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HUBER Business AI Podcast· Staffel 1· Folge 38

#38 KI im KMU: Faserplast macht es mit 30 Leuten vor, mit CEO Marc Beck

Sonntag, 4. Oktober 2026 · 46 min

MP3

Shownotes

Faserplast führt mit rund 30 Leuten sechs Geschäftsbereiche, von der Regenwassernutzung über die Wasserschadensanierung bis zur Teichtechnik. CEO Marc Beck erklärt, warum die Digitalisierung dort mit Aufräumen begann. Fast zehn Jahre lang wurden Sortiment, ERP und Stammdaten bereinigt.
Auf dieser Basis entstand die KI-gestützte Artikeleröffnung. Pro Produkt sind fast 300 Felder zu füllen. Irgendwann hatte das Team keine Lust mehr darauf. Heute füllt die KI vieles vorab aus und erstellt einen Marktbericht, bevor ein Artikel aufgenommen wird. Ein Mensch prüft weiterhin.
Marc erzählt, wie aus einer Schnittstellenfrage der eigene Datenhub FAPA Connect wurde und wie Faserplast Restplatten mit KI-Unterstützung in den Online-Shop bringt. Er spricht auch über eine Wissensdatenbank, die nur mit Quellennachweis antworten darf, und über das Risiko, wenn nur noch wenige wissen, wie die selbst gebauten Lösungen funktionieren.
Gast: Marc Beck linkedin.com/in/marcbeck-faserplast
Host: Andy Huber linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting
Takeaways• Digitalisierung beginnt mit Aufräumen. Sortiment, ERP und Stammdaten zuerst bereinigen. Erst dann bringt KI einen Nutzen.
• Datenpflege hört nie auf. Faserplast macht bei jeder physischen Inventur auch eine Dateninventur. Löschen gehört dazu.
• Ein hoher Anspruch braucht Unterstützung. Die 300 Felder pro Artikel sind erst wieder machbar, seit die KI vorbefüllt und Regeln direkt bei der Eingabe anzeigt.
• Eigene Schnittstellen bringen Tempo. Mit dem eigenen Datenhub ist Faserplast nicht mehr von externen Partnern abhängig.
• Die Belegschaft mitnehmen. Eine interne KI-Plattform mit Umfragen und verschiedenen Schulungsformaten verhindert, dass sich das Projektteam von den Mitarbeitenden entfernt.
• Gute Ideen kommen vom Kunden. Das Restplatten-Tool entstand aus wiederholten Kundenanfragen nach Reststücken.
• Wer selbst baut, muss auch selbst betreiben. Das Wissen über eigene Lösungen darf nicht an einzelnen Personen hängen.
Kapitel• Intro
• Marc Beck und Faserplast
• Sechs Geschäftsbereiche mit 30 Leuten
• Der Auslöser, aufräumen statt Bazar
• Saubere Stammdaten und die Leute mitnehmen
• Artikeleröffnung mit 300 Feldern
• FAPA Connect, der eigene Datenhub
• Interne Kompetenz statt externer Partner
• KI-Plattform und Hackathon
• Wer das Thema treibt
• Prozesse kennen und dokumentieren
• Wie man Prozesse aufnimmt
• Warum Dokumentation so wichtig ist
• Restplatten im Online-Shop
• Neue Angebote aus Kundenbedürfnissen
• Die Wissensdatenbank mit Quellennachweis
• Empfehlung für Einsteiger, Daten aufräumen
• Faserplast in drei Jahren und Agentic Commerce
• Die Kehrseite, Abhängigkeiten und Betrieb
• Verabschiedung
Wenn du in deinem Unternehmen wissen willst, welcher KI-Anwendungsfall sich bei dir wirklich rechnet und ob deine Daten dafür bereit sind, dann lass uns reden. Ich begleite Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte genau bei dieser Frage. Und wenn du für deinen Führungsanlass einen Referenten zum Thema suchst, melde dich ebenfalls per Linkedin

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Andy: Herzlich willkommen zur 38 Folge des Huber Business Air Podcasts. Mein Gast heute ist Mark Beck, CEO der Faserplast AG mit 30 Mitarbeitenden. Was sie mit KI umsetzen, habe ich noch praktisch keinem Unternehmen gesehen. Ausser bei sehr grossen Organisationen mit eigenen KI- Transformation-Teams. Für einen neuen Artikel musste ein Team von rund 300 Feldern manuell abfüllen. Irgendwann hatte ich immer Lust darauf. Heute nehmen die Leute wieder Gänantikel auf. Wie das Mark geschafft hat, erzählt er in der heutigen Folge. Ein Kai-Chatbot für Kunden könnte er in 5 Minuten live schalten lassen. Er hat es aber bewusst noch nicht gemacht. Seine Begründung sollte jeder von euch hören, der sich überlegt, eigenen Chatbot aufzuschalten. Der Markt zeigt aber auch klar auf, was heute noch nicht so gut läuft. Und es gibt noch viele Insights, wie man in Zeiten von KI ein Unternehmen führen kann. Für mich ist Faserplast eine Blaupause für jedes KMU das mit KI starten oder ausbauen will. Kurz zu mir, falls du zum ersten Mal dabei bist. Ich bin Andy Huber, seit über 25 Jahren im B2B und bevorzugt im Handel zu Hause. Ich begleite Geschäftsleitungen und Vertriebsteams dabei, KI-Nutzbringende einzusetzen. Viel Spass und los geht's! Marc Schön bist du heute in meinem Podcast dabei.

Marc Beck: Hallo Andy, freue mich, danke für die Einladung.

Andy: Wunderbar. Die erste Frage, wie hast du Kai heute schon genutzt?

Marc Beck: Also meinst du mit heute wirklich heute oder allgemein?

Andy: Wirklich heute. Absolut heute.

Marc Beck: Heute habe ich sie eigentlich noch nicht genutzt. vielleicht ein bisschen im Kontext, wo ich das letzte genutzt habe, wo ich selber überrascht war. Ich habe mal eine Schweizer Tour geplant, eine Reise mit Sienzwürtigkeit, eine Hotelübernachtung. Ich habe mich wirklich erschrocken, wie gut diese Reiseplanung ist. Das ein bisschen im Privaten, wo ich es brauche. Und sonst habe ich relativ wenig. die ich im Privatbereich noch brauche, aber schon sehr häufig.

Andy: Ich gehe gleich darauf zurück. Stell dich doch mal kurz vor, Mark, wer du bist und vor allem, was du genau in der Firma machst, du unterwegs bist.

Marc Beck: Ja eben, Name ist Marc Beck. bin seit 2012 bei der Faserplast AG tätig. sage immer so ein klassisches KMU. Früher waren wir ein Produktions- und Handelsunternehmen und haben 2016 die Produktion vom Handel getrennt. Das haben wir der Schwesterngesellschaft gegründet. Die Faserplast Composite AG. Und ja, seit 2016 bin ich als Geschäftsführer, als CEO unterwegs. Zu meinem Background, bin früher immer Multimedia- und Webdesign, komme aus der Grafik heraus. Dann habe ich mich weitergebildet im Marketing. Ich immer schon digital, e-Commerce sehr interessiert. Ich auch sagen, ein mitstecken kann. Natürlich sind auch noch andere Sachen dazukommen. Ich viele Erfahrungen, die ich sammeln Speziell hier in einem KMO bei der Faserplast.

Andy: Wir natürlich gerne, was Faserplast genau macht, was sie verkaufen. Wenn man genug zu den Familienhausquartieren sieht man es manchmal.

Marc Beck: Das ist immer die Frage, der ich am meisten Angst fragen, was die Faserplast dann sage ich ja, viel. Vor allem in den letzten Jahren haben wir unheimlich viel aus unserem Produktportfolio geschafft, auch in der Segmentierung. Die größten Bereiche, mit verschiedenen Geschäftsbereichen. Was momentan sehr gut läuft, ist die ganze Regenwassernutzungsthematik, speziell nach diesem Sommer. Ein wirklich grosses Projekt, wo man das Regenwasser sammelt und dann nutzt. Dann haben wir noch Bereich Wasserschadensanierung. Was geht wirklich, wenn Wasserschäden mal auftreten? Die professionellen Wasserschadensanierer mit Geräten, aber auch mit Schulungen bearbeiten. Dann haben wir einen Bereich Teichtechnik, im Gartenbereich. würde sagen Zielgruppe eher Gartenbau. Dann haben wir noch kleines Business Retail. wo wir den Großhandel mit Produkten Ihr habt sicher auch schon gesehen, Grüncontainer, überall am Strassenrand stehen.

Andy: Absolut.

Marc Beck: Die sind sehr viel von uns rein. Dann haben wir noch eigene Tischproduktion, wo wir glasfaserverstärkte Kunststoff-GFK-Tischt machen. Und dann kommt zusätzlich die Schwester-Gesellschaft, die im Schienenfahrzeug, also die ganzen Zugköpfe, die siehst, die primär dort unterwegs sind. Also sehr breit aufgestellt.

Andy: klingt nach einer unglaublich grossen Firma, aber wie viele Leute sind denn schon wieder genau?

Marc Beck: Das ist auch die Frage, die viele verschreckt, wenn sie die Antwort hören. Wir sind 30 Leute bei uns. Im Handelsbereich, Produktion, sind dann mit der Produktion zusammen. Als noch ein Werk in Polen kommen dann trotzdem 250 Leute zusammen. Aber dort, wo ich Geschäftsführer bin, sind wir 30 Leute. Und vielleicht auch schon einen Übergang in das Gespräch zu machen oder zu diesem Thema ... hat uns natürlich auch relativ früh dazu gezwungen, sehr effizient zu dass wir das überhaupt irgendwie alles auf eine Reihe bringen.

Andy: Wie haben Sie das gemacht? Was war der Auslöser? Wir mussten auf die Effizienz schauen und der Druck steigen. Wir mussten nach neuen Ansätzen suchen. Wir hatten schon Möglichkeiten gesucht, aber können Sie uns kurz auf diesen Weg mitnehmen, wie Sie die Transformation hergebracht haben?

Marc Beck: Ja, jetzt muss ich wahrscheinlich unheimlich weit zurück, weil als ich in die Fasserplast gekommen bin, es super cooles Unternehmen, eine super Bekanntheit, war cooler Flow in der Firma. Aber was wirklich auf nicht so gutem Stand war, die ganze IT- oder Infrastruktur. Das haben wir ein bisschen versäumt, auch ERP, wir hatten extrem viele unsauberen Daten. Sachen in unserem Erdpedin, die nicht vollständig waren. Auch unser Produkt-Sortiment ist über die Jahre immer gewachsen. Wenn ich es provokativ sage, wir am Schluss fast im Bazar. Wir hatten bei uns Da der Auslöser, als wir das Produkt-Sortiment aufgeräumt Wir haben es in Geschäftsbereichen überführt. Alle haben eine eigene Marke und ein eigenes Gesicht. Dann haben wir unser ganzes RP aufgeräumt. Datenbereinigung. Wir haben extrem viel aufgeräumt. sage immer, Digitalisierung war eigentlich aufgeräumt. Und durch das Aufräumen und auch Marken, jeder, der schon Marken gegründet hat, weiss, wie viel Aufwand dahintersteckt, ist dann sehr schnell als Thema Effizienz gekommen. Wie können wir automatisieren? Früher war für mich das K.I.-Wort eigentlich Automatisierung. Dann irgendwann immer mehr K.I. Wir haben sehr früh angefangen, wir abkürzen Sachen automatisieren. So ist die Transformation dann losgegangen.

Andy: grosse Punkt ist, dass es aufzuwägen Das etwas, das grundsätzlich niemand wirklich mag. Das ist auch etwas, das ich in vielen Unternehmen antreffe. Das Thema Stammdaten Produktdaten, Kundendaten, immer ein riesiges Thema ist, das eigentlich fast niemand ... Wo ich mich jetzt gesehen habe, habe sagen die haben es wirklich im Griff, Ausnahme gibt es immer. Wie haben die das geschafft? Auch die Leute sensibilisieren, damit ihnen das bewusst wurde, dass es eben nicht einfach nur eine Übung ist, damit es gut aussieht, sondern dass es dementsprechend auch einen effektiven Wert haben in Zukunft.

Marc Beck: Das Thema haben wir heute noch. Das ist mich so ein Laufensprojekt. Wir hatten dort eine sehr ambitionierte Ziel, vor allem im E-Commerce, Online-Shop oder Webseiten. Wir reden nicht nur von Online-Shop kaufen, sondern es ist auch eine Informationsplattform, wo sich die Leute über Produkte Wenn man in einem kleinen Team ist, dann immer wieder Leute briefen, schulen, wie wichtig es ist, man saubere Daten hat. Wenn man Aufraumaktionen durchgeführt hat, überall ein befreiendes Gefühl. Dann merkt man die Leichen, man liest. Wir hatten die ersten Erfolgserlebnisse, wo wir Sachen aufsetzen die effizient waren. Wir alles aufgeräumt, hat alles Sinn gemacht. Die wurden schneller beim Suchen. Wir überall solche Erfolgserlebnisse. Das hat sich immer weitergetrieben. Wenn ich heute fürraspueze, heute ist das Thema Datenkonsistenz. Dass man alles in einer gleichen Reihe voll macht, dass Workflow basiert, auch Artikel eröffnet, dass man nicht... Lücken hat. Und da ist das Thema Automatisierung oder auch heute KAI ein grosser Teil geworden, wo es uns auch unterstützt in der ganzen Datenpflege.

Andy: Ich euch bei der Artikeleröffnung bei das Glück gehabt habe, in der Jury des Digital Commerce Awards wie ihr das aufsetzt. Ich war unglaublich begeistert, als ich das erste Mal das grosse Chart gesehen habe, ihr das aufbaut. Kannst uns dort mal erklären, wie ihr das macht?

Marc Beck: Es ist ein mega cooler Case zu erzählen. Wir hatten den Anspruch, es klingt immer so cool, wir wollen jede Frage, die ein Kunde hat, auf unsere Webseite bringen. Wir haben einen aufwendigen Flow bei uns, wo wir auch Marktfeedback sammeln und versuchen, in nützlichen Content umzuwandeln. Das klingt jetzt alles recht cool. Aber das Umsetzen ist dann Problem geworden. Meine Leute mussten bei unheimlich viele Felder ausfüllen. Und weil es eine kleine Quittung war, bekommen haben, die Leute keinen Bock mehr, dass ich das Excess gerade rausnehmen Also wie

Andy: Ja.

Marc Beck: wenn wir auch neue Artikeln wieder 300 Felder ausfüllen Wir hatten eigentlich gute Idee, guten Kunden zu im Vordergrund. Und erreicht haben wir eigentlich, dass unsere Produktivität oder Deficienz oder die Umsetzung extrem schwerfällig geworden ist. Dann haben wir das Problem wirklich angeschaut und haben den ganzen Prozess bei einer Produktidee, bis zu der Aufnahme, welche Systeme sind da alles involviert, alles aufgezeichnet. Dann haben wir angefangen, das mit keinem zu begleiten. Der erste Versuch war, wir gewisse Regeln, wie wir Felder ausfüllen Rot-Grün kommt, es richtig ausgefüllt. haben eine Live-Anleitung zur Artikeleröffnung. Wir haben heute eine Führerspule, wo wirklich Marktanalysen machen. Bevor es überhaupt in den Aufnahmen kommt, wird der Artikel bewertet. sieht Nachhaltigkeit der Mitbewerber-Situation aus? Es kommt ein richtiger Marktbericht raus. Es wird alles vorab gefüllt, man Datenblättern oder Internetseiten findet. Der Mensch muss immer noch drüber bei uns. Aber eigentlich wird unheimlich viel automatisiert. Genau in dieser Logik, wie wir die Daten haben ist schon vorab ausgefüllt. Und da haben wir dann immer weitergezogen, weil wir gemerkt haben, die Kraft dahinter. Und wenn ich heute auf das Resultat anschaue, haben wir die Messlatte extrem hoch gesetzt, was wir für Produktinformationen bei den Produkten Das hat ausgelöst, dass alle angeschissen sind zum Produktaufnehmen. Mittlerweile haben wir es geschafft, dass unheimlich effizient sind, die 300 Felder ausgefüllt haben und dass die Leute wieder Spass haben zum Artikelaufnehmen. Das ist sicher einer unserer momentan richtig coole Ausgleichs, die ich gerne erzählen Aber die Lernkurve hatten wir auch.

Andy: Ich natürlich ein paar Fragen, die bei mir aufgetaucht sind. Ich Felder, was steht denn in diesen 300 Feldern, die die Bauten nicht reintun? Also man muss jetzt nicht alle vorlesen, logischerweise, aber so

Marc Beck: Jaja.

Andy: Kontext geben, damit man versteht, wieso braucht es 300 Felder für eure Produkte.

Marc Beck: Das kennst du sicher auch gut. Wir haben das Klassie-Serbien-System, das bei uns jetzt bei der Eröffnung startet. Dann geht es in ein PIM-System, wo dann die ganzen Produktdaten angereichert werden. Über die Jahre kam immer mehr dazu. Wir dann Montagen hinweisen, Pflege hinweisen, wir angefangen, segmentieren, dann sind es Video. 8 verschiedene Videoarten, wir zum Teil auf der Produkt-Ebene einbinden. Wir haben gerade ein Format neu lanciert, Frage Fappa, wo wir quasi ein Video machen, wo die häufigsten Fragen beantwortet werden. Dann haben wir FAQs zu den Produkten, die sich immer mehr erweitert haben. Die Sprache lasse weg, weil wir sie so gleich in den machen, noch zwei neue Sprachen hinzuzufügen. Dann hast du auch wieder den Multiplikator. Wir hatten früher einen Produktbeschreibungs-Text. Es wurden vier, wo wir den Einsatzbereich der Produktbeschreibung trennten. Dann haben wir den Lieferumfang, ein eigenes Feld. So haben wir es über die Jahre immer mehr auseinandergenommen. Bilddaten, Dokumente, die Kategorien, Zubehör. Und dann sind wir fast bei 300. und weiter Plan.

Andy: Wie geht es weiter mit diesen Daten? Bzw. stöpselt verschiedene Systeme? Du hast schon gesagt, dass PIM sicher nur ein ERP ist eins dann logisch auch der Shop, dann sicher das CMS, dran hängt etc. Habt ihr dann ein Data Warehouse, welches alles schön zusammenflüsset oder wie sind die Technikstätten aufgebaut?

Marc Beck: Früher war die Idee, dass unser PIM-System zentral wird, also wo wir gestartet haben, sage jetzt mal 5-6 Jahre zurück. Mittlerweile haben wir etwas eigenes gebaut, nennt sich Fapaconnenct Das ein Data Hub geworden, wo wir alle Daten konsolidieren. Und vielleicht ein bisschen die Auslöser, warum wir das überhaupt gebaut haben, eher, dass wir... habe gemerkt, den ganzen Tools unheimlich viele Schnittstellen Die Schnittstellen haben zum Teil auch fremde Partner gebaut. gab dort Abhängigkeit. Wir nicht so schnell. Dann haben wir angefangen, den Schnittstellen selber zu Damit wir die Schnittstellen sauber bauen mussten gute Datengrundlage haben. Dann haben wir es konsolidiert aus allen Systemen, die wir brauchen. Von dort aus haben wir die ganzen Schnittstellen gebaut. Ich sage das auch ein über die Jahre. Idee ist wahrscheinlich schon vor sechs Jahren entstanden, wir eigenen Datenhub wollen. Aber so ein wenig Mitte Zeit und auch mit dieser ganzen Kai-Technologie und was man alles draus ausmachen kann, ist immer mehr entstanden. Das FAPA Connect, das Connect ist eigentlich so wenig Schnittstellen getrieben gewesen. Mittlerweile ist es riesiger Datenhub, wir auch diverse Kai-Use-Cases drauf oben am Laufen haben. Also es ist für uns eine ganz, ganz mächtige Plattform geworden.

Andy: Du hast vorhin gesagt, es sind knapp 30 Leute und du sprichst, wie ein grosses Unternehmen, das das in einer Hochexzellenz exekutiert. Das ist natürlich vorgesehen, wie sie das betreiben und organisatorisch gemacht dass sie das alles auf die Beine stellen All diese Themen, du angesprochen hast, das braucht immer viele Leute, braucht viel Zeit, das ist über die Jahre gewachsen, logisch, aber trotzdem, wie sie das schafft haben, damit sie heute hier sind und unten sind.

Marc Beck: Wir haben mit Fremdpartnern Das erzähle ich auch gerne, die Lernkurve, wir dort durchgemacht haben. Ich war eigentlich auch immer Fan von Fremdpartnern. Klar, Kosten etc. Aber die haben auch einen anderen Blickwinkel in den gebracht. Ich muss jetzt aber auch die Klammer aufmachen. komme immer darauf an, man für Partnern will. Ich

Andy: Ja klar.

Marc Beck: habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte sehr gute Leute. wo es auch Spass gemacht hat. Zu den ersten, die PIM-Aufsetzungen, wir mit fremden Partnern gemacht. habe dann aber über Lauf der Zeit gemerkt, nicht nur in dem KI-Bereich oder dem PIM-Bereich, dass man die internen Kompetenzen aufbauen geht auch voran, erzählt, Content, Produktion und so weiter Dann haben wir überall ein bisschen Spezialwissen. und mittlerweile habe ich ein sehr starkes Team. Wow, sage jetzt nicht nur in Skillsets, ich sage jetzt in KI oder in der Content-Produktion, sondern vor allem auch den Faserplast-Apparat gut kennen. Das ist schon momentan eine Riesenstärke, wir der Faserplast haben.

Andy: Das ist mega spannend, dass Sie das sehen. Und zukünftig, wenn du nach vorne schaust, wenn ihr noch ganz viel entwickelt, ganz viel Potenzial, ich ja auch im März einen Hackathon gemacht, wo wir

Marc Beck: Hm?

Andy: noch viele Anwendungsfälle gesehen haben. Kannst uns mal erklären, wie ist die Idee entstanden und warum Sie das gemacht haben?

Marc Beck: Wir haben eigentlich auch früh das Thema KI Das war auch eine Lehrung, in ich so klassisch zwei Schritte weitergegangen bin. Irgendwann habe gemerkt, muss einen Schritt weitergehen. Und da haben wir so viele KI Use Cases, so klassische überall Potenziale. Und alles haben wir versucht. Wir auch wirklich paar geile Sachen gemacht. Oder wie der Artikeleröffnungsprozess. Der ist absolute Hammer, finde ich jetzt noch.

Andy: Absolut.

Marc Beck: Aber wir haben noch diverse andere Geschichten gemacht, die richtig cool waren. Aber ich habe relativ schnell bemerkt, dass wir uns immer mehr von der Belegschaft entfernen. Alle, die den Zugang zu diesem Wissen oder sich permanent mit diesen Projekten beschäftigen und auch näher am Puls sind, mit externen Leuten, sehen Chancen, die viel nicht den Zugang zu diesem Wissen Darum sind wir einen Schritt zurückgegangen und haben ... auch eine eigene Plattform kreiert, KIK hat sie geheissen, transformieren wir sie gerade, da ich vielleicht nachher darauf zu sprechen, wo sich alle Mitarbeiter eigentlich auf dieser Plattform anmelden und das Thema KI dort behandelt wird. Und dort haben wir auch Umfragen gemacht, wie wollen Sie überhaupt geschult werden, Sie Workshops, online Tutorials, wollen Sie in einer kurzen, längeren, wie wollen Sie, dass wir Praxis-Use-Cases machen? Und da haben wir gemerkt, jeder möchte es anders haben. sind offener, ein sind kritischer. Wir haben zwar überall sehr offene Leute bei der Faserplast Alle sind sich gewöhnt, wir Gas geben und Veränderungen probieren. Die Plattform hat uns geholfen, alle auf dieser Reise mitnehmen Bei uns wissen alle, dass wir das Thema keine sehr ernst genommen, wir wollen es richtig machen. Daraus ist dann auch wieder der Hackathon entstanden. Wir wollten einfach einen Standard-Custom-Workshop machen, wo alle wieder etwas über Kai und dann nach drei Wochen wieder verflossen Wir haben dort zuerst eine Allgemeinschule für alle Mitarbeiter etwas auch, ist wieder möglich, wie kann man bisschen Prompt-Engineering, wie läuft das genau ab. Dann haben wir spezifisch einen für unsere Kreativ-Lüge Dort ging nur die kreativen Tools. Wenn ich es noch einmal herunterbreche, es workflowbasierte Content-Erstellungen. Nicht mehr einfach Bilder generieren, so ein 0815-Chat-Gpedi erstelle ich mir ein Bild. Sondern dort haben wir versucht, workflowbasierte Sachen zu generieren. Das war explizit nur für meine Kreativenleute

Andy: Ich finde es mega bedrohend, wie das machen. Meine Frage steht, wer ist denn der Treiber? Neben dem operationellen Geschäft braucht es auch entsprechende Zeit, sich mit dem Thema auseinandersetzen Ich laget auch nur 24 Stunden und arbeitet auch nicht alles, muss auch etwas freie Zeit haben. Wie schaffen wir das? Wie machen Sie das?

Marc Beck: Ich glaube, ohne diesen unheimlich guten Team, ich bin ein absoluter Teamplayer. Aber glaube, Treiber da drüben ist schon sehr stark ich. Immer mit einer gewissen Vorsicht auch. Ich bin jetzt nicht ein absoluter Kai-Fan, man mit einem Kai macht. Aber ich sehe einfach sehr, sehr viel Potenzial. Aber das Potenzial ist noch in Kombination, dass wir, wie Blöck gesagt, fast zehn Jahre lang aufgeräumt haben. Ich kenne irgendwie jeden Prozess in dieser Firma. Da sehe ich einfach auch sehr viele Chancen, die wir zum Teil auch mühsame Arbeiter eventuell eliminieren Und das hat dann wieder etwas für die Mitarbeitermotivation oder eine Auswirkung darauf. Die Leute sind wieder motiviert. Mittlerweile merke ich natürlich auch, dass Leute immer affiner sind und mit Ideen Ich habe zwei, drei ganz starke Leute bei mir, die mit Sachen reinführen Wir haben einen geilen Flow bei uns. Wir Innovationen, wo wir auf die Schnauze fallen und dann aufstehen. Momentan läuft viel bei uns.

Andy: Ich noch auf die geilen Use-Case zurückkommen, du vorhin erwähnt hast. Du hast vorhin gesagt, dass du alle Prozesse und fast alle Prozesse in der Unternehmung Das ist immer ein grosses Thema, wenn man einen Schritt nach vorne machen man seine Prozesse ja kennen. Was wir vielfach sehen in anderen Unternehmen ist, dass man Prozesse aber man kann die Leute fragen und es gibt zwei unterschiedliche Sichtweise, wie man einen Prozess machen Ist das etwas, das ihr auch sauber dokumentiert habt oder ist es einfach klar, bei euch der Prozess ist, der Prozess aufgesetzt ist und es gibt keine Abweichung? sind dort vorgegangen.

Marc Beck: Und sauber protokolliert oder aufgeschrieben, dokumentiert haben wir es eigentlich nicht. Das ist nämlich noch etwas, das wir bei uns offen haben. Also das ist auch noch eine Thematik, die wir sicher noch verbessern können. Weil ich glaube, ich bin halt immer ein großer Fan, wenn ich also Use Cases mache. Ich fange mir auch an, diese Prozesse immer zu visualisieren. Und wenn du den Prozess mal visualisiert hast, dann fällt es mir viel einfacher, ihn natürlich auch abkürzigen zu sehen. Da haben wir sicher noch Potenzial. Wir haben gewisse Sachen gemacht, vor allem dort, wo wir die Sachen angegriffen haben. es nicht standardmäßig. Das ist zum Teil auch bisschen geschuldet, weil wir die Ressourcen fast nicht zur Verfügung haben. Aber ich finde das unheimlich wichtig. glaube, dort hat die Faserplast selbst noch sehr viel Potenzial. Besser dokumentieren und dann ist es sichtbarer für alle, wo wir Abkürzungen machen Ich persönlich hatte den Vorteil, als ich mit der Faserplast wir kein Warenwirtschaftssystem. Wir 14'000 Artikel und einen Lagerplatz. Das wirklich hardcore die Ausgangslage. Und Blöck sagt, da wussten wo die Ware steht. Aber wenn einer mal krank war, er Pech. Da nichts im System. Ich sage jetzt, warenwirtschaftsmäßig ist das ... war das undenkbar, einen Handelsbetrieb aufzubauen. Es hätte funktioniert, wenn wir schon super Leute hatten. Aber dass wir das von Null auf aufgebaut und digitalisiert haben, einfach sehr viel Know-how entstanden. Ich habe das Know-how sehr viel im Kopf und habe es weitergegeben in diese Abteilungen. Und der nächste Schritt, an wir jetzt dran sind, fortlaufend an alles zu dokumentieren.

Andy: Wie will er das dokumentieren? Macht er das in natürlicher Sprache, wo er eine Lösung hat, er einredet und dann wird hinten durch die Prozesse aufgenommen und dann umgewandelt in ein Format, das man gerne hat und dementsprechend kann man dort noch dran arbeiten? Oder macht er das nur klassisch mit Käschlizzeichnen, was ich mir fast nicht glauben

Marc Beck: Nein, aber ganz ehrlich, müssen uns nach dem Podcast auch mal zusammen hocken, zwei, weil ich bin dort auch noch ein hin und her gerissen. Wir haben klassisch angefangen, mit diesen Sachen zu dokumentieren, so wie du auch früher gelernt hast, mit diesen Flussdiagrammen. Aber ich weiss nicht, wie viele Anleitungen wir in den letzten Jahren geschrieben haben, die dann irgendwann veraltet sind. Also das Thema auch per Videoprozesse aufzunehmen. Ich habe jetzt auch schon zwei, drei Use-Cases gesehen von Grossunternehmen, wo es halt auch Wie machst du einen Maschinenservice? Wie digitalisieren Oder die Maschinen sprechbar machen? Das sind alles Themen, die bei uns noch rumschwirren. Deshalb ist die Zurückhaltung. Wie nehmen wir die Prozesse effizient auf? Möglichst wenig Aufwand, digitalisiert, wo die Leute den Zugriff haben. Also haben wir zwei, drei Ansätze muskriziert. Da ist sicher noch keine abschließende Antwort gefallen, wie wir es zukünftig machen

Andy: Wieso ist es dich so unglaublich relevant, dass diese Prozesse beschrieben sind und dokumentiert?

Marc Beck: Einerseits ist unser Konstrukt sehr komplex geworden. Wir haben Geschäftsbereich. Wir versuchen, alles einheitlich zu machen. Auch unsere sechs, sieben Online-Shops sind hindurch über eine Instanz verbunden. Es früher auch einzelne Shops, wo wir alle konsolidiert haben. Wir haben hindurch alles konsolidiert und schlank aufgestellt. Dennoch haben wir Wenn wir kundorientiert sind, wir überall abweichende Prozesse definiert in den Geschäftsbereichen. irgendwann ist der Kopf, vor allem wenn man innovativ ist und immer wieder neue Geschichten macht, dann geht es wieder vergessen, was man dort gemacht hat, was man sich dort überlegt hat. Ich sage allgemein, in dieser Prozesseoptimierung, wenn ich einen Kritikpunkt an der Faserplast äußern wir sehr viele Sachen optimiert. Aber wir haben auch gewisse Dinge, die wir optimiert haben, schon fast wieder vergessen. Also das Thema Review wirklich integrieren, auch über eine längere Zeit und nicht nach einem halben Jahr quasi wieder ein Workaround machen. Diese Thematiken, die haben wir schon noch. Und die haben wir auch heute noch, wenn ich ganz ehrlich bin. Also darum, das Thema alles sauber, Prozesse quasi aufzubauen, vielleicht eben zu dokumentieren mit möglichst wenig Aufwand. kein Overkill, ist ein grosses Thema, wir uns offen haben.

Andy: Ja, du fährst bei vielen Firmen so an, fährst mit der Chem-Prozess an, nimmt, dass sie zu viel Zeit investiert, sie einfach alles zu dokumentieren. Und du weisst ja, dass es zwei Wochen später wieder abgeändert wird, das muss man sicher auch schauen.

Marc Beck: Genau, ja.

Andy: Das ist sicher ein grosses Thema, das man machen weil glaube, es ist ja Dokumentation an sich von dem Prozess, damit man weiss, wie etwas funktioniert. Und auf der anderen Seite natürlich auch, Je nachdem, wie man aufgestellt ist, die demografische Veränderung, die viele Leute in Pensionen geben, die Wissen mitnehmen, damit man das auch irgendwie nur dokumentieren damit man auch das Risiko am Ende des Tages

Marc Beck: Das Thema Wissen dokumentieren oder digitalisieren ist natürlich auch riesiges Thema. Das FAPA Connect ist auch eines der Use Cases, wo es genau diese Thematik geht. Das Wissen, wir seit 50 Jahren hier drin gesammelt haben, wie können wir das irgendwie verfügbar machen für alle Leute hier drin.

Andy: Ja, sehr wichtig. Du vorhin gesagt, diesen geilen KI-Use-Cases gerne noch 1, 2, 3 hören Das sind wirklich Use-Cases, wirklich absolute Begeisterung ausberuhen.

Marc Beck: Ja, jetzt muss ich mich überlegen, warum sind so

Andy: Hahaha

Marc Beck: richtig die Burner, wir gemacht haben? Der Artikel, ich es vorher schon gesagt, der Artikel

Andy: Ja.

Marc Beck: eröffnet, wirklich unheimlich cool. Wir haben die letzte gerade eine gebaut, die jetzt ausgeholt wird, wo wir eine horizontale Platte, sage ich, dort ist die ganze Digitalisierung, also bei uns kannst du quasi einen Plattenzuschnitt bestellen. Das ist nicht so spektakulär, sage jetzt 08.15, aber wir auch dort gemerkt, dass wir unheimlich schnell die Sachen rausbringen, die Lieferperformance so schnell ist. Dann haben wir dort optimiert, bis wir die ganze Online-Jobstellung direkt auf unsere Platten sehen und dort wird es automatisch geschnitten. Ich sage jetzt auch, ist mittlerweile mit diesen Maschinen, die es heute gibt, mehr oder weniger Standard, aber dort haben wir auch den Verschnitt. von den Platten reduzieren. Wir haben dort sehr viele kleine Sachen optimiert. Was wir jetzt aber neu gemacht haben, auch mit keinem Unterstützung, wir hatten eine externe Resteverwaltung. Immer wenn es den Rest geht, es bei uns ein externes Lager. Das war nicht mit dem RP verbunden. Wenn du eine neue Platte bei uns bestellst, geht es immer zuerst das Restelager. Dann kann ich von irgendeinem Rest den Platten zuschneiden. Wir die Datenbank hart gewackt und haben mit Kai das Restenlager ausgewertet. Wir auch gemerkt, dass unser Restenlager immer leicht grösser obwohl wir es immer wieder abverkaufen. Aber es wächst stetig. Und jetzt haben wir hier ein eigenes Tool gebaut, wo wir anfangen ... die Restplatte live gerade zu verkaufen über den Online-Shop. ich glaube, diese Woche wird das noch live gehen. Ich hoffe, die nächste Woche sicher. Also diese Woche, die nächste Woche, wo wir eigentlich mit keiner Unterstützung die ganze Restplattenverwaltung in Online-Shop transferiert haben. Und aus dieser Idee, das möchte ich noch kurz sagen, die Idee kam auch mit unserem Logistikleiter, mit einem Mitarbeiter aus dem Kreativteam bei uns. Die haben die Problematik mal intern besprochen. Und dann ist eigentlich dort draussen auch der Verkauf noch drin. Wir E-Commerce, wir FAPA Connect, jetzt kommt wieder das FAPA Connect. Wir alle Schnittstellen selber gebaut. Mit keinem Unterstützer können wir das sehr schnell auch mal im Prototyp visualisieren. Dann aber auch gleich die Daten so aufbereiten, wie es unsere Schnittstellen brauchen. Und haben in der kürzesten Zeit eigentlich eine solche Funktion gebaut. Und der coolste Teil eigentlich noch davon ist... dass uns die Nachhaltigkeit sehr wichtig ist. Wir wollen eigentlich keine Reststücke. Wir haben dort sehr attraktive Rabatten. Es geht nicht darum, dass wir wieder etwas verkaufen Sondern dass wir Superstücke, die nachhaltig sind, wieder verkaufen Die Grundidee, das gehe ich noch mal in den Schriftfall, wieder von einem Kunden, weil wir immer wieder für Reststücke angefragt werden. So gab es einen mega coolen Kreislauf, wo wir in kürzester Zeit eine sehr aufwendige, schienende Konfiguration gebaut haben. Wenn man darauf schaut, für uns mittlerweile relativ einfach zu bauen.

Andy: Das ist ein typisches Beispiel, man nicht nur Prozesse zu optimieren und einfach etwas einfacher machen Zeit zu sondern es gibt auch neue Ansätze, wo man sagt, eigentlich neue Wege gehen, anhand von Bedürfnissen von Kunden, etwas besseres zu verkaufen oder neue Angebote zu kreieren, die vorher gar nicht möglich gewesen wären.

Marc Beck: Ja absolut, da würde ich auch sagen, ist eins zu eins wunderbar, immer wieder vom Kunden zu Und jetzt kommt eben auch ein bisschen das, was man dem Kunden eigentlich auch richtig zulassen Weil er bringt eigentlich so viele gute Ideen rein oder Bedürfnisse oder so. Wenn man diese Sachen versteht und die Prozesse intern kennt oder sich zwei, drei Leute miteinander austauschen und dann das Denken mitbringen, dann kann in einer kürzesten Zeit etwas mega Gutes für das Unternehmen entstehen. Aber natürlich primär auch für den Kunden. darum ist das, einen wirklichen, gerade einen Use Case von jetzt dann live stellen

Andy: Ich bin gespannt, wie es dann läuft. Aber kann mir durchaus vorstellen, dass es der einen Seite ein zusätzlicher Nutzen für den Kunden der schneller etwas sieht, er kaufen Auf der anderen Seite ist es auch eine Entlastung für eure Organisation, weil dann nachgefragt wird, dass man es nicht wieder anschauen dokumentieren aufschalten Sondern wird alles automatisiert durchprozessiert. Mit dem Nutzen für beide Seiten, sowohl für als auch für die eigene Organisation. Das ist eigentlich ein richtig guter... Prozesse oder Use-Case, entsprechend auch wertgekehrt für beide Seiten. Ich glaube, ist etwas, das man immer auch schauen Nicht nur gerne einsparen im Sinne von Prozesse, sondern auch wirklich, wo kann ich mehr wertgekehrt. da eröffnen sich dort ganz neue Möglichkeiten. Ihr habt ja auch den KIQ im Einsatz. ist der, der auf eure Daten eigentlich hinweist, wie ich das verstanden habe. Damit der Mitarbeiter suchen die richtige Datei Quellen Hinweis eigentlich hinkommt. Das ist etwas, das

Marc Beck: Hm.

Andy: für alle wahrscheinlich so ganz usus ist das funktioniert ganz normal und wird wahrscheinlich häufig gebraucht. Aber für viele andere Unternehmen sind natürlich überhaupt nicht so weit. Was bringt euch das effektiv?

Marc Beck: Das bringt unheimlich viel. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen eine Kraft. Wir haben es vorher angeschnitten, diese Thematik mit Wissen. Die, die die Faserplast vielleicht nicht kennen, wir haben einen Online-Kanal, wo sehr viel läuft, wir viele E-Mails, haben Telefongespräche, wir ein eigenes Fachzentrum bei uns, wo wir zum Teil unheimlich gute Gespräche führen. bringe ein kleines Beispiel. Top-Gartenbauer mit coolen Projekten, wo es dann hin und her geht, wie man einen Teich baut, mit welcher Technik und so. Es sehr viel Kompetenz und Wissen vorhanden. Wenn die Leute rauslaufen, ist das Wissen wieder irgendwo entweder einem E-Mail-Postfach zu Hause. Es hängt überall, oder in einem Telefongespräch, das dann wieder vergessen wurde, oder im Fachzentrum. Die Frage war, wie wir auf das Superwissen, das wir zum Teil haben, überhaupt zugreifen Das ist die Ausgangsfrage. Und darum haben wir auch den Data Hub, den FAPA Connect, wo wir immer mehr zu diesem Data Hub, zu dieser zentralen Wirt, wie wir diese Daten dort reinbringen. Jetzt haben wir die Produktdaten, die wir pflegen. Wir haben Sachen, die wir von Kunden Wir haben von überall eigentlich, also die wächst permanent. Hier haben wir einen Zugriff, wie man für die Mitarbeiter auf das Wissen zugreifen Wenn ich einen Schritt vorwärts mache, kann man jede E-Mail-Anfrage durchlaufen und automatisch beantworten. Es ist aber auch nicht der Sinn und Zweck, wir nur noch alles machen lassen. Ich bin sehr kritisch, weil so Chatpots angeht. Einen Chatpot könnten wir innerhalb von fünf Minuten live stellen. Aber einfach, die Thematik, auch die Quellenachweise, woher kommt das Wissen wirklich, wo die Kai den Vorschlag hat, das darf nur von unserer Wissensdatabank kommen. Und dort bin ich sehr penibel und weil wir so viele unsere Infrastruktur aufgebaut haben und auch die Datenstrukturen angepasst haben, haben wir es immer im Hintergrund am Laufen. Aber wir haben den Schalter noch nicht umgestellt. Das Ziel ist aber schon im ersten Schritt. Wenn wir den Schalter umstellen, dass wir vielleicht mal anfangen werden, oder nach den Geschäftszeiten, dass wir die Option lassen, dass sie mit unserer Wissensdatenbank chatten können. Voice ist auch noch ein Thema, sogar telefonieren etc. Und dass wir sehr genau überwachen. Ja, vielleicht ein wenig auf deine Frage zurückzukommen. Ein Riesenthema bei uns, dass alle Leute auf unser Wissen Zugriff haben.

Andy: wie gut habt ihr eure Mitarbeiter das gefunden, die mit der Arbeit gearbeitet haben. Es ist eine Erleichterung, wie wir sind Feedbacks der Mitarbeiter, es täglich brauchen.

Marc Beck: Am Anfang hatten wir vor allem Probleme. Vielleicht fange ich an mit den Herausforderungen, Das mittlerweile auch schon fast wieder gelöst, wegen der Geschwindigkeit der ganzen Technologie. Am Anfang hatten wir Probleme mit dem Wissen auf PDFs. wollten wir auch zur Verfügung machen. Ich bringe auch immer ein klassisches Beispiel. Er kann das PDF lesen, aber er versteht nicht, dass es ein Flussdiagramm Dann lest ihr einfach das, was im Flussdiagramm steht. Aber das checkt ihr eigentlich gar nicht. Das sind unsere krassesten Probleme. Dann haben wir zum Teil auch bisschen Fehlanahmen in den Antworten. Und dann ist es auch schnell, wenn es nicht jedes Mal ein Treffer ist bei der Antwort, dann benutzen sie es auf einmal nicht mehr. Wir haben aber eher das andere bewirkt, dass zum Teil die Antworten so gut waren, dass die Mitarbeiter fast verschrocken waren. ausführlich zum Teil noch ein bisschen mehr Informationen gegeben hat, quasi noch eins zu eins die Frage vom Kunden beantwortet hat, sondern noch Zusatznutzen gestiftet hat. Als Assistent oder Begleiter sehr gut angekommen, ist unheimlich hilfreich. Und vielleicht muss ich hier noch mal sagen, sind sechs Geschäftsbereiche, wir zum Teil nicht Leute, überall die absoluten Experten sind in den Geschäftsbereichen.

Andy: Ja klar.

Marc Beck: Aber rein theoretisch mit dem Zugang zu unserem Wissen bist du überall

Andy: Ausgabe 2

Marc Beck: fähig, auch einen, das Gegenüber eine hohe Fachkompetenz hat, auf einem guten Level zu beraten.

Andy: Ja, mega spannend. Wir kommen schon fast gleich zum Schluss, was für mich immer eine sehr wichtige Frage ist an erfolgreiche Unternehmer, wie du einer bist. Ihr habt lange daran gearbeitet, Datenbasis sauber zu machen, zu strukturieren, aufzubereiten, damit ihr, wie jetzt erklärt, oder auch skalierbar macht, und auch mit sehr viel Speed, wenn du in deine Mitbewerberlandschaft schaust. Da wird wahrscheinlich nicht so so unterwegs sein wie du, wahrscheinlich niemand. Ich nehme an, die werden daran abhängen. was dann aufzuholen ist. Das ist ja unglaublich schwer. Was empfiehlst du einem Unternehmen, das heute noch überhaupt nichts gemacht hat, überhaupt marktfähig zu bleiben?

Marc Beck: Ja, diese Frage habe ich schon paar Mal gestellt. Ich bin ganz ehrlich, zum Teil auch in meiner Mitbewerbersituation. Ich schaue manchmal gar nicht fest, rechts und links, ich persönlich. Aber was ich jedem empfehle, ist, dass er mit diesen Daten oder mit dem Aufräumen, vielleicht ist das Aufräumen das beste Wort, oder? Man gehört immer zu Digitalisierung. Einfach Daten aufräumen, ready werden. Wir haben angefangen, niemand darf etwas auf den Desktop speichern. Wir haben gesperrt. Dort fangen sie mit kleinen Sachen an. Ablagen, machen Dateninventuren. Immer wenn es physische Inventur machen wir auch Datenbereinigungsinventuren. Das alte Mist löschen, weg, weg. Dort würde ich sofort irgendwo anfangen. Datenbereinigung. Da würde ich wirklich nicht sagen, jetzt bin ich vielleicht ... Das Thema ist auch bei uns. Wenn wir nicht dranbleiben, bist du irgendwann wieder dort. Ich würde sofort anfangen, mit Datenbereinigungen lesbar zu sich diesen ganzen Sachen zu befassen. Tagging ist auch Riesenthematik, wie man die Dateien richtig taggen kann. Und vor allem Effizienz. Ich bin mittlerweile Auch sehr gut im Lösen, muss ich sagen. Nicht nur im Aufbewahren.

Andy: Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Der Datenpausen muss mal zu gross sein, sondern man es auch leicht in die Luft machen, damit man es zugeben

Marc Beck: Genau.

Andy: Die Kontextfelder werden immer grösser, wo man sie rausnehmen Aber auch dort muss man nicht übertreiben. ist ein richtiger Punkt. Wie siehst du eure Zukunft, wie ihr in drei Jahren arbeiten Niemand hat den Glas gekriegt, aber wenn du nach vorne siehst, was jetzt alles läuft, die Geschwindigkeit der Veränderung in letzten 12-18 Monaten und das gegen Führer projizierst, zwei bis drei Jahre, wie werdet ihr dann arbeiten?

Marc Beck: Das ist eine gute Frage. Wenn ich einfach glaube, was kommt, oder ein Dejubi ist das richtige Wort. Ich kann mich noch erinnern, als der E-Commerce so kam, trauten mich die Leute nie auf ein Mobile-Phone zu zahlen. Wenn ich etwas bestellen ich schon ein paar Jahre her auf den Desktop. Ich mir zu unsicher über das Handy. Mittlerweile ist das Handy gegangen und gegeben. Also quasi auch, irgendwelche Käufe zu die Barriere ist vollkommen weg. Und könnte mir gut vorstellen, das Thema eben so ein mit Agentik, Commerce, wo jetzt alle sagen, nein, nein, der wird niemals für mich einen Kauf machen. Das mache immer noch ich selber. Dass irgendwann in die Thematik wirklich kommt, eben so Agente quasi dann auch Käufe für dich machen. Oder vielleicht eben auch als Themen Preis verhandigen und und und für dich führen. Und Ich glaube, ich jetzt so drei Jahre anhöre, wenn ich jetzt einfach schaue, wie die Entwicklung so rasant vorwärtschritten, könnte ich mir schon vorstellen, dass dann ein bisschen Agentik-Readyness, so ein Riesenthema, dass einfach auch die Infrastruktur ready ist, dass Agente vielleicht auch bei dir kaufen Dass wir vielleicht uns mit diesen Sachen extrem beschäftigen.

Andy: Sie selber der Unternehmung, was heisst das für eure Organisation? Was glaubst wie werden die arbeiten? Im gleichen Rhythmus wie jetzt, einfach logisch stetige Weiterentwicklung und immer während der Adaption an die neuen Umgebungen, hierher kommen.

Marc Beck: Das Thema ist auch etwas kritisches, das ich noch die Runde werfen Nicht nur, was wir alles super gut machen, sondern auch kritische Sachen. Das Thema was man selber baut, die Abhängigkeiten zum Teil. Das geht auch noch vielfach vergessen. Wir sind unheimlich schnell im Sachen Prototypen bauen und es ist cool und auch ums Live bringen mittlerweile. Aber auch der Betrieb dieser ganzen Geschichten. Auch Personen, die das gebaut haben, wissen, wie das geht. Sonst weiss es niemand. Das Thema, man die ganze Infrastruktur oder wenn man Agente gewisse Sachen aufgeben lassen lässt, dass die ganze Organisation dort integriert ist und das bedienen Und auch das Risiko minimieren, auch wenn man Abgänge hat bei den Mitarbeitern. Das ist sicher ein Thema, das sehr anspruchsvoller werden Allgemein in der Organisation kann ich mir sehr gut vorstellen.

Andy: Marc, sind die perfekten Schlussworte. ist nicht immer alles gut und schön, sondern man muss auch dranbleiben und sich Gedanken machen, was

Marc Beck: Bis zum Mal.

Andy: es mit der Organisation macht. Marc, herzlichen Dank für deine Zeit, für die perfekten Einblicke, du uns gegeben hast in einem Unternehmen, das grossartig mit dem Thema Karriere umgeht. Herzlichen Dank. Besser wie mal. Bis bald. Tschüss.

Marc Beck: Danke auch, tschüss, Dagli. Tschüss, Sandi.

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