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„Meta ist wieder voll im Game“ | Wasner + Steinschaden #27

Montag, 19. Oktober 2026 · 39 min

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Shownotes

Vom Llama-4-Bauchfleck zurück an die Spitze in nur 14 Monaten: Mit Muse Wonder (trendingtopics.eu/meta-muse-wonder-gpt-6-gemin…) hat Meta soeben ein Modell vorgestellt, das bei Artificial Analysis auf 52 Punkte kommt und damit fast gleichauf mit Claude Fable 5.1, GPT-6 Astra und Gemini 4 liegt. Nur Claude Opus 5.5 ist mit 58 Punkten klar vorne. Billig ist der Comeback-Kandidat allerdings nicht, pro Aufgabe sind nur die Anthropic-Modelle teurer. Dazu kommt mit Muse Spark Open (trendingtopics.eu/muse-spark-open-meta-open-we…) das beste nicht-chinesische Open-Weight-Modell, das Meta gemeinsam mit Apple für den Mac Studio optimiert (research.meta.ai/blog/muse-spark-open) hat, und das ausgerechnet nach Jahren erbitterter Fehden zwischen den beiden Konzernen.
Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria. Die Themen:
• Das Meta-Comeback: Wie sich Meta nach dem Abgang von Yann LeCun mit rund 160 Milliarden Dollar, Gehaltspaketen in Milliardenhöhe und einem neuen Team zurück in die Oberliga gekämpft hat.
• Alexandr Wang: Wer der Scale-AI-Gründer und Chief AI Officer ist, der mit 24 Jahren zum jüngsten Selfmade-Milliardär wurde und bei der Präsentation in Camouflage-Crocs für Aufsehen sorgte.
• Open Weight ist nicht Open Source: Warum Muse Spark Open zwar das beste westliche offene Modell ist, die Muse Model License ab 20 Millionen Dollar Umsatz aber einen Vertrag mit Meta verlangt und einen „Built with“-Hinweis vorschreibt.
• Meta als Neocloud: Warum Meta mit API, offenen Modellen und riesigen Rechenkapazitäten den Weg von Google Cloud oder Mistral geht, nur in deutlich größerem Maßstab.
• Der Pakt mit Apple: Warum Meta und Apple nach App Tracking Transparency, Cambridge Analytica und dem Brillen-Wettlauf plötzlich gemeinsame Sache machen, und warum zwei vernetzte Mac Studios mit je 512 GB RAM rund 21.000 bis 25.000 Euro pro Stück kosten dürften.
• Das Muse-Geschäftsmodell: Warum Amazon und US-Banken den Agenten aussperren (trendingtopics.eu/u-s-banks-lock-out-a-i-agents), Meta mit Transaktionsgebühren statt Werbung verdienen will, und warum Clemens daran zweifelt, wenn lokale Modelle auf jedem Handy dieselben Aufgaben erledigen können.
• Ausblick: Was die Nvidia-Konferenz GTC kommende Woche bringen könnte.

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Jakob Steinschaden: Aber jedenfalls ist es umso bemerkenswerter, wenn dann Meta und Apple im KI-LM-Bereich dann einen Pakt schließen. noch dazu, da ja Apple eigentlich die KI-Modelle ja bei Google eingekauft hat. Hallo und herzlich willkommen bei Wasner und Steinschaden, deinem allerliebsten KI-Podcast. Mein Name ist Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics und der allerbeste Co-Moderator sitzt wie immer schon bereit und er heißt...

Clemens Wasner: Clemens Wasner, Gründer von ENLITE und Vorsitzender von AI Austria.

Jakob Steinschaden: Genau, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuseherinnen willkommen auf unseren Kanälen, YouTube, Spotify, überall, wo es Podcasts gibt und natürlich auch bei Training Topics. Und lieber Clemens, ich bin extrem froh, dass wir unseren Podcast umbenannt haben, denn unsere Stammhörer werden es natürlich wissen. Früher hat das ganze AI Talk geheißen und würden wir das immer noch so benennen, dann wären wir irgendwie Erzfeinde von Donald Trump, Oder wir müssten SI Talk dazu sagen. Also, Gott sei Dank haben wir so große Egos gehabt. und haben dieses Rebranding durchgezogen, beinhart.

Clemens Wasner: große Egos. Wir haben so kleine Egos, dass wir gegenüber unseren Large Language Models Lemminge sind und genau das gemacht haben, was sie uns empfohlen haben. Aber SI Talk wäre cool, weil wenn du das jetzt auf Österreich umlegst, dann könntest sagen, wäre das so die Speed Invest Talk oder Silicium Talk für Halbleiter. Naja, maybe.

Jakob Steinschaden: Naja, jedenfalls soll es auch in diesem Podcast natürlich wie immer über Superintelligenz gehen und passend dazu haben die Superintelligence Labs, die sind bei Meta angesiedelt, endlich mal wieder geliefert. das ist heute, glaube ich, großes Überthema. Das Comeback von Meta im KI-Bereich, waren ja jetzt dann doch die letzten 8 bis 12 Monate doch ziemlich abgeschlagen und man hat schon gewartet darauf, naja, wie will der Mark Zuckerberg das machen, so jedem Meta-User so einen KI-Agenten in die Hand drücken, wenn die KI-Modelle nicht mitspielen. Aber ja, sie haben es jetzt geschafft und haben sich mit Wonder und Wonderful zurückgeboxt in die Oberliga der LLMs und da wollen wir heute mal einen Blick darauf werfen, klemmt vielleicht mal so die Vogelperspektive, wie ist das einzustufen aktuell, die Situation bei Meta.

Clemens Wasner: Also Meta ist jetzt wieder voll im Game, wenn man Sportsprache verwenden will. Die haben es tatsächlich geschafft, 14 Monaten den kompletten Turnaround zu machen. Also Lama 4 war Bauchfleck. Dann hat man sich im Endeffekt von einem Großteil vom alten Team getrennt. Der bekannteste Vertreter war der Jan LeCun, der Metamachinen, also der Facebook AI Research aufgebaut hat und hat jetzt alles auf auf ein neues Team gesetzt, das rund Alexander Wang, Daniel Gross und Ned Friedman entstanden ist. Das Ganze wurde gleichzeitig versehen mit im Endeffekt Unlimited Money, also Meta hat 160 Milliarden in Summe da in die Hand genommen. Du erinnerst dich sicher an die korporierten Zahlen, einzelne Highers dort haben Packages gekriegt, die 1,5 Milliarden Dollar wert waren letztes Jahr. Also, die sind... sind Bewertungen. Das waren vor nicht allzu langer Zeit Bewertungen von Series D Startups, was dort einzelne HRs gekriegt haben. Und wir beide...

Jakob Steinschaden: Und berühmterweise hat Mark Zuckerberg auch den Peter Steinberger umworben und wollte, dass er zum Meta kommt, aber dann hat er sich ja für Open Air entschieden.

Clemens Wasner: Genau, Wie soll ich Geld war da nicht der Ausschlag der Produktion, sondern ob das Ganze offen bleiben kann, Stichwort Open-Claw-Foundation und so weiter. ist Open Air sicher pflegeleichter als Meta. Aber jedenfalls, coming back to Meta. Sie haben diese unglaublichen Anstrengungen unternommen. Sie hatten mit Muse Spark im Sommer schon bereits ein Modell released, das sehr performant war, aber das natürlich nicht der Top 3 war. Und das was jetzt letzte Wochen released worden ist, die zwei Modelle, sind auf Augenhöhe mit Opus 5.5, Fabel 5.1 und Astra. ja, das ist definitiv bemerkenswert. Also von einem Modell, das sogenanntes Benchmaxing betreibt, nämlich Lama 4, und das im realen Einsatz komplett durchfällt, Brain Drain Turnover komplett quasi wieder aufgeholt. Noch dazu hat man mit Muse dem Bot von Facebook, also von Meta, den wir auch vor zwei Wochen mal besprochen hatten, schaut es auch so aus, als hätte man ein Hitprodukt gelauncht, was es sogar geschafft hat, GCPT in die amerikanischen App Store Charts zu legen. Also zu sagen, dass Meta jetzt das Comeback geschafft hat, ist keineswegs vermessen, wenn man sich die Zahlen anschaut und die Performance. Naja, apropos Performance, ist jetzt wieder ein Auftritt Jakob Steinschaden. Wer Performance sagt, muss auch.

Jakob Steinschaden: Genau, der muss auch Artificial Analyse, das ist natürlich meine Startseite, die schaue ich mir immer an zum Einschlafen und zum Aufstehen. genau, schauen wir mal wo Muse Wonder in dem Fall liegt, also in der Max Version. Und da sehen wir schon quasi im Intelligence Ranking, naja, fasst gleich auf eben mit Gemini 4, GPT 6 oder mit Cloud Fabel 5.1, ein Stückerl. hinter dem bräuchend Primus Cloud Opus 5.5, aber ziemlich stark unterwegs, auch beim Speed mit sehr, viel Token Output pro Sekunde. Das ist ja wichtig, natürlich bei intensiver Nutzung für insbesondere KRI-Agenten. Und günstig ist es nicht, das kann man auch dazu sagen, Cost per Task liegt bei 4,50 Da sind nur noch die Entropic-Modelle teurer, alles andere dann doch ein Stückal günstiger. Aber man kann auf jeden Fall sagen, dass sie da ein ordentliches Modell abgeliefert haben und das ist ja nicht unwichtig. Das hatten wir schon vor geraumer Zeit in einer Folge diskutiert. Mark Zuckerberg will ja quasi jedem Meta user so einen KI Agenten zur Seite stellen, rund die Uhr für sie hackelt und da muss er natürlich im Hintergrund ein Modell haben, was das auch bewerkstelligen kann und das konnten halt die anderen alten Modelle nicht und jetzt gibt es eben so ein Frontier Modell aus dem Hause Meta und

Clemens Wasner: Genau, nur vielleicht kurz das ins Bild zurück zu für all jene, die uns auf der Tonspur zuhören. Wenn man sich das Intelligence Index ansieht, dann führt dort mit 58 Punkten Claude Oppos 5.5 Max. Dann gibt es drei Modelle mit 53, nämlich Fabel 5.1, GPT-6, Astra und Gemini 4. Und mit 52, also nur mit einem Punkt weniger, ist bereits Meta dort. Und ja, das ist schon ziemlich steil, weil OpenAI hat jetzt nie einen Durchhänger gehabt, dem eigentlich regelmäßig neue Modelle released und Meta ist auf Augenhöhe.

Jakob Steinschaden: Absolut. Genau. So, und jetzt wollen wir noch mal einen Blick auf jenen Mann werfen, dem dieser große Erfolg irgendwie auch zugerechnet wird. Und nein, ich spreche nicht über Mark Zuckerberg, sondern über diesen Typen hier. Das ist der Alexander Wong, der ist mittlerweile der Chief AI Officer bei Meta. Also eigentlich so der Ersatz für den vorher erwähnten Jan LeCun. Und der war bei dieser Präsentation von diesen neuen Muse Agents auch an vorderster Front mit dabei. Und naja, was soll ich sagen? Als geborener Floridsdorfer kann ich das Outfit, das er da präsentiert hat, unter Gut heißen. Und in den USA waren alle

Clemens Wasner: Hahaha!

Jakob Steinschaden: komplett geflasht. Wie kann man sich nur in diesem Aufzug auf die Bühne trauen, für alle die nur zuhören und nicht zuschauen? Alexander Wong hatte ein Camouflage-T-Shirt an, mit einem Rentier drauf, dann irgendwie so eine Jogginghose und noch mal Crocs in Camouflage und das hat ihn den USA begeistert. Also die lieben diesen Assi-Style bei uns in Florida, da ist das Gang und Gewehr bei uns bei Kik und im Lidl schon alles raus. Aber okay, jetzt ist das quasi auch im KI-Zeitalter angekommen, dieser Look. kann ich nur befürworten. Naja, und der hat sich dann natürlich auch ein bisschen einen Schmet rausgemacht, weil so manche Medien in den USA haben dann irgendwie gemeint, naja, das wäre ein Gucci-T-Shirt 5700 Dollar und so weiter, und der hat es dann quasi auf X korrigiert und hat gemeint, dieses steile T-Shirt, das habe ich 30 Dollar in Santa Cruz gekauft. ja, super bodenständig. sehr sympathisch, kann man sagen, jeden Fall. Und Milliardäre müssen nicht wie Milliardäre gekleidet sein.

Clemens Wasner: Genau, meine der Background vom Alex Wang ist aber erwähnenswert, weil das ist wirklich ein unglaublich krasser Typ. 97 geboren, also ja relativ jung, war der Tech Lied von Quora, da war er nur 17 Jahre alt. in seinem Gap hier. Er ist dann im Jahr drauf aufs MIT gegangen, ist dort aber ausgedroppt, also wie auch viele andere Entrepreneure. Hat dann 2016 Scale AI gegründet, das ist das Data Labeling Unternehmen, das du früher erwähnt hast. Und zwar, weil er damals absolut richtig erkannt hat, dass gelabelte Daten das bottleneckschlechthin sind. Egal was du jetzt im AI Bereich tust, also mit Ausnahme von reinforcement learning vielleicht noch am ersten, du brauchst überall anodierte Daten. Und die Firma ist unglaublich groß geworden. Fünf Jahre später war er der jüngste Selfmade-Billionär im Alter von 24. Und Meta hat dann 2025, also neun Jahre, also zehn Jahre nachdem er herausgetrobbt ist aus dem MIT, ist seine Firma übernommen worden. einer Bewertung von 29 Milliarden hat Meta einen 49 %-Stake drin gekauft. Und das ist alles letztes Jahr passiert, also mit dem Stake und so weiter. Und jetzt ist er der Chief AI Officer von Meta Platforms. dreht alles launcht KI-Modelle, die absolut auf Augenhöhe sind mit State of the Art von den Frontier Labs und hat, by the way, auch das erfolgreichste Consumer AI Produkt des Jahres 2026 gelauncht. Also not bad.

Jakob Steinschaden: Genau, Also diesen Typen kann und muss man sich merken. Geschmack seines Outfits, naja, hat auf jeden Fall mal polarisiert. Ich finde es sehr sympathisch, wenn man sich so auf die Bühne stellt. Hat mir getaugt. Okay, aber ja, was hat sich bei Meta noch getan? Eigentlich im Vorfeld vom Launch von Muse Wonder, das lief ja unter dem Codenamen Watermelon. hat man ja eigentlich gedacht und das ist auch immer wieder gesagt worden, naja Meta will ja eigentlich Richtung Openweight gehen. Jetzt ist aber Muse Wonder und ich glaube in der stärksten Version, die soll dann auch noch kommen, heißt das Ganze Wonderful, auch beim Branding ausgezeichnete Arbeit geleistet. Aber das ist ein Closed-Modell und jetzt hat Meta dann nochmal nachgeliefert. und hat dann auch ein kleineres Modell nachgeworfen, das eben Open-Weight ist. Und das schneidet in den Benchmarks auch nicht so schlecht ab. Schauen wir mal rein. Hier sind wir wieder bei Artificial Intelligence, in dem Fall beim Ranking für die Open-Weight-Modelle. Und wo finden wir hier das neue KRI-Modell? Meter in dem Bereich. Muse Spark Open heißt es, kommt 4 auf 28 Punkte. Ja, da muss man sagen, können Sie, Entschuldigung, das ist beim Openness Level, und kommen dann auf 39 Punkte im Intelligence Index. Da muss man sagen, Sie sind damit quasi nicht top im Open-Weight-Bereich, aber ja. ganz gut dabei. Davor liegen halt, und das haben wir schon sehr oft besprochen, die chinesischen Modelle, MIMO von Xiaomi, GLM 5.3 von ZDI, dann Newcomer, das können wir uns auch mal näher anschauen, Step 5 von einem chinesischen Startup namens Stepfun und dann Chimica 3 von Moonshot und Deepseek und dann eben Muse Spark Open, also quasi das beste nicht-chinesische Open-weight-Modell kommt jetzt aus dem Hause Meta und nicht von Mist.

Clemens Wasner: Genau und genauso wird es nämlich auch promoted. Ich habe gerade schmunzeln müssen, wie du die Balken durchgangen bist, weil wie so oft ist beim Ranking natürlich wichtig, dass das Framing richtig ist und genauso wie Vasen und Steinschaden, mit Abstand erfolgreichste Tech-Podcast ist, von zwei Co-Hosts, deren Namen mit W und S beginnt und die in Österreich über Tech-Podcasten. geht genauso verhält er sich mit Metas Modell. Sie haben nämlich von vornherein gesagt, ist das best performende Open-Wade-Modell, das aus dem Westen stammt, also der Non-Chinese-Model. Und damit hast du eigentlich fast die Mitte erwischt von den ganzen Rankings, die du jetzt gerade bei Artificial Analysis gezeigt hast. Es ist aber hier Meta definitiv zu zut... beziehungsweise ist das eigentlich die Erwartungshaltung des Meter sehr sehr bald regelmäßig das Top 3 oder Top 2 Modell auch im Open-Wed Bereich stellen wird, weil da am Anfang so viel Momentum in dem ganzen drinnen ist und es wäre jetzt so und sie haben zusätzlich den Vorteil, dass wenn sie zur Frontier Labs auf der allerneuesten Hardware trainieren, dass die chinesische Hersteller benachteiligt. Das mäter dann sehr schnell, das zum Beispiel auch distillieren kann und Open Way zur Verfügung stellen. Also eine leicht abgespeckte Version. Da sehen wir jetzt eigentlich erst gerade den Anfang von der ganzen Entwicklung.

Jakob Steinschaden: Ja, auf jeden Fall spannend. Vielleicht noch einmal dazu gesagt, was bringt Open-Way-Meter? Also das ist quasi so bisschen die Wette draus, wenn man die Entwicklergemeinde da draußen versorgt mit einem Open-Way-KI-Modell, dann verwenden die das auch. Man nimmt dem Mitbewerb quasi Marktanteile weg und durch die Auseinandersetzung mit dem Ganzen entsteht dann Neues und sie brauchen selbst nicht so viel Energie und Ressourcen. in die Weiterentwicklung stecken und man bindet halt einfach eben die wichtige Entwicklergemeinde an sich. Also das muss ich natürlich noch weisen. Es gibt natürlich viele, Startups da draußen, die sich ganz gerne den chinesischen Modellen bedienen oder in Europa sich halt zum Mistral hinwenden. Ob Meta da jetzt schon das Standing hat, das alle geil finden, das weiß ich nicht, aber zumindest wäre das das Ziel. denke ich mal.

Clemens Wasner: Ja, also das wir so in Amerika oder in die USA so einen Circle the Wagon Move macht jetzt rund die Metamodelle, das halte ich, das würde jetzt wahrscheinlichste Szenario einschätzen, weil die Google-Modelle, also die Gamma-Modelle, die sind meistens

Jakob Steinschaden: Geh mal her.

Clemens Wasner: relativ weit hinten nach und OpenAI tut auch nur so proformermäßig hier und da ein Open-Wet-Modell releasen. was dann aber nicht wirklich vergleichbar ist mit dem, China rauspfeffert. Und naja, dass jetzt die verstärkt zum Einsatz kommen, extrem wahrscheinlich, zumal Meta auch schon angekündigt hat, also vor einem halben Jahr circa, dass sie ins API-Business einsteigen und dass sie generell ins Cloud-Business gehen. Also im Endeffekt macht Meta jetzt das, was Google vor zehn Jahren mit Google Cloud damals gemacht hat.

Jakob Steinschaden: Mhm.

Clemens Wasner: Und die Open-Way-Strategie gehört halt auch Sehr stark. sage einerseits, gut ist, zeigst, der Cloud funktioniert auch mit offenen Modellen, also die sind austauschbar. Andererseits kann man schön den Preisdruck auf die Frontier Labs aufrechterhalten.

Jakob Steinschaden: Das heißt eigentlich Meta wird eine Neo Cloud. Die machen eigentlich das, was auch Mistral macht. Also auch auf Open-Way setzen, als Infrastrukturanbieter sich positionieren. Meta macht es halt mit ein bisschen mehr Ressourcen als die Pariser.

Clemens Wasner: Genau, ist, ja das trifft sogar recht gut, weil sie einerseits API haben, andererseits aber komplett offen sind. Und sie haben natürlich unglaublich viel Compute mehr als jeder andere, der das jetzt so wirklich bereitstellen kann. Was meine ich mit mehr als jeder andere? Google und Microsoft mit Azure, die haben ein riesengroßes Cloud-Business und ... Einerseits sind dort in Frontier Labs schon Kunden, das heißt, die sind eigentlich die größten Kunden dort von Neo Cloud Compute. Und andererseits sind die massiven Unterzugswagen, ihre jetztigen Kunden zu servicieren. Und Meta kann von Null auf Neo Cloud gehen und das at Google Cloud Scale.

Jakob Steinschaden: Was man vielleicht auch nochmal dazu sagen muss mittlerweile, dadurch dass ja dieses Open-weight-Thema so ein großes ist, man sollte ja Open-weight ja nie verwechseln mit Open Source. Das haben wir ja auch schon das eine oder andere Mal angesprochen, aber auch in dem Fall ist es nicht unwichtig, weil dieses Open-weight-Modell von Meta Das kommt jetzt nicht mit so einer komplett offenen Lizenz wie von Apache 2.0 oder MIT, sondern es gibt halt die Muse Model License. Und die sagt dann halt, dass die Lizenz dann nur quasi komplett frei vergeben wird, es, also für kleinere Firmen, aber wenn man dann selber ein Unternehmen ist. was zum Beispiel Model as a Service anbietet. Also wenn man zum Beispiel Mistral ist und sagt, na und jetzt würde ich gerne dieses Muse Spark Open als Neo Cloud jemand anderen File bieten, dann geht das nicht so einfach, weil ab einem Umsatz von 20 Millionen Dollar muss man einen Vertrag mit Meter schließen und auch ab einer gewissen Größe muss man dann auch so ein Pflichthinweis geben, also wenn man eine App anbietet, die die sehr groß ist und dieses KI-Modell hinten drin hat, dann muss man auch groß drauf schreiben, Build with Muse Spark Open, also da wollen sie sich auch quasi in Sachen Branding und Marketing einbringen und dann gibt es halt noch ein paar verbotene Einsatzgebiete, die eher ein bisschen naheliegend sind, unter anderem Waffenentwicklung, Betrieb, kritische Infrastruktur, schließt auch einiges aus. Und dementsprechend sollte man dieses Open-Waid-Thema, gerade wenn es aus dem Hause Meta kommt, niemals mit Open Source verwechseln, weil es eben mit Strings attached daherkommt.

Clemens Wasner: Ja absolut. Ich habe das jetzt ja gerade parallel im Google AI Modus eingegeben und believe it or not, die erste Quelle, die zitiert wurde, ist von Trending Topics. Well done. Das ist krass.

Jakob Steinschaden: Naja, ok, da kann ich nur sagen, ja sicher well done. Es kann aber natürlich sein, dass die Google-Personalisierung zugeschlagen hat bei dir. Könnte natürlich auch sein.

Clemens Wasner: Nein, ganz und gar nicht. Nö, das ist wie bei den Rankings. Aber Stichwort Openweight und Terms of Service und so weiter. Also die Lava-Modelle hatten ja extrem großzügige Terms of Service und Openweight-Licensing. Sie hatten aber immer einen Passus drin, bei dem man gesagt hat, der ist definitiv dazu da, sich gegen Amazon und Apple zu richten. Also in erster Linie gegen Apple. Nämlich Lama war, ich zahle jetzt nicht genau im Kopf, aber es war für free for use, außer du servisierst mehr als 700 Millionen Kunden und Kundinnen. Und naja, da fallen nicht so viele Firmen drunter, die keine eigenen Modelle haben und die dann eigentlich Lama-Kunden logischerweise wären. Und das war immer Apple in der Vergangenheit. Deshalb die für mich fast noch größeren News letzte Wochen. als die Modelle selbst und deren Performance war, das Mark Zuckerberg auf X gepostet hat, dass sie das Open-Way-Muse optimiert haben, damit das auf den neuen Mac Studios läuft, also da sind M5-Ultra-Chips drinnen. Und zwar kannst du zwei von denen einfach zusammenschalten. Du brauchst die 512 GB RAM Variante davon, aber dann kannst du optimierte Version von den Modellen wirklich lokal laufen lassen.

Jakob Steinschaden: Mhm.

Clemens Wasner: Das ist wirklich bemerkenswert, weil die zwei Firmen sich massivstens in die Haare gelegt sind. Das geht knapp zwölf Jahre zurück. Es ist dann 2016 wegen Cambridge Analytica schon einmal Ärger aus dem Ruder gelaufen, aber es hat immer wieder Sachen gegeben wie VPN Software, die eigentlich zum Spying an Users verwendet worden ist und ähnliche Sachen. Und dass jetzt Zuckerberg das Ganze postet und der neue Apple CEO, John Dernows, direkt darauf noch kommentiert und sagt, er lobt die zusammen, zwischen die zwei Unternehmen sich das wirklich auf das MLX-Framework von Apple optimiert haben. Das ist schon eine interessante Zeitenwende, die da gerade passiert. Also, dass sich da jetzt

Jakob Steinschaden: Hm.

Clemens Wasner: komplett neue Allianzen bilden, weil gleichzeitig vor zwei Wochen hat Meta die neue Hardware vorgestellt im XR-Bereich. Das war eigentlich aimed directly at Apple.

Jakob Steinschaden: Mhm.

Clemens Wasner: Von den ganzen neuen Ray-Ban Glasses bis hin zur neuen VR Brille, die eigentlich ausschaut, wie das Apple Vision Pro hätte ausschauen sollen. Nämlich kostet 1200 Euro, ist relativ leicht und hat super hohe Auflösung.

Jakob Steinschaden: Vielleicht dazu ein ganz kurzer Rückblick, warum haben sich Meta und Apple in der Vergangenheit nicht allzu lieb gehabt. Also irgendwann einmal ist ja Apple dann schon vor vielen Jahren auf diesen Datenschutzzug aufgesprungen und hat dann im Zuge dessen unter anderem, also wenn man so eine neue App installiert, dann wird man am Anfang gefragt, welche Berechtigungen man ihr gibt und gerade am iPhone ist man dann sehr schnell bei diesem Do-Not-Track, also Auf keinen Fall will ich, mich irgendwelche Apps tracken. Na ja, und welche Apps hat das dann in erster Linie gleich getroffen? Na ja, natürlich die aus dem Hause Meta mit Instagram, WhatsApp und Co. Und das hat Meta bei diesem Werbetargeting, beim Werbetracking halt in Sachen Mobile, und Mobile ist halt urwichtig natürlich, ordentlich zurückgeworfen. Und ich glaube, der Mark Zuckerberg, dem sagt man ja nach, der hat bisschen so einen Trauma davon. Und das hat ihn ja unter anderem dazu gebracht, diese ganzen Brillen zu machen, weil er ja der Meinung ist, er will nie wieder als Unternehmen von einer anderen großen Hardware-Plattform und in dem Fall sind es halt dann die Smartphones gewesen oder sind die Smartphones und deswegen will er halt unbedingt diese KI, ER, XR, wie man sie nennt, diese Brillen halt zu den Massen bringen, damit er endlich die Kontrolle über die eigene Hardware hat und ihm nachher nicht Apple... wie der oder wer anderer dazwischen funken kann mit irgendwelchen Abfragen und Zustimmungsdatenschutzzeug. ja, das ist ihm, würde ich sagen, noch nicht so wirklich gelungen, diese Brillen in die Massen zu bringen. Im Gegenteil, gibt es schon ein paar europäische Länder, diese, sind halt in erster Linie Metabrillen, die auf bestimmten öffentlichen Plätzen verboten werden und an Schulen und so weiter. Also da sind noch nicht alle Rästlers auf dem Planeten überzeugt, dass man unbedingt eine Hardware von Mark Zuckerberg auf die Köpfe der Menschen setzen soll, die die Kameras eingebaut haben. Also das muss er auch noch schaffen, da in die Breite zu kommen. Aber jedenfalls ist es umso bemerkenswerter, wenn dann Meta und Apple im KI-LM-Bereich dann einen Pakt schließen. noch dazu, da ja Apple eigentlich die KI-Modelle ja bei Google eingekauft hat. Also die destillieren ja erlaubterweise Gemini-Modelle und keine anderen und jetzt machen sie halt dann im Open-Weight-Bereich so eine Partnerschaft mit Meta. Also eigentlich ganz spannend. Hätten sie ja mit Google auch machen können, die haben ja auch Open-Weight-Modelle, die heißen ja eben wie du gesagt hast Gemma aus der Gemma-Reihe, aber das haben sie nicht gemacht. Wahrscheinlich auch deswegen, weil die Chinesischen kann Apple schwerlich nehmen, würde ich mal meinen, außer in China, wo sie

Clemens Wasner: Mmh.

Jakob Steinschaden: ja mit den Alibaba Modellen die Serie EI betreiben und dann bleibt eigentlich, das haben wir vorher in dem Benchmarks gesehen, halt Meter über.

Clemens Wasner: Genau und es ist natürlich in den letzten zwölf Monaten rund Apple eine sehr große Open-Way-Kultur entstanden und zwar weil die Apples in der Pro, Max und Ultra Ausführung über so viel Unified Memory verfügen. Also das ist jetzt nicht so wie beim PC, wo der Rahmen vom Grafikrahmen getrennt ist und du jetzt nicht direkt eine sehr große Menge ansprechen kannst. Bei Apple ist das integriert ursprünglich damit die GPUs dort. wildern können, aber für Large Language Models ist das das perfekte Setup. Und wie du sagst, es ist tatsächlich Full Circle. Apple sperrt Meta aus. Meta wird dadurch befeuert, dass sie in Richtung Plattformen gehen. Apple sperrt Tracking, was Meta dazu zwingt, ähnlich wie TikTok, weil TikTok waren die ersten, die dieses Hardcore, also die Anfangen haben es extrem große Modelle zu trainieren für Recommendations. Das war eigentlich der Startschuss, warum Meta so viel in Infrastruktur investiert hat ab 2022 wegen diesem Anti-Tracking-Maßnahmen. Das wiederum hat dazu geführt, dass Meta out of the gate über unglaubliche Ressourcen verfügt, jetzt eigene LLMs zu trainieren. Das ist so wirklich from the book of unintended side consequences. sind das

Jakob Steinschaden: Mmh.

Clemens Wasner: zweite Chapter, die sich gerade im Zeitraffer abgespielt haben.

Jakob Steinschaden: Jetzt müssen wir noch dazu sagen eines, und zwar diese erwähnten Mac-Computer, die diese Metamodelle rechnen können. Wie viel kosten die ungefähr?

Clemens Wasner: Die 512 GB RAM Modelle, von denen hier die Räder ist, die zwei musst du nämlich zusammen schalten, dann kannst du einen Terabyte adressieren und davon braucht das Modell circa 7-800 GB. Einer von denen, sofern er denn verfügbar wäre, wahrscheinlich 21.000 bis 25.000 Euro kosten. So genau steht das noch nicht fest, weil eigentlich noch nicht der ausgeschlossen werden kann, dass es nicht noch einmal eine Preiserhöhung gibt. Die kleinere Variante davon, mit 256 GB, schert RAM, kostet 11 oder 12.000 Euro. Naja, also zwei von denen zusammenschließen, das ist nicht nichts. Andererseits wiederum, naja, wenn es das jetzt aus Start-up-Sicht ist, es ist auch nicht so ultra viel Geld. Also wenn ich jetzt an die Vergangenheit denke, Es hat von der Wirtschaftsagentur Wien Prä-Covid, also so 2016, 17, 18 ein Förderinstrument gegeben, was zum Beispiel maßgeschneidert war, dass du Local Compute kaufst. Und die Startups haben dann ein paar wenige Nvidia, ich glaube, was war das damals, H100-Karten gekauft, drei oder vier Stück, und dann warst auch bald einmal 100.000 Euro los. Also gemessen daran ist es ja wirklich heilig, was die Dinge heute kosten und wie flexibel die sind. Aber

Jakob Steinschaden: Mh.

Clemens Wasner: Schnäppchenpreis ist es nach wie vor keiner. Und ich glaube, Bei den Frontiermodellen wird sich da so schnell auch nichts ändern. Vor allem wenn jetzt die größeren Modelle kommen, wie Guttust Google vorher angesprochen, das Vierer Modell, was gerade letzte Woche gekommen ist, Gemini 4, das nächste Open AI Modell, Bell kommt Ende des Jahres und dann der Nachfolger von Fable 5.5, also dass wir dann Fable 6 oder irgendeinen anderen Kunstnamen haben, die werden noch einmal ein ganzes Eck größer. Ich glaube, wirst am nächsten Jahr schon an die Grenze stoßen von dem, was du jetzt innerhalb von einem Terabyte Unified Memory hosten kannst. Da wird das Panel, glaube ich, wieder zurückschwingend zu Nvidia, auch wenn das komplett andere Hausnummer ist, als wie zwei Macs, die du im Store kaufen kannst, zusammenzuschalten.

Jakob Steinschaden: Okay, also jetzt stehen da draußen viele vor der Frage, soll ich mir einen so einen Mac kaufen oder lieber 10 iPhone Duos? Also das ist so die große Entscheidung kurz vor Weihnachtsgeschäft. Was ist dir lieber? 10 iPhone Duos oder einen Mac, der lokal ein Meta-Open-Weight-Modell rechnen kann? Was ist euch Style oder Unabhängigkeit?

Clemens Wasner: Naja, kaufen kann's beide nicht, das macht keinen Unterschied. Oder eine Wohnung am Mars.

Jakob Steinschaden: Genau, Gleifert wird erst im Februar.

Clemens Wasner: Genau.

Jakob Steinschaden: Na gut, super. lass uns ganz kurz zusammenfassen. Meta hat sich ordentlich zurückgeboxt, unter anderem auch dank des Einsatzes des sehr hübsch gekleideten Alexander Wang und im Open-Weight-Bereich sind sie jetzt auch der beste Anbieter eines westlichen offenen KI-Modells. von glaube ich einer Woche gelounge und ich vermute mal Mark Zuckerberg und seine Truppe haben ordentlich gefeiert.

Clemens Wasner: Ja, definitiv. Und much more to come. Ich würde es auch gar nicht erwundern, wenn jetzt im Bereich Muse, also vom Agent, wenn man dort auch einen offenen Weg beschreitet und versucht, so gleichzeitig auch die konsumentenfreundlichere Variante von OpenClaw und Hermes Agent zu werden. Weil im Endeffekt, dass du es lokal hosten kannst und wenn man jetzt wirklich angefangen hat, für Apple zu optimieren, ist das eigentlich der logische nächste Schritt. Weil ja die lokale Hardware ist so oder so immer performanter wird für AI, also auch unter 23.000 Euro.

Jakob Steinschaden: Absolut. Da muss ich noch weisen, ob sie da in dem Fall quasi wirklich die Massen erobern werden können. Bei so einigen Corporates stößt der Newsagent ja auf weniger Begeisterung. Darüber haben wir schon mal gesprochen. Amazon hat den gleich ausgesperrt, weil der könnte ja mit Hilfe von Kreditkartendaten zum Beispiel auf Amazon shoppen gehen und das haben die Jungs und Mädels in Seattle dann gleich unterbunden. Und auch bei so einigen US-amerikanischen Banken stößt das auf wenig Gegenliebe. Die sehen das natürlich als Security-Problem, wenn ein KI-Agent mit den Zahlungsdaten von Usern dann selbstständig im Internet einkaufen gehen und da haben schon einige US-Banken und auch Online-Broker, wo man Aktien, ETFs und so weiter investieren kann. haben diesen Muse-Agent ausgesperrt. Ich glaube, da geht es nachher irgendwie vordergründig sicher diese Security-Themen, aber im Hintergrund geht es, glaube ich, auch ganz knallhart Geld und Business-Fragen, weil das Geschäftsmodell des Muse-Agent soll ja sein, immer wenn der irgendwas einkauft und das betrifft dann sicher auch Aktien und Co., dann soll Meta einen Share, einen Anteil des Kaufpreises oder was auch immer, also so eine Provision. bekommen und das als neue Einnahmequelle für Meta etablieren und dass das dann den Onlinehändlern und den Banken und alle anderen, die schon quasi in dieser Wertschöpfungskette des Online-Einkaufs drin hängen, dass denen das nicht schmeckt, wenn dann der Mark Zuckerberg daherkommt und sagt, so und jetzt hätte ich auch gern meinen Anteil an dem Geschäft. Also da wird es glaube ich im Hintergrund noch einige klärende Gespräche brauchen.

Clemens Wasner: ja, ich frage mich auch, es erinnert ein bisschen an Internet 1.0 Mitte der 90er bis zum Dotcom Crash 2000. Da hat man auch gesagt, man wird für Browser bezahlen oder Browser wird das neue Business Modell werden und so weiter. Bei dieser ganzen Shopping-Assistance, denke ich mir, das verwenden jetzt schon paar Leute, aber gemessen an der Grundgesamtheit von Personen im Internet, da hast du je nach Zählung zwischen 5 oder 5,5 Milliarden Leute, ist das verschwindend gering. Und bis das jetzt tatsächlich ein Rollout erfährt, ist die lokale Hardware definitiv stark genug, dass es so was laufen lassen kann, weil, weißt Modelle werden kleiner, sie werden performanter und so weiter und so fort. in zwei, drei Jahren. Also mir würde es entwundern, wenn das jetzt so auf deinem iPhone Duo 3 läuft, bei deinem Beispiel von früher zu bleiben oder der übernächsten Mac-Generation und da das Business-Modell gar nicht nachhaltig ist, weil letztendlich wirst du bei den selben 5-6 Stores online einkaufen, nur wird dann halt dein Log-Hunter-Agent dort klicken und ich glaube, das wird letztendlich dann die Firmen auch egal sein. Also solange da jetzt nicht der Zwischenlehrer eingefügt wird, der versucht an der Wertschöpfung zu partizipieren. Also da bin ich neugierig.

Jakob Steinschaden: Also du meinst, dass quasi die Tokenkosten für META und so weiter, also alle, diese Karriereagenten anbieten, die werden halt immer weiter sinken, irgendwie so im Schnitt pro Task oder pro Nase, was auch immer. Und dann wird es wirklich interessant, wo die Marschen herkommen. Und da sieht halt der Mark Zuckerberg und seine Truppe sehen halt, dass das der E-Commerce sein wird und weniger die Online-Werbung. Also das sieht man ja irgendwie auch so bei OpenAI oder auch bei Plexity, die da mit mit Werbung in diesen KI-Agenten-Systemen experimentiert haben oder noch experimentieren, aber so wirklich durch die Decke geht das nicht. Und wenn der Mark Zuckerberg das zweitgrößte Online Advertising Business nach Google hat, sagt er, im KI-Agentenbereich gehe ich nicht in Richtung Werbung, sondern Richtung E-Commerce, ist das ja ganz interessant. Ich meine, im Werbegeschäft kennt er sich ja vermutlich. ganz gut aus und wenn er sagt, er will ein anderes Businessmodell haben, dann ist das ein Hinweis darauf, dass die Werbung im KI-Agentenbereich vielleicht nicht so super sein wird.

Clemens Wasner: Werbung wird wirklich noch abzusehen, wie das Ganze läuft. das beim neuen Businessmodell setzt natürlich auch voraus, dass die Leute ihren Newsagents verwenden. Analogie, Browser vor 30 Jahren und dass nicht eine Gratisvariante entsteht mit ähnlichen Funktionsumfang. Und wie gesagt, in den nächsten zwei, drei Jahren würde ich nicht ausschließen, dass jedes Handy und jeder Computer eine Variante von einem L lokal laufen lassen kann, die genau diese Tätigkeiten durchführt. Und dann ist auch die Frage, warum solltest du das überhaupt an jemanden delegieren? Also da wird sicher mehr Funktionalität dann auch gefordert sein, das, was wir heute sehen. Aber so vorweggenommen, als Schluss, dass das Ganze aufgeht, finde ich, ist das gar nicht. Weil da einfach viel zu viele gegensätzliche Interessen von den Plattformanbietern, von den E-Commerce-Anbietern und ... und letztendlich von den Hardwareherstellern und Operatingsystemen, wenn die am Tisch sind.

Jakob Steinschaden: Das wird auf jeden Fall noch super spannend, aber wir können jetzt mal zusammenfassen, Meta ist back. Vor nicht ganz einem Jahr haben wir eine Folge gemacht, Google ist back, aber jetzt ist Meta zurück.

Clemens Wasner: Jupp, einen ehemaligen Bundeskanzler zu zitieren, jeder wird einmal einen Deichkonzern kennen, der Becky ist. Und für uns ist es dieses Mal mehr Dank. Fast auf den Tag genau sieben Monate, als wir uns über die 160 Milliarden Investment damals unterhalten haben.

Jakob Steinschaden: Na gut, super. Damit wären wir für heute durch, lieber Clemens. War mir eine Freude und Ehre. Und freue mich auf nächste Woche. Bin schon gespannt, was uns bis dahin an Themen entgegenkommt.

Clemens Wasner: nächste Woche gibt es GTC Updates, wir sind bei der GTC, More Infos to come, warum? Und ich bin schon gespannt, also Chance & Fun Keynotes sowieso, Mittwoch früh, glaube 11 Uhr, und die GTC geht dann auch bis Donnerstag abends, zwei Vordertage. Also da gibt es sicher das eine oder andere zu erzählen, außer ein

Jakob Steinschaden: Super!

Clemens Wasner: abgehalften Hotelzimmer mit schlechtem WLAN könnten wir vielleicht sogar Folge aufnehmen. Let's see.

Jakob Steinschaden: Dann hoffen wir das Beste. Ich wünsche dir eine gute

Clemens Wasner: Ja.

Jakob Steinschaden: Reise zur GTC. gespannt, welches Doris du mitbringst. Bis nächste Woche. Ciao!

Clemens Wasner: Jupp, danke, gute Woche, ciao!

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