On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 5· Folge 123

Dee Boyd (Trompete) - Ein Leben zwischen Australien und Deutschland

Donnerstag, 3. Juli 2025 · 1 h 58

MP3

Shownotes

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Dee Boyd kommt gebürtig aus Australien. Nachdem sie ihr Trompetenstudium am Griffith Queensland Conservatorium of Music begann und am Konservatorium der University of Tasmania fortführte, zog sie 2012 nach Deutschland, um ihren Bachelor an der Musikhochschule Saar bei Prof. Peter Leiner zu machen und anschließend ihren Master bei Prof. Wim van Hasselt an der Hochschule für Musik in Freiburg. Außerdem absolvierte sie ein Kontaktstudium von 2021-2022 in künstlerisch-pädagogischer Vertiefung an der Hochschule für Musik in Trossingen.
Sie spielte in den unterschiedlichsten Ensembles und Orchestern in Deutschland, sowie in Australien, England und Kanada. 2019 gründete sie dazu die Black Forest Brass Band.
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Schnitt: Leander Machan
Musik: Dirk Mattes

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Oft ist das meine erste Frage, dass ich Schule frage, warum Trompete? Oder warum Musik? Oder manchmal kommt die Antwort: Ja, Papa spielt. Oder my best kumpel spielt. Oder I was irgendwo and this given. And then we say that the elder that helps. Not really, you must not go into this niveau. But I think for us or if the music for me with awaiters is a stuff to when you just spell, it's just the rich niveau.

While that can concentrate on intonation, but the people have a chance to see what intonation is. But they are not so weggerasted with so many griffe. But new Tone treffen is auch nicht Musik. Und der andere sagt, der dritte Ton war super und der zweite Ton aber hat mir nicht gefallen. Und dann irgendwann bist du so unsicher.

Und ich sage immer noch, ich habe damals irgendwie Heiden PTSD.

Herzlich willkommen bei OnAir, dem Blasmusik-Podcast. Mein Name ist Sandy Schreck und ich treffe mich mit Dirigenten, Komponisten, Musikern und Visionären aus der Welt der Blasmusik. Wir sprechen über Ansichten, neue Ideen, das Leben und natürlich Musik. Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag oder guten Abend, je nachdem wann ihr heute reinhört.

Schön, dass ihr wieder dabei seid bei einer neuen Folge von OnER, dem Blasmusik Podcast. Und für alle neu hinzugekommenen, ein herzlich willkommen hier in der Blasmusik Community. Ich freue mich, mal wieder euch eine spannende Folge präsentieren zu können und ich hoffe, ihr habt es gerade angenehmer als ich unter dem Dach in meinem Studio bei gefühlt 40 Grad.

Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, und das ist eine kleine Werbung in eigene Sache, dann abonniert doch bitte meinen Newsletter, die Airmail. Den Link findet ihr in den Shownotes und damit würdet ihr mir einen riesigen Gefallen tun. Bevor ich zu meiner heutigen Gästin komme, wie immer die Supporter und das ist Buffet Grampant bzw.

B und S. Denn die haben erst letztes Jahr drei neue Trompeten auf den Markt gebracht, die Personality-Serie und da haben drei namhafte Trompeter mitgearbeitet, nämlich Thomas in Derker, Martin Hutter und Benny Brown. Und alle drei haben sich eine eigene Trompete auf ihr Leib zuschneidern lassen. Die drei sind sehr unterschiedliche Spieltypen, deshalb sind die drei Trompeten auch völlig verschieden.

Und ich persönlich komme mit der Benny Brown am besten zurecht und kann diese in allen Dingen von der Soul Band bis zur Kammermusik bedienen und damit auch in jede Klangfarbe mich einordnen. Also, wer jetzt eine neue Trompete braucht, mal zu dem Instrumentenhändler seines Vertrauens fahrens, die Personality-Serie ausprobieren und dann schauen, welche am besten dazu passt.

Apropos Trompeten. Es gibt mal wieder das Festival Trompete Total am Wochenende vom 2. bis zum 5. Oktober und das schon in der siebten Ausgabe. Ich war persönlich vor zwei Jahren schon dabei und kann von meiner Seite aus sagen, dass das Flair total familiär ist und dass für das Trompeterherz alles dabei ist, was man braucht.

Von Classic Überchess bis hin zur Egerländer-Stilistik und zu modernen Spieltechniken ist hier für jeden etwas dabei. Die namhaften Dozenten, wie unter anderem Franz Dröster, Marvin Frei, Jo Kraus, Andreas Stekel und noch viele mehr sorgen dafür, dass ihr ein paar Tage rund um die Trompete gut erleben könnt.

Außerdem sind vor Ort noch verschiedene Trompetenmarken ausgestellt, sodass ihr auch jederzeit neue Sachen probieren könnt. Wenn ihr euch noch anmelden wollt, findet ihr den Link in den Shownotes. Meine heutige Gästin ist für mich was ganz Besonderes, denn sie kommt aus Australien. Die Boyd, ihr Name, kenne ich eigentlich hauptsächlich über Instagram und sie ist vor einigen Jahren nach Deutschland gekommen, um hier zu studieren und bringt natürlich aber auch ihre australischen Wurzeln mit rein.

Und so hat sie nicht nur eine Brassband gegründet, sondern ist auch sehr, sehr aktiv in der Blazer-Klasse und generell in der Jugendausbildung. Ich wollte von ihr wissen, wie war der Anfang überhaupt hier in Deutschland? Wie hat sich ihr Trompetenspiel über die Laufe der Zeit verändert? Was bringt sie aus ihrer australischen Kultur mit?

Und wie ist eigentlich die Brassband-Kultur in Australien? Das alles und vieles, vieles mehr erfahrt ihr jetzt hier im Blasmusik Podcast mit D-Boyd. Meine heutige Gästin kommt gebürtig aus Australien. Nachdem sie ihr Trompetenstudium am Griffith Queensland Conservatorium of Music began and am Conservatorium der University of Tasmania fortführte, zog sie 2012 nach Deutschland, um dort ihren Bachelor an der Musikhochschule SAR bei Professor Peter Leiner zu machen und anschließend ihren Master bei Professor Wim van Hasselt an der Hochschule für Musik in Freiburg.

Außerdem absolvierte sie ein Kontaktstudium von 2021 bis 22 in künstlerisch-pädagogischer Vertiefung an der Hochschule für Musik in Trossing. Sie spielte in den unterschiedlichsten Ensembles und Orchestern in Deutschland, sowie in Australien, England und Kanada. 2019 gründete sie dazu die Black Forest Brass Band.

Ich könnte noch etliche Aktivitäten aufzählen und freue mich, sie aber jetzt begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen, die Boyd.

Hi, Andy.

unknown Hi.

Freut mich da zu sein. Danke dir.

Sehr schön, dass das geklappt hat. Hat das alles gestimmt, ja, gell?

Ja, eigentlich schon.

Okay, gut. Ich musste wirklich extremst runterkürzen, weil über dich könnte ich ja jetzt noch echt viel vorlesen, was du gemacht hast. Da kommen wir jetzt so im Laufe des Gesprächs heute noch drauf. Ich war sehr sprachlos. Wir sind, glaube ich, relativ ähnlich alt und ich habe mich gefragt, wann du das alles gemacht hast, tatsächlich.

Aber wir gucken mal. Wenn man will. Das stimmt. Welches Musikstück hast du dir als letztes bewusst angehört, bevor wir jetzt hier sprechen?

Ich habe als letztes bewusst, werde ich sagen, Shepard's Hay von Percy Granger angehört.

Ah, wahrscheinlich, weil wir es ja gerade schon davon hatten, zur Vorbereitung für das deutsche Musikfest.

Genau, Deutsche Musikfest in Ulm. Spiele ich damit die kleine Besetzung von der Brassband. Und ja, Shepard's Hay habe ich wieder im Programm genommen und ich glaube, ich habe auch Shepard's Hay programmiert in unser allererste Kirchenkonzert. Und ich habe auch dieses Stück oft in der Studiumzeit gespielt, in verschiedenen Besetzungen, Varianten, Bearbeitungen, genau, Besetzungen.

Also es ist quasi ein Stück, was dich schon lange begleitet.

Ja, würde ich sagen. Wir haben in der State Honours Band, das ist so ähnlich wie eine Jugendkonservatorium Schule Orchester, muss man eigentlich bewerben. Und wenn du genommen bist, darfst du da mitmachen. Ein ganze Woche Programm. Die hatten normalerweise drei Blassorchester, komplett symphonisches Blassmusik.

Und da habe ich, glaube ich, dieses Stück das erste Mal gespielt, arrangiert von Ralph Holtgren.

Okay, wie alt warst du da?

Zehnte Klasse in der Schule, glaube ich. Okay. 14, 15?

Also schon so ein bisschen.

Ja, 16, weiß ich nicht.

Okay. Okay. Wie kam Musik in dein Leben?

Es war in meiner Familie. Mein Vater hat so amaturmäßig gespielt. Ich glaube, er war auch als Polizist, dann auch ein bisschen in die Polizeiorchester hat er gespielt. Und dann ganz klein. Ich kann nicht so wirklich erinnern, aber ich war immer bei jedem Vereinprobe oder Brossbandprobe oder Wettbewerb, marschieren, mitmarschieren, Schild tragen vor dem Orchester.

Es ist einfach, war immer dabei. Mit Blockflotte angefangen, langsam auf die Kornette. Eigentlich wollte mein Vater, dass ich Tannerhorn, das britische Tannerhorn spiele, also S-Horn. Das ist nicht so gefallen. Ich glaube, er hat das gespielt als Kind. Und es ist auch nicht so ein Instrument, das viele Leute spielen.

Es ist immer gefragt und hat gedacht, ja, vielleicht wäre das was. Und ich habe gesagt, ich will lieber das, ein Kornett. Dann habe ich auch Geige gespielt in der Schule. Und dann, ja, los geht's.

Okay. Was hat dich an der Musik schon so früh fasziniert, dass du dann auch noch Geige nebenher mal gespielt hast? Und was war das?

Eigentlich in Australien, in Queensland, wo ich herkomme, die, ich glaube, die sind sehr bekannt weltweit, dass diese Queensland Musikprogramm in die Schulen sind eigentlich sehr gut organisiert. Und da war einfach in der Schule mit dritter Klasse durfte man ein Streichinstrument learnen.

Ich muss zugeben, ich bin nicht so tief in diesem Queensland Musikprogramm. Ich habe davon gehört, aber ich glaube, viele wissen gar nicht so richtig, was da passiert. Kannst du so ein bisschen erklären, was da ist?

Ja, ganz kurz kann ich sagen, es ist ähnlich wie was hier aufgebaut wird, dieses Blazerklasse-System. Aber die Blazerklasse-System findet in ja ähnlicher Art von hier. Aber Unterricht ist normalerweise in die Schule, in die Grundschule. Unsere Grundschule geht übrigens bis 6. oder 7. Klasse, oder wenn ich in der Schule war, war das so.

Ab der dritten Klasse wäre die Möglichkeit, ein Streichinstrument zu learnen. Ab die fünfte Klasse war es, glaube ich, Bandinstrument. Und da waren oft Lehrer, die kommen zu der Schule kommen. Die machen das Orchester, die machen alle die Unterrichte und alles in die Schulzeiten. Und oft sind wir in einer Rotationsunterrichtszeit.

So eine Woche kommst du um neun, nächste Woche kommst du um zehn, dass du nicht immer die gleiche Fäche verpasst in der Schule.

Ach so, okay, das ist parallel quasi dazu. Also werden normale.

Genau, und dann kommst du vielleicht eine halbe Stunde aus deinem Mathe-Unterricht am Montag und dann nächste Woche bist du doch wieder im Mathe-Unterricht, aber da verpasst du eine halbe Stunde Origami machen oder ja, in der Grundschule ist es eine halbe Stunde, einmal in der Woche, glaube ich, verpasst du nicht so viel.

Eigentlich nicht, nee.

In der Grundschule.

Ja, ja.

Aber das war auch in die Weiterführung, so in der High School bei uns heißt das. Das war auch der Sache. Da hast du dann am Montag immer durchgewechselt, wenn der Lehrer da war. Vielleicht waren die zwei Tage der Woche da, drei Tage, es hängt davon ab, wie viele Schulen zu bedienen gibt. Und ja, und eigentlich, wenn du Musik machen willst.

Wir sind, sage ich, leicht oft organisierte Leute und motivierte Leute. Das kriegst du gebachen. Wenn du das willst.

Das heißt aber, wenn ich das so höre, ist es ja auch ganz viel, so eine halbe Stunde. Macht ja erstmal gar nicht so viel. Das heißt, es ist wahrscheinlich hattest du auch einen guten Lehrer oder Lehrerin, die dich da ganz schön inspiriert hat und gefördert hat, dass du da so dabei geblieben bist, dass du das machst, was du heute machst.

Ja, ich muss sagen, dank meinem Vater hatte ich auch Grundlagen davor gelernt. Das ist auch in meinem Unterricht noch heute für mich wichtig, dass diese, es muss nicht langweilig Theorie unterrichtet, aber die Grundlagen so freundlich zusammen mit Instrumenten gelernt und nicht nur später machst du das und jetzt lernen wir die Griffe.

So da hatte ich meinen Vater, das hat wirklich mit mir spielerisch Noten lesen oder Musik zusammen gemacht. Ja, und dann in der Schule hat mir Spaß gemacht. Natürlich üben war immer ein Thema für jedes Kind. Ja, aber alle Lehre, das ich hatte, die waren wirklich motivierend. Oder ich habe, weiß nicht, vielleicht bin ich auch ein Mensch, das gerne hinschaut und mitnimmt, was mir gefällt und was mir nicht gefällt.

Weiß ich, was ich machen will und vielleicht doch nicht machen werde. Aber da habe ich auch mehrere Lehre kennengelernt. Weil da habe ich gemerkt, glaube ich, sehr schnell, dass ich das gerne mache. Dann haben wir auch andere Lehrer bekommen. Oder ich habe auch immer außerhalb der Schule Vereine gemacht.

Welche Musik lief denn bei dir als Kind zu Hause?

Sehr unterschiedlich. Bei meinem Vater war es sehr viel Brassband. Bei meiner Mutter, sie war keine Musikerin. So mehr, wenn ich an meine Mutter denke, ich denke immer, vielleicht aber ja, so am Weihnachten hat sie immer so, wie heißt die? Ja, die ganz typisch so alte jazige Sänger. Meine Opa hat immer Frank Sinatra abgespielt.

Ja, es war sehr gemischt. Und mein kleiner Bruder hat auch liebe Popmusik und so. Ich habe mir über die Popmusik von meinem kleinen Bruder mitgekriegt.

Okay. Hattest du schon relativ früh Vorbilder für dein Instrument?

Ja, ich glaube schon. Nicht bewusst. Weil natürlich in einer Brassband sitzt mindestens 10 Konnetspiele.

Das stimmt.

Und als achtjähriger Mädchen in einer erwachsenen Kapelle, da sitzt du mittendrin mit all dies Leuten. Ob das Dirigent war, ob das Euphonium-Spiele war, Posaune. Habe ich einfach alles mitgenommen, glaube ich.

Wie war das zur damaligen Zeit in Australien als junges Mädchen in so einem Haufen dabei zu sein? Also gab es damals auch schon viele Mädchen, die sowas gemacht haben oder eher nicht so?

Diese Themen. Ja, genau. Als Mädchen, ich habe das nicht so, so in meinem Umfeld nicht so wirklich groß gemerkt, dass es ein Problem war. Oder ist. Wie gesagt, in meiner Familie war, ich dürfte alles Baseball, egal ob ich Mädchen oder Junge bin, ob ich was baue oder ich war, glaube ich, auch mehr so ein Tomboy als Mädchen.

unknown Okay.

Wenn das Begriff was sagt.

Ja.

Tomboy so mehr Jungs Sachen gemacht hat. Ja, und dann eigentlich in der Schule, es war schon nicht verboten, dass du Trompete spielst oder es war egal, eigentlich. Später habe ich so ein paar Geschichten mitgekriegt, dass sie oft gesagt hat, sie ist ein Mädchen, das sollte sie nicht spielen. Anscheinend, ich weiß nicht, wie war das, ich habe nur mitgekriegt.

Und zum Beispiel, sie sollte hier nicht in die Cornet-österreihe sitzen, sie ist nur so ein kleines Mädchen, steckt sie wieder Liebe auf das Flügelhorn.

Okay.

Für mich ist das widersprüchlich, weil Flügelhorn ist eine Solo-Stimme.

Das habe ich mir nämlich gerade auch überlegt.

Aber das habe ich total mitgefressen, hab' geliebt, total. Es ist mein Lieblingsstille in Postband.

Flügelhorn machen.

Genau. Eigentlich war es in my kind of 8, 9, 10, nichts anderes, als wenn ich in Deutschland gelandet habe mit 25 oder 24.

Okay.

Da war ich die einzige Frau in meiner Klasse. In Australien, in der Hochschule, waren wir, glaube ich, ein mehr in die Klasse als die Jungs. Fast halb, halb.

Aber komisch, oder? Dass das bei euch ja dann irgendwie ausgewogen war.

Ja, aber das ist diese Thema in Deutschland, folgt mich noch ein bisschen. Zum Beispiel, wenn ich angefangen habe zu dirigieren, da war auch eine große Sache: so, wir müssen Interviews machen, eine Frau dirigiert, eine Plaskapelle. Und ich habe nicht so viel über da nachgedacht. Und mit den Jahren denke ich mich, hey, wir sind jetzt in 2025.

Aber manchmal kannst du das vielleicht genießen. Auf die andere Seite denkst du, hä, wo stehe ich gerade?

Also ist das, würdest du sagen, schon eher so ein deutsches oder europäisches Phänomen?

Das weiß ich nicht, weil ich habe eigentlich nur sehr viel in Deutschland gearbeitet, geschafft. Aber es ist auch, muss ich ehrlich sagen, ich habe jetzt Erfahrungen gemacht, ist auch unterschiedlich in verschiedene Teile von Deutschland. Hängt ein bisschen, glaube ich, mit Politik und konservativ und.

In welchem Teil Deutschlands hast du keine so guten Erfahrungen gemacht?

Ich weiß nicht, ob ich das sagen soll.

Du kannst es sagen und wenn du dahinter unsicher bist, schneiden wir es raus.

Ich sage nur, es war schon in Süddeutschland. Ja, und ich denke, es ist halt sehr, ja, wie soll ich das ausdrücken? Ich kann so sagen. Es waren nicht alle Leute in diesem Ort, aber es war mehr so in diese Abteilung, wo das ist sehr altmodisch noch. Es ist noch nicht vorangekommen. Und ich glaube, die meinen das vielleicht nicht so, aber die wissen nichts anderes.

Und es ist manchmal langfristig auf die Seele.

Das kann ich mir vorstellen, ja. Wann kam für dich die Entscheidung, überhaupt zu sagen, okay, ich will das beruflich machen. Ich will Trompete studieren.

Anscheinend sehr früh, wenn ich in der Hochschule in Australien, so in the Griffith University Conservatorium gelandet habe, had my head of brass, so professor in the Fachbereich Leitung, I wish so forth that you here command. And you had to bewrite and had said I will trompete. And I come to us. And I thought, okay, why strength me so viel an with so was?

And then I'm by music, then musste ich entscheiden, ob ich Geiger oder Trompete studieren will. Das war, glaube ich, dann 11. Klasse. War das auf jeden Fall mit Hinsicht auf das Konservatoire zu gehen. Aber ich glaube, es hat im Hinterkopf immer dabei. Ich habe nur eine kurze Zeit weg von viel Musik gemacht.

Ich habe trotzdem immer viel Musik gemacht, aber ich habe dann Baseball gespielt. Und das war dann ganz groß in meinem Alltag. Genau. Für die Frauenmannschaft.

Er hat auch die Möglichkeit gegeben, Profi-Baseballerin zu werden?

Ja, da war ein Angebot nach Japan zu gehen.

Okay.

Aber da war dann auch, ich war auch noch jung und da war diese so Birdflü oder irgendwas. Dann hat meine Mutter Nein gesagt. Also Vogelgrippe? Ja, genau. Irgendwas so ähnlich, Sekten oder so.

Denkst du manchmal drüber nach, was passiert wäre, wenn du es gemacht hättest? Oder ist das schon so weit weg, dass du sagst, ich bin total happy mit dem, was ich hier tue?

Ich bin total happy, dass ich doch Musik gewählt habe. Weil, ganz ehrlich, ich glaube Sportler haben noch eine kürzere Karriere.

Das stimmt allerdings, das stimmt.

Genau.

Was hat dich bewogen 2012 zu sagen, ich will nach Deutschland?

Ich habe in Tasmanien studiert mit Joram Levy, Solotrompeter vom Orchester da. Und da war ich auf Stipendium und habe ein Jahr, glaube ich, war es ein Jahr Quintett, so Kammermusik, gemacht. Ein zweites Jahr hatte ich diese angehängte Honors, Bachelor Music Honours gemacht. Dann habe ich ein bisschen überlegt, was mache ich jetzt?

Ich bin eigentlich in Tasmanien gelandet, weil ich habe auch ein Atemstudium in Queensland vorgespielt für die Navy Band. Und ja, die hatten nur einen Platz, hat es nicht bekommen und dann hatte ich dieses Stipendium bekommen. Dann habe ich langsam überlegt, was mache ich jetzt. Ich war in Amerika by the International Trumpet Guild, viele Contacts gemacht, mit denen geredet, da waren Möglichkeiten hier und da und so zu studieren.

Ich habe mich eigentlich beworben in Amerika, hatte ich a platform for Master Studium. And my leader had by Rodney, it's Rodney Rodney Masalis. Damals war Rodney Mack. And Cousin von Wynton Masalis. Dann habe ich auch mein Lehrer gesagt, ja, viele gehen nach Amerika, aber heutzutage wollen alle wissen, wie man mit deutscher Trompete man umgeht.

Und hier wollen wir oft jetzt sehr viel das Repertoire auf die deutschen Instrumente anpassen. Ja, lern eine neue Sprache, komm, versuch's mal vielleicht in Europa.

Kurze Frage dazu, woher kommt das, dass Australien plötzlich dann sagt, okay, wir würden gerne auf deutsche Instrumenten machen?

Gute Frage. Ich glaube, viele haben auch studiert. Da waren damals sehr viele, das haben im Orchester in Australien gespielt. Die haben vielleicht auch Stellen gehabt in Europa oder studiert. Aber klar, ich gehe davon aus, einfach diesen historische Weg zu gehen. Maler war deutsch, hat deutsche Trompeten gespielt, wir wollen diese klangen.

Und genau. So weiter.

Und wie muss ich mir das vorstellen? Da ist jetzt jemand, eine junge Frau, die in Australien schon eigentlich studiert hat, geliebäugelt hat mit Amerika und jetzt wird ihr gesagt, sie soll nach Deutschland gehen. Wo bewirbt man sich da? Also wo wusstest du, wohin du willst, zu wem du willst?

Da durch diese Kontakten, was ich gemacht habe in Amerika bei dieser ITG und auch in Kanada war ich in Banff bei diesen Sommerakademies mit Jens Lindemann und Marc Guld. Und da trifft du Leute und da war einer aus Deutschland auf diesem Kurs mit Quintett und er hat gesagt, hey, mein Lehrer in Deutschland ist toll.

Schreib ihm an und frag mal, ob es Platze gibt's. Und dann hat dann damals habe ich das einfach gemacht. Ja, cool. Ich bin so ein Tupp. Und er hat gesagt, hey, schick mir ein CD und sage ich dir, ob du auftauchen sollst oder nicht. Dann habe ich ein CD geschickt, wir haben ein bisschen hin und her geschrieben.

Und er hat gesagt, ja, dann ist vor Proberspiel oder Vorspiel, Aufnahme an diesem Tag. Okay. Gespart, gespart Geld. Und dann habe ich meine Familie eigentlich gesagt, hey, ich komme heim für einen Tag, ich gebe mein Zeugs ab und ich fliege jetzt mit einem Koffer und vier Trompeten nach Deutschland. Und zwischendurch gehe ich zurück zu Kanada und warte mal ab zu hören, ob ich einen Platz bekomme.

Also es ist quasi halb, also quasi einmal um den Erdball. Ja, genau.

Und ich wusste, dass ich einen Platz schon in Amerika hatte, das möglich wäre. Muss ich jetzt wieder schon vorspielen in Deutschland. Ich hatte auch, glaube ich, in Frankreich beworben. Und ich war schon auf dem Weg durch, ich hatte eine kleine Tour dann ausgeholfen mit einer australischen Band. Die haben gehört, dass ich hier war, die brauchen Trompeten.

So, ich war in Österreich, Polen, dann direkt nach Kanada. Und während ich in Kanada war, habe ich die Zusage bekommen. Okay. Und dann habe ich natürlich mein Ticket zurück nach Deutschland statt nach Kamerika gebucht. Eigentlich, wenn ich nachdenke, weiß nicht, ob ich das heute einfach so machen werde.

Weil du älter bist oder weil du damals, ich will gar nicht sagen naiv, aber irgendwie so ein bisschen furchtloser warst, vielleicht. Mal gucken, was passiert.

Ja, ich glaube, ich war halt ambitioniert. Ich wusste ein bisschen, was ich will und ich dachte, okay, dann schauen wir mal, was ist das Schlimmste, das passieren kann. Ich lande wieder zurück in Australien. Eigentlich war geplant, dass ich nur für zwei Jahre komme. Aber ich bin hangen geblieben.

Da reden wir gleich mal drüber, warum.

13 Jahre halt.

Ja, aber du sagst, du würdest das heute nicht mehr. Oder du wüsstest nicht, ob du es heute nochmal machen würdest. Warum?

Ja, ich glaube, ich werde das machen, aber ich würde viel mehr überlegen, glaube ich, oder nachdenken.

Und als du dann ankammst mit deinem Koffer und deinen vier Trompeten, da ist ja dann alles neu. Dann sucht man sich eine Wohnung und dann geht's los. Sprache lernen.

Wenn das nur so einfach wäre.

Ja, dann nehmen wir es mal mit. Wenn du sagst, das war nicht so einfach. Was waren die größten Hindernisse?

Ja, ich bin angekommen und habe eine Kumpel von meiner Mutter, der ist Arzt, der hat in Australien ein bisschen geschafft und hat gesagt, ja, komm mal besuchen. Er hat versucht, mich anzumelden. Die haben gesagt, wenn sie nicht hier wohnen wird, darf sie nicht anmelden. Sie muss anmelden, wo sie studiert.

Okay, gut, dann gehe ich los nach Saarbrücken. Zwei von der Klasse, zwei Jungs, holen mich ab, ich habe kein Deutsch, nix. Und mein Lehrer war eigentlich sehr, sehr hilfreich. Ich bin echt sehr dankbar an Peter Leinen. Und er hat gesagt, ja, die zwei Jungs nehmen dich zum Ausländerbehörden und die helfen mit alles zu übersetzen und wir kriegen das irgendwie hin.

Und wir sind dann hin, ich und die zwei Jungs, und natürlich kam zum Anmelden brauchst du eine Anschrift. Und du brauchst ein deutsches Konto. Aber du kannst eine oder die andere nicht haben ohne beides. Also du kriegst kein Bankkonto ohne eine Anschrift und du kriegst keine Anschrift oder Wohnung ohne ein deutsche Bankkonto.

Versteh das Problem.

Und da war dann wieder hin und her, irgendwann habe ich das hingekriegt. Kennen alle Ausländer bestimmt diese Themen, was vielleicht jetzt zuhören. Ja, es war auch, glaube ich, hatte ich Glück, dass ich in Saarbrücken war, weil die waren eigentlich ganz nett und die waren schon elektronisch und modern, digital, sagen wir mal.

Und mit Hilfe von diesen zwei Jungs und von meinen Lehrern, das habe ich die Hochschule dort habe ich das hingekriegt, Wohnung gekriegt und dann ging alles dann los. Deutschkurse jeden Tag besuchen, Studien machen, and danach so halbes Jahr arbeiten. Weil dann war das gesparte Geld fast aus.

Also einfach zu schnell, weil das frühst du einfach über Musik.

Gemeinsam Fortbildung auf der Woodstock Academy. From 24. bis 30. Oktober 2025 in St. Gilden Stroll und St. Wolfgang Wolfgang. Gemeinsam Wolfgang. Und Lake Lam. Deine Musik an. Deinen individuellen Stunden plan. Und plane ganz unverbindlich. Die perfekte Box für dich. Und dein Instrument. Direkt unter www.woodstock Academy.

Die lädt dann einfach gut drauf. Es ist einfach Urlaub. Es ist kein Lust. Es ist einfach Urlaub.

Was war also rein auf das Musikstudium jetzt erstmal bezogen? Ganz anders als du es erwartet hattest.

Ich habe nicht erwartet, dass ich die einzige Frau bin.

Okay. Aber hast du das irgendwie gespürt oder warst du eigentlich egal?

Ich glaube, es war mir auch egal. Ich sage immer, ich lebe oder ich arbeite in einem Männerbereich. Ja, das ist auch kein lustiger Thema. Ich habe auch ein Stipendium für Frauen, das männliche Instrumente spiele, bekommen in Deutschland. Das ist auch, wenn du nachdenkst, auch lustig. Schön, dass es da war, weil ohne das hatte ich mein Studium nicht vielleicht zahlen können.

Aber wenn du heute nachdenkst, ist es schon eine lustige Sache. Genau.

Aber unterscheidet sich das Musikstudium grundsätzlich irgendwie zum Musikstudium in Australien?

Ja. Aber wieder in Deutschland ist alles sehr unterschiedlich, von wo du studierst. Ich habe jetzt hier in Deutschland drei Hochschulen. Eine sehr wenig, weil es war nur als Kontaktstudium, weil ich hatte schon gearbeitet. Aber es hängt sehr viel ab von Geld und die Lehrkräfte, wie oft die da sind, was die Ziele sind, was die die Beziehung zu der Schule haben, ob diese Mutter oder Vater, nicht so in dieser Art, dass die deine Sachen anziehen müssen, aber zu schauen, dass du ausgebildet und weißt, was kommt auf dich zu kommen, was in verschiedenen Situationen kommt.

Und hilft dir zu learnen, wie das System funktioniert, funktioniert. Oder dass die sagen, hey, du bist jetzt hier in der Hochschule, du bist alt genug, ich bin hier zum Unterrichten und das war. Ich glaube für mich, was in meiner Zeit, was meine Augen geöffnet hat, ist, dass sehr viele oder sehr wenig Ensembles und Ensembleschammermusik oder Orchester.

Ich kann nur reden, von wo ich studiert habe. Zum Beispiel in Saarbrücken war sehr viel Orchester Pobelspiel drin. Natürlich habe ich Orchester Bachelor gemacht. Da hatten wir auch oft Projekte mit Blechplace Ensemble. Da hast du auch, könntest du auch mal in die Big Band spielen. Und war auch gewünscht.

Und dann habe ich auch wieder die Umgekehrte, dass wenn ich in Big Band spiele, habe ich erlebt, dass ich da bist du nicht geeignet fürs Orchester. Immer dieser wieder, dieses ein bisschen Spiel. Oder ja, es ist eigentlich einmal im Jahr im Hochschulorchester gespielt, nur oder kein Blechbläser-Ensemble.

Wie gesagt, es ist unterschiedlich von Ort zu Ort. Und wenn ich mehr Podcasts anhöre und erfre, wie es überall geht und wie Leute ihre Erfahrung gemacht haben. Ich merke es auch wie die Blasmusikszene. Es ist überall, das ist von der Kommune, von dem Ort von dem Bundesland abhängig.

Ja, sehr. Das kann ich als Exilbaier sagen, der jetzt in Rheinland-Pfalz wohnt. Das sind einfach zwei verschiedene Welten, was blass ist.

Ja, ich würde mich halt nur wünschen, dass mindestens in einem Bundesland, dass es einigermaßen gleich läuft.

Ja. Was waren trompeterisch gesehen deine größten Aha-Momente im Studium? Oder hattest du nie große Probleme beim Spielen?

Bis zum Ende meinen Masters hatte ich eigentlich nie so Probleme. Natürlich musste ich es viel üben oder was lernen, aber ich habe immer gerne gespielt und ich werde nie sagen, dass ich ein Problem habe, wenn ich die Trompette aus dem Koffer nehme und einfach spielen. Aber später ins Studium kommt mehr Kopfsachen dazu.

Oder ja, manchmal kann das auch einfach, wenn Lehrer oder Kollegen nicht passen, dann fängt man an, viel zu denken. Ich habe aber auch damals sehr viel gespielt. Ich habe studiert natürlich Masters und ich habe auch ausgeholfen in dem Theater. Und dann natürlich als Ausländer arbeiten müssen. Ja, aber am Ende mein Masterstudium habe ich fast mein Trompeter weggeworfen.

Ehrlich?

Ich habe am Ende auch mit der Rudy Mani viel gearbeitet. Theater. Genau. Und das hat mich auch unterstützt durch meinem Mastersabschluss. Und nach dem Mastersabschluss, ich muss ehrlich sagen, ich habe 2006 bis 2016 studiert. Und ich glaube manchmal irgendwann, ich habe viel Pubenspiele gemacht, da machte ich auch viel mit dem Kopf und alles.

Da war der Druck, dass ich als Ausländer einen Job haben muss, dass ich hier bleiben könnte. Da war auch sehr viel, zum Beispiel nebenher unterrichten oder Vereine dirigieren, viele Gespräche mit Verträgen, weil viele Vereine keine Verträge machen und um meine Visa hier zu behalten. Ich muss einen Vertrag vorlegen.

So war auch sehr viel nebenher Sachen zu klären. Und dann habe ich nach meinem Mastersabschluss wirklich sehr wenig gespielt. Ich habe unterrichtet und angefangen, sehr viel zu dirigieren.

Wann kam das Spielen dann wieder zurück?

Ja, natürlich habe ich immer hin und her was gespielt. Aber ganz ehrlich, Covid in der Corona-Zeit sitzen hier am Tisch viel daheim, online unterrichten. Da habe ich gesagt, hey, ich darf eh nicht raus. Ich fange jetzt an zu versuchen, herauszufinden, warum solche Probleme aufgehen oder warum ich keine Freude habe an Spielen.

Genau. Und da habe ich da wirklich ein bisschen da durchgearbeitet, überlegt, natürlich alles, was ich unterrichte, habe ich dann umgedreht an mich und habe gesagt, hey, wenn ich Kinder und sowas da beibringe, jetzt nutze ich, ich habe mich ein bisschen selber gelehrt, würde ich sagen.

Darf ich fragen, was da so aufkam bei dir? Also warum du keine Freude mehr hattest?

Es war halt, ich konnte nicht einfach mein Trompete in der Hand nehmen und spielen, wie ich früher konnte. Es war immer kurz gespielt und dann irgendwann geht hier irgendwas los, keine Ahnung. Und da war es so diese Angst, kommt es oder nicht? Kommt die Ton oder nicht? Und ja. Und das hatte ich nie in meinem Leben gehabt.

Und ja, ich war, ich habe gedacht, ja, okay, dann lieber lassen kurz und schauen, ob das besser wird. Ich habe natürlich sehr viel Freude am bisschen hier und her zu spielen. Ich habe angefangen, sehr viel zu unterrichten. Natürlich dann habe ich Verträge gehabt, wie so läuft. Ich war sehr gefragt in die Blassmusik-Szene.

Ich hatte damals zwei Hauptkapellen, drei Jugendkapellen, der Jugendblass Orchester von the Verband. Ich war immer noch in der Musik drin.

Also ich kann das ein bisschen nachvollziehen, weil ich so ähnliche Dinge kenne. So dieses plötzlich ist da diese Angst, damit kommt der Ton, kommt der nicht. Wie kommt der? Wirst du beurteilt am ersten Ton, was eigentlich für ihr Quatsch ist, weil die nächsten funktionieren dann wieder? Also bei mir ist das tatsächlich auch lange nur der erste Ton gewesen.

Der Rest ist dann erstmal, wenn es läuft, läuft's, aber so dieser erste Ton. Ich hab das jetzt ein bisschen lösen können. Ich weiß bis heute nicht, woher das kam, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen. Und ich habe das nicht überall, spannenderweise. Also wenn ich irgendwo hinkomme und muss viel vom Blatt spielen, dann ist er sowieso weg, weil dann muss ich mich konzentrieren habe.

Ich habe keine Zeit zum Nachdenken.

Genau, ich bin auch einer vom Blatt spiele.

Und ich habe das ganz viel auch daheim gehabt, wenn ich wirklich Zeit hatte zum Üben. Also ich kann das sehr, sehr gut nachfühlen.

Ich habe auch gemerkt, eigentlich in die Zeit, wo ausprobieren, ich kriege das mehr bei den klassischen Sachen.

Ja.

Aber wenn ich die Popjazz-Sachen loch ist. Genau. Kein Problem.

Dann ticken wir es sehr ähnlich. Ich kenne das. Also ich komme ja auch aus der Blasmusik. Und du kennst diese ganzen Solostücke, da ist ja schon auch viel gedönst drin, Technik und so, auch in der Brassband und so. Aber sobald da ein klassisches Stück liegt, was technischer meistens viel leichter ist, fängt dann irgendwas so bei mir an.

So dieses, diese, oh, Classic muss so perfekt und irgendwie so sein.

Ja, ich glaube, das für mich kam durch diese vielen Pop-Spiele, dass am Ende hatte ich das Gefühl, es ist vielleicht besser for kein Feedback zu fragen. Als eine said, yeah, the dritte tone of the Hidden Concert had me not so gefallen, and the other one said, Yeah, the dritte tone was super, and the twenty tone had me not gefallen.

And then irgendwann bist du so unsig. And I think that when I had a school is actually this Hidden Concert auswendig, gee that. Kein Problem. But I have hey, I have Heiden PTSD. So wie ich kein Trompete spielen kann. It's known. It's just not so the fall or so slim. I have gone, ich übereinstadt Metronom, with a Funk Beat or a Latin Beat oder irgendwas.

Okay. Understand it. It's spannend, was der Kopf machen kann.

Ja, also ich finde das vor allem bei dir so spannend, weil du ja extremst viel vorher gespielt hast und schon Erfahrung hattest, also auch überall und nicht nur was ja oft passiert, wenn jemand studieren geht, dass er erstmal von zu Hause kommt, von seiner Bubble, wo man ja sowieso dann einer der besten ist, sonst würde man nicht studieren gehen und dann erstmal die weite Welt kennenlernt.

Du kommst ja quasi aus der weiten Welt. Du warst in Australien, in Amerika hast in Kanada schon irgendwas gemacht und dann am Schluss deines Studiums fängt es an, plötzlich irgendwie so.

Ja, es ist viel, glaube ich, diese. Zum Beispiel in Australien, ich kenne so viele Leute, da sind nicht so viele Orchester, kann ich ehrlich sagen. Und sehr wenig Plätze. Aber es ist nicht ungewohnt, dass jemand mit Mitte 30 plötzlich wieder auftaucht und eine Stelle gewinnt.

Okay.

Und hier in das Studium finde ich, dass es schon, ah ja, jetzt bist du schon fast 30, es wird nichts mehr für dich. Verstehe. Und dann kommt obendrauf, du bist Ausländer. Das ist noch schlimmer. Und dann, oh, ja, weil nicht so, dass die sagen, dass du Ausländer bist, aber der Druck halt, du musst einen Platz finden, sonst kannst du nicht hier bleiben.

Also so meinst du, okay. Ja, genau. Genau. Und dann irgendwann, ja, und dann immer dieser, sag ich mal, ein bisschen negative Feedback. Und dann irgendwann hörst du auf, an dich selber zu glauben. Aber ich finde es auch nicht so schlimm. Ich bin froh, der Weg, das ich gemacht habe. Ich kenne auch so viele Leute, das lernen im Orchester und die sind auch unzufrieden.

Ja, ja.

Ich glaube, ich war nie ein Mensch, das nur Orchester spielen könnte.

Okay, aber konntest du im Master, da warst du ja beim Win, mit ihm drüber sprechen über die Sache?

Nicht ganz.

Weil das Verständnis nicht da war oder weil du dich nicht getraut hast, darüber zu sprechen? Manchmal ist das ja auch so, also dazu kenne ich jetzt Wim zu schlecht. Ich rede jetzt mal ganz allgemein. Es ist ja oft so, dass auch Hochschulprofessoren, vor allem auch früher, eher aus der Richtung kommen, die können halt spielen, die haben aber nie selber Probleme gehabt und tun sich halt schwer, dann in jemanden reinzufühlen, der irgendwelche Probleme hat.

Es ist eher das.

Nee, ich glaube, der Wim hat auch sehr, sehr gut, sehr viel gearbeitet. Aber es gibt halt verschiedene Persönlichkeiten. Und es gibt halt Leute, für die das ist nicht so eine Sache, dass du darüber sprichst oder nicht so offen fühlst. Ja, natürlich kannst du ein bisschen vielleicht, aber ja, es gibt Leute, die ein bisschen mehr reserviert sind.

Und da spürst du, ob du mit diesen Leuten so über so ein Thema sprechen sollst oder nicht. Und vielleicht hatte Das können, aber das weiß es nicht ganz. Und es war auch sprachlich, wir sind auch verschiedene, von verschiedenen Ländern.

Ja, gut, ja.

Ja, vielleicht ist auch damals, ja, das ist mein Professor, ich muss ihm nicht belastigen. Zum Beispiel, ich mit der Peter Leine, glaube ich, würde ich kein Problem damit haben. Aber es war echt tragisch, dass in so dieser Zeit ist der Leide gestorben. Weil ich hatte fast vor, nach diesem Masters zurück zu ihm zu gehen.

Und das war echt alles so schnell. Und dann, ja, echt wirklich schade.

Wie hast du das jetzt für dich gelöst? Okay, du sagst du, wenn du klassische Sachen übst, nimmst du ein Latin-Beat unten drunter, um quasi da im Kopf dir irgendwie andere Synapsen anzusprechen, die dir suggerieren, okay, ist eigentlich gar nicht so schwere Musik, aber hast du dir noch andere Wege gefunden, um das Problem oder Problem oder den Konflikt da irgendwie gerade zu biegen?

Ja, ich unterrichte sehr viel, wie gesagt, und da hast du nicht immer so viel Zeit am Tag zum Üben. Da bin ich, ich habe mit vielen Freunden geredet, die es in Amerika studiert haben und habe so verschiedene Sachen ausprobiert, verschiedene Schulen, verschiedene Wege und dann habe ich mich einfach gesagt, okay, ich glaube, das klappt.

Es geht in zehn Minuten oder eine halbe Stunde, kann ich diese Übungen machen. Und ich fühle mich halt fit. Und da habe ich zum Beispiel eine Zeit lang diese sehr lange Walter White Tones gespielt. Das ist auch mit dieser so Chill Beat, muss aufpassen, dass du nicht einschläfst. Dann habe ich, ich mache eigentlich jetzt sehr viel von The Buzzing Book.

Weil da kannst du die ersten vier Übungen machen, du kannst auch weitermachen, du kannst auch mit diesen ersten vier Übungen. Da habe ich in Covid auch sehr viel Zeit investiert in neue Schulen anders. Und da sind so viele Schulen in Covid-Zeit aufgetaucht. Und da war eine, das heißt Basebook. Genau, aus Österreich.

Mach mal, ja, gerne.

This is Book 2.

No nie gesehen, tatsächlich. Von wem ist das?

It's an unbezahlte Werbung, muss ich sagen. But this habe ich dann gesehen. Ich dachte, probier's mal, bestell ich. Und es kommt mit einem Teil, das heißt Tess. Plastikteil, sieht ähnlich aus der Fühle rausgenommen. Dann machst du eigentlich zum Ansatz aufbauen. Es ist nun, dass du an der Trompetenschule Ansatz aufbaust und Übungen machst.

Okay.

Und ich dachte, ja, okay, dann probiere ich das. Und die Freundin hat auch Pädagogik in der Zeit gerade studiert, and we waren auch in Kontakt, auch aus Australien, sie studiert in Nürnberg. Hi, Alison, falls du das dazu hörst. Und dachte ich, okay, dann probiere ich das. Und das hat auch wirklich sehr viel Stabilität wieder reingebracht.

Es ist viel ja einfach in Ruhe die Sachen aufbauen und wirklich durch strukturierte Übungen. Und das habe ich dann ausprobiert. Ich dachte, ja, das geht eigentlich ganz gut. Und dann habe ich das, ich nutze das auch ab und so. Wenn ich merke, hey, irgendwas geht es heute nicht oder läuft nicht, ich lege mich hin, nehme das Test, mache die Buzzing-Übungen, man läuft es.

Ja, ich habe für mich irgendwie halt festgestellt, dass es für mich viel darum geht, wieder innerliches Vertrauen halt aufzubauen, dass es ja eigentlich funktioniert, was man ja mal konnte, problemlos.

Genau, und damals, früher, hatte ich, es war mir egal, wenn was passiert hat, ich spiele einfach weiter. Natürlich spiele ich immer weiter, aber ich glaube, das ist auch etwas für uns nicht funktioniert oder nicht gekommen ist, oder der Ton, das gefehlt hat, ist eigentlich viele scheißegal. Aber wir sind so auf diesem Druck, dass alles perfekt sein muss und darf niemand mehr Fehler machen.

Und da habe ich auch meine Musikalität verloren. Ich war immer um versuchen zu spielen, wie jemand anders das annehmen wird. Kein Vibrato darfst du spielen, nichts. Ich bin, ich habe damals ein natürliches Vibrato gehabt. Wenn ich wieder in Braspern angefangen habe, musste ich wieder, oh, ich muss wieder Vibrato trainieren.

Was? Hä? Wieso? Und es ist schon krass.

Was hat dich dann aber in Deutschland gehalten? Du hättest dir dann auch sagen können, okay, jetzt gehe ich wieder zurück. War ja aber sowieso geplant, hast du gesagt. Du hast gesagt, du wolltest nur zwei Jahre.

Ja, genau, es war eigentlich geplant, dass ich zwei Jahre Visum habe. Ich mache dies Master Studium, aber da hat dann Peter gesagt, hey, ich rutsche dir in die letzten zwei Jahre Bachelor, dann hast du vielleicht ein bisschen mehr Zeit, wenn du willst, dass du Mathe studieren kannst. Dann habe ich Masters gemacht.

Und wie gesagt, während dieser Masters habe ich in Theater ausgeholfen, ständig unterrichtet. Ich habe Kapellen geleitet. Und ich dachte mir, okay, komm, versuch ich mal. Ich habe so viel hier aufgebaut. Auch ich war dann schon vier, sechs Jahre weg von daheim. Die Kontakte sind dann ein bisschen weg.

Oder alle Freunde, die Kontakte, die sind auch jetzt im Ausland oder irgendwie woanders, ja, in Australien kannst du fast sagen, Ausland, wenn du in ein anderes Bundesland reist. Und ich habe gesagt, ja komm, ich habe so viel Energie und Zeit investiert hier und Sprache gelernt und ja, es ist immer noch nicht perfekt, aber probier's mal.

Und ich kann, glaube ich, gut verdienen. Und ich habe dann zwei Musikvereine und alles angenommen. Und diese Seite die Regieren aufgebaut. Und ich dachte, okay, es läuft gerade. Natürlich immer, ab und zu war immer der Gedanke, ja, vielleicht sollte ich zurückgehen. Aber damals habe ich auch meine Familie immer gesagt, wenn ich zurückkomme, schmeiße ich die Musik hin.

Oder mache ich das nur als Hobby. Ich habe wirklich keinen Bock, wieder so viel Zeit zu investieren, das wieder aufzubauen. Weil ich hatte schon, wenn ich nach Saarbrücken gekommen bin, wenn ich nach Tasmanien, dann wieder nach Saarbrücken, dann wieder nach Freiburg und das war schon viel. Und dann in Covid oder Ende Covid habe ich die Festanstellung bekommen in der Musikschule bekommen.

Und ich habe okay, Sicherheit. Aber leider manchmal ist auch so eine Stelle oder Sicherheit nicht immer Sicherheit, habe ich auch gelernt. Da das auch jede Musikschule was anders macht. Manchmal die Verträge ändern sich jede sechs Monate. Das ist keine wirkliche, sage ich mal, Sicherheit.

Alle sechs Monate?

Genau, die passen in der Musikschule, wo ich war, die passen die Verträge jede sechs Monate an. Gut, ich habe mich von 75% bis fast über 100% aufgebaut. Aber trotzdem, da ist immer hin und her diese Rede, ob Kinder aufhören, ob Kinder anmelden. Diese Tanz. Genau. Vielleicht nehme ich einen Musikverein an gerade, oh doch, jetzt nächstes Semester habe ich viel zu viel.

Dann war ich gefühlt mit Musikfeiner, 100% Musikschule und drei Musikfeine, das geht auch dann nicht mehr. Aber so was kannst du nicht auch einfach sagen, hey, ich dirigiere jetzt nicht mehr, weil nächstes Semester weißt du nicht, ob du wieder Schule hast. Und das ist auch manchmal schwierig.

Wonder richtest du jetzt? Jetzt bist du. Du bist ja umgezogen.

Genau, ich bin seit April umgezogen. Jetzt bin ich in der Musik- und Kunstschule in Bruxelles. Genau, relativ große Schule.

Okay, machst du dann quasi nur Trompete oder machst du auch Bläserklasse?

Ich habe so Unterricht von den Blaseklassen, so Trompeten oder Tannerhörner, aber keine Bläserlassen selber momentan. Aber damals in Heschingen, wo ich war, da hatte ich in der Schule vier Blaseklassen und nebenher zwei erwachsene Bläserlassen. So sechs Bläseklassen.

Wir haben ja am Anfang schon so ein bisschen angerissen, du hast gesagt, bei euch gab es das in der Grundschule, erst Streicher, dann konnten wir Bandinstrument machen. Wenn du dir jetzt das australische System anschaust und das, was du kennengelernt hast, auch bei uns sind ja Bläserklassen total unterschiedlich organisiert.

Einmal über den Musikverein. Wir haben sie in der Schule, also bei mir in der Schule, wir haben von fünf bis sieben, aber verpflichtend, also entweder Bläser, Streicher oder Gesangsklassen. Also muss man sich vorher entscheiden. Also da gibt es ja gefühlt, wie du vorhin schon gesagt hast, an jeder Ecke ein anderes System, wie die Bläserklasse aufgebaut ist.

Wie vergleichst du das zu dem, wie du groß geworden bist?

Ja, ich kann nur von meiner Erfahrung. Ich kann nicht sagen oder ich weiß nicht genau, ob jede, ich war in der Grundschule, war ich in eine städtische, nur ganz normale wie Grundschule. Und normalerweise hatten wir auch Musik als Fach und dann ab der 5. Klasse dieses Bandprogramm dazu. Und ich glaube, viele Schulen in Queensland gehen auch in diese Richtung, auch in diese ganz normale städtische Schule, State Schools.

In die High School bin ich aber auf eine Privatschule gegangen, wo ich vorspielen musste. Und da habe ich ein Stipendium bekommen, weil das ist echt abartig teuer. Und die waren auf Musik und Sport auch ausgerichtet. So da hatte ich auch echt Glück, sag ich mal, aber ich habe auch verdammt schwer gearbeitet dafür.

And da hatten wir auch Big Band, Streichorchester, Kammerorchester, Quartett, Paras Ensemble, Big Band, habe ich, glaube ich, schon gesagt: Jazzband, Concertband. Alles in die Schule. Nicht von Verein, ja, natürlich war vor oder nach oder in der Mittagspause oder sowas. Und dann hatten wir auch Musikklasse.

Und Musik Extension könnte man nehmen. Aber ich weiß, da gibt es auch sehr viele städtische Schulen, dass auch auf diese so speziell Musik ausgerüstet sind und machen genau auch so viel. Auch möglich. Und da finde ich in Deutschland, ich habe das Gefühl, dass diese Leseklassen bauen sich auf. Aber mein Wunsch wäre, dass vielleicht, ja, es kann auch noch mit Verein anders and Music Schule arbeiten.

Aber es wäre gut, wenn das in the school erlaubt wäre. Weil was ich, ja, es gibt bestimmt Gründen, aber what I need to be Pedagogen an der Musikschule, but dürfen nicht als Pedagogen in der Schule arbeiten. Und ich glaube, da könnten wir sehr viel tun, wenn die sagen, okay, wir haben Fakkraftmangel für Musik.

Lass die Musikschule da rein. Und anstatt, ja, dann ist die Blaseklasse die Musikfach. Und Musik wird dann in dritter Stunde oder vierte Stunde oder sechste Stunde gemacht, zwei, dreimal in the week. Und es ist auch entspannter, finde ich, für die Schule, for the Verein, for the Musikschule, for die Lehrkräfte.

Nach der Schule, we are privatunterricht. And with the Ganztagsschule, kommt manchmal die Probleme, oh, dann muss es AG nach der Schule. We are a privatunterricht, dass wir unsere Deputat einhalten können. And when we two still for blazeklasse verlieren, that is zwei Stunden deputat. Yeah, I have in Trossingen wirklich ein bisschen da reingeschaut über die Struktur, wie das in Queensland gemacht ist.

Und ich finde auch, dass das Wege, dass ja in Amerika gibt es auch die Möglichkeit in die Schulen, in die Schulzeiten Musik zu machen. Und Ganztagsschule ist nicht böse. Und es ist nicht neu.

Das stimmt.

Genau. Ich fand halt für mich in der Grundschule, Ganztagsschule war nicht schlimm. Du warst vielleicht neun bis drei jeden Tag. Aber du hast so viel mehr Ruhe und Zeit, was zu lernen und was zu tun. Und die haben viel mehr Zeit, die können sagen, hey, nimm eine halbe Stunde und versuch zu selber, diese Sachen zu erschaffen, anstatt nur Sachen reinprägen.

Aber ich glaube, das liegt daran, dass euer Schulsystem generell anders aufgebaut ist. Also Australien weiß ich jetzt nicht. Ich habe mal ein Buch gelesen über das Schulsystem in Neuseeland und da klang das alles für mich so ein bisschen viel freier, viel offener. Und man gesteht Schülern und Schülerinnen manchmal mehr Freiheiten zu, wenn sie dann auch was arbeiten wollen mit.

Ja, ich finde halt, der Druck von uns ist nicht so früh erwartet. Zum Beispiel, wir schreiben keine großen Prüfungen in dritte und vierte Klasse. Das kommt vielleicht erst im sechsten, fünf, ab der 5., vielleicht fängst du das an zu lernen, wie Prüfungen geschrieben werden. Sechste, siebte. Ja, manche Schulen heutzutage sind in die sechste Klasse fertig.

Viele haben Mittelschule, die siebte, achte, neunte Klasse zum Beispiel. Oder sechste, siebte, achte Klasse. Wie gesagt, ich bin jetzt 13 Jahre weg und auch viel mehr Jahre nicht mehr in der Schule. Ja, ganz ehrlich, jedes Bundesland auch ein bisschen anders, aber ich glaube, neulich kamen in Australien, die haben auch jetzt ein australischen Weite-System für Abitur.

Was würdest du sagen, ist ein ganz großer Fehler, gerade wenn es um Bläserklassen geht? Oder was sollte man vermeiden? Fehler klingt ja immer so groß.

Natürlich wollen die Leute das verkaufen, aber manchmal verkaufen das zu unten eigentlich. Ja, zum Beispiel, ich höre manchmal die Sätze, ja, Bläserklasse ist toll, du kannst das in die Küche oder draußen oder irgendwo machen. Und ich denke, ja, aber sagst du das auch zu den Mathe-Lehrer? Du kannst, ja, Mathe ist so toll, du kannst das in Bibliothek oder wir schmeißen dich ins Klo oder Toilette, das zu unterrichten, weil es so einfach ist.

Und ich denke, ja, aber Entschuldigung, aber Musik hat auch Wert und für die Kinder auch viel Wert.

Also kommt das quasi dann eher von der Schulleitung zu was?

Ich weiß nicht, wer das genau war. Und das die Schulleitung, ich kann nicht mehr erinnern, zwar eine Woche her. Aber ja, es ist natürlich dieser, hey, wir wollen, dass ihr das machen. Aber manchmal ist das zu ohne Ahnung gestaltet. Die wollen alle alles anbieten, aber im Endeffekt nichts. Ich habe auch in einer Musikschule gearbeitet, wo zum Beispiel neun Kooperationen und jeden neuen Kooperation haben anders gelaufen.

Und du weißt nicht, dass ein Musiklehrer welcher hoch oder down ist. Du schwimmst. Mit wem oder wie das finanziert wird, oder wo die Instrumente herkommen, oder mit wem du da arbeitest, oder mit Kontaktsprechspartner ist. Und vielleicht bin ich halt ein Mensch that ein bisschen geregelt, ein bisschen strukturiert, manchmal funktioniert es besser.

Jeder weiß, was natürlich muss nicht so streng, dass nichts anderes. Natürlich, die Flexibilität kommt auch dann von Einzelfällen. Aber wenn alles Einzelfällen sind, so schwierig. Und es ist echt für die Kinder nicht pädagogisch, finde ich, gut, weil die wissen heute nicht, ob Bläserklasse findet statt oder nicht.

Die wissen nicht, ob die die Instrumente zum Cafeteria tragen müssen oder in sechs Stockwerke ins Keller runter. Das macht auch für die Kinder auch keinen Spaß. Dann sagen die, hey, ich muss immer das Instrument schleppen, es ist so schwer, ich höre auf.

Was würdest du jetzt. Pädagogen, die vor der Blässerklasse stehen und da vielleicht noch Neues sind, sagen, okay, was sollte man vermeiden? Und worauf würdest du Wert legen?

Ich lege Wört auf, dass die Kinder Zeit haben, das Instrument überhaupt kennenzulernen. Und auch, dass meine Kollegen oder meine Lehrer Zeit haben, mit diesen Kindern diese Instrumente zusammenzubauen. Und nicht sagen, ah ja, in drei Wochen spielen wir Jingobers. So diese, diese, ja, wieder diese so fake, so, es ist so toll, es ist so einfach, mach mit.

Und dann doch in drei Wochen ist das nicht möglich. Oder sollte eigentlich auch nicht möglich. Weil, wenn du wirklich die Kinder Zeit geben und Spaß daran, einfach für die ein Lied mit einem Ton und einem verschiedenen Rhythmus, die sind so begeistert, dass die das können. Und ich glaube, viele Vereine, Leute, Ausgebildete, die vergessen, wie es war, ein Instrument in die Hand zu nehmen.

Ohne Wissen von Theorie. Weil viele Kinder kommen in diese Blazeklasse, die haben keine Ahnung, wie die Noten heißen. Die haben nie Musikunterricht gehabt. Und die vergessen das. Die sagen, ah ja, das sollte man. Ist nicht, warum diese Kinder das in sechs Monaten nicht können. Hast du das so erklärt anders, hey, this is langweilig, ich muss Stück spielen.

Ich habe gesagt, was ist das richtige Stück? Yeah, a ganze Seite. Ich denke, eine dritte Klasse Kind, die sind komplett abgeschreckt, weil das ist so lang. Wenn ich jedes Mal sage, ja, natürlich, das geht nicht an, du spielst nur, was du kannst. Das ist auch falsch. Aber jedes Mal, wenn ich nach sechs Monaten sage, hey, Leute, such ein Stück aus von Seite 8 bis Seite 13 in dein Essential Elements Heft oder deinen Hören gemeinsam spielen oder was die nutzen, Rap, so viele verschiedene.

Natürlich, die nehmen immer was, wo die gerade gut beherrschen können. And natürlich ist es nicht nur Merrily we roll along, but there's a was mittendrin and that zeigt, wo die sind. Und dann kannst du auch da ein bisschen arbeiten. Natürlich, du musst nicht under this niveau, aber ich finde auch for Jugendorchester, egal ob das Musikverein mit Erwachsenen is Stücke to aussuchen, finde ich, wenn du das gerade fast von Blatt spielen kannst, is vielleicht fast das richtige Niveau.

Um tiefer in die Musik zu gehen.

Weil da kannst du dann konzentrieren an Intonation konzentrieren, weil die Leute haben eine Chance zu überhaupt verstehen, was Intonation ist. Weil die sind nicht so weggerast mit so vielen Griffe. Weil nur Töne treffen ist auch nicht Musik. Oder die Hälfte der Töne. Nur Zusammenenden ist auch nicht nur Musik.

Wenn kein Lautstecken, keine Artikulation, keine Intonation, kein Gefühl. Mein großer Hass ist, wenn ich was aussuche, es kann auch so wie ein Kirchenlied. Legst du das vor? Aber das ist langweilig, das ist Kinderlieder. Wir sollen das nicht spielen. Ich denke, hey, ich spiele jeden Tag Kinderlieder, weil es ist wichtig.

Und ich finde, das ist auch ein bisschen, ja, es ist Pädagogik und so arbeite ich. Aber da kannst du wirklich etwas Grosses erreichen. Und die Lust und Spaß behalten. Natürlich, da kann ein oder zwei Stück in Programm ein bisschen herausfordernd, but when du 20 Stück in a programm hast, eigentlich sieben Stück erreichen.

But when you have a freude hast, in die Pope to come, weil alles is einfach viel zu schwer and you kämpfst the camp. That is verloren. Oft ist Das ist meine erste Frage, dass ich die Schule frage, warum Trompete? Oder warum Musik? Oder manchmal kommt die Antwort: ja, Papa spielt. Oder meine beste Kumpel spielt.

Oder ich war irgendwo und habe das gesehen. Und dann weiß ich ein bisschen, okay, da ist ein Elternteil daheim, das vielleicht helfen kann. Oder, ach so, okay, die haben diese Konzerte besucht. Das sind normalerweise zehn Jahre älter, Kind gedacht, wird hingehen. Okay, die sind wirklich so vielleicht motiviert.

Oder ich kriege ein bisschen raus, welche Art von Musik die hören können. Oder dass die vielleicht in Gruppenunterricht arbeiten sollen, wegen dieser Motivation, dass diese gute Konkurrenz oder gute Competition, sagen wir mal, mit einem Kumpel. Es ist auch für mich gut, dann herauszufinden, welche Trompetenschule ich nehme.

Ich arbeite nicht nur mit einer Trompetenschule, ich passe das wirklich zu jedem Kind an. So the ersten, ich liege was aus, die Anfangstöne, die Atemübungen, tada, so funktioniert das Instrument. And as ich ein bisschen besser personer kennen, dann kann ich ein bisschen schätzen, okay. I think this is good for them.

Oder this when a kid vielleicht unruhig is, or when viele Sachen herlegen, die sind immer abgelenkt, dann nehme ich etwas in einem Heft, das vielleicht nicht so ablenken wird. Oder wenn ich merke, dass Kind nur sieben oder acht anders erst in die Schule, dann nehme ich nicht ein schwarz-weiß Heft von den 50er Jahren.

And ich versuche da wirklich ein bisschen die Kinder dadurch zu motivieren oder herauszuwinden, wie kann ich die ein bisschen unterstützen. Natürlich kann ich die nicht immer motivieren. Das kommt auch von daheim. Es ist Zusammenarbeit mit Eltern, auch mit Geschwistern, die vielleicht Instrumente spielen.

Ja, jeder ist manchmal nicht motiviert. Muss man auch dadurch kämpfen. Aber ja, das ist eigentlich das Weg, dass ich gehen, dass die Motivation bleibt.

Du warst ja auch tätig als Verbandsjugendleiterin. Du könntest dich ja eigentlich auch sagen, okay, ich will eigentlich nur mit Erwachsenen to do not have. Ich will also meine Blasorchester leiden und ich habe meine Musikschulstelle. Warum dann auch noch in den Verband gehen und dann da auch noch versuchen, was zu bewegen?

The Jugend Blasorchester hat einen Dirigent gesucht, der Nicholas Reed war da. Und der hat dann aufgehört oder hat viel zu viel zu tun. They have jemanden gesucht, das nach ihm kommt. Und die haben gefragt, ob ich mich das vorstellen könnte. Ja, ich glaube schon. Natürlich, ich glaube, es war nicht so ganz bewusst, was auf mich zukommt.

Natürlich, dirigieren. Kein Problem, mache ich. Programme zusammenstellen, mache ich. Aber da war so Sitzungen, Verbandssitzungen, große Sitzungen. Da habe ich langsam auch viele Leute kennengelernt, gesehen, auch wie dieses System arbeitet. Habe ich auch versucht in meiner Hochschulzeit zu herauszufinden.

War immer gesagt, das ist nicht unsere Sache, das musst du zu BDB gehen. Die wollten nichts damit haben. Ich habe schon in meinen Studium versucht, herauszufinden, ja, vielleicht meine ganze Sache, ich versuche auch gerne zu verstehen, warum was so ist, und mitzugestalten, dass es vielleicht verbessert könnte.

Oder ja, ich bilde mich auch immer weiter aus und höre vieles an. Und in diesem Verband fand ich, ich konnte in der Zeit, dass ich da war, vieles kennenlernen. Vieles sehen, ich war in der OBV-Verband. Ja, ein bisschen größere Szene kennenlernen. Und heute eigentlich arbeite ich lieber mit Jugendlichen oder Erwachsenen, das wirklich da sein wollen.

Sage ich so leicht. Weil ich bin, glaube ich, eine sehr strukturierte Person bin, weil ich arbeite nicht bis zur nächsten Woche oder bis zum nächsten kleinen Auftritt. Ich habe wirklich ein Ziel, wo ich hingehen möchte mit den Leuten und ich mache viele Übungen, das langfristig gehen und nicht nur kurze Lösungen.

Und nicht jeder Musikfreund oder nicht jeder Erwachsene ist offen dafür. Kann ich auch gut verstehen, das ist kein Problem. Wenn nur kommen, wenn Lust ist und einfach spielen, was wir for 50 Jahre schon immer gespielt haben, weil es Spaß ist und locker ist, das ist kein Problem. Da habe ich nichts dagegen.

Aber dann ist halt für mich nichts.

Also was ist für Übungen im Blasorchester, wenn du sagst, langfristige Übungen?

Zum Beispiel Einspielübungen, dass wir einen Choral nehmen. Ich bin auch gerne ein Person, dass nur weil du seit 15 an der dritten Klarinette gesessen bist, dass du da bleiben musst. Ich versuche wirklich, dass die dritte Klarinette so stark ist wie meine erste Klarinette. Das heißt nicht, die Solos spielen müssen, nicht die erste Klarinette Stimme spielen muss, aber dass die auch verstärkt sind.

Weil es hilft mich, es hilft das Orchester und hoffentlich die auch. Und ich versuche auch, die Nachwuchs einzubinden. Das ist für mich auch sehr wichtig. Und ja, ich habe das Gefühl, heutzutage ist es schwieriger geworden, weil ich habe das Gefühl, ich will nicht sagen, dass ich Dirigentin bin, dass dahin steht, ich habe recht und schlage euch, bis wir das machen.

Nein, mache ich das nicht. Aber heutzutage ist das viel, der Dirigent muss auf jedes Hochzeit tanzen. And when irgendwas nicht passt, dann bist du der Arsch. Und das finde ich sehr schwierig. Ich arbeite schon auch jeden Tag mit sehr vielen Leuten. Manchmal habe ich in der Woche über 150 Leute mit was zu tun oder zu organisieren or sonst.

And then commandst in a pobe and du hast sehr gut vorbereitet. Und du bist nur am Schauen, wer beleidigt ist, wer einen schlechten Tag, was kann ich da sagen, was darf ich nicht sagen. Vielleicht, wenn ich das sag, dann ist jemand beleidigt, or keine Ahnung, verlasst das ganze Zimmer und ich habe keine Ahnung warum, keine Ahnung.

Und diese Erfahrung habe ich nur eigentlich mehr in einem Bereich, wo die Leute kommen und wollen nichts mehr lernen oder nichts Neues machen. So diese Einspielübungen kämpfe ich manchmal am Anfang mit ein paar guten Vereinen. In einer, ja, sage ich nicht, kürzer Zeit, aber mit einer Zeit haben es einen Klick gemacht.

Und dann war fast immer nur gefragt, dass wir mehr Sachen, so Klatschübungen oder den Rhythmus sprechen, sage ich mal, nicht singen, weil viele wollen nicht singen. Und dann irgendwann kommt diese offenen Open, die sind sagen, ah ja, Entschuldigung, ich verstehe diesen Rhythmus nicht, können wir das doch klatschen?

Ja, natürlich. Klar. Und so eine Zusammenarbeit. Und ja, diese Übungen, damals waren diese Chorälen, vierstimmig, and oft habe ich dann gesagt, zoog eine Stimme aus, and then haben wir immer das durchgewechselt. Then have America so an art, it's a tone art. Rhythmusübungen, a bit fingerballing, a bit intonation.

With blaze have essential elements. And there are Rhythmus. And nothing. And that has echt and stability in the orchestra. But all intonation problems can stab. For me, people say, yeah, yeah, that must have intonation. These intonation to get these orchestra hot machines. And I think there are violence.

We must error spielen before we anfanguese, obviously the accord stimmt.

Genau. Und wie gesagt, in vielen Orchestern, wo ich war, ich verstehe, die haben andere Jobs, die machen das als Hobby. Wenn du ein, zweimal in der Woche dein Instrument anfasst, da kann ich auch mit Intonation fast nie angehen. Du musst zuerst deinen Ansatz und dein Instrument richtig gut beherrschen können, dass du sagst, ich spiele immer A da.

Weil wenn du müde bist, spielst du manchmal A da. Und wenn du aufgeregt bist, spielst du manchmal da. Und die haben dieses Verstand nicht da. Aber wenn wir sagen, hey, diese rhythmische Stabilität ist da, da kann ich dann anfangen.

Genau. Bin ich voll auf deiner Seite. Alles andere ist für mich auch falsch aufgezäumt, aber da hat ja jeder seine Philosophie. Aber ich bin da auch eher. Also mich macht das ja auch schon selber wahnsinnig vorne, wenn ich dirigiere und wir sind einfach nicht zusammen. Und es fängt an zu schleppen und dann ist es das.

Ich will da erstmal, dass das von vorne bis hinten läuft. Und dann können wir über Intonation sprechen.

Genau. Ich finde auch dieses Schleppen, ist es viel mit Koordination und Bewegung. Und wenn du Rhythmus hast und wenn du diesen Rhythmus fühlst, hast du wirklich nicht so viel Zeit, faul zu würden.

Weil ich glaube, auch wenn Rhythmen nicht klar sind, wenn die nicht übereinander sind, ist überhaupt auch die Zeit gar nicht da, drüber nachzudenken, bin ich zu hoch, bin ich zu tief. Also weil ich muss ja erstmal gucken, dass ich mit dem Nachbarn zusammen bin. Genau. Also, und wie du schon sagst, die wenigsten in einem Blasorchester, außer ich habe natürlich ein Höchststufenorchester und selbst da ist es schwierig, manchmal können dreimal hintereinander den gleichen Ton auch gleich spielen.

Ja, genau. Momentan oder über die Jahre habe ich viele Dirigenten und viele Pädagogen gehabt, ob das in Auswahl Jugendorchester oder in der Hochschule oder in Symphonyorchester, Porfiorchester, Brassband, Brassband-Dirigenten oder Militärorchestern. Von überall habe ich was abgenommen oder mitgenommen, was ich fand gut, aber eine, ich habe viele Übungen gemacht, wo ich habe immer überlegt habe, wo wieder habe ich das gehabt?

Aber es war so drin und hat immer funktioniert. Und ich habe ein bisschen mit der Brassband das gemacht. Und ich habe damals sehr viel in der Brassband unter Russell Gray gearbeitet. Und dann neulich ist seine Methode rausgekommen.

Ah, okay.

Genau, und so die Regiermethode. Und ich wollte das seit langem kaufen, da musst du aber den ganzen Satz kaufen. Und ich dachte, gerade 300 Euro oder was das war damals auszugeben, nur für der Dirigent-Heft weiß es noch nicht. Ich warte kurz ab. Dann irgendwann hatte ich das Geld und ich habe gesagt, okay, das lege ich mir zu.

Ich habe das aufgeschlagen und ich lese das. Natürlich nicht alles habe ich gemacht, aber so vieles, was er gemacht hat, hey, das kenne ich. Ja, ich habe irgendwie immer eine Art versucht, das zu machen, und jetzt steht es da. Und eigentlich eine große Dirigent vorbilden, momentan oder eigentlich immer, war Russell Grey.

Da hast du mich eigentlich am Anfang gefragt, was für Vorbilder ich hatte. Das ist eine große Vorbild. Ich habe ihn, glaube ich, mit acht ihm gesehen in Masterclass.

Ich erinnere mich, dass du ein Bild gepostet hast davon.

Ja, genau. Das war auf dem Weg zu einer Probe. Da hatte ich dann jetzt diesen Heft. Und ich habe in Litauen wieder gefunden, weil bei fast jede europäische Brassbandmeisterschaft, was ich mit 3 BR gespielt habe in the letzten Jahren, war er eigentlich da, aber er ist dirigiert und verschwunden, weil er ein Concert in Amerika or so was, and ich habe ihn nie wieder gefunden.

Aber in Litauen, er war wirklich viel eingebunden with the litauischen Brassband-Szene anders. And da habe ich auch sofort ein Bild gemacht. Hey, endlich mal so this große Vorbild. Weil das war die erste Trompeter, natürlich, sorry, Connet, Masterclass, wo my Vater über eine Stunde gefahren hat zu diesem Masterclass and ich war da gesessen und zugehört.

Er hat Masterclass gemacht und gespielt. Und das war für mich cool. Und er glaube ich, war er nicht so groß. Sorry, Russell. Aber das war auch als klein Mädchen. Wow, dieser Typ spielt geil. Und dann in den letzten Jahren ist seine Dirigierskriere-Karriera wirklich explodiert. Und so einen netten Typ, sehr klar dirigierte.

Manche Leute, die gucken mich an, die sagen, hey, du bist sehr militärisch. Ich habe gesagt, ja, es ist Blechbläse, es ist Atem und Wissen, wenn wir spielen, ist sehr wichtig. Und ich habe auch natürlich in der Militärmusik ein bisschen gespielt.

Das ist total spannend, weil ich hatte gestern, habe ich gestern Abend noch mit Georg Pranger gesprochen. Ich weiß nicht, ob du Georg kennst.

Glaube ich nicht, nee.

Der ist Österreicher und ist spannenderweise der einzig studierte Euphonium-Spieler Österreichs. Und hat lang Brassband gemacht und war jetzt letztes Wochenende in Starwanger das erste Mal als Dirigent mit seiner E-Brassband. Und wir hatten es auch so ein bisschen drüber, gerade bei Brassband, dass es halt einfach, gerade wenn diese ganzen technischen Sachen sind, wir alle Dirigenten bevorzugen, die einfach ganz klar ein Schlagbild haben und von mir aus sehr militärisch, damit du einfach weißt, wo du dein ganzen Noten unterbringst und nicht diese ganz große Kunst und so, weil das nicht so gut ist.

Die Kunst, natürlich, der Kunst haben wir alle auch drauf, aber wenn es gebraucht ist. Aber wenn es Orchester schwimmt, das ist mein Job als Dirigent, die wieder Klarheit zu geben, finde ich. Und ich finde auch cool, dass die gehen echt klein und echt klar. Und nicht versuchen, ja, nicht alle. Aber ja, ich sage oft, egal was, more is not always better.

Ja, so. Ich zitiere da ja auch gern in meinem Karajan, dass der mal gesagt hat, man muss auch wissen, weil man nicht mehr, also wenn man nicht stört darf.

Genau. Ich mache das auch mit meinen Jugend und ich mache das auch mit meiner Großen. Ich sage, hey, ich zähle ein und irgendwann bin ich weg. Ihr seid zuständig jetzt für Tempo und spielen. Ich möchte wissen, ich sag dir, ich möchte wissen, dass wenn ich von der Bühne runterfalle, ich kann trotzdem weiterspielen.

Ja, genau. Genau, weil ich manchmal so das Gefühl habe, das Orchester will, dass ich quasi Metronom spiele und das kann gar nicht funktionieren, weil ja jeder den Beat fühlen muss. Also wir müssen es irgendwie schaffen. Natürlich, je mehr mehr wird, oder auch bei den Kleinen ist es ja sowieso, die sind mit anderen Dingen noch beschäftigt, ist klar, wenn die gerade die Instrumente nennen, aber wir müssen es als Gruppe schaffen, zusammen ein Tempogefühl zu haben.

Klar, mit Schlagzeug ist es sowieso einfacher, dann hast du hinten einen, der das die ganze Zeit macht. Aber wenn kein Schlagzeug da ist, müssen wir es schaffen, gemeinsam ein Tempel zu finden. Das merke ich ja schon allein auch, du hast gesagt, ihr macht jetzt Elferbesetzungen in der Brassband. Ich habe ja selber jetzt ein Brass-Ensemble und da sind überwiegend Musikstudenten oder teilweise auch Orchesterleute drin.

Also schon auch jemand, also alles Leute, die nicht mehr mit dem Instrument an sich strugglen, sondern eigentlich Zeit haben. Und selbst da sind wir ganz viel am Üben, einfach gemeinsam ein Timing auch zu halten, weil es halt immens schwer ist.

Ja, ja, weil diese, ich glaube, diese rhythmische Ausbildung ist ein bisschen anders hier. Oder ich finde es sehr spät manchmal angefangen. Diese Prüfungssystem oder diese Ausbildungssystem, dass du machst zuerst dein Instrument und hinterher, wenn du willst, kannst du Theorie machen. Schwierig, finde ich.

Oder diese Geschichte, ah, jetzt machst du deine Bronze oder dein D1-Prüfung und sechs Wochen vorher fängst du erst Theorie an. Ich denke, hey, du brauchst diese Fähigkeiten, um die Stücke zu spielen.

Ja, ich finde das auch oft schwierig, vor allen Dingen auch zu diesem Aspekt mit Gehörbildung, wofür brauche ich das? Wäre schon ganz gut, wenn du wirst, das wie eine Quinde klingt. Sonst spielst du halt einfach irgendwo rum.

Genau. Ja, deswegen versuche ich im Unterricht das ein bisschen mit das Instrument zu verknüpfen. Manchmal, die Schule wissen nicht, dass es Gehörbildung ist. Und dann sage ich, ich glaube, da sind so Übungen, ich nutze oft diese Übungen in Hören, Lesen, Spielen. Es fängt ganz leicht an, es ist ein bisschen so eine Art Improvisation oder Nachspielen.

Und fangen erst mit drei Tönen an. Die sagen, hey, wir spielen immer ab diesem Ton und spielen auch. Dass die eigentlich auch merken, die Töne gehen nach oben und nach unten. Wenn ich diesen Book nicht habe, wo ich zum Beispiel sage, hey, was ist dein Lieblingskinder-Lied? Ah, alle meine Menschen. Okay.

Jetzt spielen wir. Ohne Not.

Ja, genau.

Aber wir nutzen jetzt mal. Und dann singen die das und ich sage, okay, es fängt mit der Ton C an. Geht die Tone nach oben, get the Tone nach oben. Springen die ja natürlich Kindergerechte, nicht, ah, ist das Turz oder ist das Quinter oder keine Ahnung, we have kein Ahnung. Ich sage, springt das oder die Treppe nach oben, and then this fancy langs are an and they make it high.

And I'm a learner that these theory and something in Unterricht mach from an fang an. And then iron saga, hey, I think malign, my school makes manchmal tone lighter, oh to wish that it's a blöde. Never eighteen is a blöde. But it's so often, hey, jetzt muss the tone lighter plötzlich. Wieso kannst du die notwendigen?

Was? And my school, I for sure, I hope that they all good beibringen, aber ich mache diese Tonlighard, ich erkläre wie das funktioniert, we überlegen, this is our gehörbilding, would aufpassen. I give them a rezept, wie they the tone light basteln can. Oh yeah, these spur can never make this tone, and they make this.

Then plötzlich seven Tonlighter, and I think, hey, in six months we have the prüfung. Ja, but du kannst alles schon. And then, okay, und dann haben die diese Freude and this positive Erlebnis, dass ich nicht so viele Schüler habe, die kommen und sagen, ich werde nie diese Prüfung machen. Normalerweise ist mehr der Fall, wann kommt die nächste Prüfung.

Okay.

Und das ist wieder diese Motivationsthema. Ich versuche die Schüler vorzubereiten und die Raum zu geben. Und wenn die erst mit 12 die Brunsprüfung machen oder erst mit 15 die Brunsprüfung machen, ist mir scheißegal. Oder ob die überhaupt das nicht machen. Aber trotzdem, die wissen, die haben dieses Wissen von mir bekommen.

Wenn die keine Prüfung machen, ist es auch okay. Aber diese Basics und diese, natürlich ich unterrichte die Grundlagen. Nicht vorbereiten das Theorie, das werde ich auch. Da gebe ich dann zu meinen Kollegen ab, wo die das beruflich machen. Oder hauptberuflich. Aber ich finde mit dem Spiel zusammen, dass die verstehen warum und wie.

Weil das ist nicht diese Trockheit und das Spaß.

Ja, ja, genau. Ich finde Theorie, so viel wie möglich mit der Musik zu verknüpfen, ja am sinnvollsten. Sonst fragt man sich ja immer die ganze Zeit, warum mache ich das? Also so ging es mir ja zum Beispiel im Matheunterricht. Ich habe mich irgendwann gefragt, warum machen wir das gerade? Und so ist das ja auch.

Tonleitern, okay, gut, jetzt weiß ich das. Gut, aber wofür?

Ja, aber ich bin, glaube ich, ich versuche, ja, ich höre viele verschiedene Podcasts. Ich finde auf Deutsch manchmal schwierig, das zu formulieren. Aber in der letzten Zeit habe ich wirklich gehört, dass ich versuche, die Lehrerin zu sein, was ich gebraucht habe. Es heißt nicht, dass alle meine Lehrer schlecht waren, aber ich versuche jetzt die Kinder versuchen, zum Beispiel Tonleiter, war bei mir nie unterrichtet.

Ich war talentiert, könnte viel spielen, ich hatte das Grundwissen von Theorie, aber dann war manchmal nicht nachgefragt, was genau weiß ich. Und da war plötzlich, ah ja, du musst jetzt 10 Dur-Tonleiter und 8-Mull-Tonleiter und Dominant Sieb Übungen auswendig können für diese Prüfung einfach mal üben.

Ja, wie? Wenn du verstehst nicht, wie das überhaupt funktioniert auf dein Instrument. Natürlich, in der Theorie könnte ich diese Tonleiter for dich ausschreiben. But there was so plots this stress, vielleicht, that I had for years not Angst, Tonlighter. Naturally have this hinged. And then I was a bit so with Karten and überlegt.

And it was when the Unterricht herauszufinden, wie diese Kinder das beibringt. And daraus ist das entstanden, ich fange langsam an, baue das wirklich langsam auf. Und dann ging es. Und ja, das ist wirklich.

Achso, einen kurzen Tipp, wie man Tonleiter gut beibringt?

In Deutschland, ihr habt diese Sprucke, diese Tonleitersprucke, das haben wir nicht in Australien. Wir mussten nur dieses Vorzeichenbild wissen.

Also du meinst dieses Geh du, alter, Esel, Hole, Fische.

Fische, genau, und Frische Büben, Essen, Astrid, Dessert, Geschwind. Jeder hat was anderes. Die habe ich wirklich von meiner Schule hier gelernt. Ich wusste nicht, dass es sowas gibt. Ich wusste nur, so sieht der Vorzeichenbild aus. Ich habe selber dann gemerkt, in der Uhr Tonleiter ist der Kreuz immer der vorletzte Ton von der Hauptton.

Und im B-Vorzeichen war immer ein B mehr als der Tonleitenname. Und so habe ich mich das gelernt. Aber hier mit dieser frischen Blumenlassen, ja, das geht so super schnell. So, das lernen wir zuerst und dann sage ich, das ist das Rezept, okay, dann halt mal an, wenn du zu der richtigen Vorzeichen, äh, richtige Tonleiter kommst.

So, die Dur, sage ich. Okay, geh natürlich sagen, geh du, Aldi. Ja, aber ich muss all anhalten. Geh, du, okay, zwei. Und das mache ich mit meinen Schulern am Anfang komplett durch. Ob das die ganze Stunde braucht oder halbe Hälfte, dass die wirklich verstehen. Und dann sagen die, okay, zwei. And then, okay, ist das zwei Bs oder zwei Kreuze?

Zwei Kreuze. Okay, good. Welche Tone sind betroffen? Denk mal an diesem Bild. Und dann sagen die, die wissen nicht. Ich sage, ja, welche Kreuzton hast du gelernt? Weil ich bin nicht eine böse Hexe. Ich versuche nicht so viele Tone that du noch nicht kannst. Was kennst du schon? Ja, das fiss. Ja, super.

Was könnte dann die zweite sein? Was kannst du schon mit Vorzeichen? Cis. Ja, okay, die sind die erste zwei. Ah, okay. And dann sagen die, mit welchem Ton fangt die Du an? Ich habe gesagt, wie heißt der Tonlight? Ah, D-Dur. Okay, mit D anfangen. So then spreche ich wirklich mit Griff. We spielen noch gar nichts.

So. And then one tone check with the griff. And okay, probier's mal. Halber not. Then you see, it makes a click. Okay, I come down. Then I hold the by the highest tone off. And I say, Yeah, you can't bookstamma rookwärts, right? Then we can langs them, yeah. Not really long, it's weird. But then they should have said, you have the first tone lighter align.

Oh no, nix up zu lesen. Was kommt jetzt? And then natürlich baut sie sich auf. And I have for him heft. I said, Here, you can use Tonlight off, here sammeln wir deine Tonlighter, so we're a spiel. And manchmal, when they say, Yeah, this habit so verstanding, then we have the Buchstaben off. And we said, the first three Tonlighter, manchmal ist das braucht Zeit.

But when they dies, legen die schon los. And bis zu der siebten Tonleiter ist es locker.

Also die Musikerziehung und Musikkultur in Australien ist ja anders als bei uns. Jetzt kommst du hierher und kommst in so einen Blasmusikverband. Das ist ja auch Kulturschock, oder?

Ja, Kulturschock nicht so groß, weil ich war, wie gesagt, in der Brassband. Mein Vater war auch in der Vorstandschaft in der Brassband. So diese Vereinsleben weiß ich ein bisschen schon. Ich war aber sehr früh raus in so in diese Auswahl, Orchestern, Jugendliche und so weiter. Aber hier in Deutschland ist das schon, das sind schon sehr viele.

Aber ich glaube, damals in Australien war das auch so. Aber mit der Zeit und die Kosten und die Leute und auch ich finde es wichtig, dass, wenn das Verein, alle Leute sind fast auf die gleiche Ebene. Wenn du von Anfang her bis zu Symphonischen Orchester in einem Orchester hast und bedienen musst, ist es manchmal sehr schwierig.

Dann sind nicht alle selber einig. Und ich glaube in Australien, das ist auch dazu geführt, dass weniger vielleicht Orchester sind, aber dafür vielleicht mehrere Stufen. In die Bands oder so. Und die Leute in Australien sind bereit schon zu fahren.

Weil es zu wenig gibt.

Nicht nur, weil es zu wenig ist, aber es kann sein, dass in deinem Dorf oder in deinem Ort ist eine, aber die spielen gerne Feste oder wie hier gerne Polkemusik. Und anstatt zu sagen, ja, aber ich wohne hier in einem Dorf und ich kann da hinlaufen, aber da eine Stunde weiter ist Symphonisches Blassorchester und die wollen immer auf Wettbewerbe gehen, zum Beispiel.

Und da will ich. Zum Beispiel, viele Leute haben ich und mein Mann blöd angeschaut, weil wir haben gesagt, wir fahren dreieinhalb Stunden zu Bayern und spielen in der Passband. Aber wenn alle diese Leute zusammenhalten und wollen, diese dreieinhalb Stunden lohnt sich. Vielleicht auf Dauer war das schwierig, aber wenn du mit den gleichen Leuten, wo du tickst, zusammenspielst, ist es ein komplett anderes Erlebnis, finde ich.

Und ich finde, Leute sollten nicht so Angst haben, weil ich habe in dieser Blassmusik-Szene oft diese Angst gespürt, wenn der kommt, dann klauen die unsere Spiele. Und ich denke, ja, aber wenn es passt, lieber lass die hin, als hier unzufrieden zu sein. Und ja, es ist ein bisschen, ja, die Welt wird verbreitet, das Social Media, alles.

Es muss natürlich, ich sage nicht, dass es heißt, jede traditionelle Gruppe muss aufhören. Oder dass es nicht wichtig ist. Aber um zu kämpfen, dass sieben Leute einen Verein zusammenhalten.

Genau.

Oder ob du vielleicht mit den Nachbarvereinen ein richtig tolles Orchester aufbauen könnte und genauso viele tolle Sachen erleben könnte und das Geld zusammenarbeiten könnten. Und alle sind zufrieden, alle sieben Leute müssen sich nicht jede Woche auf ein Fest arbeiten, um das Geld zu verdienen. Das ist auch in Australien Mitgliederbeiträge.

Natürlich machen wir Feste oder Konzerte, aber ich weiß nicht, ich war vielleicht zu jung, aber ich weiß nicht, ob die da, ja, zum Beispiel wenn ein Fest ausfällt, dass der Verein nicht zusammenbricht. Und wenn du einen Beitrag zahlst, manchmal sind die Leute mehr oft da.

Das könnte natürlich sein.

Weil die haben Geld dafür bezahlt.

Ja, ja, ja, klar. Ich kann mir vorstellen, warum du eine Brassband gegründet hast, aber wie schwer war es, eine Brassband zu gründen? Weil die Brassband-Szene jetzt in Deutschland ja, also es ist jetzt schon deutlich größer, aber die Blasmusikszene ist deutlich größer. Brassband ist schon noch irgendwas, was nicht so tief verankert ist in unserer deutschen Kultur.

Genau, ich habe der Brassband angefangen. Wir haben so, die Anfrage war von ein paar guten Armaturen, die ich hatte in der Musikvereine. Haben gefragt, ja, können wir eine Zennebesetzung oder sowas machen? Posaunen Core Art nennen, die alle hier Brass und Sonne nenne ich. Ich weiß, Posaunen Core sind manchmal anders gestimmt, aber diese Besetzung halt.

Ja, klar, können wir machen. Manchmal muss ich vielleicht überlegen und nein sagen, aber es hat echt Spaß gemacht. Und froh, dass ich das gemacht habe. Aber ich bin auch hingekommen. Ich dachte, okay, wir spielen alle zusammen. Ich habe das natürlich nicht dirigiert. Die wollte, dass ich mitspiele. Und natürlich aus der Profizene oder aus der Hochschule kamst du in diese Pobe rein.

Und dann ist die einzige Frau wieder. Zählst du ein, spielst du, hör mal auf, and dann sind alle Männer nur die Augen auf dich erwarten, dass du sagst, was gut war, was schlecht war. Und ich denke, ich war selber an meiner Stimme so beschäftigt. Und da warst du, huh, ich glaube, da ist Interesse, aber in so einer Art zu mitspielen und so zu leiten oder unterrichten und dirigieren, ist es auf Dauer vielleicht nicht so mein Ding.

And ich hatte, ja, ich hatte das machen, das ist cool. Aber viele Kumpels von mir sind auch sehr groß in dieser Posaunen Co-Arbeit. Und ich dachte, ja, aber ganz ehrlich, will ich von meinen Kollegen oder meinen Kumpels eine Gegenkonkurrenz aufbauen? Ich bin auch nicht selber von dieser Posaunen-Ko-Arbeit in Deutschland.

Diese Ensemble-Sachen ist ein bisschen anders hier. Dann habe ich die so leicht gesagt, ja, das war ein tolles Programm, ein tolles Konzert, aber wenn wir sowas machen, wäre vielleicht mehr Liebe oder cool ein Bassband. Hey, was ist Brassband? Wir kennen das nicht, was ist das? Ich habe gesagt, hey, wir gehen nach Glutern.

Es gibt diese Swiss Open. Hören wir mal zu. Okay. Haben wir Tickets besorgt, da waren wir zu fünft, glaube ich. Nicht viele sind gekommen. Die erste Band hat losgelegt. Es war eins von zehn oder zwölf Bands, glaube ich, zehn. Und nach dem ersten Stück, alle haben mich angeschaut und haben, wann geht es los?

Wann fangt es an? Ich suche die Spiele, ich finde die Leute. So, das Zusammenkratzen war vielleicht nicht so das Thema. Wenn die gesehen haben, wie toll das war. Es war wie immer in Deutschland die Bürokratie. Das war schwierig. Wir haben angefangen, wir haben unsere ersten paar Konzerte gemacht. Oder unsere Premieren-Konzert.

Wir waren noch als Projektorchester. Und dann habe ich gesagt, okay, wenn es weitergeht, wenn ihr Interesse habt, dann gründen wir den Verein. Wir sind noch nicht ein IV-Verein, aber wir werden das eintragen, so, anmelden. Und das haben wir dann gemacht. Und ja, es waren nur die Satzungen schreiben, musste ich mit einem Rechtsanwalt-Kallege zusammensitzen und das zusammenschreiben.

And all die Fragen. Und dann fragen, ob wir überhaupt in der Verband dürfen, weil wir Brassband and nicht Blassorchester sind. And zum Glück, BBV hat uns angenommen. Ja, alles die Bürokratie durchzukriegen anders in unsere Finanzen kommen anders, ob wir Verein anmelden dürfen, da da da da. Und wie wir das, ja.

And then it's so.

Was würdest du jetzt jemandem außenstehen und sagen, der the Brassband jetzt nicht wirklich kennt, was kann man in a Brassband lernen, was man in einem symphonischen Blasorchester vielleicht so im ersten Moment nicht lernt?

Viel mehr Töne zu spielen. Das stimmt.

Das stimmt, ja.

Wenn jemand kommt und die fragen, wie das ist, ich sage, was für ein Instrument spielst du? Und dann normalerweise, ja, es ist zum Beispiel Kornette oder Trompete. Ja, du spielst jetzt so viele Tone, wie die Klarinetten spielen würden. Okay. Ähnlich haben die was zu tun. Oder auch Posaune. Ich habe gesagt, ja, Posaune, das sind nur drei von euch, aber jede ist eine Solo-Stimme.

Und dann ist schon dieser Anreiz, weil manche kommen vielleicht von der Blassmusik-Szene, weil die ein bisschen Langweiler haben und die wollen gefördert werden. Manche kommen zu der Brassband-Szene, weil die keinen Boch mehr auf die Probleme mit die Blassmusikszene.

Welche Probleme sind das?

Ja, viele habe ich schon angesprochen. So viele Feste und die Musik steht vielleicht nicht im Vordergrund. Oder zum Beispiel dieser Niveau stimmt nicht. Und dann, ja, die Niveau oder die Stimmung des Orchester stimmt nicht mehr. Ja, diese alt gesessenen Sachen, dass du nie wieder ändern kannst, mein Lieblingsspruch, so war das immer so.

Ja, ich mag den ganz toll.

Genau, und so haben wir immer gemacht. Super. Und ja, das von meiner Erfahrung, das sind die Gründe manchmal, dass die zum Brasband rumschauen. Manche kommen auch als Zweitinstrument, die sagen, hey, ich spiele Posaune, aber auch gerne Euphonium. Habt ihr was für mich? Dann sagen, ja, ich traue mich zum zweiten Bariton zu oder zweite Euphonium zu.

Ich habe in dieser Brassband auch viele ehemalige Schulen. Jetzt zeige ich mich, jetzt fühle ich mich alt. Genau, ich habe jetzt Nachwuchs, das wirklich mit mir angefangen haben oder es Schule waren von mir, die sind jetzt in der Brassband. Der Brassband wird auch jetzt relativ jung. Und auf das S-Horn sind viele Fremdspiele, die sind Kornettspiele oder Baritonspiele oder F-Horn-Spiele.

Oder weil der Brassband ist nur projektmäßig und die Leute, das sagen, ich kann, ich habe keinen Bock, jeden Dienstag drei Stunden in der Probe zu sitzen. Oder ich kann das gar nicht, ich schaffe das gar nicht. Dann haben wir wirklich einmal im Monat, maximal zweimal im Monat Probe. Die können den ganzen Tag für die Brassband oder Pobe nehmen und ist erledigt.

Und da kommen dann auch manchmal Auswahlkonzerte, versuche ich zu machen und nicht nur wieder das Verein, unsere, das ist unser Jahreskonzert. Genau.

Was sind so deine Zukunftspläne? Also du bist jetzt umgezogen. Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Ich habe keinen Bock, wieder umzuziehen. Momentan.

Verstehe ich.

Ich bin jetzt wieder vom sehr ländlichen Raum, wieder in Kleinstadt, sage ich mal. Fühlt gerade noch wie in Großstadt, von wo ich her war. Da bin ich auch gerade zufrieden. Hier in der Gegend komme ich überall ganz gut hin. Ich glaube, ich bin momentan zufrieden, wo ich bin. Die Schule hier bietet sehr, sehr viel an.

Ich bin auch jetzt nur ein paar Monate hier. Ja, vielleicht ein bisschen in die Stufen hochsteigen. So ob man, ja, hier ist strukturiert. Da gibt es Möglichkeiten, vielleicht als Fachbereichleiter oder Stellenleiter oder Stellvertreterleiter. Da gibt es Möglichkeiten. Da würde ich vielleicht gerne so eine Stelle haben, annehmen.

Weiterhin mit der Brassband. Und ja, weiß es noch nicht.

Okay. Genau, ich würde jetzt mal Richtung Ende gehen. Wir reden ja jetzt schon fast zwei Stunden.

Krass.

Was lernst du gerade, was du noch nicht kannst?

Oh, ich glaube, ich versuche immer was zu lernen.

Darf auch was Außermusikalisches sein, gell?

Was ich nicht kann. Ich weiß nicht, ob ich das nicht kann, aber ich fange wieder an. Weil damals habe ich sehr viel auch Sport gemacht vor ein paar Jahren, so sechs Jahren her. Da habe ich auch viel Rennrad gefahren, Schwimmen, Joggen und sowas. Ja, da fange ich alles wieder an. Ich höre auch viele Podcasts gerade an.

Und ich bin immer am was lernen, ob ich gezielt was lerne oder einfach, weil ich bin so ein Mensch bin, das gern immer was neue Input oder sowas. Ich höre viel von dir, deinen Podcast, ich höre von Christian Thielemann vieles. Von der Saskia Wurf höre ich oft viel drin. Ich glaube, unbewusst lerne ich alles gerade, auch vielleicht wegen der Umzug und neue Stelle.

Bewusst anzunehmen, was ich wirklich gemacht habe. Und nur weil ich Stelle gewechselt habe oder umgezogen, das ist nicht, weil ich was falsch gemacht habe oder nicht Schlechtes gemacht habe, einfach auch bewusst nachzudenken, was habe ich eigentlich geleistet. Vielleicht aus dieser negative, ja, ich bin als Musiker, kennen wir das, wir wollen immer besser werden.

Immer was Neues lernen, immer was tun. Und da lerne ich gerade, glaube ich, wieder ein bisschen runterzukommen. Dass ich darf Nein sagen, dass ich überlegen kann, wo stehe ich gerade in meiner Karriere, mein Leben, was will ich mit meinem Mann. Wir haben jetzt schon ein schönes kleines Reihenhaus. Ist das wichtig für mich jetzt, dass ich immer hin und her rennen muss mit Vereinen, oder ist das lieber für mich, gerade ein bisschen weniger zu machen, ein bisschen nachzudenken, wie es weitergeht, und vielleicht doch keine Stunde ins Garten sitzen können.

Und dass ich auch da zufrieden darf sein. Und nicht, dass ich was tun muss, sonst bin ich schlecht. Ich habe immer als Kind oder immer mein ganzes Leben sehr schwierig Nein gesagt. Aber deswegen vielleicht habe ich sehr viel geschafft. Ich bin ein Mensch, dass wenn ich was tue, ich will das auch gut machen.

Und manchmal habe ich immer diese Phasen im Leben. Ich mache sehr, sehr viel. Und ich erreiche sehr viel und dann irgendwann merke ich, ich habe keine Hobbys, glaube ich selber. Und dann restrukturiere ich alles ein bisschen. Und dann nach ein paar Jahren, fünf, sechs Jahren, steigt das wieder auf. Ich glaube, das erste Mal, wo ich mich wirklich da nachgedacht habe, war 2015.

Ganz neu als Dirigentin angefangen, Zeitung had mich interviewt anders: Ja, was machst du for Hobby? Ich habe in meinem Leben sehr vieles gemacht, aber gerade Musik, Musik, Musikstudium, Musik spielen, music unterrichten, music leiten. But for me personally, never nix. And da habe ich wirklich dann angefangen, Fahrrad zu fahren oder habe dann Rennrad angefangen, wieder schwimmen angefangen.

Dann habe ich gesagt, cool, kleines Triathlon mache ich. And then Covid is gone, platzt alles. Dann bin ich umgezogen für die Stelle, dann baut mich von 75% auf. Cool, nehme alles an, mache ich alles gerne. And dann war wieder, oh, ich arbeite über 100%. I have driine, but was mache ich? Wieder nix. Weil es ist sehr schwierig in der Branche, finde ich, Musik.

Auch when you with Armatur Music arbeitest or Schule unterrichtest, Beruf and Hobby is zusammen geschmiert. Für viele gleich. Was machst du eigentlich hauptberuflich? Und das ist dann manchmal schwierig. Und in den letzten Jahren habe ich mich da wirklich auseinandersetzen müssen. Wie kann ich das strukturieren?

Wie kriege ich doch meine Zeit? Ich habe da damals ein Arbeitshandy angelegt, dass ich wirklich nicht 24 Stunden der Tag erreichbar sein muss. Oder musste ich nicht, aber da hast du diesen Druck. Ich bin so eine, wenn ich plötzlich eine Nachricht lese, anstatt von einem Kumpel, aber von einer bösen Mutter oder Vater oder Schulleiter oder sowas, da ist dann deine Wochenende durch.

Da bin ich sehr schwierig. Für mich ist es sehr schwierig, das einfach zu ignorieren und sagen, am Montag mache ich das wieder auf und dann fange ich an zu aufregen. Ich kenne Leute, das das können. Ich bin neidisch.

Kann das auch nicht.

Aber ich glaube, da liegt mir zu viel Wert drauf.

Ja. Kann ich verstehen. Okay, welchen Film bzw. welches Buch sollte man mal gelesen oder geschaut haben?

Das ist schwierig. Weil wiederhin, ich habe fachliche Bücher, Spaßbücher, Lieblingsbücher.

Das, was dir als erstes einfällt, dann nimm mal ein Spaßbuch und ein fachliches Buch.

Mein Lieblingsbuch war immer der BFG, The Big Friendly Giant von Roll Dahl.

Ich wusste gar nicht, dass es ein Buch ist, ich wusste nur, dass der verfilmt wurde von Spielberg. Gesehen habe ich nicht so gut.

Genau, neulich, genau, aber das war von Roll Dahls Book.

Okay.

Das haben wir irgendwann in der Schule gelernt oder gehabt. Und das war, ja. Okay. Busche, so ja, gelesen, nicht, habe ich angehört, so aus Hörbuch. Und ich höre sehr viel von die oder lese sehr viele von der Bigger, Better Brains. Sagt vielleicht was? BBB von Dr. Anita Collins. Es geht sehr viel an Advocacy für Musik Education.

Okay, und das sind Hörbücher oder sind das Podcasts?

Sie hat ein Book geschrieben, das habe ich das als Herbook gehört. Genau, und da jetzt hat sie eine ganz große Plattform. Und da lese ich immer Sachen von ihr. Okay. Ob das ihre Magazin ist oder Zeitung oder sie hat auch Sachen, wo du ganz gut anpassen kannst wenn du zum Beispiel in der Schule gehst.

Und wie du die Musikprogramme werden oder werben kannst. Okay, da muss ich mal sagen. Mit sehr vielen Sachen, mit wie Kinder, wie die Körper denkt. Zum Beispiel, es geht vieles an, wie hilfreich das ist mit Sprachproblemen. So mit Pädagogik zu tun. In diese Richtung bin ich gerade.

Okay, spannend. Das check ich mal aus. Gibt es noch einen Film, wo du sagst, den muss man mal gesehen haben?

The Wizard of Oz.

Den Alten?

Ja. Oder The Lion, the Witch in the Wardrobe, die Alten. Den kenne ich nicht. Ich bin, glaube ich, in die falsche Generation geboren. Ich bin aufgewachsen mit Sowas und Shirley Temple-Filmen.

Okay, gut, das gab es ja bei uns nicht, aber ich bin auch mit alten Nachkriegsfilmen aus den 50ern groß geworden. Also von der Ansicht. Ich kenne dieses Gefühl.

Aber ich glaube, das ist auch wegen Musik, weil da sind viel Tanzen und viel Singen drin. Alle diese so, ich habe immer diese halb Schwarz, Halbfarbe, wo die angefangen, diese Farben und schwarze Filme zusammenzumischen oder diese halb, halb, so Characters und Echte. Solche Filme finde ich echt cool.

Okay.

So eine Mischung von diesen Realitäten.

Ja, welche Aufnahme würdest du empfehlen? Würdest sagen, das muss man mal unbedingt gehört haben. Schwerste Frage heute, ich weiß.

Ich weiß es nicht, aber ich würde sagen, eine meiner Lieblingsbands zu hören, und ich kann diese Albums durch und du hast kein Problem, immer weiter zu hören, ist Cut Empire. Okay. The Cut Empire.

Höre ich auch gleich mal rein. Kenne ich nämlich nicht.

So, eine Band aus Australien. Die waren neulich in Freiberg letztes Jahr, beim Zelt Musikfestival.

Ah, okay.

Aber die spielen ein bisschen gemischte Sachen, aber es ist auch Salzemäßig, ein bisschen.

Okay.

Uspanisch, ja. Aber ja, Cut Empire.

Okay, spannend. Super. Abschließend die. Was sind deine privaten Wünsche und die Wünsche für die Blastmusikszene?

Meine private Wünsche sind natürlich, gesund zu bleiben. Ich wünsche für mich. Ich habe immer seit ewig einen Hund gewünscht. Vielleicht lege ich sowas zu. Schauen wir mal, ob das geht. Blastmusik-Szene. Generell, ich glaube, viele Sachen versuchen sich zu ändern, aber viele Sachen gehen viel zu langsam.

Bis wir was manchmal geschafft haben, ist schon die nächste Baustelle weit, weit, weit weg. Ich wünsche mir, dass diese Blastmusik-Szene, ob das Schule, Verein, Musikschule, alles ein bisschen mehr zusammenkommt und nicht immer alles alleine kämpft. Natürlich höre ich, I sort of gave these verband and alles.

I hear in these podcasts rein, they are in gesprech, but manchmal is immer from the egg to the other query. Und es trägt mich manchmal so auf und ich so, komm, Leute, bitte mal.

Yeah, das ist ja auch immer das Ding, das mir auch immer alles. Dieses Schubladending zwischen traditionell symphonisch endlich mal aufhört und weil wir alle die gleichen Probleme haben. Und einfach zusammen die Sachen angeht und einfach respektiert, was the other macht. Und trotzdem passiert es nicht so, wie man es sich eigentlich wünschen würde.

Also ich bin da schon, ich sehe das so wie du. Man hört das oft und es passiert auch einiges, aber es könnte noch viel, viel mehr sein. Die, vielen lieben Dank, dass du dir zwei Stunden heute Zeit genommen hast, um ein bisschen über dich und deine Sicht auf die Musikwelt auch aus deiner australischen Sichtweise so ein bisschen mal kundgetan hast.

Vielen lieben Dank.

Ich hoffe, da war was Gutes dabei. Vielen Dank an dir und auch für die, dass das vielleicht zuhören.

Das war die Folge mit Die Boyd. Ich bedanke mich, dass ihr bis hierhin gehört habt. Und für mich war das so eine kleine Therapiestunde, weil ich gesehen habe, ich bin nicht ganz allein mit den Dingen, die sich bei mir auch nach dem Studium eingeschlichen haben. Also, falls ihr da draußen auch solche Sachen kennt, ihr müsst euch dafür nicht schämen.

Es gibt noch viele, viele andere, denen das Spielen auch mal phasenweise sehr, sehr schwer fällt und sich Dinge eingeschlichen haben, die vielleicht kontraproduktiv sind. Nichtsdestotrotz heißt es nicht aufgeben, weiterüben und Wege suchen und sich gegebenenfalls natürlich auch mal wieder Input von außen holen.

Lasst mir gerne Kommentare da, wie ihr diese Folge fandet oder schreibt mich doch gerne auch an über Instagram oder blasmusikpodcast at gmx.de oder ihr findet auch einen Link in den Shownotes. Wenn ihr diesen Podcast unterstützen wollt, dann abonniert gerne den Newsletter, abonniert vor allen Dingen auch den Podcast und schickt die Folge einfach den Menschen, bei denen ihr denkt, dass sie auf jeden Fall mal reinhören sollten.

Und wenn ihr noch eine kleine Podcast-Empfehlung von mir haben wollt, dann hört doch mal in die Folge mit Corbinian Weber von Labras Banda rein. Denn da ging es auch unter anderem darum, dass er eine Phase hatte, wo das Trompetespielen gar nicht so leicht war und er eigentlich kurz davor war, vielleicht das Trompetespielen aufzuhören.

Ich bedanke mich bei den Supportern in dieser Folge, bei Buffet Grampant, bei der Wurststock Academy und bei Trompetetal. Bei Leandermachern für den Schnitt und bei Dirk Mattes für die Musik. Ich würde mich freuen, wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid. Macht's gut, euer Andi.

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