Im Krisenmodus· Folge 151

Zensur oder Schutz? Wie frei ist Journalismus wirklich?

Mittwoch, 20. Mai 2026 · 32 min

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Shownotes

Die Pressefreiheit im Einsatz: Was ist legitime Sicherheit – und was unzulässige Einschränkung? Jan Jessen (nrz.de/autoren/jan-jessen), Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe, spricht in dieser Folge von „Im Krisenmodus“ mit den Fotoreportern Reto Klar und André Hirtz über Zensur im Alltag, Verantwortungsfragen am Auslöser und die leisen Töne aus Kriegsgebieten. Anlass der Folge: Jans Auszeichnung mit dem Pressefreiheitspreis 2026. Die Episode ordnet ein, wo Grenzen nötig sind – und wo Öffentlichkeit behindert wird.

Gäste:
Reto Klar (funkefotovideo.de/team/reto-klar) (Fotograf/FUNKE)
André Hirtz (funkefotovideo.de/team/andre-hirtz) (Fotojournalist/FUNKE)

🧭 Kapitelübersicht
1 | Teaser: Zensur im Alltag
Kherson‑Einstieg mit abgeklebten PRESS‑Patches und kurzer Reto‑Passage („Bild kaputt gemacht“) – Pressefreiheit als tägliche Reibung.
2 | Was bedeutet Pressefreiheit?
Praxis statt Paragrafen: Retos Definition aus dem Einsatz, Andrés Pluralität und Haltung – plus Jans Einordnung.
3 | Deutschland: Soft Censorship
Reto über das Berlin‑Beispiel (Wegdrängen, Abschirmen) und Jans Erfahrungen mit Pressestellen, Bildkontrolle und Grenzen.
4 | Front: Sicherheit vs. Einschränkung
André über Akkreditierungen, OPSEC (Operationssicherheit) und Standort‑Risiken; Jan zu Bildprüfungen in der Ukraine und geführten IDF‑Touren (kein unabhängiger Zugang).
5 | Was zeigen wir – und was lassen wir?
André über Verantwortung am Auslöser („Was zeige ich nicht?“), Andeutung statt Schock; Jans Ethik‑Linien für Print und Audio.
6 | Fakten vs. Fakes
Jans Tel‑Aviv‑Beispiel: KI‑Bilder, Deepfakes, Desinformation – und wie Verifikation und Transparenz Vertrauen sichern.
7 | Warum wir rausfahren & die leisen Töne
Reto über Sinn und Antrieb; Andrés emotionaler Moment (Seniorenzentrum Ukraine); kurzer Blick auf Afghanistan; Jans Fazit mit Appell.

🎧 Hör-Empfehlungen
Die Leopardin, der Krieg und die Tierretter von Charkiw (morgenpost.de/podcast/article411655219/die-leo…)
Libanon am Limit: Krieg, Flucht und bröckelnde Waffenruhe - Hilfe aus NRW (morgenpost.de/podcast/article411904021/libanon…)
Flutkatastrophe in Afghanistan: Eine vergessene Tragödie (morgenpost.de/podcast/article406857258/flutkat…)
Erdbeben in Afghanistan - Überleben ohne Hilfe (morgenpost.de/podcast/article409960456/erdbebe…)

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Als wir das letzte Mal in der Ukraine waren, im Februar, da haben wir eine sehr, sehr merkwürdige Situation erlebt. Da mussten wir zum ersten Mal unsere Presseschilder, die wir auf unseren Schutzwesten haben, abkleben. Und zwar deshalb, weil wir nach Kherson reingefahren sind, eine Stadt im Süden der Ukraine und uns beschieden wurde.

Klebt das bitte ab, überklebt das mit Panzertape, diese Presseschilder, weil ihr dann eben nicht als Journalisten erkenntlich seid auf den ersten Blick. Und zwar deswegen, weil die Russen gezielt Jagd auf Journalistinnen und Journalisten machen mittlerweile. Und wie gesagt, das war eine sehr merkwürdige Situation und das war auch so ein Moment, wo man gemerkt hat, Pressefreiheit im Krieg, das ist etwas sehr, sehr Relatives.

Und Pressefreiheit steht immer mehr unter Druck, immer mehr unter Beschuss, nicht nur in Kriegen, sondern auch in Deutschland selbst. Was ist Pressefreiheit eigentlich? Warum brauchen wir Pressefreiheit? Und wie sieht das eigentlich aus im Alltag in Deutschland? Wie sieht das aus im Krieg? Und vor allem wollen wir auch darüber sprechen, welche Verantwortung Presse eigentlich hat.

Pressefreiheit ist natürlich keine Einbahnstraße, sondern geht auch mit viel Verantwortung einher und genau darüber wollen wir heute reden. Du hast es ganz häufig, dass einfach sozusagen dir dein Bild kaputt gemacht wird, dass man halt einfach nicht mehr möchte, dass sozusagen bestimmte Bilder in die Welt getragen werden.

Also das ist ja eine Form von Zensur. Und die hast du im politischen Alltag ganz häufig. Das ist also einfach sozusagen irgendwelche Security-Leute sich dir in den Weg stellen, dich irgendwo hinschieben, sodass du halt tatsächlich in deiner Arbeit eingeschränkt bist. Ja, das war ein Beispiel aus Deutschland von Rito Klar, einem Fotografen der Funke Mediengruppe, mit dem ich häufig auch in Kriegs- und Krisensituationen unterwegs war, aber der jetzt auch erzählt hat, dass Presse Freiheit auch in Deutschland man der einen oder anderen Stelle zumindest mal eingeschränkt wird.

Und das ist eben eigentlich überall mittlerweile der Fall, dass wir Probleme haben, dass Pressefreiheit keine unbeschränkte Freiheit mehr ist. Eigentlich war es das auch noch nie. Und das stellt uns natürlich für große Herausforderungen als Journalistinnen und Journalisten. Und trotzdem versuchen wir, unabhängig fair und nahe Menschen zu berichten.

Und das ist eben so ein Spagat, den wir da machen müssen. und wie das gelingt oder wie wir versuchen, dass das gelingt, darüber reden wir. Im Krisenmodus, der Podcast aus Krisen- und Kriegsgebieten aller Welt. Mit Journalist Jan Jessen. Ausgezeichnet mit dem Pressefreiheitspreis 2026. Willkommen zu Im Krisenmodus. Ich bin Jan Jessen, Kriegs- und Krisenreporter der Funke Mediengruppe.

Ihr findet meine Reportagen unter anderem in der NRZ, in der WRZ, der Berliner Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt. Pressefreiheit ist definitiv kein Luxus. Pressefreiheit ist die Basis eigentlich von aufgeklärten und demokratischen Gesellschaften, weil Pressefreiheit dazu dienen soll, dass Menschen sich auf der Basis von vernünftigen, gut recherchierten Informationen ihre Meinung bilden können.

Und deswegen, ja, es ist definitiv kein Luxus, sondern etwas elementar Wichtiges für offene und aufgeklärte Gesellschaften. Pressefreiheit entscheidet jeden Tag darüber, was wir sehen und auch was verborgen bleibt. Ich war jetzt vor ein paar Tagen in Berlin. Da ist mir der Pressefreiheitspreis 2026 verliehen worden von den beiden deutschen großen Verlegerverbänden.

Das war für mich eine große Ehre. Ich habe das als Wertschätzung empfunden, nicht nur für meine Arbeit, sondern auch für die Arbeit der vielen Kolleginnen und Kollegen, die immer wieder draußen sind. Und zwei dieser Kollegen sind Reto Klar und André Irz. Beide sind Fotografen der Funke Mediengruppe. Reto, den habt ihr vorhin schon gehört.

Und mit beiden bin ich eigentlich relativ häufig unterwegs in vielen Kriegs- und Krisengebieten, ob das in Israel ist, in Syrien, in der Ukraine, in Afghanistan oder woanders. Und die beiden kommen heute mal zu Wort, um ihre Sicht der Dinge mal zu schildern. Und ich glaube, das ist auch mal eine ganz gute Gelegenheit für euch, die beiden kennenzulernen, die mich eigentlich immer auf den Reisen begleitet haben, über die ich hier in diesem Podcast berichtet habe.

Und deswegen freue ich mich auch, dass wir eine Zeit und Lust hatten, da mitzumachen. Ja, was bedeutet Pressefreiheit? Starten wir doch einfach mal mit einer praktischen Definition aus Retos Sicht als Fotograf im Einsatz. Naja, Pressefreiheit bedeutet natürlich in erster Linie sagen zu können, schreiben zu können, fotografieren zu können, was man persönlich erstmal für wichtig hält natürlich.

Weil ich bin ja sozusagen, wenn ich irgendwo vor Ort bin, das Auge, die erste Selektion von Informationen. Ja, und das ohne Angst zu können und ohne Zensur natürlich am Ende des Tages. Dass im Nachhinein jemand kommt und sagt, nee, darfst du nicht. Pressefreiheit, das ist definitiv kein abstrakter Begriff, sondern tägliche Praxis. Zugang, Unabhängigkeit, Schutz, Vereinsschüchterung und Verantwortung gegenüber den Menschen, über die Berichten.

Es gab jetzt kürzlich mal wieder die Rangliste von Reporter ohne Grenzen. Das ist eine Organisation, die sich eben für die Pressefreiheit weltweit einsetzt oder immer so ein Ranking macht jedes Jahr, in dem sie darstellt, wie sich die Pressefreiheit weltweit entwickelt. Und diesem Jahr gab es zum ersten Mal der Fall, dass mehr als die Hälfte aller Länder in die Kategorien schwierig oder sehr ernst gefallen sind.

Das ist natürlich eine Analyse, die bitter ist. Und bitter ist auch, wenn man sieht, dass Länder wie Israel oder wie die USA mittlerweile sehr weit unten sind in dieser Rangliste. Israel auf Platz 116, die einzige Demokratie im Nahen Osten und die USA als das Mutterland der modernen Demokratie mittlerweile auf Platz 64.

Deutschland ist auch im Ranking runtergerutscht, mittlerweile auf Platz 14, das ist noch okay und ich glaube wir können uns in Deutschland definitiv nicht beklagen, auch wenn es schwieriger wird. Also beispielsweise haben Kollegen in Ostdeutschland, die für die Thüringer Allgemeine arbeiten, die gehen mittlerweile mit Personenschutz zu Veranstaltungen der AfD oder anderer Richtergruppierungen.

Also man merkt schon, der Wind wird ein bisschen rauer auch in Deutschland. Aber wie gesagt, wir sind hier noch eigentlich auf einem ganz guten Stand. André ergänzt das Ganze um die Frage der Pluralität und der eigenen Haltung. Ja, Pressefreiheit heißt für mich, frei arbeiten zu können, selber seinen eigenen Standpunkt zu finden, Standpunkte zuzulassen, die Pluralität von Meinungen zuzulassen und sich auch zu reiten und Diversität einfach zu schützen und zu respektieren auch.

Für mich ist das ganz konkret, also vom Schreibtisch aus urteilen oder die Welt zu beschreiben, das finde ich schwierig. Das kann man natürlich machen, wenn man irgendwie Expertin, Experten befragt oder was weiß ich was, aber im Grunde genommen, für mich ist glaube ich schon das Wesentliche, rauszugehen, vor Ort zu sein, zu gucken, direkt mit den Menschen, mit Betroffenen zu sprechen.

Im konkreten Fall, also wenn es um Kriegen, Krisen geht, mit Menschen zu reden, die eben von Kriegen, Konflikten oder Katastrophen betroffen sind. Und das halte ich für absolut wichtig für unsere Arbeit, dass wir eben nach draußen gehen. Und das habe ich übrigens auch bei dieser Verlagung des Pressefreiheitspreises gesagt, da habe ich die Verlegerinnen und Verleger aufgefordert, dass sie uns immer weiter rausschicken.

Uns dafür die Ressourcen geben, dass wir eben vor Ort sind und einfach vor Ort erfahren, wie die Lage ist und eben nicht über Sekundärquellen oder andere Sachen. Das bedeutet allerdings auch, dass man die Quellen benennt, über die man Informationen bekommt. Das bedeutet auch, Pressefreiheit Fehler zu korrigieren und es bedeutet auch, Haltung zu zeigen, ohne Propaganda aufzusitzen.

Allerdings, das habe ich vorhin auch schon gesagt, also Einschränkung, die beginnt eben nicht nur dann, wenn man irgendwie sich so ein Presseschild abkleben muss, weil man ansonsten in Gefahr läuft, von einer russischen Drohne attackiert zu werden. Oder wenn man, wie viele Kollegen in schwierigen Ländern, ins Gefängnis kommt wegen der Berichterstattung.

Bei der Verlagung des Pressefreiheitspreises ist auch der Verleger Jimmy Lai ausgezeichnet worden. Der sitzt in China im Gefängnis, kommt aus Hongkong und ist eben für seine Arbeit vom chinesischen Regime ins Gefängnis gesteckt worden. Aber so krass muss es halt gar nicht mal sein, wenn Pressefreiheit eingeschränkt wird, meines Erachtens. Also das spürt man auch bei uns im demokratischen Alltag.

Naja, das kommt halt, glaube ich, immer darauf an, wie man jetzt sozusagen oder wo die Presse, wo man meint, dass die Pressefreiheit anfängt. Das fängt ja teilweise schon, sage ich mal, auf Lokalterminen an. Also das irgendwie, sage ich mal, wo hatte ich das denn letzte Woche in Berlin, als die Kultursenatorin quasi ihren Rücktritt bekannt gegeben hat.

Da sind also ihre Assistenten gekommen und haben dann erstmal die Presse beiseite gedrängt und hinter so eine Wand geschoben, weil man nicht wollte, dass es die Bilder gibt, wie sozusagen die Senatorin sozusagen in Anführungsstrichen das Spielfeld verlässt. Also auch da werden ja sozusagen Bilder kreiert, die jetzt wirklich nicht frei sind, weil ich meine, es ist sozusagen eine Gehörde, aber da gibt es ja kein Fotografierverbot.

Also das finde ich ist im Grunde genommen, da fängt die Einschränkung schon an. Und dann, ja, ich sag mal, wir beiden waren ja nun häufig auch in Gebieten, wo man wirklich keine, oder wo Großpressefreiheit gibt, aber wo man natürlich dann aus den verschiedensten Gründen halt natürlich die Arbeit von Journalisten einschränkt, also in Sicherheitsbedenken, militärische Anlagen und, und, und.

Also ich meine, man bittet mit Presse sozusagen, oder sagen wir mal so, Pressefreiheit wird halt relativ häufig eingeschränkt. Also es gibt Einschränkungen, gerade in diesen modernen Presseabteilungen von Ministerien oder bei Schauspielern oder Konzerten genau das Gleiche. Also da gibt es eben auch gerade für Fotografen immer mehr Beschränkungen, Einschränkungen. Die wollen die Kontrolle über die Bilder behalten, die da von den jeweiligen Ministerinnen, Ministern, Politikerinnen, Politikern, Stars gemacht werden.

Und das macht die Arbeit nicht unbedingt einfacher für die Kolleginnen und Kollegen, die fotografieren. Und auf der anderen Seite gibt es aber auch Regeln, die Leben schützen. Also das erleben wir natürlich an der Front, wenn wir vorne unterwegs sind. Auch da gibt es Einschränkungen durch das Militär.

Die haben aber dann auch ihre Gründe. In Deutschland gibt es natürlich von unterschiedlichen Gruppierungen, von rechts oder von links, natürlich Anfeindungen und Angriffe, Hände, die vor die Kamera gehalten werden, Äußerungen. Lügenpressemann ist natürlich als Kollege mit einer Kamera in der Hand doch mal sehr viel plakativer sichtbar als jemand, der für die Presse arbeitet.

Im Ausland gibt es natürlich Rahmenbedingungen im Rahmen der Akkreditierung oder auch im militärischen Kontext Einschränkungen in der Hinsicht, weil wir natürlich Zugang, zu Bereichen bekommen, die sicherheitsrelevant sind, sicherheitskritisch sind. Da gilt es, die Sicherheit zu schützen von den Protagonisten, die man abbildet, als auch die eigene Sicherheit.

Also zum Beispiel durch Bilder kann der Standort verraten werden. Und da ist das natürlich, ich empfinde das eher nicht als Einschränkung, sondern auch als Unterstützung, sensibel zu sein, dahingehend die Sicherheit der Protagonisten, die wir abbilden, denen wir eine Stimme geben, auch optisch zu gewährleisten.

Ja, also was André jetzt gerade gesagt hat, es ist natürlich immer auch eine Geschichte, wo Leute sich darüber streiten, wo Journalisten sich dann darüber beschweren, wenn Militärs sagen, also ihr könnt nicht alleine nach vorne an die Front gehen, ohne dass wir euch begleiten als Presseoffiziere. Oder man braucht spezielle Zugangs-, Erlaubnisse, Akkreditierung, wenn man nach vorne gehen will.

Die wollen dann die Bilder vorgelegt bekommen, die gemacht worden sind an der Front. Und natürlich ist das eine Einschränkung von Pressefreiheit. Auf der anderen Seite muss man sagen, ist das meines Erachtens nachvollziehbar. Also André hat es ja kurz skizziert, wenn wir vorne Bilder machen und dann ist eine Hügellinie oder eine Baumreihe zu erkennen und es wird veröffentlicht und die jeweilige Gegenseite kann dann also erkennen, wo die Bilder gemacht wurden und dann ihr Feuer dahin leiten.

Das kann dann schlimmstenfalls dazu führen, dass Menschen sterben. Und das kann man natürlich nicht verantworten. Und insofern finde ich das schon okay, wenn man das vorlegt. Es darf halt einfach nur nicht zu krass werden. Also es gibt auch, wenn man draußen ist, wirklich ganz unterschiedliche Momente oder ganz unterschiedliche Regularien.

Also wenn man mit der IDF unterwegs ist, den israelischen Verteidigungskräften. Die sind schon sehr, sehr krass, was ihre Restriktionen angeht. Da ist die militärische Zensur sehr, sehr ausgeprägt. Bis heute gibt es ja beispielsweise keinen unabhängigen Zugang für Journalistinnen und Journalisten nach Gaza rein.

Es gab mal geführte Touren von der israelischen Armee, aber da konnte man dann eben auch nicht wild rumfotografieren oder sowas, sondern man war eben total embedded im Fahrzeug der israelischen Armee, konnte auch nicht raus mit Palästinenserinnen und Palästinensern sprechen, sondern ist dann eben zu bestimmten Punkten hingeführt worden.

Wurde einem dann gezeigt, guck mal, das ist ein Loch im Boden oder das ist ein Tunnel. Da konnte man dann Bilder machen und dann wieder zurück. Das ist natürlich völlig, ja. Also das hat keinen Nährwert für uns als Journalistinnen und Journalisten. Und wir bitten schon seit Jahr und Tag darum, dass wir eben unabhängigen Zugang bekommen zum Gazastreifen, um einfach dokumentieren zu können, was da passiert ist oder passiert.

Das ist bis heute nicht möglich und das ist, finde ich, persönlich sehr, sehr schwierig. Auf der anderen Seite, ukrainische Armee, auch da gibt es, das habe ich ja gerade schon gesagt, bestimmte Restriktionen, also dass Bilder vorgelegt werden müssen. Da ist ein Presseoffizier dabei bei den Gesprächen, aber ich habe es erst einmal erlebt, dass mir dazwischen gefunkt worden ist, beziehungsweise ein Presseoffizier mich gebeten hat, was nicht zu schreiben.

Das war allerdings auch ein relativ krasser Vorgang. Da habe ich einen Kompanieführer getroffen, mit dem ich hier gesprochen habe, der ganz offensichtlich ein schweres posttraumatisches Belastungssyndrom hatte. Und dann erzählt hat, dass ich ihn gefragt habe, was er denn tun, was man tun müsste, um diesen Krieg zu beenden.

Und er dann gesagt hat, man müsse also den Präsidenten erschießen. Das Parlament entmachten und eine Militärdiktatur errichten. Und da war mir schon in dem Moment klar, als ich mit ihm gesprochen habe, das kannst du so nicht schreiben, weil ich ihn ja auch selbst in Gefahr bringen würde. Und das war eben so ein Moment, wo ein Pressoffizier im Nachklang von dem Gespräch gesagt hat oder mich gebeten hat, das so nicht zu schreiben und ihn vor allem nicht so zu zitieren namentlich, weil er dann natürlich in die Teufelsküche kommen wird.

Und das finde ich völlig okay. Nee, generell, wie gesagt, sind Vorgaben okay, wenn sie konkret Leben schützen, dann sind sie meines Erachtens keine Zensur. Problematisch wird es eben, wenn PR-Interessen den Zugang oder Bilder verhindern. Und wir haben dann immer wieder auch Möglichkeiten, uns gegen solche Einschränkungen.

Wenn wir das wollen, dann kann man rechtlich dagegen vorgehen, das passiert an der einen oder anderen Stelle. Aber das merken wir eben in Deutschland, nicht nur in Deutschland, sondern überall, dass das eben auch immer mehr zunimmt. Also dass gerade Pressestellen immer mehr versuchen, Einfluss zu nehmen auf das, was insbesondere bildtechnisch gezeigt wird.

Ja, und was zeigen wir und was nicht? Und das ist natürlich auch eine Frage, über die viel diskutiert wird. Man kann natürlich alles fotografieren, aber bestimmte Sachen wird man einfach auch in der Zeitung nicht sehen. Also ganz platt gesagt, zum Beispiel Kriegstote zeigen wir nicht in der Zeitung, weil wir die Bürde der Opfer eben nicht verletzen wollen.

Und André bringt das als Fotograf ziemlich genauten Punkt. Ich glaube, Fotografie ist sehr häufig eher die Frage, was zeige ich nicht, als das, was ich zeige. Also ich glaube, in der fotografischen Perspektive ist eher so die Frage, wann drücke ich nicht auf den Auslöser. Das hat gestalterliche oder auch inhaltliche Gründe.

Und wir schaffen Öffentlichkeit durch unsere Bilder, also stoßen auch größere Diskussionen an. Bilder können Dynamiken auch politischer Art verändern oder auch beeinflussen. Und da trägt man mit dem Druck auf den Auslöser, hat man eine unglaubliche Verantwortung in dem Augenblick. Und dessen muss man sich bewusst sein.

Und für mich ist eher die Frage, wann drücke ich auf den Auslöser. Und es ist ja auch, wir zeigen das einem Publikum, da muss man sich auch die Frage stellen, was ist aushaltbar zu zeigen, wie vieles lebt aus der Andeutung heraus, auch hinsichtlich der Deutung Spielräume. Die man optisch hat und ich finde immer Bilder toll, die Dinge andeuten und nicht plakativ versuchen, sich aufzudrängen.

Also ich finde, die leisen Töne zu treffen, finde ich sehr viel spannender als jetzt das große Blutbad. Ja, was André da gesagt hat, gilt natürlich für Print und Audio genauso. Also wenn ich schreibe, muss ich natürlich ausschauen, dass es da rote Linien gibt, die ich nicht überschreite, gerade wenn ich mit Menschen spreche, die.

Also gerade im Krieg trifft man ja häufig Menschen in der krassesten Zeit ihres Lebens, in den verbundbarsten Momenten ihres Lebens und ganz häufig wollen die Leute natürlich mit einem sprechen, weil geteilter Schmerz ist leicht erträglich möglicherweise, aber es ist halt dann auch mal die Frage, wo wird man zum Voyeur und wo macht man sozusagen so Kriegspornografie oder wie ich das anders ausdrücken soll und wo erzählt man eben in einer statthaften Art und Weise die Geschichten der Menschen.

Also man darf einfach nicht alles komplett ausreizen. Man muss gucken, dass man die roten Linien wahrt. Und ich glaube, das gehört eben zur Verantwortung von Journalismus, dass wir eben die Würde der Menschen, derjenigen über die wir berichten, dass wir die immer im Kopf haben und die tun es nicht verletzen.

Natürlich gehört auch dazu, Fakten zu prüfen und, ich habe es ja vorhin schon gesagt, Fehler offen zu korrigieren. Das hält Vertrauen, gerade in Zeiten von Desinformationen und das wird ja, muss man sagen, immer krasser. Also als ich in Tel Aviv war während der Hochphase des Krieges gegen den Iran, da gab es dann auf meinem Account, Facebook gab es etliche Posts, die sich dann damit beschäftigten, dass angeblich in Tel Aviv schon der Strom ausgefallen sei, wann Kraftwerk getroffen worden sei von den Iranern.

Es war von Unruhen die Rede davon, dass Schutzräume nur noch für Jüdinnen und Juden geöffnet seien. Es war die Rede davon, dass es flächendeckende Zerstörung in Tel Aviv gäbe, weil zig Einschläge reingekommen seien. Das Ganze war dann garniert, auch mit Bildern teilweise und Videos und was weiß ich. Das war alles Rüge, war alles KI-generierter Mist.

Und das nimmt eben massiv zu, ob das jetzt, wie gesagt, die KI-generierten Bilder, Videos sind, ob das Deepfakes sind, ob das einfach schriftliche Desinformationen sind. Und diese Sachen werden halt tausende von Malen geteilt, weil sie eben gewissen Erwartungshaltungen da möglicherweise entsprechen und Leute das cool finden, was da drin steht. Aber es ist dann halt ganz häufig einfach Lüge.

Und da müssen wir halt irgendwie gucken, dass wir dagegenhalten als Journalistinnen und Journalisten, indem wir unseren Job machen, schlicht und ergreifend, indem wir unsere ethischen Standards einhalten, indem wir Fakten prüfen, Fakten checken und uns der Wahrheit so dicht wie möglich annähern. Also, dass man immer die Wahrheit berichtet, ist, glaube ich, unmöglich.

Das Wahrheit ja auch mal, oder ganz häufig eben auch ein bisschen was Subjektives ist. Aber unser Job muss es zumindest sein, uns der Wahrheit so dicht wie möglich anzunähern. Und das ist eben auch so ein Grund, warum man raus muss. Ich habe es ja vorhin auch schon gesagt, was da so für mich auch der Antrieb ist.

Das werden wir aber auch immer wieder gefragt haben, warum geht ihr denn in den Krieg raus und warum tut ihr euch das an? Und Reto beschreibt das als so ein Moment, in dem die Arbeit Sinn stiftet. Naja, ich mache jetzt meinen Job seit 40 Jahren ungefähr und habe wirklich so verschiedenste Phasen in meiner Arbeitswelt durchlebt.

Also, ich sage mal, Reportage, Porträt. Hat mir alles wahnsinnig viel Spaß gemacht und dann hatte ich sozusagen quasi vor ein paar Jahren nochmal die Chance, in diese Kriegsberichterstattung hineinzurutschen und hatte das erste Mal das Gefühl, dass ich wirklich, wirklich, wirklich etwas Sinnvolles mache.

Also sinnvoll insofern, dass ich das Gefühl hatte, ich mache jetzt was, was ich unbedingt sozusagen den Menschen, den Lesern mitteilen muss. Also das hat mir natürlich auch wahnsinnig viel gegeben. Aber dieses Gefühl von Bedeutung deiner Aufgabe und sich dessen bewusst zu sein, das ist natürlich nochmal irgendwie dann ein ganz anderes journalistisches Niveau für mich gewesen auch.

Also ich sage mal, ein schönes Porträt von Karl Lagerfeld, dem Kanzler oder sonst irgendetwas. Ich halt auch schön, hat mich auch befriedigt, hat mich auch gefreut. Aber ich sage mal, sozusagen wirklich diese Form von Berichterstattung, ja, das ist halt etwas, sage ich mal, was mich persönlich zutiefst befriedigt hat.

Wahrscheinlich von der Aufgabe her so, wie mich keine andere Aufgabe irgendwie befriedigt hat. Ja, das ist eben das Ding. Es ist tatsächlich so, dass man da wirklich draußen ist und also die Arbeit ist jetzt nicht super einfach. Klar, wenn man im Krieg unterwegs ist, ist es auch gefährlich. Auf der einen, man arbeitet halt auch deutlich mehr, als man das möglicherweise im Büro machen würde.

Wir sind dann teilweise irgendwie 18 Stunden am Tag unterwegs. Und trotzdem ist das wirklich sinnstiftend, was wir da machen. Einfach, weil wir... Den Leuten in Deutschland klar machen, was bedeutet Krieg eigentlich, was bedeuten die Katastrophen eigentlich, was verändert das, was in der Ukraine passiert, in Israel, im Libanon, in Afghanistan oder sonst wo, wie verändert das die Lebenswirklichkeit von Menschen.

Und dann wird Krieg, dann werden Katastrophen eben nicht irgendwas Asseptisches. Irgendwie etwas, wo man aus der Ferne drüber schreibt, sondern man kann eben an der Geschichte, an den Schicksalen von Menschen entlang erzählen und dem Kriegen, Konflikten und dem Leiten ein Gesicht geben und ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig und nur so, finde ich, können wir eben auch den Lügen und der Propaganda etwas entgegensetzen, in dem wir die Menschen, die von den jeweiligen Sachen betroffen sind, von den jeweiligen Krisen betroffen sind, dass wir die einfach zu Wort kommen lassen.

Manchmal sind es auch die kleinen stillen Momente, die bleiben. Ein Tod von André, der zeigt, warum Empathie ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist. Ich glaube, auch da ist es nicht der große Peng, glaube ich, den man erwarten würde. Ich glaube, das sind die kleinen Nebenszenen. Das sind eher in dieser Rauheit der Konflikte die kleinen sanften Momente, die einen catchen.

Da gibt es zum Beispiel einen Termin in einem Seniorenzentrum in der Ukraine, das wir besucht haben. Da waren sehr viele ältere Herrschaften untergebracht, die einfach ihr Zuhause verloren haben, die sich dort in Sicherheit gebracht haben. Und da gab es eine Dame, die hat Yoga-Kurse angeboten und eine andere hat einfach nur davon erzählt, dass sie ihren Rosengarten hat.

Also da gab es eine ältere Dame, die einfach davon erzählt hat. Und ja, das ist unglaublich berührend. Das ist tatsächlich so, man merkt ja André, ist ja immer noch angefasst von diesen Begegnungen oder dieser Begegnung sehr konkreten. Und natürlich ist das immer wieder so, wenn wir draußen sind, dass wir eben auch Momente haben, wo man dann irgendwie auch ans Ende der Worte kommt, wo man möglicherweise dann Menschen einfach mal nur in den Arm nimmt, mit denen zusammen weint.

Und gerade dann, wenn Leute Angehörige verloren haben oder sowas, wo man sich merkt, du kannst jetzt nicht weiter pushen, sondern das mag natürlich irgendwie als unprofessionell gelten oder wirken, wenn man da jemanden einfach in den Arm nimmt und irgendwie diese soziale Distanz da überbindet. Aber ich denke, das ist super wichtig. Also ich denke, wenn man irgendwie zum Stein wird und einen das überhaupt nicht mehr anpackt, was wir da draußen erleben, dann sollte man aufhören.

Und wenn es einfach zu tief in die Seele reingeht, dann muss man eben auch aufhören. Wir versuchen dann immer irgendwie die Balance zu finden, reflektieren uns dann auch gegenseitig und ich glaube, das ist schon ganz wichtig. Empathie ist definitiv kein Widerspruch zur Professionalität, sie ist meines Erachtens ihre Grundlage.

Ja, mit André war ich auch in Afghanistan. Da war er jetzt zweimal mit. Ich bin ja immer wieder mit dem Friedensdorf unterwegs. In Afghanistan berichte ich über die Situation vor Ort, die ja auch wirklich schwierig ist. Also Thema Pressefreiheit kann man völlig knicken. Also die lokalen Kolleginnen und Kollegen, die haben eben gar keine Pressefreiheit. Das ist mehr oder weniger Verlautbarung, Journalismus.

Kritik an der Regierung dort, den Taliban, dann wird eben nicht geduldet. Und trotzdem arbeiten immer noch Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Für uns als Berichterstatter wird es auch nicht unbedingt einfacher. Es wird immer schwieriger, Akkreditierungen zu bekommen für die Arbeit dort. Und ja, das ist schon extrem, muss man sagen, Afghanistan.

Aber es gibt natürlich auch andere Länder, wo es Arbeiten für Journalistinnen und Journalisten extrem schwierig ist. Ich denke da beispielsweise auch an Eritrea, an Sudan, an Nordkorea natürlich und solche Länder. Aber gleichwohl ist es natürlich einfach auch wichtig, dass aus Afghanistan berichtet wird.

Auch wenn man das dann nicht unbedingt immer nur aufs Politische ziehen muss, sondern den Menschen geht es halt einfach mies in Afghanistan. Das ist ein Land, das immer wieder von Katastrophen herangesucht wird, wo die wirtschaftliche Lage sehr, sehr problematisch ist, wo es immer wieder mal Erdbeben gibt, Fluten, Dürren und alles mögliche andere.

Und darüber haben wir ja auch schon im Podcast mehrfach berichtet. Folgen packen wir euch in die Show Notes rein. Und auch für André war das ein interessanter Einsatz in Afghanistan. Das ist sehr unterschiedlich, aber ich glaube, ein Land, was an jeglichen Extremen kratzt, ist wirklich Afghanistan aus meiner Sicht, die Abkopplung von der Welt, vom Weltgeschehen, die geografische Lage, das inländische Leid der Menschen, die politische Situation, das gefühlt nichts funktioniert.

Das ist schon irgendwie sehr besonders, so isoliert zu sein in einem Land, das politisch und auch geografisch so abgeschottet ist vom Rest der Welt. Also man ist da wirklich gefühlt allein und wirklich dieses Gefühl, allein zu sein, dass da wirklich auch keine Organisation von außen oder keine politische Institution oder kein Amt da einen rausholen kann im Krisenfall.

Das ist schon sehr besonders, dass man da auf sich selbst allein gestellt ist und vor allen Dingen auch mit den Kräften vor Ort, mit IS-Schläferzellen, mit Co. umzugehen. Also da sind ja auch Konflikte, das sind ja keine symmetrischen Kriege, keine symmetrischen Konflikte, sondern das ist ja auch sehr undurchsichtig und das ist unglaublich besonders.

Pressefreiheit, ich glaube, das kann man abschließend sagen, ist eben elementar wichtig. Ohne Pressefreiheit und die Freiheit der Presse zu berichten über das, was sie will, den Mächtigen auf die Finger zu gucken, aber auch den Alltag der Leute zu porträtieren. Ohne diese Freiheit gibt es eben keine demokratische Meinungsbildung.

Und insofern ist das schon wichtig, dass wir darauf achten, dass die Pressefreiheit nicht weiter unter Beschuss gerät, auch in Deutschland nicht. Ich habe es vorhin mal gesagt, es gibt mittlerweile in Ostdeutschland Kolleginnen und Kollegen, auch bei Zeitungen der Funke Mediengruppe, wo die Personenschutz brauchen, wenn sie zu rechten Veranstaltungen geht.

Ich meine, das ist einfach nur krass, dass sowas in Deutschland passiert. Und ich hoffe, das bleibt uns in Zukunft der Schwart und das verändert sich zum Positiven. und was die Arbeit in anderen Ländern angeht, ja, wir müssen rausgehen, wir müssen. Auf jeden Fall in diese Konflikte, Krisen, Katastrophengebiete gehen, um in Deutschland klarzumachen, was da eigentlich passiert, was das für die Menschen vor Ort bedeutet und dass in diese ganzen Konflikte nicht irgendwas sind, was auf irgendwelchen politischen Schaubühnen besprochen und entschieden wird, sondern was eben ganz konkret auf die Lebenswirklichkeit von Menschen einwirbt.

Und das muss einfach sein. Deswegen finde ich es wichtig, dass unsere Verlegerinnen und Verleger uns weiter rausschicken, uns die Beinfreiheit geben, unseren Job zu machen und dass es immer noch Leserinnen und Leser gibt, die sich dafür interessieren. Und ja, das finde ich einfach super wichtig. Und auf der anderen Seite, dass wir natürlich auch als Journalistinnen und Journalisten uns immer wieder reflektieren, uns klar machen, dass wir enorme Verantwortung haben, gerade auch für die Menschen, über die wir berichten in Krisen- und Kriegsgebieten, dass wir da keine roten Linien überschreiten, dass wir die Würde dieser Menschen bewahren.

Und dass wir uns auch selbst immer wieder auf die Finger gucken und wenn wir Fehler machen, die dann eben entsprechend korrigieren, damit offen umgehen, damit wir eben das Vertrauen unserer Leserinnen und Leser, unserer Rezipierenden nicht verlieren und ja, dass wir unseren Job eben ganz ordentlich machen.

Das war die heutige Folge unseres Podcasts im Krisenmodus. Dieser Podcast wurde produziert von Alexander Baumeister. Er ist auch Journalist und arbeitet bei einem Radiosender der Funke Mediengruppe. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, liked und folgt uns. Das hilft in jedem Fall, unsere Arbeit sichtbarer zu machen.

Schreibt mir auch gerne. Und ganz lieben Dank an Retoukla und André Hirtz für ihre Einblicke. Wenn ihr einen Vorschlag für eine unserer Folgen habt, das wäre krisenmodus.funkemedien.de. Passt auf euch auf. Bis bald. Alles Liebe. Ciao, ciao.

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