Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast

HIS GIT II

Montag, 21. Juni 2021 · 34 min

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Shownotes

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HISTO 11: Durch Höhen und Tiefen
- Nach der radikalen mechanisch-chemischen Zerkleinerung der Nahrung im oberen Verdauungstrakt, folgt nun der einzige Ort der realen Energieaufnahme: der Darmkanal. Da die Histologie der einzelnen Abschnitte teilweise schwer auseinanderzuhalten ist, nehmen wir euch strukturiert mit auf den Weg durch Höhen und Tiefen von Zotten und Krypten. Der Mehrwert liegt dabei vor allem in der vergleichenden Betrachtung, womit wir euch einen guten Überblick über den Wandaufbau des Darmrohres geben wollen. Doch auch Galle, Leber und Pankreas finden ihren wohlverdienten Platz in dieser Folge. Viel Spaß!

Kapitel:
() - Dünndarm
() - Dickdarm und Analkanal
() - Leber
() - Gallenblase und Pankreas

Hier findet ihr nochmal die passenden Folgen zur ⁠⁠⁠⁠makroskopischen Anatomie⁠ des GITs (tinyurl.com/ana-situs-1) sowie Leber, Pankreas und Milz (tinyurl.com/ana-situs-2) zum Wiederholen :)

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Genau, weil die Drüsenzellen, die bilden eben die Proenzy-Enzyme dann, die erst im Darm aktiviert werden. Ja, und jetzt habe ich hier mal wieder den nicesten Job, da einfach so ein paar Enzymnamen runterzulesen. Bam, bam, bam!

So, meine Damen und Herren, herzlich willkommen zurück zur zweiten Hälfte der Doppelfolge zum Gastrointestinaltrag. Ich sage immer GTI.

GT.

Sag immer GTI. Ich sag immer GTI ausgesehen. Auch ohne unbezahlte Werbung, ich weiß nicht, obwohl ich obwohl ich es gar nicht geil finde, das Ding. Ja. Aber naja, wie GTI ist ein Golf von VW.

Ja, ich muss sagen, ich finde das Auto überhaupt nicht sexy, aber. Manche finden es enorm sexy. Ich finde ganze Feste dazu.

Naja. Ja, starten wir quasi weiter in unseren Verdauungstrakt. Ich sag Verdauungstrakt, dann stellt sich die Frage gar nicht. Den Zerkleinerungstrakt haben wir jetzt quasi abgeschlossen. Und jetzt geht es um die Resorption und beginnen da beim Dünndarm bei unseren sechs Metern. Ganz kurze Werbung.

Im letzten Semester habe ich endlich gemacht, was ich mir schon sehr lange vorgenommen hatte. Ich habe mich bei der Klausurvorbereitung nicht mehr müde von Text zu Text gekämpft, um hier irgendwie die Fakten reinzuhämmern, sondern ich habe mit den intuitiven und einprägsamen Merkbildern von Meditricks gelernt.

Merkhilfen wie zum Beispiel der campende Bäcker für den Campylobacter haben mir nicht nur einen Schmunzel auf die Lippen gezaubert, mit solchen kreativen Bildern kann man sich gerade die ganzen vorklinischen Fakten einfach viel besser merken. Probiert es aus. Ihr werdet Spaß haben und viel seltener alles von vorne lernen müssen.

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Die 6 Meter des Dündarms bestehen aus dem Duodenum, dem Jijunum und dem Ilium. Das kennt ihr sicherlich noch alle aus dem PrEP-Kurs. Hier ist wichtig die Oberflächenvergrößerung. Die entsteht durch die sogenannten Plicet Circulares, auch Kerkring-Falten genannt. Dann bilden sich im Dündarm auch noch Zotten aus und Krypten.

Ein weiteres Merkmal sind Mikrovilli und alle diese Oberflächenvergrößerungsstrukturen bilden quasi oder führen dazu, dass die gesamte Oberfläche im Dünndarm auf ganze 100 Quadratmeter vergrößert wird. Das ist hier auch wieder Form Follows Function. Eben die Aufnahmeresorption von Nährstoffen ist damit bedingt und ermöglicht.

Nett, dass mein Darm eine größere Oberfläche hat als meine Wohnung. Schon mager, oder?

Nach Studentenzeiten, das ändert sich dann schon. Das kommt im Schluss.

Bleiben wir da mal optimistisch. Naja, auf jeden Fall. Die Kerkring-Falten, Plicare Circularis, sind Vorwölbungen der Tunica mucosa und der Submucosa. Die Muscularis geht nicht rein, sondern läuft unten entlang und die Plica bilden sich dann quasi wie so ein Pfropf obendrauf. Die Zotten sind Ausstülpungen jetzt der Lamina epithelialis und Lamina propria.

Also ihr müsst euch vorstellen, erst die Plica circularis und auf diesen Kerkringfalten dann kommen dann die Zotten und die Krypten. In diesen Zotten ist es auch so, dass die Lamina muscularis mucosae nicht mit eingestülpt oder ausgestülpt ist und dass nur einige dieser Muskelzellen aus dieser Schicht da eingewandert sind und dort für die sogenannte Zottenpumpe verantwortlich sind.

Die dient dem venösen Rückstrom und Lymphabfluss aus diesen Zotten.

Weil darüber ja quasi auch die Nährstoffe transportiert werden, also quasi so Zucker und Proteinkrempelst übers Blut und Fette über Lymphe.

So ist es. Also das heißt, in diesem Stromer der Zotten, also quasi dem Bindegewebe, was das Ganze stützt, spricht man dann auch von den sogenannten Hylusgefäßen, die eben dem Abtransport von zum Beispiel resorbierten Fetten mit der Lymphe, also das sind quasi Lymphgefäße, Gefäße, jetzt geht es mir schon wieder Moritz, mit der Aussprache, die für den Abtransport dieser resorbierten Stoffe, Fette, eben über die Lymphe verantwortlich sind.

Die Krypten sind Einsenkungen des Epithels in die Lamina propria. Also Zotten, quasi Ausstülpungen nach oben, Krypten-Einsenkungen in das Epithel.

In die Lamina propria?

Genau, in die Lamina propria. Die Mikrovilli sind dann Oberflächendifferenzierungen der Enterozyten als feine Ausstülpungen der Membranen und dienen auch eben dem letztlich der Nährstoffresorption, weil da viele Kanäle sind und Transporter und so weiter. Wie ein Verweis an Epithelfolge? Hiermit verweise ich auf die Epithelfolge.

Genau. Und allgemein ist das Epithel im Dünndarm eben einschichtig und hochprismatisch. Und es bilden sich zwischen den Enterozyten, also den Dünndarm-Epithelzellen, dann solche Schlussleistenkomplexe aus, die der Abdichtung dienen. Ein weiteres Merkmal, das im Dünndarm überall noch vorkommt, sind Becherzellen, die die Mozine, die Sumia in der letzten Folge schon angesprochen hatte, als schützende Schleimschicht bilden.

Miskussion einfach besser flutscht, ne? So ein bisschen.

Was wir im Dünn, also im Dünndarm generell noch finden, sind Panetkörner-Zellen. Das sind oxifile Zellen, die sich eben in der HE-Färbung rot darstellen. Die haben apikalgranula und zwar Lysozyme und Defensine und die haben insgesamt einfach eine antibakterielle Wirkung.

Ja, genau, ne? Und die sind dazu da, um den weiteren Zelltyp in den Krypten zu schützen, die Stammzellen.

Ja, genau. Und diese Stammzellen, die finden wir im unteren Drittel der Krypten, zur Regeneration. Aus dem, was auch in der Lymph-Folge, soweit ich weiß, schon besprochen wurde, sind die M-Zellen, die es da gibt, die dienen eben dem Transport der Antigene zum lymphatischen Gewebe.

Genau, ja, und das war jetzt allgemein zum Dündarm eine Einführung, aber auch die verschiedenen Dündarm-Gewebe müssen unterschieden werden können.

So ist es. Also wirklich, da sich nochmal die einzelnen Unterscheidungsmerkmale zwischen diesen drei Teilen, Duodenum, Junum, Ilium, klar machen. Wir starten mit dem Duodenum, wo die Brunnerdrüsen in der Tela submucosa vorkommen. Brunner-Drüsen sind tubuloalveolä Drüsen und die abführenden Anteile im Duodenum, die durchziehen jetzt die Lamina muscularis mucosae.

In dem Duodenum finden wir auch noch hohe und zahlreiche Plicaid circularis. Die Zotten und Krypten kommen auch davor und die Zotten sind auch hoch und zahlreich ausgeprägt.

Ganz genau. Jetzt machen wir mal weiter mit dem Jeunum. Dort gibt es auch immer noch weit, also ausgeprägte Plicaid Zirkularis und auch Zotten. Ganz wichtig an der Stelle ist auch einfach nur, sich grundsätzlich mal klarzumachen, dass vom Beginn des Syndarms bis zum Ende nehmen die eher so kontinuierlich ab.

Also es ist nicht so ab Beginn Jeunum haben wir das jetzt weniger, also auf diese Auffaltungen bezogen, sondern das nimmt kontinuierlich ab. Es gibt im Jejunum Solitärfolike, also einzelne Lympholik. Und die klare Differentialdiagnose zum Duodenum ist, dass wir hier keine Brunner-Drüsen mehr finden. Jetzt weiter geht's ins Ilium.

Und hier ist so der Haupt, das Hauptmerkmal, also sind die Piaplaques, die dienen der Immunabwehr, also das sind so Ansammlungen von Immunzellen. Die liegen in der Lamina propria und reichen bis in die Tela-Submucosa und befinden sich gegenüber des Misinterialansatzes. Und im Ilium ist es eben so, dass wir da nur noch relativ oder sehr flache Plike Zirkulares haben, flache Zotten, dafür aber recht tiefe Krypten.

Und so dass, ich sag mal, eins der Highlight-Facts zum Ilium ist, dass hier die Vitamin B12-Resorption stattfindet. Und wenn ihr euch erinnert an die letzte Folge, habe ich gesagt, dass im Magen der Intrinsic-Factor gebildet wird. Und der geht erstmal durch den ganzen Darm zusammen mit dem Vitamin B12 durch und wird dann im Ilium resorbiert.

Genau. Was ich eigentlich so ganz gut finde als Merkhilfe auch für den Verlauf, kann man eben sagen, dass im Verlauf von Duodenum bis Ilium die Zotten quasi in ihrer Höhe und auch in ihrer Zahl abnehmen, in ihrer Anzahl. Und die Krypten, die werden im Verlauf immer tiefer. Ja, ganz genau. Genau. Also Zotten nehmen ab, Krypten nehmen zu, könnte man sagen.

Im nächsten Organ ist es viel, äh, das ist es noch entscheidender, um es zu erkennen, weil da die Tottenkryptenstruktur vollkommen umgekehrt ist, es geht um das Organ, was ein Flotten-Otto verhindert. Wenn ihr wisst, was ein flotter Otto ist. Sag nochmal kurz. Ein flotter Otto. Um Laufhout hier ist, sagt man Opa Emma.

Ja, da gibt es ja verschiedene Namen dafür. Je nach Regionalunterschied quasi. Es geht um die allseits bekannte Diarö, um mal wieder fachlich zu werden. Genau, bei der Diaröh findet quasi das statt, wofür das Kolon eigentlich verantwortlich ist. Nämlich, also findet bei der Diaröh nicht statt, nämlich die H2O-Resorption, quasi die Eindickung des Darminhaltes, sodass er nicht dünn wird und in Dünn-Pfiff endet.

Dünnpfiff, auch schön.

Ja, das sagt man bei uns auch so.

Im Kolon gibt es keine Zotten und auch keine Plikia circularis, dafür eben sehr tiefe Krypten. Dann finden wir viele Becherzellen und eine kräftige Muscularis. Wofür diese kräftige Muscularis, die ist auch dafür verantwortlich, um eben quasi den Darminhalt einzudicken und das Wasser quasi ein Stück weit rauszupressen.

Wichtig ist hier aber, dass diese Muscularis eben strangförmig angeordnet ist. Eben im Stratum longitudinale, das ist quasi zusammengezogen in drei sogenannte Tänien. Das ist also nicht durchgängig, sondern immer nur wie so Stränge. Und diese drei Stränge haben unterschiedliche Namen. Einmal die Tenia libera, die Tenia Mesocolica und die Tenia omentalis.

Je nachdem, wo es halt liegt, ne? Diese Tänie.

Hat man in der Makro schon gesehen, nur mal als kurz zur Erinnerung.

Nur als Wiederholung.

Als weitere Fun Fact, nochmal, hat man, glaube ich, auch schon mal gebracht, dass im Dickdarm haben wir mehr Bakterien als Zellen im Körper. Krank, oder? Ja. Und es war irgendwie voll krass, wenn man so in die aktuelle Forschung reingeht, dass ganz viele Erkrankungen auch von der Darmflora ausgelöst werden, im Autoimmunkrempel.

Ja, total schon. Da liegt die Zukunft der Forschung, liebe Freunde. Hossa, ja. Hoch die Tassen. Ein Appell mal dafür. So ist es. Ja, die kurzen besonderen Abschnitte des Dickdarms müssen wir auch nochmal kurz beleuchten, und zwar den Appendix vermiformis und halt den finalen Ausgang. Aber da ist ein bisschen anders.

Ja, der Appendix ist vor allem deswegen wichtig, weil wir hier sehr viele Lympholikel finden und diese reichen auch bis in die Telasubmucosa hinein. Da gibt es, ich meine, Appendix ist ja im Prinzip auch ein Teil vom Kolon, deswegen ist es auch klar, dass hier keine Plieke und Zotten vorliegen. Und so ein nicer Funfact ist eigentlich, dass im Jahr in Deutschland über 100.000 Apendektomien gemacht werden.

Also ist eine der häufigsten Operationen, die hier durchgeführt werden.

Ich habe meinen Blinddarm noch. Habt ihr ihn auch noch? Ich hab den auch noch, ja. Ist alles noch da. Meine Mom und mein Dad haben ihn beide nicht mehr.

Naja, mein Vater auch nicht. Einmal Volksklopfen dafür.

Auf den Kopf. Schön. Ob die das jetzt gehört haben? Ja, ich weiß es nicht. Bei meinem hohlen Kopf. Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Daumhaft. Na gut, liebe Freunde, dann fehlt der Ausgang noch.

Ganz genau. Rektum und Analkanal. Gibt es jetzt nicht viel dazu zu sagen. Im Prinzip haben wir da die Ampulla. Und die ist gekennzeichnet durch tiefe Krypten und eine dicke Submukosa. Genauso wie auch der Colon im Prinzip. Das Kolon, der Kolon, bin ich gerade verwirrt. Das Kolon. Das Kolon. Und dann gibt es einen Übergang in mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel mit Teigdrüsen, Schweißdrüsen und Haarfolikeln.

Traumhaft. Ja, jetzt sind wir quasi draußen. Liebe Freunde der Vorklinik, bevor es losgeht, brauchen wir noch ganz kurz eure Hilfe. Wir sind nominiert beim Deutschen Podcastpreis in der Kategorie Beste Information. Diese Kategorie wird über ein Publikumsvoting entschieden und wir brauchen eure Stimme.

Hierbei würdet ihr uns unfassbar helfen, wenn ihr kurz auf den Link in der Folgenbeschreibung klickt und uns eure Stimme gebt. Dauert nur 5 Sekunden. Ihr seid die allerbesten. Viel Spaß bei der Folge! Aber wie ihr ja auch noch misst aus der Makro, geht es nicht nur darum, den Magen, äh, den Nahrungsbau irgendwie durchzuschleusen, sondern auch noch klein zu kriegen.

Und deswegen brauchen wir noch unsere herzlich und liebsten Anhangsdrüsen, die auch nochmal histologisch sehr interessant sind. Und beginnen möchten wir damit, dem finde ich, was die Verdauung angeht, spannendsten Organen, und zwar der Leber.

Genau, also nachdem die Stoffe jetzt aus dem Darm resorbiert wurden, kommen sie zunächst mal zur Leber. Das ist das größte Stoffwechselorgan des Körpers und hat die Funktion der Speicherung, Entgiftung und Metabolisierung, also Verstoffwechselung von Substanzen, zum einen und zum anderen die Produktion der Galle.

Die wird dann in der Gallenblase eingelagert. Wie finden hier die Blutzuflüsse und Abflüsse statt? Der Zufluss ist die Vena portea, wo die resorbierten Stoffe aus dem Darm in die Leber kommen und die Arteria hepatica aus dem Trunchus cyliacus, die zur Leber führt. Der Abfluss passiert über die Vene Hepatica und die Gallengänge.

Histologisch findet man in der Leber eine Läppchengliederung in so vieleckige oder auch hexagonale, also sechseckige Leberläppchen, sogenannte Lobuli hepatis. Die werden durch Bindegewebe unterteilt und im Zentrum befindet sich immer die Zentralvene. Die Zentralvene ist ein Ast der Vena hepatica und fließt in die Vena Cava ab.

In den Ecken dieser Läppchen, die werden auch Periportalfelder genannt. Und in diesen Periportalfeldern befindet sich jetzt die Glisson-Trias. Was heißt das? Also Trias ist irgendwie immer was mit drei Strukturen. Und diese drei Blutgefäße bzw. einfach Leitungsgefäße sind einmal die Vena interlobularis.

Die kommt aus der Vena portea. Und wie erkennt man die histologisch? Erkennt man am großen Lumen und der dünnen Gefäßwand. Vena interlobularis. Aus dem Trunchus Cilliacus kommt in diese Glycontrias oder bildet diese Glycontrias mit, die Arteria interlobularis. Die hat ein kleines Lumen und eine dicke Gefäßwand mit glatten Muskelzellen.

Und als dritter im Bunde ist der Ductus biliferus interlobularis, der Gallengang, Teil der Glycontrias. Und der hat ein einschichtig isoprismatisches Epithel mit großen, runden Zellkernen.

Ja, aber tatsächlich, also bei uns hat man immer gesagt, dass es eigentlich keine Glyssontrias, sondern eine Glycanquintas ist, weil man theoretisch noch ein Lymphgefäß und einen Nerv hinzuzählen muss, die ja auch da mit drin rumeiern. Also man findet tatsächlich fünf Strukturen, obwohl nur drei angegeben sind, lass mich nicht verwirren.

Nun, die Lymphgefäße sind genauso aufgebaut, wie wir es schon kennen aus der Lymph-Folge. Also da gibt es tatsächlich mehr in diesem Lymphfeld, das darf man sich nicht verwirren lassen, aber findet man tatsächlich auch so fünf Strukturen in dem Kremls.

Ich finde auch noch eine Sache, die man sich ein bisschen, die mir am Anfang nicht ganz klar war, ist, dass in der menschlichen Leber sind diese Septen ganz schwierig zu erkennen oder diese Einteilung. Also bei so einem Schweinepräparat erkennt man das sehr schön. Beim Menschen ist es ein bisschen schwieriger, aber man erkennt trotzdem diese Trias oder Quint, wie hast du es genannt?

Quinters.

Quinters, geil, ja. Genau, und jetzt ist noch die Frage, wie erkenne ich eindeutig histologisch Hepatozyten.

Ja, diese Hepatozyten, die sind polygonal und eben oft zweikernig, also ich glaube in 25 Prozent der Fälle, wenn ich mich nicht ganz irre. Und die sind eben in Bälkchen angeordnet, also so radiär um die Zentralwene. Im elektronenmikroskopischen Bild erkennt man, dass die viel glattes endoplasmatisches Retikulum haben und verschiedenste Einschlüsse, also Glykogen, Lipide und Lipofuszin Granuda.

Fand ich echt spannend mit dieser Mehrkernigkeit. Es gibt eine Theorie, so wurde mal gesagt, irgendwann in der Vorlesung, dass diese Mehrkernigkeit Evolution ist, die man sehen kann. Dass sich quasi zufälligerweise irgendwann mal Mehrkernige Protozyten gebildet haben. Man gemerkt, dass es ein Vorteil ist und sich jetzt quasi das so ein bisschen durchsetzt.

Ist eine Theorie, vielleicht ist auch Käse, aber ich finde es irgendwie spannend, sich vorzustellen, dass man sich da gerade Evolution unter Mikroskop anguckt.

Also man weiß, glaube ich, noch nicht so richtig genau, warum. Ja, genau, weil es gibt so ein bisschen.

Aber vermutlich hat es einen Selektionsvorteil und hat sich dadurch irgendwie durchgesetzt. Man weiß es nicht, aber ich finde es trotzdem spannend, auch da quasi drüber nachzunehmen. Ich finde es cool, gefällt mir irgendwie. Weiß ich nicht.

Ja. Okay. Genau, also jetzt ist es natürlich so, dass das Blut, was aus dem Darm kommt mit den ganzen Stoffen, irgendwie durch die Leber durchtransportiert werden will, weil das Leber, die Leber, ich habe es heute wieder in Artikeln, ist ja ein wichtiges Entgiftungsorgan. Und es ist eben so, dass der Blutfluss vom Periportalfeld zur Zentralvene verläuft.

Und zwar läuft das Ganze über Sinusoide, also das ist diskontinuierliches Epithel zwischen diesen Leberzellplatten. Ein Effekt, der scheinbar auch im Physikum gerne mal gefragt wird oder mal gefragt wurde, ist, dass da Mischblut vorliegt. Ist auch logisch, wenn man überlegt, okay, die Vena interlobularis und die Arteria interlobularis, das ist jetzt das eines arterielles andere venöses Blut, ist eben klar.

Genau. Diskontiniertes Epithel. Schon gesagt, das dient dem leichten Durchtritt der ganzen Plasmabestandteile. Was da noch wichtig ist, dass Plasmabestandteile nicht Blut, also nicht alle Blut, nicht die Blutzellen, sondern eben der ganze Rest. Und was man in diesen Sinusoiden eben noch findet, sind Kupferzellen.

Das sind ganz spezifische Gewebemakrophagen, die man nur in der Leber findet. Und die haben sich zur Aufgabe gemacht, alles aufzufressen, was da nicht hingehört, und zwar Fremdkörper und alte Erythrozyten.

Das ist auch so eine MC-Frage, die ich schon mal gesehen habe, dass wenn man die Milz rausgeschnitten kriegt, die hatten wir ja schon zur Blutmauserung, dass dann die Leber, Hepatozyten, kupferschen Zellen, wie was, was weiß ich, die Aufgabe mit übernehmen, aber dass auch die einzigen sind, die das mitmachen können.

Deswegen, Freunde, lass eure Milz ganz. Ich kann es euch nur raten.

Ja, und man findet eben in diesen Kupferzellen, ich denke, vor allem dann bei so einer, wenn man die Milz entfernt bekommen hat, ganz viel Ferritin, also ganz viel Eisenlagerung, weil eben die Erythrozyten.

Das ist auch so ein MC, fahr, die ich schon mal gesehen habe. Boah, die Leber ist knackig, ja, also geil.

Das kann sehr viel, das ist ein cooles Organ.

Genau, ja, jetzt haben wir quasi die Blutseite schon besprochen.

Geht's ab zur Galle? Jetzt geht's zum galligen Anteil quasi mit den Gallen-Kanälchen. Die liegen zwischen benachbarten Hepatozyten und bilden eben den Gallepol. Also es sind keine eigenen Kanälchen, sondern sie werden quasi wirklich von den Leberzellen den Hepatozyten gebildet. Und in diesen findet jetzt der Gallefluss statt.

Und zwar vom Zentrum der Leberläppchen zur Periportalregion, genau entgegengesetzt zum Blutfluss. Wie verlaufen die jetzt? Diese Gallenkanälchen münden in kurze Schaltstücke und dann in die Periportalregion. Diese Schaltstücke werden auch Heringkanälchen genannt. Wie sind die Gallenkanälchen aufgebaut?

Die sind aufgebaut durch einschichtiges Platten bis isoprismatisches Epithel und werden dann auch Ovalzellen genannt.

Ich finde, man erkennt es im histologischen Präparat auch ganz gut, was da die Gallenkanälchen sind, wenn man sich das mal angeschaut hat.

Genau. Noch eine weitere Struktur ist der Disserraum, wird auch perisinosoidaler Spaltraum genannt. Und der wird jetzt quasi die Begrenzung oder wird begrenzt durch das Endothel der Sinusoide und Mikrovilli der Hepatozyten. In diesen Disserraum werden jetzt die synthetisierten Proteine der Hepatozyten sezerniert, zum Beispiel das Plasma, häufigste Plasma-Protein, Albumin.

In diesem Disserraum, die charakteristische Zellart oder Struktur auch dort im Disserraum sind die Itozellen. Die haben Lipidtröpfchen eingelagert und dienen somit auch der Vitamin-A-Speicherung.

Das sind doch die, die die Leberzirrhose machen, ne? Weil das quasi so eine Art Fibroblasten sind. Und quasi, wenn die Leber kaputt geht, dann fangen die, warum auch immer an, krass abzugehen und bauen quasi diese ganzen schönen Leberzellplatzen quasi um zu Bindegewebe. Und dadurch wird es halt so hart und knusprig.

Dann spricht man auch von Leberverfettung.

Nee, nee, das ist Zirrose. Verfettung ist noch ein bisschen was anderes, glaube ich, weil die machen ja quasi Bindegewebsfarben, so in dem Sinne.

Bindegewebige Zellen. So in die Richtung. Ja, stimmt. Genau. Aber hier verweisen wir nochmal auch auf den Merkspruch, weil man sich ja eben fragen kann, wieso jetzt Vitamin A in diesen Lipidröpfchen, in den Ito-Zellen besonders gut gespeichert werden kann. Da nochmal auf unseren Merkspruch eben das von EDK.

Das sind die fettlöslichen Vitamine, eben Vitamin E, D, K und A. Und die können aus genau diesem Grund, weil sie eben fettlöslich sind, auch besonders gut in den Lipidröpfchen der Ito-Zellen gespeichert werden.

Man erneut unbezahlte Werbung enthalten.

Ja, wobei, ganz kurz auch hier nochmal zur Klarstellung, dass man das nicht verwechselt. Also in den Ito-Zellen werden eben mit eben nur das Vitamin A gespeichert. Genau.

Das ist nur so, um es quasi vollständig zu machen. Was auch ganz oft gefragt wird, sind verschiedene Einteilungsmethoden. Wir haben jetzt eins schon gehört mit diesen Trias-Scrembles und Leberläppchen, aber da gibt es diese drei, die man differenzieren muss, weil die oft auch gefragt werden, weil je nach Lehrbuch wird halt was anderes verwendet.

Das ist ein bisschen schwierig.

Da gibt es eben diese drei verschiedenen Einteilungsmöglichkeiten. Einmal die Leberläppchen, die Leberarzini und die portalen Läppchen. Leberläppchen, wie schon besprochen, haben mittig die Zentralwene und sind hexagonal, wobei man eben bei Menschen histologisch nicht ganz klar abgrenzen kann mit diesen Bindegewebsten wie bei anderen Präparaten.

Die Leber-Atini, die stellen im Prinzip so den Blutfluss dar. Also da gibt es drei Zonen und die Form kann man sich vorstellen wie diese Merkel-Raute, die sie da immer macht, also so eine rhomboide Form. Und die erste Zone beschreibt man auch als Periportalbereich, also es ist einfach in der Nähe dieser Gleisfontrias und dort liegt die höchste Sauerstoffkonzentration im Blut vor, was ja auch irgendwo Sinn macht.

Die Zone 2 ist die Übergangszone, ist sehr kreativ benannt, ja.

Oh ja, da hat es wieder jemand Mühe gegeben. Hilft trotzdem.

Und die Zone 3 ist dann perizentral, also auch vom Namen gibt es ja alles Sinn in der Nähe der zentralen Vene. Im Zentrum auch dieses Zentralvenen-Läppens und dort findet vorwiegend anaerobe Glykolyse statt.

Da ist auch die Entgiftung, das ist auf jeden Fall unlogisch, warum man das da ist. Also es gibt bestimmt einen Grund, aber mir ist es noch nicht ganz gekommen, warum man gerade da, wo wenig Sauscher bis die Entgiftung macht. Aber gut, jedem das eine, ne? Irgendwas werden sich beigedacht haben.

Ja, ganz genau. Und das ist eben so, dass es da eine unterschiedliche Enzymausstattung gibt in den verschiedenen Zonen. Also in der Zone 1 gibt es andere Enzyme als in der Zone 3, was jetzt da genau ist, wollen wir nicht näher drauf eingehen, aber das ist nicht schlecht zu wissen. Die dritte Einteilung, die man vornehmen kann, das ist alles so eine eher gedachte Einteilung, das sieht man nicht tatsächlich an irgendwelchen Binnegewebseppen, sondern das ist eher Menschen ausgedacht.

Das sind diese Portall-Läppchen. Und zwar sind das Dreiecke, die aus drei Zentralvenen gebildet werden. Im Mittelpunkt finden wir dann eben das Periportale Feld mit dieser Glysontrias. Und wir haben eben hier Anteile aus drei dieser klassischen Leberläppchen, die wir vorher schon definiert haben.

Ja, traumhaft, ja. Im nächsten Organ, was jetzt kommt, das ist die Gallenblase. Genau, die Gallenblase. Für mich sehr frustrierend, weil in meinem Präppkurs, wie auch in meinem Tutorkurs, war zweimal eine Körperspenderin da, ohne Geilenblase.

Aber bei uns war die richtig cool, bei uns war die voll grün. Das war richtig cool, ja. Was zur Hölle? Ich hab nicht eine Gallenblase gekriegt. Er hat Bescheid gesagt, dass wir rüberkommen können.

Dankbares Organ, weil ähnlich aufgebaut wie das Jan Zerrest. Mit einer Schleimhaut, einer Muskularis und einer Subserrosa Adventisticia, wie auch immer. Es geht darum, dass dieses Organ ja sehr füllungsstand variabel sein, weil wenn halt voll, muss es gut füllbar sein, wenn leer, dann muss es halt eben nicht so viel Platz wegnehmen.

Und deswegen gibt es da halt hohe Einfaltungen, die sogenannten Rokitanski-Aschow-Krypten. Sind aber auch, wenn sie Krypten heißen, keine klassischen Krypten im Sinne des Gastrointestinaltraktes, weil die keine so Einfaltungen haben, sieht nur so sehr danach aus. Grundsätzlich ist das Ding aufgebaut Tunica mucosa, einschichtig zylindrisches Epithel mit Mikrowilli, eine Lamina propria, aber keine Lamina muscularis mucosa.

Und das ist quasi so der Knackpunkt bei der Ganze, dass man die nicht findet. Man findet dafür eine sehr ausgeprägte Tunica muscularis, scherengitterartig und glatte Muskel, aber scherengitterartig und nicht so Ring und Längs, sondern scherengitterartig, halt eben damit es halt ein Hohlorgan sein kann, macht ja Sinn.

Eine Telasubser rosa als Verschiebeschicht, bindegewebig, und dann halt entweder eine Tunica Serosa auf Bauchhöhlenseite oder eine Tunica Adventicia auf Leberseite und das war's schon. Also quasi so ein bisschen diese Krypten, also Fake-Krypten, wie auch die fehlende Lamina muscularis mucosa macht die Gallenblase eine runde Sache, finde ich.

Haha, runde Sache. Nicht ganz rund, aber fast ähnlich. Und was jetzt noch fehlt, ist ein weiteres recht berühmtes Organ, die Bauchspeicheldrüse, die ganz andere Dinge macht, als man eigentlich denkt.

Find's ganz witzig. Das Pankreas hat nämlich zwei Aufgaben. Einmal die Verdauungsenzyme zu produzieren, auf der anderen Seite aber auch die Hormonproduktion. Und dafür ist es eben auch aufgeteilt in zwei einzelne Anteile, die im Pankreas histologisch unterschieden werden können. Das ist nämlich einmal ein exokriner Anteil, der also in den Darm abgegeben wird, und ein Endokrin-Anteil, das wäre der Hormonanteil quasi, wo ja Hormone immer im Blut gelöste Botenstoffe sind.

Histologisch ist das Pankreas eben immer allgemein eingeteilt in solche Läppchen und die werden auch durch bindegewebsten, eigentlich relativ ähnlich wie in der Leber auch, eben getrennt.

Starten wir erstmal direkt mit dem größten Anteil des Pankreas. Das ist eben der exokrine Teil. Das Pancreas ist eine rein Seerrüse-Drüse. Seerröse-Drüse und hat arzinöse Endstücke. Histologisch erkennt man den ganzen Spaß daran, dass diese Arcini hochprismatisch pyramidenförmige Drüsenzellen haben. Und diese Arcinuszellen selbst haben eben runde Zellkerne, die basal in der Zelle liegen und viel oder in der, ich würde mal sagen, in der unteren, unteren Hälfte der Zelle, viel raus endoplasmatisches Reticulum und Mikrowilli besitzen.

In der letzten Folge haben wir schon mal angesprochen ganz kurz, dass die wichtigste Differentialdiagnose des Pancreas zur Glandula parotischer ist einfach, also das ist so die wichtigste Differentialdiagnose. Und wie kann man die jetzt unterscheiden? Im Pancreas finden wir zentroarzinäre Zellen. Das sind im Prinzip einfach Zellen, die die Arzinuszellen mittig überlagern, also innerhalb dieser runden, mehr oder weniger runden Arzinus findet man diese Zellen, die sind echt eigentlich auch nicht zu übersehen.

Dann gibt es hier keine Streifenstücke, sondern die Schaltstücke münden direkt in einen Ausführungsgang. Ganz kurz auch hier nochmal zur Erinnerung, Streifenstücke sind dadurch gekennzeichnet, dass wir eine basale Streifung haben durch eine hohe Zahl an Mitochondrien. Findet hier eben, wie gesagt, nicht statt oder haben wir hier nicht.

Und außerdem gibt es hier wenig bis keine Fettzellen. Das ist auch so mit das größte.

Das war für mich der größte Knackpunkt. Ja. Also bei uns war es in der Klausur ganz oft so vier Bilder quasi von jeder Speicheldrüse und Pankreas. Und dann wurde halt irgendwie eine Frage gestellt, in welchem Bild findet man zentroacenäre Zellen? Aber ich finde, das war das war machbar, wenn man sich halt eben diese Differenzialdiagnosen gut ausarbeitet.

Das geht ganz gut. Aber trotzdem muss man sich die Drüsenzellen nochmal im Kleineren angucken.

Genau, weil die Drüsenzellen, die bilden eben die Proen-Enzyme dann, die erst im Darm aktiviert werden. Ja, und jetzt habe ich hier mal wieder den nicesten Job, da einfach so ein paar Enzymnamen runterzukommen. Ja, aber grundsätzlich ist es ja auch ganz sinnvoll eigentlich aufgebaut, weil die Enzyme, die heißen so, wie die Nahrungsbestandteile, die sie letztlich spalten.

Das wären nämlich die Proteasen für die Spaltung der Proteine, Glycosidasen, also auch Enzyme, die eben Kohlehydrate und Zucker spalten, Lipasen dann für die Fette, Nukleasen spalten Nukleinsäuren, also DNA und RNA. Und dann haben diese Drüsenzellen auch noch die Funktion, dass sie eben Bicarbonat sezernieren.

Und Bicarbonat, das erhöht ja den pH-Wert und damit führt es zu einer Neutralisierung des Darminhalts, der ja ziemlich sauer da vom Darm oben ankommt, noch mit der mit der Magensäure vermischt ist, aber durch die Bicarbonat-Sekretion wird eben jetzt quasi der pH-Wert wieder Richtung Neutral gesteigert.

Na, und als letztes möchten wir euch noch einen kurzen Ausblick geben in ein Thema, was eigentlich nochmal eine eigene Folge verdient hat, die dann auch kommt. Und zwar das Endokrinium, was dann eben auch einen Anteil im Pankreas findet. Und der endokrine Anteil, den geben wir euch noch mit für die Vollständigkeit und dann den Rest gibt es dann später.

Genau, also an der Stelle jetzt mal noch keinen Stress. Wir sind hier noch beim endokrinen Pankreas, was wie gesagt für die Hormonsekretion zuständig ist. Hier finden wir histologisch runde Zellinseln, die werden Langerhansinseln genannt, das haben bestimmt alle von euch schon mal gehört. Das sind eben Zellinseln, die etwa 50 bis 500 Mykrometer groß sind und zwischen diesen exokrinen Drüsenarzen liegen.

Diese Inseln kann man histologisch so erkennen, dass sie eben relativ hell gefärbt sind und sich somit vom exokrinen Pankreas abheben. In diesen Inseln sind viele Blutgefäße enthalten, was ja auch sehr sinnvoll ist, weil aus diesen Dre-Drüsen, die jetzt die Hormone produzieren, ja die Hormone auch als im Blut gelöste Botenstoffe auch abtransportiert werden müssen, um dann ins Blut zu kommen.

Diese finestrierten Kapillaren, die wir schon mal angesprochen haben. Genau, genau, da werden die Hormone ins Blut abgegeben. Und wie ist jetzt so eine Inselzelle aufgebaut? Da gibt es zwei, also vor allem zwei Zelltypen. Das wären einmal die B-Zellen, die mit 80% in so einer Lagerhansinsel vertreten sind und Insulin produzieren.

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel. A-Zellen sind so ein bisschen die Außenseite mit 15% und die sind auch eben nur am Inselrand zu finden. Und vor allem hauptsächlich. Ja, also genau, die sind da drumherum und die produzieren, die A-Zellen produzieren Glucagon. Glucagon steigert den Blutzuckerspiegel und wir werden wahrscheinlich nicht Citus Inversus, wenn wir nicht noch zum Abschluss so einen richtig guten, richtig guten Merkspruch am Start hätten.

Und den wird euch jetzt die Sumia präsentieren.

Ja, das wird jetzt zwar jetzt eine große Anmoderation für so einen kurzen Spruch, aber ich finde den auch echt ganz cool. Also im Prinzip ist es einfach nur Gabi auf der Insel. Gabi, Glucagon wird von den A-Zellen produziert, GA, und in den B-Zellen wird Insulin produziert.

Man sagt man da nicht ganz oft auch Alpha und Beta, damit man das mit den B-Zellen vom Immunsystem nicht verwechseln. Ja, habe ich auch schon öfter mal gelesen.

Da gibt es verschiedene Nomenklaturen.

Ja, und die ganzen anderen Zellen, die machen anderen Krempels, aber ich glaube, das machen wir in Ruhe nochmal im Endokrinium. Weil wir haben jetzt genug geredet über GTI und GIT und was weiß ich. Es war immer wieder eine Ehre, eine sehr schöne Doppelfolge. Ja, freuen wir uns auf alles weitere. Ich hoffe, ihr auch.

Deswegen freuen wir bis zum nächsten Mal.

Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewähren. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.

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