On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6

Auf einen Kaffee mit Julian Gögele (Gipfelblech) - Ihr spielt mit E-Gitarre?

Dienstag, 16. Juni 2026 · 27 min

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Shownotes

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Julian Gögele ist Flügelhornist und Organisator der Gruppe "Gipfelblech" aus Südtirol. Die junge Formation hat vor kurzem wieder neue Titel aufgenommen und spielten schon auf dem Woodstock der Blasmusik, dem Winter-Woodstock, der Blechlawine uvm.
Wie sich diese Formation von anderen abhebt, das erfahrt ihr hier.
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Einen wunderschönen guten Morgen, herzlich willkommen hier bei Auf einen Kaffee mit dem kleinen Format im Blasmusik-Podcast. Und es geht gleich zur Sache, ich habe mich mit Julian Görkele vom Gipfelblech getroffen, um mit ihm ein wenig über seine Besetzung und auch die letzten Aufnahmen zu sprechen. Schnappt euch also einen Kaffee und viel Spaß mit Julian Göckele.

Trinkst du deinen Kaffee? Ich wusste, dass diese Frage kommt. Ich bin wahrscheinlich einer oder wenigen, der keinen Kaffee trinkt. Also ich trinke meinen Kaffee mit den Kollegen, trinke aber ein Wasser.

Okay, warum trinkst du keinen Kaffee? Schmeckt ja nicht. Schmeckt mir nicht.

Also egal ob Kaffee flüssig oder im Ei, also als Eis, mir schmeckt der Geschmack einfach nicht.

Völlig legitim, du darfst trotzdem hier sein. Danke, danke.

Willst du dich ganz kurz vorstellen? Sehr gerne, sehr gerne. Ich bin der Julian Gögler aus Südtirol. Ich bin Teil der SIMer-Besetzung Gipfelblech. Wir sind jetzt seit 2019 unterwegs, also mitten in der Corona-Saison eigentlich gestartet. Deswegen auch ein eher gemächlicher Start gewesen in der ersten Saison und dann ist es sehr rapide aufwärts gegangen mit der Anzahl der Auftritte.

Und ja genau, uns gibt es jetzt seit sieben Jahren und wir freuen uns nach wie vor wie ganz am Anfang, dass wir jetzt in Kürze wieder die Saison starten dürfen.

Du hast gesagt, Siebener Besetzung, also drei Trompeten, zwei, also die neuen Bariton, Tuba und Schlagzeug.

Genau, 7er Besetzung in der Form, wobei ich immer unterstreichen möchte, wir spielen so gut so gut die Arrangements und die Stücke zulassen immer mit zwei Flügel haben, weil uns einfach der weichre Klang besser gefällt als wie mit drei hellen Trompeten.

Okay. Was hat euch damals veranlasst, die Gruppe zu gründen?

Ja, also wir kannten uns schon oder die meisten von uns kannten uns schon, kannnten uns gegenseitig. Wir haben vier von uns bereits in einer anderen Gruppe gespielt. Dort haben wir dann beschlossen, dass wir diese Gruppe verlassen und wollten ein neues Projekt gründen. Und haben uns dann die dazugehörigen Kollegen besucht.

Bis auf Stefan at Denorhorn haben wir uns alle schon gegenseitig gekannt, weil wir schon mal miteinander gespielt haben, or in derselben Musikkapelle. Wir wollten uns einfach weiterentwickeln anders, a new group. The drei, vier Jahre bevor einfach sehr stark gekommen waren, in unserer Nähe waren. Wir kannten sie so ein bisschen und ich glaube, das hat uns dann nochmal den zusätzlichen Schub gegeben, dass wir gesagt haben, okay, so in dieser Art, so etwas ähnliches möchten wir auch und haben dann angefangen zu proben.

Ich kenne mich in der Südtiroler-Szene nicht so aus. Wie schwer ist es am Anfang, Auftritte zu kriegen?

Wenn es Corona ist. Wenn nicht Corona ist, geht es eigentlich sehr gut. Also man muss sagen, es sind sehr, sehr viele Feste bei uns. Von Musikkapellen, die Feste organisieren, Schützenkompanien, Feuerwehren. Also es gibt sehr viele Feste. Ab einer bestimmten Größe wird es dann eher schwieriger. Also es werden sehr viele kleinere Feste veranstaltet.

Wenn man in einer gewissen Größenordnung dann rein möchte, sind dann eher weniger solche Fäste. Aber am Beginn zum Starten gibt es absolut genügend Auftrittsmöglichkeiten, wenn man sich ordentlich bemüht und sich ordentlich präsentiert in den Socials, würde ich sagen.

Kleine Auftritte sind es ja nicht mehr. Ihr habt ja jetzt auch schon beim Wurztag und beim Winterwoodstock gespielt. Wie ist das so für euch? Also vor allen Dingen so schnell auch da hinzukommen. Also es gibt ja viele Kapellen da draußen, das weiß ich ja auch, auch hier im Umkreis. Die würden das so gerne mal machen.

Und die spielen ja schon teilweise zehn Jahre zusammen und so. Wie war das für euch relativ schnell, dann da auch hinzukommen?

Ja, für uns war das eine mega Überraschung und wir hatten eine Riesenvorfreude, weil das weiß man ja dann nicht immer nur zwei Monate davor, sondern das weiß man ja, wir wussten es, glaube ich, eineinhalb Jahre, zwei Jahre davor schon, dass wir zum Woodstock dürfen, davor auch Winterwoodstock. Das war schon praktisch engekoppelt, diese beiden Auftritte.

Als wir die Nachricht erhalten haben, natürlich ein mega, jeder hat eine Freude. Ich glaube, das hat uns dann einen zusätzlichen Schub natürlich gegeben. Da war jeder nochmal deutlicher motivierter wie vorher. Und das war eine mega Überraschung. Sagen wir mal so, am Takt des Auftritts natürlich hat auch sehr viel Aufregung mitgespielt, muss man dazu sagen.

Ich glaube, da war man sehr nervös, hat man vielleicht auch am Anfang gespürt, aber sobald du dann auf der Bühne bist und es sind so viele Leute unten, die dir dann zujubeln und mitklatschen und mitfeiern, hat sich dann relativ schnell die Nervosität gelegt und dann war es einfach nur Spielfreude pur.

Und ja, kann man sich immer nur gerne zurückerinnern, sind eine der schönsten Erinnerungen im Laufe des Bestehens von der Gruppe.

Auf welcher Bühne habt ihr gespielt?

Auf der aller Hand Stage. Also direkt neben der Hauptbühne bei 40 Grad. Das war ziemlich herausfordernd.

Aber das ist ja immer so heiß, finde ich. Ja. Ich weiß nicht, ich habe auch vor zwei Jahren in dem Leitner-Stadel gespielt, das war ja auch sehr brutal heiß. Verrückt. Ihr habt jetzt kürzlich erst Stücke rausgebracht, aber ihr habt ja auch schon davor eine ganze CD gemacht. Ich hab das ja immer wieder mit Kollegen, aber auch schon im Podcast gehabt, dass wenn man eine neue Gruppe gründet, ist es ja eigentlich ganz wichtig, eigene Musik zu schreiben.

Habt ihr da jemanden in der Reihe, der das macht?

Ja, wir schreiben nicht so viele neue Stücke, das muss ich auch sagen. Also wir covern sehr, sehr viel, haben aber natürlich in unseren Reihen auch einige, die Stücke schreiben. Auf unserer ersten CD zum Beispiel haben wir die Gipfelpolker nach uns benannt, aufgenommen. Die hat der Fabian geschrieben, arrangiert von Edith Sagart.

Also die, glaube ich, ist sehr gut gelungen und kann man auch sehr gerne nachhören auf YouTube oder auf Spotify oder allen gängigen Streaming-Plattformen. Jose and Christoph are just the other two on the whole place. Die fangen immer mehr an to schreiben und bringen immer mehr. Aber sind in unserem Live-Repertoire mit drinnen und freut uns immer wieder sehr, the eigene Stücke zu spielen, weil es auch zunächst ist es etwas besonders, weil es von uns ist.

And the Zuhörer, für den Zuhörer ist es nicht etwas Alltägliches, so wie der Böhmische Dam, den jedoch schon in- und aus, wenn ihr kennt.

Genau. Weil du gesagt hast, ihr covert auch viel und ich glaube, das ist auch wichtig, eine gute Mischung zu haben, weil ich glaube, jetzt nur Sachen zu spielen, die keiner jetzt noch kennt, ist, glaube ich, auch schwierig. Ich glaube, die Mischung macht es und dann ist es, glaube ich, ganz gut, da parallel zu fahren.

Die letzten vier, die aufgenommen worden sind, ist mir sofort was aufgefallen, was euch so ein bisschen unterscheidet zu anderen 7er-Besetzungen. Das ist einmal Gesang. Und ich musste extra auf der Homepage nachgucken, weil ich mir nicht sicher war, wie ihr das live macht, aber ihr spielt dann auch mit E-Gitarre.

Ja, genau. Also auch wenn es hier einen kleinen Wechsel gegeben hat, also als wir diese Stücke aufgenommen haben, hatten wir noch den E-Gitarristen und Flüglonisten Lukas dabei. Der hat sich jetzt entschlossen, nur mehr Richtung seiner Bands zu fokussieren. Das heißt, da haben wir jetzt einen Abgang, aber haben wir gleich nachbesetzt und wird auch das Ziel in Zukunft sein, wieder mit E-Gitarre zu spielen.

Also unser Neuzugang der Christoph am Flügelhorn fuchst sich gerade rein in die E-Gitarre. Und Gesang ist sowieso auch immer mit dabei. Und dann variieren wir dann je nach Programm. Also entweder wir spielen mit drei Hohen Blechen und spielen auch in dieser Formation moderne Kompositionen oder wir wechseln für einzelne Stücke auf zwei hohe Bleche und dann wird eh Gitarre und Gesang mit aufgenommen.

Aber ich glaube, das ist schon etwas Besonderes, was nicht jedes E-Mails-Besetzung zu bieten hat. Absolut, ja.

Das stimmt. Also es hat mich beim Hören, so durchhören, erstmal gerade so ein bisschen aus diesem gewohnten raus geholt und hat dann nochmal so dieses Ich höre nochmal genauer hinzulassen. Deswegen finde ich es eine coole Idee. Aber es ist natürlich, wenn jetzt einer mit E-Gitarre aufhört, natürlich schwierig, dann den nächsten zu finden, der dann Ruhesblech und noch E-Gitarre kann und im besten Fall noch singen kann.

Ja, ja, das war bei der Auswahl absolut kein Kriterium. Das hat sich dann zufällig ergeben, dass er mal so im Nebensatz gesagt hat, ich habe mal Gitarre schon ein bisschen gespielt und dann haben wir gesagt, okay, dann müssen wir das ein bisschen intensivieren. Ob das jetzt heuer schon so zustande kommt, würde ich jetzt nicht hundertprozentig noch bestätigen, aber spätestens nächstes Jahr gehe ich davon aus, dass wir wieder in diese Richtung mit E-Gitarre absolut reinkommen.

Eins der Stücke ist ja Brenne tut's gut von Hubert von Geusern. Auch schon lange nicht mehr gehört. Wie kam es dazu, dass ihr genau den Titel genommen habt?

Ja, der wahrscheinlich schon sehr, sehr lange bei uns im Repertoire. Der Michael, unser ehemaliger Schlagzeuger, hat das eben arrangiert, schon relativ am Anfang. Und haben wir eigentlich dann ein bisschen probiert, haben ihn wieder zur Seite gelegt und dann eigentlich wieder vor zwei Jahren oder so im Repertoire mit aufgenommen.

Wir haben unter anderem eben auch die letzten Passagen dreistimmige Ding. Und das ist bei sowohl live als auch einen kleinen Clip auf die Socials gestellt, sehr, sehr gut angekommen. Da haben wir gesagt: eigentlich Lukas, der eigentlich eine sehr tiefe Stimme hat anders sehr gut verkörpern kann. Zusätzlich ist es ein Stück im Dialekt, vielleicht nicht ganz der Südtiroller-Dialekt, aber ein bisschen ähnelt dadurch.

Dann haben wir gesagt: Wieso nehmen wir das nicht auf? Ich habe das sehr selten gehört, dass das oder eigentlich noch gar nicht, dass das eine Blasmusikgruppe körpert.

Ja, also von Blasmusik habe ich es tatsächlich auch noch nie gehört. Deswegen war ich sehr gespannt, wie es tut. Und funktioniert super. Also muss ich echt sagen. Funktioniert richtig, richtig gut. Und bin sehr gespannt, was ihr da noch so für Ideen habt an Stücken, die noch kommen.

Hallo, holla, hold on, hold on, hold on, hold on, hold on. Hold on, hold on, hum, hum, hum, hum, boss, let's let's go to the wheel, box zu lessen.

Lass uns doch mal zu der ersten CD zurückkommen. Wir haben ja schon im kurzen Vorgespräch, bevor wir jetzt angefangen haben, hatte ich ja schon mal erwähnt. Der Name ist ja auch gerade gefallen. Ihr habt doch ein paar Stücke vom Eddie Sagert aufgenommen. Unter anderem eins harter Blick, ein Walzer, den ich damals noch bei der Kapelle Igerland auch spielen durfte, als er es gerade geschrieben hat.

Ich erinnere mich da sehr gern zurück.

Ja, wir haben eine Zusammenarbeit aufgebaut mit dem Musikverlag Scherbacher, der ja bei euch in Deutschland draußen ist. Dann haben wir gesagt, okay, was hat der Musikverlag im Repertoire, also in seinem Verlag? Nehmen wir prinzipiell diese Stück raus, lassen sie ein bisschen arrangieren. And da hat er eben gesagt, yeah, lass uns das von Medien arrangieren, weil er macht das gut anders a besonders.

And we have then ein, zwei Stück probiert and waren eigentlich sehr begeistert. Und unter anderem auch, wie vorhin gesagt, die Gipfelpolke von Fabian. Die hat auch an uns in der Siemer-Besetzung arrangiert. Und ja, er trägt da dabei einen großen Teil zum Erfolg dieser CD bei. Und ja, super so.

Habt ihr euch schon mal persönlich getroffen?

Nein, leider noch nicht. Also leider hat sich diese Situation noch nicht ergeben, aber vielleicht in naher Zukunft, mal schauen.

Doch eine Entfernung. Das stimmt, aber er ist ja jetzt pensioniert, jetzt hat er Zeit. Ich behaupte jetzt einfach.

Da werden wir ihn mal kontaktieren.

Macht also unbedingt. Was sind diese so Highlights für euch? Worauf freust du dich jetzt persönlich, was dieser noch so ansteht?

Ja, bei uns startet jetzt die Saison Mitte Mai. Das wird gleich ein Highlight mit Jubiläumsfest, eine Musikkapelle hier in Südolf von der Musikkapelle Aua. Ich glaube, Jubiläumsfest sind immer schön to spielen. Was sind Highlights? Für uns ist eigentlich jeder Auftritt ein Highlight. Ist zwar eine Flussel, aber es ist wirklich so.

Wir freuen uns einfach miteinander zu dürfen. We have da mega Spaß. Was natürlich heuer ein bisschen heraussticht, ist der Auftritt bei der Blechlamine. Wir sind heuer bei der Blechlamine. Darauf freuen wir uns schon. Anfang Juni arbeiten wir hin. Das wird sicher eines unserer großen Highlights. Aber im Kopf habe ich mal die zwei weitere Fach nach Österreich.

Einmal spielen wir ganz interessant einen Musikantenball in Langkampfenähe Kufstein. Bin ich gespannt. Ich habe in der Formation einen Ball noch nie gespielt. Deswegen bin ich sehr gespannt. Oder auch in Ladiz, wo wir letztes Jahr waren, war ein sehr flotter Auftritt. Und da einige sehr viele Abendauftritte hier in Südtirol.

Also von Frühshoppen, wo wir traditionelle Musik spielen, bis Abendauftritte. Ich glaube, die Abwechslung macht es einfach so ein bisschen. Deswegen ist für uns eigentlich fast jeder Auftritt ein Highlight. Wie viele Auftritte habt ihr dieses Jahr? Also bis jetzt fix im Daminkalender sind dann, glaube ich, 21 Termine und noch stehen ein paar offen, genau.

Ja, also wir haben eigentlich seit die erste Saison klammer mal aus, die Corona, und eigentlich ab der zweiten Saison waren sie immer zwischen 20 und ich glaube das Maximum waren mal 28 Auftritte. Also so immer um den Dreh spielt sich unsere Auftrittsanzahl ab.

Spielt ihr alle noch in den Musikverein oder konzentriert ihr euch nur noch auf das?

Also die meisten von uns spielen im Musikverein noch, also fast alle. Wir spielen auch dann eigentlich jeder in anderen Gruppen noch mit, wo es auch, also teilweise drei von uns spielen zum Beispiel noch Tanzenmusik mit. Da haben wir auch noch 15 bis 20 Auftritt. Also von Mai weg bis Oktober ist von allen sieben der Terminkalender am Wochenende sehr, sehr gefüllt.

Okay, aber ihr seid keine Berufsmusiker, oder? Absolut nicht. Bei uns hat kein einziger studiert. Keiner lebt von der Musik, also jeder ist 100% beruflich tätig. Deswegen gestaltet sich dann auch manchmal ein bisschen schwierig mit Probenarbeit und solche Sachen. Aber wir schaffen es dann immer wieder, auf den Punkt zu kommen bis zum ersten Auftritt.

Du bist ja, wenn ich es richtig gelesen habe, so ein bisschen der Orga-Chef in der ganzen Geschichte. Wie schwer ist es, deine Jungs da zusammenzuhalten?

Zusammenzuhalten finde ich nicht so schwierig. Also wir verstehen uns auch außerhalb sehr, sehr gut. Wir machen auch außerhalb was zusammen. Also wir schauen da schon auf die menschliche Componente, dass dies gut passt. Also von der Hinsicht, zusammenhalten eher nicht. Wir hatten heuer zwei Wechsel drin, deswegen hat sich das Klima leicht verändert.

Aber ich würde nicht sagen positiv or negative, es ist einfach when zwei neue kommen, dann ändert sich leicht an die Struktur im Team. Aber wir sind super zufrieden mit den zwei Neuen und haben uns an die explizit auch so geschaut, dass die nicht nur musikalisch passen, sondern auch menschlich. Wir sind dann doch oft das ganze Wochen zusammen unterwegs und wir sind dann meistens nicht die Ersten, die nach Hause gehen nach dem Auftritt.

Deswegen verbringen sehr, sehr viel Zeit miteinander. Deswegen von der Hinsicht ist es eigentlich nicht schwierig. Wie gesagt, dadurch, dass jeder beruflich voll tätig ist in anderen Musikvereinen. Einer spielt noch Fußball und ist es schwierig, in dieser Hinsicht Probentomin und solche Sachen zu organisieren.

Aber bis zum Schluss schaffen wir es dann schon immer wieder. Mit guten Willen schaffen wir es schon wieder hinzukommen.

Womit können die dich zur Weißguter bringen?

Mit sehr viel. Nein, ich bin, glaube ich, schon ein sehr, sehr strukturierter Mensch, habe einen klaren Plan, den ich dann auch so durchziehen möchte. Dann kann es schon mal passieren, wenn jemand vom Plan abweicht, obwohl dies deutlich davor besprochen worden ist, kann es natürlich mal auch zur kleinen Auseinandersetzung kommen.

Aber ich glaube, das ist ja auch gesund, wenn es zwischendurch mal ein bisschen hakt und dann, wie gesagt, dann trinkt man wieder eins und man versteht sich. Also das sind so Kleinigkeiten oder Unbünktlichkeit bei den Auftritten. Das sind so Kleinigkeiten hat sich aber sehr, sehr minimiert. Kann mich nicht beklagen bei meinen Sechskollegen.

Das war gut.

Was ist euer Plan? Also, wo siehst du euch in fünf Jahren?

Ja, in fünf Jahren hoffe ich, dass wir weiterhin so viel Spielfreude haben. Das ist für uns das oberste Ziel. Also wir messen uns nicht an Highlights oder Auftrittsanzahl oder sonst was. We have immer gesagt, wir spielen so lange, bis wir the Spielfreude haben. Das heisst, hör bei uns die Spielfreude auf, dann wird es uns auch nicht mehr auf der Bühne gehen.

This is unser Ziel, die Spielfreude einfach nachhaltig zu stärken. This is just an answer. Also a bit of laufenden to sign. So we can probe a bit more performance to become. Notenpult daneben stehen und ein bisschen hin und her widmen, also schon ein bisschen auch nach vorne gehen oder einfach einen Spaß mal einbauen.

Und mit diesen kleinen punktuellen Änderungen, glaube ich, dass wir einfach die Spielfreude dann beibehalten. Für uns ist es einfach das Wichtigste, dass sich die Spielfreude sich dann auch dem Publikum überträgt und dann das Größte für uns ist einfach, wenn danach Personen herkommen und sagen, das war ein Berg oftet, können wir uns mal hören wegen Buchen für nächstes Jahr zum Beispiel.

Cool. Plant ihr, also ich weiß, die Songs sind jetzt erst rausgekommen, aber so wichtig einschätzen als strukturierter Kopf hinter der Sache. Habt ihr schon weitere Zitierung, die Einspielung zumindest in Planung oder sagt ihr, okay, das lassen wir auf uns zukommen, das kann jetzt auch noch zwei, drei Jahre dauern?

Für heuer wahrscheinlich nicht mehr. Also für heuer war es uns einfach unser klares Ziel, mal die Gruppe so zu strukturieren, dass wir wieder eins werden, dass wir uns wieder blind vertrauen können auf der Bühne. Dadurch, dass wir zwei neue haben, ich würde jetzt nicht sagen, dass es Fremdkörper sind, aber es ist einfach eine kleine Änderung und man muss wieder eine klare Struktur reinbekommen.

Das Thema CD haben wir auf jeden Fall auf dem Programm. Wir diskutieren das auch bei unserer jährlichen Generalversammlung, diskutieren wir das immer und haben das da absolut ins Auge gefasst. Kann aber jetzt nicht sagen, wird das 2027 sein, wird es 2028 sein, aber es wird nicht mehr zehn Jahre dauern, das glaube ich, kann ich schon mal sagen.

Also Planung ist, leichte Vorplanung haben wir schon gestartet, aber nichts Konkretes noch, sagen wir mal so.

Okay. Was ist dein Lieblingsstück von denen, die ihr bisher aufgenommen habt?

Ein Lieblingsstück, ja. Also ich glaube, mein Lieblingsstück ist bei der ersten CD war es auf jeden Fall die Gipfelpolka. Hat natürlich ein bisschen einen emotionaleren Bezug, da ist er der Farbe neben, der schmeinbruder, hat es komponiert, war von, ich würde jetzt nicht sagen, von der ersten Note, aber vom ersten Entwurf war ich dabei, hat mir das gezeigt.

Dann hat es einfach ein bisschen emotionalen Wert. Bei den letzten Vieren würde ich sagen, auf Lamper Zwiese, das spielt kaum einer. Also ist sehr beliebt, ist auch dann sehr, sehr gut angekommen. Hat, glaube ich, jetzt auf YouTube schon über 100.000 Aufrufe.

Von wem ist das?

Vom Lukas Bruckmeier.

Ah, okay, weil ich kannte die Nummer auch gar nicht.

Genau, wir haben das zufällig gehört, da gibt es auf YouTube eine Version von Alpenblech, eine Live-Version. Die haben wir gehört, habe dann Lukas angeschrieben, du hast hier die Simo-Noten, also Simo-Besetzungsnoten. Und wir haben sie dann bei ihm gekauft und waren eigentlich dann vom ersten Moment dann sehr begeistert und haben gesagt, okay, das müssen wir aufnehmen, das kennt keiner, das hat dann Schmiss, das passt gut zu unserer Stilistik.

Und ja, und das ist, glaube ich, mein Lieblingsstück von diesen Firmen.

Dann drücke ich euch ganz viel die Daumen, dass ihr die Spielfreude dieses Jahr auf jeden Fall natürlich aufrechterhaltet und dann auch die zwei neuen ganz gut einarbeitet. Ganz viel Spaß auf der Blechlawine. Vielen Dank. Und dann hoffe ich, dass wir uns spätestens dann wieder hören, wenn ihr die nächsten Sachen aufgenommen habt.

Und wünsche euch weiterhin ganz viel Erfolg.

Danke, danke. Danke an dir für die Einladung. Super Gelegenheit hier uns zu präsentieren. Und viel Spaß noch bei deinem Podcast weiterhin. Dankeschön.

Das war's mal wieder mit Auf Einen Kaffee mit. Wenn ihr auch mal zu Gast sein wollt, dann schreibt mir gerne unter blasmusikpodcast.gmx.de oder auch gerne über Instagram. Dann suchen wir einen Termin und ich freue mich sehr, euch hier begrüßen zu dürfen. Ich wünsche euch eine schöne Woche und ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid.

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