Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 292

Gott ist keine Illusion

Montag, 19. Oktober 2026 · 4 min

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Shownotes

»Das christliche Leben meint eine persönliche Beziehung zu Gott im Hier und Jetzt. Ehrliche Zweifel sollen nicht unterdrückt werden. Die wirkliche Gefahr ist nicht der Zweifel, sondern die Weigerung, zu suchen oder zuzuhören.« Dieser Satz stammt von Francis Schaeffer (1912–1984), einem evangelikalen Theologen, in seinem Buch True Sprituality. In den USA geboren, wuchs er bei religiös eher liberalen Eltern auf. In der Jugendzeit beschäftigte er sich ernsthaft mit Glaubensfragen. Er war kein typisches »braves Kirchenkind«. Bei seinen Fragen halfen ihm die Bücher über die griechische Philosophie nicht wirklich weiter. So las er mit 17 Jahren erstmals die Bibel komplett durch und kam zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Nach dem Studium der Theologie ging er nach Europa und gründete 1955 die Lebensgemeinschaft LʼAbri in den Schweizer Alpen. Vorausgegangen war eine tiefe geistliche Krise. Deprimiert von der Heuchelei vieler Christen, aber auch von eigener innerer Dürre, überdachte er viele Glaubensthemen nochmals von Grund auf. Das führte ihn in eine neue Abhängigkeit von Gott und zu einem lebendigen Gebetsleben.
Viele junge Menschen bekamen in LʼAbri entscheidende Impulse bei der Suche nach Zuwendung, Sinn und Orientierung. Schaeffer vermittelte einerseits echten Glauben, der jedoch andererseits auch intellektuell tragbar ist. Er betonte, dass es kein inhaltsloseres Wort gibt als das undefinierte Wort »Gott«. Gott ist keine Idee oder Projektion, keine Illusion. Biblische Wahrheit gründet sich nicht auf eine Idee oder das Wort »Gott«, sondern auf den Gott, der wirklich da ist.
Wenn dieser einzigartige und persönliche Gott Wirklichkeit ist, dann ist die Tatsache, dass dieser Gott sich offenbart, von größter Bedeutung.
Winfried Elter

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Montag, 19. Oktober. Bittet und Gott wird euch geben. Sucht und er lässt euch finden, klopft an und eröffnet die Tür. Matthäus 7, Vers 7. Gott ist keine Illusion. Das christliche Leben meint eine persönliche Beziehung zu Gott im Hier und Jetzt. Ehrliche Zweifel sollen nicht unterdrückt werden. Die wirkliche Gefahr ist nicht der Zweifel, sondern die Weigerung zu suchen oder zuzuhören.

Dieser Satz stammt von Francis Schaefer 1912 bis 1984, einem evangelischen Theologen, in seinem Buch True Spirituality. In den USA geboren, wuchs er bei religiös eher liberalen Eltern auf. In der Jugendzeit beschäftigte er sich ernsthaft mit Glaubensfragen. Er war kein typisches, braves Kirchenkind. Bei seinen Fragen halfen ihm die Bücher über die griechische Philosophie nicht wirklich weiter, so las er mit 17 Jahren erstmals die Bibel komplett durch und kam zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.

Nach dem Studium der Theologie ging er nach Europa und gründete 1955 die Lebensgemeinschaft Labri in den Schweizer Alpen. Vorausgegangen war eine tiefe geistliche Krise. Deprimiert von der Heuchelei vieler Christen, aber auch von eigener innerer Dürre überdachte er viele Glaubensthemen nochmals von Grund auf.

Das führte ihn in eine neue Abhängigkeit von Gott und zu einem lebendigen Gebetsleben. Viele junge Menschen bekamen in La Brie entscheidende Impulse bei der Suche nach Zuwendung, Sinn und Orientierung. Schaefer vermittelte einerseits echten Glauben, der jedoch andererseits auch intellektuell tragbar ist.

Er betonte, dass es kein inhaltsloseres Wort gibt als das undefinierte Wort Gott. Gott ist keine Idee oder Projektion, keine Illusion. Biblische Wahrheit gründet sich nicht auf eine Idee oder das Wort Gott, sondern auf den Gott, der wirklich da ist. Wenn dieser einzigartige und persönliche Gott Wirklichkeit ist, dann ist die Tatsache, dass dieser Gott sich offenbart, von größter Bedeutung.

Die Frage zum Nachdenken. Ist Gott für Sie nur ein schönes Gefühl und eine wohltuende Idee oder eine reale Person? Der Tipp fürs Leben. Machen Sie sich auf die Suche. Der Glaube an Gott ist keine Illusion. Die tägliche Bibellese. Hebräer 11, Verse 1 bis 6. Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.

Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt. Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als kein, durch welchen Glauben er das Zeugnis erhielt, gerecht zu sein, in dem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben, und durch diesen Glauben redet er noch, obgleich er gestorben ist.

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte, denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, daß er Gott wohlgefallen habe. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen, denn wer Gott naht, muß glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.

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