OstwestFälle - der True-Crime-Podcast der Neuen Westfälischen

Krieger für den IS: Aus Tarik S. wird „Osama, der Deutsche“

Donnerstag, 5. Februar 2026 · 36 min

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Shownotes

In der neuen Podcast-Folge der „OstwestFälle“ geht es um Tarik S. aus Bielefeld. Er radikalisiert sich, reist nach Syrien und schließt sich dem Islamischen Staat an. Dort wird er als „Osama der Deutsche“ bekannt.
Eine kopflose Leiche liegt am Boden, drei Männer posieren mit dem Toten – ein Werbevideo des Islamischen Staates (IS). Einer der Kämpfer ist Tarik S. aus Bielefeld. Mit 19 Jahren radikalisiert er sich, wendet sich von Deutschland ab und reist nach Syrien. Dort posiert er in Videos als „Osama der Deutsche“ für die Terror-Miliz.

Ostwestfälle S4 | E21 (Teil 1) Krieger für den IS: Aus Tarik S. wird “Osama, der Deutsche”

Gast: NW-Redakteur Lukas Brekenkamp
Redaktion: Josefin Stein
Gestaltung: OWL Digital 

Mehr zur Serie “OWL-Crime” findet ihr auf unserer Themenseite.

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Es gibt zudem ein Video auf dem Tariq S mit zwei weiteren IS-Anhängern. Einen enthaupten Mann, man kann schon sagen, regelrecht verhöhnen. Darum wird z.B. die Leiche gefilmt und die Männer fragen dann, was dem Totenden fehle. Tariq S soll dann an dem Puls gefühlt haben und darauf erwidert haben, er sieht mir ziemlich kopflos aus.

Ostwestfälle, der True Crime Podcast der neuen Westfälischen. Wir sprechen mit Opfern, Zeugen, Richterinnen und Richtern und mit den Berichterstatterinnen und Berichterstattern der NW. Spannend, nah und made in OWL. Der Bielefeller Tariq S. radikalisiert sich schon sehr früh. Mit zwanzig Jahren kehrt er Deutschland in Rücken und reist ins IS-Gebiet.

Dort zieht er in den sogenannten Heiligen Krieg, Kampfname Osama der Deutschen. Zurück in Deutschland wird Tarek S. verhaftet, verurteilt und scheint geläutert. Doch erscheint auch nur, geläutert zu sein. Und damit herzlich willkommen zu den Ost-Westfällen. Mein Name ist Birgit Gottwald und bei mir im Studio ist der Kollege Lukas Bregenkamp.

Hallo Lukas. Hi, grüß dich. Lukas, dieser Tarek S. ist für dich kein Unbekannter. Du begleitest ihn als Journalist schon eine ganze Weile. Bist du ihm schon mal persönlich begegnet? Nee, bin ich tatsächlich nicht. Nein, bin ich nicht. Was kannst du uns ... Ganz allgemein über Tarik S. erzählen, über seinen Werdegang.

Der ist hier im Bielefeld aufgewachsen. Richtig, er ist im Bielefeld aufgewachsen. Laut eigenen Angaben ist er in Ägypten geboren. Sein Vater war zeitweise Funktionär in einer Bielefelder Moschee. Keine radikale Moschee, muss man jetzt auch dazu sagen. Das ist jetzt nicht irgendwie darauf zurückzufühlen, dass er sich später radikalisiert hat.

Er hat zwei Geschwister und hat tatsächlich auch noch einen Halbbruder. der transsexuell ist und als frau lebt. Das ist vielleicht so ein bisschen extremer Gegensatz zu dem, was wir später auch noch hören werden über Tariq. Seine Eltern trennen sich später, da war Tariq noch ein Kind, also im Grundschulalter.

Und ja, ich sag mal, er soll nicht unter den allerbesten Bedingungen aufgewachsen sein. Es wird in verschiedenen Gerichtsdokumenten beschrieben, dass seine Mutter so ein bisschen als überfordert mit der Erziehung galt. Sie selbst auch psychische Probleme hatte, das Jugendamt war auch involviert. Und später starb dann auch sein Vater, was natürlich auch für jedes Kind oder auch für ihn erwachsene natürlich auch noch mal ein Schicksal stark ist.

Er hat jetzt nicht die aller, aller, ich sag mal, größten oder besten Bildungsweg hingelegt. Er hat eine Hauptschule absolviert und macht einen Abschluss. Er fiel da allerdings auch tatsächlich mit einer gewissen Aggressivität auf. So heißt es zumindest in verschiedenen Gerichtsdokumenten. Und später machte er dann eine Ausbildung als Gebäudereiniger, die er allerdings abgebrochen hat.

Später dann als Kinderpfleger, was er ebenfalls abgebrochen hat. und leistete später dann ein Bundesfreiwilligendienst in einem Kinderhaus bzw. Kindergarten. Und was man über Tarek erst auch noch sagen muss, er soll oder er ist ziemlich groß. Also wirklich, das ist auch ziemlich markant. Er ist so an die zwei Meter groß.

Schon Hühne. So ein richtiger Hühne, ja. Nicht breiter, aber groß. Groß, also man könnte sagen, es lief nicht so richtig rund für Tarek. Es ist das der Grund, warum er sich radikalisiert hat. Also wie geht so was von Statten? Wie muss ich mir das vorstellen, denn nicht alle mit einer abgebrochenen Ausbildung werden gleich zum Gotteskrieger?

Nein, nein, auf gar keinen Fall. Also man muss oder kann, das ist letztendlich auch nicht... Generalisieren. Es gibt so ein paar Faktoren, die mir natürlich immer unterkommen, wenn ich mir die Wege von Salafisten oder Jihadisten anschaue. Sehr, sehr häufig, wie bei vielen Extremisten, gibt es im Leben natürlich so einen Einschnitt oder man hat schlechte Erfahrungen gemacht und sucht dann so ein bisschen Zuflucht.

Fokussiert sich dann vielleicht nur auf dieses eine, auf den Glauben in dem Moment. Bei Tarik S. kann ich es ehrlich gesagt nicht so ganz genau sagen. Ich kann allerdings sagen, dass er sich so ... Ja, laut Gericht so spätestens um zwölf, so wie man so schön sagt, fundamentalistischen Islam zugewandt hat.

Also Islam, der sehr konservativ ist und eben ja salafistisch, sprich sich auf die im Grunde, in Anführungszeichen, ersten Muslime und deren Ansichten, also deren wirklich sehr konservativen Ansichten bezieht. Er besuchte damals noch eine Moschee in Bielefeld, in der sein Vater, wie bereits gesagt, Vorstand war.

Und die, wie gesagt, überhaupt nicht radikal ist oder sowas oder nicht, als radikal gilt. Wie bei vielen hat er aber dann irgendwann angefangen, sich intensiver mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Den genauen Grund, wie gesagt, kann man nicht richtig nennen, aber es läuft dann alles immer relativ. relativ gleich schon fast ab, kann man schon fast sagen.

Und so auch bei Tariga hat dann sein Aussehen verändert. Er hat sich einen langen Bart wachsen lassen. Der Oberlippenbad wird dann gekürzt. Es ist typisch für Salafisten. Das kennt man ja auch dieses Erscheinungsbild, weil es eben auch so, zumindest laut Verständnis von salafistischen Personen, sich so auch in Anführungszeichen gehört.

Den Bart darf man nicht rasieren, außer eben den Oberlippenbad. Er trag dementsprechend lange Gewände auch, kleidete sich und gab sich äußerlich auch schon sehr, sehr offensichtlich radikal, sagen wir mal, in Antwingenzeichen. Ja, und er kam dann auch tatsächlich in Kontakt mit Gleichgesinnten. Er war Teil oder beteiligte sich an einer Kampagne, die ließ.

Ich kann mich erinnern, ja. Ja, da sagt ihr vielleicht was. Das ist so eine Kampagne, bei der auf offener Straße Infoständen, Koranen und so was verteilt wurden. War hier in Bielefeld auch. Richtig, genau. Und da beteiligte sich auch hier in Bielefeld Tariq S. Ah so, aha. An daran. Was natürlich das Interessante an dieser Kampagne ist, diese Kampagne oder die Personen, die sich an diesen Kampagnen beteiligten, die gab es bundesweit, da gab es eine, ja, ich sag mal, Überraschend hohe, hohe Überschneidung zu späteren Ausreisern, die sich dem IS angeschlossen haben.

Und das führte letztendlich auch dazu, dass diese Kampagne, beziehungsweise auch die Organisation dahinter verboten wurde. Das war allerdings ein paar Jahre später oder ein paar Jahre später. Tarek besuchte dann auch Veranstaltungen von von bekannten Predigern der Szene, so salafistische Prediger. Und da handelte zum Beispiel Pierre Vogel, den kennt man ja.

Und gab es auch noch eine interessante Begebenheit von. Von Tariq besuchte eben nämlich so eine Veranstaltung in Frankfurt. Es war so eine Art Demo, kann man schon versagen. Da stand Pierre Vogels mit anderen salafistischen Predigern auf so, ich nenn's mal, Lkw-Anhänger, so einem Planwagen. Und heizte da dann regelrecht die Menge an.

Und in der Menge war auch Tariq S. Und er ließ sich da dann auch von einem Kamerateam-Interviewen. Und diese Szenen gibt's auch noch immer im Internet zu finden, wie er da dann ein Interview, ich glaube, SpiegelTV war's. SpiegelTV hatte er dann Redo und Antwort zumindest ganz kurz gestanden. Später ist er dann auch nochmal für ein Video interviewt worden, allerdings dann mehr so aus der salafistischen Szene selbst.

Das Video ist auch noch immer verfügbar. Und in dem Video wird er über seine Arbeit während des Bundesfreiwilligendienst in diesem Kinderhaus bzw. in diesem Kindergarten in Bielefeld befragt. Und ich habe mir das Video gerade eben nochmal angeguckt. In dem Video redet er sehr, sehr unsicher. Und das ist auch interessant, weil wir kommen später nochmal drauf.

Das hat sich oder ändert sich während seiner Zeit ihm erst. Er redet da sehr, sehr unsicher und erzählt eben, dass dieser Kindergarten für ihn bzw. die Arbeiterin für ihn nicht mehr, nicht mehr mit seinem Glauben vereinbar sei. Er begründet das an verschiedenen Sachen und das ist für mich auch so ein bisschen prägend.

Er begründet das unter anderem daran. Er empfindet manche Dinge, die da passieren, als extrem störend. Und als Beispiel führt er auf einen Ein Kindertanz, bei dem es heißt, wir sind glücklich, wir sind froh, wir wackeln mit dem Po oder sowas und dann entsprechend die Bewegung macht. Das fand er schon als anzüglich und gab dann auch noch weitere Beispiele, dem seinem Interviewpartner, die dann natürlich dann auch in dem Video relativ ein bisschen breit getreten wurden.

Er kam später in Kontakt mit einer Moschee in Herford. die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Auch schon seit relativ langer Zeit. Das gilt so ein bisschen als, ich will jetzt nicht sagen, als Top-Adresse für Salafisten, aber die Moschee gilt als da Salafismoschee. So kann man eigentlich auch schon sagen.

Auch in diesem Umfeld dieser Moschee gibt es eben eine sehr hohe, verhältnismäßig hohe Quote, hört sich immer falsch an, aber eine verhältnismäßig hohe Quote an Personen, die sich dann auch später extrem radikalisierten, so wie Tarik, hatte ... Zu der Zeit auch verschiedene Profile in sozialen Medien eingerichtet, wo man auch schon, wo man auch schon so ein bisschen sieht oder gesehen hat, in welche Richtung sich Tariq dann auch tatsächlich radikalisiert.

Da schreibt er zum Beispiel oder recitiert einen Koranferd, in dem es heißt, zieht aus leicht und schwer und kämpft mit eurem Gut und eurem Blut für Allahs Sache. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüstet. Das ist die Suche. neun Fers, einen vierzig habe ich mal rausgesucht. Da geht es darum, dass im Grunde Muslime für ihren Glauben einstehen sollen, mit allem, was sie haben.

Und das sind solche Sachen im Koran, mit denen natürlich auch Jihadisten dann so ein bisschen versuchen zu erklären oder zu rechtfertigen, warum sie diese bestialischen Sachen tun, die sie eben tun. Ich will gerade nochmal auf diese Moschee in Herford zu sprechen kommen. Ich habe vor einiger Zeit mit einem Kollegen von dir eine Folge zu Murat D. aus Herford gemacht, der sich in genau diesen gleichen Kreisen bewegt hat und sich auch radikalisiert hat.

Du hast vorhin auch schon davon gesprochen, ist das ein Hotspot für die Radikalisierung junger Männer? Ja, diese Moschee kann man tatsächlich sagen. Also diese Moschee ist ... gilt als eine von aktuellen, auch einer von verhältnismäßig wenigen Salafistenmuschis hier in NRW, wird auch seit Jahren beobachtet, weil eben sich viele Personen dort wirklich sehr radikalisiert haben.

Weil einige Personen auch im Zuge dieser Radikalisierung sich dem IS angeschlossen haben. Einer war eben der von die erwähnte Muradde. Und eben auch Tariq S. Es gibt so, ja, ich mag es jetzt nicht schätzen, aber es gibt wirklich mehrere Beispiele. von Personen aus Herford und sich, ich sag mal, so näherer Umgebung, die diese Moschee besucht haben und die sich dann später dem IS angeschlossen haben.

Inwiefern ist da dann auch tatsächlich die Zusammenhänge gibt? Das mag ich nicht zu sagen. Ich sag mal so, spekulieren will ich auch nicht, aber die Moschee scheint zumindest ein wichtiger Faktor im Zuge dieser Radikalisierung zu sein. Ja, wie gesagt. Von wie vielen Personen sprechen wir eigentlich? Also, weil du beschäftigst dich ja schon länger mit dieser Szene.

Von wie viel Salafisten sprechen wir in OVL? Offiziell. Na ja, der Verfassungsschutz sagt offiziell, es sind so rund hundertfünfzig, die sich, ja, ich sag mal, verteilen auf beispielsweise Herford, Bielefeld, Detmold gibt's auch und Minden auch, auch Personen aus dem salafistischen Spektrum. Ich persönlich beobachte aber, dass es eine extreme Verschiebung, sag ich mal, gibt.

Und zwar wird meiner Meinung nach dieser Salafismus an sich anschlussfähiger, sag ich mal. Er wird moderner, er wird auch ein bisschen hipper. Und dadurch erreicht er natürlich auch extrem viele junge Leute. Und ich glaube, dass da mittlerweile auch so eine Grauzone entstanden ist von Personen, die sich vielleicht nicht ... direkt der Szene zuzurechnen sind, aber die auch schon so einen gewissen Grad an Radikalisierung durchlaufen oder schon durchlaufen haben und deswegen kurz davor sind, also treten.

Das kann man in den sozialen Medien sehr, sehr gut beobachten und schockiert mich dann ehrlich gesagt auch immer wieder. Also es gibt eine hohe Dunkelziffer. Würde ich persönlich sagen, wie gesagt, es sind offizielle Angaben vom Verfassungsschutz. Das heißt, sind die Personen, die den Verfassungsschutz auch wirklich kennt, sag ich mal.

Aber meiner Meinung nach, was in den sozialen Medien passiert, Da kann man schon davon ausgehen, dass die Zahl höher ist. Man stellt ja auch verschiedene Aktivitäten in OWL fest. Da komme ich echt gesagt, wenn ich das so ein bisschen überschlage, mir genauer angucke, komme ich schon auf mehr Personen.

Lukas, kommen wir wieder auf Tarik S. zu sprechen. Mit zwanzig Jahren zieht der in den Heiligen Krieg. Er reist aus ins IS-Gebiet. Wann war das? Ähm, er hat, er war zwischen zwei Tausend, vier Ende, zwei Tausend, vierzehnt und bis Ende, Anfang, zwei Tausend, vierzehnt bis Anfang, zwei Tausend, sechzehn im Krieg.

Wie ist er da überhaupt hingekommen und wo genau war er da und was hat er da gemacht? Ja, jetzt, er hat eine ganze Menge gemacht. Wir fangen einfach mal von vorne an. Er reißt über die Türkei nach Syrien, das ist so auch der typische Weg für Mitglieder, die sich dem IS anschließen wollen. Über Schleuser dann zum Beispiel oder so was.

Er soll seiner Mutter zuvor gesagt haben, einfach in eine andere Stadt zu fahren für eine Veranstaltung. Er hat dann während der Reise bzw. während seines Ausreise, während seiner gesamten Ausreise, so heißt es in den Gerichtssack noch mehrfach in verschiedenen Städten auch Moscheen besucht, soll da sogar auch, wenn mich nicht alles täuscht, mal einmal Geld gekriegt haben, wahrscheinlich auch um seine Ausreise und die.

Die Tage dauern. Ja, die Tage, ja. Wir reden da jetzt nicht von, dass man im Flugzeug steigt direkt nach Syrien fliegt oder direkt an die türkisch-syrische Grenze und dann einfach nur mit einem Taxi über die Grenzwerte. Nein, nein, das ist schon was anderes. Also das läuft ja schon überschleuser beziehungsweise im Verdeckten.

So auch eben, Tarja, wurde nach Syrien geschleust und gelangte dann so in verschiedene Safehouses, also so. wo sich dann verschiedene Personen aufgehalten haben, die sich auch dem IS anschließen wollen, beziehungsweise wo dann verschiedene Stationen auf dem Weg dann ins Kerngebiet, ins Hauptgebiet des islamischen Staates lagen.

Er lernte während dieser Zeit, die jetzt mehrere Tage dauerte, also die Reise zum IS oder ja doch die Reise zum IS, kann man schon sagen, dauerte mehrere Tage, lernt er natürlich auch, wie ich bereits gesagt habe, andere IS-Anhänger kennen, beziehungsweise Personen, die sich jetzt auch dem IS anschließen wollen und wollten.

Er kam in ein Ausbildungslager. Für ca. zwei Wochen, heißt es in den Gerichtsakten, da soll er wohl auch den Umgang mit einer AK-Mund-Fürze, also mit einem Stummengewärme, Kalaschnikoff, sagt man ja, so schön, gelernt haben. Er meldete sich dann für den Dienst in einer Polizeistation und postete dann auch in sozialen Medien Beiträge über seine Zeit.

Vom IS beziehungsweise beim IS. Ich glaube das erste was er da gepostet hat zumindest ist das erste was in den in den Akten dann auch auf bzw. im Urteil auftaucht. Das ist ein Beitrag wo er einen brennenden Zigaretentransporter den der IS gestoppt hat sage ich mal filmt und er schrieb dabei von der Dawa mit dem Schwert.

Unter Dawa versteht man sowas wie Missionierung für den Islam. Das ist in den salafistischen Kreisen vor allem verbreitet, weil die natürlich auch missionieren wollen. Sprach davon, dass solche Aktionen Missionierung mit dem Schwert sein. Da hat man auch schon gesehen, in welche Richtung es geht. In dieser Station blieb wir jetzt allerdings nur kurz und über einen Namen.

Ich sage erstmal keine so bedeutenden Posten. Wie kann man sagen? Ein bisschen für Verpflegung, für das Runterrum. Er hat zum Beispiel gekocht. Die Mädchen für alles. Also so. Ja, Mädchen für ... Ja. Er hat gekocht, er hat zum Beispiel gekocht oder sich am Kochen beteiligt. Er hat auch Aufräumarbeiten erledigt, aber jetzt nicht irgendwie so.

das, was man sich darunter forstet, wenn man bei mir isst, dass man da irgendwie tagtäglich mit einem Sturmgewehr oder sowas auf ... Also keine Kampfhandlungen. Nee, erst mal nicht, genau. Er hat sich aber auch bei Fahrzeugkontrollen zum Beispiel ... Involviert. allerdings auch nicht als, ich sag jetzt mal so dreist als, hatte da keine zentrale Rolle, sondern er erstand dann wohl laut Gericht vor dem Fahrzeug, was kontrolliert werden sollte, während die richtigen bewaffneten IS-Anhänger dann eben die Kontrolle vornahm.

Später kam Tariq dann an andere Orte, an denen er sich eben auch mit Waffe, zum Beispiel in der AK-七 vierzig, Fotografieren les die Fotos ins Netz stellte. Und sich auch zum Beispiel dabei filmte, wie er einmal mit anderen IS-Mitgliedern, befreundeten IS-Mitgliedern oder bekannten IS-Mitgliedern mit denen er zusammen unterwegs war.

Einmal unter Beschuss geriet. Er wurde dann stationiert in einem Dorf für mehrere Monate, das unter IS-Kontrolle stand. Er hat dann irgendwann auch wohl mal eine Hinrichtung mitbekommen. kennt man ja aus Propaganda-Videos beziehungsweise aus Berichten. Das IS, da wurden ja systematisch Menschen ja, man kann schon sagen bestialisch abgeschlachtet, ermordet, hingerichtet.

Was zum Teil auch gefilmt wurde, um es eben dann später ins Netz zu stellen. Das hat ihn wohl so ein kleines bisschen erschüttert und er fing ein bisschen auch mal an zu zweifeln am IS, muss man jetzt auch sagen. Er hat auch Heimweh verspürt tatsächlich. Zum Beispiel nach dem Gespräch mit seiner Mutter, die er dann kontaktierte.

Es würde dann dazu, dass er auch tatsächlich aus dem Dorf, in dem er stationiert war, zeitweise verschwand unerlaubt. Man muss sich dann nämlich in der Erlaubnis tatsächlich auch abhunden. Also es ist da auch streng hierarchisch, hierarchisch organisiert. Und da läuft jetzt nicht so viel ohne Erlaubnis, sagen wir mal so.

Ja, und da wollte er sich, in dieser Zeit wollte er sich eben tatsächlich, oder soll er sich rund um das Thema Rückreise informiert haben. Er war sich nicht mehr so ganz sicher? Nee, offenbar nicht, offenbar nicht. Zumindest heißt es, dass jetzt in dem Urteil was gesprochen wurde und was verschriftlich wurde.

Er wurde da deswegen auch tatsächlich dann zu einer kleinen Strafe verurteilt, nämlich zu Stockheben. Also das wurde dann auch tatsächlich solche Vergehenwohnen bestraft. Es gab dann später nochmal ein Vergehen, was in die ähnliche Richtung gegangen sein soll. Da wurde er dann allerdings von der, wie ich nenne es jetzt mal, IS-Geheimpolizei festgenommen.

Das gibt es tatsächlich auch. Also es ist wirklich... Ja, das ist schon enorm, was diese Organisation, was diese Terrororganisation da tatsächlich auch für Institutionen, Organisationen bzw. ja, wie die organisiert ist an und für sich. Und diese Geheimpolizei hat ihn dann eben festgenommen, er soll angeblich gefoltert worden sein.

Und aufgrund seiner Vergehen oder seines Vergehens wurde ihm wohl nagelegt, dass er sich als Selbstsortatendäter registrieren lassen soll. Da gibt's offenbar ganze Listen von Personen, die ... wenn die Anführungszeichen bereit sind oder mehr oder weniger dazu genötigt wurden, bereit dafür zu sein, sich für die Sache, Anführungszeichen, selbst zu töten, um gegebenenfalls oder im besten Falle dann auch noch genug andere Leute eben auch zu töten.

Du kennst ja beispielsweise Springstoffanschlag. Genau, ja. Das hat er dann tatsächlich auch. Er ließ sich dann als Selbstmordattentäter registrieren. Musste allerdings nicht sagen, was so oder hat's nie gemacht. Also es kam dann nie so weit. Er nahm ... Allerdings dann später an bewaffneten Wachdiensten teil.

Er schien dann auch so ein bisschen regeneriert zu sein, sage ich mal, nach seinem Vergehen bzw. nachdem er sich als möglicher Selbstmord an Täter registriert hat. Es ist so ein kleines bisschen unklar für mich, aufgrund der Daten, die mir vorliegen, ob er jetzt tatsächlich so richtig an so richtig richtigen Kampfhandlungen, also im Gefecht war, ob er da wirklich dran teilgenommen hat.

Also es ist... Es ist so ein bisschen, geht nicht so hundertprozentig aus, beispielsweise im Urteil oder den anderen Schriftstücken, die eben öffentlich einsehbar sind, hervor. Man kann es auch wirklich so sagen, er war während seiner Zeit bei mir, das gibt es auch, war er regelrecht krankgeschrieben.

Er müsste dann also nicht an Kampfhandlungen teilnehmen. Und jetzt wird es auch ein bisschen mehr skurril krankgeschrieben, wurde er wohl von einem islamischen Exorzisten. Das gibt's da auch. Es ist ... Ja, es ist wirklich ... Man glaubt es eigentlich, bzw. glaubt es nicht, aber das ist da tatsächlich auch in so fundamentalistischen Kreisen nur relativ verbreitet.

Dass man damit versucht, bestimmte Krankheiten oder was auch immer zu heilen. Ich glaube, es heißt Rukia. In der ... Also eben auf Arabisch. Ja, war teilweise oder ... ein Großteil seiner Zeit auch mit einer Gruppe, die so aus dem Raum Azar-Bajan, also so Zentralasien stammt, wie auch immer er da reingeraten ist.

Ich meine mal gelesen zu haben, dass in dieser Gruppe, in der er unterwegs war, entweder Personen aus Azar-Bajan waren oder Personen, die sich selbst eben auch als Selbstmordattentäter registriert haben. Es ist dann tatsächlich auch interessant, weil er auch so ein bisschen öffentlich Werbung gemacht hat.

für den IS. Ich hatte ja schon bereits erzählt von seinen Facebook-Accounts, wo er ja durchaus hier und da mal was verbreitet hat. Und da postete er dann zum Beispiel einmal, kommt zum islamischen Staat, denkt nicht das, weil ihr in Deutschland seid, wäre der Jihad nicht Pflicht für euch und es sei nicht möglich, den Jihad in Deutschland und Co.

zu führen. Also es ist tatsächlich so, er rief nicht nur dazu auf sich den IS anzuschließen, sondern so kann man zwischen den Zeilen vielleicht auch lesen im Namen vom IS sich in Deutschland. anzuschließen und vielleicht auch dort Operationen oder Anschläge oder was auch immer zu ... zu begehen. Ähm ... In dem selben Post heißt es dann auch zum Beispiel ... Ich lese es jetzt so wörtlich vor.

Also, es ist grammatikalisch. Es ist schon ziemlich ... ziemlich ... ziemlich schlecht. Er schrieb da, lauert sie auf und schneidet ihnen den Kopf ab. Also, es ist dann ... Da muss man auch nicht oder kann man jetzt auch wenig ... wenig falsch verstehen, was er da ... was er damit ... was er damit sagt oder was er damit ... ähm ... Ja, implizieren will.

Es gibt zudem ein Video, auf dem Tariq S mit zwei weiteren IS-Anhängern einen enthaupten Mann, ja, man kann schon sagen, regerecht verhöhnen. Darum wird zum Beispiel die Leiche gefilmt. Und die Männer fragen dann, was dem Totenden fehlen. Tariq S soll dann an dem Puls gefühlt haben. Und darauf erwidert haben, er sieht mir ziemlich kopflos aus.

All haben gelacht. Das Video wurde jetzt nicht irgendwie öffentlich vom IS verbreitet, sondern das haben die beteiligten Personen dann später wohl über ihre eigenen Kanäle, einfach per WhatsApp oder über Sozial- und Medien einfach verschickt an Leute. Also es ist schon ... Ja, ist ja nicht das einzige Video, in dem Tarik S. zu sehen ist.

Der ist ja quasi zur Werbefigur der Islamisten geworden. Also, dass halt der IS wirklich Tarik S. als den Kämpfer dargestellt hat. Ja, kleine Anekdote von mir dabei. Das ist auch so ein bisschen skurril gewesen. Es gibt, also es ist jetzt nicht so einfach im öffentlichen Clear Web, sag ich mal. so IS-Archive oder alte Propaganda-Videos zu finden.

Das findet man dann über gewisse Kanäle, über entsprechende Medien und manchmal eben auch über so Telegram Kanäle oder Telegram Bots. Das ist mir dann tatsächlich irgendwann gelungen, ein Archiv von IS-Propaganda, das zwischen, ja, oder das, sagen wir, das ungefähr in der Zeit entstanden ist oder die Videos alle in der Tarik eben auch bei mir es war und diese Chatbot.

von Telegram, habe ich ein Archivgeschick gekriegt mit. Ich würde jetzt mal schätzen, zehntausend Dateien. Und ich habe auf die erste Datei geklickt und wollte mir das Video angucken. Und es war dann tatsächlich Tariq S., der mich da dann anlächelte. Und zwar ist dieses Video ja entstanden in so einem Art.

Krankenhaus-Lazarett, wie auch immer man es nennen will, von mir ist. Tarik S. ist darauf zu sehen, wie er sehr flüssig, da sind wir nämlich wieder bei dem, was, was ich ja am Anfang erzählt habe, mit dem Interview. Er spricht sehr flüssig, sehr selbstsicher, trägt eine Cap-Falschrom aus, also hat schon ein, ja, ich sag mal, verhältnismäßig modisches Erscheinungsbild, hat eine AK offen oder einen Sturmgewehr offen rücken, ich weiß nicht, ob so eine AK, aber auf jeden Fall ein Sturmgewehr, auf den Rücken geschnallt und trägt Kamouflage.

was mir da so ein bisschen im Kopf geblieben ist, ist vor allem sein Bad, denn natürlich auch dementsprechend noch immer lang war oder weiterhin lang war. Und er hat wirklich sehr markante Augen. Das ist mir da sehr aufgefallen. Er ist jetzt wirklich niemand, wo ich jetzt sage, der würde mir nicht im Kopf bleiben oder ich kann es jetzt auch so sagen, ist jetzt keiner, wo ich jetzt sagen würde, der ist jetzt nicht hässlich.

Also, nicht falsch verstehen. Er ließ sich dann eben dabei filmen, wie er ... wie er eben andere verwundete IS-Kämpfer besucht hat im Krankenwett. Einer, den er besucht hat, hat einen eingegipses Bein. Ich bin mir aber nicht ganz sicher. Und er sprach dann eben kurz mit ihnen ziemlich flüssig, wie ich bereits gesagt habe.

Und er nennt die Zuschauer, was man auch immer so ein bisschen bleibt. Bruder, das ist auch natürlich klar. Das macht man im Islam oder vor allem unter fundamentalistischen Muslimen. Dieses Wort Bruder ist eine normale Anrede. Und dieses Video... landete schließlich dann auch auf Propagandakanälen oder wurde über Propagandakanäle vom IS eben verbreitet.

Das ist aber tatsächlich auch nicht das einzige Video oder die einzige Aufnahme, in der Tarik abgelichtet und für Propagandazwecke genutzt wurde. Das heißt dann auch immer so schön, er ist zu einem Werbegesicht des IS geworden. Kann man vielleicht sogar tatsächlich sagen, weil es gab mal so ein Siegeszug des IS, wo Tarik ... im Grunde in Anführungszeichen nur mit einer Marchete bewaffnet werden, alle andere Schusswaffen in der Hand hatten, auf einem Pick-up mit vor.

Und da dann diese Marchete in die Luft reckte und ja, jubelte. Das wurde fotografisch festgehalten und wurde dann später auch für IS-Propagandatz weggehalten. Und es gibt noch ein weiteres Video von Tarek S., wo er im Grunde Grüße nach Deutschland sendet, nämlich Grüße an den Verfassungsschutz. Darin ist er zu sehen mit weiteren IS-Anhängern.

die Gewalt androhen. Er wurde danach wohl von der IS Geheimpolizei verhört. Denn es stand so ein bisschen im Raum, dass nach dem Video und nach den Aussagen, die da wohl drin gefallen sind, er vielleicht sogar... ein bisschen zu radikal sein könnte. Das gibt es tatsächlich wohl auch. Ist total skurril.

Auf jeden Fall, ich meine, aus diesem Video gibt es mehrere Screenshots und einer dieser Screenshots ist unter anderem in so einer bundesweit veröffentlichen Infobroschüre des Verfassungsschutzes über Salafismus und Jihadismus auch gelandet. Also da ist Tarik erst dann auch ohne Zensur dann oder ohne unkenntlich gemacht zu werden aufgetaucht.

Also er hat nicht... nachweisbar an Kampfhandlungen teilgenommen? Ja, wahrscheinlich. Also ich will mich jetzt nicht festlegen. Es ist natürlich immer so das, was das Gericht auch tatsächlich feststellen kann. Das wird dann eben auch, ich sag mal, im Urteil notiert. Also was sie wirklich sicher feststellen können und was eben nicht.

Und in dem Urteil, was mir vorliegt oder was ich gelesen habe, da geht meines Wissenssache oder meines Erachtenssache nicht klar hervor, dass er wirklich aktiv an so Kampfhandlungen beteiligt war. Aber man kann sagen, er ist eine... Werbefigur gewesen des IS, könnte man sagen. Ja, ich würde sagen, wenn man es jetzt sagen würde von den IS-Anhängern, war er sicherlich einer der Bekannte.

Also es scheint ihn da ja dann doch gefallen zu haben, auch wenn er zwischendurch mal Ärger bekommen hat. Aber warum kommt er dann, wieder zurück ins verhasste Deutschland? Ja, das war im Jahr zwei Taunendsechzehn. Äh, zwei Taunendsechzehn, genau. Ähm, ja, da gibt es tatsächlich so ... einen zentralen Wendepunkt in seinem Leben bei NES.

Er hat nämlich geheiratet. Er hat eine Niederländerin geheiratet, für die er sehr große Zuneigung erfunden haben soll. Das ging wohl so weit, dass er so ein bisschen, dass die Zuneigung dazu geführt hat, dass er seine radikalen Ansichten ein bisschen hinten angestellt hat, sage ich mal. Denn er wollte mit der Frau eine Familie gründen.

Die Frau litt allerdings oder leidet an einer angeborenen Gelenksteifheit und hat dadurch große Schmerzen. Für eine medizinische Versorgung war der IS dann allerdings doch nicht passend aufgestellt. Sodass da so ein bisschen der Gedanke spähte, vielleicht ist es in der Heimat dann doch besser als in Raum Syrien, Irak.

Die beiden haben sich dann tatsächlich auch dazu entschieden, Syrien zu verlassen und entweder nach Deutschland oder in die Niederlande zurückzukehren. Allerdings braucht es, irgendwie könnte es auch anders sein, eine Erlaubnis, um überhaupt aus dem IS-Gebiet wieder auszureisen. Es gab dann mehrere Untersuchungen, ich meine auch, dass sie in einer anderen Stadt mussten.

Dafür tatsächlich dann nach geraumer Zeit wurde ihnen die Erlaubnis dann auch tatsächlich erteilt, wieder zurückzukehren. Was nur das Problem war, die Grenzen zur Türkei wurden in der Zeit komplett geschlossen. Und eine Ausreise war, ich sag mal, eine Runde nicht möglich. Der Gesundheitszustand seiner Frau verschlechterte sich aber.

Und das war jetzt auch natürlich ein großes Problem. Denn er verschlechterte sich, weil sie schwanger war. Sie erwartete ein Kind von Tariq S. und konnte deswegen auch ihre Medikamente nicht mehr nehmen. Ach so. Ja. Es gelang ihnen dann letztendlich aber doch irgendwie ... auch mit Hilfe wohl angeblich von Schleusern in die Türkei zu kommen.

Dort wurden sie dann mehr oder weniger von den Behörden schon direkt empfangen und, ich sag mal, nicht mit einem Handschlag bekommen, sondern eher mit Handschellen. Ja, und letztendlich erhielten dann auch wohl über Familie von Tarek, die Bundesbehörden, also die deutschen Behörden, Kenntnisse darüber, dass er und seine Frau, die nie es verlassen hatten.

nach Deutschland zurückkehren. Aber, im Jahr ist der ja angeklagt worden. Das war ihm vorher schon klar, wenn er mit seiner Frau nach Deutschland kommt, wird er hier angeklagt. Das muss ihm wohl klar gewesen sein. Das muss ihm wohl klar gewesen sein, dass, so steht es sich, glaube ich, in einem Urteil steht, ihm war bewusst, dass ihm eine empfindliche Haftstrafe...

Da ist trotzdem nach Deutschland gekommen. Was stand denn dann in dieser Anklage drin? Wie lautete denn das Urteil gegen Tag S? Im Kern ist dann die Anklage die seine Mitgliedschaft beim IS. Das heißt dann so schön auf Behördenschaft die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Denn der IS gilt eben als terroristische Vereinigung.

Verurteilt wurde er letztendlich wegen, ich kann es mal vorlesen, lidschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland in acht Fällen, davon in einem Fall in Tarteinheit mit Vorbereitung einer schweren Staatsgefährdengewalt hat, in drei Fällen in Tarteinheit mit unerlaubtem Erwerb der tatsächlichen Gewalt.

über eine Kriegswaffe in einem Fall mit unerlaubter Ausübung der tatsächlichen Gewalt. über eine Kriegswaffe und in Zweifeln in Tateinheit mit Bedrohung zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren verurteilt. So steht's, wortwörtlich, in den Akten ist es natürlich ein bisschen sperrig, aber im Grunde wurde der verurteilt, weil er sich dem IS angeschlossen hat und während des IS-Anhandlungen beteiligt war, die eben als beispielsweise Staatsgefährte oder als Gewalt oder als Verboten wären, sagen wir so.

Tarek S. ist also zurück in Deutschland und setzt hier eine fünfjährige Jugendstrafe ab. Doch damit ist seine Geschichte leider noch nicht zu Ende erzählt. Tarek S. nimmt an einem sogenannten Aussteigerprogramm teil, schwört dem IS ab und beginnt ein bürgerliches Leben. Doch das scheint nur Strategie zu sein.

Denn in Wirklichkeit plant er hier in Deutschland einen Terroranschlag. Und genau das wird im zweiten Teil dieser Episode mit dem Kollegen Lukas Brekenkamp Thema sein. Weitere packende Kriminalfälle aus unserer Region auch jederzeit auf nw.de und in der nw-plus-app in der Serie Oval Crime. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Kritik zu diesem Podcast.

Und natürlich überwünsche, welche Ostwestfälle wir demnächst für euch besprechen sollen. Schreibt uns eine E-Mail an podcasts.nw.de. Mein Name ist Begit Gottwald, bis bald.

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