Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 290

Gottlos

Samstag, 17. Oktober 2026 · 4 min

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Shownotes

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist es sicher schon veraltet, aber in den Jahren 2023 und 2024 gehörte es zu den beliebtesten Jugendwörtern: »gottlos«. Interessanterweise wurde das Wort sowohl für außergewöhnlich positive als auch für schockierend negative Dinge verwendet. Ein Burger konnte »gottlos lecker« sein, während ein Klassenbucheintrag »gottlos unfair« genannt wurde. Es ging dabei jedoch nicht wirklich um Gott, sondern um eine extreme Verstärkung.
Als ich darüber nachdachte, fiel mir auf: Eigentlich ist diese inflationäre Verwendung des Begriffs gar nicht so unpassend. Denn wie der Tagesvers sagt, vermittelt die Bibel ein ganz klares Weltbild: Alles liegt im Bösen, alles ist von Natur aus erst einmal gottlos. Selbst die schönsten Momente sind – wenn sie ohne Gott erlebt werden – buchstäblich »gott-los«. Man kann ein ganzes Leben ohne Gott verbringen und noch nicht einmal darüber nachdenken. Da ist doch dieses Jugendwort tatsächlich auf so gut wie jede Situation anwendbar.
Allerdings spricht die Bibel auch davon, dass am Ende der Gottlosigkeit der Tod und die ewige Verlorenheit stehen. Um uns daraus einen Rettungsweg zu schaffen, schickte Gott seinen Sohn Jesus auf die Erde, der auch unter dem Namen »Immanuel« (das heißt »Gott mit uns«) bekannt ist. Nur durch seine Anwesenheit hat er Gottes Wesen in seiner reinsten Form mitten unter die Menschen gebracht. Nichts mit seiner Person Zusammenhängendes war »gottlos«. Und auch wenn Jesus heute nicht mehr leibhaftig auf der Erde anzutreffen ist, will er jetzt noch genauso Teil unseres Lebens sein und es von der Gottlosigkeit befreien. Wer in einer Beziehung zu diesem unsichtbaren Jesus steht, der ist nicht mehr gottlos – denn Gott ist mit ihm!
Jacob Ameis

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Samstag, 17. Oktober. Die ganze Welt liegt in dem Bösen. 1. Johannes 5, Vers 19: Gottlos. Wenn Sie diese Zeilen hören, ist es sicher schon veraltet, aber in den Jahren 2023 und 2024 gehörte es zu den beliebtesten Jugendwörtern gottlos. Interessanterweise wurde das Wort sowohl für außergewöhnlich positive als auch für schockierend negative Dinge verwendet.

Ein Bürger konnte gottlos lecker sein, während ein Klassenbucheintrag gottlos unfair genannt wurde. Es ging dabei jedoch nicht wirklich um Gott, sondern um eine extreme Verstärkung. Als ich darüber nachdachte, fiel mir auf, eigentlich ist diese inflationäre Verwendung des Begriffs gar nicht so unpassend.

Denn wie der Tagesvers sagt, vermittelt die Bibel ein ganz klares Weltbild. Alles liegt im Bösen, alles ist von Natur aus erst einmal gottlos. Selbst die schönsten Momente sind, wenn sie ohne Gott erlebt werden, buchstäblich gottlos. Man kann ein ganzes Leben ohne Gott verbringen und noch nicht einmal darüber nachdenken.

Da ist doch dieses Jugendwort tatsächlich auf so gut wie jede Situation anwendbar. Allerdings spricht die Bibel auch davon, dass am Ende der Gottlosigkeit der Tod und die ewige Verlorenheit stehen. Um uns daraus einen Rettungsweg zu schaffen, schickte Gott seinen Sohn Jesus auf die Erde, der auch unter dem Namen Immanuel, das heißt Gott mit uns, bekannt ist.

Nur durch seine Anwesenheit hat er Gottes Wesen in seiner reinsten Form mitten unter die Menschen gebracht. Nichts mit seiner Person Zusammenhängendes war Gottlos. Und auch wenn Jesus heute nicht mehr leibhaftig auf dieser Erde anzutreffen ist, will er jetzt noch genauso Teil unseres Lebens sein und ist von der Gottlosigkeit befreien.

Wer in einer Beziehung zu diesem unsichtbaren Jesus steht, der ist nicht mehr gottlos, denn Gott ist mit ihm. Die Frage zum Nachdenken. Steht Ihr Leben schon auf dem Fundament für echte Freude? Der Tipp fürs Leben. Jesus ist nicht ein Zusatz, er ist Ausgangspunkt und Ziel unserer gesamten Existenz. Die tägliche Bibellese.

Jesaja 9, Verse 1 bis 6. Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht. Die im Land der Finsternis wohnen, Licht leuchtet über ihnen. Du vermehrst den Jubel, du machst die Freude groß. Sie freuen sich vor dir, wie man sich freut in der Ernte, wie man jaucht beim Verteilen der Beute. Denn das Joch ihrer Last, den Stab auf ihrer Schulter, den Stock ihres Trebers, zerbrichst du wie am Tag Midians.

Denn jeder Stiefel, der dröhnend einherstampft, und jeder Mantel in Blut gewälzt, verfällt dem Brand, wird ein Fraß des Feuers. Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des Herrn der Herrscharen wird dies tun.

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