HUBER Business AI Podcast· Staffel 1· Folge 36

#36 Oswald: 14 KI-Projekte parallel bei einer Traditionsmarke, mit Franco Kölliker

Sonntag, 20. September 2026 · 43 min

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Shownotes

Oswald entwickelt, produziert und vermarktet seine Produkte selbst. Die Traditionsmarke treibt heute 14 KI-Projekte parallel voran.
Franco Kölliker ist Co-CEO sowie Chief Digital und Marketing Officer bei Oswald.

Er erzählt, wie eine KI das Werbebudget auf die Kanäle verteilt und das gleiche Budget damit 300 Prozent mehr Wirkung bringt.

Die Suche auf der Website hat sein Team in fünf Arbeitstagen durch eine KI-gestützte Suche ersetzt. Die Conversion der Suchenden stieg von 4,5 auf fast 40 Prozent.

Nicht alles lief nach Plan. Beim Chatbot hat das Team unterschätzt, wie viel Prozesswissen und wie viele Leitplanken es braucht. Es ging sechs Monate, bis er für alle Kunden gut genug war.

Im Gespräch geht es auch um Copilot im Backoffice, um die Frage, wie man die Leute mitnimmt, und darum, wo bei einer Traditionsmarke der Mensch bleiben muss.

Gast: linkedin.com/in/franco-kölliker-74a1ab86
Host: linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting
Takeaways
• Klein anfangen. Oswald hat nicht mit einem grossen KI-Projekt gestartet, sondern mit vielen kleinen Projekten, die schnell Wirkung zeigen. Heute laufen 14 parallel.
• Die KI schlägt vor, der Mensch entscheidet. Die Budgetsteuerung im Performance Marketing war nach drei Monaten Testphase besser als die manuelle Steuerung. Die Freigabe bleibt beim Menschen.
• Produktdaten allein reichen nicht. Ein Chatbot braucht Prozesswissen und klare Leitplanken. Sonst empfiehlt er Produkte, die gar nicht im Sortiment sind.
• Eine feste Frist bündelt die Kräfte. Für die neue Suche hatten Agentur und Projektleitung fünf Arbeitstage. KI hat dabei auch bei der Programmierung geholfen.
• Nicht auf perfekte Daten warten. Der Einstieg gelingt über repetitive Tätigkeiten. Die Daten werden parallel verbessert.
• Die Menschen sind der wichtigste Faktor. Gute Daten und dokumentierte Prozesse nützen wenig ohne Leute, die das Thema aus eigenem Antrieb vorantreiben.
• Jede Lizenz braucht einen Business Case. Copilot ist im Backoffice breit im Einsatz. Ob eine Person eine Lizenz braucht, wird trotzdem jedes Mal geprüft.

Kapitel
• Intro
• KI im privaten Alltag, Kochen und Smart Home
• ChatGPT, Claude und Gemini statt Google
• Franco und Oswald
• Zielgruppen, von B2C bis Export
• Die ersten Use Cases, Performance Marketing und Chatbot
• Agentur oder in-house
• KI in der Geschäftsleitung, Business Case und Testphase
• Daten, Prozesse und die Menschen
• Die zweite Führungsstufe mitnehmen
• Kreativität und A/B-Tests mit Visuals
• Copilot im Backoffice
• Wie das Team Copilot gelernt hat
• KI als Change-Projekt
• Was KI für das Kundenerlebnis bedeutet
• Schnellere Antworten, höhere Erwartungen
• Wo der Mensch bleiben muss
• KI-generierte Inhalte und menschliche Kontrolle
• KI-Agenten am Telefon
• Nicht auf perfekte Daten warten
• Neue Suche in fünf Tagen
• Wie weit die Branche ist
• Rückstand aufholen
• KI-Kompetenz bei der Rekrutierung
• Oswald in drei Jahren
• Was KI nicht kann, der Geschmack
• Verabschiedung

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