
Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 216
Folge 216 - Interview 166 - Adam
Freitag, 13. Juni 2025 · 1 h 25
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Shownotes
In dieser Folge spreche ich mit Adam, der nun gute 3,5 Jahre nüchtern lebt.
Die Jahre davor waren ein Auf und Ab - und es war in manchen Phasen sicher kritisch. Trinken auf der Arbeit gehörte dazu, dauerhaftes WoW-spielen hat nicht gerade zur Gesundheit beigetragen. Das seine Frau ihm die Treue gehalten hat, ist in dieser Geschichte sicher die tollste Erkenntnis.
Heute arbeitet Adam nebenbei ehrenamtlich und bringt sein Wissen über die Sucht ein. Bravo!
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Wenn Du Deine Geschichte mit uns teilen möchtest - via Interview oder im Rahmen von "Deine Story", dann melde Dich gern bei mir! Ich brauche dringend Gesprächspartner und freue mich über jede und jeden, der/die/das sich bei mir meldet. Jede Nachricht wird beantwortet: kai@tanzenkannmanauchaufbrause.de
Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.
Im richtigen Leben arbeite ich als Hypnose-Coach. Was das ist und ob das auch was für Dich sein kann: hidw.de - ich arbeite auch online, denn Hypnose funktioniert auch dann hervorragend.
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Hallo Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen. Kann man auch auf Brause. Ja, das kommt davon, wenn man sich gerade die Zähne geputzt hat und der als ob es gekratzt. Heute gibt es die 216 Folge und das 166 Interview und ich sprach dieses Mal mit Adam. Der Adam hat sich schon vor längerer Zeit bei bei mir gemeldet und endlich ist es soweit, dass wir gesprochen haben und bevor ich hier über Adam spreche, möchte ich kurz noch n bisschen Werbung in eigener Sache machen. Ich bin als Hypnose Coach unterwegs, wie du vielleicht ja schon mal gehört hast.
Und habe mir zur Aufgabe gemacht, anderen Leuten zu helfen, dabei, ihre Themen zu bearbeiten. Und man mag es kaum glauben, das funktioniert erstaunlich gut. Und wenn du darüber mal mehr erfahren möchtest, dann kontaktiere mich einfach, ruf mich an, schreib mir eine whatsapp, schick mir eine Mail, schreib mir eine Postkarte, klingelt an der Tür, wenn du rauskriegst, wo ich jetzt gerade wohne und. Und dann sprechen wir darüber, ob wir mit deinem Thema gemeinsam arbeiten können.
Ich freue mich auf dich. Ah ja, und im Übrigen funktioniert das Ganze auch sehr, sehr gut online und mit den meisten Hörerinnen und Hörern, mit denen ich hier arbeite, die ich über einen Podcast kenne, arbeite ich online, weil die natürlich nicht in meiner Stadt Hamburg leben, in Hamburg lebt auch Adam nicht, mit dem ich gesprochen habe.
Leider, weil Adam ist ein toller Typ und den würde ich gerne mal persönlich kennenlernen. Adam Grüße gehen raus an dich, der Adam ist gute dreieinhalb Jahre nüchtern, hat vor einiger Zeit eine ganze Zeit lang World of Warcraft gespielt, das ist so ein online Strategiespiel und er wird uns Erstaunliches darüber erzählen bei der Arbeit. Damals wurde auch regelmäßig getrunken, nicht nur Erd getrunken, auch die Kollegen wohl manchmal ein bisschen zu viel.
Und das war da ziemlich normal. 2014 hat er seine erste Therapie gemacht und dann kam es noch mal zu einem Rückfall, sonst wäre er ja heute nicht in Tunnelchen erst dreieinhalb Jahre nüchtern. Was genau passiert ist, wie er da rausgekommen ist, das wird er erzählen. Und ich verspreche dir ein tolles Gespräch, ein interessanter Gesprächspartner, der Adam, toller Typ und ich freue mich jetzt schon Adam, wenn wir in einiger Zeit noch mal sprechen über das Thema Alkohol, weil du bist inzwischen Experte im nicht trinken kann man das so sagen, ich glaube ja, naja ich mach's einfach mal.
Also lehn dich zurück, ruckel die Kopfhörer zurecht hier kommt. Adam, Hallo lieber Adam ha, noch mal Hallo lieber Adam, Guten morgen. Guten Morgen. Du hattest mich schon vor längerer Zeit mal angeschrieben und ich habe das irgendwie ist bei mir durchgerutscht, jetzt ist es super, dass wir endlich sprechen können, damit dieser Freitag wieder gut gefüllt ist mit einem tollen Interview. Stell dich mal ein bisschen vor, bitte Adam, bevor wir loslegen. Ja, ich heiße Adam Weber.
Ich komme aus dem Raum Stuttgart, das ist bei, also genauer komme ich aus Sindelfingen, ich bin 51 Jahre alt und mittlerweile ja fast 4 Jahre trocken. Oh ja. Gut also, im Oktober sind es genau 4 im zweiten Anlauf. Im zweiten Anlauf, da kommen wir bestimmt zu. Dass der erste. Anlauf war ja. Ja gut, das waren im Grunde genommen waren es 3 Anläufe, wenn man es genau nimmt, aber die ich zähle die die letzten 2, zähle ich als die richtigen Anläufe. Okay Sindelfingen ist, da ist da Mercedes. Richtig.
Ja, ne. Ja, da wird die C Klasse oder? Ja. Ach ja, Mercedes Werk in Untertürkheim ist in Stuttgart ist ja das Motorenwerk und hier werden die Autos gebaut. Okay, und dann arbeitest du auch da. Nein, nein, ich arbeite beim Bosch. Ah, also siehst du mal Zulieferer. Zulieferer genau, ja, ich arbeite, arbeite beim Zulieferer.
Ja. Ja, ich. Genau fang du mal an, ich stammel mir Jan ab, du Pfingstmontag und ich stammel, was ist los? Ja, ich habe halt. Ich höre deinen Podcast eigentlich schon seit Anfang an. Also ich bin in in der Tagesklinik bin ich über den Tennis, nüchtern betrachtet bin ich auf deinen Podcast gestoßen und seitdem höre ich ihn eigentlich, also das war das war, glaube ich, 2020 2020.
Nee, nee, nee, ich. Hatte 21. Dann war es 21. Aufgehört zu trinken und dann im Oktober habe ich glaube ich gestartet, also Oktober. Dann war es 21. Genau dann war es 21 genau, stimmt ja cool genau dann 21 und seitdem habe ich mir Gedanken gemacht, dass ich mal mit ihren Podcast machen will, dass man nicht nur nehmen, sondern auch geben sollte.
Ja und dann ja. Hat 1 zum anderen gekommen, irgendwann mal. Und dann habe ich mich halt jetzt mal gemeldet. Finde ich es toll, Adam wirklich finde ich super, weil das natürlich immer mein Thema ist, hier neue Leute ranzukriegen, das ist nicht leicht, ich verstehe das, auch wenn man sich da so ein bisschen ziert, gleichwohl, wenn sich alle zieren würden, dann wird es diesen Podcast nicht geben können und deshalb finde ich es toll, dass du da bist. Erzähl doch mal.
Erzähl doch bitte mal von deinen Anfängen. Wie du angefangen hast zu trinken, wann das losging und ja, also wann du das erste Mal so richtig blau warst. Also das richtig mal blau war ich glaube ich mit glaube 13 oder 14. Oha ja, das war das war ich, wir sind auch ich habe früher in Rottweil haben wir gelebt und wir sind nach Sindelfingen gezogen, weil mein Vater ja beim Daimler gearbeitet hat. Und dann bin ich zu Besuch, meinen besten Freund damals habe ich besucht, in in, in Rottweil, und das war, glaube ich, über Silvester und er war, ich glaube 2 Jahre älter wie ich und mit dem bin ich auf so einer Silvesterparty und da hatte ich eigentlich, glaube ich, so zum ersten Mal Kontakt mit Alkohol und ich weiß gar nicht, was ich
da getrunken habe, auf jeden Fall. Weiß ich, dass ich den Silvester nicht nicht so gut überlebt? Da habe ich keine guten Erinnerungen dran oder kaum Erinnerungen dran. Ja so, das war das so das erste Mal. Und dann habe ich eigentlich, ja war es ganz da, dann war nichts mehr eigentlich, und dann war ich mehr, weniger so, nee, ich trinke lieber nicht ne oder habe nicht mehr getrunken. Ja.
Das war so einmaliges, abschreckendes Erlebnis. Ja, aber irgendwann muss das, ja, muss das ja in Vergessenheit geraten sein, so ein bisschen ne, ja. Ja, natürlich ist ja normal ne ja gut, dann war es ja ganz normal dann ja irgendwann mal Sport gegangen und so mit ich weiß, dass ich meinen 18. Geburtstag zum Beispiel, da haben alle schon getrunken und ich glaube, ich habe um 09:00 Uhr abends erst mal mein erstes Bier getrunken.
Wir waren auf so einem Grillplatz, also am Anfang habe ich schon relativ. Wenig oder bedacht, aber wenn es dann mal irgendwie passiert ist, dann ist mir das eigentlich so. Habe ich so in Erinnerung, dass relativ schnell hatte ich keine Grenzen. Also ich habe angefangen zu trinken und ich, also ich hatte keine Grenze, im Grunde genommen hatte ich sie nie, ich habe im im rückblickend betrachtet ist es so, ich hatte nie eine Grenze, wenn ich mal angefangen habe, ich habe getrunken bis zum Umfallen.
Das heißt, ich müsste auch so sagen, es war immer so ein auch im Nachhinein betrachtet, es war immer ein Lotteriespiel, ich wusste nie, wie wird da wie, was wird daraus ne aber war mir damals nicht. Bewusst. Also, du bist denn ja schon rein in den Abend mit dem Bewusstsein, OK, das könnte jetzt heute wieder schief gehen.
Nee, nee, nee, nee, am Anfang noch gar nicht. Nein, nein, das Bewusstsein hatte ich ja damals noch gar nicht. Also ich bin die Anfangszeit, wenn ich, wenn ich fortgegangen bin, bin ich ja meistens gefahren, da war dann immer ein Limit 2 Bier, und das habe ich auch ziemlich lange eingehalten. Ah okay.
Bis bis dann ja ich ein Kumpel oder 2 hatte dann mit denen, da musste ich nie fahren. Also ich war nie der Fahrer, die sind immer zu dritt fortgegangen oder zu viert oder? Wie immer, ich war nie der Fahrer, also gut, ich hatte einen Freund, der nicht so viel Drink getrunken hat oder er hat gesagt, ja ich fahr, ich müsste für mich kein Problem ne und dann hab ich gedacht ja gut dann dann kann ich das ja ausnutzen ne und das war dann ja und das war dann halt irgendwie so, dass es halt eben ja fast der Regelfall war, dass ich dann halt immer gut getrunken hab, ne?
Ja. Ja und ja. Und das? Ging eigentlich. Ich bin relativ lange Single geblieben, ich hatte bis 21, also von 18 bis 21 hatte ich eine Freundin und danach ging es eigentlich dann richtig los, dann fortgehen und dann war bei mir Wochenende, Beginn war donnerstags und aufgehört habe ich sonntags und dann war noch die Zeit damals, da haben die After After Award Partys Ney oder wie heißt das Jakocherberg?
Afterwork genau afterwork Partys waren das, die haben angefangen, dann war das schon wieder da habe ich schon Montag, Dienstag war ich dann auch schon wieder irgendwo unterwegs. Ja also aber ich habe ja immer noch gearbeitet, also das das hat immer noch ja funktioniert so so richtig so Gedanken drüber gemacht habe ich mir so mit 2829.
Dass ich dann gesagt habe, wenn du so weitermachst, dann wirst du Alkoholiker. Ach, das war dir damals schon klar. Ja, diesen Gedanken habe ich damals schon gehabt. Aber im Grunde genommen, wenn ich das jetzt mir so rückwirkend anschaue, da ja, da war es schon problematisch, ne. Hast du damit mit jemandem mal drüber gesprochen oder war das nur für dich so ein?
Das war nur für mich. Das war nur für mich, das war fertig. Ich habe mich dann damals auch von von der Mutter, von meinem, meinem Kind damals getrennt und habe dann alleine gewohnt. Also bin wieder ich habe eine Zeit lang, also ein bisschen weiter weg gewohnt, ja auch noch, also 30 Kilometer nördlicher, aber bin dann wieder zurück nach Sindelfingen, also in dieser Umgebung und ja, und da. Ist das dann halt durch das ja, ich war halt alleine zu Hause, ich hatte niemand, der mich kontrolliert hat oder auch jemand der da ist, es dann halt schon teilweise ja eskaliert, da war es dann halt schon täglich und und regelmäßig am Wochenende bin ich fortgegangen und unter der Woche habe ich noch so ein. Bin ich in so ein so ein
Computerspiel, so World of Warcraft? Das habe ich gespielt und daneben her immer noch kräftig Bier getrunken und ja, das ging dann so, arbeiten, spielen, nebenher trinken und das ging dann so wie. Alt warst du da. 30 rum und 30 ja, also ja 3435 so was. Ja, wenn ich jetzt mal. Also wir kennen uns ja nicht, deshalb darf ich dir ja alle möglichen Fragen stellen.
Ich hoffe, das ist nicht zu unhöflich, wenn du mit 34 zu Hause sitzt, Bier trinken und ein Onlinespiel spielst. Das ist ja schon eher ungewöhnlich, also da hattest du ja schon ein Kind, dann zu der Zeit ne. Ja, hatte ich, hatte ich. Das habe ich aber jedes zweite Wochenende bei mir gehabt. Ja. Ihn habe ich dann immer wieder abgeholt und dann haben wir das Wochenende zusammen verbracht, dass ich dann sehr viel mit ihm unternommen. Wir sind in Schwimmbäder gefahren und abenteuerspielplätze, also so Indoorspielplätze, je nachdem was für ein Wetter war oder so.
Also ich habe ihn Freitag mittags abgeholt und Sonntag habe ich ihn abgegeben. Und hast du denn? Hast du dann, wenn er da war? Warst du denn nüchtern oder hast du da auch was getrunken und? Also meistens. Meistens war ich nüchtern, aber es gab auch schon einen anderen Ausfall, wo ich dann doch was getrunken habe.
Aber also ich will da noch mal drauf zurück mit mit anfangen oder Mitte 30 zu Hause sitzen und Dadeln ist schon ist schon außergewöhnlich oder von damals noch nicht. Doch, ja, doch, doch, das, das war schon. Da, da habe ich mir schon vermehrt darüber Gedanken gemacht und gedacht, ja, das ist eigentlich nicht gut und ich sollte damit aufhören oder ich, dann habe ich es ja wieder versucht oder ich habe es dann wieder eine Zeit lang so ein bisschen gelassen oder es wurde weniger.
Ja, es war immer so ein, aber ich habe es nicht ganz weggelassen, das war also ich konnte auch mal 2 Wochen oder so ohne, also es war jetzt nicht so wirklich, ich hatte immer diese Ausfälle, bei mir waren immer so. Ich konnte auch mal 23 Bier trinken am Tag, aber wenn ich jetzt so ungezwungen war, dann, also dann war das Halt für Feuer frei. War das dieses Gefühl jetzt, jetzt bin ich frei, jetzt ist niemand da, der mich, wie du vorhin gesagt hast, kontrolliert und jetzt kann ich es ja machen.
Ja, schon das das das auch das das war auch da, ja, aber. Ich weiß gar nicht, das hat. Irgendwie war das so, ja normal halt. Ich bin nach Hause und habe dann gleich mal ein Bier aufgemacht oder so. Also ich habe mir da gar, ich habe im Nachhinein immer, wenn man dann betrunken war oder wenn, dann halt zu irgendwelchen Vorfällen gekommen ist, dass ich dann doch nicht vielleicht zur Arbeit gegangen bin, dann war das halt schon so, wo ich gesagt habe, aber dann war wieder das Spiel mit drin.
Ah ja, ich habe zu lange gespielt, deswegen konnte ich nicht gut ausschlafen, ne, also es waren immer so. Die Ausreden hat man auch relativ schnell gefunden, also wieso, weshalb irgendwas nicht gegangen? Ist aber du wirst ja gewusst haben, dass dein Umfeld nicht zu Hause sitzt und Daddelt und Bier trinkt.
Ich hatte ja noch und Umfeld, also Freunde, 2 Freunde, die mit mir mitgespielt haben oder andere. Das waren ja ein online Rollenspiel, das heißt, wir haben gemeinsam gespielt. Ach so, ja gut, denn bei einem einen habe ich gewusst, dass er kifft, der andere habe ich gewusst, dass die auch vielleicht ein oder 2 Bier trinken, aber ich war ja dann halt teilweise so voll, dass ich gar nicht mehr spielen konnte, ne?
Eieiei. Wenn man sich dann an. Ich habe das nie gespielt, aber World of Warcraft, glaube ich, muss man auch ein bisschen präsent sein. Dann ne, um das gut zu machen. Ja, in also in bestimmten. Wenn man solche Rates oder sowas gemacht hat, wenn das gemeinsame Ziele waren, die man dann halt in so einer Gruppe bestritten hat, dann sollte man halt schon sehr präsent sein und das hat dann teilweise ja gar nicht funktioniert, wenn man da nur ein bisschen in der Welt rumgelaufen ist und irgendwas gemacht hat, dann war das halt nicht zu Flint, wenn man mal ausgefallen ist. Aber sonst.
Aber ansonsten war es dann schon ein bisschen ja. Aber also ich, ich habe ja nie in diesem Online Game zum Glück. Bin ich da nicht reingerutscht? Also ich, ich wollte das eigentlich gar nicht, weil ich das gewusst habe, dass dass dass, dass das auch relativ ja Potenzial bei mir hat. Dann bin ich durch durch den Umzug, Umzug meiner Schwester oder Renovierung bin ich da ein bisschen weggekommen, weil ich da viel helfen sollte und so oder bin da anderweitig eingespannt gewesen, und da bin ich aus dem Spiel raus.
Aus der Regelmäßigkeit. Und dann habe ich dann auch aufgehört. Dann habe ich gesagt, dass ich steige nicht mehr ein ich. Ja. Ich hör auf, ich bin da jetzt weg. Es ist jetzt kein so ein Zugzwang dahinter momentan und dann bleibe ich weg, weil sonst bin ich ja wieder drin, so wie mit dem Alkohol auch. Ja, wie viele Stunden hast du da so verbracht im Schnitt? Teilweise schon 8 bis 10 Stunden, also den ganzen. Ganzen Tag nach der Arbeit.
Oh Gott, Oh Gott, Wahnsinn, ne. Und manchmal halt auch noch nachts oder so. Also es waren schon wir sind, wir sind in der Nachtschicht, weil es eine Erweiterung gab, sind wir in der Nachtschicht, haben wir das Arbeiten unterbrochen, sind nach Stuttgart im Media Markt, weil der um 12:00 Uhr angefangen hat, die Erweiterung zu verkaufen, haben das dort gekauft, sind nach Hause, haben das.
Das Installationsprogramm gestartet weil die Installation auch 23 Stunden gedauert hat und nach der Nachtschicht, wo 06:00 Uhr saßen wir schon wieder am PC und haben weitergezockt ne. Oh mein Gott, Wahnsinn. Also da bin ich heilfroh und ich glaube, ich hätte nämlich auch so Suchtpotenzial für solche Spiele. Deshalb bin ich froh, dass ich da nie reingerutscht bin. Wow.
Das ist ja auch was das für Lebenszeit ist, die man da verdimmelt. Irgendwie für nichts. Das ist Wahnsinn, das ist wirklich Wahnsinn. Ja und? Dann haben wir noch alle. Vielleicht. Ja, das Schlimme ist ja auch noch, das ist ja, sag ich mal, vermeintlich verbringt man ja da Zeit mit seinen Freunden, ne? Ja.
Ja und ja, weil die sind ja, die sind ja am anderen Ende der Leitung deswegen, deswegen ist das so ein bisschen. Ja, ich fand das dann halt irgendwann mal. Ja, haben dann die anderen nicht gespielt, hab ich neue kennengelernt, mit denen ich dann auch noch gespielt hab. Also es war dann schon wirklich. Also ein Arbeitskollege von mir, der hat es noch viel schlimmer getrieben und der hatte ja noch Kinder und Frau zu Hause, das war ja wieder das nächste ne wenn man sich mit anderen vergleicht, das ist ja genau das gleiche Thema wie beim Alkohol, ne.
So schlimm wie er bin ich noch nicht, ne. Ja. Seine Ehe ist daran zugrunde gegangen, ne, weil da saß ja, da saß ja noch, ja, ich bin, ich bin nach Hause gekommen, da war der ja schon online, ne, da sagte ich, hey, du hast doch Kinder und Frau zu Hause, sie hat ihm ja das Essen an den Computer gebracht.
Oh mein Gott, ja, das ist eine Richtige, also aktuelle. Spielsucht ist genauso genauso schlimm, ja. Wow. Das einzige was da ist, dass du, dass du. Nicht, da geht es nicht um Geld, aber da geht es natürlich um psychische Gesundheit und um um das gesamte soziale Umfeld, dass wir es ja komplett wegbricht.
Dann ne, ja. Ja, ja, genau, das ist also also, aber es gibt auch so. Ich habe auch dann Überfälle mitgekriegt, die dann halt auch das 24 Stunden gespielt haben, und zwar dann halt über längere Tage, die dann auch kaum was gegessen haben oder so. Die dann halt irgendwie sich dann so psychisch schon so verschoben haben, dass sie gemeint haben, ja, sie haben doch gegessen, weil in dem Spiel haben sie ja auch was gegessen. Echt?
Ja, total bekloppt. Mein Gott, Wahnsinn. Obwohl Pass auf jetzt. Jetzt fällt mir gerade was ein, ich hab mal ne Zeit lang n paar Wochen hab ich Lara Croft gespielt, damals auf der playstation also. Kinderkram dagegen. Und dann war es dann sitzen wir irgendwann mal. Jetzt weiß ich noch, da ist mir mal was runtergefallen und dann habe ich, dann habe ich so eine Sekunde gedacht, so, jetzt Spule ich einfach zurück und mache da weiter, wo ich den Teller noch in der Hand hatte.
Ach so, ja. Schon gespeichert? Ja nee, das richtige Leben ist halt doch ein bisschen anders. Und das richtige Leben ist anders. Richtig. Das war, das war wirklich nur so ein paar Wochen, wo ich das gespielt habe, immer so ein 2 Stunden am Tag und. Das fand ich gut und da hab ich gemerkt, ich bin auch, um da richtig einzusteigen, um da richtig gut zu werden, müsste ich viel mehr Zeit da verbringen, da hatte ich dann keine Lust mehr, hab ich aufgehört, aber ich kann das nachempfinden, dieses, dieser Gedanke, ich bin noch in einem Spiel, natürlich.
Ja, was ist jetzt auf dem Zugzwang irgendwie, du hast, du hörst ja auf, du wirst irgendwann mal müde, gehst ins Bett und sagst aber dann, wenn du, sobald du nach Hause kommst, sag ich, oh ich hab ich hab ne halbe Stunde oder ich hab ne, dann gehst du da wieder rein ne oh ah das ist schon. Auch so ein bisschen. Ist es dir schwer gefallen, davon loszukommen? Dann.
Nein, nein, nein, ich habe, ich habe, also ich sollte ja damals beim Umzug oder beim Renovieren helfen und und solche Sachen und, und da bin ich dann halt davon weggekommen, also da, damals hatte ich dann auch noch eine Freundin, ja, das war so eine so. Ja, eine relativ kurze Beziehung, aber die ist auch umgezogen.
Also war ich sehr eingespannt, da helfen meiner Schwester helfen da und das war schon was größeres, weil ja da musste man halt Wände rausreißen, putzen, Elektrik machen und und und. Also viel, viel, viel Arbeit, das war jetzt nicht nur rein irgendwelche Kartons einpacken und wieder auspacken, sondern so so richtige Renovierungsarbeiten.
Dann hast du okay. Dann war ja diese Renovierungsphase, in der du ja oder ich frage. Hast du zu der Zeit denn auch so regelmäßig viel getrunken oder warst du denn beim Arbeiten da nüchtern? Ich naja, beim Arbeiten war ich ja mehr oder weniger nüchtern in der Frühschicht. Ich habe ja auch Freischicht gearbeitet in der. Nachtschicht habe ich dann auch mal ab und zu mal was getrunken, manchmal gab es auch Fälle, wo ein bisschen mehr oder zu viel. Wir haben auch schon, wenn mal nicht so viel los war, so eine richtige Party da gemacht in der Arbeit, ich war auch noch ich bin Instandsetzungsmechaniker von Beruf, also ich habe da die Maschine repariert und ja gut, ich hatte immer einen Kollegen und.
Ja, je nachdem was da war. Das konnte man dann irgendwie schon. Hat funktioniert, wenn man viel zu tun hatte, dann hat man halt wenig, wenn man nichts zu tun hatte, das war dann die Möglichkeit, dass man halt was trinken konnte und ich war noch nebenher bei der Betriebsfeuerwehr und dort hatten wir immer Bier, das heißt die Automaten in in der Firma, die es mal früher gab, die gab es ja nicht mehr, man durfte sich zwar Alkohol mitbringen, aber ich saß ja direkt an der Quelle, dort gab es halt immer Alkohol. Da ist man ja, wenn man samstags zum Dienst gekommen ist, dann ist man erstmals hat man das Leergut eingeladen und hat halt Getränke für die ganze Woche geholt, ne aber auch ja ja und auch dort war es halt dann so,
dass man halt das hat dann halt auch der Kommandant auch gemerkt, ja früher hat man halt irgendwie einen Kasten Bier und einen Kasten Pilz geholt, ja und 2 Kästen Wasser und das war so das was was immer da war, aber der Schrank mit dem Bier wurde immer voller. Und das waren dann nicht mehr. Das wurden dann halt waren halt 4 Kästen, 5 Kästen Bier da und die waren dann am nächsten Samstag auch alle leer, also jetzt nicht nur von mir, wir waren da schon auch andere Leute ne aber der Zugang war halt da ne und das war immer präsent, das war halt vorhanden. Woah, das war.
Gibt es denn da hin? Mal, bitte gibt. Es das heute auch noch. Nein, das Werk wurde seit 2019 wurde es geschlossen. Also ich arbeite jetzt in Stuttgart, vorher war das ein kleineres Berg in der Nähe von Leonberg. Und ja, das das gibt es nicht mehr, das gibt es nicht mehr, aber ich habe. Ein Bier, dass ein Bier toleriert wurde bei der Arbeit, das finde ich ja irgendwie völlig crazy.
Es wird immer also es ist, das gibt es heute ja auch noch, es gibt kein Alkoholverbot bei uns. Es steht zwar, es steht zwar drin, dass man sich nicht in einen berauschten Zustand versetzen darf, aber dass man ein Bier trinken, also Bier, ist nicht verboten. Okay. Also wir haben jetzt auch noch Mitarbeiter, die dann halt so freitags, wenn wir das so fest machen oder so oder die Werkstätten selber ja auch dann, dass der Halt zum Frühstücken Bier trinkt oder so. Oh mein Gott.
Das fand ich schon immer gruselig, aber das bei der Arbeit. Ich meine das ich habe jetzt mit Mechanik und so nichts zu tun, aber wenn ich mir vorstelle da fuddelt jemand an einem Teil rum, dass irgendwann mal in mein Auto eingebaut wird und der hat schon 34 halbe weg morgens buuh finde ich irgendwie schwierig, die Überlegung ja ja naja gut das ist okay es hat funktioniert ja ja genau.
Okay also bei der Arbeit, wurde mal getrunken und da hast du dann auch schon, da gab es auch ab und zu mal Ausfallerscheinungen, wenn ich das richtig rausgehört habe. Ja, ja, ja, ich habe ja auch gerade bei dieser Feuerwehr gut, das war ja ein kleines Werk, da gab es nicht viele Einsätze, da habe ich halt das eine oder andere mal auch zu viel getrunken, das heißt, ich bin dann, also ja, wir hatten.
Ja, das hat halt mit der Zeit, hat sich halt rausgestellt, dass wir haben ja kaum. Wir sind zwar da in Halle, das 1. Fall ist das was passiert, also wir hatten mal an Silvester in einem anderen Werk ist das Werk abgebrannt, weil es ja keine Feuerwehr gab, also wodurch ist dann so eine Halle abgebrannt? Und wir waren halt da, damit ja sowas nicht passiert. Ne und Einsätze gab es halt wirklich seltenst seltenst ne und da muss ich aber auch sagen, ich hatte schon Glück, dass da nie ein Alarm richtig war, ne, weil manchmal war ich nicht einsatzfähig, überhaupt nicht.
Und deine Kollegen waren die denn immer klar? Manche auch nicht. Also manchmal war die komplette, also wir waren immer zu dritt und. Waren alle 3 besoffen. Ach du liebe Zeit. Hat der Kommandant dann nie mal was gesagt? Ja, der hat es ja nie, nicht nicht mitgekriegt, der war ja nicht da. Ja, ja, das waren, es war ja sonst auch niemand da, außer vielleicht noch der Pförtner oder so. Ja, okay.
Ja, also das das ja. Und ich habe dann halt, wenn ich halt dementsprechend ausgesehen habe, dann bin ich halt morgens früh um um 06:00 Uhr war ja der Dienst zu Ende und. Ja, dann bin ich ja schon um 05:30 Uhr habe ich geguckt, dass der Wecker klingelt, habe alles in Ordnung gebracht, alle Spuren beseitigt und ja, und habe geguckt, dass ich um 06:00 Uhr schon wieder weg bin, ne beziehungsweise je nachdem was ich für eine Schicht hatte, kann es auch passiert sein, dass ich nach Hause gefahren bin, anstatt in die Arbeit ne und habe dann mich so nach dem Motto Krank gemeldet, obwohl ich eigentlich schon im Werk drin war. Ei hattest du ein schlechtes Gewissen oder war das okay? Nein, nein, ich hatte schon ein
schlechtes Gewissen. Das war schon, das waren schon so die, die die die Zeiten, die Phasen, wo ich gesagt habe, Woah, das ist einfach nicht gut, ich sollte was tun, ja, aber das ist halt, dass man halt immer wieder gesehen hat, ja. So schlimm wie der bin ich noch nicht oder so schlimm wie der trink ich noch nicht und ja, ich hab versucht es mal hinzubekommen, aber hat man sich dann wieder immer wieder schön geredet, ne und dann wieder ja ging es halt wieder von vorne los. Ist dieses Vergleichen mit Menschen, die noch mehr trinken ist das ist das so ein?
Wichtiger Punkt. Was meinst du? Also ich denke, das ist viel. Das ist also für jeden der, der der Alkohol trinkt, ist das, das ist das so ein Punkt, dass man ja guckt, also man sucht nicht, das ist ja auch beim beim beim Dennis Man, glaube ich, bei seinem Buch oder Podcast war das auch, dass er gesagt hat, man soll ja nicht die Gemeinsamkeiten, man soll die Gemeinsamkeiten suchen und nicht die Unterschiede. Natürlich.
Also. Ja, es ist absolut so, dass dass man eher schaut, ah ja, so schlimm wie der bin ich noch gar nicht, oder das so schlimm ist es noch nicht, ne und dabei ist es ja schon so schlimm. Ja, und dann nimmst du dich wahr. Ja, da komme ich immer wieder mit der selektiven Wahrnehmung, die natürlich da ganz besonders ausgeprägt ist. Wenn du 100 Leute hast, von denen 80 nicht trinken, 20 trinken und 3 trinken mehr als du, denn siehst du nur die. 2. Ja genau, absolut absolut.
Und das vergleichst du ja auch mit den gleichen Leuten und nicht mit anderen. Und wenn man das mal ein bisschen auseinandernimmt, dann ist das natürlich völlig irre. Ja, dann hast du 80 Leute, die gar nichts trinken, aber mit denen vergleichst du dich nicht. Nein, absolut, das ist ja da, wo dein Fokus hinfällt und dein Fokus ist ja ganz woanders.
Und ich finde, das ist ein guter Punkt, weil das ist das, glaube ich, auch tatsächlich, dass das dann immer die Begründung ist. So schlimm ist es ja noch nicht und solange ich nicht so viel trink wie der, geht's ja noch. Und wenn du so viel trinkst wie der, dann findest du möglicherweise einen, der noch mehr trinkt. Der noch mehr trinkt.
Absolut, absolut. Von einem gehört, der mehr trinkt, also wow. Ja, spannend finde ich, ist ein wirklich wichtiger Punkt sollte sollte man mal für sich so im Hirn zergehen lassen. Wie das bei einem selbst ist, wenn man noch trinkt. Also es ist, es ist ja man, man sucht halt immer oder man findet halt immer ausreden, oder?
Ja, das ist halt noch nicht so schlimm und ich gehe ja zur Arbeit und es funktioniert ja und ich kann auch mal 3 Tage nichts trinken und ja, also man redet sich halt immer wieder schön immer wieder man schaut auch nicht auf diese schlimmen Phasen oder Eskalationen oder auch die diese gerade diese.
Diese sondern immer, ja ich, ich kriege es ja auch ohnehin mal ne, aber das ist das ist ja vielleicht von von in der Woche von an einem Tag oder 2 Tage, die man nicht getrunken hat und den Rest aber da durchgesoffen hat das da, da ist ja wieder der Fokus in der falschen Richtung, ne man schaut auf den einen Tag wo ich nicht getrunken habe, noch nicht auf die 6, die ich getrunken habe, ne ob das jetzt ein Bier war oder 2 Bier ne oder oder gleich 5 oder 6 ne. Ja.
Ja, spannend. Also genau diese diese selektive Wahrnehmung ist ein ist ein großes Thema hatte ich in der ganzen Zeit irgendwann mal irgendjemand angesprochen darauf, dass du möglicherweise ein Thema hast mit Alkohol? Ja, ja, also meine meine Schwester zum Beispiel. Ja, also ja, meine Schwester hat ja, trinkt halt nicht so viel, ne. Oder trink mal weniger oder so.
Also ich, ich habe es halt auch selber irgendwann mal schon dann mal mit jemandem ein Gespräch gesucht, dann hat sie gesagt, was du hast doch kein Alkoholproblem, guck mal du machst dies, du machst das, aber das ist alles gut, ist ja normal. Guck mal, der trinkt ja noch mehr wie du also jetzt im Vergleich zu Mitarbeitern bei uns im Geschäft oder so und. Und dann habe ich mir auch gedacht, ja, dann hast du dich wieder.
Ja okay ja, vielleicht hast du ja recht, ne, vielleicht machen wir umsonst Gedanken, das ist so ein Schwachsinn, ne. Ja. Suchst du schon mal ein Gespräch und dann kommt sowas ne. Genau, und das finde ich so tragisch und das ist ja was du beschreibst ist kommt ja relativ häufig vor, dass man sich selber dann noch davon überzeugen muss, dass es ja gar nicht so schlimm ist, wo man ja genau weiß, dass es so schlimm ist. Und sehr, und ich weiß, ich habe das ja selber auch erlebt bei meiner Freundin damals, der ich gesagt habe, hey, der habe ich ja damals ein Video gezeigt von Natalie Stüben, die so ihre Geschichte beschrieben hat.
Dann habe ich gesagt, Hey, guck mal, das bin ich, ja, ich habe mir das erspart, das so zu erzählen, also ich, das ist meine Geschichte, nein, sagt sie, und dann habe ich überlegt, was mache ich jetzt, habe ich gesagt, doch das bin, also ich habe auch dieses Thema. Wow, das hat sie dann angenommen. Ich sehe aber natürlich auch die Gefahr, dass jemand, der das von der dich nur von außen sieht oder nur ab und zu mal sieht, das nicht im Ansatz nachvollziehen kann, dass das wirklich so schwierig ist.
Ja man, es ist ja also das, das Ganze ist ja halt so, ich kann ja alle belügen, alle hinters Licht. Führen und und und und so aber mich nicht ne also ich ich selber weiß halt immer ganz genau und und da funktioniert das auch, dieses Schönreden und das verharmlosen halt irgendwann mal halt nicht mehr ne, weil da kann irgendwann mal sagt man sich okay das das ist das das ist noch nicht so ne ich meine ich habe dann irgendwann ich habe dann meine jetzige Frau kennengelernt da das. Moment, jetzt bin ich kurz ja so mit mit, also mit 36 oder 37 habe ich meine Frau kennengelernt und ja, dann war es eine Zeit lang weniger, also dadurch, dass man ja was, also es gab dann halt schon auch schon immer wieder mal solche Ausfälle oder so.
Aber es ist dann auch weniger geworden. Aber ich habe es halt nicht ganz gelassen. Hat deine Frau zu der Zeit Alkohol getrunken, als ihr euch kennengelernt habt? Ja mal so, meine Frau trinkt ja bis heute Alkohol, aber bei ihr muss man so sagen, sie verträgt es halt nicht, sie verträgt keinen Wein, sie verträgt keinen Sekt, sie trinkt sehr mäßig bis. Bis gar nichts.
Also wenn sie mal irgendwo ein Glas trinkt oder so, also absolut absolut wenig und und jetzt dadurch, dass ich jetzt gar nichts mehr trinke, also sie hat früher wenig getrunken und jetzt noch viel weniger. Ja, ja, ja, das okay verstehe ich und. Ich habe jetzt aber auch kein Problem mehr damit, oder was heißt ich hatte nie ein Problem damit. Also ich habe kein Problem wenn sie was trinkt absolut nicht. Ja, Trigger dich nicht.
Nein, triggert mich nicht. Okay ich wollte dich aber nicht unterbrechen. Also ihr habt euch kennengelernt damals, dann hast du weniger getrunken, aber auch immer noch mal mit Phasen oder mit, gab auch mal Zeiten, wo du denn zu viel getrunken hast. Ja, genau, und das war dann so. Ja, es gab halt immer wieder gab es halt solche Vorfälle und und ich hatte dann aber auch solche Phasen, wo ich und.
Das war wahrscheinlich. Hat sich das so ein bisschen auch gedreht dadurch, dass ich nicht regelmäßig und jeden Tag getrunken habe, hatte ich dann so, wenn ich dann mal getrunken habe, und dann habe ich einfach mal 3 Tagen durchgesoffen oder oder 4 ne so so zu diesem von von so einem regelmäßigen Trink oder zu so einem Quartalssäufer ne wo ich dann so 23 Tage Ausfälle hatte, ne. Puh, konntest du denn arbeiten?
Nein, nein, da war ich dann nicht dabei. Also. Ich ich habe das dann. Ich habe das dann halt auch. Ja, da bin ich halt teilweise halt irgendwie auch weg gewesen, wo sie mich gesucht haben und so ne wo ich mich also meine Frau hat auch Geschichte geschichtet und das heißt ja ich bin vielleicht betrunken.
Zu Hause gewesen, bis sie gekommen ist, habe ich weiter getrunken. Als sie dann nach Hause gekommen ist, war ich weg und ja, und dann habe ich mich, was weiß ich, in Autos versteckt oder irgendwo auf dem Parkplatz gesessen und da weiter getrunken, also solche solche wirklichen schlimmen Eskapaden gehabt und es ging dann so weit, dass ich dann halt 2014. Zugestimmt habe, eine Therapie zu machen und bin 2014 zur Therapie gegangen war 8 Wochen in einer stationären Therapie und ein Jahr anschließend ambulant. Wie ist es dazu gekommen?
Zu der Überlegung, eine Therapie zu machen? Wer hat das angestoßen? Mal schon meine Frau, meine Freundin, also meine jetzige Frau, ja, die hat es schon angestoßen und ja, war ja, sie hat auch schon das mal das Thema von Trennung oder so, weil so möchte sie nicht mehr weitermachen. Ja. Und da habe ich dann ja die Therapie gemacht in der Therapie selber habe ich dann ja. Ja, auch nette Bekanntschaften gemacht und war auch super. Also war eine tolle Zeit, aber ich habe dann irgendwie so, dass da ist mir, ich bin noch so schlimm genau wieder noch so schlimm wie manch anderer hier, da habe ich dann erst die schlimmen Fälle kennengelernt, das heißt, so schlimm ist es ja noch bei mir nicht.
Also eigentlich, um zu begreifen, rechtzeitig ja, da die Reißleine richtig zu ziehen, habe ich noch okay ja, ich habe ein Problem, ich kriege das hin und ich habe es dann geschafft, das ganze Jahr nicht dran zu bleiben, also in dieser ganzen Therapie und und und. Und in dieser einen Rückfall hatte ich, den muss man natürlich dann in diesen, in diesen Meetings offenlegen und. Nach Beendigung der Therapie war ich dann auch noch eine Weile nüchtern und dann habe ich wieder angefangen zu trinken. Also 2015 2016 sowas noch habe ich dann und weil ich habe es ja begriffen, ich habe es ja jetzt, jetzt habe ich es ja begriffen, also man muss jetzt weniger trinken, da war ich dann, da war ich dann der schlaue ne.
Kurze Frage, als du das offengelegt hast, wie, wie sind die damit umgegangen? Wer? Ja, ich weiß jetzt nicht, war das in der Gruppe, wo du das gesagt hast, dass du einen Rückfall hattest oder mit einem Therapeuten. Wie war das? Das war ja also, das war ja dann in dieser, in dieser Therapie, also das war ja wöchentliches Meetings, immer, die sind ja ganz offen damit umgegangen, also die, die es war immer so, es war wichtig, dass man es sagt, dass man das nicht verheimlicht, dass man, dass man damit ehrlich damit umgeht, und das kann ja auch passieren, also es hat auch.
Es war halt wichtig, dass man es sagt, sonst hat es ja auch in der in der stationären Therapie war das Halt so, dass es so da bist, du rausgeworfen, ne oder Abbruch der Therapie und alles ne, das war jetzt bei mir nicht der Fall. Ja, aber also du hast dann gesagt, ich hatte einen Rückfall. Was haben die denn gesagt, also der die also noch mal war das in der Gruppe oder war das nur eine Therapeutin, Therapeutin? Das war in der Gruppe.
In der Gruppe was wird dann gesagt? Also ich hatte einen Rückfall, dann sagen die OK. Aufstehen, Krone richten, weitermachen oder was? Was kommt da für ein Feedback? Naja, sind schon alle ein bisschen mitgenommen. Also man es ist. Es fällt ja einem auch nicht schwer und diese Stimmung ist dann in dem Raum ja auch den entsprechenden, wenn jemand das offenlegt. Es gibt schon so eine Art so eine Betroffenheit und und und ja natürlich.
Das kommt dann schon. Also als Feedback kommt ja dann schon aufstehen, Krone richten, weitermachen ne und nicht. Also da da wird schon einem Mut gemacht, dass man halt weitermachen soll und ja, es kann ja passieren und ja, es ist nicht so schlimm, ist jetzt nicht die richtige Wortwahl, aber es weil es ist schlimm, aber schlimmer wäre weiterzumachen ne und nicht also weiter zu saufen wie jetzt.
Also es wird da schon und warum und wie ist dazu gekommen und wie könnte man das verhindern? Und solche Sachen werden dann geführt, solche Gespräche, also es wird schon, man versucht es schon aufzuarbeiten wieso, weshalb und wie ist dazu gekommen. Ja, das finde ich gut. Das das war meine Frage, also wie sagen die ja okay dumm gelaufen, weitermachen. Aber nee, wenn du sagst, das wird auch dann richtig aufgearbeitet und dann wird wirklich geguckt, was war geschehen und wie kann man das verhindern, das finde ich halt wertvoll.
Und dann okay du warst dann ein Jahr lang nüchtern. Etwas länger wie ein Jahr. Dann habe ich wieder angefangen und dann ging's relativ lange Zeit. Ja, das war ja 2016, also Ende 2015, Anfang 2016 ja dann ja, kann man sagen, bis 2019 2019. Ja, es ging halt das soweit, dass ich sech 16. Also ich habe dann wieder angefangen zu trinken und es wo war dann moderat.
Es war dann immer nur ab und zu und es war dann auch nicht so schlimm, aber 2 Jahre später war ich dann wieder schon wieder fast auf dem gleichen Level, dass ich immer wieder diese dadurch, dass ich längere Zeit nicht getrunken habe, dann wenn ich getrunken habe, dann ich nicht aufhören konnte, dann was ich dann 34 Tage durchgesoffen habe.
Wie war das für deine Frau? Ach schrecklich, also ich, ich glaube es war schrecklich ne mit dem mit dem Gedanken nach Hause zu kommen und nicht zu wissen, was dich da jetzt erwartet hat er was getrunken, ist er nüchtern oder ist er schon sternhagelvoll oder wie auch immer noch? Habt ihr da mal drüber gesprochen?
Ja, ja, haben wir. Ja, ich habe es ja. Das Schlimme ist halt, wenn man beim betrunkenen Zustand mit einem redet, dann kriegt man halt dann doch nicht so viel mit, ne. Ja, ich meine jetzt im Nachhinein, also habt ihr das mal gemeinsam aufgearbeitet. Ja, das das haben wir, das haben wir schon. Also es war schon schrecklich für sie und es war immer so, dieses Lotterie, also immer dann nicht zu wissen, wenn du nach Hause kommst, was dich da erwartet noch verstehe.
Ja, es war schon schlimme Phase und aber sie hat sie ja, sie hat sie mit mir durchgestanden, sie hat, sie hat es ausgehalten, was ich ihr ja sehr hoch anrechnen muss und. Ja, und dann habe ich 2000 ja irgendwann mal habe ich, dann gings Wasser halt auch wieder so weit, dass das sie gesagt hat, ja du musst was tun das du solltest wieder Therapie machen oder so, das geht halt nicht so weiter und das das geht halt nicht ne und dann und ich habe das Problem war auch noch ein bisschen dadurch dass ich jetzt. Unser Werk, da wo ich gearbeitet habe, zugemacht haben. Ich habe die Arbeitsstelle gewechselt, ich bin dann vom Mechaniker ins Büro gekommen und und ja, und da gab es dann halt immer wieder solche Sachen, dass
ich halt nicht ins Büro konnte oder mich krank gemeldet habe. Also ich war nicht jetzt nicht wirklich arbeitsunfähig, aber ich, ich war halt zu stark verkatert oder so, wo ich dann gesagt habe, ja, ich möchte. Jetzt in dieser Anfangsphase nicht gleich so, dass man mich so sieht oder sowas ne und dann habe ich das halt dann vermieden und dann war's halt für mich auch schwierig zu sagen, ich gehe jetzt in eine Therapie und Fall wieder für 6, also dann muss ich ja wieder offenlegen, dann muss ich ja mit meinem neuen Chef reden und ihm das sagen, das wollte ich nicht wirklich und dann habe ich beschlossen, zu den Anonymen Alkoholikern zu gehen.
Ja. Und dann bin ich dorthin gegangen und dann habe ich mit den Anonymen Alkoholikern. Mit über diese Meetings habe ich aufgehört zu trinken. Wow. Bin aber dann doch. Also für mich war immer so, diese magische Zahl war dieses erste Jahr noch das, also ich saß ja da in diesem in diesem Meetings teilweise, wie also teilweise zumindest mal am Anfang, wieso ein Häufchen Elend, mir ging es nicht gut und. Und ich habe gesehen, da sitzen Menschen, denen geht es ja richtig gut.
Das waren so richtige Vorbilder für mich, ne wow, ja, und da will ich auch hin, ne und ich habe es dann geschafft, aber ich habe das und dann ist es immer so das erste Jahr ne das das erste Jahr das ist so das. So diese magische, also zumindest mal ich habe ich so wahrgenommen, für mich das erste Jahr die magische Grenze, und das war für mich so dieses Ziel.
Ich möchte dieses Jahr und danach wird alles einfacher. Ja, hab. Es aber nicht geschafft. Ich bin dann in diesem Oktober, Oktober 21 Oktober 21 bin ich rückfällig geworden, aber es hat sich schon angebahnt mit dem ersten Bier mal irgendwo. Mit dem zweiten Bier dann auch irgendwo anders. Na also ich habe dann immer so es geht ja, aber ich habe dann auch wieder auch damals dieses durch den Konsum vom Alkohol habe ich dann die Zugehörigkeit zu den Aas wieder, ich gehöre ja nicht mehr dazu, ich habe ich konsumiere wieder, also da, gefühlsmäßig habe ich mich davon wieder bisschen entfernt, also also ich habe gemerkt und dann gab's halt mal so ein. So ein Tag, wo ich dann halt nach der Arbeit, ich bin nach der Arbeit nach Hause und sofort
habe ich mir eine Flasche Jägermeister geholt und die runter gekippt und daraufhin habe ich auch das war das war also das war Schl. Das Schlimme an diesem Rückfall war, dass wenn ich das rückwirkend so auch betrachte, ist so, ich war jetzt ein paar Monate nüchtern, 8 Monate oder sowas oder 9 und. Nee, Moment, im November wäre ich ja ein Jahr nüchtern gewesen, Ende November wäre ich ein Jahr nüchtern gewesen und im Oktober am 1.
Oktober, da habe ich getrunken oder davor schon ne, da habe ich, dann bin ich auch von zu Hause abgehauen, kann man sagen, habe dann irgendwo mit der Flasche Jackie bin ich dann durch die Gegend getorkelt, hab mein. Mein geschäftshandy verloren, das habe ich aber irgendwie doch. Ich habe es dann noch, weiß nicht, dass ich es irgendwie doch wiedergefunden habe, dann habe ich aber meinen Geldbeutel verloren, mein Handy verloren und bin dann doch irgendwie nach Hause gekommen mit dem aufgeschlagenen Kinn und irgendwann mal morgens hat dann die Polizei geklingelt, ob ich zu Hause bin, dann hat meine Frau gesagt, ja, der liegt da, schläft seinen Rausch aus, ja, sie haben hier meinen Geldbeutel, mein dings.
Da und da gefunden. Ich hätte da, ich war bei irgendeinem Autohändler auf dem Hof und habe dann ja in meinem in meinen Stolperanfällen da irgendwelche Spiegel von Autos abgebrochen und so ne also Vandalismus ich hatte noch Glück, dass ich keine keine Anzeige wegen Hausfriedensbruch bekommen habe. Und da ich ja über den Zaun geklettert bin, kann ich ja noch froh sein, dass ich nicht an irgendwie den Stacheldraht oder den Spitzen, da mich irgendwo aufgeschlitzt habe. Aber mein Kinn war ja total aufgeschlagen, ich musste ins Krankenhaus genäht werden und daraufhin habe ich beschlossen, okay das das reicht nicht, die AS alleine reichen nicht, ich muss doch noch was machen und war dann noch mal bei der Beratungsstelle und die wollten
mich ja sofort wieder in Therapie schicken, weiß ich nicht. Ich kann doch nicht schon wieder. Und dann war es auf einmal nicht mehr so möglich wie bei mir damals, sondern gleich mal für länger, also 3 Monate oder so und ich so, ich kann noch nicht für 3 Monate weg und so, das geht nicht und dann habe ich in der Tagesklinik mich angemeldet und war dann 3 Wochen in der Tagesklinik. Ich habe auch damals bei nach diesem Rückfall, wo ich in der Arbeit angerufen habe, habe ich gesagt du mal zu, ich habe ein Alkoholproblem.
Deswegen bin ich jetzt ausgefallen. Die 3 Tage im Geschäft. Ich kümmere mich darum, dass ich was noch machen muss und ja, ich bin morgen wieder da in der Arbeit und ja, und dann schauen wir mal weiter und danach habe ich dann einen Termin bekommen, 3 Wochen Tagesklinik in bei uns hier in in Böblingen und. Da ging von da ab ging es dann wirklich bergauf. Ich habe mal 2 Anmerkungen.
Das eine was mir auffällt ist diese gegensätzlichen Dinge, wenn in der Reha, in der Therapie hast du dich nach unten orientiert, hast geguckt, ach guck mal die Leute, die haben ja noch mehr gesoffen als ich, so schlimm war es ja gar nicht. Und bei den AA S was genau andersrum, dass du dich an denen orientiert, die schon lange nüchtern sind.
Das waren denn deine Vorbilder, also deine positiven Vorbilder vorher, deine negativen Vorbilder ja ja, interessant ne ja. Ja, ja, das ist halt wie der Fokus, ne wo richtig mein Fokus hin dahin bewege ich mich ja, das ist halt das, das ist halt das Wichtige, dass man den den Fokus verändert, dass man das ist auch so, ja der der.
Das wichtigste ne, dass man vom dass man da weg kommt davon. Ja, und ich finde, ich finde es schade, dass du damals den Gedanken hattest, jetzt gehöre ich ja nicht mehr dazu zu den AS, wo du ja unterstelle ich mal genau wissen konntest, dass die Leute, die da sind und deine Vorbilder sind, auch möglicherweise häufiger mal gestolpert sind.
Ja, natürlich. Das ist ja auch so, dass bei einer A sagt man ja auch die einzigste Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Alkohol aufhören zu wollen. Ne, das ist die einzigste Voraussetzung um dazuzugehören und und nicht, dass man noch konsumiert oder dass man halt wieder konsumiert hat.
Ne, aber ich, ich habe halt dieses dieses. Ja, das ist das ist das verkehrte denken. Dann halt in diesem Kopf. Das ist halt, das ist halt am Anfang was, was man alles wieder gerade richten muss, ne was mich. Beschämt. Scham. Scham ist ja natürlich, das ist ja das das Allergrößte, was man ja in dem in der Sucht hat, ne schamgefühle, man kann sich ja selber im Spiegel nicht angucken. Ja genau und das das ist ja auch der Punkt, unterstelle ich mal, warum du jetzt nicht sagen konntest, ich Fall mal bei der Arbeit 6 Wochen aus, weil wenn man das mal mit etwas Abstand betrachtet oder wenn man da jemand anderes sieht, dann wird man, kann man daher sagen Moment mal, du hast jetzt die Wahl dich zu offenbaren, dann fällst du
mal 468 13 Wochen aus, ja dann hast du aber die Möglichkeit zu heilen und zu gesunden, wenn du es nicht machst. Denn es steht halt wirklich dein Leben und dein gesamtes Umfeld auf dem Spiel. Also welcher Preis ist höher, aber dass man das nicht macht in dem Moment, das ist, glaube ich, dann tatsächlich dieses Thema mit der Scham und der Angst vor den Konsequenzen, ja. Ja, das ist schon die Scham ist, es ist schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr großes Gebilde.
Da würde ich mal sagen, es ist schon. Und das Schlimme ist ja, die Rahm und das also zum Alkohol gehört ja lügen ja, lügen betrügen, Leute hinters Licht führen, ne, also man kann ja alle belügen, nur nicht nur sich selber nicht. Ne das ist ja das, das ist ja das und dann sitzt man vor dem Spiegel und dann hat man ja nicht nur. Die Scham, dass man getrunken hat, sondern das, was man da auch noch erzählt und und und gemacht hat und so, das sind alles diese Dinge und ich kann ja jedem erzählen, was ich will, aber mir selber, ich weiß ja, ich kenne ja, ich kenne ja die Wahrheit, und das ist und damit damit zu leben, das ist, das ist halt das das Schwierige, dieses, dieses, dieses schlechte Gewissen, die Scham, das ist ja,
das ist, und das ist ja natürlich dann halt auch. Okay dann trinke ich jetzt mal. Du hast, dann kann ich ja meine Scham und mein schlechtes Gewissen und das Ganze ist dann wieder weniger, wird leichter, wird, wird weggespült. Das sind halt auch diese Dinge, die dann dazu kommen, dass man davon ja nicht wegkommt. In Gonam ist es die Flucht vor sich selbst. Dann ne.
Ja, absolut, absolut. Die Flucht vor sich selbst. Man, man gesteht sich es nicht ein man man, man ja und ja es. Ist. Tragisch, oder? Ich finde es auch. Ich finde es absolut, aber es ist das. Das Gute ist ja, dass durch durch diese Erfahrungen und das das, was man da erlebt hat und wenn man das jetzt auch wirklich durch durchgegangen ist, kann man jetzt auch anderen Menschen damit damit helfen, weil man das ja selber durchlaufen hat. Also ich zumindest habe es durchlaufen, ja und ich, ich finde, das ist.
Ja, da versteht man halt die anderen versteht man halt sehr gut. Ich möchte aber noch mal ganz kurz danach Haken mit dem. Also du hast dann du hast dann du warst in der Tagesklinik und das war quasi der Beginn deines, Ich nenne es jetzt mal finalen Ausstiegs, oder? Ja, also erstens mal. Anders für dich.
Was warum hat das dann geklappt? Einen Moment so. So, jetzt noch mal, wieso es geklappt hat. Warum? Was war da anders, warum hat es da dann geklappt? Naja, erstens also die, die die 2 Tage, die das nüchtern werden nach diesem, nach diesem Rückfall, also der war also also das war die ersten, der erste Tag, das war. Die Hölle auf Erden also, daran kann ich mich immer noch erinnern.
Also das war, ich konnte nicht sitzen, ich konnte nicht stehen, ich konnte, ich bin rausgegangen, habe geraucht, dann bin ich wieder rein, habe mich hingesetzt, bin wieder aufgestanden, bin wieder raus, wieder zum rauchen, ich hatte keine Ruhe, also ja, ich bin halt auch nicht zu einer Entgiftung gegangen, mit dass sie mich mit Tabletten, ich bin ja, kann man sagen, kalter Entzug, aber ich war ja in dem Fall auch schon. So weit, dass ich zu meiner Frau gesagt hab, ja, fahr mich in die Klinik, die sollen mich ne und sie hat dort angerufen und gesagt, ja, so einfach ist das nicht. Kommen sie in 5 Tagen wieder ne, also eigentlich hätte ich mich jetzt mal ein bisschen stand heute hätte ich Krankenwagen anrufen sollen und sagen nee
fahr mich dahin, dann hätten die mich auch aufgenommen oder direkt hinfahren und nicht anrufen und sagen ne. Ich hatte mal hier jemanden der der dann sich besoffen hat. Dann wieder aufgenommen wird. Ja ja, ich kenne, ich kenne das, ich kenne das ja, da kenne ich schon jetzt mittlerweile so viele Beispiele, mein mein, Ich bin ja jetzt, ich bin ja jetzt, sagen wir mal ja meilenweit von dem von dem, wo ich jetzt war, ne, ich hatte, ich hatte ja einen rasanten Weg dann, weil ich bin momentan suchthelfer. Ich habe die suchthelfer Ausbildung, ich habe ich leite eine Gruppe, ich besuche die as, ich mache, ich leite eine Motivationsgruppe in der Diakonie, ich habe die Ausbildung dazu gemacht, ich
habe mich jetzt auch bei meiner Firma angemeldet als betrieblicher Suchthelfer, also ich bin dann, das hat alles da in dieser Tagesklinik begonnen. Ja, ich will trotzdem noch mal. Bevor wir jetzt zu deiner neuen Karriere kommen. Da noch mal bleiben bei der Tagesklinik noch mal. Was war da anders, warum hat es da funktioniert?
Ich habe die Zeit in der Tagesklinik benutzt zu lesen. Also an sich ist ja die die Tagesklinik ja keine, keine Therapie, sondern das ist einfach nur eine. So eine Aufnahme weg vom also erstmal so ein bisschen weg von der Struktur, von der von der Pflicht, ne, dass man arbeiten muss, dass man ne da ist man ja auch sowieso nur von 08:00 Uhr morgens bis 04:00 Uhr mittags ne und dann geht man wieder nach Hause. Ja hat dann ein paar Anwendungen, ein paar Gruppengespräche und solche Sachen, aber es ist einfach mal erstmal, dass man zur Ruhe kommt, ne und ich habe aber diese Zeit genutzt.
Podcast zu hören also da habe ich dann angefangen, mit nüchtern betrachtet und Natalie Stüben und habe auch das Buch Natalie Stüben gelesen und und habe mir noch mal einen Podcast ausgesucht. Dann habe ich deinen Podcast gefunden und dann ich, ich hatte ja 24 7 hatte ich ja die die Stöpsel auf dem Kopf und habe mich, habe mich da berieselt, bin dann in die Meetings gelaufen, dann habe ich dort den. Den damaligen Gruppenleiter von der Motivationsgruppe kennengelernt und dann bin ich noch mal in die Motivations. Also ich bin in die Motivationsgruppe gegangen, die war montags, Aas waren dienstags und ansonsten war ich dann noch, ja, das hatte die letzten Wochen, wo ich dann immer noch morgens in der Tagesklinik war
da und als ich da raus bin, bin ich halt weiterhin Montag, Dienstag. War ich in in diesen 2 Terminen für mich? Ja, ja, du hast dann für dich erkannt, dass du mit deinem neu erworbenen Wissen anderen Menschen helfen kannst. Na, das ist auch also der. Der damalige Gruppenleiter wollte, ja wollte, dass, dass wir, also, dass ich diese Ausbildung mache zum zum.
Zum zum Ja, so zum zu diesem Suchthelfer. Und ich habe ja weiß nicht, eigentlich nicht, also nicht so wirklich gewollt, ich, schauen wir mal. Ich habe dann immer, so schauen wir mal, mal gucken, mal gucken, habe aber dann irgendwann mal für ihn die Vertretung übernommen, wenn er im Urlaub war oder so habe ich die Gruppe geleitet. Das habe ich dann ein paar Mal gemacht und dann habe ich gedacht, ja, komm, also wenn du schon die die Vertretung machst oder so, ja dann kannst du ja wenigstens noch diese Ausbildung mitnehmen, damit du es richtig machen kannst oder keine Ahnung. Und dann habe ich gesagt, komm, dann melden, wir melden mich mal da an und ja, und dann habe ich die Ausbildung gemacht und während der Ausbildung ist es
halt dann dazu gekommen, dass er ausgefallen ist und. Und dass ich dann die Gruppe komplett übernommen. Habe hat er extra gemacht. Er hat sie auch schon, er hat sie ja 9 Jahre geleitet. Ich habe immer noch Kontakt mit ihm, ich, ich, ich treffe mich ab und zu mal mit ihm und wir unterhalten uns und reden. Also es ist ja.
Er war auch so ein, so ein, so ein Mensch, den ich, der ja er ist, auch mehrfach abhängig gewesen, und da ist schon ein Vorbild und wie er das Halt auch alles geschafft hat, ne? Ja, das Schöne ist doch Adam, dass heute du Vorbild bist. Für viele sicherlich ne. Ja, hab ich hab ich hab dann auch schon so teilweise von von von Menschen.
Nachrichten sehr tollen whatsapp Nachrichten bekommen wo das dann ja so dargelegt wurde, war mir vielleicht bis dato noch nicht so. Ich habe es nicht so empfunden, ich habe es einfach mal gemacht, damit es die Gruppe noch gibt und so und jetzt anscheinend bin ich doch, habe ich doch eine Vorbildfunktion übernommen ist. Es nicht schön.
Ah, das ist schon ich. Bin es schön. Ja, ich finde es, ich finde es schön, ich, ich merke halt einfach, ich sitze manchmal da und denke, ja ich muss, ich muss schon dankbar sein oder ich bin es auch, dass ich diesen Weg so ein, also ich vielleicht musste ich diesen weg so gehen oder musste das alles passieren, weil ich habe jetzt wirklich da, wo ich jetzt bin, das möchte ich für nichts auf der Welt aufgeben. Ich meine meine, meine Frau sieht mich ja mit ganz anderen Augen und das mit der Gruppe, aber ich finde meinen ganzen persönlichen Weg ich ich habe jetzt dann auch diesen, wie heißt das jetzt Buddhismus, ich habe über über Shaolin bin ich dann noch weiter gekommen, also auch dann. Dass ich so vieles in meinem, in
meinem Umfeld oder in mir verändert, also meine meine Sichtweisen, meine meine, meine Art zu denken, meine Art zu fühlen, hat sich ja alles verändert. Also ich bin ich, ich finde das und das ist, ich habe den Satz, ich weiß es nicht, ob es in deinem Podcast war oder wo gehört, ich fand ihn so toll, die Nüchternheit hat mir das gegeben, was der Alkohol mir versprochen hat.
Ja, das hat mal jemand in meinem Podcast gesagt. In deinem Podcast ja als absolut absolut zutreffend. Ich finde das, das ist so schön. Ja. Ja, und jetzt seit so so langer Zeit habe ich dann irgendwann gedacht, so, ich muss mal jetzt hier auch bei dir mich mal melden, ich habe mich nach, ich habe mich mal bei dir gemeldet, nachdem ich mein erstes Jahr geschafft habe, also nach dieser Tagesklinik habe ich dann mein erstes Jahr geschafft und dann habe ich. Dann habe ich 3 Leute angeschrieben dich und habe mich bei dir bedankt.
Habe dir eine e Mail geschrieben, ich habe Dennis geschrieben und und Natalie Stüben, dass ich jetzt geschafft habe ein Jahr nüchtern zu sein und dass diese 3 Menschen oder diese das was sie tun, mich oder mir sehr stark geholfen hat. Diesen Weg zu beschreiten und dieses Jahr auch zu schaffen. Toll. Ja, weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich glaub ehrlich gesagt, ich hab da damals nicht drauf geantwortet oder?
Doch du hast geantwortet, ja, du hast ja, du hast geantwortet, du hast mir, du hast mich beglückwünscht, du hast dann auch. Deine Frage gestellt, ob ich in einen Podcast möchte, aber damals war ich noch nicht, noch nicht so weit und dann immer immer wieder wenn ich dann gehört habe, dann ja, ich sollte mich bei dir melden und dann du hast ja immer Aufrufe gestartet, dann hast du ja eine Zeit lang es gesagt, du machst es nicht mehr, hast aber trotzdem immer wieder mal genau und dann hab ich und dann hab ich echt gesagt ich muss ich muss ich ich finde das so wichtig.
Ja, in in der Zeit, wo es einem schlecht geht. Ja und dann man nach jedem Strohhalm greift und und da es Dinge gibt, ja die die die einem helfen da rauszukommen, dass man dann halt auch auch wieder zurückgeben muss, das hat mir damals geholfen, das war die Strohhalme, die ich hatte, und deswegen habe ich mich auch bedankt, das hatte ich auch irgendwie, das war für mich wichtig, der einzigste der nicht geantwortet hat, war der Dennis. Der hat nicht geantwortet, aber das ist jetzt ist jetzt auch nicht, nicht nicht wichtig.
Hat jetzt mir keinen Zacken aus der Krone gebrochen, nein, aber es war, und das war für mich so, ich finde es jetzt auch genauso, mir geht es doch so gut, weil ich zu den ASG, weil ich die Motivationsgruppe besucht habe, das sind die Dinge und und. Auch wenn ich jetzt in so ein Meeting gehe und dann nichts mitnehmen kann, ja dann ist es halt so.
Aber vielleicht bin ich dann halt sitze ich da als Vorbild für jemanden der der ein Vorbild braucht wie ich damals ein Vorbild hatte und das und das und das finde ich so so wichtig. Ja, und ich? Bin ja auch dazu gekommen, dass ich sage, geben ist manchmal, wenn man gibt, nimmt man mehr als man glaubt. So, also das ist irgendwie, man kriegt ja auch was zurück. Ja, auf jeden Fall natürlich, natürlich, ja, es ist ja auch, es ist ja auch eingeben, man erwartet ja davon nichts, ne, es ist ja, es ist ja, das ist ja geben des Gebens willens und nicht, weil man dafür was erwartet, ich mach das ja nicht weil, sondern ich mach das, weil ich es machen möchte und. Ja, gleichwohl ist es natürlich
schön, auch mal eine Rückmeldung zu bekommen. Das. Ja, natürlich, aber die kommt ja, die kommt ja automatisch, kommt das ja irgendwann mal. Vielleicht nicht, nicht so oft oder so, aber aber sie kommt ja trotzdem, sie kommt ja, und wenn sie dann kommt, ist es halt umso schöner. Ja das das findet man dann auch schon schön. Ja, und ich?
Ich persönlich sage ja auch, weißt du, wenn wenn mit meiner Arbeit hier oder mit meiner normalen Arbeit, wenn ich da nur einem Menschen helfe, irgendwie sein Leben neu auf zu. Bauen oder neu auszurichten, dann hat sich das schon gelohnt, denn dann ist es das Wert. Ja, also ja, auf jeden Fall. Ich finde es auch toll, also das ist dein Podcast.
Ist der ist der ist der ja gut. Auch Natalie Stüben macht es ja nicht so oft, du machst es ja einmal die Woche ist bin ich. Permanent hören, das höre ich immer wieder. Ich finde es so schön, diese Geschichten zu hören und diese Menschen, die, die da rausgekommen sind, die da weiterkommen, das ist einfach das, das ist schon eine absolute, wertvolle Arbeit, was du da machst.
Und ja, und ich finde das halt ja toll und dass man solche solche. Möglichkeiten hat, da weiterzumachen. Ich habe da einen Podcast, auch immer wieder, wenn mich einer gefragt hat, wie hast du es geschafft, ja, deswegen ich höre diese Podcasts, ich höre den den, den ich, ich ja das und ich glaube auch diese Geschichten, das funktioniert am längsten, weil jemanden einen Podcast aufmacht, gibt es, gibt es einige, die Fangen an, dann erzählen sie ein Jahr lang, was sie zu sagen haben, und dann ist das Thema durch. Ja, ich, ich könnte jetzt auch einen Podcast über den Alkohol machen, aber bei mir ist das Thema ja auch durch, bei mir ist das das Thema Alkohol ja nicht mehr präsent, ich habe andere Themen und deswegen und das was
du machst ist diese Geschichten von anderen, die hören ja nicht auf, die sind immer neu, da gibt es immer neue die man weitererzählen kann und das ist echt echt echt toll. Genau. Ich habe tatsächlich auch mal drüber nachgedacht, da was draus zu machen. In die Richtung also meine Geschichte zu erzählen, meine Erkenntnisse daraus. Dann hab ich gedacht, Ah, es gibt viele, die das wirklich sehr gut machen und b fand ich genau das was du sagst. Die Geschichte ist irgendwann auserzählt. Ja, du kannst natürlich immer auf den und den Aspekt noch mal eingehen, aber der Dennis hat das ja für sich auch festgestellt.
Irgendwann hat er halt in 100 Folgen alles erzählt, ja. Genau, genau da gibt es nichts mehr. Ne, es ist es ist ja jetzt auch und das ist es dann halt auch, wo ich ja mittlerweile ja ich schau nicht mehr nach Podcasts, wo über Alkohol gesprochen wird, weil. Das da suche ich mir dann noch so Themen bei dem einen oder anderen, die mich vielleicht interessieren und dann hört es auf, dann ist irgendwo das das ist dann ist dann auserzählt.
Ich habe ja dann, da gab es dann jetzt noch so einen Podcast mit the new me orders t, da bin ich ja auch über sie, war ja bei dir im Podcast und sie hat. Dann. Einen Podcast gemacht und dann habe ich mir das angehört und dann war ja dann auch nach einem Jahr hat sie dann gesagt, so, jetzt ist das Thema auserzählt, aber wir wollen den Podcast leben lassen. Ja.
Und ich hab dann manchmal auch gesagt, bin im ich hör das ja meistens im Auto und dann, da hab ich mir auch gedacht, du bist ja outcloud ne, sitzt du da und hörst 3 Weiber zu wie sie da rum aber auch die hatten immer wieder was Tolles zu erzählen und deswegen auch finde ich das auch gut ne also und ist doch egal, Hauptsache es hilft. Um Alkohol wegzukommen oder seine Perspektive zu verändern, sein Fokus, sein Denken sein.
Und je länger man nüchtern ist, je länger man nichts trinkt, umso mehr, ja nennt man das. Da gibt es die Dinge, die ich jetzt, das ist so schön, es ist, Wahnsinn, ja, diese und auch ich finde auch die, die A as das ist, es ist. Sehen viele so? Ja, ich weiß nicht und ich mag mich nicht als Alkoholiker betiteln, ja, ich verstehe das, dass da ich hatte ja auch Probleme damit, am Anfang zu sagen, Hallo, ich bin Adam, Ich bin Alkoholiker, ja, aber das wie am Anfang hatte ich ein Problem, das zu sagen und jetzt interessiert es mich nicht mehr, weil ich müsste mich jetzt auch gar nicht so bezeichnen. Aber im Grunde genommen aber dieses Ich heiße so und so und ich bin Alkoholiker, das ist ein
ein Satz, der am Anfang, vor allem am Anfang, das muss ja erstmal sitzen, wenn ich diesen Satz einmal die Woche wiederhole, dann werde ich mir dessen bewusst, dass ich ein Problem habe und dass ich das ändern möchte und das und durch dieses wiederholen, diesen Satz, dieses Satzes, das gut, das geht erstmal runter, ne und dann okay und.
Mittlerweile fällt mir dieser Satz nicht schwer. Ich ich müsste ihn aber auch nicht aussprechen und das da habe ich dann auch manchmal dann überlegt, ja finde ich das gut, finde ich das nicht gut. Ja, doch, ich finde das gut, weil das muss für jeden am Anfang muss erstmal die Einsicht kommen und und und. Ich brauche Hilfe, ich habe ein Problem, ich brauche Hilfe und und und.
Ja das muss man muss ja ja zu sich selber sagen. Ja, ohne die Erkenntnis kann ja auch keine Veränderung stattfinden. Absolut absolut. Das ist das das wichtigste und man macht es immer nur für sich. Ja das ja zu mir selbst heißt nicht nein zu allem anderen, aber erstmal in erster Linie ja zu mir selber zu sagen.
Ja, gut gesagt, genau, wenn du es für deine Frau getan hättest, dann hätte es wahrscheinlich auch nur kurze Zeit funktioniert. Ne genau, absolut, es funktioniert noch. Du musst für dich, du musst deine Selbstliebe wiederfinden. Du musst den Menschen, den du im Spiegel Anguckst, jetzt, ich liebe ihn und und es gab eine Zeit lang, den habe ich gehasst. Ich konnte mich im Spiegel nicht angucken, ich war, ich konnte ja nicht mal, wenn es dann jemand gegeben hat, der diesen Menschen da liebt, ich konnte es ja nicht mal verstehen, weil ich liebe nicht, und deswegen ist ja dieses ist ja aber, aber das ist.
Deswegen ist es auch so, diesen in der Motivationsgruppe reden wir auch oft darüber. Schau dich im Spiegel an und und diese Scham muss weg und du musst dich anfangen zu lieben und wenn du dich anfängst zu lieben, dann hört diese Selbstzerstörung auf, weil wenn ich mich anfange zu lieben, dann fange ich mich auch liebevoll zu behandeln.
Ja. Und dann hört es, und dann hört es auf. Ja. Super Adam finde ich. Finde ich großartig. Ich finde auch diesen Satz von den von den Aas so schön. Lass das erste Glas stehen, dann musst du das zweite nicht trinken. Genau. Ja, ja. Ich finde ja auch dieses nur für heute finde ich ja auch ganz schön.
Absolut. Das ist für jedes, weil dieses nie wieder. Das ist ja so ein so ein, so ein riesen Begriff für jemanden am Anfang nie wieder. Ich darf nie wieder und deswegen ist es nur für heute und wenn es und wenn es das und wenn das nicht ausreicht, weil der Suchtdruck so groß ist, ja dann jetzt nicht ja für die Unterskalieren. 10 minuten. Ne, genau.
Ja, und ich darf nie wieder. Ist ja auch schon mal ein Fehler in der Semantik, weil absolut heißt ja wollen und nicht können ne so. Genau, absolut ich nicht. Ich darf nicht, ich will nicht, ich will nicht wieder. Ja, ja, finde ich gut und weißt du guck mal, ich habe jetzt 100, ich glaube 166 Interviews veröffentlicht und es kommt immer wieder was Neues dazu und ich glaube das wird auch nie enden. Da kommt immer wieder.
Deine Geschichte ist so interessant, so spannend und neu. Es ist immer wieder, ja natürlich. Es sind ja immer, weil es einmal andere Geschichten sind und davon leben ja auch diese Selbsthilfegruppen, oder, oder, ja, egal nicht welche, ich, ich, ich bin, ich bin der Meinung, dass jeder, jeder, der ein Thema hat, ein Thema sucht, sich eine eine Gruppe suchen sollte, und es ist völlig egal, wie die heißt, ja ob das Freundeskreis die. Laut Templer oder oder egal.
Nicht so. Diese Motivationsgruppe ist ja ist ja auch nur jeder, kann ja eine Gruppe aufmachen, ja das ist, wenn wenn mir die Gruppe nicht passt, dann gehe ich halt in eine andere und ich, ich finde, das ist so wichtig, das ist wie das tägliche, wie ins Training gehen, wenn ich Leistungssportler bin oder oder Sport betreibe, dann gehe ich in Training und bleibe am Ball und das und das und das hilft.
Und wenn mir die Gruppe nicht, wenn mir die Menschen, also da muss ja auch die Chemie stimmen, das kann ja auch sein, ich komme in irgendeinen Raum und die Leute passen mir einfach nicht, oder der oder der passt mir nicht, dann gehe ich halt nicht woanders hin. Ich habe eine Zeit lang auch überlegt, ja, ist es jetzt nicht zu viel, weil Montag, Montag Gruppe Dienstag, Gruppe ne das ja und dann noch halt die Hobbys und und Freizeitgestaltung die man hat, aber ich.
Ich ich möchte nicht wählen, ich, ich habe irgendwann mal gesagt, ich möchte nicht wählen, ob ich Motivation oder AA und ich mache und und solange es mir gut tut, mache ich beides ja und ich habe jetzt gut bei der Motivationsgruppe ist es weniger der Fall, dass ich jetzt sagen kann, ich gehe heute nicht, aber bei den Aas steht es mir frei und und wenn ich dann überlege, ich habe, wenn ich überlege, was ich an Zeit verplempert habe fürs Saufen, ja. Dann sind ja mal, dann sind ja mal hochgerechnet 4 Stunden in der Woche für meine Nüchternheit absolut Peanuts. Ja, und das ist absolute Peanuts. Von dem, das ist ein Drittel von dem, was du sonst früher beim Dadeln verplempert hast.
Also absolut abgesehen, selbst selbst nur für ein Bier, was du trinkst, um wieder nüchtern zu werden, hast du die 4 Stunden schon verbraten? Ne, ja. Genau. Finde ich super. Nicht, dass deine Frau irgendwann auch denkt, du gehst fremd. Du, weil du so viel unterwegs bist. Nein, nein, das ist das ist interessant. Das mein ich, ich, ich führe ich, so witzig ich, ich führe ja Telefonate mit der Frau, mit der Frau, mit dem Mann, also mit vielen Leuten, ich war da schon mal meine, meine Frau ist da ja die, die ist.
Die ist sehr tolerant, sehr verständnisvoll und sie vertraut mir. Aber es ist ja aber auch so, sie kriegt auch von mir die Aufmerksamkeit und die die Sachen, die, weil ich das fühle, ne, ich, ich, ich stehe da und sage, ich liebe dich und ich meine das auch so und es ist auch so ne und deswegen ist ist. Wir lagen also.
Mich hat auch eine eine Freundin angerufen, die habe ich in der Tagesklinik kennengelernt, die war in der Motivationsgruppe, die war auch ab und zu bei den AAS, die ist jetzt in einer anderen Gruppe, aber die hat mich ja, die hat sie, hatte auch mal einen schlechten Tag, und da hat sie mich abends um 10:30 Uhr angerufen und ich habe mit ihr telefoniert und meine Frau lag neben dem Bett und sie ist ja also, und sie sagt dann sie, sie macht halt ihre Späßchen manchmal draus, aber sie versteht es absolut ne. Ja, das muss natürlich auch so sein. Anders geht es ja auch nicht, also finde ich finde ich toll, also bevor ich es vergesse, nimm mal deine Frau nachher richtig schön in den Arm und gib ihr
mal. Grüß Sie mal von mir nicht, gib ihr einen Kuss, sondern grüß sie mal von mir. Ja. Ich finde das großartig, dass sie das mit dir durchgestanden hat, dass sie zu dir gehalten hat. Ich finde es auch. Ja, das finde ich absolut. Sehr, sehr schwer gefallen ist in manchen Phasen und. Dass sie jetzt einen Mann an der Seite hat, der so ist, wie sie ihn vielleicht immer hätte haben wollen, das ist doch toll. Dann hat sich das für alle Seiten gelohnt. Sie hat gesagt, er ist besser, wie sie ihn haben wollte. Ja, schön.
Also das ist ja, das ist schon, ich finde es auch stark, dass also, dass sie das alles ausgehalten hat, das. Großartig. Vielleicht hat sie das in mir gesehen. Was ich. Was ich nicht gesehen habe. Ja, das Potenzial erkannt das. Potenzial erkannt, richtig. Adam, Wie möchtest du denn grüßen? Ja, dann möchte ich mal grüßen, die Teil. Ja siehst du, ich habe mal überlegt gehabt, ob ich mir das überlege und dann habe ich gar nicht Gedanken, jetzt kommst du so spontan damit.
Also ich möchte jetzt alle Teilnehmer meiner Motivationsgruppe grüßen und alle. Der Teilnehmer der AA Gruppe, die mit die die da sind alle Freunde und Bekannte, vor allem meine Frau, ihr bin ich sehr dankbar, dass sie das ausgehalten hat. Toll. Und jetzt? Normalerweise mache ich es andersrum. Welchen guten Tipp hast du denn noch für deine Hörerinnen und Hörer zum Schluss? Geht, geht, geht über die erste Schwelle, geht in eine Gruppe, das ist.
Da wird, da teilt man gemeinsam die Kraft und Hoffnung miteinander, und da kann man sehr viel mitnehmen und es ist wie ein wie ins Training gehen, absolut wichtig, egal wie sie heißt. Ja danke, lieber Adam. Dankeschön war sehr wertvoll. Ich freue mich, die Folge diesen Freitag schon veröffentlichen zu dürfen und dann?
Wieder auf dem Trockenen zu sitzen, was das eigentlich aber? Ja, ich freue mich auch, dass ich jetzt das mal jetzt gemacht habe, ne? Ja, ganz großartig toll. Und du vielleicht war jetzt auch genau der richtige Moment, das zu machen, finde ich. Wahrscheinlich. Ich gehe auch davon aus, dass einige von den Gruppenteilnehmern oder die Leute, die mich kennen, weil ich schon das lange angekündigt habe, dass ich das mal machen werde und wenn ich das mache, habe ich gesagt, ja, dann musst du mir das Bescheid geben. Ja super, guck mal, da habe ich ja, habe ich ja ein paar Hörer mehr, denn vielleicht für meinen Podcast freue ich mich auch. Ich hätte ja einen potenziellen Interviewpartner, aber den muss ich noch anstoßen.
Ja, mach das mal. Ja, habe ich schon. Mal potenzieller. Vielleicht, wenn ich es jetzt gemacht habe, wird er sich melden. Ja, ja, es tut ja nicht weh. Guck mal, ich habe ja jetzt kürzlich auch noch mal wieder ein Interview geführt, wo ich dann auch gemerkt habe, uh, jetzt habe ich aber doch ein bisschen Bammel und das ist natürlich totaler Quatsch, warum also es passiert ja nichts. Nein, es passiert nichts an, das ist ja alles okay. Alles Gute für dich, Adam.
Dankeschön dir auch danke, mach weiter Tschüss. Dankeschön, ciao. Noch mal ein herzlicher Dank, lieber Adam, an dieser Stelle. Du bist Inspiration nicht nur für deine Gruppe, sondern auch sicherlich für ganz viele der Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts. Ja, was es in der kommenden Woche gibt, kann ich noch nicht sagen, ich bin ab Donnerstag für ein paar Tage unterwegs.
Da bin ich in Österreich und besuche einen guten Freund und darf ihn dabei begleiten. Ein Seminar Hypnose Grundausbildung zu leiten finde ich super, freue ich mich schon riesig drauf, also wenn ich bis Mittwoch keinen Interviewpartner habe, dann bleibt am Freitag dieser Kanal erstmal still, aber bis zur nächsten Folge ist es ja noch ein bisschen und bis dahin denke mal dran, tanzen kann man auch.
Auf Brause.