
Dr. Lutz Graumann: VO2max gezielt steigern, effektiv trainieren & individuelle Leistung optimieren
Montag, 14. April 2025 · 1 h 13
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Shownotes
Individuelle Leistungssteigerung, effektives Training und VO2max: Wie verbessern wir unsere Fitness gezielt - und welche Rolle spielen dabei Regeneration und Ernährung?
Dr. med. Lutz Graumann, Facharzt für Sportmedizin, Chirotherapie und Ernährungsmedizin, zählt zu den führenden Experten für Leistungsdiagnostik, Regeneration und Präventionsmedizin in Deutschland. Als ehemaliger Mannschaftsarzt des Deutschen Eishockey-Bundes betreut er Spitzensportler und berät Unternehmen sowie Privatpersonen, wie sie körperlich und mental leistungsfähig bleiben können.
In dieser Folge des ERCM Medizin Podcasts sprechen wir darüber, wie Sie Ihre Fitness gezielt steigern können, welche Schlüsselfaktoren für ein effektives Training entscheidend sind und warum Regeneration und Ernährung sowohl im Sport als auch im Alltag eine zentrale Rolle spielen.
Außerdem sprechen wir über einen der wichtigsten Gesundheitsmarker unserer Zeit: die VO2max. Wir klären, was dieser Wert über Ihre Ausdauer, Herzgesundheit und Lebenserwartung aussagt. Dr. med. Graumann erklärt, wie sich VO2max heutzutage alltagstauglich messen lässt und mit welchen konkreten Strategien Sie ihre VO2max nachhaltig verbessern können - unabhängig vom aktuellen Trainingsstand.
Freuen Sie sich auf zahlreiche praktische Tipps für Ihren Trainingserfolg: von sinnvollem Tracking - über die richtige Auswahl an Supplementen bis hin zur Bedeutung von Ernährung, Regeneration und Flüssigkeitsmanagement. Dr. med. Graumann teilt praxisnahe Empfehlungen und zeigt, warum moderne Präventionsmedizin individuell, messbar und auf Ihren Alltag abgestimmt sein sollte.
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Schlüsselthemen:
- VO2max: Der wichtigste Biomarker für Ausdauer, Gesundheit und Lebenserwartung
- Wie man VO2max sinnvoll messen und gezielt steigern kann
- Regeneration als Trainingsbaustein – was wirklich wichtig ist
- Moderne Diagnostik-Tools: Wearables, Sensoren und Alltagsdaten
- Supplemente in der Präventionsmedizin: Kreatin, Omega-3, Vitamin D
- Alltagsnahe Empfehlungen für Ernährung, Bewegung und Flüssigkeitshaushalt
- Was der Spitzensport über Gesundheit im Alltag lehrt
- Warum Prävention heute individuell, datenbasiert und wirksam sein muss
Zeitangaben:
– Intro & Vorstellung Dr. Lutz Graumann
– Jetzt abonnieren & keine Folge mehr verpassen
– Warum Sport allein nicht reicht – Einstieg ins Thema Leistungsfähigkeit
– Forschung für Olympia & Hightech im Sport
– Sportmedizin bei der Bundeswehr & Zusatzbezeichnung
– Schlüsselfaktoren für effektives Training
– Warum Bewegung im Alltag wichtiger ist als Sport
– Mentale Stärke im Profisport
– Chronobiologie & Schlafrhythmus im Leistungssport
– Wearables & moderne Tracking-Technologien
– Blutzucker-Sensoren & was wir aus Daten lernen können
– Echtzeit-Diagnostik & Prävention per App
– Typ-2-Diabetes & der richtige Umgang mit Medikamenten
– VO₂max: Was der Wert wirklich über Ihre Gesundheit verrät
– Alltagstaugliche VO₂max-Messmethoden
– Trainingsstrategien zur gezielten Steigerung von VO₂max
– Warum Regeneration genauso wichtig ist wie Training
– Eiweißzufuhr & Supplemente im Sportalltag
– Ernährungsprinzipien & Flüssigkeitshaushalt
– Regenbogenernährung & Mikronährstoffe
– Supplemente: Was ist sinnvoll, was ist Marketing?
– Omega-3, Kreatin & smarte Strategien in der Prävention
– Longgevity-Ziele & leistungsorientierte Prävention
– Wie man Gesundheitskompetenz im Alltag umsetzt
– Was wir aus dem Spitzensport für unser Leben lernen können
– Fazit & Abschied
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Wir sehen erschreckende Zahlen, wie wenig die Menschen sich im Alltag bewegen. Und wir müssen erstmal Spaß an der Bewegung vermitteln. Und das ist, glaube ich, die erste Hürde, dies zu leben gilt, weil wir sofort anfangen. Wir machen der Trainingspläne und du musst dich dazu kommitten. Und dann musst du, wenn du Ausdauer optimieren willst, in drei verschiedenen Trainingsbereiten trainieren, dann verlieren wir die Menschen.
Unser heutiger Gast ist Dr. Lutz Graumann. Man nennt ihn auch Mr. Performance. Er ist Arzt für Sportmedizin, Ernährungsmedizin und Kirotörbi. Sein Schwerpunkt ist die Förderung der individuellen Leistungsfähigkeit von Sportlern und Spitzen-Sportlern. Wir sprechen heute darüber, wie ich meine individuelle Leistung beim Sport steigern kann, was die Schlüsselfaktoren für ein effektives Training sind und über die Bedeutung der Regeneration und Ernährung im Sport.
Kannst du mal kurz erklären, was V.O.2 Max genau ist und warum das auch so wichtig ist? Mein Kollege Percy Marshall von Rekord Leipzig hat das gerade sehr schön zu Papier gebracht, und hat gesagt, es ist ... Wenn die wirklich an dieser Händzahl interessiert, bis du die verbessern willst, ist einmal die Woche Blutschweiß und Training angesagt.
Was muss ich genau machen? Einmal die Woche ist denn Startpunkt in dieser Reise. Wenn in diese Folge gefällt, dann folgen sie uns bitte auf den unterschiedlichen Kanälen, YouTube, Spotify oder Apple Podcast. Viel Spaß beim Zuschauen. Lutz, sie nennen dich auch Mr. Performance. Eigentlich wolltest du ja Basketball-Profi werden, warum ging es dann doch in Richtung Medizinerausbildung?
Das ist tatsächlich, die erste Niederlage meines Lebens, die ich einstecken musste. Das ist für die Profikarriere nicht gereicht hat. Ich habe tatsächlich schon in der Schulzeit es geschafft, in die zweite Liga auf die Bank zu schaffen. Ich komme aus einem kleinen Ort in Niedersachsen, der immer schon Basketball hochburg war.
Tatsächlich war das der einzige Profisport, der neben Eintracht-Braunschweig einer Relevanz hatte, war uns in der Region. Das hat gereicht für die Bundesliga auf die Bank, aber leider nicht aus Spielfeld. Dann musste ich mir einen Plan B überlegen. Das war dann zur Zeit vom Abitur in Lädwar? Bei Abitur hatte ich immer noch das Selbstbild des Basketball-Profis, weil es hat gereicht, um damals bei der Werbpflicht, bei der Bundeswehr in die Sportfördergruppe zu schaffen.
Mein Jahrgang war in Deutschland so schlecht, dass wir aus der Sportförderung rausgeflogen sind. Dann waren wir Soldaten, die eigentlich keinen Auftrag mehr hatten, weil wir wollten ja nur Basketball spielen. Und dann war so ein bisschen die Frage, was kommt jetzt? Du warst da quasi schon fest bei der Bundeswehr.
Genau, die mußte. Ja, aber es war der Werbpflichtige. Wir waren Werbpflichtige und es gab die Möglichkeit, wenn du in so einem Bundesliga-Kader warst, du wirst dich bewerben für diese Sportfördergruppen. Und dann konntest du in der Werbpflicht den Sport machen? Genau, das war der Plan ab. Klinkt ja nicht schlecht.
Klinkt erstmal nach dem Superplan. Und dann ist dieser Plan aber leider geplatzt. Ja, da hatte ich keinen so richtigen Plan B und wusste auch nicht so richtig, was mache ich jetzt nach dem Abitur. Und dann bin ich zu diesem Assessmentcenter der Bundeswehr gefahren und hatte wahrscheinlich genau einen hellen Tag in meinem Leben.
Beim Mediziner-Test, denn ich hatte ein relativ mieses Abitur mit 2,6. Muss aber einen ziemlich guten Mediziner-Test gemacht haben, denn danach hatte ich ein Studienangebot, Stipendium von der Bundeswehr. Also im Mediziner-Test hat man auch für die Bundeswehrunige braucht. Das war ... Unabhängig. Genau, es gibt ja keine Bundeswehrunime-Medizien, sondern du kriegst Stipendien für die Zivilen.
Das war damals deshalb auch ein attraktives Angebot, was man nicht ablehnen konnte. Zumindest in meinem Fall auf gar keinen Fall. Und dann hatte ich ja das große Glück, dass ich weiterhin wieder was geballt spielen konnte. Und ich habe dann auch in meiner Studienzeit in Würzburg auch noch mal auf der Bank gesessen und dann aber viel dritte Liga gespielt.
Und dann irgendwann habe ich die Seiten gewechselt, von der Athletenrolle, in die Supportrolle. Und das hat mir dann auch ganz gut gefallen. Obwohl diese Transition von diesem Selbstbild als Athlet hin zu ... Ich schaff es mich als Athlet und muss mir jetzt was anderes suchen. Das war schon auch eine Herausforderung.
Gut, wobei jetzt die Alternative ... war ja dann insgesamt nicht so schlecht. Wenn auch. Das war ja damals noch nicht klar, wo die Reise hingeht. Und wie kam es dann zur Sportmedizin? Einfach durch die Liebe zum Sport, schon als Jugendlicher. Nämlich an. Genau. Und dann habe ich zum Beruf gemacht. Ich habe auch schon in diesem Bereich der Leistungsfähigkeit promoviert.
Ich habe für Adidas in so einem Forschungsteam, meine Doktorarbeit, gemacht in Vorbereitung für die lübischen Spiele 2000 in Sydney. Haben wir so ganz lustige, individuelle Konzepte gebaut für Olympia-Atleten. Und aus dieser Forschungskruppe sind echt coole Sachen rausgekommen. Mein italienischer Kollege hat damals den Schumanzug entwickelte.
Der natürlich alle Weltrekorde gebrochen hat und dann dazu geführte, dass er verboten wurde. Ja, wollte doch grad sagen. Das war ja dann quasi ein Vorteil gewesen, gegen den Zeigenanzug. Genau, das war damals halt, war es eine Lücke im Regularium. Und dann hat man gesagt, okay, das probieren wir aus.
Und das zweite, was wir gemacht haben, ist, wir haben für die 400 Meter Staffel laufen ja zwei Athleten nur Kurven. Und die haben dann einfach einen Tuncho gekriegt, der nicht gerade ist. Und wenn der auf einer kleinen Watt steht, so dass der tatsächlichen besseren Vortrieb kriegt beim Kurven laufen.
Und das gleiche dann auch beim Hochsprung, weil die Hochspringer laufen ja auch eine Riesen-Halb-Kreis bevor sie dann abspringen. Und das klang natürlich erstmal total verrückt, aber hat funktioniert. Und aus diesem kleinen Team heraus durfte ich dann auch meine Basketball-Promotion machen und war dann immer wieder so auch als Student und später dann auch als Berater noch nebenbei für die Sportartikelindustrie tätig.
Und das hat dann auch die Bundeswehr erkannt, dass das irgendwie Sinn macht, dass sich in der Sportmedizin weiterarbeiten darf. Und so war ich dann erst in so einem Olympia-Stützpunkt und eine Sportschule in Sonntwoven im Allgäu. Und später hat man mir die fachliche Verantwortung übertragen für die Sportmedizin in den Streitkräften.
Das habe ich zehn Jahre gemacht. Und das hat super viel Spaß gemacht. Und Sport, das ist ja keine eigene Facharztgruppe. Wie ist der Zusatz bezeichnet? Zusatzbezeichnung. Was muss man dafür machen eigentlich, um diese Zusatzbezeichnung jetzt zu bekommen? Du musst, die meisten werden ja wahrscheinlich so orthopeden sein oder so nehmen.
Ja, du hast immer zwei Gruppen, die dahin kommen. Also eigentlich sind es drei, die das Ernsthaft daneben sind tatslich die orthopedischen Kollegen, die danach auch irgendwie im Spitzen-Sport Trauma anbieten wollen. Die anderen sind die internistischen Kollegen, die dann diese ganzen Leistungsdiagnostik und Leistungsphysologie betrachten.
Man braucht immer beide. Das wird auch nicht kein Weg drum rum. Und dann gibt es noch die allgemeinmedizinne, die auch ihre Lebensqualität optimieren wollen oder die allgemeinmedizinne, die halt Lust drauf haben, auch in den freien Zeiten sich noch so ein bisschen mit Sport auseinanderzusetzen. Und das sind wahrscheinlich die pulsten Weiterbildungen, die du machen kannst als Arzt.
Weil es einfach immer nette Leute um dich herum sind. Alle haben diesen gemeinsamen Spaß an der Bewegung. Und du kriegst tatsächlich eine ziemlich fundierten Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Sport. Also du musst einmal alles machen. Du musst wie 250 Stunden Weiterbildung machen, theoretisch.
Und dann hast du nochmal Betreuungszeiten, wo du Vereine betreuen musst. Und wo ich mich dann ein bisschen geärgert habe über unsere Ärztekammer. Ich habe ja nur am Olympia-Stützpunkt habe ich Olympia-Sportler betreut, Individual und Mannschaftsportarten. Und dann hat man mir vorgeworfen. Ich müsste nochmal nachsitzen bei der Betreuung, weil mir ja die Kinder und Jugendlichen fehlen.
Und dann musste ich nochmal bei einem Verein, auch nochmal Kinder-Jugendarbeiten mit nachholen, sodass man dann ganzheitlich sich dann bei der Ärztekammer bewerben kann für die Prüfung. Du hast ja dann trotzdem auch dann wirklich dein Publikum aufgemacht. Aber sonst darf man auch einen Karriereweg. Genau.
Auch wahrscheinlich auf einem vielleicht längerfristig erfolgreicherem oder wie auch immer. Ja, man muss ja sagen, dass mit meinen Fähigkeiten wird man heute auch nicht damit Geld verdienen können. Also es reicht einfach nicht, um das als Beruf zu betreiben. Und spannend war so zu sehen, dass aus meinen Jahrgängen, mit denen ich gespielt habe, waren so die ersten Athleten, die daraus gekommen sind, die tatsächlich mit Basketball in die Rente gehen konnten.
Also das fand ich ganz spannend zu sehen, dass in diesem Ende der 90er Anfang der 2000er Jahre plötzlich das ein Berufsbild wurde, von dem man leben konnte. Wir haben, wir haben dieser Zeit, haben wir ein bisschen Taschengeld gekriegt und gefreut, wenn wir uns in Patonschuhe leisten konnten. Aber mittlerweile ist das ja auch ein Industrie.
Und als letztes Jahr bei den Fußballern ist das ja auch so in den 70er-80er-Jahren. Die waren zwar auch schon Stars in der Öffentlichkeit, aber Geld, außer Taschengeld haben die auch nicht wirklich verdient. Und die haben keine auch welch eine Berufsausbildung gemacht. Kein Bereich. Jetzt gilt es ja so als Performance Optimierer.
Was würdest du sagen, generell für die Sportler auf verschiedenen Leistungsniveaus, was sind so generelle oder grundlegende Trainingsprinzipien, um seine Performance nachhaltig zu optimieren? Du hast immer vier Themenfelder, die wir überlappend anschneiden. Das heißt, du hast immer erst einmal die Frage des Warums, das ganze Mainz-Septhema, was will ich dir jetzt erreichen? Was ist mein Ziel?
Und wenn wir uns diese Grundmotive dann vorgenommen haben, dann geht es darum, Mittel und Wege zu finden. Und das sind immer drei Kernthemen, die dann kommen. Und das ist der Bereich der Belastungssteuerung. Das heißt einfach, das bewegt der Bewegungsaspekt. Dann hast du als Gegenpul den genauso wichtigen Aspekt der Regeneration.
Und zwischendrin musst du sicherstellen, dass die Athletinnen und Athleten das richtige Essen und trinken. Und diese vier Teile Mainz-Septhema, Nutrition Recovery sind das wiederkehrende Thema, und die auch ständig nachjustiert werden müssen. Und das Ganze muss ja dann in einen guten Plan, denke ich mal, eingebracht werden.
Es gibt ja da, ich weiß nicht, ob du den Kennst sehr bekannten Sportmediziner in den USA, dieser Dr. N.D. Galpin, der ist ja zumindest auch im Social Media sehr präsent. Und ich finde es auch sehr gut, wie der seine Sachen besitzt. Und der sagt ja, Leute ohne Trainingsplan geht nichts. Ihr werdet eure Ziele nie erreichen, wenn ihr nicht einen ganz klare Struktur habt.
Siehst du das auch so und wie handelt es zu das mit deinen Klienten? Es ist ja immer wieder die Frage, wo will ich den Hinter mit? Wenn ich irgendwelche Ziele mir wirklich vornehme, dann muss ich davor eine Landkarte bekommen, wo mein Startpunkt auch definiert wird, damit ich dann später anhand der Landkarte mich orientieren kann, bin ich dann auf dem richtigen Weg zu meinem Ziel.
Wenn ich mir vorher aber gar keine Ziele nehme, was ja wahrscheinlich für 75% der Bevölkerung zu trifft, dann ist es natürlich schwer. Dann wissen wir weder, was die Ziele sind, auch wie sie da hinkommen sollen. Und das ist ja so die unspezifizität der Neujahrsvorsätze. Wenn jemand einfach nur sagt, ich will mich mehr bewegen oder gesünder essen, dann ist es natürlich quatsch, weil sie überhaupt nicht messbar ist.
Klar, aber es letztlich heißt auch, wenn man schon sich sportlich betätigen will, dann sollte man es auch richtig machen. Also nur vor sich intrinsieren ist vielleicht nice to have, aber ich mache das ja auch mit einer gewissen Ambition. Also zumindest sollte ich es ja damit machen, und nicht nur zu sagen, ich habe jetzt wieder 3 mal die Woche Sport gemacht, sondern ich würde mal sagen, zumindest aus einem eigenen Selbstverständnis.
Ich möchte jetzt 3 mal die Woche, dass ich in sechs Monaten ein bisschen besser bin auf irgendeinem Level. Das ist für dich sicherlich zu, aber ich würde mal sagen, dass 2. der Bevölkerung dieses Spiel überhaupt nicht verstanden haben. Sondern da sind wir total happy, wenn wir auch erst mal diesen Begriff Sport gar nicht in den Mund nehmen, sondern argumentieren über Bewegung.
Dass wir erst einmal Bewegungsangebote machen, weil wir sehen erschreckende Zahlen, wie wenig die Menschen sich im Alltag bewegen. Und wir müssen erst mal Spaß an der Bewegung vermitteln. Und das ist, glaube ich, die erste Hürde, die es zu leben gilt. Weil wenn wir sofort anfangen, wir machen die Trainingspläne, und du musst dich dazu kommitten.
Und dann musst du, wenn du Ausdauer optimieren willst, in 3 verschiedenen Trainingsbereichen trainieren, dann verlieren wir die Menschen. Und deshalb versuchen wir immer erst mal wieder, das Selbstbild zum Menschen mit Bewegungsangeboten, dass in diesem ersten Schritt dieser Reise der Mensch verschiedene Bewegungsangebote ausprobiert und dann an irgendwas hoffentlich Spaß findet.
Also in dem Sagen haben wir ja auch eine interessante Statistik letztens gelesen, um 1900 war in Mitteleuropa die durchschnittliche G-Strecke pro Tag. Er hat zwischen 12 und 18 km. Half bis 12 km habe ich gelesen. Und die durchschnittliche G-Strecke, und wir jetzt in die 2020 sind 500 Meter. Und das ist schon, es erklärt schon fast alles.
Und du hast ja diese wahnsinnige Diskrepanz von den Menschen, die gerade im Mobileoffice sind oder im Homeoffice sind, und dann die, die noch wirklich pendeln und dann am Arbeitsplatz physisch auftauchen. Also ich finde es erschreckend, wie wenig Schritte so ein Menschen im Homeoffice hinkriegt, wenn man das nicht bewusst macht.
Ja, gut und da brauche ich, muss ich ein bisschen konsequent sein und brauche natürlich auch ein bisschen, du sagst, mein Zett, auch eine mentale Stärke. In meinem mentale Stärke ist ja sowieso, weil ich weiß nicht, bei deinen Kunden, bei deinen Profisportlern, wieviel Prozent kann man sagen, ist mentale Stärke?
Die sind noch weniger alle fit. Ist nicht irgendwie der Kopf des Entscheidens am Ende des Tages? Das kann der entscheidende Punkt sein, weil du musst ja davon ausgehen, dass wenn du mit so einer ISO-Genationalmannschaft arbeitest oder mit einem Fuß bei Bundeslegisten, dann ist das ja sowieso schon eine unglaubliche Auslese an Menschen, die da auftaucht.
Die sind alle auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Die sind alle auf dem höchsten Niveau, was man sich so vorstellen kann, weil sonst wären die da nicht. Und dann geht es darum, dass man versucht, dieses Essen zu menagen und manchmal ist es am Kopf. Manchmal ist es auch noch an der Ernährung, weil es ist ja wahnsinnig spannend zu sehen, wie lange man mit schlechter Ernährung durchkommt.
Das sieht man ja auch in den Kindergärten. Das ist dann eigentlich erst jetzt mittlerweile in der Grundschule so ist, dass die Kinder, die wahnsinnig nie so Brotzeiten mitkriegen, dass das am Anfang fallen die noch nicht auf, aber dann irgendwann in der Grundschule, in der Mittelschule, dann irgendwann kommt das zum Tragen, das die dann außeninander gehen.
Und so genau so ist es bei den Sportlern. Wenn du auch siehst, was in den amerikanischen Colleges, obwohl die wahnsinnig professionell trainieren, dann reden die in den Dogus, dass sie vorher noch irgendwie zu Kentucky Fried Chicken oder zu Popeyes gehen, weil sie da die Chicken Wings ihrer Wahl kriegen, was natürlich, wo wir die Hände über den Kopf zusammenschlagen, und sagen uns das überhaupt keinen Sinn.
Und das gleiche haben wir auch im deutschen Profisport auch. Weil die Jungs, die da sind, sind ja einem Altersband, wo die noch Bulletproof sind. Eigentlich geht das ja erst die Eltern. Wir werden, desto sensibler wird ja der Körper für diese Dummheiten. Wir merken, dass ja, wenn wir mal, wenn wir mal Alkohol trinken würden, im Dienste der Wissenschaft, selten vor, wenn da dem Dienste der Wissenschaft, um seine Feinde zu kennen, aber dann leiden wir halt.
Und das war halt früher, wenn wir das gemacht haben, sind wir am nächsten Morgen aufgestanden, sind arbeiten gegangen. Das stimmt. Aber was du sagst mit dem Bundesliga, finde ich das auch, ich bin relativ oft im Stadion, hier bei uns in Ernst Arena, bei den Bayern München spielen. Und die Spinier jetzt ziemlich oft, war ständig, ist Champions League und Bundesliga, welche nicht beschweren, aber sind viele Spiele.
Aber dann siehst du mehr oder weniger, die gleiche Mannschaft am Mittwoch bei einem Pokal oder Champions League spielen. Und dann siehst du die am Samstag wieder beim Bundesliga-Spiel. Einzweißen, vielleicht ausgetascht worden. Spiele, aber völlig unterschiedlich. Und, ja, das heißt, da sind Dominant und Druck.
Und das läuft. Und drei Tage später, denkt man sich 45 Minuten, was ist sie mit euch los? Da ist ja gar nichts dahinter. Aber das sind ja die selben Spieler, die selben Fitness mit einem selben Ernährung, aber offensichtlich mit einem anderen Kopf. Und zu dem anderen Zeitpunkt. Eine Sache, die man nicht auslassen darf, ist die Chronobiologie.
Es ist ja überhaupt faszinierend, dass wir eine Gruppe an der Läden zusammenstellen können, die abends um neuen ihrem Tageshöhepunkt abliefern können. Das ist ja faszinierend. Und dann hat man oftmals auch diese Differenze in der Mannschaft. Du hast ja Eulen und Lärchen in der Bevölkerung und auf Champions League und Euro League Niveau, glaube ich, dass ich immer mehr die Eulen durchsetzen werden, weil natürlich das war für mich ein Problemabenspiele.
Ich bin im Morgenmensch. Ich kann, du kannst mir mittags um drei ein Ball vor die Füße schmeißen und damit wird alles gut. Wenn ich aber abends um acht spielen sollte, war ich oft deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, weil das nicht mehr meine Zeit ist. Und du sagst selbst bei Profis, ist das so?
Na ja, das sind auch Menschen, die haben auch diese, die sind doch da drauf total getrimt. Ja, aber du hast natürlich, du hast immer wieder diese Effekte, wir haben natürlich Tools und Strategien, um halt diesen Leistungshöhepunkt zu ermöglichen, durch strategischen Einsatz von Koffeinen zum Beispiel.
Das ist in unserem Klassiker. Das ist einfach dieser Schlafdruck, der am Ende des Tages kommt, durch die Beleg der Adonosienrezeptoren, den kann man halt blockieren durch Koffeinen. Das funktioniert super, auch langer Super. Aber du verschiebst natürlich dann wieder die Regeneration. Und so ein Athlet schläft ja schon vor zum Champions League, spielt nicht so gut.
Wenn er zuhause ist, ist er dann acht zumindest um einen seinem eigenen Wett, aber wenn du auswärts spielst, bist du danach an dem Hotelwett, schließt noch mal schlechter oder bist dann im Flugzeug und kommst dann wieder. Das wird auf jeden Fall immer spät. Ich würde immer strei und 20 Uhr mich wundern, dass immer das Spiel um 23 gefällt.
Dann gibt es dann Interviews und dann gehen die zum Essen. Du weißt, dann gehen die um 24 Uhr zum Essen. Und dann gehen sie dann zu Hause. Ja, die sind zwölf zwischen 2 und 2. Und liegen dann und können eigentlich vor 3,3 Jahren nicht schlafen. Die werden ja dann am nächsten Tag hier auch strategisch und huhe gelassen.
Das ist nur noch so ein leichtes Recovery-Training gibt. Aber dann ist das Problem. Wann sind die nächsten Bundesliga-Spiele? Okay, du denkst, das liegt auch an den... Zum Teil nicht im Einsatz. Genau, interessant. Und wie werden die Sportlage? Gibt es da irgendwelche allgemeinen Aspekte, wo du sagst, die können irgendwie ihre...
ihr mentale Einstellung im normalen Alltag auch trainieren? Machst du sowas mit deinen Leuten? Nein, ich selber nicht, sondern da haben wir extra Kollegen, die das machen. Wie es gibt ja mittlerweile ein ganzes Spektrum an Sportpsychologen, die in Deutschland tätig sind. Und wir haben eine Kooperation mit den Kollegen der Sportpsychologie München hier.
Und die machen seit Jahren nichts anderes. Das heißt, dieses ganze Thema mentales Training und mindset, das übergeben wir dann an die Kollegen, weil ihr es einfach sensationell gut könnt. Hat jede Bundesliga-Mandschaft auch ihre... Ja, in Psychologen im Themen, oder werden die von extern quasi... auch sowohl als auch.
Ganz großen wahrscheinlich schon. Ja. Und die Kleiner will sein kaufen. Okay. Jetzt sehe ich, du hast eine Smart Watch bei dir. Ja. Apple Watch. Wie ist das mit den... mit den modernen Trekkingmöglichkeiten im Sport? Ist das jetzt was für jedermann? Würdest du das all jeden empfehlen? Oder sagst du, das ist jetzt nur für fortgeschrittenen Sportler, ihre Impuls und ihrem Blutdruck, und was ich alles trekken kann?
Nicht sinnvoll, wie besprichstet das mit deinen Leuten? Es ist tatsächlich Persönlichkeitsabhängig. Es gibt ja Menschen, die so manchmal zu Detail fixiert sind. Da raten wir dann manchmal sogar auch ab vom Trekking, weil die sich verrückt machen, dann wenn sie mal schlechte Daten präsentiert bekommt, schon wieder stressig.
Dann wird es schon wieder stressig. Genau. Aber ich würde sagen, das sind ja nicht so viele in der Bevölkerung. Ich würde mal so sagen, für 85 Prozent ist es ein Game-Changer. Und ich sehe den größeren Nutzen eigentlich in der Normalbevölkerung, weil wir anhand dieser Daten aus den Wearables wunderbar die Dummheiten herauslesen können.
Nämlich, wie gehe ich mit mir selber um? Wann gehe ich ins Bett? Wann stehe ich auf? Nehm ich mir überhaupt genug Zeit, um erholt, in den neuen Tag starten zu können und anhand der Pulskurve. Kann man wunderbar sehen, ist der Körper bereit für eine gute Nacht? Oder musst du noch irgendwas verdauert werden?
Oder muss noch Alkohol entgiftet werden? Oder habe ich was gegessen, was ich überhaupt nicht vertrage? Und das sind, glaube ich, die spannenden Einblicke für die normale Bevölkerung. Nur die kommen ja nicht zu uns. Unsere Zielgruppenereicherung in der Prävention ist ja irgendwie denkbar schlecht mit unter einem Prozent.
Und wir kriegen ja eigentlich, ist mein Patienten gut. So wie du eigentlich die Menschen, die es eigentlich nicht brauchen. Die kommen ja nur noch mal um eine Bestätigung zu bekommen für das, was sie im Alltag eh schon richtig machen. Und so richtig große Klopse kriegen wir ja gar nicht. Also ich habe ja bei dir das, ihr habt mal gerade schon drüber gesprochen, diesen Blutzugad-Tracker zu bekommen für zwei, drei Wochen.
Und ich fand das so interessant. In meinem Umfeld hat es alle genervt, weil ich nur noch die Werte von Blutzugad-Tracker haben wir angeschaut. Aber ich habe in den wenigen Wochen unheimlich viel gelernt. Zum Beispiel das Alkohol-Freis Weißbier ganz viel Zucker hat und ein Riesenspeik macht. Was ich vorher einfach nicht wusste und dass auch gewisse Brot-Sorten voller Zucker sind.
Und das lernt man dann damit. Also ich würde sagen, das ist für jeden interessant und eigentlich, so dass es jeder mal zumindest eine Zeit lang machen, um selber zu sehen, was nehm ich denn da, die ganze Zeit zu mir. Das ist ja so gut wie niemanden bewusst. Aber das ist ja was, was auch überhaupt nicht promotet wird.
Da muss man sich ja selber drum kümmern. Leider. Leider, also wenn man wirklich dann schaut und jetzt wahrscheinlich, wenn du einmal damit Kontakt hattest, wird denn Social Media Feed-Folder von sein. Aber die aller meisten Menschen verschließen ja erst einmal die Augen davor. Die wollen sie ja gar nicht wissen.
Und die Menschen, die sich damit auseinandergesetzt haben, die finden das tatslich so cool, dass sie es immer mal wieder machen. Und das finde ich schon spannend. Es ist ja auch dieser Paradigmenwechsel, dass Medizin ist ja normalerweise unsere Diagnostik ist ja in der Regeln-Marito-Perspektiv für schauen.
Und es zahlen Datenfakten an, die irgendwann mal erhoben worden sind. Und dann glauben wir, das ist jetzt so die glückliche Realität. Und mit diesen Wearables und diesen Implantables, dass man sie einen Sohn in den Körper einbringt, die in Echtzeit Daten übermitteln, sind hier wirklich jetzt da, wo die Formel 1 ist.
Und der Spitzenspart ist, dass wir das Infotainment wirklich auf das Smartphone bekommen. Und was für mich natürlich als Tech-Affinen Menschen einfach wahnsinnig tolles Feld ist. Das wird sicherlich auch ein großes Feld weiter sein. Aber ich finde, dass sind Sachen, die müssen auch so ein bisschen die allgemeinen Mediziner, oder auch die Präventionsmediziner, den Leuten dann auch hochaktiv vorstellen und empfehlen.
Aber irgendwie hat man das Gefühl, das passiert nicht so richtig. Das ist so ein Gadget, das ist nice to have. Aber da wird gesagt, wir wird auch eher gesagt, du hast ja einen so hohen Blutzuckerwert, nehmen wir mal mit Formien, also Medikament, was den Blutzucker senkt. Aber erst mal zu gucken, warum hast du denn einen so hohen Blutzuckerwert?
Und dann guckt man mal, das findet ja so gut wie nicht statt. Ich glaube, das ist ein noch nicht. Ich glaube, das sind natürlich wir als Mediziner sind ja auch relativ resistent gegen Wandel und Change. Das kennen wir hier auch gut. Das kennt ihr wahrscheinlich. Und es muss tatsächlich erst die nächste Generation, damit schon in der Ausbildung Kontakt bekommen haben, dass es dann zu einer Standardisierung führt.
Dass es auch regelmäßig empfohlen wird. Und es geht jetzt wahrscheinlich noch zehn Jahre ins Land. Und dann, glaube ich, wird das schon noch deutlich weitergesteuert werden. Wir können es doch gar nicht erlauben, wenn man überlegt, wie die Typ 2, Diabetes-Pandemie über die Weltkugel hinwegfegt, muss sich das Gesundheitssystem oder die Gesundheitssysteme der ganzen Welt und Plan überlegen.
Und das früherein System kann laufen über diese Implantebels. Wenn dann auch die Bereitschaft da ist, aber wie du sagt, der Mensch ist natürlich auch träge. Und ich kenne aus dem Bekanntenkreis zum Beispiel eine junge Dame mit Typ 1 Diabetes, also auch angeborenen Diabetes, relativ schlimm. Den hat so eine Pumpe eingebaut, insolienpumpe.
Und da wird dann erst mal schön große, welcher ein Liter Möwenpick-Eis gekauft. Und das wird dann vielleicht gemeinsam mit dem Freund verputzt. Und dann wird aber danach schön die Pumpe betätigt. Das tut weh beim Zukunft. Also mir tut es weh beim Zukunft. Aber die Leute machen sich gar keine Gedanken.
Ja, ich habe ja die Pumpe. Aber da muss man, glaube ich, auch schon sagen, Typ 1 Diabetes ist wirklich schmerzhaft. Das heißt, das will man ja nicht haben. Und zum Glück ist das ja nicht das Problem. Die Typ 1 Diabetes sind ja wirklich ein Glaubtteil von dem, was wir an Typ 2 Diabetes erleben werden.
Und die würde ich wahrscheinlich sogar komplett ausklammern, sondern es geht ja für uns vor allem, die Menschen, die durch Dummheit da gelandet sind, wo sie jetzt sind. Also Unwissenheit, Schicksal, was auch immer, wie man das nennt. Aber die Typ 2 ist ja wirklich eine vermeidbare Erkrankung. Und da, glaube ich, sollten wir uns für Wappnen und Aufstellen und gute Ideen haben.
Weil 60 Jahre Präventivmedizin in Deutschland hat es nicht geschafft. Ja gut, aber in dem Zusammenhang ist natürlich auch das jetzt mit dem Ozenpick. Also die sogenannte Abnehmenspritze ist natürlich auch ein Phänomen, was da gut zu passt. Wenn man könnte ja sagen, wenn ich ein bisschen mehr Sport machen würde oder wenn ich ein bisschen bewusster esse, dann brauche ich keine Spritze, sondern wenn ich meinen Kopf anstelle, dann geht das ja auch.
Aber es ist halt dann leichter für relativ viel Geld, sich schon eine Spritze zu kaufen, die es dann quasi für einmacht. Das ist so ein Phänomen, aber da ist der Mensch schon mal unterschiedlich. Also du sammels ja doch jetzt von deinen Sportlern und von deinen Klienten. Ich glaube ich relativ viel Daten.
Oder wie geht es denn bei dir oder in eurer Gruppe mit dem Datenmanagement? Ist doch sicherlich ein ganz Erb doch auch irgendwie eine eigene Firma, die sich darum kommen, kannst du mal erzählen, wie das so funktioniert. Wir haben vor knapp 20 Jahren angefangen, uns den Kopf zu machen, welche Daten sind zukünftig relevant, um Menschen ganzheitlich zu begleiten, auf der Reise zur Leistungsfähigkeit oder jetzt halt zu longevity.
Und das sind halt Daten aus unterschiedlichsten Quellen. Das heißt, das geht über die Körperzusammensetzung, die Herzkreislauf und Gefäßdaten, dann Bewegungsqualität, Bewegungsquantität, dann Stressstressdaten und dann ganz viel Blutdaten, dann haben wir mit Genetik experimentiert, Mikrobiom analysen gemacht und also aus unterschiedlichsten Richtungen versucht, biochemisch, bioelektrisch, biomechanisch Daten zu sammeln, also in allen Naturwissenschaften heraus, dann ein Bild zu generieren, zu unseren Klienten.
Und es gibt kein Tool derzeit auf der Welt, was dir diese Daten agregiert und dazu lernt. Das wird jedes Jahr ein Stück einfacher, weil diese Daten manchmal besser werden und wir haben angefangen einfach mit einem Zien, mit einem Medizininformatiker genau dieses Thema anzugehen und was uns halt attraktiv macht als Beringspartner ist.
Wir haben seit 20 Jahren Daten von gesunden, leistungsfähigen Menschen analysiert und können jetzt Erwartungshorizonnte definieren. Das heißt, wir machen nicht die Referenzierung zu WHO-Daten, wo es krank am einen in der Despektrums und krank am anderen in der Despektrums, sondern wir versuchen zukünftig auch in der Erwachsenen Medizin, die gleiche denkt, wie die Pidiater den Tag zulegen, nämlich in Perzentilen.
Wo steht denn der statistische Mittelwert der Männer in unserem Alter? Und dann will man natürlich in der Regel besser sein. Und wo stehen die guten Performance? Und wo stehen die richtig guten Performance? Dann muss man sich überlegen, wie nicht bereit auch für diese letzten 5% das zu investiert oder halt nicht.
Und wie heißt eure Firma? Oder ist das eine Firma? Oder macht ihr das mit Universitätskollegen? Wir heißen Quest Vitality, also die Entsuche nach der Vitalität der Heilige Grail, der Langlebigkeit. Und wir sind so ein Netzwerk aus unterschiedlichsten Disziplinen, die sich zusammengeschlossen haben, um dann halt genau diese Probleme zu beacken. Und immer wieder zu hinterfragen, brauchen wir zusätzliche neue Marker oder können wir mit dem weitergehen.
Wenn wir Marker haben, müssen wir neue Referenzwerte nachkalibrieren oder nicht. Und da haben wir natürlich auch viel dazu gelernt. Also da kann man den Termin bei dir ausmachen und sagen, okay, mich interessiert es mal. Ich will meine eigene Körper analysieren und wissen, was kann ich besser machen.
Was kann ich besser machen? Wenn so haben wir uns ja auch kennengelernt. Ich war ja bei dir zu sogenannten V.O.2 Max Bestimmung, was ja mittlerweile auch in aller Munde ist. Und auch die ganze Zeit durch Social Media schwört. So langsam lernt man ja, dass das wohl ein sehr wichtiger oder vielleicht einer der wichtigsten Parameter ist.
Kannst du zum vielleicht nochmal kurz erklären, was V.O.2 Max für unsere Zuschauer genau ist. Und warum das auch so wichtig ist. Ja. Mein Kollege Percy Marshall von Red Bull Leipzig hat das gerade sehr schön zu Papier gewartet, hat gesagt, das ist die PS-Leistung deines Herzens. Es ist ein ziemlich schönes Bild, das man sich überlegt, die Schlagkraft und die Ausdauerleistungsfähigkeit der eingebauten Pumpe des Motors unseres Lebens zu quantifizieren.
Und das war bisher natürlich immer eine sehr sehr aufwendige Labormessung. Wir haben riesen Equipment mit uns rumgeschleppt, denn wir haben das schon seit 20 Jahren weltweit angeboten. Diese V.O.2 Max-Messungen. Und jetzt werden natürlich die Geräte immer kleiner, das was du gemacht hast, war jetzt der absolute letzte Schrein, nämlich hier von der TU München ausgegründet.
Ein System, was mittlerweile nur noch mit einem Kopfgeschirr auskommt. Du hast diese lustige astronauten Sauerstoffmaske auf. Und dann hat hinten das ganze, der ganze Chip sitzt hinten in so einem kleinen Batterie-Case. Und damit können wir mittlerweile auch Feldtests machen und das ist sensationell cool geeignet.
Lohn sich für die Menschen, die wirklich genau wissen wollen, wo sie jetzt stehen und dann auch nach Trainingszonen trainieren wollen zukünftig. Aber was viel spannender ist, dass es denische Kollegen gegeben hat, die gesagt haben, okay, wenn das die Pumpleistung, die Schlagkraft des Herzens ist, was in den Brustkopf vor sich hinwummert, dann hätten wir da eine ganz andere Idee, nämlich wir nehmen ein Erdbeben-Sensor, ein Seismographen, kleben den auf den Brustkorb drauf.
Und anhand dieser Erschütterungsdaten und dann gepaarten mit der Herzfrequenz, die man daraus ableiten kann und dem Alter und Geschlecht kann ich genau so eine V2-Max annähern. Klingt erstmal völlig verrückt. Aber im Alltagsbetrieb sind wir fasziniert, wie gut das Mist vor allem bei den Menschen, die am Anfang dieser Reise stehen, die sie noch nicht komviten wollen für Trainingsziele, sondern erst einmal nur sehen, habe ich ein Problem oder bin ich noch gut dabei, weil ich genug Alltagsaktivität habe.
Also V2-Max, maximale Sauerstoffaufnahme, Kapazität sozusagen vom Körper, muss ich nicht mehr anstrengend auf dem Rade mehr arbeiten oder auf dem Laufwand, kann ich auch einfach mit einem Sensor auf dem Brustkorb bestimmen. In 40 Sekunden im Liegen in Ruhe. Und wie gut ist da die Korrelation? Der Messfilter liegt über ungefähr 10 Prozent.
Also recht, das ist ziemlich akkurat, wenn man bedenkt, dass wir auch Tagesformabhängige Schwankungen bei der Nichtspitzen-Sportland haben, die wahrscheinlich außer zwischen 5 und 7 Prozent sind. Und natürlich auch ist es ungewohnt, auf dem Laufband zu laufen. Es ist ungewohnt, auf dem Fahrrad sich auszubelasten.
Und das ist so tazilisch. Wir stellen es immer frei, wenn man Ausdauerziele verfolgt und auch nach dem Trainingsplan trainieren will, dann würden wir immer die wirkliche echte Labormessung empfehlen. Wenn ich aber erst mal nur eine Zahl haben will, weil ich es gerade bei Peter etier gelesen habe, dann kann man auch erst mal mit diesem einfachen Weg starten.
Weil es coole ist ja, dass ich die V2 mags nicht nur als TÜV Siegel eignet für die Pumpe, sondern dadurch, dass es so unglaublich viele Vergleichsdaten auf der Welt gibt, kann ich dir sogar vorher sagen. Wenn du jetzt nicht dein Leben selbst in die Hand nimmst, dann kommst du in 15 Jahren nicht immer in den 5. Stock.
Wenn du jetzt nicht auf diesem Niveau bist, brauchst du in 7 Jahren kein Urlaub, meine Dolomieten zu buchen, weil du wirst oben nicht mit Spaß an der Hütte ankommen und den Kaiserschmann gar nicht genießen können. Ja, der Peter etier, den wir ja beide sehr schätzen, also einer der begannesten Longevity Promoters und auch wirklich Wissenschaftler aus den USA, dieses wunderbaue Buch geschrieben hat Outlet.
Der sagt ja ganz klar, dass die V2 mags letztlich in absolut korreliert, auch mit Lebenserwartungen, also nicht nur mit Fitness, sondern je höher V2 mags wird, desto länger lebst du. Genau. Und das hat er sich aber auch nicht ausgedacht. Der ist ja dann der Jama-Publikation von 2018, ob ich nur mal nachgelesen gestern, 120.000 Menschen untersucht und da ist es genau rausgekommen.
Also, aber auch das ist ja was, was wo man sich eigentlich selber mit beschäftigen muss, welcher Arzt in Deutschland sagt, ein denn, bitte schön, das ist hier ein wichtiger Wert. Das macht Sinn, sich den einmal anzugucken, wenn du daran interessiert bist, dass du die nächsten 15, 20 Jahre auch immer noch fit dabei bist.
Irgendwie, dass das kussiert jetzt überall durchs Internet, aber auf der Mediziner Ebene kommt jetzt an. Also, das ist jetzt so tatslich, wir sehen, dass das, was jetzt gerade an Podcast läuft. Jetzt sind wir hier bei dir und verbreiten auch gute Laune zu diesem Wert. Wenn man jetzt schaut, dieses Jahr, bin ich schon irgendwie drei oder vier mal interviewt worden zu diesem Marker V2 Max, das ist ja auch losgetreten worden durch einen deiner letzten Podcastgäste, dem Thomas Schulz, vom Spiegel, der auch deshalb bei mir aufgelaufen ist, weil ich mich einfach seit 20 Jahren damit beschäftige.
Und in seinem Buch taucht es auf, sehr dominant, das ganze Fitnesskapitel wird eingeleitet mit diesem Wert V2 Max und wie man den bestimmen kann. Und ich glaube, das ist jetzt nachher die Daude ist ein, zwei, drei Jahre. Und dann gibt es ganz viele junge Kollegen, die auf diesen Zug auch aufspringen werden und diese Longevity, Praxen und Zentren und Kliniken, die sprisen ja gerade an jeder Ecke.
Das stimmt. Also jetzt bekomme ich zu dir und lass meinen Wert bestimmen, muss hart mit dem Radel radeln und dann sagt mit der Dr. Graumann, du hast jetzt mal Mühe gegeben, aber ehrlich gesagt ist es nicht so besonders. Schön, dass du da warst. Soll ich weiter reden. Mas, wenn ich jetzt sage, okay, also ich will jetzt innerhalb von einem Jahr hier in diesem Bereich signifikant besser werden.
Was muss ich praktisch tun? Die coole Nachricht ist, dass du Herz-Kreislauf und Gefäßelangerkrankungen nicht nur in einem Jahr bewältigst, sondern wenn du das Smart-Mast hast, du nach sechs Wochen den ersten Aharmament, weil das Signifikant auch hochgeht. Die Pumpe ist wahnsinnig schnell, darin sich anzupassen.
Sechs Wochen. Und das geht viel besser auf dem Fahrrad, weil man sich dort vor Überlastung schäden, besser schützt als beim Laufen, weil das Hauptproblem bei den guten Neuers versetzen ist, die Menschen, die sagen, ich will jetzt mich mehr bewegen und fange täglich anzulaufen. Herz-Kreislauf, Lunge, ist super darin, innerhalb von sechs bis zwölf Wochen sich anzupassen.
Nur leider sind Knochen, Seden, Bänder, ab dem Alter von 30, 35 brutalz langsam in der Anpassung, weil wir abhängig sind von der Collagen-Synthese. Und Collagen-Turren-Auber im Körper sind in unserem Alter zwischen 300 und 500 Tage. Das heißt, da ist es dann erst nach einem Jahr so, dass wir wirklich sagen können.
So, jetzt haben wir uns angepasst, aber die Pumpe dreht wahnsinnig schnell auf. Und das ist also tatsächlich cool. Die Fahrradfahren ist schon... Genau, es ist schonender. Also alles, das ist natürlich, was weniger Stoßbelastung bedeutet, bedeutet weniger Gefahr von Überlastung. Und dadurch, dass es auch eine geführte Bewegung ist, ist auch die Stabilität und die Biomechanik nicht so eine große Rolle.
Ja, Sturzgefahr. Keine Sturzgefahr, genau. Zumindest auch Montrainer. Genau, aber das unangenehm ist, um die gleichen Puls werde zu erreichen, wie beim Laufen, musst du schön aus der Komfortzone rauskommen und es tut halt wie. Und das ist das, was wir auch allen Patienten immer mitgeben. Wenn du wirklich an dieser Kennzahl interessiert bist und die verbessern willst, ist einmal die Woche Blutschweiß und Training angesagt.
Kurz, aber intensiv. Kurz, aber knackig. Kurz, aber knackig. Und zwar genau, was muss ich genau machen. Einmal die Woche ist denn Startpunkt in dieser Reise 4x15 Sekunden von einer sehr schnellen Bewegung. Das kann sprinten sein, das kann schnell die Treppe hochgehen sein, das kann auf dem Fahrrad sein, das kann im Schwimmbad sein, das kann was auch immer, Hampe, Männer, Burpees, was auch immer.
Die Idee ist, Blutruck, Puls, an die Decke zu jagen. So vieles geht. So vieles geht. So hoch es geht und auch keine Angst davor. Also natürlich einmal zum Sportmediziner des Vertrauens gehen, Leitlinien gerechten, nach der deutschen Gesellschaft für Sportmediziner und Prävention, eine Sportmedizinische Grunduntersuchung machen, damit haben wir den Disclaimer auch abgehakt.
Und dann kann man tatsächlich den Puls Blutruck vollgas an die Decke jagen. Und dann warten wir immer so lange, bis der mindestens 30-40 Schläge runtergegangen ist, bevor wir dann wieder den nächsten Sprint anziehen. Und dann je fit er wir werden, desto unangenehm länger wird dieses Interval. 15 Sekunden sind ja nicht so lang.
15 ist aber tatslich für die aller meisten, schon genug, weil die schaffen das gar nicht so lange. Bei der 4. Wiederholung ist dann die Bewegungsqualität so eingeschränkt, dass es wirklich manchmal Schmerzen beim Zuschauer bereitet. Und deshalb sagen wir, 4x15 ist total genug. Und dann erweitern wir das auf 4x30, 4x45 und der Endgegner für alle, die die irgendwie mal Marathon laufen wollen, sind dann die 4 mal eine Minute.
Das sind dann so 200-300 Meter Sprinten raus und die sind wirklich sehr verhasst. Aber super effektiv. Da muss ich mit einer Fahrrad, mit einer Wattzahl, was mit einer 270-300 Watt. Alles was geht? Einfach schauen, was es schaffste für diese 15, 30, 40 Sekunden. Und dann ist es eine Lernkurhe. Also das mache ich einmal die Woche.
Und mein einmal die Woche ist auch, finde ich jetzt erträglich. Genau. Und die gute Nachricht der Tag danach ist immer frei, nur leichter Mobility, weil der Körper sich anpassen muss. Und das ist verrückt. Wir haben ja so verschiedene Marker, die über den Trainingseffekt entscheiden. Und wir sehen als wunderbaren Marker für diesen Muskelschaden.
Gibt es ein Enzyme. Das heißt, Kreatienkinase. Das ist normalerweise im Muskel zu Hause. Und wenn wir dann Muskel trainiert haben und kaputt gespielt haben, so dass der Körper sich anpassen kann, dann sehen wir den im Blut. Und das ist auch der Indikate, den wir im Profisport hernehmen, um zu sehen, wie belastet bei es und Fußballspieler durch das Training und durch das Spiel.
Und das, ich habe in dieser kurzen Zeit dann schon diese Effekte. Und muss mich dann am nächsten Tag erholen. Genau. Klingt komisch, ist aber so. Du hast ja mal das so ein bisschen aufwärmen und abwärmen. Aber die intensive Trainings- und Stoffwechselreize sollten durch mindestens 24 Stunden Pause abgesichert werden.
Denn wenn man wieder zu früh trainiert, gehen wir in der Abwärtsspiral und können auch unter unserem Immunsystem schädigen. Also auch kein Sohn-To-Kadio oder kein normaler. Man kann es ein bisschen Mobility. Einfach. Also alles, was Mobility ist, ist immer fein. Und man kann auch für die Sauner gehen oder man kann ein bisschen Aquajorgen machen, was einfach keinen Stoffwechselreiz darstellt.
Aber es sollte kein strukturierter Schaden in der Muskulatur entstehen. Zusätzlich. Kennst du den Trevor Bachmeier zufällig? Ja. Das ist auch ein Mediziner. Der ist ehemaliger CrossFit-Weltmeister. Ja. Der hatte es auch im Internet auf allen Kanälen. Der hatte vor zwei Jahren in der Schwerooperation in eine Lungenseite rausgenommen worden und seitdem hat er jeden Tag trainiert.
Und so sieht er jetzt auch aus. Ja. Also ziemlich gut. Der ist auch Anfang 50. Und der sagt immer, das ist quasi der Gegenpol. Er sagt an Regeneration glaubt er nicht. Er tritt mir jeden Tag zwei Stunden. Das ist diese natürliche Auslebung. Genau. Du musst ja sehen, CrossFit ist eine natürliche Auslese.
80 Prozent der Leute, die CrossFit machen, fallen irgendwann da raus, weil es nicht durchhaltbar ist. Die CrossFit-Poxen sind viel, viel, viel besser geworden. Und die machen natürlich auch wahnsinnig gute Ausbildung. Aber diese Typen, die jeden Tag trainieren, da gibt es nicht viele von. Die aller meisten fallen da irgendwann raus, weil einfach der normale Körper braucht diese Erholungspause.
Denn am Ende eines Tages ist der Körper aus einem Fließgleich gewicht daraus geschossen. Wir haben eine Verschiebung der Flüssigkeit, der Mineralstoffe, des pH-Werts, der Energiespeicher. Und das muss wieder reguliert werden, damit das Sinn macht, der neuen Stoffwechsel reizumachen. Und wir haben das bei der Bundeswehr erforscht.
Wir haben der Grundausbildung und wir haben gesehen, dass die unfittesten 30 Prozent, die in der Grundausbildung da auflaufen, die haben bis zu 72 Std. Regenerationen, bevor wir den nächsten Trainingsreit setzen können. Und das ist abhängig vom Fitnessniveau. Interessant. Also ich versuche ja jeden Morgen ein bisschen was zu machen.
Du hast vorhin gesagt, Ernährung ist natürlich beim Sportler auch das A und O. Und ich trinkt dann morgens immer einen Proteinshake danach. Ist das eine gute Idee oder eher nicht? Die meistgehörte Antwort eines erfahrenen Ernährungsmediziners ist immer Etipens. Also wir machen uns das Leben da ganz einfach, weil es gibt nicht den Tipp oder Trick, der für alle funktioniert.
Wir wissen, dass die Eiweißaufnahme eine Rolle spielt. Du musst auf ungefähr 1,5 Gramm Eiweiß 1,3, 1,5 Gramm Eiweiß 1,5 Gramm Körperwicht kommen. Was schon irgendwie eine Herausforderung ist. Geschaffen dir die aller wenigsten. Schaffen die aller wenigsten? Genau, aber je nachdem halt nach der körperlichen Belastung.
Die DGE sagt, wenn du einfach nur stumpf am Schreibtisch sitzen würdest, brauchst du irgendwie 0,8,0,9 Gramm. Ist immer noch viel. Schaffen auch wieder nicht so die aller meisten. Aber dann so im intensiven Sport wird es halt immer mehr. Und dann ist ja die Frage, was nimmst du von Eiber Shake? Ist das Molke Protein?
Ist das ein veganes Protein? Ist mein Dame überhaupt schon bereit, dieses vegane Protein zu verstoffwechseln? Denn für uns war bei der ISO-Genationalmannschaft war der größte Feind ein Jahr lang, dass diese Netflix-Doku Game Changers, wo plötzlich berichtet wurde, dass alle Top-Adleten dieser Welt jetzt alle vegan werden müssten, weil das ja schon die römischen Gladiatoren waren.
Und dann ist rauskommen, dass natürlich alles mies recherchiert war und natürlich auch populistisch aufbereitet wurde und dass das nicht alles quatsch war. Und wir haben Adleten gehabt. Die haben von jetzt auch gleich versucht, den Eiweißbedarf über vegane Proteine zu decken und die haben die massivsten Bauchprobleme bekommen.
Lähungen. Lähungen. Wunderbar. Durchfälle. Alles, was das Herz so begehrt. Und das natürlich quatsch gewesen. Und man muss auch sagen, der Umstieg eines Adleten zum Veganern ist möglich und wir unterstützen das, weil das ja eine ethisch philosophische Entscheidung ist, das zu machen. Es ist aber auffinig und sinnfrei von jetzt auf gleich zu machen.
Wir sagen, dass es ein Prozessbedarf der zwischen sechs und zwölf Wochen ist, wo man langsam eine Umstellung macht. Und dann hofft man, dass sich das Mikrobiom auch dran gewöhnt, aber es gibt auf viele, die es nicht durchhalten. Aber sagen wir mal jetzt bei so einem durchschnittlichen Erwachsenen mit 80 Kilo, 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilo kamen.
Also 120 Gramm veganes Eiweiß jeden Tag zu sich zu nehmen. Das ist doch richtig schwer. Das ist auch schwer. Das bedeutet vier, fünf Mal Zeit im Tag. Ich würde mal sagen, ich finde es eh fast, ich glaube, die wenigsten schaffen diese Eiweißmenge, weil da muss ich mir richtig Gedanken machen. Das kann ich nicht einfach so sagen.
Ich habe jetzt Hunger, ich hol mir was da, muss ich schon genau wissen. Was hol ich mir und wohl, dass das macht auch einen Plan. Weil sonst krieg ich das ja nicht hin. Aber wenn ich natürlich Profis spotte, dann habe ich Leute, die vielleicht für mich kochen. Und das machen, aber wenn ich das selber hinkriegen will, selber einkaufen muss, selber alles organisieren muss, das ist eine Herausforderung.
Aber da muss man sich tatsächlich mit sich auseinandersetzen. Und das ist ja, es gibt ja wahnsinnig viele Menschen. Und das ist ja so faszinierend. Das eigentlich diese ganze Hobbietriertel und Community. Die machen genau das. Die machen noch einen Vollzeitjob. Es sind aber eigentlich superprofessionell aufgestellt, was die sonst so mit sich anfangen.
Das finde ich immer faszinierend. Jetzt für die normalen Sportler, was würdest du jetzt nochmal sagen? Aus dem Eiweiß. So ein generell Ernährungsprinzipien, die du dann empfiehlt, oder die du den Leuten auf ihrem Plan schreibst, was steht da so drauf? Und es ist der allererste Schritt für Sikkeitsmanagement.
Wusstest du ja auch hier anhören, dass das, was der Meist getrunkende Getränk in Europa ist, ist ja nicht Wasser, sondern es ist Kaffee. Und dann trinken ja die aller meisten nicht mal mehr schwarzen Kaffee, sondern Milchmischgetränk in Form von Kapucino oder Latte Magistrate. Und das ist ja dann schon wieder nicht nur eine Flüssigkeit, sondern es ist ja eine sehr hypertone Flüssigkeit, die dem Körper sogar Wasser entzieht auf den ersten Metern, weil es ja konzentrierte ist als die Körpersefte.
Und dann natürlich auch noch eigentlich vom Energiegehalt wie inzwischen mal seit ist. Und wir bringen erstmal wieder bei Flüssigkeitsmanagement, heißt wir trinken Wasser und wir haben mehrere Methoden, um zu sehen, ob der Mensch wirklich brav trinkt, nämlich einmal die Bioimpedanzmessung, wo es den sogenannten Phasenwinkel gibt, wo wir mit elektrischen Strömen messen, ob der Körper voll die Zählen mit Wasser hat oder nicht.
Oder wo wird das gemessen? Du hast bei uns so eine Körperfettmessung gemacht, wo wir die Elektroden an Hände und Füße nicht geklebt haben, sondern du hast Griffel gehalten und dann wird dann Strom durch alle Quadranten durchgejagt. Und dann gibt es einen Wert, der bei 50 kg Herz ausgespuckt wird bei dieser Messung den sogenannten Phasenwinkel.
Und der sollte mir die Alpha so bei um sechs Grad sein. Und dann sagen wir so, jetzt ist so ein Mensch einigermaßen ausreichend mit Wasser versorgen. Und wir sehen, dass da ganz viele Menschen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Also die meisten kommen wahrscheinlich zu dir und sagen, ja, ja, ich trink auf jeden Fall zwei, drei Liter Wasser am Tag.
Und dann machst du deine Messung und sagst du doch nicht. Das kann ja trotzdem sein. Und das spannende ist ja, dass wir manchmal dann sehen, dass die Menschen zwar Wasser trinken, auch in ausreichenden Mengen, aber das sofort wieder auspieseln. Und das ist jetzt auch einer der Gründe, weshalb diese Elektrolytgetränke überall an allen Drogerien und des Countern aus dem Boden sprießen, weil man tatsächlich festgestellt hat, das um Flüssigkeit im Körper hängen zu lassen, so ein bisschen Konzentration, doch von Vorteil sein kann.
Und da hat die Universität von Lathborough und England einen ganz witzigen Test gemacht, die haben ihren Sportlern ein markiertes Getränk gegeben. Das war radioaktiv markiert. Und man hat geschaut, wie viel von dieser Flüssigkeit im Körper nach zwei Stunden noch übrig ist. Man hat getestet, alkoholfrei ist Bier, orangeen Saft, ein ISO-Getränk und fettfrei Milch.
Und jetzt raten wir mal, was war nach zwei Stunden, noch mengenmäßig am meisten im Körper drin? Im Milch. Die fettarme Milch klingt total verrückt und je gegen jede Intuition der Sportwissenschaft und Sportmedizin, aber können wir uns nicht vorverschließen. Das heißt, es ist ein gewisses Maß, ein Konzentration, förderlich, damit die Flüssigkeit im Körper hängen bleibt.
Ja, aber was heißt das jetzt konkret? Das heißt, ich soll ja viel Wasser trinken, aber gibt es dann Unterschiede, wie ich das Wasser halte? Ja, das wissen wir dann nicht. Also wir müssen wahrscheinlich mal kaum vorstellen. Genau, manchmal, also diese Biohacking-Szenen hatten wir ja schon seit 20 Jahren gesagt, du musst irgendwie Himalaya Salz und Spritze Limitensafter reinmachen, weil wahrscheinlich das Salz dazu führt, dass es mehr im Körper gehalten wird, weil es ja das Wasser windet.
Und das muss jetzt, glaube ich, auch nochmal mit mehr Daten gefüttert werden. Aber das ist so im Moment, wir lassen die trinken und die Literatur sagen, so einen menscherten Flüssigkeitsbedarf von 35 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht. Und da ist das schon aufsumiert, was ich trinke und das, was ich auch esse, taucht damit auf.
Und dann machen wir abhängig vom Phasenwinkel, ob das geht. Früher hat man Urien, sich der spezifische Gewicht angeschaut vom Urien. Und jetzt haben wir auch ein neues Messe-Tee, wo wir den Speicheln in Echtzeit analysieren können, ob genug Konzentrationen bzw. ob genug Flüssigkeit drin ist, dass wir sagen können, so jetzt hast du genug getrunken.
Aber bringt dann mehr mehr? Also wenn ich jetzt einer bin, oder heißt das, ich trink mehr aus dem Spot. Aber ich schalte auch mehr aus. Ich schalte noch mehr aus. Das ist interessant. Was auch interessant ist, dass die Leute mehr Kaffee trinken als Wasser. Ja. Das ist natürlich verrückt, wenn man macht, denkt, aber...
180 Liter, 180 Liter Kaffee im Vergleich zu 110 Liter Wasser. Und nur noch Zeit. Die Brauerei sehen in Bayern jetzt natürlich hoch depressiv. Wir sind zum ersten Mal unter 100 Liter Bier. Und das ist ja nicht so schlecht. Nicht hier nicht. Okay, also Wasser ist klar, ist wichtig. Und der IN ist wichtig.
Was ist noch für die Sportler wichtig? Der Regenbogen. Nachdem du ja nicht vorhersehen kannst, welche Form von Ernährung, welche Zusammensetzung der Makronährstoffe für diesen Menschen wirklich ideal geeignet ist, das kann man mit so genomic Tests machen. Aber wie genau die wirklich sind, wissen wir immer noch nicht.
Sagen wir so, okay, damit wir irgendwie sicherstellen können, dass du neben den Makronährstoffen Eiweiß, Kohl, Nüderat, Fette, auch noch deine Mikronährstoffe und Vitamine kriegst, versuchen wir, das Bild zu vermitteln. An jedem Tag versuchst du, wenn du die Möglichkeit hast, dein Zeller so zusammenstellen, dass da alle Farben eines Regenbungs mit drauf sind, weil jede dieser sekundären Pflanzenstoffe aus der Farbenwelt irgendwas positiv ist im Körper vorantreibt, ist das jetzt 100% wissenschaftlich belegt.
Nein, es ist ein einfaches, transportierbares Bild. Ja. Und wenn man ein bisschen mehr Regenbogen ist, ist es auf keinen Fall schädlich. Und dann gilt es halt herauszufinden, was vertrage ich denn, was vertrage ich nicht? Und wir geben am Anfang mit so diese Qualitätssicherung für Wassermanagement, wenn ich halt nicht in meine Bio- und Pädanzwage habe, findet in der Keramikabteilung statt, den nehmen wir auf die Urinfarbe schauen.
Mittag sollte so ein menschenklaren Urin produzieren können. Und wenn wir dann schauen, was Ernährung angeht, wir sind dann vernünftig ernährt und haben unseren Weg gefunden, wenn die Haut pickelfrei ist, wenn die Leistung abrufbar ist, wenn wir jeden Tag ein festen Stuhlgang anhand der Bristol Stuhlschard produzieren können, wenn wir unsere Thermoregulationen ist das für ein Schard?
Es gibt die sogenannte Bristol Stuhlschard, wo man ein optisches Feedback kriegt, wie den Stuhlgang aussehen sollte. Den Stuhlgang kann sieben verschiedene Formen annehmen von sehr flüssig bis hin zu Hasen und Schafsbüllen, und dann für die Hydratation sprechen. Und das kann ich selber checken, oder?
Genau, die kann sich da nicht arztführen. Ja, das wird das gar nicht segen. Sondern diese Bristol Stuhlschard kann man sich bei Google anschauen und dann einfach mal so gucken, dass ich bei 3 und 4, was die reguläre Stuhlform wäre, das soll ich jeden Tag produzieren können. Und wenn ich das dann so abgehakt habe, dann, wenn die Blutwerte stimmen, dann sind wir happy.
Die großen Podcasts da, werben mir alle, jetzt immer für die Athletik Greens, z.B. AG, Warnung, Gewalt. AG Warnung und Konsorten. Also alle Joe Rogan nimmt es und der Hubermann nimmt es. Und ist das was, was du auch empfielst? Da habe ich 70 Nährstoffe drin, die ich brauche. Und hab in einem Scoop alles um den Regenbogen eigentlich nie mal kümmern.
Genau, das ist ja der moderne Ablasshandel. Und jetzt muss man so schauen, was ist da wirklich drin und ist dieser Preis gerechtfertigt. Und das ist bei AG Warn, muss man sich ja wirklich fragen, ob das, was ich da bekomme, für 79 Euro im Monat, das Geld wert ist. Denn da verdienen natürlich ganz, ganz, ganz viele Menschen mit dran.
Und wenn man mal so schaut, gibt es ja auch Mittbewerbe auf dem deutschen Markt, wo das auch billiger geht. Und die Mängen, die haben ja 70 Nährstoffe, aber immer genau, guckt, die Mängen sind ja ziemlich... Es ist ja hubertatisch, genau. Ja. Könnt ihr denn überhaupt diese Effekte auch erzählen, die so angepriesen werden?
Also ich fand, ich hab es natürlich an mir selber ausprobiert. Und das ist natürlich schwer zu quantifizieren. Diesen Erfolg, aber diese Kombination, ich nehme seit... Seit so anderthalb zwei Jahren, nehme ich einen grünen Shake, nicht immer von AG Warn, sondern ich hab alle anderen auch ausprobiert und hab keinen Subjektivgroßenunterschied festgestellt.
Und ich mische zusätzlich noch in meinen Start in den Tag noch einen Gramm Taurin rein und noch einem End. Und das hat bei mir eine signifikante Erhöhung nach meiner Klimzüge gebracht. Ich mache seit Jahren gleich in der Früh nach dem Aufstehen erst ein kleines Mobility-Ritual und dann hänge ich mich an das Kind direkt draußen und mache Klimzüge.
Und wie viel schaffst du da? Ich schaffe morgens in der Früh noch mit halbgehörnthod, schaffe ich so 6,7 Wiederholungen sauber und plötzlich, nachdem ich einfach 14 Tage dieses geänderte Hydration-Grün-Zeugs in mich reingeschüttet habe, waren es plötzlich zwei mehr. Und das fand ich irgendwie schon fand ich cool.
Und jetzt sehe ich sogar, dass ich obwohl ich ja immer alter geworden bin in diesen letzten Jahren. Es ist nicht weniger geworden, sondern ich kann jetzt Tagesvorn da pänge ich auch noch mal einen oben drauflegen. Also hat vielleicht dann schon ein Effekt? Ja, auch immer. Vielleicht auch ein bisschen psychologisch.
Aber endet das Tages, ist es egal? Es ist völlig wurscht. Genau. Und zumindest hat es nicht geschadet. Das ist ja Primo, nun Nutzere oder sowas. Das heißt ja unser eigentlicher Wahlspruch als Arzt. Und ja, also jedenfalls habe ich mir nichts. Außer einen finanziellen Schadenprämär nicht schaden. Prämär nicht schaden.
Genau. Also das ist ja, also das ist jetzt natürlich auch der große Markt an Nahrungsergänzung, was natürlich ein riesiger Markt ist. Und du hast jetzt schon zwei Sachen genannt. Gibt es sonst noch was, was du dann dein Sportland empfets? Oder machst du das auch individuell? Das tasse ich individuell.
Man muss sagen, dass im Sport, wenn den wird den Sportland ein, zwei, drei mal im Jahr blut abgezapft, um zu sehen, wo stehen die denn so? Und dann wird auch tatsächlich personalisiert, wird die Strategie festgelegt und die kriegen das in der Regel in ihren Recovery-Shake mit reingemischt. Und auch für unsere Klienten machen wir eine individuellisierte Strategie.
Und wenn man so schaut, sie die üblichen Verdächtigen, Vitamin D, weil da sind ganz viele, die halt immer so nicht richtig, die nicht irgendwie draußen auf dem Fußballplatz den ganzen Tag stehen, halt sehr niedrig. Dann Omega 3, Omega 6 Verhältnis ist bei den aller meisten irgendwie so ein bisschen verschoben.
Und da ist unsere Strategie mittlerweile im ersten Jahr weg vor Blutest. Wir sagen im ersten Jahr brauchst du gar nicht testen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du einen vernünftigen Omega 3-Werk hat unter 2% liegt. Dann kannst du die Kohlen nehmen, die du für den Omega 3-Test ausgibst und den Ergänzung investieren.
Dann ist das die Nettobilanz eher positiv. Und dann testen wir im zweiten Jahr. Wenn du zu uns kommt, ob deine derzeitige Supplementierung Strategie aufgegangen ist, ob du dann im Normenwert bist. Und ja, dann kommen ja immer wieder andere Moleküle dazu, die man so ein bisschen auf dem Schirm haben muss.
Und das Moleküle, was jetzt aktuell auch immer mehr hopagiert wird, was wir schon seit 2019 den Atletenabends geben, ist noch zusätzlich kreativ. Das ist, ob ich das am besten wissenschaftlich oder das Einzige oder eine der ganz wenigen, wo es auch wirklich wissenschaftliche Pruss gibt, das das Effekte.
Genau, das ist super sicher ist und jetzt weg auch aus der Spitzen-Sportecke geht. Aber abends besser als morgens. Also, für den Sportteil ist natürlich irgendwie tagsüber relevant. Wir haben einen spannende Arbeit gesehen, die darüber argumentiert, abends zu geben, weil es die Stoffwechselleistung des Gehirns ein bisschen ankurbelt und damit der Artenosienrezeptor freigeschaufelt wird, der müde macht.
Das heißt, du hast die Möglichkeit am nächsten Morgen, subjektiv erholt er aufzustehen. Was dir irgendwie ein cooles Gefühl wäre, wenn ich das schaffe, mit einer gefühltvolleren Batterie in den nächsten Tag zu starten. Und das ist das, was wir propagieren und wir machen das halt körpergewichtsadaptiert mit zwei oder drei Gramm.
Das muss man nur ein bisschen auf die Nieren achten. Das ist nicht so vieles. Genau, also bei den Niere, die die FSA sagt, das glaube ich, sieben Gramm sicher sind. Das ist schon echt. Das ist eine ganze Menge. Also, ich kenne eigentlich kein der sieben Gramm nimmt und du hast ja auch, wenn du diese Loading-Fasen an siehst, ist es ja auch als kompletten Sicher, wenn du über eine Woche lang jeden Tag 20 Gramm gibst.
Also, in Sport wird nach wie vor immer noch diese Loading-Fase auch gemacht am Anfang, dass man mal so 20 Gramm, so eine Woche lang jeden Tag der reinschüttet über 4.000 Verteid, also 4 mal 5 Gramm am Tag. Und jetzt sieht man, das ist auch im Alter, Vorteile haben kann, weil natürlich auch die kognitive Funktion noch mal unterstützt werden kann.
Und ist das das, was man dann immer lebenslang machen sollte oder macht man das eine Weile und sollte man dann wieder eine Pause machen? Also beim Präthien? Genau, beim Präthien, wenn man es tatsächlich durchdehend, wenn man dann denkt, also bei mir ist es so, ich bin eigentlich so Montag, bis Samstag ganz guter drin.
Und dann manchmal ist Sonntag einfach, jetzt irgendwie unter, aber meine Greens und das Taurin und das NMN, nehme ich tatsächlich jetzt durch. Und jetzt bin ich gerade am Schauen, ob ich noch mal das Molikülwechsel ist, gibt es ja für diesen NAD-Stoffwechsel, mit der Rondprinfunktion, gibt es ja auch noch NR, Nikotinen, Vibosid, was auch, wie Sinn, macht man auszuprobieren, und das wird in der Zin-Ribosid heißt, das ist ein B-Witermin und das probiere jetzt einfach mal aus, ob ich damit genauso, mein NAD-Spiegel halten kann.
Es gibt so Menge, und muss man natürlich für sich selber wissen, aber wir leben ja alle in Zeiten der Optimierung. Insofern ist es auch ein interessantes Thema, aber das Wichtigste ist, dass das irgendwie, das auch individuell am eigentlich erst mal ein bisschen analysieren sollte und dann auch entsprechend der Bedürfnis.
Ich meine jemand, der jeden Morgen und sechs ins Fitnesscenter geht, hat natürlich ein anderes Bedürfnis, als jemand, der morgen sechs schon im Büro sitzt. Das muss man ja alles, das kann man ja nie so verallgemeinern. Das haben wir auch, in unserem Keto-Podcast mit der Frau Boisa Krezzo besprochen, und bei der Nährung ist es ja so.
Es gibt keine Ernährungsweisheit an, sondern auch bei der Ernährung ist es extrem, so dass man erst mal gucken muss, was hab ich nicht für einen Stoffwechsel, was ist meine Anforderung. Vergist man immer wieder, dann die ist man irgendwelche Weisheiten jetzt. Das ist jetzt hier gerade ganz populär, das heißt aber nicht, dass das auf mich passt.
Ja, also wir sagen immer, sobald jemand sagt, er weiß, was bei dir funktioniert, dann sollst du so schnell auf Wiederkanzt. Es gibt nicht diese einen Methode, die jetzt für jeden anwendbar ist, sondern wir müssen immer erst mal schauen, was ist denn individualisiert. Was Tiktor. Und eine Sache, die noch super relevant ist, ist die Sicherheit, die du gerade angesprochen hast, ob beim Kreatien.
Wir müssen immer ganz vorsichtig sein, weil man muss ja auch sehen, dass NMN ja gar nicht als Nahrungsergänzung zugelassen ist. Und geht als ... Das ist Chemikal. Na, man kauft das bei Amazon, bei als Labor Chemikal. Und das muss ein ... Klingt ja auch schon mal nicht so gut, dass ich noch Chemikal hier jetzt da trinken.
Ja, ja. Deshalb muss man immer auch unsere Patienten so aufklären, weil die lesen natürlich, irgendwie diese David Sinkler Bücher und Peter Etier-Bücher. Und dann ist das Verlangen groß nach diesen ganzen neuen Molekül, die in den USA schon im Handel sind, also in Europa, noch nicht so zu lassen sind, oder auch, wo der der Wunsch groß ist, diese Medikamente auszuprobieren, mit Formien des Zuckermedikament oder Raper Mützien.
Ein Medikament, was gegeben wird, um das Immunsystem dramatisch zu unterdrücken nach Organ-Transplantationen. Das heißt, das sind ja alles so off-Label Sachen, wo wir uns ja eigentlich erst mal im Klaren werden sollen, ist das, was wir mit guten Gewissen an uns selber und unseren Familien ausprobieren würden?
Und Raper Mützien mache ich nicht an mir und meiner Familie. Würde ich auch nicht machen, also auf keinen Fall. Aber muss man auch wieder selber wissen, wo ich noch kurz drauf eingehen wollte, ist das Thema Prävention bei den Sportlern und jemanden, die schlimmste, was du Sportler passieren kannst, ist ja, dass er in eine Verletzung kriegt und drei Monate ausfällt.
Natürlich lässt sich das nicht mehr vermeiden. Das sehen wir jedes Wochenende der Bundesliga leider. Es gibt so allgemeine präventive Maßnahmen, die du mit deinen Leuten besprichtst, vielleicht auch gerade in den Hinblick auf Muskelverletzung, gibt es ja irgendwas, was ich als Hobby-Sportler generell so ein bisschen beachten sollte.
Ja, es gibt den Goldstandard erst mal als Basisüberprüfung für Bewegungsqualität. Und das ist der functional movement screen. Eine Test-Batterie basiert auch sieben verschiedenen Übungen, wo man an Einblick kriegt, über Balance-Bewäglichkeit und Stabilität. Als Grundfeile der körperlichen Leistungsfähigkeit, bevor wir dann über aus der Koordination Kraft und Schnelligkeit reden, sondern es geht ja in.
Als Basis jedes Jahr, jedes Mal, wenn wir uns bewegen, muss das Gerne ein Programm schreiben. Und dann schauen wir mal, wie gut das denn so ist. Es gibt so einfache Bewegungsmuster. Und die gilt es zu analysieren. Und dann irgendwann ist das halt nicht genug. Sondern dann geht es darum, wir haben jetzt wieder noch Häufungen von Hemstringverletzungen, also obersten Gerücksseite bei der Fußball.
Bundesliga und dann kann man natürlich auch schauen, gibt es vorher Warnsysteme, die man befragen soll. Es gibt seit Jahren auch Testsysteme für die Muskelfunktion. Und da muss man einfach schauen, dass man vielleicht bei solchen Klientel, wenn es nicht jetzt schon eingesetzt wird, dass man sich mal drüber Gedanken macht, macht das vielleicht Sinn, sich auch so ein System anzuschaffen.
Das kann jeder anschaffen. Ja, das braucht nicht jeder sich anzuschaffen, sondern es reicht ja, wenn es ein Athletiktrainer, ein Sportwissenschaftler in der Region macht, der dann halt diese Dienstleistung anbietet, wenn ich weiterhin Fußball spielen will, auch im höheren Alter. Dann macht das Sinn mal zu hinterfragen.
Ist das denn noch sicher, was ich derzeit tu? Oder muss ich noch mal ein gezieltes zusätzliches korrigierendes Trainingsprogramm machen? Und es gibt gerade für diese oberschengelverletzung gibt es einen wahnsinnig gut evaluiertes Trainingsprotokoll aus Schweden. Und das kann man mit guten Gewissen den Menschen auch an die Hand geben.
Also da auch, wenn mich das interessiert, da gibt es Methoden, die ich am besten mit Profis bespreche. Und das macht absolut Sinn, sich darum auch zu kümmern, wenn ich nicht nur mit 55, sondern mit 65 auch noch Fußball spielen möchte. Genau, weil es ist ja, wir müssen ja nicht nur unser Geld verdienen, aber jeden Tag, den wir mit einer oberschengelserung rumlaufen, kostet unser Lebensqualität.
Und das ist natürlich ein meistens ein mannitspares Risiko. Meine sieht mal ja auch im Fitnesscenter. Da gibt es ja viele auch teilweise ältere Leute, die hat unheimlich engagiert und motiviert sind und wie du vorhin auch gesagt hast. Es gibt aber der Körper nicht unbedingt immer noch her, aber der Kopf wünscht es sich eigentlich.
Deshalb ist es ja gut, dass man die Motivation hat, aber man darf es natürlich auch nicht übertreiben. Es gibt natürlich auch sowas wie Übertraining. Ja. Und ich glaube, das ist auch ein ganz wichtiger Aspekt. Okay, noch mal jetzt für dich. Was gabst du in deinem Fachgebiet? Was gibt es für große Zukunftstrenz?
Wir haben ja schon ein bisschen gesprochen. Bitte den Variables. Das ist natürlich eine große Sache. Gibt es noch irgendwas, wo du sagst, die Sportmedizin in zehn Jahren. Dann wird sie sich verändern, in Richtung von, welcher Aspekt du siehst, da so ein Horizont, was da passieren wird. Wir werden noch mehr Marker dazu bekommen.
Das ist ja jetzt schon der Fall, dass wir neben der Genomik, auch in die Protäomik einsteigen, dass wir versuchen neben den bekannten Markern aus Blut und Genen, noch zusätzliche Eiweise identifizieren, die irgendeine Vorhersage Kraft haben. Und da laufen jetzt schon die ersten Studien im Profifußball, im Profirat-Sport, an den ich mit begleitend Beraten darf.
Und wir haben jetzt zum Beispiel wahrscheinlich schon einen Marker, wo wir Stressfraktoren vorhersehen können. Und das ist natürlich auch ein Mann-Game-Changer, wenn wir noch mehr Informationsquellen haben, wo wir dann unsere Beratungsleistung drauf aufbauen können, umhalt den Ausfall noch besser vermeiden zu können.
Was ist das für ein Marker für Stress? Das ist ein Eiweiß, was im total abgefahrenen Namen hat mit einer Nummer 7 hinten endet. Und das sind jetzt diese neuen Protäomik-Tests. Und da kommen neue Sachen am Horizont. Und wir können jetzt, wahrscheinlich sogar schon an einem Eiweiß-Profil vorher sagen, im Ratsport, ob das mit der Sprinter wird, guter Pelotonfahrer oder halten, guter Werk.
Mann. Das sind so Sachen, die dann zukünftig auch kommen. Das ist interessant. Genau. Früher hat man in der DDR überall Muskelbiopsin gemacht. Das war so das klassische, die klassische Kader auslese, wo man zum Wohlenerrablen alter in der Pubertät, hat man den Nachwuchs-Atleten und Atleten hat man eine Riesenholnade in den Oberschinkler reingerempt und zu sehen, dass dann da so an Muskelverteilung ist, fast Twitch zu Stoutwitch, also schnellzucken der schnellkräftigen Muskulatur im Vergleich zu Ausdauermuskulatur.
Und dann hat man Menschen eine Karriere im Sport verweigert, weil sie nicht die richtigen genetischen Merkmaler mitgebracht haben. Oh, wusste ich nicht. Das ist her. Also da tut sich einiges. Wir haben immer als kleine Tradition bei uns einen kleinen Schlusssatz, wo wir unsere Gäste bitten, vervollständigen.
Keine Sorge ist echt ganz einfach für dich. Dein Schlusssatz ist meine Top 3-Ratschläge für Sportler, die ihre Leistung optimieren und gleichzeitig ihre Gesundheit erhalten möchten. Sind erst einmal sich ausreichend Zeit nehmen für Schlaf, dass ich zumindest an jedem Tag der Woche mit 7,5 Stunden Plane, wenn ich dann nicht auch mal nach Zywach wäre und nicht sofort wieder einschlafen, kriege ich immer noch 6 Stunden des Reichtern bei den aller meisten um körperliche Erholt in den nächsten Tag zu starten.
Das Zweite ist, was ich jedem empfehlen würde, ist, dass wir weniger Dummheiten machen im Alltag. Nämlich, dass wir kein Kaffee mehr nach 14 Uhr trinken sollten und früher Alkohol trinken müssen, damit wir nicht dann ins Bett gehen können. Das Dritte ist dann wahrscheinlich, dass ich einmal die Woche, außerhalb der Komfortzone trainieren sollte, damit ich weiter in diese Anpassungsprozesse im Körper am Laufen halte und der Alterungsprozess verlangsamt wird.
Sehr gut, das war ein sehr gutes Zusammenfassung. Vielen Dank, Herr Lutz-Kraumann. Danke, dass ich hier sein durfte.