
Die ineffiziente Weihnachts-Ökonomie | Mit Prof. Adam Tooze
Freitag, 12. Dezember 2025 · 19 min
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Shownotes
Weihnachten treibt den Konsum britischer Haushalte um 30% nach oben, aber was bedeutet das ökonomisch wirklich?
Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert das Weihnachtsfest als ökonomisches Phänomen: Warum erhöhen Haushalte ihre Ausgaben im Dezember so drastisch? Kann ein Geschenk einen ökonomischen Mehrwert schaffen oder ist es nur wohlfahrtsmindernd? Und warum verschärft Weihnachten im Westen die Klassengegensätze, während China längst eigene Konsumfeste engineered hat?
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– Wie zentral ist Weihnachten im Kapitalismus?
– Das Wohlfahrts-Paradox: Ineffiziente Geschenke vs. Mehrwert durch Matching
– Die Klassenperspektive: Wer profitiert wirklich von Weihnachten?
– China und das Engineering von Konsumfesten: Singles Day, Golden Week & Co.
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#weihnachten #kapitalismus #tooze #konsum
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Das ist wirklich die Schattenseite eines solchen Momentes, des ekstatischen gemeinsamen Konsums. Wer, wer dadurch wirklich auch knallhart auch ausgeschlossen wird. Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Video. Ihr bei Zirblas. Ich bin Luca Scholle, Gründer und Chefredakteur von Zirblas und ich habe mit Adam tus über Weihnachten gesprochen.
Weihnachten ist ja nicht nur ein Fest der Freude und der Liebe, sondern auch ein Fest des Konsums und einigen ökonomischen Folgen. Dann tus ist einer der Herausgeber von Zirblas und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York. Falls ihr also kein Video mehr mit Adam verpassen wollt, dann abonniert doch gerne unseren Kanal hier auf youtube oder Spotify, lasst einen Daumen nach oben, da ne Bewertung und n Kommentar das. Kann uns sehr helfen und jetzt aber viel Spaß mit dem Video. Ja Hey Adam, wir nähern uns jetzt ja Schritt für Schritt dem Weihnachtsfest und dieses Weihnachtsfest ist natürlich nicht nur ein Fest der Nähe und Liebe, sondern auch im Kapitalismus ein Großfest des
Konsums, könnte man sagen. Kannst du uns mal einschätzen, wie zentral Weihnachten im modernen Kapitalismus ist? Es ist eine faszinierende Frage, aber ich meine, da gibt es verschiedene Schätzungen. Die britische Zentralbank, die Bank of England, hat eine Berechnung gemacht, die postuliert, dass gewöhnliche britische Haushalte Haushalte, die ja die Weihnachten, glaube ich, ähnlich feiern wie deutsche Haushalte, ihre monatlichen Ausgaben im Dezember jeden Jahres um fast 30% erhöhen. Ich meine, das ist ja auch der Grund für in vielen Berufen, dass es diesen 13 Monatsgehalt gibt, der bezahlt ja dann in gewisser Weise die Überkosten.
Dieses, dieses Festes, das wäre also 130 prozentiger Schub für einen Monat beim Haushaltskonsum Berechnung aus der Seite von der Seite des Einzelhandels deuten an, dass in 2 Monaten regelmäßig bis zu 20% des Jahres der Jahresausgaben getätigt werden. Das ist also eine Bündelung der Ausgaben in der letzten Phase.
Des Jahres. Aber ich meine, es ist natürlich auch eine auch eine Streckung der Ausgaben dann in anderen, in anderen, in anderen, zu anderen Jahreszeiten. Es gibt bestimmte Industriezweige, bestimmte bestimmte Produktionszweige, für die Weihnachten natürlich absolut unabdingbar ist. Das gesamte, der gesamte Spielwaren, das Spielwarengeschäft wird sehr, sehr stark getrieben, um um meinen Geschäften Bücher.
Werden sehr sehr stark gekauft zu dieser Jahreszeit. Auch mein Newsletter empfängt eine gewisse Runde an an Subskriptionen, die dann zu Weihnachten, es gibt also auch in diesen Bereichen ein nennenswertes Weihnachtsgeschäft, aber es zu als teils wirklich wesentlichen Treiber der Akkumulation zu betrachten hätte ich für etwas übertrieben ehrlich gesagt ich. Es ist eine eine gewisser Weise so eine jahreszeitliche Strukturierung des Konsumflusses setzt Maßstäbe für für den Konsum und schafft Anreize, aber zu postulieren, dass da durch gewisser Weise im großen Wert.
Erheblich neue Werte geschaffen werden ist wäre in eine Übertreibung denke ich. Bevor das Video weitergeht, eine kleine Werbung. Du möchtest einen positiven Beitrag leisten, das geht ganz einfach mit dem nachhaltigen Girokonto der GLS Bank, denn bei der GLS Bank steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht der Profit. Gls Bank bedeutet Banking, das für mehr sorgt als für Gewinne, für bezahlbaren Wohnraum, für Biolebensmittel, für Erneuerbare Energie und vieles mehr.
Und der Kontowechsel geht ganz einfach und schnell, also eröffne jetzt dein GLS Konto und wirke sozial und. Ökologisch. Weitere Informationen gibt es auf der Seite GLS. De Konto Aktion sowie in der Videobeschreibung. Aber jetzt viel Spaß weiter mit dem Video, interessant, wir kommen gleich noch mal auf die die Klassenperspektive darauf zu sprechen, sicherlich vorher noch einmal zum Weihnachtsfest an sich etwas tiefer reingegangen, da ist er vor allem neben dem Konsum vor allem von Essen, der Konsum von Waren in dem Sinne bei Geschenken findet der ja viel statt, die gekauft werden. Werden.
Es gibt jetzt Ökonomen wie zum Beispiel Joel Waldvogel, die auf einen Wohlfahrtsverlust hinweisen durch Weihnachtsgeschenke, weil die Ökonomie ineffizient sein sollen. Kannst du das mal einordnen? Ich meine, das ist, das ist der Wollpullover, den du von deiner Omik geschenkt bekommst. Den gleichen Wollpullover jedes Jahr, den du dann irgendwo versteckst und rausholst, wenn sie zu Besuch kommt. Und sie hat da natürlich dafür den Wert eines Wollpullovers bezahlt.
Du erhältst dafür aber nicht als als glücklicher Empfänger dieses Wohlgemeinten Geschenkes den gleichen, den gleichen Gewinn an Zufriedenheit, an welfare und dadurch entsteht ein dadurch entsteht ein Verlust. Daraus ergibt sich natürlich die oft als recht zynisch empfundene Empfehlung, Kindern, die man nicht kennt, einfach Geld zu geben.
Das ist in gewisser Weise der Wohlfahrt staatlicher auch Entscheidung. Das ist ja beim Wohlfahrtsstaat auch nicht anders, werden wir, liefern wir Dienste und Gütern zum Beispiel im amerikanischen Fall, das war ja jetzt auch ein Thema, bei dem bei dem Shutdown des des amerikanischen Staates, es werden ja Lebensmittelmarken verteilt in Amerika, die ja wirklich nur für Lebensmittel und Bindel etc.
Ausgegeben werden können, und dadurch entsteht ja auch grenzwertig ein Verlust, weil die Leute dann nicht die Freiheit, Dispositionen disposieren. Position haben. Über diese Mittel und wenn man ein Kind beglücken möchte, dann man hat das vielleicht auch als persönliche Erinnerung. Man freut sich eben mehr über den 20 Mark Schein oder den 20€ Schein von der Oma als über den Wollpullover, aber was dabei glaube ich verloren geht, ist der Mehrwert, der geschaffen werden kann, wenn es jemandem gelingt dir wirklich ein gutes Geschenk zu geben, denn das ist ja gewisser Weise, ich würde es mehr als Risikobehaftete.
Ich werde es nicht statisch als Wohlfahrtsstaatlich, als wohlfahrtsökonomische Problem betrachten, sondern mehr als als ein Problem des Matchings. Und worauf du dich einlässt. Gewisserweise ist auf einem Blind Date. Du lässt dich auf die auf die Idee ein, mir gelingt es zu erraten, was dem Beschenken wirklich gefallen wird.
Und das ist ja auch die Sensibilität, wenn man, was weiß ich in einer neuen Beziehung ist. Und jetzt musst du ein Weihnachtsgeschenk irgendwie hervorzaubern und du kannst nicht fragen, das ist ja plump, du musst es dir als persönlich einfallen lassen und jetzt entdeckst oder du stellst bloß in deiner Wahl des Geschenkes, wie du dir die andere Person vorstellst.
Ist ich denke das wird dir gefallen und wenn das schief geht. Es ist natürlich katastrophal. Aber wenn es, wenn es gelingt, dann entsteht ja dadurch eine ein Mehrwert, der ja anders nicht zu erzeugen ist. Der ist ja nur dadurch und das eine ist okay das perfekte Matching. Du erkennst in deinem, in Deiner, in deiner Geliebten oder in deinem Geliebten etwas.
Was Sie wünschen, dass du erkennst oder noch besser, du erkennst etwas, von dem sie gar nicht wussten, dass sie es wollten oder es sich nicht trauten, es zu wollen. Und dir gelingt es als Schenker das gewisser Weise hervorzuzaubern. Das heißt, wenn man nicht also eine richtig krasse Vorstellung von Präferenzen, die in der Mikroökonomik normalerweise angesetzt wird, sondern wenn man sich solche Spielereien. Die ja glücklich, denke ich, im Reiz des Schenken und des Beschenkseins wirklich tief drinstecken, wenn man sich darauf einlässt, dann dann wird ja dann auch dadurch entsteht dann auch gewisser Weise dieses Zauber, das zauberhafte eines geglückten Weihnachtens ist ja.
Dieses, diese Entdeckung, dieser Moment, oh mein Gott, ich kann nicht ich hab mir, ich hab mir gar nicht vorgestellt, Oh mein Gott, du wie du meine, wie du meine, wie du meine Präferenzen, wie du meine, wie du meine Wohlfahrtsfunktion perfekt, perfekt, perfekt erkannt hast. Das ist ja, das ist ja der Zauber. Ja, interessant.
Das ist natürlich noch mal eine Umkehrung dessen von den von Wollpullis, die gegebenenfalls wohlfahrtsmindernd sind, hinzu Unerkannten Präferenzen hinzu Unerkannten Präferenzen, die Wohlfahrtsfördernd sind. Das ist natürlich ein interessanter Spin für besseres Matching als auch für bessere, bessere geistige Kompetenzen, diese diese, dieses Produkt dann zu finden oder halt diese Kreativität zu haben, interessanter Spin. Aber auch, weil du gerade schon Mehrwert ansprachst. Den kann man natürlich auch noch mal einer anderen Perspektive auch Klassenpolitisch noch mal framen, das hast du gerade schon angesprochen, dass du siehst, dass da eher klassenpolitisch das nicht Fundamentalist im im
im modernen Kapitalismus. Ich würde aber wahrscheinlich sagen, dass wenn man jetzt mal so ganz grob clustert, natürlich die unteren Schichten, die müssen übermäßig arbeiten, vor allem halt in in den in den in den Einzelhandel, im Paketservice und so weiter da ist quasi vor allem der zeitliche Aufwand, der Halt enorm steigt, natürlich auch mit Kompensation. Auf der auf der Mittelschicht und obere Mittelschicht. Da ist sicherlich durch das schenken halt auf der auf der Ebene einfach ein Transfer an an Waren und Geldleistungen und vor allem oben auf der Oberschicht da. Gibt es wahrscheinlich auch.
Natürlich genau diese Geschenkerei untereinander, aber die bekommen natürlich obendrein noch die ganze Marge von weil ihnen halt in den oberen 0,1% die Produktionsmittel gehören, bekommen sie natürlich die die großen Geschenke eigentlich, die Halt im Entstehungsprozess entstehen in dieser kurzen Zeitraum ja auch noch oben drauf.
Wie schätzt Du das ein, ist das relevant für die Verteilungsebene oder einfach nur die Fortführung des aktuellen? Es ist wohl. Es ist absolut die Fortführung des bestehenden, das hat man ja auch zum Beispiel zu covid Zeiten gesehen. Man hätte, man könnte ja deine Analyse, die finde ich sehr treffend, ist auch auf die covid Krise anwenden, covid war ja für Leute im Lieferungsgeschäft gewisser Weise die große Herausforderung, die große Gelegenheit zum Überarbeiten, zu Überstunden fahren, aber eben auch zur Ausbeutung und zum Risiko und all das ist natürlich auch in diesem Fall.
Und auf der anderen Seite und am oberen Ende zog man sich zurück auf seine Luxusvilla und machte sich eine schöne Zeit. Ja, im Moment habe ich irgendwie die Vorstellung des fürchterlichen, bösen Baron, dem die ganzen Weihnachtsbäume gehören, der der gewisser Weise sein, sein Wald jetzt abholzt und und damit die Mittelschichtskinder bedient, aber es ist wirklich ein. Phänomen, auf das du heraus willst. Ich habe Zahlen gefunden für Amerika, die darauf hindeuten, dass bis zu halbe Millionen zusätzliche Arbeiter angestellt werden, in jedem Jahr, um um die Logistik, Ansprüche des des Weihnachtsfestes zu meistern.
Und es ist, glaube ich, auch ein Moment, in dem man könnte um. Es ist nicht nur die reine Reproduktion, glaube ich des bestehenden, sondern das ist eben auch ein Moment, und das sieht man ja auch in den Weihnachtserzählungen, in dem Unterschiede besonders prägnant sind, in dem Unterschiede besonders gespürt werden, indem sie auch besonders schmerzvoll sind. Ist eine Zeit auch für gaben, wo gewisser Weise auf der einen Seite Menschen bedrückt werden, die minder bemittelt sind. Auf der anderen Seite da auch Hierarchie inszeniert wird, weil von oben nach unten herab Gewisserweise die Geschenke geliefert werden.
Es ist eine Zeit, der der Lebensmittelverteilung buchstäblich auch traditionell. Und es ist eine Zeit des Stresses. Also es gab Zeiten in meiner eigenen Biografie, wo ich mir Weihnachten nicht leisten konnte, wo wir, wo wir kreditkartenschulden aufgenommen haben, für ein paar Monate, die man dann nachträglich abgezahlt hat, weil wenn du in einer Gestressten auch mittelschichtsfamilie bist und auf einmal jetzt 1000€ hervorzaubern musst für für Festgelage und Geschenke und was weiß ich reisen und hin und her ein Familienbesuch.
Das ist ein riesen Stress und das sieht man auch in den in den in den Kreditkarten, die dann die sich aufstapeln und dann werden wie du sagst eben auch die Zinsen bezahlt werden müssen. In diesem Sinne ist es wie jedes Fest dieser Art auch ein Moment, in dem nicht nur das gewöhnliche reproduziert wird, sondern das ist gewisse Weise, es wird unterstrichen, es wird es werden, hier werden die.
Und es ist ein Moment, in dem Bilder des Glückes, die ja auch eine besondere Klassen Konnotation haben, auch reproduziert werden und auch normativ aufgeladen reproduziert werden. Also wenn du ein solches Weihnachtsfest nicht hinbekommst, schäm dich für dein Versagen, ein solches Fest nicht hinbekommen zu haben.
Ein Riesenbaum mit mit Aufwendigem Schmuck, Geschenke für für alle Kinder, das ist ja gerade in in Familien, die Notleidend sind, eines der wirklich schmerzvollsten Momente, wo du merkst, oh, das Geld reicht einfach nicht für anständige Geschenke, anständige Geschenke für die. Für die Kinder und die die Welt ist voller Werbung, die ihnen sagt, jetzt bekomme ich dieses Geschenk, jetzt bekomme ich dieses Spielzeug und du merkst auf einmal, es geht nicht, es wird nicht kommen und es wird nicht gelenkt.
Den Konsum, den du gerade ansprachst. Das ist jetzt natürlich sehr stark im Westen fokussiert, erstmal wahrscheinlich auch historisch erstmal in Europa, in Großbritannien, in den USA. Aber wie sieht das in anderen Regionen der Welt aus, ist das da auch so ein Konsumfest? Du hast ja einige China expertise, wie ist es da, wie feiert man da auch Weihnachten? Ja, das ist auch eine Frage der sozialen Ungleichheit oder der Differenzierung in einer wirklich multiethnischen Stadt gibt es ja da auch, sagen wir mal, arbeitsteilige Möglichkeiten, dass ja nicht alle Weihnachten feiern und ja gerne die Überschichten fahren zu Weihnachten in New York ist es ja klassisch der Fall, dass dass unsere jüdischen Nachbarn alle zu Weihnachten chinesisch
Essen gehen, das ist absolut die Tradition New Yorks, es wird auch bei Woody Allen gefeiert. Das ist ein bekannter Ritus, dass alle Menschen, die nicht Weihnachten feiern, chinesisch Essen gehen in Ostasien. Mittlerweile gibt es ja Weihnachten in Japan durch die amerikanische Besatzungszeit und auch in China, wo ein Date ein. Unter jungen Menschen im Mall zu Weihnachten um sich die kommerzielle Beschmückung der Geschäfte anzusehen, wirklich auch eine Tradition.
Mittlerweile ist eben eine, die wirklich keine Verbindung zur chinesischen Kultur hat. Das Christentum hat ja da relativ wenig Bedeutung, aber alle wissen, es ist im Westen irgendwas los und man geht halt ins Mall und es ist halt wirklich ein klassisches Meer wie Valentinstag, der ja auch importiert worden ist. Ist wieder so ne Gelegenheit.
Ne die Chinesen haben aber ich mein Sie haben ja die größten Einkaufsereignisse der Welt, also wo man wirklich auch sagen kann, das sind Momente in der Akkumulation des Kapitals in China, die dann auch weltweit so. Die weltweit auch so kommentiert werden. Und das sind auf einmal die Neujahrsausgaben, das ist ja Januar, Februar, das wechselt ein bisschen nach dem Kalender und das ist das größte Reiseereignis der Welt, wo ein sehr großer Teil der chinesischen Bevölkerung das ja neulich urbanisiert ist, wieder zum Dorf zurückkehrt oder zu ihren Eltern, zum zum zum Familienhaus.
Und das ist das größte Fest, das größte Essensereignis, das größte Restaurantsereignis, die größte Beschenkung mit Cash, aber auch mit mit Waren in der Welt und treibt einen erheblichen Teil des chinesischen Konsums. Und weil die chinesischen Retailer das verstehen, haben sie ja dann auch andere solche solche Dates eingebaut.
Ein das eine ist das Sommerfestival, dann gibt es das Golden Week, das ist das Zusammentreffen, das ob das. Des des Herbstfeierns mit dem nationalen Feiertag Chinas. Und dann gibt es diesen berüchtigten Singles Tag, der ja erfunden worden ist, gewisser Weise als online Ereignis, das mittlerweile auch in in Europa glaube ich zum Teil formuliert formuliert worden ist, wo wo die online Retailer versucht haben, da wirklich auch Gewinn zu schlagen aus einem in China erfundenen, bisher nicht existierenden.
Einfach einkaufsereignis. Wir sehen ein bisschen den Black Friday in Amerika, wofür ich jetzt auch in Deutschland Werbung sehe. Das ist der Tag nach Thanksgiving, die Amerikaner essen halt und feiern gemeinsam ohne Geschenke am Donnerstag den Thanksgiving und am Tag darauf muss man halt irgendwie den Konsumterror abreagieren, den man am Tag davor nicht ausgelebt hat, weil man nichts kauft, es gibt keine Geschenke, es ist nicht Weihnachten, man isst nur und am Freitag kann man da richtig einkaufen gehen.
Und das ähnelt so ein bisschen den Rhythmus der chinesischen Großkaufsereignisse. Ja, ja, spannend. Mal gucken, wann wir auch noch ein ein After Christmas Sale zwischen Weihnachten und Neujahr bekommen, weil das ist ja wahrscheinlich auch ein konsumarmer Zeitraum, das ließe sich ja sicherlich gut engineeren von der Industrie, aber an der Stelle erstmal vielen Dank für deine spannenden Einblicke zu Weihnachten. Das war das kurze Video mit Adam Tools über die Ökonomie hinter Weihnachten falls es euch gefallen hat, lasst gerne einen Daumen nach oben, da ein Abo und ein Kommentar, das würde uns sehr unterstützen und ansonsten frohe Weihnachten und bis zum nächsten Video.