Behind Science

Hans Haupt: Regenschirm zum Mitnehmen

Samstag, 20. September 2025 · 19 min

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Shownotes

Ein Schirm so klein, dass er in jede Tasche passt. Das war die Idee von Hans Haupt. Wer sich richtig über die ersten Regenschirme aufgeregt hat und warum sie "nur was für Frauen" waren – erfahrt ihr in dieser Folge. Die technische Entwicklung (dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/meilensteine/…) des Taschenschirms hat das Patentamt zusammengefasst.

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Heute geht es um Hans Haupt, der den faltbaren Regenschirm erfunden hat. Ja Leute, wir können es nicht schönreden. Es ist jetzt wirklich Herbst. Also ich habe auch nochmal nachgeguckt, meteorologischer Herbst ist schon den ganzen Monat und ab morgen ist auch kalendarischer Herbst Anfang. Wahnsinn, das ging irgendwie viel zu schnell.

Also es sagt man, glaube ich, jedes Jahr, ja wirklich, ich habe das Gefühl, wenn man gerade so im Sommer angekommen ist, kommt der Herbst schon. Also es ist so August oder so, habe ich dann das Gefühl, ach so, ja jetzt ist ja Sommer, jetzt kann man ja immer irgendwie mit kurzer Hose raus und auch mal häufiger ins Freibad und so und dann ist auf einmal schon wieder der Herbst irgendwie vor der Tür.

Dieses Jahr hatte ich auf jeden Fall nicht alle Sommersachen an. Das ist richtig traurig. Also gebt die nicht auf, Leute. Stimmt. Mit Samis zieht sie an. Ja. Und jetzt ist das schon wieder so. Also goldener Herbst. Heute ist zum Beispiel so ein goldener Herbsttag. Herrlich, ne? Ja. Aber man weiß auch nie so ganz genau, wann wird es das nächste Mal wieder regnen.

Also es gab diese Woche jetzt auch schon Tage, da war, das hatte ich noch nie, glaube ich, in der App gelesen, 100 Prozent Regen. Da habe ich mich richtig erschrocken. Okay, das ist eine Ansage. Da darf ich auf jeden Fall einen Regenschirm mitnehmen, würde ich mal vorschlagen. Da brauchst du einen Schirm. Ja.

Und Regen hat ja auch, wir wollen gar nicht schlecht über Regen reden. Nein, überhaupt nicht. Also Regen hat ja gute Seiten. Jedes Wetter hat seine Berechtigung sowieso. Aber natürlich, es ist einfach schön, wenn die Sonne scheint. Da müssen wir gar nicht gerade drüber quatschen. Wobei, so eine Gemütlichkeit hat das ja natürlich schon.

Also ich freue mich jetzt auch, wenn es prasselt. Wenn es prasselt und dann hat man dicke Socken an und sitzt im besten Fall zu Hause und ist nicht irgendwo auf dem Fahrrad und hat seine Regenjacke vergessen oder so, dann hat es schon was Schönes. Auf jeden Fall. Und wenn die Sonne durch Regen scheint, ist es auch richtig schön. Ich habe auch schon mega guten Regenbogen gesehen diese Woche.

Ja, wir hatten beide so einen Regenbogen Moment. Und es hat sich so ein bisschen verbindend angefühlt, als würden wir den selben Regenbogen sehen. Ja, das ist so wie Sterne sehen. Ja, stimmt. Wobei, da sieht man ja in der Tat dieselben Sterne. Das stimmt. Bei einem Regenbogen Das ist ja ein Phänomen, was sehr lokal auftritt.

Aber ich war auch in dem Moment, das war einfach mitten auf der Straße und ich war so, oh mein Gott und dachte auch so, das muss ich jetzt fotografieren und mir kamen so Leute entgegen, die es ja überhaupt nicht gesehen haben. Weil das so hinter denen passiert ist. Und es kommt ja total auf den Winkel an, indem du in dem Moment stehst, ob du den dann so siehst oder nicht. Ja.

Und das Schöne bei uns war, ich hatte so einen ganz weiten Blick. Ich war jetzt irgendwie noch mal eine Woche unterwegs in Frankreich. Und da konnte man den Regenbogen von einer Seite zur anderen sehen. Also so den kompletten Bogen. Weil das siehst du ja in der Stadt eigentlich nie. Also da hast du nie so einen weiten Blick über so eine weite Fläche.

Und wirklich, wir waren wie so kleine Kinder. So kam es auf. Oh mein Gott. Unsere Welt ist so schön, das ist so schön. Und alle Handys rausgeholt, aber auch einfach nur so gestaunt. Und es war, ja, da lohnt sich Regen und Sonne und die Kombination schon. Also hat alles seine schönen Seiten. Ja, ist wie eine kleine Spektralanalyse, was das ist. Habt ihr hier in einer anderen Folge schon gelernt?

Stimmt, Kirchhoff. Könnt ihr euch nochmal in Erinnerung rufen, nochmal anhören, die Folge über Kirchhoff. Ja, und wir wollen jetzt aber auch über ein Accessoire sprechen. Was man auf jeden Fall immer bei Regen dabei hat. Es sei denn, ihr seid so ganz hart im Nehmen und sagt euch, es ist alles nur Wasser, ich gehe so raus.

Oder Team Regenjacke gibt es ja auch. Team Regenjacke, genau, auf jeden Fall. Aber bei mir ist auf jeden Fall im Herbst eine Sache, die immer griffbereit im Flur liegt. Und zwar ein kleiner Schirm. Also ich muss sagen, es ist wirklich ein sehr kleiner Schirm. Der ist so klein, dass der immer noch in jede Tasche mit reinpasst.

Und das gibt mir im Herbst ganz gut. So ein Cocktail-Schirm. Ja. Ein kleiner Papierschirm. Ja, der ist so klein und blau und den nehme ich einfach immer mit. Und manchmal rede ich mir ein, wenn ich ihn dabei habe, dann wird es bestimmt nicht regnen. So ein bisschen so aberglaubenmäßig. Umgekehrte Psychologie mit dem Regen. Yes, genau.

Er wird merken, dass sich ein Schirm dabei hat und dass es sich deswegen gar nicht lohnt, runterzufallen. Ja, genau. Aber jetzt, Leute, müssen wir uns in so eine Zeit denken, wo es solche kleinen Schirme to go noch gar nicht gab, sondern nur diese großen Stockschirmer. Oh ja, und die sind ehrlich gesagt meistens ziemlich unpraktisch.

Also die sind auf jeden Fall schöner, muss ich sagen, meistens. Dann ist es wirklich ein Accessoire, aber die sind meistens unpraktisch. Und der Protagonist unseres Science Snacks hat nämlich genau damit zu tun, Herr Hans Haupt. Das klingt, finde ich, wirklich wie so ein ausgedachter Name, Hans Haupt aus Solingen.

Solingen, die Geschichte hat uns natürlich auch total angesprochen, weil er hier ganz in der Nähe gelebt hat und auch seine Erfindung hatte, der fand das damals auch ziemlich unpraktisch mit diesen riesigen Stockschirmen, denn er hatte eh schon immer einen Gehstock dabei und dann hatte man natürlich…, Zwei Sachen dabei. Der war nämlich einer, der hatte so eine Beinverletzung vom Ersten Weltkrieg.

Und deswegen war er auf den Stock angewiesen. Und ja, hatte dann quasi zwei Stöcke in der Hand, einen rechts, einen links. Und ja, das war wahrscheinlich ziemlich unpraktisch, kann man sich vorstellen. Hat ihn so sehr genervt, dass er da eine ganz gute Idee entwickelt hat. Genau, er kommt so ins Grübeln da durch. Und wir denken uns so mal in die Zeit 1920, da ist er dann richtig ernsthaft am Überlegen, wie könnte man einen Schirm konstruieren, den man irgendwie so klein machen kann, dass man den auch mit in die Tasche stecken kann, genau wie der, den ich jetzt immer mitnehme.

Aber ganz so einfach ist das damals noch nicht. Er tüftelt da wirklich jahrelang dran, meldet irgendwann ein Patent an für einen verkürzbaren Schirm mit fernrohrartig gegliederten Stockteilen. So heißt sein allererstes Patent. Das könnte man sagen, ist damals dann so der erste Teleskopschirm. Also die Idee hat er jetzt schon mal. Ja, ich liebe, liebe diese Sprache in Patenten.

Ich höre das schon ein paar Mal hier. Diese Titel, weil das ist jetzt, jetzt nennt man es einfach Knirps oder kleiner Schirm oder sowas. Also diese Begriffe nutzen wir aber. Verkürzbarer Schirm mit fernrohrartig gegliederten Stockteilen. Das ist so genial. Wir fallen jetzt keine anderen Beispiele ein, aber wir hatten das wirklich, wir hatten das ja schon ein paar Mal. Ja, der Name klingt extrem unpraktisch.

Extrem unpraktischer als die Erfindung. Auf jeden Fall möchte er jetzt aber noch das Schirmtuch verbessern. Und drei Jahre später meldet er dann einen zusammenschiebbaren Schirm zum Patent an. Es ist schon so ein bisschen praktischer, dieser Begriff. Und auch das Patent und das, was dahinter steckt. Und bei dem dann das Schirmtuch nur an den beiden Dachstangenenden und am obersten Dachstangenteil befestigt ist.

Und zwar genau so, dass sich der Stoff beim Zusammenschieben in eine einzige Doppelfalte legt, deren Einerteil den zusammengeschobenen Schirm in seiner ganzen Länge überdeckt. Das sind jetzt nicht meine Worte, sondern auch entnommen aus der Beschreibung in diesem Patent. Also sehr, sehr durchdacht, wie das Ganze da sich zusammenfaltet.

Und ich stelle mir das so mechanisch auch wirklich gar nicht einfach vor, sich sowas zu überlegen. Also ich glaube, er muss da ziemlich lange rumgetüftelt haben mit irgendwelchen Drähten und irgendwelchen unterschiedlichen... Stoffen und so weiter. Ja, dass sich das dann vor allem nicht verheddert, wenn du das so ineinander faltest. Sodass es auch schnell geht.

Ja, ja, genau. Dass es dann halt nicht da so hängen bleibt zwischen den Stangen und so. Das war echt die Schwierigkeit. Wir können euch mal den Artikel dazu vom Patentamt verlinken, wo diese technischen Sachen ganz genau erklärt sind. Er optimiert die Technik dieses faltbaren Regenschirms noch einige Male.

Und sein finales Patent heißt dann verkürzbarer Schirm. Das ist der kürzeste Titel, den das Patent hat. Aber er findet für diese Erfindung noch einen besseren Namen. Und zwar nennt er sein Produkt und seine GmbH. Du hast das Wort eben schon mal benutzt, weil wir das heute so ganz umgangssprachlich auch sagen.

So ein bisschen wie Tempo statt Taschentuch. Ja, oder Cewa oder so. Ja, gibt es eine Marke, eine GmbH, die er damals gründet, die wirklich so der Name wird für diese kleinen Schirme und zwar Knirps. Also eigentlich ein anderes Wort für ein kleiner Kerl, ein kleiner Junge. So, da sagt man ja auch Knirps.

Und sein kleiner Knirps ist eben dieser zusammenfaltbare Regenschirm. Und den meldet er jetzt zum Patent an. Den meldet er zum Patent an. Es ist ein sogenannter Taschenregenschirm. Passt in jede Tasche, so wird damit geworben. 1930 kommt dann das Patent. Also er schafft das auch direkt, das da erfolgreich anzumelden.

Und vier Jahre später geht er dann in die Produktion. Produziert wird er in der Solinger Firma Bremsey. Und nach und nach revolutioniert der Knirps wirklich so die Regenschirmbranche. Also heutzutage sieht man ja sehr selten noch, Menschen, die wirklich mit so einem langen Stockschirm, Stockregenschirm rumlaufen.

Ich weiß, dass wir damals, als wir das Haus meiner Oma ausgeräumt haben, so viele Schirme noch gefunden haben. Und jetzt liegen die in irgendwelchen Autos und so, dass falls es dann irgendwie mal da regnet oder irgendwie sonst wie was vom Himmel kommt. Und eigentlich braucht man dabei echt nur diesen einen, den man immer dabei hat. Also, ja, hat dann so ein bisschen ausgedient, dieser große, lange Regenschirm.

Wie so diese Geschäfte, wo es nur Regenschirme gibt. Ja, in der Stadt, wo ich aufgewachsen bin, gibt es einen. Das finde ich so cool. Mega, ich gucke mir die auch so gerne an. Das sind ja so echt teure, hochwertige Schirme. Aber ich frage mich schon manchmal, wer kauft denn so einen Schirm? Ja, das stimmt.

Wobei, wenn man, glaube ich, einmal so einen kauft und nicht von irgendeiner Drogeriekette. Ja, das stimmt. Klappt er sich auch nicht so oft um. Glaube ich auch. Landet nicht so auf dem Mülleimer. Das sieht man ja auch immer wieder so in den Mülleimer reingestopft. Ja. Ja, ist auch besonders schön. Wenn man einen dabei hat und dann klappt er sich um. Kenne ich auch.

Eventuell ist es auch nicht der erste kleine blaue Regenschirm, den ich besitze. Glaube ich dir sofort. Aber ihr müsst wissen, damals, als diese kleinen Taschenregenschirme jetzt auf den Markt kommen, ist das ganze Thema Regenschirm eigentlich eher was so für die Damen. Also es ist ein modisches Accessoire. Ja, und die Frisuren wollen auch geschützt werden. Die Frisuren und ursprünglich ...

Gab es eigentlich zuerst Sonnenschirme. Also einen Sonnenschirm für unterwegs, den gab es schon viel, viel früher als den Regenschirm. Und damit wollte man seine noble Blässe schützen. Und irgendwann, als so dann die Regenschirme auf den Markt kamen, also hat man einfach gecheckt, okay, es wäre auch cool, einen Schirm vielleicht zu haben, ein Dach über mir, wenn da Wasser runterkommt, weil dann kann ich meine Frisur und mein Make-up vielleicht schützen.

Aber es ist eher so ein Frauending noch am Anfang. Als die Schirme dann auch für Männer beworben werden, bekommen die Kutschenfahrer Angst, weil sie Angst haben, Geschäftsverluste zu machen. Das finde ich ja auch immer so faszinierend in der Geschichte. Und der sich dann aufregt. Genau, ja, ja, auch so als der Anschnallgurt erfunden wurde oder solche Sachen oder als dann das Auto erfunden wurde, wo dann natürlich irgendwie Pferdebesitzer oder auch Kutschenfahrer Angst hatten.

Also es ist so spannend und jetzt ist es halt nicht mehr wegzudenken. Also ja, ganz interessant, die Kutschenfahrer bekommen Angst, weil bis dahin läuft ihr Geschäft vor allem an Regentagen immer gut, weil ihre Kutschen natürlich überdacht sind. Mit Regenschirm ist das dann aber ja quasi, ja, ist jeder irgendwie überdacht, kann einfach laufen, man kann sich das Geld für die Kutsche sparen und da gibt es teilweise wohl echt so Rangeleien, weil die Leute einfach sagen, okay, ja, dann gehe ich jetzt halt hier mit dem Regenschirm.

Und ja, die Kutschfahrer da so ein Teil ihres Jobs irgendwie los sind. Ja, die waren richtig sauer. In England gibt es dann auch wohl so männliche Trendsetter, John Hanway zum Beispiel. Als er den Regenschirm für Männer etablieren will, wird er sogar mit Müll beworfen und ja, es wird versucht, ihn umzufahren.

Also das ist richtig extrem und ich finde, sowas kann man sich dann auch immer... So ins Gedächtnis rufen, wenn man heutzutage mitbekommt, wegen welcher Sachen, die man vielleicht ganz normal findet, sich aufgeregt wird und dann einfach sagen, ja, ach mein Gott, Leute haben sich auch mal über Regenschirme aufgeregt und irgendwann ist es dann doch normal geworden, also ganz in Ruhe, die Leute brauchen Zeit.

Das ist echt ein guter Spruch, ja. Richtig verrückt, aber bei dieser Geschichte von Hanway, der ja für die Regenschirme so ein bisschen der Trendsetter sein sollte, konnte er dann tatsächlich seine Angreifer abwehren und womit? Mit seinem Schirm. Er hat sie tatsächlich mit seinem Schirm verdroschen. Das ist so eine irgendwie witzige Geschichte. Ob das genau so stimmt, ja, da wissen wir nicht ganz genau. Wir waren leider nicht dabei.

Es wird so erzählt. Aber ja, man kann daraus lesen, der Regenschirm polarisiert. Wer hat es gedacht? Der neutrale Regenschirm. Und dieser Regenschirm ist ja jetzt ein besonderer einer, den man zusammenfalten kann. Und deswegen muss man das Konzept auch erstmal so ein bisschen erklären. Also es gab wohl in den Schaufenstern dann wie so kleine Vorführungen, wie man diesen Schirm benutzen soll.

Und irgendwie sind alle aber schon auch sehr angefixt davon und lieben diese neue kleine faltbare Lösung. Manche sagen sogar, Regen ist Knirpswetter. Also so werden auch direkt so neue Begriffe etabliert. Ja, nach dem Zweiten Weltkrieg ändert sich noch mal ein kleines bisschen was für Hans Haupt, den Erfinder, denn dann läuft sein Patentschutz ab und das Unternehmen wird auch irgendwann übernommen.

Und wenn wir ehrlich sind, also du hast ja auch schon gesagt, die Produkte, die wir heute benutzen, sind eventuell auch eher billigere Produkte, die nichts mehr mit seiner Produktion damit zu tun haben. Aber es werden schon immer noch originale Knipse produziert, auch weiterhin sehr, sehr teure Regenschirme.

Und die Unternehmen, die Seins übernehmen und die Markenrechte mittlerweile haben, die haben auch nicht mehr dann nur Schirme produziert, die sind auch noch so eingestiegen in Allwetterkleidung, in Gartenschirme. Ja klar. Die haben versucht, das Ganze noch ein bisschen zu erweitern. Der Schirm hat sich durchgesetzt und lasst es euch gesagt sein, ein guter Schirm ist eine gute Investition und ich werde hier nicht bezahlt.

Ich habe einfach einen sehr guten Schirm schon seit die vielen, vielen Jahren und der ist noch nie umgeklappt. Auch nicht auf der Domplatte in Köln, wo ja bekanntlich der windigste Ort Deutschlands ist, würde ich behaupten. Fühlt sich sehr so an. Alle, die schon mal da waren, werden das bestätigen. Das heißt, du würdest eher mit deinem Schirm abheben, als dass er umgeklappt.

Vielleicht ist das dann der Nachteil, oder? Das habe ich mir immer vorgestellt, so wie Mary Poppins. Mary Poppins einmal mit dem Schirm. Wenn der Wind aus dem Osten kommt oder so, hieß es doch immer, dann fliegt Mary Poppins weiter. Tolle Geschichte. Ich glaube, aber im Osten steht dann genau der Dom.

Ich glaube, auf der Domplatte geht das dann nicht. Ja gut, ich vertraue dir da mal, dass das nicht funktionieren kann. Ich würde dann vielleicht eher loslassen und einfach auf Wiedersehen winken. Auf jeden Fall wird der Regenschirm immer weiter optimiert. Natürlich, es gibt Patente für sich selbst aufblasende Schirme. Sowas würde ich unbedingt mal gerne sehen.

Welche, die in Trekkingstöcke integriert sind, windfeste Schirme. Das brauche ich vielleicht für die Domplatte. Welche, die man zum Joggen an der Hüfte trägt und erweiterbare, also unter die dann direkt in eine ganze Familie passt. Sowas finde ich ja auch super. Weil immer so einer, wo nur einer drunter passt, ist eben so ein bisschen, da weiß man dann immer nicht, okay, soll ich jetzt einfach nett sein und das lieber die andere Person halten?

Oder bin ich jetzt egoistisch? Ich bin ja relativ groß und wenn Leute dann immer so anbieten, ich kann den Schirm halten, denke ich mir immer so, nee, ich mache das schon, weil ich habe so oft dann diese Drähte in den Haaren. In den Haaren, ja, oder in den Augen oder so. Ja, stimmt. Ach ja, der Schirm. Der Schirm. Er spaltet manchmal noch immer.

Ihr könnt immer schreiben. Sag gerne auch mal, welchen Schirm ihr hättet. Genau, welcher Schirm fehlt noch. Es gibt ja auch so, das habe ich mal gesehen, da kannst du dir so einen Hut, also so Käppis mit einem Schirm quasi integriert. Ich meine, das sieht ja wirklich furchtbar aus, aber genial ist es, da musst du gar nichts festhalten. Eigentlich, ja.

Hast direkt so einen Schirm auf deinem Kopf. Also ich meine, es ist ja eigentlich wie ein erweiterter Hut, ne? Aber halt als Schirm. Wenn ihr sowas schon mal aufhattet, schickt uns bitte auch ein Bild dazu. Ja, bitte. Ich finde ja auch Leute krass, die mit einem Schirm Fahrrad fahren. Ich wollte gerade sagen, aber das wäre doch was, was auf jeden Fall noch fehlt.

Ich glaube, das haben wir ja schon mal besprochen. Bei Regen, Fahrradfahren ist einfach. Da fehlt noch eine Erfindung. Ja, vielleicht. Das Auto, Marie, das Auto. Aber ich habe neulich ein Fahrrad gesehen, das war so komplett überdacht. What? Aber das war auch ganz komisch. Ach so, doch so, ja, ja, ja, die auch manchmal dann so Lieferfahrräder sind, ne?

Ja. Aber das ist ja dann, das ist ja wie so ein Lastenfahrrad, genau, überdacht dann. Ah, nee, das ist, nee, wir lieben doch unser Fahrrad. Das haben wir doch hier schon oft besprochen. Auf jeden Fall. Da muss man dann auch durch, wenn es regnet. Da muss eine gute Regenjacke her. Und Regenhose und Gummischliefe. Und Gummi.

Ja, jetzt beginnt wieder die Zeit, wo man dann auch von allen Seiten nass wird, wo die Autos einen dann noch von der Seite nass spritzen. Naja, dann gehen wir das nächste Mal einfach zu Fuß, packen unseren Schirm ein, ob den kleinen oder den großen, aber am liebsten natürlich den kleinen, der in die Tasche reinpasst.

Und zu Fuß kann man dann auch Podcast hören. Das stimmt. Das geht auch. Ja, perfekt. Ihr könnt uns nächsten Samstag, nächsten Science-Samstag natürlich wiederhören. Bis dahin, macht's euch schön und tschüss. Tschüss.

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