
Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 218
Folge 218 - Interview 168 - Cindy
Freitag, 4. Juli 2025 · 1 h 16
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Shownotes
Cindy ist noch gar nicht so lang nüchtern - aber lebt das Thema schon so richtig und ich bin sicher: Sie zieht das durch!
Cindy erzählt von Ihrer Vergangenheit, von ihrer unfassbaren Gewichtsreduktion - und vom Trinken bis zum Blackout.
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Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.
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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Heute gibt es die 218 Folge mit dem 168 Interview und dieses konnte nur zustande kommen, weil sich Cindy gemeldet hat und Cindy war so mutig zu sagen, ich führe mit dir ein Gespräch. Finde ich super und warum das eine Besonderheit ist, dass ich mit Cindy gesprochen habe, das wirst du gleich am Anfang erfahren und Cindy hat ein paar bemerkenswerte Dinge erzählt.
Zum einen, dass sie nach Tag 5 bemerkt hat, dass schon eine wirklich krasse Veränderung eingetreten ist und beim Stichwort Veränderung und Cindy muss ich daran denken, was sie gesagt hat, sie hat nämlich ihr Gewicht halbiert. Das hatte allerdings nicht unbedingt was mit dem Alkohol zu tun. Aber auch darüber sprechen wir und Cindy hat was Schönes gesagt, nämlich mit der Nüchternheit kommt der Verstand zurück.
Und bevor es jetzt losgeht, möchte ich einen besonderen Gruß loswerden und der geht an Olga für die kommenden 2 Wochen sind die Interviews schon geplant, nicht in der Tüte, aber schon geplant und. Da danke ich jetzt schon mal im Voraus. Es ist wirklich immer ein Eiertanz hier mit den Interviews Leute zu finden und naja hört selber, also lehn dich zurück, ruckel die Kopfhörer zurecht, hier kommt Cindy Hallo liebe Cindy.
Hallo. Ich muss jetzt mal ganz kurz aufklären. Es ist Mittwochabend, 19:50 Uhr, am Freitag kommt diese Folge raus und ich war verzweifelt, lag hier weinend auf dem Bett und habe gesagt, Wer hat jetzt Zeit für mich und die Liebe. Cindy hat gesagt, ich danke Cindy. Da bin ich drin. Wir haben in dieser Folge haben wir eine Besonderheit, weil ich sage, ja, ich möchte die Leute haben, die mindestens 100 Tage nüchtern sind. Warum?
Weil in den ersten 100 Tagen häufig Dinge geschehen und du bist noch keine 100 Tage nüchtern, aber wir werden, ich werde dich nach 100 Tagen oder werden wir uns kontaktieren oder wirst du mir sagen okay die 100 Tage habe ich geschafft okay. Auf jeden Fall. Und es ist ja auch super, jetzt mal zu hören von jemandem. Von dir, die du noch nicht so lange dabei bist, wie das so ist in den ersten Wochen.
Das sind ja jetzt 2 Monate gute 2 Monate, die du nüchtern lebst. 67 Tage, ja. 67 Tage, ja genau, und wir haben draußen über 30 Grad im Schatten, ich mit mir sprechen. Ja, was hättest du denn normalerweise noch trinkend? Bei diesen Temperaturen gemacht hättest du irgendwie einen Prosecco getrunken oder einen kühlen Weißwein, oder?
Wahrscheinlich hätte ich zu dieser Uhrzeit auf jeden Fall, wir haben es jetzt ja 10 vor 10 vor 8 hätte ich angefangen oder hätte schon längst angefangen, Wein zu trinken, mein Getränk da mal war Wein Weißwein. Da hätte ich mindestens schon eine halbe Flasche leer gehabt. Und. Ja, ja, auch bei 35 Grad im Schatten.
Auch bei so einer Hitze ganz genau zum Schluss, ja. OK, wir kennen uns ja gar nicht sind. Ich hab dich vor 5 Minuten das erste Mal gesehen, wie das bei den meisten so ist, aber ich weiß von dir gar nichts, erzähl mal ein bisschen was. Für dich, außer dass du wunderhübsch bist? Natürlich, das sehe ich.
Danke, danke. Ja, also ich bin 44 Jahre alt, bin als Einzelkind aufgewachsen im schönen Land Brandenburg, meine Eltern wurden mit ihren Kinder Glück sehr spät beschenkt, also ich war. Bin sehr spät gekommen, meine Eltern waren schon relativ alt, mein Vater war 35, meine Mutter schon 25 na ja, aber zum damaligen Zeitpunkt war es schon sehr spät, also die haben viele, viele Jahre versucht, ein Kind zu bekommen und haben das nicht hinbekommen und wie gesagt, genau und irgendwann ja bin ich dann auf der Welt gewesen und meine Eltern waren natürlich total glücklich und haben mich verwöhnt und haben ganz, ganz viel für mich gemacht.
Genau so bin ich aufgewachsen. Ja, was noch? Ich bin immer geswitcht, das heißt, ich habe im Land Brandenburg gelebt, einige Jahre, dann bin ich mit 20 nach Niedersachsen gezogen, im Raum Osnabrück, habe da 11 Jahre gelebt und bin dann wieder zurück ins Land Brandenburg. OK, warum und habe da. Das war eine private Entscheidung. Ich hatte mich von meinem, ja von meinem ersten Mann getrennt, wir, wir lebten dann Entscheidungen, ich habe 2 Söhne, mittlerweile 25 und 23 Wow, genau und ja, ja und ja dann dann habe ich beschlossen damals, also 2011 genau, ich gehe zurück und habe dann da.
Noch mal Gute 11 Jahre gelebt und letztes Jahr war halt sehr einschneidend. Für mich sind ganz ganz viele Dinge passiert, hatte zwischenzeitlich 2022 noch mal geheiratet, habe 2020 mit meinem Partner ein Haus gekauft und wir waren ja also Hauskauf, Heirat, ein Kind bekommen, also noch mal das ganze Programm. Damals 2011 ja auch einen Partner kennengelernt. Da kam mein Sohn dann 2012 zur Welt, der ist jetzt Level 13 und wie gesagt, also ich habe ganz, ganz viel erlebt in meinem Leben und letztes Jahr war es eben ganz, ganz doll einschneidend und ja, dann bin ich zurück nach Niedersachsen. Wow, sag mal, dann hast du 4 Kinder, habe ich das jetzt richtig gezählt?
Ja, ich hab 3 Jungs und ein Mädchen. OK, genau 77 bitte 7. 712 2325. Wow. OK, ja ja, schön, ja. Ja, großen Wohnen alleine mittlerweile, die sind nicht mehr bei Mama. Ich hab jetzt nur noch in Anführungsstrichen genau den Zwölfjährigen. Er wird jetzt 13, hat heute den letzten Schultag gehabt. Wir haben Ferien, genau und meine Tochter, die beziehen, die kommt dieses Jahr zur Schule und ja, wir sind letztes Jahr im September dann wieder zurück nach Niedersachsen. Ja, wow, und jetzt muss ich mal fragen, bevor wir jetzt zu unserem Thema kommen, wenn du schon so große Jungs hast, wie warten das dann noch mal nachlegen? Ist also ich könnte mir vor, ich bin ja auch Vater, ich habe 2 Kinder, wenn ich mir vorstelle,
so nach 10 Jahren kommt noch mal ein Kind, ich glaube, oh. Das war schon. Ja, ja, das war schon eine Herausforderung zumal. Bei meiner letzten ging es mir ganz ganz schlecht, ich musste, das war auch ein Frühchen, letztendlich, sie ist in der 34. Woche geholt worden, dann ich lag glaub ich ab der 25. Woche schon im Krankenhaus.
Genau ich hatte ein Magenbypass bekommen 2017 mit 150 Kilo hab dann 75 Kilo abgenommen und im Zuge dessen ist man sowieso in einem Mangelzustand, das ist eigentlich gewollt. Dieser Mangelzustand abgenommen ja, ja, ich hatte am Tag der OP 150 Kilo. Was wiegst du jetzt? Jetzt bin ich doch, nee, nee, nee, ich hab schon noch 8080 Kilo hab ich. Okay das sieht man jetzt sogar nicht. Naja, wie geht das, wo sind die?
Das ist ja komisch. Ja, nee, habe ich tatsächlich. Also ich bin noch bei 80 Minuten. Ja, also aufgrund des Magenbypasses noch mal eine Schwangerschaft war jetzt nicht so schön, gerade wenn man nicht so viel aufnehmen kann an Nahrung, an Vitamin, an eine Reifglocke whatever genau und da bleibt halt auch nicht viel fürs Kind, dann ne, also es war wirklich ganz ganz übel.
Und letztendlich ging alles gut. Sie ist gut zur Welt zu kommen und und ja, also aber wie gesagt 34. Schwangerschaftswoche und da stand auch für mich fest sofort eine Sterilisation, das will ich nie wieder erleben. Ja, ja. Ja, aber jetzt ist alles gut. Sie entwickelt sich gut da, also man hat überhaupt nichts gemerkt, dass sie ein Frühchen war, ne?
Und du gehst auch damit so um, als wir sie. Normal, also zur normalen Zeit. Ich weiß jetzt nicht wieviel Wochen sind das 42, keine Ahnung. 4040 wochen genau 40 schwangerschaftswochen ja 34 düsse bekommen 6 Wochen zu früh, aber wirklich, das hat man vom ersten Tag gar nicht klar, sie war nur 1900 Gramm schwer, aber alles gut, hat sich gut entwickelt, hat keine Defizite, alles alles im grünen Bereich.
Ja ne ganz tolle Maus. Schön und sag mal. Wenn wir jetzt zum Thema Alkohol kommen, also die Überlegung, bei dieser Hitze zu trinken, wie erscheint dir das heute, dieser Gedanke? Ganz, ganz schrecklich also. Manchmal denke ich so auch verteilt über den Tag so, gerade wenn man in diesen täglichen Aufgaben ist, die man ja sowieso als Mutter und als als Vollzeit. Eine Frau hat also arbeitende Frau. Wie habe ich das geschafft?
Also es gab wirklich, also meine Tage sahen Trinkenderweise wirklich so aus, dass ich bis mittags erstmal irgendwie klarkommen musste, ich hatte ja ganz, ganz doll zu tun, dieser berühmte Kater, der war bis mittags ne, also das ging dann mit Kaffee und Tabletten irgendwie gut mit Ibus. Schmerztabletten und Kaffee und ab mittags ging es dann ja, aber es hielt nicht lange lange vor. Also so alle, ich habe nicht jeden Tag getrunken, ich habe alle 2 bis 3 Tage zum Schluss getrunken, aber dann wirklich bis zum Blackout.
Ab mittags. Ab mittags nicht wie gesagt, Abends fing es an, so viele berichten ab 17:00 Uhr von der Weinhexe. Bei mir kam die weinhexe ich sag mal so anderthalb Stunden später um die Ecke, aber ja, sie kam. Und dann war innerhalb von kürzester Zeit eine Flasche Wein leer und zum Schluss waren es mindestens 2 mindestens und kürzester Zeit ganz, ganz schnell und natürlich mit diesen, mit diesen Ausmaßen. Eigentlich heute gar nicht mehr.
Also ich weiß gar nicht mehr was, also das ist so schlimm gewesen, Kai, so, so schlimm, dass man am nächsten Tag nicht mehr wusste, wem hast du was geschrieben, was hast du gesagt, was hast du gemacht, woher kommen die blauen Flecke, hast du dich gestritten, warst du mit deinem Partner in Team, was ist da passiert? Das war ganz, ganz schlimm, also die Scham. War noch schlimmer.
Der Blick in den Spiegel morgens war katastrophal. Morgens erst mal in die Gänge zu kommen, dann mir die Frage zu stellen, riechst du noch nach Alkohol? Du musst die Kleine in die Kita bringen, kann man das riechen, kannst du Auto fahren, das war also 67 Tage später sage ich mir, was hast du da gemacht, Cindy, du hast wirklich ja das also. Ganz, ganz schlimm.
Hätte, hätte das irgendjemand von also von außen betrachtet ist das einfach ja mit nichts zu entschuldigen, einfach ist einfach so. Ja, aber ich darf dir mal was sagen. Dieses Thema riecht man den Alkohol noch? Ich glaube, ich habe da eine klare Antwort, die lautet ja also auch wenn man selber der Meinung ist, nein, also wenn es nicht aus dem aus dem Atem ist, dann über die Haut das. Also ich glaube, das kannst du nicht, das wirst du selber gar nicht mitkriegen, was die anderen mitkriegen können ja nicht immer kriegen, aber Puh, ja. Ja, das war, das war nicht schön. Und mit 2 Flaschen Wein hast du ja auch am nächsten Tag noch Restalkohol.
Definitiv. Auf jeden Fall. Auf jeden Fall mehr zurück in der Promille morgens, wenn du aufstehst. Mindestens so habe ich mich auch gefühlt. So sah ich aus. Das war eine ganz schreckliche Zeit und ich hatte ja 2021 noch mal eine Ausbildung angefangen als pädagogische Fachkraft und teilweise gab es Tage, wo ich dann Unterricht hatte, da bin ich auf dem Weg zur Schule gewesen, Kai und mir war es so übel. Dass ich unterwegs dachte, du musst jetzt umdrehen, du kannst nicht diesen Schultag bewältigen, das funktioniert nicht, du kannst keine Klausur schreiben, du kannst dich nicht konzentrieren, du riechst den Alkohol selber noch. Ich hatte schon literweise Kaffee getrunken und bin dann umgedreht und habe gesagt, das
kannst du, da riskierst du viel zu viel, so schlimm war es. Ich meine, es ist ja völlig crazy, denn arbeiten schreiben. Also arbeiten ist gruselig, Autofahren ist noch Grusel, also das gruseligste mit Kindern dann umgehen ist genauso gruselig, aber dann auch noch eine Arbeit schreiben, wo du gar nicht bei Sinnen bist, ist ja auch völlig geistes, also das ist schwierig, ne? Total krank.
Letztendlich habe ich diese Ausbildung geschafft, 2,7. Ja. Ich weiß nicht, wie ich war. Also heute frage ich mich, wie hast du das geschafft, was hast du da gemacht? Du warst also klar, ich war körperlich anwesend, aber vom Kopf her und es ist sehr herausfordernd, sehr ja, also also herausfordernd und ja, sehr anspruchsvoll, auch diese Ausbildung, diesen, diesen Bachelor zu kriegen. Und heute frage ich mich, wo warst du denn eigentlich? Was hast du, was hättest du für einen Abschluss, wenn du ganz klar gewesen, wärst du wie heute aber hätte, hätte ne. Hätte, hätte, Fahrradkette.
Ne. Genau. Jetzt müssen wir ja mal auf die Frage kommen. Also nachher stellen wir die Frage. Was hat dich dazu bewegt aufzuhören? Wie hast du das gemacht und wann fing denn das an bei dir, dass du sagst, das wurde das war ein kritisches Trinkverhalten. Also ich muss dazu sagen, ich habe bis 2017 nie getrunken, kein Alkohol. Ich bin nie mit, also ich bin mit Alkohol aufgewachsen, mein Papa war Quartalsalkoholiker, das heißt, er hat Wochen und Monate nichts getrunken.
Und dann hat er aber tagelang getrunken und das bis zum bis zum Blackout. Also es waren ganz, ganz schlimme Jahre, schon von Kindheit an, so bin ich groß geworden und bis 2017 habe ich gar nicht getrunken, bis ich meinen meinen ex Mann oder meinen noch Ehemann kennengelernt hatte und der hat mich da irgendwie so Reingeführt in dieses, in dieses. Htw muss ich ganz ehrlich sagen.
Also ich hatte 70 Kilo abgenommen. Ich war ein anderer Mensch, ich konnte Sachen anziehen, die ich kaufen konnte, die ich mir auch passten, nicht mehr Größe 56, sondern Größe 46 und das war alles toll und irgendwie ist man da so reingekommen und dann hat man ja so ein bisschen getrunken, mitgefeiert, das war ganz lustig.
Und irgendwann wurde es immer mehr. Und. Warum hast du denn vorher nicht getrunken? Also. Das war gar kein Thema, das war kein Thema Alkohol zu trinken. Also es war für mich wirklich, also mein Leben war völlig in Ordnung, also ich brauchte keinen Alkohol, um lustig zu sein, gar nicht, aber das war jetzt so, ja toll, so ein bisschen ein 2 Gläser. Oh, dann war es so lustig und es war dann eine lockere Stimmung. Also ich weiß gar nicht, das ist wie den Umgang der Umgangform, den Menschen, oder wie sagt.
Man ja, es gibt ja viele, die ich habe das kürzlich mal irgendwo gehört, gelesen, da hat jemand gesagt, als ich das erste Mal Alkohol getrunken habe, da war ich schockverliebt, weil der mir plötzlich. Eine Bühne gezeigt hat, die ich vorher gar nicht kannte, also Gefühle, ich wurde lockerer, ich konnte mit Leuten anders umgehen.
War das bei dir auch so? Also ich wurde lockerer tatsächlich, ich hatte eine Partystimmung, die war ausgelassen die ganzen Jahre, als ich sag mal als sehr, sehr übergewichtige Frau. Kannst du nicht so ausgelassen sein. Du guckst in neben eiscafé vorher nach den Stühlen passt du da rein, bleibt der Stuhl an dir kleben, kannst du dich da hinsetzen, du checkst die ganze Umgebung, wenn du dich irgendwo an eine Pommesbude hinstellst und eine Portion Pommes bestellst, dann überlegst du dir das dreimal. Und obwohl du den ganzen Tag schon nichts gegessen hast, das ist einfach so und mit dem Alkohol und mit den Kilos, die Gebrurzelt sind, kam eben locker halt. Ja, also das Thema, das Thema
Übergewicht, das interessiert mich ohnehin mal. Da kommen wir ja, kommen wir heute wahrscheinlich nicht mehr zu. Aber wie ist denn das, wenn jemand, darf ich sagen, du warst dick ist es, ist es eine Beleidigung oder darf ich das sagen? Das kannst du durchaus sagen und das ist noch nett, wirklich.
Ich war ich war sehr, sehr adipös, muss man sagen. Also wenn. Wie ist das, wenn wenn man so über also 150 Kilo ist? Ja schon, also was so eine richtige Entscheidung, nehme ich mal an, ne wie groß. Bist du? Ich bin nur 1 68 groß und hatte 150 Kilo. Also ja. OK, wenn du irgendwo hinkommst, dann gucken doch die Leute auch, oder? Die Leute haben geguckt, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich nie irgendwie, ich sag mal, angeeckt bin. Also mich hat man nie beleidigt, mich hat man nie, weil ich war immer auch wie meine Mama, meine Mama war auch 180 Kilo schwer bis zum bis zum Schluss immer die lustige dicke Oh die Cindy kommt der mit der kann ich toll reden, da wurde dann immer auch immer so schöne Augen ja aber
mehr auch nicht ne die Augen waren immer schön aber nichts anderes. Die Augen sind ja sind ja der Spiegel der Seele. Cindy, das ist ja. So sagt man das genau. Gehört ja noch viel mehr zu als nur die Augen. Ja, aber so so war es ne. Also ja, so war es und also das muss ich sagen, das habe ich nie so erfahren, dass ich irgendwie gemobbt wurde oder dass man sagte, Oh, die Dicke da schon wieder, aber trotz dessen habe ich, natürlich habe ich natürlich eine Unsicherheit gehabt, ne, also natürlich fühle ich mich nicht wohl.
Mit Größe 56 jetzt grad bei den Temperaturen 30 Grad mit 150 Kilo ist es nicht schön, man geht nicht an den Strand, man geht nicht baden, wenn man erst mal also oder zumindest für mich war es so, man hat sich unwohl gefühlt sich im Badeanzug da zu zeigen. Das ist ja auch noch mal viel. Also ich meine, was du alleine mit Rumzuschleppen hast.
Das Wow. Ja, das ist krass. Vielen Dank. Und wie gesagt, mit dem Alkohol 2017. Vielleicht ist es auch eine Suchtverlagerung Ich denke darüber nach, denke viel darüber nach, das kann ich noch nicht sagen, ich bin in vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen, würde ich sagen, man spricht ja manchmal auch von Suchtverlagerung, also dieses Essen fiel weg, dann kam der Alkohol, kann sein, muss aber nicht, das habe ich noch nicht rausgefunden.
Hast du denn rausgefunden, warum du so, also du warst dick, weil du viel gegessen hast? So habe ich das richtig verstanden. Ja, ja, ja. Weißt du denn, warum du so viel gegessen hast? Hast du das mal analysieren können? Tatsächlich? Nee, nicht so wirklich. Also vieles ist familiär bedingt bei uns, meine Oma war sehr dick, meine Mutter und ich. Ich bin in der DDR aufgewachsen, wir haben immer Gutbürgerlich gekocht, also meine Eltern auf jeden Fall meine Mama, da gab es kaum Salat, nicht so viel Obst.
Wenn dann halt mal eingekochtes oder so, aber ansonsten gab es immer sehr, sehr fettiges Essen, große Portionen, ja, das also nee, das habe ich noch nicht so. Also wie gesagt, mein Sättigungsgefühl setzte beim Frühstück nach 3 Brötchen erst ein. Ja, das kenne ich auch. Also. Aber das also möglicherweise ist das mal ein Thema, dem du dich widmen solltest, weil das ja.
Also erstmal hat dich dein ganzes Leben bisher begleitet und es wird ja in irgendeiner Form, also Magenwand hinterher, aber wird dich das ja immer weiter begleiten. Ja, ja, das kann sein. Genau, ja. Okay, aber das ist ja heute hier und jetzt nicht unser Thema. Du bist ja nicht meine Klientin, sondern genau ja die Partnerin, genau okay also du hast dann angefangen zu trinken mit deinem, mit deinem noch Mann, weiter lockerer wurdest, hast dich gezeigt, was auf Partys, wo du vorher wahrscheinlich nicht warst, oder? Genau, ich war unterwegs, ich war auf Partys, ich war locker, das war auch alles toll, alles schön und genau, habe dann immer mehr getrunken, wurde immer unglücklicher. Warum?
Mein Ja, mein noch Ehemann wollte eigentlich keine Beziehung und. Wollte keine Kinder, war viele, viele, viele viele Jahre Single und hat das auch ganz klar kommuniziert am Anfang, dass er sich nicht binden wollte, dass er nichts festes wollte. Naja und wie viele Frauen so sind, oh jetzt erst recht, der wird sich schon noch ändern, er wird schon sehen was ich nicht sehe.
Ja und dann? Sind wir irgendwann zusammen gekommen? Nach einem Jahr ungefähr? Und ja, letztendlich muss man sagen, dass, dass es also das, was ich gebraucht hätte, all die Jahre, und das waren 7 an der Zahl, konnte er mir nicht geben, wollte er nicht das. Er war halt emotional nicht verfügbar, also absolut nicht ne. Also wir haben ein Kind bekommen, ja und dann hat man sich arrangiert, wir haben ein Haus gekauft und irgendwann war das Haus da und die Absicherung OK, wir heiraten zur Absicherung was man eben so macht, aber letztendlich wurde ich immer unglücklicher und habe immer mehr getrunken, immer mehr getrunken aus Einsamkeit ich war die Woche über alleine mit mit der Tochter.
Und das war schon grenzwertig, muss ich sagen. Also er hat sich aus seiner Verantwortung, sage ich mal, sehr rausgezogen ja, und kam dann am Wochenende, und das wurde immer schlimmer. Also ich habe auch viel, viel versucht zu sprechen, habe ihm versucht zu erklären, dass es so nicht weitergeht und wie es eben so ist.
Ich änder mich, ich änder mich aber. Ja, reden und machen sind halt 2 Unterschiede und genau ja so war es und ich habe immer mehr getrunken und zum Schluss also naja zum Schluss, also in der Prüfungszeit dann ja schon öfter muss ich sagen. Weil du einsam und traurig warst. Ich war total traurig, war unzufrieden, ganz, ganz doll. Ja, ja, also fühlte mich alleine, hatte wirklich dieses große Haus irgendwie und den Garten noch und so wie jetzt bei diesen Temperaturen, Kind, Schule, Ausbildung, Blumen Gießen, ich bin teilweise.
Nur mit Wasser rumgelaufen, mit Schläuchen und also ach, das war die Verantwortung. War einfach. Also das war zu viel letztendlich, das war genau. Und was hat der Alkohol denn mit dir gemacht, wenn du ihn getrunken hast? Abends was hat? Das ich hab abgeschalten abschalten können mit jedem Glas, meistens so ab dem zweiten Glas so alles klar runterfahren, Kopf aus. Ja, und dann fing das Übel eigentlich dann meistens an. Ne, dann war ich alleine, mein Kind war im Bett, Paul war bei seinem Papa, der lebte da, ich war wie gesagt mit Emmy alleine und ja, mit jedem Glas wurde es besser und dann fing ich an mit irgendjemandem zu Texten, irgendwelche Leute zuzulabern muss ich wirklich so sagen, das
war ein Labern und. Was letztendlich am nächsten morgen dann oh Gott, was hast du da geschrieben, was hast du gemacht und ich bin, ich sag mal betrunken sehr sehr direkt gewesen. Frech würde ich nicht sagen, aber sehr direkt und verletzend auch mit meinen Worten, manchmal auch über über whatsapp also. Also ich habe gedacht, damals, oh, ich sage hier die Wahrheit und genau so ist es.
Nee, das war also völliger Bullshit, ne, man sagt ja immer, Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit, das ist völliger, ach das war ja ja, aber so war es. Und wann wurde dir denn bewusst, dass das irgendwie völlig aus dem Ruder gelaufen ist? Völlig aus dem Ruder gelaufen ja, letztendlich wurde es mir vor 7 Monaten bewusst, dass hier irgendwas total verkehrt läuft.
Es muss dann um Silvester gewesen sein, oder? Nee, nee, stimmt, wir haben ja jetzt schon Juni. Ich habe im April aufgehört. Nee, tatsächlich. Im April, also bis genau, nee, nee, also bis April, also im Oktober letzten Jahres, wurde es mir dann ganz doll bewusst, wo ich dachte, so, oh du, du wirst genauso enden wie Papa, mein Papa wurde im Oktober gefunden, in seiner Wohnung, hat sich tot getrunken, hat sich totgesoffen, muss man so sagen, er ist gefallen in seiner Wohnung, er wurde gefunden und.
Ja, und selbst. Also ich bin dann hin und er wurde erst beschlagnahmt, weil er eben sehr komisch auch gefunden wurde in seinem Badezimmer und er wurde dann im Laufe des Tages freigegeben von der Polizei und das Bestattungshaus hat mich noch mal gefragt, möchten sie Ihren Vater noch mal sehen? Ich sage ja, das möchte ich und Kai selbst. Den Tod habe ich gesehen, dass er völlig betrunken war, völlig. Er war ganz ja, also, und da habe ich so so ein kleines Firmchen sagte dann zu mir, so willst du auch so enden. Möchtest du das?
Also ich habe ihn gesehen und das war nicht schön, es war nicht schön und da habe ich so, also wie gesagt mit Papa habe ich viel durch von Führerscheinverlust im hohen Alter durch Alkohol, 2,7 Promille. Und der konnte gerade stehen. Letztes Jahr noch im April und ich habe genau dasselbe gemacht komischerweise.
Also ich bin nie Auto gefahren, davon mal abgesehen, aber ich habe auch getrunken und zwar exzessiv, wenn ich angefangen habe. Mein jetziger Partner sagt zu mir, Cindy, wenn du angefangen hast zu trinken, habe ich das Teufelchen auf deiner Schulter sitzen sehen, du wurdest Klick, ein ganz anderer Mensch. Ja.
Und du wurdest richtig gemein. Und das meine ich damit. Ich wurde dann wirklich gemein und ich habe gedacht, Oh, ich sage hier voll die Wahrheit, das, was ich denke, weil ich so eine starke Frau bin, nee, war ich nicht. Ist das war das eine Wut in dir drin oder eine Verzweiflung, die dann raus wollte? Und dann bist du so gemein geworden? Ich glaube, das ist tatsächlich eine Visumsveränderung. Manchmal wusste ich nächsten Tag gar nichts davon, dass ich dachte, so haben wir uns gestritten, echt ist ja komisch, oder was ich geschrieben habe, dann habe ich in meinem Handy geguckt und habe diese Konversation gelesen und denke, oh Gott, was hast du da gemacht, gar nicht, das war. Was du richtig hacke.
Gemacht. Ich war richtig betrunken, Kai richtig bis zum bis zum Blackout und. Ich habe wahrscheinlich noch geredet und schien von außen ganz normal. Aber ich selber habe das gar nicht mehr mitbekommen. Ich bin die Treppen runtergestürzt, ich hatte blaue Flecke, ich bin gefallen. Ach, das war und irgendwann habe ich mir, dachte ich, oh Gott, oder es gab einen Abend Kai, wo ich schon eher angefangen habe, Wein zu trinken, weil ich. Die Arbeit herausfordernd war, ich Stress hatte und hier bei uns, oder es ist so, dass mein Partner meine Tochter ins Bett bringt, weil sie das so möchte.
Sie sagt immer, Oh, er will mich ins Bett bringen und Mama jetzt nicht, du liest nicht so toll vor wie mein Partner eben und ach, das ist ja mal ganz toll anzusehen und manchmal bringen sie auch beide dann und. Dann habe ich den einen Abend früher angefangen und war innerhalb kürzester Zeit nicht mehr ansprechbar und meine Tochter steht neben mir.
Das hat mir mein Partner nachher erzählt und guckte mich an mit Tränen in den Augen und sagte, Mama, warum machst du das denn, warum trinkst du das und ich habe es nicht mehr mitbekommen, das hat mir mein Partner die nächsten Tage erzählt und da habe ich noch gedacht, oh Gott, was machst du? Jetzt war die Verbindung gerade weg.
Hier sagen wir mal, dein Partner hat dir gesagt, also deine Tochter hat gefragt, warum du das trinkst und was hast du dann gesagt? Das habe ich eben nicht gehört. Gar nichts, weil ich schon gar nicht mehr anwesend war. Ich habe nicht drauf reagieren können, das wusste ich auch nicht mehr nächsten Tag, das hat mir mein Partner erzählt gehabt und. Und das war das war, wieso ein Stich ins Herz, wo ich dachte, um Gottes willen, was ist wenn, wenn irgendwas ist. Ich meine also, mein Partner war da, ja, aber das war und selbst da hat es noch ja bis bis April gedauert, bis bis der Tag kam, wo ich sagte, jetzt reicht es ja zum Schluss. Was ist an dem Tag passiert?
Nichts. Nichts. Ich hatte, das war am Sonntag, ich bin morgens aufgewacht, ich hatte den Samstag davor wieder getrunken, aber nicht so exzessiv. Meine Tochter war bei ihrem Vater und sollte wiedergebracht werden, und ich bin an dem Morgen aufgestanden, klar, ich hatte was getrunken, aber es war jetzt nicht so, dass ich so wie sonst immer und da ich wusste jetzt, jetzt reicht es, ich trink nicht mehr.
Jetzt ist Schluss. Es war nichts, irgendwie, davor war ganz viel passiert, aber an dem Tag war nichts passiert und ich bin aufgestanden, habe gesagt, jetzt reicht es, aber das habe ich nur für mich erstmal festgemacht, jetzt habe ich nicht kommuniziert, nicht mit meiner Familie, mit niemandem und habe gedacht, okay nee, es ist jetzt ist Schluss, du hast da, du willst nicht mehr und dann kam ein Tag nach einem anderen und jetzt sind wir bei 67.
Und was ist jetzt dein Plan? Gar nicht mehr trinken. Ich will nicht mehr trinken die ersten, ich sag mal die ersten 4 Wochen waren schon schwer. Was heißt schwer? Also da kam die Weinhexe wirklich um die Ecke und ich habe das Glück, dass ich mit meinem Partner sehr offen darüber kommunizieren kann. Wir sprechen darüber und.
Das erste Mal diesen Saufdruck nenne ich das so schön immer kam an einem Freitagabend. Also ich habe so einen Saufdruck und der sagte zu mir, wir gehen jetzt duschen, also so völlig perplex, so wie wir gehen jetzt ja komm wir jetzt duschen und danach war gut, da war dann okay war weg, das ist wie gesagt, wie alle sagen wie eine Welle die. Kommt und die geht auch wieder.
Und so war es also einfach raus aus der Situation. Ja, man sagt ja grundsätzlich kein Gefühl bleibt länger als 3 Minuten. Maximal. Und ich finde das was das dein Freund gesagt hat sehr sehr schlau, weil aus der Situation rausgehen also und wenn es nur ist in ein anderes Zimmer gehen, abgelenkt werden, den Geist einfach umlenken, ja dann kannst du da gar nicht mehr dran denken. Also.
Es gibt sicherlich Situationen und sucht erhalten, wo das nicht so funktioniert, aber ja in sehr, sehr vielen Situationen ist das genau das Richtige. Toll. Die Erfahrung habe ich gemacht. Genau, es ist eine Welle und dann habe ich angefangen das zu, ich sag mal. Aufzuschreiben, Post zu machen bei Facebook, in der Gruppe oder bei Insta auf meiner Seite und habe so ja jeden Tag irgendwie gepostet und habe so meine Erfahrung oder wie es mir denn heute geht oder wie mein letzter Tag war oder?
Ach, alles Mögliche. Und das hat mir auch ein bisschen geholfen. Das war wieso eine Art Tagebuch und da gibt ganz, ganz viele tolle, tolle, nüchterne Menschen schon die Inspiration einfach sind, die sagen, es vergeht und ja, wir waren auch alle mal bei Tag 1 15 wir waren da alle. Genau. Und da kann man ganz viel mitnehmen. Also ich kann da ganz viel mitnehmen von und es wird einfacher, jetzt bei Tag 67.
Ich bin so froh, dass ich sagen kann, ich muss gar nicht mehr und seit einigen, ich sag mal seit gut 3 oder 4 Wochen habe ich keinen Saufdruck mehr, es kommt nicht mehr die Situation wo ich so oh jetzt jetzt nee, das ist weg, im Moment ist es weg, es kann sein, dass es wieder kommt, es kann auch, ich weiß es noch nicht. Aber ich habe Strategien für mich und ich weiß mein warum. Und das sage ich mir jeden morgen. Ich genieße diese Zeit jeden Morgen zwischen 5 und 6, nur mit mir alleine, wo die Familie noch schläft, wo ich meine Tasse Kaffee trinken kann und wo ich einfach mal für mich meine Gedanken sortieren kann, und das ist da, und da stelle ich mir wirklich jeden Tag so okay.
Nicht heute und dann warum, warum mache ich das? Ich will keine Blackouts mehr haben. Ja, also das ist eine Motivation, deine Inspiration zu sagen. Ich will das nicht mehr, weil ich diese Blackouts nicht haben will. Richtig. Und ich möchte natürlich eine gute Mama sein, also mein, mein Sohn hat zu mir gesagt, Mama, du bist du hörst viel besser zu, du bist nicht mehr so im Stress.
Klar war ich stressig, ne, also klar wollte ich, dass die Kleine ganz ganz schnell ins Bett geht, damit ich anfangen kann zu trinken. Ja, Klassiker. Genau. Genau, dass mein Sohn jetzt nerv mal nicht, wenn er noch irgendwas abends hatte. Ja machen wir morgen früh ja, aber morgen früh war ich gar nicht in der Lage klar zu denken, da war ich froh, dass ich irgendwie atme, ne? Also es war schon, wenn man heute darüber nachdenkt, und eigentlich kostet es richtig viel Energie, so was durchzustehen.
Der Punkt ist ja beim Trinken, wenn man anfängt zu trinken, hast du die Entspannung? Ja, das muss man ja auch nicht verleugnen, das ist so, ja, aber was denn hinten dran hängt, also erstmal hast du ja von dem so ein so ein. Den Titel ich einen netten Abend wenig gehabt, weil ja am Anfang kommt die Entspannung, dann bist du so Hacke, dass du dich am nächsten Tag gar nicht dran erinnern kannst.
Das heißt, da passiert ja dann auch nicht mehr viel und dafür geht es den ganzen nächsten Tag beschissen und die Nacht schläfst du schlecht. Punkt 03:00 Uhr war meine Nacht vorbei. Punkt 3, die alle berichten um 03:00 Uhr ist die magische Zeit und meine war auch Punkt 03:00 Uhr bin ich aufgewacht und dachte.
Ja, was ist hier los, wo bist du? Und dann kommt man nicht mehr in den Schlaf. Ich, ich sah schlimm aus, meine heute ist 30 Grad nicht an der Röhre vorübergegangen auch aber ja ich ich gucke mich mittlerweile sehr gerne an und denke so und vergleiche natürlich auch Bilder von. Von Trinkzeiten und heute und ja, schon nach 5 Tagen kam ich in meine Einrichtung und unsere interne Psychologin saß am Schreibtisch, nach 5 Tagen Kai und sie guckte mich an und sagte, Cindy, du siehst so frisch aus, was ist mit dir los, krass.
Und dann antwortete ich ja, ich sauf seit 5 Tagen nicht mehr und die fing an zu lachen und sagt, ha, du machst einen Scherz und ich dachte na mäuschen, ich mach hier keine Scherze, das ist die blanke Wahrheit. Mhm. Also ja, aber so ist so war es ne. Oh nach 5 Tagen. Wahnsinn. Ne ja ja, weil nach 5 Tagen ist der ganze Rotz aus dem Körper raus und der kann dann mal anfangen sich zu erholen.
Ne also? Ja, und selbst die sagt was mit dir. Du siehst so frisch aus, ich denke ja echt, ich habe aufgehört zu saufen und die dachte es wäre ein Scherz. Manchmal bin ich jetzt so ein bisschen sarkastisch angehaucht, aber das war kein Scherz. Hast du das aufgeklärt, dass das kein Scherz war? Nee, habe ich tatsächlich nicht. Mit der Nüchternheit kommt natürlich auch langsam mal wieder der Verstand und ja, letztendlich musste ich für mich feststellen, dass meine eigene Haltung und die Rahmenbedingungen in diesen Unternehmen einfach nicht zusammenpassen und ich habe mich jetzt anders orientiert und habe eine ganz tolle Einrichtung gefunden, habe gestern unterschrieben.
Glückwunsch, ja. Ja, danke. Ja, ja und genau fang da am 1.8. An und bin da total begeistert. Fang auch noch mal ein Studium zur sozialen Arbeit an, also ja. Toll. Wow. Ja, jetzt im Oktober genau. Das ist inspiriert auch durch die Nüchternheit. Dann. Ja, ja, wie gesagt, also mit der Nüchternheit kommt auch langsam mal wieder so ein bisschen. Der Verstand zurück und wenn du, wenn du im wenn du im ich sag mal in diesem Sumpf des Alkohols bist, dann dann versuchst du jegliche Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Du sagst zu allem ja und Amen, nur damit du diesen Tag irgendwie überstehst.
Du denkst, OK, du bist nun mal hier, mach es irgendwie. Du also sowas bei mir. Ich bin gar nicht in diese, in diese Konfrontation reingegangen, obwohl ich wusste, ich fühle mich hier eigentlich gar nicht wohl, das ist gar nicht meine Haltung, die hier gelebt wird, das ist nicht das, was ich möchte als Pädagogin und aber um um jeden, also das du hast gar keine Kraft dafür, aber mit der Nüchternheit und jetzt nach über 2 Monaten. Konnte ich dann für mich eigentlich die Entscheidung treffen, dass mir das nicht gut tut und dass ich da ganz, ganz schnell weg muss und wir haben Fachkräftemangel, also wir dürfen uns die Jobs im Moment aussuchen, ist einfach so. Ja genau.
Ich finde das stark, dass du trotz der erst 2 Monate so klar bist. Auch in deinen Entscheidungen, die ja sehr weitreichend sind. Ja, und sagst ja, ich bleibe dabei und ich stehe dazu. Ich finde das ganz, ganz toll, Cindy ist super. Ja, ja, ich habe auch einen tollen Mentor gefunden bei Insta, die kennen schon ein paar Jahre. Ich wollte vor vor zweieinhalb Jahren schon mal den Absprung schaffen, da war er auch schon da. Für mich habe ich nicht, habe ich nicht geschafft, da sagte er schon, manchmal muss man aus dem Umfeld raus, was einen krank macht und.
Und das wollte ich nicht hören. Da habe ich gesagt, das geht ja gar nicht, ich kann ja hier nicht mein Haus aufgeben und um Gottes willen und nee, also die Ausbildung und habe weiter getrunken, ich höre nichts, ich sehe nichts, ich liebe die 3 Affen, ja, und dann ist ganz, ganz viel passiert und wie gesagt, der Umzug letztes Jahr wieder zurück nach Niedersachsen. Ja, dann sind wir uns noch mal begegnet. Und der, der ist ganz toll.
Also das ist auch eine große Unterstützung im betrieblichen Austausch, der ist jetzt über 2 Jahre nüchtern, sein letzter Rückfall gegen 25 Jahre also das ist schon, wenn man das hört, denkt man alles, klar, da möchte ich nicht enden, ich möchte keinen Rückfall, das ist auf keinen Fall eine Option.
Was ist für dich eine Strategie, kein Rückfall zu erleiden? Selbstfürsorge ganz, ganz wichtig. Das mache ich jetzt. Vorher habe ich keine Selbstfürsorge betrieben, habe immer geguckt, dass mein Umfeld gut versorgt ist, arbeitsmäßig, bloß nicht irgendwie alles klar, mache, ich an erster Stelle bin ich und dann können die anderen gedeihen. Ja.
Erst komme ich komme. Kommt meine Abstinenz, kommt mein Wohlbefinden und dann geht es meinen Kindern gut und dann geht es meiner Familie gut. Das ist das ganz wichtige, was man nicht vergessen darf, ja. Jetzt könnte es ja jemanden geben, der sagt, ja, das klingt ja ganz schön egoistisch. Nein, wir lieben Menschen. Das ist nicht egoistisch.
Nein, nein, nein, also nein. Wenn man ein. Bisschen die genau, erzähl mal. Wo waren wir jetzt bei Selbstversorgung? Nein, das ist nicht egoistisch, nein, nein, und es ist auch nicht, dass es damit steht und fällt, alles, das ist einfach so, wenn man, wenn man sich nicht, ich sag mal, auf den hohen Thron setzt und guckt, dass es einem selbst gut geht, dann fällt man.
Und klar gucke ich darauf, was ist denn jetzt, habe ich Hunger, habe ich Durst, brauche ich Ruhe. Das ist dann egal, ob da 2 Körbe bügelwäsche stehen, dann dann mache ich jetzt eine Pause von einer halben Stunde, früher war ich ja wie, wie es eben so ist. Bei funktionierenden Säufern muss ich, also ich war eine Säuferin, das muss ich ganz ehrlich sagen. Es ist alles gut.
Mein Haus war sauber, ich habe geputzt und alles schick und ganz toll. Ja, aber abends kamen 2 Flaschen Wein auf den Tisch. Ja. Und dann bin ich die Treppen runtergestürzt. Das war nicht nicht toll heute. Ist es ja, genau. Heute ist es wie gesagt und heute gucke ich erst auf mich. Was brauche ich denn jetzt? Ja, ich sage immer.
Zu den Leuten, mit denen ich über das Thema spreche, auch zu Menschen, die eben dieses Gefühl haben. Ich muss mich immer um alle anderen erstmal kümmern, das sind dann die, die zu mir kommen und sagen, ich bin total im Eimer, glaube, es geht es gar nicht mal immer um Alkohol, aber ich bin total ausgelaugt, weil immer allen soll es gut gehen und dann sage ich, du stell dir vor, du bist ein Pilot in einem Flugzeug und allen Gästen geht es gut.
Alle haben alles, die Stewardess ist zufrieden, die Passagiere sind glücklich und du wirst krank. Der einzige Mensch, der diese Maschine fliegen kann, was passiert so und dann, deshalb ist es so wichtig und das finde ich schön, dass du das ansprichst. Wenn es dir gut geht, kann es auch den anderen gut gehen und nur zu sorgen, dass es den anderen gut geht und du gehst dabei vor die Hunde, das ist kurzfristig machbar.
Aber schlecht und langfristig ist es, führt es in die Katastrophe. Das ist die Katastrophe, das ist einfach so. Seitdem ich nicht mehr trinke. Jetzt seit zweieinhalb Monaten, streiten wir nicht mehr, mein Partner und ich. Ja. Wir haben eine, klar. Wir haben auch Meinungsverschiedenheiten und natürlich diskutieren wir mal.
Aber wir streiten nicht mehr exzessiv. Er sagte immer, ich hatte. Ich hatte wirklich Angst und deine Worte waren verletzend, letztendlich, und das ist so schön jetzt, so diese Balance mit uns beiden, das ist toll, ne auch mit den Kindern, die wissen wieder, ob Mama ist Verlass, wenn ich sage zu meinem Sohn, ich fahre dich morgen in die Schule morgen früh, dann mache ich das.
Ja. Ja, und für Kinder ist, also für alle ist es natürlich wertvoll zu wissen, auf Cindy, auf Mama ist Verlass und nicht. Mal. Sehen, was passiert. Ja Scheiße, wieder furchtbar, ja. Ganz schlimm, ganz schlimm, ja. Was was ist denn kannst du beschreiben, was sich körperlich verändert hat bei dir? Noch nicht so wirklich geil.
Also erstmal, du siehst ja gesünder aus, hast du gesagt, ne, also. Auf jeden Fall sehe ich gesünder aus. Meine Augen sind wieder wieder klar. Oh ja. Ne, meine Augen sind klar. Erst habe ich die ersten 4 Wochen habe ich abgenommen, da habe ich gedacht Wow es geht schon los, da war ich auch in so einer Pink Cloud wo ich dachte Oh die Welt ist schön, das ist alles toll bei mir hielt sie leider nicht lange muss ich ganz ehrlich sagen.
Nach 4 Wochen war dann die PIN Cloud auch weg und mein Mentor sagte Zindy 10% Nüchternheit, 90% innere Arbeit und er hatte Recht. Ja, was hat sich noch verändert? Also mittlerweile nehme ich zu, wahrscheinlich weil ich jetzt regelmäßiger und vernünftig esse, vorher habe ich. Nicht viel gegessen, sondern mir abends den Wein hier hinter gekippt und natürlich kein Abendbrot.
Vernünftig, aber auch das wird irgendwann besser. Ich glaube, der Körper muss jetzt erst mal sich, der denkt wo ist der Stoff, der kommt nicht mehr, was ist hier los, da muss man sich, da muss der Körper erst mal mit klarkommen auch ne und ansonsten geht es mir also auch wenn ich nur 5 Stunden Schlaf hatte, aus welchen Gründen auch immer.
Mir geht es trotzdem gut nach diesen 5 Stunden Schlaf, die sind erholsam. Ich bin trotz dessen erholt, hatte wahrscheinlich auch einen Tiefschlaf. Es gibt auch Tage, wo ich ganz lange schlafe oder wo ich schon um 20:00 Uhr ins Bett gehe, aber es gibt auch mittlerweile Tage, wo ich dann bis 00:00 Uhr wach bin, am Anfang nicht so am am Anfang dachte ich so oh Gott, ich muss ins Bett, das ist hier.
Nee, ich muss ins Bett, aber mittlerweile geht's ne, also auch mit weniger Schlaf ist man erholt. Ich stehe morgens auf und habe nicht diese Kopfschmerzen, habe nicht diese schwere und denke so, boah Gott sei Dank kein also für den Kater und der Kater ist mit jedem Mal schlimmer geworden. Und. Ja, und das ist so. Ist ja völlig bekloppt, ne du weißt nächster Tag ist total beschissen, du hast einen Krater aus der Hölle und machst es trotzdem ne also ich mein ich bewerte das nicht, ich kenne das also.
Richtig, man mag es trotzdem, gerade auch wenn wenn mein Job herausfordernd war oder wenn es irgendwo Probleme war. Dann bin ich tatsächlich auch manchmal nach der Arbeit. Oh Gott, da hat nichts mehr auf verdammt die nächste Tankstelle und letztendlich zum Schluss reichten keine eine eine Flasche Wein reichte nicht mehr, ich habe 2 Flaschen Wein genommen und das innerhalb kürzester Zeit, das ist so schräg, obwohl ich wusste, oh Gott, morgen früh hast du das und das vor eigentlich aber. Was hat denn dein Freund dazu gesagt? Also?
Das muss, der muss doch auch durch die Hölle gegangen sein. Ich meine, wenn wenn der plötzlich eine nette Freundin verwandelt sich da plötzlich so ein ungeheuer abends, das ist doch gruselig. Also ich muss dazu sagen, dass wir uns schon sehr lange kennen, als ich das erste Mal in Niedersachsen gewohnt habe, haben wir uns schon kennengelernt, vor vielen, vielen Jahren.
Manchmal treffen sich 2 und der Zeitpunkt passt einfach nicht, so war es damals. Und dann haben wir uns wieder getroffen. Letztes Jahr im Mai war total war eine ganz tolle Geschichte eigentlich, aber ja, wir haben uns wieder getroffen und dann hat er erst gar nichts mitbekommen und dann ist man essen gegangen oder man hat sich bei ihm dann eben gedatet und ach ja, mal ein Glas Wein und man tut ja so, man reißt sich ja zusammen dann Kai, also okay ein Glas und eigentlich habe ich mir so gedacht.
Nee, ein Glas nur richtig, was ist das denn jetzt? Jetzt musst du dich hier so zusammenreißen, oh nee, okay dann 2 Gläser und dann habe ich so gedacht und dann hatten wir ja uns öfter mal getroffen, ob bei ihm er wohnte hier alleine in der Wohnung, er hat sich auch getrennt von seiner Frau gehabt und so dann war ein Abend so, dass mir die die Weinflasche über den Balkon geflogen ist. Bei dem Nachbarn runter, Kai Huch, dachte ich Mensch, und am nächsten Morgen hat er mir jetzt erzählt, Mensch, weißt du noch, die Weinflasche ist dir aus der Hand gefallen, echt? Ach du lieber Himmel ja Mensch ja völlig betrunken, ich war völlig rüber und da hatte er schon irgendwie, so sagte er jetzt letztendlich so hä
irgendwie, was ist mit der irgendwie komisch und dann sind wir zusammengezogen im Oktober. Und dann hat er das richtig mitbekommen. Alle 2 Tage und dann hat er, hat er mir immer gesagt, Cindy, ich mache mir sorgen, er hat nie, er hat mir nie Vorwürfe gemacht, sondern hat immer gesagt, Cindy, ich mache mir sorgen, denkt an die Kinder, wenn irgendwas passiert, ich bin hier die letzten Stufen der Treppe runtergeknallt, da hat er mich aufgehoben.
Und war sehr fürsorglich. Der hat mir jeden Morgen Kai, nachdem ich so einen Exzess hatte, hat er mir jeden morgen meinen den Kaffee ans Bett gestellt. Guten Morgen, mein Schatz, ich liebe dich, fahr jetzt zur Arbeit, ich hab Blumentöpfe runtergerissen im Schlafzimmer, weil ich nicht mehr geradeaus laufen konnte, da kam mein Freund rein, guckte sich, dass dass die Scherben an und.
Guckte auf den Boden, guckte mich an, sagte er, lächelte mich an und ging wieder raus. Und da dachte ich, so was ist mit dem nicht richtig. Ich brachte mir anschließend den Kaffee, ich sage um Gottes Willen, was ist da los und er hat immer gesagt, Cindy, Ich mache mir Sorgen, der war so fürsorglich ist er heute noch, und er sagte Cindy, wenn du anfängst, der Teufel sitzt dir auf der Schulter, du wirst eine ganz andere Person und und an dem Sonntag im April, als ich beschlossen habe, jetzt ist Schluss, habe ich ihm noch nichts gesagt. Irgendwann ein paar Tage später, als es ihm dann aufgefallen ist, so hm und dann ich dachte, ich trink nicht mehr, ich trink jetzt nicht mehr und dann war er
noch sehr unsicher und dachte, so wie lange hält das denn? Aber mittlerweile glaube ich, er ist sehr sehr aufmerksam muss ich sagen, wir hatten jetzt hier das erste Fest und. Vor 2 Wochen glaube ich, das war so ein erstes Event für mich, auch nüchtern in der Nachbarschaft hier. Und natürlich habe ich mich vorbereitet und habe gedacht, OK, wenn wenn es jetzt nichts für dich ist, dann gehst du einfach, du brauchst nur die Haustür wieder rein, sind 2 Meter von mir entfernt und. Dann dann habe ich, ich glaube also meine, eine Nachbarin hat ein Baby bekommen, die stillt noch, die trinkt natürlich gar nichts und hatte einen alkoholfreien, weiß ich nicht Sekt oder irgendwie so mit und möchtest du? Ich denke ja, ich probiere mal,
ich trinke einen alkoholfreien Sekt, viele sagen mach das nicht, für mich war das OK, weil Wein der das das Mittel und er kam dann und guckte und sagte, was trinkst du da, ich denke das und das alles klar OK also er ist sehr fürsorglich. Er macht sich nach wie vor, also ich glaube mittlerweile nicht mehr so doll, aber er macht sich Sorgen und er guckt schon immer so. Wie geht's ihr heute, was macht sie aber wie gesagt, also er war nie, er hat mir nie die würde genommen, weißt du wie ich meine er hat mich immer noch mit Respekt behandelt, hat mir jeden Morgen den Kaffee gebracht, hat gesagt Guten Morgen Schatz ich fahr zur Arbeit ich lieb dich, er hat mir nie die würde genommen und das rechne ich
ihnen nach wie vor an ne also. Toll. Ja. Das ist schön. Ja, das ist gut. Du hast ja die, die würde verlierst du ja, indem du dich benimmst. Wie also das ist ja, das ist ja total schambehaftet, was da passiert unter Alkoholablust. Die würde nicht selber am Ende ne. Ja, erstmal das und. Wenn man dann noch vielleicht einen Partner hat, der sagt, so wie mein Ex Partner, da ist es ja auch so schlimm gewesen, dann trink doch weniger. Trinkst du denn so viel, kannst du dich nicht zusammenreißen. Ja, das ist, das ist nicht hilfreich. Gleichwohl ist es, finde ich, tatsächlich verständlich, wenn viele Menschen so denken und so reden. Ich finde, man kann denen das nicht zum Vorwurf machen, weil. Weil viele diese Thematik mit
dem Alkohol nicht so verstehen, wie sie jemand versteht, der selber zu viel trinkt oder getrunken hat. Also für viele, ich meine auch die, die Medizin sagt ja häufig, oh, sie trinken 2 Flaschen Wein, dann trinken sie doch nur ein Glas, das ist doch viel besser, dann ja danke für den Profi Tipp. Und heute denke ich mir so, mein Partner trinkt auch sein Bier und nach einem Bier ist Schluss oder manchmal lässt er das Bier unangetastet, dass er gar nicht erst anfängt, dass er irgendwas anderes macht und sein Tuch habe ich vergessen, stelle ich den Kühlschrank, trinke ich irgendwann mal. Das stört mich nicht, das ist er ist erwachsen, ich bin erwachsen, das stört mich nicht, wenn er ab und zu mal. Das ist völlig in Ordnung und
dann denke ich so was ein Bier, warum genau? Genau da würde ich, da würde ich erst anfangen. Ich kann doch nicht nach einem Bier aufhören, was das denn für für schräges Zeug, das für mich war, wieso ein Schalter der umgelegt wurde und dann musste ich bis zum bis zum Blackout trinken, ich konnte nicht ein Glas Wein trinken und dann aufhören, das ging einfach nicht, ich musste das war wieso ein wieso ein Schalter eben wo man sagte so jetzt.
Genau, du hast jetzt Blut geleckt und dann musst du jetzt bis zum Exitus weitertrinken. Und ja, vielleicht verstehen das einige nicht, die ganz normal, oder was heißt schon normal, aber die Hemt ne, dass man dann sagte okay dann trink noch weniger und du denkst so kann ich nicht. Ja, ich muss mal eben hier. Ich habe mein Telefon nicht ausgemacht, merke ich gerade so, zack.
Ja. Ja. Allerdings muss ich dafür sagen, was mich sehr verletzt hat, war letztes Jahr. Was? Ich muss da jetzt noch machen? Nee, doch nicht OK, Entschuldigung, was dich verletzt hat. Also die Thematik ist ja wie gesagt seit 7 Jahren und dann war es ja immer stetig mehr, stetig mehr und mein Ex Partner sagte damals zu meinem neuen Partner hab ich auch noch per Sprachnachricht und. Ich überreiche sie dir feierlich. Sie ist jetzt nicht mehr mein Problem, sondern deins. Ja, es war okay ich bin kein Problem, ich habe vielleicht ein Problem, aber ich bin es nicht, letztendlich ja. Das ist nicht, das ist nicht gut. Genau, ja, aber es kann nur besser werden und von Tag zu Tag.
Wird es immer schöner? Genau. Super. Ja, ich finde das toll und so wie du, so wie du dich anhörst. Für mich wirst du das durchziehen, weil du weißt, was der Alkohol dir genommen hat. Oh ja. Und ich glaube, wenn wenn man selber sagen kann, der Alkohol hat mir die würde genommen, weil ich hier besoffen durch die Gegend geflogen bin, dann.
Ich mich nicht mehr um meine Kinder kümmern konnte und so viel Scheiß erzählt geschrieben gemacht habe, dann ist das glaube ich, dann bist du an einem Punkt wo du weißt, das brauchst du nicht noch mal im Leben ne. Das ist es nicht wert. Nein, das ist so, das ist es einfach nicht wert. Und du weißt ja auch, dass du, ich meine, du beschäftigst dich ja mit dem Thema, dieses Mal ein Glas oder mal eine Flasche oder ein Schlückchen.
Das wird es. Nie geben. Nein, also auch jetzt, wo der Sommer ja schon da ist und die Abende länger wären. Es ist, das ist alles, kein Grund für mich, also ich mache mir gerne einen lecker Wasser mit Gurke und Zitrone und setze mich abends hin und gehe trotzdem müde ins Bett und weiß, ich kann mich an alles erinnern, ich bin Herr meiner Sinne. Und weiß noch, was letzten Abend war und muss nicht alles rekonstruieren und und überlegen, was habe ich getan, wo ist mein Handy, wem habe ich was geschrieben. Also ich muss wirklich toi toi toi, ich habe mich nie ins Auto gesetzt, das war glaube ich so das Beste was ich je machen konnte, aber ansonsten.
Also da habe ich, nee, und ich muss tatsächlich nicht überlegen, habe ich noch Restalkohol, kann ich noch fahren, kann ich meine Torten, das ist ganz schön, riechen die das. Natürlich haben Sie es gerochen. Ja, genau. Klar also, und heute bleibe ich auch noch mal und erzähl 2 Sätze und unterhalte mich mal in einem Tür und Angel Gespräch. Ja, musste ich gleich weglaufen?
Ne, dass keiner was mitkriegt. Richtig, genau. Früher Tschüss und schönen Tag weg und mittlerweile mein Partner sagt immer der hat eine Pts Geschichte und der sagt immer ein Kranker erkennt einen Kranken zu nie und mittlerweile denke ich so okay er mag recht haben, manchmal sieht man es, manchmal gucke ich mich um, auch wenn wir unterwegs sind und denke so. Also wenn jetzt jemand beim Einkauf eine Frau ganz, ganz schnell bezahlt und 2 Kisten Wein drin hat, dann denke ich mir okay krass Gott sei.
Dank stattfindet. Richtig, Gott sei Dank muss ich das nicht mehr. Ja, ja, genau. Also das das ist schon und ich kann das total nachvollziehen und denke so, oh Gott, so war ich auch, so war ich auch. Ich habe letzten Endes. Auch die letzten Wochen habe ich vor meinem Partner die Flaschen versteckt.
Dass der wenn der die Kleine ins Bett gebracht hatte, dann habe ich schon eine Flasche intus gehabt und wenn der wieder runter kommt, dann habe ich so getan. Oh es ist erst die erste Flasche und war schon total hinüber wo der dachte okay der Abend ist gelaufen mit ihr da ist nicht mehr viel anzufangen. Eckstarre, die schon wieder gehalten hat, ne. Ja, man wird wirklich einfallsreichkeit. Nein, also das, das ist schon total schräg, also. Du gehst ja auch mit dem Thema Alkohol oder deine Nüchternheit jetzt offen um.
Du hast einen Instagram Kanal. Ja, privat noch. Aber ja, habe ich. Man kann mir eine Anfrage stellen und genau, ich bin da noch ein bisschen ja, aber eigentlich nicht mehr von Tag zu Tag ist besser, aber. Habe immer so an die berufliche Seite gedacht, aber ich denke so nee muss dich dafür nicht schämen, dass du keinen Alkohol mehr trinkst. Das ist einfach so.
Ich habe eine Geschichte damit, ich kann da, ich habe da ganz ganz viele böse Erfahrungen mitgemacht, also keine gute und das das kommuniziere ich auch ganz offen, also wirklich Tag für Tag oder manchmal alle 2 Tage, dass ich ein Update gebe. An welchem Tag ich stehe, das also viele sind jetzt auch bei Tag 1, Tag 5 und jeder supportet sich und feiert es.
Es ist egal ob wie gesagt Tag 5 Tag 10 Tag 1 oder tag 200 500 whatever ne. Ist so. Ja, und es ist ja auch so, dass die Menschen, die jetzt schon länger nichts trinken, auch mehrere Jahre oder so, die finden das toll und die freuen sich, aber die werden damit nicht überheblich. Ja, ich erinnere keinen.
Aus unserer Rausschluss glücklich Gruppe zum Beispiel bei Facebook, kenne ich niemanden, der lange nüchtern ist und denkt, er sei damit was Besseres als die anderen, weil jeder wie du sagst, ja, man fängt ja nicht bei Tag 1000 an, sondern bei Tag 1 und jeden hat das durch, mit unterschiedlicher Motivation und unterschiedlichen Geschichten, aber am Ende, wenn man sich entscheidet nichts mehr zu trinken.
Dann ist das eine Entscheidung fürs Leben im Idealfall und fängt eben am ersten Tag an. Bei der ersten Stunde, bei der ersten Minute. Ja, und meiner und keiner vergisst, woher er gekommen ist. Das ist das Schöne daran. Ne. Also und jeder hat seine Erfahrungen damit gemacht. Und wenn ich im Austausch bin, dann stelle ich früher in meiner kleinen Bubble, dachte ich mir, um Gottes willen, du bist die schlechteste Mutter ever.
Du bist die Vollkatastrophe hier, aber nein, bin ich nicht. Es gibt andere, die genau das Gleiche durch haben und durchmachen noch die genau den gleichen Tagesablauf haben, die ihre Kinder versorgen, alleinerziehend sind oder in einer Partnerschaft leben oder völlig egal und trotzdem funktionieren. Du funktionierst als als säuferin ich, ich sage ich bin nüchtern.
Das finde ich schöner, das kann ich für mich besser einordnen. Ich bin nüchtern und und ja, mit dem Wort noch, ich bin trockene Alkoholikerin, kann ich mich noch nicht so anfreunde aber. Merkst du, da bist du jetzt schon dreimal zurückgezuckt vor dem Wort. Das habe ich wohl gemerkt. Mhm, ist auch OK, ich finde das Wort auch schwierig, ich würde das für mich nicht benutzen. Siehst du.
Ja, stehe ich auch zu, weil das für mich, für mich ganz persönlich, nur für mich irgendwie so ein Stempel drauf klatscht, vielleicht aus meiner Kindheit oder so, wo ich das zum ersten Mal gehört habe. Damit verbinde ich was, was ich nicht war und auch nicht bin. So. Ich war einfach ein Austrinker, so.
Ich war wirklich die Vollkatastrophe, also wirklich, dass ich mir noch alles so gerissen habe in meinem Wahn. Da muss man heute wirklich sagen, Hut ab, ne, also wie gesagt, es waren wirklich keine schönen Sachen und auch unsere neuen Nachbarn, wir sind in einem neuen Neubaugebiet hier gezogen und es gab noch letztes Jahr, ich sag mal zum Ende des Sommers Anfang Herbst und. Da kam dann die Nachbarin, ich saß draußen schon völlig im Blackout und klingelte bei meinem Lebensgefährten und sagte du, Deine Frau schläft draußen und dann hat er mich genommen und hat mich reingetragen und jetzt beim beim Fest habe ich das dann ganz offen kommuniziert, wie du trinkst nicht mehr, Nö, ich trink nicht
mehr, ich trink keinen Alkohol mehr schon seit einiger Zeit echt ja nee mach ich nicht. Gestern, wie gesagt, kam der Nachbar und erwirkt sich nicht. Nee, nee, trink nichts mehr. Ja, Punkt. Genau, aber die haben mich natürlich anders kennengelernt. Du musst dir vorstellen, du ziehst irgendwo in eine neue Gegend, kippst dir die Binde zu, schläfst draußen ein im Vorgarten und der Nachbar klingelt bei deinem Lebensgefährten und sagt du, deine Frau schläft draußen, hol die mal rein.
Ja, ja. Also. Das ist, das ist an Heimlichkeit gar nicht mehr zu übertreffen. Und heute denke ich mir, ja, ich war die Vollkatastrophe, aber ich habe es irgendwie noch alles gerissen. Ja. Ne, und aber wie gesagt, das kann mir nicht mehr passieren. Ich bin so froh darüber, dass ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss.
Super. Dass ich es ja sowas nicht mehr erleben muss. Ne, genau. Stark, Cindy, wen möchtest du grüßen? Oh Gott, wen möchte ich grüßen. Ich Grüße Sunny ist ein ganz, ganz toller Mann, wie gesagt schon ganz ganz lange nüchtern, ganz ganz lange, schon lange nüchtern, einige Zeit jetzt schon macht ganz ganz tolle Post.
Auch ich Grüße meinen Mann natürlich meinen meinen Lebensgefährten, der mich nie aufgegeben hat. Der immer gesagt hat, ich stehe vor dir, um dich zu schützen, hinter dir, um dich zu stützen oder links und rechts, um mit dir zu schlendern oder aus der Gefahr zu reißen. Genau so ist es ne. Toll. Das hat er immer gesagt zu mir genau ja und meine Kinder ne ja.
Und jetzt gib uns doch noch mal. Gib uns, gib doch deinen Hörerinnen und Hörern noch mal einen Tipp mit auf den Weg. Oh Gott, ein Tipp. Ja anfangen, wenn ihr irgendwie merkt, so, hier läuft einiges schief, es ist irgendwie Zeit, wenn ihr darüber nachdenkt und euch die Frage stellt, habe ich ein Problem, ist das vielleicht zu viel was was was läuft hier, dann habt ihr ein Problem, ihr müsst in dem Tag 1 einfach starten, das sind ja alle gestartet also und es gibt so viel Unterstützung. Die Soba Community wächst.
Das ist so toll zu sehen, ja. Toll. Ja, guter Tipp, einfach einfach anfangen. Einfach anfangen. Auch wenn es schwer ist, es muss, es muss nicht einfach sein, aber man kann es einfach. Man kann einfach mal starten, also in Klammern, wenn man nicht so viel trinkt, dass es für den Körper gefährlich ist und man dann nichts machen muss, ja. Ich bin ich war, bin ich jetzt raus aus dieser komischen Gruppe bei Facebook in einer Gruppe, wo, wenn jemand sagt, Ah, ich hab jetzt, ich will jetzt aufhören mit dem Trinken, alle immer schreiben, Ah, pass auf, du musst zum Arzt, du kannst in ein Delir fallen, ja, das ist auch so, aber nicht wenn man 2 Bier am Abend trinkt, dann wird das nicht geschehen oder es ist zumindest sehr sehr sehr sehr,
sehr unwahrscheinlich. Aber es gibt eben welche, die immer sagen, wenn man aufhört. Denn nur unter ärztlicher Aufsicht, und da sage ich. Nein, genau. Wenn man körperlich abhängig ist, dann sollte man darüber reden. Genau. Man das auch, ja. Ja, ja, aber ansonsten probieren, einfach starten. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. So ist es.
Ja, ich danke dir. Du bist lieb und danke, dass du mir den Arsch gerettet hast, dir mit mit deiner Spontanität und Rede und Antwort gestanden hast. Danke, danke und wir werden in 33 Tagen kurz uns austauschen und du wirst mir sagen, dass du weiter nüchtern bist und dann kann ich da einen approved Stempel drauf machen. Und dann diese Folge ja, sehr.
Vielen Dank. Alles Gute für dich, Cindy. Tschüss. Danke, Tschüss. Und an dieser Stelle nochmal danke liebe Cindy, dass du dich bereit erklärt hast, mit mir zu sprechen und es hat nicht wehgetan, das weiß ich ja. Und für die kommenden Woche, für die kommenden 2 Wochen habe ich tatsächlich gesprächspartnerinnen bereit das eine Gespräch müssen wir tatsächlich am Sonntag führen, weil mein Terminkalender als Hypnose Coach voll ist. Ich bin tatsächlich für diesen Monat ausgebucht. Das bedeutet auch unter der Woche klappt es einfach nicht und außerdem wollen wir ja nächste Woche wieder was hören und dann müssen wir das Gespräch am Sonntag führen. Tja, alles für dich und für dich, ich bin sicher, es wird eine tolle Folge in der
kommenden Woche und auch die Woche darauf mindestens mal. Und wenn du mit mir auch mal sprechen möchtest, dann melde dich bei mir, ich bin da wirklich drauf angewiesen. Ich kann das immer nur wiederholen und ich habe ja gesagt, ich will mich davon nicht nerven lassen. Dann gibt es halt keine Folge. Es nervt mich trotzdem.
Tja, kann ich über meinen Schatten nicht springen, also nächste Woche gibt es eine neue Folge und bis es soweit ist, denke mal dran tanzen kann man auch auf Brause.