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Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 219

Folge 219 - Interview 169 - Kiki

Freitag, 11. Juli 2025 · 1 h 30

MP3

Shownotes

Kiki kommt aus Köln - der Hochburg des Karnevals und des Kölsch...

Das Karneval auch ohne Alkohol geht war für sie lange nicht vorstellbar. Doch, oh Wunder, es ist einfacher als gedacht!
Es erwartet Dich ein heiteres Gespräch mit Kiki, die mich aufgeklärt hat, dass Köln und Hamburg eine lange Partnerschaft verbindet. Wie schön!

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Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.

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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Heute gibt es die 219 Folge und das 169 Interview und diesmal hatte ich die Gelegenheit, mit Kiki zu sprechen und Kiki kommt aus der Hochburg des Karnevals, nämlich aus Köln und Köln. Verbinde ich persönlich nicht nur mit dem Dom, sondern auch mit Kölsch, Alkohol und viel feiern und darüber sprechen wir natürlich in dieser Folge, weil. Es natürlich für jemanden, der früher gerne Alkohol getrunken hat, jetzt keinen Alkohol mehr trinkt, denke ich mal, dachte ich mir eine riesen Herausforderung sein kann, in Köln zu sein, wo der Alkohol besungen wird, gefeiert wird und ja wo irgendwie gefühlt das halbe Jahr Karneval ist. Und was soll ich sagen, es ist

wohl so. Kiki sagt, Wenn es Streit gibt, ist eigentlich immer Alkohol im Spiel. Und was mich sehr beruhigt hat, auch in Köln kann man alkoholfrei Leben und Kiki ist das beste Beispiel. Ja und dann sprechen wir auch über das Thema Weltschmerz, das ist ja ein Begriff, den ich mal für mich irgendwann entdeckt habe vor langer Zeit, diesen Weltschmerz, wenn du nachts nicht schlafen kannst oder weil du abends nach dem Alkohol denkst oder mit dem Alkohol denkst, ach, das ist alles so gruselig. Naja, darüber sprechen wir und wir sprechen darüber, wie es denn funktioniert im Karneval und in diesem ganzen Trubel, in diesem ganzen Wahnsinn, ohne Alkohol zu sein und bevor es losgeht, hier noch mal ein

kurzer Schwenk zu meinem Werbepartner, nämlich mir selbst. Ich bin Hypnose Coach und Emdr Coach in Hamburg und wenn du ein Thema hast, mit dem du selber vielleicht nicht so richtig weiterkommst. Egal um was es geht, dann kannst du dich bei mir melden, dann sprechen wir darüber, ob Hypnose oder MDR vielleicht ne Lösung für dich sein kann. Keine Lösung ist es zumindest mal zu trinken und da kann ich mal kurz aus dem Nähgästchen plaudern, ich war in dieser Woche bei ACDC in Düsseldorf, ich bin aus Hamburg angereist um ne kleine Zeitreise zu machen, ich habe die Band das letzte Mal vor 45 Jahren gesehen und.

Und wollte sie noch mal erleben. Ja, und was soll ich sagen, da rannten so ein paar Leute rum, die so besoffen waren, dass sie rausgeflogen sind, und zwar bevor das Konzert überhaupt anfing, und da kannst du davon ausgehen, dass das für die wirklich kein Spaß war. Mir Karte für über 160€ gekauft, möglicherweise von weit her angereist, eine Band zu sehen, die. Für viele sehr viel Bedeutung hat und dann rauszufliegen aus dem Gelände rausgebracht zu werden, weil die Leute drin nicht mehr erwünscht sind, weil sie so besoffen sind. Und tatsächlich.

Habe ich beim ersten ACDC Konzert 1980 auch schon betrunken mehr gesehen. Da wusste ich noch nicht mal, dass das funktioniert. Die haben vor der Bühne gelegen, bevor das Konzert anfing, weil die so hackevoll waren und als das Konzert zu Ende war, lagen die da immer noch, die haben also vom Konzert gar nichts mitgekriegt.

Ja, es ist auch nicht viel besser als vorher rauszufliegen, also Alkohol und schönes Konzert, das passt einfach nicht zusammen. Also vielleicht ein Gläschen für die Leute, die es vertragen, aber für die anderen, die Austrinker lass es lieber bleiben, fahr nüchtern dahin. Hast du mehr davon und ich kann sagen ACDC nüchtern war ne Wucht und bevor es dir jetzt zu langweilig wird, lehn dich zurück ruckel die Kopfhörer zurecht, hier kommt Kiki Hallo liebe Kiki. Ja Moin Moin.

Ja, guck mal. Ich wollte nämlich jetzt gleich mal. Du bist aus Köln, du lebst in Köln, wollte dir gleich ein paar Fragen stellen über Köln und ob das wirklich alles so stimmt, was man hier in Hamburg so hört, über Kölner oder was ihr ja auch immer der Republik so mitgeben wollt. Es stimmt garantiert, es stimmt garantiert. Ja ne, aber die einzige Stadt, die der Kölner gelten lässt, ist auch nur Hamburg.

Alle anderen Städte hier gar nicht. Aber ja. Jetzt ist die Verbindung schon so schlecht hier gleich am Anfang. Mann, Mann, Mann, Mann Mann, warte mal. Also nochmal die einzige. Stadt. Hier. Es liegt immer an mir. Die einzige Stadt, die Köln, was die Kölner also. Die Kölner lassen ja nur eine einzige Stadt außerhalb von Köln gelten, und das ist Hamburg. Ist das wirklich so?

Ja, das ist so. Der Kölner mag Berlin nicht und alles nicht, aber Hamburg, Hamburg finden wir geil. Hamburg ist super. Guck mal, der Hamburger und der Kölner verstehen sich auch immer sehr gut. Ja, ich war einmal in Köln. Nee, zweimal. Einmal hatte ich da einen Kundentermin und einmal war ich da im Müngersdorfer Stadion zu u 2, Joshua Tree 1986.

Lange her. Damals ja. Und jetzt kommt es zu der Zeit und das habe ich, glaube ich, noch nie erzählt. Verrat es dir jetzt, Kiki, weil du so sympathisch bist und weil du aus Köln kommst. Zu der Zeit hatte ich damals keinen Führerschein und ich hatte die Konzertkarte gekauft mit einer Bekannten, die ich kaum kannte. Wir sind da mit ihrem Käfer zusammen nach. Köln.

Gefahren zum Konzert und mussten dann nachts wieder zurück. Und die ist am Steuer mal eingeschlafen. Ach du Scheiße, nicht gut. Ganz. Gut, kann man natürlich sagen. Ey kaischi, warum hattest du denn damals keinen Führerschein? Dreimal darfst du warten. Alkohol. Oder warst du zu jung? Nee, der ist zu jung. Zu jung.

Mein Sohn hat mich mal gefragt, ob ich den ersten Weltkrieg miterlebt hatte oder den zweiten, also nee, nee, zu jung war ich nicht, nee, genau, ich habe mit 19 habe ich mal für 9 Monate den Führerschein abgegeben. Ja super, hast du ja riesig was daraus gelernt. Habe ich ja. Also ich bin da zumindest mal wieder betrunken Auto gefahren. Sollte man auch nicht tun, dafür habe ich auch 0 Verständnis. Nee.

Ich finde auch, man kann ruhig die 0,0 Promille Grenze einführen. Hätte ich überhaupt nichts dagegen. Also. Seit ich nicht mehr trinke, bin ich der Meinung, man sollte das mit Auto fahren wirklich absolut lassen. Ja, da gibt es doch keine Diskussion, ne, also? Ja, richtig, richtig. Abends ein Bier oder 2 Bier.

Nee, da trinkst du einfach mal genau gar kein Bier. Und dann? Ist es für mich. Am einfachsten, so jetzt, habe ich aber wieder mal nur über mich geredet. Liebe Kiki und ich hoffe, dass das jetzt mit dem WLAN hier funktioniert, bei mir ja, erzähl doch mal ein bisschen was über dich. Ja, also ich bin die Kiki. Ich lebe in Köln, komme ursprünglich aus dem schönen Harz, aus Goslar, bin aber seit 1991 in Köln. Ja, ich bin Friseurmeisterin, selbstständig, 56 und trinke in 2 Tagen seit 10 Monaten keinen Alkohol mehr. Ja, sehr gut.

Ja, ich auch ich super bin ich sehr sehr stolz drauf, ja. Das kann es doch auch sein, wirklich. Ich finde das, wenn man sich etwas vornimmt, dann. Und sich auf den Weg gemacht hat. Dann darf man zu recht stolz sein, das finde ich super und wie wie du, wie es dazu gekommen ist und wie dein Weg war und wie es jetzt ist. Dazu kommen wir, aber vorher will ich natürlich noch ganz wichtige Dinge wissen.

Darfst du dich als Kölnerin bezeichnen? Ich glaube mittlerweile schon. Also eigentlich wird man ja als INI quasi bezeichnet, aber ich denke. Da ich auch sehr im Karneval aktiv unterwegs bin, 10 Jahre im Rosenmontagszug mitgeritten bin, bezeichne ich mich schon als Kölnerin. Ja, darf ich, glaube ich imi.

Ist ein Immigrant, oder was? Ja genau, genau da haben wir ja ganz viele hier, das sind ja die Imis, ja. Ja, OK, ja. Aber die Imis sind meistens die schlimmeren Kölner, die alles mitfeiern und alles mitnehmen und meistens extremer sind als der Kölscher an sich. Ja. Und jetzt muss ich mal. Also der Kölner ist ja bekannt dafür, dass er sehr fröhlich ist und sehr zugewandt und ich habe jetzt auch, ich kenne quasi keine Kölner, muss ich sagen, aber wenn ich das so im Fernsehen sehe, wenn da Kölner sind in irgendeiner Sendung, oder die machen immer einen sehr fröhlichen Eindruck, woran liegt das? Ja, also woran das liegt, das weiß ich eigentlich nicht so genau, aber in Köln.

Die Leute sind schon sehr, sehr locker hier. Als ich damals nach Köln kam. 1991 das war nur zur Meisterschule, wie gesagt, und aus dem Harz. Also die Leute sind jetzt nicht so bekannt für ihre Offenheit. Hat mich da schon sehr gewundert, wenn ich hier abends unterwegs war, dass es sehr sehr leicht war mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Also wenn man sich hier in so ein Brauhaus stellt und so ein bisschen alleine da steht, wird man eigentlich sofort positiv angesprochen.

So Mädchen machst du denn hier und stell dich mal bei uns bei und ja, bring doch eine mit und das fand ich damals ganz schön toll. Man sagt zwar, das wäre sehr oberflächlich, aber wenn ich jetzt in einer fremden Stadt ganz alleine bin. Suche ich jetzt nicht unbedingt eine Freundschaft fürs Leben, wenn ich abends unterwegs bin, sondern freue mich, wenn ich irgendwie nicht darf, mich dazu setzen. Ich kann mitquatschen, kann mit denen also damals noch ein Kölsch mittrinken, das fand ich immer Superman bleibt halt nicht alleine, sondern ist schnell irgendwie in einer Gruppe drin, es wird einem alles erklärt und ja, hat mir damals sehr gut gefallen und damals auch das Kölsch trinken. Ja, ist das ist das.

Ist das vorrangig auch mit Alkohol verbunden oder ist das davon unabhängig? Also mal angenommen, du gehst zu Karstadt und rennst jetzt da so ein bisschen lost rum, wirst du da auch mit? Nein, natürlich nicht. Nee, da gibt es ja auch gar keinen Grund so, aber wenn ich jetzt in so einem Brauhaus ganz alleine da stehe oder so, ja gut, im Brauhaus trinkt man Bier, ne, aber das heißt jetzt nicht, dass man da Granatenvoll angesprochen wird oder so, aber man kann sich überall auch mit Dazusetzen, wenn man an den Tisch geht. Und sag mal, ist hier noch ein Platz frei? Kann ich mich irgendwie dazusetzen, wird der Kölsche immer sagen, ja sicher, das wenn ich das bei uns in Goslar mache, gucken mich die Leute an und

sagen, was willst du denn hier? Also ich kenne dich nicht und ist da nicht so einfach. Okay das kenne ich hier in Hamburg auch nicht. Also das ist auch nicht spießig hier, also in der in der Gastwirtschaft, möchte ich mal sagen. Ja, aber der. Grund, dass man sich einfach dazu setzt. Also hier ist doch schon. Eigentlich ganz normal.

Ja, geht schon. Ja, also bei uns auch. Würde ich mal so sagen. Doch auch im Restaurant, da kenne ich das eigentlich. Naja egal, aber ist ist es denn hast du den Eindruck, dass in Köln übermäßig viel Alkohol getrunken wird? Ja, auf alle Fälle. Also das ist also das Kölsch trinken ist hier schon ganz normal. Also ich habe das ja selber über 30 Jahre hier in Köln. Mit Begeisterung getan lecker Kölsch gehört schon dabei. Es wird ja auch immer eifrig besungen. Also ich meine, es gibt ja keine Stadt, in der es so viele Lieder gibt über Köln, das kölsche lebende Dom Kölsch, das Getränk, die Sprache, wie halt in Köln und das Bier gehört dann schon eigentlich immer dazu, deswegen war mir auch nie so bewusst. Was dieser Alkohol eigentlich

wirklich ist, das Gehörte ja immer zum Feiern dazu und gehört es auch für viele. Ich verurteile das auch nicht, ich sage nur, für mich habe ich jetzt einfach gemerkt, das funktioniert so nicht mehr, weil es einfach zu viel ist. Und es macht sich auch keiner Gedanken darüber, weil es einfach dazu gehört, gerade zum Karneval.

Das ist schon teilweise sehr extrem. Das ist ganz spannend, dass du das sagst. Natürlich ist ja grundsätzlich zumindest in Deutschland, in anderen Ländern weiß ich es nicht, gehört ja Alkohol sowieso immer dazu. Und wenn das dann auch noch so fröhlich besungen und und gefeiert wird, dann natürlich noch mal extra. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Und klar, wenn man jetzt sagt, die die kölsche Frohnatur. Da gehört natürlich die Aufklärung, was Alkohol eigentlich macht, aus dem Menschen gehört, da gar nicht zu.

Es passt, passt gar nicht, ne oder? Ja, irgendwie nicht. Also das soll ich ja fröhlich machen und locker machen tu ich ja auch, aber wie gesagt, es ist halt hier einfach in dieser Kultur ist es mit drin. Wie gesagt, ich beurteile es nicht, ich habe nur für mich persönlich halt die Entscheidung getroffen.

Ich möchte das für mich persönlich nicht mehr deswegen. Also ich habe jetzt meinen ersten Karneval ohne Alkohol gehabt, ohne Kölsch. Ja, ja. Ja, ja. Ja, auf der 1 1111 ohne ich habe gesagt, probiere es mal, also verbietet mir ja keiner, ich bin da recht locker dran gegangen und sagte Guck einfach mal, kannst ja nach Hause gehen und wenn es gar nicht mehr geht, ja dann trägst du halt einen Kölsch.

Wie gesagt verbietet dir ja keiner. Das ging aber wunderbar. Also ich mag Gott sei dank alkoholfreies Bier sehr gerne. Ich trinke gerne Bier, weil ich nicht gerne süße Getränke trinke und so ein eiskaltes Bier finde ich sehr erfrischend, ich brauche nur den Alkohol nicht, dabei, habe ich festgestellt und dann bin ich mit meinem alkoholfreien Bier da wunderbar mit klar gekommen, haben zwar alle ein bisschen dummer aus der Wäsche geguckt, aber.

Ja. Hat funktioniert. Interessant. Warum? Wenn das so dazu gehört? Warum hast du denn für dich beschlossen, keinen Alkohol mehr trinken zu wollen? Es ist natürlich ein Vorfall, würde ich jetzt nicht so sagen, aber letztes Jahr im September hatte ich ein wunderschönes Sommerfest mit meinem Karnevalsverein.

Das war so dieses letzte wunderschöne Wochenende, wo es sonnig und warm war. Wir waren auf dem Rhein und haben da lecker Kölsch getrunken und danach hatten wir ein Treffen. Unten am Rhein, und da haben wir gegrillt und da gab es einen gar leckeren Rosewein. Ich liebe Rosewein und wir haben alle da zusammen gestanden, so an Stehtischen und überall stand halt ein Fläschchen Roséwein, und wie das so ist, man quatscht und trinkt und trinkt und quatscht, und es war wahnsinnig viel roséwein, wir waren alle ziemlich culü, würde ich sagen, jetzt nichts unangenehmes oder so, aber es war viel Wein und ich bin dann irgendwann nach Hause. Wirklich ziemlich betrunken, würde ich sagen. Bin in mein Bett gefallen, habe

geschlafen und musste am nächsten Morgen zum Flohmarkt sehr früh, bin auch rechtzeitig aufgewacht und mir ging es hundeelend richtig elend, ich dachte ich sterbe, ich hatte den Kater meines Lebens und habe gedacht du musst da jetzt hin und ich stand dann auch wirklich um 08:00 Uhr auf diesem Flohmarkt, ich sah aus wie eine leise, ich muss getrunken haben.

Weil man hat ja die Ausbildungen und habe dann mehr schlecht als recht den Vormittag auf diesem Flohmarkt verbracht. Habe dann irgendwann gesagt, ich muss nach Hause, ich kann ja mehr, bin tot, es geht nicht mehr und meine Freunde haben auch gesagt, Boah, du siehst doch echt scheiße. Aus. Dann bin ich nach Hause und wollte abends. Eigentlich war ich auch noch verabredet, habe alles abgesagt und mir ging es eigentlich 3 Tage schlecht und. Und dann bin ich so ins Nachdenken gekommen und das kann es ja nicht sein, so jeden Samstag. Irgendwie bist du unterwegs mit deinen Freunden, es gibt immer Wein, immer Bier, du leidest dann für ein 2 Tage dir geht es schlecht, du brauchst kopfschmerztabletten, du brauchst womax das kann es nicht

sein und dann habe ich gedacht, du trinkst echt viel zu viel, das kommt des öfteren vor, dass du total tüdelü nach Hause kommst. Und es dir einfach nur schlecht geht, das wollte ich nicht mehr. Und dann habe ich natürlich, wie ganz viele andere auch, mir von Natalie Stübben das Buch geholt und dachte, Och, die hast du doch mal irgendwie gesehen in so einer Talkshow, lies das doch mal oder hör das doch mal.

Dann habe ich mir das als. Hörbuch geholt und habe. Seitdem keinen Tropfen mehr angerührt. Krass. Erst haben mich ja erst haben mich alle belächelt, wenn wir hier unterwegs waren. Ja, und dann, so dachte ich, Ach Mensch Kiki, du alte Saufziege ach im Ernst, Ach Quatsch, und alle haben gelacht und ja, und jetzt lacht keiner mehr so. Nach Monaten kamen sie alle an und sagten echt, hast du das durchgehalten, ich so ja ohne Probleme und haben mich beglückwünscht auch nach Karneval. Dann haben Sie gesagt, Mensch super ganz ganz toll und ja. Also die haben das schon wahrgenommen, dass du nichts getrunken.

Hast ja natürlich, ja. Und du wirst. Einen Freundeskreis trinken alle. Ja, und du wirst nicht. Also erst hast du eben gesagt, aber ich möchte noch mal du, du wurdest nicht verlacht dafür, dass du jetzt in Köln keinen Alkohol mehr trinkst. Doch da haben mich einige drüber ausgelacht. Also die fangen wieder am Anfang, so auch nach dem Motto hältst du eh nicht. Durch und.

Wie kann man alkoholfreies Bier trinken? Ekelhaft plörre und ich habe gedacht, ach Leute, es muss doch nicht immer Alkohol sein, aber gut ich sag mal bis vor ein paar Monaten habe ich genauso gedacht, ich kann den Leuten das ja nicht krumm nehmen, weil ich habe vor einem Jahr auch gesagt, wenn einer zu mir sagt du ich trinke keinen Alkohol so hä.

Wie jetzt? Das ist doch nichts. So. Wie kann man denn keinen Alkohol trinken? Weil das gehört ja einfach dazu, abends, wenn man unterwegs ist mit einem Glas Rose oder ein lecker Kölsch oder so, das gehört ja einfach dazu, da habe ich auch nie drüber nachgedacht, irgendwann schon so zwischen Ach, trinken wir heute nicht so viel, kennen wir ja alles, trinken Wasser, zwischendurch trinken wir freitags und samstags, ach, hat ja nie funktioniert.

Wenn. Es denn dann schön war. Weil man sagt ja in Köln so immer am schönsten ist es, wenn es schön ist und wenn man dann so gemütlich beisammen sitzt und ach ja, ach ja, komm, dann trinken wir doch noch ein Glas, Ach dann kommt einer, geht noch und ja, dann kommt 1 zum anderen und dann hat man wieder eine Flasche Wein oder 2 Flaschen getrunken und hat das gar nicht gemerkt.

Ja. Dann ist ja dann ist ja dein, dein Umfeld ist ja eigentlich für jeden, der nicht mehr trinken will, ist eher so eine Todeszone wo man. Also wenn man hat, dann dann weißt du Bescheid, oder? Ja, dann sagen wir, ich glaube für jeden, der sagt, also der vorher viel getrunken hat und nicht mehr trinken möchte, ist, glaube ich, jede Gesellschaft, wo auch normal getrunken wird, normal ist, ja, ist ja eigentlich schon ganz schön viel, wenn man drüber nachdenkt, ist für viele das normale Trinken, wenn man sich mit dem Thema befasst, eigentlich viel zu viel. So wenn man dann aufhört und man hat dann keinen starken Willen, ist es schwer.

Aber ich habe keine Ahnung, ich bin überhaupt nicht mehr in Versuchung gekommen, ich kann mir das nicht erklären, also das war glaube ich, der, ich glaube, der 8. September muss es gewesen sein, hätte man mir das am 7. September gesagt, so ab morgen wirst du nicht mehr trinken, der hätte gesagt, du hast sie nicht mehr alle, der hätte ich meine Oma für Verwettet, also dem Leben nicht.

Ja. Ich. Ach. Warum halte ich eh nicht durch? Ne so mit einem lachenden Auge quasi, aber auf einmal ging es. Ich habe festgestellt ich kann wohl nicht weniger trinken, aber ich kann gar nicht trinken, also aus irgendwelchen Gründen funktioniert. Das ja, das ja. Also das ist natürlich also dieses Thema, mit dem Ich nenne das ja immer diese Austrinkermentalität, also wenn.

Wenn das Glas auf dem Tisch steht oder wenn die Flasche auf ist, dann muss das auch leer sein. Das ist ja dieses Austrinken und dann nicht sagen, OK, ich trink jetzt einen Kölsch und dann ist gut, sondern dann muss es halt eben. Ja, so. Das ist der Klassiker von den Leuten, die n Thema mit Alkohol haben und dann ist immer das. Also da lege ich mich fest, immer, immer, immer einfacher zu sagen, ich trinke gar nichts, als ich Eier da rum und kann es dann am Ende sowieso nicht.

Kriegt dann schlechte Laune und irgendwie ja funktioniert alles so nicht. Ja. Ja, und da hat irgendwas in deinem Unterbewusstsein gesagt, okay, jetzt ist du bist. Ja, man hat sich ja schon das übliche, man hat sich ja schon darüber Gedanken gemacht, wie war das, wenn du dir Gedanken darüber machst, ob du zu viel trinkst, dann trinkst du zu viel.

Genau, ja. Ja, ist. So ist so. Und Gedanken habe ich mir viel gemacht, aber halt immer weggeschoben, weil man will sich ja eigentlich nicht mit dem Thema befassen. Aber. Ich war mal mit einem Ex Alkoholiker zusammen, den ich auch sehr geliebt habe und der hat mir damals schon immer gesagt, Kiki, du trinkst so.

Viel. Und das wollte ich natürlich nicht hören und habe das natürlich. Wir trinken doch alle und nee, Quatsch, ja. Reute, sage ich, der hat natürlich vollkommen recht gehabt, absolut, weil wenn es irgendwie mal Streit gab oder so, war natürlich immer grundsätzlich Alkohol im Spiel, also egal in welchen Beziehungen auch immer, wenn es Streit gab, ich streite mich eigentlich die ich bin unheimlich friedlich, aber wenn es mal Streit gab, es war immer Alkohol im Spiel, immer, immer, immer, immer. Ja.

Das muss ich sagen. Und wenn ich das Mitkriege im Freundeskreis, wenn man zusammensitzt. Sobald da irgendwie Alkohol ist, wird ja getrunken ist, wenn Streitereien aufkommen. Ich meine jetzt keine schlimmen Sachen, so diese üblichen kleinen Spitzen und so ist es immer mit Alkohol. Ja. Das fällt mir natürlich alles jetzt erst auf.

Ist das nicht tragisch? Ja, ja, also selbst. Meine meine liebsten Freunde. Ich merke mittlerweile, wie sehr der Alkohol jemanden verändert. Und das merke ich schon nach 2 Gläsern. Ich muss, ich möchte auch nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen, weil ich bin ja genauso gewesen und heute sage ich, oh Gott, kiki, du warst genau so, das ist ein Spiegel, in den du da reinguckst.

Du hast genau das gleiche gesagt, du hast dich genauso verhalten, du hast alles doppelt und dreifach erzählt, alles, alles genauso wie ich das in meinem Freundeskreis erlebe und leider auch, wie es. Viele Leute, leicht aggressiv macht. Ich spreche nicht davon, jetzt von Pflegereien solche Leute habe ich nicht in meinem Freundeskreis, aber halt so, wenn du über irgendetwas diskutierst, dann merkst du halt schon, wenn einer 23 Kölsch getrunken hat oder 2 Glas Wein. Ich diskutiere jetzt erst gar nicht, das bringt nichts, es bringt einfach nichts, weil diese Wahrnehmung von Deinem Gegenüber ist auf einmal komplett anders. Ja.

Und das ist sehr erschreckend. Und. Ja. Und das sind immer die gleichen Streitthemen, die aufkommen. Du weißt ganz genau, du kommst irgendwo dazu und es gibt ein Thema und du weißt, oh, jetzt geht das wieder los. Bla bla. Bla bla bla. Ja und du hast und wir haben und du bist ja immer und du hast Thema nüchtern.

Ist es nie ein Thema? Nie. Sobald 2 Gläser Wein getrunken worden ist, geht das wieder los. Das Interessante ist ja, wenn wenn die Leute nüchtern sind, dann sind die Themen auch so langweilig, dass es sich gar nicht lohnt, darüber zu reden, ne? Ja, absolut, absolut. Und das sind auch Themen, die sich immer wiederholen. Das sind Geschichten, die höre ich dann zum 100. Mal, wer wann irgendwo etwas gesagt hat oder auf wen man eigentlich schon seit einem Jahr sauer ist. Wo ich denke, das ist die Geschichte, hast du jetzt schon 20 mal gehört und?

Ja, und dann versuche ich immer vom Thema abzulenken. Aber wer betrunken ist, versucht dann immer wieder über 1000 Umwege auf dieses Thema zu kommen, um wieder dieses Thema Durchzukauen. Ja ich denke schade, aber ich war wie gesagt keine Ausnahme, ich war genauso. Ja, was ich spannend finde, Kiki, da habe ich mir auch lange keine Gedanken oder vielleicht noch nie Gedanken drüber gemacht habe, dass selbst ein oder 2. Gläser irgendwas mit Alkohol schon für eine Wesensveränderung Sorgen und das ist ja etwas, dass jemand, der selber dann mittrinkt, überhaupt nicht wahrnehmen kann. Aber wenn man nüchtern ist und dann sieht, OK, derjenige trinkt jetzt das zweite Glas Wein zum Beispiel über den Abend verteilt, und dann merkst du

plötzlich, der Blick wird ein bisschen anders. Die. Die Witze werden ein bisschen anders, nicht groß also so im Bereich, ich sage es mal 1020%, aber so, dass man es wirklich wahrnehmen kann und denkt okay, wenn ich den Menschen, wenn der vorhin so gewesen wäre, dann wäre irgendwas anders, also diese Veränderung, diese Kurve, die ist echt wahrnehmbar, wenn man selber nüchtern ist.

Und das finde ich total spannend. Ja, ich sage mal, selbst bei Menschen, die ich wirklich sehr, sehr gern mag, und ich habe ja auch viele Freunde und so bei Männern. Es geht schnell in eine leichte, wenn ich so sage, Schlüpfrigkeit meine ich das jetzt gar nicht böse, also gar nicht so Angst. Aber es ist, dann kommen auf einmal so kleine Sachen, wo ich sage, also nüchtern würdest du das jetzt so nicht sagen, ich weiß grundsätzlich, dass das nicht böse gemeint ist, sondern wo einfach diese Wesensveränderung bei Frauen fällt mir halt auf.

So eine leichte Aggressivität im Unterton auf einmal mitschwingt. So kaum. Wahrnehmbar, aber so eine leichte Streitsucht. So ganz leicht nur. Das Interessante ist. Ja, diese leichte Schlüpfrigkeit, die dann kommt, die hättest du ja als Frau, die auch dann auf demselben Level ist. Da hättest du es ja lustig gefunden.

Und ja, genau da. Hätten ja. Ja, jetzt. Lache. Ich zwar auch, ist so mit so einem ha ha ha versuche aber die die Themen dann irgendwie bevor es unangenehm wird oder so versuche dann abzulenken weil ich möchte mit demjenigen nicht in Streit kommen oder dann irgendwann mal wirklich sagen so Pass auf, das geht zu weit ne du du hast.

Ja, wenn. Die Leute trinken, die verlieren ihre Distanz. Du hast ja so eine angeborene natürliche Distanz Menschen gegenüber. Du hältst ein bisschen abstand, du bist höflich, also ich sag mal, ein ganz normaler Mensch, sobald die Leute ein oder 2 Gläser getrunken haben, verlieren sie diese Distanz.

Ich spreche jetzt nicht von Granaten voll, wenn sie dir quasi entgegenfallen, sondern nur diese leichte Distanz, dass sie näher kommen. Lauter werden dir irgendwas ins Ohr sagen und wo du einfach sagst, ich möchte das eigentlich nicht, dass du näher kommst als 50 Zentimeter. Das möchte ich nicht. Sondern dass ich dann auch.

Betrunken, oder? Anbetrunken hat mir das nichts ausgemacht, war ja selber so, das ist. Und jetzt merke ich halt, ich möchte das nicht. Aber im Karneval? Sind viele. Wenn ich dann stand auf den Sitzungen oder in der Kneipe. Haben. Die die Leute mehr Abstand zu mir gehalten, weil wahrscheinlich weil ich nicht nüchtern war. Nehmen Sie das mehr wahr, Sie haben mich mit mehr Respekt behandelt.

Ah, das ist. Mir aufgefallen. Ich glaube, das Unterbewusstsein nimmt, glaube ich, wahr, dass ich nüchtern bin, dass ich nicht auf dem gleichen Level bin. Dass. Da eine andere Distanz war. Leute sind einfach höflicher mit mir umgegangen, wenn ich da in der Truppe stand oder mich da durch die Menge irgendwie durch oder wie gesagt im Foyer in der Sitzung, wenn man sich mit Menschen unterhalten hat, auch alle Leute, die ich so kenne, ich kenne ja im Karneval sehr, sehr viele Menschen, ich habe ganz andere Gespräche geführt, auch dieser kurze Smalltalk, als noch diesen Zeitpunkt, wo ich da halt auch stand und mein lecker Kölsch getrunken habe. Das war, fand ich, sehr.

Angenehm. Na ja. Also das sind ja mindestens mal 2 Dinge. Das eine ist, du lachst nicht so debil, wenn wenn dich jemand angrinst, sondern du guckst ja dann einfach anders, das ist ja. Und. Ich glaube, das kommt mir jetzt gerade in den Sinn, wenn sich 2 Leute angucken, die ein bisschen zu viel getrunken haben. Die gucken immer.

Bisschen Müh, länger als erforderlich. Sich an, ja. Oftmals nicht immer. Aber oftmals ist das so und wenn das fehlt, das ist da, kommt das Unterbewusstsein ins Spiel. Genau dann merken die Leute, OK, da ist was anders. Ich denke. Einfach auch du hast eine andere Körpersprache. Ganz einfach. Das ist, wenn du nüchtern.

Bist oder wenn du 2 Kölsch getrunken hast. Ich sage 2 Kölsch sind vielleicht jetzt noch nicht so wahrnehmbar. Also ich merke das eigentlich schon, würde ich sagen, gerade bei Frauen, weil die vertragen einfach nicht so viel. Ich finde, man sieht es eher, aber. Ich denke einfach. Dass die die Körperausstrahlung es ist einfach eine andere.

Und du hast das dann auch. Derjenige, der jetzt nicht gerade granatenvoll ist, der hat halt gar keinen Respekt mehr, wenn eh nichts mehr war. Aber solange das Unterbewusstsein noch so ein bisschen funktioniert. Ist da noch mehr? Respekt sein gegenüber einfach da. Was ich. Wahrgenommen habe jetzt mal eine Frage an dich.

Ich habe. Festgestellt. Wenn ich mit Leuten zusammen bin, die Alkohol getrunken haben, auch nicht. Die müssen nicht viel getrunken haben. Alkohol macht echt hässlich, finde ich ja. Also wenn ich. Jetzt. Sage ich treffe. Mich mit den Leuten, die haben nichts getrunken und die haben was getrunken. Eine halbe Stunde später, Stunde später, das macht echt hässlich, ja.

Du hast absolut recht, ich empfinde das auch so. Ja, ja. Das macht. Es verändert den Menschen so so sehr. Also ich kann damit ganz locker umgehen, weil ich ich kenne ja meine Leute und alles, alles ist gut, ich habe auch nichts dagegen, wenn jemand trinkt, auch wenn einer zu viel trinkt. Also wenn mir das zu viel wird, ich kann ja gehen, ich kann mich umdrehen, ich bin freier Mensch, weil alle fragen mich dann mal mehr, stört dich das nicht, ich so, nee, ich bin nur so glücklich, so happy, dass ich nicht in diesem Zustand bin, dass ich so nicht aussehe. Ja und weiß was.

Ich tue. Und absolut Herr meiner Sinne bin. Also das genieße ich total. In dem größten Trubel zu stehen, wirklich um mich herum die laute Karnevalsmusik, alles ist am Feiern. Ich feier auch mit. Aber halt. Dann doch anders. Und ich genieße es. Und. Genieße es, weil ich sage, so, es ist alles gut, mir passiert nichts, es ist ich bin safe.

Und ich? Möchte das auch nicht mehr. Wie gesagt, wenn ich dann in die Augen gucke, die dann ja so ein bisschen glasig sind und ich ja wie gesagt, ich verurteile es nicht, ich möchte das nur für mich nicht mehr, ich möchte so nicht mehr. Möchte ich nicht. Für mich persönlich. Ich habe jetzt diese.

Hässlichkeit also. Dieses Alkohol macht hässlich, habe ich jetzt in dem Moment wirklich nur auf die Optik bezogen, weil die Gesichtszüge so ein bisschen sich verändern, nicht entgleisen, aber sich so ein bisschen verändern, da fehlt so ein bisschen die Spannung, habe ich den Eindruck, und das finde ich, das macht so unattraktiv, also wenn man nüchtern ist, früher ist mir das natürlich auch nicht aufgefallen. Aber es ist schon.

Spannend. Finde ich ja, es sind viele. Sachen, die mir halt auffallen. Die, die ja. Auch meinen Leuten. Gegenüber wo ich denke, ja jetzt könnte es ein bisschen schwieriger werden, so weil dann doch zu viel Alkohol im Spiel ist. Das ist das Verständnis. Füreinander. Die verstehen. Mich da nicht.

Ich verstehe die da nicht. Dann ist allerdings auch schon. Viel Alkohol. Und. Ein bisschen im Spiel und ich verstehe es. Halt dann auch manchmal nicht, wenn dann die ganzen Schnäpse dazu kommen. Ach, das habe ich ja schon Jahre nicht mehr getrunken, weil ich es auch nicht vertrage, also ich war dann, wenn ich so ein Schnäpschen mal mit getrunken habe, dann konnte man zugucken, 5 Minuten später Schicht in Schacht, also, Puh. Das habe ich gar nicht.

Vertragen und. Es sind. Halt auch viele Sachen, dann passiert die mir im Nachhinein unangenehm waren. Wo man sich halt dann doch ein. Bisschen daneben benommen hat. Mich hat es halt mich macht der Alkohol traurig. Also ja, das ist klar. Erst. Lustig, lustig, lustig. Und dann diesen Weltschmerz, dieses heulende Elend, dann irgendwo da sitzen und heulen, man weiß eigentlich gar nicht warum, und ich habe immer so gedacht, naja, ich muss halt mal raus, die Heulerei ne das Fass ist voll, muss mal ein bisschen Dampf ablassen, war immer so, auch wenn ich dann zu Hause gesessen habe auch schon mal alleine nach Alkohol und hier rumgeheult habe weil keiner hat mich lieb und alle sind doof und

und überhaupt so man weiß nicht warum das. Und dann ist mir jetzt so aufgefallen. Seit ich nicht mehr trinke. Habe ich das kein einziges Mal mehr gehabt, gar nicht. 0. Man ist immer traurig, ich habe auch mal schlechte Laune, aber. In feinster. Weise, dass ich heulend in der Ecke sitze und diese absolute Verzweiflung in mir spüre. Gar nicht 0.

Weg. Und das ist. Mir irgendwann aufgefallen, als ich dachte. Unfassbar. Unfassbar. Das hab ich nicht. Mehr und Alkohol ist ein Teufelszeug. Der macht zwar im ersten Moment lustig. Aber der Macht auch verdammt. Traurig. Der macht traurig. Da passiert ja etwas im Gehirn und. Das möchte ich nicht. Mehr.

Also diese Traurigkeit, ja. Diese Depressive. Verstimmung wie kann man das nennen, die diese Verzweiflung aufkommen lässt? So wie soll das alles weitergehen und warum? Warum bin ich so allein auf diesem Planeten genau und keiner. Hat mich lieb und ich bin hässlich und überhaupt. Und ja Entschuldigung ich lach jetzt.

Weil ich das auch kenne. Dieses ich, ich nenn es ja auch Weltschmerz, das hab ich so wirklich selten gehabt, aber wenn ich es erlebt hab hab ich auch gedacht meine Güte und ich kann das gut nachempfinden dieses. Mal wirklich. Traurig sein und sich allein fühlen. Ja, das kenne ich jetzt auch. Aber auch dann denke ich immer, ja, aber es geht vorbei, es ist, es ist nur eine Phase Hase und morgen sieht schon wieder anders aus, aber in dem Alkohol hast du diese Perspektive nicht, nein.

Nein, hast du nicht. Dein Hirn ist ja auch, ist ja auch benebelt und du denkst ja nur in eine Richtung, ja. Wenn überhaupt noch denken. Möglich ist. Man denkt dann eigentlich. Immer nur das ist guter Punkt. Ich glaube mit dem Alkohol denkt man im wesentlichen rückwärts, oder? Ja. Also in so einer, in so einer. Depressiven Phase, da geht es immer nur, wie es war und na ja, und das ist ja vorne sowieso nur eine graue Nebelsuppe, ist die irgendwie, wo man niemals hinkommt, so nie durchkommen kann.

Spannend, ja nee, es ist so und wie. Gesagt und. Ja, seit ich nicht mehr trinke. Das ist. Wie? Weggeblasen. Wie gesagt, ich kenne das auch, traurig sein und mal hier auf dem Sofa sitzen und zu sagen, Leben ist Scheiße. Hat jeder gehört. Dazu, weil wenn man nicht traurig ist, dann kann man auch nicht wieder froh und glücklich sein.

Das eine schießt das andere Halt nicht aus und gehört dazu, aber das ist immer nur kurz und nicht, dass ich darüber nachdenke, er hat die hat eine Depression oder so, sondern aber gehört zum Leben dazu. Und. Mit dem. Alkohol war das war das wirklich anders? Da habe ich sowieso dann, wenn ich dann was getrunken habe, waren sämtliche Themen, die man sonst gar nicht so wahrgenommen hat, wurden auf einmal.

Wichtig oder haben eine andere. Dimension bekommen, die sie eigentlich gar nicht hatten. Also wo man, wenn man dann wieder nüchtern war, gesagt hat, was hat dich denn da jetzt verdammte Axt geritten. Dass du das so. Thematisiert hast. Das ist überhaupt gar kein Thema, das ist nenn mal ein. Beispiel, Oh Gott.

Jetzt ein Beispiel, wüsste ich jetzt nicht vielleicht irgendwie. Irgendwie in einer. Beziehung oder so irgendwelche Themen. Weiß ich nicht worüber. Man sich gestritten hat. Ich wüsste. Jetzt kein Thema, weil. Ich ja bin schon so lange alleine, aber. Aber man hat sich über Themen gestritten, wo ich nüchtern gesagt habe, wieso hast du dich überhaupt darüber gestritten oder Eifersüchteleien. Das ist, ich bin jetzt ein Mensch, der überhaupt nicht eifersüchtig ist.

Wenn ich jetzt aber einen Partner hatte, der eifersüchtig war, ich kenne halt viele Menschen, ich kenne auch halt viele Männer, Karneval, das ist halt eine ziemliche Männergesellschaft, und da umarmt man sich, begrüßt sich und quatscht. Und das können viele Partner nicht haben. Ja, wenn man dann was getrunken hat, gab es da schon sehr viel Streit drüber, so nüchtern hätte man wahrscheinlich irgendwie gesagt, muss das jetzt sein oder irgendetwas hat ja gut, aber angetrunken werden die Themen dann auch hochgespielt, was eigentlich, was gar keine Wertigkeit hat, was da wird, man pusht sich hoch mit irgendwelchen. Themen.

Ja, und in diesem. In diesem Weltschmerz, also dass das eine in Gesellschaft und das andere ist, glaube ich, in diesem Weltschmerz, dass man dann auch Themen aus der Vergangenheit wieder hochholt, die fürs. Aktuelle Leben keine. Relevanz haben oder kennst du das? Ja, ja. Doch das stimmt. Also wenn man dann so richtig traurig ist, dann denkt man, ach, ich habe ja damals schon und meine Eltern haben ja und und es ist ja alles wie immer und genau. Ich meine, wir haben.

Alle unsere Vergangenheit und unsere Probleme. Ich glaube. Alle. Wir haben alle. Unser Päckchen zu tragen, aber das Päckchen lässt sich nüchtern besser tragen. Als. Angetrunken angetrunken wird das Päckchen manchmal schwer und man kramte Sachen hervor. Dann merkt man es. Wieder. Und während man nüchtern, man weiß das, man kennt seine Vergangenheit, alle seine Fehler, alles was passiert ist, was nicht so gut lief. Ich meine nicht alles im Leben läuft immer rund. Das.

Weiß man. Nüchtern auch und nimmt das so hin. Und wenn man dann was getrunken hat. Denkt man drüber. Nach und. Ja, denkt da glaube. Ich anders, anders drüber nach, hat da größere Probleme mit oder thematisiert das anders. Genau. Also erstmal. Glaube ich dramatisiert man gerne genau. Und zum zweiten.

Ist, was ich eben schon. Angedeutet habe ist eben diese Perspektivlosigkeit, die man dann empfindet, weil wenn du nüchtern bist und sagst, ich bin allein, ja dann ist das. Nicht schön. Aber dann weißt du, das muss ja nicht so bleiben, oder was hast du denn? Was hast du denn davon, wenn du alleine bist?

Du kannst eben die Dinge so machen, wie du sie haben willst. Bla bla bla, da gibt es ja viele Argumente dafür und ein paar Argumente auch dagegen natürlich und. Und dann kannst du aber in die eine oder andere Richtung dir überlegen, was kann ich denn dagegen tun oder dafür tun, dass dass die Situation sich verändert und in der im mit dem besoffenen Kopf kannst du das eben nicht, da bist du nicht in der Lage dir zu überlegen, OK, dann gehe ich halt mal.

Rufe ich mal die Ingrid an oder ich mache mal. Ich gehe mal mit dem Klaus Abends auf eine Brause los oder so was. Auf die Idee kommt man denn ja nicht, da kommst du nur im nüchternen Zustand drauf oder du hast auf den. Kopf und dann geht es nach hinten. Los, weil du dann die Ingrid anrufst und dann irgendeinen Scheiß erzählst oder dem Klaus irgendwelchen Dünnsinn erzählst, wo der eigentlich gerade mit seiner Frau Abendessen will. Oder ja.

Das stimmt. Absolut. Ja. Ja, war nüchtern. Das. Ja, ich höre, wie waren die ersten? Tage nüchtern für dich, hast du da gesagt. Ich bleib jetzt dabei oder ich probiere das mal, weil du ja vorhin gesagt hast eingangs, naja, wenn das nicht funktioniert, dann trinke ich halt einen Kölsch. Also der Entschluss war ja am Anfang nicht so klar für dich offenbar, oder?

Nein, nein, eigentlich. Überhaupt nicht. Also als ich wie gesagt, nachdenken. Also als es mir so schlecht ging, das Wochenende, das Wochenende drauf, bin ich zu mir nach Hause nach Goslar gefahren. Wir hatten Stadtfest. Und da bin ich mit. Ein paar bekannten Halt im Auto in Harz gefahren und habe hinten gesessen und habe mir halt das Hörbuch Halt und natürlich die Stimmen angehört und saß da und habe das Durchgesuchtet.

Dann kam ich in Goslar an, dann waren wir abends unterwegs, wie gesagt, ich schlafe dann ja in meinem alten Elternhaus bei meinem Vater. Und da hatte ich aber schon. Gedacht. Also du bist eigentlich noch geheilt von dem Wochenende und überhaupt, du trinkst heute mal nichts. Das war freitags so und dann bin ich da. Aber auch in Goslar mit etwas anderen Leuten zusammen, die Trinken zwar auch, aber nicht alle, da sind noch ein paar Mädels dabei, die dann fahren müssen, die Trinken nicht, war schon immer so und dann habe ich auch nicht getrunken, dann dachte ich auch, trink mal ein alkoholfreies Bier, dann habe ich einen alkoholfreien Cocktail getrunken, da gab es ja viele Bierstände und und alles.

Und so habe ich den. Ganzen Abend irgendwie durchgestanden. Wäre jetzt völlig übertrieben. Es war völlig okay, dachte ich, wie geil ist das denn, es funktioniert, es geht, ich will gar nicht, weil. Halt. Auch andere dabei waren, die nicht getrunken haben. Das hat es leicht gemacht. Und dann bin ich. Irgendwann um 1 bin ich nach Hause und nicht um 4 wie sonst und bin dann morgens die Treppe runter. Und mein Vater guckte mich nur nur Stunden wach und so gehst du joggen.

Ich so ja gleich, Oh, wie war's denn ich so ja ganz nett, oh siehst gut aus, ich habe nichts getrunken, ja wie, du hast nichts getrunken, nee, ich habe nichts getrunken, mein Vater ja super, ich meine das war seit 40 Jahren das erste Mal, dass ich auf dem Stadtfest Berlin und nichts getrunken habe, krass.

Ja, ja und? Dann waren wir abends wieder unterwegs und das gleiche Spiel und ich dann so sonntags morgens wieder die Treppe runter. Mein Vater guckte. Und ich? Hab wieder nichts getrunken. Super ganz toll und ich fand das so irre, dass ich den ganzen Tag vor mir hatte. Ich war absolut fit, es ging mir prima, ich arbeite dann halt auch ein bisschen zu Hause, ich bin ja Friseur, klar, ich muss meinem Vater die Haare machen, einer Freundin die Haare machen und sonst mache ich das halt immer mit einem fürchterlichen Kater und mir geht's hundeelend und es war einfach toll, es ging mir gut, ich war im Joggen.

Und habe gedacht, wie geil ist es? Du hast den ganzen Tag vor dir und liegst nicht nachmittags auf dem Sofa und versuchst irgendwie wieder fit zu werden. Und irgendwie dachte ich. Das ist toll und ich sage, das machst du jetzt mal weiter. Und irgendwie. So habe ich auch mal vor 15 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Dann rauch doch einfach nicht so die erste Woche, die zweite Woche und irgendwann denkst du brauch ich auch nicht mehr, ja. Und das war.

Einfach toll. Ich habe mich super gefühlt und ich hatte es ist immer noch erstaunlich. Kein Verlangen überhaupt. Nicht ich weiß immer noch nicht. Warum? Ich hatte kein einziges. Mal, so dachte ich jetzt. Wie gesagt. Ich dachte, wenn ich Bier trinken will, weil ich halt den Geschmack mag, dieses bittere, dann trink ich dann alkoholfreies Bier. Also ich kann Bier trinken, aber ich habe diesen dudeligen Kopf nicht mehr und dann habe ich festgestellt, ich finde das schön, keinen dudeligen Kopf zu haben, ja. Und zu wissen.

Du kriegst jetzt auch keinen dulligen Kopf und du stehst morgen auf und es geht dir gut und. Seitdem. Trinke ich nicht, halt munter durch alle alkoholfreien Sachen, probiere mal alkoholfreie Cocktails, ich habe alkoholfreien Sekt für mich entdeckt, wenn ich mal was anderes trinken möchte. Weil alle sagen. Ja, toll, das ist ja wie dann so ein Vegetarier, der dann Veganer, der dann so irgendwelche anderen Burger isst.

Erstmal ist das ja jedem selbst überlassen. Ich muss einfach mal etwas finden, was mir schmeckt. Ich will halt nicht nur Wasser und Cola trinken, weil das ist langweilig, ich will auch was trinken mit einem Schirmchen drin das. Müsst ihr verstehen. Ich will auch mal, wenn ich abends weggehe, was Buntes trinken und was Besonderes trinken.

Ich will auch mal bei Königin sitzen und sagen, ich gönne mir jetzt mal was, aber dieses gönnen muss nicht mit Alkohol sein. Also ich habe leckeren. Alkoholwein Roséwein gefunden, der mir sehr gut schmeckt. Und den trinke ich nicht oft, aber den habe ich jetzt 23 mal so ein Glas getrunken. Schön, mit Eiswürfel darf man bei Kötchen bewusst sich da hinsetzen, och.

Ich setze mich jetzt hier in die Sonne. Und ich gönne mir was oder ein Glas alkoholfein Sekt, weil er mir schmeckt und nicht, weil ich irgendwie gebüdelt werden möchte. Das. Klappt super für mich und ansonsten rhabarberschorle. Mein neues Lieblingsgetränk rhabarberschorle. Ja, ich finde. Das einen guten Ansatz zu sagen, ich möchte mir auch mal was Gutes gönnen und dann darf das auch ein Champion haben und nicht nur Wasser mit oder Wasser ohne Geschmack finde ich ist ein guter Ansatz für viele ist ja dieses Thema alkoholfreie Alternativen schwierig bis nicht zu machen kleiner Disclaimer also wenn man sich unsicher kann ich auch verstehen. Kann ich.

Verstehen. Davon lassen ja. Was würdest? Du denn tun, Kiki, wenn du jetzt verlangen nach Alkohol empfindest, würdest du dem nachgeben oder würdest du da muss ich. Nein, nein, nein, nein. Ich weiß ja, wie schlecht es mir danach geht. Also ich würde jetzt dieses man darf nie nie sagen, ich weiß nicht was die Zukunft bringt, wenn alle jetzt, dann trinkt sie jetzt nie wieder dieser Spruch, da sag ich immer. Also ich habe es nicht vor, weil es geht mir so gut ohne, aber ob ich jetzt nie wieder trinke, das kann ich dir sagen, wenn ich im Sterbebett liege, ob ich jetzt noch mal irgendwann wieder was getrunken, irgendetwas passiert ist. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, ob irgendetwas ganz, ganz Schlimmes passiert, wo ich

sage, ich brauche. Jetzt was zu. Trinken. Aber ich habe ja auch nicht mehr angefangen zu rauchen, wo viele dann sagen, Oh, jetzt habe ich so ein Liebeskummer, ich brauche jetzt erstmal eine Zigarette. So, ich habe. Im Moment nicht das Verlangen. Danach ich habe auch nicht vor zu trinken, weil ich jeden Tag.

Mich mit diesem Thema. Befasse ich mache jeden Tag Sport und ich höre jetzt halt keine Musik mehr, sondern Podcasts. Erst habe ich die Natalie Slim Durchgesuchtet, jetzt bin ich halt bei dir bin jetzt glaube ich bei Folge 56, also ganz am Anfang also ich habe noch viel davor, sehr. Gut. Und das bestärkt mich. Jeden Tag.

Den richtigen Weg zu gehen, also ich zweifle da überhaupt nicht dran. 0. Ich verstehe es ja selber nicht, aber ich genieße es so zu wissen. Nö, Ich habe auch Wein im Kühlschrank, ich habe sogar Bierflaschen im Kühlschrank, falls mal jeder irgendjemand zu Besuch kommt und sagt, Ich möchte gerne oder bitte, aber nicht ansatzweise, möchte ich trinken ich war gestern bin ich am Bahnhof angekommen, ich war bei einer Freundin.

Und dann hatte ich irgendwie Durst. Bei 21:00 Uhr hatte mein Hund dabei, dachte ich, Ach komm, gehst du mal in die Altstadt, gehst du in die Stammkneipe, sagst mal Hallo, ist ja Samstagabend 21:00 Uhr Bus, dann bin ich nach Hause. So, nun hatten. Wir oder haben wir natürlich CSD gerade hier und was ich natürlich nicht bedacht habe, dass die Altstadt.

Proppenvoll ist also, das ist karnevalhof 3 halt nur mit anderen Menschen überall Bühnen hab ich mich da durchgequetscht, bin dann in meine Kneipe die auch voll war, aber halt auch mit anderen Menschen und meine Liebe Tina hinter der Theke war am rumwirbeln ich setzte mich da nur mit meinem Hund hin, hatte fürchterlichen Durst. Und wortlos stellte sie mir eine Fassbrause. Also das ist so eine Limonade, stellt sie mir wortlos dahin und grinste mir zu.

Also es war nicht mehr die Frage. Möchtest du in Kölsch und was? Trinkst du, sondern Pupp ohne eine Frage bekam ich meine Fassbrause dahingestellt und das war ein Moment gestern. Da habe ich mich so. Drüber gefreut, das klingt jetzt vielleicht komisch. Wieso freut sich jemand darüber, wenn er so eine Limo dahingestellt kriegt? Ich musste nichts bestellen, ich musste nichts sagen, so Pupp. Einem großen Trubel und dachte, wie geil ist das denn? Es ist normal jetzt, es ist normal. Jeder weiß, ich trinke nichts und. Ich kriege da ein leckeres.

Getränk hingestellt habe das sogar ausgegeben bekommen als ich bezahlen wollte. Nee die alles jut komm. Prima. Und habe mich so darüber gefreut, so eine Kleinigkeit und bin nach Hause gegangen, dachte ich, ist das schön. Ist das schön, das. Wissen jetzt alle in meinem Umfeld. Ich muss da. Nicht mehr drüber diskutieren.

Und wenn Wein? Eingeschenkt wird die Gläser bei mir dann immer beim ach Mensch Kick. Stimmt, du trägst ja nichts mehr. Ah ja. Es ist kein. Thema mehr es ist normal und das freut mich. Ich komme auch nicht in die Versuchung, also ich glaube, ich würde auch nicht in die Versuchung kommen, also wenn mir einer was einschenkt, dann gebe ich das Glas halt weiter, aber ich sage du nee. Und vor.

Kurzem jetzt im Urlaub. Haben wir gegessen und da haben wir Eis ausgegeben bekommen von dem Koch, was auch wahnsinnig lecker war. Das war so ein Schokoeis, aber da war Baileys mit drin. So, jetzt habe ich natürlich. Wir haben das so mit 3 Löffeln bekommen. Ich wusste, dass da ein. Bisschen Baileys mit drin ist.

Aber ich habe das gegessen, also da ich ja sage ich mal jetzt keine körperliche Abhängigkeit gehabt habe, ich sag sondern einfach nur so eine psychische. Als ich den Löffel genommen. Habe dann nachher, da ist. Ach der Space ist Scheiße. Ach. Ja komm also jetzt ne. Das gegessen und das Macht nichts mit mir gar nichts 0.

Also da bin ich auch sehr. Froh drüber. Also ich würde mir jetzt kein Eis holen, wo jetzt alkoholgerüst mit drin ist, weil brauche ich nicht, muss ich nicht, aber wenn ich jetzt irgendwo zum Essen eingeladen bin, da ist jetzt eine Rotweinsoße dabei, also. Ich habe da Gott sei Dank kein Problem. Ich würde es mir nicht bestellen, aber wenn jetzt oh Gott, da war jetzt irgendwie im Essen oder so bis.

Jetzt ist es noch nicht. Vorgekommen, aber ich würde die Soße vielleicht ein bisschen zur Seite packen, aber. Wenn das. Fleisch jetzt da dann irgendwie, ist jetzt noch nicht so passiert, aber halt mit diesem Eis wo ein wo ein bisschen bail es war kein Bail, es ist wahrscheinlich schokoeis wo irgendwie ein.

Bisschen Baileys mit. Drin war, ich habe es gar nicht rausgeschmeckt, aber so das war. Jetzt, die haben da keine Baileys Draufgekippt, sondern das war so. Nein oh Gott, nein. Nein, hätte ich es nicht gegessen. Gott, nein. Nein, das war. Ein Ei, das war ein Schokoeis, was mit ein bisschen Baileys drin.

War. Ich wusste das. Auch erst gar nicht. Ich habe es nachher Gott da kriege. Ich jetzt? Ich würde. Mir jetzt nicht den Finger in den Hals stecken. Oh Gott, da war das. Nicht? Dann habe ich das falsch. Mit mir gemacht. Ich habe gedacht, dass da. Baileys, dass die da Baileys drauf gekippt haben und da würde ich immer sagen, lass die Finger davon.

Nein, ist ja purer. Alkohol dabei, das würde ich nicht. Machen. Auch wenn Eierlikör drüber gekippt ist. Ja, ich würde. Auch. Kein Eierlikör, Tiramisu oder sowas essen, das oder irgendetwas wo richtig. Nein, also wenn ich da jetzt aus Versehen Löffel vernehmen würde, dann wäre das Oh ja nee, esse ich nicht. Dann heißt das für mich auch nicht, dass meine Abstinenz irgendwie unterbrochen ist, sondern aber Baileys. Eis, da hast du, das ist ja ja.

Es weiß noch niemand Baileys. Es war ein Schokoeis, wo Schokoeis in dem. Eis. Baileys mit verarbeitet war ja. Das ist ja ja genau OK, ne. Aber wie gesagt, wenn. Bier, wo manchmal in manchen Bieren, die sind ja nicht ganz alkoholfrei, wo man sagt, das sind noch 0,5 bis 05. Ja, habe ich auch schon.

Getrunken? Ich glaube, das ist dieses Jever Fun, meine ich. Manchmal gibt es nur. Das. Ja, weil ich auch schon. Welche von getrunken? Ich habe aber auch noch nicht mal das Verlangen davon mehr zu trinken, also dass ich dann denke, och, das schmeckt jetzt aber besser oder es macht etwas mit mir 00. Ja, da habe ich die.

Erfahrung gemacht. Ich habe mal habe ich auch mal erzählt, ich habe mal 3 alkoholfreie Bier getrunken, wo ich so wahnsinnigen Durst hatte, das war doch ganz am Anfang, als ihr nichts mehr getrunken habt. Im Februar glaube ich, und da ist mir echt von nach dem zweiten ist mir schon ein bisschen duselig geworden, alkoholfreies Bier mit 0,5% ich glaube, es kann sein, dass das so ein Jever war, seitdem trinke ich das nicht mehr, weil ich gemerkt habe, wow, hier tut sich was, gerade wenn man komplett nüchtern lebt, da hast du ja einen Körper, wieso ein Baby? Und wenn da so ein bisschen Alkohol drauf kommt. Also mir ist das nicht gut bekommen. Also ich würde es.

Freiwillig jetzt, ich sag mal, ich würde es mir jetzt nicht unbedingt kaufen. Also wenn ich jetzt wahnsinnig. Appetit auf ein Bier habe ich. Bin jetzt irgendwie auf dem Straßenfest und es gibt sonst nur Wasser. Es ist ja leider so mit diesen alkoholfreien Getränken, ach wenn. Man irgendwas ist manchmal ein.

Bisschen schwierig also, dann würde ich, würde ich schon noch 1 trinken. Weil ich dann Bock drauf. Habe oder Durst habe was so was durstlöschendes aber ich kann dann auch durchaus damit wieder aufhören, dann trinke ich halt danach was anderes. Also ich habe nicht das Verlangen weiter zu trinken, ja, das geht gar.

Nicht. Und es wird immer. Weniger auch das mit dem alkoholfreien Bier. Am Anfang habe ich das nur Recht häufig getrunken. Und es wird immer weniger. Also dass ich auch sage, so gestern, als ich da in der Sonne war, da habe ich mir ein alkoholfreies Kölsch, das ist aber. Wirklich 0,0. Hat sie mir 2 pölleken mit hochgenommen, weil ich finde so, wenn man so aufgeheizt ist und eiskaltes Bier ist was feines, Ah.

Sehr. Durstlöschend, aber ich brauche halt den Alkohol nicht, also da. Habe ich die 2. Getrunken und ich dachte dann auch noch nicht, ich müsste jetzt irgendwie noch mehr trinken. Gut, also ja. Top NÖ 0 wunderte selber, aber es ist. Toll wollte ich noch fragen, ob es. Alkoholfreies Kölsch gibt.

Hast du ihnen mal. Antworten. Okay gibt es und ich finde. Sogar das schmeckt wahnsinnig gut. Jetzt wollen natürlich immer alle probieren, lass mich mal probieren und das finde ich immer so witzig, wenn dann alle so bürr. Schmeckt ja wie Pürrre. Das ist absolut gelungen. Es schmeckt, finde ich, wie ein etwas leichteres Bier und ich sage mal, wenn du jetzt den Leuten irgendwann so um 22:00 Uhr den Leuten. Ein.

Alkoholfreies Kölsch in einem Kölschglas vor die Nase stellst. Die würden es nicht, merken sie. Würden es überhaupt. Nicht merken, nur Gedanke alleine, dass kein Alkohol da drin ist, ist für viele so unvorstellbar und doof und ekelhaft. Das kann ja nicht schmecken. Genau. Der alkoholfreie. Sekt kann ja nicht schmecken. Also ich trinke sehr gerne alkoholfreien Alkohol, also ich Alkohol gibt es ja auch alkoholfrei und. Den mit einem.

Alkoholfreien Sekt gemischt, dann mit viel Eis finde ich, wenn es draußen heiß ist, finde ich wahnsinnig lecker okay. Ja, schmeckt mir. Schmeckt wie Aperol, nur ist halt 0 Alkohol drin und die Leute die es probiert haben, das ist aber. Lecker, das schmeckt mir. Überhaupt, das schmeckt ja genauso wie das andere.

Ja, das Gute ist, du kriegst keinen Kopf davon, du wirst davon nicht düdelig, aber diese leichte Bitternote. Interessant? Ja, das ja, ja, bei mir funktioniert. Das ja, das ist. Gut, ich wollte irgendwas fragen. Ist mein Kopf schon wieder leer? Dumm getroffen, nee. Genau. Nee, ich. Wollte genau, du hast vorhin gesagt, jetzt weiß ich es wieder. Du hast vorhin gesagt, du weißt ja nie was die Zukunft bringt und ich sag auch immer eine Garantie gibt es für gar nichts und vielleicht verwandelt sich morgen die Sonne in ein spiegelei, ich weiß es nicht, ja ist nicht wahrscheinlich, aber es könnte passieren von daher ja. Also ich könnte mir jetzt auch.

Nicht vorstellen, was jetzt so Schlimmes passieren sollte, also sagen wir jetzt mal. Todesfall oder so. Ist ja das Schlimmste, was passieren kann. Aber auch. Dann 1, weiß ich die Situation ändert sich nicht dadurch, dass ich etwas trinke. Es macht sie nicht besser und eigentlich auch nicht leichter.

Nein. Also es ist. So dieses früher habe ich auch heute mal ein Bier oder jetzt war jetzt mal ein Schnaps. Klar kennen wir ja alle. Ne, ich weiß aber, dass das eigentlich nur so ein, das ist eigentlich nur ein Spruch, weil die Situation es geht einem eigentlich nicht besser danach. Nein. Das ist halt diese Verknüpfung, die wir beigebracht bekommen haben. Der wird dir schlecht geht, trinkst du einen, dann geht es besser und antrainiert.

Ja. Und das ist, ich hab das auch schon mal gesagt, ich war mal in einer schwierigen Situation, da musste ich zur Beerdigung meiner Frau und da hat meine Mutter dann morgens gesagt, du willst dir erst mal einen Schnaps trinken und ich mein, zuerst hab ich noch gern getrunken und selbst da hab ich gesagt, nee, weil es gibt Situationen im Leben, da muss er halt mal durch so Punkt und ich würde mich ewig dafür, ich würde mir, glaube ich, Vorwürfe machen, wenn ich bestimmte Situationen. Nicht nüchtern oder klar, klar, nüchtern, gar nicht mal, aber mit klarem Verstand.

Erleben würde das das und wie du sagst, es macht es nicht besser, es ist wie es ist. Und ja, man kann natürlich einen Schmerz in einem Moment für einen Moment wegdrücken, aber jetzt kommen wir wieder zum Weltschmerz, im Zweifel wird es dann noch viel schlimmer, weil du dann keine Aussicht damit schlimm hast. Ja.

Im ersten Moment denkt man auch, ja, man spürt ja so eine etwas, eine Leichtigkeit. Man sagt, der Körper wird ja etwas leichter, das geht aber ganz schnell vorbei und der Schmerz ist noch da, also der Körper lässt sich dann doch auch nicht so, das Hirn lässt sich nicht so überlisten, das heißt, es bricht dann raus, es bricht raus und dann ist am nächsten Tag ist derjenige ist das Problem immer noch da, der Liebeskummer oder whatever, es ist noch da, man muss da durch und es braucht die Zeit. Gut, wenn ein geliebter Mensch oder ein Lebewesen ein Tier oder so stirbt.

Das ist ganz, ganz schlimm man. Braucht die. Trauer. Und ich glaube eigentlich, dass man besser damit fertig wird, wenn man nichts trinkt, um. Das zu. Verarbeiten. Damit damit. Klarzukommen, diesen Prozess anzufangen, da muss man ja dann irgendwie durch. Es nützt nichts, und ich glaube, dass Alkohol das eher verlangsamt. Ja, die Prozesse, die stattfinden müssen, um wieder zu genesen, zu heilen, weil der Mensch ist ja Gott sei Dank so aufgebaut, dass er sehr, sehr viel erleben kann. Das wissen wir.

Menschen kann viel passieren und man kann trotzdem weiterleben und trotzdem wieder ein glückliches Leben führen. Gott sei Dank. Weil sonst würden wir alle Schein durch die Gegend rennen. Gerade in der heutigen Zeit. Wo so viele schlimme Sachen passieren, ist so. Ja. Hast du gut gesagt. Kiki finde ich sehr wertvoll. Ja, möchtest du oder ist es für dich wichtig zu wissen, warum du nichts mehr trinken willst, weil du gesagt hast, ich verstehe es nicht?

Du kannst natürlich, du kannst 2 Dinge machen, du kannst entweder lernen zu verstehen, warum du nichts mehr trinken willst. Damit verstehst du denn auch, warum du getrunken hast. Ich glaube, wenn du das weißt, warum du getrunken hast, dann weißt du, warum du nichts mehr trinkst. Doch ich hab mir. Natürlich unheimlich viele Gedanken darüber gemacht. Ich mein ich hab ich hab ja Gott sei Dank noch ein bisschen Hirn da oben drin und ich hab mir ja viele Gedanken wie gesagt gemacht.

Was machst du ja eigentlich oder was hast du eigentlich die letzten 30 Jahre gemacht mit dieser Trinkerei? Es war ja nicht alles doof, also ich habe ja auch viele lustige Erinnerungen, das wäre ja gelogen, weil ich sage, alles wäre scheiße gewesen, aber halt auch viele Erinnerungen, wo ich sage, Boah, das ey, das hätte nicht sein müssen, das hätte nicht sein müssen und da war viel Alkohol im Spiel und.

Da habe ich gesagt. Eigentlich möchtest du das in der Form nicht mehr erleben. Du möchtest in diese Situationen gar nicht mehr kommen. Und das funktioniert. Nur ohne Alkohol. Mit. Klarem Verstand. Mit Situationen umzugehen. Da habe ich einfach. Festgestellt, keine Ahnung, ich will es nicht mehr. Der Groschen.

Ist. Gefallen. Ich sage mal nach natalies Buch, weil was sie so erzählt hat aus ihrem Leben. So diese morgens aufwachen, erstmal ins Handy gucken. Oh welche whatsapp Nachrichten habe ich denn natürlich in dem Kerl geschrieben? Worüber habe ich mich wieder aufgeregt und wo man dann denkt oh nein, das hast du nicht getan, Nein das hast du nicht gesagt, Oh Gott was man nüchtern nie im Leben getan hätte gar nicht oder Sprachnachrichten verschicken nachts um 2 betrunken oh mein. Gott.

Ich habe es auch immer alle. Gelöscht und habe sie mir gar nicht mehr angehört, weil ich das reicht. Wenn dein gegenüber dir gehört hat. Peinlich genug, peinlich und. Ich weiß ja. Das mache ich, wenn ich was getrunken habe, weil ich dann der Meinung bin, ich müsste das jetzt unbedingt sagen. Am nächsten nach nüchtern, nein, muss ich nicht, nein, völlig falsch. Entweder diskutiert man dann nüchtern drüber, im feinsten Fall, nachts sind 2 Betrunkene.

Das macht man nicht, wenn. Ich irgendetwas zu sagen habe, dann sollte ich das nüchtern machen. Aber. Nicht wenn ich das. Getrunken habe. Aber man ist ja dann der Meinung, das muss jetzt und man ist ja felsenfester überzeugt, dass es richtig ist, das jetzt zu tun, genau jetzt auch nicht in 5 Minuten, nein, nein, jetzt. Aber ich möchte noch mal.

Fragen, du sagst, du hast dir Gedanken gemacht und du weißt du warum du getrunken hast. Also ehrlich gesagt, also nicht jetzt aus Kummer oder so. Also ein Kummer Trinker, nee, aus Spaß. Was da zugehört hat. Also ich habe mir da wirklich keine Gedanken darüber gemacht, wenn ich mich mit meinen Freunden treffe und wir sitzen hier draußen irgendwie im Sommer vor unserem Bistro und lecker Fläschchen Roséwein, aber da denke ich jetzt nicht drüber nach, warum ich jetzt ein Glas rosé trinke, weil da trinke ich einfach und. Weil es Spaß.

Macht, weil es lustig. Ist oder Kölsch. Weil es. Weil es dazugehört. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, man hat irgendwann mal in der Jugend angefangen zu trinken, weil es. Alle gemacht. Haben, weil es dazugehört. Irgendwann schmeckt es ja auch und es ist ja lustig und man feiert mit. Alkohol und.

Und ich habe mir da nie größere Gedanken drüber gemacht. Ja, und als ich mir dann Gedanken darüber gemacht habe, so, man könnte ja auch mal weniger trinken und jetzt warst du schon wieder ganz schön, weil ich vertrage halt auch nichts, es gibt ja Menschen, die können irgendwie 2 Flaschen Wein trinken und in Anführungsstrichen merkt man das nicht großartig an und es gibt Menschen wie mich, die Trinken 2 Glas Wein und eigentlich hätten sie dann direkt aufhören müssen, aber hat man natürlich nicht, weil die Bonn hier da oben sagt, das Hirn sagt, Och nee, mal rein in die Schädel, Kopf.

Ist ja lustig. Ne. Und man will ein Wasser trinken. Da kommt einer mit dem Glas an. Trinkst du auch noch einen Schluck, der Verstand sagt eigentlich eigentlich nicht, aber Hirn sagt doch. Doch, will ich? Ja, das ist teuflisch am Alkohol, dass dieses einfach scheißegal ist. Dann ne, ja es. War einfach nur.

Es war wirklich Spaß trinken, also Kummer trinken. Klar hat man schon mal so, wenn man traurig war, was getrunken, ich habe auch nie alleine getrunken. Wie ganz viele. Die Trinken alleine nicht. Also ich würde mich nie irgendwie irgendwo hinsetzen oder so, ich trinke jetzt 23 Gläser Wein. Also, oder? Zu Hause alleine trinken gar nicht 0. Aber sobald ich in Gesellschaft bin. Gerne.

Und dann auch viel weiß für alle machen. Und das Erstaunliche ist 1111 mein erster nüchterner 1111 ich. Bin dann quasi da hier zum Heumarkt, wo diese ganzen Veranstaltungen stattfinden, die auch übertragen werden. Ich stehe dann da hinter der Bühne, weil ich da eine Karte für habe und normalerweise immer am Bier stand, die Getränke sind da halt auch frei und. Nun kannte ich.

Halt kein Bier, habe ich mir ein Wasser geholt und stellte mich dann so ein bisschen zu so ein paar Mädels, die ich auch alle schon Jahre kenne, die Halt auch ein Wasser in der Hand hatten. Och Kiki, trinkst du nichts? Nee, nee, ich möchte nicht, ah super. Und ihr ja auch. Nicht, nee, ach, wir trinken ja schon lange nicht mehr, nee, wir trinken nicht und ich kenne die schon sehr, sehr lange und ich sage nie, ihr trinkt nichts. Nee, eigentlich so gut wie nie, ganz selten mal. Und das ist mir nie aufgefallen, weil man steht ja immer bei der Suffköpf.

Es steht immer an der trinke man. Steht da, wo es was zu trinken gibt und um Meinungen zu trinken alle. Man achtet nicht auf die Menschen, die nichts trinken und auf einmal trinke ich nichts, dann habe ich mir da einen Tee geholt, da gibt es auch einen Kaffeestand und Kaffee. Und habe festgestellt, es.

Gibt schon sehr viele Menschen, auch im Karneval, die nichts trinken. Das ist mir nur nie. Aufgefallen das in meiner Stammkneipe, wo ich dann, also ich Feier Karneval nicht nur diese eine Woche, ihr kennt ja immer nur den Straßenkarneval. Wir feiern hier ja quasi am 1111 und ab Anfang Januar gehen die Sitzungen los und dann sind wir eigentlich jeden Tag irgendwie unterwegs und wenn ich dann meine Kneipe war und dann hat ja Tina, gib mir mal ein alkoholfreies Bier, alkoholfreies Bier ist aus mein Vieh, alkoholfreies Bier ist aus, das war ganz oft das.

War. Ausverkauft. Und das war jetzt nicht so, dass sie da nur ja, weil unheimlich viele Menschen. Keinen Alkohol trinken. Auch im Karneval. Es ist mir nur vorher nicht aufgefallen. Interessant Ja. Ja, das fand ich auch. Wahnsinnig interessant, dass diese alkoholfreien Getränke oft ausverkauft waren.

Also jetzt außer Cola, Wasser, klar. Und Fassbrause gibt es dann. Halt auch noch die man gut trinken kann, aber dann stand ich auf einmal mit Menschen zusammen, die auch nichts getrunken haben. Das ist mir vorher nicht aufgefallen. Die Menschen, die ich seit Jahren kenne. Wahnsinn. Ja, kannst du mir lustig sein ohne Alkohol? Absolut.

Absolut. Das kann nicht, aber es ist ein anderes lustig sein. Und ich muss mich da. Oder musste mich da auch erst dran gewöhnen. Ich sage immer, wenn alle jetzt so fragen, wie ist denn das jetzt manchmal? Naja, man hat mir irgendwann mal das Alkoholtrinken Antraigiert in der Jugend, man trinkt ja nicht das erste Bier und denkt Boah ist das lecker, das will ich jetzt jeden Tag haben, ja. Man gewöhnt sich an diesen Geschmack und es schmeckt ja erstmal nicht und man gewöhnt sich auch daran, mit Alkohol zu feiern und.

Es ist eine. Lustigkeit, die nicht aus einem selber rauskommt, sondern die dann teilweise dem Alkohol geschuldet ist. Und das macht es einfacher, weil der Alkohol übernimmt dann halt sehr viel. Diese Lustigkeit, diese Lockerheit. Jetzt trainiere ich mir. Quasi an, oder? Ich habe mir abtrainiert. Dieses Alkoholtrinken.

Ich trainiere mir jetzt quasi an dieses Lustigsein. Auch ohne Alkohol. Zu erleben, das ist ein anderes Lustigsein und ich sage mal, wenn ich über einen Witz lache, dann lache ich, weil der lustig ist und nicht, weil ich bin. Ja, wenn etwas lustig. Ist dann finde ich das auch jetzt noch lustig. Auch ich kann noch auf Sitzungen gehen, Karnevalssitzung und finde das lustig, weil das ist natürlich auch lustig, das funktioniert wunderbar ohne Alkohol. Und wenn du dich, wenn man sich.

Vorher über irgendetwas kaputt gelacht hat, weil man besoffen war. Ja dann finde ich das jetzt vielleicht nicht mehr so lustig, aber das stört mich jetzt auch nicht mehr, dass ich über bestimmte Sachen einfach nicht mehr lachen kann, weil sie nicht witzig sind. OK, ja. Und deswegen kann ich aber.

Trotzdem noch lustig sein, aber es ist halt anders, lustig. Und was ich gemerkt habe. Also ich bin morgenmensch. Ich war ja heute morgen auch schon beim Sport, ich Wache immer früh auf und ich kann morgens alles erledigen, die Wohnung, Wohnung putzen und so und ich merke, ich bin abends um 22:00 Uhr bin ich blöd. Dann bin ich ins Bett.

Das ist einfach so. Früher, wenn ich unterwegs war, habe ich mich wach getrunken. Man merkt, wenn man den Toten punke, ich trinke noch schnell 2 Bier und ein Glas Wein, dann bist du drüber hinweg und wenn ich jetzt sage, wenn es lustig ist, dann ist es auch 23:00 Uhr, Leute, ich gehe jetzt nach Hause. Ja, wie jetzt mach ich nicht.

Ich bin müde. Ich merke jetzt einfach, mein Körper sagt mir, ich bin blöd. Ich bin müde. Ich habe keine Lust mehr und jetzt ist auch nach Hause und finde das nicht schlimm, sag ich nur ich bin. Halt müde, dein Körper hat das Gefühl. Ja auch nicht. Ne ja. Dein Körper. Hat das ja. Auch dir gesagt und wie du sagst, dann trinkst du dagegen an und dann denke ich auch, wie bescheuert ist das Bitte gegen das eigene Bedürfnis anzuarbeiten.

Und es ist ja nicht so, dass du sagst, OK, ich bin bei Kilometer 40 kaputt und ich will jetzt die 2 Kilometer bis zum Marathonziel noch durchhalten. Nee, es geht ums Saufen oder ums Abends mit Freunden unterwegs sein und ja, dann ist es finde ich auch unsere verdammte Pflicht auf den Körper zu hören und zu sagen, gut, denn bin ich halt müde und dann gehe ich halt ins Bett und ich finde das total.

Toll. Ich komme dann nüchtern nach Hause. Man muss hier noch mit dem Hund raus. Dann gehe ich ins. Bett. Guck meistens noch so ein bisschen fern und denk boah geil, du wirst morgen aufwachen und alles ist gut, du schläfst wunderbar und hast wieder alles richtig gemacht und dann sage ich mir, ich bin 56 ich habe so viel Partys gefeiert, wilde Partys hier in Köln, ich habe alles erlebt und irgendwie denke ich, ich brauche das auch nicht mehr, ich habe es ja erlebt, also.

Der Meinung ich. Müsste morgens um 3 und 04:00 Uhr oder immer noch irgendwie auf dem Tisch stehen und tanzen. Das war lange, da habe ich einfach nicht mehr. Das kann jetzt die jüngere Generation machen, noch mit oder ohne Alkohol. Das ist mir dann relativ gehüpft, wie ihr glückt. Ich gehe dann nach Hause, ich sage Feierabend, ich. Glaube nicht mehr.

Das Thema mit. Dem Trinken und dem unterwegs sein und so ist, so habe ich es wahrgenommen, ist ja oft die Suche nach etwas, das wir oder ich kann es nur für mich sagen, die Suche nach etwas, das ich noch nicht erlebt habe, oder? Die Suche nach etwas. Ganz Außergewöhnlichem und. Das passiert halt. Nicht, und das passiert auch mit Alkohol, nicht aber ohne Alkohol weiß ich das und suche gar nicht danach, ja. Weil wie du.

Sagst ich auch in meinem. Ich habe in meinem Leben auch so viel. Lustige Sachen. Und scheiß Sachen mit Alkohol gemacht und erlebt. Diese Suche ist dann auch irgendwann mal beendet und was interessant ist. Für mich. Ist diese war immer dieses Gefühl ich. Möchte noch mal jung. Sein. Und ich glaube, das ist so eine. Sehnsucht, die in uns Älteren drin steckt. Kannst du das bestätigen?

Ja, ja. Also diese. Diese Sehnsucht nach wieder jungsein und dieses Gefühl kann man erreichen mit dem Alkohol, Spoiler und. Mhm. Es verändert sich. Nichts. Und wenn wir, wenn wir angetrunken mit über 50 in der Disco stehen, dann ist es peinlich und nicht lässig und. Cool. Es ist einfach, wenn ich ältere Frauen.

Sehe ich spreche jetzt einfach mal von Frauen, weil leider finde ich das also auch ältere Männer, wenn sie was getrunken. Ich finde es bei Frauen einfach, ich persönlich finde es noch schlimmer so eine ältere betrunkene Frau. Ich das sehe, das macht mich immer sehr traurig irgendwie, weil Alkohol macht nicht hübscher und weil wenn so ein junges Mädchen was getrunken hat, die ist halt hübsch irgendwie, dann macht das nicht viel, aber wenn du halt schon ein bisschen älter bist. Da siehst du einfach Scheiße aus. Du siehst Scheiße aus, wenn du was getrunken hast. Du siehst müde aus.

Genau das finde ich dann immer schade ich. Ich habe ja festgestellt, wenn ich jetzt morgens in den Spiegel gucke. Denke ich mir auch. Okay die. 56 eigentlich eigentlich Bombe, eigentlich super, die dicken Augen sind weg, ich habe mir gedacht, diese Tränensäcke, die ich so hatte, das wäre normal, das hat man halt, wenn man 50 ist, dann gehört das dazu.

Und ich habe auch nicht gedacht, dass. Die weggehen und so nach 3 Monaten nicht trinken, gucke ich morgens in den Spiegel und dann ist mir das. Du hast gar keine. Dicken Augen mehr. Und wie viele. Leute, mich ansprechen. Boah Kiki, du siehst gut. Aus also jetzt nicht von schön, sondern boah, jetzt siehst du gut aus.

Was machst? Du dann sage ich immer, ich trinke keinen Alkohol mehr. Boah Mega, das ist unfassbar, ich sehe mich ja jeden Tag, mir fällt das ja so nicht auf, aber. Gerade Leute. Die mich länger nicht gesehen haben auch. Jetzt. Wenn ich ungeschminkt bin, nicht zurecht gemacht. Frauen haben ja das Glück, die können sich ja immer wunderbar anmalen, aber sagen sie ja. Gut siehst du aus auch.

Kunden im Salon, die mir das halt sagen, selbst wenn ich müde bin und abgespannt bin, sehe ich nicht mehr so schlimm aus wie halt früher. Alkohol ist ein. Scheiß Gift, was im Körper sehr sehr viel kaputt macht und der Körper versucht es abzubauen und dagegen anzukämpfen. Und je älter du wirst, desto mehr siehst du das.

Ja und das ne Erkenntnis. Ne, dass du, dass du unzurecht gemacht, nüchtern besser aussiehst als zurecht gemacht. Trinkbar? Hä? Ja, aber es ist so. Leicht, da brauchst du die ganze Industrie gar nicht, sondern ja. Leb einfach n bisschen. Gesünder. Und dann brauchst du das alles. Dass ich aber auch das. Gleiche mit mit dem Rauchen, also würde ich gerade sagen, Rauchen ist.

Genauso erst die Leute. Noch schlimmer für. Die Haut. Und wenn ich mal die ganzen Frauen sehe, die Rauchen, sich die teuersten Cremes kaufen und ihr Bräuchtet nicht diese teuren Cremes, hört einfach auf zu rauchen, weil es macht gerade Rauchen macht so viel mit der Haut, macht so Faltig und du siehst sie.

Ja, in deinem, in deinem Salon. Denn immer ne, die ja. Aber gut, das muss natürlich. Jeder selber wissen, das ist und. Mit dem nicht. Trinken hätte man mehr, ich hätte jemals Kiki, du musst aufhören zu trinken, das ist ja wie eine Diät, wenn man das muss, das funktioniert nicht, das geht nicht, das muss man selber wollen, da muss irgend so ein Schalter muss oben rum gehen und dann ist es eigentlich ganz einfach, wie hört man auf mit dem Trinken ja einfach nicht mehr trinken, wie raucht man nicht mehr einfach nicht mehr rauchen.

Links und so simpel. Ne, es ist es. Kommt immer drauf an. Wieviel aber es ist einfach mal ja aufhören, ja. Also ja finde ich auch einfach machen. Ich habe auch mit dem Rauchen selber aufgehört, ich habe beim Trinken selber aufgehört, ich weiß aber auch, dass es vielen Menschen eben sehr, sehr schwer fällt das sein zu lassen und. Man kriegt es nicht raus, wenn man es nicht mal versucht. Beim Rauchen weiß ich es eben aus meiner von meiner Arbeit, dass da viele Leute sich echt extrem schwer tun. Ja, aber dann gibt es auch Unterstützung beim Rauchen, beim Trinken gibt es Unterstützung, das ist so, bei dir war es jetzt das Buch, das den Schalter hat umlegen lassen und noch was, du hast ja vorhin gesagt, du

verstehst gar nicht, warum du nicht mehr trinkst. Und dann sage ich, das sage ich in der Hypnose auch immer. Wenn die Menschen sagen, oh, ich habe mich jetzt oder ich, ich merke diese Veränderung, ich weiß gar nicht warum, ich habe dann schon eine Idee, aber dann sage ich immer, dann nimm es einfach an, sie ist als Geschenk von dir an dich und akzeptiere, dass es so ist und Freunde dich mit dem Gedanken an, dass es so ist und denk nicht, das darf nicht sein oder es kann nicht sein, weil ich es nicht verstehe, kann es nicht sein.

Doch es gibt Dinge, die können sein, obwohl wir sie nicht verstehen, und es ist nicht. Immer wichtig zu wissen, warum etwas ist, wenn es gut ist. Nee, ich nehme. Es auch einfach so an und finde es toll. Es ist so und der liebe Gott, wer auch immer hat so. Jetzt schicken wir ihr mal. Oder irgendwas ist passiert.

Aber es war. Damals mit dem. Rauchen auch so. Ich wollte gar nicht aufhören. Und dann habe ich doch aufgehört. Und nicht mehr angefangen. Und irgendwie war das jetzt mit dem Trinken genauso, also so wie die zum Kinde, also eigentlich ungeplant toll, ich. Und auf einmal? Ja, hat es funktioniert. Ja und?

Ich habe mich da sehr. Drüber gefreut und wie gesagt, ich bin sehr sehr glücklich, weil viele Probleme habe ich einfach nicht mehr. Ja, und ich? Darf dir was sagen, Kiki, ich sehe dich ja jetzt, ich erlebe dich, der richtige Mann wird kommen, das verspreche ich dir. Das sagen Sie mir immer. Alle.

Aber ich bin auch glücklich alleine. Also ich habe einen total tollen Hund, mein Mariechen, man kennt mich ja hier in Köln auch nur mit dem Hund, ja. Ich ja. Ich meine, du hast es ja gesagt und es ist. Es ist ja auch okay. Dass du sagst, ich bin mal traurig und so. Ja und ja, ich verstehe, wenn du sagst, ich bin auch glücklich ohne vielleicht, also ich bin sicher, dass da einer kommen wird und du wirst es, du wirst ihn erkennen, wenn er da ist.

Ach ja, ich sage meine. Mutter war auch sehr sehr lange alleine beziehungsweise nach der Scheidung meiner Eltern und liegt. Wohl. Irgendwie bei uns in der Familie. Meine Schwester lebt auch alleine. Ja, aber nimmt. Also das ist ein Glaubenssatz, der einfach nicht gut ist. Ja, ich weiß ja. Ich weiß so. Deshalb.

Ist das bei mir auch so? Nein. Also gib dich damit nicht zufrieden, wenn du glücklich bist. Alleine ist das fein, aber sag nicht, meine Mama war alleine. Meine Schwester ist alleine, dann bin ich alleine. Nein, nein, nein, die haben. Da gesagt, meine Mutter hatte da größere Probleme mit, ich bin da jetzt eigentlich recht feindet, weil ich ich denk das schon irgend wenn einer kommt, dann dann wenn es passt dann ja und wenn nicht dann nicht. Ich hab alles also es gibt viele Frauen die können nicht alleine sein, ich kann das sehr gut.

Ich habe. Meinen. Meinen Salon. Ich habe mein Leben, ich habe eine schöne Wohnung, also es geht mir gut, ich bin gesund, das ist das aller Allerwichtigste, genau. Und. Jetzt, da. Irgendetwas, wenn ich so manche Beziehungen sehe, die jetzt nicht so besonders glücklich sind, dann. Denke ich mir. Nee, und wo auch viele.

In den Beziehungen trinken, weil sie unglücklich sind, aber sich auch nicht trennen können. Ich sage, nee, dann ist eigentlich dieser ist Zustand, wie ich ihn gerade habe. Ist eigentlich schon ganz gut, ja. Also das. Ist. Ich fühle mich ja wohl, das ist die Hauptsache. Ja, und das mit dem nicht. Alkohol, das war ein ganz, ganz großer Schritt in meinem Leben, der noch etwas verbessert hat.

Toll. Und da kannst du wirklich. Stolz drauf sein, Kiki, dass du das für dich, für dich allein so entdeckt hast. Und diesen Entscheid entscheid das sind, sagen die Schweizer, immer ne, dass du den Entscheid so für dich getroffen hast, alkoholfrei zu leben. Und ich sag ja, also das in der in der Alkoholhölle Köln ich auch so. Ja das ist ja so, also diese ich glaub das ist wie bei den. Bayern in in München, die ihr Bier trinken. Hier gehört das Kölsch.

Das gehört einfach dazu. Genau. Und diese. Feierkultur, die ihr habt ja mit dem 1111 und dann bis zum Karneval. Das ist natürlich völlig irre, aber dass du das Durchstehst oder dass dir das so leicht fällt, das finde ich hervorragend und das ist für mich der Beweis, dass es geht. Es geht ja, es geht. Das sage ich auch immer allen, wenn du. Fällt es dir nicht schwer?

Nein, es geht, es ist eine Sache. Halt. Es geht. Wenn man es nicht will. Aus bestimmten. Gründen vor allen Dingen, wenn mich ja keiner zwingt, würde mich jetzt einer dazu zwingen, hätte ich wahrscheinlich ein Problem, weil dann kommt ja die kleine Rebellin durch. Wenn du mir sagst, ich soll das nicht machen, dann mache ich das erst recht so. Na ja, wie dein Bekannter.

Dir gesagt hat, trinkst zu viel, ja, würdest du ja denn nicht wahrhaben. Nein, überhaupt. Nicht, stimmt nicht und? Denn, und denn möglicherweise kennst du dann in dem Moment 10 Leute, die noch mehr trinken als du. Aber natürlich, der trinkt. Ja, viel mehr. Und die, ja, ja, ja, das ist halt nie das. Ist nie die Antwort.

Nein, nie das. Ist immer. Falsch, ja. Das sage ich ja jeder jetzt auch im Salon. Die Kunden, die mit mir reden, ich weiß ja jetzt mittlerweile wirklich von jedem, wieviel er trinkt, das kennt sich ja auch, jeder erzählt dir, ja, ja, ich trinke ja nicht allein zu Hause und ich trinke ja nur und ich weiß das jetzt mittlerweile von jedem, wo ich ja sage, ja, das mache ich eigentlich genauso betrunken.

Und trotzdem ja, bist du jetzt Alkoholiker? Weil ich ja definiere. Alkoholiker ist jetzt das der Alkoholiker, der unter der Parkbank liegt oder ist das der, der jeden Abend 2 Flaschen Rotwein für 500€ trinkt? Meine ich vom Kopf. Her war das bestimmt eine Form von Alkoholismus, weil ich halt vom Kopf her war es mir nicht möglich, rauszugehen und nichts zu trinken, wenn ich nur Wasser tue, bin ich in einer Stunde nach Hause gegangen, weil ich nicht doof. So, das war eine Kopfsache.

Irgendwie. Das war nicht, dass ich zitternd davor saß, das habe ich nicht. Körperlich. Gebraucht vom Kopf her, das verstehen die Leute irgendwie nicht. Ich sage ja, aber das musste ich durchbrechen, vom Kopf her verstehen, dass ich das nicht möchte, ich habe die. Erfahrung gemacht. Wenn jemand fragt, bist du Alkoholiker oder so.

Weil die natürlich dann wissen wollen, OK, wo ist die Referenz, also ist ein. Verhalten. Anders. Als Seins oder wie auch immer. Und ich sage immer, Hey. Nein. Ich hatte, ich hatte ein Thema mit dem Alkohol und ich habe gemerkt, ich biege. Ich bin auf dem Weg falsch abzubiegen und ich habe es erkannt.

So und damit kriegt es in meiner Wahrnehmung eine Leichtigkeit, die es auch anderen ermöglicht. Da mal ernsthaft drüber nachzudenken und nicht zu sagen, der hat das Problem, der ist Alkoholiker und ich nicht. Ja definiere das es hast was du eben gesagt hast. Deshalb vermeide ich diesen Begriff. Ich sag einfach du es gibt Graubereichs trinken es gibt. Ja, trinken.

Über das man mal nachdenken sollte und. Im Idealfall einfach mal nichts trinken und gucken, was passiert. Es kommt ja mal drauf an, mit wem. Man darüber spricht, ob das ein. Guter Freund. Ist oder irgendjemand? Also ich sage eigentlich immer, hast du ein Problem mit Alkohol und dann sage ich immer, ich habe kein Problem ohne so.

Ist das meine Antwort? Ganz. Einfach, ich habe kein Problem ohne ja. Ich habe kein ich habe kein Problem, mich gesünder zu ernähren. Ja, ja. Genau das sagt. Alles. Und ja, genau das ist eigentlich ist das die Beste. Antwort Ich habe kein Problem ohne, da kann sich jeder was bei denken oder sagt er ja genau. Finde ich gut.

Kiki, wen möchtest du? Nee, wir fangen mal anders an, welchen Tipp hast du denn an deine Hörerinnen und Hörer? Oh Gott, das ist eigentlich. Ja. Eigentlich würde ich sagen, die. Bücher halt mal mal lesen und diese Podcasts von dir und von der Natalie da einfach mal reinhören und hat dieser Spruch einfach, wenn du darüber nachdenkst ob du ein Problem hast mit Alkohol?

Der Satz ja dann. Hast du 1 sich das mal zu Gemüte führen und wirklich ernsthaft darüber nachdenken, ob man nicht wirklich zu viel trinkt, weil für. Viele für mich. War das immer so selbstverständlich mitzutrinken. Weil für mich in meinen Augen hatte ich. Eigentlich nicht wirklich ein Problem, weil die anderen trinken ja wie gesagt genauso viel und ich würde sagen nicht auf die anderen achten, sondern auf sich, auf sich selber und da.

Mal in sich. Reinhören und vielleicht einfach mal versuchen, nichts zu trinken, weil viele Sachen erledigen sich dann auch. Das Leben wird nicht unbedingt. Besser. Doch besser schon, aber nicht alle Probleme sind dann weg. Aber der einige schon und einige werden leichter. Ich meine, es ist so schwer, irgendjemandem zu sagen, der nicht einsieht, dass er ein Problem hat, man kann da keine Tipps geben, finde ich, da muss jeder selber drauf kommen, also man hätte mir keiner hätte mir einen Tipp geben können, ich hätte einfach gesagt NÖ interessiert mich nicht. Du hast ja jetzt ein paar Tipps.

Gegeben Kiki und die lassen. Wir mal, wen möchtest du denn? Grüßen. Ach Gott. Ich Grüße eigentlich alle, die hier zuhören und aufgehört haben und auf diesem tollen Weg sind. Ich Grüße alle, die in der Facebook Gruppe sind, weil ich freue mich immer, wenn neue dazukommen und lese das immer mit Begeisterung und kommentiere das jetzt auch um die Leute mit zu unterstützen.

Ja, und ansonsten gibt es. Kein, kein besonderer. Ich wüsste jetzt auch nicht, wer das jetzt hört, der mich kennt, sollte jemand zuhören, der mich kennt. Ich grüße dich. Ich freue mich, dass du zuhörst. Genau, und das ist ja, wenn jemand. Das hört den. Du, der dich kennt, denn weißt du, da hat sich vielleicht jemand auf den Weg gemacht oder möchte sich gerne auf den Weg machen und weiß möglicherweise noch nicht genau, wie ja. Also wie gesagt, man.

Derjenige dürfte mich gerne ansprechen. Super. Ich. Danke dir. Das Problem, ja. Danke. Ich Grüße aus. In die Partnerstadt Köln. Hamburg ist toll, Hamburg ist so eine geile Stadt. Also ich liebe Hamburg, also wenn hier mal eine Atombombe auf Köln fällt, dann komme ich nach Hamburg. Du bist hier herzlich willkommen. Hier ist sowieso Nina herzlich willkommen, aber du natürlich ganz besonders lieb.

Alles Gute, ich danke. Dir ja danke. Tschüss. Tschüss. Herrlich ist. Auch dass ich schon weiß, was es in der kommenden Woche geben wird. Da gibt es nämlich ein Interview mit Trixi, das ich schon aufgenommen habe und was danach kommt, das weiß ich noch nicht, weil sich danach nie wieder jemand bei mir gemeldet hat, um ein Gespräch mit mir zu führen. Nee, stimmt nicht, ich habe sogar eine Kandidatin, die sich bei mir gemeldet hat, die aber sich noch nicht zurückgemeldet hat, ob das.

Terminlich passt das werden wir dann sehen. Ja, und ich sag mal so, bis es so weit ist, denke mal dran, tanzen kann man auch auf Brause und im Gegensatz zur letzten Woche, wo irgendwie noch etliche Minuten Stille kam und dann noch mal Musik ist hier jetzt wirklich Schluss. Zwinker, zwinker.

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