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KOMM KLAR DIGGA· Staffel 1· Folge 108

#108 | Was du erst checkst, wenn's weg ist.

Sonntag, 20. September 2026 · 39 min

MP3

Shownotes

(EP108) Über einen Urlaub voller Erwartungen, Enttäuschungen und Momenten, die dich an die Grenze bringen.
Diese Folge ist etwas lockerer als die vorherigen. Mehr frei geredet und ohne Skript. Es geht in der Episode vor allem darum, wie schnell sich unser Gehirn an ALLES gewöhnt. Nach oben und nach unten. Und was passiert, wenn das, was dich sonst oft überfordert, plötzlich einfach nicht mehr da ist, und du es vermisst, wie nichts anderes auf dieser Welt.
Alles in allem, wie immer: persönlich und von Herzen.
Lass deine Gedanken zur Folge als Kommentar da! <3
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Jeden Tag klarkommen in der ⁠BLEIB HIER App⁠ (kommklardigga.com/pages/bleibhier).
Und hier Teil der ⁠KKD GANG⁠ (kommklardigga.com/pages/kkd-gang) werden <3

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Als ich sie da gesehen habe, da ist es einfach aus mir raus geplatzt. Ich musste einfach heulen, weil sich alles so gestaut hat und ich so traurig war darüber, dass ich, ich hätte in dem Moment mir nichts lieber gewünscht als ein lebendiges, strahlendes, Hüpfendes, manchmal auch ein bisschen überdrehtes Kind, so als ich sie da gesehen habe.

Das war so für mich der einzige Wunsch, und da habe ich auch gecheckt, das, was wir am meisten wertschätzen. Bevor ich mit der Folge starte, einen kleinen Moment zum Ankommen, wo auch immer du dich gerade befindest. Vielleicht im Bett, vielleicht beim Kochen, beim Spazieren gehen oder auch einfach nur irgendwo am Sitzen.

Spür mal in dich hinein, spür in den Körper hinein, was auch immer da ist. Nimm es war okay das reicht genug Meditation für heute und ich sag von Herzen, was geht ab und herzlich willkommen zu einer neuen Folge komm klar digga, ich bin ganz ehrlich mit dir, ich war vor ein paar Tagen an dem Punkt wo ich gemerkt habe, vielleicht Jonas, solltest Du das mit dem Video bleiben lassen, weil das zu viel Aufwand ist und. Ich weiß nicht, wer sich das hier wirklich im Video von anschaut.

Meine Idee war es gewesen, wenn ich für die Kamera drauf halte, dann kann ich daraus auch Real Schnibbeln für Social Media und ich merke aber gleichzeitig, dass mich das ganze Video setup und so das ist cool, aber es ist auch viel Arbeit und die Arbeit muss ich halt irgendwo anders reinstecken, denn also gar nicht gedroppt. Ich werde in ein paar Wochen ein zweites Mal Vater. Und es kommt aus dem Nichts.

Ich weiß, aber so ist leben ja und ich, ich hab gemerkt, ich war jetzt die letzten Wochen damit beschäftigt, das erste Buch, Ich hab noch ein Buch, also das eine Buch komplett neu zu bearbeiten, weil es mit dem Verlag rauskommt, und ja, ich hab zur letzten Folge glaub ich schon gedroppt, das ist der nächste Punkt, die letzte Folge, die hast du vielleicht letzte Woche gehört, aber ich hab sie vor 5 Wochen aufgenommen und in diesen 5 Wochen. Hatte ich gedacht, werde ich weitere Folgen aufnehmen können, um ein bisschen Puffer aufbauen.

Habe ich aber nicht, weil ich mit dem Manuskript so fucking engaged habe und eigentlich das gesamte Buch eine. Es hat eine Generalüberholung bekommen und auch das ist so ein Punkt, ich weiß nicht, ob ich das hier gerade alles mit rein nehme oder vielleicht doch, weil ganz ehrlich, ganz, ganz ehrlich, du hörst den Podcast um um runter zu fahren.

Und ich glaube, es ist manchmal ganz chillig, wenn jemand zuhörst, er einfach nur labert, um sich selbst ein bisschen runter zu fahren. Ich kenne zumindest persönlich aus Podcast wenn ich zuhöre und mir denke, du musst gar nicht so ernsthaft jetzt daher reden, weil es ist auch eine angenehme Unterhaltung, wenn du dir jetzt nicht den übelsten Plan gemacht hast und ich einfach nur waren redest und ich Teil dessen sein darf, also wenn du noch hier am Start bist und jetzt noch in diesen ersten Minuten nicht abgeschaltet hast.

Herzlich Willkommen noch ein zweites Mal. Und ich wollte gleich eine Sache vorweg sagen, nämlich ganz, ganz simpel, um das ganze Ding hier zu supporten. Bewährte den Podcast einmal kurz bei Spotify oder wo Modus hörst. Ganz simpel, dauert 5 Sekunden im Handy in die Hand und drückt einmal auf Bewertung Stern abgeben und dann klickst du auf die 5 Sterne natürlich und wenn du was wenigeres abgibst oder was geringeres abgibst, dann dann weine ich mich heute haben den Schlaf denn. Mein Leben und mein Selbstwert hängt an dieser Bewertung sehr fest dran.

Das lassen wir es mal so stehen. Ja, ich ich merke, dass ich innerhalb der letzten Wochen, wo ich dieses Buch überarbeitet habe, mich sehr stark auch selbst bewertet habe, was ich damals da geschrieben habe, was ich vor mir gegeben habe, und wir haben mit sich selbst auch ist, ist heftig, sehr, sehr heftig. Und ich bin die letzten Tage jetzt, nachdem ich das Manuskript abgeschickt hatte, auch voll ins Loch gefallen. Also in das totalste kreative Loch rein und hatte gar keinen Bock mehr irgendwas zu kreieren.

Ich hatte keinen Bock mehr n Text zu schreiben, ich hatte keinen Bock mehr ne Podcast Aufnahme zu machen, ich hatte auch keinen Bock mehr Content zu kreieren, diese ganze diese ganze Content creation, es geht mir manchmal so heftig auf den Sack weißt es gab ne Phase in der der mein Account mir gewachsen ist und es war voll so als hätte ich im Glücksspiel den Jackpot geknackt. Weil die Beiträge alle krass performt sind. Und dann irgendwann ist das eingebrochen und dann fühlt sich das so an, wieso ein kalter Entzug und du versuchst irgendwie alles zu tun, dass du wieder zurückkommst und mehr Reichweite bekommst.

Weil natürlich viel davon abhängt, aber ich bin mit dir hier ganz ehrlich und unter uns, aber ich frag das ab, ich frag das ehrlich gesagt ab, ich hätte auch wenn ich die welche freie Wahl hätte dann dann würde ich denke ich kein. Klassischen Social Media Content Algorithmus gesteuert machen. Ich würde wahrscheinlich Sachen von mir geben, ich würde Dinge ausdrücken, ich würde den diesen Podcast hier tun, aber ja mit deutlich weniger Druck, mit deutlich weniger Rhythmus, auch ganz ehrlich, weil wir sind keine Maschinen so ich bin keine Maschine die auf Knopfdruck Content produziert, wir haben uns so daran gewöhnt. Man hat so Angst, dass wenn man mal nicht weitermacht mit irgendwas, dass einem das

irgendwie abhanden kommt, genauso wie man sich daran gewöhnt hat, dass man eine Leidenschaft oder ein Hobby nicht einfach nur so ausführen kann, so, nein, es muss immer gleich ein Zeithassel werden, immer gleich zu so einem, zu so einem Business mutieren. So wie kann man daraus Geld machen? Wie kann ich aus meinem Hobby einen Beruf machen und damit irgendwie andere Leute abholen und mein Leben finanzieren? Das klingt total romantisch und ich liebe das gerade auch und gleichzeitig kann ich dir sagen, dass ich es auch romantisch finde, in den klassischen Job zu gehen und nebenher sein ganzes Ding zu machen, ohne den Anspruch. Viele Follower, mehr Geld, mehr Wachstum oder Reichweite ist einfach nur zu tun, weil man es

tun möchte. Und du hörst es hier und du bist, wenn du das hier hörst, eine sensible und kreative Seele. Ich kenne mittlerweile meine meine Leutis ziemlich gut, habe ich das Gefühl über die Jahre über die 56 Jahre jetzt und über die Ganzen vielen Nachrichten und über den Austausch und über die Live Veranstaltungen und all das Ganze. Was so in den letzten Jahren gegangen ist, habe ich ziemlichen Eindruck dafür bekommen, wer mir hier eigentlich zuhört.

Und ich sag das bewusst, weil wenn du irgendeine kreative Richtung in deinem Leben hast, also sei es malen oder schreiben oder Musizieren oder tanzen oder was auch immer, so dein dein Ding ist, dann dann schützt das unbedingt. Und wenn du es noch nicht gefunden hast, dann ist es auch voll in Ordnung, weil ganz ehrlich, ich hatte bis.

Bis vor n paar Jahren nicht wirklich n Gefühl dafür und ich hab auch nicht gecheckt wie wichtig schreiben für mich ist und dieses Reden auch darüber, das ist für mich mehr als nur irgendwie nen Business oder nen Podcast. So das ist für mich essentiell, weil sich sonst in mir das alles staut und dann bin ich im wahrsten Sinne des Wortes depresst so nach innen gedrückt. Und dieser Ausdruck, den brauch ich immer wieder und immer wieder.

Aber diese moderne Zeit, die, die setzt das Ganze auf Steroide und diese Erwartungen, was man noch alles irgendwie machen können und schaffen muss, und dann hat man im Laufe der Zeit auch immer mehr Leute kennengelernt, man baut sich so nen. So n kleines Netzwerk auf. Man hat andere Creator Freunde und so und dann man vergleicht sich, man blickt darüber. Bei dem einen läuft, bei dem anderen läuft noch krasser die wachsen und machen und tun und man selbst fühlt sich irgendwie so Hilfe bei mir läuft gerade nicht so krass was mach ich falsch, was muss ich anders machen, was muss ich mehr machen und warum erzähle ich das keine Ahnung weil es mir einfach gerade so in mir schwebt eine Sache warum ich es erzähle ist weil ich jetzt, wo ich an diesem

Manuskript gearbeitet habe, also wo ich wirklich mich wieder komplett nur dem Schreiben gewidmet habe, komplett ohne auch nur einen einzigen Satz von fucking schreiben zu lassen, sondern wirklich die Zeit, die Muße, die Energie zu investieren, um einfach mal wieder aus mir heraus Dinge zu kreieren, Alter, dieses Ganze generieren geht mir auch so auf den Sack. Weiß, ich verliere sonst den Kontakt. Warum schreibe ich?

Ich schreibe doch nicht, damit ich schnellstmöglich ein Buch da habe, sondern ich schreibe, um aus mir heraus so Dinge zu lernen und auch irgendwie zu erkennen und wieder zu erkennen, das ist ein ganz eigener Prozess, und was ich gemerkt habe, ist genau diese Art von Arbeit, das ist das, was, wonach meine Seele extrem hungrig war, so dieses fokussierte, konzentrierte. Eintönige Ausdrücken von Gedanken, an denen man dann weiter arbeitet, die man dann schleift. Die einen, die man dann immer in so eine schönere Form packt und ich bin echt gespannt, wenn nächstes Jahr im März, also März 27 wird das Buch erscheinen in seiner komplett Neuauflage komplett überarbeitet, selbst wenn du schon gelesen hast, kann ich dir versichern, du wirst

sich dasselbe Buch lesen und das wird so viel Neues drin stehen, aber ich möchte aber natürlich nicht nur so rumherum branden. Ich möchte auch über ein Thema sprechen, dass ich mir überlegt hatte. Es geht um eine kleine Story, die ich erzählen werde. Ich hatte in einer Folge, ich glaube, es war die Episode 97, da hatte ich von einem Urlaub gesprochen, wo wir damals nach Valencia geflogen sind, und dann hatte ich, es war quasi mein Urlaubsbericht, das erste Mal Urlaub mit einem Kleinkind, in dem Fall war Maria noch 1415 Monate alt oder so was, es war im Februar.

Februar 25 und ich also wenn du die Folge nicht gehört hast, erstens Empfehlung die mal zu hören, in jedem Fall haben wir dann ein paar Monate später uns noch mal vorgenommen einen Urlaub zu machen und dieses Mal wollten wir alles anders machen. Es war dann irgendwann im Juli, da hatten wir die Überlegungen, weil wir gemerkt haben, wo wir brauchen, das ist einfach mal.

Wir brauchen einfach meine Zeit. Für uns. Wir brauchen eine Zeit, wo wir uns nicht um Abwasch, um einkaufen, um Wäsche waschen, um diese ganzen Dinge kümmern und vielleicht die Zeit zu dritt einfach nur mal genießen und ans Buffet gehen und da einfach mal nur essen worauf wir Bock haben. Und das Meer genießen und so weiter und dann haben wir gesucht und gesucht und gesucht und ich mein du kennst diese dopamingetriebene Suche nach dem perfekten Urlaub, nach dem perfekten Hotel, dem günstigsten Flug und alles kombiniert, das dauert Stunden, das Macht übelst süchtig, weil ja irgendwo auf der 44. Seite ja das noch bessere Angebot sein könnte. Ja, auf jeden Fall, da waren wir dann unterm Strich soweit, dass wir gesagt haben, wir wollen

wirklich dieses mal Geld ausgeben, also wir wollen nicht sparen. Wir wollen nicht den Fehler begehen, jetzt irgendwie versuchen, eine günstige Unterkunft zu mieten und dann das Beste draus zu machen, sondern nee, wir haben gesagt, wir geben dieses mal, wir geben diesmal einfach richtig viel Geld aus, also ist natürlich relativ ne für den, eines ist richtig viel viel anders ist das Mindestmaß an Urlaubsgeld und über die Summe brauchen wir jetzt nicht sprechen, die ist irrelevant.

Willst du sie wissen okay es waren. Um die 4500€, die wir für die 10 Tage bezahlt haben. Es war noch ein guter Deal anscheinend, also hat mir booking.com also gesagt, das ist ein unglaublich guter Deal war, ich habe dem auch getraut und es war aber auch ein übelst hochwertiges Hotel und wie gesagt, der Hintergrund ist, wir hatten absolut kein Bock enttäuscht zu werden okay und.

Ich hatte dir auch bis vor ganz langer Zeit noch sagen können, niemals bin ich der Typ Mensch, der einen all inclusive Urlaub bucht. So ich brauche Abwechslung, ich halt nichts von dieser Dekadenz, diese überfüllten Buffets, diese massentouristischen Resorts. Nee, habe ich mich eigentlich mal fern von gehalten und dann habe ich es verstanden so ich habe es verstanden warum man das bucht, ich habe es gecheckt und.

Wenn du dann einfach normalen Kind, das ist die Sache besonders und ja dann long Story short. Es war dann soweit, September Ende September, so ziemlich genau vor einem Jahr. Ich nehme das hier gerade Mitte September auf, ziemlich genau vor einem Jahr sind wir dann geflogen, ziemlich früh ging der Flieger los, ich glaub schon so gegen 06:00 Uhr sind wir losgeflogen, wir mussten nach München fahren, also waren schon um 23 unterwegs geschlafen also nicht wirklich und dann waren wir geflogen, diesmal war auch alles pünktlich, nicht wie um anderen mal.

Und wir sind dann auch rechtzeitig angekommen nach Griechenland auf Kreta geflogen und mit dem Bus weiter zum Hotel. Wir sind da eingecheckt, mega schön, mehr krasse Anlage, wir waren angekommen, war natürlich auch mega müde aber war noch eng end happy, so dass wir endlich da waren. Und noch mal, wie gesagt, das ganze Geld investiert diese Vorfreude wochenlang, dass wir werden im Juli schon gebucht wussten, das ist der Zeitraum so 10 Tage, dann können wir richtig chillen.

Ich habe mir noch mal richtig vorgenommen davor, die Zeit hat Beiträge erstellt und geplant und gemacht und getan, jedenfalls war das erste Tag, wir sind angekommen, waren müde, wir haben erst mal irgendwie uns orientiert die uns Anlage abgecheckte riesig, war zwar nicht überlaufen, das war angenehm und dann der zweite Tag das war spannend.

Weil am zweiten Tag hat sich schon so eine kleine Toleranz eingesetzt oder hat sich schon so ein bisschen der Gewöhnungseffekt eingesetzt? Das war heftig überraschend für mich, dass ich dachte, Wow, so schnell geht es und an dem Abend am Buffet war es wieder so überwältigend und gleichzeitig mich gefragt, wo ist der Lachs von gestern und.

So krass, wie schnell das Gehirn sich an einen, an einen Upgrade gewöhnt. Und natürlich war es immer nur auch heftig und so weiter und so weiter ich weiß gar nicht, wir haben an dem Tag, wir haben natürlich die Anlage genutzt, wir haben uns das angeschaut, wir sind rumgelaufen, waren am Strand, war aber auch noch so n bisschen du bist noch nicht so richtig in diesem Feeling angekommen, es brauchte so n bisschen ganz ehrlich. Und dann war der dritte Tag und gegen den Mittag ging es Dani immer schlechter und dann hatte sie so Fieber bekommen am Abend und das wird dann immer stärker und Maria wurde auch während der Zeit noch gestillt.

Also das ist so etwas, wenn du jetzt selber ein Kind hast und du zufällig auch Mutter bist, dann bräuchte ich erklären, dass es auch noch mal ein eigener Prozess ist, das Stillen und. Und dass es auch noch mal Energie kostet und so weiter ich krieg das ja auch alles direkt, immer mit und in dem Fall war es halt einfach durch die Umstellung noch mal mehr gewesen. Das heißt auch am Abend viel mehr nachts mehr die Malias auch so, dass sie sich jetzt nicht so krass schnell auf neue Umgebungen einlässt.

Und ich erzähl das, weil das noch mal im Hinterkopf, man muss es so n bisschen einordnen. Jedenfalls hat die an den 4 bekommen und die war dann am nächsten Tag komplett komplett am Arsch. So die war komplett krank, bettlägerig, hatte gar keine Energie, total erschöpft, lag einfach nur Bett und dann war ich mal hier quasi alleine und es war auch so ein bisschen. Es war nicht nur ein bisschen, es war irgendwie traurig weil der Urlaub hat gerade mal so angefangen und direkt ist da nicht krank und voll schade weil du hoffst einfach jetzt in dem Moment nur noch so bitte wert so schnell wie möglich wieder gesund.

Weil wir wollen die Zeit hier gemeinsam genießen und natürlich auch das ganze Geld, was man hier reingesteckt hat, will man ja auch irgendwie nutzen, man möchte nicht hier krank liegen, wer will das schon im Urlaub und dann ja wo das über den Tag einfach nur noch intensiver so sie hat richtig Kurs für bekommen, ich hatte mal hier die Zeit draußen irgendwie verbracht, ich war den ganzen Tag mit einem kleinen Kind alleine, was halt auch jetzt nicht der Urlaubsspaß schlechthin ist. Und es war halt einfach irgendwie so. Ja die Mama ist halt nicht dabei so das ist halt ist halt nicht das gleiche.

An dem Abend war dann der Fieber auch ziemlich heftig und sie hat auch sogar so n fiebertraum. Das hab ich auch so nicht gesehen und erlebt, dass man ja so richtig wesensverändert ist durch diesen Fieber und dann war der nächste Tag war dann wieder so, dass sie sich etwas besser gefühlt hat, sie war noch nicht fit, aber sie hat sich besser gefühlt.

Wir konnten dann auch das erste Mal wieder gemeinsam rausgehen im ruhigen jetzt nicht großartig was gemacht, aber zumindest soweit, dass man sagen konnte, man wird auf dem man wird gesünder. So und da war auch, muss ich sagen das Buffet und alles und diese ganze Atmosphäre, dieses ganze schöne Drumherum, die mega tolle Anlage das alles hab ich gar nicht mehr so wahrgenommen, also meine Emotionen haben das alles gar nicht mehr so richtig zugelassen, weil ich war so ja auch Kopfmäßig beschäftigt damit, dass.

Dass man die Zeit hier einerseits nutzen möchte und andererseits nicht richtig nutzen kann, weil man ist ja irgendwie auch trotzdem so. Man kümmert sich um Maria ganz den ganzen Tag der Dani geht es einfach nicht gut, der Mittagsschläfchen sind noch ein Thema, stillen ist noch ein Thema, ja, dann war der nächste Tag, Dani war etwas wieder auf dem Weg der Besserung und dann saßen wir gemeinsam.

Es war ja Tag 6, dann saßen wir gemeinsam am Frühstückstisch, ein Buffet ist erstmal wieder gemeinsam und und dann gegen Mittag. Gut Maria, auf einmal mega schlapp so also begann bei ihr langsam das Fieber und wir waren schon so. Dann hat sie Mittagsschlaf gemacht, danach war sie nicht mehr, also konnte man sie gar nicht mehr so wiedererkennen in ihrem Wesen so, die war komplett geplättet so, die hat gar nicht mehr richtig reagiert, stand total neben sich und hat dann in dem Moment auch nur noch so die Mama gebraucht und musste gestillt werden.

Und Dani war eigentlich gerade wieder so fit geworden, dass sie mit raus konnte und war jetzt wieder zurück ans Bett gefesselt, weil Maria jetzt total krank wurde. Und die hatte auch noch nie in ihrem Leben zu dem Zeitpunkt so hohes Fieber bekommen. Sie hat dann relativ schnell echt hohes Fieber gehabt, 39 grad 40 grad, ich hatte total.

Also wir haben uns total sorgen gemacht, logischerweise weil ich erzähl es gerade so chronologisch und was ich was komplett außen vor bleibt bleibt diese ganze emotionale Färbung von diesem Urlaub. Diese ganzen Zwischennuancen, dieses ganze du bist hier jetzt den ganzen Tag und du willst eigentlich Zeit genießen und du hast dich so darauf gefreut und auf einmal merkst du mit jedem weiteren fucking Tag, wo irgendwie das ganze nicht so genossen werden kann, versuchst du einerseits dich darauf einzulassen, das zuzulassen, dankbar zu bleiben und offen zu bleiben und das besser aus der Erfahrung zu machen, aber gleichzeitig ist ein Teil in dir, der traurig ist und das kannst du auch nicht vermeiden

so das kannst du nicht. Wegreden. Und als Malia dann krank wurde und Dani gerade wieder gesund wurde und Dani jetzt wieder ins Bett gefesselt wird und den ganzen Tag in dem Fall stillen musste, weil sie so krass bedürftig war, in dem Moment logischerweise, weil sie krank ist und in dieser Außenperspektive so, du kannst nichts machen, das sind die Hände gebunden, dann bin ich zu dem Hotelarzt gegangen und da war es aber so OK, der kann auch nichts machen. Und dann hab ich fiebersaft und und Zäpfchen geholt. Dann hat sie sich vehement gegen die Fiebersaft gewehrt. Sie muss sich vorstellen, die hatte überhaupt keine Energie, aber sobald sie diese Fläschchen mit dem Fiebersaft gesehen hat und sie gemerkt hat, wir wollen

dir das geben, ist die hat die geschrien wie am Spieß und war halt überhaupt nicht kooperativ in dem Moment und ja, und das war so n Moment auch am am nächsten Tag, wo sie immer noch so extremst bettlägerig. War und so richtig schwach. Ich habe mal hier noch nie so gesehen, die war immer sonst so ein Energiebündel und auch den Tagen davor, ich war überfordert auch den ganzen Tag in dieser Hotelanlage, da gab es Momente, da war es einfach auch wieder für mich too Much und ich meine ihre kindliche Lebendigkeit ihr herum gehüpft, ihr ihre Faxen machen. So als ich sie da gesehen habe, da ist es einfach aus. Ich musste einfach heulen, weil das in mich, weil sich alles so gestaut hat und ich so traurig

war darüber, dass ich, ich hätte in dem Moment mir nichts lieber gewünscht als ein lebendiges, strahlendes, Hüpfendes, manchmal auch ein bisschen überdrehtes Kind, so als ich sie da gesehen habe. Das war so für mich der einzige Wunsch, und da habe ich auch gecheckt, dass das, was wir am meisten wertschätzen. Das sind die Dinge, die uns manchmal krass überfordern. Und das sind die Dinge, die wir einfach nicht sehen, weil sie so alltäglich wurden, weil sie so normal wurden für uns. Wir verlieren den Blick, und das sage ich bewusst, und das ist der Grund, warum diese Folge hier überhaupt aufgenommen wird, weil ich daran erinnern möchte, dass unser Gehirn sich so krass schnell anpasst und gewöhnt.

Das kann nach unten und nach oben passieren. So, ich bin in dieser Hotelanlage angekommen und am zweiten Tag frag ich mich, wo ist dieser fucking Lachs so? Es ist so krass viel essen, es ist so überwältigend viel Nahrung dort in diesem Hotel, so viele Möglichkeiten aber schon nach ein paar Tagen war das alles einfach nur normal geworden so es war kein krasser Peak mehr in meiner Erfahrung, gleichzeitig aber auch umgekehrt.

Dass die Dinge, die wir bereits jetzt haben und mega wertschätzen, wir total aus den Augen verlieren und erst dann wirklich checken, wie wichtig sie uns waren, wenn wir sie verlieren, so die dieses dieses Kind so lebendig und so voller Energie, das sind. In manchen Momenten ist es einfach too Much, aber in den Momenten, wo es dann gar nicht mehr vorhanden ist und und wo du merkst, so die, die ist komplett am Arsch so dir, dir geht es überhaupt nicht gut.

Du wünschst dir nichts mehr als wir dieses lebendige Kind und diese Erinnerung, dass du in dein Leben vielleicht jetzt gerade mal schaust. Und ich möchte nicht jetzt irgendwie aufdrücken, sei dankbarer oder sowas in der Art, weil es kann es nicht auf Knopfdruck fühlen, aber es gibt schon die Möglichkeit, die Haltung bewusst zu wählen und damit meine ich. Nimm dir den Raum, geh raus, geh spazieren und dann rede laut mit dir selbst.

Rede laut mit dir selbst und mach dir mal dabei bewusst. Zähl mal die Dinge auf, die jetzt gerade schon ziemlich gut laufen, weil wir haben unseren Fokus immer nur auf das, was gerade noch nicht so richtig funktioniert. Unser Verstand schiebt ja ein Problem nach dem nächsten hinterher und unser Fokus bleibt immer darauf ausgerichtet, was gerade noch nicht so gut klappt. Und das ist nur menschlich.

Aber es ist kein Schicksal, dem wir überhaupt nichts entgegenzusetzen hätten, sondern wir können als Menschen auch diese Haltung wählen. Wir haben diese innere Freiheit, und die sollten wir uns auch immer wieder zunutze machen, und deswegen ist das diese Erinnerung in deinem Leben jetzt gerade, da gibt es bereits jetzt so viele Dinge, wo du einfach mal hinschauen darfst, was für Dinge du jetzt schon sehr, sehr schätzt und. Und wenn das Gefühl von Dankbarkeit einer Brust bitte sich nicht erwärmt und und öffnet, dann ist das okay dann dann musst du das jetzt auch nicht fühlen. Aber allein diese Haltung ist schon ein sehr, sehr großer Schritt, um eine Grundlage zu schaffen. Und wie ging es weiter?

Also du musst dir vorstellen, Tag 7 war er aber immer noch krank, aber der Fieber hat sich da auch bei ihr langsam wieder gebessert und gegen Abend weiß ich auch da war sie zumindest schon wieder so weit, dass wir sie in. In den Kinderwagen legen konnten und mit ihr eine Runde rausgehen konnten. Und Tag 8 war zum ersten Mal der Tag, wo alle wieder halbwegs am Start waren.

Maria konnte wieder essen, sie weiß noch nicht so bei 100%, aber sie auch in einer guten 70% Stufe, Dani war wieder fit und war natürlich auch weißt du es überwiegt da zu dem Zeitpunkt fast schon so ein bisschen. Der Mischung aus Präsenz, weil man jetzt weiß, man hat nicht mehr so viel Zeit und man möchte das Beste daraus machen und auch natürlich so eine Traurigkeit zur Enttäuschung, weil es die Dinge sind ganz anders gelaufen, als man sich es sich gewünscht hätte und so die richtige Erholung ist natürlich auch noch nicht gekommen und dann hat man jetzt immer so viel Zeit und dann Tag 9, ich wurde krank.

Ja, Tag 9 ich, ich fing an auch zu kränkeln, so bei mir fing es dann auch an, ich hatte es aber n bisschen anders, bei mir war es nicht der Fieber sondern bei mir ging es dann los mit Kopfschmerzen und auch so Erkältung also weißt du du dieses Gefühl wenn du erkältet wirst dein ganzer dein ganzes System drängt dich so nach innen, drängt dich zur Ruhe, drängt dich zum runterfahren, du hast gar keinen Bock irgendwas zu machen und für mich war die Anlage ich hab ja in den letzten paar Tagen davor ausreichend studiert so ich kannte alles, jede Ecke. Kannte auch das ganze Menü.

Das Buffet wiederholt sich alle 7 Tage. Für mich war das alles nichts Neues mehr und ich war einfach nur so, keine Motivation, kein Antrieb mehr irgendwas besonders zu machen und wollte einfach nur Ruhe und dann hat Dani und Maria wiederum mehr gemacht, waren da rausgegangen und dann der Tag darauf war schon so Abreisetag und da war bei mir meine Kopfschmerzen Junge die waren die waren abartig so diese Kopfschmerzen die werde ich niemals vergessen.

Wir haben an dem Tag davor, ich weiß auch noch am Abend davor lief, aus dem nicht die größte Kakerlake durch unser Badezimmer. Ich weiß nicht, ich dachte, Kakerlaken werden immer so relativ kleine Krabbeltiere, aber so eine Kakerlake Alter, die war die war richtig groß und die war richtig schnell vor allem und es war super unangenehm, weil es war abends und dann krabbelt sie durchs Badezimmer blitzschnell unter so einem Schrank weg.

Ich hab noch n Foto machen können. Ich hab es an die Hotel Verwaltung geschickt, die haben dann reagiert, meinten Hey sorry haben uns so nen Late Checkout angeboten oder nen Flughafentransfer. Wir haben den Late Checkout genommen dann konnten wir nächsten ein bisschen länger im Hotel bleiben beziehungsweise im Zimmer bleiben und ich konnte noch n bisschen chillen ja Kopfschmerzen erkältet sein in der Umgebung bei über 30 Grad.

Mit einem touri Bus dann wieder zurück zum Flughafen. Die Stimmung weißt du Urlaub irgendwie vorbei oder fühlt sich überhaupt nicht weil jetzt n Urlaub hinter dir und hast unglaublich viel Geld dafür ausgegeben und ich hab während dieser Zeit Gott sei Dank auch n Buch gelesen das mich sehr sehr sehr sehr krass gehalten hat in diesem Zeitraum ich glaub das hieß Fall into oder Falling into Grace von Adia Shanti n sehr spirituelles Buch N sehr weißes Buch.

Und jeden und auf jeden Fall sind wir dann mit dem Bus zurück zum Flughafen, am Flughafen selber komplett überfüllter Flughafen, noch mal warten, noch mal klarkommen, mal wieder aktiv, mal wieder bei sich mega schön und gleichzeitig nicht so easy in dem Zustand, dem ich gefunden hatte und dann im Flugzeug, das möchte noch teilen 2 Sachen die ich noch teilen möchte, die Flugzeug Sache wir sind zurückgeflogen hatten hatten richtig hatten richtig gute Plätze mittendrin die.

Ich saß in der Mitte und rechts neben mir ist es Dani Mali auf dem Schoß, weil Kinder unter 2 fliegen, tendenziell kostenfrei, aber die müssten halt dann auch auf einen auf den Schoß der Mutter oder Vater sitzen und links neben mir saß so ein Typ, ich sag jetzt mal ganz stereotypisch, der deutsche Griechenland Urlauber und ohne jetzt zu sehr in Schubladen zu denken und bisschen und der hat so eine Nussmischung gegessen und. So eine so eine Paprika, Chili, griechische Nussmischung, so eine richtig fette Packung.

Du musst jetzt vorstellen, ich saß in der Mitte und der Flieger war richtig heiß auch und neben mir sitzt Maria, die die ganze Zeit rumspringen will und nicht sitzen bleiben möchte und den Leuten vor sich, Hallo den Leuten hinter sich Hallo sagen möchte und einfach am Status und ich sitze dann da mit diesen heftigen Kopfschmerzen und möchte am liebsten einfach nichts mehr von dieser Welt um mich herum mitbekommen und.

Und ich hab mich auch da in diesem Moment immer dran erinnert, zu hier zu bleiben und bei mir zu bleiben und es zuzulassen. Und das ist kein Zaubertrick. Dann hört der Schmerz nicht auf, der Kopfschmerz geht da nicht einfach weg, dass dass der Widerstand dagegen hört für den Moment auf, aber trotzdem war es so.

Unangenehm und so heftig, wenn du von außen die ganze Zeit so getriggert wirst, dann werde ich so Übersensibel für die Geräusche der Typ neben mir schmatzt und diese knackenden Nüsse und dann dieser Geruch von diesem Paprika, von dieser Paprika Gewürzmischung, das war einfach too much und dann weißt du dann fragt der mich noch nicht einmal, ob ich auch Bock hätte auf n paar Nüsse so nicht, dass ich sage ey du musst das tun, aber ey bro, du sitzt neben mir, du isst Nüsse.

Große Packung, frag doch einfach OK, wär eh auf n anderen Papier gestanden, ob ich sie dann auch angenommen hätte, aber ich war einfach negativ gepolt in dem Moment so ich war in dem Moment einfach abgefuckt so alles war negativ gefärbt, es war auch nen längerer, es war ne längere Abreise dann es hat sich einfach gezogen vom Mittag wir sind erst ganz.

Ja, gegen 19:00 Uhr oder so. Irgendwann in München angekommen und dann hat es noch mal n bisschen sich gezogen, bis dann wirklich im Auto saßen und zurückgefahren sind. Es war dann irgendwann 22 23:00 Uhr als dann zu Hause ankam. Dann hast du die ganzen Koffer und Zeug und du bist einfach nur fertig, ich war einfach nur wirklich durchgerädert hab mich dann einfach nur noch hingelegt und dann hat sich das auch n bisschen gezogen ich war am nächsten Tag noch krank, ich hab dann immer mehr so auch andere erkältungs Symptome entwickelt.

Und war einfach bettlägerig. Und das ist interessant, das interessant für mich begann erst dort der eigentliche Urlaub, kein Scheiß wieder zurück in meiner gewohnten Umgebung. Daniel Malea waren fit und ich konnte bewusst jetzt einfach mal loslassen, einfach komplett loslassen weißt du, wenn die körperliche Energie dafür auch fehlt, dann ist es viel einfacher gewesen, weil vorher hatte ich Energie und ich meinte ich muss die ganzen Sachen tun und machen und irgendwas vorbereiten und planen und. In dem Moment war die Energie weg und ich konnte einfach nichts anderes außer nur mich dem hinzugeben und da zu liegen. Und in diesen 23 Tagen, wo ich dann auch da lag und regeneriert habe und mein Körper wieder

langsam sich regeneriert hat, da hab ich zum ersten Mal so losgelassen und hat erstmal so n Urlaubsmoment für mich persönlich erfahren und als ich daran, wenn ich daran zurückdenke, das war so, da war ich wieder präsent und und weißt du ist nicht genau das der Punkt den wir suchen. Die Kamera hat sich gerade ausgeschaltet, so spreche ich gerade aber voll. Ich weiß noch, wo ich war, der Punkt, wenn wir von Urlaub sprechen, wir wollen den Urlaub warum wir wollen eine Pause haben vom Alltag, fair, wir wollen raus aus diesem funktionalen Modus, wir wollen ein bisschen Entlastung, wir wollen nicht die ganze Zeit nur machen und machen und machen und eine Aufgabe nach nächsten Abarbeiten und sich nur um Haushalt kümmern und solche

Sachen, man will mal kurz wieder mehr Space haben für sich mehr Raum haben für sich. Die Dinge kommen anders, als man sie sich vorstellt, als man sie sich erhofft. Dass man sie erwartet und wie schnell kann ich mich darauf einlassen, wie schnell ist meine Rückkehr Geschwindigkeit, aber warum mache ich Urlaub? Diesen Punkt habe ich erfahren, als ich krank war und als ich wieder gesund wurde und als er wieder zurückkam und gemerkt habe, ich bin da, ich bin einfach nur da, so dieses Gefühl von.

Ich muss jetzt gerade gar nicht all diese 20 Dinge erledigen, die ich mir da vorgenommen hab. Ich kann auch einfach nur eine Sache erledigen, das ist übrigens heute auch mein persönlicher Take mit dieser Folge, ich bin in dieses Loch gefallen, dieses kreative Loch, nachdem ich jetzt das Manuskript abgegeben hatte, aber was mich eigentlich blockiert hat, war nicht die Unlust, sondern dass ich mir wieso n Berg an Dingen vorgenommen hatte, die ich, von denen ich meine, so, die sind alle super wichtig. Alles muss erledigt werden, alles muss am besten gleichzeitig gemacht werden und dann fehlt der Fokus, dann weiß man nicht mehr so was ist jetzt wirklich wichtig, was ist einfach nur so Pseudomäßig

wichtig und ja, dann bist du gleich morgen schon so n bisschen orientierungslos, überfordert Stars einfach noch den Bildschirm und denkst du so nee, weiß nicht wohin mit mir, wirst wieder müde, legst dich immer n bisschen hin für 10 Minuten, stehst wieder auf, fängst wieder von vorne an und was ich dann gemerkt hab im Laufe dieses heutigen Tages, auch mit dieser Folge, von der ich ehrlicherweise nicht sagen kann, ob sie wirklich hochgeladen wird.

Chill du kannst niemals schnell sein. Der nächste Schritt, du kannst niemals schnell sein, nächster Schritt und nicht alles ist gleich wichtig, so das Allermeiste von dem, was du dir da ein redest. Jonas ist nicht so wichtig, wie du dir sein redest. Das ist eine Story, die redest du dir ein, du bestätigst sie damit, dass du eher noch mehr pseudo Wichtigkeit gibst, aber schreibt die Dinge mal auf dem Blatt Papier schreibt man auf was ist da alles für. Unglaublich wichtige Dinge, die erledigt werden müssen. Und dann pickst du dir eine Sache mal raus und fragst dich, kann ich das jetzt auch einfacher machen und das hat für mich diese Folge.

Ich habe es jetzt unglaublich wichtig betrachtet, weil ich für diese Woche noch keine Folge habe und mir dachte, ich will nicht zum Ende hin wieder unter Druck stehen und ich habe ja auch am Anfang dieser Aufnahme erzählt, wenn es mit einer Folge sein sollte. So dieses ganze Content Maschinerie Ding, jede Woche eine Folge droppen, weil man sich so daran gewöhnt, dass ein Rhythmus geben muss und dass man die Leute, die Zuhörer verliert, wenn es kein Rhythmus gibt.

Ich weiß nicht, Rhythmus hilft, um dran zu bleiben und ich merke auch es hilft um um. Dem Ganzen immer wieder Energie zu geben, das ist wichtig. Schon auf ne Art und Weise, aber auf ne Seite sich auch davon zu distanzieren. Man ist keine Maschine, man hat seine Höhen, hat seine Tiefen, hat seine Phasen, hat seine Erschöpfungszustände und die dürfen da sein. So ich kann mal vom ich kann von meinem Körper und vom Geist nicht alles abverlangen und dann meinen am nächsten Tag geht es weiter bei 100% Ladung, das funktioniert nicht, genauso wie die Speicherkarte die sich gerade überladen hat und dann die Kamera die sich dann ausgeschaltet hat ist mein. Körper, mein Geist, mein System.

Auch an manchen Stellen überladen. Und dann bedarf es mal kurz einen Zeitraum, wo ich aufladen und wie das aussieht, keine Ahnung. Ich habe mir gesagt, kann ich diese Folge jetzt hier die ich aufnehme nutzen um aufzuladen kann ich es einfach nur frei äußern, kann ich mir keinen Druck machen, ich muss jetzt während während der gesamten Zeit wo ich geredet habe nicht einmal auf wegen Script Blatt schauen weil ich mir.

Den Stock rausgezogen habe und mir erlaubt habe, einfach frei zu reden. Das mache ich nicht oft, aber es ist wichtig, weil das fühlt sich dann nicht danach an, als wäre das jetzt irgendwie so ein riesiges Ding, was ich so im Kopf immer größer und größer machen muss. Das good to be hier und es ist schön, dass du mit mir hier bist und dieser Urlaub, der war speziell wie alle anderen Urlauber, die man mit Kleinkind macht und ich habe auch eine Sache gelernt, wenn mein Kind. Unter 2 ist vielleicht auch unter 3 erstmal nicht länger verreisen müssen.

So es muss nicht sein, das hatte jeder eine andere Meinung zu und das darf auch jeder haben, aber ich persönlich gemerkt, die Dinge dürfen auch weiß, wir leben in der schöne Umgebung, man kann sich auch kleine alltägliche Urlaubsmomente schaffen, man muss nicht gleich Lange-Weg, muss ja nicht gleich ganz viel Geld ausgeben für einen all inclusive Urlaub muss alles nicht sein. Und die Kinder dürfen auch erst mal ein bisschen größer werden, bis selbstständiger werden ist alles eine Phase, es ist auch so wichtig zu betonen, wenn du gerade ein Kind hast, was noch sehr kleines und diesen reminder, wir können uns gegenseitig damit abklatschen, es ist nur eine Phase, es ist alles nur eine Phase, und wenn

man sich mal bewusst macht, den Großteil meines Lebens werde ich mit dem Kind in einem Erwachsenenalter verbringen, das Kind ist nur so, so, so, so kurz klein. Die ersten 3 Jahre, die sind zwar die, ich weiß nicht, ob sie herausfordern sind, weil ich die andere Jahre nicht kenne, aber sie sind herausfordernd und man vergisst es oft in den Momenten, dass das auch total wertvoll ist.

Diese Zeit, diese auch diese Bedürftigkeit, auch dieses manchmal nervige so, das ist trotzdem ganz, ganz. Eigen und wir können uns überfordert fühlen und wir können es trotzdem wertschätzen. Geht beides, können wir beides halten, können wir für beides den Raum aufmachen und sagen, beides ist OK, ich weiß nicht, ich in meinem Fall übe mich darin und vielleicht hast du auch Bock drauf und in jedem Fall, weil es ja alles schön klingt, weil wir alle über diese Konzepte reden und es lieben, darüber zu reden und das zu hören verkörpern, du weißt es. Die bleibt hier App, da geht es im Kern darum, wie man das, was man versteht, auch wirklich spüren lernt und wie das auch sich anfühlt, wenn man es nicht

nur im Kopf durcharbeitet, sondern im Körper lernt zu vertiefen, Sicherheit zu spüren im jetzt, und die bleibt hier App, du weißt wo du sie findest. In den Show Notes probiere sie gerne aus, wenn du nicht kennst und in diesem Sinne denke an die Bewertung und. Wenn du es noch nicht gemacht hast, einfach kurz bewerten und lass auch gerne deine Gedanken zu dieser Folge unter dieser Folge.

Ich freue mich über jede einzelne Nachricht, Hermann und wie es die nächsten Wochen aussehen wird, das bleibt spannend, wie die Folgen erscheinen werden, wie die Folgen auch erscheinen werden, ob im Videoformat weiterhin oder doch wieder Audio, in jedem Fall habe ich mir vorgenommen weiterzumachen, trotz allem und dann in einem Burnout zu landen.

Scherz. Ich belasse es hierbei. Ich belasse es hierbei, ich sage einfach nur von Herzen danke für deine Zeit, danke, dass du hier bist und hier bleibst und wir hören uns beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt, komm klar digga tschau tschau.

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