
Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
PBC Immunsystem: unspezifisches Immunsystem
Montag, 6. Januar 2025 · 52 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Schreib uns einfach xD (buzzsprout.com/2625117/fan_mail/new)
- Neandertaler und Brieftauben
Viele kennen es... Man liegt immer Sommer auf einer schönen Blumenwiesen und die Nase hat nichts besseres zu tun, als einem fast wegzulaufen. So nervig Allergien auch ein können, das System, was hinter dieser unangenehmen Fehlfunktion steht, könnte zur Bekämpfung von Krankheitserregern nicht weniger wichtig sein. Was das jetzt mit Neandertalern und Brieftauben zu tun hat... Hört rein!
Euer Duy, Favian und Leo
Hier findet ihr nochmal die passenden Folgen zu den lymphatischen Organen I (tinyurl.com/his-organe-2) und II (tinyurl.com/his-organe-3) zum Wiederholen :)
Anzeige:
Hier der Link zu Meditricks: meditricks.de
Rabattcode: SitusInversus15
Instagram: instagram.com/der_vorklinikpodcast/ (instagram.com/der_vorklinikpodcast)Website: Situs Inversus (dervorklinikpodcast.de) (dervorklinikpodcast.de)
Kapitel:
() - Einführung und Grundlagen() - zelluläre Abwehr() - humorale Mechanismen() - Akute Phase() -Komplementsystem() - Allergie
Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewähr. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einschlägiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Support the show (buzzsprout.com/2625117/support)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Weil nämlich, wisst ihr, was das erste Substrat vom Tollrezeptor war, wie das benannt wurde?
Also es wurde in den anderen Film entdeckt, ja. Weißt du, wie das heißt? Nee. Das heißt Spätzle. Richtige Schwamm. Genau.
Optimistisch, aber toll hier.
Der Fucking. So, hallo und herzlich willkommen. Sosiedos und der Vorklingi-Podcast. Heute mit mir Fabian und Jü.
Hallo.
Hallo. Kannst du euch mal ganz vorstellen, Fabian?
Ja, Bauer Akim Fabian, mein Name.
unknown Hallo.
Die Fabian mit zwei Namen geschaffen.
Also meine Namensgebung ist ja allgemein sportlich. Ja. Aber ist ja auch mal was Besonderes. So ist es.
Okay, wir sind fast schon am Ende dieser Staffel. Also zumindest der Organe unterhalb des Halses. Wir haben jetzt extrem viel durchgekaut mit euch. Und jetzt in den nächsten drei Folgen geht es eigentlich nicht mehr mehr um ein Organ. Das ist schon ein.
Ja, wir haben vorhin noch drüber diskutiert, ob es eigentlich ein Organ ist, aber es hat keine feste Form.
Es ist eine eigene Armee. Es ist überall. Es geht um die Immunologie, ja, also um das Immunsystem. Und als einziges Frage, wüsste ich von euch gerne, habt ihr Allergien?
Ja, guter Punkt. Also keine, oh doch, doch, ich habe neulich in der Uni diesen Prick-Test gemacht und da ist tatsächlich so Hausstaubmilben rausgekommen.
Hausstaub, oh. Scheinbar reinlich genug bis jetzt.
Stopp, stopp. Also Allergie heißt ja immer auch Symptome. Also positiver Prick-Test und Symptome. Ich habe also keine schwerwiegenden Symptome, deswegen würde ich jetzt sagen, habe ich keine richtige Allergie. Wie es bei dir, Jü.
Hausstaubmilben, Unverträglichkeit. Ah, okay. Nee, ich habe nahrungstechnisch nichts, aber ich habe extrem starken Heuschnupfen. Also mit Symptom. Ja, verstehe, den habe ich auch. Wir nehmen das gerade jetzt so spät Frühling auf. Ja, okay. Das kickt schon.
Genau, worauf wollen wir hinaus? Es geht darum, dass das Immunsystem, ich stelle mir das immer vor, wie so eine kleine eigenständige Armee, die jetzt nicht ortsgebunden ist. Und das finde ich so faszinierend. Das sind kleine Soldaten, Soldatinnen. Und das finde ich das Spannende, die nicht ortsgebunden sind, sondern die eigentlich im ganzen Körper rumschwirren, ohne so eine, also mit schon so ein paar Basiseinheiten, aber irgendwie nicht so jetzt wie die Leber, dass alle Leberzellen bestenfalls in der Leber sind.
Sondern die irren so überall rum. Und das ist eigentlich das Spannende an dem heutigen Thema. Denn wir steigen ein das Immunsystem. Und genau, grundsätzlich ist erstmal die Frage, warum brauchen wir das überhaupt? Ganz kurze Werbung.
Im letzten Semester habe ich ähnlich gemacht, was ich mir schon sehr lange vorgenommen hatte. Ich habe mich bei der Klausurvorbereitung nicht mehr müde von Text zu Text gekämpft, um hier irgendwie die Fakten reinzuhämmern, sondern ich habe mit den intuitiven und einprägsamen Merkbildern von Meditricks gelernt.
Merkhilfen wie zum Beispiel der campende Bäcker für den Campylobacter haben mir nicht nur einen Schmunzel auf die Lippen gezaubert, mit solchen kreativen Bildern kann man sich gerade die ganzen vorklinischen Fakten einfach viel besser merken. Probiert es aus. Ihr werdet Spaß haben und viel seltener alles von vorne lernen müssen.
Wenn ihr Lust bekommen habt, Meditrix mal auszuprobieren, da klickt euch jetzt mit dem exklusiven Code SIDUSINVES15. 15% Rabatt auf euer nächstes Meditricks-Abo. Sidus in versus 15. Jetzt sichern.
unknown Das war's schon.
Genau. Also der Körper muss sich ja ständig vor sogenannten Pathogenen aus der Umwelt schützen. Also was sind über Pathogene? Pathogene können von Erregern bis hin zu anderen Substanzen reichen, also zum Beispiel auch Strahlung. Aber gemeinsam ist denen allen, dass sie eben eine Erkrankung hervorrufen.
Also Parasiten, Bakterien, Pilze oder auch Viren aus der Umwelt können unserem Körper schaden. Und der Körper ist ja jetzt nicht doof und hat sich eben ein ganz ausgeklügeltes System ausgedacht, wie er diesen Pathogen entgegenwirken kann. Und innerhalb dieses Systems, des Immunsystems, gibt es nochmal zwei große Gruppen.
Einmal das unspezifische angeborene Immunsystem und auf der anderen Seite das spezifische erworbene Immunsystem.
Das Unspezifische reagiert jetzt sehr schnell. Das ist quasi unser Frontrupp, der ganz schnell zur Stelle ist, wenn irgendwas feindliches in den Körper eindringt, aber der ist nicht so effektiv.
Ich nehme mir dann immer so einen Neandertaler vor, der so ein bisschen langsam ist im Kopf, aber mit der dicken Keule einfach alles kaputt haut.
Ja, also er ist zwar langsam im Kopf, aber schnell im Oberarm und kloppt alles kaputt. Ganz im Gegenteil zum spezifischen Immunsystem. Das ist sehr effektiv, dafür aber eher langsam. Das behandeln wir dann auch noch in der zweiten Folge vom Immunologie-Blog. Heute soll es jetzt zunächst mal um unsere erste Einheit, um das unspezifische Immunsystem.
Neandertaler. Um den Neandertaler. Natürlich, der Neandertaler mit seiner dicken Keule will ja jetzt dieses Pathogen zwar bekämpfen, aber das kennt man ja aus der Geschichte auch, wo gekämpft wird, da bleibt die Umwelt auch nicht unversehrt. Und zwar wollen wir jetzt, was haben wir beim Mittagessen gesagt?
Wo.
Ah ja, wo gearbeitet wird, fallen Späne, wo intubiert wird, fallen Zähne. Wir sägen an unserem eigenen Ast.
Wir sägen an unserem eigenen Ast. Und da muss eben das Immunsystem so ein kleines bisschen aufpassen. Das will zwar dieses Pathogen gut bekämpfen können, aber nicht so stark wirken, dass es auch körpereigene Zellen bekämpft und so diese Zellen zu Schaden kommen. Es braucht also eine gewisse Balance.
Ja, das finde ich so schön am Immunsystem. Also da muss ich echt so ein bisschen pathetisch auch werden, weil das alles Homöostase ist. Es lebt alles vom Gleichgewicht und dadurch hat es für mich persönlich auch was wahnsinnig Organisches und spricht für das Leben. So, jetzt können wir starten. Nee, also ja, also finde ich auch.
Weil das Immunsystem hat nämlich einerseits eine proinflammatorische Wirkung, das heißt pro Entzündungsreaktion, weil wir diese Entzündungsreaktion brauchen, um auch effektiv die Pathogene abzutöten. Und andererseits hat es auch wieder eine antiinflammatorische Wirkung. Das heißt, das Immunsystem ist in der Lage, diese Entzündung, die es jetzt gemacht hat, auch wieder zu hemmen und sich selber quasi im Zaum zu halten, keine Überreaktion zu machen.
Genau, und wie bereits angekündigt wurde, wollen wir uns diese Folge mit dem unspezifischen Immunsystem beschäftigen. Da haben wir nicht nur auf molekularer, zellulärer Ebene schon eine Barriere, sondern eben auch anatomisch, physikalisch. Und zwar die Haut, die Schleimhäute, im Mund, im GIT, aber auch die Atemwege oder die Bakterien der natürlichen Darmflora.
Das sind alles Barrieren, die die Pathogene erstmal überwinden müssen, um unserem Körper zu schaden. Und das unspezifische Immunsystem kann man dann wiederum einteilen, also nochmal weiter einteilen, einmal in zelluläre Abwehr und einmal in humorale Abwehr.
Das heißt, wir stellen uns vor, wir haben eine Schutzmauer und hinten dran stehen die Neandertaler, die haben aber auch Brieftauben, um zu kommunizieren. Kann man das so sagen?
Ja, also du meinst jetzt Brieftorben als humoralen Anteil des unspezifischen Immunsystems. Wobei zum Kommunizieren so? Ja, genau. Ich habe mich immer gefragt, was Humor, also was hat es jetzt mit Humor zu tun? So witzig ist es jetzt auch nicht, ne? So witzig ist es gar nicht und so selbstironisch sind wir vielleicht auch gar nicht drauf, aber es sind einfach im Blut gelöste Faktoren, die als humorale, beziehungsweise, ne, also Blut ist ja auch, ist die Flüssigkeit, deswegen sind es in Flüssigkeit, also Humor heißt einfach flüssig.
Riesig für Flüssigkeit oder irgendwie sowas. Und deswegen Flüssigkeit, also im Blut gelöste Faktoren, die eben auch eine Immunfunktion vermitteln.
Genau, das heißt, als erstes mal wollen wir wissen, was für verschiedene Neandertaler es denn gibt.
Genau, um da nochmal auf die Anatomie von dem Ganzen zu überweisen oder zu verweisen vielmehr. Überweisung, das machen wir dann später in der Praxis vielleicht, aber jetzt erstmal nicht. Jetzt erstmal der Verweis auf unsere Histofolge 8 und 9, wo wir uns mit Blut und lymphatischen Organen beschäftigen und da auf die einzelnen histologischen Merkmale dieser zellulären Immunzellen, äh, zellulären Immunzellen, der zellulären Abwehr im Immunsystem eingehen.
So, unsere Hauptakteure in ihrer Funktion, darum soll es nämlich heute gehen. Wir haben zunächst mal die Granulozyten. Die finden wir vor allem im Blut und dann auch in dem entzündeten Gewebe, wo die ihre Funktion überhaupt erfüllen. Zunächst mal neutrophile Granulozyten. Die sind vor allem unspezifisch im Erkennen und in der Phagozytose, also im Fressen von Pathogenen und die können auch weitere Immunzellen anlocken.
Wie sie das machen? Dazu auch gleich mehr. Der zweite Hauptplayer da drin in der zellulären Abwehr sind die eosinophilen Granulozyten. Die sind vor allem stark im Abtöten von Parasiten und Würmern und wichtig bei der Allergieentstehung. Basophile Granulozyten, die fallen immer so ein bisschen hinten runter, die sind auch beteiligt an allergischen Reaktionen und können genauso Entzündungsmediatoren ausschütten, um andere Immunzellen zum Ort des Geschehens hinzulocken.
Und neben den Granulozyten gibt es dann auch nochmal das mononukleare Phagozyten-System, kurz MPS genannt. Das besteht aus Monozyten und Makrophagen. Und die dienen vor allem der Erkennung und der Phagozytose von Pathogenen und auch deren Abtöten. Und das machen die mit einem sogenannten Respiratory Burst.
Das ist auch so ein Vokabular, das man mal aufgeschnappt haben sollte. Ding, ding, ding, dem C-Alarm. Ja, genau. Beim Respiratory Burst gibt es in der Zelle nämlich ein ganz spezifisches Enzym, die NADPH-Oxidase. Die reduziert dann Sauerstoff und es entstehen radikale Sauerstoffspezies, welche dann wiederum ganz aggressiv diese Pathogene intrazellulär zerstören können oder sogar nach extrazellulär abgegeben werden können, um dann eine ganz pathogenfeindliche Umgebung zu schaffen.
Neben dem MPS gibt es dann noch die natürlichen Killerzellen, die einfach virusinfizierte oder entartete Zellen ja abtöten können und die Mastzellen. Die sind wiederum auch ganz wichtig bei allergischen Reaktionen.
Die natürlichen Killerzellen könnte man vielleicht nochmal an die letzte Basics-Folge denken, weil in der Aproptose spielen die ja auch eine wichtige Rolle. Also da hängt alles zusammen, oh mein Gott. Wow. Okay, so ist es. Jetzt haben wir unsere Neandertaler, aber woher wissen die denn, worauf sie hauen müssen?
Ja, woher erkennen die denn diese Pathogene? Und da kommen ins Spiel sogenannte PRRs, Pattern Recognition Receptors. Das sind Mustererkennungsrezeptoren, die jetzt also solche feindlichen Muster quasi an den Pathogenen erkennen und dann darauf die Immunreaktion auslösen können. Diese Rezeptoren, diese Pattern Recognition Receptors, können wiederum unterteilt werden in einen Rezeptor, den ihr bestimmt schon mal gehört habt, nämlich die sogenannten Toll-Like-Rezeptoren.
Die befinden sich an der Zellmembran und sind für extrazelluläre Pathogene zuständig. Und dann gibt es für die intrazellulären Pathogene, wie zum Beispiel Viren, die sind ja in der Zelle drin, gibt es die Not-Like-Rezeptoren, NLRs genannt. Genau, vielleicht als kleinen Exkurs, einfach weil ich mich zum Beispiel immer gefragt habe, woher dieses Wort toll kommt, warum Toll-like-Rezeptoren.
Das hat tatsächlich mit der Entdeckung von diesen Proteinen zu tun, weil die Forscherin, die das erkannt hat, oder die zwei, die da halt am Mikroskop saßen, wohl tatsächlich der Meinung waren, wow, toll. Das ist ja, also wahrscheinlich haben sie auf Englisch gesagt, so amazing, this Protein oder sowas.
Und so kam halt der Name toll zustande.
Genau, tatsächlich, ganz kurzer Fun Fact da noch zu, also ich glaube, es war in Tübingen tatsächlich. Genau. Weil nämlich, wisst ihr, was das erste Substrat vom Tollrezeptor war, wie das benannt wurde.
Also es wurde in Trianafila entdeckt. Weißt du, wie das heißt? Nee. Das heißt Spätzle.
Das war so ein richtiger Schwarm. Genau. Und das Tisch, aber toll hier.
Und weißt du, wie sie das Spätzle genannt haben? Damit die Amis nicht ausbrechen können, um die Amisbissen zu ärgern. Weil die kriegen das E und dieses TZ nicht hin. Und das ist wohl sehr witzig. Das ist so eine kleine Anekdote. So, ja, kann man mal erzählen, wenn man zum nächsten Mediziner-Blind Date geht.
Und jetzt könnt ihr euch auf alle Ewigkeiten merken, warum und das die Toll-Like-Rezeptoren so heißen, wie sie heißen. So boch. So, und jetzt haben wir zwar die Rezeptoren geklärt, aber was erkennen die jetzt genau? Die erkennen pathogenassoziierte molekulare Muster, Pumps nennt man die. Und das sind Muster, also Molekülstrukturen von Krankheitserregern, die auf den Pathogen drauf sitzen und von den Rezeptoren erkannt werden.
Zum Beispiel, was ihr euch merken solltet, ist der Toll-Like-Receptor 4, der erkennt Lipopolysaccharide als Pump, als Pathogen-Associated Molecular Pattern. Und dieses Lipopolysaccharid sitzt auf gram-negativen Bakterien, also unser Pathogen. Und dann kann der TLR4 die Immunreaktion auslösen. Und das macht er zum Beispiel über Inflammasomen.
Genau, die Inflasomen sind jetzt cytosolische Proteinkomplexe und letztendlich bestehen sie auch aus den NLR-Pads, die da Fabian gerade erwähnt hat, also auch aus Pattern Recognition Receptors. Dazu kommen dann neben diesen Receptors noch assoziierte Proteine und Kaspasen hinzu. Also bei den Kaspasen auch wieder hier ein kleiner Verweis auf die Apoptosefolge.
Und diese Receptors können jetzt aktiviert werden. Die wiederum aktivieren dann genau die Inflasomen als Ganzes. Und das bewirkt eine Aktivierung von Interleukin 1 Beta und löst die Entzündungsantwort aus. Was jetzt das Interleukin 1 Beta genau ist und was genau diese Entzündungsantwort bedeutet, dazu kommen wir gleich.
Also jetzt kennen wir unsere Neandertaler. Und jetzt doch die Frage, was sind diese Brieftauben? Also unsere humorale Antwort ganz kurz nachzureichen, ich war falsch, es ist Latein und Humores steht für Körpersaft. Und in der Medizin ist die Definition von Humoral Körpersäfte betreffend. So, jetzt darfst du anfangen.
Soviel dazu. Und Jü hat es ja auch gerade schon genannt, ein Interleukin. Und da ist ja auch wieder die Frage, wo, was heißt jetzt damit auf sich? Also das zum Beispiel gehört zur sogenannten humoralen Abwehr, mit der wir uns jetzt beschäftigen wollen. Hier geht es grundsätzlich um die Ausschüttung und die Wirkung von Zytokinen.
Wenn also eine Zelle jetzt so ein Pathogen erkannt hat, dann kann die ja nicht alleine mit diesem, ne die braucht Verstärkung. Alleine kann sie dagegen nicht ankämpfen und muss deswegen andere Zellen quasi anlocken, um mit vereinten Kräften gegen den Krankheitserreger anzukommen. Und das macht sie über Zytokine.
Diese Zytokine wirken ähnlich wie Hormone, also ja, kann man sich vorstellen, wie so Gewebshormone. Und die übermitteln dieses Signal, hey, hier gibt es Stress, hier müssen wir ein Plat machen an die anderen Immunzellen und ist damit ein wichtiges Signal, Leute, kommt mal her, ich brauche Verstärkung.
Es gibt über 30 verschiedene Zytokine, aber die Frage ist ja, wie wirken die eigentlich? Und die Wirkung ist stark abhängig davon, an welchem Rezeptor die wirken. Weil die Rezeptoren unterscheiden sich eben zum Beispiel in ihrer Signalkaskade, die sie auslösen, wenn ein Zytokin daran bindet. Und deswegen kann das ein und dasselbe Zytokin an der einen Zelle und am einen Rezeptor zum Beispiel stark positiv wirken und an der anderen Stelle, am anderen Rezeptor eben eher als Bremse.
Genau, ja. Das heißt, jede Zelle reagiert anders auf das entsprechende Zytokin, obwohl es eigentlich ein oder das gleiche ist.
Genau, und diese Zytokine werden durch verschiedene Wirkmechanismen charakterisiert, zum Beispiel Pleiotrop. Das heißt, dass ein Zytokin auf mehrere Zellen wirken kann. Redundante Wirkung würde jetzt heißen, dass mehrere Zytokine, die auf eine Zelle wirken, eine ähnliche Funktion haben. Also sie sind quasi, es würde schon reichen, wenn das eine Zytokin diese Funktion vermittelt, aber es gibt halt noch ein anderes Zytokin, was eine genau ähnliche Funktion ist.
Also es ist wichtig, dass die Reaktion die gleiche, ob da jetzt ein, zwei oder fünf Binden. Genau. Also das ist nur ein An-Ausschalter.
Genau, also es ist eigentlich egal, wie viele Binden, die haben alle die fast gleiche Funktion. Anders als beim synergistischen Weg, wo mehrere Zytokine notwendig sind, weil sie sich ergänzen in ihrer Wirkung und nur alle zusammen quasi zur vollen Wirkung führen können. Eine antagonistische Wirkung von Zytokinen würde jetzt heißen, dass mehrere Zytokine eine gegensätzliche Wirkung auf die Zellen haben.
Und dann gibt es noch das Auslösen von sogenannten Kaskaden. Das heißt, dass ein Zytokin eine weitere Zytokinausschüttung bewirkt und dadurch wie bei so einem Domino-Effekt quasi immer mehr exponentiell viele Zytokine ausgeschüttet werden und somit eine Signalverstärkung bewirkt.
Genau. Und es lohnt sich, diese Fachbegriffe halt, also pleiotrop, redundant, synergistisch, antagonistisch und kaskadenauslösend zu wissen, weil da Ding, Ding, Ding, kann man super eine Frage daraus machen.
Genau.
Okay, aber was für. Was gibt es denn für verschiedene Brieftauben überhaupt?
Genau, es gibt insgesamt vier verschiedene Brieftaubenklassen. Grau, weiß, schwarz und was weiß ich, rot, rosa. Nee, nämlich die Zytokine lassen sich, wie fast alles in der Medizin, in verschiedene Klassen einteilen. Da haben wir, wie gesagt, vier Klassen. Ganz am Anfang stehen die Interleukine. Die regulieren die Immunabwehr, sind Entzündungsmediatoren und stimulieren oder halt regulieren auch Hämatopoese und Aptose.
Als zweite Klasse haben wir die Interferone, das sind Lykoproteine, die werden bei Infektionen produziert und wirken auch bei viralen Infektionen. Und an dritter Stelle stehen eben die Chemokine. Da kleine Warnung. Ich habe damals in der Vorklinik immer Zytokin und Chemokin total oft verwechselt. Also ihr müsst euch sozusagen vorstellen, dass Zytokine sozusagen dieser Oberbegriff ist und die Chemokine sind nur eine weitere Unterklasse der Zytokine.
Genau, aber letztendlich, die Chemokine sind eine spezielle Untergruppe, wie bereits gesagt, und wirken chemotaktisch. Das sind dann eben diese Brieftauben, von denen der Leo schon gesprochen hat, die eben andere Neandertaler, andere Zellen an den Ort des Geschehens heran, genau, an den Kriegsschauplatz heranlocken.
Und als allerletztes haben wir noch die TNF-Superfamilie.
Alles klar, jetzt haben wir unsere grauen, weißen, schwarzen, rosa, tauben Familien kennengelernt, aber wir müssen auch auf ein paar spezielle Exemplare aufmerksam machen, die man halt eben quasi noch separiert mal betrachten müsste. Also die wichtigsten Zotokine in der Zusammenfassung.
Zum Beispiel unsere IL-1-Familie. Das Interleukin 1 wird aus Makrophagen ausgeschüttet, wirkt jetzt aber auf Hepatozyten in der Leber.
Moment, Moment, wir sind bei Immunsystem, wie kommen wir jetzt auf einmal zu Leber?
Das ist so, dass das Interleukin 1 ein akute Phaseprotein ist und jetzt in der Leber zur Freisetzung von weiteren akute Phaseproteinen führt.
Und was ist jetzt nochmal ganz kurz von akute Phaseproteinen?
Akute Phaseproteine sind Proteine, die am Anfang von so einer Immunreaktion die Entzündungsreaktion unterstützen. Zum Beispiel, indem die im Hypothalamus, kommen wir später auch nochmal dazu, die Temperatur erhöht wird. Wir bekommen also Fieber. Und zum anderen können die Immunzellen dann besser arbeiten, wenn die Körpertemperatur höher ist.
Genauso wird in der Leber verstärkte Gluconeogenese betrieben, damit der Körper Energie hat, um diesen Erreger zu bekämpfen. Das IL1 wirkt in seiner Signaltransduktion über NFK B. NFK ist ein Transkriptionsfaktor und wirkt also auf die Gentranskription im Zellkern und damit reguliert NFK B die Immunantwort, die Zellproliferation und die Apoptose.
Zu den Interleukinen gehört neben Interleukin-1 eben aber auch noch eine ganze Reihe von anderen Interleukin. Und da ist die Nomenklatur so ein bisschen verwirrend, ein bisschen schwierig. Es gibt nämlich die Interleukin-1-Familie, da gibt es halt eben nur Interleukin-1, aber bei der Interleukin-2-Familie zählen auch noch die Interleukine 2, 4 und 6 dazu.
Und diese werden meist von T-Zellen und Makrophagen ausgeschüttet. Die wirken wiederum im Sinne einer, das hatte der Fabian ja schon gemeint, Kaskadenform auf T-Zellen, B-Zellen und auch Hepatozyten. Und die Interleukin-2-Familie, die ist ganz wichtig für die spezifische Immunantwort, mit der wir uns nächste Folge beschäftigen werden.
Sie bewirkt nämlich eine T-Zell-Proliferation, ein Isotyp, Klassenwechsel der B-Zellen und auch wie Interleukin 1 eben eine akute Phase Antwort.
Genau.
Die Interleukin-2-Familie wirkt über den Jagd-Stadt-Weg. Und das ist vielleicht so ein grober Begriff, der einfach mal so im Raum steht. Aber der Fabian kann uns dazu mehr erzählen.
Ja, der sogenannte Jagd-Stadt-Weg ist sehr wichtig, weil eben viele von diesen Zytokinen über diesen Weg wirken. Und wir wollen uns deswegen mal anschauen, wie der genau funktioniert und wie damit das Signal von dem Zytokin, vom Rezeptor bis in die Zelle hinein weitergegeben wird. Okay, erster Teil Jack, also es sind sogenannte Janus-Kinasen, das sind Protein-, Tyrosinkinasen und davon gibt es ganz viele verschiedene, die dann auch wieder verschiedene Auswirkungen haben.
Der zweite Teil des Stat ist ein Transkriptionsfaktor und auch der hat wiederum verschiedene Wirkungen. Wir wollen uns jetzt aber darauf konzentrieren, wie einfach Jack und Stat überhaupt interagieren und wie das Signal grundsätzlich in die Zelle weitergegeben wird. Das Zytokin bindet an unsere Januskinase, an unseren Jack und jetzt lagern sich jeweils zwei von diesen Jacks zusammen und bilden ein Dimer.
Dann phosphorylieren sie sich gegenseitig und dadurch entsteht eine Bindungsstelle für das Stud. Das Stud bindet und wird auch wiederum phosphoryliert. Es kommt zu einer Konformationsänderung von dem Stud und somit kann jetzt ein zweites Stud an das erste binden. Wir haben also auch hier wieder ein Stat Dimer.
So, jetzt dissoziiert unser Stud-Dimer ab, wandert in den Zellkern und kann dort die Transkription von Genen beeinflussen und ist damit wichtig für die Regulation der spezifischen Immunantwort.
Genau, so abtioschi. Das heißt, jetzt haben wir die Interlakine fertig. Weiter geht's mit den Interferonen.
Die Interferone kann man jetzt nach Alpha Beta Gamma einteilen und die sind ganz wichtig bei der Abwehr von Viren. Die werden nämlich vor allem von virusinfizierten Zellen ausgeschüttet und unterdrücken Wachstum, Differenzierung und Aktivierung von den T- und B-Zellen. Also INF Gamma vor allem. Die anderen beiden wirken dann auch noch auf die anderen Körperzellen und bewirken vor allem eine Virusresistenz.
Auch die Interferone wirken über den Jagd-Stat-Weg. Okay, nächste Familie, Chemokins.
Ja genau, noch eine wichtige Chemokin-Familie, das ist das Interleukin-8. Da einfach ein bisschen den Kopf ausschalten und merken, jetzt ist auf einmal ein Interleukin, ein Chemokin, in dem Fall Interleukin-8. Wird auch CXCl8 genannt. Diese Chemokine sind übrigens von ihrer Familie her immer sieben Transmembranrezeptoren, einfach dass ihr das schon mal gehört habt.
Die haben einfach diese sieben Transmembrandomänen und dieses G-Proteinkrempels, ne?
Man erinnere sich an die Grundlagenfolgen.
Genau, das IL8 wird auch von Makrophagen ausgeschüttet, wirkt auf Immunzellen und Endothelzellen und wirkt chemotaktisch. Das hatten wir oben schon mal. Das heißt, andere Immunzellen werden quasi angelockt und zum Punkt des Geschehens geführt. Die Signaltransduktion, genau wie du gesagt hast, funktioniert über trimäre G-Proteine, die hatten wir auch schon in einer anderen Folge mal.
So, last but not least, TNF-Alpha-Familie.
Last but not least gibt es noch die Tumornäkose-Faktor Alpha-Familie. Die werden von vor allem von den Makrophagen ausgeschüttet und wirken an den meisten Körperzellen. Auch hier, wie bei den meisten Zytokinen, gibt es eine akute Phase-Antwort. Die TNF-Alpha-Familie wirkt über NFK B und löst meistens die Apoptose aus.
Und zwar über den Fastliganten, welchen wir schon in der Apoptose-Folge kennengelernt haben.
Kurzer Einschub, bevor es weitergeht. Hi, ich bin Simon, mein zartes Stimmchen kennt ihr noch nicht. Wir haben in den letzten Monaten an was Neuem gebaut, der SitusIn versus Web App. Damit du in unseren über 75 Folgen genau findest, was du gerade zum Lernen brauchst, haben wir dort eine Episodendatenbank angelegt, wo du zusätzlich zu jeder Folge die passende Mördhilfe findest.
Es lohnt sich also definitiv mal vorbeizuschauen auf derVorklinikpodcast.de. Dort gibt es auch die neuen SitusIn versus Merch Shirts, dein Lieblingsorgan, auf Biobarmwolle gedruckt.
dervorklinikpodcast.de. Genau und somit fassen wir zusammen, dass diese oben genannten Zytokine man sich wirklich merken sollte, weil das wird oft nicht so sehr krass detailliert, aber es wird sehr gerne gefragt, weil sie halt eben diese akute Phaseantwort auslösen. Also nochmal zusammenfassend Interleukin 1, die Interleukin-2-Familie mit insbesondere Interleukin 6 mit drin, das INF-Gamma ist als sehr wichtiges Zytokin und TNF-Alpha.
So, jetzt ganz kurz nochmal, was ist diese akute Phase-Antwort überhaupt? Das ist halt sehr, sehr wichtig, auch später für die Klinik, weil das zum Beispiel Dinge sind, die man gerne im Blutbild abfragt, um zu schauen, habe ich überhaupt gerade eine Entzündung am Laufen? Weil weiß man ja manchmal gar nicht.
Und das sind im Allgemeinen die Proteine, die aufgrund vom Interleukin 1, 6 und TNF-Alpha ausgeschüttet werden. Die meisten kommen dabei von der Leber und werden ins Blut abgegeben, sind also Plasmaproteine. Und deswegen sieht man halt oft, wenn man so eine Tabelle hat mit den quasi Mengen der Plasmaproteine, eine Verschiebung des Mengenverhältnisses, weil auf einmal aus dieser Gruppe ganz, ganz, ganz viele Plasmaproteine freigegeben werden, um halt eben gewisse Dinge auszulösen, um die Entzündung zu unterhalten.
Und ich würde mal sagen, das akute Phaseprotein, was auch klinisch super relevant ist, weil es ungefähr in jedem Blutwert drin steht, ist das C-reaktive Protein, CRP. Dieses kann Bakterien opsonieren, das heißt, es heftet sich da an und markiert es damit, sodass andere Immunzellen jetzt kommen können und es zum Beispiel auffressen können, dieses Bakterium.
Das ist das wichtigste Protein, was aus der Leber kommt. So, und jetzt ist es noch nicht so.
Genau, weil es nämlich bei akuter Entzündung ansteigt, vor allem bei bakteriellen Infektionen und damit halt ein sehr guter Laborparameter ist, wo man sehen kann, okay, der Patient, die Patientin hat jetzt eine bakterielle Infektion wahrscheinlich. Was macht denn jetzt akute Phase im Knochenmark? Da führt es zur Anregung der Neutrophilen und zur Phagozy, also die Neutrophilen werden angeregt zur Phagozytose.
Das CAP bzw. die akute Phaseproteine haben auch noch an ganz vielen anderen Stellen eine Wirkung, zum Beispiel im Hypothalamus. Da wird die Körpertemperatur erhöht. Wir bekommen also Fieber. Die Bakterien und Viren können sich in so einem Environment viel schlechter selber replizieren und sterben auch schneller ab.
Und gleichzeitig können enzymatische Prozesse und zum Beispiel die Antigenprozessierung schneller vonstatten gehen. Das ist der Sinn von Fieber.
Das kommt aber nächste Folge nochmal, wenn es um spezifische Immunsystem geht.
Genau, in Fett und Muskeln wirken akute Phaseproteine zur Mobilisierung von Proteinen und führen somit zu einer erhöhten Energiebereitstellung, um das ganze Immunsystem am Laufen zu halten. Und in dendritischen Zellen zum Beispiel, da ist es so, dass TNF-Alpha eine Wanderung von Immunzellen in die Lymphknoten stimuliert.
Dort reifen die und das ist dann der Link zur adaptiven Immunantwort, zu dem, zu der wir in der zweiten Folge noch kommen.
Genau. Jetzt haben wir quasi besprochen, was es alles für Kollegen gibt, die da mitarbeiten. Aber jetzt ist überhaupt die Frage, wie entsteht denn überhaupt so eine Entzündung?
Und bevor wir erstmal zur Entstehung kommen, finde ich es ganz wichtig, nie so das Ziel vor Augen zu verlieren. Also warum wollen wir überhaupt diese Entzündung? Ist das nicht total lästig oder auch gefährlich für den menschlichen Körper? Naja, letztendlich haben wir ja schon bereits anfangs erwähnt, wir wollen ein Pathogen bekämpfen.
Und um dieses Pathogen effektiv zu bekämpfen, brauchen wir eben auch eine Umgebung, wo, wie bereits der Fabian auch erwähnt hat, unsere kleine Armee da total effektiv rangehen kann. Wir haben ja bereits besprochen, wie Pathogene so erkannt werden, also wie werden die als fremd erkannt. Da erinnere ich nochmal an den Pattern Recognition Receptor.
Dann muss die Armee alarmiert werden, das machen wir über unsere Brieftauben. Also die Zytokine werden ausgeschüttet, es kommt zur Chemotaxis. Und jetzt muss die Armee halt irgendwo auch an diesen Kriegsort kommen. Dafür werden jetzt die Gefäße weit gestellt und auch durchlässig gemacht. Also wir haben eine extreme Durchblutung der Entzündungsstelle.
Und dann kommen noch andere Entzündungsmediatoren, wie zum Beispiel das Histamin und Prostaklandin dazu. Letztendlich treten dann am Entzündungsort selbst ganz klassische Symptome auf, die wir auch alle kennen. Also da haben wir eben die fünf Säulen der Entzündung. Einmal Tumor, eine Schwellung, Dolor, Schmerz, Hubor ist die Rötung, Kalor ist eben die Hitze, also unsere Haut wird da an der Stelle ganz heiß durch die erhöhte Durchblutung und die Funktion Leser.
Das heißt, das Organ des Betroffenen ist, kann nicht mehr so effektiv arbeiten.
Kann man sich ein bisschen an so einem Pickel merken, ne? Der ist rot, der ist heiß, der tut weh, da ist eine Schwellung und an der Stelle funktioniert die Haut auch nicht so richtig.
Wie bereits erwähnt, werden da die Blutgefäße total weitgestellt, um da eben eine gute Durchlässigkeit für unsere ganze kleine Armee zu schaffen, also für unsere Immunzellen. Der Blutfluss wird verstärkt und ganz viele Flüssigkeiten und Blutproteine treten ins umliegende Gewebe ein. Es kommt eben zu diesen klassischen Symptomen und dann können eben die Leukozyten sich an die Nothelzellen anheften und diese durchwandern bis hin ins entzündete Gewebe.
Das kann man dann auch meistens unter Mikroskop sogar sehen. Dann werden Makrophagen oder neutrophile Kanulozyten an den Entzündungsort gelockt, später dann auch die Monozyten aus diesem MPS, die sich dann zu Makrophagen ausdifferenzieren und Eosinophile ebenso und die töten dann als gemeinsame Armee das Pathogen ab.
So, das Ganze eignet sich jetzt aber nicht als Dauerzustand. Und wir hatten ja schon vorhin den Punkt, dass das Immunsystem sich selber auch wieder runterfahren kann und diese Entzündungsreaktion selber in der Lage ist zu beenden. Normalerweise hält so eine Entzündung für wenige Tage an, außer es kommt zu chronischen Entzündungen, das ist dann aber ein pathologischer Zustand.
Und diese Entzündung kann eben beendet werden, zum Beispiel, dass diese Zytokine gestoppt werden, zum einen in ihrer Synthese, also die sollen nicht mehr weiter hergestellt werden, dann können sie vom Immunsystem auch selber wieder abgefangen werden, zum Beispiel auch vor allem die, die nicht gebraucht worden sind.
Die Zytokinrezeptoren können von der Zelloberfläche wieder abgebaut werden, um die Wirkung zu reduzieren. Die Transkriptionsfaktoren können abgebaut und in ihrer Wirkung gehemmt werden. Und außerdem können Zytokine ausgeschüttet werden, die eine immunsuppressive Wirkung haben. Da sei genannt TGF-Beta und IL-10 vor allem.
Da haben wir also wieder die Balance des Immunsystems.
Genau, und ein letzter Punkt ist eben, dass solche rezeptorassoziierten Kinasen auch in ihrer Wirkung gehemmt werden. Unsere Armee sagt sich jetzt also, okay, der Feind ist bekämpft, wir haben kein Problem mehr und wir fahren unsere Energie und unser, wie kann man sagen, zurück. Wir fahren unseren Einsatz zurück, wir beenden unseren Einsatz.
Genau. Nein. So, also wir wissen, wie es startet, wir wissen, wie es endet. Als letzten Inhalt dieser Folge möchten wir mit euch ein System ansprechen, was zur unspezifischen Abwehr gehört und was tatsächlich auch mal final endlich so mal ein Bakterium umbringt. Weil wir haben ja sehr viel so über Regulation und Taktik gesprochen, so von oben raus, weil wir uns jetzt mal wirklich unsere Soldaten und Soldatinnen angucken, die da am Ende auch wirklich mal so ein Bakterium einfach mal lünschen.
Und dieses System nennt sich das Kompliment-System. Und es besteht aus sehr vielen verschiedenen löslichen Proteinen, die sich im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten befinden. Die kommen hauptsächlich aus der Leber, also es wiederholt sich. Leber ist so ein bisschen unser auch mal wieder ein Big Player.
Und wenn jetzt keine Infektion vorliegt oder keine Entzündung von irgendwas, dann schwimmen die aber trotzdem im Blut rum als sogenannte Zymogene oder in anderen Körperflüssigkeiten, weil Zymogen, wir erinnern uns, ist einfach eine inaktive Vorstufe. Viele dieser Komplementproteine sind nun Proteasen.
Und bei der Aktivierung spalten die nun andere Proteasen und so weiter. Und es kommt zu einer proteolytischen Kaskade, kennen wir, so quasi selbstverstärkende Kaskade. Ganz am Ende, oder so kann man halt eben relativ schnell von quasi von einem einzigen Staatentzymchen eine ziemlich große, schnelle Reaktion auslösen, die sich bei jedem Schritt verstärkt.
Ja, und das ist ein bisschen wie so eine Dominokette. Und am Ende ist halt die Hoffnung, dass wir einen Weg finden, um so ein Bakterien mal einfach mal quasi aufzuschlitzen.
Zunächst mal ja auch an der Stelle wieder die Frage, wie werden jetzt unsere Proteine des Komplimentsystems überhaupt aktiviert? Auch das passiert über Mustererkennungsrezeptoren, die das Vorhandensein von Pathogenen erkennen. Es gibt jetzt drei verschiedene Aktivierungswege für das Komplimentsystem, nämlich den klassischen Weg, den alternativen Weg und den sogenannten Lektinweg.
Alle drei Wege haben eine gemeinsame Endstrecke ab der sogenannten C3-Konvertase. Das Ziel aller dieser Wege ist es, eine Entzündungsreaktion hervorzurufen. Und in diesem Setting kann dann Phagozytose stattfinden, unser Erreger kann aufgefesbert werden. Es kann der Angriff auf Membranen stattfinden und im Endeffekt sollen diese Pathogene einfach zerstört werden.
Bevor wir uns jetzt aber diese drei verschiedenen Wege genauer anschauen, nochmal grob zur Nomenklatur, weil diese einzelnen Faktoren irgendwie ein bisschen am Anfang befremdlich benannt sind. Und zwar haben die alle erstmal einen großen Buchstaben, zum Beispiel C, B oder D und eine Zahl. Zum Beispiel C1, C2 bis C9.
Der große Buchstabe und die kleine und die Zahl stehen für die inaktive Form. Auch da, Achtung, jetzt nicht in die Falle tappen und denken, okay, C1 steht am Anfang, dann geht es jetzt weiter mit C2 bis C9, so ist es nicht, sondern die sind benannt nach ihrer Entdeckung. Die sind nach der chronologischen Entdeckung benannt.
Genau. Also dann wurde zum Beispiel C4 vor C1 entdeckt. Und dann hat man schon wieder nicht seine klare Abfolge, wie man es so vielleicht gewollt hätte. Bei der Spaltung bzw. der Aktivierung wird jetzt ein kleiner Buchstabe angehängt an dieses, zum Beispiel C3. Dann wird aus C3 C3A und C3B. Das sind also unsere zwei Spaltprodukte.
Dabei ist A der kleinere Anteil und B der größere. Und der größere Anteil ist auch in jedem Fall der katalytisch aktive, also enzymatisch aktive.
Genau.
Also A ist trotzdem wichtig, hat auch andere Aufgaben, aber B. Genau, A macht zum Beispiel so Chemotaxis und so weiter, aber ist in dem Weg nicht von so großer Relevanz. Da schauen wir schon auf das B. Bei dem aufpassen muss man beim C1, weil das C1, da sind jetzt diese Untergruppen keine Spaltprodukte, sondern C1 besteht regelgerecht, sage ich mal, aus C1Q, C1R und C1S.
Also das wird auch gespalten, aber leider nicht in A und B, sondern in QRS. Genau, das besteht aus diesen drei Untergruppen. Genau, und es gibt jetzt drei verschiedene Wege, um dieses System zu aktivieren, mit einer gemeinsamen Endstrecke. Das ist wieder so ein typisches System, man kennt es auch von vielen anderen Wegen.
Starten möchten wir hier mit dem sogenannten Lektinweg. Warum heißt der so?
Beim Lektinweg spielt nämlich das manosebindende Lektin eine ganz große Rolle. Wir kürzen das jetzt folgend einfach mit MBL ab. Und es ist jetzt so, dass dieses MBL oder auch Fikuline, da fanden wir in der Vorbereitung das Wort irgendwie sehr amüsant, Fikuline. Fikuline. Wow. Das kann von verschiedenen PRRs, also da seht ihr wieder, wir haben diese Pattern Recognition Receptors wieder, aktiviert werden.
Und das aktivierte MBL, das bildet jetzt zum Beispiel Komplexe mit einer inaktiven Protease, mit MASP, der Manose-assoziierten Serinprotease. Bindet jetzt dieser Komplex an ein Pathogen, also wenn das so aufeinandertrifft, dann wird es zur Konformationsänderung kommen und die MASP wird aktiviert. Diese Protease kann dann die Komplementfaktoren C4 und C2 spalten.
Wir merken uns hier mal schon so vorab, das Ganze ist antikörperunabhängig. Das heißt, wir brauchen keinen Antikörper, wir brauchen nur die MBL, die MASP und das Pathogen, das wir ja sowieso dann im Körper haben. Wenn wir jetzt die Komplementfaktoren C4 und C2 gespalten haben, dann entsteht eben, wie bereits erwähnt bei der Nomenklatur C4A, C4B, C2A und C2B.
Die A-Teile, die kleinen Teile, die brauchen wir nicht. Die legen wir jetzt erstmal zur Seite. Wir nehmen wirklich nur das C4B und das C2B. Diese beiden bilden zusammen die C3-Konvertase. Also wir merken uns, beide B-Teile bilden die C3-Konvertase. Also die C3-Konvertase besteht aus C4B und C2B und diese Konvertase spaltet dann wiederum C3 zu C3B nach Nunklatur und C3A.
Ein bisschen kompliziert alles. Das C3B bindet wiederum an die eigentliche Konvertase und bildet im Komplex zusammen eine C5-Konvertase. Also nochmal C4B, C2B und C3B. Wir haben jetzt drei C-Teile sozusagen in unserer C5-Konvertase. Diese C5-Konvertase spaltet C5 in C5B und C5A und jetzt geht es endlich voran.
Das C5B bildet zusammen mit den C6, 7, 8 und 9 den Membranangriffskomplex oder auch auf Englisch einfach den MAC. Und mit diesem MAC können wir jetzt unser Pathogen lysieren. Also da penetrieren wir sozusagen einfach die Haut unseres Pathogens und das Pathogen geht zugrunde.
Einfach quasi einfach mal ein Loch in so einem Bakterium gebohrt und läuft es einfach aus.
Richtiges Problem. Genau, das Armee.
Dann steht es Plat. Gut, jetzt haben wir den Lektinweg zuerst gemacht, aus didaktischen Gründen, aber tatsächlich ist das nicht der klassische Weg.
Der klassische Weg ist aber durchaus ähnlich zu dem Lektinweg, wobei wir hier mit dem C1-Komplex starten. Das habe ich ja vorhin schon erwähnt, dass dieser C1-Komplex aus drei Untergruppen quasi besteht, drei Untereinheiten, nämlich C1Q, C1S und C1R. Unser C1Q besteht aus ein Hexamer. Es hat wiederum sechs Untereinheiten.
Und jede dieser Untereinheiten trägt eine globuläre Kopfregion. Und wenn jetzt mindestens zwei dieser globulären Kopfregionen direkt an einen Antikörper binden, also das Immunsystem weiß an der Stelle, okay, irgendwie werden Antikörper gebildet, es findet eine Immunreaktion statt. Und jetzt binden mindestens zwei dieser globulären Kopfregionen an einen Antikörper, dann kommt es zur Aktivierung von C1R, also einer zweiten Untereinheit unseres C1-Komplexes.
Das aktivierte C1R führt jetzt zur Aktivierung von C1S. Und dieses spaltet proteolytisch und da sind wir jetzt wieder sehr nah am Lektinweg, das C4 und das C2, auch jeweils in eine A- und eine B-Saltprodukt. Und zwar entsteht jetzt daraus wieder die C3-Konvertase. Das heißt, unsere B-Saltprodukte werden da zusammengebaut und es entsteht die C3-Konvertase aus C4B und C2B.
Und jetzt geht es wieder in die gemeinsame Endstrecke und zwar mit dieser gerade gebildeten C3-Konvertase. Die spaltet jetzt das C5, wird damit zur C5-Konvertase und so weiter und so weiter.
Genau.
Beziehungsweise, Entschuldigung, die C3-Konvertase spaltet jetzt wieder ein C3 wird dann mit der B-Komponente davon zum C5. Das ist doch ein bisschen schnell.
Zwei Schritte auf einmal.
So, wichtig an der Stelle nochmal betonen, wichtig, dieser ganze Weg ist antikörperabhängig. Weil nur dann, wenn ein Antikörper bindet, wird er aktiviert.
Genau, so. Tatsächlich haben wir jetzt aber bei beiden Wegen jeweils ein Antigen gebraucht. Bedeutet, wir haben irgendwas gebraucht, wo entweder unser MBL dranbinden kann oder ein Antikörper und dann geht erst die Dozie ab. Es gibt aber noch eine Möglichkeit, diesen Weg zu aktivieren, ohne dass man einen direkten Pathogenenkontakt braucht.
Das ist der sogenannte alternative Weg. Da brauchen wir jetzt gar kein Antigen oder weitere Pathogene. Das geht einfach so von sich aus los. Denn das ist so, dass die Initiation des alternativen Weges über die Entstehung von C3B erfolgt. Und weil ihr ja gerade alle ganz aufmerksam zugehört habt, ist euch bestimmt.
Aufgefallen, dass bei den anderen Wegen sowieso C3B entsteht. Das ist nämlich ein Weg, woher das C3B kommen kann. Als zweiter Weg kann das C3B aber auch aus einer spontan Hydrolyse kommen. Diese spontane Hydrolyse erfolgt mit so einem Basistonus, also ist immer im Körper vorhanden. Das heißt, dieser alternative Weg ist auch immer aktiv.
Egal, ob ihr jetzt schlaft, sprintet, in der Uni sitzt, irgendwas esst, der alternative Weg Podcast hört, der alternative Weg ist immer aktiv. So, C3 zerfällt jetzt entweder über die C3-Konvertase oder durch die spontane Hydrolyse zu C3B und C3A. Jetzt haben wir dieses C3B und der ganz besondere Faktor im alternativen Weg ist der Faktor B.
Das ist ein ganz neuer Player, den wir noch im nächsten kennen. Also meiner Meinung nach sind es ganz schön viele Bs in diesem Kompliment, aber okay, egal. So, C3B bindet jetzt an Faktor B. Das wiederum spaltet den Faktor B in BB und BA. Wie gesagt, viele Bs und A's. So, Bildung der C3-Konvertase geht jetzt weiter.
Aus C3B und BB. Wir erinnern uns, die C3-Konvertase bei den anderen Wegen besteht ja aus C4B und C2B. So, Achtung, dass ich jetzt hier nichts durcheinander bringe, aber im alternativen Weg besteht die alternative C3-Konvertase aus C3B. So. Und dann haben wir eben noch unsere gemeinsame Endstrecke. Da bleibt aber alles gleich.
Also wir haben die Spaltung von C3 über die C3-Konvertase, dann lagert sich C3B an die Konvertase an und es entsteht die C5-Konvertase. Aber Achtung, Achtung, die lautet jetzt nicht wie bei den anderen Wegen C4B, C2B, C3B, sondern C3B, BB, C3B. So, aber letztendlich haben wir auch am Ende unseres alternativen Weges den Mac.
Ja, also das, ich meine, sehr viele Bs und sehr wilder Weg, aber die Frage ist halt jetzt, wenn das tatsächlich so wäre, dann müsste sie ja die ganze Zeit an sein und die ganze Zeit irgendwelche Entzündungen auslösen. Aber ich meine, mir persönlich geht es jetzt gerade ganz gut.
Das ist tatsächlich so, dass dieser alternative Weg zum Teil zu einem ganz geringen Anteil immer aktiv ist. Also es ist immer aktives C3 vorhanden. Wir haben jetzt aber diese spontane Hydrolyse, die ich gerade beschrieben habe, und die kann wiederum reguliert werden. Das Ganze geschieht durch sogenannte Tick-Over und diese werden ausgelöst durch zum Beispiel Fremdmaterial, wie zum Beispiel Membranen aus Fremdkörpern, also zum Beispiel von medizinischen Geräten oder sogar durch eigenes geschädigtes Gewebe.
Also das Ganze ist nicht ungebremst in unserem Körper.
Und dann tickt der alternative Weg aus. Let's go! Jetzt kann natürlich das Komplementssystem auch reguliert werden und da spielen vor allem Faktor H und Faktor I eine große Rolle. Der Faktor H führt zur Inaktivierung der C3-Konvertase und der Faktor I wird dann rekrutiert und spaltet unser C3B zum inaktiven IC3B.
Also unser zentrales Element für die gemeinsame Endstrecke, unser C3B, wird dann gespalten.
Okay, jetzt haben wir sehr viel über Immunsystem geredet, aber jetzt um nochmal den Bogen zu spannen, was hat denn jetzt Immunsystem mit Allergie zu tun?
Letztendlich sind Allergien nichts anderes als überschießende Immunreaktionen. Also wenn der Fabian, beziehungsweise hat er ja gerade gemeint, dass er da gar keine Symptome hat, oder aber wenn ich jetzt zum Beispiel irgendwie den Frühling genießen will, das aber nicht geht, weil ich dann eine total verstopfte Nase kriege und meine Augen anfangen zu tränen, dann ist das nichts anderes als eine überschießende Immunreaktion.
Und diese Immunreaktion richtet sich gegen Fremdstoffe, die eigentlich gar nicht pathogen sind, also die gar keine Krankheit auslösen könnten, eben diese Blumpollen zum Beispiel, aber unser Körper erkennt diese als pathogen und reagiert demnach auch mit einer Entzündungsreaktion. Wir haben also wieder die Kardinalsymptome, also Rubor, Doorlaufung zur Leser und so weiter.
Und um eine Allergie überhaupt erstmal zu entwickeln, da braucht es immer zwei Schritte für. Einmal die Sensibilisierung und danach die Reexposition.
Bei der Sensibilisierung haben wir einen Erstkontakt mit dem Antigen und dort werden Antikörper gebildet. Dabei sind vor allem IgEs wichtig. Diese IgE-Antikörper werden jetzt auf Mastzellen obendrauf an ihrer Oberfläche gebunden und beim Wiederkontakt mit dem Antigen bindet dieses Antigen jetzt an das IgE auf den Mastzellen.
Deren Reaktion darauf ist jetzt, dass sie die Granula, die ihnen gespeichert sind, freisetzen und damit eine Entzündungsreaktion und diese allergische Reaktion verursachen.
Jetzt wisst ihr ganz genau, was euch nervt, wenn ihr auf einer schönen Wiese legt und im Sommer die Nase läuft. So, lange Folge. Viel mitzunehmen. Was nehmen wir mit aus der Folge? Die zelluläre Abwehr des unspezifischen Immunsystems basiert größtenteils auf Phagocytose, Antigenpräsentation und Zytokinausschüttung, wobei auch Pathogenerkennung über Mustererkennungsrezeptoren sehr wichtig ist.
Bei der Humoral, beim humoralen Teil sind besonders die akutphaseproteine wichtig, wobei man sich insbesondere die Auslöser dieser Reaktion IL1, IL6 und TNF-Alpha, merken sollte. Zu dem humoralen Abwehrsystem zählt zudem auch noch das Komplimentsystem mit den drei Wegen, mit der gemeinsamen Endstrecke über die C5-Konvertase.
Immer wenn eine Konvertase einen BB-Anteil verfügt, dann gehört sie zum alternativen Weg. So als kleiner Tipp, wenn man so eine MC-Frage rangeht. Und bei allergischen Reaktionen des sogenannten klassischen Soforttyps sind Mastzellen und IgE beteiligt. So, und somit haben wir jetzt ziemlich viel über das Immunsystem geredet und gehen jetzt erstmal raus und genießen mal so eine Sommerwiese und machen uns mal die Nase zu.
Oder? Was sagst du Jüd? Besser nicht. Yo, das war Situs Inversus mit dem unspezifischen Immunsystem. Vielen Dank, dass ihr dabei wart. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr, bevor ihr ausschaltet, noch ganz kurz uns Lobkritik und Anregungen vorbeibringt. Einmal entweder direkt über die Spotify-App unter der Folge kann man direkt was Schönes reinschreiben.
Oder auch gerne auf der Vorklini-Podcast auf Insta, direkt mal in die DMs sliden. Da gibt es noch ein paar nette Fotos und ein paar nette Merksprüche von uns und deswegen lohnt sich auf jeden Fall. Genauso würden wir uns sehr darauf freuen, wenn ihr kurz auf Abonnieren drückt auf Spotify oder Apple Podcasts.
Das hilft euch und hilft uns. Und da würde ich sagen, nächste Woche spezifisches Immunsystem. So sieht's aus. Alle, alle, bis zum nächsten Mal. Hallo Mann.
Viel Spaß auf der Sommer.
Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewäre. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.