach die ganze Zeit wütend ist oder die ganze Zeit enttäuscht und traurig, ob diese Person dein Leben bestimmen lässt. Aber keiner hat das Recht, dein Leben zu bestimmen. Ich glaube, ob es dein Bruder ist, deine Mutter, dein Vater, dein Cousin. Niemand bestimmt dein Leben, außer du.

Und deswegen ist meine Antwort auf all das: Tu diese Energie in dich und surrender to the fact, dass du ihn nicht retten kannst. Du kannst ihn nicht retten. Und wenn du ihn rettest, dann enablest du ihn. Wenn du ihn rettest, dann hilfst du ihm weiterhin das zu machen, was er eh macht. Weil so lange du ihn rettest, muss er sich selber nicht retten.

And that is deep and that is surreal and that is either the core of it all, was ich jetzt so dazu sagen könnte. Aber gleichzeitig weiß ich nicht genug darüber. Deswegen bin ich jetzt auch, ich rede immer nur von mir, ihr wisst das. Also yeah, ich kann nur das sagen, was in meiner Realität ist und wie ich mit Sachen umgehe oder wie ich mit Sachen umgehen würde.

Und ja, ich hoffe, dass das irgendwie, ich weiß nicht, es ist jetzt vielleicht schon sehr niche, so Sucht, keine Ahnung. Aber gleichzeitig, wie ich auch gesagt habe, am Anfang eigentlich gar nicht niche, weil jeder hat irgendeine Art von Sucht und jeder wird in seinem Leben von anderen Menschen so behandelt.

Deswegen, ja, ich hoffe, ich bin gespannt auf euer Feedback, ich bin gespannt auf eure Kommentare. Ich habe mich auf jeden Fall auch bei den letzten Folgen so sehr über eure Kommentare gefreut. Deswegen, bitte denkt daran, dass ich euch immer sehe. Und je mehr ihr kommentiert und liked, desto mehr wird mein Podcast auch angezeigt.

Und ja, das ist doch schön, das wünschen wir uns doch alle. Also ja, macht das mal auf jeden Fall gerne. Und dann sehen wir uns nächste Woche hier um 11.011 Uhr bei Hot Sorge. I love you. And Stay Heart.

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