
HUBER Business AI Podcast· Staffel 1· Folge 39
#39 Copilot oder ChatGPT/Claude? Pascal Brunner-Nikolla räumt auf
Sonntag, 11. Oktober 2026 · 44 min
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Shownotes
Viele Unternehmen haben Microsoft Copilot getestet und sind zum Schluss gekommen, ChatGPT sei besser. Pascal Brunner-Nikolla kennt diesen Ruf aus über 400 Copilot-Projekten. Er erklärt, wie er entstanden ist und wo Copilot heute im Vergleich steht.
Im Gespräch geht es um die Lücke zwischen gefühlter und belegbarer Produktivität. Viele Mitarbeitende fühlen sich mit KI produktiver, nur ein Teil der Unternehmen kann das auch nachweisen. Pascal erklärt, warum gewonnene Zeit im Arbeitsalltag sofort wieder verschwindet und weshalb der Einstieg über den konkreten Arbeitstag einer Rolle besser funktioniert als ein allgemeiner Überblick.
Dazu kommen Use Cases aus seinen Projekten. Ein Agent durchsucht rund 4'000 Vertragselemente zu Garantieleistungen von Produktionslinien, ein weiterer unterstützt die Unternehmenskommunikation. Pascal spricht auch über Datenhaltung in der Schweiz, über Schatten-AI und darüber, warum die Einstellungen vor dem Start geprüft werden sollten.
Zum Gast: Pascal Brunner-Nikolla, Head of Modern Work bei Campana & Schott Schweiz und Microsoft MVP. Jeden Montag erscheint sein Newsletter «Copilot Your Day».
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Gastgeber: Andy Huber. linkedin.com/in/andy-huber-ai-consulting
Takeaways
• Eine Lizenz ist noch keine Nutzung. Wie beim Fitness-Abo im Januar braucht es neue Routinen, damit Copilot im Alltag ankommt.
• Persönliche Produktivität ist noch kein Business Impact. Messbaren Nutzen zeigen vor allem Unternehmen, die ihre Prozesse neu denken.
• Gewonnene Zeit wird sofort wieder absorbiert. Wer sie für wertschöpfende Aufgaben nutzen will, muss das bewusst planen.
• Beim Arbeitstag ansetzen. Wer den Alltag einer Rolle durchgeht und an einzelnen Schritten zeigt, wo Copilot hilft, erreicht die Mitarbeitenden eher.
• Die meisten haben kein Modellproblem. Entscheidend ist, wie KI in den Arbeitsalltag integriert wird.
• Verbote verschieben das Problem. Ohne gutes internes Angebot laden Mitarbeitende Firmendaten in private Tools hoch.
• Vor dem Go-live die Einstellungen prüfen. Ein bis zwei Wochen später starten ist besser, als nachträglich Freigaben korrigieren zu müssen.
Kapitel• Intro
• KI in Pascals Alltag
• Pascal Brunner-Nikolla und Campana & Schott
• Der Weg zum Copilot-Experten
• Am Ball bleiben bei diesem Tempo
• Was Unternehmen von KI erwarten
• Wenn gewonnene Zeit verpufft
• Daten und Organisation als Fundament
• Ist Copilot schlechter als ChatGPT
• Warum das Modell selten das Problem ist
• Fitness-Abo und AI-Fitness
• Use Cases mit Wirkung
• On-prem, Cloud und Migration
• Datenschutz und Datenhaltung in der Schweiz
• Schatten-AI und KI-Richtlinien
• Überforderte IT und Technical Readiness
• Change und Technik im gleichen Team
• Selber machen oder Unterstützung holen
• Wie wir in zwei Jahren arbeiten
• Verabschiedung
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Andy: Herzlich willkommen zur neununddächtigsten Folge des HUBER Business AI Podcast Mein Gast heute ist Pascal Brunnenicola, Head of Modern Work bei Campana und Schott und Microsoft MVP. Seit über drei Jahren beschäftigt er sich fast ausschliesslich mit dem Thema Co-Pilot. In dieser Zeit hat er über 400 Co-Pilot-Projekte umgesetzt. Viele von euch werden ihn von LinkedIn kennen, weil in der Mende sein Co-Pilot Jodei rausgeht. Wir sprechen über den Ruf von Co-Pilot. Viele haben ihn getestet und finden JetGPT, Claude oder auch Gemini besser. Pascal sagt offen, wie dieser Ruf entstanden ist und wo Coopilot heute wirklich steht. Dann geht die Frage, wieso sich viele Leute mit Coop produktiver fühlen, aber nur wenige Unternehmen das belegen können. Pascal vergleicht das mit einem Fitness-Abo, das im Jahr gelöst wird. er damit meint hören wir in der heutigen Folge. Er erklärt uns seine besten Use-Cases mit Coopilot und er erklärt, warum ein Verbot gegen Schatten-AI nicht weiterhilft. Kurz zu mir, falls du zum ersten Mal dabei bist. Ich bin Andi Huber, seit über 25 Jahren im B2B und bevorzugt im Handel zu Hause. Ich begleite den Geschäftsleitungen und Vertriebsteam dabei, KI nutzbringend einzusetzen. Viel Spass und los geht's! Pascal Schön bist du heute in meinem Podcast dabei.
Pascal Brunner-Nikolla: Ja, danke für mal Andy. freue mich, auszusaussen mit dir. Ich schon ganz gespannt, wohin das führt.
Andy: Ich habe auch viele Fragen vorbereitet, weil du einer der grossen Co-Pilot-Spezialisten in der Schweiz Wir wollen natürlich viel von dir Wie immer eine Eröffnungsfrage. Wie hast du die KI in deinem Alltag
Pascal Brunner-Nikolla: Es ist schon ganz viel. Ich glaube, ist schon mal gut, ich so starten Was habe ich heute gemacht? Ich gestern einen Workshop bei einem Kunden. Dort habe ich es genutzt, nachzubereiten. Ich habe diverse ... Einplannte Prompt, wo ich meine E-Mails kategorisiere. einen Chief of Stuff, der mich durch die Meeting-Transkript durchgeht, schaut, welche Aufgaben ich irgendwo versprochen in einem Meeting-Transkript. Und PowerPoint-Präsentation optimieren, Storyline. Ich eigentlich täglich fast 24 Stunden im Co-Authoring-Modus mit Copilot.
Andy: Das mega spannend. Ich vergebe es immer meinen Gästen, was ihr Lieblingstool ist. Ich glaube, das erübrigt sich wahrscheinlich bei dir.
Pascal Brunner-Nikolla: Also im Unternehmenskontext definitiv copilot copilot das Plattformen. Aber ich nutze auch diverse andere Tools. Ich auch Claude selber privat abonniert, mit ich viel damit arbeite. Von daher, ich glaube es ist immer so ein bisschen lustig, auch auf LinkedIn geht immer viel Aber ich glaube es ist wichtig zu unterscheiden, ich im Unternehmenskontext oder bin ich jetzt in meinem privaten Kontext. Von daher würde ich sagen... Copilot, definitiv mein Lieblingstool.
Andy: Pascal, stell dich doch kurz unseren Hörern vor, wer du genau bist und was du machst.
Pascal Brunner-Nikolla: Ja, sehr gerne. Genau mein Name ist Pascal Bruno Nicola. Ich bin Head of Modern Work bei Campana & Schott in der Schweiz. Wir sind ein internationales Management- und Beratungsunternehmen. Und haben eigentlich genau dort den Auftrag oder unsere Mission, unsere Kunden in den bedeutendsten Veränderungen unserer Zeit zu beraten und zu begleiten. Und glaube, KI ist definitiv bedeutende Veränderung unserer Zeit. Und sonst bin ich noch Microsoft MVP. Das heisst... Einer von knapp 3'500 weltweit, die von der Microsoft die Auszeichnung haben, als Community Leader. Das tut ganz viel auf LinkedIn, posten, Newsletter schreiben, auf Konferenzen auftreten. Ich so ein bisschen ein Enthusiast von Copilot und versuche, die Mythen auch aufzuräumen, die häufig umgeschwähert glaube, da haben wir vielleicht heute noch ein, zwei Themen, die wir zusammen aufräumen
Andy: Ich könnte mir fast sagen, wenn man dir folgt, bist der Copilot-Superstar der Schweiz. Es gibt ja nicht viele andere, die auf diesem Level operieren oder die Visibilität haben, du sie heutzutage siehst. Was ich gerne wissen wie es dazu kam. Wie hast du dich entschieden, das Thema interessiert mich und das Copilot-Thema umso mehr? Wie es dazu kam?
Pascal Brunner-Nikolla: Es ist mega lustig, ich glaube ich würde wie ein Schritt vorher nochmal anfangen. 2018 habe ich quasi meine Beratungskarriere gestartet, man so möchte. habe damals ein Ausbildungsprogramm bei der Microsoft machen Es hat Modern Seller geheissen. Und Teil
Andy: Das stimmt.
Pascal Brunner-Nikolla: von diesem Modern Seller Programm war auch Social Selling. Also hey, wie kannst du Social Media Plattformen nutzen, aufmerksam zu machen? Und habe eigentlich basierend auf dem dann so ein bisschen die Leidenschaft mit LinkedIn mache das seit 2008 auch auf LinkedIn. Am Anfang ganz viel über Teams und M365 Einführungen. Und habe eigentlich so Spass daran gefunden, kleines oder kleine Community aufbauen Ich dann 2021 Microsoft MVP geworden, im Bereich Teams. Das heisst, man kann sich nicht selber darauf bewerben, sondern man wird wie... von der Microsoft nominiert und dann muss man sich auch jährlich erneuern. Und dann war 2022. Im November war der Chatgpt Moment Und ein paar Monate später hat die Microsoft mich nachgezogen und gesagt, hey, copilot, ich habe ein UI for AI. Sehr gute Marketing-Slides. Das Produkt hat etwas länger gebraucht. Aber ich ein Gefühl, mega spannend, ich will von vorne mit dabei sein. ja, eigentlich seit über 3 Jahren, ich habe bis aufs Datum geschaut, eigentlich voller Fokus auf Copilot und dementsprechend auch mit allen Ups und Downs.
Andy: Ich stelle immer ein grosses Thema bei der Dynamik, die wir heute haben. Wie bleibst du selber am Ball? Da kommen so viele Releases rein, da kommt man kaum nach, wo sich alles ändert. Microsoft hat sich angekündigt, dass sie wieder einander umbenennen und neue Wege gehen, neue Abrechnungsmethodiken. Das nur ein Beispiel. Das so ein grosses Tempo. Wie hältst du dich daran, dass du nicht den Anschluss verlierst?
Pascal Brunner-Nikolla: Ich glaube, mich zu beruhigen, habe selber sehr Mühe damit. Ich ist die Wahrheit. Ich gleichzeitig sagen, habe den Luxus dafür, ich bezahlt werde oder dass mein Job es tagtäglich damit auseinanderzusetzen und eben probiere, das dann genau auf LinkedIn weiterzugeben. Aber wie du sagst, ist mega Herausforderung, überhaupt am Ball zu bleiben, zu verstehen, welche Änderungen wichtig Ist das nächste beste AI-Model wirklich so gut, dass man wieder alles über den Haufen werfen muss oder nicht? Genau, das versuche ich auch mit Copilot Your Day, den Menschen weiterzugeben, eine Art Filterung zu machen. Ich habe den Anspruch an mich, ich alle wichtigen News verkünde und weitergebe. Aber vielleicht anders formuliert oder vielleicht bisschen dosierter mit Filtern dazwischen oder gar nicht. was das für den Geschäftskontext Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich finde es mega herausfordernd und gleichzeitig brutal spannend.
Andy: Ja, absolut. Auch ich habe meine Agenten, jeden Tag die relevanten News, die mich passend sind, zusammengebracht. Und das wieder so zusammenfasst, dass es für mich verträglich und nützlich ist für mein Business. Ich glaube, ist ein möglicher Weg, man machen Ich folge auch jensten Creators auf TikTok oder auf Insta. Ich finde, das ist ein mega relevanter Kanal, in einem sehr kurzen Zeitframe gewisse Informationen mit aufnehmen kannst, zu verarbeiten. Das andere ist, wenn es etwas länger dauert, schaust du dir ein YouTube-Video von jemandem, der sich mit einem Thema auseinandergesetzt hat und das Zeug durchgetestet hat. Weil, alles selbst durchzutesten, ist alles sehr schwierig. Mir fehlen die Sachen, die ich wirklich finde, das will ich probieren. Das probiere ich auch. Dann sitze ich ein Zeit dran. Das muss man sehr selektiv beurteilen weiss nicht, wie du das auf der anderen Seite
Pascal Brunner-Nikolla: Absolut. Ich auch diverse Vorhaben, die die News zusammenfiltern. Ich habe das grosse Glück, dass ich MVP bin. Ich im direkten Austausch mit der Produktgruppe von Microsoft. heisst, einmal im Monat NDA-Calls, wo wir sehen, was auf der Roadmap was kommt. Wir werden Feedback gefragt, was verlangt der Markt, was ist gut, was ist schlecht. Das hilft schon mal, 1-2 Monate vorauszublicken. Oder man meint zumindest, 1-2 Monate vorauszublicken. auszublicken und ja glaube gleichzeitig wie du sagst ist schon Kunst sich mal dran zu setzen und dann das ein oder das andere selber zu machen und da probiere ich dann das auch wieder mit die Zeit zu nehmen und rauszunehmen wirklich ins Doing zu kommen. Aber eigentlich viel herauszufahren und ich weiss nicht wie es dir dabei geht aber gerade jetzt in einer Beratungsposition Manchmal es auch hart, wie schnell es läuft. hat man vor einem halben Jahr mit einem Kunden etwas definiert und gesagt, das ist der Way to go. Dann ein paar Monate später kommen und sagen, das was wir vor sechs Monaten definiert haben, lasst uns nochmals darüber reden, lasst uns das nochmals geradziehen. Von daher so, mit Microsoft und auch sonst sagt man so ein wenig das Frontier-Mindset, ist glaube schon mega wichtig, dass man einigermassen auch weiss, wie damit umgeht.
Andy: Ja, ist richtig, was du sagst. Es Dinge, die sie vor sechs Monaten noch nicht gedacht haben. Jetzt funktioniert es, weil die Kapazitäten da sind. Auf einen Seite ist vielfach, was beschäftigt die Unternehmen wo sie Herausforderungen wo viele manuelle Arbeiten wo sie viel Zeit investieren in Auswertungen etc. Das ist dort, wo man dieser Seite herkommt und versucht, Lösungen zu entwickeln, die man dieser Seite nicht mehr wird. und das andere ist die Tools, die man heute zur Verfügung hat. die M365 Business hat und die CoPilot-Lizenz, kann man schon relativ viel machen. Das sicher ein Thema, an heute viele Unternehmen nicht klar wissen, was sie damit effektiv machen Einmal ein paar Mails hübsche schreiben, das das Einzige, das man kategorisieren aber das ist nur ein kleiner Prozentsatz von dem, was das wirklich kann. Das ist sicher ein grosses Thema, diskutieren Was mich wundernimmt, ist, wie du die KMU-Landschaft was du anstatt von Kontaktierungen was die Leute auf der anderen Seite Welche Erwartung sie haben und was sie auch stehen
Pascal Brunner-Nikolla: Definitiv, vielleicht als Disclaimer. Ich mehrheitlich in grösseren Unternehmen unterwegs. Meistens 500 oder 1000 Mitarbeiter in grösser. Das heisst, ich bin jetzt nicht mit ein paar mitarbeitenden, grossen Unternehmen häufig im Austausch. Aber ich trotzdem gerne davor berichten. Ich glaube, ist mega divers und so die Schere von ... Wissen und nicht wissen wird immer grösser. Ich glaube, ist sicher einer der Eindrücke. glaube schon, gerade viele hatten das Gefühl, AI oder KI ist ein Wundermittel und löst alle unsere Probleme. Und häufig hat es mehr Probleme gemacht, als es gelöst hat. Und dann realisierte man, vielleicht muss man doch mehr machen, wenn man eine Lizenz kauft und alles wird gut. Und ich glaube, die Diskrepanz von der Managementperspektive, die man anlegen wenn wir jetzt Geld in Lizenzen und Beratungsteinsleistungen investieren, was ist jetzt der Return on Investment? Das war eine der größten Fragen. In drei und Jahren habe über 400 Co-Pilot-Projekte durchgeführt. Dabei war sehr häufig Business Value Analyse ein grosser Teil davon. Ich glaube, die Realität ist, und das versuche ich auch immer, bei zu transportieren, Produktivitätsmessung oder ein Return on Investment auf persönliche Produktivität ist mega schwer in Schweizer Franken auszuweisen. Und ich glaube, ist auch gar nicht so sinnvoll. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich zu überlegen, welchen Impact können wir damit generieren. du jetzt vorgesagt hast, E-Mail schreiben oder E-Mails kategorisieren, solche Sachen. Das ist mega cool aus einer persönlichen Schiene. Aber ich glaube, sehr wenige Unternehmen können wirklich jetzt Business Impact aus einer wertschöpfenden Prozesskette aus auch darlegen. Dort hätte es auch, ich weiss nicht ob es... schon gelesen hast, aber man erkennt, sie hat ja erst kürzlich auch eine neue Studie herausgebracht, wo sie geschrieben hat, 80 % der Befragten haben gesagt, sie fühlen sich produktiver mit KI, aber nur 37 % der Unternehmen konnten belegen. Und davon nur 5 % hatten wirklich einen besseren Ebit, dank KI. Und glaube, ein bisschen diese Diskrepanz von persönlicher Produktivität, dann im zweiten Schritt auf einen Prozess. Produktivität oder Wertschöpfungskette mit einzukommen. Ich glaube, ist die grosse Kunst oder das, was er häufig erwartet wird.
Andy: Das ein spannender Punkt. Das sehe ich vielfach auch genau so, wie du siehst. Vielfach hast du ein Tool eingeführt, das dir hilft, gewisse Aufgaben schneller zu machen oder produktiver zu sein. Aber die Leute haben immer noch gleichen Aufgaben und nicht unbedingt maximale Output und nicht unbedingt einen höheren Nutzen für die Firma. Das heisst, du siehst es nicht einmal an der P und L, weil du Schluss einfach neben den Mitarbeitern noch die Lizenzkosten die du zahlen Das muss man sich überlegen und sagen, man muss die Leute anders verschieben. Wenn man einen Klassischen Verkaufsinnendienst hat und plötzlich entlastet ist, muss man sich überlegen, was man proaktiv machen was für mehr Wert schaffen kann, damit es mehr Umsatz und Rentabilität Das ist ein Punkt, dem viele nicht bewusst sind, dass man automatische Change-Projekte anstösst, sobald man mit dieser Thematik unterwegs ist.
Pascal Brunner-Nikolla: Ich glaube, wirklich häufig vernachlässigt oder unterschätzt wird, ist, dass die Zeit sofort wieder absorbiert Meistens ist so viel Druck auf dem Kessel, dass, selbst wenn du keine zwei Stunden pro Woche für X oder Y du gar nicht in einen Modus reinkommst, dass du dass man zwei Stunden in einen wertschöpfenden Prozess investieren Vielleicht eine Learning, die ich auf jeden Fall sehen und jedem ans Herz legen kann, ist, gerade wenn ein Copilot oder ein KI, ich nicht, Copilot ist, aber ich mache viel Co-Pilot-Projekte, wenn er das einführt, dann ist es cool, ihm einen Überblick zu geben, was Copilot aber das verpufft meistens wieder im hektischen Arbeitsalltag. sich eher Mühe zu machen und zu überlegen, wie sieht jetzt ein Arbeitsalltag, also ein Day in Life von einem Verkaufsinnendienst eben aus und an welchen Schritten kann man in einem ersten Schritt einen Copilot an-docken, der unterstützen und dann vielleicht innerhalb von diesem Day in the Life aufzeigen, wie Copilot Unterstützung bietet. Dann hast meistens bei den Mitarbeitenden so einen ersten Aha-Moment, wo sie verstehen, ja vielleicht Ich mir trotzdem mal 30 Minuten Zeit nehmen, mich auseinanderzusetzen. Und dann auch aus der McKinsey-Studie herausgekommen ist auch, dass die 37%, die sehr stark sind oder ausweisen dass KI einen positiven Business Impact hatten, auch die waren, die Prozesse neu gedacht haben und nicht einfach KI oben drauftatscht. Ich glaube, das nimmst sicherlich auch wahr. Alle schreien nach KI. Ganz häufig ist KI aber nicht die Lösung für das Problem.
Andy: Absolut. Aber bei vielen Firmen läuft es. Du merkst, dass kein Problem umlöst. Es ist nicht Problem woanders. Klar, den Prozessen, die nicht dokumentiert sind, den Daten, sei es das Produktkundendaten, die schon lange nicht mehr überarbeitet wurden, und man schlussendlich ein aufräum Projekt bevor man loslegen Wie kommt das vor?
Pascal Brunner-Nikolla: Ich habe jetzt Glück, dass ich vielen Kunden schon länger mit dabei sein Das heisst, dort begleite ich jetzt schon zwei Jahre oder so auf dieser KI-Reise. Aber bei neuen Kunden ist das schon auch die Realität. Wir sprechen auch von einer AI-Powered Organisation und dort ist schon das Fundament, das wenn du dein KI-Haus aufbauen eben genau nicht nur Daten ready zu haben. sondern auch, dass du die Organisation darauf vorbereitest, dass du auch die richtigen Entscheidungsgefässt dass du irgendwie einen, wir machen häufig einen Agent Factory Ansatz, dass du irgendwie sinnvoll auch skalieren kannst in einer Organisation. Und ich würde sagen, neun von zehn Organisationen haben das nicht oder noch nicht. Und viele wissen es mittlerweile, dass es das braucht oder dass das gut wäre. Aber ganz viel Sie wissen auch gar nicht wirklich, wie sie das angehen Sie wissen einfach, dass sie müde aber keine Ahnung wie. Dann dürfen wir dort mit beraten.
Andy: ein grosses Thema, das man immer wieder hört, wenn ich mit Unternehmen rede. Dann hört man, dass Microsoft copilot wird. Ich mal probiert, ich nicht happy und ich gelohnt und je gpt, habe alles viel besser. Was ist effektiv daran und wieso ist der Ruf so, wie man jetzt vielfach gehört?
Pascal Brunner-Nikolla: Ich glaube der Ruf ist so, weil es einfach sehr lange so war. glaube, da man auch nichts schönreden. Die Marketingslides waren brillant von Microsoft.
Andy: Alles Gute!
Pascal Brunner-Nikolla: Das Produkt noch nicht. Ich glaube, ganz grundsätzlich häufig, und es war in der Vergangenheit auch schon so, wo die Powerplattform eingeführt worden ist vor knapp 8 oder 10 Jahren, ich weiss nicht genau. war auch die Vision da und das Produkt ist über 2 Jahre oder so. und es ist wirklich auch brauchbar geworden. Dementsprechend würde ich schon sagen, ist wirklich der Mythos im Markt da, weil es einfach sehr lange so war. Ich würde behaupten, ist wirklich auf Augenhöhe. Plus noch ein mega cooler Zusatz und das ist WorkIQ. Und WorkIQ ist eigentlich so Art Intelligenz-Layer, die wie versteht, welche Dokument hast du auf deinem Sharepoint oder in Teams, arbeitet mit wem zusammen. Du hast eine Art Kontext, die mit Copilot mitkommt und dadurch hast du häufig bessere oder genauere Antworten. Ich war gerade am Dienstag mega fasziniert, als ich das Internet uns teilt habe. Ich habe mich für den Workshop von gestern vorbereitet. Ich dort die Fragen rein getan. ist Copilot zurückgekommen und hat gesagt, hey, das sieht mega cool aus. Das ist eigentlich genau ein ähnlicher Ansatz, du beim Kund X auch schon gemacht hast. Vielleicht kannst auch von dort aus noch einmal etwas nehmen. Also es wie Verbindung geschaffen, hey, beim Kund X habe ich die Agent Factory schon einmal eingeführt. Der andere Kunde hat das auch angefragt. Dass man von dort aus auch in diesem Kontext verstanden hat, hey, das könnte vielleicht hilfreich sein. Und ja, war jetzt eine sehr lange Antwort auf deine Frage, aber... Ich glaube, war definitiv so heute, aber nicht mehr.
Andy: Ich arbeite mit vielen Modellen, sprich Oberflächen, wie z.B. der Copilot, der ich im Geschäftsumfeld viel brauche, auch wegen des Compliance-Thema auf der einen Seite und weil er Zugriff auf alle unsere Dokumente Das macht es viel einfacher. Du siehst in den letzten zwölf Monaten, wie sich die weiterentwickelten. Die anderen entwickeln sich aber immer weiter. Aber wenn man den Copilot korrekt einsetzt, hat er schon viel größere Nutzen als wenn man nicht braucht. Das ist etwas, wenn man wie viele vergessen kann, man sagt, ist noch nicht ganz gut da oder dort. Aber am des Tages, wenn ich es richtig einsetze und nur schon einen kleinen Bruchteil davon richtig einsetze, kann ich eine maximale Produktivität steigen. Das ist etwas, das man nicht unterschätzen Das Tempo der Veränderung, wie du vorhin gesagt hast, ist unglaublich hoch und gross.
Pascal Brunner-Nikolla: Das ist das, was ich manchmal auf LinkedIn und Co. fast schade finde. Ich glaube, 90 % der haben kein Modellproblem. Die brauchen nicht nochmals den neuesten besten GBT 6.1 oder Opus 5.5 oder was auch immer. Die werden eigentlich auch bedient mit Opus 5 oder GBT 5 oder was auch immer. glaube, geht es viel mehr darum, wie man in den Arbeitsalltag integrieren Ich glaube, ist viel, viel die grössere Challenge, diese Veränderung bei einem selber voranzutreiben und dann gerade noch auf einer Organisation erfolgreich zu skalieren. weiss nicht, wenn man zurückguckt, wie lange man braucht, Arbeitsalltag wirklich zu ändern. Dass es wirklich ein Habit geworden ist und nicht einfach nur ...
Andy: Wenn du dich damit auseinandergesetzt hast, ist es flüssend zu immer mehr Das sieht man überall. Du musst dich damit beschäftigen, musst dir Zeit nehmen, aufzusetzen, brauchen, Fehler zu machen, anzupassen, weiterzuentwickeln. Dann kommst du ins Thema. Das ist halt wie bei allem. Ich sage immer auch Wenn man sieht, wie viele Unternehmen MS Teams haben oder richtig einsetzen, also richtig richtig einsetzen, was die volle Power von MS Teams ausnutzt, ich meine, das ist immer noch ein kleiner Teil. Und das mit AI nicht viel anders. Es gibt viele, die brauchen die Grundfunktionalitäten, aber wirklich grosse umwälzige Unternehmung dank dem Tool, du heute hast, das ist aus meiner Sicht noch relativ gering. Es gibt Ausnahmen, selbstverständlich, aber am Schluss ist es immer eine Frage der Adoption der Mitarbeiter.
Pascal Brunner-Nikolla: Ja definitiv. Ich vergleiche es immer mega gerne. Mit dem Januar kommen ganz viele Leute und sagen, dass sie mehr Sport und dann kaufen sie das Fitness-Abo. Und gewisse gehen einmal, gewisse gar nicht. Gewisse vielleicht zwei Monate. Aber sehr wenige bauen wirklich neue Routinen auf und nutzen das Gym-Abo. Ich habe bei mir auf der Webseite auch den Claim, Access isnt Fitness. Also ich glaube... Co-Pied Lizenz H ist das eine, das ist dein Fitness-Abo. Und jetzt musst du quasi deine AI-Fitness aufbauen. Ich glaube, ist viel der härte Teil, dass man das auch erfolgreich schafft.
Andy: Wenn du beratest, ich berate, viele Unternehmen haben schon ganz vieles gesehen in letzten Monaten und Jahren. Was sind für dich die Ausgaben, die du sagst, haben einen großen Impact? Das ist ein Use case man gut erklären und für jeden nachvollziehbar ist.
Pascal Brunner-Nikolla: Ich glaube, immer wieder so Momente, ganz grundsätzlich von Copilot, wo man gemerkt hat, dass endlich geht oder endlich ist das, was es jetzt auch verspricht. Für mich war es zum einen der Momente, wo Copilot Co-Work rausgekommen ist. Die, die viel mit Cloud arbeiten, kennen Co-Work ohnehin. eigentlich Copy-Paste. Es ist auch zusammen mit Entropic entstanden. im Co-Pilot-Kontext. Für mich ist das auf Personal Productivity Level eigentlich das, was uns vor drei Jahren versprochen worden ist. Ich kann endlich diese Sachen machen, abgeben und es macht wirklich etwas für mich und es ist nicht nur so, Fragen, Antworten. Dann gibt es natürlich ganz viele Agenten-Use-Cases, die mega cool sind. Wir zum Beispiel für einen Kunden einen Agent gebaut, für Vertragsvergleich. Die hatten Produktionslinien. und hatten auf der Produktionslinie unterschiedliche Garanteileistungen. Jetzt stellt man immer wieder die Frage, ob man eine Produktionslinie abschalten oder ob man garantiepflichtig Vorher die Mitarbeiter knapp 4'000 Vertragselemente durchsuchen oder überprüfen. Das konnten wir relativ effizient mit einem KI-Agent abbilden. Oder wir haben auch für... Unternehmenskommunikationen, Agentenbaut, die sie unterstützt in der ganzen Kommunikationsmassnahme und Formulierungen aus einer CorpCom Sicht. Eigentlich auch mega easy und man kann sagen, gut, ich auch mit Copilot ganz grundsätzlich machen. Aber ich wenn du noch einmal so ein, zwei Schritte zusätzlich machst und vielleicht auch so eine Art Donalität reibringst, irgendwie mitgibst, wie du es gendern, was sind deine Grundsatzwerte, Haltungen, dann... Du auch dort einen mega coolen Impact, die Kommunikationskampagne viel schneller durchzuführen. Das sind jetzt zwei Use Cases, wir noch ganz viel weiter gemacht haben. Ich glaube, ein cooles Element, das noch unterschätzt wird, ist die Konnektivität zwischen den verschiedenen Applikationen. Gerade in den Organisationen hast du ja häufig, und das auch gut, nicht alles auf M365, sondern du vielleicht noch ServiceNow, vielleicht noch Jira oder Confluence. Dort gibt wieder über die Copilot-Konnektoren Zugang von Wissen, die man mit anderen Leuten verfügbar macht in Copilot. Das sind eigentlich kleine Hälfer, die kann natürlich auch entsprechend gross werden, wenn man vielleicht auch direkt Änderungen machen im Trittsystem. Wo man dann das UI für AI, also iBED, in Oberfläche für deine KI hast die mega gewinnbringend sind.
Andy: Einer der Usages, die ich immer sehr wertvoll finde, ist, du auf all deine Dokumente Zugriff hast, wenn du ein Projekt hast oder mit Kunden interagierst. Du jederzeit sagen, solltest aus den letzten zwölf Monaten mal kurz vorbereitet ein Sheet machen, damit wenn du den Termin mit Kunden hast, einfach updated bist. Du solltest anhand des neuen Teams-Transkripts, den ich mit dem Kunden Bitte schauen, ob das funktioniert mit dem Vertrag, wir mit ihnen gemacht haben. Du mir die Punkte aussuchen, die nicht übereinstimmen. Das einfache Use-Cases, die aber auch Grundlage bereit sein damit du auf SharePoint zuweisen auch alles klar ist, was geht und was nicht. Viele Unternehmen möchten das grundsätzlich machen, aber sie haben noch vieles noch on-prem, nicht alles in der Cloud. irgendwelche Konnektorenbauungen, irgendwelche Workarounds, zugreifen oder sie müssen eben Migrationen dementsprechend machen. Ist das etwas, was aus deiner Sicht viel vorkommt und wie gehen Sie das Thema an, wenn das effektiv der Fall ist?
Pascal Brunner-Nikolla: Ein mega wichtiger Punkt und es kommt immer noch viel vor. Mittlerweile sind schon viele Kunden so weit, dass sie den Schritt gemacht haben. Es jetzt Frage, ob sie es auch gut gemacht haben, aber zumindest Daten sind da. Es natürlich auch immer eine grosse Angst vor Oversharing und diesen Themen. Ich meine, ist ein Thema, ich seit 2018, als ich mit der Microsoft-Welt anplädieren wollte. Wenn ich sehr viel davon geredet habe, ob ich in die Cloud gehen oder noch on-prem bleiben dann das eher eine Schatten-IT. Ich glaube, die Realität ist unabhängig, ob man will oder nicht. Organisationen, On-Prems sind jetzt mal ausgeklammert von denen, regulatorische Vorschriften haben und so weiter und so fort. Von den anderen 80 Prozent, die es können und auch dürfen. Ich glaube, kommen nicht herum, dass sie es machen. Je länger man wartet, desto schwieriger oder mühsamer wird es. Von daher haben wir immer wieder Migrationsvorhaben, wo man sagt, okay, jetzt machen wir das einmal. Es ist auch mühsam, aber es ist trotzdem gut, wenn der neue Keller nicht unnötig voll ist. Dann bereinigt man das.
Andy: wir Thema sind, ist vielfach, dass sagt, der Server selbst im Haus drinsteht, das Datenschutzthema. Wie gehen Sie mit dieser Thematik in einem Microsoft-Kontext?
Pascal Brunner-Nikolla: Also zum einen gehört immer dazu, gute Abklärung zu machen. Es gibt mittlerweile ganz coole Möglichkeiten. Microsoft hat Switzerland North, also hat auch zwei Rechenzentren in der Schweiz. Das heisst, kann die Datenhaltung auch der Schweiz gewährleisten. Man kann mit Microsoft-Lizenzen auch zusätzliche Sicherheitsfeatures einbauen. wo man sicherstellen könnte theoretisch sogar eigenen Schlüssel definieren, man eine End-zu-End-Verschlüsselung wo dann der Microsoft oder die Microsoft selber auch Schlüssel nicht kennt. Also dorthin gibt es diverse Sicherheitsmassnahmen, zu dem auch entgegenwirken. Ich aber schon sagen, es gehört einfach eine seriöse Abklärung dazu, das auch nochmals zu prüfen, mit dem Kunden auch Risiken aufzuzeigen. Ich glaube gleichzeitig... haben wir auch enorm grosse Risikoanhängigkeit, wenn man on-prem bleibt. Das ist auch mit Ressourcen, Risiken und Gefahren verbunden. Und da ist dann auch ein bisschen das Abschätzen, wo ich Fokus setzen und was vielleicht auch nicht möglich Du hast vorhin gesagt, die Copilot funktioniert nur so gut, wie die Anteile verfügbar sind. Sind wir ehrlich die, die... und Copilot oder ein anderes Tool zur Verfügung stellen, dann die Mitarbeiter manuell Dokumente auf die JGBT oder Cloud. Vor acht Jahren hatten wir eine Schatten-IT, heute haben wir Schatten-AI. Das ist das gleiche. Einfach verbieten und nichts machen ist nicht die Lösung. Man muss einfach gute Möglichkeit bieten und dann hat man auch Kontrolle über seine Daten.
Andy: Das ist wichtiger Punkt. ist etwas, wir in unseren Diskussionen Thema Schatten-AI. Es gibt Unternehmen, die klar gesagt, dass sie die Nutzung von künstlicher Intelligenz verbieten, Der Mitarbeiter ist wie Wasser, er braucht den geringsten Weg vom Widerstand. Er nimmt das Handy vor und lässt etwas auf, macht ein Foto und prozessiert. Das ein relativ heickles Thema Es ist unkontrollierbar. Die Daten fliessen dann irgendwo ab. Ehrlich gesagt ist das meiste Unternehmer nicht bewusst. Letztlich hatten wir eine Roundtable. Wir fragten, wer überhaupt KI-Guidelines Zwei von zehn haben Hand aufgekippt. Wir fragten, wer von den zwei berücksichtigt das bis hin täglichen Arbeit. Da nur eine Hand oben. Man sieht, dass ein Reglement an sich nicht heissen dass man das auch umsetzt. Wichtig ist einfach auch Wenn man eine Option hat und die Leute sensibilisieren, damit sie wissen, was es bedeutet, wenn man eine Gratis- oder Businesslizenz von Claude oder JetGBT seine Kundendaten verarbeiten weil man ein hübsches Diagramm machen Das ist vielen nicht bewusst, da muss man schon aufpassen.
Pascal Brunner-Nikolla: Ja definitiv. Und Security klingt dann immer so böse. Aber eigentlich, also erstens würde ich behaupten, 80-90 % der Mitarbeiter machen das gar nicht böswillig. Sondern einfach, weil sie es nicht besser wissen oder weil sie anderen Weg gerade haben zum Workload-Stangen oder was auch immer. Dort ist der Claim, den wir oft nennen, Security Enables Business. Durch gute Sicherheit kannst du dein Business sehr klar enablen. Viele wissen das nicht. Die SPM for AI ist ein Sicherheitsfeature von Microsoft. Du z.B. auch einschränken, dass du mit Copy and Paste keine Informationen auf JGBT oder Cloud aufladen Das heisst, du musst nicht unbedingt Domäne blockieren, sondern du kannst einfach eine technische Hürde einbauen, dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin in dem Moment realisiert hat, stimmt, das sollte ich nicht machen, aber ich ja noch Copilot oder was auch immer. Weil auch dort, ich meine, ich Vorabfrage, ich glaube viele sind auch einfach aus der privaten Nutzung, JGBT und Claude gewinnt, das heisst, fühlt sich natürlich an, so ein Tool auch im Unternehmenskontext zu nutzen und dort immer wieder so ein Hint zu haben und gleichzeitig... das Unternehmenswissen zu sichern, ist, glaube ich, gar nicht so blöd.
Andy: Wie siehst du mit dem Thema, dass viele IT-Abteilungen oder Teams überfordert sind mit den Einstellungen, die sie machen müssen oder vorbereiten damit die CodePilot korrekt eingesetzt wird? Logischerweise sind noch Häcken setzen nicht erledigt. Auf einen Seite gibt Microsoft immer neue Tools zur Hand, die Kontrollen und die Einstellungen sauber zu machen. Im Discovery hast im Notfalleinsicht die Promt der Mitarbeiter. Es ganz viele unterschiedliche Themen, die ich auch sehe und glaube, dass viele schlichtweg überfordert sind mit dieser ganzen Thematik, wie sie damit umgehen
Pascal Brunner-Nikolla: Absolut. glaube, schlussendlich rechtfertig, ihr häufig einen Beratungsdienstleistung von dir oder von uns
Andy: Absolut.
Pascal Brunner-Nikolla: Man muss auch nicht immer alles selber machen. Zum einen ist auf learn.merckstaff.com auch sehr viel dokumentiert. Man kann selber nachlesen. Aber ich bin absolut der, dass wir bei jedem neuen Kunden, bei wir Copilot starten, empfehlen, dass wir gemeinsam einen Technical Readiness machen. Und wir gehen zusammen über die Einstellungen, wir haben diverse Checklisten, von denen man selber durchgehen Es gibt gewisse Sachen, die man haben andere, die hier voll sind. Ich glaube, es lohnt sich einfach, im Nachhinein den rauszufinden. Aber wir haben trotzdem alle SharePoint-Bibliotheken an alle Mitarbeitenden einfach so geteilt. Einstellungen nicht gemacht, die ich eigentlich gerne hätte. Das ist im Nachhinein immer etwas blöder. Lieber diese Zeit nehmen, lieber noch mal eine Woche oder zwei länger warten, damit man Copilot live dafür geht. Wissen, wir haben die richtigen Sicherheitsmassnahmen zumindest überprüft und Einstellungen überprüft.
Andy: ist das etwas, das ich klar spüre. Wenn man ein Modell wie Palantir oder Anthropic sagt, wir haben Forward Deployment Engineers, die den Unternehmen helfen, Daten ready zu richtige Labeling zu haben, die Einstellungen sauber machen, die Adoption auf den Weg nehmen, ist das etwas, das ich spüre, das immer mehr Rollen braucht in Unternehmen, die Unterstützung anbieten. Wie siehst du das?
Pascal Brunner-Nikolla: Ja definitiv, also würde ich auch immer empfehlen, wir haben eigentlich, auch wenn wir in Projekte gehen, sehr häufig so ein Mixed Team. Wir haben jemanden, der sich sehr stark Change und Adoption kümmert, der sehr stark die methodische Brille aufhält. Wir haben auch immer jemanden dabei, der die technische Brille aufhält, der auch, ich würde jetzt mal sagen... Vor ein Jahren mussten wir darum kämpfen, dass Organisationen bereits Geld zu investieren in Change Management Heutzutage mit KI sind viele bereit, das Geld zu investieren. Das Gleiche auch mit der technischen Readiness oder mit Unterstützung, dass das Fundament sauber steht. mussten wir Anfang auch noch mehr argumentieren und mitgeben, es wäre wirklich gut, nicht, dass wir mehr Umsatz machen sondern dass ihr ein gutes Fundament habt und es wird vom Markt sehr stark akzeptiert. Ich nicht, wie du das wahrnimmst oder wie ihr das erlebt, aber ich finde es wichtig.
Andy: Viele versuchen, selbst zu machen. Sie finden, sie kein Next-Entertainment sie machen es selbst. Aber mit der Zeit dass schwieriger ist, man erwartet, dass viel Zeit investiert, aufs Leben zu zu was man überhaupt Und der anderen Seite sage es wäre besser, ich jemanden hole, der die richtigen Fragen stellt und mir schnell auf die richtigen Antworten kommt. Dann sind wir einerseits schneller. Dementsprechend können wir das Unternehmen mehr profitieren, damit wir morgen starten haben viele schon gelernt, in letzten 12-18 Monaten, v.a. bei den Unternehmen, die sich damit auseinandergesetzt haben. Die Kurven, du sagst, du machst das selbst und holst den gleichen nächsten. Es heisst, dass mit Codex seine Designingen sehr reich schreiben Dann die Aktien runtergefallen. Jeder hatte er bräuchte keine grossen Anbieten mehr. Am Ende des Tages kamen alle zurück, weil fanden, dass man viel mehr aufwände Zeit und Kosten
Pascal Brunner-Nikolla: bin mega bei dir. Es ist auch eine Reise. Ich verstehe es auch, dass man das Wissen intern haben verstehe es auch, dass nicht jedes Unternehmen das Geld hat, sich Beratungsdienstleistungen zu gönnen oder zu investieren. Aber ich glaube schon, die Experten... Experten machen ja nichts anderes als ganzen Tag das. Das heisst ja nicht, dass einen externen Berater mit dazu nimmst, dass du deine Leute anbohrst. Sehr häufig machen wir das auch, dass wir die Einstellungen und Koden zusammen mit dem Konto durchgehen und dadurch auch eine Art Wissenstransfer stattfindet. Aber ich trotzdem schneller, wenn ich jemanden Tag einlesen und dann vielleicht noch etwas vergessen oder übersehen habe.
Andy: Absolut. Wir haben vielfach bei der Diskussion mit den Kunden auf Geschätsleitungs-Ebene ein Gegengewicht gebraucht, aufzeigt, wo die Herausforderungen Wir letztes Jahr wieder einen Case, wo das Digitalteam immer wieder etwas aufgelaufen ist, wo es das Datenthema ging, wo die Geschäftsleitung fand, nicht so relevant, das nicht so berühmt, behandeln. Wir wollten aber doch einen Copilot einsetzen und wir sagten, ohne den einen kann man nur anderes schwierig machen bzw. in der Power, man Man muss sich überlegen, was die nächsten Steps Es kann spannend sein, man aussen ein Feedback bekommt und gespiegelt wird. Der kann auch beschleunigen und Investitionen frei machen. Es gut, dass verstanden dass wir unsere Versäumnisse von den letzten Jahren aufhalten, damit wir den Anschluss nicht verpassen. Das kommt immer wieder vor, dass es unbequeme Wahrheit ist. Aber lieber jetzt. Als ich Jahre alt bin, wird es brutal viel härter.
Pascal Brunner-Nikolla: Ja, 200 Prozent.
Andy: Wenn man noch etwas nach schaut, wie man in zwei Jahren arbeiten Vorher nicht mehr gesagt, drei bis fünf Jahren, aber das so weit weg. Das definitiv zu weit weg mit dem Speed, wir unterwegs sind. Was glaubst du, wie du in zwei Jahren arbeiten und wie wir in zwei Jahren arbeiten
Pascal Brunner-Nikolla: Er wollte sagen, zwei Jahre ist weit voraus. bin froh, wenn ich die nächsten
Andy: Ja.
Pascal Brunner-Nikolla: zwei Monate weiss. Es ist mega schwer abzuschätzen. Wie wir vorhin schon gesagt hatten, schon nur wenn man die letzten sechs oder zwölf Monate zurückguckt, was alles möglich ist. Ich glaube schon sehr stark, dass es... vereinfacht wird aus einer mentalen Last. Dass man hoffentlich... in der Schweizer Organisation immer mehr die Prozess-AI-Kette hineinkommen, damit man auch echte Business Value generieren damit wir auch mit gewissen gesellschaftlichen Herausforderungen entgegenwirken damit man dort betriebssicher bleibt. Wenn ich jetzt auf meinen persönlichen Arbeitstag schaue, glaube ich schon sehr stark, dass ich mich vermutlich nur noch der Co-Pilot-App bewegen und von dort aus dann eigentlich Ganze steuern kann. dort aus dann zu meinen Informationen kommen, mit meinen Mitarbeitenden zusammenarbeiten Das auch die Ankündigung vom 25. September. Mit dem Renaming kommt ja auch dazu, dass man zukünftig direkt in Copilot, at-Mansion machen kann und solche Sachen. Ich glaube, werden immer weniger Tools haben, hoffentlich. Und es wird immer mehr verbunden sein. Aber wahrscheinlich kommt es ganz anders.
Andy: Ich bin gespannt, was passiert. Pascal, herzlichen Dank für deine Zeit, für deinen Einblick. Ich selbstverständlich auch in den Show Notes verlinken. Wenn Sie sich für Copilot interessieren, jeden Montagmorgen Copilot You Day. Wir immer updateen, was genau im Thema Copilot Herzlichen Dank.
Pascal Brunner-Nikolla: Danke dir.
Andy: Tschüss!
Pascal Brunner-Nikolla: Ciao!