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staYoung - Der Longevity-Podcast· Folge 80

Wearables - Gesundheitstracking im Alltag mit Dr. Lutz Graumann und Nina Ruge

Freitag, 22. August 2025 · 1 h 01

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Shownotes

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Heute spreche ich mit Dr. Lutz Graumann, Sport- und Ernährungsmediziner, der seit den Anfängen der Wearables ganz vorne mit dabei ist – ob bei Jetpiloten, Spitzensportlern oder in seiner Praxis in Rosenheim. Im Gespräch mit Nina Ruge erklärt er, wie Smartwatches, smarte Ringe und Armbänder heute schon zuverlässig Daten wie Herzfrequenzvariabilität, Schlafqualität oder Stresslevel erfassen – und welche Werte man besser mit Vorsicht genießen sollte. Wir sprechen über sinnvolle Nutzung im Alltag, den Umgang mit den Daten und einen Ausblick auf kommende Technologien wie Cortisol-Messung per Sensorpflaster.

In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Wie sinnvoll sind Wearables wie smarte Ringe, Uhren oder Armbänder für die Gesundheitsüberwachung im Alltag?
- Welche Biomarker lassen sich mit Wearables heute schon zuverlässig messen – und welche nicht?
- Warum ist die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ein so wertvoller Indikator für Stress und Regeneration?
- Inwiefern kann der VO₂max-Wert Aussagen über unsere Langlebigkeit und Fitness treffen?
- Wie zuverlässig sind Schlafphasenanalysen über Wearables im Vergleich zu medizinischer Diagnostik?
- Welche Rolle spielt der persönliche Biorhythmus für gesunden Schlaf und Leistungsfähigkeit?
- Warum messen Wearables den Ruhepuls oft unterschiedlich – und woran liegt das?
- Können kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGMs) künftig auch Cortisol und Entzündungswerte erfassen?
- Wie verändert Alkohol am Abend nachweislich unsere nächtliche Erholung – messbar per Wearable?
- Welche Fehlerquellen gibt es bei der Nutzung von Wearables – und wie lassen sie sich vermeiden?
- Welche Wearable-Hersteller gelten als besonders zuverlässig in Bezug auf Datenschutz und Datenqualität?
- In welchen Ländern sind Wearables im Alltag deutlich stärker etabliert als in Deutschland?
- Wie können Wearables Menschen helfen, ihr Körpergefühl wiederzuentdecken und gesündere Entscheidungen zu treffen?

Weitere Informationen zu Dr. Lutz Graumann findest du hier: sportmedizin-rosenheim.de

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STY-220

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Dieser Podcast wird unterstützt von BIOGENA One, dem All in One Functional Drink aus Österreich mit 99, sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen, darunter essentielle Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenextrakte und Probiotika, bietet Biogena One eine umfangreiche tägliche Portion Mikronährstoffe. Dieser Drink kann Nährstofflücken füllen und zur Unterstützung des Immunsystems beitragen.

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Du hast es doch auch schon das Device, das Tool oder auch schön in Denglish das Wearable das dich Achtung nochmal denglish Track, also Puls, Herzfrequenz, Variabilität, Atemfrequenz, Schrittzahl VO 2 Max, Schlafdauer, einzelne Schlafphasen, Erholsamkeit, Stresslevel oder Trackst du etwa noch nicht viele sagen, was bringt mir das denn, kann ich so einem Ring? Im Armband einer Smartwatch überhaupt trauen? Wie messen die denn?

Kann ich den Ergebnissen trauen und was fange ich mit dem Messergebnis überhaupt an? Ich darf einen Top Experten befragen, der den Einsatz von Wearables sozusagen von deren Geburt an nutzt und testet, er ist Sport und Ernährungsmediziner und als solcher durfte er zum Beispiel bei der Bundeswehr alles an Wearables testen, was so auf den Markt kam. Mit Jetpiloten zum Beispiel später auch. Mit Formel 1 Piloten.

Er hat eine Privatpraxis in Rosenheim und betreut heute unter anderem die Eishockey Nationalmannschaft und das Regenerationsmanagement beim Fußballclub Eintracht Frankfurt. Wow. Dr. Lutz Graumann Willkommen bei Stay Young. Hallo Nina, Guten Morgen. Wir kennen uns, arbeiten zusammen, duzen uns. Was trägst du denn an Wearables bitte im Augenblick?

Also. Das, was mich ständig begleitet, schon seit vielen Jahren, ist ein Ring. Das heißt also ein ein smarter Ring, der vor allen Dingen meine Schritte zählt, meinen Schlafmonitor und mir auch meinen Biorhythmus immer mal widerspiegelt, und der ist so smart, dass er mich auch daran erinnert, wann es dann Zeit wäre, jetzt langsam herunterzufahren und ins Bett zu gehen, damit mein Biorhythmus optimal funktioniert.

Und was für für viele Menschen die einfachere Variante ist als so n Ring sind tatsächlich diese Armbänder oder auch die smarten Uhren und ich trage im Alltag noch eine Uhr, weil natürlich auch die Funktionen, die in so einer smarten Uhr drin sind, natürlich den Alltag oftmals erleichtern, dass man sieht, was die nächsten Termine sind. Dass man theoretisch auch die Musik steuern kann oder auch seine Sporteinheiten darüber aufzeichnen kann. Also das ist das, was im Alltag bei mir hängen geblieben ist, weil es für mein Leben am wenigsten invasiv und nervend ist und mir das Maximum an Informationen gibt, damit mein Leben und meine Gesundheit besser werden. Also ich verstehe richtig, du

hast den Ring eigentlich für die Hauptmess. Arbeit und die Uhr eher so für die Sportaufzeichnung sportbegleitung Auswertung. Genau vor allen Dingen den Ring auch für die Nacht, weil mich nerven Sachen am Handgelenk in der Nacht, sonst könnte man auch mit einem Armband auch diese Nachtaufzeichnung machen und es kann jeder für sich selber Entscheidungen was was für mich erträglich ist.

Mhm Ring mach ich auch. Ich hab so n so n Armband zum Blutdruckmessen und überleg gerade ob ich mir noch n Armband für alles jetzt so neue Generation anschaffe, dass ich nur noch 1 hab, weil es geht ja dann auch immer darum, dass man dann je was ne App einliest ausliest und da muss man halt 2 oder 3 sich angucken, aber lass uns jetzt mal bei 0 anfangen, du hast das. Erste Wearable der Welt getestet ist das richtig? Was war?

Denn das, also da werden sich sicherlich Experten drüber streiten, was jetzt du, was Wearable dann war, weil die, man muss sagen, wahrscheinlich ist die erste Wearable Generation sind tatsächlich die Polaruhren gewesen, also die die Messung des Pulses EKG genau während der Belastung, und die gibt es schon relativ lange, die gibt es sicherlich seit Ende der 80er Jahre. Das war so diese, diese erste Geschichte, das war ja aber noch nicht wirklich smart, weil das war ja nur eine technische Lösung, die an eine Uhr in Echtzeit gefunkt wurde, und es ging dann tatsächlich los, dass Nike und Apple angefangen haben, so n so n Joint Venture zu machen und die haben dieses Nike plus System entwickelt.

Wie man einen ganz einfachen Wearable Sensor, nämlich dass es war eigentlich nur wieso n Lichtschalter der gemessen hat an und aus, wenn da der Schuh den Boden berührt hat und es wurden zum ersten Mal Schritte gezählt, Distanzen gezählt und es wurde ein smartes Infotainment herum um diese sportliche Belastung aufgebaut und es war alles sehr einfach, sehr rudimentär, aber es war plötzlich technisch möglich.

Und das war, glaube ich auch so der Startpunkt, dass andere motiviert wurden, neue Ideen anzugehen, weil es plötzlich einen Empfänger gab. Es gab diese I Pods, die plötzlich in der Lage waren, Informationen von außen anzunehmen via Bluetooth und es wurde plötzlich breitentauglich und erst dann mit der Entwicklung des Smartphones ging es dann wirklich weiter. Dass diese Reise dann ab 2005 2006 noch mal spannender wurde und dann ja plötzlich die Wearables überall. Steil aus der Kurve kamen.

Nur kurz. Wie wurden denn diese Daten aus dem Nike Shoe dann ausgelesen im ipod, wie sahen das aus? Du hast tatsächlich so zum ersten Mal schon so deine Laufdistanzen aufgezeigt bekommen und die haben dann, als es dann ein bisschen besser wurde, haben sie sogar versucht, da so ein bisschen geotracking zu machen und das war dann wirklich schon unterhaltsam. Also das war so das erste Mal, dass. Apple artig dann wirklich das nett ausgesehen hat, weil vorher waren ja diese Polaruhren vom Entertainment Faktor her ja überschaubar und dieses Entertainment, was ja immer wichtiger wurde, dass es schöne Grafiken dazu gab, das das kam dann tatsächlich erst durch durch diese Apple Generation und dann mit der mit dem mit der

Entwicklung des iphones war das dann natürlich plötzlich noch mal ne ganz andere Liga. Nur zur Erklärung Geotracking heißt dann, dass man tatsächlich den Weg, den man gelaufen ist, dann eigentlich per GPS Signal aufgefangen und wieder eingespielt und aufgezeichnet bekommt. Na ja, das war ja damals schon ziemlich cool, wann war das in welchem Jahr? Das war tatsächlich, würde ich sagen, Anfang Jahr 2000. Also es muss so 2003 2004 2005 gewesen sein, so. Und wir sind jetzt, denke ich.

Durchaus in so einer Bubble. Ne. Also wir für uns ist es selbstverständlich, wir kümmern uns sehr um Healthy Long Javity um Gesundheit und Prävention et cetera und wir sind ständig dabei zu gucken, was gibt es denn an neuen Devices und so, aber wie sieht denn das für die breite Bevölkerung aus deiner Sicht und deiner Einschätzung aus, wie sehr haben denn eigentlich Wearables dieses sich selbst spiegeln, die eigene Gesundheit aufzeichnen und spiegeln, wie sehr hat denn das schon Platz im Alltag der Menschen in Deutschland gefunden?

Nein, wir sind, glaube ich, immer noch etwas hinter der Welle in Deutschland. Das heißt also, es sind wahrscheinlich weniger als die Hälfte der Bevölkerung, die überhaupt offen ist für sowas, aber das deckt sich wahrscheinlich ziemlich genau mit dem Gesundheitsinteresse der Bevölkerung, dass man sagt, wir haben eine relativ groß auseinandergehende Schere von den Menschen, die wirklich aktiv interessiert sind an ihrer Gesundheit und verstehen, dass Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Vitalität ein Asset ist, was es zu beschützen gilt. Und in der Regel werden die Wearables meistens von den Menschen getragen, die es eigentlich eigentlich nicht brauchen.

Wir sehen, das ist n ist n ganz spannender, ganz spannender Aspekt, dass wir eigentlich in dieser ersten Phase nur Menschen kriegen, die eigentlich eine positive Verstärkung haben wollen von den Sachen, die sie eh schon richtig machen und die Menschen mit einem richtigen Leidensdruck, die kriegen wir auch, das sind aber wenige die Menschen, die es eigentlich am dringendsten benötigen. Die verschließen sich noch vor der Wahrheit, weil sie sich im Alltag regelmäßig selber schönreden. Kannst du irgendwie schätzen, wieviel Prozent der Bevölkerung jetzt mal Babys und ganz alte Menschen ausgenommen so ein Wearable nutzen?

Nur eine Schätzung? Also vielleicht hast du, ich würde mal sagen, dadurch dass Smartwatches relativ weit verbreitet sind, würde ich schätzen, dass es vielleicht zwischen 5 und 10% in der Bevölkerung sind. Mhm du, da haben wir noch was vor. Ne, dass wir das möglichst breit in die Bevölkerung bringen, weil das darüber reden wir ja jetzt, weil das ja wirklich was bringen kann, vielleicht kurz noch, in welchen Ländern siehst du da ne viel weitere Verbreitung und auch.

Ne sehr effiziente Auslesung sozusagen. Also bei den bei den Gesundheitsbewussten sind wir in den USA sicherlich deutlich vor uns. Aber was was die wenigsten auf dem Schirm haben, dass die das in Asien Länder gibt, wo es noch viel etablierter ist, auch in der covid Zeit noch mal n Riesenschub gekriegt hat, nämlich Südkorea und Singapur, also ich ich würde, ich würde glauben, dass die Akzeptanz dieser Wearables in in diesen Ländern noch mal deutlich höher ist.

Und da wahrscheinlich Durchdringungen von knapp 50% in der Bevölkerung sind. Ja, also wir fangen jetzt mal richtig an und steigen ein. Was sind die, wie lesen die aus und was können wir damit anfangen? Wir sprechen also von Smartwatches, von Armbändern und Ringen, das ist schon mal geklärt, ne?

Genau das ist so die das ist das, was im Moment die Welle ist, das, wo man sagt, da sind wir aus dieser Early Adopter Phase heraus, das ist massentauglich und was ja spannend wahrscheinlich auch ist. Was du ja selbst auch schon ausprobiert hast, sind natürlich auch implantables, dass man also schaut, was sind, was kriege ich denn Minimalinvasiv an Biomarkern unter der Haut auch ausgelesen. Implantables damit sind zum Beispiel diese Continuous Glucose Monitoring CGM Tracker für eben den Zuckerspiegel im Blut.

Ja finde ich auch wahnsinnig spannend, sprechen wir auch gleich kurz drüber. Und noch eine Frage vorneweg, weil mir das ganz, ganz oft so geht, wenn ich eben mich, fragt jemand, was haben sie denn da für einen klobigen Ring und ich dachte das da sind Sensoren dran und so und dann sagen die ja, also was habe ich denn davon, wenn ich meinen Schlaf tracke und meinen meine Schrittzahl, mein Puls und all sowas, das macht mich ja nur verrückt, da werde ich ja abhängig davon außerdem ach was sagst denn du auf sowas?

Das hören wir regelmäßig. Diese diese diese Punkte, wir, wir sagen immer, wenn ich eine Persönlichkeitsstruktur habe, die sehr analfixiert ist, dann macht das wenig Sinn. Analfixiert heißt das, wenn ich sehr, also das sind sehr pedantische Menschen, die, die sich verrückt machen lassen würden durch die Informationsflut, das ist etwas, diesen Menschen beraten wir nicht dazu, da sagen wir dann eher so, hör mal. Trag das mal, aber wir lesen das für dich aus und wir geben dir dann Feedback, wo du so stehst.

Und das gibt es auch immer noch. Wir haben medizinische Geräte, die wir dann drauf kleben können, die können wir auch bis zu einer Woche tragen und da muss der Mensch sich nicht verrückt machen lassen durch die Daten, sondern wir als Experten, als Ärztetherapeuten übernehmen dann die Auswertung und lassen die Menschen nicht damit alleine, sodass also die nicht verrückt werden durch diese Daten.

Und wenn ich jetzt jemanden eben motivieren möchte, von dem ich denke, der ist nicht. Anal fixiert wie du sagst. Was was für Vorteile sag was hilft er nur um uns zu motivieren hier wir beschäftigen uns jetzt wirklich ein bisschen tiefer damit, was für Vorteile hat es denn, wenn ich die Nutze? Genau. Also wenn wir als selbst Check in von uns sagen, ich bin mit meiner Gesundheit nur so unter 75% zufrieden. Ich stehe morgens nur mit einem Akku Zustand von unter 75% auf oder ich habe wirklich pain points in meinem Alltag. Dann versuchen wir natürlich, um Muster zu erkennen, um wirklich ganzheitlich den Alltag dieser dieser Menschen zu betrachten. Glauben wir an den Nutzen von diesen Wearables, dann würden wir die motivieren, wenn jemand

sagt, Ich bin 100% fit, ich bin 100% happy mit meiner Gesundheit aktuell, mach einfach so weiter, bis dann irgendwann bei dir der Punkt kommt, dass du nicht so happy bist. Und dann macht es Sinn diesen Weg zu gehen. Aber die allermeisten Menschen über 45 sind genau da zu Hause, dass einfach die ersten Wehwehchen kommen.

Der Energiemangel ist subjektiv etwas, was wir erleben im Alltag, und dann macht es Sinn, ob uns diese Geräte Hilfestellung geben können, um noch mal uns besser zu fühlen oder unsere Gesundheit besser zu bewahren und dann dann geht es los und dann versuchen wir herauszufinden, was sind denn die wichtigen Informationen, die mir dabei helfen, diese Reise zu begehen. Also tatsächlich, es ist für healthy Aging mit Sicherheit ne sehr sehr hilfreiche Technologie, vielleicht für für die, die sich damit noch nie beschäftigt haben. Welche Wearables sind denn am weitesten und am besten kundenorientiert, denn viele haben auch Angst. Jetzt hab ich noch ne App und dann muss ich das überhaupt erst mal für mich sortieren.

Wie kriege ich denn die Daten zu mir und wie melde ich mich an, welche sind denn da am? Kundenorientiertesten und am leichtesten bedienbar. Also ich glaube, es ist tatsächlich in jeder Kategorie egal ob es Armbanduhr oder Ring ist. Ist alles so weit entwickelt, dass es genau das kann, was du als Endverbraucher benötigst.

Und es ist immer so ein bisschen Bauchgefühl. Ich würde mir alle 3 Varianten anschauen, ich würde alles einmal Probe tragen und. Und würde dann mich auf 1 einlassen, weil die können alle ziemlich genau das gleiche, weil wir feststellen werden, dass was passiert, denn in diesen Geräten innen drin und wie kommen die zu diesen Rückschlüssen, die sie ziehen, ist es immer die gleiche Technologie und ich glaube, das ist ein optisch Bauchgefühl Style Faktor, aber man kann sich eigentlich mit gutem Gewissen auf einem dieser Geräte einlassen und. Du hast jetzt den Ring und du hast ne Smartwatch. Den Ring nutze für vor allem schlaftracking Smartwatch für Sport, das machst du aber nur, weil es einfach nicht so bequem ist.

Ne Uhr nachts zu tragen oder sind nicht die Ringe eventuell doch besser fürs Schlaftracking und die Armbänder und Smartwatches doch besser für die tägliche Sportliche und Bewegungsbeobachtung? Ja, also die, die die Ringe haben tatsächlich n kleinen Vorsprung was die Messgenauigkeit angeht, Tag und Nacht.

Natürlich sind sie eng umschlossen um die Haut drumrum und wir haben hier 2 kleine Arterien die die beobachten können und daraus etwas höhere Datenqualitäten ableiten können und die haben auch noch NNN Thermometer mit eingebaut bekommen, sodass also theoretisch. Beschleunigungssensoren, die Halt über die Bewegung Aktivität uns Ausschlüsse geben, dann diese Fotomessung der der Blutgefäße und dann noch die Temperaturregulation, weil keine dieser Sensoren für sich 100% genau sind, aber die Genauigkeit und die Aussagekraft steigt dann, wenn man alle 3 Informationen übereinander legt. Das ist dann also wieso n Mosaik? Und je mehr puzzlesteine ich habe, desto desto schöner oder desto genauer wird das Bild bei

den Uhren und bei den Armbändern ist es auch eine ähnliche Vorgehensweise mit den Sensoren, die da verbaut sind, aber ganz ehrlich würde ich trotzdem nach meinem Bauchgefühl gehen und also die Messgenauigkeit hat bei beiden Geräten vor und Nachteile und für Datentrendanalysen und um eine grobe Richtung zu bekommen eignen sich alle 3. Mhm und ist es dann vielleicht doch besser, ein Hersteller zu nehmen, der schon lange am Markt ist, weil er ganz ganz viele Daten sammeln konnte und damit eben natürlich den Algorithmus viel besser trainieren konnte?

Genau, also das ist wir. Wir würden immer zu einem der größeren 3 Hersteller empfehlen und vor allen Dingen auch natürlich, da sind ganz viele Startups auch im Rennen, die Frage ist, gibt es die nach einem Jahr noch oder gehen da die Lichter aus und meine Daten sind weg. Und die? Wir würden natürlich auf im Moment die die größeren Anbieter zurückgreifen, weil die natürlich auch große Wissenschaftspartnerschaften eingegangen sind, also das, das, das Macht schon Sinn, da n paar Euro mehr zu investieren, weil man dann einfach Sicherheit hat und vor allen Dingen auch das, was du am Anfang nicht angesprochen hast. Was ist denn, was macht denn der Datenschutz? Es geht ja nicht nur um die

Genauigkeit der Daten, sondern sondern auch, was passiert hintenrum mit meinen Daten. Und wenn man sieht, dass jetzt ganz viele Start UPS aus Asien kommen und in den Markt drängen, die zwar wettbewerbsfähige Preise haben, aber wir wissen nicht, wie lange, gibt es die noch und was, was machen die mit meinen Daten, weil natürlich die Datenschutzrichtlinien von irgendwelchen Start ups in Asien ganz andere sind als in unseren europäischen Regionen. Wichtiger Hinweis Jetzt Let's Name IT. Die großen Zuverlässigen was Datenschutz angeht und die mit. Viel Erfahrung in der Datenverarbeitung, das sind Aura, das sind Garmin, das sind Apple, das ist Fitbit. Genau, fitbit, Google genau, also Fitbit ist irgendwann von Google gekauft worden und sind

damit natürlich zu den Großen aufgeschlossen und dann aus Südkorea kommend ist jetzt auch Samsung mit einem Ring im Markt, der sehr gut ist und. Da ist kein Datenschutzthema. Glaube ich. Südkorea hat sicherlich andere Datenschutzrichtlinien als es als es China hat. Und auch die haben natürlich alle Niederlassungen in Europa, die sich auch drauf vorbereitet haben, dass sobald halt einfach Apps aus Deutschland heraus verkauft werden müssen, die auch noch mal andere Richtlinien halt einhalten.

Also ich fass mal zusammen, es macht schon Sinn bei den Großen zu sein. Schade für die Startups, weil man halt da nicht weiß wie lange die Daten überhaupt von mir. Ausgewertet und dann zur Verfügung sind und auch wie lange die selbst am Markt sind. Und Vorsicht bei China Produkten, weil wir da tatsächlich nicht wissen, was mit unseren Daten passiert, wenn jemand sensibel ist für dieses Thema. So jetzt gucken wir uns genauer an, du hast es ja eben schon mal grob im Überblick gegeben wie die Uhr, Smartwatch oder der Ring oder das Armband im Detail messen. Sag uns erstmal welche.

Parameter welche Biomarker sind wirklich sehr zuverlässig auszulesen und zu messen und welche eher nicht? Da sind ja eben, ich gebe es nur mal den kurzen Überblick, da sind ja der Ruhepuls, da ist der Echtzeitpuls, also wie geht der rauf und runter, wenn ich mich bewege et cetera Sport mache, die Herzfrequenzvariabilität tags und nachts, großer Unterschied dann der Blutdruck, das geht heute ja ganz bei einigen Devices schon die Atemfrequenz.

Dann, was ich auch irre finde, die Sauerstoffsättigung des Blutes, dann auch die Schlafphasen. Ich mein hier im Gehirn die Schlafqualität, damit dann VO 2 Max. Das ist ja etwas, was in meinen Mitochondrien und in meinen Zellen stattfindet, der Blutzucker mit diesen mit diesen Sensoren in der Haut unter der Haut, ja und dann bewegungstypen Sportarten, also welche dieser ganzen Parameter sind denn überhaupt heute schon wirklich exakt auszulesen? Also tatsächlich der Puls, wenn ich mich nicht bewege, können alle, das heißt also, wenn ich je weniger Bewegung da ist, desto höher ist die Datenqualität, weil man muss immer noch sagen, dass der Feind für die Datengenauigkeit bei der optischen Pulsabtastung ist

tatsächlich Bewegung und Streulicht, was existieren kann, wenn die Armbänder so n bisschen schlackern. Und das wird dann mit. Licht ausgelesen. Entschuldige, dass ich unterbreche, aber das finde ich wahnsinnig spannend. Wie macht das denn so n so n Ding? Das wenn man sich die Geräte anschaut, auch wenn man so mal in diese Uhr reinschaut, dann sieht man ja da so 4 lichter Quellen und das können rote können grüne Lichter sein. Das können auch infrarote Lichtquellen sein, die Schießen das Licht in die Hautoberfläche ein und auf der anderen Seite ist ein Empfänger, also ein ein Photometer, ein Lichtmessgerät was misst wie dieses.

Eingangssignal reflektiert wird in die Haut, wieder zurück in den in den Sensor und man weiß immer, dass wenn das Licht absorbiert wird, dann fließen gerade rote Blutkörperchen dran vorbei in der Hautoberfläche und dann erkennt die Software das muss jetzt ein Herzschlag gewesen sein und dadurch, dass da ganz viele Lichtimpulse pro Sekunde und pro Minute da rein und rausschießen. Deshalb kriegen die dann halt dieses, dieses Farbbild, was dann einer Pulskurve entspricht.

Das ist nicht so genau wie die EKG genaue Messung, die wir in den Brustgurten oder in medizinischen EKGS haben, aber das lässt sich so gut auswerten, dass wir einen Puls ziemlich genau darstellen können und in Ruhe ist das wie gesagt super. Da reicht es auch aus, um Stress bewerten zu können, weil du hast ja schon diesen Begriff in den Mund genommen, der herzfaden Variabilität, da wird ja jeder Herzschlag mit dem vorherigen und dem künftigen Herzschlag verglichen, um zu sehen, ob ich gestresster bin oder ob ich entspannter bin.

Sympathikus, parasympathikus, Aktivität, das heißt unser autonomes Nervensystem. Bedingt, wenn ich gestresst bin, wird der Puls ein bisschen schneller und die regelmäßigen Abstände sind plötzlich darstellbar. Wenn ich entspanne und runterfahre, wird der Puls langsamer und mein Herz fängt plötzlich an, nur unrund zu schlagen wie eine kopierte Rolex Uhr, dass also die nicht so 100% genau tickt, aber das ist, das ist ein Zeichen von Gesundheit und Erholung. Und nur, wenn wir wirklich gestresst sind, dann haben wir wirklich n Schweizer Uhrwerk eingebaut bekommen und das ist diese Herzratenvariabilität und das ist in Ruhe ist es sensationell gut und daher kommen wir dann ja auch zur Bewertung des Schlafes, dass aus

dieser Mischung aus Atmung, die wir Rausrechnen, aus den Unrunden Herzschlägen, die wir haben, bei ein und Ausatmung, wenn wir einatmen, beschleunigt sich unser Herzschlag ein bisschen. Und wenn wir ausatmen, wird der Herzschlag langsamer und damit können diese Software kann auch eine Atemfrequenz berechnen, was schon auch ziemlich genau ist in Ruhe, das sind 3 super wichtige Kennzahlen, mit denen wir auch als Therapeuten unglaublich viel anfangen können.

Also Ruhepuls, Atemfrequenz, Herzfrequenz, Variabilität. Was ist mit, manche sagen ja, sie könnten schon EKG. EKG können die tatsächlich, aber das ist eine physische Kontaktherstellung, das macht es ja. Wir müssen Ströme fließen lassen und das coole ist ja, dass dieses Stromfeld unseres Herzens ist so groß, dass das bis in die Fingerspitzen geht, das heißt, es reicht hier bei der Apple Watch einen mechanischen Kontakt zu schließen, dass ich mit meinem Finger, mit meinem Zeigefinger auf diese Metallfläche komme. Und es gibt eine zweite Metallfläche am Handgelenk, und das reicht aus, dass dieser Strom am Herzen so weit in die Peripherie transportiert wird, dass ich hier genau erkennen kann, ob mein Herz in diesen

Sinusrhythmus schlägt. Das heißt, dass alle Teile des Herzens zum richtigen Zeitpunkt das machen, wofür die Mal gebaut wurden, oder aber das, was für viele Menschen im Alter ein Problem darstellen kann, dass es die. Arrhythmie der Herzrhythmusstörung und vor allen Dingen durch durch einen Vorhofflimmern bedingt.

Das heißt, dass diese kleinen Kammern, die vor der Herzkammer sind, dass die plötzlich anfangen wie wild vor sich hinzu flattern, und das betrifft Frauen in der Menopause, das betrifft auch Männer über dem Alter von 50, und das wird oftmals gar nicht so richtig als krankhaft erkannt, sondern diese Menschen fühlen sich nur immer n bisschen schlapper, als sie das sonst so gewohnt waren. Und hier kann diese einfache technische Lösung unglaublich vielen Menschen Hilfestellung geben. Um zu erkennen, ist da irgendwas im Argen oder nicht und es hat relativ lange gedauert, bis es in Europa zugelassen wurde, die FDA in den USA hat das schon relativ früh zugelassen und es hat über ein Jahr oder 2 Jahre

gedauert, bis es dann auch in der EU zugelassen war, diese Funktion des EKGS. Und das muss man aber dann aktiv proaktiv eben sagen. So, jetzt Messe ich mal wieder und leg dann den Finger drauf. Genau. Wichtig ist glaub ich, wir sollten mal nach Fehlerquellen gucken. Der Ring muss ja zum Beispiel so eingesetzt sein, dass da immer so dieser Kleine, diese Aussparung nach innen zur Handfläche zeigt, bei der Uhr, die da vielleicht nicht zu fest sitzen, aber auch nicht zu locker, das gilt auch fürs Armband.

Die Männer sollten nicht so viele Haare haben, das heißt also, wenn da sehr viele Haare sind und was ja in der gen x und gen z sehr populär ist, wildeste Tattoos. Und auch Tattoos am Handgelenk sind kein guter Plan für Wearables. Dann bitte ein Handgelenk freilassen. Genau, immer Vorausdenken, einen Schritt voraus sein. Genau.

Und ist es eigentlich wichtig, ob man links oder rechts trägt? Es tat sich relativ wurscht. Okay gut, also du hast jetzt gesagt, Ruhepuls lässt sich gut messen, warum der Bewegungspuls nicht so sehr? Genau, weil einfach da, sobald das Handgelenk schlackert und der das der Korpus der Uhr Schlackert oder der Ring auch sich n bisschen mikrobewegung dazu kommt, dann verschiebt er sich doch immer n bisschen, weil wie oft siehst du, dass bei dir der diese Kerbe nicht mehr richtig da ist wo sie hingehört? Das passiert im Alltag einfach und deshalb sagen wir den Sportlern die wirklich ambitionierte Ausdauerziele verfolgen, nimm nach wie vor tatsächlich für das Trainingsmonitoring den Brustgurte zu. Weil die Interaktion mit den

Apps ist ja immer da. Das heißt, die sind alle miteinander kompatibel, weil alle Hersteller um diese Schwäche wissen, und die lassen das zu, dass auch noch ein genaueres Messinstrument damit integriert wird, und das ist dann einfach wirklich idiotensicher, aber. Da wird mit der App auch der Brustgurt.

Angesteuert genau also die. Das ist natürlich toll, das das, das macht es natürlich einfach einfach besser. Du hast aber gerade schon angedeutet, ja, die die verschiedenen Wearables. Könnten unterschiedliche Daten liefern, ne? Also ich hab das mal probiert und hab festgestellt haha auch gerade bei den Werten von denen du sagst sie lassen sich eigentlich sehr gut auslesen wie eben Ruhepuls, beispielsweise Herzfrequenz, Variabilität, Artenfrequenz auch da gibt es unterschiedliche Werte.

Ja, weil es so verrückt ist. Es gibt nicht mal ne Definition für Ruhepuls. Also es ist für uns, irgendwie klingt das erst mal klar, dass wenn wir über Ruhepuls reden, dass das für jeden irgendwie gleich sein sollte. Jeder Hersteller hat einen anderen Algorithmus, wie er diesen Ruhepuls definiert, und es gibt keinen Standard dafür.

Das ist in der Long javity Medizin. Ist das tatsächlich für uns ein Riesenproblem, dass einfach diese fehlende Standardisierung und die fehlende Transparenz jeder, der Technologiehersteller versucht, irgendwie n Wettbewerbsvorteil zu haben, und das Macht die Vergleichbarkeit der Werte leider. Immens schwierig.

Und deshalb hat jeder andere Ruhepulse, die er erkennt. Und wir haben uns jetzt darauf geeinigt in unserem Expertengremium, dass wir immer den niedrigsten gemessenen Puls über die 24 Stunden als Ruhepuls hernehmen, aber da ist man relativ schnell frustriert, wenn man Patienten betreut oder Klienten betreut, die unterschiedliche Produkte nutzen, dass da einfach tatsächlich unterschiedliche Zahlen rauskommen, aber geht hier nicht um diesen einzelnen Zahlenwert, sondern. Dann über die Datentrends.

Um zu erkennen, funktioniert das, was wir von den Menschen wollen. Also a erstmal wo stehe ich im Vergleich mit ganz vielen anderen Menschen und b ist wenn wir Tipps und Tricks mit auf den Weg geben und Hausaufgaben definieren, führten diese Lebensstil Veränderungen auch zu einem messbar anderen Ergebnis und darum geht es und das können wir mit allen, mit allen Geräten sicherstellen.

Also Schuster, bleib bei deinen Devices, nimm immer dasselbe. Immer dasselbe. Genau, tatsächlich, wenn ich mich auf 1 eingeschossen habe, dann ich soll am Anfang mir den Kopf machen, was passt zu mir und dann nehme ich immer das gleiche. Jetzt kommen wir zu anderen Biomarkern, zu anderen Werten, von denen ich wirklich mir schwer vorstellen kann, dass diese Devices, die gut messen können, nämlich zum Beispiel ich vorhin schon gesagt VO 2 Max oder auch Sauerstoffsättigung des Blutes.

Wie geht denn das, also Sauerstoffsättigung des Blutes war? Ist es ein einfaches Abfallprodukt der Smartwatches, weil wenn man schon mal bei so einem in der Klinik war, kriegt man ja immer so n lustigen Sensor über den Zeigefinger gestülpt und das erste was irgendwie klar war ist, dass ein rotes Blutkörperchen, was ordentlich mit Sauerstoff gefüllt ist, hat ne anderes Farbspektrum als ein. Rotes Blutkörperchen was den Sauerstoff in der P. Fr.

Abgegeben hat und man kann genau diese Wellenlänge des Lichtes kann man super einfach super billig darstellen und es war ja auch in der covid Zeit ein ein sehr populäres Verkaufsargument, aber wenn jemand lungengesund ist und nicht erkrankt ist, dann ist das ungefähr der langweiligste Wert überhaupt, weil der sehr stabil ist. Das heißt also, wenn ich nicht schnarche und atemaussetzer, habe ich keine chronische Lungenerkrankung habe, dann rate ich immer unseren Klienten, schaltet diesen Sensor aus, weil wir einfach da auch ein bisschen Akkulaufzeit sparen. Das kann man bei dem Ring tatsächlich ändern, diese Einstellungen, weil wenn ich gesund bin, nicht schnarche, nicht atemaussetzer habe, keine

Lungenprobleme habe, dann kann ich diesen Wert ausstellen, weil der ist super easy machbar. Ich hab es auch ausgeschaltet, weil der bei mir immer 90 oder 92 zeigt. Ich bin lungengesund ja ich hab keine Atemaussetzer, aber irgendwie ist das viel zu niedrig eigentlich genau dann sag ich mir Nö du bist falsch, ich schalt dich aus.

Oder aber spannend wäre herauszufinden, ob vielleicht den Ring n bisschen zu fest oder zu locker sitzt. Also das. Hab ich auch geguckt. Genau also würde man, würde man noch mal irgendwie Benchmark mit einem anderen, mit einem anderen Device. Genau so VO 2. Max V. 2 Max genau v 2 Max klingt jetzt erstmal zu gut um wahr zu sein, haben wir.

Habe ich auch gesagt, dass es Quatsch sein muss, aber jetzt kommt einfach die Marktmacht der großen Hersteller mit zum Tragen, dass man nämlich über Riesenwertetabelle und riesenlernende Datenbanken im Hintergrund die Messgenauigkeit rauskriegt. Die sagen natürlich, dass Sie im Vordergrund über die Herzfrequenz und über die Herzratenvariabilität das schon messen können, aber die beobachten uns natürlich, wenn wir uns fortbewegen.

Und immer dann, wenn wir eine Sporteinheit aufzeichnen, wird ja auch die Geschwindigkeit pro Kilometer ausgespuckt und es gibt unglaublich riesen Vergleichstabellen in der medizinischen und sportwissenschaftlichen Literatur, die natürlich feststellen, wenn jemand solche Geschwindigkeit laufen kann, dann wird er in diesem Bereich der V 2 Max liegen und über diese schnellen Bewegungseinheiten. Gibt es gibt es sehr, sehr gute Rückschlüsse. Und je mehr Menschen in diesen Datenbanken gemessen wurden, desto genauer wird diese aussagekraft und im Moment ist hier mit der Nase vorn ganz klar Garmin. Ich habe für die Süddeutsche Zeitung einmal diese ganzen Sportwatches testen können und mit Labortests vergleichen dürfen und wir waren

erschrocken, wie nah die Garmin Uhren schon an unseren Labormessungen sind und. Und wahrscheinlich würde ich sogar eher auf die Garmin Uhr setzen als auf unsere Labormessung, weil die natürlich auch Einmaleffekte hat, weil viele Menschen können gar nicht so richtig natürlich laufen auf einem Laufband und auch das Fahren auf einem Fahrradergometer ist was anderes als auf meinem Rennrad oder Mountainbike. Wenn ich mich in der freien Natur bewege. Und tatsächlich ist es so, dass die Aussagekraft unglaublich hoch ist.

Also wir waren erschrocken und. Und fasziniert, wie weit die, wie weit die gekommen sind mit ihrer Dateninterpretation. Ja, ist ja wahnsinnig spannend und wir müssen halt kurz noch für die, die sagen Herr VO 2 max kann ich nichts damit anfangen. Kurz erklären. Ist schon einer der Biomarker der am. Stärksten Aussagekraft hat in Sachen Gesundheit und Langlebigkeit.

Ja, und auch mal von Infektionen ne, das heißt genau. Bitte mach du. Also NÖ, also es ist ja so, das ist, wenn man es vereinfacht sagt, ist es erst einmal banal. Die PS Zahl meines Herzens, wie gesund und leistungsfähig ist mein Herz, Kreislauf und Gefäßsystem und da spielt natürlich auch die Lunge mit rein, weil ich muss natürlich irgendwie. Um Arbeit zu produzieren, muss ich den Sauerstoff aus der Atmung nehmen und daraus die Arbeit produzieren und Kohlenhydrate verbrennen oder Fettsäuren verbrennen. Und dafür wird auch die Mitochondrienfunktion genutzt. Und wenn ich nicht fit bin und älter werde, dann geht auch diese Mitochondrienfunktion runter, bedeutet, dass ich nicht mehr so schnell mich fortbewegen

kann und daher korrelieren alle diese 3 Aussagen mitochondrienfunktion, Lungenfunktion, Herzfunktion. Wunderbar miteinander und der V 2 Max ist so ein globaler Standard, der hat lange gebraucht, um im Volksmund anzukommen. Aber jetzt haben wir diesen Tipping Point erreicht und viele Menschen interessiert das jetzt und wir können sogar vorhersagen, wenn ich ab jetzt nichts mehr tue, wie der meine Lebensqualität sich langsam einschränkt. Also das ist ein wunderbarer Marker mit einer unglaublich tollen Vorhersagekraft.

Ja, und jetzt kommt noch so eine kleine Nina Ergänzung. Ist eigentlich das Volumen des Sauerstoffs, den wir über die Lunge dann im Bluttransport in unseren Zellen und damit in den Zellkraftwerken verarbeiten können, zu Energie? Und das heißt bei Gut trainierten Mitochondrien können die ganz viel Sauerstoff verarbeiten und bei schlecht trainierten Mitochondrien nur relativ wenig, und das zeigt dieser Vo 2 Max Wert an. Cool.

Also können wir messen. So, jetzt kommen wir zum nächsten, wie ich finde, auch ein bisschen spooky Thema Schlafphasen. Ich meine, die kann man doch eigentlich nur mit einem Elektro enzephalogramm messen, also mit so Elektroden am Kopf, weil es geht ja wirklich um die verschiedenen schlafbedingten elektrischen Schwingungen, die gemessen werden sollen, wie soll das mit LED Licht gehen?

Genau. Natürlich ist das das große Problem, dass die die Definition für die einzelnen Schlafphasen, Wachsein, leichtschlaf, Tiefschlaf, traumschlaf natürlich anhand der Gehirnwellen definiert ist. So, jetzt ist es aber der Fall, wenn wir Gehirnströme ableiten wollen, dann schlafen wir nicht mehr, weil das so ein Kabelsalat ist. Und so nervig ist, dass wir nie die beste Nacht unseres Lebens haben werden.

Und keiner würde das über sich ergehen lassen. Wir wissen aber, dass irgendwie 30% der Bevölkerung wirklich regelmäßig mit ihrem Schlaf hadern und 80% in der Bevölkerung immer mal wieder mit Schlafhadern, das heißt also, hier gibt es einen riesen Markt und jetzt hat man geschaut, wo kann man denn noch halbwegs gültige Ableitungen und Korrelationen erkennen und wenn man sich diese einzelnen Phasen anschaut. Sieht man, dass hier auch Wearables mit zum Einsatz kommen können, wenn die Bewegung analysieren können, wenn sie Herzschlag analysieren können und Herzphasenvariabilität und noch besser auch Temperatur, denn in der Wachphase sind wir immer noch mal aktiv, bewegen uns, zucken mal so ein bisschen vor uns hin.

In der Leichtschlafphase wird dann der Puls niedriger und. Und kriegt dann in der Tiefschlafphase seinen niedrigsten Wert. Und wir sind wie Totgelähmt und bewegen uns immer weniger so in den Traumschlafphasen passiert jetzt was paradoxes, die Muskulatur ist gelähmt, der Körper bewegt sich nicht, aber wir haben eine Entkopplung von Atmung und Puls. Weil also hier durch diese Träume kriegen wir auch diese schnellen Augenbewegungen, wir erleben, verarbeiten Eindrücke, und da gibt es immer mal wieder unrhythmische Anstiege des Pulses und der Atmung, und das wird dann auch von diesen Wearables erkannt beim Tiefschlaf, den wir brauchen für die physische Regeneration, ist es ganz spannend, dass es ein Phänomen gibt, das arbeitet.

Atmung und Puls sich in einem Rhythmus einfinden, nämlich auf jeden Atemzug, schlägt das Herz viermal. Und das funktioniert für einen Großteil der Bevölkerung sehr gut. Dass das auch die Wearables erkennen können, und es gibt jetzt einen großen Ausreißer in dieser Bevölkerung, und das sind die Athleten, wenn mein Puls nachts unter 4850 Schläge abrauscht, dann.

Funktioniert diese Kopplung mit Atmung und Puls nicht mehr so gut, sodass tatsächlich der Tiefschlaf bei Athletinnen und Athleten oftmals nicht so genau ist. Traumschlaf besser Einordnenbar Leichtschlaf auch okay, einordnenbar und was sie schon sehr gut können, ist einfach dieses digitale einordnen. Ich bin entweder wach oder ich schlafe, da ist die Genauigkeit schon bei 90%.

Für die Schlafphaseneinteilung sind wir nur bei 60%, was ein bisschen besser ist als Würfeln oder Kaffeesatzlesen. Also Schlafqualität durchaus immer mal anschauen und sagen, wenn sich da für mich individuell was verändert, da kann ich durchaus Rückschlüsse ziehen, aber Vorsicht kann gut sein, dass die Messgenauigkeit nicht sehr sehr hoch.

Nicht so hoch ist, wie eigentlich uns das die Hersteller verkaufen wollen. Ja, gut zu wissen. Nächstes was ich auch total interessant finde, nämlich blutdruckmessung. Also wir mögen ja, dass wenn man so 124 Stunden Blutdruckmessgerät angelegt hatte, der Nerv, der weiß wie nervt, nervig das ist.

Also geht ja ständig dann auch nach Wut, geht das auf und wieder runter und nach Krach und und drückt und so und jetzt gibt es also Armbänder die den Blutdruck messen und zwar nicht mehr so sondern anders, sondern auch wieder mit LED Licht, wie sollen das gehen? Wieder über das gleiche Phänomen, die die LED Dioden beobachten, die Blutungs, die Durchblutungssituation in der obersten Hautschicht und natürlich wenn der Blutdruck ansteigt.

Man sieht das ja bei Menschen, die sehr hohen Blutdruck haben, die Kriegen ein eine rotes Gesicht oder eine rote Nase und da gibt es letztendlich auch Korrelationen mit dem Farbspiel der Haut und der Durchblutungssituation. Das ist eine Entwicklung, die entstanden ist am CSEM. Das ist, so die Schweizer Ressort Forschungseinrichtung des Äquivalent zu Deutsch, Max Planck oder Fraunhofer Institut, und ich hab das lange Zeit als Quatsch abgetan, weil ich selber einen Technologiekonzern beraten habe, was diese Hauptmodelle und ja, und und Auswertungen aus diesen.

Photoplötismographen also diesem Licht in diesem Lichtspiel Licht rein und Licht auswerten, in dem Photometer, und ich war tatsächlich fasziniert von der Datengenauigkeit, die Csem präsentiert hat. Das sind sehr, sehr aufwändige Photometer, und deshalb gibt es auch bis jetzt nahezu nur dieses eine Gerät, über das ich nicht schlecht rede, weil die alle mal heute genau Hallo Aktie und. Und alle anderen, die auch das schon verkaufen mit Smartwatches, um rund um 30€ auf den Verkaufsplattformen. Da sind wir eher noch in der Kategorie Datenmüll zu Hause. Also es ist, es ist ein aufwendigeres Messsystem, als die meisten verbauen, es funktioniert ja auch nur mit einer regelmäßigen Kalibrierung

mit echten Blutdruckmessungen, das heißt also, wir sind ständig auch immer noch gebunden, dass wir nicht. Nur noch auf die optische Messung setzen, sondern wir müssen regelmäßig auch schauen, dass die optische Messung näher an dem dran ist, was die, was die derzeit gängige Methode, nämlich Oberarm, messen, mit einem richtigen Blutdruckmesssystem dann einhergeht.

Ich habe das gemacht, natürlich auch kalibriert, einmal im Monat mit dem Wut aufpumpen, wieder raus und habe dann festgestellt, dass nach jeder Kalibrierung mein Blutdruck, also das Messlevel niedriger oder das Ergebnislevel. Niedriger oder höher war. Plötzlich war ich bei 130 und drüber und nach der nächsten Kalibrierung war ich unter 130 und alles war gut. Da muss man da ein bisschen aufpassen, aber auf der anderen Seite finden wir jetzt diese Armbänder zur Blutdruckmessung sogar schon Einzug in die kardiologischen Praxen, weil es immer noch besser ist als gar nicht zum Essen. Genau, und und wir haben tatsächlich eine sehr hohe Dunkelziffer in der Bevölkerung, weil hoher Blutdruck tut nicht weh, und wir wir machen.

Auch in so Konzernen reihenmessungen in in Form von so Gesundheitstagen und unsere unsere Quote ist wir liegen ungefähr bei 15% der Menschen, die mit hohen Blutdruckwerten rumlaufen, ohne dass sie es wissen. Wow 15% weil das ist ja hochrisiko für Herz Kreislauf. Ja, man muss natürlich sagen, bei bei Blutdruckmessungen ist es auch so, dass wir sehr viel falsch positive Werte haben, falsch, positiv bedeutet. Eine Fehlinterpretation, denn der Blutdruck ist natürlich nicht den ganzen Tag über bei 12080, sondern das ist völlig normal, dass wenn wir uns mal belasten oder uns auch psychisch gestresst haben, dass der Blutdruck mal nach oben raus schießt, und das ist völlig OK, der sollte halt zu den Randzeiten morgens früh und

abends, wenn wir dann ins Bett wollen, sollte dann wieder auf einem Normaldembo abgesunken sein. Aber natürlich, was sind noch die die Klassiker? Es gibt immer noch das weißkittel Syndrom, wenn ich weiß, dass ich jetzt gleich von einem Arzt getestet werde, dann geht der Puls hoch, dann geht der Blutdruck hoch und wir müssen dann natürlich auch im Alltag abklären, ist das ein Problem oder ist es nur mal ein Wert, der nach oben ausgeschossen ist oder wenn ich rauche oder wenn ich koffeinsensibel bin, dann reagiert mein Blutdruck auch da drauf, muss aber nicht immer einen Krankheitswert haben, aber. Bedeutet, wenn ich über diese Normgrenzen hinausgeschlossen bin, sollte man das auf jeden

Fall abklären. Ja, und dieses Armband misst ja alle 2 Stunden. Das halte ich ja für wirklich sehr, sehr hilfreich. Auf jeden was hältst denn was hältst denn du von dieser neuen Huub, die das jetzt auch können soll? Ich habe sie leider noch nicht persönlich getestet, aber ne, wenn wenn man weiß diese die CSCM sind sehr gut in ihrer Datendokumentation.

Die werden da jetzt auch abgeschrieben haben und die werden wahrscheinlich auch geschaut haben. Was müssen wir an Technologie verbauen, dass das einigermaßen darstellbar ist im im Whoop und ich glaube, dass das relativ zeitnah auf einem ähnlichen Niveau ist. Ob das jetzt schon in dieser Generation dann ankommt, oder ob es dann bei der nächsten Generation ankommt, und ist es auch die richtige Zielgruppe, also ich, ich, ich frage mich whoop, ist tatsächlich sehr etabliert im ambitionierten Ausdauersport und Teamsport und ist das jetzt.

Nur eine Zielgruppenerweiterung und da werden die wahrscheinlich meines Erachtens an Grenzen stoßen, denn das Gerät ist so groß, dass man eigentlich auch n Display verbauen könnte, weil so brauch ich ja immer noch irgendwie ne Uhr und dann hab ich an beiden Handgelenken was und das ist wahrscheinlich auch für die Frauen. Wie wie siehst du das, läufst du freiwillig an beiden Armen irgendwie Chip drum, ja.

Also ich hab jetzt jetzt mal probieren das das Wubband ist ja ziemlich breit. Ja, also es fällt wirklich auf. Ich hab es extra, ich hab es jetzt gerade bestellt, dieses mit dem Blutdruckmessen, aber ich hab es jetzt in so einem hellen Ton, es ist. Natürlich, es ist tatsächlich, es ist ja auffällig, also in die in dieser in dieser Sport Community ist es ja ein Statussymbol, da ist es das iphones am, das iphone das Handgelenk, aber für jemand der irgendwie Lifestyle orientiert ist oder Long Gravity orientiert ist, die Tragen ja du trägst ja auch ne normale Uhr, ne, das heißt also. Willst du an beiden Handgelenken weißt. Du ja, mach ich dann.

Ich habe ja jetzt dieses Actia, das ist so schmal mit meiner Uhr zusammen und ach, man muss noch auf 1 achten, wenn man zum Beispiel nachts auf dem Arm liegt mit dem Band, dann kann es zu einer starken Verfälschung der Werte kommen. Genau wie bei allen Sachen. Das heißt also immer dann, wenn das, wenn die oberste Hautschicht abgequetscht wird, dann ist natürlich sowohl der Blutstrom da nicht so gut wie woanders und das haben wir ja auch bei den CGM Sensoren ist das genau das gleiche Problem. Da sind die Ringe in der Hinsicht ein bisschen besser, weil da quetscht man nicht so.

Leicht die Wahrscheinlichkeit, aber sie können sich verdrehen. Sie verdrehen ja, aber das heißt, wie gesagt, muss jeder für sich entscheiden. Ich habe für mein Leben entschieden, dass ich beim Ring bleiben werde. Ja, jetzt noch etwas. Ich finde es wahnsinnig spannend, was da alles drin steckt in diesen Devices, die haben ja auch noch eine andere, weitere Möglichkeit zu messen, nämlich die Bewegungstypen. Also ich finde immer total erstaunt, die können erkennen. Schwimmen, radeln, joggen etc.

Wie wird denn das gemessen? Das ist tatsächlich Maschinenlernen, das heißt, die die großen Hersteller. Normalerweise war es so am Anfang muss ich der Uhr sagen, jetzt beginnt mein Laufen, jetzt beginnt meine Radfahrt, jetzt beginnt mein Gartenarbeit oder was auch immer, und je öfter ich das gemacht habe und der die Muster erkennt, wie das an meinem Handgelenk zu Stößen und Veränderungen dieses.

Dieses Beschleunigungssensor führt macht, der dann mit jedem Software Update macht, der dann jetzt Vorschläge. Ah, hast du gerade angefangen zu laufen, hast es aber noch gar nicht gestartet? Soll ich jetzt dein Training starten und das ist natürlich wahnsinnig cool, dass also dieses KI maschinenlernen auf einem Niveau angekommen ist, dass die mich auch mal daran erinnern, diese Trainingseinheit aufzuzeichnen, die ich jetzt vielleicht vergessen hätte.

Ja, ich finde es sowieso. Ich gucke ja natürlich auch, wenn mein, wenn ich morgens. Auf meine App schaue, wie habe ich geschlafen et cetera. Dann kommt ja auch kommen ganz viele Empfehlungen. Also du hast diese Nacht so und so verbracht und diesen Tag solltest du vielleicht etwas entspannter angehen oder fordere dich mal körperlich ein bisschen mehr heraus et cetera. Was sagst denn du als Top Profi kann man sich auf diese Empfehlungen verlassen?

Das ist tatsächlich super gut, also würde ich auch sagen, ist der größte Nutzen, den wir auch in der covid Zeit erkannt haben, weil die gerade in der Nacht sehen wir, wenn es mir nicht gut geht. Wenn ich krank werde, dann ist mein Ruhepuls plötzlich mal 710 15 Schläge höher. 7 Schläge wäre so eine leichte Überforderung, die euch durch intensives Training entstanden sein kann. Dann würden wir ein bisschen weniger trainieren oder kein hartes Training empfehlen, sondern lockeres Regenerationstraining bei 1015 Schläge drüber, würden wir sagen.

Mach mal heute gar nichts, trink einfach viel Schlaf mal, damit du nicht krank wirst und zur zur Belastungssteuerung und zum Stressmanagement ist das wirklich wahnsinnig gut, also würde ich auch sagen, ist der größte Mehrwert für die für die Gesellschaft, rechtzeitig zu erkennen, wann ich auch mal einen Gang zurückschalten muss und.

Und dann sieht man aber auch schnell, wie schnell Dummheiten sich da auswirken können. Denn ganz viele Menschen trinken abends immer noch zu viel Alkohol und Alkohol ist für den menschlichen Körper wie krank sein in der Nacht, weil also da auch unter bei mir ist es 2 Gläser Rotwein reichen aus, dann sehe ich in der Nacht aus, digital wie mit Covid, mein Ruhepuls ist 14 Schläge höher mit 2 Gläsern Rotwein als bei einer normalen. Erholsamen Nacht und da können wir natürlich auch Menschen zur Seite stehen, indem wir denen helfen, die Dummheiten des Alltags zu identifizieren und dann natürlich Strategien entwickeln, wie wir trotzdem Lebensqualität im Alltag haben, ohne Verzicht, aber ohne unsere

Erholung im Schlaf zu beschädigen. Also ich werde mir jetzt morgens immer diese Empfehlungen. Abfotografieren und tagsüber noch mal kurz drauf gucken, weil Dr. Lutz Gramann hat gesagt, das ist wirklich. Hilfreich? Ja. Ist es tatsächlich, also finde ich finde ich finde ich einen super Mehrwert. So, jetzt guck mal nach vorne und du bist ja mit Sicherheit so gut vernetzt, dass du dazu was sagen kannst. Was ist denn jetzt in der Entwicklung in Sachen Devices, Wearables, welche neuen Messwerte, welche neuen Tools werden kommen also.

Also es gibt jetzt schon die erste neue Algorithmik für Stress und Herzgesundheit auch wieder in Finnland entwickelt worden ist, jetzt von Soundto gekauft worden. Da kriegt man ist das Aura. Nee, Soundto ist ein ist ein Uhrenhersteller. Aha, OK. Ist Soundto war lange Zeit eine der führenden Anbieter für Smartwatch, also für so Sportuhren.

Haben eine Zeit lang Polar abgehängt gehabt, aber. Auch hier wieder sind die in der App Entwicklung, die sind wahnsinnig gut in der Hardware, aber die Software nicht so gut, aber die Algorithmik die die regelmäßig nutzen ist gut in in Finnland scheinen die Winter so lang zu sein, dass die Forscher keine Ablenkung haben und über harte mathematisch physikalische Prinzipien brüten können, das ist ja schon spannend, dass also Polar sountro Ora eigentlich ja alle finnische Wurzeln haben, genau. Und auch selbst die Chinesen.

Huawei hat jetzt sein großes Entwicklungslabor für diese ganzen Sport Gesundheitsthemen nach nach Finnland verlagert und haben eine Riesen. Ich würde depressiv. Ja, okay also da also noch mal. Die HRV wird noch mal neue Facetten kriegen, wird noch mal genauer werden in der Aussagekraft, auch in puncto Herzgesundheit.

Ich glaube, dass die Blutdruckmessung. Voranschreitet. Und irgendwann sagen ja schon mehrere voraus, dass die die Blutzuckermessung auch Kontaktfrei funktionieren soll. Sehe ich jetzt nicht in den nächsten 23 Jahren am Horizont, dass wir so weit sind, weil alle die Produkte, die wir getestet haben, optisch haben alle noch nicht funktioniert. Es gab jetzt ein so ein Miniskandal mit der Laktatmessung optisch, da wurden wahrscheinlich. Forschungsberichte etwas geschönt und aufgehübscht dass die Sensorik eigentlich doch noch nicht so weit ist, wie man sich das gewünscht hat.

Ich glaube, der nächste Schritt sind mikroinvasive Smart patchens, dass wir mehr Biomarker in Echtzeit über einfach so smarte Pflaster oder kleine Sensoren, die wir knapp unter die Haut einbringen werden, bekommen werden, die. Wie diese Sensorfäden, bei der beim Glucose. Das also der dieser dieser Kasten ist so groß, den wir auf die Haut drauf kleben, dass man sicherlich Platz hat auf dem Chip für noch 234 weitere Biomarker und die die Gerüchte sind ja schon sehr weit vorangeschritten, dass Abbott der Hersteller des Freestyle Libres, in Zukunft auch die Cortisolmessung anbietet und Cortisol ist natürlich das Stresshormon Nummer 1 und. Und da müssen wir nicht über Stellvertretertests und HRV reden, wenn wir in Echtzeit eine

Tageskurve der Stressachse darstellen können und Stressmanagement im Rahmen Long Gevity spielt eine Riesenrolle zusammen mit Schlaf und Ernährung und Bewegung, sodass also hier die Hersteller reagieren auf diesen Markt, und Cortisol ist so aufwendig. Dass das mit Labormessungen wirklich schmerzhaft war. Wir haben vor 15 Jahren angefangen, so Cortisol Tagesprofile für unsere Klienten anzufertigen, und wir haben unglaublich viele Daten produziert, weil natürlich der Biorhythmus von den Menschen alle unterschiedlich ist. Und wir müssten eigentlich erstmal genau verstehen, wie denn mein Biorhythmus ist, bevor ich dann die Cortisolkurve interpretieren kann.

Wenn ich jetzt aber aus den Smart Patches echtzeitkurven kriege. Kriege ich natürlich, dass innerhalb von Tagen für einen Bruchteil der Kosten identifiziert. Ja, also das wird ein Gamechanger noch mal werden für das Stressmanagement. Und ich denke ja immer von unseren Zuhörerinnen und Zuschauern her. Freestyle ist eben das Unternehmen, dass diese Glukose Tracker.

Produziert mit diesem Sensorfaden und über diesen Sensorfaden könnten dann eben außer Cortisol vielleicht noch entzündungswerte oder was meinst. Du also ich glaube, dass der erste der nächste Use Case wird noch das Lactat sein. Es gibt ganz viele Fans in der Wissenschaftscommunity dieses Abbauprodukts oder Zwischenproduktes des Energiestoffwechsel, das Lactat gebildet wird, was ursprünglich ja die erste Generation Leistungsdiagnostik war. Dass wir sehen, wie belastet sind wir und wie können wir unsere Trainingsprozesse noch genauer steuern. Und ich glaube, dass die darauf gehen werden und eine Sache, die auch schon immer mal wieder probiert war, aber zu nischig ist eigentlich die Analyse des

Schweißes, also dass wir noch mal für die personalisierte Ernährungsstrategien und vor allen Dingen auch für personalisierte Stringstrategien das. Dass wir besser verstehen. Trinkstrategie, trink, trink, trink. Danke. Stinkstrategie ist auch mit Schweiß in Verbindung zu bringen, aber nicht so schön, sondern dass wir, dass wir noch besser verstehen, wieviel Mineralstoffe verliert denn dieser Mensch im Schweiß und wie müssen wir unsere Trinkstrategie, wie müssen wir die Dünnstrategie.

Darauf kleinen Rot. Beißen. Genau gut. Ja, also was jetzt vielleicht noch an weiteren Werten ausgelesen werden könnte. Per Sensorfaden ist noch offen, aber das ist natürlich eine neue Welt, muss man sich aber dann wahrscheinlich wie jetzt auch alle 2 Wochen unter die Haut blicken, ist aber wie ich es auch selber gemerkt habe, ich mag sowas eigentlich nicht, ist eigentlich überhaupt nicht schmerzhaft und stört gar nicht, überhaupt nicht. Ja.

So, jetzt Schlussfrage an dich und deinem persönlichen Nutzen dieser Devices, dieser various. Zu welchen Zwecken setzt du sie ein und wie nutzt du die Auswertungen? Aus 2 Perspektiven betrachtet. Für mich selbst ist natürlich herauszufinden, was funktioniert bei den Änderungen, die ich regelmäßig vornehme, am besten, weil wir werden ja ständig kontaktiert von Firmen, die uns irgendwas verkaufen wollen oder irgendwelche Supplements vertreiben wollen und.

Und ich kann mit Hilfe dieser der Wearables kann ich mir anschauen, wenn ich jetzt etwas neu mache in meinem Alltag, bringt es mir irgendeinen Nutzen, weil ich weiß, wie meine Baseline Werte sind, also wie tickt mein Körper, wenn er gesund und leistungsfähig ist. Und habe ich noch etwas, was dem körperlichen Verfall im Alter entgegenwirken kann, und ich war zum Beispiel ganz überrascht und positiv eingestellt, dass eines dieser Long gevity Moleküle NMN bei mir messbar eine Veränderung hervorgerufen hat, dass meine Ausdauerleistungsfähigkeit und meine Kraft noch mal in den Armen nach oben gegangen ist.

Wobei ich es mit. Das ist ja spannend. Hast du es mit NR auch probiert? NR mache ich gerade und das steht jetzt, wenn wir hier fertig sind, piekse ich mich und schicke meine meine Blutwerte ans Labor, um zu sehen. Ob mein Spiegel stabil geblieben ist oder abgefallen ist. Welcher Spiegel NRNRD kann ich messen?

NR. D genau, also wir nehmen ja NMN und NRD, wir nehmen NMN und NR. Um theoretisch positive Auswirkungen auf die Mitochondrienfunktion als Stellvertretertest liegt hier der NRD Bluttest und jetzt bin ich gespannt, ob mein Spiegel genauso hoch ist mit NR wie vorher mit NMN. Meine Ausdauerleistungsfähigkeit ist nicht schlechter geworden. Beim Wechsel des Moleküls, aber ist auch nicht besser geworden und wenn es aber stabil ist, wäre es jetzt also hier wäre es eine Preisfrage, weil einfach ich habe vorher ein Gramm nmn mir selber eingeworfen und bin jetzt nur bei 300 Milligramm Nr. Und bin jetzt gespannt ob das ob das ob das funktioniert, weil wenn es stabil bleibt, dann kann man sich ein bisschen Geld sparen.

Ja, nmn ist eben noch nicht zugelassen als ein neues Nahrungsergänzungsmittel und deshalb muss es noch als chemisches Produkt gekennzeichnet werden, ist aber damit sehr viel günstiger als das in der Herstellung patentgeschützte Nr. Ja okay ist super spannend noch was, was du in der Auswertung für dich nutzt.

Ja, also vor allen Dingen auch mit mit Klienten. Dass ich denen am Anfang helfe, wieder n Körpergefühl zu entwickeln, weil wir haben ganz, ganz, ganz. Für dich, für dich persönlich, für. Mich persönlich, nee, für mich persönlich ist es tatsächlich ich. Ich nutze die als als Wissenschaftstool, um die Änderung, die ich in meinem Alltag zu die ich integriere, um um Änderungen darstellen zu können, funktioniert, funktioniert nicht besser, schlechter gleich. Und jetzt, weil ich dich unterbrochen habe, du nutzt es für deine und mit deinen Patienten, um ein Körpergefühl, besseres Körpergefühl zu entwickeln. Das ist, dass wir am Anfang diese Tools nutzen, dass sie zahlen, Daten, Fakten zu Ihrem

Bauchgefühl kriegen. Und viele Menschen haben überhaupt gar nicht mehr so n richtiges Bauchgefühl. Wie belastet bin ich gerade, wie erholt bin ich gerade und da, da hilft das am Anfang schon und dann entwöhnen wir die immer mehr von der Frequenz der Betrachtung dieser Kurven. Sondern wenn wir dann wissen, dass wir wieder auf unser Bauchgefühl hören können, dass es mir gut geht und vor allen Dingen auch einen Biorhythmus entwickeln die allermeisten Menschen, wir sind ja so ganz viel mit Schlaf und Regenerationsstrategien die letzten Jahre beschäftigt gewesen, die allermeisten Menschen haben keinen Rhythmus, die Schwankung unter der Woche und zum Wochenende hin ist so immens, dass sie ständig mit Social Jetlag zu kämpfen haben,

und das ist nicht gut für. Für unseren Körper. Der fühlt sich am wohlsten, wenn wir täglich grüßt das Murmeltier spülen. Wir nehmen unglaublich viel mit. Jetzt also noch mal die Erinnerung, bitte Schlafrhythmus einigermaßen stabil halten, aber ich glaube, wir haben ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel mehr noch mitgenommen im Verständnis zum Thema Wearables, was macht das für einen Sinn und was können die Auslesen, was nicht und wie lesen die aus super toll, Dankeschön in aller Form mit Schleifchen und Konfetti Dr.

Lutz Graumann die vielen Titel und die vielen die. Funktionen, die du hast, werde ich jetzt nicht noch mal wiederholen. Wir wissen alle, du bist der Top Experte in diesem Bereich, danke dir sehr. Besten dank Nina. Danke fürs Zuhören. Ich hoffe diese Folge hat dir gefallen. Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes, wenn du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen, damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast und seine Inhalte leichter gefunden werden.

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