Wissensreise durch die Länder der Erde· Staffel 1· Folge 43

Papua-Neuguinea – 800 Sprachen, Urwald und die letzte unbekannte Wildnis

Donnerstag, 2. Juli 2026 · 19 min

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Shownotes

Papua-Neuguinea ist vielleicht das letzte große Geheimnis unserer Erde. In dieser Folge reisen wir auf die zweitgrößte Insel der Welt, in ein Land, in dem rund achthundert eigenständige Sprachen gesprochen werden, ein Achtel aller lebenden Sprachen der Menschheit. Wir erkunden, wie die zerklüftete Bergwelt über Jahrtausende für diese beispiellose sprachliche und kulturelle Vielfalt sorgte, warum im Hochland einer der frühesten Ursprungsorte der Landwirtschaft liegt und wie erst im zwanzigsten Jahrhundert dicht besiedelte Hochtäler entdeckt wurden, die zuvor von der Außenwelt nichts wussten. Wir tauchen ein in einen der größten Regenwälder der Erde, Heimat der Paradiesvögel und Baumkängurus, und fragen, wie sich diese Fülle an Arten und Kulturen bewahren lässt. Eine ruhige Wissensreise durch die letzte unbekannte Wildnis unseres Planeten.
Quellen
Diamond, J. (1997). Guns, germs, and steel: The fates of human societies. W. W. Norton. (Hohe Qualität, wissenschaftliches Standardwerk)
Foley, W. A. (1986). The Papuan languages of New Guinea. Cambridge University Press. (Hohe Qualität, sprachwissenschaftliches Standardwerk)
Beehler, B. M., & Pratt, T. K. (2016). Birds of New Guinea: Distribution, taxonomy, and systematics. Princeton University Press. (Hohe Qualität, peer-reviewte Fachpublikation)
UNESCO. (2008). Kuk Early Agricultural Site. World Heritage List. whc.unesco.org/en/list/887 (Hohe Qualität, institutionelle Primärquelle)
Golson, J., Denham, T., Hughes, P., Swadling, P., & Muke, J. (2017). Ten thousand years of cultivation at Kuk Swamp in the highlands of Papua New Guinea. ANU Press. (Hohe Qualität, peer-reviewte Fachpublikation)

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Während die meisten Winkel unseres Planeten längst kartiert, Vermessen und Durchreist sind, gibt es hier noch immer Täler, in die kaum je ein Fremder vorgedrungen ist. Bergrücken, hinter denen Gemeinschaften leben, deren Sprachen kein Wörterbuch verzeichnet, und Regenwälder. In denen Biologinnen und Biologen Jahr für Jahr Arten entdecken, die der Wissenschaft zuvor unbekannt waren.

Es ist ein Land, in dem die Vielfalt des Lebens und die Vielfalt der menschlichen Kulturen einen Reichtum erreichen, der auf der ganzen Welt seinesgleichen sucht. In dieser Folge reisen wir durch dieses Land, durch seine zerklüfteten Hochländer und dampfenden Küsten. Durch die erstaunliche Welt seiner 800 Sprachen, durch Wälder, in denen Paradiesvögel Tanzen und Baumkängurus klettern, und durch jene tiefe Frage, was es bedeutet, in einer Zeit der allgegenwärtigen Vernetzung noch immer ein letztes Stück unbekannter Wildnis zu bewahren.

Beginnen wir mit dem Land selbst, mit seiner Lage und seiner Gestalt. Papua Neuguinea liegt im südwestlichen Pazifik nördlich von Australien und umfasst die östliche Hälfte der Insel Neuguinea, der zweitgrößten Insel der Erde, sowie mehrere 100 vorgelagerte Inseln. Die westliche Hälfte Neuguineas gehört zu Indonesien, sodass eine einzige große Landmasse politisch zwischen 2 Staaten geteilt ist. Mit einer Fläche von rund 462000 Quadratkilometern ist Papua Neuguinea etwa anderthalb Mal so groß wie Deutschland, beherbergt aber nur etwa 10 bis 11000000.

Menschen, von denen die überwiegende Mehrheit auf dem Land lebt, oft in kleinen, weit verstreuten Dorfgemeinschaften. Die Hauptstadt Port Moresby liegt an der Südküste und ist die größte Stadt des Landes. Doch anders als in den meisten Staaten der Welt lebt hier nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung in Städten. Der allergrößte Teil der Menschen wohnt nach wie vor in ländlichen, von der Subsistenzwirtschaft geprägten Gemeinschaften.

Geographisch ist Papua Neuguinea ein Land der gewaltigen Gegensätze und der natürlichen Barrieren. Und gerade diese Barrieren sind der Schlüssel zum Verständnis seiner einzigartigen Vielfalt. Das Rückgrat der Insel bildet ein mächtiges Hochgebirge, das zentrale Gebirgsland, dessen höchste Gipfel über 4500 Meter aufragen und in den Tropen sogar Gletscher und Schneefelder tragen.

Ein erstaunlicher Anblick nahe dem Äquator. Der höchste Berg des Landes, der Mount Wilhelm, erreicht eine Höhe von 4509 obmetern. Zwischen diesen Bergketten liegen Tiefe, voneinander isolierte Täler, und es ist diese zerklüftete, schwer durchdringliche Topographie, die über Jahrtausende hinweg dafür sorgte, dass benachbarte Gemeinschaften in völliger Abgeschiedenheit voneinander leben konnten. Ein Tal.

Getrennt vom nächsten durch steile Bergrücken und reißende Flüsse entwickelte seine eigene Sprache, seine eigenen Bräuche, seine eigene Welt an den Küsten und in den Niederungen erstrecken sich ausgedehnte Sumpfgebiete, mächtige Flusssysteme wie der Sepik und der Fly sowie dichte Mangrovenwälder. Und überall dem liegt das feuchtwarme Klima der Tropen, das einen der üppigsten Regenwälder der Erde hervorbringt.

Es war diese Abgeschiedenheit, die zu einem der erstaunlichsten Phänomene der Menschheitsgeschichte führte, zur sprachlichen Vielfalt Papua Neuguineas in diesem einen Land werden rund 800 verschiedene Sprachen gesprochen, nicht etwa Dialekte einer gemeinsamen Sprache, sondern eigenständige. Voneinander grundverschiedene Sprachen, von denen viele so wenig miteinander gemein haben wie Deutsch und chinesisch.

Papua Neuguinea ist damit das mit Abstand sprachenreichste Land der Erde, hier wird etwa ein Achtel aller lebenden Sprachen der Welt gesprochen, auf einem Bruchteil ihrer Landfläche. Manche dieser Sprachen werden nur von einigen 100 oder wenigen 1000 Menschen gesprochen. Von den Bewohnerinnen und Bewohnern eines einzigen Tals oder einer Handvoll Dörfer. Diese außerordentliche Vielfalt ist das unmittelbare Ergebnis der geografischen Zersplitterung der Jahrtausendelangen Isolation kleiner Gemeinschaften in einem Land, das von Natur aus. In unzählige voneinander getrennte Kammern unterteilt ist, damit, Menschen aus verschiedenen Sprachgemeinschaften überhaupt miteinander verkehren können, haben sich Verkehrssprachen

herausgebildet, allen voran das Tok Pisin, eine aus dem englischen, aber auch aus deutschen und einheimischen Wurzeln gewachsene Kreolsprache, die sich aus einer einfachen Verständigungssprache zu einer vollwertigen, ausdrucksstarken Sprache. Mit eigener Grammatik und Literatur entwickelt hat das TOC PISIN und das englische dienen heute als überregionale Brücken. Doch sie haben die vielen 100 lokalen Sprachen nicht verdrängt, die in den Familien und Dörfern weiterleben. Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler aus aller Welt betrachten Papua Neuguinea als ein unvergleichliches Schatzhaus.

Denn jede dieser Sprachen birgt eine eigene Art, die Welt zuordnen und zu benennen. Ein einzigartiges System von Bedeutungen und mit jeder Sprache, die verloren geht, verschwindet ein unwiederbringliches Stück menschlichen Denkens und kulturellen Wissens. Diese sprachliche Vielfalt spiegelt eine ebenso erstaunliche kulturelle Vielfalt wider.

Über 1000 verschiedene ethnische Gruppen leben in Papua Neuguinea, jede mit eigenen Traditionen, eigenen Kunstformen, eigenen gesellschaftlichen Ordnungen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dieser Reichtum bei den großen Zusammenkünften, den sogenannten Thing Things, bei denen sich verschiedene Gruppen versammeln und in prächtigem Schmuck ihre Tänze und Gesänge darbieten.

Hier sieht man Kopfschmuck aus den schillernden Federn der Paradiesvögel, kunstvolle Bemalungen des Körpers mit Erdfarben, Muschelschmuck und Federkronen von atemberaubender Schönheit. Diese Feste sind nicht bloß Schauspiel, sondern Ausdruck von Identität, von Geschichte und von der Stellung einer Gruppe innerhalb des komplexen Gefüges der Gesellschaft. Die Kunst Papua Neuguineas, von den geschnitzten Geisterhäusern am Sepique bis zu den Masken und Schilden der verschiedenen Regionen zählt zu den bedeutendsten Traditionen der außereuropäischen Welt und hat im 20 Jahrhundert Künstlerinnen und Künstler in aller Welt tief beeindruckt. Die Geschichte der menschlichen Besiedlung Neuguineas reicht erstaunlich weit zurück.

Nach heutigem Wissensstand kamen die ersten Menschen vor mindestens 50000 Jahren auf die Insel. Im Zuge jener großen Wanderung, die den modernen Menschen von Afrika aus über Asien bis nach Australien und Ozeanien führte. Damals lag der Meeresspiegel deutlich niedriger, und neugyinea war mit Australien zu einem einzigen großen Kontinent verbunden, den die Forschung Sahul nennt, die.

Besonders bemerkenswert ist, dass im Hochland Papua Neuguineas einer der frühesten und unabhängigen Ursprungsorte der Landwirtschaft auf der ganzen Erde liegt. In den Feuchtgebieten von Kuck, einem Ort, der heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, begannen Menschen bereits vor etwa 10000 Jahren. Gezielt Pflanzen anzubauen, darunter die Banane, das Zuckerrohr und vor allem die Taro Knolle, damit gehört das Hochland Neuguineas zu jener kleinen, erlesenen Gruppe von Weltregionen, in denen die Landwirtschaft eigenständig erfunden wurde, unabhängig von allen anderen Zentren der Welt. Eine kulturelle Leistung von welthistorischem Rang. Die Begegnung mit der Außenwelt verlief für viele Gemeinschaften Papua Neuguineas erstaunlich

spät. Während die Küstenregionen schon früher mit Händlern und später mit europäischen Kolonialmächten in Berührung kamen, blieben die dichtbesiedelten Hochländer im Inneren der Insel bis weit ins 20 Jahrhundert hinein der Außenwelt völlig verborgen. Lange Zeit nahmen Geographen an, das zentrale Bergland sei eine unbewohnte, unwirtliche Wildnis.

Erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts drangen die ersten Forscher und Goldsucher in diese Hochtäler vor und stießen dort zu ihrer völligen Überraschung auf eine dichte, blühende Bevölkerung von 100 tausenden Menschen. Die in hochentwickelten landwirtschaftlichen Gesellschaften lebten und von der Existenz der übrigen Welt nichts wussten. So wie diese Welt nichts von Ihnen gewusst hatte. Diese Begegnung, bei der 2 Menschheitszweige aufeinander trafen, die 10 Tausende Jahre lang getrennte Wege gegangen waren, gehört zu den bewegendsten und zugleich folgenreichsten Ereignissen der jüngeren Geschichte. Was die Kolonialgeschichte des Landes betrifft, so ist sie eng mit Europa und auch mit

Deutschland verbunden. Im späten 19 Jahrhundert teilten die Kolonialmächte die Insel unter sich auf, der nordöstliche Teil wurde als Kaiser Wilhelms Land deutsche Kolonie, der Südosten gehörte zunächst Großbritannien und später Australien, die. Aus jener deutschen Zeit stammen manche Spuren, etwa Lehnwörter im Tokpisin und einige geografische Namen, die später wieder geändert wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel auch der deutsche Teil an Australien, das das Gebiet bis zur Unabhängigkeit verwaltete, im Jahr 1975 schließlich erlangte Papua Neuguinea seine Unabhängigkeit und wurde ein souveräner demokratischer Staat, der bis heute. Trotz aller Herausforderungen an seinen demokratischen Institutionen und an einer bemerkenswert lebendigen, vielstimmigen politischen Kultur festhält, in der die unzähligen Gruppen des Landes um Ausgleich und gemeinsames Handeln ringen. Kehren wir nun zurück zu jenem anderen großen Reichtum dieses Landes, zu seiner Natur.

Denn Papua Neuguinea ist nicht nur das Sprachenreichste, sondern auch eines der artenreichsten Länder der Erde. Die Regenwälder Neuguineas zählen zu den 3 größten zusammenhängenden Regenwaldgebieten der Welt nach dem Amazonas und dem Kongo Becken, und sie beherbergen eine Lebensvielfalt von schwindelerregendem Ausmaß.

Schätzungen zufolge findet sich auf Neuguinea, das nur etwa ein Prozent der Landfläche der Erde ausmacht, ein erheblicher Anteil aller Tier und Pflanzenarten des Planeten, vieles davon endemisch. Das heißt, es kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Bis heute werden hier in rascher Folge neue Arten entdeckt. Neue Frösche, Insekten, Pflanzen und sogar Säugetiere. Ein deutliches Zeichen dafür, wie wenig diese Wildnis noch erforscht ist und welche Geheimnisse sie noch birgt. Die berühmtesten Bewohner dieser Wälder sind die Paradiesvögel, jene Vögel von unbeschreiblicher Pracht. Deren Männchen mit prachtvollen Federn, leuchtenden Farben und kunstvollen Balztänzen um die Gunst der Weibchen werben. Es gibt etwa 40 Arten dieser

Vögel, von denen die meisten nur auf Neuguinea und den umliegenden Inseln vorkommen, und sie haben über Jahrhunderte die Phantasie der Menschen beflügelt. Als die ersten Federn dieser Vögel im 16 Jahrhundert nach Europa gelangten, hielt man sie für so überirdisch schön, dass man glaubte, diese Vögel müßten aus dem Paradies selbst stammen und schwebten zeitlebens in der Luft, ohne je den Boden zu berühren. Daher Ihr Name, der Paradiesvogel ist heute das Wahrzeichen Papua Neuguineas und ziert die Flagge des Landes, die.

Neben ihnen leben in diesen Wäldern weitere höchst ungewöhnliche Tiere, etwa die Baumkängurus, die ihre känguruartigen Vorfahren verlassen haben, um in den Baumkronen zu leben, oder der Kasua, ein großer, flugunfähiger Vogel von eindrucksvoller, fast urzeitlicher Erscheinung. Sowie zahlreiche Beuteltiere, die daran erinnern, dass Neuguinea einst mit Australien verbunden war und dessen einzigartige Tierwelt teilt. Diese überwältigende Vielfalt des Lebens ist jedoch zunehmend bedroht, die Regenwälder Papua Neuguineas über Jahrmillionen gewachsen und von Unermesslichem ökologischem Wert. Geraten unter Druck durch Abholzung, durch den Abbau von Bodenschätzen und durch die Erschließung bislang unberührter Gebiete.

Was hier auf dem Spiel steht, ist nicht weniger als ein erheblicher Teil des lebendigen Erbes unseres Planeten, ein Reichtum an Arten und an genetischer Vielfalt, der über Jahrmillionen entstanden ist und der einmal verloren, durch nichts wiederhergestellt werden kann. Zugleich sind diese Wälder die Heimat und die Lebensgrundlage der Menschen, die seit Jahrtausenden in ihnen und mit ihnen leben und deren überliefertes Wissen über die Pflanzen und Tiere ihrer Umgebung von unschätzbarem Wert ist. In Papua Neuguinea zeigt sich darum mit besonderer Deutlichkeit, wie eng der Schutz der Natur und die Achtung vor der kulturellen Vielfalt der Menschen miteinander verbunden sind.

Denn beide werden. Die Sprachen und die Arten sind verletzliche Schätze, die in der Stille der Wälder über lange Zeiträume herangereift sind. Es liegt etwas zutiefst berührendes in dem Gedanken, dass es auf unserer durch und durch vermessenen Erde noch immer einen solchen Ort gibt, ein Land, in dem die Vielfalt des Lebens und die Vielfalt der menschlichen Kulturen in einer Fülle bestehen, die wir andernorts längst verloren haben.

Papua Neuguinea führt uns vor Augen, was die Erde einst überall war. Ein Mosaik aus unzähligen verschiedenen Welten, aus Sprachen und Bräuchen, aus Tieren und Pflanzen, die sich in der Abgeschiedenheit ihrer Täler und Wälder zu einer schier unerschöpflichen Vielfalt entfaltet haben. Diese Vielfalt zu bewahren, sowohl die Wälder mit ihren Paradiesvögeln und Baumkängurus als auch die 800, Sprachen mit dem in ihnen gespeicherten Wissen und der in ihnen geborgenen Weltsicht, ist eine Aufgabe, die weit über dieses eine Land hinausweist und uns alle angeht. Denn was hier bewahrt oder verloren wird, ist ein Stück des gemeinsamen Erbes der Menschheit und des Lebens auf der Erde überhaupt.

So bleibt am Ende dieser Reise das Bild eines Landes, das vielleicht das letzte große Geheimnis unseres Planeten ist. Ein Land der 800 Sprachen und der unzähligen Kulturen, der Nebelverhangenen Hochtäler und der dampfenden Regenwälder, der tanzenden Paradiesvögel und der unentdeckten Arten. Papua Neuguinea lehrt uns, wie unermesslich reich diese Erde an Formen des Lebens und des Menschseins ist und wie kostbar diese Vielfalt, die über 10 Tausende Jahre in der Stille der Abgeschiedenheit gewachsen ist und die in unserer vernetzten, sich rasch verändernden Zeit besonderen Schutz und besondere Achtsamkeit verlangt. Es erinnert uns daran, dass nicht alles, was unbekannt ist, erschlossen werden muss und dass

in der Bewahrung des Unberührten, des eigenen und des vielfältigen eine Weisheit liegt, die unsere Zukunft mitbestimmen wird. Schließe nun die Augen und lass die Bilder dieses fernen, geheimnisvollen Landes in dir nachklingen. Die nebligen Bergrücken und die endlosen grünen Wälder, die schillernden Federn der Paradiesvögel und die Gesänge der Menschen bei ihren großen Festen und Trage ein wenig von jenem Staunen mit dir, das uns ergreift, wenn wir der unermesslichen Vielfalt des Lebens und der Kulturen auf dieser einen gemeinsamen Erde begegnen.

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