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Shownotes
Der Podcast beleuchtet die Auswirkungen der Automobilkrise auf die Branche und den Automobilhandel. Im Fokus stehen die jüngsten Insolvenzen, ihre Ursachen und die Herausforderungen für den Automobilhandel. Außerdem werden das veränderte Konsumverhalten, die Auswirkungen auf den Aftermarket-Umsatz und die Reaktionen der Automobilhersteller auf die veränderte Marktdynamik untersucht.
Kernaussagen
Der Automobilhandel steht aufgrund der Automobilkrise vor Herausforderungen.
Verändertes Konsumverhalten beeinflusst den Aftermarket-Umsatz.
Kapitel
Ursachen der Insolvenzen
Konsumverhalten und Aftermarket-Umsatz
Reaktionen der Automobilhersteller
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Burkhard: Herzlich Willkommen, mein Name ist Burkhard Riring, bin Chefredakteur und Herausgeber der Automobilwoche.
Christoph Baeuchle: und ich bin Christoph Beuchle, Reporter Automobilhandel bei der Automobilwoche.
Burkhard: Christoph ist heute bei mir, nicht nur weil er einer der führenden Handelsjournalisten in Deutschland ist, sondern weil wir darüber reden wollen, was gerade passiert. Denn die Autokrise erfasst mittlerweile nicht nur Industrie und alle anderen Stakeholder, sondern zunehmend auch den Handel. Es gibt Gewinner und Verlierer, das ist immer klar, aber wir hatten jüngst zwei Großinsolvenzen und das ist auch der Anlass, den Podcast unter dem Motto zu stellen. Wie geht es dem Autohandel wirklich? Also Christoph, let's go! Wir hatten zwei Großinsolvenzen, König und Wahl. Im Milliardenbereich, glaube ich, erzähl uns nochmal, warum sind die Insolvent gegangen?
Christoph Baeuchle: Vor allem das Autohaus König hat Schlagzeilen gemacht und ging bundesweit durch die Wirtschaftstitel und eigentlich auch fast darüber hinaus. Das lag daran, dass die zum einen sehr sehr groß sind und zum anderen auch bundesweit aktiv waren. Gotthard König hat im vergangenen Jahr etwa 30.000 Neuwagen verkauft und 20.000 gebraucht waren. Damit sind sie im Ranking von den Top 100-Händlern auf Platz 5 mit dem Absatz. Wir müssen sagen, dass jetzt die Insolvenzen ganz oben angekommen sind. Wir hatten davor etliche kleinere Insolvenzen, jetzt aber trifft es auch die großen. Bei Wahl sind ein gutes Stück kleiner, 8.000 Neuwagen, 7.000 Gebrauchte, ungefähr eine halbe Million Umsatz. Aber da trifft es auch einen Besonderen, der doch durchaus prominent gespielt wurde. Also es war der älteste BMW-Händler in Deutschland. Überhaupt. Ja, überhaupt.
Burkhard: der Welt demnach auch. Also die absolute Zahl an Insolvenzen nimmt ja zu, aber jetzt sind auch die Zahl Umsatzmilliarden zu, die in die Insolvenz gehen. Aber sag doch mal, was war denn ausschlaggebend für die Insolvenzen? Haben wir das rausbekommen?
Christoph Baeuchle: Gut, wir haben natürlich immer allgemeine Faktoren und wir haben individuelle Faktoren. Und bei den allgemeinen Faktoren würde ich sagen, wir haben eine schwierige wirtschaftliche Lage. Die Wirtschaft stagniert seit Jahren. Wir haben verunsicherte Verbraucher, nicht mehr bereit sind, Geld auszugeben. Die halten das Geld eher zusammen. Gleichzeitig steigen die Kosten. Es wird alles teurer, vor allem die Lohnkosten, Energie zuletzt. Und gleichzeitig ist die Branche in der Transformation, wie es noch nie gab, hinzukommen. Aber auch durchaus individuelle Faktoren würde ich sagen.
Burkhard: managementgetriebene Faktoren oder
Christoph Baeuchle: gerade beim Autohaus König würde ich zwei Aspekte vor allem sehen. Das eine ist, dass König immer in den letzten Jahren sehr schnell gewachsen ist und zum anderen eine Billigpreisstrategie hatte. Das Wachsum war unwahrscheinlich. Die haben sehr viele insolvente Betriebe übernommen. Und wenn ich das mache, brauche ich natürlich gut funktionierende Prozesse. Zum einen zur Übernahme, aber auch zur Integration dann bzw. im Unternehmen selber. Und ich glaube, da hat es ein Stück weit gehapert bei dem. Aber ich muss auch zugeben, ich habe die Zukaufsstrategie vom Autohaus König nicht immer verstanden.
Burkhard: gebe mir auch manchmal so bei anderen Akquisitionen, hast du bei König ein Beispiel dafür, wo du gesagt hast, Nanu, warum jetzt gerade diese Akquisition?
Christoph Baeuchle: Also vor drei Jahren, da habe ich mich echt gewundert, da haben sie die Raststätte 3 Linden übernommen. Das ist, wie wir Älteren kennen, noch so ein bisschen, vor allem die Berliner, das ist die Raststätte an der A115 am Stadtrand von Berlin. Man fährt rüber Richtung Brandenburg. Das war die Grenze damals zu DDR und hat natürlich viele nostalgische Gefühle. wir machen da einen Standort für Automobilbegeisterte, aber unterm Strich war das ein bisschen in der middle of nowhere. Man wollte da auch ein Restaurant betreiben und dann drei Jahre Bauzaun kamen rum, aber meines Wissens ist nicht mehr passiert.
Burkhard: Ich hätte auch ein Beispiel, was vielleicht nicht hinpasst, aber Van Mosel, der Marktführer aus den Niederlanden, jetzt wird er auch stärker in Deutschland, hat elf Standorte in Polen gekauft. Also das finde ich auch eher immer gewagt, wenn man einfach so in ein Land geht und dann mal schaut, was passiert. Aber wahrscheinlich gibt es noch viel, viel mehr Beispiele. Du hattest glaube ich noch einen weiteren Punkt, hast Billigpreisstrategie angesprochen. So wie Autoland und Christian Lindner, bei denen funktioniert es ja, aber es ist anders.
Christoph Baeuchle: Ja, Autoland ist ja eher ein Gebrauchtwagenhändler, will ich mal sagen, wo auch junge Gebrauchte von mir aus Tradeszulassung da sind. Fast Neuwagen, ja. Aber
Burkhard: Deswegen will Christian Lindner ja nie das wir Gebrauchtwagenhändler
Christoph Baeuchle: Ja, dann hoffen wir, dass er nicht zuhört.
Burkhard: Okay.
Christoph Baeuchle: König war immer der Preistreiber. hat die Branche an sich mit seiner Preisstrategie gegen sich so ein Stück weit aufgebracht. Wenn die Kunden quasi wissen wollten, wo die günstigsten Angebote sind, haben sie sich meistens ein Angebot von König ausgedruckt und sind dann bei anderen Händlern aufgeschlagen und haben gesagt, Wenn König das hinbekommt, dann bekommst du das doch bestimmt auch
Burkhard: hattest glaube ich eingangs auch gesagt, die Menschen haben es auch nicht mehr so in der Tasche wegen der Wirtschaftskrise. Ich meine wir können auch mal gesellschaftlich einmal drauf gucken. Ich meine bei den Kunden sitzen die Budgets einfach nicht mehr locker, Neuwagen zu kaufen. Beim Autokauf wird er jetzt wirklich hart gespart und das bringt uns ja zu dem dann fahren ihre Autos immer länger und länger und länger. Und dann müsste ja das sich verbessern und da gab es auch mal eine Phase der Goldgräberstimmung, aber die kippt glaube ich auch gerade, weil diese alten Autos sind ja nicht mehr in der Inspektionsbindung und gehen dann ja zu freien Werkstätten. Mein Autohandel lebt ja vom Werkstattgeschäft, du weißt es besser. Zu einem Gut teilen.
Christoph Baeuchle: Also wenn wir das klassische Autohaus anschauen, die Erträge kommen häufig aus den Werkstätten. würde
Burkhard: Mhm.
Christoph Baeuchle: mal sagen, so Pi mal Daumen 60 Prozent und 40 Prozent aus dem Handel. Das teilt sich noch mal jeweils zur Hälfte. Ein bisschen stärker Richtung Gebrauchtwagen. Also 2020, ja. bei den Werkstätten ist es 30 Service, 30 Aber mit zunehmender Elektromobilität Und zunehmendem Sparen bei den Verbrauchern kommen die Erträge in den Werkstätten nicht mehr so heraus. Und das tut natürlich weh. Das tut natürlich weh, vor allem in Zeiten der Transformation. wo Geld gebraucht wird, wo Geld investiert werden muss, das teilweise dann einfach nicht mehr vorhanden ist.
Burkhard: bei steigenden Kosten und weiter hohen Investitionen bei geringeren Umsätzen. Deswegen läuft Konsolidierung ja auch immer weiter und weiter. Ich weiß gar nicht, viele Betriebsstätten es noch gibt in Deutschland, wie viele es vor zehn Jahren waren, wie viele es in zehn Jahren sein werden, aber dieser geht stark nach bis zu einem Boden, wo man sagt, viele Autohäuser will der Kunde in Deutschland.
Christoph Baeuchle: Also das trifft jetzt natürlich zu allererst mal die Markenbetriebe. Du kaufst dir dein Auto, kriegst eine Garantie und gehst dann in die Markenwerkstatt. So machen es die meisten zumindest. Wenn wir schauen, bis Fahrzeuge im Alter von bis zu drei Jahren gehen die Fahrer zu 90 Prozent in die Markenwerkstatt. Aber dann fängt es an, dass sie abspringen. Bis im Alter zwischen drei und sechs Jahre sind noch etwa Zwei Drittel, ein bisschen weniger in den Markenwerkstätten. Und wenn die Fahrzeuge dann älter werden, je älter sie werden, desto weniger geht man in die Markenwerkstatt. Da sind es dann im Durchschnitt noch 40 Prozent. Und das liegt natürlich daran, dass man sparen will. Man ist nicht mehr bereit, die horrenden Preise für Teile, für Stundenverrechnungssätze zu zahlen, sondern sucht als Verbraucher den günstigeren Weg. Und das ist sowohl beim Fahrzeugkauf als auch in den Werkstätten. Das ist auf beiden Seiten.
Burkhard: Und wenn es vorne rechts im Motorraum scheppert, dann lässt man es einfach auch mal und das Auto fährt, dann wird es auch noch mal ein halbes Jahr länger gefahren. Also wir waren ja auf der Automechanika, wir haben jetzt sehr viel Gespräche geführt über die Automechanik und wir können natürlich auch noch gleich kurz sprechen. Aber es werden Reparaturen hinaus geschoben, Kratzer am Lack werden einfach nicht mehr wieder in den Stand gesetzt. Und die Autos werden immer und immer älter. Und der markengebundene After Sales. Wir können auch mal kurz auf die Autohersteller schauen, denn die machen ja unglaublich viel Geld mit den Originalersatzteilen und denen geht es dann aber auch nicht mehr gut, weil die Menschen gehen da zu freien Werkstätten und die freien Werkstätten kaufen ja... konkurrierender Produkte aus China oder sonst wo, die nur ein Drittel kosten als das Volkswagen Teil, das Original Teil. Da gibt es auch genug Studien, die wir gesehen haben die letzten Tage.
Christoph Baeuchle: eigentlich ist es so ein bisschen, dass die Leute einfach eine Schublade tiefer greifen. Wer bislang Premiumteile gekauft hat, kauft jetzt Qualitätsteile. Wer bislang Qualitätsteile gekauft hat, kauft jetzt eher Billigteile. Und das tut natürlich den Teilehindern weh, den Werkstätten weh, das tut eigentlich allen weh. Aber die Verbraucher können sich es einfach nicht mehr leisten.
Burkhard: Mhm.
Christoph Baeuchle: Das geht nicht mehr. Und gerade führt Volkswagen eine neue Teilelinie, eine Billigteilelinie. Horum heißt das Ganze. In Spanien gibt es die schon. In Deutschland ist man jetzt gestartet, beziehungsweise erste Teile kamen Anfang des Jahres. Jetzt will man das ausrollen. Es gab bislang schon die Economy Parts, die sind vor drei Jahren eingestellt worden etwa, beziehungsweise ließ man dann auslaufen und jetzt kommt man mit der neuen Billigteile Linie. Die betrifft aber nicht mehr nur Volkswagen, sondern auch Skoda, Cobra, Seat und selbst Audi als Premium Marke überlegt sich, ob sie mitmachen.
Burkhard: Wie heißt die Ersatzteilmarke?
Christoph Baeuchle: Forum.
Burkhard: Okay, sehr, sehr spannend. Ja gut, die Marken der Markengruppe Core sind alle auf der gleichen Plattform. Die können wahrscheinlich die Ersatzteile sharen. Das dürfte wahrscheinlich kein Problem sein. Aber wenn auch Audi da mitmacht. Ja, aber das kommt ja, das ist wahrscheinlich aber auch die richtige Konsequenz aus der Lage, wenn alle bei den Veränderungen mitgehen. müssen.
Christoph Baeuchle: Audi zögert natürlich, als Premium-Marke ist es schwierig. Wir haben auf der Automechanica gesehen, dass es auch andere Wege gibt als eine Billigmarke einzuführen und zwar bei BMW und Mercedes, die dann aufgearbeitete Teile anbieten und mit den Teilen eine zeitwertgerechte Reparatur ermöglichen wollen. Die Teile liegen auch etwa 20-30 % unter den Neukostenteilen. Und wenn ich dann noch bisschen günstigere Stunden Verrechnungssätze anbiete, dann komme ich durchaus in einen interessanten Bereich für viele Fahrer von Premium Fahrzeugen.
Burkhard: Ich fand interessant, dass BMW und Mercedes-Benz jetzt auch auf der Auto Mechanica sind, Business da auch zu präsentieren. Ich hatte gesagt, Ersatzteile aus Ich habe das verstanden, ich weiß nicht, wie du das siehst, das mich interessieren. Ich habe das verstanden, das ist wie so ein zweiter Chinaschock oder einer, aber auch nicht, also wir reden ja nur, China erobert uns und macht uns alle platt. Da wird von den Autoherstellern gesprochen. Und jetzt erfahren wir auf der Auto Mechanica, eigentlich jedes Premium Produkt, was du kennst aus Deutschland, von einem großen, starken Mittelständler, das gleiche Produkt gibt es noch mal aus Nachgebaut, nachgemacht, aber von der Qualität nicht schlechter angeblich und kostet 30 von dem. war es der deutsche Anbieter. Und die würden uns jetzt fluten mit Produkten. Hast du das auch so mitgekriegt?
Christoph Baeuchle: Also ich bin mal gespannt, ob das klappt. Es ist ja durchaus noch eine gewisse Skepsis Egal, ob es gesamte Fahrzeuge sind oder Teile. In Deutschland ist man ja diesbezüglich schon deutlich hinten dran, wenn ich in andere europäische Länder gucke. Und da denke ich, sollten wir auch abwarten, wie sich das entwickelt, ob man sich da durchsetzen kann und ob das laufen kann. Also ich bin da ein bisschen skeptisch. Ich sehe das jetzt noch nicht ganz.
Burkhard: Ich möchte mal kurz vorlesen, die die ZDK Halbjahresumfrage, damit wir auch wieder zurückkommen zu den Händlern. Also 44 % bewerten ihre Lage als schlechter oder eher schlechter als vor einem Jahr und 45 % rechnen dies Jahr mit einem Umsatzminus nur 22 % mit einem Plus. muss mit den Wölfen heulen, aber Das Geschäft ist irgendwo auch nicht mehr zu deckt sich das eigentlich mit der Top 100 Auswertung, die du letztens gemacht dass es dies Jahr runtergeht mit den Umsätzen? Oder sieht man das nicht in den Top 100, weil hier die ganze Branche und auch kleine und mittlere befragt worden sind?
Christoph Baeuchle: Also beim ZDK haben in erster Linie kleinere Betriebe mitgemacht und das ist natürlich schwierig, das eins zu eins mit den Top 100 zu vergleichen. Die Top 100 hatten in den vergangenen Jahren immer Wachstum durch Übernahmen und ich gehe davon aus, dass das in die gleiche Richtung auch in den nächsten Monaten geht. Wir haben einfach eine Konsolidierung. Wir sind in Deutschland in puncto mit Blick auf die Konsolidierung. zumindest gegenüber anderen Ländern deutlich hinten dran. Wenn ich nach Großbritannien schaue, dann wird pro Standort, pro Vertriebsstandort etwa 500 Fahrzeuge verkauft. In Deutschland sind es 250, 280, also knapp die Hälfte. Wir sprechen über deutlich, deutlich größere Automobilhändler, wenn wir über britische Automobilhändler sprechen. Das spiegelt sich auch in der ICDP Top 50 Europa Statistik wieder. die quasi die Top 50 Europa-Händler auflistet. Da sind deutsche Händler dabei, aber die größten deutschen Händler sind mit Fesergraf, die haben einen Umsatz von 3 Milliarden. Drüber ist Emil Frei, wo allerdings auch das Importgeschäft mitgerechnet wird. Da ist man bei knapp. 5 Milliarden die AWACC ist noch ganz oben mit dabei. wenn wir auf europäische Ebene blicken, eine e-mail-frei in Europa hat einen Umsatz von 16, 17 Milliarden. Eine Van Mossel Gruppe, eine Penske Gruppe, die sind im zweistelligen Milliardenbereich oder knapp dran und da können wir einfach nicht mithalten.
Burkhard: Also wäre so das Role Model die AWAC, von Mosel ist niederländisch, Penske kommt aus den USA, Emil Frey sitzt in der Schweiz. Werden wir mal so einen großen, so einen richtig großen haben? Siehst du, dass die Akquisitionen jetzt auch gerade zurzeit so stark weiterlaufen? War Sommerpause, wird es ein heißer Herbst? Was meinst du?
Christoph Baeuchle: Auf jeden Fall gehe ich davon aus. Ich weiß nicht welche Rolle die deutschen Autohausgruppen dabei spielen, aber wir haben es ja auch gesehen von den Mercedes Niederlassungen, die in letzter Zeit verkauft wurden. Zum Teil sind sie an deutsche Mercedes Partner verkauft worden, aber zum Teil auch an internationale. Wenn ich an die an die Mercedes Niederlassung Berlin denke, da waren wir alle überrascht. Wer die gekauft hat mit dem kanadischen Investor, der mittlerweile seinen in Großbritannien hat, Kultip Bilan.
Burkhard: Die kannten wir alle nicht, hatte keiner auf dem Schirm. müssen wir gespannt sein, wie man das dann hinbekommt, als Kanadier von London aus das Mercedes-Benz-Geschäft in Berlin zu ich denke... Wir haben alles durchgesprochen, Christoph.
Christoph Baeuchle: Also wir haben viel besprochen, aber im Handel kannst du natürlich in die kleinsten Details gehen und da könnten wir jetzt noch langfach simpeln. Aber wir haben doch, denke ich mal, so bisschen erläutert, wo gerade die Druckstellen sind und wo es der Branche wehtut. Ich denke, das ist ein guter Überblick.
Burkhard: Danke. Ich möchte noch auf das neue Holiday Special hinweisen. Das ist ein Aboangebot, AMW Premium heißt es, also den gesamten Content der Webseite und des ePapers für 99 Euro. Wir werden einen Link in die Show Notes machen am besten. Ich glaube, das ist am einfachsten für alle, zugehört haben und ein Angebot, das es nicht oft gibt. Wir nennen es noch Holiday Special, weil es geht noch bis zum 14. September und wir sitzen ja hier in Bayern mit Hauptsitz der Automobilwoche und solange gehen hier die Sommerferien. Und ich hoffe, wir sehen uns alle in Berlin am 11. und 12. November zum Automobilwoche-Kongress. Jetzt hat letzte Woche Michael Leiters, Porsche-Chef, zugesagt, was uns sehr, sehr gefreut hat. Der natürlich neben Ola Kelenius von Mercedes und François Proveau von Renault sich da auch sehr gut macht. Und Kai Grünitz hat auch noch zugesagt, Entwicklungschef von Volkswagen. Und jetzt haben wir dann tatsächlich die wirklich die Branche bei uns zu Gast und darauf freuen wir uns.
Christoph Baeuchle: So viel Prominente aus der Industrie, Burkhard, wer ist eigentlich aus dem Handel noch dabei?
Burkhard: Ja, interessiert dich ja. Natürlich ist alles für alle Händler interessant, auch was ein BMW-Vorstand oder ein Skoda CEO zu sagen hat. Aber Direkthandel haben wir ja das traditionelle Handelspanel mit Jürgen Keller, AWAC, du hast sie schon genannt. Er ist Vorstand bei der AWAC. Wir haben Tim Beltermann da von der Retail-Seite, OEM-Seitig. Der ist Leitermarkt Deutschland. Und wir haben dabei Martin Storm von Luke Fahrzeugwerke Bochum, einer der größten Händler in Deutschland. Und die werden sich den Themen annehmen. Also wie sieht der Autohandel 2030 aus? Welche Trends sind jetzt, bleiben? Was ist nur Hype? Wieviel wird sich wirklich verändern? Wie viel bleibt eigentlich? Und über das, was wir gerade gesprochen haben. Wo bleibt die Marge? wird es mit den Vertragswerkstätten, die alle untergehen. Wie viele Reparaturen gibt es eigentlich? Wie ist das Verhältnis zwischen Neuwagen, Gebrauchtwagen und Werkstatt und all das? Und wie viel Motoröl wird in zehn Jahren eigentlich noch im Autohaus verkauft? Das können wir natürlich auch fragen, wo wir uns ja auch immer ganz gut profitiert haben. Das ist eins der Autohandelsthemen, Slots auf dem Kongress und darauf freue ich mich. Aber wir tangieren ja Handel in ganz vielen Slots natürlich. Christoph, ich danke dir. Bis zum nächsten Mal. Ciao.
Christoph Baeuchle: Alles Gute! Ciao!