
NZZ Akzent· Folge 1706
Beef ums Rind: Indien streitet sich um seine heiligen Kühe
Freitag, 30. Oktober 2026 · 18 min
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Shownotes
In Indien gilt die Kuh als heilig. Darum darf sie in vielen Bundesstaaten auch nicht geschlachtet werden. Doch das strenge Verbot schürt schwere Konflikte: Bauern können alte Tiere kaum noch versorgen, Millionen streunende Rinder belasten Dörfer und Städte, und muslimische Viehhändler bangen um ihre Existenz.
Warum es in dem Streit um die heilige Kuh immer wieder zu Gewalt kommt, erzählt NZZ-Korrespondent Ulrich von Schwerin in dieser Folge von NZZ Akzent.
Gast: Ulrich von Schwerin, NZZ-Korrespondent für Südasien
Host: Sarah Ziegler
Produktion: Benjamin Gysler
Copyright Thumbnail: Eric Lafforgue/Art in All of Us / Corbis News
Ulrichs Reportage findest du in der NZZ. (nzz.ch/international/militante-kuhschuetzer-vs…)
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Dieser Podcast wird präsentiert von der Hochschule für Wirtschaft FH&W, Fachwissen Praxisorientierung und hochkarätige Dozierende für ihren nächsten Karrierschritt. Und deswegen gilt in vielen Teilstaaten Indians, wer eine Kuh schlachtet dem drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis. Und auch Mumbai liegt in einem dieser Staaten Weil die Kuh eben nicht nur heilig, sondern auch multifunktional sei.
Milch, Dünger, Medizin – für all das könne man die Kühe nutzen! Nur Schlachten solle man sie eben nicht.". Das ist der Standpunkt von Siraj Nair und seiner hindo-nationalistischen Organisation The VHP. Aber da stimmen ihm nicht alle Menschen in Indien zu urich? Praktische Konsequenzen nicht nur für die Viehhängler und Metzger, die damit auch in ihrer Existenz gebracht werden.
Sondern auch für viele Bauern, die nicht mehr wissen wohin mit ihren alten Kühen, wenn sie nicht mehr Milch geben oder nicht mehr auf dem Feld arbeiten können. Und so führt dieser Streit um die Rechte und die Stellung der Crew zu teils gewalttätigen Auseinandersetzungen. In Indien tobt ein erbitterter Kampf um die heilige Kuh.
Für Kühe, Viehhändler und Bauern geht's ums Überleben für die Kurschützer um die Kultur ihres Landes. Unser Korrespondent Ulrich von Schwerin hat beide Seiten besucht. Ich bin Sarah Ziegler Und das ist NZZ-Aktzent. Ich glaube, in wohl jedem Kinderatlas findet man auf der Seite zu Indien das dort kürheilig sind und dass es sehr viele davon gibt.
Wie kann man sich das aber Ulrich wenn man selber noch nicht da war vorstellen? Ja, die Kuh gehört fest zum Straßenbild in den Wombau. Die in anderen Städten wobei man sagen muss dass ein Delhi oder an einem städtenden Nordinien sie noch sehr viel präsenter ist. Womba ist halt doch eine Metropole mit dichten Verkehr und wenig Platz.
deshalb gibt es hier auch weniger Kühe. meist stehen sie zu zweit oder zu dritt am Straßenrand. Sie werden dort gehalten Und in der Regel ist es so das man als Passant dort Futter für die Kühe kaufen kann und sich dann sozusagen den Segen von der Heiligen Kuh gegen Zug bekommen kann. Ja, die Kühe sind heilig in Indien und das heißt für beliebige Hindusten ist es verboten ihr Fleisch zu essen.
zugleich sind sie auch deshalb heiligt weil sie einen großen wirtschaftlichen praktischen Nutzen haben weil sie Milch geben dass als Bestandter der indischen Küche eine große Rolle spielt, aber auch als Zugtier auf dem Feld und als Zugtiere für Karren für die Bauern richtig sind. Auch deshalb sind sie eben heilig und stehen unter Schutz schon seit Jahrtausenden.
vermutlich ist es eben auch so dass wenn Sie hier alt werden dann geben Sie keine Milch mehr Dann können Sie keine Feldern beschlügen und keine Karren mehr ziehen. Und dann ist die Frage wohin mit diesen Kühlen und die über lutschafliche ihre lutschaftlichen Nutzen verlieren? In anderen Ländern geht es dann für die Kuh in den allermeisten Fällen zum Schlachter.
Das ist jetzt aber in großen Teilen Indians, in den besonders hinduistisch geprägten Staaten verboten – also wohin denn mit den Kühen? Wenn die Kühe zu alt werden um nichts zu geben oder auf dem Feld zu arbeiten, dann lernen sie von den Bauern oft sich selbst überlassen und dann streuen sie über die Felder wo die Ernte abfressen oder sie wandern in die Städte durch die Straßen, suchen Lenne, Millhaufen nach verwehrbarer Essen.
Oft fressen sich dabei auch Plastikabfälle erkrankt daran und im Kailin sind Sie inzwischen dieser streunen Püree eine wichtige Planung geworden. Uttar Prandesh zum Beispiel soll es ein bis zwei Millionen solcher ausgewildeter Redner geben Und das ist jeder für die Leute in den Städten, noch für die Bauern und nicht ein tagbarer Zustand.
Und auch kein besonders glückliches Kuhleben zumindest auf den ersten Blick. man kann sich dann an dem was du jetzt gesagt hast vielleicht schon bisschen denken dass dieses Verbot zum Schlachten von Kühen nicht überall in diesen Staaten auch wirklich gut ankommt. kannst du das mal auseinander klar mühsern?
Für uns wäre es dafür. wer ist dagegen also grundsätzlich Das gläubige Hinweis einer Tabo-Pür zu essen, das gilt insbesondere für die angehörigen höherer Kasten in den niedrigeren Kasten. Insbesondere bei den Dalli, die früher als unberührbarer gelten war es aber immer von üblich Rittfleisch zu essen und auch eben Rämmer zu schlachten.
Deswegen noch heute viele der Schlachter Dallit sind. Die andere große Gruppe, die im Fleisch ist und auch Kühe schlachtet sind, die Muslime, die dann fünfzehn pro Zelte bevölkern. Ingenien ausmachen. Und insofern gab es immer schon eben eine Ökonomie und das Schlachten, den Handeln mit Ringfleisch und durch dieses Schlachtverbot für diese ganze Ökonomie natürlich durcheinander gebracht.
Viele dieser Schlachter der Viehhändler werden um ihr Einkommen gebracht und das kommt natürlich bei diesen nicht gut an wird das Bereich in die Illegalikität gedrängt und dass vieles davon nun im letztlichen Verbrauchern abläuft, dass es eben illegale Schlachthöfe gibt. Und auch dass illegalen Kuhschmugel gibt.
Wie kann ich mir diesen illegalen Schmuggel vorstellen? Also zum einen werden da eben Kühe in solche illegalen Schlachthöfe transportiert um sie dort zu schlachten. Zum anderen werden Kühe von Teilstaaten, in denen es verboten ist zu schlackenden anderen Teilstaat transportiert, wo das noch erlaubt ist.
Zum Beispiel in Goa oder in Kerala, in Süd-Indien oder in Wigalaya, Nordosten. und es gibt auch eine Couschmuggel nach Bangladesch, was ja ein hosemisches Land ist und wo Fleisch sehr begehrt ist. Und dieser Coushsmuggle stößt den Hindu Nationalisten natürlich relativ auf. sie versuchen dagegen fortzugehen und ich habe mit zwei Angehörige in der himonationalistischen Organisation, die Schwachin Dupalisch hat kurz viel HK gesprochen.
Wie wollen wir es da kaufen? Maglin und Kau, Slaughtering, Sputeln... Sieht das schnell aus! Das ist der Sprecher der BHT in Numba und Sumioneta. Ein junges Mitglied im Norden der Stadt. In Sumionetta hat mir erzählt was die Jugendorganisation der DHT, der Archang Dal, erinnert sich Jagd auf diese Pruschmuggler Macht.
Und wenn sie erfahren davon, dass ein solcher Transport stattfindet dann versuchen Sie mit der Polizei zusammen den zu stoppen die Kuhschmubler festzunehmen und die beschmuggelten Kühe in eine Sicherheit zu bringen. Aber dabei gibt es eben auch immer wieder Konfrontation und das kommt auch kindermäßig zur Gewalt.
Von wem geht die Gewalt in der Aus? von welcher Seite? Also laut den meisten Menschenrechtlern und Experten gibt die einen Gewalt von einer Kuhschütze aus, vom Kuh-Schützer vom Ratschranker. Und anderer militanten Organisationen. Man liest das regelmäßig in der Kresse ist es praktisch an der Time des Ordens.
Gleich geht's weiter! An der Hochschule für Wirtschaft FHNW finden Sie die passende Weiterbildung für Ihre berufliche Weiterentwicklung. Mehr erfahren unter www.fhnw.ch-abheben. Jetzt hast du ja mit zwei Leuten von dieser VHP, von den Kuhschützern gesprochen. was sagen sie zu diesen Vorwürfen des Lünchmorts auch gegen ihre Organisationen?
Aber wir sind trotzdem sehr klar, dass wir gegen irgendwelche Verwaltungen sind. Und was sagt die Gegenseite dazu, also den muslimischen Viehhändler? Ja, im Rahmen der Recherche habe ich mehrere von diesen muslimischen Viehhändlern getroffen. Ich war abends in Schlachthof von Deona im Osten von Murmel und diese Viehändler werfen den Kurschitzern Gewalt vor.
Sie sagen sie alle haben schon Erfahrung damit gemacht. ihre Transporte sind stoppt worden. viele sind dabei auch körperlich angegriffen worden. Darüber hinaus sagen sie das eben dieses Schlachterboot was in Havastra dem Teilstaat, dem Mummer liegt verhängt worden, ist viele von ihnen um ihr Einkommen gebracht hat.
Sie sagen frühere Boden. ins Lachthof von Deona täglich taugt drei hundert Kühe geschlachtet. Seitdem dieses Schlachterboot in Kraft ist, seit dem es da ein neues Gesetz gibt, das ist die Zahl auf Nuri gesunken und dreiviertel der Viehhemblativ zuvor in diesem Geschäft waren haben damit ihre Existenzgrundlage verloren.
Und sie gehen auch weiter. Diese Coup-Schützer, die das mit ihrem Glauben begründen, waren eigentlich der Minor City. Denn sie würden diese Kühe im Namen des Schutzes der Coup beschlagnahmen dann in Einrichtung unterbringen, wo die Händler für ihre Versorgung aufkommen müssen. und für viele der Händlern ist es... Nach kurzer Zeit schon eigentlich nicht mehr wirtschaftlich tragbar, diese Kosten zu tragen.
Sondern dass sie eigentlich gezwungen sind die Kühe aufzugeben und die Kuhschütze würden sich dann selber an andere Viehändler verpauchen. Sie sagen das wird eben... es betrifft nicht nur Kühe sondern auch andere Tiere Die Pernzmigale transportiert werden darunter auch Büffel die Viehhändler als Schlachtbausbringen.
Da muss ich kurz einhaken und mal nachfragen weil bei Büffeln soweit reicht meine Biologie gehören auch zu den Rindern, aber die dürfen geschlachtet werden. Genau und das ist ein wichtiger Punkt es gibt eine Unterscheidung zwischen den Kühen in Indien in der Regel braun oder weiß sind und denen bisschen die größer sind in der Regel schwarz.
Die gelten nicht als Heilig, die gelden nicht als Kuh und die dürfen entsprechend in der Regel auch geflachtet werden. Und das erklärt dann auch, dass Indien – obwohl eben dort die Kühe heilig sind und das Schlachten der Kühe verboten ist – etwas einer der größten Exportüren von Rhythmdfleisches. Okay verstanden?
Dann lass uns noch mal vom Büffel zurück zur indischen Kuh kommen, die ja eigentlich ein Hauptdarstellerin dieses Kuhschmuggels. Was passiert denn mit denen, wenn die Coup-Schützer bei einer solchen Beschlagnahmung befreit haben? Werden die dann auch einfach wieder rausgelassen und werden zu solchen Streunern wie all die anderen?
Nein. Diese Kühe, die bei den Transformen der Vierhändler beschlagnimmt werden, werden in eine sogenannte Tauschalas gebraucht. Das sind Gemadenhöfe für Kühe. Alienweit gibt es mehrere Taulen davon... Ich habe zusammen mit so einem Metern diesen jungen Anbehörigen, der DLT, einen von diesem Gemadenhöfen ganz im Norden von Mumbai besucht.
Sieht eigentlich aus wie ein klassischer Kult, da wird mehr und öffnend stählen Und die Kühe machen eigentlich einen ganz gesunden glücklichen Eindruck dort. Aber es ist natürlich auch nur Einhof von vielen, der mir von der VHT da präsentiert worden ist Wenn man das jetzt mal hochrechnet. Ich habe vor unserem Gespräch mal nachgeschaut, eine Kuh die nicht geschlachtet wird könnte eine Lebenserwartung von zwanzig Jahren haben und es kommen immer Generationen und Generationen von Kühen dazu.
Wie soll man all diese Gnadenhöfe für so viele Kühe finanzieren? Also finanziert werden diese Gnadenhöfe in der Regel durch Fremden. Es gibt auch diese Finanzierung vieler Sondersteuer auf Alkohol zur Finanzierung. Diskusschutzes. Aber man muss auch sagen, es gibt peineswegs Platz für alle streunenden Queerings sind Millionen die da eigentlich untergebracht werden müssen und insofern sind sie teineswegs leiden.
die Lösung des Problems. Dann lass uns mal über die Lösungen oder vielleicht Lösungen sprechen. im Moment haben wir vor allem von den Menschen in den Organisationen, den Viehhändlern und so weiter gesprochen die dieses Problem betrifft. Was ist politisch los auf der obersten Hierarchie-Ebene des Landes?
Mischt sich die nationale Politik in diesen Kuhstreit ein? Also die VHT, deren ich da besprochen habe gehört zur Hindernationale Bewegung, deren politische A und die BJP sind Und das ist die Regierungspartei von der Premierminister Navendra Modi Die teilt das Ziel des Schutzes der Crew. Für sie hat es große Priorität, dass sie unterstützt und sprechend die Kuhschütze also auch die militanten Angehörigen des Bat-Schram-Dahls.
Das Ganze ist aber auch Teil eines Crewtour-Kampfes, der sich letztlich auch gegen die Muslime richtet unter der Regierung der DJP stark unter Druck geraten sind. Und dieses Thema des Schuhtes der Crew wird eben benutzt von der Regierung, um Stimmung zu machen und geben die Muslime. Letzlich hat sie da auch ihr Narrativ heute so weit durchgesetzt.
also es gibt kaum Kritik für dich an dieser Schlachtverbot. Auch die Opposition macht das nicht wirklich was zu kritisieren denn damit wurde sie riskierend als Anti-Hindu oder da als Anti National darfte Auf der politischen Ebene, also nicht so viel Kritik aus dem Volk aber ja schon. Wir haben es gehört!
Also auch die hinduistischen Bauern sind nicht glücklich darüber dass sie nicht wissen wohin mit ihren Kühen. gibt es denn irgendeine Lösungsidee wie man diese verschiedenen Gedankengänge und wirtschaftlichen Zwänge miteinander verbinden kann. Es gibt Ideen für Kompromisse, so fordern die Viehhänder, die ich in dem Schlachthof von Deona getroffen habe auch nicht dass einfach dieses Schlachtverbot per se aufgehoben wird sondern sie wollen das Einfach möglich wird, alte Kühe, die nicht mehr wirtschaftlich nutzbar sind zu schlachten.
Die das in Teilen irgendwie auch möglich ist. und die VHT wiederum erschlägt eine andere Wegfolge. Sie sagt zum einen man müsse die Zeit der Gnadenhöfe erhöhen, zum anderen aber wie sie die Wirtschaft für Produkte, die aus Kultung und Kuuhin hergestellt werden, austauen? Auch Kühe, die keine Milch mehr geben und zu alt sind auch auf dem Feld zu arbeiten.
Sind immer noch nützlich, weil sie es dumm und urin produzieren. Und das kann man die Lohren für diverse Produkte wie Shampoos und anderes verwenden. Und so hofft sich letztlich ganze Wirtschaftszeit aufbauen zu können. Der ist den Bauern ermöglicht ihre Tiere zu behalten weiter zu versorgen, indem sie eben den Urin vermarkten und damit das Geld gewinnen auch alte Püe zur Finanzie.
Von der Marktlücke bin ich jetzt noch nicht ganz überzeugt. was ist deine Einschätzung? geht dieser Kulturkampf so erstmal einfach weiter? Ich glaube auch nicht, dass es möglich ist ein großer Zahl Kühe durch den Verkauf ihres Dungs- und Durings zu finanzieren. Das ist eine nächste. Insofern erwartet ich auch, dass dieses Problem so nicht gelöst wird unter Streit zwischen den Kuschützern und den Viehhindlern auf viele Jahre weiter in ihren Beschäftigten.
Vielen Dank Ulrich nach Mumbai! Ja, ich danke dir. Das war NZZ-Aktzent für heute – ich bin Sarah Ziegler. Macht's gut?