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Shownotes
03JUN26
Begrüßung
Begrüßung Simon
Thema des Popdcast: „Legal“
Das Warschauer Abkommen (de.wikipedia.org/wiki/Abkommen_zur_Vereinheitl…)
Die Währung „Sonderziehungsrechten“ (de.wikipedia.org/wiki/Sonderziehungsrecht)
Montrealer Übereinkommen (de.wikipedia.org/wiki/Montrealer_%C3%9Cbereink…)
Luftfrachtführer1 (passagierrechte.org/Luftfrachtf%C3%BChrer)
Der Fall von Patricia (paddleyourownkanoo.com/2026/05/20/flight-atten…)
Was Regelt das Montrealer Abkommen noch
Das Chicago Abkommen 1944 (de.wikipedia.org/wiki/Abkommen_%C3%BCber_die_I…)
Tokioter Abkommen von 1964 (treaties.un.org/doc/db/terrorism/conv1-english…)
Kaufverträge für Flugzeuge: Eigentumsübertragung
Wer haftet für durch Paxe verursachte Diversions?
Umsatzsteuer an Bord
Ryanair Pfändung LNZ (derstandard.at/story/3000000312074/deshalb-bes…)
OTD: Air Canada Flug 797 (DC9 Kabinenbrand) (de.wikipedia.org/wiki/Air-Canada-Flug_797)
Frage von Dominik: Präzedenzfälle zur „Just Culture“
Von Alex: Einschätzung zu Airtaxi Express
DocBroc: We haftet!
Krys v. Lufthansa German Airlines (11th Circuit, 1997) (caselaw.findlaw.com/court/us-11th-circuit/1005…)
DocBroc: ab wann ist es Meuterei?
Die Kleine Geschichte zum Ende
Pax-Rechte in den USA
Verabschiedung
ComeFlyWithUs bei ApplePodcast (podcasts.apple.com/de/podcast/come-fly-with-us…)
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Hallo Leute, es geht los, eine neue Folge Kampf live is us. Ich bin sehr aufgeregt, sehr spannend wird das mit mir sein, weil ich habe heute einen ganz besonderen Gast vor mir. Es ist auch eine ganz besondere in dem Sinne Folge, weil das mit einem neuen Gast da ist, der noch nie hier sozusagen an Bord war.
Es ist der zweite Juni übrigens abends, fast neun Uhr abends. Gleich ziehen hier die großen Gewitter durch in Hamburg, nur mal so, falls ihr mal ein Update haben wolltet, wie das dann so hier ist. Ja, ich bin heute bei wunderschönen Wetter geflogen und habe es halt schon kommen sehen. Und ja, jetzt reden wir mal wieder zur Sache. Also, was haben wir denn heute?
Ich habe heute hier den Simon bei mir mit am Apparat. Und der, ja, der arbeitet an der großen europäischen Airline. Und er ist dort, kann man sagen, im Legal Department tätig. So kann man das sagen. So, und das ist natürlich ein sehr, sehr spannendes Thema irgendwie. Und deswegen muss ich gleich ein Disclaimer vorsagen.
Einen Begriff, den habe ich mal beim Juristen gesagt, das gehört, der nennt sich grundsätzlich. Also wenn wir das Wort grundsätzlich hier sagen, also grundsätzlich ist es so, heißt es klassisch wie für CFO üblich, das kann auch völlig anders sein. Tag Simon, ich heiße dich erstmal willkommen. Wie geht es dir?
Hi Steffen, alles gut. Also danke für die Einladung. Und da ist strahlend... Dunkler Nacht, Tim, oder in Dämmerung. Keine Gelüter, aber freue mich grundsätzlich hier zu sein. Ja, wunderbar, wunderbar. Also, genau. Also, wir haben uns irgendwann mal getroffen, sogar live und in Farbe. Und da hat er sich so, das lief uns praktisch so über den Weg, kann man fast sagen.
Und ja, und dann habe ich gesagt, Mensch, und Juristen, da kann ich doch mal, und dann hast du leichtsinnigerweise zugesagt. So, und dann haben wir uns so ein paar Themen uns ausgedacht, einfach weil natürlich zeitgleich irgendwelche Dinge bei mir durch die Timeline, durchliefen und dann habe ich Hörerfragen eingesammelt und die sind teilweise sehr speziell, sehr komplex keine Ahnung, ob wir da überhaupt irgendwas zu sagen können, ne, aber jetzt erstmal die wichtige Frage so, also du arbeitest in Irland, fliegst du denn auch selber.
Nur hinter dem Vorhang leider. Oh, hinter dem Vorhang. Aber du arbeitest darauf, vor dem Vorhang zu arbeiten? Zu fliegen, Entschuldigung. Naja, also war eigentlich schon immer so ein Thema. Da war dann irgendwie dann, mit viereinhalb Dioptrien und Vierauge so, war das schon kein Thema. Und dann kam halt irgendwie so, naja, eigentlich das ganze ist ein spannendes Geschäft. Wie erzähle ich das?
Ja. Und jetzt bin ich dann irgendwie vor ein paar Jahren im Legal-Bereich gelandet, heißt aber nicht, dass es dann vielleicht mit Fliegen, mit dem BPL doch was wird, aber es ist ein spannendes Thema sitze auch gerne natürlich dann vorne am Jump, kommt auch ab und zu vor, aber ja, beschränke mich auf Hintensitzen und.
Weil ich glaube, diese für normal Privatfliegen ist vier Dioptrien kein Grund, also das nicht Ja. Also ich bin dann irgendwann draufgekommen, dass es auch für, kommerzielle Fliegen kein Problem wäre. Nur geläser darf es nicht sein. Ja, also da muss dann wieder ein bisschen Zeit durchs Land gehen oder ein bisschen Wasser die Elbe runterfließen und dann geht es auch wieder.
Man braucht da irgendwie ein Jahr oder halbes nur, um dann praktisch das okay zu kriegen. Aber wie gesagt, mit Medical und das ist ja ein heißes Thema, also da da, ja, genau. Wobei, also ja, Ich habe einen ehemaligen Arbeitskollegen, der hat jetzt die Seite gewechselt, der war in der Strategie, der macht gerade sein Type-Rating am 3,20.
Sehr schön, okay. Man kann auch mit 35 noch die Seiten wechseln. Ja, okay, gut. Wir haben ja manche Leute, die wollen, ich kriege immer solche Fragen, dann fragen wir, Vielleicht frage ich dich im Anschluss darüber nach. Aber jetzt gehen wir doch mal zu unserem eigentlichen Thema, Themenchen, was wir haben. Und zwar, fahren wir jetzt da mit an? Wollen wir diese Geschichte Warschau-Montreal kommen?
Wollen wir da mal anfangen, bevor wir das mit der Rhein-Layer-Geschichte da weitermachen? Steigen wir gleich ein. Steigen wir doch mal. Mit der Drögen-Theorie. Mit der Drögen-Theorie, genau. Vielleicht ist es euch aufgefallen, früher, da gab es noch diese alten Flugscheine, ne? Die waren so auch mit sechs Durchschlägen und so und dann je nach Airline waren sie, also bei uns waren sie halt immer Geld und hast du so aufgeklappt, dann stand da nämlich der, ähm, stand da nämlich das Ticket drin, welche Strecke und was man so alles da so, ähm, woher man hinfliegt und dann kamen so mehrere Seiten und eine Seite da hinten stand immer drauf so Abkommen, dieses Ticket basiert auf folgendes Abkommen und da sind mir zwei Namen, die mir eingefallen sind, das, äh,
beziehungsweise die man da immer gelesen hat. Das eine war das Warschauer Abkommen. Das ist ja relativ alt. Das ist doch von, war das nicht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg oder sogar noch davor? 1929. Sogar noch davor. Also das ist, die Lufthansa ist ja 1926, also mit, keine armen Junkers F13. Also das ist schon eher aus Grauograber Zeit.
Ja, genau. Ja, und das hat sich einfach daraus getan, dass die Flieger halt anfing international zu fliegen und dann hat man da relativ schnell irgendwie da so ein Abkommen irgendwie rausgezimmert. Wir hatten uns vorher geplänkelt, hatten uns da ein bisschen überhalten, was jetzt nun eigentlich gilt oder nicht gilt oder ob es ein neues Abkommen geht. Ich weiß noch, bei diesem alten Warschauer Abkommen, da standen ja auch immer noch so haftlich, also wenn der Flieger halt mal nicht seinen Zielort erreicht und bzw.
Die Reise nicht so gesund war, also mit anderen Worten, wenn der Flieger nicht so gesund war, Da stand ja immer drinnen noch, kann sich das noch erinnern, als Erschädigung, Lebensversicherung sozusagen, 30.000, war das 30.000? Also ich weiß es gar nicht. In Montreal ist das, also es sind Sonderziehungsrechte oder wird alles in Sonderziehungsrechten gerechnet. Ich glaube in Warschau ist es sogar auch noch so.
Und diese Sonderziehungsrechte, das ist so eine Art, wie kann man sich das vorstellen, Weltwährungscope, der sich aus unterschiedlichen Währungen zusammensetzt, dass man beim internationalen Währungsfonds und ein Sonderziehungsrecht schießt mich tot irgendwie drei Euro. Also da gibt es einen Umrechnungskurs.
Und in Warschau oder in Montreal-Übereinkommen wird dann alles in diesen Sonderziehungsrechten, umgerechnet. Aber wie gesagt, das kannst du auch bei Google ganz normal in den Währungsrechner irgendwie reintippen. Da kommt eine Zahl raus. Ich weiß, sie war nicht großartig. Also das war eine relativ geringe Summe.
Ich meine bei Warschau irgendwas. Mit Goldeinheiten oder irgendwas ich glaube Goldeinheiten war es in Warschau also jetzt, in Warschau wie gesagt ist er dann schon einen Kacken älter und war dann auch teilweise nicht ganz so handlich und dann hat man dann, in den 90ern mit Montreal übereinkommen, ich weiß jetzt gar nicht ob es was damit zu tun hat, dass er die IATA in Montreal ihren Sitz hat ja.
Ich dachte, das wäre 1954 gewesen. Montreal ist sehr spät. Relativ jung eigentlich. Deswegen kann ich mich wahrscheinlich an das Warschauer noch von meiner Schulung heraus erinnern. Weil da wurden nämlich viele Sachen erklärt, was, wie, wer, wann, wo zuständig sind. Also wann setzt du überhaupt die Haftpflicht ein?
Aber ich glaube, was du meinst, ich glaube, Chicago war 1954. Das kann es sein. Und das war mehr so Passagier, die Rechte, wo man fliegen kann. Gehen wir es, gehen wir es. Ja, mach doch mal, mach doch mal. Ich halte mal vor. Das Montreal ist dann im Endeffekt, also Warschau, Montreal, das definiert den Haftungsrahmen eigentlich so. Also das eigentlich, weil ich glaube, wir kommen eh dann an einer anderen Stelle dazu.
Und ich habe es irgendwo in den Sendeplan reingeschrieben. Aber eben wie du schon gesagt hast, man fehlt international und weiß nicht, wer zuständig ist. Und bevor man sich irgendwo mit chinesischem Konsumentenschutzrecht oder chinesischem Haftungsrecht ärgert, macht es schon Sinn, dass es irgendwo einen globalen oder möglichst globalen Haftungsrahmen gibt.
Und vor allem dann auch gibt es so ein Thema, dass eigentlich dann die Beweisregeln anders sind als ein normales Schadenersatzrecht. Also im Endeffekt ist, Die Haftungen sind begrenzt mit diesen Sonderziehungsrechten. Also da gibt es auch einen Wert. Wenn der Flug letal ausgeht, gibt es eine bestimmte Haftungsmaxime.
Außer die Airline hat grob fahrlässig oder forcefully gehandelt. Das soll auch vorkommen. Und dann gleichzeitig ist aber eigentlich so die Vermutung vereinfacht gesagt, dass die Airline schuld war. Also im Endeffekt, dass der Passagier auf alle Fälle, wenn das Flugzeug abstürzt oder der Koffer verloren geht oder die Fracht, nämlich auch Fracht nach Kilopreis irgendwie, entschädigt, da bekommt der Passagier eigentlich immer was, wenn was schief geht.
Außer die Airline beweist, dass sie keine Schuld daran hatte. So vereint wird gesagt. Aber macht im Endeffekt, würde ich jetzt mal sagen, das Leben für Airline oder, Luftfrachtführer ist der Begriff im Montrealer Einkommen. Und für den Passagier bzw. den Versender wird immer einfacher eigentlich. Ja, also dieses Warschauer, das Alte und das Monterey, also wirklich nur so diese Haftungsdinger, aber nicht nur für Letal, sondern auch für Verletzungen.
Genau, für Verletzungen und auch für zum Beispiel auch der Ersatz, wenn Gepäck beschädigt bzw. verloren geht. Da gibt es dann auch eine Haftungsmaxime für Gepäck. Und das ist eben auch gleich ein Hörertipp für die Praxis. Das Gepäck ist nur im Endeffekt standardmäßig, also umgerechnet sind es glaube ich so 1.600, 1.700 Euro versichert das Aufgabegepäck.
Sprich, wenn da jetzt die Goldbahnen drinnen sind, du bekommst nur diese 1.600 außer, du sagst beim Checken, sagst so, mein Name ist Hase und da habe ich das Gold drinnen. Und dann sagt die Airline so, ja, nehmen wir den schon mit, aber wir wollen halt dann mehr Geld dafür haben. Also im Endeffekt, du bezahlst deine Versicherung, aber so die standardmäßige Gepäckversicherung unter Anführungszeichen ist eigentlich mit diesen 1.600, 1.700 Euro umgerechnet begrenzt.
Und da steht auch ein Montreal drinnen. Ah, okay. Und was bedeutet, wir haben es ja schon gesagt, der Begriff kennt nämlich auch Luftfrachtführer. Ist das, was ist das genau? Ist das die Airline oder ist das, wenn du jetzt bei TUI ein Ticket kaufst, aber der mit der Hapag fließt oder irgendwie sowas. Weißt du, was ich meine? Und so...
Es ist derjenige, der im Ticket oben drin steht. Nicht die Airline, oder? Oh, jetzt habe ich... Jetzt hast du schnell gefragt. Ja, also ich weiß. Dass du nichts Falsches erzählst. Aber ich glaube, der Luftfrachtführer... Grundsätzlich, ja. Grundsätzlich, nein. Ich glaube, der Luftfrachtführer ist wirklich der, der vertraglich verantwortlich ist, also der den Luftfrachtvertrag hat.
Wo der das dann... Also, da gibt es natürlich dann verschiedene Konstellationen. Also der Wettlees- Anbieter, der ist eigentlich immer draußen, weil das hat immer, der Auftragende. Bei Coacher oder so schaut es anders aus, aber da ist am Ende des Tages auch der Beförderungsvertrag mit dem Marketing-Carrier heißt es dann, wo dann der, Tui-Code am Harpagflug drauf ist. Aber im Endeffekt, man muss sich das mit der Tui dann ausdiskutieren, wenn es ein Tui-Ticket ist.
Das ist so, also wenn du jetzt bei ja genau, wie du schon sagst, TUI, Reisevereinstalter, verkaufst irgendwie und der schreibt dann, die Reise ist von TUI oder von dem und dem. Du fliegst nachher aber Ende mit Türkisch, wäre TUI dein Ansprechpartner sozusagen. Alles klar. Und ich weiß, es war früher ein großer, oder nicht ein großer Unterschied, sondern es wurde dann in meiner Schulung, als wir so eine kleine Einweisung bekommen hatten, was so das Legale angeht, Es wurde streng noch unterschieden, ab wann sozusagen die Haftung des Luftfrachtführers beginnt, sozusagen.
Also wenn der jetzt ins Terminal reingeht. Und mir wurde damals erzählt, es ist ein Unterschied, ob er durch eine Brücke, welches fest mit dem Flughafenterminal verbunden ist, direkt in den Flieger einsteigt oder ob er aufs Vorfeld geht, mit dem Bus fährt und dann so eine wackelige Treppe, die da hingestellt ist, da hoch geht.
Bei der Treppe war das der Fluchtfrachtführer und bei dem Finger war es dann noch der Flughafen. Also falls man sich da auf dem Weg dort irgendwie das Bein bricht oder so. Ich weiß nicht, kannst du, hast du von sowas gehört noch oder? Es kommt wahrscheinlich drauf an. Du kannst im Endeffekt alles probieren.
Klag mal und schau, was rauskommt. Also grundsätzlich der Text im Abkommen, der sagt eigentlich, dass das Betreten des Flugzeugs so dieser Begriff ist. Also ich glaube, wenn man jetzt hergeht und irgendwo, keine Ahnung, nimmt die Kollegen von der Ryanair, die ja dann auf ihre 737 da so diese ausklappbaren, Treppen da irgendwie dran geschustert haben.
Also die fällt mit Sicherheit rein. Bei der Treppe, die vom Flughafen kommt, also ich würde jetzt zwischen Pier und Treppe, die ans Flugzeug herangeschoben ist, ehrlicherweise wahrscheinlich keinen Unterschied machen. Weiß ich jetzt nicht konkret, ob es jetzt Fälle gibt oder wie das ausgegangen ist, aber ich sage mal, irgendwo dort wird dieser Haftungsübergang vermutlich sein.
Und wahrscheinlich wird man die Airline dann, selbst wenn es am Flughafen passiert ist, nicht ganz aus der Losung lassen, weil du hast mit der Airline ja einen Vertrag und nicht mit dem Flughafen eigentlich. Und die Airline hat ja dann wiederum mit dem Flughafen einen Vertrag. Also das hat jetzt da nichts mehr mit Montreal zu tun, sondern es ist eher dann ein rechtliches Thema. Aber es geht immer irgendwo, du musst einen Vertrag haben für eine Haftung. Das ist dann wesentlich einfacher.
Und du wirst dann trotzdem irgendwo versuchen, über die Airline an den Flughafen ranzukommen, wenn du auf der nächsten Tütze bist, vorm Starbucks im Terminal ausrutscht. Ja, ja. Ja, okay, aber das, also ich meine, wenn, ich glaube, also für den Starbucks-Ausrutscher, da kann ja die Airline wirklich nicht habbar gemacht worden sein.
Also, ich habe jetzt zum Beispiel hier so einen kleinen Fall dagegen, auch durch die Timeline. Das ist von einer Frau, die, mit seiner Untergesellschaft, eine Group Airline, einer der vielen hunderttausend, geflogen ist. Der deutschen Airline mit Messer und Gabel am Heck. Ja, aber genau. Aber da gibt es ja ganz viele. Und mit so einer Subsidiary, wie es so schön heißt, ist sie geflogen.
Und sie hat sich dann auch beim Besteigen, wie war das jetzt? Sie steht doch drauf. She, Eldon Lanny went down a wet of slippery air stays, also sie ist halt die nassen Treppen untergegangen, ist dann ausgerutscht und hat sich, dann für zwei Wochen musste sie ins Krankenhaus und jetzt verklagt sie, wegen Artikel 17 des Montreal Abkommens, verklagt sie jetzt die Airline, dass das irgendwie passiert ist und das war eben halt die Frage, ne wenn du jetzt schon sagst, dass der, dass, die hier, weil dass es eine Treppe ist und die herangefahren ist vom Flugshafen, wer ist jetzt dran schuld? Aber wahrscheinlich, sie wollte ja das Flugzeug besteigen, ne? Also, na?
Ja. Wir werden das hier am Abend nicht entscheiden, das weiß ich. Ja, gut, aber, betreten ist, also das Flugzeug. Okay, also dann kann man sagen, sie hat die Treppe betreten. Was ja am Flughafen, also in Frankfurt, mit seinen Tausenden von Außenpositionen tagtäglich passiert. Ja. Ach ja. Aber so definitiv. Und ich dachte immer, das ist klar geregelt. Weißt du?
Wenn das nicht die Treppe... Vielleicht habe ich das falsche Erinnerung. Also wie gesagt, das ist... Mir ist jetzt der Full Disclosure, mir ist es so kein Fall mit mobiler Treppe so untergekommen. Wie gesagt, kann schon sein. Und da sehe ich auch so knapp schön mit rausreden. Ich würde es auf alle Fälle mal, wenn ich jetzt an der Stelle war, würde ich es auf alle Fälle mal probieren.
Ja, ist klar. Aber es macht schon, also es macht Sinn auf alle Fälle. Und vor allem ist eine Amerikanerin, die würde das sowieso probieren. Das ist dann sowieso das Nächste. Und wobei im Endeffekt wahrscheinlich mit Montreal wird es ja nicht so glücklich werden, weil die Haftungsrahmen sind dann ein bisschen geringer als das, was man in Amerika sich so erwarten durfte.
Ja, aber zum Beispiel, wenn wir jetzt diesen Flug nehmen, also wie gesagt, ich habe den Artikel hier für euch verlinkt und so. Sie flog jetzt von Philadelphia nach Frankfurt. Oder war es umgekehrt? Now booked from flight from Philadelphia to Frankfurt. Genau, Philadelphia to Frankfurt. Jetzt bin ich gerade verwirrt, ich habe mir das doch durchgelesen.
While some mobile air stairs are equipped with perspex hoods to keep them dry and protect passengers from the elements, the air stairs that discover aliens, also diese besagte airline used, didn't have a hood and were soaking wet from the rain. When Patricia, Wenn Patricia exited the aircraft, she stopped at the top of the air stairs and discussed with her daughter how she could safely descend the stairs.
Her daughter took Patricia's carry-on case causing a brief pause in the flow of passengers down the stairs. Um... Also wenn ich das hier... Ja, okay, das ist weiter. Und dann die Flugbegleiterin hat sie dann dieses Zögern weniger Unterstützung angeboten, sondern vielmehr sie dann mehr oder weniger runtergeaschert oder gescheucht und dann das Unglücksein gelaufen.
Wenn ich das so sehe, ist sie halt auf dem Rückflug, sie haben mir geschrieben von Repatriation Flight, das wundert mich gerade irgendwie sowas, und dieser Flug ist in Shannon diverted. So, also sie ist losgeflogen in Frankfurt und wollte zurück nach Philadelphia und ist dann aber in Shannon. Und ich glaube, das war dann, nachdem sie zwei Wochen da im Krankenhaus war, und dann ist sie, sind die, weil sie ist halt noch mal ins Krankenhaus gekommen und irgendwas.
Da war dann eine Infektion. Da stellt sich die Frage, warum man die überhaupt auf den Flieger gelassen hat. So wie die. Und das ist jetzt die Frage. Hier steht es nämlich dran. In simple terms. Jetzt steht natürlich drin, der Carrier hat natürlich das Montreal-Abkommen gezückt und hat gesagt, wir sind verantwortlich für die 128.821 Und 21 Special Drawing Rights, Sonderziehungsrechte.
Genau, und das heißt ja eh, da steht ja dann ja so diese 128.000, das sind 176.000 Dollar. Also das ist so dieser Umrechnungskurs dann tagesaktuell. Naja, auf jeden Fall ist das der Umrechnungskurs, worauf sie jetzt nicht maximal steigen kann. Und jetzt, sie versucht natürlich irgendwie mehr dabei rauszukommen.
Und passiert sowas, dass die Leute mehr kriegen dann? Oder... Das ist dann eben, kommt drauf an. Aber das ist eben genau das, wo es dann darum geht, ob jetzt da irgendwie Vorsatz grob fahrlässig im Spiel war. Und in dem Fall jetzt natürlich, wenn die jetzt das übelste Wurzel war, dass die Flugbegleiterin sie da die Treppe runtergeschubst hätte, naja, das wäre natürlich, eine gute Klagsbasis, weil da kann man dann schon irgendwo von Vorsatz, würde nahe liegen, sagen wir es mal so.
Also ich meine, sie hat natürlich, sie sagt, sie wurde runter runterrushed sozusagen, in Frankfurt, ging dann zwei Wochen ins Krankenhaus, wollte dann wieder zurück und dann hatte sie Infektion und ist dann nochmal diverted, endet jetzt in Shannon und wie immer die Geschichte dann weitergeht, weiß ich nicht. Es ist.
Ich hoffe, also, ich hoffe, das ist wirklich eine unglückliche Geschichte. Aber ich habe das, ja, also ich habe das aber auch schon mal so erlebt. Wir standen in der Schlange, das war in Houston, noch weiß ich noch ganz genau. Und da war auch ein älterer Herr, nein, Entschuldigung, da war ein Sohn, aber der war halt, ich sage mal, ein bisschen jünger vielleicht als ich, also auch nicht mehr der ganz Jüngste.
Und der hat seine Mutter, die war natürlich dafür relativ alt, sie hatte sie dann zum Flughafen hingebracht, wollte sie hinbringen zum Check-in, sie wollte mit da fliegen und wir standen also in der Reihe und ich weiß nicht, wie das passiert, dasselbe ist die Dame, die stand ganz dicht dabei, hat irgendwie einen Schritt zurück gemacht und die Kollegin hat gerade einen Schritt vor gemacht und ist sie irgendwie gegen den Koffer irgendwie, gegengekommen und ist umgefallen und hat sich schwer auf den Arm und dann großes Geschrei, der Typ ist uns angegangen, wir hätten ja den Koffer in die Hacken geschoben und das sei jetzt der der hat einen Alarm gemacht da drin.
Und hat die Kollegin angepögt, ich habe mich dann zwischen dem gestellt und habe gesagt, so jetzt ist es mal ganz ruhig hier und dann kam der Stationsleiter auch an und dann haben wir da erstmal ich glaube, die hatte einen besseren Platz gekriegt, die hat aber die ganze Zeit, also das ist irgendwann die Chefin auch, die die ganze Zeit also wirklich um sie gekümmert hat, dann hat er gesagt, so jetzt ist irgendwann auch jetzt mal Schluss jetzt hier, also das war unglücklich, was da gelaufen ist, wahrscheinlich ist sie auch nur über ihre eigene Füße gestoppert, aber dass du hast richtig gemerkt, da wurde dann alle Register, die man so, Da fehlte noch, dass die Halskrause rausgeholt wurde, wie im Film.
Es war unglücklich in der Physik, kein Mensch möchte hinfallen. Aber da hat sie schon ein bisschen das Gefühl gehabt, du wurdest da so ein bisschen gepusht. Hier in der Fall von der Patricia, ich würde sagen, da ist es echt doof gelaufen. Aber bei dir ist dann, also, weißt du nicht, was rausgekommen ist?
Oder wollt ihr nie jemanden einen Report sehen dazu? Oder kam da mal eine Frage dann? Also, wir haben, die Chefin hatte einen ganz langen Bericht geschrieben über das, was an Bord, also was da nach unserer Meinung da passiert ist. Ich weiß nicht, ob da jemals was kam, weil wir kriegen da ganz seltene Berührungen, nur es sei denn, wir müssen nochmal wirklich konkret Zeugenaussagen machen, aber wenn natürlich alles vorher schriftlich gut aufgenommen wurde ist und das hatte die Chefin da gemacht, dann hatte das alles wirklich, detailliert irgendwie aufgeschrieben, dann wird da auch nichts weiter kommen, also glaube ich, also an die Crew sozusagen.
Natürlich wird da auch die Abteilung sich beschäftigen, eventuell müssen, wenn der Sohn dann noch, die Avocat gezückt hat, um das mal mit dem Text zu sprechen. Was macht denn das Montrealer Abkommen, hast du noch Lust darüber zu plaudern, noch ein bisschen? Was macht denn das noch, so das Montrealer Abkommen?
Also im Endeffekt, so kann man sagen, also das eine sind diese ganzen Unfälle bis hin zu eben letaler Flugausgang. Verspätungsschäden sind auch drin. Also wenn das Gepäck verspätet ankommt, da gibt es auch eine Haftungsmaximale, und dann eben auch noch generell für Beschädigungen und Verlust vom Gepäck, das richtet sich auch alles nach Montreal.
Also das sind eigentlich so diese großen Punkte, wo eigentlich dann aber ziemlich viel wegarbeitet schon im Daily Business eigentlich. Ist in diesem Montreal-Abkommen auch sowas schon geregelt, so in dem Stadion, dass, wenn du also einen wirklich Keinflug, der durch irgendwelche europäischen Regelungen oder amerikanischen Regelungen abgedeckt ist, also du fliegst zum Beispiel, eine relativ No-Name-Airline, aber IATA-technisch würde jetzt, ich nenne mal ein, von Ägypten nach Mexiko fliegen.
Und jetzt kommt derjenige, geht der Flug einen Tag später oder zwei Tage später, für was ist laut Montrealer Abkommen denn die Airline verantwortlich? Auch für dein Hotel noch in Kairo denn, wenn du nicht wegkommst oder irgendwas? Nein, also das ist dann wirklich so, also da gibt es ja dann im Endeffekt eben genau deshalb, das sind ja so Themen, die dann in Europa in der berühmt-berüchtigten 261 geregelt sind, eben da steht dann halt ganz genau drinnen Verspätung.
Hast du ab so und so viel Zeit, Verspätung, Anspruch auf einen Fax. Ja, ja, klar. Steht, glaube ich, noch drin. Ehrlich? Ja, ich glaube, steht, glaube ich, noch drin. Und da gibt es einen Snack und da ein Getränk und da eine Hotelübernachtung. Du kannst das natürlich auch alles, über Montreal, im Clarksville geltend machen, ist aber eigentlich wesentlich komplizierter als über die 261, weil da steht es einfach sehr, unter Anführungszeichen, niederschwellig geregelt drinnen.
Aber natürlich, wenn du jetzt hergehst und bei dem Beispiel irgendwo außereuropäisch unterwegs bist, keine Ahnung, was jetzt in Mexiko und in Ägypten für Fluggastrechte gelten, dann wirft dich das im Endeffekt auf Montreal zurück. Und dann ist halt so die Frage, ob du dir das halt im Endeffekt da irgendwie, antust, dir deine mexikanische Airline dann in den Ohren langzuziehen.
Das ist dann, muss dann jeder für sich entscheiden. Ich frage ja nur deshalb, weil du gesagt hast, da in diesem Montreal-Abkommen sind auch Verspätungssachen mit geregelt. Also ich wusste das nicht. Aber das ist so, wenn sie zwei Wochen zu spät gehen, dann kriegen sie zehn Sonderziehungsrechte. Also wahrscheinlich was ganz Banales.
Ja, beziehungsweise du musst halt den Schaden nachweisen, der dir daraus entstanden ist. Das ist nämlich das Entscheidende. Und das wird dir halt dann eben in den meisten Fällen halt schwierig sein nachzuweisen. Aber wieso, das kannst du doch nachweisen, der ist nicht geflogen. Peng. Genau, aber was war dann dein Schaden daraus?
Okay. Dass du länger bleiben musstest und ein Hotel bezahlen musstest, oder nicht? Genau, also das funktioniert, aber eben so Themen wie keine Ahnung, du hast, keine Ahnung, du hast vielleicht auch Mietwagenkosten gehabt, weil du den Mietwagen verpasst hast. Da wird es dann zum Beispiel schon tricky, weil dann versagt die Airline, naja, wieso hast du den Mietwagen nicht storniert und sowas.
Und dann sagst du, ja, hätte ich nicht gekonnt oder hätte so und so die Gebühr. Also da kannst du halt dann wahnsinnig viel drüber diskutieren. Und da ist, also das ist halt dann so die Frage, ob es dann den Aufwand wert ist. Wie heißt das? Schön, Vermögensschägen sind sowieso nicht abgedeckt. Genau, genau, genau. Und dann geht das halt dann so in diese Richtung.
Also ich glaube, was es zum Beispiel gibt, wo es relativ sicher ist, das sind so Themen, wenn zum Beispiel jetzt der Flug zum Kreuzfahrtschiff verspätet ist und du jetzt die Kreuzfahrt verpasst hast, deswegen so. Also da gibt es, glaube ich, Rechtsprechung dazu und auch Fälle, wo das so durchgestritten wurde.
Aber wie gesagt, das ist auch, glaube ich, das ist jetzt nur meine Vermutung, dass eben durch 261 und so sehr viele von diesen Themen eigentlich schon abgefrühstückt sind. Und ich glaube, solche reinen Schadenersatzklagen, oder Ansprüche aus Schadenersatz. Also es muss ja nicht sein, dass du deswegen klagst.
Die kommen nach meinem Dafürhalten, glaube ich, eigentlich nicht wirklich vor. Weil es einfach eigentlich relativ aufwendig ist für relativ wenig Output, wenn man so möchte. Dieses 261, das ist ja das Europäische, was du gesagt hast. Und da ist ja eigentlich relativ großzügig geregelt, was alles als Verspätung und etc.
Gilt. Da gibt es ja nur ganz, ganz wenig Ausnahmen, wo die Airline sozusagen keine Schuld hat. Wie ist es denn bei Montreal geregelt? Also wenn da steht, Wetter war da, dann kann man schon sagen, nö, dann geht halt nicht. Wir konnten... Was das betrifft, ist eigentlich, da muss die Airline verschulden haben.
Ah, okay. Und für das Wetter kann die Airline nichts. Ja, verstehe. Alles klar. Also die 261 ist da wesentlich niederschwelliger unterwegs, als jetzt, wenn man versucht, was über Montreal oder sonstiges allgemeines Zivilrecht, wie es so schön heißt, zu boxen. Ich kann mich auch erinnern, dass das ist so ein alter Artikel aus hier irgendwie irgendeinem Forum, vielleicht war es auch Pilotenflugzeug, ich weiß ja damit nichts zu tun, aber da ging es um den Fall und das ist aber aus den Frühzeiten, der Rheinjahr gewesen, also auch noch vor 2000, und da war nämlich auch ein Fall, da ist ein Fall, Die besagte Gesellschaft mit der Hafer hinten im Heck, die konnte irgendwo angeblich nicht landen, weil dort K3 war, sozusagen.
Und deshalb haben sie gesagt, nö, das Wetter konnten wir ja nicht. Und da wurde die Klage am Ende auch durchgegangen, weil sie gesagt haben, ey, es kommen Praxis, dass die Flieger mittlerweile Autoland haben. Und jetzt kommen wir nicht da mit der Tatsache, dass sie da nicht hinkommen. Also da haben sie so auf den, wie heißt das so schön?
Aus dem gewöhnlichen Umstand. Ja, da wollten sie sich die darauf berufen, aber wie heißt das? Best Practice? Also da heißt der Begriff, dass die Flieger das können und es gab keine technischen Gründe dafür dagegen und der Flieger war okay, also es kann nicht sein, dass sie dann das Wetter tut. Ihr habt das nämlich einfach nur nicht gehabt oder wolltet nicht oder was weiß ich. Keine Ahnung. War auch irgendwie ein interessantes Ding.
Gibt es noch etwas, was man zu Montreal sagen könnte? Bei Montreal sind wir so weit durch. Ich glaube, kann man zusammenfassen, vereinfachte Haftungsregeln, die den Anspruch haben, möglichst weltweit zu gelten. Du hast davor schon so barocker so angediesen. In Marokko gilt das zum Beispiel nicht. Die haben das nicht ratifiziert.
In Marokko habe ich kurz erwähnt. Also in Marokko gilt noch das Warschau. Da kannst du deine Goldmark was auch immer dann wieder rauskramen. Also ich sage jetzt mal so von der Systematik ausdrücken. Ist relativ ähnlich, aber sage ich jetzt mal weniger Best Practice oder wenig, also die 70 Jahre Lernkurve zwischen 29 und 99 hat man halt dann in Montreal und in Warschau halt eben nicht.
Also manchmal los ist ja schon die AGB von diesen Tickets, die ja mittlerweile, ich erwähnte ja früher waren das ja irgendwie sechs ganz dünn bedruckte Seiten eng, die da hinten dran klebten an jedem Ticket. Und mittlerweile kriegst du das wahrscheinlich als Kleingedruckte im PDF und vielleicht sollte man sich das ab und zu doch nochmal einmal durch die Lesemaschine durchschicken. Ey, pass mal zusammen. Irgendwie sowas.
Aber du wirst dir auch dann in den meisten Beförderungsbedingungen oder sich geben, zumindest in Europa, da werden dir irgendwo diese Sonderziehungsrechte, wenn dir dort entgegenflattern wieder. Oder zumindest der Verweis auf Montreal. Ja, okay. Hattest du Chicago-Abkommen erwähnt. Was, regelt denn das sozusagen?
Also Chicago ist dann so ein bisschen, also 1954 haben wir gesagt, das kann man dann, das kann man nochmal checken. Also in den 50ern und nach dem Zweiten Weltkrieg, wo es eigentlich darum ging, auch herauf ziehen das Chat-Eiton. Chat-Zeitalter. Und dann ging es eigentlich darum, so ein bisschen einen Rahmen zu schaffen für die Luftfahrt weltweit. Also das sind dann so Themen, dass jeder Staat die Hoheit über den Luftraum hat.
So Themen wie Verkehrsrechte sind da drin geregelt. Also es geht im Endeffekt ja darum, irgendwo einen Ordnungsrahmen für den globalen Luftverkehr eigentlich zu schaffen. Und ja, stimmt, es steht ab 1944. Es ist 1944, schon wieder. Ja, genau. Und ja, sind das auch schon mit den, das sind diese berühmten Richter, ein Flugzeug hat das Recht, über ein Land zu fliegen.
Genau, und auch diese berühmt-berüchtigten erste, zweite, dritte, vierte, fünfte Freiheit, das ist auch zum Beispiel Chicago. Vielleicht können wir die, sollen wir die mal ganz kurz, die erste Freiheit ist einfach nur, dass du darüber fliegen darfst, oder wie sowas? Genau, und was ja da zusammenhängt, aber das hat sich ein bisschen in der Zwischenzeit mit europäischen Luftfahrtabkommen und so überholt, Aber im Endeffekt, früher war dann eigentlich oder nach wie vor so, dass die Staaten ja eigentlich dann Verkehrsabkommen miteinander geschlossen haben.
Also welche Airline und bis dann in die 80er, 90er Jahre waren das ja dann alles auch Staats-Airlines, sind es teilweise auch heute noch, die dann halt entsprechend zu den jeweiligen Staaten, mit denen es ein Abkommen gab, geflogen sind. Und dann ist halt das erste Mal, dass man überhaupt drüber fliegen darf.
Dann ist dann das nächste, dass man zwischen zwei, also in diesem Staat, in einem anderen Staat landen darf. Und das geht dann so weit, also zum Beispiel diese Kapotage, dass man als fremde Airline in einem anderen Land fliegen darf. Oder zum Beispiel, habe ich jetzt gemacht, zum Beispiel mit Emirates von New York nach Mailand geflogen. Die fünfte Freiheit.
Ich habe hier gerade stehen, das erste ist überhaupt der zweite technischer Stopp, dass du anhalten darfst und dass du eigentlich auch dort kranke Menschen aussetzen darfst. Wenn du jemanden hast, den du abladen musst, dann dürfen sie das eigentlich nicht verhindern. Wobei die Frage ist halt immer so, ob das halt dann taktisch so klug ist. Also, überlegt man sich ja zweimal. Also da gab es ja auch dieses Thema, wo eine Indiamaschine jetzt irgendwie in der 777 irgendwo in Russland gestrandet ist.
Oder auch dieses Thema da zum Beispiel nach Pakistan und dessen gut der Alter nicht ist, wenn man nach Indien fliegt. Das ist dann die Frage, ob man nicht dann... Ja, ja, ja. Wie man sich dann entscheidet. Ja, ja, ja, das hatten wir schon, aber es gibt halt das Recht, wenn du da runter musst. Also grundsätzlich würde es gehen.
Genau, genau. Wenn es sein muss, muss es sein. Also möglich ist es auf alle Fälle mal. Nur, was halt dann natürlich das andere ist, also wie dann die Bürokratiemühlen dann dort malen, das sei dann dahingestellt, würde ich jetzt mal sagen. Ja, genau. Was du mit, also das, genau, das ist Transport des Auslands, das ist das dritte, vierte Transport ins Inland oder fünfte Transport zwischen Drittstaaten.
Was du als Kabotage bezeichnet hast, das ist das praktisch, was, Was, auch passiert ist, wenn die Emirates jetzt Verbindung nach Frankfurt fliegen würde und dann weiter zwischen Frankfurt und Berlin noch Gäste transportieren würde. Also in einem anderen Land, innerhalb des Landes noch Gäste transportiert.
Das kommt immer noch vor ab und zu mal. Ja, also beziehungsweise es ist dann auch so, also ich meine in Europa haben wir ja mittlerweile, ist das ja ein Raum, deswegen fliegt auch die, Ryanair von, keine Ahnung, Frankfurt von Lübeck nach Malta zum Beispiel als irische Airline oder jetzt neuerdings mit baltesischen Töchtern.
Das ist alles in Europa vereinheitlicht, weil man sagt, es ist ein gemeinsamer Markt, also das ist auch mit der EU eigentlich dann gekommen, aber zum Beispiel auch die Äthiopien fliegt zum Beispiel, von Wien nach Kopenhagen, so. Ja. Kostet dann mit 777. Ja, ja, klar. Ja, gut. Also, das Entscheidende ist, dass sie verkaufen Tickets dafür, so.
Genau. Wobei das hat, also, ich weiß, wir sind Flieger früher in den 90ern ganz viel geflogen von Karachi nach Dubai oder Abu Dhabi. Haben also ganz viele von denen, ja auch für Verkehr dort da übernommen, weil die arabischen Airlines war gar nicht in der Lage, das von der Menge aus zu machen, beziehungsweise jetzt ist ein Witz, also das passiert glaube ich nicht so sehr.
Was regelt das Chicago-Abkommen noch? Ach nee, du hast ja noch Chicago-Abkommen ist nur das Transportrecht. Was war da mit Genau. Dann, ich suche es gerade im Sendeplan. Da steht noch Tokio-Abkommen. Genau, aber ich finde es gerade nicht. Wenn ich Suchfunktion. Und Tokio ist dann wiederum, das ist ein bisschen später gekommen, das ist dann im Endeffekt so ein bisschen der strafrechtliche Name also was gilt, wenn was passiert und eigentlich der Hintergrund ist ja der was gibt es denn, für Möglichkeiten, also erstens einmal das Flugzeug bewegt sich im Raum das kann über internationalen Gewässer sein das kann aber natürlich auch über einem Staatsgebiet sein, wenn das Flugzeug jetzt über Lichtenstein fliegt, ich glaube da ist er ziemlich schnell durch so.
Ja, ja, ja. So, ja, war ein lichten Stein. Und dann ist halt so die Frage, was für Recht gilt und da geht man dann auf das Flackenprinzip, also wo das Flugzeug registriert ist und sagt dann eigentlich mehr oder weniger, sobald die Türen beschlossen sind, und im Endeffekt, das Land in diesem Gebiet, also wo auch der Luftraum mehr dazugehört, sich das Flugzeug gerade befindet, hat ja gar keine Möglichkeit, irgendwie dort einzugreifen.
Also sagt man, dass dann diese berühmte Kommandantengewalt, dass die dann eigentlich dem, also der Kommandant, der das zusteht, aber sich dem nach dem Registerstart richtet, an Bord. Weil einfach faktisch alle anderen eigentlich keine Möglichkeit haben, du kannst nicht zugreifen aufs Flugzeug. Du kannst deine Bordgewalt oder deine Jurisdiktation.
Also Bordgewalt ist der richtige Begriff, den natürlich der Kommandant innehat. Ja, genau. Aber trotzdem gibt es ja noch immer noch so Sachen, dass zum Beispiel, ich weiß, dass früher, mittlerweile geht es glaube ich auch, aber da gab es ja das Internet noch so gerade am Anfang und dann war das Internet eingeschaltet.
Aber sobald du in den chinesischen Luftraum einflugst, wirst du ausgeschaltet, weil durfte dann nicht gehen. Sind das mehr so Vertragsregeln gewesen vielleicht von seitens der Satellitenbetreiber oder irgendwas? Oder wollten da wirklich die Chinesen sagen, nö, wir wollen das nicht oder irgendwie sowas? Weißt du auch nicht, ne?
Es kann mehr. Also im Endeffekt kannst du natürlich sagen, dass gewisse Regeln gelten in China. Also das geht dann so weit, dass du irgendwie sagst, dass die gewisse Überflug, also keine Ahnung, mit irgendwelchen verbotenen Dingen, du darfst den chinesischen Luftraum nicht benutzen. Und im Endeffekt...
Und du kannst das dann aber am Ende des Tages, also gerade eigentlich durch diese Luftverkehrsabkommen, kannst du das dann eigentlich auch durchsetzen. Also das ist dann im Endeffekt der Hebel, weil wenn du dich dann nicht haltest, naja, dann werden halt deine Verkehrsrechte suspendiert oder sonst irgendwas.
Also ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich wahrscheinlich eher so ein Ding ist von dem, also ein Abkommen vom Satellitending. Ja, genau. Aber also wird wahrscheinlich das ein Alligens sein, aber ich sage jetzt mal so, der Staat, wo du drüber fliegst, also eben über die Abkommen und so, der hat schon einen Hebel auch, sage ich jetzt mal, seinem Recht faktisch Geltung zu verleihen.
So, ich habe ja auch gerade so ein bisschen gegoogelt, hier dieses Chicago Abkommen, Tokio Abkommen, also was da drin steht hier, Und was auch, was der Kommandant machen darf und all sowas, was um Bord gefallen durchzusetzen, steht da drin. Und ich glaube auch, da steht drin, dass man Anruhli überall heraussetzen kann.
Ich glaube, das sind auch da geregelt, dass überall den Menschen runtergegangen. So, und du hast gesagt, und da stutze ich jetzt so ein bisschen, das Abkommen gilt ab Schließen der Türen zum Abflug bis zum Öffnendes Aufsteigen. Ich habe mal eine andere Definition gehört. Also im Endeffekt sobald der Staat draußen eigentlich nicht zugreifen kann.
Weil ich habe mal gehört, dass also das bitte korrigiert mich hier steht auch drin irgendwas vom Hager Übereinkommen auch noch, das ist ja noch weiter, was da irgendwie drin ist. Das ist irgendwie Ich kann nur Hager Landkriegs. Ja, ja, die kenne ich auch. Vielleicht müssen wir da irgendwie was hinterher schieben. Ich kenne auch nur, die Hager Landkriegs von 640 oder eben so was.
Nee, aber dass ich mal gehört habe, so wurde uns das erklärt, dass Absetzen der Take-off-Power, Weißt du, da jetzt vorher kann die Bordgefahrt ja in dem Sinne einfach nur durchgesetzt werden, indem sie den Flieger anhalten. Und du kannst so den Flieger ganz leicht anhalten, indem du dir einfach ein Fahrzeug davor stellst.
Und dann bist du ja in so einem Pad. Deswegen dachte ich immer, es gilt tatsächlich bis zum Verlassen der Runway, bei der Landung und dann bis Setzen der Tag of Power, weil in dem Moment wird es kritisch. Wobei, also Also ich würde mich wieder rausreden. Das widerspricht sich ja von Fall zu Fall nicht.
Weil im Endeffekt, also kommt darauf an, geht beides danach, ob du faktisch Zugriff haben kannst. Und natürlich, du kannst ein Flugzeug, wenn du jetzt ein Feuerwehrauto auf die Runway stellst, kannst du es effektiv festhalten. Gleichzeitig, wenn du irgendwie den Anruhler an Bord hast, aber die Tür ist schon zu und so, dann ist halt in diesem Moment mal pressurized, also bist du auch schon irgendwo insoliert so. Also das kommt dann wahrscheinlich von Situation zu Situation hast du wahrscheinlich dann wieder, müsstest du unterscheiden, wann du den Anwendungsbereich eröffnest.
Also wahrscheinlich wenn du jetzt den Anruhler an Bord hast, ist das eine und das andere ist ist dann halt, keine Ahnung, wenn das Flugzeug entführt wird, so. Wird aber beides für mich dann, ja. Also, wegen dem Anruhle an Bord wirst du nicht das Flugzeug am Take-Off hin. Ja, klar, gut, er würde dann nicht, er würde ja sowieso nicht, mit Anruhle willst du nicht starten oder irgendwas. Genau. Aber du würdest ja trotzdem...
Und was du ja dann machst, du rollst zurück und gibst den bei den freundlichen Herren in Uniform dann ab. Ja, aber interessant ist, Zum Beispiel ... Die Tatsache, da ist irgendein Gast drauf und der sollte eigentlich gar nicht ausreisen. So rein rechtlich, so habe ich das verstanden, dürfte der nicht mehr, sobald du erstmal zum Start Take-off-Power gesetzt hast und losrollst, rein formal bist du der, aber das ist ein altes Ding, das hat mir irgendeiner gesagt bei irgendeiner Schulung, die wir mal irgendwie bekommen haben.
Und das ist 15 Jahre her und ob das alles so richtig war. Also grundsätzlich. Vielleicht stimmt das ja nur grundsätzlich. Wie meinst du, du hast jemanden an Bord und der dürfte nicht ausreisen, oder? Ja, wo der Staat ein berechtigtes Interesse hat, den Menschen sozusagen, dass er nicht ausreist. Aber du als solches, es ist ja völlig wurscht, ob ich den ausreise oder nicht.
Der hat ein Ticket an Bord, alles ist egal, schickt, der darf auch einreisen, da wo wir hinfliegen, weil er, keine Ahnung, Staatsbürger ist und sowas in der Art und wann dürfte denn sozusagen da noch Stopp gesagt werden. Hier, du hältst jetzt hier an oder wir greifen jetzt in die Bordgewalt ein, sozusagen, indem wir die Türen...
Wobei, es gab ja den, also du, du, du, geht ja einfacher, weil es, ich glaube, das war sogar Nawalny, oder? Der, da, da mit der Ryanair-Maschine in Weißruss, aber ein russischer Dissident, der da in Weißrussland, wo die Ryanair-Maschine zur Landung gezwungen wurde. Das war ein weißrussischer Blogger oder irgendwas, so ein YouTuber, so ein Journalist, den sie da dann aus dem Flieger rausgezogen haben. Irgendwie sowas.
Das ist eine sehr spezielle Frage, eine sehr feine Frage, also da müssen wir auch keine Lösung. Also in dem Fall sage ich jetzt mal, im Endeffekt, das ist dann die normative Kraft des Faktischen, wenn du dann natürlich den Flieger, die Take-Off-Clearance verweigerst oder so irgendwas, also das schaue ich mal dann im Endeffekt dann an, also ganz ehrlich, Volkow, wenn egal, wahrscheinlich ob Tokio gilt oder nicht.
Also das ist dann, wenn der Staat ein Interesse hat, dann setzt er das durch. Ob das dann alles rechtlich pipi-fein war, das sei mal dahingestellt. Das ist dann halt einfach dann das nächste Stärkabel. Das andere Ding ist natürlich, ich nehme mal den krassen Fall hier, die Tür sind zu und du rollst schon zur Startbahn, es ist ein Stau, du wartest da noch oder bist gelandet, wartest auf dein Gate und es ist ein randalierender Gast, dann kann ich natürlich, und die Tür sind noch zu, kann ich trotzdem die Bordgewalt ausüben und sagen, seien Sie jetzt ruhig oder wir müssen Sie ja hier irgendwie Zwangsmaßnahmen zu ergreifen.
Und die könnte ich natürlich dann in dem Sinne machen, weil dann gar keiner da ist. Das ist genau diese Situation, wo du halt dann keine andere Wahl hast. Oder weil faktisch Kabine ist pressurized und du stehst irgendwo in der Schlange oder so. Aber du wirst natürlich dann wahrscheinlich jetzt mal davon aus, als Inhaber der Bordgewalt dann trotzdem zusehen, dass du dann irgendwo aus der Schlange dann rauskommst oder möglichst schnell dann irgendwie Polizei an Bord bekommst.
Ah, cool. Ja, gut. Danke. Also das ist ja auch, wir reden ja auch nur so grob, damit unsere Hörer so ein bisschen, Hörerinnen so ein bisschen so einen Einfluss da drauf kriegen. Dann hast du was anderes wieder da reingeschrieben. Das finde ich ganz spannend. Das war jetzt letztens gerade wieder passiert.
Ich gehe gleich drunter in demselben drin mit staatenfreiem Luftraum in unseren Sendeplan. Das steht aus der Praxis, Kaufverträge für Flugzeuge, Eigentumsübertragung an gewissen Flughäfen. Das hast du, das habe ich nicht reingeschrieben oder habe ich das? Nein, das habe ich reingeschrieben. Weil man gibt ja manchmal, da wird ein Flugzeug gekauft irgendwie von, ich sag mal, ein Airbus aus, von einer Airline gekauft und die fliegen aber nicht direkt dorthin nachdem sie von Toulouse, sondern sie fliegen erstmal, wahrscheinlich irgendwelche Leasingverträge dann einmal durch den englischen Luftraum da werden die... Ja, und warum?
Und es sind oft irgendwelche steuerlichen Themen, beziehungsweise auch so ein bisschen so mit Zollthemen. Und da ist halt eben genau dieser Punkt, dass dann zum Beispiel jetzt wieder irgendein Recht muss gelten und im internationalen Raum gilt kein Recht. Und im Übrigen auch kein Mehrwertsteuerrecht.
Gut, das gilt aber im Flügel sowieso nicht. Und da gibt es halt dann, also je nachdem, gibt es halt gewisse Staaten, oder wenn du das Flugzeug in einen gewissen Staat einführen möchtest oder ein gewisses Recht auf diesen Kaufvertrag anzuwenden ist, wo es dann einfach Sinn macht, die Übergabe an einem anderen Ort zu machen oder eben im internationalen Luftraum.
Und dann wird dann halt irgendwo in den Vertrag reingeschrieben, die Übergabe findet da und da und dort statt. Dann musst du halt Dispatch darauf achten. Also das kann zum Beispiel auch sein, wenn der Flugzeug von einer Leasingfirma auf eine andere Leasingfirma übertragen wird. Also der Flieger fliegt ganz normal und landet, keine Ahnung, in Rom oder sonst wo und startet aber mit einem neuen Eigentümer.
Und als Passagier oder Besatzung merkst du gar nicht, dass da gerade der Flieger verkauft wurde. Oder eben auch dann, im internationalen Luftraum. Und wie gesagt, das kann auch durchaus vorkommen, dass es Konstellationen gibt, dass der Flieger während der Commercial eingesetzt wird, irgendwo gerade verkauft wurde und man eigentlich nichts davon mitkriegt.
Aber ich stürze nochmal. Wie gesagt, sehr häufig sind die Dinger mit England. Dass sie durch England fliegen. Ja, ja. England ist generell auch zum Beispiel Pfandrecht für Flugzeuge. Viele von diesen Kaufverträgen und Leasingverträge, die unterliegen englischem Recht. Das hat sich dann einfach so durchgesetzt, dass das eine adächtive Rechtsordnung ist.
Und dann müssen sie auch durch England durchknattern, damit das rechtswirksam ist? Nein, muss nicht sein. Also das kann sicher irgendwie am Ende waren steuerliche Gründe sein wahrscheinlich, warum man das so macht. Aber das ist dann halt im Endeffekt dann die Vertragsgestaltung. Und was man halt nicht vergessen darf bei dieser ganzen Geschichte, dass so ein Flugzeug ja nicht günstig ist.
Und wenn du irgendwie was versteuern musst oder irgendwelche Gebühren für den Verkauf bezahlen musst oder verzollen, da kommen gleich mal ein paar Millionen zusammen und insofern siehst du dann zu, dass du das vermeiden kannst nach Möglichkeit und wenn halt die Lösung ist, dass du das Flugzeug im internationalen Raum übergibst, dann machst du das. Oder was zum Beispiel auch Delta macht, das ist jetzt ein gefährliches Halbwissen, aber dass die zum Beispiel die Flugzeuge, also Airbus-Flugzeuge über Japan in die USA einführen.
Also die waren zuerst in Japan und weil es von Japan dann, als, Gebrauchtflugzeug so offiziell, aber der Flieger hat irgendwie fünf Flüge am Drucker. Aber es ist schon ein Gebrauchtflugzeug und für Flugzeuge, Einführung von Japan in die USA, für gebrauchte Flugzeuge gibt es halt irgendwie keinen Zoll.
Und wenn man da, keine Ahnung, einen 350 für, keine Ahnung, 150, 200 Mille kauft, das macht dann doch was aus. Also da lohnt sich dann der Umweg über Japan. Gott, also kein Wunder, dass da ganze Bürotäume mit Anwälten stehen, die sich durch diese Dinger denn da, vor allem im internationalen Recht, dann sich auch noch durchwuseln, oder irgendwas?
Ja, also da ist schon ein gewisses Know-how hinter den Leasingfirmen und so weiter und so fort. Da ist was dahinter. Ich nenne das auch mal Kreativität oder so. Ja, vielleicht. Ja, okay. Oh, dann was gibt es denn noch? Das hast du mir jetzt gestellt. Wie geht der Karl-Loi mit Bordgewalt um? Oder wollen wir erstmal bei anderen Sachen bleiben? Damit wir gerade, wer, wir haben ein anderes Ding hier, ein Ding, Zeile, ich hätte mich glaube ich ein bisschen anders strukturieren sollen, hier haben wir hier drin stehen, wer haftet durch Passagier verursachte Diversions.
Ähm, naja, also würde ich mal den, again kommt darauf an, aber die Chancen stehen meines Erachtens ziemlich gut, dass der Passagier dafür verantwortlich gemacht werden kann. Soweit, so gut. Also nur, wenn er ein Krankheitsproblem hat. Dann nicht? Nein, das dann nicht. Also ich glaube, da waren auch keine Lechnungen verschickt.
Also ich weiß das davon von der Airline mit der Harfe am Heck und auch der wortgewaltige CEO dieser Airline. Also der hat das ja angekündigt, dass das passieren wird oder passiert ist. Also ich glaube, Krankheitsfall, da wird auch wahrscheinlich dann wiederum, weil es im Endeffekt Schadenersatzrecht ist, wird, es am schuldhaften Handeln des Passagiers fehlen. Aber wenn das jetzt natürlich ein Unruly ist, der die sichere Durchführung des Fluges, nicht mehr zulässt und man deswegen dann den unterwegs abbläht.
Diese Themen, also so eine Diversion, da würde ich schon sagen, dass grundsätzlich der Anspruch berechtigt ist, dass der Passagier dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Und dann ist halt eher so die Frage, dass man halt dann nachweisen muss, was denn genau der Schaden war. Beziehungsweise dann vor allem auch, also geht dann auch einmal schnell um nicht ganz niedrige Summen.
Wenn man so, keine Ahnung, ja, ich glaube, da brauchst du nicht einmal irgendwie einen A380, das reicht schon, wenn es zwei, drei Nummern kleiner ist. Aber du kommst dann halt relativ schnell in in hohe Summen rein oder für den Einzelnen in hohe Summen und da ist dann die nächste Frage wahrscheinlich, ob du das dann halt wieder reinholen kannst.
Aber zum Beispiel, wenn du dann so bei einem Krankheitsfall bist und du, keine Ahnung, wird ja der Krankenwagen nachher auch der Krankenversicherung, in die Rechnung gestellt, aber eine Diversion kann man nicht der Krankenversicherung in die Rechnung stellen, oder? Sei mal ein Versuch, oder? Ja. Ich glaube, dass die Gesetzlichen immer teurer werden.
Gut. Ja, denn du hast geschrieben wegen Divergence und wie geht der Kaloi mit der Bordgewalt um? Schon mal die Kabelbilder gezückt? Das hast du geschrieben, ne? Irgendwie so. Das habe ich geschrieben, ja. Gott sei Dank nicht. Ich habe auch noch keine Warnung aus, also eine offizielle ... also Hintergrund.
Erst mal versucht man ja alles an Bord zu deeskalieren und das machen die Flugbegleiter echt einen hervorragenden Job, da drin und bevor es dann wirklich so diese ganzen Zwangsmaßnahmen kommen sollte, was man ja irgendwie vermeiden möchte, gibt es halt so einen Brief, ich weiß nicht, ob du diesen Brief da schon mal gesehen hast, der uns gezeigt wurde, das Brief, da steht drauf, so Final Notice sozusagen, sagen, wenn sie jetzt nicht sofort mit ihrem Verhalten aufhören, dann kann es sein, dass wir Zwangsmaßnahmen und sie abladen und alles mögliche irgendwie passieren und dass sie dann für die Kosten da irgendwie drauf ankommen und der Passagier möge das bitte unterschreiben.
Steht glaube ich auch, ne? Und ich glaube, das wird nicht häufig unterschrieben von dem Gast, oder? Muss wahrscheinlich auch nicht. Also ich weiß, diese schriftliche Warnung mit Unterschrift vom Kapitän, die gibt es, also es gibt, glaube ich, die Fälle, wo es dann zur Deeskalation führt, oder jetzt ist mal Ruhe im Karton, aber es gibt dann auch die Fälle, wo es halt dann, ja, also ich glaube, das ist halt im Endeffekt auch nicht mehr als ein Tool in der Toolbox, und kann funktionieren, aber muss nicht funktionieren so.
Okay. Und ich glaube, also wahrscheinlich, wenn die Situation eskaliert, dann eskaliert es, Also das ist dann Final Warning hin oder her wahrscheinlich. Ja, und wenn du natürlich dann da wörtest und da die Türen aufmachst, dann haben wir wieder Abkommen hier von Tokio und dann gilt natürlich das Recht des Landes und je nachdem, welche, Ordnungswidrigkeit der Mensch da an Bord betrieben hat, kann das natürlich echt unangenehm für den werden.
Also, und das ist natürlich auch ein Satz, den kann man immer dazu sagen, also sonst müssen wir sie hier leider in, ich sag mal, arabischen Ländern, wo die Schahia noch existiert oder irgendwas da irgendwie raussetzen. Nein, also das ist jetzt ein krasses Beispiel. Ich glaube auch nicht, dass es so schlau wäre, das so zu sagen.
Aber das gibt da vielleicht auch nochmal ein bisschen zu denken, weil man kommt ja dann nicht eventuell in Deutschland dann da raus, wo, ich sag mal, das Strafrecht oder irgendwas relativ liberal ist. Du kannst ja wirklich in anderen Änderungen rauskommen, wo du auf keinen Fall da irgendwo auch nur annähernd im U-Haft sitzen möchtest oder Englert.
Weil dann fragen sie dich, wo sind ihre Verwandten, die sie jetzt hier ernähren? Haben sie Geld mit? Das ist kein Hotel. Also deswegen, ja. Ich glaube, was halt einfach das Zentrale ist, das ist halt ein Flugzeug, ist halt ein sehr enger Raum. Und auch die Fälle, die ich kenne, da ist auch der oder diejenige, die ausgetickt sind, die sind halt auch in einem kompletten Ausnahmezustand.
Das ist meistens Drogen, Alkohol, Drogen, irgendwas, eine Kombination, Übermüdung, du kriegst die Leute dann auch nicht mehr eingefangen. Ja, ja. Und dann ist halt im Endeffekt, das ist dann halt auch so ein Trade-Off, was ist jetzt, da kommt dann halt jeder, dass das im Endeffekt ins Spiel, warum halt der Kommandant gut bezahlt wird, weil der muss dann die Entscheidung treffen, wie man jetzt am besten mit dieser Situation umgeht, weil da kann ihm dann eigentlich niemand helfen.
Ja, das Problem ist, er muss nur die Entscheidung treffen, damit den Ärgern sich abplagen müssen leider die anderen. Und das ist natürlich irgendwie trotzdem, wenn wir Ärger... Das ist part of the job. Ja, gut, das sagst du so. Also auch für die, die dann den All der Ausbahnen müssen. Sag mal, ich bin ja noch bei dem Luftrecht, Gesetze waren gelten, den hast du ja interessant. Du hast darunter noch weitergeschrieben, wenn du denn diverten musst, ich habe ja gerade gesagt, dann gilt auf einmal wieder das Recht des Landes, wo du bist.
Aber was ist, wenn du eine Notlandung machen musst und du landest sozusagen in einem internationalen Raum, Also krass, das wäre natürlich Notwasserung, wenn du den Zollenberger im Atlantik machst. Welches Recht gilt dann? Bist du denn ein Schiff? Gilt auch das Flaggenprinzip? Das ist halt dann wirklich so.
Ja, aber so ist es. Wenn das aber innerhalb der 3-Meilen-Zone ist, dann gilt das. Genau, da bist dann wieder oder 12-Meilen-Zone ist. Da bist du dann im Hoheitsgewässer. Aber wenn du draußen bist, dann wirft es, auf das Flacken-Prinzip dann am Ende des Tages wieder zurück. Ja, man kann da irgendwie schöne Sachen rausbringen.
Ja, Aber wir haben doch gerade so ein bisschen, ach, den hast du noch reingeschrieben, Umsatz, das hat dich dann auch wieder interessiert. Und zwar, worauf basiert du die Frieden? Also in der EU gilt im Endeffekt für Bootverkäufe der Umsatzsteuersatz des Abflugortes. Wenn du dann aber international fliegst, da gibt es dann keine Umsatzsteuer mehr.
Okay, Entschuldigung, Leute, wir machen hier wilden Ritt durch die Themen. Jetzt sind wir gerade bei steuerlichen Religionen. Aber ist es denn die Umsatzsteuer auch in der Europa? Ist sie unterschiedlich? Wahrscheinlich, ja klar, logisch. Ja, ja, es ist unterschiedlich. Also in der Schweiz 7,7, Prozent, das ist dann, oder 6,7 Prozent, glaube ich. Und in Deutschland die 19 und in Österreich 20 und so geht es dann.
Ist das Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer? Ist dasselbe. Ach, okay. Also der juristische Begriff ist Umsatzsteuer. Okay, verstehe. Ach, okay. Achso, da habe ich mir die Gedanken gemacht. Also rein theoretisch, aber die Preise sind ja überall gleich. Weil das, die werden ja nicht unterschiedlich gelabelt. Das heißt, wenn du dir dein aus dem, also wo immer es noch Bordfahrgauf gibt, dann kann das also sein, dass die...
Genau, dass am Ende des Tages da irgendwo unterschiedlich viel in der Tasche bleibt. Bei der Airline dann sozusagen, weil sie weniger steuern muss. Wobei dann zum Beispiel wiederum die Kirt-Tickets, die sind umsatzsteuerfrei. Also in Europa auch, wenn du zwischen den Staaten fliegst. Also da ist keine Umsatzsteuer das.
Ist ja die Subvention, die wahrscheinlich gewisse Leute gerne abschaffen wollen ja wobei. Also das ist ja dasselbe so mit Kerosinsteuer auch, im Endeffekt das ist halt ein System, das halt global durchgezogen ist und wenn du jetzt eigentlich dann anfängst also ja, ist eine Subvention aber, auf der anderen Seite die Airline-Branche ist halt massiv globalisiert und es ist wahrscheinlich so wie wenig Branchen auf der Welt, weil du halt einfach wirklich dann, also Emirates, Katar, you name it, also das ist halt deine Konkurrenz, und wenn du jetzt dann daher gehst und jetzt dann auch noch dann, also das Level-Playing-Field da irgendwie einreißt, indem du da zum Beispiel Kerosinsteuer verlangst, auch wenn es,
sicher auch Gründe dafür geben mag. Stichwort auch Dekarbonisierung und so weiter und so fort. Aber es macht schon Sinn, weil es einfach ein weltweites System ist. Wobei, die Europäer haben ja in dem Sinne da kompensiert, indem sie die Beimischquoten eingeführt haben. Ja, das Tankering verboten haben.
Genau, das Antitankering, das gibt es auch. Wobei, das funktioniert ja insofern noch, weil das ja auch, wenn die Airlines, die ja nach Europa reinfliegen, betrifft. Also dass die Emirates nicht mehr durchdanken können. Keine Ahnung, ob sie das hier gemacht haben, aber der Verdacht liegt, nein. Also man müsste das vielleicht mal irgendwie in Hamburg irgendwie checken, aber wenn die mit dem 380er damals, sind die ja Dubai Hamburg geflogen, diese schlanken 6 Stunden, also die hätten sie wahrscheinlich durchgetanken können. Also da bin ich mir ziemlich sicher.
Also wie gesagt, ich glaube der Verdacht liegt Nein, aber wissen du es nicht. Aber sagen wir es einmal so, wie du sagst, die kommen eigentlich mit ziemlich großem Gerät und für die sechs Stunden hin, du kannst die sechs Stunden zurück auch haben Platz. Und das ist jetzt mit dieser Anti-Tankering-Verordnung, die besagt, ja, dass du den Flug plus minus die Safety Marge und so weiter, aber eigentlich diesen Flug, den du für den nächsten Flug brauchst, den musst du an dem Flughafen tanken, was ja auch grundsätzlich irgendwo auch Sinn macht.
Ja, aber es gibt Strecken, früher wurde mir das ausgewiesen, hier kostet die Tonne extra 100 Dollar, sagen wir mal so, die ich tanke, extra zusätzlichen Kraftstoff. Und bei anderen stand dran, hier, kostet die minus 50. So wie an der Zapfsäule machst du auch einen Blick, wo kostet das später wenigstens.
Genau, richtig. Ja, wir hatten ja ganz kurz hier mit Kaufverträgen und mit wem gehört ein Flugzeug und das für das Übergabe im Land. Aber was ist, ich springe mal jetzt ganz nämlich am Anfang des Sendeplans irgendwie hin. Und da hast du so ein tolles Bild gepostet. Ich weiß nicht, ob das irgendwie ein KI-Bild ist oder ob das irgendwie woher kommt.
Das ist das... Also ich glaube, das ist tatsächlich von diesem Flug. Aber erzähl mal den Flug und dann höre ich aufzureden. Genau, das basiert auf einem Reihenerflug in Linz. Das ist ein Artikel vom 11. März 26 und der Artikel ist hier von der Standard, also österreichischer Zeitschrift, Untertitel Kuckuck, nämlich den Kuckuck geklebt.
Deshalb besuchte der Exekutor, das ist wahrscheinlich österreichischer Name für der, Gerichtsvollzieher, eine reine Maschine am Flughafen Linz. Hintergrund sind 13 Stunden Flugverspätung für eine Ausstellungszahlung der Billig Airline. Also zusammengefasst war das so, dass dort, eine Passagiere oder Passagier, die bekam halt diese Ausgleichszahlung, diese von E216 für eine Verspätung, 850 Euro ging es, glaube ich, hatte sie oder er versucht anzuklagen und Rainer hat nie bezahlt.
Und dann haben sie halt einen Anwalt und haben versucht, den Flieger, wie nennt es so schön, an die Kette zu legen und haben Kuckuck draufgeklebt. Das Bild, was ihr seht, ist tatsächlich ein, Ein Bild eines, ja, wobei das von der Bemalung her sieht das gar nicht in der Reine aus, aber dieses typische Bild, was man am Vorderen an der Tür sieht, wo die Anstandszeichen drauf sind und da klebt so ein kleiner Kuckuck drauf, gerichtlich verwendet.
Genau. So, und das hat anscheinend wirklich zu Verspätungen geführt. Der offene Beantrag war 893 Euro. Das Flugzeug durfte nach der Aktionswahl wieder starten, könnte aber bei einer neunten Landung in Österreich jedoch wieder beschlagnahmt werden. Also das Flugzeug, das Konkrete wahrscheinlich sogar, oder?
Genau, beziehungsweise nur dieses. Rein der Bescheide weiter, der war die Anfrage des Luftfahrtmagazins Aerotheolograph, die Fendung der Maschine. In dem man erklärte, dass alle Berichte, die etwas anderes behaupten, sachlich falsch seien. Die Kanzlei Floriana anwählte, bestätigt gegenüber dem Magazin allerdings, dass die veröffentlichten Fotos echt seien und alle gemachten Angaben ihre Richtigkeit hatten.
Kann man denn so einfach einen Flieger an die Kette legen? Oder was bringt denn das? Kannst du machen. Also in dem Fall, ist es so... Die Passagierin, also dass das funktioniert, du brauchst so einen sogenannten Pfändungstitel oder einen durchsetzbaren Exekutionstitel. Das heißt, die hat Reuner geklagt, die haben aus Gründen verloren und haben dann aber einfach nie das Urteil erfüllt, in dem sie bezahlt haben.
Und dann kannst du, egal was es ist, kannst du dann Exekution führen. Und das Einfachste ist eigentlich, du gehst her und pfändest ein Bankkonto oder whatever. Und wenn jetzt aber du Themen mit einem Unternehmen hast, das keinen Sitz und vor allem kein Vermögen in dem Land hast, wo du gerne diese Exekution durchsetzen möchtest, und dir nicht den Umweg machen möchtest, zu versuchen, diesen Exekutionstitel in Irland, zum Beispiel jetzt bei der Ryanair, durchzusetzen.
Das wäre der nächste legale Schritt. Genau, aber das ist dann die Frage, ob dieser Titel durchsetzbar ist, also ob das funktioniert und muss dann anerkannt werden von einem irischen Gericht. Also das ist alles maximal aufwendig und ist auch nicht der Sinn der Übung. Und das Einfachere ist dann, wenn dann tatsächlich diese Gesellschaft oder dein Schuldner mit einem Vermögen in dem Fall in Österreich dann.
Aufschlägt, dass du dieses Vermögen dann pfändest, beziehungsweise dann verwerben kannst. Und jetzt ist es dann halt so, ich glaube, der Wert von dem Flieger, der spiegelt die Forderung vermutlich jetzt nicht ganz wider. Und das wird vermutlich auch der Exekuter gewusst haben. Und im Endeffekt ist es dann halt so, dass jetzt diese Pfendum, also das Flugzeug könnte er jetzt versteigern, zieht dann das Gericht, zieht dann die 800 Euro plus Kosten für den Gerichtsvollzieher ab und der Rest würde dann Ryanair bekommen.
Kannst du machen, ist jetzt aber vielleicht ein bisschen überschießend, also wird nicht passieren und in dem Fall ist jetzt auch, also ich glaube der Flieger hatte dann eigentlich, also entweder offensichtlich hat der Kapitän nicht mit der Kollekte durch den Flieger gegangen und hat irgendwie die die 400 Euro eingesammelt, also hat ihn dann auch mit diesem Kuckuck wieder fliegen lassen und ich gehe mal davon aus, dass das als Schuss vor dem Bug angekommen ist und dann Ryan ja auch wenn sie es abstreiten wahrscheinlich das dann die Forderung erfüllt haben.
Und spannend wird es ja da und da kommt jetzt dann dieses Eigentumsthema wieder, dass du ja eigentlich nur was beschlagnahmen kannst oder was versteigern kannst, was dir auch gehört und diese ganzen also, Flugzeuge sind teuer, haben wir ja schon gehabt, ähm, die gehören dann eigentlich oft auch nicht der Airline oder dem Schuldner der Forderung.
Und da kann dann eigentlich derjenige oder diejenige, die das Flugzeug tatsächlich gehört, kann dann eigentlich sagen, Moment, stopp, du verkaufst da bitte sicher nicht mein Flugzeug, weil das gehört nämlich mir. Also dann musst du es eigentlich dann trotzdem wieder rausgeben. Und keine Ahnung, wie jetzt Ryanair finanziert ist oder wie die ihre Flugzeuge finanzieren, ob die gekauft sind.
Das heißt, wenn die gekauft sind, wird es wahrscheinlich so sein, dass da irgendwo Pfandrechte von den Banken, die es finanziert haben, drauf sind. Also das sind dann bei den Flugzeugen dann oft auf die Triebwerken, am Rumpf oder vielleicht hast du das mal gesehen, im Cockpit gibt es ja auch oft irgendwo so Plaketten.
Und die APO, also die Einzelteile, die halt besonders wertvoll sind, die haben eigentlich so eigene Pfandrechte. Und da steht dann halt am Schild, da gibt es ein Pfandrecht zugunsten, keine Ahnung, Lloyds Bank of England oder was weiß ich was. Und dann kannst du es auch nicht verwerten, weil zuerst muss einmal eigentlich dieses Pfandrecht von dieser Bank befriedigt werden.
Weil das Flugzeug oder dieser Wert, den sie vorfinanziert haben, die Sicherheit ist für den Cash, den sie an Boeing oder an wen auch immer bezahlt haben. Also im Endeffekt... Wäre das denn die Aufgabe des Gerichtsvollzieher, das vorher festzustellen? Ich meine, der Cop da rein, der Cop da jetzt, ich sag mal so, die Mike Juliet da reingeflogen, reingesegelt und schlägt dann auf, sozusagen.
Und müsste er dann ja nicht wissen, dieses Flugzeug gehört tatsächlich der Rhein oder ich ja Airline immer selber. Und dann, da sieht man, das ist ja alles überhaupt nicht zu schaffen, so in der kurzen Zeit. Oder? Ja, also das, Ich müsste jetzt lügen, aber eine gewisse Sorgfaltspflicht wird es geben.
Aber es ist grundsätzlich alles kein Thema, weil dann gibt es eine sogenannte Exzendierungsklage, wo dann dem, dem das gehört, wieder rausverlangen kann. Also das passiert in Wahrheit. Das klingt alles maximal dramatisch, aber am Ende des Tages ist es ein ganz normaler, operativer Vorgang. Nur in dem Fall jetzt eben aufgrund von den Gesagten, Also dass das wahrscheinlich nicht einmal verwertbar war und um 400 Euro ging und den Flieger gepfändet.
Und ich glaube jetzt auch nicht, dass Ryan ja an Geld scheitert. Also die haben wahrscheinlich irgendwo nur die Rechnung übersehen, würde ich jetzt mal behaupten. Es ist in Wahrheit gute Werbung für den Anwalt gewesen. Und der hat das dann ja auch auf seiner Facebook-Seite dann auch gut platziert und so.
Also da wird jetzt sicher die eine oder andere Passagierklage in Zukunft führen. Jetzt hätten wir nochmal Landen gefunden. Ja, ja, gut. Also es ist, es ist, deswegen, also vor allem, ich meine, du müsstest ja auch dann auch physisch Besitz nehmen von dem Flugzeug. Und wie kommt man denn so einfach auf dem Vorfeld rauf, ohne einen triptigen Grund, oder?
Ja, wobei, wobei, also das, also den Zutritt hat er sich dann offensichtlich verschafft. Also das wird dann wahrscheinlich mit der Polizei, also der kann dann die Polizei um Hilfe oder um Amtshilfe ersuchen. Und zum Sicherheitsbereich, also das ist grundsätzlich, möglich. Und das wäre ja auf der anderen Seite auch ein bisschen, kontraintuitiv, wenn du jetzt hergehst und sagst, nein, das Flugzeug steht im Sicherheitsbereich und dann ist es geschützt vor der Staatsgewalt unter Anfangszeichen.
Hm, okay. Du hast hier noch mal Sachen geschrieben, Überleitung zu Flieger an die Kette nehmen. Gibt es Geschichte, oder habe ich das geschrieben? Nee, das habe ich auch nicht geschrieben. Das habe ich geschrieben. Gibt es Geschichten, dass manche Airlines mit angespannter finanzieller Lage Treibstoff nur noch gegen Bargeld bekommen? Flieger für nicht bezahlte Händler? Ja, ja, ja. Das gibt es.
Bei der Kondor, da gab es das mal, wo das so kurz vor der Insolvenz war, dass die nur noch mit Bargeld irgendwo in Griechenland Sprit bekommen haben. Ja, also ich glaube hier auch bei, als jetzt Spirit Airlines da pleite ging, da ging dann am Ende, auch vieles nicht mehr oder die ganzen Flieger, die da rausgebracht werden mussten, die mussten alle da erstmal alles mit BRT bezahlen sozusagen.
Also wir, Geschichte auch wieder, die ich mit reinbringen kann, dass wir, habe ich, ich habe die garantiert schon erzählt, wo eine geplante Diversion woanders hin geplant war in Afrika, also weil der Originalflughafen Lagos hatte nicht genügend Sprit, also musste, war ein bisschen geplant zuerst nach, ich sage mal, Kaff daneben hinten zu fliegen, also es war auch ein großer Flughafen, aber da gab es keinen Vertrag.
Und dann haben wir Geld mitgenommen und dort den Sprit dort zu kaufen. Das war, ich kann mich noch erinnern, das war so ein Liter, ein Dollar, so der Preis. Und da bekam der Alte denn da irgendwie, hat er da irgendwie 40.000 Dollar so, mitbekommen, die ging unter Schrift. Und ich sag mal so in kleinen nummerierten Scheinen nicht, nein, aber das war irgendwie nicht Noten, nicht kleiner als 20 Dollar irgendwie irgendwas oder 50 Dollar Scheine und nicht älter als drei Jahre waren so die Vorgaben.
Also naja, ist nicht lange. Lange Geschichte. Und was ich da noch aufgeschrieben habe, der ging auch so ein bisschen durch die Medien. Da ist ewig lang ein Aeroflot A320 in München gestanden. Am Vorfeld von der Lufthansa. Am südlichen Rand vom Airport, wo war ein FVC von der Lufthansa. Und der hat die ganze Zeit Parkgebühren angesammelt und ist dann irgendwann nach zwei Jahren verkauft worden oder sonst irgendwo so ausgeflogen worden.
Und der durfte aber dann nur weg, bis der hat eine halbe Million Euro an Parkgebühren, angesammelt, die dann der neue Eigner abdrücken müsste, bevor er den Flieger mitnehmen durfte. Ja, klar, logisch. Ja, und, also, achso, dann hast du gesagt, dass du in Toronto eine beschlagnahmte Antonov-124 gesehen hast, als du da warst.
Genau, wobei ich weiß nicht, ob die beschlagnahmt war, aber seit Ukraine-Krieg ist die so eine Volga-Tnerpe oder so von dieser russischen Airline. Die ist in Toronto gestanden. Also ich glaube, ich weiß nicht, ob die immer noch steht. Das müsste man ausschauen. Aber die hatte auch so ein ähnliches Schicksal.
Ja, ja klar. Ja, klar. So, dann haben wir eigentlich so unsere Themen hier so, die wir selber so im Sendeplan reingeschrieben haben, so Abkommen, Rules of the Air so ein bisschen und all das haben wir gerade so ein bisschen abgefrühstückt. Jetzt kommen wir, oh, da hast du reingeschrieben, On the Stay, das wolltest du auch gerne, ja klar, es gehört ja zu der.
Wenn es da steht. Ja, ja, on this day. Und zwar, du hast geschrieben, Air Canada Flug 797, eine DC-9 Kabinenbrand. Ich finde das sehr bemerkenswert. Kennst du den Fall? Nein. Gar nicht? Nein. Wirklich nicht. Das war vor meiner Zeit. Ja, okay, gut. Ich muss den Fall, ich glaube, ich auch mal einen Tacken hier mit rausflogen, aber.
Der Air Canada Flug, der ist relativ bekannt, weil ja, genau, das ist der. Das ist bei uns für uns auch so ein Landmark-Accident, wie ich die immer nenne. Wurde sehr häufig besprochen. Weil, also die hatten hinten, da ist der Toilettenmotor heiß gelaufen und hat, zuerst eine Rauchentwicklung verursacht und dann irgendwann einen Brand.
Es ist sogar so, dass sie die, ich glaube, da ploppten die Sicherung raus und die haben die Sicherung wieder reingesteckt. Und dann ging ja Brand auch irgendwie richtig los sozusagen und dann haben sie sich relativ schnell auch entschlossen dann zu diverten und sind auch im intakten Zustand sozusagen gelandet und, aber die Situation an Bord war sehr, sehr ernst.
Und was die im Cockpit gemacht haben, die haben, weil sie dachten, sie würden die Situation damit ein wenig retten, die haben die Air Condition und die Gebläse ausgeschaltet, sozusagen. Also haben praktisch die Klimaanlage ausgeschaltet, weil sie dachten, da wird ja weniger Sauerstoff in Luft und dann wird es weniger entfacht, sozusagen.
Und das war kontraproduktiv, weil der Rauch, das Feuer kann bei einem solchen Sauerstoffgehalt noch brennen, da kann der Mensch schon lange nicht mehr atmen, also musst du Sauerstoffgehalt zuführen, um das Überleben der Gäste zu sichern. So, und dann ist es auch so, dass sie, glaube ich, mir war so, bitte korrigiert mich, dadurch, dass da hinten diese schlechte Luft war, mit sehr viel Brandgasen, unverbrannten Brandgasen, als sie dann die Tür geöffnet haben, um dann zu evakuieren, kam ein Sauerstoff dazu und dann ging das richtig Feuer los.
Ich weiß nicht, ob es denn so ein Flash-Over gab oder sowas, aber auf jeden Fall sind die Hälfte der Gäste, glaube ich, gestorben, vor allem hauptsächlich irgendwie an Rauchvergiftung. Ja und vor allem auch, wirklich im vorderen Flugzeugbereich dann nämlich. Genau, also weil und deswegen wurde also nochmal die ganzen Feuersachen, im vorderen Bereich, weil dann die Tür da geöffnet wurde und dann kam das Feuer, als er sich entzündet. Ja, genau.
Auf jeden Fall wurde das ganze Brandverfahren, also wie die Crews mit Feuer umzugeben haben und wie schnell das passieren muss und was man halt nicht mehr machen, keine Sicherung reinstecken und sowas, wenn die da rausgepoppt sind und, keinen Mehrwert haben, also irgendwas für die Sicherheit, dass man sie dann in der Luft eigentlich gar keine CBs mehr reinsteckt und sowas.
Solche Regeln wurden dann eingeführt. Deswegen war es in dem Sinne Landmark-Accident, sehr bekannt. Also jeder halbwegs geschulte Airline-Mensch kennt diesen Unfall, weil der sehr häufig als Beispiel gebracht wurde. R-Line 797. Ich verlinke den auf jeden Fall. Hat auch eine eigene Wiki-Seite. Kann man sich das auch nachlesen. Und sehr bekannt. Es geht ja gut, dass du darauf hingewiesen hast. Toll. Danke.
Und 2. Juni 83 war das. Okay. Ach, haben wir doch nochmal klassische CFEU-Themen hier reingebracht. Danke, ich danke dir. Aber wir haben ja die Fragen-Sektion, okay? Und da haben wir eingesandelt, ich bin mir wirklich gesagt nicht sicher. Ob es da Fälle gibt. Also hier eine Frage von Dominik. Also Leute, ganz neue Rubrik jetzt. Der hat folgendes gefragt.
Mich würde interessieren, ob er ein paar Präsidentsfälle zur Just Culture im Petto hat. Die Interesse der Frage ist ja, die interessante Frage ist ja immer, wer zieht die rote Linie zur groben Fahrlässigkeit? Und wann wird Strafverfolgung bzw. zivile Klagen dann weiter durchgezogen oder eingestellt? Da müsste es ja den einen oder anderen Fall geben, an dem man sich die Grenzziehung erkennen kann.
Das ist ein schwieriger Preis. Das ist wahnsinnig schwieriger. Also wir reden davon, für diejenigen, die nicht ganz verstehen, Just Culture ist so das Prinzip, dass wenn dir da ein Fehler passiert, dass du eigentlich jetzt, also rein theoretisch, dass du, ich sag mal, du solltest eher geschult werden, als gefeuert werden für einen Fehler, weil Fehler ist menschlich und du solltest auch, jeder sollte dem Fehler zugeben können, hey, mir ist da folgendes passiert, sodass man aus diesem Fall lernt und verhindert, dass dieser Fehler normal passiert, bevor die Leute es vertuschen, aus Angst, dass sie gefeuert werden.
Das ist Just Culture, sozusagen. Akzeptieren, dass es Menschen Fehler machen, sozusagen. Ja, aber ob da Präsidentsfälle gibt? Nein, ist wahnsinnig schwierig, weil es halt alles irgendwo eine Einzelfallentscheidung ist und, Also Dominik schreibt ja eh ganz richtig, die Grenze ist halt zur groben Fahrlässigkeit und jetzt kann man dann hergehen und definieren, zum Beispiel sagt, auffallend robe Fahrlässigkeit.
Was? Auffallend grob? Auffallend sorglos, Entschuldigung. Ah, auffallend sorglos, okay. Also so könnte man sich das herleiten, also wenn es halt wirklich Richtung Hasardieren geht. Also ich habe jetzt ehrlicherweise keinen konkreten Beispielfall, in petto. Ich glaube, zivilrechtlich kann man es eigentlich schon mal, dadurch, dass Montreal ja eigentlich eh schon einen guten Schutz bietet, unter Anführungszeichen, kann man es, oder ist die Frage wahrscheinlich gar nicht so relevant.
Aber wieso meinst du, bietet das einen guten Schutz? Naja, weil ja schon eine Haftung davor ja schon passiert. Also dass da für Schäden ja trotzdem schon gehaftet wird. Unabhängig davon, ob ich jetzt da irgendwie mit Just Culture, eine Schuld brauche. Ja, aber das ist ja die Haftung gegenüber dem Passagier. er redet ja wahrscheinlich von, Mitarbeitern, die...
Das ist schweres Arbeitsrecht, ne? Ich meine, das ist halt ein Thema. Das ist schweres Arbeitsrecht. Ist nicht mein Thema. Okay, gut, alles klar. Aber ist jetzt wahrscheinlich, ist eigentlich doppelt, kommt immer darauf an, in welcher Rechtsordnung du jetzt unterwegs bist, aber eigentlich im Arbeitsrecht sagst du eigentlich auch, dass die Haftungsbestimmungen sind eigentlich so, da ist eigentlich just culture gilt ja dem Arbeitsrecht mehr oder weniger meistens immer. Also, da kann man jetzt den, Wenn du jetzt, ja, wäre doof, wenn du jetzt beim 380 die Reife zusammengebremst hast, das geht dann schnell ins Geld, das würdest du dir dann auch überlegen, ob du dann wirklich fliegen möchtest, wenn du deswegen belangt werden kannst
und das ist halt dann so ein bisschen so, schon von Haus aus so. Wie gesagt, schwierig zu sagen. Ich glaube, das haben wir möglicherweise sogar im Podcast irgendwann mal besprochen, vor drei, vier Jahren oder irgendwas, dass es tatsächlich bei der Technik so Fälle gab, die Arbeitsfehler gemacht haben, bei irgendeinem Wartungsevent und denen wurde es tatsächlich, wurde denen da am Ende irgendwie daraus, wie heißt das so schön.
Strecke gedreht. Ja, aber das fanden alle nicht schön. Also sie haben alle geguckt, hey. Aber wenn du jetzt zum Beispiel hast, also eben wenn da jetzt solche Themen, also ich konstruiere jetzt nur. Ja, ja klar, logisch. Aber wenn du jetzt wirklich da die Vorschriften komplett nicht einhaltest oder, Part-Out-Teile wieder einbaust oder diese Bogus-Parts und so weiter, wenn du sowas einbaust, also das ist definitiv nicht mehr Just Culture.
Also alles, was dann, oh Gott, wobei das ist dann alles so intentional und wenn du halt, um bei der Technik zu bleiben, wahrscheinlich dann wirklich, grundlegende, Wartungsvorschriften nicht einhältst oder komplett gegen die SOPs fliegst oder irgend sowas. Okay. Ja, naja klar. Das ist natürlich grob dann. Das ist mir klar.
Ja, Dominik, ich hoffe, du kannst irgendwas mit dieser Frage antworten. Ich glaube, wir haben noch mehr solcher Fragen, die wir eventuell nicht ganz so beantworten können, weil es nicht ein Fachgebiet ist. Was wir auch gar nicht sagen, was ein Fachgebiet ist, ist ja egal. Was wollte ich noch, achso genau jetzt, ich habe mich gerade hier meine Seite mit der Frage, also die nächste Frage, die wir haben Alex, genau, die Frage von Alex, Alex fragt, Ich habe keine Ahnung, ob du jemals davon gehört hast, weil jetzt geht es stark ins...
Das sind die, also AirTaxi Express geht es, die Frage, oder ich lese mal die Frage vor. Ja, mach das mal. Da würde mich oh Wunder spontan mal seine Einschätzung, also meine, zu AirTaxi Express interessieren, selbstverständlich ohne Namen zu nennen. Ich war immer der Meinung, dass das unseriös, aber aktuell legal ist.
Haben jetzt allerdings auch schon andere Meinungen unter Maut von Paragraphen gehört, aber bei den ganzen EU- und Bundesgesetzen nicht mehr durch, was jetzt dann, für wen gilt, im Fall von kommerzieller Personenbeförderung und hier explizit mit ULs, also ultraleit vermutlich. Genau, richtig. Also, AirTaxi Express, wir haben das ein paar Mal aufgegriffen im Thema, das ist wirklich ein ein, ja, kommerzieller, linienhafter Betrieb, wo du Tickets kaufen kannst und der mit einem Ultralight nur VFA, weil anderes gibt's gar nicht, von kleinen Plätzen zu kleinen Plätzen fliegst und, manchmal sehr kuriose Werbung machen.
Also die haben wohl auch eine Maschine, die tatsächlich IFA könnte und der auch sogar Flüge nach Frankfurt anbieten wird, sozusagen. Man kann sich das so an der Webseite irgendwie ausrechnen, aber alle schütteln den Kopf, weil mit Ultralights kommerziell fliegen. Das ist aber sehr speziell jetzt hier Luft, also nicht Luftrecht ist es ja nicht, oder doch? Oder Lizenzierung?
Ja, es ist alles Luftrecht. Ich glaube, ich glaube. Ist es dein Thema überhaupt? Am Rande, aber ehrlicherweise dann halt eben, ich sage jetzt mal weiter oben, wenn es jetzt um AOC geht. Und das ist wahrscheinlich das Entscheidende. Dass alles, was, also vielleicht Mutmaßung, dass es daran ist, dass dieser Graubereich das Ultralight ist. Weil ich glaube, alles, was raufgeht, ist, was kommerzielle Beförderung ist. und das, geht ja dann los beim PPL, wo du ja dann nur gegen Kostenbeteiligung den Sprit verrechnen darfst, aber kein Gewinn oder kein Gewerbe machen darfst, aufwärts, wo du dann ja das AOC brauchst, das du jetzt erstmal bekommen musst.
Ich glaube, das haben die sogar. Geht das mit Ultralights? Also wenn sie ein AOC haben, dann wäre es kein ganz so großer Graubereich mehr. Aber es kann immer, wobei das kann man sich… Es gibt eine Liste der AOC? Es gibt eine Liste beim LBA, wo die AOCs eingetragen sind. Ah, okay. Also das lässt sich herausfinden.
Ja, okay. Hast du denn den schnellen Google-Griff da? Oh, well, you'll see your register. Du musst halt im schlimmsten Fall warte Fahrstuhlmusik rein spielen. Nein, das ist doch schön. Das sind die besten Podcasts, wo die Hörerinnen sozusagen die Host beim Googlen zuhören sozusagen. Also, ich habe die, Liste vom Luftfahrtbundesamt, Liste der vom Luftfahrtbundesamt genehmigten Luftfahrtunternehmen.
Aktive Betriebsgenehmigung, Stand 21. Mai 2026. So, da steht dann zum Beispiel drinnen, wenn man sich das vorstellen kann, die steht wahrscheinlich bei D. Deutsche Luftwunscher Aktiengesellschaft. Ah, okay, ja, klar. EOC für Flugzeuge über 10 Tonnen. Und zum Beispiel eine, ADAC Luftrettung, gebeinetzige GmbH, für unter 5,7 Tonnen.
Okay, gut. Das steht auch an der AirTaxi Express. Und der Spannungsbogen, also unter Taxi, habe ich jetzt mal nichts gefunden. Es gibt 89 Anbieter, aber nichts mit Taxi. Nee, auch nicht. AirTaxi. Air-Taxi. Air-Taxi. Also Air-Taxi. Taxi Google, ich verstehe. Also Suchbegriff. Mit Suchfunktion, ja. Mit Air bist du, da gibt es noch mehr Treffer.
Ja, okay. Es kann natürlich sein, dass die... Dass die sich ein anderes AOC bedienen. Also das gibt es ja auch diese virtuellen Airlines, was so ein bisschen in Mode gekommen sind, also diese Green Air and you name it, die ja dann irgendein maltesisches oder dänisches AOC verwenden. Also ich glaube jetzt in dem Fall ist halt wirklich, die müssen wir noch nachreichen.
Du sagst, Air Malta hat ein dänisches AOC oder was? Nein, ein maltesisches oder ein dänisches AOC. Ach so, okay. Dass du dann, also ich glaube, diese Green Air oder so, irgendwas hat es da auch so mal, dann gibt es immer wieder so Gründungen, die dann nur virtuell sind und die dann aber den Flugbetrieb von einem anderen ausführen lassen und das dann deren AOC ist.
Aber im Endeffekt dann das Ticket, das du kaufst oder wie auch immer, dass da dann eigentlich nur eine reine Show ist, und am Ende des Tages regulatorisch bei dieser anderen Airline komplett, die dann aber natürlich die ganzen Vorgaben erfüllt, wo es angesiedelt ist. Also wie gesagt, ähm, Ich sage jetzt einmal, mitreden kann ich, wenn es jetzt um AOCs für richtige Flugzeugkrieg geht.
Aber sowas hier nicht. Aber eben, es kann sein, dass es da im Ultraleitbereich, da kenne ich jetzt, nicht aus, weil das ja auch dann unter dem europäischen Rahmen irgendwo dann drunter ist, dass es da noch, ein Loophole gibt. Aber eigentlich, wenn du jetzt sagst, alles was dann im im Bereich Schwert als Ultraleit ist also eben mit PPL und CPL und so weiter und so fort, da ist eigentlich das also eben, die ganze Geschichte und wann du ein AOC brauchst und wann der Pilot ein CPL haben muss, das ist eigentlich dann relativ gefahrgeregelt, also da kann ich mir nicht vorstellen, dass da eine Ausnahme gibt.
Also es muss mir eigentlich wirklich, es kann eigentlich nur an dem Ultraleit irgendwo, könnte ich es jetzt kommt dann festmachen. Aber es ist auch die Frage, ob man einsteigen möchte. Ja, das sowieso. Also vor allen Dingen, ohne AFR ist sowieso der Flugbetrieb ja in Summe so ein bisschen unregelmäßig eventuell.
Ja, okay. Und jetzt haben wir die Frage von Doc Brock. So, er hat eine sehr spezielle Frage gestellt. Er fragt für einen Freund, hat er gesagt. Also folgendes. Ein als Arzt identifizierter Passagier hat zuvor Champagner-Aperitif vom Pörser erhalten und hilft später bei einem medizinischen Notfall an Bord.
Und trotz Unterstützung durch einen Remote-Arzt, die sind ja sehr modern geworden, also dass du dich da irgendwie einloggst, indem du die Werte rübergehst, läuft die Versorgung nicht optimal. Der betroffene Passagier klagt anschließend auf Schmerzengeld. Wer haftet einem so im Fall? Arzt, Hörser oder Airline? Oder greift hier das Good Samaritim-Prinzip?
Das musst du übrigens erst mal googeln. Das ist eine amerikanische Sache, glaube ich. Beziehungsweise wessen Versicherung wäre zuständig. Dann hat er noch weiter geschrieben, weiß nicht, ob ich das auch noch dazu kam, aber auch die Entscheidung der Crew, ob diese Hilfeleistung vermittelt wird durch das aktive Ansprechen eines bekannten Alkohol getrunkenen, haben im medizinischen Fastballpersonals, ist sehr interessant.
Also in meiner Worte, ich habe denen ja vorher Alkohol gegeben und jetzt ticke ich ihn auf die Schulter, sagen Sie, können Sie uns ganz kurz helfen. Wäre sicher auch die Cabin Crew interessant. Ob sie sich da irgendwie mitschuldig machen. In der USA wird zwar jeder verklagt, aber irgendwie, der irgendwie in der Nähe war wird dann verklagt entweder wegen Tuns oder Nicht-Tuns also in der Frage bitte auch die Verantwortlichkeiten der Flight Crew mit einbeziehen, hm Ja, Not kann kein Gebot.
Ja, aber... Was es ja gibt, dieses Doktors oder Flying Doctors oder wie auch immer, wie diese Programme heißen, sind ja grundsätzlich, ist es ja auch ein Anliegen der Airline, dass da Ärzte Hilfe leisten. Am Ende des Tages ganz rein ökonomisches Prinzip, wenn ich damit eine Diversion verhindern kann, umso besser wahrscheinlich.
Und da geht aber ein Herr, irgendwo weiter unten gibt es das auch, glaube ich, hat das auch geschrieben, dass dem da ein Formular entgegen geflattert ist, so ein Haftungsausschluss. Und im Endeffekt, also es gibt eine Versicherung dafür. Okay, ja das weiß ich. Für die Ärzte, die einschreiten, Da sind wir wieder ein bisschen so bei Just Culture. Also für Vorsatz und so, wird man wahrscheinlich dann mit der Versicherung oder wird man vielleicht dann Post von der Versicherung bekommen.
Aber es geht eigentlich, also Stichwort Good Samaritan-Prinzip würde ich jetzt mal behaupten, dass das relativ weit geht in freiwillige Hilfeleistung. Aber gleichzeitig ist es natürlich auch so, dass ich natürlich jetzt niemanden verpflichte, kann, zu helfen, wenn er nicht helfen möchte. Das kurze Meritian-Prinzip, ich habe es noch mal gegoogelt, das musste ich damals auch tun, schützt Ersthelfer in medizinischen Notfall und Verhaftungsansprüchen, solange sie im guten Glauben und ohne Bezahlung handeln, sozusagen, das ist das.
Und wenn der Arzt jetzt einfach nur da hilft, klar, dann macht er das ja irgendwie, aber wie gesagt, die Frage, ob die Kabinencrew, was ist die Chance der Kabinencrew, denen nicht anzusprechen und sagen, ja, denen habe ich leider schon ein Gläschen Champagner gegeben oder irgendwas. Der kann nur der Arzt sagen, ich kann das nicht machen, ich bin alkoholisiert.
Ja, also ich glaube, im Endeffekt wird es wahrscheinlich beim Arzt hängen bleiben, aber ich glaube, also das, Was würde denn sein? Da würde jetzt keine Operation am offenen Herzen stattfinden. Das ist halt dann die Frage. Ob es auch überhaupt kausal war für das, was der Patient dann hatte. Aber ich glaube, mit der Haftpflicht, beziehungsweise ob einerseits das Handeln des Hauses kausal ist Und auf der anderen Seite, ob jetzt dieses Glas Champagner, ob das jetzt wirklich den Ausschlag gegeben hat, dass das nicht ideal gelaufen ist.
Weil wenn jetzt das vollkommen irrelevant ist, ob da jetzt leicht benebelt war oder sich da den Mut angetrunken hat, dann uns war sowieso passiert, dann ist es sowieso egal. Aber, im Endeffekt, das ist halt so ein Fall im Nachgang, wo es man aufräumen muss. Und mit der Versicherung ist eigentlich relativ viel abgedeckt und es gibt ja dann auch im Endeffekt, der Arzt wird ja auch nicht alleine sein, weil das hat übrigens sehr viele Diversions, habe ich gehört, verhindert, dieses Satellitentelefon-Callcenter, ich glaube in Frankfurt sitzen die, wo man dann eigentlich sich dann medizinische Hilfe dann auch über das Telefon, wo man dann mit einem Spezialisten sprechen kann.
Ja, das war eine große Hilfe von uns oder für uns, dass da jemand war, der so ein bisschen mit einem unterstützen konnte, weil Ärzte sind zwar oft an Bord, aber gerne mal die Falschen. Der Zahnarzt. Ja, genau, der Zahnarzt oder irgendwas oder Pathologe oder irgendwas, keine Ahnung und dementsprechend dann nicht weiterhelfen kann.
Wir haben hier in dem Fall, also Doc Brock, ja, aber ich auch aus dem Bauch raus, ich kenne einen Fall, wo eine unterlassene Hilfeleistung seitens der Kabine versucht wurde, sozusagen irgendwo handhaft zu werben. Das persönlich den Fall kenne ich, aber das war ein Fall, wo, ein Passagier ein bisschen übergriffig wurde bei dem anderen.
Also wo die Sache war, hey, der hat mich sexuell belästet, ihr hättet das verhindern sollen, sozusagen. ihr habt denen zu viel, mir und dir zu dem anderen zu viel Alkohol gegeben, sozusagen. Also das ist ein ganz komischer, schräger Fall war das irgendwie. Und ja, ja, das war irgendwie Ewigkeiten her.
Ich glaube, es wird auch immer alles versucht. Und ja, und letztendlich sind die Angestellten ja, Kabinenkollegen und Kolleginnen sind ja, tun ja so selten was irgendwie aus, ich sag mal, Fahrlässigkeit oder irgendwas, sondern da ist das Gebot seitens auch, der Gast soll was bekommen. Du kannst ja nicht sagen, Sie sind Arzt, Sie kriegen kein Champagner oder hören Sie jetzt auf oder wenn der einfach nur mal sitzt.
Ja und also im Endeffekt, wie gesagt, es ist ein enger Raum und also, Ich sage immer, die Kollegen am Flieger, die arbeiten, die machen das alles nach bestem Wissen und Gewissen. Und wenn dann was in die Binsen geht, dann kriegt man das auch hin. Aber ich glaube, die Fälle, wo dann wirklich Crew belangt wird, gibt es eigentlich nicht.
Und wäre auch absolut, wenn wir dann Just Culture gehabt, das fließt ja dann auch dort irgendwie rein, weil, es vielleicht sicher auch kann sein, dass das in anderen Kulturen anders gehandhabt wird oder in anderen Gesellschaften, aber ich glaube in Europa ist das glaube ich ziemlich klar, dass man da eigentlich als Unternehmen sich schützend vor die Mitarbeiter stellt und ja, kann man alles irgendwie regeln und am Ende des Tages, wenn es nach bestem Misse und Gewissen passiert ist, dann kriegen wir es hin.
Ja und nachher, wir haben hier auch noch einen Fall, hier hat auch einer im Signal Channel gepostet, irgendwie das ist genau auch so ein Beispielfall, am Ende ist es am Ende, dass die Airline da hängen bleibt, also hier zum Beispiel ist der Fall, wo habe ich den jetzt hier, der Fall Chris vs. Lufthansa, German Airlines 1997 wurde entschieden und der eigentliche Flug war 1991 und, die Dame hatte in den ersten Stunden des Fluges schon Herzschmerzen und irgendwas typisches mit dem Tod eines Herzinfarkts und erst drei Stunden später hat man, sich ihre angenommen oder hat sie das so zur Kenntnis genommen Vom Arzt wurde entsucht und hat das nicht so schlimm eingestuft.
Sie sind irgendwie weitergeflogen und dadurch, dass die Hilfe dann am Ende zu spät kam, war das eine erhebliche Beeinträchtigung für sie. Sie musste auch später darunter leiden sozusagen. Und... Und da war die Beurteilung nachher, diese Dame hatte Recht bekommen und bekam, Schmerzensgeld zugesagt, das, mit der Begründung war als wichtiger Grund dafür, dass sie sozusagen Recht bekam.
Lufthansa hatte eigene Notfallverfahren. Die Crew hätte diese Symptome selbst beurteilen müssen. Sie durfte die Verantwortung nicht vollständig an den freiwilligen Arzt delegieren. Und der Luftfahrtexperte, der beim Urteil sagte, die Symptome hätten erkennen müssen, der Kapitän unzureichend informiert habe, die Lufthansa-Richtlinien nicht befolgt habe, eine Ausweichleitung hätte veranlasst werden müssen. Dies ist ein Punkt.
Und der Kapitän hat sich unzureichend informiert. Das ist ein Punkt, der uns dann vielleicht auch als Folge dieses Urteils gerne mal schon vorher nahegelegt worden ist, dass wenn du irgendwo irgendwie eine Entscheidung triffst, die eventuell nachteilig sein könnte für den Passagier, also sprich mit anderen Worten.
Das war in der Phase, wo die Kapitäne noch nach hinten gehen durften, dass man sich persönlich selbst informiert. Also, dass du hingehst, dass du den anguckst, den Passagier, wie sieht der aus, dass du dich einmal dein persönliches Bild machst, sozusagen. So ein bisschen wie beim Kommandantenentscheid, wo du auch einmal ganz kurz dich mit deiner Crew zusammensetzen musst und dich sozusagen einmal selber überzeugen musst.
Dass die nicht dass die Person siehst und den Arzt sitzt daneben und der Arzt sagt ja gucken sie mal hier da sehen sie also ich würde die jetzt mitnehmen oder ich würde sie nicht mitnehmen sozusagen und, hat sich nach 9-11 alles so ein bisschen wieder geändert weil jetzt muss der Kapitän auf keinen Fall nach hinten gehen auch überhaupt keiner aus dem Cockpit also von der Seite ist das alles wieder so ein bisschen anders die Geschichte jetzt ja ja ähm.
Was mir bei dieser Geschichte dann noch aufgefallen ist, und das ist mittlerweile überholt, es steht ja, dass. Die Verschlechterung nicht zurechnbar war, Lufthansa. Und das ist mittlerweile, da gibt es Rechtsprechung dazu, dass wenn eine Verschlechterung eintritt oder zum Beispiel jetzt eine, also der Anlassfall war eine Verbrennung, eine Verbrühung an Bord, die aber dann an Bord nicht gut behandelt werden konnte mit den verfügbaren Bordmitteln.
Und dann zu bleibenden Schäden oder was auch immer gefördert, dass das dann wiederum sehr wohl der Airline zureichend weiß, weil, Montreal und so weiter hatten ja alles schon gehabt, dass das eine typische Gefahr des Luftverkehrs ist, weil ein eigenes Flugzeug begrenzt medizinische Mittel, dass die Verletzung schlimmer wurde, also nur diese schlimmer, das ist dann wiederum eine typische Gefahr des Luftverkehrs.
Dass jetzt der ja gut, wenn das heiße Wasser verschüttet wird, wenn Turbulenz wäre auch typisch, Luftverkehr, wenn es jetzt einfach so passiert ist, wäre es halt nicht typisch, wenn es überall anders auch passieren hätte können. Aber eben dieses diese begrenzten Mittel, die sind Luftfahrt typisch. Und in dieser Entscheidung war das noch anders.
Das ist aber jetzt mittlerweile würde ich nicht behaupten überholt, dass er sagt, die Verschlechterung wäre zurechenbar, wenn sie darauf zurückzuführen ist. Du mal ganz kurz, gerade im Nebensatz hast du gesagt, ist es ein Unterschied, ob die, das heißt, die Verbrühung durch Turbulenz oder durch versinnliches Verschütten des Zubegleiters entstanden ist? Oder?
Würde einen Unterschied machen, ja. Aber, ist halt auch wieder, Kann man dann wahrscheinlich der Passagier dann eine andere Meinung zu haben, wenn es jetzt zum Beispiel ist, weil halt beengte Platzverhältnisse oder so irgendwas ist. Das wäre dann aber schon wieder auch wieder typisch Luftverkehr so. Also für Austräge kann man sagen, ja, also die Turbulenz ist sicher luftfahrttypisch.
Grundsätzlich aber nicht. Ich würde dagegen halten, dass vielleicht die beengten Platzverhältnisse zum Verschritten beigetragen haben. Das wäre dann wieder luftfahrttypisch. Ah, verstehe. Okay. Grundsätzlich. So, ja. Gott, dann haben wir noch eine letzte Frage, glaube ich. Weitere Frage. Ich glaube auch von Doc Brock. Ab wann und anhand welcher objektiven Kriterien darf bzw.
Muss ein Besatzungsmitglied einen Kapitän gegen dessen Willen das Kommando entziehen, wenn Zweifel an dessen psychischer oder operativer Eignung bestehen? Reichen subjektive Wahrnehmung, CEM-Eskalation oder einzelne SOP-Verstöße aus oder braucht es klar belegbare Fehlentscheidungen bzw. eine dokumentierte Gefährdung der sicheren Flugdurchschnittung? Durchführung.
Und wo verläuft juristisch die Grenze zwischen gerechtfertiger Kommandoübernahme und unzulässiger Meuterei? Das kann man ja alles nur hinterher entscheiden, oder? Ja. Also was das als, Rahmen gibt, ist einerseits die Kommandogewalt oder den Pilot, den Command. Und gleichzeitig ist es aber so, dass man an mehreren Stellen, also bis in die EASA-Aerobs rein festgeschrieben ist, dass du als Cockpit-Mitglied oder als Cockpit-Crew, gewisse Pflichten hast, dass du Gefahren aktiv entgegenwirken musst und Abweichungen erkennen musst.
Also im Endeffekt könnte man es da so vielleicht umdeuten, dass du natürlich auch so ein bisschen ein Auge auf den Alten haben musst. Vielen Dank. Und dann natürlich auch, wenn du es jetzt aufs Strafrecht runterbrichst, daraus abgeleitet eine sogenannte Garantenpflicht hast, weil, du bist geschult, du hast es im Auge, du musst es eigentlich überprüfen und ein Unterlassen würde dir auch negativ zugerechnet werden, kann man sagen.
Also du solltest, würde ich jetzt mal sagen, ein Auge darauf haben. Das ist halt wahrscheinlich dann in den Jasa-Obs, aber wird auch in den SOPs und so weiter wahrscheinlich darunter dekliniert werden, behaupte ich jetzt mal. Du nickst und sagst, ja, so. Ich grüße mir auch die Einzelne, dass ich nickte darüber, weil ich kann das nur aus der Praxisenseite sagen. Also ich meine, wenn...
Nehmen wir mal an, du hast ja wie so einen Gast, der hinten an Bord ist. Und so jeder ist der Meinung, der müsste eigentlich irgendwie hier, wir müssten eigentlich da wirken. Und der Alte sagt, nö, ich finde nicht. Und meine persönliche Überzeugung ist, so, und wann ist es jetzt Meuterei sozusagen? Wann, also sagt man jetzt, nee, wir fliegen jetzt da hin und du setzt dann praktisch auf einmal mit Gewalt gegenüber dem Alten das neue Ziel durch und dann ist es denn da.
Also auch das kann hinterher nur geklärt werden. Also im Endeffekt, also du kannst es nur im Einzelfall festmachen. Mir fällt da spontan dieser Fall ein, ich weiß nicht, ob du den kennst, war es ASEANer oder Korean, ich glaube ASEANer war es, in Karbo 747, müssen wir googeln, Die ist irgendwo auf einer koreanischen Insel die Landung schief gegangen, weil dann, der Kapitän war Europäer oder Kanadier, glaube ich, das googeln wir mal den Fall.
Und der koreanische Co-Pilot, der den aber auch nicht akzeptiert hat als Kommandant, wenn man so möchte, der hat den dann in die Kontrolls getuscht bei der Landung. Okay. Den, gucken wir mal, wenn wir den jetzt nicht finden, schiebe ich den jetzt in den Sendeplan. So, aber das ist ja gegen SOPs eingegreifen, das ist ja keine Meuterei oder irgendwas. Da hat einer einfach nur gegen SOPs gemacht, sozusagen.
Also das ist auch nichts Bewusstes irgendwie. Interessant ist, sind wirklich so, dann würde ich noch vielleicht Fälle sagen, wo einer incapacitated ist, also wo du so eine subtile Incapacitation hast, wo du anfängst, wirre Sachen zu machen und die anfangen so, jetzt, nehmen wir dich raus und du hast jetzt irgendwie zwei, drei Sachen schon gemacht und, den dann mit mehreren zwingst aus dem Cockpit irgendwie rauszugehen, aber das ist schwierig zu erkennen, ja, aber das ist dann auch wiederum eindeutig.
Und ich meine, das ist natürlich auf der einen Seite ist es so, und deswegen gibt es ja die ganzen Eignungstests und so weiter, dass du wirklich da vorne Persönlichkeiten sitzen hast, die das immer, wenn du jetzt irgendwie umnachtet bist und nicht nur zurechnungsfähig ist, ist das eine, aber dann zumindest der andere oder die andere, so gefestigt und geschult und, eine Autorität hat auch zu sagen und ein Urteilsvermögen zu sagen, so, na, stopp, jetzt I have controls und du gehst jetzt mal an die frische Luft so ein bisschen.
Und im Endeffekt, ja, du kannst eigentlich dann nur im Nachhinein entscheiden, war mal drei oder war nicht. Ich glaube, Dadurch, dass man ja eigentlich sagen kann, dass es dir einer Vorsätzlichkeit gefehlt hat, also wenn man jetzt wieder auf das Strafrecht runtergeht, dass du das ja eigentlich nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hast, würde ich jetzt sagen.
Ist lösbar. Also das kann natürlich dann sein, dass dann rauskommt, naja, so ganz eindeutig war es nicht und das wird wahrscheinlich, also für die Beteiligten wird das auf beiden Seiten sicher nicht lustig werden im Nachgang, aber irgendwie wird man dann zu einer Entscheidung kommen, aber im Endeffekt auch im Anlassfall selber, also, Glaube ich, da wirst du jetzt wahrscheinlich darüber auch keine Gedanken machen.
Das ist eine schwierige Situation. Ja klar und ich glaube, wie du schon sagst, also am Ende vielleicht sind viele dieser Fälle nie zu Fällen geworden, weil, es da nie zu irgendeiner sozusagen juristischen Anführungsstrichen Aufarbeitung gab, sodass dann der Fall als solches dann ja entweder intern geregelt wurde, und man sich dann auf eine Lösung geeignet hat.
Also ich kenne ja den Fall von einem, Bekannten, die sind Stuttgart, Hamburg wollten sie fliegen und ja, im Abflug von Stuttgart ist, der Kapitän sozusagen in sich zusammengesunken und hatte eine Incapacitation und der Co. Hat dann das Kommando dann schlichtweg einfach übernommen und im Anflug von Frankfurt dann, also sie wollten Stuttgart, Hamburg und sind halt aber in Frankfurt dann, zwischengelandet.
Kurz vor der Landung wachte der Kapitän wieder auf und sagte, wo ist der denn jetzt hier? Frankfurt? Nee, ich will nach Hause. Nein, du willst nicht nach Hause. Wir landen jetzt hier. Nein! Jetzt sag mal leise jetzt, wir landen hier in Frankfurt. Können wir nach unten diskutieren. Da war auch wieder Ruhe.
So, und dann sind sie da gelandet. Und dann war auch, Gott, ist der Kapitän, bevor sie es haben, ins Krankenhaus. Also, um das zu gucken, was das war. Also, ja. Ja, also, aber eben, das sind halt dann auch dann, also in dem Fall hat es ja dann auch funktioniert, dass der Kapitän Ja, gefestigt genug war unter Anführungszeichen, um zu sehen, ich gebe jetzt mal Frieden.
Und das ist halt dann, ja, also im Endeffekt kannst du eigentlich eh nur, hoffen und eben durch gute Auswahlverfahren und so möglichst sicherstellen, dass du halt einfach wirklich da Leute sitzen hast, die das auch im Fall des Falles verstehen. Ja, okay. Aber das ist dann wahrscheinlich, also ich würde es den Beruf starten, Und ich glaube, das ist halt eben die Qualitäten, die das halt einfach dann, mitunter auch ein Pilot oder ein Kommandanten dann ausmachen.
Dass wir in solche Situationen gut reagiert werden. Ja, richtig. Ich glaube, für das Autopilot irgendwie umtippsen, da wird, ja, das ist jetzt glaube ich nicht die Schwierigkeit am Schochen. Ja, okay. Ja, okay, cool. Es sind schöne Fragen, schwierige Fragen, aber auch nicht, also ich finde, wir haben grundsätzlich die Fragen, mit Variationen beantwortet.
Aber ich glaube schon, wir haben so eine gute Struktur versucht, dachte ich, denke ich, was hingekriegt, wofür Montreal ist, wofür Chicago ist, wofür Tokio ist, wofür Warschau war, sagen wir mal so, und, Haftungsfragen und so die Grundprinzipien, dieses beengte Raum und die Airline-Personal ist weniger jetzt schuld an vielen Dingen am Ende.
Es ist oft die Airline, die da irgendwie dafür irgendwie gerade stehen muss, finanziell zumindest. Weil ich gucke nämlich so auf die Uhr, wir haben schon zwei Stunden geredet hier, das wird vielleicht auch langsam als juristisches Thema für den einen oder anderen tacken trocken. Bisschen haben wir natürlich über der Kanada Flug 797 gesprochen, also ein bisschen Aviation haben wir da von der Seite mit rein.
Hast du aber trotzdem noch eine kleine Geschichte, ist für mich zufällig nie, ne? Ich habe überlegt und eigentlich ganz unspannend, aber ich bin... Nur nicht Geschichte, aber eine Erfahrung. Ich bin vor kurzem Standby von Miami nach Hause geflogen. Und nachdem das über Mexiko sitze, ich glaube, wir haben eh sogar geschrieben, nicht geklappt hat, sind wir dann irgendwie so, ja, wir fliegen nach JFK und sehen von dort, dann kommt man dann leichter nach Europa.
Gesagte Airline mit Messer und Gabel am Heck hat nämlich auch da gerade in Nulls gestreikt. Also war dann ein bisschen so für die Fluglage nach Europa semi-produktiv. Also passt, wir haben uns nach New York durchgeschlagen und sind dann mit American nach New York geflogen und haben dann nach JFK Gepäck aufgegeben, weil schon sollten wir Standby nicht machen, haben wir trotzdem gemacht.
Und stehen dann am Gate zum Schalter, oder am Gate nach JFK und sehen dann schon so Standby-Liste, ui, schwierig. Und dann sehe ich so am Nachbar-Gate, hat LaGuardia gerade geboardet. Und dann hat er gesagt, ich gehe jetzt mal darüber und frage mal. Und dann sage ich so zum Gate-Agent, so ja, wenn es sind die und die.
Und wir haben nach JFK gebucht. Aber wir haben gesehen, bei dir ist doch noch Platz. Also kann man nach LaGuardia fliegen? Und der so, ja, ja, also er bohrt gerade den Flieger fertig, dann kümmert er sich drum. Und dann so zwei Sekunden rumgedippt. Dann hat er gesagt, ja, also du kannst einsteigen. Aber wie du weißt, euer Gepäck wird in JFK landen.
Aber Sie haben es trotzdem mitgenommen? Sie haben es mitgenommen, ja. Also das ist schon verleidend. Wir sind JFK und fast dann wir mit American nach Lagaria geflogen. Hauptsache weg. Im Übrigen auch super cool Anflug in den Hudson entlang. Also so richtig schön Manhattan in der Abendstimmung gesehen.
In La Guardia gelandet, in Staxi nach JFK gefahren, und dann bei der Amerikam wieder ins Terminal rein und sagt, ja, wir sind die und die und unser Gepäck so und dann sagt, ja, der Flieger landet aus den 10 Minuten, hat eine Verspätung und das kommt dann, weil in Amerika kommst du einfach zum Gepäckband hin für die Domestic Flights, und dann einfach, ja, ihr könnt euch das am, Band 8 oder so, kommt das runter, könnt es holen und alles gut.
Und ist wirklich so passiert? Ist so passiert. Okay, aber das ist ja irre, dass ihr das Gepäck, obwohl ihr nicht auf demselben Flugball mitgenommen war. Aber weil die ja eingeschickt war und weil ihr geflogen war? In Europa ist es so, also du darfst das Gepäck, weil du kannst ja auch Gepäck nachrushen und sowas, und da darfst du auch das Gepäck mitnehmen, wenn der Passagier das nicht unter Kontrolle hat.
Dass du sicherstellst, dass es nicht intentional getrennt ist. Ja, sehr genau. Also so irgendwie wird das dann da auch gewesen sein, aber das hat mich dann irgendwie mit Stand-Ball-Fliegen in Amerika, das hat mich fast schon wieder versüllt. Ja, okay, gut, alles klar. Und wie sind denn die, wie seid ihr denn nach Hause gekommen? Von dort aus ganz gut?
Mit Emirates nach Mai. Achso, das war das. Ah ja, okay. Ja. Ja, was für eine Odyssee, ne? Das war, ja, also der Plan A wäre gewesen, gut, das ist ein paar Geschichten, da wären wir gewesen mit Aeromexico nach Mexiko City und dann mit Duft und so, weil da gab es einen Flug und der hat auch mutmaßlich nicht so schlecht ausgesehen nach Frankfurt.
Und dann war aber die Aeromexico voll. Ah, okay. Und dann fing die Odyssee los nach Mailand. Ja, hört euch jetzt an mit hier, marry me, fly free, so ist es nämlich gar nicht. Aber es ist sehr kompliziert, teilweise. Aber auf der anderen Seite, das sind dann die Geschichten oder weniger guten Geschichten, die man dann erzählen kann. Also wer eine Reise tut, der macht ein Abenteuer.
Ich habe eine Subfrage, du brauchst auch nur mit Ja oder Nein beantworten. Gibt es in den USA, man hört immer so Horrorgeschichten, gibt es da irgendwelche Passagierrechte bei Verspätung und der Flug gecancelt oder so? Kann das auch sein, dass du da gar nichts kriegst? Nein, die haben, also da gibt es die DOT, also Department of Transportation Rules, die sim...
Also für die normale Passagierverspätung sind sie weniger streng als die europäischen, aber es gibt halt sehr viele Anlassregeln, und gerade diese Emotional Support Animals oder wo dann diese Fotos gibt, wo dann die Ponys im Flugzeug sind, also da gibt es halt schon die ein oder andere Spezialregel, wo, der amerikanische Regulator eher unentspannt ist.
Ich will auch gar nicht vertiefen, da können wir einfach. Das ist dann für die nächste Folge. Ja, genau. Hier kommen bestimmt noch Fragen, da bin ich mir ziemlich sicher. Du, dann machen wir einfach den Sack zu. Du siehst auch schon ein bisschen ermüdet aus, finde ich. Es ist ja auch schon fast 11 Uhr und wir wollen alle nie hire.
Ich stehe morgen auch wieder früh auf, vielleicht fliegen gehen, schauen wir mal, wenn das Gewitter das Wetter übrig lässt. Simon, ich bedanke mich tausendmal, dass du da warst. Ich hoffe, dir hat es Spaß gemacht. Hat es Spaß gemacht? Thanks for having me. Ja, schön, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Und ihr wisst das Übliche, Disclaimer, wo wir uns erreichen können, alles hinten dran.
Heute ist auch gerade wieder einer neu frisch in den Seeklens Channel gehoppt. Vielleicht habt ihr auch Lust drauf. Dich erreichen über mich oder wollen wir das so machen? Machen wir es so, ja. Genau, also wenn ihr Simon was schreiben wollt, dann müsst ihr leider den Weg durch den Gatekeeper gehen. Simon, tausend Dank. Wir schlanken, wir sehen und schauen wir mal. Auf Wiedersehen.
Bis dann. Ciao. Ciao, ciao.