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Trumps Ukraine-Plan: Profit über Frieden? | Mit Prof. Adam Tooze

Freitag, 5. Dezember 2025 · 19 min

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Shownotes

Donald Trump hat einen Friedensplan für die Ukraine vorgelegt mit brisanten Forderungen: Die Ukraine soll für ihre eigene Sicherheitsgarantie zahlen – an die USA.

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert den 28-Punkte-Plan und zeigt, wie plump das Geschäft aufgezogen ist: 100 Milliarden sollen investiert werden, 50 % der Gewinne gehen an Amerika als „Entschädigung”. Der Rest fließt in einen Fonds für amerikanisch-russische Wirtschaftsbeziehungen. Europa soll zusätzlich 100 Milliarden beisteuern. Die EU wehrt sich.

Es geht um mehr als Friedensverhandlungen: um Außenpolitik als Geschäftsmodell, um Kushners Rolle als "Dealmaker", und um die Frage, ob Trump Sicherheit zur Handelsware macht, wie er es schon beim Irakkrieg forderte.

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– Trumps Friedensplan: Was steht drin?
– Die ökonomische Logik: Ukraine zahlt für Sicherheit
– 50% der Gewinne an die USA
– Kushner, Korruption und das „Geschäft”
– EUs Gegenwehr und die russischen Vermögen
– Szenarien: Wie geht es weiter?

Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.

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Es ist haarscheuben, wie plump, wie wie offensichtlich das Quit pro Call ist, also die Entschädigung, dass das der der Austausch von Wir bieten euch Sicherheitsdienst und ihr bezahlt uns dafür also wie wie krass das dargestellt wird, ich meine. Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Video hier bei Sir plus.

Ich bin Lukas Scholl, Gründer und Chefredakteur von Sir Plus und ich hab mit Adam Tousse darüber gesprochen. Wie Donald Trump gerade einen Friedensplan für die Ukraine vorgelegt hat und was das für ökonomische Konsequenzen haben könnte, nachdem dort ein Waffenstillstand hoffentlich eingetreten ist. Adam tus ist einer der Herausgeber von Srpkers und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York und begleitet jetzt Donald Trumps Politik.

Schon in der zweiten Amtszeit kritisch von nebenan. Falls ihr also kein Video mehr mit Adam verpassen wollt, dann abonniert doch gerne unseren youtube oder Spotify Kanal und lasst eine Bewertung, einen Kommentar und einen Daumen nach oben da. Aber jetzt viel Spaß mit dem Video. Ja Hi Adam, die USA haben ja kürzlich einen Friedensplan für die Ukraine vorgelegt, die Genese ist etwas umstritten, wie der dann konkret entstanden ist.

Kommen wir vielleicht gleich zu, aber der hat 28 Punkte, wovon auch einige fundamental ökonomisch sind. Kannst du uns erstmal einen kleinen Überblick geben, was Trump da vorgelegt hat? Ja, ich meine, dass dieser 28 Punkte Plan noch. Aktuell ist ist ist glaube ich fraglich. Es wird ja jetzt hin und her diskutiert, die Reaktion der Ukrainer und der Europäer war ja zunächst empört, man könnte sagen, wie leicht die Weltöffentlichkeit war, empört über den Plan, dann kam ein neuer Plan, jetzt laufen die Verhandlungen, aber dieser Plan ist entlarvend, das ist, es lohnt ihn zu diskutieren, weil da gewisser Weise gewisse Dinge zum Ausdruck kommen.

Die dann doch bezeichnet sind und ein Teil davon ist. Wer hat ihn diktiert, wer hat ihn eigentlich geschrieben? Und ja, aus Washington kommt nicht so ohne weiteres die große Klarheit, aber die Russen haben bestimmt die Feder mitgeführt, das ist klar und die ausführlichsten Punkte sind, man möchte sagen wirtschaftlich und im Grunde haben sie mehr so einen unternehmerischen Ton, das ist ja das interessante an der Trumpschen. Außenwirtschaftspolitik, sagen wir mal höflich, sieht es uns sehr einfach aus, wie Geschäfte, die da gemacht werden und. Die sind wirklich skandalös zum Teil. Also man lächelt fast über die Plumpheit. Es ist, als ob die Amerikanerin Trump höchstpersönlich gewisser Weise im Handbuch des bösen

Imperialismus geblättert hat und sich da irgendwelche wirklich ausbeuterlichen Sachen abgeschaut hat, und jetzt machen sie diese Vorschläge, das heißt, die Ukraine soll Sicherheitsgarantien bekommen, aber gegen. Compensation, also gegen Entschädigung für also die Ukrainer, sollen für ihre im Grunde völkerrechtsnotwendige Sicherheitsgarantie dann bezahlen, und zwar an die Amerikaner bezahlen. Und woraus sollen sie bezahlen, aus einem Topf Geld und das Geld ist im Grunde sinnvoll, also so richtig ausbuchstabiert ist es nicht, aber das sind so diese einige 100 Milliarden, es könnten 200 200 300 Milliarden.

An russischen Reserven sein, die im Westen festgemacht worden sind durch die durch Sanktionen, davon liegen ungefähr 200 Milliarden bei den Europäern und vor allem in Belgien beim Europe Clear, und darauf haben es die Amerikaner jetzt abgesehen und wie sich das Trump ausdenkt, wird es einen Fonds geben von 100 Milliarden aus diesen Mitteln plus einen Zuschuss von den Europäern von 100 Milliarden.

Und aus den Gewinnen, aus diesen Investitionen sollen die Amerikaner dann 50% abschöpfen. So stellt er sich das vor, und das ist dann die Kompensation, das ist die Entschädigung für die amerikanische, für die amerikanische Sicherheitsgarantie und der Rest 100 Milliarden rundherum, und das ist ja alles sehr undurchsichtig, das wird nicht sehr sorgfältig gerechnet, das kommt dann in einen Fonds für die Entwicklung, für amerikanisch russische Wirtschaftsbeziehungen. Die gewisser Weise die Eingliederung Russlands in die Weltwirtschaft betreiben soll.

Ich meine, es ist es ist haarsträubend, wie plump, wie wie offensichtlich das Quit pro grow, wie ist also die Entschädigung, dass das der der Austausch von Wir bieten euch Sicherheitsdienst und ihr bezahlt uns dafür, also wie wie krass das dargestellt wird, ich meine, und das ist ja nicht das erste Mal, es gab ja. Vor einigen Monaten diesen Ressourcendeal, den den Trump geschmiedet hat, der ähnlich plump und undurchsichtig war und bei dem ja auch praktisch jetzt im Grunde nichts dabei rausgekommen ist.

Aber so sieht das Umrisshaft so sieht das Umrisshaft aus. Es ist. Ja, schon sehr schockierend, muss man sagen. In seiner, in seiner Nacktheit. Bevor das Video weitergeht, eine kleine Werbung. Du möchtest einen positiven Beitrag leisten, das geht ganz einfach mit dem nachhaltigen Girokonto der GLS Bank, denn bei der GLS Bank steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht der Profit.

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angesichts der Wirtschaftsleistung und der Steuereinnahmen und so weiter ist es dann schon wirklich krass, dass quasi bei einem Wiederaufbau solche in dem Sinne profitinteressen daran geknüpft werden, die Halt dann als Entschädigung der Sicherheitsleistung stattfinden sollen. Also das ist schon, das hat mich schon sehr, sehr verwundert. Ich meine, auf einmal sitzt bei den Verhandlungen der Kushner dabei, der ja überhaupt keine amtliche Rolle hat. Nur auch persönlich natürlich beteiligt war an der an dem Waffenstillstand in Gaza, der weitläufige Kontakte hat und der natürlich unternehmerisch unterwegs ist. Und man fragt sich sofort okay was ist hier im Grunde, was in gewisser Weise die Andeutung

ist? Ja, der Schwiegersohn von Trump, also gibt es auch hier gewisser Weise eine sehr, sehr plumpe Andeutung, dass im Grunde, um mit Trump ins Geschäft zu kommen, man am besten mit Kushner spricht. Der dann, der dann das Deal irgendwie schmiedet. Und dann reden wir über was weiß ich irgendwelche Urlaubsvillen die dann schwarz auf der schwarzen Meerkrümmküste oder was weiß ich gebaut werden. Das ist schon sehr.

Krass, aber es ist so eine Gegenrechnung. Das Trump hat das ja auch mit dem Irakkrieg, das war ja eines seiner Kritikpunkte am Irakkrieg vor 20 Jahren 2003, dass die Amerikaner sich nicht haben entschädigen lassen, dass sie gar nicht zum Öl gekommen sind in seinen Worten, Wir hätten uns das Öl stoppen, das Öl hätten wir stoppen sollen und sind haben sie natürlich nicht, ich meine so ausbeuterisch wie die Vorstellung der damaligen Republikaner war, ging es um abstraktere Dinge, es ging im Grunde ja um die Öffnung des Öls. Marktes für die Ausweitung der Produktion nicht jetzt knallhart darum, wer was bekam.

Es gab natürlich viel Besprechung, bestiel, Korruption im Rahmen dieser dieser Besatzungszeit, aber bei Trump wird das geradezu zum Prinzip gemacht. Dass es diese direkte Entschädigung geben muss. Ja, das heißt dann Haushalt, Haushalterisch gesprochen, aufkommensneutrale Außenpolitik in dem Sinne, dass die Verteidigung nicht mehr kostet. Und wenn du, wenn du dir, wenn du sagst 10 Milliarden ist für die Amerikaner ein Klugs.

Für 10 Milliarden kannst du ein paar Divisionen dahinstellen. Ich meine dafür reicht es dann und natürlich angesichts des Pentagon Haushalts von fast einer Billion ist es wirklich ein Prozent, aber trotzdem, es muss sich ja irgendwie rechnen und es ist halt nett, haushalterisch neutral sagen zu können, ja, ja, das. Ist ja verstehe.

Kameralistisch denkt er sich das. Irgendwie interessanter Blickwinkel. Jetzt haben die EU als auch die Ukraine als auch Russland, die ja unterschiedliche Kommentare zu den zu dem Friedensplan abgegeben und eine Sache, die wir noch nicht genannt haben, ist natürlich ganz fundamental auch die Grenzziehung, die ja auch ökonomische folgen hat, wer welches Land bekommt und was dann, wer da Wiederaufbau macht, wer danach die Wirtschaftsressourcen und auch die Erdressourcen so weiter bekommt, aber. Wie waren die Kommentare von der EU? Vor allem die halt sich da ziemlich gegengestellt hat auch zu den ökonomischen Aspekten, zu Trumps Plan. Ich meine, die Europäer sind natürlich schockiert, schockiert, sind fürchterlich

aufgewühlt über diese Situation, aber ich meine, was entlarvend ist, ist, dass sie natürlich jetzt fast 3 Jahre jetzt rumlabern und sich irgendwie versuchen, da was zurecht zu basteln, denn im Grunde hat ja die EU. Haben die Europäer Ukraine zum Festungswall gemacht? Das ist ja die deklarierte offene Politik der EU, nicht, nicht Konsens. Es gibt natürlich, es gibt natürlich, sagen wir bei den Ungarn, Leute, die da Dissens melden, aber der Konsens ist Ukraine Sache ist unsere Sache, in der Ukraine werden wir verteidigt und man möchte denken okay daraus würde folgen, schlüssig.

Dass die EU dann natürlich auch einen finanziellen Ansatz hat und ein wirtschaftspolitisches Konzept, um die Ukraine einzubinden, um das adäquat und nachhaltig zu finanzieren. Und das ist nicht so. Es gibt natürlich die Ankündigung, dass die Ukraine also eingeladen wird, zur EU beizutreten, aber wie genau das gemacht werden wird, ist vollkommen unklar, und die handelspolitischen Auswirkungen davon sind ja jetzt schon strittig, weil die Polen zum Beispiel. Die durchfuhr von ukrainischem Weizenexport verhindern, weil das auf die Märkte der polnischen Bauern schlägt. Also sowas kommt erst noch.

Akuter ist die Frage der unmittelbaren Finanzierung und noch akuter wird das, weil Trump natürlich jetzt angekündigt hat, ja, aus Amerika kommt kein Geld mehr, geht nicht um Waffen, sondern jetzt einfach um Geld für den für die Fortsetzung des ukrainischen Staatswesen, das ja im Grunde alle seine Steuereinnahmen für den Krieg verwendet und den gesamten Sibyllenhaushalt als äußere Mitte.

Mittel finanziert und die Europäer tun sich natürlich damit sehr schwer. Es geht um große Mengen Geld, es geht um 120 130 Milliarden Euro, also wirklich kein Plugs mehr, und die Vorstellung war immer, die europäische Vorstellung war immer. Wir entweichen der wirklich schwierigen politischen Frage, das über den gewöhnlichen Haushalt der europäischen Länder zu machen, geschweige denn die Frage der gemeinsamen Finanzierung über Brüssel, wo sich Deutschland natürlich immer quer gestellt hat.

Wir machen es, indem wir jetzt eine Hypothek erheben auf das gleiche Geld, auf dem es Trump abgesehen hat, und ich meine, das ist die die Peinlichkeit der Situation ist, dass die Europäer schon seit. Einigen Jahren aber jetzt wirklich akut seit 6 Monaten darüber nach diskutieren und überlegen, wie diese 300 Milliarden die 200 bei den Belgern, wie die mobilisiert werden können.

Sie sind nicht zu einem Schluss gekommen, weil die Belger nicht das Risiko auf sich nehmen wollen, dann die rechtliche Verantwortung zu haben für diese. In, in, in, in, in Verwendungsname durch die Europäer. Sie wollen nicht als Einzige darstellen, es wurde es führte also zu einer kompletten Blockade bei den bei den Europäern und jetzt nutzt das Trump aus in gewisser Weise und sagt Okay hier ist mein Plan, wenn ihr nicht wollt, wenn ihr das nicht hinbekommt, dann dann komme ich mit meinem Plan, der natürlich dann auch nicht der dann auch nicht tragfähig ist. Und die Russen werden die veränderte europäische Version vermutlich jetzt nicht annehmen.

Und dann steht Europa im Dezember in 2 Wochen im Grunde dann noch mal vor der Frage, es soll ja glaube ich am 18 noch mal getagt werden, wie machen wir gehen, wie gehen wir weiter und wie können wir eine gemeinsame Haftung für diese rechtlich sehr problematische in Benutzung der russischen Metal.

Kriegen wir eine gemeinsame Haftung hin, das heißt also, die Plumpheit der Amerikaner kontrastiert mit der Unentschlossenheit der Inkonsequenz, der europäischen Position, und die Notleidenden sind natürlich die Ukraine, deren Position überhaupt nicht gesichert ist und über deren Köpfe jetzt, wie du sagst, Territorium vergeben wird, militärische Bedingungen verhängt werden?

Ist es in diesem Sinne durchaus skandalös, ja. Ja, mal gucken, was dann auch mit dem mit dem russischen Vermögen passiert, weil die Debatte ist ja einerseits, ob man die Rendite daraus verwendet oder das Vermögen an sich. Die Grünen haben jetzt diese Woche im Bundestag n Antrag eingebracht, dass das ganze Vermögen verwendet werden soll, praktisch enteignet werden soll zum auch Wiederaufbau der Ukraine, wenn es dann Frieden gibt.

Gibt glaub ich 2 Schritte. Es gibt die Verwendung der Einkünfte, die sind schon belangt, also das war ja das. Das war ja, das ist dieses Paket, dieses sogenannte beschleunigte Paket vom Sommer, also die sind schon belangt. Dann gibt es die Frage, enteignet man dieses Vermögen oder beleiht man es, das ist ja der Vorschlag, ist, dass man es beleiht, das man in gewisser Weise als Sicherheit nimmt für den Fall, dass im Frieden dann die Russen keine Reparationen zahlen müssen, also wenn die Russen Reparationen zahlen, dann. Entschuldet man gewisser Weise das Vermögen, sie kriegen ihr Vermögen zurück, aber müssen deshalb Reparationen zahlen? In der Zwischenzeit kann man das Geld mobilisieren, das ist die, es ist Financial Engineering,

das ist dieses gewiefte. Und das Ganze ist ich mein Haarsträuben als linker Kensianer ist es natürlich absurd, man braucht ja keinen Gatepop, das sind ja auch die typischen grünen Fatzen, wo sie sagen, okay, da ist irgendwie so ein so ein Gatepop, so ein Goldpop, den müssen wir irgendwie belangen, es ist unsinnig, das sind staatliche Wesen, das ist Fiat, Geld kann man einfach schaffen, sie wollen es nicht, weil das dann in der Bilanz als als Schuld auftaucht, und das ist natürlich dann peinlich und stattdessen stattdessen helfen sie sich mit diesen fürchterlichen.

Hilfskräften im Grunde, die mehr moralisch politisch als ökonomischen Inhalt haben. Jetzt haben wir schon einige Aspekte angesprochen, wie es auch schon weitergehen könnte. Kannst du uns mal ein paar Szenarien aufmachen, was du denkst, wie es weitergehen könnte und was dich dabei positiv als auch negativ überraschen würde?

Ich meine die Friedensszenarien, die jetzt angedeutet werden. Und es ist ja nicht mehr als das, es ist ja alles nur Waffenstillstand. Das sind ja Hypothesen, die jetzt hier gewahrt werden. Das eine ist ja in gewisser Weise eine Russisch amerikanische Überaufsicht über dieses gesamte Problem, wobei die Europäer widerwillens und die Ukrainer gezwungen werden, irgendwie mitzumachen in einem russisch amerikanischen Spiel, das ist eine Vision, es hat aus der ukrainischen Perspektive den einzigen Vorzug, dass die Amerikaner wirklich daran interessiert sind an dem Projekt. Unter anderen Bedingungen beiden, was weiß ich, könnte man sich was anderes vorstellen, aber wenn man jetzt Maga America First gewisser Weise als

Leitlinie nimmt, dann muss es irgendwie so kommen. Man muss die Amerikaner irgendwie interessieren, der europäische Vorschlag ist in jeder Hinsicht für die Ukraine besser, außer dass die Amerikaner im Grunde dann desinteressiert sind an diesem Ganzen und dann bist du den Europäern ausgeliefert und du musst den Europäern zutrauen.

Dass sie dich gegen Russland schützen können und die Chinesen sind überhaupt nicht beteiligt, was für mich wirklich aberwitzig ist, denn die sind ja die Macht hinter den Russen, aber das ist für die Ukraine wirklich ein ungeheuer schwieriges Dilemma, denn der bessere Frieden für sie wäre nein hier nicht einer der von den Europäern vielleicht beaufsichtigt wird, nur sie haben die Europäer bieten eben keine wirkliche Garantie, weder auf der finanziellen noch auf der sicherheitspolitischen Schiene. Das einzige, was beide Pläne etwas erstaunlicherweise gemeinsam haben, ist, dass beide keinen Widerstand erheben gegen einen eventuellen Beitritt der Ukraine zu zur EU, dass man dachte, ja, es wurde ja

spekuliert, dass das im Grunde für die Russen ein schwerer Schlag bedeuten würde, aber das ist weder dem anderen noch den anderen Paaren problematisch. Erstaunlich fände es, finde überhaupt zu, wenn es dazu kommt, ehrlich gesagt, ich meine, so wie es im Moment aussieht, so chaotisch wie diese Prozesse laufen. So bereit beide Seiten Ukrainer Unrussen noch scheinen, den Krieg fortzuführen, scheint es mir tendenziell immer noch am plausibelsten Plausibelsten, dass dieser fürchterliche Krieg jetzt wirklich jetzt weitergeführt wird. Denn.

Weder für die Russen noch die für die Ukrainer sind diese Friedensvorschläge. Ich meine der Trump Plan. Der erste wäre für die Russen natürlich akzeptabel gewesen, aber sie haben ihn ja mitgeschrieben und sie, wir haben ja wirklich nicht davon ausgehen können, dass die Ukraine jetzt da einfach spurt, mal gucken, aber das das wäre für mich wirklich das Erstaunliche, dass wir Anfang nächsten Jahres zum Jahrestag eventuell tatsächlich zu einem Waffenstillstand kommen. Verstehe ja interessante Perspektive die du aufgemacht hast, auch wenn das keine allzu hoffnungsvolle ist, ist das natürlich wahrscheinlich, aber eine realistische. Wir werden darüber sicherlich noch mal sprechen, wenn es da neue ökonomische Entwicklung

gibt. Vielen Dank erstmal für die Einblicke, das war das kurze Video mit Adam über den Friedensplan in der Ukraine von Donald Trump und der Kritik der EU und der Ukraine daran, falls es euch gefallen hat, lasst gerne einen Kommentar da einen Daumen nach oben und ein Abo, das würde uns sehr freuen und helfen, aber sonst sehen wir uns. Beim nächsten Video.

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