NZZ Akzent· Folge 1613

Warum Trumps Iran-Deal den Golfstaaten Sorgen macht

Freitag, 3. Juli 2026 · 16 min

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Shownotes

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US-Aussenminister Marco Rubio war auf Werbetour in den Golfstaaten. Denn dort kam das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran gar nicht gut an; Rubio sollte sie beruhigen. Doch immer noch ist die Sorge von Katar, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten gross. Sie fürchten wirtschaftliches Chaos und das Erstarken des iranischen Regimes. Nun müssen die Golfstaaten neue Wege finden, mit Iran umzugehen. Dabei verfolgen sie verschiedene Strategien, erklärt Nahost-Korrespondent Daniel Böhm in dieser Folge von NZZ Akzent. Er hat in Abu Dhabi und Dubai unterwegs, um die Stimmung vor Ort einzufangen.

Gast: Daniel Böhm, NZZ Nahost-Korrespondent
Host: Simon Schaffer

Produktion: Benjamin Gysler
Redaktion: Sarah Ziegler

Daniels Analysen und Reportagen aus Nahost kannst du in der NZZ (nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409)nachlesen.

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Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert von den Vodwas-Versicherungen, dem Versicherer für KMU und Selbständige. Und dann flog er wieder etwas runter am persischen Golf entlang, diesem riesigen Becken nach Bachrein für ein Gespräch mit dem dortigen König. Daniel, also Marco Rubio ist an der südlichen Küste des Persischen Golfs hin und her gereist um über deren Nachbarland auf der oberen Seite des Golfs über Iran zu sprechen mit dem sich jetzt alle wieder vertragen sollten.

vielleicht was das überhaupt möglich ist. Ja genau, das war sein Ziel. Er war auf Werbetur und zwar für den sogenannten Iran-Deal. dieses Abkommen, diese Absichtserklärung die Donald Trump und die amerikanische Regierung mit den Iranern abgeschlossen hat. Man erinnert sich da waren ja auch die Schweizer involviert mit Verhandlungen auf dem Bürgenstock in der Inner Schweiz Und dieses Abkommen – das haben die Amerikaner dann ziemlich schnell gemerkt – kam am Golf irgendwie nicht so gut an.

Die Golfstadt meinte ich sehr glücklich damit. wie sie jetzt darauf reagieren können und auch müssen, erklärt der eine Ostkorespondent Daniel Böhm. Ich bin Simon Schaffer. Wir erinnern uns im Krieg erreichten iranische Geschosse Kuwait, Bahrain, Qatar, Saudi-Arabien und eben auch die Vereinigten Arabischen Emirate.

Diese Golfstattung wurden also ungewollt Teil dieses Krieges und nun scheint dank dieses wackeligen Abkommen zwischen den USA und Iran zumindest das schlimmste vorbei. Aber wenn du jetzt sagst, dieses Abkommen gefällt diesen Golfstaaten dann doch nicht. Wie waren denn die Reaktionen dort? Ja also auf den ersten Blick gab es einen Schock.

Also da war ich ja in den Vereinigten Arabischen Emiraten das eines dieser Länder am Golf und habe auch mit Leuten gesessen, die ein bisschen auskennen, die Kontakte haben zu dem politischen wichtigen Entscheidungsträgern im Land und die meinten, dass war schon ein Schock. alle waren bisschen auch entsetzt als sie diese ganzen vierzehn Punkte gesehen haben, die eben dieses Abkommen ausmachen.

Man fühlte sich ein bisschen übergangen, überrumpelt. Man hat den Eindruck gehabt dieses Abkommen macht den Iran stärker. der Iran wird eigentlich belohnt für diesen Krieg und auch dafür dass er die Golfstarten angegriffen hat. das war ja für diese Länder in der Region ganz großer Schock dass sie eben diese ganzen Raketen Angriffe abbekommen haben.

man hat das als Bedrohung gesehen. plötzlich hatte da Angst aber noch ein bisschen mehr Schutz erwartet. aber gleichzeitig war es auch so viele Golfstaaten vorher Einfluss genommen haben auf die Amerikaner und gesagt haben, dass wenn nicht so schlecht in dieser Krieg beendet werden würde. Also es gab ein bisschen eine widersprüchliche Reaktion.

An der Seite war man froh das der Krieg vorbei ist, weil ja schlecht, dass diese Bomben immer gefallen sind auf die eigenen Länder. Andererseits gab's eben auch diesen Schock, dass man gesagt hat aber der Vertrag wieder jetzt genau aussieht, dass er sich gut vor uns. Was sind denn die konkreten Ängste der Golfstaate?

Der wichtigste Punkt ist glaube ich diese Straße von Hormus. Den Begriff hat wahrscheinlich jeder gehört in den letzten Wochen, dass diese Mehränge zwischen Iran und dem Golfstaaten wo der ganze Verkehr durchgeht. Das ist Öl-und Gas was auch Schiffen rausgebracht wird aber es sind ja auch normale Frachtschiffe wo halt alle Güter in diesen Staaten am Golf reingebracht werden.

Und die Golfstaatnam ist einfach Angst. das die Iraner die diese Straße von Hornos quasi zwangsmäßig geschlossen haben während dem Krieg Bis sie in die Autorität über diese Straße behalten, dass sie entweder Geld verlangen für die Durchfahrt. Dass sie das dann immer als Druckmittel benutzen und dann Sie selber also die Golfstaaten von den Iranern abhängig sind Das ist so die Hauptangst.

Dann gibt es halt auch noch ein bisschen andere Ängste. Es gibt dann in den umliegenden Ländern die Angst vor Chaos oder vom wirtschaftlichen Abschwung. Man muss wissen Fast alle von diesen Golfstaaten haben in den letzten Jahren versucht ihre Wirtschaft zu entwickeln. Manche von ihnen wollen auch unabhängig werden vom Erdöl, was da ja so wichtig war und immer das die wichtigste Einnahmequelle ist.

Zum Beispiel Saudi-Arabien will das tun, will deswegen auch die Fußballweltmeisterschafts- und viertreißig austragen. Und damit diese ganzen Entwicklungsprogramme funktionieren sind die Länder auf eine Stabilität angewiesen und Offenheit. und da haben sie eben Angst dass halt der Tourismus ausbleibt, dass da Handel zurückgeht wegen der Unsicherheit die dieses Abkommen auch so ein bisschen mit sich bringt.

Was denkst du? Hat denn diese Charme offensiver, hat dann diese Werbetour von Marco Rubio irgendwie geholfen und sie beruhigen können? also ich glaube auf den ersten Blick war es schon gut das jemand gekommen ist. andererseits sind die Fragen immer noch offen und das wird sich glaub ich auch nicht so schnell ausräumen lassen.

man weiß ja auch noch nicht genau wie dieses Abkommen am Ende dann wirklich aussehen wird. Es ist ja, wie gesagt eine Absichtserklärung bisher. die Details müssen immer noch ausgehandelt werden. für die Länder am Kauf stellen sich aber auch andere Fragen. zum Beispiel Wie kann man sich doch auf die Vereinigten Staaten verlassen?

Die USA waren immer der wichtigste Partner vor allem in Sicherheitsfragen für diese Länder. Man hat die Waffen gekauft. Die Amerikaner hatten Militärbasen da. all das ist jetzt ein bisschen Frage gestellt. Dieses Sicherheitsgefühl ist auch verschwunden. Das Gefühl dass viele Länder dort hatten, dass man eben von den ganzen Kriegen und Krisen, die im Nahen Osten immer wieder ausbrechen.

Dass man da so ein bisschen abseits steht und sich veranhalten kann, das ist auch erschüttert. Und vor allem müssen die Länder halt jetzt neue Wege finden mit dem Iran umzugehen. Es ist ein Nachbar dieses iranische Regime, von dem man zum Teil auch gehofft hat, halblich, dass es weggeht im Krieg. Das ist jetzt da zu bleiben.

Jetzt muss dann eben neue WeGE finden wie man mit dem Nachbau umgeht. Wie könnten denn die Golfstaaten jetzt neue Wege finden? Ja, das sind wir interessant. Das hat sich schon im Krieg gezeigt und da muss man vorher wissen dass diese Staaten alle ein bisschen anders sind. also es gibt da verschiedene Strategien und auch verschiedene Bedürfnisse.

wenn man so guckt ich war zum Beispiel in Vereinigten Arabischen Emiraten kennt man in der westlichen Welt, wo da ist Dubai. Dubai ist ja so eine Stadt, kennen alle es berühmt Instagrammer bling-bling Glitzerstaat alle haben das mal gesehen was aber eine Passette dieser Stadt gibt aber auch als eine Handelstadt.

Es gibt ja ganz viele Leute aus aller Welt die zum Arbeiten hin kommen. also dass durchaus eine Stadt mit einer richtigen Wirtschaft. Das heißt, die Emirate sind eben darauf angewiesen, dass diese Wirtschaft funktioniert und die Offenheit funktioniert. Dass der Flughafen offen bleibt usw. Dann gibt es andere Länder zum Beispiel Kata, kleines Land kennt man auch.

Hat die Fußballweltmeisterschaft stattgefunden vor vier Jahren? Da ist das ein bisschen anders gelagert als ein Land, das komplett vom Gasexport abhängig ist. Ist sehr reich. Das Gas wird einfach nur übers Meer exportiert. D.h., das Land ist v.a. davon abhängigt, dass eben Ruhe herrscht und dieses Gas exportieren kann.

Die Qataris haben relativ früh angefangen, zwischen Amerika und Iran zu vermitteln. Qatar hat schon in den letzten Jahren immer wieder versucht durch Mediation und gute Dienste ein bisschen wie die Schweiz sich selber abzusichern. Man erinnert sich, sie waren ja auch beteiligt im Verhandlungen zwischen der Hamas und Israel damals in Gaza.

Jetzt haben Sie das wieder getan obwohl sie beschossen wurden und haben eben auch versucht, die Lage zu beruhigen. Und dann haben wir noch Saudi-Arabien, das so ein bisschen die Supermacht der Regionen wenn man will. im Golf ist das größte Land da es alles auch ein bisschen anders gelagert dass ein ehemals konservatives Königreich mit der größeren Bevölkerung doch geografisch viel größer und das landes dabei seine Wirtschaft umzubauen von einem ganz verschlossenen ultrakonservativen Ölland zu etwas was ein bisschen offener oder moderner werden soll.

und die Saudis sind vor allem auch an Stabilität angewiesen. sie wollen Geld investieren in eigene Projekte, Großprojekte am eigenen Land und all diese verschiedenen Bedürfnisse die die Länder haben führen eben dann so ein bisschen dazu dass sie unterschiedliche Wege gehen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo ich war, da hat man sich dazu entschlossen mit den Israelis zusammenzuarbeiten.

Das Land hat mit Israel Frieden beschlossen im Jahr zwanzig. Deswegen haben die auch ganz viel Beschluss abbekommen von den Emiratis unter anderem und die waren anfangs ganz stark für so ein Regimewechsel in Tehran. Die haben zum Teil auch selber mitgekämpft. also die haben dann als sie beschossen wurden ihre eigene Luftwaffe losgeschickt um iranische Anlagen zu bombardieren.

Jetzt musste dieses Land mit ansehen, wie die Amerikaner eben Frieden schließen wollen. Mit Iran und sie muss dann umschwenken. Und da müssen jetzt neuen Kurs suchen.". Wir sind gleich zurück! Als Unternehmerin oder Unternehmer sind Sie hundert Prozent bei Ihrem Projekt – wir hundert prozent bei ihrem Schutz.

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Die sind noch in der schwierigeren Situation weil sie komplett abhängig sind alles übers Meer zu transportieren. Die haben aber auch wie alle versucht ruhig einzubringen haben auch den Amerikaner gesagt ja gut wenn wir diesen Krieg beendet sind wir nicht dagegen. Und dann gibt es zuletzt auch doch Oman das so ein bisschen Spezialfall.

Das ist nicht eines von diesen ganz kleinen Scheichtümern am Golf da, das so ein Königreich. Also Sultanat liegt ein bisschen weiter südlich. Das liegt jenseits der Straße von Hormuz. Ist aber Anreiler dieser Wasserstraße und die Omanis haben eine eigene Strategie gefahren. Die haben von Anfang an immer sehr enger mit dem Iran zusammengearbeitet waren auch Verhandlungsführer lange Zeit und waren immer gegen den Krieg.

Und einer der Gründe ist eben, dass die Omanas Anreiner von dieser Strasse Bonhormous auch ein Interesse daran haben. Dass das Verkehr da gut läuft. und inzwischen ist es so, dass Verhandlungen stattfinden zwischen den Iranern und den Omanis über eine mögliche gemeinsame Verwaltung dieser Straße. Also, dass dann beide davon profitieren würden?

Das korrekt! Beide könnten dann eventuell – zumindest ist das der iranische Vorstellung – profitieren. Das finden dann wahrscheinlich nicht alle toll, wenn dann irgendwelche Gebühren erhoben werden oder so. Genau das ist genau richtig! Das finden eben die anderen Golfstaaten, die wir vorher alle aufgezählt haben – das hat gar nicht toll.

Also nehmen wir jetzt beispielsweise eben Qatar- oder Kuwait-, oder in diese kleinen Länder, die völlig abhängig sind. Jedes Gas, jede Gasttonne, jedes Ölfass, dass dort produziert wird muss durch diese Straße. Und jetzt müssen die Geld zahlen, weil eben dann die Omanis mit den Iranern sich verständigen auf so eine Art Kommissionen, die dann da Gebühren erhebt.

Das finde ich natürlich gar nicht toll und es zieht auch den Ärger der anderen Golfstadt zu, also man hat das schon gehört als ich dann da war. Im Golf hat man schon gehört dass sie nicht glücklich waren über das. Und dass das nicht nur am Golf für Ärger sorgt, hat man auch gemerkt, was Rubio zum Besuch war, der amerikanischen Außenminister, der hat das auch dann nochmal bekräftigt, dass das halt überhaupt nicht akzeptabel ist.

Also er sagt zum Beispiel, das sind internationale Gewässer. Die gehören niemandem da wird es keine Maut geben. Es war auch so ein Ziel um die Wolfsstaaten zu beruhigen. Und dann war es aber so, dass dann plötzlich eben die Oman und Iran an dieser Zeit trotzdem angekündigt haben. Ja wir werden wohl Gebühren erheben!

Also da hat man gesehen wie sich diese Konflikte ihnen zuspitzt. Können denn die anderen Golfstaaten dagegen überhaupt etwas machen? Das ist wirklich schwierig. Es kommt darauf an welche Staaten also... Die kleinen Qatar, Bahrain Kuwait, die so abhängig sind von dieser Sehroute für dieses ganz schwer, die können fast nichts machen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate uns auch die Arabien, die könnten vielleicht ein bisschen was machen. Beide Länder haben nämlich einen Hafen, der unabhängig ist von dieser Straße von Hormuz. Da können sie Pipeline ausbauen. Die haben auch Pipelines. also in Saudi Arabien geht es zu Pipeline die quer durchs Land zum Rotem Meer geht.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt's eine, die direkt an das indische Ozean führt. Das heißt diese Pipelines könnten theoretisch ausgebaut werden und dann könnte man das Öl oder Gas dann durch diese Pipelands pumpen und halt diese Straße vom Hormus zumindest partiell umgehen. aber selbst all diese Umgehungsmöglichkeiten würden natürlich des Problems nicht ganz lösen.

Man kann ja nicht alles durch diese Behandlung schicken, manche Dinge müssen trotzdem immer noch im Schiff geliefert werden. Das heißt es würde dann auch eine Zeit lang dauern bis sich die ganze Infrastruktur angepasst hätte. Dass das eine politisch gesehen ist, ist auch der Frage was die Kaufstaaten dagegen machen können.

Der Krieg hat jetzt gezeigt dass es nicht einfach ist die iranische Regierung von der Macht zu vertreiben. Das haben die Amerikaner nicht geschafft. Die Israelis haben es nicht geschafft, gemeinsam haben sie es nicht. Es ist natürlich schwierig für die Golfstaaten, die militärisch viel schwächer sind als diese beiden Länder das ebenfalls zu schaffen.

Das heißt auf eine gewisse Art und Weise werden sich die Golfstarten irgendwie mit dieser neuen Situation arrangieren müssen und sie werden halt versuchen in der Zukunft dann vielleicht die Bedingungen zu schaffen um das zu ändern. Aus allem, was ich jetzt von dir höre schließe. Es verändert sich definitiv etwas eben auch die Rolle der Golfstaaten.

wie siehst du denn diese Rolle dieser Staaten in den kommenden Wochen und Monaten vielleicht? Also ich glaube für diese Länder ist es wichtig dass Sie halt irgendwie auch die Initiative ergreifen. Es gibt von den Saudis zum Beispiel von Saudi Arabien gibt es so ein bisschen diesen Versuch jetzt all die Golfstaat gemeinsam an einen Tisch zu bringen das man auch mit Iranern direkt mal verhandelt und versucht irgendwie neues Zusammenleben zu definieren.

Es ist aber halt die Frage, wie gut diese Länder auch miteinander zusammenarbeiten können. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Konflikte zwischen diesen Staaten. Man muss sich vorstellen das sind alles so autoritäre Staaten mit Herrscherfamilien, die dann immer wieder mal aneinander geraten. Jeder macht doch ein bisschen sein eigenes Ding und das ist halt ein Problem.

also ich mit Experten besprochen habe gerade für Wüstungs- und Waffenexperten haben die mir halt gesagt Für die Golfstaaten wäre es sehr gut wenn sie beispielsweise in einer Luftabwehr zusammen arbeiten würden. Das wird ihnen halt größere strategische Tiefe geben, man könnte bessere Systeme gemeinsam ausarbeiten und das wird sie auch ein bisschen mehr schützen vor dem Iran.

Das Problem ist einfach dass es eben immer schwierig dass diese Länder zusammen arbeiten untereinander vertrauen. und im Moment sieht man eher da sich so ein bisschen zwei Gruppen gebildet haben. also man hat da einerseits die Vereinigten Arabischen Emirater so Duba und Abu Dhabi da wo ich war die eben auch Frieden mit Israel geschlossen haben in den Abraham Abkommen hier sind noch näher an Österreich rangerückt.

man hat sich da auch im Krieg unterstützt. Auf der anderen Seite gibt es eben Saudi-Arabien und Qatars, ein bisschen konservativere Länder die sich jetzt eher so der Türkei, Pakistan diesen Partnern anmehren. Und das heißt da gibt's auch so'n bisschen zwei Gruppen die sich bilden. Das macht natürlich diese gemeinsame Arbeit in der Zukunft schwierig.

Und dann gibt's halt einen großen Punkt oder eine große Frage die sich stellt Im Nahen Osten war der Golf ein Fortschrittsmodell. Es war immer so n bisschen was? Wieso ist er Volksmodell der Region? Da sind Leute hingegangen, die arbeiten wollten. Er gab es keinen Krieg. da wurde das Geld zu einem autoritären System aber doch irgendwie ein bisschen zukunftsfördernd angelegt in diesen ganzen großen Städten, die sie da gebaut haben.

und dieses Modell war immer so eine Hoffnung für viele Leute im Nahen Osten. jetzt droht natürlich mit dieser Unsicherheit dieses Modellen in Gefahr zu geraten und die Folgen wenn dieses Modells scheitern würde weil eben man kein neuen Gangart findet weil die Sicherheit nicht mehr gewähren lässt ist werden die Folgen natürlich für den ganzen Nahen Osten und Absehbar.

Danke dir! Ja, danke ebenso ein Grüße nach Zürich. Das war der Akzent mit dem Naost-Korrespondent Daniel Bühm. Mein Name ist Simon Schaffel. bis zum nächsten Mal.

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