Beruhigt euch - der Podcast für Eltern· Staffel 2· Folge 26

#026 Überverantwortung Teil 2: Klammern, Nörgeln, Einschlafdrama: Was dein Kind dir damit sagt

Dienstag, 17. Februar 2026 · 36 min

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Shownotes

Dein Kind ruft nach dir: beim Zähneputzen, beim Spielen, beim Einschlafen. Nicht weil es dich wirklich braucht. Sondern weil es gelernt hat: Wenn ich rufe, kommt jemand. Und du gehst hin. Jedes Mal. Nicht aus freien Stücken, sondern weil sich alles andere anfühlt, als würdest du dein Kind im Stich lassen.
In dieser Folge nehmen Thorsten und Marie sich vier typische Alltagssituationen vor, in denen Nähe in Überverantwortung kippt: Kinder, die klammern und ständig Begleitung einfordern. Dauernörgeln und Unzufriedenheit, auf die Eltern mit immer neuen Angeboten reagieren. Das Einschlafritual, das kein Ende findet. Und Grenzen, die erklärt, gerechtfertigt und am Ende doch aufgeweicht werden.
Bei jedem Beispiel wird klar: Kinder handeln nicht manipulativ – sie wiederholen, was funktioniert. Und Eltern reagieren nicht aus Schwäche, sondern aus Liebe. Aber genau da liegt die Falle. Marie zeigt, was Kinder wirklich brauchen, um Sicherheit zu spüren – und warum das nicht bedeutet, immer verfügbar zu sein.
Eine Folge für alle, die das Gefühl kennen, nie genug zu tun – und trotzdem erschöpft zu sein.

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Hallo und herzlich Willkommen zu. Beruhigt euch in unserer heutigen Folge geht es weiter mit einem Thema, das in Folge 23 bei vielen von euch richtig eingeschlagen hat. Über Verantwortung stell dir vor, dein Kind ruft nach dir beim Zähneputzen, beim Spielen, beim Anziehen, es braucht dich nicht wirklich, aber es will, dass du dabei bist. Und zwar immer.

Und du brichst ab, was du gerade tust. Gehst hin und machst mit. Nicht weil du musst, sondern weil sich alles andere falsch anfühlt, weil du das Gefühl hast, dein Kind im Stich zu lassen. Wenn du jetzt sagst, das geht gerade nicht, genau, da kippt Nähe in Überverantwortung und deshalb schauen Marie und ich heute noch einmal genau hin, wir nehmen uns 4 konkrete Alltagssituationen dafür vor, Kinder, die Klammern.

Kinder, die Dauer nörgeln, das ewige Einschlafritual und Grenzen, die nie wirklich stehen bleiben. Bei jedem Beispiel zeigen wir euch, wie Überverantwortung aussieht, was sie bei unseren Kindern auslöst und was stattdessen hilft. Und bevor es losgeht, folgt uns auf Instagram unter calmy Dot Official für mehr Impulse rund um den Familienalltag. Und wenn ihr Fragen oder teamwünschehabtschreibtunsgernanberuhigteuch@calmy.com so, dann legen wir los.

Unser erstes Beispiel stell dir vor, dein Kind beständig, dass ein Elternteil, mindestens ein Elternteil überall dabei ist, egal ob beim Spielen, beim Anziehen, beim Zähneputzen. Beim Duschen, beim Haarebürsten waschen. Überall. Überall. Wie verhalten sich jetzt überverantwortliche Eltern in so einer Situation? Ja.

Die würden höchstwahrscheinlich abbrechen, was sie selber gerade machen und dem Ruf ihres Kindes folgen. Sie würden vielleicht immer wieder versuchen, ihre Sachen fortzusetzen, mit denen sie gerade zu tun haben, aber fühlen sich tatsächlich auch ein Stück weit schuldig, wenn sie sich da abgrenzen und einfach sagen würden, ne, ich habe jetzt keine Zeit. Das machen Sie vielleicht mal und vielleicht auch noch mal. Aber spätestens, wenn das Kind dann noch mal kommt oder traurig guckt oder anfängt zu weinen oder sagt, du hast ja nie für mich Zeit, dann dann.

Blutet das Herz? Dann blutet das Herz. Ne, man muss sich vorstellen, das Kind wirkt da erst mal nicht panisch, nicht laut, das eskaliert nicht, sondern das ist ein. Kommst du mit mir Zähneputzen, machst du mit, dies machst du mit, das können wir das zusammen machen und so ne, das ist jetzt nicht unbedingt.

Drama, aber es bindet die Eltern permanent und für die Eltern fühlt sich das an wie ein ständiges Unterbrochen werden bei egal was sie machen, es hat keinen richtigen Anfang, es hat keinen richtigen Ende, es hat keine Pause, sie sind nie ganz frei, in dem das zu tun, was sie gerade tun wollen, sie werden aber auch selten für was wirklich Konkretes von ihren Kindern gebraucht ne, sondern es ist so n.

Permanentes Abfragen können wir das zusammen machen? Bist du noch bei mir emotional? Und das ist genau das, was Eltern irgendwann erschöpft, in denen geht so vor, wenn ich jetzt gehe, dann fühlt sich das für mein Kind nicht gut an, also sie fühlen sich so, als ob sie ja n schlechtes Gefühl haben, als ob sie ihr Kind im Stich lassen, wenn sie jetzt nicht sofort reagieren oder auch auf diese Wünsche eingehen, das sind ja nicht immer tiefliegende Bedürfnisse.

Bei auf der Seite der Kinder ne es ist so ne Angst davor die Beziehung zu beschädigen, ihr Kind zu beschädigen, ihr Kind einem Leiden auszusetzen, wenn es das Gefühl bekommen würde, dass keiner für sie da ist, vielleicht auch das innere Gefühl, das eigene Kind abzulehnen, kann auch ein Punkt sein, ja oder es eben alleine zu lassen, das sind so.

Innere Sätze, die sich Eltern da sagen, wie es sie, er oder sie fühlt sich jetzt bestimmt. Allein wenn ich das mache oder er oder sie ist jetzt überfordert, wenn ich es, wenn ich mein Kind damit alleine lassen, ich sollte da sein, sonst geht es meinem Kind nicht gut oder sonst klappt das nicht, ne, das sind ja so verschiedene innere Glaubenssätze, die Eltern da haben und die Eltern reagieren da nicht immer aus so einer hundertprozentigen Freiwilligkeit, sondern eher aus so einem. Inneren Druck heraus und genau da kippt Nähe und kippt auch Hilfsbereitschaft in Überverantwortung. Genau da kann man eigentlich die Grenze ziehen, vielleicht auch so n Gefühl von wenn ich jetzt gehe, dann könnte doch später der nächste Zusammenbruch

folgen. Wichtig ist, ein Kind denkt in der Sekunde nicht, ich will Mama oder Papa kontrollieren oder ich will, dass sie sich selber aufgeben, das Kind denkt da überhaupt nicht strategisch. Was das Kind aber spürt, ist, wenn ich rufe, dann kommen Mama oder Papa sofort. Und wenn ich allein bleibe, dann fühlt sich das irgendwie weniger verlässlich an und Kinder spüren diesen Unterschied dann sehr fein so, das heißt, das Kind lernt mit der Zeit nicht bewusst, aber unbewusst, also nicht durch Worte oder das, was wir sagen, sondern durch Wiederholung, durch Abläufe, lernt das Kind eben. Meine Unsicherheit also wenn ich als Kind unsicher werde, weil Mama oder Papa jetzt eben mal nicht sofort kommt, dann löst das, was bei dem Erwachsenen

aus. Dann setzt er sich in Bewegung. So wenn ich also dann anfange, traurig zu gucken, weil Mama und Papa jetzt eben sagen, ich hab keine Zeit, dann merk ich aha, dann. Setzen die sich doch in Bewegung und machen kurz was mit mir oder schenken mir Ihre Aufmerksamkeit so. Das heißt, die Kinder lernen, mein eigener Zustand verändert das Verhalten von Mama und Papa so, damit sagen sie auch sich unbewusst.

Also ne, das sind ja Sachen die über die denken Kinder nicht nach, aber die laufen eben unbewusst ab, ja sie lernen dadurch, dass sie selber auch. Wichtig sind für das Gleichgewicht von Mama und Papa, weil sie eben sehen, was sie bei Mama oder Papa eben auslösen. Mit ihrem eigenen Verhalten. Und daraus entsteht eine innere Logik, die halt nicht unbedingt richtig ist, aber die halt für das Kind so logisch gelernt ist.

Wenn Mama oder Papa gehen, dann wird es für mich schwierig, also halte ich die lieber hier so, das heißt, daraus entsteht so ein gewisses Klammern bei den Kindern und die. Das ist nicht, weil sie wirklich so viel Aufmerksamkeit und Nähe suchen, sondern es ist im Grunde eine Sicherung von Beziehungen, eine Form von Bindungssicherung, also eben auch das Gefühl, dann beim Kind. Meine Sicherheit hängt davon ab, dass Mama und Papa immer verfügbar sind.

Wie machen Eltern das dann in solchen Situationen richtig? Sie machen sich schon mal nicht abhängig von der Stimmung des Kindes. So also auch da. Kann das ja sein, dass das Kind näher einfordert, ne in derselben Situation. Aber solche Erwachsenen würden nicht unbedingt ihre ganzen Pläne sofort zurückstellen, aus Angst das was das Kind denken könnte oder dass die Bindung beschädigt wird oder dass das Kind traurig werden könnte, sondern sie würden ihre Sachen zu Ende machen, die für sie wichtig sind, würden aber die Verbindung mit dem Kind halten.

Das heißt, sie könnten zum Beispiel so was sagen wie ich bin gleich da und kümmere mich darum oder kann das mit dir zusammen machen. Ich bin gleich da und wir können später zusammen Zähne putzen oder was weiß ich ja, aber in der Zwischenzeit traue ich dir zu, dass du allein zurecht kommst oder auch wir können später zusammen Zähne putzen, jetzt traue ich dir aber zu, dass du alleine spielen kannst.

So, das heißt sie. Nehmen das wahr, was das Kind von ihnen möchte. Es ist nicht so, dass sie ihr Kind ignorieren, ne, sie nehmen das wahr, sie benennen das aha, du möchtest das so, jetzt geht es aber nicht, weil ich gerade was anderes mache und ich trau dir aber zu, dass du in der Zwischenzeit alleine zurecht kommst.

Das heißt, sie empfinden das nicht als Schuld, sie empfinden das nicht als einen Oh, ich stoß meinem Kind jetzt vor den vor den Kopf, dass ich jetzt nicht sofort. Da bin und zur Verfügung stehe, um alles zu machen, sondern es ist auch ein gewisses Zutrauen. Ich traue dir zu, dass du mit der Situation jetzt allein zurecht kommst und später bin ich aber trotzdem gerne mit dir zusammen so, das heißt die Verbindung bleibt, es gibt kein Schuldgefühl, was im Raum steht, sondern sie trauen ihrem Kind eben zu, damit gut umzugehen.

Das nächste Beispiel, Wir haben es mit einem Kind zu tun, das ständig nur unzufrieden ist und nörgelt, egal was man ihm. Anbietet. Es ist nie das Richtige dabei, alles ist blöd, langweilig oder unfair. Wie geht man in der Überverantwortlichkeit dann darauf ein? Ja, solche Eltern fühlen sich in der Regel, wenn sie überverantwortlich handeln, sofort verantwortlich dafür. Oh, das Kind nörgelt, ich muss etwas dagegen tun, das heißt, Eltern suchen Lösungen, versuchen wechselnde Angebote zu machen oder auch die Stimmung ihres Kindes wieder ins Positive zu kippen, zu, zu reparieren.

Damit senden Sie Ihrem Kind aber die innere Botschaft. Ich bin dafür verantwortlich dafür, dass du zufrieden bist. Damit nehmen sie ihrem Kind langfristig aber auch die Möglichkeit mit, so Gefühlen, wehe, es passiert mal nichts, das ist jetzt Lehre oder etwas frustriert mich auch umzugehen und zurechtzukommen. Die Eltern selber sind aber in der ständigen Situation zu geben, zu geben zu geben, das heißt, dauerhaft ist das was, was für Eltern wahnsinnig erschöpfend ist, das. Wie kann man sich das im Alltag vorstellen? Vielleicht das erstmal gar kein großes Drama, ne, es ist eher so n Dauerzustand, dass Kinder halt sagen mir ist langweilig, was kann ich machen, können wir auch ganz gut ne was kann ich machen oder das ist blöd was du

vorschlägst oder warum machen wir das oder ich wollte jetzt was anderes oder eben seufzen jammern Augen rollen die ganze Palette, das kann sich ja auf ganz verschiedene Art und Weise äußern, meistens gibt es dafür auch nicht mal n bestimmten Auslöser ne das sind einfach Stimmungen die die jetzt einfach so von jetzt auf gleich kommen, vielleicht einfach auch aus Langeweile. Für Eltern kann das wahnsinnig zermürbend sein, wenn sie sich da den Schuh anziehen und da jedes Mal wieder reinspringen und versuchen das für das Kind zu reparieren oder wieder in Ordnung zu bringen, was eigentlich zum Kind gehört. Die Eltern sind in einem ständigen Gefühlen reagieren zu müssen, also sie können diesen

Frust. Dieses Jammern, dieses Augenrollen, was weiß ich nicht einfach beim Kind lassen ne, sondern sie sind in einem ja permanenten inneren Leistungsdruck, wie man so will, das für das Kind wieder in Ordnung zu bringen und diese Stimmung reparieren zu müssen. Sie machen da neue Vorschläge, sie bieten andere Alternativen an, sie versuchen die Kinder aufzumuntern, zu irgendwas zu motivieren, zu sagen, Schau mal hier, du kannst doch das und das. Sie relativieren vielleicht auch das vielleicht gar nicht so langweilig ist und dass sie doch heute schon was anderes tolles gemacht haben oder versuchen, ihr Kind zu beschwichtigen. Hauptsache die Stimmung kippt nicht und das Kind soll wieder glücklich sein, aber das Kind

lernt dadurch unbewusst. Wenn ich unzufrieden bin, dann setze ich meine Eltern damit in Bewegung. Wenn ich unzufrieden bin, dann werden meine Eltern aktiv, dann machen die mir Angebote, dann kümmern die sich um mich, dann passiert hier endlich etwas, dann ist es nicht mehr langweilig, ne und das ist etwas, wo wir unseren Kindern geradezu beibringen zu jammern, zu nörgeln und unzufrieden zu sein. Weil Erwachsene sie eben nicht in diese Position versetzen. So ja, es gibt Gefühle wie Langeweile oder auch wie Frust mal etwas auszuhalten, die kommen und die gehen, und zwar ohne dass irgendjemand von außen etwas da dafür tun muss und vor allem kann ich als Kind ganz wunderbar auch selber etwas dagegen tun, indem ich mir ne

Beschäftigung suche und diese Langeweile loswerde, so wenn Eltern da aber jetzt in der Überverantwortung sind. Dann lernen die Kinder im Grunde unbewusster meine Gefühle, meine Langeweile führt dazu, dass Mama und Papa hier für mich den Entertainer spielen, das führt am Ende natürlich nicht zu weniger nörgeln und jammern und Langeweile, sondern eher zu mir, zu mehr, weil das Kind ja noch mal nicht durch Worte, sondern durch sein Erleben ja gelernt hat.

Oh, hier wird einiges in Bewegung gesetzt, wenn ich unzufrieden bin. Insgesamt kann man sagen, das ist im Grunde ist das wieso ne Verschiebung der Zuständigkeit. Die Eltern versuchen, ihrem Kind Gefühle abzunehmen, die aber Gefühle des Kindes sind und auch ne Berechtigung haben, durchlebt werden zu können. Am Ende des Tages wird n Kind nicht lernen mit Frust umzugehen, wenn Eltern das immer abnehmen ne wir lernen denn Kinder mit Frust umzugehen indem sie halt auch mal frustriert sind in so einer Situation sitzen und merken aha dieser Frust verschwindet irgendwann wieder von ganz allein wenn ich mich irgendwann innerlich beruhigt hab ne ich werde nicht. 5 Tage am Stück in einem frustrierten Gemütszustand sitzen, das geht auch irgendwann

wieder weg. Und für n Kind ist es ne ganz tolle Erfahrung auch zu lernen. Ich kann das selber, ich bin nicht davon abhängig, dass andere Menschen mir helfen oder irgendwas für mich tun. Um diesen Frust loszuwerden. Also wieso? Oft steckt kein teuflischer Plan dahinter, sondern die Kinder machen im Grunde und das, was bei uns funktioniert, das was. Funktioniert genau und Unzufriedenheit kann ein sehr hilfreiches Tool sein, da auch an der Stelle ne, das sind halt Lernerfahrungen die Kinder sammeln ne. Wie geht man denn jetzt richtig damit um, um da rauszukommen? Wichtig ist auch hier wieder das nicht zu ignorieren. Und das ist ja das, wo sich viele Eltern schwertunier. Haben halt gedanklich im Kopf.

Entweder ich reagiere und kümmere mich drum oder ich ignoriere es, aber es gibt eben auch noch was dazwischen und genau da wollen wir hin und das ist eben die Variante, wo wir die Gefühle benennen, um es eben nicht zu ignorieren können sagen Mensch, ich sehe dir jetzt gerade richtig langweilig oder ich sehe, du bist gerade unzufrieden oder ich sehe das nervt dich gerade total ne und man kann sagen ich bin hier, wir können uns jetzt gemeinsam langweilen ja von mir aus oder?

Ich sehe, du bist gerade richtig unzufrieden. Ich bin da, du bist damit nicht alleine, aber mit der inneren Haltung des Erwachsenen. Ich muss das jetzt nicht für mein Kind lösen, ja so, das heißt, ich kann mich daneben setzen und und die Gefühle benennen, sagen, ich sehe, dass du gerade wütend bist, es auch mal in den Arm nehmen oder so, ja, aber eben es nicht für das Kind lösen, nicht ach komm, dann mache ich jetzt noch 5 Vorschläge oder dann kriegst du jetzt. Ne Ersatzentschädigung für das, was gerade nicht geklappt hat, weil du frustriert bist und so weiter also ich halte es mit dem Kind aus, so kann man zusammenfassen, ohne es für mein Kind wieder in Ordnung zu bringen. Ich durchlebe es mit ihm

gemeinsam. Ich biete ihm aber keine Lösung an, ne die Lösung und auch das regulieren seiner Gefühle. Muss es da an der Stelle selber schaffen und ich bleibe aber dabei. OK, das nächste Beispiel. Viele Eltern kennen bestimmt diesen Ur ur uralten Kindertrick, wenn die Kinder ins Bett sollen und alles ist schon bereit, Zähne schon geputzt und dann sagt das Kind ich habe aber noch Hunger. Ja ich glaube das kennt jeder.

Aber was tun, wenn diese Forderungen und vermeintlichen Bedürfnisse einfach kein Ende finden und sich das Kind immer was Neues einfallen lässt? Es ist zu heiß, zu kalt, braucht n Glas Wasser, will noch was Fragen, hat Angst, will. Unendlich kuscheln und so weiter. Ja, überverantwortliche Eltern, die würden da natürlich bis zuletzt dabei bleiben. Natürlich, dass das Kind irgendwann um Mitternacht völlig erschöpft eingeschlafen ist.

Nicht nur das Kind. Schlaf wahrscheinlich zuerst ein während das Kind sich noch ein Buch anguckt, im Bett genau nein, also sie bleiben dabei. Und kümmern sich und reagieren da auf jeden Wunsch, jedes Bedürfnis, haben vielleicht auch Angst, was falsch zu machen. Also das ist ja häufig auch so, dass solche Eltern ihre Kinder ja ganz besonders lieben, ja, und eben auch denken, wenn ich jetzt gehe, dann bin ich lieblos, wenn ich jetzt gehe, dann hat mein Kind das Gefühl, dass es mir nicht wichtig ist. Wenn ich jetzt gehe, dann fühlt mein Kind sich verlassen und allein ne, das sind ja solche Gedanken und Glaubenssätze, die Eltern dann dazu bringen, weit über ihre Grenzen hinauszugehen und sich da bis zum letzten

Aufzuopfern, also der emotionale Zustand, in dem solche Eltern dann sind, ist, die sind meistens total erschöpft. In der Regel haben die sich ja auch schon den ganzen Tag. Sehr viel um ihre Kinder gekümmert oder vielleicht auch nicht und haben viel gearbeitet und haben deswegen auch n schlechtes Gewissen und denken sie müssten jetzt dabei sein, ne, aber sie sind in der Regel müde, erschöpft und leer und vielleicht auch sehr reizoffen, weil auch schon sehr viele Reize über den ganzen Tag auf sie eingeprasselt sind.

Und ja, hoffen so n bisschen darauf, dass das Kind dann endlich einschläft, damit sie eben auch jetzt Feierabend machen können und sich selber ausruhen können und geraten darüber vielleicht auch in einen gewissen inneren Druck. Oh Gott, dann schläft mein Kind wieder nicht und jetzt ist mein Kind wieder wach und so weiter es führt natürlich auch insgesamt zu einer angespannten Atmosphäre.

Eltern fühlen sich am Ende dafür verantwortlich, dass das Kind einschläft und sich dabei gut fühlt. N Kind kann aber grundsätzlich auch lernen, sich entspannt alleine ins Bett zu legen und auch einzuschlafen und sich dabei gut zu fühlen. Natürlich, wenn man es immer anders gemacht hat, ist es auch ne gewisse Umstellung für Eltern und Kinder, aber Eltern sind nicht in der Situation, dass sie da wirklich noch fünfmal den Wasserbecher abends ans Bett tragen müssen, Eltern haben genauso wie.

Das recht, Zeit für sich zu haben. Eltern haben genauso das Recht, einfach müde und erschöpft zu sein und ins Bett gehen zu wollen. Wichtig ist, wenn ein Kind so was fordert, dann ist es nicht, weil es seine Eltern manipulieren will oder Grenzen testen will oder was man da vielleicht auch denken mag, sondern es lernt eben ja im Grunde auch durch Wiederholungen, durch erlernte Muster.

Wenn ich noch ein Bedürfnis habe, dann krieg ich Nähe von Mama und Papa. Ne, wenn ich noch, wenn ich unruhig bin, dann kümmern sich Mama und Papa um mich und das heißt, diese Unruhe nicht runterfahren zu können, erfüllt ja auch n Zweck an der Stelle ne, vielleicht kennen das viele Eltern auch die Kinder wälzen sich dann noch hin und her und finden überhaupt nicht zur Ruhe und drehen sich noch zehnmal von links nach rechts ne und das. Führt ja auch dazu, dass Mama und Papa bleiben, Mama und Papa sich kümmern, noch mal kuscheln, noch mal Rücken kraulen und was weiß ich so, das heißt, durch die Erfahrung, nicht durch Logik, sondern unbewusst lernen Kinder auch da eben wieder meine Unruhe hält dich hier meine

Wünsche und Bedürfnisse halten dich hier so, jetzt müssen sich Eltern aber nicht bis zuletzt aufopfern und da jeden Abend ihre Kinder 2 Stunden ins Bett bringen ich erleb das wirklich teilweise ne dass Eltern da 2 Stunden abends Kinder. Ins Bett bringen, weil dies noch und noch ne Geschichte und dann noch mal kuscheln und genau das so, das muss nicht sein.

Kinder brauchen Nähe, ja keine Frage so und sie brauchen auch Zeit und Quality Time mit ihren Eltern, aber das muss nicht mitten in der Nacht und Abend sein, wichtig ist, dass das Kind n bestimmten Rahmen hat n bestimmtes Ritual, etwas was verlässlich ist, dass man sagt man liest noch 15 Minuten, dann wird noch 10 Minuten gekuschelt. Und dann ist es aber die Verantwortung des Kindes einzuschlafen.

Ja, jetzt interessiert natürlich wieder alle, wie macht man es denn richtig? Also auch hier, es wiederholt sich, man erkennt ein Muster, steht wieder das Benennen im Vordergrund, also man kann das ja ruhig sagen, ich sehe, dass du, dass du jetzt noch nicht ganz ruhig bist, dass es dir schwer fällt, dich zu entspannen und dann kann man sagen, ich bin jetzt noch da. Aber jetzt ist Schlafenszeit.

Wir machen jetzt nichts weiter. Ne. Wichtig ist halt da in Beziehung zu bleiben, nicht genervt zu reagieren. Ach was willst du denn jetzt noch und noch n Glas Wasser und so weiter ne, sondern in dieser positiven Beziehung zu bleiben und als Erwachsener eben da auch den Rahmen zu halten. Indem man halt nicht ja irgendwann genervt reagiert oder weggeht, sondern sich auch klarmachen, ich bin nicht verantwortlich dafür, dass mein Kind einschläft. Ja, einschlafen ist nichts, was man für sein Kind übernehmen kann, und man hat eben auch, wie ich eben schon gesagt hab, das Recht darauf, auch irgendwann mal Zeit für sich zu haben als Erwachsener.

So, das heißt am besten bespricht man das in Ruhe mit seinem Kind und sagt Pass auf, unser Rahmen ist so und so ne, wir können abends noch 20 Minuten lesen, dann können wir noch 20 Minuten kuscheln und dann möchte ich aber auch Zeit für mich haben. Wenn du dann noch Durst hast, was trinken willst, dies und das, dann kannst du das machen, aber ohne mich. Also ich bleib deshalb nicht da.

Ne, das heißt der Erwachsene gibt dem Kind die Nähe die es braucht, aber er zieht auch die Grenze und sagt Halt so ab, da führen deine Wünsche die du äußerst nicht mehr dazu, dass ich noch zusätzlich Nähe gebe oder dass ich zusätzlich in Aktivität oder Aktion gehe. Ne am besten bespricht man so was vorher und hat n ganz festes Ritual.

Was man immer so beibehält. Und dann gibt es da auch relativ wenig diskussionsspielraum. Ja, und wenn das Kind dann noch mal aufsteht und sich selber was zu trinken holt, dann spricht da doch überhaupt nichts gegen, also warum nicht, weil man Durst hat, ne sollte man was trinken, aber die Erwachsenen sind nicht mehr in der Verantwortung dafür, dass das Kind einschläft, dass es sich beruhigt so und das tolle ist, das Kind lernt wunderbar, dass es das auch alleine kann.

So das letzte Beispiel. Ist ganz besonders wichtig, und zwar folgende Situationen. Eltern setzen eine Grenze, erklären sie dann in langen Vorträgen, rechtfertigen sie auch emotional und vermeiden Konsequenzen, weil sonst das Kind leiden würde, ja. Das ist so ein Klassiker für überverantwortliches Verhalten, ne, also wie erkennt man das an so typischen Sätzen wie? Ja, ich weiß, das ist jetzt total schwer für dich. Mir gefällt das ja auch nicht, aber wir machen das jetzt so, aber vielleicht dann doch auch nur die Hälfte, weil ne und stellt sich dann schon wieder in seiner Entscheidung selber. Das Leben des Kindes versaute.

Stellt sich in seiner Entscheidung schon wieder selber in Frage, noch bevor man. Ich bin ja schon so aus dem schlechten Gewissen heraus, oder? Ja, ja, ja, das ist so. Ne, das signalisiert auch so ein. Eigentlich will ich das ja gar nicht, dass dich das trifft und deswegen versuche ich es auch schon wieder abzupuffern, bevor ich die Konsequenz überhaupt ausgesprochen habe. Na gut, dann heute eben ausnahmsweise doch, aber nur ausnahmsweise.

Ja, Sie kennen Sie aus der Vergangenheit und projizieren das auf die Zukunft. Ja, genau, ja, was passiert hier? Eltern übernehmen Verantwortung dafür, wie sich eine Grenze für das Kind anfühlt, weil Eltern ihre Kinder einfach so sehr lieben, dass sie ihre Kinder kein bisschen leiden sehen wollen, natürlich und am liebsten immer glücklich und. Ne, das heißt Konsequenzen oder auch das wahren von Grenzen wird dann eben aus eigenen Schuldgefühlen heraus vermieden. Aber die unbewusste Botschaft, die wir damit an unser Kind senden, ist, Grenzen gelten eigentlich nur, wenn sie sich für dich gut anfühlen.

Das ist natürlich nicht besonders hilfreich, wenn Konsequenzen dazu dienen, dass Grenzen gewahrt werden, ne vor. Allen Dingen ist ja die Schwierigkeit auch, dass. Andere Menschen, die nicht die Eltern sind, diese Grenzen natürlich anders. Aus anderen Gründen setzen und da keine Rücksicht drauf nehmen. Absolut.

Und da erleben die Kinder dann in der Welt draußen was ganz anderes als zu Hause, was natürlich auch dazu führt, dass sie hier und da mehr anecken und dann erst recht negatives Feedback kriegen. Ne, also so ein Riesen gefallen, ja. Klar, weil sie lernen. Wieso ist das jetzt eine Grenze, mit der ich mich nicht gut fühle? Geht doch nicht.

Was soll denn das? Ja, also was passiert hier? Die typische Angst der Eltern ist, wenn ich Konsequenzen durchziehe, dann beschädige ich unsere Beziehung, wir haben vielleicht auch Angst davor, dann weniger geliebt zu werden von ihren Kindern oder eben auch, dass ihr Kind total leidet, da springen dann auch so innere Fragen mit, wie ich weiß nicht, ob das jetzt fair oder gerecht war oder ob ich mein Kind jetzt gerade ungerecht behandle oder.

Mein Kind wusste ja vielleicht gar nicht, dass es da Konsequenzen geben würde. Ist es denn dann überhaupt gerecht, wenn es jetzt ne Konsequenz erlebt? Die Frage kann ich schon mal vorwegnehmen oder die Antworten kann sagen ja ist es, weil die Welt auch nicht so funktioniert, dass jede Folge angekündigt wird im Vorfeld und dann erst bei vollem Bewusstsein greift ne, also man kann sich auch nicht in Zug setzen und. Schwarzfahren, wenn man nicht weiß, dass man Ticket dafür braucht und wird dann von der Konsequenz, dass man eben eine Strafe zahlen muss, verschont, nur weil man vorher nicht gewusst hat, dass man einen Fahrschein kaufen muss. So funktioniert das Leben nicht und genauso ist die Welt in der. Fahrschein entwerten muss für

Hamburger, ja klar. Auch das noch ne, da kaufst du den Fahrschein und fällst dann trotzdem ein. Ja, aber das ist doch das beste Beispiel dafür, ne, dass die Welt da draußen. Ja, eben auch nicht so funktioniert, dass die Folge dann nur greift, wenn du dir wirklich im vollen Bewusstsein über die komplette Tragweite der Konsequenzen warst. Also wo entsteht hier überverantwortung genau da, dass Eltern sich verantwortlich dafür fühlen, wie sich die Grenze für das Kind anfühlt, eben nicht wie ein Rahmen oder auch eine logische Folge für die eigenen Entscheidungen des Kindes. Sondern den Eltern geht es mehr um die emotionale Reaktion ihres Kindes darauf.

Und daraus folgt halt in der Praxis leider häufig, dass Konsequenzen dann eben abgeschwächt Abgepuffert werden, dann doch vorzeitig beendet werden, aufgeschoben werden, vielleicht auch ganz vermieden werden oder Eltern springen schon präventiv in die Verantwortung für das Verhalten ihres Kindes. Damit Konsequenzen erst gar nicht eintreten und versuchen, das Verhalten ihrer Kinder zu steuern. So was Kinder, was Kinder ohne Konsequenzen erleben, also auch die denken wieder nicht bewusst drüber nach, aber sie spüren es ja und erleben sozusagen das Handeln um sich herum, es ja ne gewisse Form von Unsicherheit.

Und auch innerer Unruhe und mehr emotionalen Reaktionen, weil letzten Endes das, was passiert, für sie nicht besonders berechenbar ist. Also wenn es heute so ist oder morgen so oder auch du hast es gerade beschrieben, zu Hause ist es so, ja, und da draußen ist es aber anders, in der Schule, in der Kita, in ne, sonst wo im Freundeskreis oder so.

Dann wackelt ja auch der Rahmen des Kindes, der Gewohnte. Also wenn sie es von zu Hause nicht kennen, irgend ne Grenze zu erfahren und dann draußen, aber eben in der Welt Grenzen gesetzt werden, so dann ist das für die Kinder nicht was Positives ja, sondern eher ne totale Unsicherheit, die sie erleben, als wenn sie von zu Hause schon diese Orientierung mitbekommen hätten. So wie zeigt sich das dann beim Kind, zum Beispiel in Diskussionen ohne Ende?

Ne, also das ist so n klassisches Symptom dafür, wenn Kinder wahnsinnig viel diskutieren, protestieren oder eben auch total eskalieren und sich dann gegen Konsequenzen vielleicht auch wehren ne, also wenn dann die Türen knallen und die Sachen durch den Raum fliegen und das liegt nicht daran, dass die Kinder schwierig sind.

Sondern dass sie im Grunde Klarheit suchen. Und dann natürlich, wenn Dinge immer unterschiedlich funktionieren, auch die Orientierung verlieren. Oder auch, wenn sie es gewohnt sind, dass Konsequenzen sich eben für sie gut anfühlen müssen, natürlich auch wirklich erschüttert darüber sind, wenn sie sich dann mal anders anfühlen im echten Leben und dann vielleicht auch ja.

Da er denjenigen, der eine konsequente Grenze dann setzt wie n Lehrer oder so auch ne dann als besonders gegen sich erleben, weil sie es von zu Hause eben gar nicht so kennen. Dabei ist er das vielleicht gar nicht ne so was man sagen kann ist, solche Kinder handeln auch hier nicht manipulativ, das wiederhole ich jetzt auch an jeder Stelle ganz bewusst.

Ne, weil Kinder in dem Alter nicht so denken, dass sie so n Plan vorausschmieden, sondern es ist wirklich immer ein Erleben durch Handlungen. N Lerneffekt, der dadurch Eintritt und das hat nichts mit ja geplanter Manipulation der Eltern zu tun oder so was Kinder auf jeden Fall erleben bei ihren Eltern ist, wenn sie stark reagieren, also sprich eskalieren, die Tür knallen, weinen sagen ich hab dich nicht mehr lieb das ungerecht oder was weiß ich, dann werden ihre Eltern unsicher, sie lernen auch mehr ja wenn ich traurig oder wütend werde. Dann verändert sich diese Grenze vielleicht, dann steht die gar nicht mehr so.

Das bedeutet aber auch ne, wie ich eben schon erklärt hab, dass der Rahmen im Grunde immer wackelt, also Kinder erleben dadurch keine Klarheit, sie lernen vor allem, dass Grenzen verhandelbar sind und vor allem sind sie dann verhandelbar, wenn es ihnen jetzt schlecht geht, ne und das ist nichts was ihnen Orientierung für ihr späteres Leben bietet oder auch für das eigene Zuhause. Bevor ich dich jetzt frage.

Wie man da denn richtig mit umgeht? Ein kleiner Hinweis in eigener Sache, ihr merkt schon, Marie ist glaube ich nicht nur meine persönliche Expertin für das Thema Grenzen setzen und Konsequenzen, sie hat gerade ihren Onlinekurs zum Thema Grenzen setzen in Vorbereitung, wenn euch das interessiert, schaut gern regelmäßig bei uns auf Instagram und auf kimi.com vorbei, aber jetzt zur Antwort.

Wie geht man richtig damit um? Grenzen, ohne dass irgendwelche Taten oder Handlungen oder Konsequenzen folgen, sind keine Grenzen, sondern vielleicht bitten, ja wünsche. So kannst du es vielleicht äußern. Das heißt, wenn du eine Grenze setzen möchtest, dann müssen, um diese Grenze zu wahren, eben auch Konsequenzen folgen, wenn sie missachtet werden. Also wenn ich nicht mache, was ich angekündigt habe, sondern das immer wieder aufweiche an der Stelle, dann lernt eben das Kind nicht nur, dass Konsequenzen sich gut anfühlen müssen, sondern es lernt vor allem, dass es meine Grenzen nicht respektieren muss oder auch die Grenzen von anderen nicht respektieren muss, ne weil die Konsequenzen. Ja, eben, etwas sind was, was

sich aufweichen lässt, was abgepuffert werden, abgemildert werden kann oder vielleicht auch erst gar nicht zustande kommt. Was daraus natürlich langfristig resultiert, ist dann natürlich die Erfahrung, dass Grenzen überschritten werden können, ne, was natürlich zu verhalten führt langfristig. Wo Kinder nicht unbedingt lernen, die Grenzen von anderen Menschen unbedingt ernst oder wahrnehmen zu müssen.

Wichtig an der Stelle, und das ist das, was ich ganz besonders betonen möchte, ist Grenzen oder auch Konsequenzen setzen, hat beides nichts mit Härte zu tun, also man braucht dafür weder einen schroffen Ton noch irgendwelche brachialen Druckmittel oder Drohmittel oder was weiß ich. Es ist n Thema für sich. Du hast es ja eben schon angekündigt, auch mit dem Kurs, also der ist ja auch sehr umfangreich, obwohl man denkt, man redet nur über das Thema Grenzen setzen, weil man das richtig machen möchte und zwar ohne Härte, ohne Gewalt, ohne verbale Gewalt, ja, sondern eben auf ne konstruktive positive Art und und Weise, die uns hilft unseren Rahmen zu schützen. Und gleichzeitig aber auch anderen Orientierungen gibt. Ja, dann ist das ein Thema für

sich, was man auf jeden Fall an anderer Stelle noch mal vertiefen kann, aber um das Ganze noch mal abzukürzen, hier in der Kurzvariante, wie macht man das richtig, indem man Konsequenzen ankündigt, wenn man eine Grenze setzt und das dann auch genauso umsetzt, wie man es angekündigt hat. Weil, was viele Eltern, die hier in der Überverantwortung sind, an der Stelle gerne übersehen, ist, dass das Kind die Wahl hat, wenn die Konsequenzen vorher klar sind.

Wenn ich vorher also ankündige, wenn du das tust, passiert also wenn du x tust passiert Y so, dann hat das Kind ja die Wahl sich zwischen x und Y zu entscheiden. Ne es kann sich ja immer noch entscheiden, mach ich das jetzt oder mach ich das nicht und wenn ich es mache, dann weiß ich vorher diese Konsequenzen treten ein.

So, das ist nicht hart und das ist auch nicht böse und das ist auch nichts, was sich negativ auf die Beziehung zu unseren Kindern auswirkt. Wenn wir dann machen, was wir angekündigt haben vorher, sondern im Gegenteil, unser Kind lernt etwas ziemlich verlässliches und verlässliches, und zwar, dass wir ohne Drama, ohne Härte und ohne laut zu werden, genau das machen, was wir vorher gesagt haben, und das ist das, was am Ende Orientierung gibt.

Und das ist das, was unseren Kindern eben auch hilft, am Ende aus den Folgen ihres eigenen Handelns zu lernen. Und das war es für heute. Wenn du dich in einer dieser Situationen wiedererkannt hast oder vielleicht sogar in mehreren. Du bist damit nicht allein und der erste Schritt ist, hinzuschauen, genau das hast du gerade getan. Wenn dir die Folge geholfen hat, lass uns gerne eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast oder auch bei beiden da. Das hilft anderen Eltern uns zu finden und folgt uns auf Instagram unter Kimi Dot Official und schreibt uns eure Fragen und themenanberuhigteuch@kimi.com bis zum nächsten Mal.

Macht's gut und Bye Bye. Bye Bye. Liebst du das Lied, dann reiß die Arme hoch und zeigst der ganzen Welt.

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