On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 5

Auf einen Kaffee mit Frank Unger (7 Rhöner FRANKen) - Was macht eure Besetzung so anders?

Montag, 23. Dezember 2024 · 34 min

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Shownotes

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Die letzte Folge im Jahr 2024 und ich habe das Gespräch mit Frank Unger dafür aufgehoben. Frank und ich kennen uns noch von der Original Kapelle Egerland. Mittlerweile hat er eine neue Besetzung, die 7 Rhöner FRANKen. Sie haben eine neue CD dieses Jahr herausgebracht und sind eine eine ganz besondere 7er Besetzung. Viel Spaß.

Instagram:

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Musikstücke:

1) Die glorreichen 7
2) Ein Herz und eine Seele
3) Musik ist Trumpf
4) Lebensfreude
5) Ja so ein Mädel wie du

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen bei einer neuen Folge auf einen Kaffee mit dem Kleinformat hier im Blasmusik Podcast und ich darf euch recht herzlich zur letzten Folge hier im Jahr 2024 begrüßen. Und für diese letzte Episode habe ich mir das Gespräch mit Frank Unger aufgehoben. Frank und ich kennen uns schon seit über 20 Jahren, denn wir haben damals in meiner Zeit, als ich bei der Originalkapelle Egerland gespielt habe, zusammengespielt, dann hat er die ersten ein, zwei Konzerte meiner Formation auch moderiert und seitdem haben wir uns lange nicht gesehen bzw.

auch lange nicht gehört. Und in dem Format war es nun das erste Mal seit 20 Jahren, dass wir uns persönlich gesprochen haben. Er hat mittlerweile eine neue Formation, in der auch Eddie Sager, der ehemalige Leiter der Originalkapelle Igerland, mitspielt und für die Musik verantwortlich ist. Und wir sprechen über diese Formation, die sieben Rhöner Franken.

Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß. Und das ist alles ein bisschen lockerer und deswegen steigen wir direkt ein mit der ersten Frage, weil das heißt auf einen Kaffee mit, wie trinkst du deinen Kaffee? Schwarz. Ohne alles. Ich habe nur noch Leute hier, die hier schwarz trinken. Ich glaube, das ist ja eine langweilige Frage.

Die behaupten ja, schwarzer Kaffee macht schön, man gibt die Hoffnung nicht auf. Ich habe früher mit Milch getrunken, habe ich nur dann aber mit den Jahren abgewöhnt. Zu voll war zum Umrühren, deswegen mache ich nur noch schwarz.

Du bist ja jetzt quasi heute hier, um die sieben Röner Franken ein bisschen vorzustellen, beziehungsweise die letzte, oder die letzte klingt so negativ, die neueste CD, also die letzte, die ihr rausgebracht habt, ein bisschen auch vorzustellen. Und du bist quasi auch der namensgebende Frank der ganzen Sache.

Also eigentlich müsste es korrekterweise heißen, auf einen Kaffee mit den sieben Rhöner Franken, aber das wird Bescheid den Rahmen sprengen. Ja, vielleicht ganz kurz zur Entstehungsgeschichte. Es war 2018, bin ich 50 Jahre alt geworden und da habe ich im großen Rahmen gefeiert und hatte ehemalige Musikkollegen von der Originalkapelle Egerland da habe, befreunde der Vereine und halt viele Musiker neben der Verwandtschaft und Freunden.

Ja, und meine Frau hatte die Idee im Hintergrund, das Ganze zu organisieren und zwar mir eine kleine Besetzung sozusagen zum Geburtstag zu schenken. Da ging dann irgendwann gegen spätabends der Vorhang auf und da standen die sieben Pulde und die Transparente mit sieben Gröner Franken und dann hat meine Frau die Musiker nach und nach auf die Bühne geholt und ich tute dann zum Schluss mit hoch, weil ich war der Siebte, ohne davon was gewusst zu haben.

Ja, und da haben wir einfach in dem Rahmen dann Musik gemacht. Und wie du schon sagst, der Namensgeber ist dann, ist quasi mein Vorname. Wir müssen immer aufpassen, wenn wir unsere Konzerte spielen, die Auftritte, ging mir immer so ein bisschen in Anführungszeichen vorgeworfen, dass wir ja gar nicht aus Franken sind.

Also wenn wir die sieben Rhöner Franken heißen. Und dann geht es immer aufzuklären, dass die sieben Rhöner Franken, wir sind zwar hier am Land Dreiländereck mit Thüringen, Bayern und Hessen und haben es nicht weit nach Unterfranken tatsächlich. Aber der Name ist tatsächlich nur aufgrund meines Vornamens Frank.

Und wer dann unsere Homepage mal besucht oder unsere Konzerte mal besucht, unser Logo quasi betrachtet, der sieht auch, dass Frank bei den sieben Rönner Franken farblich hervorgehoben ist. Und dass dort erscheint darauf hin, dass da eine Besonderheit drin liegt. Diesem Namen.

Aber außer der Namensgeber, bist du dann auch der Chef der ganzen Sache jetzt?

Also wir wissen alle, grundsätzlich versuchen wir gleichberechtigt zu sein, aber trotzdem müssen irgendwo die Fäden zusammenlaufen. Und ich sage mal so, das ganze Organisatorische, das liegt tatsächlich bei mir, was so Terminabsprachen sind für Proben, für Auftritte, Organisationen, alles, was dranhängt.

Aber es bringt sich eigentlich jeder dann mit ein, wenn es darum geht, wir sind jetzt nächstes Jahr wieder im Oktober im Hofboyhaus. Da kümmert sich der Baritonist, unser Wolfgang, der kümmert sich um die Unterkunft, der Schlagzeuger Michael oder Manuel, Entschuldigung, der kümmert sich um den Fahrzeug und jeder bringt sich da irgendwo ein.

Und das ganze musikalische, this liegt natürlich beim Eddie Sagart. Der hat da, der leidet die Probe, der schreibt die Arrangements, der sagt, wie er es gerne hätte und wie er es dann auch hoffentlich auch bekommt. Also da hat er den Hut auf, aber wie gesagt, Ansprechpartner für Anfragen oder CD-Verkauf oder alles, was rundherum ist, da bin ich der Ansprechpartner.

Wann war euch klar, dass nach diesem Geburtstagsständchen da mehr draus werden sollte?

Also wir haben an dem Abend schon gemerkt, dass den sieben Leuten, die da gespielt haben, unheimlich Spaß gemacht hat und wir haben auch gemerkt, dass das Publikum und oder die Gäste, die halt da waren, haben gut mitgemacht und die hat, haben auch im Nachhinein dann gesagt, das war, also es gab ja keine Probe vorher.

Wir waren ja ein zusammengewürfelhaufen, weil es ja eine Überraschung auch war. Und die haben gesagt, das war gut, das war toll und ja, wir sind da eigentlich auch auseinandergegangen, ohne uns näher zu verabreden. Und es gab dann nochmal im Nachgang eine Anfrage von einem Verein, ob wir nicht mal so einen Frühshoppen gestalten können.

Und da haben wir uns dann zusammengefunden und das gemacht. Und ja, so ist dann so ein bisschen eins zum anderen gekommen. Eddie hat da angefangen, die ersten Stücke zu arrangieren, weil bei einem ursprünglichen Auftritt, da haben wir natürlich die gedruckten Roten von böhmischem Traum und was es halt alles so gibt, hat der Wolfgang Hohmann, unser Baritonist, dann für diesen ersten Auftritt zusammengestellt.

Und das sind die ganz normalen Verlagsnoten, wo man dann einfach die Begleitung und die Klarinetten weglässt, wie viele besiegener Besetzungen machen. Und so haben wir den ersten Auftritt bestritten. Und wie gesagt, dann nach und nach hat der Eddie das ein oder andere Stück dann umgeschrieben und so eigentlich bei diesem ersten offiziellen Auftritt, da hat er dann mitgebracht, den böhmischen Traum in seinem Eddie Sagat-Stil.

Das haben wir dann einfach auch mal mitgeschnitten und das gibt es jetzt auch immer noch auf Facebook zu sehen. Das war also unser erster Auftritt. Und da haben wir diesen Ausschnitt vom böhmischen Traum dann auch mal online gestellt ins Facebook und da gab es positive Rückmeldungen, sogar der Erfinder oder der Norbert Gelle, sogar der hat auf dieses Video reagiert und hat gesagt, tolles Arrangement, weil, ich sag mal, der böhmische Traum, der wurde ja schon sowas von vergewaltigt in allen Spaden, in allen Richtungen und ob das immer schön ist, ja, sei dahingestellt, hat jeder seinen Geschmack.

Aber wie gesagt, wenn der ursprüngliche Arrangeur oder der Komponist dieses Stücks vom Böhmischen Traum sich meldet und sagt, hier, das habt ihr gut hingekriegt, dieses Arrangement. Und das war eigentlich so der Anlass zu sagen, komm, da lass uns weitermachen. Und der Eddie hat mittlerweile über 60 Titel für uns arrangiert, beziehungsweise auch komponiert.

Wir machen auch Titel von ihm, die noch von der Originalkapelle Egeland sind. Die hat auf die 700 Besitzungrunde gebrochen. Ja, da sind wir eigentlich ganz gut unterwegs und wir hatten dann einmal einen Auftritt in Schlüchtern. Das war eines der letzten Konzerte von den Scherzachtalern hier in der Gegend.

Und es hat die Drachenkapelle Weibers damals ausgerichtet, zu denen wir auch einen guten Kontakt haben. Und da haben wir sozusagen als Vorgruppe spielen dürfen. Und da haben wir so die erste Dreiviertelstunde, wie die Leute dann halt gekommen sind, haben wir unsere Stücke gespielt und haben dann als letztes Stück den böhmischen Traum quasi als Übergang zu dem Original der Schätzartaler Blasmusik gespielt.

Und da war auch der Norbert und auch der Anton beide Geldes da und mit dem Hans und halten. Und ja, war ein schönes Erlebnis damals.

Sehr schön. Und ihr habt jetzt zwei CDs.

Wir haben jetzt zwei CDs. Wir hatten in 2022 die erste CD mit dem Titel Auftakt. Und ja, Auftakt heißt ja schon, da kommt vielleicht noch was nach. Und tatsächlich haben wir jetzt dieses Jahr im Frühjahr mit dem Matthias Kronert die zweite CD Musik ist Trumpf aufgenommen. Und wir gucken mal, was passiert.

Vielleicht legen wir in 26 nochmal nach mit, weil alle guten Dinge sind drei. Wäre vielleicht ein ganz guter schöner Titel für die dritte CD, wenn es so weit kommt. Mal gucken, wie es jetzt alles entwickelt. Aber die aktuelle, die wir jetzt im 2024 jetzt veröffentlicht haben, das ist die zweite CD mit Musikestrumpf, dem Titel.

Wie viele Stücke sind da drauf? 15 Titel sind drauf. Davon altbekannte Melodien. Aber wie gesagt, halt alle speziell arrangiert, wie es der Eddie Sagart macht. Und die gibt es halt auch nicht zu kaufen, diese Noten. Die sind exklusiv immer nur für die Sieben Rhöner Franken. Und da ist jetzt Böhmischer Wind ist drauf oder ohne Heimat ist die Welt nicht schön, also auch ältere, alte bekannte Titel, die er quasi ins neue Gewand gemacht hat.

Und mit auf dieser CD sind auch die zwei Titel, Die glorreichen Sieben und Ein Herz und eine Seele. Und das sind zwei Titel, die wir in 2024 im Finale, nein, 2023 war das, Entschuldigung. 2023 waren wir im Finale das Scorpio der Blasmusik in Captain im Allgäu und da war Voraussetzung, dass da quasi zwei Titel gespielt werden, die es weder auf CD noch auf Noten gibt, also neue Stücke.

Und das waren unsere neuen Titel bei dieser Veranstaltung, waren die Chlorreichen Sieben und Ein Herz und eine Seele. Und die beiden Titels sind jetzt auch, waren Eigenkompositionen vom Eddy und die haben wir jetzt auf die CD mit drauf genommen.

Ist das ein Polger und Walzer?

Das eine ist so ein bisschen eine schnellpolger, die glorreichen Sieben, weil da ist doch so eine Sequenz von dem von dem Western, den man ja kennt, mit eingebaut. Ein Herzen eine Seele ist eine schöne Polka. Ich habe jetzt beim letzten Auftritt mal aus dem Fenster gelindem Abgesagt. Weil dieses Stück, ein Herzen eine Seele, muss ja zusagen, das gibt es tatsächlich auch für großes Orchester, hat er das mittlerweile umgeschrieben oder arrangiert, weil da die Nachfrage war.

Und ich sage immer, das ist so, für mich ist das so der zweite böhmische Traum, also das könnte was werden. Also es ist eine sehr einfühlsame, schön melodiöse Holger, die er da wieder geschrieben hat, und hat schon was besonderes, vielleicht auch deswegen, weil man die halt da beim Cooper der Blasmusik gespielt haben als Titel und diese ganze Atmosphäre da.

Vielleicht ist das deswegen bei mir so die Hinrinde eingebrannt, aber ich finde es ein sehr schönes Stück.

Ich habe mit dem Eddy ja da schon ein bisschen drüber gesprochen, über dieses Finale. Wie war das für dich?

Ja, also, du weißt ja bei der Originalkapelle Egerland haben wir auch schon vor großem Publikum, sag ich mal, gespielt. Da waren ja auch mal manchmal mehrere hundert Leute im Saal. Insofern, glaube ich, als Gesamtbetrachtung, waren jetzt doch bei den sieben Franken sind drei Kollegen auch vom Musikfeinden Lütter, das ist ja in Eichenzellen ein Verein, die sind mit dabei.

Ich glaube, für die war das nochmal was ganz Besonderes, weil ich das jetzt so und derart nicht kann. Aber trotzdem für, ich glaube, für den Rest auch von der Besetzung, die vielleicht auch schon größere Konzerte mal gegeben haben, aber es war ja so, dass da 3000 Leute in der Big Box am Allgäu waren.

Und das heißt, dass mal zwei in der Voraussetzung, dass jeder richtig sieht, also das 6000 Augen quasi auf dich gerichtet. Und das Bewusstsein, dass die Leute jetzt tatsächlich da sind, um die Musik auch zu hören. Es ist ja so, dass wir manchmal irgendwo Auftritte haben, da ist ein bisschen Kommen und Gehen oder es wird mal in Shoppen getrunken, es wird sich ein bisschen unterhalten, ist ja manchmal auch okay, aber diese reine Konzertatmosphäre, die dort war mit dem vollen besetzten Saal, dann saßen hochdotierte Jury da.

Wolfgang Grünbauer, Bertolt Schick und der Norbert Rabanza von der Innsbruck-Böhmischen, die waren der Jury. Die saßen unten und haben dich quasi angeguckt gefühlt. Und das war schon eine besondere Anspannung. Aber es war ein tolles Erlebnis und ich glaube, wir haben es auch gut verkauft. Hatte jede Band oder jedes Ensemble hatte 30 Minuten Zeit, sich zu präsentieren.

Und der Schur Schried hat das Ganze moderiert und hat auch so ein kleines Interview da mit den Mitwegen geführt. Und ja, war eine sehr schöne runde Sache. Wir sind damals auch nach Kempten gefahren mit einer Fan-Community. Ich sag mal, aus der Rhön nach Kempten ist ja jetzt nicht mal gerade um die Ecke.

Aber da sind wir einen Tag vorher angereist und haben da schön gefeiert und gute Stimmung gehabt und dann haben wir einen Auftritt gehabt und am nächsten Tag ging es da wieder zurück in die Heimat. Also da war schon was Besonderes, auch dieses Format. Ich finde es toll, die anderen Kapellen da auch, die da ihr Bestes geben.

Und das war schon schön.

Habt ihr euch irgendwie besonders drauf vorbereitet, weil also A, 3000 Leute, das hat man nicht immer. Und dann natürlich noch mit dem Bewusstsein, dass da ja nochmal genauer hingeguckt wird, weil ja Kapellen verglichen werden. Ja. Und da sucht man ja eher, als dass man jetzt da ist und genießt. Also zumindest als Zürich.

Sollen wir es mal sagen?

Genau, das richtig. Wir hatten natürlich uns schon vorbereitet, sag mal, zunächst mal war der erste Schritt natürlich zu sagen, welche Titel nehmen wir denn aus dem Repertoire quasi. Dann gab es ja noch diese zwei neuen, die wir ja auch noch einstudieren mussten.

Welche anderen habt ihr noch gespielt? Also ihr habt die glorreichen Sieben Herz und eine Serie.

Wir haben begonnen mit Hallo, ihr Freunde, lasst euch grüßen von der Originalkapelle Egeland, vielleicht kennt ihr das auch noch. Das kenne ich noch. Da haben wir so quasi musikalisch oder gesanglich Begrüßung abgeholt. Dann hatten wir die altbekannte Slavonitschka-Polka, wir hatten den Strohwitwer. Und zwar auch wichtig, quasi die ganze Bandbreite zu zeigen, das heißt mit Gesang und wir haben tatsächlich auch einen Walzer.

Das ist ja gar nicht mehr heute so üblich bei vielen Veranstaltungen. So ein Walser wird nicht mehr überall so Konzerte besucht oder frühshoppen irgendwo in einem Zeltmarket. Das ist ganz selten, dass da mal ein Walzer tatsächlich zwischendurch vorkommt. Aber wir haben da den schönen Walzer auch von der Kapelle Egerland, den Original Kapelle Egerland ursprünglich, den Liebe ist.

Hat er dann für sieben Leute arrangiert und der kommt eigentlich immer ganz gut an. Ja, und wie gesagt, da war das Interview noch mit dem Schorcherie, der hatte quasi um mich dann interviewt und auch den Eddy noch. Und da war die halbe Stunde auch schon rum.

Ja, das verfliegt er dann im Flug. Er sitzt da, spielt und irgendwie wirken, also mir geht es immer so. Ich hatte jetzt zum Beispiel jetzt vor zwei Tagen Jahreskonzert für meinem Musikfein. Du probst, probst, probst und dann ist irgendwie ratzfatz ist rum. Ja, die Stücke dauern gefühlt dann irgendwie nur noch halb so lange wie vorher.

Klar, in der Probe, da machst du am Stück doch mal Viertelstunde, 20 Minuten oder vielleicht auch eine halbe Stunde, um auf alles einzugehen und dann tatsächlich, der Titel geht nur zweieinhalb Minuten dann plötzlich. Das ist schon die Zeit verging wichtig im Flug auch auf der Bühne, natürlich eine gewisse Anspannung, eine gesunde Anspannung, glaube ich, bei allen, weil es wusste ja keiner, was passiert jetzt, wenn wir jetzt hier die Bühne betreten und wie kommt es bei den Leuten an, wir machen den mit, aber die haben dann auch gleich mitgeklatscht und ne, das war okay.

Und wir haben natürlich die Proben dann ein bisschen intensiviert vor diesem Auftritt. Ich sag mal, in der Regel ist so unsere Probe so Ziel, einmal im Monat proben zu können, weil ja jeder noch seine Verpflichtungen sowohl beruflich als auch sonst musikalisch hat. Weißt du, Eddie war damals auch im Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz, dann hat er noch die Wettertaler gehabt und viele andere Besetzungen.

Dann haben wir den Stefan Sterzing, der ist von Meining, der spielt am Theater, also und Kalle Belz, auch bekannt wie ein bunter Hund hier in der Region und spielt hier und da mit. Und da ist es aber schwierig, überhaupt einen Termin für eine Probe zu finden. Deswegen haben wir uns das Ziel gesetzt, einmal Monat das zu machen.

Und wenn halt was ansteht, wie jetzt in dieser Corbri, da haben wir es tatsächlich dann in kürzeren Abständen diese Gesamtproben dann noch versucht zu organisieren und hinzubekommen.

Wie viel Auftritte habt ihr für nächstes Jahr schon?

Ja, wir hätten gerne ein bisschen mehr. Ist tatsächlich so. So wie ja, aber wobei wir immer gucken müssen, also wenn Anfragen kommen, also es gibt Anfragen, nur müssen wir immer sehen, ob wir tatsächlich die Besetzung auch zusammenkriegen. Ich sage mal, so ein Alleinstellungsmerkmal der Sieben Rhöner Franken ist ja auch, dass wir tatsächlich mit Gesang arbeiten oder Musik machen mit Gesang, dass ihn der Kalle und der Eddie.

Insofern ist es natürlich wichtig, dass die beiden bei den Auftritten auch dann mit dabei sind. Wie gesagt, unsere Grundvoraussetzung oder Ziel ist es eigentlich, dass wir auch immer mit der Originalstammbesetzung spielen. Und da muss man halt auch gucken, wofür den Auftritt dann die Leute zusammenbekommt.

Wie gesagt, eine Aushilfe, klar, das kann man immer mal machen, aber Ziel ist, mit der Stammbesetzung zu spielen. Und ja, nächstes Jahr haben wir Anfragen, es sind zurzeit noch am Laufen. Wir haben fest jetzt schon das Hofbeuhaus. Im Oktober nächsten Jahr sind wir wieder zwei Tage dort. Samstag und Sonntag.

Ja, in Eichenzell haben wir einen Auftritt und ja, wir gucken, was noch passiert.

Lass uns nochmal auf die aktuelle CD eingehen. Musik ist Trumpf.

Die ist veröffentlicht und gibt es auch zu kaufen und die haben wir auch in Eichenzell, wo der Musikfeind Luther auch stationiert ist, sage ich mal, in einem Nachbarort dann in einem Bürgerhaus auch präsentiert. Da haben wir alle 15 Titel einzeln vorgespielt und auch anmoderiert, jeden Titel einzeln, also ein bisschen was dazu erzählt und auch die Hintergründe von der CD, Entstehung von der Idee her über die Finanzierung bis hin zur Aufnahme selbst.

Wir haben also Matthias Kronert als Tonmeister, ist ja auch bekannt, eine Musikszene und er hat das vollkommen routiniert und stressfrei für uns begleitet. Und da waren wir tatsächlich innerhalb von zwei Tagen. Wir hatten eigentlich drei Tage vorgenommen, aber wir waren nach zwei Tagen durch, wo er sagt, nö, ich habe alles, was ich brauche, passt soweit.

Dann haben wir sogar den Gesang noch mitnehmen können an dem Abend dann noch, die Gesangstitel noch. Ja, und da war das Ding dann fertig und wie gesagt, haben es dann in der gleichen Zell präsentiert, die CDU, und hatten dann noch Unterstützung von der Schutzfläche Böhmischen. Das ist eine Neuübersetzung, es sind einige vom Ausbildungsmusikur, die da mitspielen.

Und der Eddie hatte den Kontakt dahergestellt, weil wir haben gesagt, ja, dann machen wir quasi den ersten Teil, stellen die CD vor, werden den zweiten Teil auch selbst gestalten können, keine Frage, aber es hat sich jetzt so angeboten, dass die dann den zweiten Teil übernommen haben. Und eigentlich war Ziel, mal gucken, ob das klappt, dass jetzt ein 25 so eine Art Gegenbesuch ist, dass wir dann quasi bei einer Veranstaltung von den Schutzflechbüwischen dann auch ein Part übernehmen.

Aber die CD ist fertig, vorgestellt und auf der Homepage, wenn man es findet, zu bestellen.

Wenn du sagst, ihr habt so ein bisschen die Idee hinter der CD, Clay, was ist denn die Idee?

Also haben wir der Titel Musik ist Trumpf, haben wir deswegen gewählt, weil der Editor das Stück auch wieder geschrieben hat. Ich sage mal, Musik ist Trumpf ist ja bekannt durch Peter Frankenfeld, Harald Junke, was weiß ich, wer dann das früher alles mal moderiert hat, ist ja so eine Titelmelodie, die durchaus auch ins Ohr geht.

Und dieser Titel auf der CD ist selbst ist so ein kleiner Ausreißer, sag ich mal. Der Rest ist dann wieder so traditionell die Blasmusik, die Holkas und Märsche Walser, die man kennt, oder die halt atypisch sind für die Blasmusik und Musik des Trumpf, sticht so ein bisschen raus, auch vom Arrangement ja oder von der Art her.

Und deswegen haben wir die CD-Musik des Trumpf genannt und auch den Titel Musik ist Trumpf auf der CD an erster Stelle. Gesetz um einfach alles ein bisschen mal was anderes ist alles in der Plaza.

Ich habe jetzt gerade so die Titelliste vor mir, was ich total spannend finde, und da bin ich sehr gespannt, wie es klingt, ist Lebensfreude. Ist ja eine Scrapra, die ja schon sehr konzertant auch schon fürs große Orchester geschrieben ist und gar nicht so ohne ist. Deswegen frage ich mich gerade, wie das mit.

Da darfst du dich drauf freuen. Das ist tatsächlich so. Also ich Lebensfreude, wie du schon sagst, der Scraprada ist ja dafür bekannter, eigentlich sehr symphonisch arrangiert für große Orchester. Da hat ja jedes Register da gefordert und dieses Zusammenspiel. Ich sage immer gerade, bei der Lebensfreude ist nicht so ein A, B, C, A, B oder sowas vom Ablauf her, sondern es ist so gefühlt, ich will nicht sagen, durcheinander.

Aber der Ablauf von der Polga ist jetzt nicht so atypisch, wie man den Ablauf klassisch eigentlich kennt. Und wie du schon sagst, der Skaparda arrangiert eigentlich für große Orchester und da war der Eddie richtig gefordert, hier das auf die sieben runterzubrechen. Aber ich finde, es ist gelungen. Also ist natürlich anspruchsvoll, nicht nur die Lebensfreude ist anspruchsvoll.

Wer den Eddie kennt, der fordert dann schon von jedem auf seiner Stimme, versucht er schon rauszukitzeln, was machbar ist. Und eigentlich muss man sagen, bei sieben Leuten ist auch jeder permanent ein Solist. Ist ja nicht so, was du dann beim großen Orchester gut ist auch jeder gefordert. Aber da kannst du dich nochmal auf den Nebenmann doch nochmal verlassen, wenn irgendwo mal ein bisschen früher Luft holen musst oder wie auch immer.

Und bei einer sieben Übersetzung ist grundsätzlich jeder ein Solist. Aber gerade diese Volker also Lebensfreude, wer die kennt und die jetzt in der sieben Übersetzung hört, ist schwer vorstellbar, dass man das mit sieben Leuten hinkriegt, aber ich denke, es ist gelungen und der Eddie hat. Ich bin gespannt.

Welche Nummer ist deine persönliche Lieblingsnummer von der CD?

Alle 15 gleich. Nein, das ist jetzt natürlich. Also, wo ich natürlich einen besonderen Bezug zu habe, ist der Abschlusstitel, der da drauf ist: Ein Herzen, eine Seele, wie gesagt, weil das einer der Titel war, der uns auch so ein bisschen geprägt hat durch diesen Drop Gide Blasmusik. Das bringe ich immer so ein bisschen in Verbindung.

Aber ich bin da durchaus ein Fan von den Titeln von Mosch. Ich sag mal jetzt, die Olmützerpolga ist mit drauf zum Beispiel.

Die kenne ich gar nicht.

Das ist schade für dich. Aber die gönne ich dir und wenn du es gehört hast, dann wird dir wahrscheinlich auch gefallen. Oder ich sag mal, ohne Heimat ist die Welt nicht schön. Oder im Kaiserwald, das ist jetzt auch ein zu unbekannter Walzer, auch von Mosch auch mal gespielt hat. Aber das ist einfach, ja, das hat einfach was.

Oder auch diese fröhliche Jugend. Also ich könnte jetzt hier alle Titel aufführen, oder Gablonzer Perlen, natürlich überall bekannt, aber auch halt immer diese Art und Weise, wie die halt auch gesetzt und dann arrangiert ist, das sind schon schon tolle Stücke, die der Eddy da für uns zurechtgeschneidet hat.

Wenn du gesagt hast, 2026 kommt vielleicht eine CD, also wie sehr sprecht ihr schon drüber? Oder ist das nur so jetzt so eine fixe Sache von dir und die anderen wissen das noch gar nicht?

Die anderen werden es jetzt hier im Podcast dann irgendwann erfahren. Nein, ich sage aber, das geht dann auch relativ spontan. Ich sag mal ganz kurz vielleicht zur Spontanität, wie wir sieben Rhöner Franken aufgebaut sind. Wir hatten im letzten Jahr in 2023 im Dezember einen kleinen Weihnachtsgruß, einen musikalischen, da hat man das Shingelbells, hatte der Eddie arrangiert, haben wir ein kleines Video gedreht, haben das aufgenommen, haben uns das Netz gestellt.

Und jetzt kam so im August, September kam so die Idee auf, was machen wir denn dieses Jahr? Stellen wir das wieder rein, machen wir was Neues. Der Eddie sagt so, ach, ich weiß auch nicht, wir haben auch den Schneewalzer, vielleicht können wir den einfach mal nehmen, dass ich entweder was Neues schreiben muss.

Und man spielt das immer nur einmal und dann ist es auch schon wieder rum. Und ja, da sind wir so eigentlich auseinandergegangen, sagen, ach, wir gucken einfach mal, was wir machen können. Und zwei Wochen später ruft der Eddie mich an und sagt, pass auf, ich schreibe jetzt doch noch was. Ich schreibe die Rhöner Weihnacht, die haben wir jetzt dann quasi in der Probe im November.

Da war ja die einzige Probe, die wir dann noch hatten vor der Adventszeit, haben wir das, hat er den Noten mitgebracht, da haben wir es aufgenommen, haben ein kleines Video dazu gemacht und aktuell seit gestern steht das, oder seit dem ersten Advent, hast du vielleicht besser gesagt, steht das Video jetzt im Facebook online.

Und ja, einfach durch die Spontanität vom Eddie dann doch noch was zu basteln. Hat er immer so dreimal die Einleitung von bekannten Polkas, Buchskaben, Slavonicka so die Einladung genommen und dann aber gleich das Weihnachtslied hinten dran gemacht. Also ganz interessant, aber das war ganz spontan von ihm und da haben wir es auch ganz spontan aufgenommen.

Und ich denke, so spontan wird dann vielleicht auch eine dritte CD sein. Man muss euch gucken, wie jetzt das Jahr 2025 läuft, wie die Auftritte sind, weil es natürlich immer eine Frage auch der Finanzierung so eine CD. Das muss dann alles auch geregelt sein. Und ja, aber ich könnte mir vorstellen, wenn nächstes Jahr um die Zeit ist oder so, ja, zum Herbst 25, dass wir uns dann nochmal Gedanken machen und sagen, Leute, bis jetzt aus, haben wir Interesse.

Wollen wir es nochmal angehen und eine dritte CD tatsächlich machen? Also ich glaube, die Kollegen werden da jetzt nicht abgeneigt. Und Material haben wir genug und ist er noch ein ganzes Jahr, wer ist er noch dahin? Wer weiß, was dem Eddy noch alles einfällt inzwischen.

Hat er jetzt auch mehr Zeit? Vermeintlich mehr Zeit, wahrscheinlich hat er gar nicht mehr Zeit. Ja, man weiß, wie es mit Rentnern ist.

Heißt man umsonst Rentner, weil sie ständig umherrennen dann. Aber er wohnt ja mittlerweile auch in Berlin. Also ich sage mal, das ist ja auch ein Pfund oder ich sage mal ein Zeichen für die sieben Römer Franken, dass der Eddie, trotz dass er in Berlin wohnt, dann trotzdem her zu Grube kommt oder auch zu den Auftritten dann hierher reist.

Vorher war ja da unten im Main-Kinzig-Kreis oder in Hanau. Ja, da war es eine knappe Stunde vielleicht, die er angereist ist und wieder zurückgefahren hast und ja, mittlerweile nach von Berlin hierher sind nur bei vier, fünf Stunden reine Fahrzeit, das ist dann schon eine andere Hausnummer. Aber er nimmt das auf sich, weil er merkt, es ist auch ein Zusammenhalt und in der Gruppe und da geht was.

Und ich glaube, dann ist es auch für Inmotivation zu sagen, da mache ich mit.

Wer Wurztag der Blasmusik so als Großveranstaltung noch was für euch?

Ja, ich denke, bei so Events mal mitzumachen, das wäre schon mal ein Ziel von uns. Also wir würden das gerne mal machen. Also ob das jetzt das Ziel ist, da immer dabei zu sein oder ob man das unbedingt haben muss, aber ich glaube einfach, um dieses Feeling mal zu haben, mitzumachen oder auch in dem Rahmen vielleicht auch in diese Community einfach mitzumachen und da auch bekannt zu werden.

Wenn die Anfrage käme für irgendein Festival, würde man nicht beiden sagen, wenn es irgendwie machbar wäre.

Wenn du dir ein Stück wünschen dürftest, was der Eddy mal arrangieren sollte, was wären das? Hast du irgendwas im Kopf, wo du schon immer mal gesagt hast, das wäre doch mal eigentlich.

Also ich sage mal, es sind schon ein paar Titel, die er auch von uns aufgeschnappt hat. Das heißt von uns aktiven. Von den sieben Rhöner fragen. Irgendwas mal grob machen, dann heißt es, also beispielsweise die Südböhmische waren mal probieren Thema. Die Südböhmische wäre doch auch mal was. Und dann sagt er, ja, es gibt tausend Stücke, die man nehmen könnte.

Also dann, aber die meisten Ideen hat er und macht das, ich habe jetzt keins, was für mich jetzt gefühlt fehlt. Also wir haben den, wir haben die, ich glaube, die Top-Titel der Blasmusik haben wir im Repertoire. Wir hatten jetzt letztes Jahr oder dieses Jahr war das im Sommer den ersten Auftritt in Thüringen in Zellamelis.

Und ja, da hat man einfach die Idee, das Rennsteiglied vielleicht dann mal zu spielen. Ja, dann macht er das. Aber das Rennsteiglied jetzt mit dem Programm. Und wenn wir irgendwann mal in was weiß ich, heute haben wir das den Termibel, das Interview mit dem Robert Rabanza und Südtirol, vielleicht, wenn sich da was draus ergibt, vielleicht wird dann dem Land Tirol der Treue, die Treue, wenn das dann so weit kommt, dass wir dann wieder machen.

Also man ist ein bisschen situationsabhängig. Ja. Und wie gesagt, der Eddie lässt sich da auch nicht unbedingt beeinflussen, aber er macht das, was er gerne macht. Und wie gesagt, wenn ich mir im Titel vorspiele dann oder vorschlägt, dann kommt ja ich. Und da gibt es auch noch blaue Augen, da gibt er noch den Rosenwalter, es gibt noch das und jenes, also so viele Titel.

Also ich glaube, der könnte Tag und Nacht arrangieren, wenn man ihm die Titel geht. Ich habe jetzt so ein Stück, was jetzt gefühlt fehlt oder was wir noch bräuchten. Ich glaube, ich habe jetzt auf Anhieb jetzt keins berat.

Okay. Das heißt, großes Ziel ist jetzt erstmal, habt ihr ja quasi jetzt erstmal abgefrühstückt mit der CD und jetzt guckt ihr einfach mal, wie das nächste Jahr läuft. Und dann drücke ich euch die Daumen, dass da noch etliche Auftritte reinkommen, weil wenn man so die Arrangements auch hört, ist das eine gute Abwechslung zu dem, was man sonst immer hört.

Das muss man ja auch einfach mal sagen. Also siebende Besetzungen gibt es viel, aber die wenigsten spielen ausgefallene Arrangements. Da stecht ihr schon raus. Und dann hoffe ich ja, dass es für die dritte CD noch langt dann. Also, dass ihr noch Bock habt, in einem Jahr zu sagen, ach komm, wir machen das nochmal.

Ich bin zuversichtlich.

Und genau, dann hoffe ich, dass wir uns doch irgendwann mal wieder persönlich treffen. Sehr gerne. Das war sie also die letzte Folge im Jahr 2024. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Und wenn ihr jetzt die Weihnachtspause nutzen wollt, um ältere Episoden nachzuhören oder überhaupt erstmal aufzuholen, dann sei euch die Folge mit Eddie Sagert ans Herz gelegt.

Wir unterhalten uns über die Egerländer-Musikanten, über Polizeiorchester, über die Entwicklungen der Blasmusik aus seiner Sicht und vieles, vieles mehr. Also eine richtig tolle Folge über vor allen Dingen über böhmische Blasmusik. Ich wünsche euch jetzt frohe Weihnachten. Genießt die Zeit mit euren Lieben einen guten Rutsch und ich freue mich, wenn wir uns in ein paar Wochen wiederhören, wenn es hier weitergeht im Blasmusik-Podcast.

Macht's gut, euer Andi.

Ich bin nun allein. Alles ist schön zu zweit. Und mein Herz da bleibt

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