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"Müssen schauen, dass die Pipeline am Anfang nicht austrocknet" | Founders Dispatch

Freitag, 23. Oktober 2026 · 35 min

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Shownotes

Jahrelang hat Europa über fehlendes Wachstumskapital gejammert, jetzt droht das Gegenteil: Während Mega-Runden für KI-Firmen die Statistiken nach oben treiben, trocknet die Frühphase aus. Laut Tracxn flossen im ersten Halbjahr rund 30 Milliarden Euro (trendingtopics.eu/fewer-deals-larger-rounds-eu…) in europäische Tech-Firmen, ein Plus von 46 Prozent, die Zahl der Runden sank aber um 18 Prozent. Gleichzeitig stellt allein Nvidia mehr als zehn Prozent (trendingtopics.eu/nvidia-kauft-europas-ki-stel…) aller Startup-Investments in Europa. Ganz so dramatisch muss das allerdings nicht sein: Weil Gründer:innen mit KI viel weniger Startkapital brauchen, sind kleinere Frühphasenrunden zum Teil auch schlicht weniger nötig. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors. Die Themen:
• Die neue Lücke: Warum auf einem Portfolio-Day in CEE plötzlich nicht mehr über fehlendes Growth Capital geklagt wurde, sondern über fehlendes Frühphasenkapital.
• Fonds ohne Exits: Warum kleinere Early-Stage-Fonds mit 20 oder 30 Millionen Euro ohne Rückflüsse kaum neu raisen können, Business Angels keine Liquidität haben und vom EIF finanzierte Fonds der zweiten und dritten Generation an privatem Kapital scheitern.
• Die Zahlen: Was die Daten von Tracxn und PitchBook zu Konzentration, KI-Anteil und sinkenden Exits zeigen, und warum laut Ex-Speedinvest-Partner Mathias Ockenfels in Deutschland nur 89 Runden im frühen Segment gezählt wurden.
• Wie gut sind die Daten? Warum Statistiken nachträglich nach oben korrigiert werden, Family Offices oft unter dem Radar bleiben und „zweistellige Millionen“ meist eher zehn als 99 bedeuten.
• KI-Solo-Founder: Warum es mit KI leichter ist, ein Startup zu gründen, aber schwerer, Investor:innen von einem Moat zu überzeugen.
• Nvidia als Europas größter VC: Warum der Chipkonzern von Mistral über ElevenLabs bis Lovable fast überall im Cap Table sitzt, was das für die KI-Souveränität bedeutet, und warum Stefan die Risiken eher gering einschätzt.
• Der Appell: Warum Investor:innen antizyklisch auch Climate Tech, Mobility und andere Felder abseits des KI-Hypes finanzieren sollten.

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Jakob Steinschaden: Hallo und herzlich willkommen bei Founders Dispatch, deinem allerliebsten Startup-Podcast. Name ist Jakob Steinschardt, ein Mitglied von Trending Topics und mein Co-Moderator sitzt schon bereit und er heißt...

Stefan: Stief von Köppel, hallo Jakub.

Jakob Steinschaden: Genau, von Samira Advises heute wieder mit dabei. Vielen Dank dafür. Und du für diese Folge heute viele Gedanken gemacht über ist und Zukunft von VC in Europa, weil da gibt es ja dann doch einige deutliche Änderungen. Und die Venture Capitalists da draußen, die sind ja natürlich essentiell, wenn es darum geht, wie Start-ups wachsen können, wie sie finanziert werden, wie sie Business machen letztendlich. Und wenn das einen Wandel unterlegt, dann ist es natürlich wert, zu sprechen. Stefan, vielleicht mal so ganz grob gefragt. Was sind denn die großen Trends, die du siehst, die die WC-Landschaft möglicherweise umgestalten?

Stefan: Das sind die großen Trends, da kommen wir zu Themen, die gefühlt schon fast langweilig sind, weil sie jede Woche vorkommen. Das passiert natürlich durch EI, das wahnsinnig viel. Einer der großen EI-Trends, der auf vielen Ebenen dahergekommen ist, finde ich immer, dass es eine starke Konzentrierung gibt auf das Thema hin. Wenn du schaust, jetzt gerade die großen Trends in der WC-Szene sind, einleiten die jetzt zu unserem Podcast haben wir uns auch paar Zahlen und Daten angeschaut. Dazu sieht man, dass ganz klar ist, alles was jetzt sozusagen ganz tief im ER-Space drinnen ist, da der Großteil des WC-Geldes hin und alles was da nicht dazugehört hat es auf einmal schwierig. Volumena steigen aber in Wirklichkeit nur dort wo er ist und überall anders halt wenig. Was für mich ja ein bisschen ein spannendes Thema ist und es war ja fast ein bisschen das, wie auch unser Gespräch dazu, Jakub, zustande gekommen ist. Ich war ja vor zwei Wochen jetzt im Portfolio-Day von einem CEE, Wannscher Capital Fund, wo viele GPs auch von anderen Fans waren. das war ganz interessant, kommt da immer, also bis jetzt hat es immer, dass die Leute jammern, überall. Wir Österreicher, ich glaube, wir sind die einzigen, die jammern, die anderen tun es genauso. Und die letzten Jahre, die Deutschen, genau, ich

Jakob Steinschaden: Die Deutschen auch, offenbar.

Stefan: habe lange in Portugal gelebt, die Portugiesen glauben von sich auch, sie sind die größten Jammerer von Europa. Ich habe ihnen gesagt, das glaube ich nicht, aber... Aber anyway, dort war es halt auch so, da wurde auch wieder bisschen gejammert. Total jeder. Und die letzten Jahre war die Jammererei immer das Growth Capital Field. Also alles von Later Stage, von Series A onwards. Da gibt es in CE und Südauropa kein Geld. Das war deren Bedürfnis. Und das ist ja auch etwas, das hören wir von der Politik stetig, das hören wir auch im Zusammenhang mit unserem Dach vor in Österreich. Wenn du schaust die Wir haben jetzt diesen, wie heißt er, Scallop Fund Europe gemacht, der auch Letters to the finanzieren soll. Wir hören immer, es gibt eine Lücke nach oben. Und das war auch dort so, immer. waren halt, ich weiß zehn GP's circa aus Westeuropa, aber hauptsächlich eigentlich aus Syrien und Südauropa.

Jakob Steinschaden: Jetzt müssen wir ganz kurz erklären, G.B., also ein General Partner, vielleicht ganz kurz, welche Rolle hat er in so einem Fond?

Stefan: Genau, Das sind sozusagen die, das Geld der Limited Partners, die Investoren in Visifonds sind, dann verwalten und tatsächlich die Investmententscheidungen treffen, wo das Geld hingeht. Also wenn man so will, das sind die, die Entscheidungen treffen. Genau. Und eben bis jetzt war immer das Problem, dass es nicht für die Letters Stage nicht genügend Kapital gibt. Und dieses Jahr war aber dann ganz groß das Thema, hey, eigentlich sehen wir in der Region, dass wir nicht mehr genügend Frühphasenkapital haben. Und das war dann für mich mal so ein Gedanke, wo ich mir gedacht habe, jetzt wird es spannend, weil das ist mal was Neues. Die Probleme, immer dieselben sind, die sind ja langweilig auf die Traundas, weil das war dann ein Gedanke, ich interessant gefunden habe und habe dann begonnen, darüber nachzudenken und dann paar Leuten aus Deutschland darüber zu reden und in Österreich habe ich mich umgehört. bin dann drauf gekommen, ja, irgendwie haben da schon mehr Leute am Radar. Was ist das Problem? Das Problem ist, wir haben darüber geredet, die Fans, die Early Stage Versiephans-Generäne haben jetzt nicht genügend, können nicht genügend Exits machen und sozusagen Geld zurückzahlen. Ich probiere jetzt Fachterminer zu vermeiden, darum muss ich immer nachdenken, was ich sage.

Jakob Steinschaden: Ja, ja, ja,

Stefan: Und natürlich können sie damit sozusagen die die rendite Erwartungen ihrer eigenen Investoren dann oft nicht befriedigen. Das heißt, tun sich bestehende, kleinere Early-stage-Fans schwer wieder zu raisen. Die großen, schon super erfolgreich sind, wir sind auch hier wieder beim Konzentrationsthema, die großen, schon erfolgreich sind, raisen super. Die kleineren, die halt ihre, weiß ich nicht, 20, 30 Millionen Fans hatten, die tun sich schwerer, weil sie sozusagen vielleicht auch die Rückflüsse nicht so gut erwirtschaften können. Gleichzeitig gibt es von den Business Angels viele, die viel Geld investieren haben, aber jetzt keine Liquiditätsereignisse haben, Acker nicht neu investieren können. Das wurde mir dann zurückgespielt aus Österreich, Deutschland ein bisschen. Dann habe mir gedacht, da sind wir jetzt beim Thema dran. Spannend war es dann, oder für mich der letzte Beweis fast, wenn man das zu Beweis hat. Wir kommen ja dann, glaube ich, noch zu den Statistiken. Das letzte Endiz, dafür wo ich mir dann sicher war, das zumindest eine Diskussion wert ist, war, ich gelesen habe von Matthias Hockenfels, der war früher Partner bei der Speed Invest, dass der auch so einen Post gemacht hat aus Deutschland, wo er gesagt hat, naja gut, es wurden im Q3 in Deutschland irgendwie 4,5 Milliarden investiert in Venture Capital, davon aber 3,5 Milliarden in 6 Hunden, die größt als 100 Millionen waren. Und eigentlich hat es nur 89 Kunden in ganz Deutschland gegeben, die in diesem 1-Million-Plus-Segment waren. Also wenn man so will in der Discovery Phase, im Super Early Stage. Und der sagt halt auch, dass er eigentlich bisschen die Angst hat, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es wirklich Angst, dass wir jetzt immer nur an die Wachstumsphase denken, zu wenig in die ganz hohe Risikofase reinhauen. Und ich denke, dann haben wir dann vielleicht genügend oder zumindest mehr Geld in der Wachstumsphase, aber es kommt von hinten. nichts mehr nach.

Jakob Steinschaden: Okay, also

Stefan: Das waren jetzt ein paar Indizien dafür, dass das eventuell ein Ding ist.

Jakob Steinschaden: Okay, also jetzt mal so ganz kurz zusammengefasst, das ist echt ein neues Thema für mich, weil wie du sagst, wir haben nicht genug Wachstumskapital, hören wir seit fünf bis zehn Jahren, gebetsmüllenartig. Und jetzt ist ja die Gegenthese da, und zwar, wenn man jetzt dieses Geld shifted weg von Early-stage-Investments hin in diese Wachstumsphasen, wo nicht mehr, sag ich mal, 100 Startups jeweils eine Million bekommen, sondern 3 Scale-ups, jeweils 300 Millionen Euro, dann vollgeschlossen, dann trocknet der Nachwuchs aus. Also wenn die Jungen...

Stefan: Dann droht der Funnel am Anfang aus,

Jakob Steinschaden: Okay, und das Ganze hat damit zu tun, weil die Visiellandschaft sich gerade so hinschiftet. Also diese Fonds, die diese Frühphasen-Investments gemacht haben, halt wenig Erfolg damit und verlegen sich jetzt darauf, ein paar wenige große Wetten zu machen als viele kleine Wetten, wenn ich das richtig verstehe.

Stefan: Ja, das kommt jetzt auf die Fans drauf an. Ich würde mal so sagen, es gibt ja Fans, die sozusagen Multi-Stage-Fans sind, die über viele Phasen hinweg investieren können. Die sind dann vielleicht oft in der späteren Phase oder mehr in der späteren Phase unterwegs. glaube, das Hauptproblem ist, dass wir haben, dass wir in der Vergangenheit auch über politischen Willen jetzt, ich rede jetzt eher von außerhalb von Österreich her, über den EIF sehr viele dezidierte Early-Stage-Fans finanziert haben. Der EIF hat in CEE unzähligste Funds finanziert, mit dem Ziel, dass die in der ersten Fund Generation mal ihre Erfahrungen sammeln und erfolgreich sind und in der zweiten Fund Generation dann schon mehr externes, beziehungsweise privates Kapital, raising können. Und da kommt halt jetzt in der zweiten, beziehungsweise dritten Fund Generation schon zum Teil. Und da ist jetzt für mich die spannende Phase, schaffen wir das wirklich? Da merke ich, da kommen wir jetzt zu rein, das private Kapital ist gerade schwieriger zu mobilisieren. Wir haben das ja schon paar Mal gehabt, es gibt wieder Zinsen und so und aus vielerlei Gründen. Das ist zum einen ein Thema. Das heißt, die schaffen das nicht und schaffen es dann vielleicht nicht privat zu lesen und der Eif wird vielleicht mal, das kenne ich jetzt die Pläne vom Eif nicht, aber der wird dann vielleicht irgendwann mal sagen, ich mache auch jetzt nicht den vierten Fund auch noch. Das ist zum einen ein Thema und zum anderen ist es schon ein Thema, dass es aufgrund der Konzentration, wenig Returns auch bei den Funds in einzelnen, also bei sehr, sehr wenigen Transaktionen der große Return drin entsteckt. Das heißt, es konzentriert sich wieder auf einen Case. braucht man eine bestimmte Fundgröße, damit man statistisch gesehen diesen einen Ausreißer tatsächlich dabei hat. heißt, ein Kleiner zahlt sich nicht aus. Das heißt, müsstest eigentlich gleich auf einen großen Fund gehen. Der wiederum sehr schwierig zu racen ist, wenn du den Track record nicht hast. Also der

Jakob Steinschaden: Mhm.

Stefan: Speed Invest wird man es wohl zu trauen. Kleineren Fans, die tun sich halt schwer an.

Jakob Steinschaden: Das heißt, Thema der Konzentration, das würde man dann sehen oder sieht man eigentlich schon, sowohl auf Seiten der VCs als auch auf Seiten der Startups. Jetzt mal überspitzt gesagt, da fällt viel Vielfalt weg. Da gibt es dann einige wenige große Player und daneben nicht viel anderes. Im Gegensatz zu früher, wo man dann quasi immer wieder gesagt hat, jetzt kommt die nächste Welle an Startups und da sind dann die Fintechs gekommen und dann die Climate Tags und die Mobility Startups usw. usf. Und jetzt haben wir halt dann und wir bei Trending Topics berichten ja täglich darüber. Natürlich diese großen Runden in Europa in Lovable und in Legora und wie sie alle heißen. Das sind ja super spannende Themen. Die machen dann Runden 100, 200, 300 Millionen Dollar oder Euro. Riesige Bewertungen, die gehen dann in diesen Deckerkorn Bereich, also 10 Milliarden Bewertung plus. Das sind ja riesige Stories. Diese Storys sind auch sehr strahlkräftig, aber die überstrahlen dann eigentlich, darunter oder daneben im kleineren eigentlich weniger passiert,

Stefan: Genau das ist mein Eindruck.

Jakob Steinschaden: Mhm.

Stefan: Jetzt ist die Frage, ob wir das mit Zahlen beenden können.

Jakob Steinschaden: Schauen wir mal rein. Also wir können zumindest jetzt mal sprechen fürs erste Halbjahr 2026. Das zweite ist aber wie man wissen noch nicht abgeschlossen, aber man kann ja ein bisschen extra polieren. Jetzt gibt es verschiedene Services, die diese Start-up-Funding zahlen, tracken. Einer davon heißt Tracksen und die haben errechnet erstes Halbjahr 2026 sind rund 30 Milliarden Euro insgesamt in Europa in Tech-Unternehmen investiert worden. Das ist ein fetter Zuwachs von 46 Prozent gegenüber Halbjahr 2021, 2025. Also erst mal auf den ersten Blick positiv. Aber dann heißt es dann auch schon, die Zahl der Finanzierungsrunden ist dagegen 18 Prozent auf ungefähr 1500 gesunken. Also die durchschnittliche Runde ist deutlich höher geworden, größer geworden. Die sagen dann auch, ja, es fokussiert sich halt auf so einige wenige Megarunden, also da im ersten halben ist gezählt worden, Isomorphic Labs, NScale, so eine NeoCloud, Stegra aus Schweden und noch viele andere und fast überall steht irgendwie KI drauf oder zumindest KI-Infrastruktur, also das ist halt natürlich auch

Stefan: Ja.

Jakob Steinschaden: ein ganz krasser Fokus. Die sagen dann, London ist natürlich im Spitzenfeld, sagen dann auch im nächsten Schritt, der Exitmarkt ist geschrumpft, also minus 25 Prozent gegenüber 2025. Also das stützt ja auch quasi die These, dass es halt diesen Fonds halt schwierig ist, einen Return zu machen. Also wenn es weniger Exits gibt, dann gibt es weniger Rückflüsse in die Fonds, schwieriger für

Stefan: Genau.

Jakob Steinschaden: die zweite, dritte Fondsgeneration. Also gut, das können wir dann hier zumindest schon mal teilweise belegen und bei den IPOs, und das ist auch ein wichtiger Exit-Kanal, gab es im ersten Halbjahr dann auch gleich 43 Prozent weniger IPOs. Also zwar gibt es immer wieder so ein paar Leuchttürme, aber so in Summe sind es dann weniger, also weniger Rückflüsse insgesamt. So, das ist der eine Dienst und die rechnen offenbar bisschen konservativer. Wenn man zu Pitchbook schaut, die haben errechnet erst das halbe Jahr 2026, 44 Milliarden Euro, also rund 50 Milliarden Dollar sind investiert worden plus eben 25, 27 Prozent gegenüber 2025. Und auch die bestätigen gleichzeitig sinkende Zahl an den Runden. Also das Thema der Konzentrierung haben wir hier auch. Und die weisen dann auch die KI-Dominanz aus, also von diesen 44 Milliarden Euro ganze 26,5, also fast zwei Drittel, sind in KI-Startups geflossen. ja, auch hier zeigt sich das Bild, ganz klare Konzentration auf einige wenige Player im KI-Bereich. Genau.

Stefan: Das ist spannend, es bestätigt alle eins zu eins das, was sozusagen anekdotisch herausgekommen ist. Wir haben uns ja da vorab gesprochen, schon gewusst, dass es bestätigt wird.

Jakob Steinschaden: Wir suchen ja die Studien so aus, dass sie zu unseren Thesen passen.

Stefan: Ja, genau. Oder umgekehrt. Ich habe es interessant gefunden. Spannend war für mich dann ja sozusagen, man dann... Ich meine, eins möchte ich einmal vorwegschicken, das ist ja vielleicht ein bisschen was für die Datenfeinschmecker da. Es ist ja unglaublich schwierig, diese Daten zu erfassen. Also ich weiß nicht, ob Sie sich mal beschäftigt hast damit, wie die Daten erfasst werden, aber in Wirklichkeit diese... Datentienstleister machen ja immer Umfragen bei den Fonds, wie viel sie wo investiert haben. Und das ist total spannend. Das führt zu dem Faktum, dass dann sehr oft hinten raus Daten nochmal nach oben geschrauft werden, weil nicht alle Fans gleich einmelden. Und wenn die dann zum Stichtag halt sich nicht gemeldet haben, dann ist irgendeine Runde nicht dabei. Wenn die irgendeinen Fund nicht auf der Liste haben, die sind inzwischen natürlich auch super sophisticated, ja, aber es kommt halt regelmäßig vor, dass irgendwelche Stiftungen oder größere Family Offices oder sonst wo investieren mit irgendeinem Vehikel und das nicht angeben, dann steht das nicht dabei. Aber wenn wir uns jetzt ehrlich sind, wenn in Österreich irgendwo eine, ich erfinde jetzt eine Zahl, 15 Millionen Runde von einem Family Office gemacht wird und keiner sieht das, dann ist das ein Ausreiß in unserer Statistik, der grundsätzlich schon gewaltig wäre. Also die Daten erfasst, sind in dem Problem, in der Thematik echt ein Problem teilweise oder halt einfach unklar.

Jakob Steinschaden: Da muss man auch dazu

Stefan: und

Jakob Steinschaden: sagen, egal ob man bei Traxon schaut oder bei Pitchbook oder bei Dealroom, die beziehen sich ja ganz stark auf die veröffentlichten Investments.

Stefan: Gell? Sie sagen sie.

Jakob Steinschaden: Da sind die Trending Topics Artikel auch manchmal mit dabei, irgendwie so als Quelle sehe ich dann auch ab und zu. Na ja gut, und wenn es dann halt Finanzierungsrunden gibt, die halt nicht publik gemacht werden, kann es ja viele Gründe dafür geben, zum Beispiel den Mietbewerb nicht wissen zu lassen. dass man viel Geld hat, den Markt anzugreifen oder was auch immer, dann ist das halt in der Statistik nicht drin. Also kann man mal davon ausgehen, da kann man schon wahrscheinlich meistens so 10 Prozent nochmal dazurechnen, sich dann so wirklich den echten Werten eher anzunähern. Auf der anderen Seite wird dann natürlich auch immer vieles aufgebauscht. Es gibt natürlich viele Finanzierungsrunden, da steht dann Na ja, gut, ist eine zweistellige Millionenfinanzierung. Das kann jetzt alles sein zwischen 10 und 99 Millionen. Man weiß es nicht.

Stefan: Ja.

Jakob Steinschaden: Oft würde ich dann gefühlsmäßig dazu tendieren, das ist eher Richtung 10 und weniger Richtung 99. Aber du weißt es nicht.

Stefan: Ja, glaube, wenn 2 Stille x steht, ist es meistens genau 10. Früher hat es sogar den Gag gegeben, dass immer Savi Sdab leckut, die auch noch dazugerechnet wurde. war dann schon... Aber anyway, die Zahlen sind verzehrt, das können wir uns einigen, glaube ich. Man meldet da halt an irgendetwas ein und die können sich nicht kontrollieren. Das heißt, es ist falsch. Wir haben eingangs geredet, gerade wenn man die Zahlen und Daten dann jetzt auf Österreich bezieht, ist es ja... noch schwieriger, weil natürlich eine größere Runde, die kommt oder nicht kommt, schon ein Riesenausreißer ist. Das heißt, kann man es dann überhaupt nur schwer wirklich ernst nehmen, was da passiert. Und geht es halt viel Sentiment und was glaubt der Markt dann wirklich.

Jakob Steinschaden: Absolut. Wo man auch dazu sagen muss, die VCs selbst haben ja, und das sind ja letztlich die, die diese Daten einmelden, auch ein hohes Interesse daran, dass die Daten möglichst akkurat sind. Es gibt auch diesen berühmten State of European Tech Report, der auch Ende des Jahres, mittlerweile dann auch zum halben Jahr, bisschen auch von der Branche berichtet. Und da ist zum Beispiel Atomico als großer VC auch als Partner an Bord. Und das zeigt dann schon, die wollen dann schon sehr, sehr gutes Datenmaterial haben, weil letztendlich das ja auch immer so eine Argumentationsbasis ist, auch in Brüssel, zu sagen, schau sehr, wir haben eine Finanzierungslücke. Und dann sind wir beim Thema wieder zurück. Wir haben eine Finanzierungslücke im Series-A-Bereich und da müssen wir was machen. Und dann kommt die Politik ins Rollen und irgendwann noch mal kommt so ein Scalar Bureau Fund. dabei raus. Also denen ist natürlich schon wichtig, dass die Daten möglichst echt sind. Eins zu eins auf dem Eurogenau wird es nicht stimmen. Aber es ist ein guter Richtwert, auch wenn man es dann in der Längs-Schau im Vergleich zu was war vor fünf Jahren, was war vor zehn Jahren, vergleicht. Also da kann man dann schon ganz gut Trends auslesen. Und dann sind wir zurück beim Thema. Also wenn wir jetzt da herauslesen, es gibt eine Konzentration immer weniger große Visils und immer weniger große Unternehmen, ganz stark im KI-Bereich, dann würde ich mal behaupten, dann sind wir hier keinem Druckschluss unterlegen, sondern man sieht es auch in den Zahlen.

Stefan: Genau, ich glaube auch, das sieht man in den Zahlen. glaube, war ja bisschen sozusagen, was ist jetzt die Story von dem, das wir da machen wollen? Ist ja glaube ich schon, dass man sagt, okay, erstens die Beobachtung, die wir vom Markt haben, die ist korrekt. Und das Zweite ist, wir müssen halt schon schauen für das Ökosystem, für uns alle, dass die Pipe im ganz am Anfang nicht austrocknet. Und egal was wir jetzt tun, da kommt jetzt ein weiteres Phänomen hinzu mit der AI. Man kann ja auch sagen, Gut, es gibt halt viele frühphasige Investments, die es jetzt nicht mehr braucht, weil die Anfangsinvestments durch die Ereignisse nicht mehr so hoch sind wie früher. Kann man ja auch argumentieren. Das

Jakob Steinschaden: Absolut.

Stefan: ist vielleicht ein Effekt, jetzt noch nicht so klar ist. Aber

Jakob Steinschaden: Absolut.

Stefan: als Stand jetzt ist mein Eindruck eher, wenn ich am Markt schaue, wenn ich mit Business Angels rede, die sehr früh reingehen oder wirklich Early-Stage-Funds oder auch mit Startups in der frühen Phase, dann nehme ich eher wahr, Wir hätten gerne ein bisschen Geld, schon weniger als früher und das ist gerade wahnsinnig schwer aufzustellen. Das sollte uns zumindest zu denken geben und wir sollten dafür sorgen, dass wir nicht nur die, aus den Indonesia-Fortschritten waren, weiter finanzieren, sondern gerade da in der frühen Phase weiterhin Anschub leisten.

Jakob Steinschaden: Absolut. Also was man auch am Markt natürlich sieht, die berühmten KI-Solo-Founder, die sich nur mit Hilfe von Token ein Business aufbauen, sieht man ganz stark, ich kürzlich auch so eine Umfrage gelesen, da sagen mittlerweile, glaube ich, 70 oder 75 Prozent der Gründer, dass sie Solo-Gründer sind. Also sie und die KI so auf die Art und sonst braucht man keinen mehr. Im nächsten Schritt sieht man dann aber sehr wohl also die, die dann auch wirklich raisen. Da sinkt dann der Anteil schon deutlich unter 50 Prozent. Also wenn du razen willst, dann brauchst du ein Team oder in vielen Fällen ein Team. Ist nicht damit getan, dass quasi der Tech-Founder allein, weiß, wie man die KI bedient, wie man mit der tut, der braucht dann oft natürlich schon jemanden im Marketing, Finanz, Business, Development Bereich. Also da ist dann ein Team schon wieder wertvoll oder wertvoll, ja. Aber klar, natürlich ist es jetzt leichter, vor allem Softwarebereich, einen Startup hinzustellen und mal den Markt abzutesten. Will das irgendjemand? Aber natürlich ist es auch, wie du schon gesagt hast, viel schwerer zu raisen. Also dann wollen die VCs dann schon in so einer ganz frühen Phase Wachstumsraten, ich weiß nicht, 20 Prozent im Monat sehen. Und das haben halt dann nur die wenigsten. also woher soll das Wachstum dann auch kommen? Also wenn jeder in wenigen Wochen mit Hilfe von KI ein Startup hinstellen kann. So viele Kunden kann es dann gar nicht mehr geben, diese Startups dann quasi mit diesen ARR-Wachstumsraten zu versorgen. Also da trennen sich ja die Spräufe im Beiden auch so schnell.

Stefan: Ja, vor allem wenn die dann nachhaltig sein sollen, und das haben wir jetzt, ich, in einem der letzten Podcasts mal besprochen, wenn die dann tatsächlich in irgendeiner Formen Mod haben sollen, oder was ist dann der Mod der Zukunft, die er schon an wie sie sehen will. wenn da jetzt einer alleine das auch immer Tolles macht, mit wenig Kapitaleinsatz, dann ist er das auch mitunter ein Zeichen dafür, dass das wer andere genauso schnell nachmachen kann. Und der Beweis dafür, dass er Mut gibt, kommt dann halt auf, wenn er dem ordentliche Zahlen erwirtschaftet hat. Aber das heißt, in der späteren Phase wird man in so jemanden vielleicht sogar investieren. In der frühen Phase tut man sich aber schwer, weil da hat er eigentlich noch sehr wenig bewiesen. Außer, dass jeder andere genauso schnell machen kann. Das ist natürlich auch aus Visiperspektive dann gar nicht so simpel, ich, die Spräu vom Weizen zu trennen. Und das ist sicher auch mit Untereinkommen.

Jakob Steinschaden: Mhm. Mhm.

Stefan: Ich sehe jedenfalls in der EI eine sehr große Chance für alle Seiten, für Unternehmer, etwas Neues anzustarten mit wenig Mitteleinsatz. Letztendlich die geringere Zahl der Frühphasenfinanzierung lässt sich aber zum Teil auch damit erklären, dass es die ÖVC teilweise sehr schwer zu durchblicken ist, wo man jetzt reingehen kann schon.

Jakob Steinschaden: Stichwort Konzentration habe ich die Woche auch etwas ganz interessantes recherchiert. kann das mal ganz kurz herzeigen. Und zwar ist es ja so, dass das wertvollste Unternehmen dieses Planeten, das heißt natürlich NVIDIA, die machen gerade Europa Tour, also der NVIDIA CEO Jensen Huang ist da quasi auf Staatsbesuch unterwegs. Der hat sich mit dem Emmanuel Macron getroffen. mit dem deutschen Kanzler Merz und so weiter und so fort und hat da quasi auf der Tour so mehr oder weniger nebenbei gesagt. Na übrigens und so im letzten Jahr haben wir ungefähr acht Milliarden Dollar in Europa investiert in Startups, Scalaups, Unicorns und wollen noch zwei weitere Milliarden investieren. Und das ist natürlich schon sehr imposant, weil wenn man sich aufs Jahr hochrechnet und jetzt haben wir vorher schon die Pitchbook und die Tracksenzahlen gehört. Also wenn man das hochrechnet aufs Gesamte, wie viel da insgesamt in Europa investiert werden wird, dann kommt man, man konservativ rechnet, auf ungefähr 60 Milliarden Euro und wenn man sehr, sehr positiv, optimistisch rechnet, auf ungefähr 95 Milliarden Dollar. 10 Milliarden Dollar davon sind halt 10 bis 15 Prozent des gesamten Volumens, das nur von einer einzigen Firma kommt, nämlich von Nvidia, also US-Unternehmen, die versorgen natürlich alle mit ihren KI-Chips, aber nicht nur das, sondern die wollen auch KI-Modelle, die laufen unter dem Namen Nematron, natürlich an den Mann bringen. Und das ist dann schon bemerkenswert. Und ich habe dann noch eine Tabelle gemacht. Ich kann sich hier leider nicht so ganz gut herzeigen für alle, in Video mit dabei sind. Aber diese List, in die NVIDIA investiert hat, die ist ja schon sehr imposant. Also du hast da drauf stehen Mistral, Poly-AI, WAVE, Black Forest Labs, QuonTinome, Charm Therapeutics, Casp.AI, NScale, Eleven Labs natürlich, N8N aus Berlin, PhysXX und so weiter und so fort. Lavable steht drauf, Synthesia, Amy Labs, Nebius, die Neo Cloud aus den Niederlanden und so weiter und so fort, Legora natürlich. Also letztlich kann man sich dann überlegen, naja, also welche KI Startups, welche Tech-Unicorns in Europa haben eigentlich kein Geld von Nvidia bekommen. Und da sind mir eigentlich nur einige wenige wenige eingefallen. Also Helsing zum Beispiel im Defense-Tech-Bereich in Deutschland angesiedelt. Die haben Nvidia nicht im Cap-Table stehen, aber sonst viele, viele andere. Und naja, das finde ich ganz interessant in so einer Phase, wo sehr viel diskutiert wird über die KI-Souveränität in Europa und so weiter und so fort. Aber letztlich muss man sagen, wahrscheinlich in 70, 80 Prozent aller großen KI-Unternehmen, oder diesmal werden sollen, ist es ja schon längst in Video drin. Also, da kann man sich auch...

Stefan: Das ist wirklich impressive, dass das Volumen so groß ist. hätte ich mir jetzt erzählt. Er spricht wieder ein bisschen für das Konzentrationsargument, den Konzentrationsfaktor, stimmt schon. Aber das ist schon hochgradig impressive, wenn du dir überlegst, dass die alleine mit ihren nebenbei Investments mehr als 10 Prozent des kompletten Marktes ausmarkten in Europa. Wie groß ist

Jakob Steinschaden: Absolut.

Stefan: der European Scala Fund?

Jakob Steinschaden: Der European Scala Fund ist 5 Milliarden gross. Das wird über mehrere Jahre hinweg investiert und Nvidia macht das Doppelte innerhalb von einem Jahr. Und dann muss man noch dazu sagen, für Nvidia ist das ja auch nicht viel Geld. Im laufenden Geschäftsjahr, das ist ja noch nicht vorbei, haben die einen Nettogewinn von 118 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Das ist für die ein

Stefan: Ja.

Jakob Steinschaden: Bruchteil des Gewinns. und für Europa 10-15 % der Tech-Investments.

Stefan: Wow. ich meine, sieht man natürlich auch wieder alles irgendwie dann bei NVIDIA zusammenläuft. Gut, ist halt

Jakob Steinschaden: Absolut.

Stefan: so, das Thema glaube ich, haben wir dem Clemens Schnöff das diskutiert, ja, finde ich durchaus interessant und da bin ich gespannt, wie man sich da auch als Europa mittelfristig unabhängiger von denen machen möchte. Wie

Jakob Steinschaden: Hm.

Stefan: man sieht, ist das nahezu unmöglich eigentlich, oder?

Jakob Steinschaden: Also ich glaube, es ist sehr, schwierig. Die Liste ist wahrscheinlich noch länger als das, publik ist. Haben wir auch vor euch besprochen, weiß man

Stefan: Ja.

Jakob Steinschaden: nicht immer. Aber ich glaube, es ist wirklich dann sehr schwer, ein rein europäisches KI-Unternehmen zu finden. Jetzt kann man natürlich sagen, da ist ja toll, wenn so viel in Europa investiert wird und wenn dann Geld sogar von Nvidia kommt. Ja super, dann gibt es Wachstumskapital für europäische Unternehmen und da man gar nicht abstreiten. Auf der anderen Seite wissen wir ja, was es bedeutet, jemanden im Cap-Table zu haben. Als Shareholder eines Unternehmens habe ich natürlich Zugang zu Informationen. Also ich weiß dann recht schnell, in welche Richtung sich der Markt wo kommen die Kunden her, was zahlen die Kunden, wer ist die Konkurrenz, welche neuen Technologien sind auf der Roadmap usw. so fort. Also das ist jetzt weniger, glaube ich, so diese Gefahr. dass dann jemand von Nvidia da in Bord sitzt und sagt, und ihr müsst jetzt in die USA expandieren. Aber als Nvidia, global tätiges KI-Unternehmen habe ich ja auch einen super Seismographen über die europäische KI-Landschaft, da draußen passiert. Also da weiß ich bestimmte Dinge schneller, einfacher, besser als viele andere.

Stefan: Ja, ich glaube, ist der Sinn und Zweck dieser Investments von Nvidia-Seite. Ich meine, ich bin da vielleicht generell oft ein bisschen naiv, was das betrifft, oder zu kapitalistisch angehaucht. Aber ich denke mir dann, wenn die das Geld investieren und im Gegensatz dazu wollen, wahrscheinlich... Ich meine, viele von uns oder auch den Zuhörern kennen wahrscheinlich Rechte in Board oder von Sher-Hoe oder einer sehr früher-phasigeren Investments. wo die jetzt extrem starke Minderheitenrechte haben bei diesen großen Tils. Und ich würde zum Beispiel auch vielen Start-ups nicht empfehlen, einen Strategen in einer frühen Phase reinzunehmen. Aber bei diesen großen Deals, so viel später dann einen Strategen dazu zu nehmen, der hatte dann signifikant weniger Rechte. Wir wollen auch immer sehr viel mitkriegen, das ist klar. Aber da bin ich dann so, okay, gut, das ist halt dann ein Austausch sozusagen von Vorteilen. Der eine gibt Geld, der andere erfährt halt ein bisschen was. Das wird man sich hoffentlich ganz gut überlegen, ob es der wert ist. Gleichzeitig denke ich mir, ja, tut es seiner Loveable auch nichts, dass die Nvidia dabei ist und weiß, was die Pläne von Loveable sind. Wahrscheinlich zu 95 Prozent kann man die online nachlesen.

Jakob Steinschaden: Ich meine, letztendlich, ich glaube, es ist auch einfach ein attraktiver Exit-Kanal für viele. Also hat man ja auch schon Europa

Stefan: Ja.

Jakob Steinschaden: gesehen. Hugging Face, riesengroßer Exit an Nvidia und der wird mich nicht wundern, wenn sich Nvidia, das eine oder andere Unternehmen, was sie jetzt da im Portfolio dabei haben, sich auch schnappt. Egal, klar. Und wenn du schon im Capetable bist, dann tust du halt leichter, rechtzeitig den Deal zu machen.

Stefan: Genau. Und das ist ja durchaus schlau und das macht Sinn für ein Video und das macht Sinn für die anderen. Also ich würde das jetzt sozusagen, die Risiken sehe ich da nur marginal, wie wohl mir bewusst ist, dass mich

Jakob Steinschaden: Mhm.

Stefan: da viele ans naiv bezeichnen würden.

Jakob Steinschaden: Ja, also zumindest bei dem Hacking Face Deal habe ich schon gehört, dass das die Wettbewerbshüter auch schon interessiert. da muss man sich natürlich noch anschauen. Aber Hacking Face ist ein bisschen so ein Spezialfall. Das ist ja quasi jetzt mal ganz vereinfacht gesagt, mehr oder weniger das wichtigste Online-Tour zu Open-Waid-KI-Modellen. Und wenn dann die mächtigste Chip-Firma des Unternehmens die Finger drauf hat, dann ist das natürlich schon Thema.

Stefan: Ja, das stimmt. Das ist natürlich ein Thema und da muss man danach hinschauen.

Jakob Steinschaden: Na gut, aber es vielleicht nochmal abzuschließen, wir können es nochmal zusammenfassen, wie soll man den Appell fassen? Vergesst nicht auf Early Stage oder so,

Stefan: Genau, vergesst man nicht, wir wissen alle die großen Zahlen sind einiges sechs Jahre, aber wir brauchen die Kleinen, damit in Zukunft große kommen können. Und ich glaube das ist vielleicht der Appell, das ist das, auf das wir vielleicht auch hinweisen wollen und dass wir vielleicht alle wieder ein klein bisschen mehr die Frühphase unterstützen und so weiter.

Jakob Steinschaden: Genau, weil die Startups vor allem im CleanTech-Bereich, im ClimateTech-Bereich, auch im Mobility-Bereich und so weiter und so fort, die wird es auch immer noch brauchen, auch wenn jetzt der KI-Hype groß ist, aber der wird auch irgendwann mal vorbei sein und letztendlich, ja, die Welt wird sich auch weiter drehen und auch diese vielen, vielen anderen Sektoren, die brauchen auch Innovation und man sollte sich jetzt nicht nur immer auf KI versteifen und nur mehr das Geld dort reinbuttern, dort, wo es schon groß funktioniert, auch da in den schwierigen Bereichen, also gerade in diesem Climatech-Bereich, also die Erderwärmung wird immer schlimmer. gibt es jetzt schon wieder neue UN-Berichte dazu. Ja, das sollte man überall der Euphorie zu KI nicht vergessen.

Stefan: Ja und vielleicht auch bisschen zu dem Konta zyklisch sein, wenn gerade was nicht so sexy ist, dass vielleicht gerade dann dorthin schauen, weil das vielleicht auch in Zukunft wieder sexy werden kann. Und wir wissen es jetzt, gerade ist halt die Eisexie auf allen Ebenen. Wird es wahrscheinlich auch noch länger bleiben, ja. Da mache ich mir jetzt auch keine Sorgen, aber man soll halt das andere nicht komplett vergessen.

Jakob Steinschaden: Absolut. Super. Lieber Stefan, ich habe mich wieder sehr gefreut, dir sprechen zu können. Unsere Zeit ist Vielen Dank euch fürs Zuhören und Zuhören. Wir melden uns bald wieder mit der nächsten Folge von Founders' Tischtis Patch. Bis bald. Ciao.

Stefan: Super, danke Jakob, tschüss, Baba.

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