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The Holy Club

Recap Juni – Schnarchgeräusche, Sakramente & Urlaubs-Feeling

Montag, 23. Juni 2025 · 52 min

MP3

Shownotes

Staffelhalbfinale! Sechs Monate HolyClub – 25 Folgen später blicken Damien, Sarah und Moritz zurück auf bewegende Gespräche, schräge Anekdoten und tiefe theologische Einblicke.

🔥 Highlights dieser Folge:

📦 Der “ASMR-HolyClub-Fail” mit schnarchendem Hund Frodo – Chaos beim Interview mit Tobias de Vries 🐶💤
🍼 Kindertaufen, vorausgehende Gnade & die Frage: Was ist eigentlich „rechtfertigende Gnade“?
🍞 Sarah feiert ihr erstes Abendmahl mit Kindern – ein mystisches Erlebnis
✊ Tränengas und Proteste: Damian berichtet über Abschiebung und Aktivismus in Spokane
🌍 Idee aus Italien: Methodisten & Waldenser als gelebte ökumenische Einheit
🕊️ Elinor Höke über Heilung, Zugehörigkeit und den „Platz am Rand“ in der EMK
🎵 Sarahs Hymnen-Highlight: Die große Doxologie – tiefgründig, kraftvoll und liturgisch ein Erlebnis. #PraiseGodFromWhomAllBlessingsFlow

📣 SAVE THE DATE – HolyClub LIVE in Fellbach!
🗓️ Sonntag, Uhr
📍 Schwabenlandhalle, Hölderlinsaal
💬 Mit Live-Q&A, exklusiven Teasern zur neuen Staffel & der Chance, zumindest Moritz hautnah zu erleben.

💡 Staffel 2 kommt ab September mit einem Deep Dive zu den sozialen Grundsätzen der EMK – jeden Monat ein Thema, neue Gäste, neue Impulse.
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Music. Ja, willkommen, liebe heiligen, halbheiligen, heimischen MethodistInnen. Schön, dass ihr da seid. Wir freuen uns wieder auf eine Recap-Folge für den Monat Juni dieses Mal. Und wir hatten wieder drei wundervolle Gäste. Und mit dabei nicht nur ich, der Damien, sondern wir haben auch die Sarah wieder am Start und den Moritz. So alle drei zusammen.

Schön, dass ihr da seid. Die Dreieinigkeit. Yay, sechs Monate Holy Club. Sechs Monate, ja, stimmt. Verrückt, sechs Monate, ja. Das heißt, das wären 18 Folgen plus die Recap-Folgen, richtig? Wow. Und die Sonderfolge. Und Special-Folge, ja. Wow, also sowas wie, keine Ahnung, 25 Folgen dann? Kopfrechnen mit Damien. Ich weiß nur, dass man mit sechs Monaten langsam Brei essen darf, als kleiner Mensch.

Oh, okay, das ist gut zu wissen. Random facts Wusste ich sogar auch, ja Bevor wir mal starten, fragen wir was unsere Lieblingshymne ist Ne, das haben wir schon ein paar mehrmals gemacht Hat sich da was verändert bei dir, Sarah? Hast du eine neue Lieblingshymne aus dem Gesangbuch? Das Problem ist, ich habe jetzt wirklich viele Also ich kann mich gar nicht mehr entscheiden Ich darf ja jetzt jeden Sonntag auswählen, Wir haben aber tatsächlich am Pfingsten die große Doxologie gesungen und das war ganz schön Also habe ich auch gedacht, naja, eigentlich wäre das ja auch so eine Lieblingshymne.

Die ist schon lang, ja. Jetzt rücken wir es mal zu raus. Young und innig. Ja, na gut. Wir fangen ja normalerweise immer an mit einer kurzen Frage, was bei uns so los ist und wie es uns so geht. Moritz, möchtest du uns manchmal reinnehmen? Was gibt es bei dir Neues? Du bist wieder jetzt im Alltag des Pastor-Daseins, ja?

Yes, ich bin richtig im Dienst wieder zurück. Also die erste Aufnahme jetzt, die offiziell bei mir so aufs Arbeitszeitkonto einschlägt. Ja, und mittlerweile geht es ganz gut. Also die erste Woche war ich wirklich überfahren, weil da habe ich eigentlich nur E-Mails gelesen und Protokolle und habe versucht, einigermaßen zurechtzukommen und zu wissen, was ist alles passiert.

Aber jetzt habe ich schon mittlerweile wieder die ersten Hausbesuche und Gottesdienste und Taufen geplant und so. Und habe das Gefühl, dass ich ganz gut durchkommen könnte bis zu den Sommerferien. Und muss mich ja auch aus meiner Gemeinde dann verabschieden, damit da Platz für den Tobi ist. Der übernimmt ja dann für mich. Aber soweit ganz gut. Und ich freue mich auf die neue Gemeinde.

Genau, um Tobi geht es heute auch noch ein bisschen. Der war nämlich einer unserer Gäste. Aber eine kurze Frage. Was für Taufen sind das? Sind das Taufen der vorausgehenden Gnade oder der rechtfertigenden Gnade? Was für kein... What kind of baptisms? Ich würde sagen, die Eltern vertrauen auf eine vorlaufende Gnade und taufen deshalb ihre kleinen Kinder.

Jetzt muss ich es aber nur kurz erklären für die, die es nicht wissen. Was ist das? Was eine Taufe ist? Nee, was eine vorlaufende Gnade ist. Ach komm, Kartoffelkopf. Ich würde sagen, das hatten wir jetzt eigentlich in den letzten Folgen. Wenn ihr nicht aufgepasst habt, wenn es immer mal wieder Thema war, die drei Gnadenformen.

Aber wir können ganz kurz sagen, die vorausgehende oder fortlaufende Gnade ist, das ist ein Grund, warum wir sagen, wir taufen auch Kinder, ist, dass Gottes Liebe, Gottes Ja gilt, bevor überhaupt wir selber eine Entscheidung treffen können. So könnte man es vielleicht. Und das beste Zeichen, sagt John Wesley, oder äußere Zeichen dafür, ist die Kindestaufe.

Und deswegen habe ich so eine rechtfertigende Gnade habe ich jetzt in Zusammenhang gebracht mit, wenn ich selber antworte und sage, ich glaube an Jesus für die Vergebung aller meiner Sünden und was auch immer, dann ist das sozusagen die rechtfertigende Gnade in einer Erwachsenentaufe, die sichtbar wird, oder in einer jugendlichen Taufe, die das bewusste Jahr gefunden haben.

Siehste, das braucht es manchmal auch, dass man das nochmal so zusammenfasst, dass das wirklich alle verstehen, weil es ist was Wunderschönes. Richtig. Okay, dann, Moritz, jetzt haben wir einen kurzen Einblick bekommen bei dir. Sarah, was gibt es bei dir Neues oder Schönes oder Schwieriges? Was ist los?

Ja, ja, also ich halte mich gar nicht lange auf, weil ich das immer das Gleiche sage, Weltsituation, Weltschmerz, hat sich nicht verändert, ist schlimmer geworden. Aber ich hatte tatsächlich am letzten Sonntag an Pfingsten meinen ersten Gottesdienst mit Abendmahl. Und es war sehr, sehr, sehr schön. Also ich darf das ja noch nicht ganz selbst verteilen, weil ich nicht ordiniert bin.

Aber mein Mentor, mein Pfarrer war da und hat das dann mit mir zusammen gemacht. Und ich bin so richtig in dieses Sakrament hineingetaucht. Und das war wirklich ganz, ganz schön. Und es hatten auch Kinder dann, es sind auch Kinder gekommen. Und das hat mich einfach so berührt, ich habe das so noch nie machen dürfen.

Und ich habe da schon gespürt, also... Diese methodistische Idee von, es passiert halt doch eine Art von Wandlung in einem, in den Menschen drin. Es ist ein Geheimnis, aber es ist auch eine Erinnerung und es passiert in der Gemeinschaft. Das ist echt schön. Und du, Damien? Ja, super. Ja, ich habe eigentlich zwei Schönes.

Also eine schöne Sache war, letzter Woche war ich im Musical. Wir haben hier in Spokane ein Theater oder so, wo Broadway Musicals on Tour kommen, die aus New York dann vorbeischauen sozusagen. Und da war The Book of Mormon. Und ich habe das schon mal gesehen, das zum zweiten Mal gesehen und ich habe wieder Tränen gelacht.

Also wer irgendwann mal die Chance hat, das irgendwie zu sehen, das ist genial. Und da gibt es halt auch einen Song, der heißt Baptize Me, da muss ich gerade dran denken, taufe mich. Und der ist, also der Gag, den sie da machen, ist, ich werde zum ersten Mal getauft, ist, ich habe Sex zum ersten Mal, also quasi so.

Und wenn du das geguckt hast, ich habe danach gesagt, ich kann keinen mehr taufen jetzt. Das ist in meinem Kopf jetzt so drin. Also das war schon ein bisschen, wer das nicht weiß, Book of Mormon ist eine Verarsche über die Mormonen und ist geschrieben von den South Park Writern, also die South Park kreiert haben.

Also kann man sich schon vorstellen, geht ein bisschen zur Sache da. Aber sehr smart, sehr witzig. Man muss auch immer sich selber als Christ lachen dürfen. Fand ich sehr, sehr gut. War wieder sehr unterhaltsam. Genau, und ihr wisst ja, was auch so los ist gerade, also man sieht das ja in den Nachrichten und ich habe ein bisschen bei Instagram gepostet, das ist jetzt dann schon eine Woche oder so her, wenn ihr das heute hört, aber war jetzt auch gestern Abend beim Protest gegen die Deportation von zwei jungen Menschen, die auf Asylrecht da waren oder dafür vorgesprochen haben.

Und nur um euch mal so einen Einblick zu geben ist, die zwei jungen Menschen sind zu einem Termin gegangen, um ihre Papierarbeit abzugeben, Papierkram abzugeben und wurden auch begleitet von einem Stadtratmitglied, der drei Wochen lang der Guardian war und für sie gebürgt hat und die wurden dann an Ortenstelle festgenommen und nach sieben Minuten wurde entschieden, dass die deportiert werden müssen.

Und das ist halt mit das größte Problem hier, dass die Leute einfach kein Verfahren bekommen überhaupt und dann einfach abgeschoben werden und man nicht genau weiß, wohin sie erstmal gebracht werden und dann halt manchmal gar nicht mehr in ihr Heimatland, zurückgeflogen werden und da waren wir dann im Spokane, haben protestiert, waren am Ende über 1000 Leute und ja, grundsätzlich friedlich, bis dann halt die Polizei uns aufgelöst hat mit Tränengas oder Pfeffergas was das war.

Aber ja, der Widerstand ist da. Danke, Damien, dass du da dabei warst. Da dranbleiben. Ja, schon krass. Vor allem, die waren ja ganz jung, also eben 21 und irgendwie, keine Ahnung, 24 und hatten beide Arbeitsbewilligung, Vollzeit und auch Aufenthaltsrecht grundsätzlich. Also es musste halt irgendwie erneuert werden oder so.

Genau, das ist immer wieder Zeit. Also die haben dann nur eine begrenzte Zeit, wo sie Arbeitserlaubnis haben. Und dann sollen sie halt zu ihren Terminen gehen und dann wieder fragen. Und da ganz, ganz viele werden jetzt einfach vor den Gerichtsterminen dann aufgeschnappt. Oder währenddessen sie drin waren oder sowas.

Und das ist halt das Verrückte. Die, die quasi dem Prozess folgen und alles mal richtig machen oder richtig machen wollen, werden dann noch bestraft. Und die eigentlichen vielleicht Illegalen, die vielleicht auch kriminell sind, die gehen ja nicht zum Gerichtssaal. Also die tauchen ja gar nicht auf. Die bleiben ja versteckt.

Ja, und die geht es ja auch nicht wirklich. Geht es halt nicht wirklich, genau. Es geht nur um so Propaganda und alle, die braun sind und ein bisschen anders aussehen, die kann man jetzt jetzt snitchen und ja. Das erwartet man bei einem vorbestraften Präsidenten. Naja Ich bin in der Schweiz, also ihr könnt mich nicht holen Demi hat damit nichts zu tun, das war ich, Muss man mittlerweile auch schon fast sagen Aber lass uns Amerika Amerika sein lassen Genau, Nee, also ihr Lieben, das ist so los.

Also Christ sein ist auch immer in der Welt sein. Und da gibt es ganz viele verschiedene Dinge, die uns vor Herausforderungen stellen. Und jetzt wollen wir aber doch mal an uns zu unseren GästInnen kommen, die wir interviewt haben diesen Monat. Wir haben ein bisschen die Reihenfolge geändert und dann starten wir doch auch der Reihenfolge entsprechend.

Und ich weiß nicht, irgendwie war was komisch, glaube ich, bei dem Interview, was ich da hatte, dass irgendwas schief gelaufen. Das war ASMR Holy Club Edition. Ja, also genau, ich war mit dem Tobias de Vries online verbunden und wir hatten ein Gespräch und ich dachte, das hat auch alles gut geklappt, hab das dann schon noch hochgeladen.

Wir mussten ein bisschen Last Minute Changes machen, aber das hat dann, dachte ich, geklappt und dann kriegt er morgen, krieg ich eine Nachricht von Moritz und er sagt dann, er hat in der Frodo da rumgeschnarcht oder was ist da los? Und vielleicht weiß nicht jeder, worüber wir sprechen. Moritz, kannst du uns mal kurz noch da einführen, was da abgegangen ist?

Ja, also ich habe mich gefreut, wie immer, wenn eine Folge kommt, die nicht ich gemacht habe, also eine, die ich mir dann auch ganz anhöre und war dann so in meinem Sportprogramm und plötzlich, schnarcht da irgendjemand und ich habe wirklich im ersten Moment, da habe ich nicht zugeordnet, dass das im Podcast war und habe mich so umgedreht. Da war aber niemand.

Und dann kam es nochmal und nochmal und dann irgendwann habe ich dann Und so gemerkt, okay, das ist in diesem Podcast drin, aber ich konnte immer noch nicht richtig zuordnen, wer es denn sein könnte, weil ihr habt euch ja unterhalten und das Schnarchen kam immer, wenn Tobi geredet hat und ich fand es eigentlich gar nicht so langweilig.

Da dachte ich, ist der Damien bestimmt nicht eingeschlafen, muss Frodo gewesen sein. Und dann habe ich auch ein paar Nachrichten von Leuten gekriegt, die das auch gehört haben und dann war es so, SOS, kannst du bitte den Hund aufwecken? Ja, genau. Also es war ein bisschen chaotisch. Vielleicht hat es nicht jeder mitbekommen, weil ich mich dann nochmal herangesetzt habe und habe meine Pausen quasi rausgeschnitten in einer Schnellaktion und es dann wieder hochzuladen neu.

Und dabei ist scheinbar nochmal ein zweiter Fehler passiert, dass dann manchmal meine Fragen abgekattet waren, weil die scheinbar nicht ausgeschlagen sind beim Schneiden und so weiter. Also es tut mir leid, dass das ein bisschen in die Hose ging, auch für den Tobias. Und trotzdem hoffe ich, dass ihr was mitnehmen konnte vom Gespräch.

Und das wäre jetzt mal eine Frage an Sarah und Moritz. Was war denn sowas, was ist in euch in Erinnerung geblieben oder was fandet ihr interessant oder gibt es was, was ihr ansprechen wollt bei dem Gespräch? Ja, also ich fand es sicher auf jeden Fall spannend zu hören, dass es da Komplikationen gab, weil ich habe davon nichts mitbekommen.

Ich habe es gehört und da war alles tiptop. Ich habe dem Gespräch gut folgen können. Und Damien, da muss man ja auch sagen, du warst krank, als du das geschnitten hast. Du warst nicht ganz so fit, deswegen glaube ich, darf das auch mal passieren. Wir sind ja keine Profis, sondern einfach Pfarrerinnen und Pfarrer oder Pastoren, Pastorinnen.

Ich fand das Gespräch sehr schön und ich habe natürlich einige Gemeinsamkeiten entdeckt mit dem Tobi. So aus diesem Freikirchlichen rauskommend und dann in die EMK zu kommen und zu sehen, oh, das läuft so, okay, spannend. Ich fand es auch ganz schön, dass er Sarah Bach dann, also ich habe gleich, wie er gesagt hat, eine Schweizerin, habe ich gedacht, das muss die Sarah sein und dann war es dann wirklich Sarah Bach.

Hat mich auch sehr gefreut und eben auch, dass sie sich da in ihrer Verschiedenheit dann irgendwie doch sehr gut verstanden haben und ich glaube, so wie ich Tobi jetzt in diesem Interview gehört habe, hat er vieles auch umgedacht oder neu gedacht, weiter gedacht und ich finde es ganz stark, dass er da so arbeiten kann oder konnte so zwischendrin in all diesen freikirchlichen Themen.

Klingt nach einem spannenden und sehr netten, sympathischen Menschen auf jeden Fall. Schade, dass er nicht mehr in Gran Canaria ist, sonst hätte ich ihn vielleicht mal besucht. Nein, noch ist er da. Also noch ist er da bis, glaube ich, was sagst du, Juli oder August? Ja, muss dich beeilen, Sarah. Und dann übernimmt er dich, also deine Stelle, Moritz, ne?

Genau, genau, das ist ganz witzig. Also der kommt dann nach Metzingen und wird dann da erst als, also hat er ja erzählt, erst seinen Mitarbeiter im Gemeindedienst machen und dann passt du auf Probe. Und es ist auch spannend, weil ich ihn schon ganz lange kenne. Wir saßen nämlich damals im Hebräischkurs zusammen.

Das war Wintersemester 2013-14 an der Uni in Tübingen. Und wir waren auch am... Da gab es so ein Willkommensabendessen. Da saßen wir auch an einem Tisch. Das hat er jetzt nicht alles so erwähnt. War jetzt auch keine prägende Begegnung, die wir da hatten. Aber wir haben uns so... Glaube ich, so vordergründig auf jeden Fall gut verstanden. Haben dann auch beide gemerkt, ich bin irgendwie Methodist und passe nicht so ganz in den Haufen.

Und er ist dann von den FEGs, passt auch nicht so ganz. Und dann haben wir dann gemerkt, okay, er ist im Bengelhaus. Ich habe da in einer WG gewohnt, also weder im Stift noch im Bengelhaus. Deshalb war es für mich nicht immer ganz leicht, da Anschluss zu finden. Und wir hatten so eine Ebene und irgendwie hat es aber für mich nicht gepasst, weil er eben zu der Zeit, würde ich sagen, schon noch theologisch da an einem anderen Punkt war als ich.

Ich komme auch eher aus so einem pietistischen, strengeren Umfeld, aber für mich war der Wunsch, an die Uni zu gehen, um mich zu befreien, schon damals sozusagen im ersten Semester stark. Und da hatte ich den Eindruck, da ist er erst hingekommen. Und das war für mich jetzt super spannend, dass er zum Beispiel das Bengelhaus so wertschätzend auch beschrieben hat, weil das habe ich zu der Zeit oder prinzipiell nicht so wahrgenommen.

Also da wäre ich sehr viel vorsichtiger oder kritischer wahrscheinlich auch gewesen jetzt so im Interview, aber ich konnte gut nachvollziehen, wie er das erzählt und wie er das einordnet. Also deshalb war cool. Oder wie ging es dir da im Gespräch, Damien? Du hast ja schon ein bisschen auch nachgehakt an den Stellen. Ja, genau.

Also ich fand es total nachvollziehbar, dass das Bengelhaus so ein notwendiger Schritt für ihn war, um weiter sich zu öffnen und progressiver zu werden. Also wenn du, ich meine, du kannst, wir hatten das ja auch an der Özeologischen Hochschule, hatte ich weiß ich noch mit uns im Jahrgang eine Person, die super krass fundamentalistisch war und dann...

In der AT bei Professor Dr. Bartel war. Und der ist einfach nicht klargekommen damit. Also das war dem zu schnell, zu offen sozusagen. Ich glaube, der hätte noch ein bisschen mehr Guidance gebraucht. Und ich glaube, so fand ich das, so wie habe ich Tobias auch verstanden, dass er natürlich jetzt zurückblickt und auch sagt, ja, das ist auch schon ein bisschen, ne?

Aber so in dem Moment war es das Richtige für ihn und hat ihm geholfen. Und ich glaube, so würde ich das einfach sehen. Und das hat dann auch seine Berechtigung. Ich fand noch eine lustige Sache, die hat aber nicht wirklich was mit Tobias zu tun oder mit dem Podcast, aber mir fällt auf, dass Männer, die gendern, das ist ein bisschen ein anderes Thema, aber Männer, die gendern, die geraten manchmal so ein bisschen in Bedrängnis und dann kommt es raus, dass sie sagen, die Patienten und Patienten.

Und das ist, glaube ich, dem Tobi auch einmal passiert und ich muss so lachen, weil das ist wirklich was, das ein bisschen auffällig ist, also auch bei Politikern hört man das ab und zu. Genau, also fand ich einfach lustig Das ist mir jetzt nicht in Erinnerung geblieben, aber ich habe das auch schon bei PolitikerInnen meistens Männer natürlich, wahrgenommen dass dann auf einmal so, ja die Bürger und Bürger und du denkst so, ah okay, interessant ganz besonders die Bürger.

Ja, genau, das ist passiert. Aber das ist mir eben positiv aufgefallen, weil Tobias hat jetzt immer, gegendert und das hätte er nicht gemacht, wahrscheinlich vor 10 Jahren oder 15 Jahren, also das ist ja immer so ein Indiz davon, dass ein Mensch wirklich auftut und vielleicht seine Mitmenschen mitdenkt und das fand ich mega schön, also das ist mir aufgefallen. Ja.

Ne, also ich habe auch gesagt, das war ja ernst, ich freue mich richtig, dass der Tobi in die EMK kommen möchte jetzt auch wieder und da seinen pastoralen Dienst gehen will, auch wenn auch einiges in den letzten Jahren mit uns jüngeren Pastoren nicht so gut gelaufen ist, das kann man ja mal so sagen, dass er da jetzt trotzdem offen ist und da rein will.

Und da glaube ich, dass Metzingen, das wirst du ja wahrscheinlich bestätigen, Moritz, ein guter Ort für ihn zu beginnen. Also das wünsche ich ihm auf jeden Fall und ich bin da schon optimistisch. Also ich war jetzt die letzten Jahre dort und für mich war es die passende Gemeinde, glaube ich, für die letzten Jahre.

Für mich passt es jetzt auch ganz gut weiterzuziehen, aber so um wieder reinzukommen und so mit zwei kleinen Kindern in dem Alter, in dem er ist, da sind viele auch in der Gemeinde. Das heißt, er ist da nicht jetzt irgendwie in, keine Ahnung, irgendeine klassische EMK-Gemeinde, wo 80 Prozent über 80 sind.

Das ist auch schön und eine andere Art von Aufgabe, aber ich glaube, es könnte ganz gut so passen. Und arg viel mehr will ich auch gar nicht sagen, weil es ist für mich auch ein bisschen komisch so, jetzt in einem Podcast über den zu sprechen, der dann hier an meine Stelle kommt in Metzing und so, also ich wünsche da alles Gute, Gottes Segen und ich glaube, das kann auf jeden Fall gut gelingen.

Ja, so viel vielleicht. Ne, genau, also nochmal ganz lieben Dank, auch wenn der Tobi sich das anhört an deiner Offenheit, auch deinen Weg, da uns mit uns zu teilen und ich finde es auch spannend, was er da macht mit den dem Jüngerschaftshaus da in Gran Canaria und fand es toll, dass er, so wie es im Gespräch herauskam, so eine vermittelnde Stimme ist, theologisch auch zwischen den verschiedenen Gruppen, und ich glaube, dass es ihn gut prepared hat, auch für die EMK, wo wir ja oft diese Mittlerrolle haben und immer noch auch Gemeinden haben, wo wir stark manchmal die zwei Seiten haben, innerhalb der Gemeinde, eher progressiv und eher konservativ.

Von daher, glaube ich, ist er da eine gute Rolle. Und deswegen, wir wünschen dir, Tobi, da ganz viel Erfolg. Um Gottes Segen, in der neuen Stelle. Und du kannst es nur besser machen als Moritz, ist meine Meinung. Aber okay. Dann lass es doch mal. Wäre doch super für alle Beteiligten. Ich hätte da nichts dagegen.

Ja, ich meine, von 10% auf 20 zu gehen, ist ja nicht schwer. Jetzt mal ... Jetzt hat er sich stumm geschalten, der Damien. Ja, hält ihm nichts mehr ein. Ja. Danke für die Blumen. Habt dich lieb. Okay, dann gehen wir noch zum Moritz-Gespräch. Das war das zweite, die Ulrike Jordan. Und das muss ich ja auch sagen, für mich ganz spannend gewesen, weil ich war der Nachfolger von der Ulrike.

Als sie nämlich den Bezirk Bruchsal-Greischtal verlassen hat, bin ich der Praktikant geworden. Und sie war vorher da mit William und dem anderen Kollegen, Sigrid Kurz. Auch ein spannender Kollege. Mag ihn sehr, aber theologisch sind wir doch sehr weit auseinander. Anderes Thema? Ulrike, ja. Sarah, was war denn dein Eindruck von Ulrike Bella Italia?

Für die es nicht gehört haben, Ulrike, vielleicht sollte man das noch kurz sagen, zur Einführung, Ulrike ist Pastorin der EMK, aber ist jetzt in Italien und ihr Mann William ist Pastor bei den Waldensern. Und in Italien haben wir diese spannende Situation, dass die Waldenser und die Melodisten quasi eine Kirche sind, aber dennoch ihre Identität erhalten.

Da würde ich gleich nochmal drüber reden, wie das dann aussieht und was das bedeutet. Aber genau, sie hat sich aus Italien zugeschaltet. Und ja, Sarah, was war denn so dein Eindruck von dem netten Gespräch? Ja, einfach super sympathisch. Also diese Lache allein schon. Also es war wirklich, ich musste auch immer mitlachen. Ich hatte gute Laune danach.

Und ich hatte auch das Gefühl, bei so einer Pastorin, Kind oder Jugendlich zu sein, das hätte mir gut getan. Von daher, ich fand es wirklich ein schönes Gespräch. Und ich bin gespannt. Ich glaube, Moritz, du hast noch ein bisschen recherchiert zu diesen Valdensern und Methodisten in Italien, wie die da zusammenarbeiten. Hattest du die Zeit dazu?

Du hast mal gesagt, vielleicht schaust du mal, ob du was findest. Ja, so ein bisschen dachte ich. hilft das ja auf jeden Fall, weil ich im Gespräch auch gemerkt habe, so ein bisschen was wusste ich. Also auch, weil ich das von ihr so am Rande mitgekriegt habe und weil ich mal mit einer Jugendfreizeit immer in Kalabrien, also in Süditalien war.

Und da waren einmal, hatten wir da einen Pastor von den Waldensern, der uns ein bisschen da was erzählt hat. Und das weiß ich natürlich nicht mehr, aber der Kontakt war auf jeden Fall nett. Und dann dachte ich, jetzt könnte man das natürlich ein bisschen aufrollen, wenn man da eine Pastorin hat, die da ist.

Weiß nicht, wollt ihr da jetzt gleich bisschen rein? Eine Frage hätte ich noch. Wie war es denn für dich, Moritz, als ehemaliges KU-Kind von Ulrike, da jetzt das Gespräch zu haben? Hast du ja mal kurz angedeutet. Ich fand es irgendwie sehr unterhaltsam. Ja, genau. Also ich dachte, ich mache da gleich am Anfang schön die persönliche Ebene bekannt und auf und beichte ihr dann gleich noch so einen kleinen Streich von der KU-Freizeit.

Den sie scheinbar sich nicht daran erinnern kann, was ich würde sagen. Ja, es war nicht so schlimm, aber ich weiß schon noch, es gab ein Donnerwetter damals. Ja, es war irgendwie komisch vertraut, so auf einer Seite, weil das ja schon eine prägende Figur irgendwie für mich war. Und gleichzeitig hat sie ja auch gesagt, 15 Jahre kein Kontakt.

Dann haben wir uns letztes Jahr kurz mal getroffen, weil wir da auf die Fähre sind in Genua. Und ich habe schon stellenweise gemerkt, dass da noch eine gewisse Hierarchie irgendwie mitschwingt. Also sie war trotzdem noch, also sie kennt mich halt seit ich zehn bin oder so. Oder acht und eben noch als KU-Kind. Und an mancher Stelle dachte ich, ja, da bleiben die Rollen auch so ein bisschen gefestigt.

Also sie ist halt immer noch die, die damals schon Pastorin war und ich bin halt jetzt auch Pastor, aber dienstlich sind wir uns ja nie begegnet. Und an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, sie bleibt da ein bisschen auf dieser sachlichen Ebene vielleicht und geht jetzt nicht mit mir direkt voll persönlich auf eine Wellendänge.

Was überhaupt nicht schlimm ist, also ich fand das voll angemessen und sie hat ja zu allem auch sehr schön erzählt und Einblicke gegeben, aber so ging es mir so ein bisschen im Gespräch, ich weiß nicht, ob das rüberkam, Hatte ich jetzt selber glaube ich nicht ganz so wahrgenommen, aber ich kann es nachvollziehen ich habe mich dann auch gefragt.

Wie also wie würde ich denn damit umgehen oder würde ich da muss ich mir das bewusst vornehmen wahrscheinlich wenn ich jetzt ein ehemaliges KU-Kin hätte, der oder die auf einmal mein Kollege, Kollegin wäre. Ja, wie würde ich damit umgehen, ob ich da bewusst irgendwie drauf achten müsste oder ob ich da natürlicher bin, weiß ich nicht genau, das kann ich mir vorstellen.

Manchmal ist es ja wirklich so etwas Unbewusstes, was einen dann da so... Es kann ja auch sein, dass nicht sie in ihrer Rolle drin geblieben ist, sondern ich in meiner. Und ich da mir eben wieder so vorkam, wie eben als Jugendlicher. Vielleicht, weil du auch mit der Erinnerung angefangen hast. Das kann ja auch sein, ne, also mit der Szene sozusagen, die das Ganze Aber jetzt erzähl doch mal, du sagst, du hast da noch ein bisschen nachgeschaut.

Also sie hat berichtet, dass, also ein Ding, das mir hängen geblieben war, dass sie meinte, im Kirchenbuch, was sie dann haben in der Gemeinde, wenn sie zum Beispiel, siehst du es gerade in der waldensischen Gemeinde, richtig? Nee, in Italien sind die zusammengelegt. Also seit 1979 ist das, dass die Kirchen fusioniert haben zur evangelischen Valdenser Kirche oder so heißt das.

Aber das sind eben die Methodists und die Valdenser, die zusammen in Italien eine Kirche bilden. Aber es ist halt noch ganz klar, wer von den Mitgliedern bei dieser Vereinigung MethodistInn war und wer ValdenserInn. Und das wird auch nicht gelöscht, sondern das wird weiter so fortgeführt. Und das heißt, auch die, die dazukommen, werden dann nicht unbedingt Teil von dieser Gemeinschaftskirche, sondern können auch sagen, nee, ich schließe mich der valdensischen Tradition an oder eben der methodistischen.

Und die sind dann in allen Gremien und auf allen Ebenen sozusagen gleichermaßen vertreten, aber sind eine Kirche und verstehen sich auch als eine Gemeinde aus zwei Traditionen. Und ich fand das so spannend, weil ja in Deutschland gab es auch diese verschiedenen, oder überall gibt es ja verschiedene methodistische Bewegungen und dann in Deutschland war es auch die kirchschäfliche Methodistenkirche und die evangelische Gemeinschaft, die sich da zusammengetan haben.

Und da wurde das aber nicht so offen gehalten, die alte Tradition fortzuführen, sondern da war klar, jetzt sind wir eine Kirche, eine Gemeinde. Und man merkt immer noch so ein bisschen, wenn man irgendwo hinkommt, aus welcher Tradition die kommen. Aber das ist nicht mehr irgendwas, was fortgeführt wird.

Und das fand ich schon cool, dass das geht und dass das dann so weit ging, dass der William auch zum Beispiel als Pastor in Bruchsal gearbeitet hat, obwohl er Waldenser war und sein Spendengeld und so alles nach Italien geschickt hat. Das fand ich dann auch neu. Also war super spannend. Kannst du das für mich kurz erklären in Deutschland mit diesen Gemeinschafts- Ja, mach du, Damian, du bist schon der alte Hase.

Erklär bitte mal für die, die es... Weil das ist mir aufgefallen, bei eurem Podcast waren viele Abkürzungen. Und ich merke da immer, ich bin keine eingefleischte Methodistin und ich vergesse Sachen einfach auch schnell. Und KU zum Beispiel, aha, kirchlicher Unterricht. Das braucht irgendwie drei Minuten, bis ich da überhaupt gestiegen bin. Also deswegen bitte keine Abkürzungen oder erklären kurz und Damien, wenn du mir den Unterschied oder diese, das wäre super.

Genau, also ja, KU ist der kirchliche Unterricht, bei der Lutherischen Kirche Konfirmandenunterricht wird das genannt. Aber bei dem anderen Thema, EG und MK waren ursprünglich meine Abkürzungen und EG steht für Evangelische Gemeinschaft und in Englisch sagt man Moravians. That's how you say it, ja. Oh, sorry, das war so falsch. Die Moravians waren die, das bringe ich fast durcheinander, Moravians sind die Gnadentalbrüder da, diese Brüdergemeinschaft und dann gab es die Evangelical Brothers oder Brotherins und die waren die, die Wesley dann getroffen hat, aber egal.

Auf jeden Fall, die evangelische Gemeinschaft war eine eigene Tradition und die Methodistenkirche hieß die ursprünglich nur in Deutschland, oder bischöfliche Militistenkirche, die war auch eine eigene. Und dann sind die, haben die sich in 68, wenn ich recht im Sinne, vereinigt. Und das galt dann nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und so weiter.

Und dann wurde das die United Methodist Church und in Deutschland wurde es die EMK, die evangelisch-methodistische Kirche. Weil man dann gesagt hat, wir wollen die Namen verbinden, evangelisch von der evangelischen Gemeinschaft und Methodistenkirche das EMK. Und daraus wurde dann EMK und nicht irgendwie Vereinigte Methodistenkirche, was ja theoretisch UMC wirklich wäre.

Und deswegen haben wir in Deutschland die EMK und in der Schweiz dasselbe, nehme ich mal an, dann passiert zur selben Zeit. Aber das ist die evangelische Gemeinschaft, das war keine methodistische Bewegung, das war einfach eine freikirchliche Bewegung. Die glaube ich aber, wenn ich das in richtigen Erinnerungen habe, sich auf diese Moravians und die Gnadenteilingspumps da, diese anderen Brüdergemeinden da so bezieht oder daherkommt. Also da ist die Verbindung irgendwie.

Und weil die sich aber schon inhaltlich, damals schon in den USA sehr nahe waren, weil Wesley mit denen auch viel zu tun hatte, haben die sich immer wieder Gespräche geführt und sind dann in den Nägeln gekommen und haben sich dann irgendwann vereinigt, weil beide kleiner wurden. Und was dann interessant ist, in Deutschland zum Beispiel Bruchsal ist so ein perfektes Beispiel.

Bruchsal war und ist eine EG-Gemeinde theoretisch und wurde dann eine EMK. Und was dann für mich als einer, der aus Frankfurt dagegen kommt, wo alles Methodistenkirche war oder bischöflich Methodistenkirche war, habe ich das sofort gemerkt, witzigerweise, obwohl ich nicht reingeboren bin in die EMK, weil die das Vaterunser vor der Prächtigte am Anfang des Gottesdienstes beten, Und die Methodistenkirche ist relativ am Ende vom Gottesdienst betet.

Und das war für mich sofort so ein, hä? Warum ist denn jetzt Vaterunser irgendwie gleich nach Begrüßung oder so? Habt ihr mich vergessen, ich wollte noch predigen. Ja, genau. Also das war wirklich was ganz anderes. Und das ist so eine Kleinigkeit, wo dann die Tradition erhalten geblieben ist. Und dann Leute auch immer mal wieder so ein Posaunen können, dann auch mal so ein Wort sagen wie, ja, wir sind eigentlich EG.

Aber das ist wirklich was, was die Alten nur noch gemacht haben, vielleicht auch noch machen, aber was nicht mehr Thema ist, ja. Ich habe aber schon tatsächlich gehört, also jetzt leuchtet es mir ein, ich habe schon gehört, dass gerade zum Beispiel jetzt in diesem Thema Sexualität oder so, dass da man schon merkt, welche Gemeinde urmethodistisch sei und welche eben nicht.

Also da gab es schon so Stimmen, dass man grundsätzlich sagt, die rein methodistischen Gemeinden, die aus dieser bischöflichen Linie kommen, dass die generell offener seien. Ob das stimmt, kann ich nicht einschätzen. Das ist vielleicht auch nur in der Schweiz so. Ich glaube, es ging sogar um Frankreich und Elsass, habe ich gemeint.

Also ich könnte sagen, es könnte stimmen zu einem gewissen Prozentsatz, weil die EG sehr stark war, also die evangelische Gemeinschaft, in der pietistischen Gegend, also da, wo der Pietismus stark war. Und in der Frankfurter Gegend oder in der Norden in Deutschland, da war kein richtiger Pietismus präsent. und das war noch alles Methodistenkirchen.

Ich glaube, das kann so ein bisschen eher der Grund haben, wo der Methodismus Einfluss hatte oder nicht hatte. Vielleicht sagen wir Patrick Streif. Ja, das ist eine gute Frage mal für die Profis. Aber genau. Und dann noch eine Kleinesigkeit, was da vielleicht auch interessant ist, dass die Theologische Hochschule in Reutlingen war EG, Evangelische Gemeinschaft, und die Methodistische Hochschule ist in Frankfurt gewesen.

Ach so. Und da war dann die Debatte bei der Zusammenlegung wo machen wir das Seminar? Damals noch Seminar. Nehmen wir das in Frankfurt oder nehmen wir das in Reutlingen? Und man hätte das in Frankfurt genommen, aber man hätte es da erweitern müssen und da war eine Autobahn geplant, die dann im Weg war oder kommen wäre.

Und deswegen hat man dann Frankfurt verkauft und hat dann alles nach Reutlingen gezogen. Und deswegen ist die IG quasi und der Walter Kleiber, unser langjähriger Bischof und Leiter der Hochschule, war IG zum Beispiel. Der war kein Ursprungsmethodist. Hoffe ich, dass ich das richtig in Erinnerung habe. Naja, der Kleiber-Clan kann mich ja sonst dann einfach mal anschreiben.

Anschreien? Anschreiben, anschreiben. Aber ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass der EG war. Ja, ursprünglich. Okay, und ursprünglich waren ganz kurz noch zu den Waldensern, weil jetzt haben wir gesagt, wie die mit der EMK zusammenhängen, aber die sind schon viel, viel, viel älter. Die sind nämlich sogar älter als die reformierten Traditionen, also älter als das Luthertum oder die reformierte Kirche. Die haben sich nämlich schon im 12.

Jahrhundert in Frankreich abgetrennt sozusagen, also ein Valdez war so der Namensgeber und der hat damals die Bibel in die Muttersprache der Menschen übersetzt und hat gesagt, da muss man drin lesen und hatte so vorreformatorische Gedanken und wurde natürlich dann von der katholischen Kirche ordentlich verfolgt.

Und das hat sich so ein bisschen als Widerstandsgeschichte durchgezogen. Und die kamen dann da in den Bergen Norditaliens, haben die sich ein bisschen zusammengesammelt und von dort aus dann überlebt. Und das ist jetzt wirklich nur sehr holzschnittartig, aber da zeigt sich so ein bisschen eine theologische Tradition, die in Deutschland weitgehend unbekannt ist.

Aber in Italien eben eine der größeren Nummern neben dem Katholizismus. Also ich meine, dass in Italien über 20.000 Kirchengliedern jetzt in diesem Valdenser Methodismus drin sind. Das ist insgesamt natürlich sehr wenig, aber für ein so katholisch geprägtes Land doch gar nicht so unbeachtlich. Und es waren ja wie die Huguenotten. Genau, genau, genau. Also die hängen zusammen geschichtlich auch.

Ja, mega spannend. Wo wir immer unsere Finger drin haben. Ja, auf jeden Fall. Also war dann auch nochmal interessant, also du hast es ja auch nochmal angesprochen, dass die dann im Kirchenbuch dann nochmal unterschieden werden von ihrer Ursprungstradition. Mit einer Ulrike-Gemeinde mit einem W für Valdense und einem M für Methodist.

Und dann hat sie aber auch gesagt, fand ich dann auch interessant, dass wenn jetzt ein Baptist kommt zur Gemeinde und sich zugeräuscht finden will, wird der auch eingetragen und darf aber Baptist bleiben, kriegt aber alle Rechte. Und dann wird ein B hier dahinter gemacht. Da dachte ich mir, Ja, das ist ja schon auch sehr offen und progressiv irgendwie, das so zu würdigen, irgendwie die eigene Tradition oder die Tradition der Leute, die dann vielleicht zu dir kommen.

Ich habe mich dann gefragt, wo sie die Grenze ziehen. Also wer darf nicht seinen Anfangsbuchstaben reinschreiben? Aber an sich finde ich es super spannend und das habe ich ja auch dann gemeint, dass das vielleicht was sein könnte, wenn die Menschen zunehmend weniger christlich werden oder so und man viel mehr auch zusammenarbeiten muss in der Ökumene und mit anderen Bewegungen.

Ob man das schafft, eben Traditionen nebeneinander stehen zu lassen und gemeinsam zu bewahren und trotzdem irgendwie in dieser christlichen Identität oder im christlichen Universalismus sich zu verorten. Das wäre vielleicht so eine Perspektive für Kirche in Zukunft. Ja, total. Das ist eine bestimmte Herausforderung. Ja, und dann, Sarah, hast du noch irgendwas zu dem Gespräch?

Nee, aber es hat so gut gepasst dann zu meinem mit Eleanor Höcke, weil da ging es dann eben genau um diese Mitgliedschaft. Eleanor würde sich als Methodistin bezeichnen, ist aber kein Kirchenglied, also kein offizielles. Und da ging es dann eben genau darum, also wie kann man sich zugehörig fühlen ohne dass man sich da aufnehmen lässt Man könnte ja so ein K.O.

In das Kirchenbuch eintragen kein offizielles Mitglied K.O. Eintrag Ja und bei uns in der Schweiz ist es so dass man tatsächlich, also jetzt in meiner Gemeinde gibt es Leute, die in der reformierten Kirche sind und gleichzeitig Methodisten, also Mitglied in unserer Kirche, das geht bei uns und wir diskutieren auch glaube ich seit drei oder vier Jahren darüber, dass wir die Mitgliedschaft irgendwie ändern auf.

Nicht in einer Gemeinde zugehörig, aber dem Methodismus oder wie auch immer. Das ist da so Debatte. Ist auch noch nicht fertig gesprochen. Aber darum ging es mit Elinor, wie sie den Methodismus erlebt hat während dem Studium und wie ihr das ein Stück weit auch den Glauben bewahrt hat, so könnte man sagen.

Ja, und das war so ein bisschen die Brücke zu Ulrike mit der Gliedschaft, Aber es gab auch eine Brücke zu Tobi, nämlich die Tagebücher von John Wesley. Ja, stimmt. Durch die sie ja da ein bisschen draufgestoßen ist. Und ich fand es irgendwie schön, euch zuzuhören, weil ich glaube, das waren so richtig zwei John Wesley Fangirls auf einem Haufen, die da einfach sich gefreut haben, dass sie den gleichen ersten Hippie lieben und entdeckt haben und so.

Und dass der ihnen die wahre Theologie gezeigt hat. Das für mich immer hat immer so einen Moment von Fremdheit, weil ich dieses abgekulte und so also es ist ja auch in Deutschland zum Beispiel das WLAN Passwort in Reutlingen oder ein Passwort zu wichtigen Unterlagen hat immer irgendwas mit John Wesley oder seinem Geburtstag oder dem All the Skate Erlebnis oder weiß ich irgendeine Zahlenkombi ist immer verrat es doch nicht.

Da reden jetzt zwei, die sind so welche, die haben dieses Passwort auch für ihr Smartphone und ihren Laptop. Tatsächlich nicht, aber es ist eine gute Idee. Ja, ich habe dann ja auch noch irgendwie... Habe ich hier auch. Ja, du auch. Also hier für unser WLAN in der Kirche, das habe ich nicht eingerichtet, aber das ist das eine ist auch John Wesley, das andere ist irgendwas.

Wesley und dann unser Kirchenjahr, wann die Kirche gegründet wurde, ja. Ich habe es ja dann nach irgendwie Minute 14 oder so gemerkt, dass ich nicht mal die Einstiegsfrage gestellt habe. Das war ganz lustig. Was war denn Ihre Antwort eigentlich auf die Einstiegsfrage mit dem Gesangbuchlied? Wir haben es da nicht gemacht.

Ach, gar nicht gestellt? Ach so. Nee, wir waren schon weit abgebogen. Aber es war sehr spannend, einfach zu sehen, aus dieser, ja eben nicht unbedingt Außenperspektive, Sie geht in ganz viele methodistische Gottesdienste, sie hat viele methodistische Freunde und Freundinnen. Aber trotzdem so ein bisschen zu sehen, wo liegen dann vielleicht doch die Hürden?

Also warum ist man vielleicht dann doch nicht Mitglied? Und bei Elinor war es wirklich so, dass sie einfach wirklich viel geistigen Missbrauch erlebt hat. Viele christliche Traumas, kann man sagen. Darüber haben wir nicht ausführlich gesprochen, aber das hat so ein bisschen mitgeschwungen. Und wie die EMK bzw.

Die Methodistische Theologie da eben schon auch eine Hilfe sein könnte, wenn man eben diese Hürden herunterfahren würde von dieser Mitgliedschaft und von dieser Verpflichtung, gerade für Menschen, die verletzt wurden in christlichen Kreisen. Weil John Wesley, der war ja auch ein bisschen schräg, deswegen haben die Schrägen eben auch Platz.

Also ich fand das schon spannend, weil wir, also in Süddeutschland haben wir die letzten Jahre ja auch viel drüber nachgedacht, wie können die Gemeinden und die Haltung und das Zusammenleben sich verändern. Und das ist gar nicht so einfach, weil methodistische Gemeinden einfach sehr stark von so einem Zusammengehörigkeitsgefühl ausgehen.

Und die nehmen ja auch herzlich auf, alle, die halt so richtig mitmachen wollen und die den anderen dann so ein bisschen ähnlich sind und die mit anpacken und so. Aber wenn man da nicht ganz so gut dazu passt, dann ist es echt schwierig, einen Platz zu finden. Also sie hat ja explizit auch gesagt, sie hätte gerne einen Platz am Rand.

Der Gemeinde und das fand ich mega spannend, weil das habe ich noch nie so gehört und ich war jetzt schon in verschiedenen Gemeindevorständen oder Gemeindeleitungen und da ist immer die Frage, was können wir für die am Rande der Gemeinde tun, weil das immer so implizit als nicht vollwertig angesehen wird.

Also wer am Rand ist, der muss doch in die Mitte gehören, wir gehören doch alle dazu und alle sollen gleich wichtig sein sozusagen, aber in dem Gespräch habe ich gemerkt, ja, die Bedürfnisse sind einfach auch unterschiedlich. Und vielleicht wollen Menschen am Rand sein oder so halb drin, halb draußen und gar nicht so fest dabei.

Und wie schaffen wir es als Kirche, als Gemeinden, da einen Platz oder einen Raum offen zu halten, wo sie Menschen aufhalten können, ohne dass sie jetzt irgendwann sich voll committen müssen oder auch nur eine Erwartungshaltung in die Richtung spüren? Das finde ich eine wichtige Frage. Ich glaube, wir sind halt in der EMK, also Evangelisch-Möderistische Kirche, wir sind da immer noch so ein bisschen.

Vielleicht in der Zeit hängen geblieben. Also ich habe das Gefühl, wenn ich in Deutschland da in der Pastor war und wir hatten Gespräche im Gemeindenvorstand über Mitarbeiter, Mitarbeiterschaft, dann kamen so Sachen, so Sätze wie, ja, wir müssen Leute auch mal anfragen direkt. Und wir müssen, die wollen auch, wir müssen ihnen Raum geben, wir müssen Glatt schaffen, vielleicht muss ich auch einfach mal aufhören, hier Mitglied im Vorstand zu sein, damit jemand anderes den Raum einnehmen kann.

Und ich dachte dann so, habt ihr mal wirklich mit den meisten euch unterhalten? Also zumindest die, die in meinem Alter waren, die jungen Erwachsenen, die waren eher so, ach, ich bin eigentlich gar zufrieden, wenn ich nur zum Geustes komme und keine Ahnung, einmal im Jahr beim Bazar helfe, reicht mir eigentlich schon.

Und das hatte ich so das Gefühl, dass die noch von der Zeit geprägt waren, wo so eine sehr, ganz oft so eine, helfen wir mal Moritz in der Wortwahl, so eine Herrschaft, wie sagt man denn, wo halt so eine Gruppe so, die die Macht hatte in einer gewissen Form und auch nichts abgegeben hat und auch alles so ein bisschen geleitet und kontrolliert hat.

Und auch da war auch klar, nur die und die machen die Liturgie und nur die und die sind in den Vorständen oder so. Und das hat sich halt so verändert. Man hat halt eher jetzt einfach Schwierigkeiten, jemanden zu finden, der eine bestimmte Aufgabe machen will. Und wir haben eher noch die Haltung, wir suchen Leute für unsere Lücken, anstatt zu überlegen, okay, vielleicht gibt es welche, die wollen einfach nicht, die wollen einfach nur da sein und wollen einfach nur mitschwimmen in der Form.

Das ist ja auch völlig in Ordnung. Und tun ihr Christsein dann vielleicht in ihrer Freundschaft leben, weißt du? Da muss ja nicht immer in der Gemeinde offensichtlich sein. Und dann gibt es vielleicht auch welche, die wollen vielleicht was machen, aber es gibt halt nichts, was sie machen wollen, weil wir quasi nur, jemanden suchen, der die Lücken füllt und nicht etwas Neues machen, das vielleicht wirklich die Bedürfnisse und Freuden und Leidenschaften anspricht, die die Leute haben.

Aber ich glaube, dafür müsste sich halt die komplette Gemeindelogik ändern. Weil es liegt ja jetzt nicht nur daran, dass wir ein paar Lücken haben, weil der demografische Wandel ist, sondern ich glaube, Gesellschaft und Menschen verändern sich ja so rasant und in keinem Lebensbereich hat man mehr diese Verlässlichkeit oder diese Verbindlichkeit auch von Leuten, die sagen, okay, da bringe ich mich ein und in manchen Gemeinden hast du halt einen Job übernommen, dann hast du den, bis du stirbst oder bis du so nachlässt irgendwann.

Und da muss man einfach weg. Also ich glaube, wir müssen schon irgendwo an den Punkt kommen, wo Leute zusammensitzen und sagen, hey, wie wollen wir denn Gemeinde leben? Was ist unser Auftrag hier an der Stelle mit den Menschen, die wir sind und die um uns rum sind? Und wie können wir das dann angehen? Und das muss dann überhaupt nicht so aussehen wie in der EMK-Gemeinde vor 50 Jahren.

Aber vielleicht schon an manchen Stellen und an anderen wieder ganz anders. Und ich glaube, da war das so ein ganz gutes Gespräch einfach mit der Eleanor, weil sie gezeigt hat, hey, ich bin schon drin, also die kennt sich wahrscheinlich besser aus als 99 Prozent aller MethodistInnen in dieser wesleyanischen Theologie und ist aber trotzdem eben nicht ganz drin und will das vielleicht auch gar nicht sein und das ist doch spannend, so jemanden zu Gast zu haben.

Also voll cool, Sarah, dass du sie da erwischt hast und dass sie bei dir auch über ihre Lieblingsthemen reden konnte. Es tut mir leid für alle, die sich da nicht so interessieren, aber das war für uns wirklich so Thema Nummer eins. Und es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt jeden Abend vorm Einschlafen an John Wesley bete, sondern tatsächlich ist Christus schon wichtig. Was?

Aber du wachst auf und denkst an ihn. Und ich hätte, wäre ich zur gleichen Zeit wie John Wesley geworden, ich hätte mich ganz bestimmt mit dem heftigst gefetzt. Weil ich fand den ja nicht nur nett und toll. Wenn er dir überhaupt zugehört hätte. Die andere Frage, ja, genau. Wobei ich auch schon. Aber das heißt ja nicht, das ist ja keine heiligen Verwirrung in dem Sinne, dass ich da ihm nichts Negatives nachsage.

Aber ich finde es halt so spannend, dass so ein sperriger Typ bis heute so eine große Kirche prägt und eine Theologie, die einfach gut ist. Es geht ja um die Theologie, es geht ja nicht um die Kirche, um die Institution an sich. Das fand ich einfach wirklich spannend und das sieht man eben bei Elinor auch sehr gut, wie sie ja auch durch schwierige Zeiten, durch die methodistische Theologie einfach ihren Glauben auch weitertragen konnte. Das fand ich wirklich gut und schön.

Und alles andere sind Probleme, die wir ja angehen dürfen als junge, altjunge Methodistinnen und Methodisten. Ich fühle mich gar nicht mehr so jung, aber... Du bist altjung, altjugend. Ich bin auch schon 36, das ist auch kein Spaß hier, das ist auch kein Vergnügen. Naja, neben. Wie alt bist du jetzt, Moritz? Ich bin zarte 31.

Ja, das sind 5 Jahre. Komm mal, mein Alter, ich sag's dir. Was soll ich denn sagen? Ja, mal schauen, vielleicht geht der... Oh, Sarah ist die Älteste hier. Nee, nee, aber bestimmt nicht, im Juli. Im Juli werde ich 37. Trotzdem die Älteste. Ich bin schon 36 geworden im Januar. Tja, 88 Jahrgang. Ich bin 89.

Aber 20 im Kopf. Ja. Aber mein Körper ist eher 50. Das ist immer was anderes. Meine 80. Ich merke jeden Knochen nach einer Nacht. Naja, okay. Ihr Lieben, ich weiß nicht, gibt es noch irgendwas zu ergänzen zu unseren drei KandidatInnen? Nee, ich glaube nicht. Also ich finde, lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr nur eins oder zwei davon gehört habt, auch die dritte Person euch noch anzuhören.

Und ich glaube, dann können wir fast den Sack zu binden, oder? Es war dann jetzt ein halbes Jahr Holy Club, Staffel 1 im Kasten. Oder wie sagen wir da? Genau, ja, wir haben Staffel 1 im Kasten. Wir haben dann noch mal eine schöne Sonderfolge an der jährlichen Konferenz. Willst du da noch was zu sagen, Mo? Du hast ja schon mal Werbung gemacht, Aber jetzt ist es ja wirklich ziemlich bald.

Jetzt ist kurz davor, genau. Also wenn ihr diese Folge jetzt hier hört, an dem Montag, wenn ihr das immer macht, dann könnt ihr euch freuen auf Sonntag und um 14.30 Uhr in Fellbach in der Schwabenlandhalle im Hölderlinssaal. Mir und Christoph Vogt lauschen, wenn wir den Holy Club machen. Und dann gibt es auch einen Part, wo ihr Fragen stellen könnt oder irgendwie was erzählen.

Also ein kleines Q&A. Und dann kommt noch ein kleiner Teaser mit ein paar Leuten, die so ein bisschen unsere nächste Staffel einläuten. Und da haben wir uns gedacht, wir steigen noch ein bisschen inhaltlicher ein und ein bisschen strukturierter als bisher. Also bisher hat uns die heilige Geistkraft hier durchgepustet und immer mal wieder Querschnittsthemen geliefert. Also stabil.

Aber jetzt dachten wir, wir probieren das mal noch ein bisschen ordentlicher und haben überlegt, was war denn so ein Thema, was sich irgendwie durch die erste Staffel durchgezogen hat, wo wir gemerkt haben, da wollen wir noch tiefer einsteigen. Und dann sind wir bei den sozialen Grundsätzen rausgekommen und beim sozialen Bekenntnis.

Und die sozialen Grundsätze haben jetzt eine Neuauflage, frisch in diesem Jahr, und die wollen wir uns zusammen anschauen, mit Gästen natürlich, also nicht nur Sarah, Damien und ich. Aber wir haben dann gedacht, dass wir jeden Monat uns so ein Thema mal raussuchen, da schauen, was die kirchliche Meinung ist, was wir dazu denken und wie das so unseren Alltag und unser Leben beeinflusst.

Und da habe ich schon mal ein paar spannende Leute, um so eine Vorschau irgendwie mir anzuschauen in Fellbach und dann mal gucken, wie das wird in der zweiten Jahreshälfte. Ich glaube, ab September wollen wir dann wieder jeden Montag wahrscheinlich auf Sendung gehen. Vier Uhr früh. Wie gehabt. Wie auch früh, genau. Also wir haben ein paar Folgen, die Sommerpause überbrücken und dann im September geht es wieder mit dem regelmäßigen wechselnden Stimmchen von Sarah, Moritz und mir.

Und genau, schauen wir mal. Und wie gesagt, wir hatten auch nochmal angesprochen, wenn jemand uns unterstützen will mit Grafikdesign oder vielleicht auch mit dem Schneiden oder solche Sachen, meldet euch bei uns. Es wäre cool, wir machen das alle nebenher momentan und es wäre super, wenn wir da ein bisschen Unterstützung haben, damit sowas wie ein schnarchender Frodo nicht passiert, das wäre sehr cool.

Da hast du noch was zu ergänzen, außer dass wir dem Moritz viel Glück wünschen und Gottes Segen für diese Live-Veranstaltung, wo wir beide nicht live dabei sein werden, nur der Moritz leider. Ja, ich hoffe, tausend Leute kommen da, weil der hat ja Platz für tausend Leute, damit du so richtig gefordert bist.

Erweckung im Hölderlin-Saal. Hölderlin-Saal, ein Schweizer. Ich möchte eigentlich nur noch sagen, dass es schön war mit euch, dieses Projekt jetzt so zu starten, sechs Monate. Und an die Zuhörenden danke für euren Support, wir bekommen immer wieder Nachrichten, Kommentare, Herzchen und bitte macht weiter so, das stützt uns mega, das gibt uns richtig Push, wenn ihr uns da, Komplimente und Feedback gebt das hilft so sehr, teilt es auch, also das wissen noch längst nicht alle, ich glaube wir haben wie viele Mitglieder weltweit also es können doch noch einige zuhören deswegen dürft ihr das gerne auch teilen wenn ihr mögt.

Und in allem denkt daran, das Beste ist, Gott ist mit uns. Amen. Das ist ein gutes Schlusswort. Also es war wieder schön mit euch, wie mein Freund und mein Kumpel immer sagt, ein inneres Blumen pflücken. Und in dem Sinne hören wir uns dann bald und ja, wir wollen schon einen schönen Montag. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Einen schönen Sommer euch.

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