Akte Rheinland· Staffel 11· Folge 2

Verschwunden von der Kirmes - Was geschah mit Isolde?

Montag, 28. September 2026 · 47 min

MP3

Shownotes

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Am 20. Mai 1973 besucht die damals 13-jährige Isolde Becker die Maikirmes in Windeck-Dattenfeld. Zwischen 10.30 und 13.30 Uhr wird sie dort zuletzt gesehen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hielt sie sich überwiegend im Bereich des Autoscooters auf. Sie kehrt an diesem Tag nicht nach Hause zurück. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihr.
Die Cold-Case-Einheit der Bonner Polizei hat den Vermisstenfall neu aufgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass Isolde Becker nicht mehr lebt und einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Was an diesem Tag geschah, ist weiterhin ungeklärt.
In dieser Folge sprechen Anna Maria Beekes und Nicolas Ottersbach über die bekannten Fakten, die offenen Fragen und die Arbeit an Cold Cases. Außerdem geht es um weitere ungeklärte und inzwischen aufgeklärte Fälle aus Bonn und der Region.

Zeugenaufruf der Polizei:
Die Polizei Bonn bittet um Hinweise von Menschen, die sich an Isolde Becker erinnern, damals mit ihr befreundet waren oder mit ihr zur Schule gingen. Gesucht werden außerdem Fotos der Maikirmes vom 19. bis 21. Mai 1973, insbesondere aus dem Bereich des Autoscooters. Auch ehemalige Schausteller werden um Erinnerungen und Unterlagen zur Maikirmes und zur späteren Sommerkirmes 1973 in Windeck-Dattenfeld gebeten.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei entgegen:
Telefon: 0228/15-0
E-Mail: KK11.Bonn@polizei.nrw.de

Fahndungsportal der Polizei NRW: bonn.polizei.nrw/artikel/cold-case-isolde-beck…

Cold Cases bei "Akte Rheinland":
Der Fall Hagen: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s4e4-ne…
Der Fall Jens Bleck: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e1-zu…
Der Fall Niklas Pöhler: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e7-ei…, akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s10e9-n…
Der Fall Claudia Ruf: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e2-wi…
Der Fall Claudia Wilbert: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s7e10-n…
Der Fall Daniel Schreiner: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s5e8-ne…, akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s10e15-…
Der (inzwischen aufgeklärte) Fall Bettina D.: akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s9e2-ne…
Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland (instagram.com/akterheinland).

Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff (cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterho…)

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General-Anzeiger Bonn: ga.de

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Hallo Leute, ich melde mich hier mal ganz kurz mit einer kleinen Info in eigener Sache bei euch. Und zwar, ihr habt es schon geahnt, ja, auch dieses Jahr werden wir mit Akte Rheinland wieder eine Live-Episode aufnehmen. Und weil es so viele von euch gab, die sich gemeldet haben und traurig waren, weil sie kein Ticket mehr bekommen haben, versuchen wir es dieses Jahr mal mit einer etwas größeren Location.

Wir gehen ins Schauspielhaus in Bad Godesberg und zwar am 29. Oktober. Da gibt es dann fast doppelt so viele Plätze wie in unseren bisherigen Locations und wir sind sehr gespannt, ob wir auch das Schauspielhaus vollkriegen. Die Tickets gibt es wie immer bei BonnTicket. Den Link poste ich euch natürlich in die Folgenbeschreibung und alle Infos findet ihr auch nochmal unter ga.de slash live minus podcast.

Ach ja, natürlich wird auch Lydia Benecke wieder mit dabei sein. Wir besprechen wie immer einen Kriminalfall aus dem Rheinland. Also holt euch jetzt schnell euer Ticket und seid am 29. Oktober mit dabei bei Akte Rheinland live 2026. Wir freuen uns auf euch! Handeln und Autoscooter. Mittendrin die 13-jährige Isolde.

Vor allem am Autoscooter ist das junge Mädchen zu finden. Zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr wird Isolde zum letzten Mal gesehen. Nach Hause kehrt sie an diesem Tag nicht zurück. Am nächsten Tag melden Angehörige sie bei der Polizei als vermisst. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Was geschah an diesem Sonntag vor 53 Jahren?

Hallo und willkommen zu einer neuen Episode von Akte Rheinland. Bei uns geht es an jedem zweiten Montag um Verbrechen und Kriminalfälle aus Bonn und der Umgebung. Mein Name ist Anna-Maria Bekes und ich habe heute wieder einen Kollegen bei mir, über den sich viele sehr freuen werden und ein paar wenige ein bisschen weniger.

In diesem Sinne, herzlich willkommen. Ja, finde ich nicht so nett. Hi, grüßt euch. Nikolas Ottersbach, für diejenigen, die ihn noch nicht kennen. Nikolas Ottersbach, beziehungsweise Oni, ist Reporter hier beim Generalanzeiger. Kurz, erklär doch vielleicht mal zwischendurch, warum es Oni ist. Habe ich das nicht schon mal erklärt? Weiß ich nicht, mach es nochmal.

Naja, wir haben ja alle bei der Tageszeitung klassische Kürzel, richtig? Die wir uns teils zugewiesen wurden, teils durften wir sie auch selbst aussuchen. Also ich zum Beispiel hatte, als ich hierhin kam zum GA, das Kürzel BAM. Bäm. Bäm. Eigentlich super. Ich hatte schon so lange mein Kürzel A, M, B, dass ich das irgendwie blöd fand.

Im Nachhinein habe ich natürlich gedacht, Bäm, naja gut. Gut. Also. Manche werden tatsächlich nach ihrem Kürzel genannt. Ich zum Beispiel nicht. Wenn ich Bäm behalten hätte, wäre das vielleicht auch so. Vielleicht nenne ich die nur noch Bäm. Nenn mich doch Bäm. Wir werden sehen, was passiert. Gut. Ich sage mal, womit du dich vor allem beschäftigst. Du bist ja auch in unserem Breaking-News-Team. Das heißt vor allem mit aktuellen Geschichten.

Und bist auch ein bisschen spezialisiert, würde ich sagen, auf Polizeithemen, Feuerwehrthemen. Sex and Crime. Sex and Crime. Und allem, was mit Ermittlungen, Staatsanwalt, Gericht usw. Zu tun hat. Und also auch mit ganz vielen Fällen, die uns hier bei Akte Rheinland früher oder später beschäftigen. Apropos später, einige dieser Fälle liegen ja schon so lange zurück, dass wir beide, sogar ich, nicht mal auf der Welt waren.

Das muss lange her sein, als sie sich ereignet haben. 30-jähriger Kartoffelkrieg. Ja, das hätte ich jetzt durchaus noch erleben können. Und über all die Jahre sind diese Fälle nicht oder noch nicht gelöst worden. Das sind also sogenannte Cold Cases. Über genau so einen Fall sprechen wir heute, aber bevor wir loslegen, kommt das, was immer kommt. Wir möchten euch bitten, den Podcast zu abonnieren oder ihm zu folgen, wo auch immer ihr ihn gerade hört.

Und wenn euch unsere Arbeit wichtig ist und euch im besten Fall auch gefällt, dann freuen wir uns natürlich total über fünf Sterne bei Spotify oder Apple Podcasts. Ihr könnt den Podcast auch teilen und uns über Instagram, YouTube oder per Mail an podcast.ga.de Rückmeldung geben. So, willst du mal sagen, worum es heute geht? Ja, also es geht nicht um einen Todesfall, sondern eher um einen Vermisstenfall und der liegt schon ziemlich genau 53 Jahre zurück, und nach der langen Zeit macht sich eigentlich keiner mehr so wirklich Hoffnung, dass dieser Vermisstenfall jemals wieder aufgeklärt wird.

Und wir kommen gleich noch dazu, vielleicht auch nicht unbedingt darauf, dass die vermisste Person tatsächlich noch lebt. Mehr als fünf Jahrzehnte ist das Ganze her. Trotzdem ist der Fall jetzt wieder aktuell. Warum? Ja, weil die Cold Case Einheit der Borner Polizei das ganze Ding nochmal aufgerollt hat. Es geht konkret um Isolde Becker.

Die war damals am 20. Mai 1973 13 Jahre alt und verschwand auf der Maikirmes in Windeck-Dattenfeld. Winnegg-Dattenfeld kennt jetzt vermutlich keiner so richtig, liegt an der Sieg, kleines Örtchen, eigentlich mit so die ländlichste Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis, ganz im Osten. Und, ja, wir haben es gerade schon mal gesagt, der Fall wurde noch aufgerollt.

Die Polizei hat ihn in die Öffentlichkeit, ja, gezerrt nicht, aber hat ihn nochmal neu veröffentlicht und versucht ihn jetzt irgendwie aufzuklären. Genau, denn von Isolde Becker gibt seit diesem Tag, den 20. Mai 1973, kein einziges Lebenszeichen. Und über die Cold Case Units haben wir ja schon öfter gesprochen.

Die gibt es bei vielen großen Polizeibehörden in NRW inzwischen. Und meist sind das pensionierte Kriminalbeamte, die sich mit diesen Altfällen, so heißt das ja im Behördendeutsch, so hübsch, nochmal befassen und natürlich versuchen, die doch noch zu lösen. Ja, die Beamten, also das klang jetzt vielleicht so blöd, weil irgendwelche pensionierten Polizisten oder sowas sind, aber die haben natürlich einfach einen extrem großen Erfahrungsschatz, aus dem sie das schöpfen können.

Und so gelingt das auch immer wieder, dass diese Vermisstenfälle, oh, da fallen mir fast die Notizen vorm Tisch, dass diese Vermisstenfälle dann auch wirklich noch aufgeklärt werden können, selbst nach Jahrzehnten. Vermisstenfälle, Tötungsdelikte und natürlich sind das oftmals dann auch Beamte, die vielleicht im Idealfall sogar tatsächlich mit dem Fall selbst damals zu tun hatten.

Ja, und tatsächlich, hast du schon gesagt, gelingt das immer wieder. Wir sprechen später auch über ein paar positive Beispiele. Also es gibt durchaus Hoffnung, dass auch der Fall von Isolde Becker noch gelöst werden kann und dass vielleicht ein möglicher Täter noch dingfest gemacht werden kann. Ja, aber wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass Isolde Becker noch lebt, die ist sehr gering.

Die Ermittler gehen halt deshalb auch davon aus, dass sie nicht mehr lebt. Die Gesamtumstände weisen einfach darauf hin. Ja, also man wird sie wahrscheinlich nicht irgendwo munter im Ausland irgendwann aufspüren. Wahrscheinlich nicht. Also, der Unterschied zu vielen anderen Fällen, die wir hier behandeln, wir sprechen heute nicht über einen aufgeklärten Mordfall oder ein anderes Tötungsdelikt.

Wir kennen keinen Täter, es gibt keinen bestätigten Tatort und logischerweise auch keinen Fundort. Und wir wissen im Grunde nicht, was an diesem Sonntag zwischen dem letzten bekannten Lebenszeichen von Isolde und ihrem Ausbleiben zu Hause passiert ist. Und wir wissen auch nicht, was die Ermittler vielleicht irgendwie schon wissen.

Die haben bisher nämlich vor allen Dingen nur so sehr konkrete Fragen veröffentlicht, also eigentlich in regelrechtem Fragenkatalog. Sie sucht halt Menschen, die sich irgendwie an Isolde Becker erinnern, die vielleicht damals mit ihr befreundet waren oder zusammen zur Schule gegangen sind und einfach irgendwie noch was in Erinnerung schlummern haben, was halt irgendwelche Hinweise darauf geben könnte.

Die Polizei sucht außerdem Fotos von dieser Maikirmes, die fand damals vom 19. bis zum 21. Mai statt. Und da auch vor allem aus dem Bereich des Autoscooters. Weil man da halt so ein bisschen vermutet, dass sie sich da aufgehalten haben könnte. Es geht darum, dass vielleicht Schausteller von damals oder Nachfahren von Schaustellern sich da an irgendwelche Sachen erinnern können.

Und ganz interessant ist auch bei dem Fall, dass es nicht nur um die Maikirmes geht, sondern eventuell auch die Sommerkirmes in Windeck-Dattenfeld. Die ist nämlich im August immer, also mittlerweile gibt es die so nicht mehr, aber die war damals ein paar Monate später. Und da versucht man auch noch irgendwie an Fotos, Unterlagen oder so zu kommen.

Wir kommen da später ja nochmal drauf zu sprechen. Und dieser Aufruf, der richtet sich also nicht nur an Menschen, die jetzt unmittelbar mit Isolde Becker zu tun hatten, sondern vielleicht gibt es auch jemand, der auf einem alten Foto im Hintergrund was erkennt oder jemand hat noch Unterlagen, aus denen sich irgendwie rekonstruieren lässt, welche Schausteller damals in Dattenfeld auf der Kirmes waren, wie der Festplatz aufgebaut war und so weiter.

Wobei das mit den Fotos natürlich auch schwer ist. Das ist halt 50 Jahre her. Wer hat denn... Da noch im Fotoalbum irgendwas schlummert. Also da müsste halt wirklich jemand nochmal auf den Speicher gehen, im Fotoalbum blättern. Das ist halt auch der Appell der Polizei, da nochmal durchzugehen, ob man nicht vielleicht irgendwie mal ein nettes Foto da gemacht hat, wo vielleicht im Hintergrund irgendjemand auftauchen könnte. Genau.

Also vielleicht an der Stelle schon mal der Hinweis, wenn ihr glaubt, etwas über diesen Fall zu wissen, dann meldet euch direkt bei der Polizei im besten Fall. Und vor allem würden wir euch bitten, keine Namen oder Verdächtigungen in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Wir wissen schließlich überhaupt nicht, was damals passiert ist.

Die Polizei Bonn bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0228 150 oder per Mail an kk11.bonn.polizei.nrw.de. Das poste ich euch natürlich auch nochmal in die Folgenbeschreibung und da findet ihr auch die Infos der Polizei zu diesem Fall. Also, lass uns doch jetzt mal damit beginnen, was wir überhaupt wissen über Isolde Becker und über ihren letzten bekannten Tag. So richtig viel ist es ja nicht.

Nee, da geht jetzt ans Eingemachte, aber das auch relativ schnell erzählt. Ja, Maikürmes, 1973, in Windeck-Dattenfeld. Der 20. Mai, der Tag, an dem sie vermutlich verschwunden ist, ist ein Sonntag gewesen. Und nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sie sich wohl so zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr auf der Kürmes aufgehalten haben.

Und das, was die Polizei dazu sagt, ist, dass sie sich mutmaßlich da irgendwie die meiste Zeit am Autoscooter aufgehalten haben soll. Ist aber wie gesagt auch nicht gesichert, sondern das ist wie gesagt die Vermutung, die die Polizei momentan hat. Das heißt also nicht, dass wir jetzt wüssten, dass sie um eine bestimmte Uhrzeit, am Autoscooter stand oder dass sie von dort aus verschwunden ist. Und jetzt Werbung.

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Denn deine Daten gehören dir und nicht irgendwelchen Datenmaklern. Werbung Ende Wir wissen ja noch nicht mal genau, wann sie den Festplatz verlassen hat oder mit wem sie den verlassen hat. Ist sie da selbstständig weggegangen? Ist sie in Begleitung weggegangen? War sie in einer Gruppe unterwegs? Das weiß keiner.

Der derzeit bekannte Ermittlungsstand, der beschreibt einfach nur ihren Aufenthalt dort und einen groben Zeitraum. Und mehr öffentliche Informationen gibt es dazu einfach nicht. Ja, und das ist bei einem Fall, der mehr als fünf Jahrzehnte zurückliegt, natürlich eine sehr schwierige Ausgangslage. Also schwierig ist schon sehr dürftig. Das stimmt, ja.

Wir haben ja auch keinen bekannten letzten Weg, keine bekannte Begleitung und auch keinen Ort, an dem sich jetzt die Spur endgültig verliert. Wir wissen eben nur, zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr muss sie zum letzten Mal gesehen worden sein und wahrscheinlich hat sie sich am Autoscooter aufgehalten. Ja, aber es ist ja trotzdem gut, dass man so danach fragt, vielleicht auch dann sehr offen danach fragt, Weil vielleicht erinnern sich ja doch noch ein paar Leute daran.

Und klar ist nur, einen Tag später, am 21. Mai 1973, da haben ihre Angehörige dann Isolde als vermisst gemeldet auf einer Polizeiwache im Rhein-Sicht-Gott. Danach gibt es, wie gesagt, kein Lebenszeichen mehr von ihr. Jetzt ist die Frage, was ist denn damals ermittelt worden? Da wissen wir darüber irgendwas. Was ist da passiert? Wurde da eine Suchaktion gemacht oder Menschen befragt? Wurde diese Kirmes untersucht?

Ja, auch das wieder so eine Sache über 50 Jahre her. Wir wissen von der Polizei, dass es damals irgendwelche Ermittlungen gegeben hat. Es soll Befragungen gegeben haben. Man will so das nähere Umfeld von Isolde abgeklappert haben, aber all das hat keinerlei weitere Anhaltspunkte ergeben. Ja, und was mir da bei dem Fall echt auffällt ist, wie sehr sich die Polizei mit Informationen zurückhält, oder?

Ja gut, also wir Journalisten sollen natürlich immer grundsätzlich kritisch sein und meine Kollegin Bam ist natürlich nochmal besonders kritisch. Es wird nicht mal gesagt, welche Personen damals befragt wurden, welche genauen Suchmaßnahmen es gab oder welche Spuren im Einzelnen noch verfolgt wurden. Also es kann natürlich einfach sein, dass das jetzt Ermittlungstaktik ist, also dass man sich da noch bedeckt hält, um so ein mögliches Täterwissen preiszugeben.

Das passiert halt auch sehr häufig bei Ermittlern. Es kann natürlich aber auch sein, dass es damals nicht vernünftig gemacht wurde. Also die Spannung ist da sehr breit. Das stimmt. Also unser persönliches Problem, das gehört auch mit dazu in diesem Fall, ist, dass wir als Generalanzeiger damals tatsächlich gar nicht über diesen Fall berichtet haben.

Ich habe es mir nämlich natürlich nicht nehmen lassen, mal wieder in unser gutes altes Zeitungsarchiv hinabzusteigen. Das ist übrigens gar nicht mehr so einfach, seit wir umgezogen sind vor gut einem Jahr. Das Archiv ist noch in dem alten Gebäude und da muss man sich dann erstmal einen hochheilig gesicherten Schlüssel besorgen.

Und dann habe ich mir die Zeitungsbände von damals vorgenommen und wirklich akribisch durchsucht. Aber es findet sich kein einziger Artikel bei uns über das Verschwinden von Isolde Becker, muss man natürlich dazu sagen. Das kann zwei Gründe haben aus meiner Sicht. Zum einen hatten wir ja als reines Printmedium damals ein recht eng umrissenes Verbreitungsgebiet.

Und zudem gehört Windeck ja streng genommen nicht dazu. Es gehört nicht dazu. Es gehört nicht dazu. Die sich die haben nach Hause schicken lassen. Genau, also das heißt, der Generalanzeiger wird da nicht ausgetragen. Genau, also damals hatte man nicht morgens um 6 Uhr die Zeitung im Briefkasten, sondern die kam dann halt erst später mit der Post. Und da haben natürlich dann viele auch einfach eine andere Zeitung abonniert. So ist es.

Weil man natürlich schon am Morgen wissen wollte, was am vergangenen Tag passiert ist und nicht erst irgendwie abends, wenn man nach Hause kommt von der Arbeit. Gewundert hat es mich trotzdem, denn es gibt ja durchaus andere ältere Fälle aus dem Bereich Windeck oder Eitorf etc. Also außerhalb unseres direkten Verbreitungsgebiets, über die wir trotzdem berichtet haben.

Es kann also auch sein, dass es damals gar keine Pressemitteilung der Polizei gab oder zumindest nicht an uns, dass die nicht an uns ging und dass wir von dem Fall gar nichts mitbekommen haben, auch nicht über andere Wege. Wir hatten ja damals noch keinen rasenden Reporter in Ruppigt-Roth. Ja, war ein Fehler. Absolut. Und gut, daraus kann man jetzt keine Ableitung, ziehen über die Qualität der Ermittlungen, wollen wir auch gar nicht, aber es erschwert uns natürlich auch die Recherche.

Genau, also es gibt halt einfach sauviele Lücken in dem Fall. Wir wissen nicht, was an dem Vormittag auf der Kirmes passiert ist. Wir wissen nicht, was Isolde da gemacht hat. Wir wissen nicht, mit wem sie dort gesprochen hat. Wir wissen nicht, ob sie mit Freunden da war oder mit wem anders oder ob sie da alleine rumspaziert ist.

Es ist halt alles offen irgendwie. Ja, und diese Fragen, die werden natürlich auch gestellt. Also die wurden zum Beispiel gestellt unter einem Beitrag der Polizei Bonn auf Facebook zu diesem Fall. Die Polizei hat darauf aber zum Beispiel gar nicht reagiert, obwohl die durchaus da moderiert und reagiert haben.

Wir wissen also auch nicht, ob Isolde vielleicht am Autoscooter eine bestimmte Person getroffen hat oder ob es dort einen konkreten Vorfall gab oder warum überhaupt die Polizei sich jetzt so sehr auf diesen Autoscooter fokussiert. Auch das kann genau, wie du sagst, natürlich Ermittlungstaktik sein. Ja, also es ist natürlich schon so. Also dieser Autoscooter gilt halt als einer der Schwerpunkte. Aber das ist damals vermutlich genauso gewesen wie heute, wo sich die meisten jungen Leute halt irgendwie am Autoscooter getroffen haben.

Also da kann ich mir aber vorstellen, dass da die Chance, dass da vielleicht irgendwie was auftaucht, was denen helfen könnte, größer ist als vielleicht am Schießstand oder an der Kreppbude. Ja, klar. Und deswegen auch diese ausdrückliche Bitte oder dieses ausdrückliches Suchen danach, ob jemand noch irgendwelche Fotos aus diesem Bereich des Autoscooters hat oder vielleicht auch sich noch daran erinnert, dass die Person sich dann eben meldet und man dann aus diesem Vorfall vielleicht irgendwas ableiten kann. Mhm.

Es wird übrigens nicht nur nach Fotos von der Maikirmes vom 20. Mai, diesem Sonntag, gefragt, sondern nach dem gesamten Zeitraum 19. Bis 21. Mai, an dem die Kirmes lief. Vermutlich denke ich jetzt einfach mal, um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen. Ja, genau. Es geht auch darum, dass vielleicht die Schausteller von damals sich an Sachen erinnern können, vielleicht auch irgendwelche Unterlagen, Fotos, whatever haben.

Und dann eben auch zu dieser etwas später im Jahr stattfindenden Sommerkirmes. Aber warum denn eigentlich jetzt auch zur Sommerkirmes? Dazu gibt es keine öffentliche Erklärung der Polizei. Ähm ... Für mich zeigt das aber, dass die Ermittler sich ein möglichst umfassendes Bild verschaffen wollen. Also kann natürlich auch sein, dass Schausteller von der Sommerkirmes damals irgendwas über diesen Fall gehört haben und was dazu sagen könnten. Okay, verstehe.

Vielleicht geht es ja auch erstmal darum, überhaupt zu klären, wer damals vor Ort war, welche Unterlagen überhaupt noch existieren. Vielleicht kann man irgendwelche Rückschlüsse auch ziehen, wenn es keine Unterlagen zur Maikirmes gibt. Gibt es vielleicht welche zur Sommerkirmes, aber ja. Ja, Unterlagen klingt immer so groß, aber in erster Nähe werden das halt Erinnerungen sein.

Und nach 50 Jahren, ich weiß nicht, was ich vergangenen Freitag zum Mittag gegessen habe. Das ist wieder ein anderes Problem. Ja, gut, das ist halt auch dem Alter geschuldet. Aber so eine Sache, die vor 50 Jahren passiert ist, da verschwimmen Erinnerungen halt auch immer mal ein bisschen. Also man kann sich vielleicht an einzelne Bilder, ein paar Orte oder ein paar Situationen erinnern.

Aber das kann sich natürlich im Nachhinein auch so ein bisschen verschieben. Und so kann deswegen vielleicht auch diese Frage nach der Sommerkirmes, vielleicht denkt jemand, ah nee, die Erinnerung habe ich an die Sommerkirmes, das hatte gar nichts mit der Maikirmes zu tun, aber eigentlich macht das Gedächtnis daraus halt, trennt das irgendwie, aber eigentlich war dann doch die Maikirmes.

Deswegen sind die im Mittler da immer sehr, sehr breitflächig unterwegs. Ja, man merkt das übrigens auch auf Social Media bei Beiträgen über diesen Fall, Isolde Becker, einige Kommentatoren behaupten da tatsächlich, dass Isolde doch im August verschwunden sein müsse, weil da eben diese Sommerkirmes stattfindet.

Wenn ich es richtig verstehe, gibt es diese Maikirmes nicht mehr und nur noch die Augustkirmes. Und deshalb denken die Leute wahrscheinlich, dass doch die Kirmes gar nicht... Also damals gab es halt zwei Kürmchen. Ja, genau. So, das gibt es jetzt nicht mehr. Und so, da merkt man einfach, dass Erinnerungen halt auch verschwimmen.

Und das ist kein Vorwurf. Da passiert einfach ganz natürlich. Nein, und das heißt ja auch nicht, dass alte Erinnerungen jetzt wertlos wären. Genau, richtig. Die Polizei geht davon aus, dass, und hier zitiere ich jetzt mal aus einem Kommentar bei Facebook, Isolde einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist und nicht mehr lebt.

Das war eine Reaktion auf den Vorschlag eines Users, per KI ein Foto generieren zu lassen, das Isolde zeigt, wie sie heute aussehen könnte. Die Polizei Bonn weist aber zum einen, da muss ich sagen völlig zu Recht, darauf hin, dass KI-Modelle, die Formulierung fand ich sehr hübsch, Zitat, leicht bis sehr daneben liegen können. Das kann ich nur bestätigen, also da kann ich die Polizei sehr gut verstehen.

Zum anderen aber heißt es weiter, dass ein solches Foto schlichtweg leider nicht erforderlich sei, weil eben nicht davon auszugehen ist, dass Isolde noch lebt. Ja, also der aktuelle öffentlich bekannte Stand ist, es gibt keinen Tatverdächtigen, den die Polizei benennt und sie geht davon aus, dass Isolde tot ist. Richtig, richtig.

Also zumindest keinen Tatverdächtigen sehen Sie jetzt öffentlich benennt. Es gibt natürlich auch keine Leiche, somit keinen Fundort, an dem man Spuren hätte sichern können. Wenn andere Ansätze eingehen, beziehungsweise auf ein paar Rückmeldungen von Personen, die sich an den Fall erinnern, hat sich beispielsweise eine damalige Schulfreundin von Isolde Becker gemeldet. Die berichtet, dass den Kindern damals in der Schule erzählt worden sei, das Mädchen sei von zu Hause abgehauen.

Und ein anderer Mann, der offenbar ebenfalls mit Isolde zur Schule ging, der schreibt, dass er selbst niemals etwas davon gehört habe. Nicht in der Zeitung, nicht im TV oder Radio. Da vielleicht noch, da gretz ich mal kurz dazwischen. Das hat der Willi nämlich auch gesagt. Also er sagte, direkt nach der Kirmes hätte er gar nichts davon mitbekommen.

Also er wüsste jetzt nicht mehr genau, wann er das erste Mal davon gehört hat. Aber er meinte so, das kann sicherlich ein paar Monate, das kann aber auch ein Jahr her gewesen sein. Also könnte durchaus sein, dass das vielleicht gar nicht direkt danach so bekannt wurde. Ja, das stützt ja so ein bisschen den Eindruck, dass damals zumindest die Öffentlichkeit jetzt nicht im ganz großen Stil eingebunden wurde.

Die Polizei Bonn hat darauf allerdings, möchte ich auch dazu sagen, direkt reagiert und betont, es sei auch damals gesucht und gefahndet worden. Und es habe Medienberichte gegeben, unter anderem in der Lokalpresse und 1975, das wiederum zwei Jahre später, auch im Stern. Was die Lokalpresse betrifft, müssten wir mal die Kolleginnen und Kollegen vom Stadtanzeiger und der Kölnischen Rundschau fragen. Soweit ich weiß, gab es die ja damals auch in Windeck.

Die waren sogar die Platzhürsche da. Genau. Bei uns gab es ja, wie gesagt, keine Berichterstattung. Im Stern allerdings durchaus. Da gab es nämlich eine große Titelgeschichte. Wie gesagt, 1975 über vermisste Kinder. Was mir dabei aufgefallen ist, in der aktuellen Mitteilung der Polizei, ist ein Foto von Isolde zu sehen, bei dem als Quelle angegeben wird, Reproduktion Polizei Bonn slash der Stern.

Und dann die genaue Ausgabe von damals. Und auf Facebook weist die Polizei dezidiert darauf hin, dass schon damals, also 1975, das von uns heute genutzte Foto verwendet wurde. Also, wenn du mich fragst und vielleicht bin ich jetzt wieder zu kritisch. Auch auf die Gefahr hin, dass die Polizei wieder sauer auf mich ist.

Für mich wirkt das so, als hätte es dieses Foto erst 1975 in die Öffentlichkeit geschafft. Ja, aber das heißt jetzt ja nicht, dass die Polizei nicht ordentlich ermittelt. Nein, überhaupt nicht. Das wollte ich damit nicht sagen. Also, um noch das abzuschließen, diese Sternausgabe, die liegt mir bisher nicht vor.

Ich habe sie aber bestellt und ich vermute, dass Isoldes Familie dem Magazin das Foto gegeben haben könnte und die Polizei bis dahin zumindest nicht mithilfe eines Fotos nach dem Mädchen gesucht hatte. Was mich aber auch umtreibt, ist, dass offenbar über Isolde in der Schule erzählt worden sein muss, sie sei von zu Hause abgehauen.

Wobei man natürlich nicht weiß, wie und warum solche Gerüchte entstehen. Ja, jetzt wird schon gesagt, so Gerüchte. Es gibt ja in Social Media noch eine ganz konkrete Vermutung, womit dieser Fall zusammenhängen könnte, sondern eigentlich laut der Kommentatoren zusammenhängen muss. Ja, die Leute sind sich dann immer sehr schnell sehr, sehr sicher.

Also die, sag ich mal, Privatermittler. Und darauf können wir natürlich auch eingehen. Ich habe mir das dann natürlich noch mal genauer angeguckt. Da geht es um den Fall des Höhlmeißje aus den Niederlanden. Höhlmeißje. Ich hätte jetzt Heulmeißje gesagt. Das hat mit Heulen nichts zu tun. Ach so, okay. Sondern?

Also für mich ist, ich habe tatsächlich gesehen, dass das Deutschen teilweise mit Höhle übersetzt wird. Ich hätte das jetzt als einen unterirdischen Wassergang oder Wasserkanal übersetzt, in Höhl. Ja, erklär erst mal, worum es geht. Gut, ich erklär mal, worum es geht. Das ist auch wirklich Nebensache.

Menschen, die sich viel mit True Crime beschäftigen, werden wahrscheinlich diesen Fall kennen. So wird der Fall eines toten Mädchens genannt, das im Oktober 1976 in der Nähe des Parkplatzes de Höhl an der Autobahn 12 in der Provinz Utrecht gefunden wurde. Deshalb der Name ... Das Dramatische an diesem Fall ist für mich, dass diese Tote sehr lange für ein vermisstes Mädchen aus der Nähe gehalten wurde, das schließlich sogar für tot erklärt wurde.

1994 gestand ein Mann, das Höllenmeichel ermordet zu haben, zog sein Geständnis dann aber wieder zurück und der hat sich kurze Zeit später dann suizidiert. Und 2012 behauptete ein Zeuge, zwei Männer zwischen 30 und 40 hätten dieses tote Mädchen 1976 weggeworfen. Also das ist sein Wort laut. Zuvor hatte sich aber 2006 plötzlich diese für tot Erklärte bei ihrer Schwester gemeldet.

Die war damals tatsächlich von zu Hause abgehauen. Die war 16 zu diesem Zeitpunkt, hatte zunächst in Deutschland und später in den USA gelebt. Das heißt jetzt aber, die wahre Identität der Toten ist nicht geklärt worden? Die ist weiterhin nicht geklärt. Die Leiche wurde damals nackt und in einem deutlich fortgeschrittenen Zustand der Verwesung gefunden, bedeckt von Blättern.

Und es wurde festgestellt, dass die Tote etwa 13 bis 15 Jahre alt gewesen sein muss zum Zeitpunkt ihres Todes, dass das Mädchen ungefähr 1,60 Meter groß war. Und dann wurden unter anderem Schädel, Zahn und weitere Untersuchungen an dem Körper durchgeführt. Unter anderem haben die ergeben, dass die Tote kastanienbraunes bis rotbraunes Haar hatte.

Und eine Isotopenanalyse ergab außerdem, dass das Mädchen die ersten sieben Jahre seines Lebens wahrscheinlich zwischen Ruhr, Gebiet und Eifel verbracht haben muss. Um 1975 muss es wiederum in der DDR oder in Osteuropa, gelebt haben oder gewesen sein und für das Jahr vor seinem Tod wird dann von einem Aufenthalt in Deutschland oder den Niederlanden ausgegangen, wo dieses Mädchen offenbar sehr, sehr einseitig ernährt wurde oder sich ernährte Und als Grund dafür, nehmen die Ermittler extreme Armut oder und eine Entführung an.

Ja, das ist so krass, was die da mittlerweile aus irgendwelchen DNA-Spuren rausextrahieren können. Ja. Aber was heißt das denn jetzt für unseren Fall, Isolde Becker? Ja, also ... Ist eine berechtigte Frage. Einiges dürfte ja durchaus passen, wenn man sich das mal anguckt. Also wir nehmen jetzt mal an, Isolde wäre im Mai 1973 von der Kirmes in Dattenfeld entführt worden von irgendjemandem.

Dann könnte es sein, dass sie bis zu ihrem Tod in Gefangenschaft war und dann getötet wurde. Das Alter 13 bis 15 könnte durchaus hinhauen. Aber ehrlich gesagt, wir wissen aktuell einfach noch viel zu wenig, um irgendwelche Schlüsse ziehen zu können. Wir wissen nicht, wie groß Isolde war, welche Haarfarbe sie hatte, ob sie immer schon in Windeck gewohnt hatte.

Oder eventuell aus dem Ruhrgebiet oder der Eifel dahin gezogen ist. Wobei das natürlich jetzt auch nicht ganz weit weg ist. Windeck ist zwar weit weg, aber da nicht so weit. Was hat die Polizei denn zu ihr gesagt? Zumindest auf Social Media hält sich die Polizei auch hierzu sehr bedeckt. Da heißt es, Zitat, wir können in diesem Fall keine weiteren Informationen teilen, Achtung, um uns nicht in die Karten schauen zu lassen. Finde ich eine sehr interessante Formulierung.

Aber das spricht ja dann auch wieder dafür, dass man mögliches Täter wissen, dass es halt auch taktische Hintergründe hat. Also wahrscheinlich wissen die mehr, als sie sagen. Das denke ich auch. Ich hoffe es. Die Kolleginnen und Kollegen der Cold Case-Ermittlungen heißt es dann weiter, prüfen zahlreiche Hinweise und Spuren in alle Richtungen.

Das wurde auch in den vergangenen Jahren schon getan. Das wiederum kann natürlich alles oder nichts heißen. Am Ende des Tages müssen wir wohl einfach mal abwarten, was die Ermittler da noch irgendwie rausbekommen. So ist es. Aber lass uns doch jetzt nochmal einen genaueren Blick drauf werfen, wie die Bonner Polizei solche alten Fälle neu bearbeitet und welche anderen ungeklärten Fälle es eigentlich in Bonn und der Umgebung gibt.

Ja, bei der Polizei in Bonn ist für solche Fälle das Kriminalkommissariat Elf zuständig. Wir sind nach Kriminalkommissariaten unterteilt und in Elf geht es um Todesermittlungen, aber auch um Brände oder auch Waffendelikte. Also schon irgendwie so ein bisschen was Schweres, also nicht falsch parken. Dann sind diese Cold-Case-Ermittler wirklich darauf spezialisiert zurückliegende und so ungeklärte Mord- und Tötungsdelikte irgendwie aufzuklären und dabei nehmen sie aber auch Vermissenfälle in den Blick, bei denen halt so ein Tötungsdelikt dann nicht ausgeschlossen werden kann, so ist es ja jetzt im Fall Isolde Becker ja und in so einem Fall, prüft man dann nicht einfach nochmal genau so wie man oder vielleicht vor 10,

20, 30, 40 oder 50 Jahren gemacht hat, sondern sie nimmt alle Akten, alle Unterlagen, die es gibt, nimmt die Polizei dann nochmal in den Blick, auch das, was vielleicht irgendwo bei der Staatsanwaltschaft passiert ist und fragt sich dann einfach mal wirklich von Grund auf, was steht denn eigentlich jetzt hier in diesen Akten drin?

Was für Spuren gibt es denn dann noch? Was wurde damals genau untersucht? Welche Ergebnisse konnten damals die technischen, muss man natürlich sagen, die damals noch relativ begrenzten technischen Möglichkeiten überhaupt liefern und welche neuen Ansätze könnte man jetzt 50 Jahre später verfolgen? Das klingt erstmal super spannend, aber ich glaube in der Praxis ist das erstmal total viel lesen, oder?

Äh, ja, ja, ja, wahrscheinlich ist dann wirklich einfach viel Aktenwälzen erstmal. Das LKA, das Landeskriminalamt in NRW, beschreibt die Arbeit so, dass jedes Schriftstück genau gelesen wird und eben dann mit anderen Akten, die vielleicht noch auch bei der Staatsanwaltschaft lagern, abgeglichen werden.

Es wird geprüft, ob die Dokumente übereinstimmen oder ob es da vielleicht irgendwelche Widersprüche gibt. Das ist ja dann auch immer interessant. Und ob sich aus dieser Gesamtschau dann nachher irgendwelche zielführenden Fragen geben können. Jetzt muss man dazu sagen, das LKA ist nämlich in NRW dafür zuständig, diese Altfälle darauf zu prüfen, ob es noch oder wieder vielversprechende Ermittlungsansätze gibt. Zum Beispiel durch neue Untersuchungen, die es damals noch nicht gab.

Und wichtig ist dafür auf jeden Fall, dass die Unterlagen inzwischen auch digital erfasst werden. Ja, genau. Also beim LKA gibt es so eine eigene Cold Case Datenbank. Die wurde extra dafür aufgebaut. Da sind dann diese ganzen ungeklärten Tötungsdelikte und auch Vermisstenfälle mit möglichem Tötungshintergrund drin hinterlegt und wirklich sehr akribisch strukturiert.

Und dann kann man natürlich Fälle systematischer miteinander vergleichen und vielleicht dann auch nach speziellen Kriterien bearbeiten. Ja, also zum Beispiel Tatzeit, Tatort, Opfer, mögliche Motive, vorhandene Spuren. Also es ist doch wirklich ein Traum, mal in diese Datenbank reingucken zu dürfen, oder?

Ja, aber das werden wir vermutlich nicht mehr hinkriegen, denn ich weiß nicht, was ist das Einstiegsalter bei der Polizei? Ja. Ich glaube, du kannst es vielleicht noch schaffen. Nee, nee, nee. Ich glaube, das ist irgendwie so Mitte 30 oder so was. Ja, dann tut es mir leid. Ich bin damit 37, glaube ich, mittlerweile auch raus.

Aber das ist eine echt total interessante Arbeit. Was man mit dieser Datenbank natürlich super machen kann, ist zu gucken, gibt es irgendwelche Parallelen zwischen verschiedenen Fällen? Und das ist halt auch bei Isolde Becker so wichtig. Die Polizei schreibt dann immer oder sagt dann immer, ja, routinemäßig werden Zusammenhänge mit anderen ungeklärten Tötungsdelikten aus dieser Zeit geprüft.

Das klingt halt total simpel, ist ja aber total wichtig. Also falls man irgendwie den Modus operandi bei irgendwas erkennen könnte, in einem bereits geklärten Fall oder auch bei ungeklärten Fällen, dadurch spinnt sich halt so ein Netz und man kommt vielleicht von Hölzchen auf Stöckchen und danach zu einem Hinweis, der wirklich zielführend sein kann.

Welche Rolle spielen dabei jetzt zum Beispiel die alten Aservate, also die Dinge, die damals sichergestellt wurden? Die sind total wichtig. Also kannst du dir vorstellen, du hast gerade erklärt, was ist das? Isotopen? Ja, Isotopenanalyse. Isotopenanalyse, irgendwas mit Atom. Alle Gegenstände, Kleidungsstücke oder irgendwelche Spuren aus diesen ursprünglichen Ermittlungen, die dann noch da sind, können natürlich heute nochmal ganz anders untersucht werden.

Auf irgendwelcher molekular-biologischer Ebene. Und dann kriegst du halt zum Beispiel auch raus, dass die Person vielleicht dann und dann mal im Ruhrgebiet gewohnt haben könnte. Vielen Dank. Der Fall Isolde Becker, der klingt jetzt für mich erst mal nicht nach. Etwas, wo man dann nochmal ein Kleidungsstück ins Labor geben kann, sondern ehrlich gesagt eher nach klassischer Zeugenbefragung, mühsamer vermutlich.

Das ist wieder die Sache mit den ganzen Lücken. Wir wissen, also die Öffentlichkeit weiß momentan nicht, ob es im Fall Isolde Becker überhaupt irgendwelche verwertbaren Asservate gab. Also wir können deshalb auch nicht sagen, es gab eine DNA-Spur oder irgendeinen konkreten Gegenstand, der damit zusammenhängt.

Ganz offensichtlich, was man sagen kann, ist, dass ganz offensichtlich die Cold-Case-Arbeit nicht nur auf Fälle beschränkt ist, bei denen eine Leiche gefunden wurde. Genau, also wurden Vermisstenfälle aufgenommen, eben bei diesen, wo ein Tötestolik nicht ausgeschlossen werden kann. Und genau deshalb fällt auch Isolde Becker in dieses Raster.

Wir haben hier in Bonn und der Umgebung ja so einige Cold-Cases. Ich habe extra noch mal bei der Polizei angefragt. Und die Cold Case-Ermittler beschäftigen sich aktuell mit rund 20 solcher Fälle. Und tatsächlich gibt es dabei immer wieder Fälle, bei denen Menschen scheinbar spurlos verschwinden. Ja, was heißt scheinbar? Also die halt schon irgendwie so ein bisschen spurlos verschwinden. Also das prominenteste Beispiel, das vielen vielleicht auch schon bekannt sein wird, Doris und Winfried Hagen aus Boll.

Super reiches Unternehmer-Eherpaar, das 1994 verschwunden ist. Es gab keinen Abschiedsbrief. Es gab keine erkennbare Vorbereitung auf so ein freiwilliges Verschwinden. Es wurden nie irgendwelche Leichen gefunden. Mittlerweile sind beide für tot erklärt. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus und hatte auch jahrelang einen Tatverdacht.

Und wie das gewesen sein könnte. Aber der Verdacht erhärtete sich halt nie so weit, dass man wirklich jemanden hinter Gittern bringen konnte, geschweige denn, dass es überhaupt ein Verfahren dazu gab. Ja. Wir haben über den Fall Hagen ja hier schon im Podcast gesprochen, natürlich poste ich auch den Link zu der Episode in die Folgenbeschreibung.

Gerade da kann ich mir übrigens vorstellen, dass der Fall hier nochmal Thema wird, denn da haben wir so einiges an Infos in der Zwischenzeit noch bekommen. Mir fällt aber noch ein Fall ein, in dem jemand einfach verschwand, in einfachen Anführungsstrichen, nämlich Sandra D. aus Eitorfbach. Ja, also sie und auch ihre Leiche wurden nie gefunden.

Er wurde zwar umfangreich gesucht in den Wäldern und an der Sieg. Der frühere Lebensgefährte galt als Tatverdächtiger, wurde zunächst verurteilt, dann aber später wieder freigesprochen. Ja und wenn ein Angeklagter freigesprochen wird, ist damit natürlich nicht automatisch geklärt, was tatsächlich passiert ist. Der Freispruch bedeutet zunächst mal, dass das Gericht die für eine Verurteilung erforderlichen Beweise nicht als ausreichend angesehen hat.

Dieser Fall, da war es ja so, dass er wegen Totschlags verurteilt worden war und der Bundesgerichtshof dann eben den Fall verworfen hat. Der musste neu aufgerollt werden und im zweiten Prozess gab es dann einen Freispruch. Die Frage nach dem, was tatsächlich passiert ist, ist also quasi offen, zumindest theoretisch. Klar ist allerdings, der Freigesprochene, der kann wegen dieses konkreten Verbrechens nach deutschem Strafrecht nie wieder angeklagt werden.

Da fällt mir natürlich noch der Fall von Jens Bleck ein. Das war, glaube ich, 2013, hatte Jens eine Disco besucht. In Bad Honnef. In Bad Honnef, genau. Es gab irgendwie einen Streit. Auf jeden Fall hat er Hausverbot bekommen. Und wenige später wurde dann seine Leiche aus dem Rhein geborgen. Die genauen Umstände des Todes sind bis heute ungeklärt.

Es gibt hier also einen Leichenfund, aber keine abschließende Rekonstruktion des Geschehens. Bei anderen Fällen ist der Ablauf dann wieder andersrum. die Leiche wird gefunden, die Entität... Bei anderen Fällen ist der Ablauf dann wiederum andersrum. Die Leiche wird gefunden, die Identität ist zunächst aber unklar.

In Ruppigde Roth wurden in einem Waldstück menschliche Knochen gefunden. Diese sterblichen Überreste konnten später, viel später, einem Mann aus Siegburg zugeordnet werden, der seit 1990 vermisst worden war. Die Umstände seines Todes oder die Identität eines möglichen Täters sind aber weiterhin ungeklärt.

Und ein bisschen früher, 1987, wurde am Bonner Rheinufer ein toter Säugling in der Tasche entdeckt. Auch ganz schlimm, die Geschichte. Hier geht die Polizei von einer gewaltsamen Tötung aus. Die Mutter und der Täter wurden bislang aber nicht ermittelt. Ja, so ist es. Auch der Fall einer gehörlosen Frau aus Bonn ist weiter ungeklärt.

Sie wurde Ende 2002 zuletzt am Bonner Straßenstrich gesehen, Als sie in einen weißen Kastenwagen stieg, Anfang 2003, wurde ihre nur mit Unterwäsche bekleidete Leiche bei Schweich im Landkreis Trier-Saarburg gefunden. Täter-Motiv und genaue Umstände sind auch heute noch unbekannt. Ja, und dann gibt es wiederum die Fälle, in denen ein Tatverdächtiger und sogar Angeklagter ermittelt werden kann, das Verfahren aber nicht mit einer Verurteilung endet.

Ja, ich weiß nicht, ob euch der Fall noch was sagt, aber die Gastwirtstochter Claudia O. Aus Loma, die wurde 1987 an Pfingsten gefesselt und dann tot aufgefunden. Jahrzehnte später führte dann eben so eine neue DNA-Auswertung zu einem Tatverdächtigen und dann schließlich auch zu einem Prozess von einem Bonner Landgericht.

Der Angeklagte wurde dann aber freigesprochen, offenbar, weil es dann bei den Ermittlungen gravierende Fehler gab. Ja, und natürlich müssen wir auch den Fall Niklas Pöhler hier nochmal nennen, der 2016 nach einer Auseinandersetzung auf dem Heimweg von einem Konzert in Bad Godesberg schwer am Kopf verletzt wurde und später an diesen Verletzungen starb.

Hier ist die strafrechtliche Verantwortung nicht abschließend geklärt. Den Fall Claudia Wilbert haben wir ja schon mal hier behandelt und natürlich dürfen wir auf keinen Fall Claudia Ruf vergessen. Über Ihren Fall haben wir ausführlich mit Robert Scholten von der Bonner Polizei hier im Podcast gesprochen.

All diese Fälle warten noch auf Aufklärung und vor allem warten in jedem dieser Fälle Angehörige der Opfer darauf, dass der Fall endlich geklärt wird. Die Cold Case Episoden über die Fälle, die wir hier eben schon behandelt haben, die findet ihr in der Folgenbeschreibung und für alle gilt, wenn ihr irgendeinen Hinweis habt, dann meldet euch bitte.

Ja, was ich immer so besonders schlimm finde, also auch wenn ich unserem Rechtssystem, ganz grundsätzlich vertraue, dass bei manchen Fällen... Glaubt man ja zu wissen, wer der Täter ist. Also irgendwie alle sagen, ja, der muss da doch gewesen sein. Und am Ende gibt es dann aber trotzdem keine rechtskräftige Verurteilung.

Als Angehöriger fände ich das ja noch mal viel, viel schlimmer, wenn man sowas dann durchmachen muss. Du hast das Gefühl, okay, wir können endlich abschließen und dann kannst du doch nicht damit abschließen. Ja, absolut. Also mir fällt dann natürlich sofort der Fall von Daniel Schreiner ein, über den wir hier kürzlich noch mal gesprochen haben.

Das ist einfach eine extrem bittere Situation für die Angehörigen, aber ich denke auch für die Ermittler, die ja ihre ganze Arbeit im Grunde gescheitert sehen. Aber es gibt ja auch andere Beispiele, oder? Ja, da gibt es zum Beispiel den Fall von Amy Lopez, wo die Ermittler halt echt richtig gute Arbeit geleistet haben, die dann aber auch wirklich zu einer Verurteilung, zu einem Erfolg führte.

Die Amerikanerin wurde 1994 in einem abgelegenen Raum der Festung Ehrenbreitstein vergewaltigt und ermordet. Der Fall blieb dann mehr als 30 Jahre lang ungeklärt. Und dann gab es aber eben wieder diese neuen Analyseverfahren, die dann ermöglichten, dass man diese uralten DNA-Spuren, die es von damals noch gab, neu ausgewertet hatte.

Und dann konnten diese Spuren einem heute 81 Jahre alten Mann zugeordnet werden. Und der wurde jetzt im Februar dieses Jahres festgenommen. Und das Landgericht Koblenz hat diesen Mann dann im August 2026, also vor einem Monat, verurteilt. Er hat eine lebenslange Freiheitsstrafe bekommen und das Gericht hat auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Ich habe dann manche Kommentaren dann gesehen, wie weird das ist da, ich weiß nicht, ein Senior mit einem Rollator da ins Gericht zu schieben und dass das irgendwie nicht passen würde, aber... Es ist halt einfach ein schreckliches Verbrechen, was da passiert ist. Und das schützt auch nicht das Alter vor.

Das finde ich auch. Ich habe ja letztens auch schon mit jemandem darüber gesprochen. Und ich muss da ehrlich zugeben, mir geht jedes Mitleid für diesen Mann völlig ab. Wenn du 30 Jahre lang mit dem Wissen leben kannst, dass du so ein furchtbares Verbrechen begangen hast, und damit lässt du natürlich auch die Familie dieses Opfers jahrzehntelang in dieser Ungewissheit, wie sollte man da noch Mitleid haben?

Nur weil jemand alt ist und nur weil jemand nicht mehr richtig laufen kann, Im Gegenteil, und das sage ich jetzt mal ganz lapidar, bei diesem Mann kann man froh sein, dass er nicht mehr laufen kann. Denn er hat ja nicht nur dieses, sondern weitere sehr schwere Sexualverbrechen begangen. Und anders als seine Opfer hatte er die Möglichkeit, 81 Jahre alt zu werden.

Ja, er hat ein Leben ausgelöscht. Und dafür muss man sich dann auch verantworten. So ist es. Und deshalb ist es dann auch gut, dass solche Fälle, selbst nach so vielen Jahren, doch aufgeklärt werden können. Auch wenn das ein Opfer wie Amy Lopez natürlich nicht wieder lebendig macht. Aber auch ein anderer Cold Case aus unserer Region konnte in diesem Jahr endlich als aufgeklärt abgehakt werden.

Genau, das war der von Bettina D., einer 1992 in Bad Godesberg getöteten Frau. Wir haben in einer ersten kurzen Episode schon über die Ermittlungen gegen den damaligen Tatverdächtigen gesprochen. Und natürlich werden wir jetzt bald auch eine weitere Episode aufnehmen, um den Fall auch für diesen Podcast abschließen zu können. Denn im März 2026 gab es in diesem Fall ein Urteil.

Ich finde, also viele dieser Fälle zeigen halt, also so blöd es natürlich auch ist, dass diese Fälle halt so lange zurückliegen. Aber das zeigt halt auch ganz gut, warum solche Cold Cases manchmal einfach Zeit brauchen. Also nicht nur, weil dann die Tat irgendwie sehr lange zurückliegt und man dann vielleicht auch noch mal mit ganz neuen Augen da drauf blicken kann.

Sondern eben auch, weil die Ermittler dann viele Informationen neu bewerten müssen, neu bewerten können. Und dann eben auch die neuen technischen Möglichkeiten nutzen können. So ist es, ja. Das gilt natürlich auch für den Fall, den wir hier heute besprochen haben. Wir bleiben natürlich weiter dran. Wir sprechen mit der Polizei, gehen der Polizei weiter auf die Nerven zuverlässig.

Und natürlich versuchen wir auch auf anderen Wegen weiter zu recherchieren. Ja, und wer weiß, vielleicht weiß ja irgendeiner von euch etwas zu dem ganzen Fall. Kramt nochmal im Speicher, in den Fotoalben aus dem Jahr 1973. Vielleicht entdeckt er da irgendwas. Sprecht mit euren Eltern, vielleicht der Oma oder dem Opa und fragt mal, hey, kannst du dich noch irgendwie dran erinnern?

Indem sowas halt in die Öffentlichkeit getragen wird und darüber gesprochen wird, kommen dann vielleicht noch mal irgendwelche Informationen zusammen. So ist es. Wie ihr uns erreichen könnt, wisst ihr. Wir posten die Kontaktdaten natürlich auch noch mal in die Folgenbeschreibung. Sind gespannt auf euer Feedback und bedanken uns herzlich, dass ihr heute wieder dabei wart.

Und ich danke dir natürlich auch, dass du wieder da warst. Ja, immer wieder gerne. Wunderbar. Maritiot. Eine neue Akte Rheinland gibt es in zwei Wochen. Bis dahin, macht's gut und tschüss. Der GA-Podcast zu Kriminalfällen aus Bonn und der Region. Akte Rheinland ist eine Produktion der Generalanzeiger Bonn GmbH.

Redaktion und Moderation Anna-Maria Bekes. Produktionsleitung Andreas Deick. Sprecher Daniel Dähling, Martin Busch.

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