
SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen
#133 Jonas Funke
Montag, 24. August 2026 · 31 min
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Shownotes
Wie können DNA-Nanopartikel die medizinische Diagnostik radikal besser machen? Was hieße das für die Früherkennung von Krebs oder Demenz? Und wie können Biotech-Startups und Big Pharma gut zusammenarbeiten? Unser Host Thomas Ramge spricht mit Dr. Jonas Funke, Co-Gründer und CTO von Ultrabright Biotech.
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Wenn ein Patient unter einer Krebstherapie behandelt wird, dann möchte man wissen okay wie viel Krebslast ist noch da? Wie viele Krebszellen sind noch da und wann? kann ich die Verhandlung einstellen oder muss ich vielleicht die Ver Handlung ändern? tatsächlich. Da sehen wir sozusagen großen Potenzialen im Diagnostik dass wir dadurch unsere Nanopartikel nochmal einen Faktor Wunder daraus holen können Diese Tests als auch der breiten Bevölkerung.
Danke für Ihr Interesse! Herzlich willkommen zu Sprint, dem Podcast für Menschen die Neues neu denken. Mein Name ist Thomas Ramgöntig und freue mich sehr auf unseren heutigen Gast Dr. Jonas Funke. Jonas ist Co-Gründer uns CTO von Altra Bright Biotech ein Münchner Startup das medizinische Diagnostik radikal verbessern möchte wie in dem es Antikörper zum Leuchten bringt.
Wie genau das geht, warum DNA-Nanopartikel da mal eine wichtige Rolle spielen und was das für welche Diagnose und Behandlungsfelder heißen könnte? Darüber spreche ich jetzt mit Jonas. Danke, Jonas, dass du dir die Zeit nimmst! Ja vielen Dank für die Einladung und schön, dass ich heute hier sein darf.
Für uns nicht Biomediziner... Was macht Altrabright? Ganz kurz erklärt so Sendung mit der Maus Style. Ja bei Ultra Biotech entwickeln wir sehr, sehr signalstarke Nanopartikel um die Empfindlichkeit in verschiedensten medizinischen diagnostischen Tests zu verbessern diese Tests im Wesentlichen genauer zu machen.
Das Schöne dabei ist unsere nanopartikel die lassen sich nahtlos in existierende Systeme integrieren. Das heißt, man braucht keine neue Geräte. Man muss nicht keinen neuen Methoden entwickeln oder neue Arbeitsabläufe, sondern man tauscht einfach in Reagenz aus und erhält ein Test der zum Teil hundertmal besser ist als der Tester vor.
Die geht der Begriff Nano-Partikel natürlich leicht über die Lippen? Was sind Nano-Partikele? Und welche Rolle spielen Sie jetzt bei dem was ihr macht genau? Ja wir haben ... Genau, wir verwenden DNA-Nanopartikel. Nanopartikel sind eigentlich Partikel die einfach relativ klein sind im Nanometerbereich und so ein bisschen größer als normale Proteine oder Antikörper.
Wir können diese nanoparticle sehr präzise herstellen genau herstellen das ermöglicht uns halt sehr helle Partikel herzustellen. Als sagen Vergleichs und vielen medizinischen Tests werden Antikörper verwendet Und sie können halt maximal so fünf Farbstoffe tragen, die einen Signal generieren. Und unter Nanopartikel sind da so gebaut dass die Hunderte von Farbstaffen tragen können.
Das heißt wo vorher ein Antikörper fünf Mal einen Signal geriert hat kann es jetzt fünfhundertmalen Signal generiern und man kriegt einfach dadurch viel mehr Signal und dadurch das Unternanopartikeler auch so gebaut sind, dass sie den Hintergrund nicht erhöhen, übersetzt sich das halt dann in einen verbesserten Tests.
Also eine höhere Sensitivität, Empfindlichkeit vom Test und man kann ... Man kann halt jetzt Biomarker die man vorher nicht messen konnte, kann man messen oder Biomaker die man nicht so genau messen könnte, da kann man ganz, ganz genau mess'n. Welches Problem löst ihr damit? Außer dass das natürlich klar ist.
es schön ist, dass man medizinische Tests besser machen kann aber wo hilft das wirklich? Also wir sind zwei große Anwendungsfelder. Einmal die Diagnostik, die ich schon angesprochen habe und dann aber auch in der Forschung sehen wir große Nachfrage nach besseren Methoden um etwas genauer zu messen. Die Diagnastik ist vielleicht eingänglicher.
also jeder kennt es vielleicht wenn man zum Arzt geht und ein Blutbild machen lässt wird ein Boot abgenommen, das wird eingeschickt und gibt einen Labor. Und dann kriegt man sozusagen einen Satz an Zahlen zurück wo er sagt der Biomarker ist jetzt im Normalbereich. Der ist vielleicht ein bisschen zu niedrig oder so hoch.
Jede einzelne Biomaker hat sozusagen Limits wie gut der Test ist nach unten und nach oben und da ermöglichen unsere Nanopartikel dass man diese Genauigkeit von diesen Tests verbessern kann Krankheiten früher zu erkennen. Zum Beispiel oder auch zu untersuchen, ob Patienten auf eine bestimmte Medikation ansprechen oder nicht.
Das kann man dann mit besseren Tests besser nachweisen. Genau in der Forschung sind die Vorstellungen ein bisschen breiter. natürlich. da gibt es ganz viele einfach ähnliche Tests wo man Biomarker bestimmen will aus Tierstudien zum Beispiel oder aus klinischen Studien wo man Marker bestimmen möchte. Aber da gucken sich Leute auch zum Beispiel Mikroskopiebilder an und wollen genau gucken, wo sind welche Marker dann auf dem Mikroskopiebild?
Sind die noch da oder sind sie schon weg? Genau. Das ist so der Anwendungsspektrum von unseren Tests. Du hast ja gesagt, ihr habt eine hohe Nachfrage. Kommen wir gleich mal drauf zu sprechen wie weit ihr als Start-up wohl sehr jung seid. Schon seitwirtschaftlich aber ... Für welche gewissermaßen Krankheitsbilder oder Diagnosefelder merkt ihr schon jetzt, dass eure Methode besonders geeignet ist?
Das sind tatsächlich viele. Also fast jeder Kunde mit dem zusammenarbeiten hat ein bisschen anderes Profil was er besser machen möchte. aber ein typisches Beispiel ist immer Alzheimer Früherkennung also man kann da gibt es einen Satz an Biomarkern im Bereich von Alzheimer die kann man heutzutage schon sehr gut aus.
der aus der Rückenmark Flüssigkeit kann man das sehr gut detektieren. Wenn diese Biomarker sozusagen mehr werden, dann könnte es sein dass man irgendwann Alzheimer vielleicht bekommt und dann ja kann man eventuell dagegen steuern. Das Problem ist, das kann man nicht so groß im großen Maßstab anwenden dieser Tests weil man halt dieses Rückenmarkt nicht so gern punktieren möchte Und die Marken sind aber auch in Blut da Aber hat nur viel viel geringer konzentriert.
Unternehmen versuchen gerade da, Tests zu entwickeln die sozusagen dann breit eingesetzt werden können um diese Alzheimer-Früherkennung zu ermöglichen. Andere Beispiele sind dann auch noch zum Beispiel Krebs. wenn man ein Patient oder unter einer Krebstherapie behandelt wird und dann möchte man oft wissen okay wie viel Krebslast ist da noch da?
Wie viele Krebszellen sind noch da? Behandlung einstellen vielleicht oder muss ich vielleicht die Behandlungen ändern tatsächlich. Da sehen wir sozusagen großen Großpotenzialen in Diagnostik, dass wir dadurch unsere Nanopartikel dann nochmal Faktor Hundert rausholen können und diese testt halt auch der Breitenbevölkerung zugegen nicht machen können.
Total spannend! Mach's noch mal plastischer. für alle von uns, die uns diesen ganz kleinen Welten an der nanopartikel nicht so auskennen. Wie baut ihr diese? Mini-Mini Teilchen und wie setzte die dann auf Antikörper drauf? Unsere Nanopartikel bestehen aus DNA. Das ist ja auch in der Eileitung schon gesagt, also... Und die meisten Leute kennen wahrscheinlich DNA als Stoff sozusagen, der das Erb gut kodiert.
Wir verwenden aber überhaupt gar nicht so zu sagen diese Fähigkeit irgendwas zu kodieren in einer DNA sondern wir verwenden DNA als Baumaterial. denn auf der Nanometer Ebene sage ich immer, kann man sich so einen DNA-Strang als ein sehr steifer Zylinder vorstellen. Also da hat man richtig den Baumaterial, das man gut manipulieren kann und das erlaubt uns halt verschiedene... also diese Nanopartikel präzise zu bauen.
die können verschiedene Formen haben und das Schöne ist sie sind sehr adressierbar. was ich damit meine ist wenn ich eine nanoparticle habe der aus acht tausend Basenpaaren besteht Dann habe ich da sechzehntausend Basen. Und jede einzelne Base kann ich chemisch genau adressieren, also könnte jetzt so ein Nanopartikel bauen und sechzentausend verschiedene Moleküle daran anzubilden bringen.
Das erlaubt uns halt sozusagen ganz viele von diesen Farbstoffen auf einen Nanoparkikel genau anzuorten. Was kann man mit Antikörpern sozusagen nicht genauso gut machen? Es ist sehr viel Zufälligkeit dabei und auf so einem Antikörper der hat einfach auch nur begrenzte Oberfläche hat, kriegt man halt nur so fünf bis zehn Farbstoffe drauf.
Auf unsere Nanopartikel dann sind es als mehrere hundert. Okay und wie hängen die Nanopartiikel mit den Antikörpern zusammen? Wir stellen die Nanopathikel selbst her und das ist ein Selbst-Assemblierungsprozess. Ich finde das ganz spannend weil im Wesentlichen überlegt man sich okay Das ist die Form, die ich haben möchte.
Da möchte ich vielleicht auch die chemischen Modifikationen, also die Farbstoffe dranhaben. Dann überlegt man nicht diese Sequenz und das ist eigentlich was wir gut können sozusagen dieses Design und sich die Sequenz überlegen. dann stellt man die Komponenten her, also diese DNA stellt man her oder lässt es herstellen gibt's auch viele verschiedene Hersteller wo man einfach soll ich mal die DNA-Sequenz eintippen kann kriegt.
dann schickt man es ab und eine Woche später hat man ... eine Reagenzröhrchen, wo das da drin ist. Die DNA... Ja und dann ist es schönes an einer Selbst-Assemblierung. Man mischt alles zusammen. Stimmt in Salzbedingungen sozusagen, macht's einmal erwärmt ein bisschen,... ...und dann kühlt man's ab! Und das formen sich selbst Milliarden von diesen Nanopartikel im Parallel.
Das ist ein homogener Prozess,... ...wo wir auch viel Arbeit reingestellt haben natürlich den zu optimieren und zu verbessern... ...und hat man halt sehr hohe Ausbeutung bis zu... ...bis zu neun Neunzig Prozent gleiche Partikel. Die kann man dann halt über Standardchemien an Antikörper dran planten. Und was man hat, ist letztendlich ein Antikörber, der in bestimmtes Biomarker binden kann und an dem hängt so'n großes Nanopartikel dran, das sehr, sehr hell ist, damit die nanopartikel da hängen halte Farbstoffe drin.
Ein Binde-Event erzeugt dann ganz viel Signal. Zack! Und schon kann man es viel leichter entdecken? Genau... Interessant bei euch ist ja der Begriff Abfallprodukt wäre sicherlich irgendwie der falsche, aber dass ihr auf diese Idee gekommen seid. Obwohl ihr eigentlich in einem anderen Feld unterwegs war nämlich der Onkologie mit dem ersten Starter was du zusammen mit den beiden Co-Gründern ausgegründet hast die Black Tonic.
Klaus Wagenbauer war hier mit diesem Ansatz in der Oncologie auch schon bei uns im Podcast. Ich hätte gerne nochmal rein in die alte Folge. Wie kam es denn, dass ihr gemerkt habt? Huch! Hier gibt's ja noch einen zweiten Anwendungsfall mit dem was wir hier mit unseren Arno Partikel machen. Genau das ging damals los würde ich sagen an der Universität.
damals schon. also der Klaus, der Benjamin und ich drei Co-Founder sozusagen haben. damals am Lehrstuhl für biomolekulare Nanotechnologie an TU München bei Professor Dietz haben wir promoviert Postdoc gemacht sozusagen und haben uns überlegt, diese Technologie mit der man so verschiedene Nanopartikel bauen kann.
Für was kann die gut sein? Hatten dann verschiedene Ideen. Eine Idee war das, dass man diesen Nanopathikel verwenden kann um hochspezifische Krebs-Immuntherapien zu bauen. Das machen wir auch! Und das war unser Hauptspin out, was wir zusammen mit der Sprint in den Jahr Und es fing sich auch sehr gut.
Wir haben jetzt schon schöne Maus-Daten und so, ähm ... ist aber eher Diebtech. Und auch ein langer Prozess logischer. Ein neuen medizinischen Ansatz in die Zulassung zu bringen dazu braucht man sehr lange Arten. Hier habt ihr das Glück, dass er viel schneller zum Anwendung kommen konnte richtig? Genau, genau!
Und die Geschichte ist irgendwie so, Nanopartikel für die Krebstherapie entwickeln und wir wollten in der Mikroskopie uns die live anschauen. Also da guckt man sich Zellen an, die Krebzellen und die T-Zellen schauten sich an und die nanopartikel werden sie auch anfärben um zu gucken wohin die gehen. was machen die?
Und am liebsten möchte man sich das über vierundzwanzig Stunden, achtundvierzig Stunden anschauen. und dass wir gesehen haben ist, dass wenn man halt gesagt okay wir können Farbstoffe an so einen nanopathikel anbinden. Wir haben jetzt ein zwei farbstoffer dran gemacht. dann haben wir gesehen ok Das ist ein relativ dunkeles Bild, das wir da bekommen mit unserem Mikroskop.
Was schon ganz gut war und die gehen auch schnell kaputt, die Farbstoffe usw. Und dann haben wir gesagt, ja gut! Wir können einfach ganz viele Farbstofer dran bauen. Dann haben wir den Nanopartikel gebaut, die halt richtig viele Farbstoffe daran hatten. Und jetzt kommt mir super schöne Fluorescence-Bilder machen.
Wir hatten einen Nied. Parallel dazu haben wir immer schon verfolgt, dass wir unseren Nanopartiikel vielleicht auch dazu verwenden können um so Antikörper-Formate zu testen und zu screenen. Und da hatten wir Kontakt zu verschiedenen Pharmaunternehmen, die das vielleicht testen wollten... ...und denen haben wir das gezeigt.
Dann haben wir gesagt, guck mal! Wir können halt diese sehr hellen Partikel brauchen.". Da haben wir plötzlich gemerkt, okay, da ist ein Riesenbedarf da. Die kamen dann irgendwie mit Ideen überschüttet, wo sie diese hellen partikel verwenden könnten? Das war damals noch in der Uni. Nach der Ausgründung haben wir im Plectonic weiterentwickelt zusammen auch mit dem Kunden oder am Kunden entlang sozusagen Technologie weiterentwickelt, verfeinert und so.
Und jetzt endlich dann aus der Plectonic die Ultrawide ausgegründet also ein Spin-Out aus einem Spin-out letztes Jahr. Das ist wirklich fokussiert die Ultrowide voranzutreiben und ja auch einfach weil das Therapie und Diagnostik ganz andere Zeitholtzonte sind und auch eine Entwicklung ganz anders ist haben wir das bisschen getrennt.
jetzt Logisch, man macht ja auch total Sinn. Wo steht dir den wirtschaftlich? Also wenn du sagst ihr wurdet quasi mit Anfragen überschüttet haben die sich schon in einen Überschuss an Aufträgen umgemünzt oder? Wir stehen ganz gut da mit Aufträgern. also wir merken auf jeden Fall der Bedarf im Markt ist da und machen eine gute Umsätze und wollen die auch weiter steigern.
Man muss immer balancieren zwischen. Also es finde ich ganz spannend sozusagen zu balancieren zwischen Produktentwicklungen, versus wie viel Kunden man wirklich sozusagen ranholt im Business Development. Weil man möchte jetzt nicht plötzlich da sein und sagen hat ganz viele Kunden aber kann das auch gar nicht herstellen gerade oder man möchte aber auch nicht in einem extremen Fall dass man ganz viel hergestellt hat und keine Kunden an jemanden verkauft können.
also dann muss man eine Balance finden um sinnvoll zu wachsen. Das sind die Kompetenzen des Unternehmers. Genau, richtig! Wachstumsprozess. Sauberzusteuern? Wie wurdest du denn ein Gründer und Unternehmer? Warum bist du nicht an der Uni geblieben, wo du ja wahrscheinlich auch eine prima wissenschaftliche Karriere hättest machen können?
Ich glaube, da gab es eine wichtige Zeit am Ende meiner Promotion ... Wo ich danach durchgelegt habe. in der Promotion konzentriert man sich auf seinem Promotionsium also zumindest bei mir so weil man laserfokussiert. Und danach oder zum Ende hin und was so mit in die Frage, was macht man? Wissenschaftlicher Jähre fand ich immer schon interessant.
Also ein Herz das in meiner Brust schlägt ist auf jeden Fall das wissenschaftliche Herz oder das technische Herz. aber ein weiteres Herz, das in meine Brustschläge das Unternehmerische. Das fand ich schon sehr interessant. also wenn ich ein wissenschaftliches Thema habe wie kann ich es verwenden? Die wissenschaftlichen Fragestellungen fand ich interessant.
aber auch wo ist die Anwendung jetzt dahinter? Das heißt, ich war immer schon ein bisschen Gründungsaffin. Mein Vater war auch Unternehmer bei ganz anderen Bereichen, kleines Unternehmen und für Heizkostenabrechnung gehabt sozusagen. Das fand ich schon immer ganz cool. Und gleichzeitig in dem Augenblick als ich meine Promotion dann zu Ende war, hatte ich auch meine beiden Co-Founder getroffen also den Klaus und der Benjamin.
Beide waren auch sehr gründungsafin und wir hatten halt diese Technologie zusammen am Lehrstuhl von Professor Dietz entwickelt sozusagen oder mitentwickelt die wir sehr vielversprechend halten hielten. Und dann haben wir gesagt, jetzt machen wir das und haben diese Ideen entwickelt. Wir haben dann erst mal an der Uni angefangen eigentlich zu sagen, wir schreiben ein paar Forschungsgrants, die gemacht sind dafür um Ideen für Produkte zu validieren.
Das hat uns die Möglichkeit gegeben, dann das Ganze zu starten erstmal in der Uni und später zusammen mit der Sprint Klar, und dann jetzt hier ausgründet. Plaktonik ist spannend, wenn wir sicherlich im Podcast auch noch mal drauf zurückkommen, wenn ihr den nächsten großen Schritte gegangen seid aber ... Wenn du jetzt bei Altrawide ja eigentlich viel quasi taktisch flexibler vorgehen kannst?
Wie macht dir das jetzt? Was sind die nächsten geplanten Schritte? zügig voranzukommen. Könntet natürlich auch wieder Kapital einsammeln, immer gut zu Bootstrappen und nicht so früh Anteile wegzugeben? Wie sind da eure Überlegungen gerade? Ja du sprichst es gut an. Die sind am Punkt wo wir wie schon erwähnt auch schon Umsätze haben und Geld verdienen sozusagen.
Wenn wir jetzt eine Kapitalrunde machen würden das würde uns natürlich ermöglichen viel schneller zu wachsen. Da könnte man zum Beispiel die Produktion aufbauen mit dem Risiko, dass man Business Development ein bisschen später macht aber dann richtig den Kunden wiehen kann. Wenn man das organisch macht oder Bootstrap sozusagen, da muss man es natürlich mehr balancieren.
Wir sind uns noch nicht ganz klar, es gibt Argumente, die dafür und dagegen sprechen. Zum Beispiel werden wir eine Kapital-Raisen wollen muss man den Kapital genauer sagen. Hier ist der Exit, der da steht und der muss natürlich relativ groß sein. also die wollen ja meistens einen großen ZNX sehen zum Beispiel mindestens Und das strengt oft die Optionen ein was man machen kann Also welche Märkte man bespielen kann und vielleicht auch wie lange der Zeithorizont ist wenn man sich sozusagen den Kapitel runtermacht.
Auf der anderen Seite sozusagen Wenn man organisch wächst glaube ich, dass man halt nicht so schnell ... dass man gut abwägen, glaube ich. Oder sind wir am Abwägenden? Habe ich es richtig verstanden das aber eigentlich die Technologie weitgehend ausgereift ist? oder hättet ihr wenn ihr jetzt unendlich viel Geld zur Verfügung hättest würdet ihr plötzlich auch noch quasi ganz eine andere Entwicklungsschritte gehen können?
Ja, ich glaub die Entwicklung, die Technologie kann man immer weiterentwickeln. Die ist zum guten Level ausgereift. Man kann... Ich habe gesagt man kann in verschiedenen verschiedenen Bereichen und Testverfahren anwenden. Und jedes Testverfang ist doch ein bisschen unterschiedlich, wir haben uns jetzt auf eins zwei konzentriert wo wir denken da gibt es die größte Kunden Nachfrage, da gibt's aber noch ganz viele.
Da muss man vielleicht ein bisschen dann sozusagen nochmal anpassen den Nanopartikel ein bisschen anpassen, ein bisschen modifizieren, dann machen andere Farbstoffe vielleicht auch mal andere Antikörper das alles sozusagen das braucht schon nochmal ein bisschen Development ums dann für das Letzt ... für dieses nächste Produkt und das nächste Produkt anzuwenden.
Also da muss man immer ein bisschen investieren, bis man es dann verkaufen kann. Wo seht ihr zurzeit die größte Traktion? Ihr habt jetzt zur Zeit begrenzte Mittel... Was sind die Karten auf die ihr zur Zeit setzt? Welche Felder? Wir haben ja zwei Felder. Ich glaube einmal diese Zusammenarbeiten mit Unternehmen,... ...die diagnostische Tests entwickeln wollen.
Da haben wir ein paar spannende Partnerschaften. ... um halt dann wirklich, wie ich das gesprochen habe also... ... hoffentlich in drei, vier Jahren einen Test auf dem Markt zu haben,... ... der mit unseren Nanopartikeln funktioniert. Aber das ist ein Business, was man nicht ganz in der Hand hat. Das hängt natürlich immer, es ist eine Partnerschaft.
Also der Testentwickler, der den Test entwickelt und wir die die Nano-Partikel liefern dazu. Das ist sehr spannend. aber dann auch auf der anderen Seite... ... einer anderen Markt, die wir ja auch sehen, ist halt der Markt für die Forschung. Habe mich am Anfang schon mal angesprochen wo wir auch sehen, dass viele Forscher und auch Forscher in der Pharmaindustrie zum Beispiel sehen.
Sie haben bestimmte Zellen, die einen bestimmten Marker tragen und den können sie nicht messen. Und das versuchen die schon seit drei, vier Jahren zu messen. und dann kommen wir her mit unseren anderen Partikeln und plötzlich sehen sie was, was sie vorher nicht gesehen haben und sind sehr begeistert.
also sozusagen da glaube ich, das ist unsere größter Feldaktion, die wir jetzt fokussiert Bevor wir an was anderes bespielen. Leuchtende Partikel, leuchtende Augen der Forscher sehr gut! Wie gestaltet sich denn die Zusammenarbeit mit Big Pharma? Also haben wir dieses klassische Problem das oft hoch innovatives Storytabs und große Konzerne irgendwie am Anfang denken super Match dann beginnen aber doch die mühende Ebene will auf das Bereich.
Also da haben wir, glaube ich, schon vieler zu gelernt. Am Anfang haben wir es völlig falsch gemacht und hat dann auch zum Beispiel geführt dass ein Projekt nicht funktioniert hat weil wir zu früh sozusagen die Rechtsabteilung des Pharmaunternehmens irgendwie involviert haben und die sind sehr langsam oft... Man muss halt genau bei diesen Pharma-Unternehmen oder in unserem Fall Pharma Unternehmen diagnostische Tests entwickeln.
aber sie sind jetzt auch nicht super schnell. Die haben ihre Timelines sozusagen, da braucht man auch einen langen Atem. Da ist immer wichtig irgendwie was wir gesehen haben und dann wirklich die richtigen Leute im Unternehmen zu überzeugen dass die Technologie funktioniert. Studie zu machen mit denen um den zu sagen verwendet man so eine andere Partikel.
guckt mal nur noch SS und meistens sehen die Boah okay die sind ja wirklich hell das ist super! Und dann dauert es nur ein Weile bis man alle Stakeholder im Unternehmen davon überzeugt hat, dass es eine gute Technologie ist und vor Sinn macht fürs Pharmaunternehmen oder den Diagnostikentwickler dann darauf zu setzen.
Aber es ist ein harter Kampf, macht Spaß! Wir hören zwischen den Zahlen raus, dass das bei euch nicht anders geht als allen. Es ist einfach auch neutral formuliert. Ist das einfach nicht immer einfach wenn David zusammen mit Goliath spielen soll? Ja ganz klar Ganz klar. Die haben große Unternehmen, die denken halt anders.
Also sowas was ich von außen... Ich habe nie im Großunternehmen gearbeitet. Ganz genau weiß ich es nicht aber was ich so von Außen sehe ist dann muss man sich immer genau überlegen welche Ziele und welche Darf hat der Kunde? Was ist denn wichtig? Den ist vielleicht wichtig natürlich dass das funktioniert aber den ist auch wichtig.
okay mit wem arbeiten sie da zusammen? weil wir können jetzt nicht sagen neuen Test entwickeln mehrere hundert Millionen Umsatz vielleicht haben kann, dann hängen sie ab von einem Start-up sozusagen wo sie nicht genau wissen wie es ist und dem sie nicht vertrauen. Also da ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und zu sagen okay wir können delivern wenn wir sagen wir liefern das in zwei Wochen, dann liefern die das auch wichtig und der Qualität halt auch dann Was sind aus eurer Sicht zurzeit die größten Hürden für nochmal deutlich größeren Erfolg technisch und wirtschaftlich?
Wie gesagt, die Hürde weiß ich nicht. Aber das ist auf jeden Fall was man machen muss, dass man für jede Methode nochmal den anpassen muss. Ein bisschen Feintune machen muss und das kostet schon auch Arbeit. So die letzten zwanzig Prozent oder zehn Prozent rauszuholen ist oft das Schwierigste tatsächlich.
aber es lohnt sich dann einmal, was wir bis jetzt sehen. Also technisch ist das sozusagen, was uns vielleicht zurückhält. Hätten wir sehr viel Geld und könnten ... ganz viele Leute einstellen und sagen, jede Person fokussiert sich dann genau auf einen Test. Und macht den besser? Das würde uns sicher stark beschleunigen von technischen Seite.
Hürden von der vielleicht auch Produktion... Also wir können das gut machen. Das muss man halt skalieren jetzt, dass es auch kostengünstig wird. Wir sind da sehr optimistisch als wir das hinkriegen und sind auch glaube ich schon kostentechnisch nicht weit drüber über die Alternative, die man aktuell machen kann also den normalen Antikörper sozusagen, aber kosten herstellungswichtig.
Und Business Development, was ist die größte Hürde? Ich glaube man muss mit vielen Leuten sprechen und den Kunden ganz genau verstehen, welches Essay machen die? wie funktioniert das, was genau wollen sie messen, was es denen wichtig... Also unsere Technik kann natürlich eingesetzt werden um einen Test genauer zu machen.
Aber wir haben auch zum Beispiel Kunden die sagen okay Wir brauchen gar keinen genaueren Test, aber wir wollen halt beschleunigen. Wir wollen nicht eine halbe Stunde messen sondern nur fünf Minuten messen. Da kann man unsere Technologie genauso gut einsetzen. Aber das zu verstehen und dem Kunden dann die richtige Lösung anzubieten... Das macht mir sehr viel Spaß das zu verstehen.
und dann über den Gehwächtsangebot schmieden wir jetzt dem Kunden. was jetzt auch viel Arbeit kostet und was vielleicht nicht ganz so gut skaliert. Da arbeiten wir auch daran, dass wir wirklich Lösungen finden die dann einfach viel besser skalieren. Verstehe aber da wird das Erfahrungswissen ja helfen, was bei Unternehmen A Test B gut funktioniert hat lässt sich dann auf C und D vielleicht ganz gut übertragen.
Optimistisches Szenario wo steht Ultra Bright in einem Jahr? In drei Jahren und wohnt fünf Jahren wenn alles läuft wie es laufen soll. Ich glaube, in einem Jahr unser Ziel für irgendwie eine Million Umsatz zu haben, ich glaube das ist realistisch. Das wäre super! Und drei Jahren würden wir gerne die ... Also um diagnostische Tests und IVD-Zertifizierung möchten wir in drei Jahren haben, glaube ich.
Um diagnostische Texts oder Materialien dafür herzustellen zu dürfen, um sie dann auch weiterzuverkaufen, brauchen wir unsere IVD Zertifizinierung. Das heißt im Wesentlichen, dass man alle Schritte genau immer gleichmacht, Protokoll hat und so weiter. Da braucht man eine Zertifizierung. Das wollen wir in drei Jahren abgeschlossen haben.
Am besten haben wir dann schon noch mehrere Partnerschaften mit diesen großen Diagnostik-Entwicklern um einen Test zu entwickeln. Daran frisse ich natürlich... Ich träume mal davon dass man irgendwann zum Arzt gehen kann und sagt In dem Test den der Arzt jetzt hier an meinen Arzt mir anbietet oder sowas ist dann unsere andere Partikel drin.
das wäre schon cool Klar. Ist es denkbar, dass durch eure Technologie irgendein großes medizinisches Problem gelöst werden kann? Was sonst nicht gelöst wird könnte? Also hat das diese sprunginnovative Kraft in sich, Potenzial-In sich? Ich glaube vor allem im Bereich des Tests, die aktuell nur sehr schmalspurig gemacht werden können und für sehr wenige Patienten gemacht werden kann ist sie sehr breit zugelegt gemacht worden.
Um ein bisschen auszuholen ... Wenn ich weiß, ich suche nach einem bestimmten Biomarker. Dann kann ich heutzutage auch ein ganz spezielles Gerät mehr kaufen und dann kann ich einen Test haben der sehr, sehr sensitiv ist. aber das kann man nicht breit einsetzen. Und wenn ich auf der anderen Seite so ein Screening machen möchte wo ich wirklich Millionen von Tests mache da muss man halt auf diese Maschinen gehen die hunderthunderte von Tets pro Stunde laufen lassen und ich glaube dass kann unsere Technologie wirklich ermöglichen, dass man sozusagen hohe Sensitivität plötzlich für eine ganz große breite Bevölkerung zugänglich macht.
Ich glaube, dieses Potenzial steckt da drin. Verstehe ich. Nein, das ist ja mindestens genau so wertvoller. Also quasi die Qualität in die Quantität reinzubringen. Das ist ja eindeutig ne demokratisierende Technologie, die ihr da schafft richtig. Letzte Frage. Du kennst dich, stell sie allen meinen Gästen natürlich auch dir welche Sprung Innovation wünschst du dir für das Jahr zwanzig-fünfzig?
Für dich, für deine Lieben die darf jetzt aber nichts mit Nanopartikeln zu tun haben. Wenn man Kernfusionen lösen konnte also es fand ich immer schon hat mich immer fasziniert also seitlich schon als junger Physikstudent war so schon fand ich wenn man Kernfonion hinkriegen würde unendliche saubere Energie glaube ich kann mal viel mehr machen weil weil Energie irgendwie der Input für vieles ist.
Also wenn ich unendlich Energie habe, dann kann ich zum Beispiel relativ günstig Carbon Capture machen und so. Und viele Sachen einfach sauberer machen, besser machen oder auch neue Sachen ermöglichen, für die man aktuell nicht genug Energie hat. Deswegen würde ich sagen Kernfunktion finde ich super!
Wenn wir das im Jahr zwanzig-fünfzig hätten, dass wir jetzt ein Kernfunzionsreaktor irgendwo bauen, wenn wir es brauchen. Jonas da bist du nicht alleine? Viele meiner Gäste. Aber es ist ja auch offenkundig, ne? Eigentlich hauptsächlich interessant warum es so wahnsinnig faszinierend ist. Gerade für Leute mit einem wissenschaftlichen Mind wie deinem aber ähm ... Ja, es ist halt so diese ganz große Nuss wenn man die geknackt hätte.
Wenn man viele kleine gleich mitknacken können logisch. Jonas ein bisschen gilt das auch vor euch. Wenn ihr das was ihr macht in die Breite bringt dann wird es an ganz vielen Stellen helfen können und da wünschen wir euch natürlich ganz viel Erfolg bei! Vielen Dank, hat mir Spaß gemacht hier. Ja auch euch liebe Hörerinnen und Hörern.
wie immer ganz herzlichen Dank für eure Zeit und eure Aufmerksamkeit! Wenn euch unser Podcast gefällt dann freuen wir uns sehr wenn ihr uns eine kleine Review in der Podcast App hinterlasst oder... und uns auch nur bewertet diese oder andere Folgen mit Freundinnen oder Freunden teilt, die das Thema interessieren könnte produziert.
Wurde diese Folge wie alle anderen auch von Max schon. ein ganz herzlichen Dank, Max! In vierzehn Tagen kommt dann wieder die nächste Episode und bis dahin gilt ebenfalls wie immer bleibt neugierig.