
Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 252
FIROCKX.ONE WM Doppelpass vom 14.06.2026 mit Andreas Möller & Stefan Effenberg
Sonntag, 14. Juni 2026 · 1 h 53
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Shownotes
Für alle, die den FIROCKX.ONE WM Doppelpass verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.
In der aktuellen Folge sind die Gäste: Andreas Möller (Weltmeister 1990, Europameister 1996, Champions-League-Sieger 1997, Deutscher Meister 1995, 1996), Valentina Maceri (TV-Moderatorin, Reporterin, Sportjournalistin), Timo Latsch (RTL-Moderator, Reporter, Sportjournalist) sowie die SPORT1-Experten Alfred Draxler und Stefan Effenberg.
In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
• – Die Torwart-Diskussion
• – Die Sache mit Jürgen Klopp
• 0044:00 – Schlüsselpositionen im Team
• – Die Rolle von Julian Nagelsmann
• – Die WM-Stimmung in Deutschland
• - Ein Blick nach England
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Einen wunderschönen guten Morgen, meine Damen und Herren. Hier ist der Fireworks.1, WM-Doppelpass aus München, aus dem Airport Hilton. Ich freue mich, dass hier bei uns das WM-Fieber grassiert. Ist ja klar, heute Abend beginnt die deutsche Mannschaft. Das Turnier, 19 Uhr, der Auftakt gegen Curaçao. Und wir sprechen natürlich drüber gleich mit unserer Runde.
Kurz noch Ergebnisdienst aus der Nacht und vom gestrigen Abend. Ein paar überraschende Ergebnisse. Katar, Schweiz 1-1. Brasilien, Marokko auch nur unentschieden. Haiti verliert gegen Schottland. Und vielleicht die größte Überraschung, Australien schlägt die Türkei 2-0. Ich freue mich sehr auf die Sendung. Ich freue mich, dass Sie dabei sind, meine Damen und Herren.
Und ich freue mich, einen Mann begrüßen zu dürfen, der mit der deutschen Fußballnationalmannschaft alles gewonnen hat. Weltmeister und Europameister. Herzlich willkommen, Andi Möller. Ich bin froh, dass du da bist. Danke für die Einladung. Sehr gerne. Dein Kapitän 1990, Lothar Matthäus, hat gesagt, ich bin mir sicher, dieses Jahr wird der Weltmeisterschaft in den USA ein europäisches Land. Gehst du da mit?
Wenn der Lothar das sagt, er darf das sagen. Ich glaube auch. Die Qualität der europäischen Mannschaften ist sehr hoch. Hast du einen Favoriten? Das auch. Also mein Favorit ist Frankreich, weil die Qualität in dieser Mannschaft... Nicht Deutschland. Äh... Nein, wir werden eine gute WM spielen, aber ob es zum Titel reicht, da bin ich ein bisschen skeptisch. Aber Frankreich hat Wahnsinnsqualität.
Jetzt müssen wir erstmal ins Turnier starten. Heute Abend gegen Curaçao, wir sprechen gleich drüber. Andi, schön, dass du da bist. Und in den USA ist ja, ich meine, du hast auch eine WM in den USA gespielt, 94. Jetzt haben wir gesehen, bei dem Auftakt der US-Amerikaner, Hollywood praktisch komplett vertreten. Also große Schauspieler, auch Bill Gates war da.
Also hier sehen wir Tom Cruise mit Beckham. Dann haben wir George Lucas, großer Regisseur. Katy Perry mit dem ehemaligen kanadischen Premier. Und dann eben Bill Gates, einer der reichsten Männer. War das damals auch so? War da auch so viel Prominenz? Wir waren ja zusammen, 94 bei der WM. Ich kann mich da nicht so dran erinnern, dass da... Ist auch ein bisschen her, vielleicht hast du es schon wieder vergessen.
Ich glaube nicht, es war natürlich auch eine Menge los drumherum auch. Ich glaube auch, der amerikanische Präsident wurde da eingeflogen zum Eröffnungsspiel. Da wurde alles abgesperrt, also ein Riesenspektakel, aber das ist natürlich jetzt eine andere Hausnummer. Also, wir freuen uns auf die heutige Runde und ich möchte dir und vor allem unseren Zuschauern mal zeigen, wer alles mitdiskutiert.
Begrüße ich meine Moderationskollegin Valentina Maceri mit ihrer These, wir haben noch keine WM-Stimmung, weil keiner aufkommen kann. Wir brauchen mehr Nationalstolz, sagt sie. Dann freue ich mich auf Timo Latsch von RTL und NTV. Er sagt, gegen Curaçao wird Deutschland mehr gefordert sein, als viele denken.
Am Ende wird sein Arbeitssieg kein Schützenfest. Mal schauen, ob es so kommt. Alfred Draxler ist mal wieder da. Schönen guten Morgen, Alfred. Er sagt, früher ausscheiden kann unsere Mannschaft nicht diesmal. Aber wenn die großen Jungs aus Frankreich oder Spanien kommen, ist wahrscheinlich Schluss. Und dann freu ich mich, dass unser Doppelfass-Experte Stefan Effenberg auch heute hier ist.
Und er sagt, Mentalität und Leidenschaft sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen WM. Eigentlich, Stefan, eigentlich müsstest du gleich drei Euro reinwerfen. Aber ich will jetzt mal nicht so sein. Wir sparen uns das auf für gleich und werden jetzt den Applaus wieder ein bisschen hochfahren. Unser Publikum reagiert nämlich immer, wenn ich Sie vorstelle.
Schönen guten Morgen, Katharina Kleinfeld. Einen wunderschönen guten Morgen. Hallo zu Ihnen nach Hause. Schön, dass es wieder losgeht mit dem WM-Doppelpass. Wir kümmern uns bei der Frage der Woche um die Torhüterposition. Die beschäftigt uns bereits seit Wochen, aber auch heute. Wir sind alle, die WM läuft ein großes Turnier, wieder alle Bundestrainer. 83 Mio.
Dürfen diskutieren. Julian Nagelsmann hat heute Nacht klare Worte auf der Pressekonferenz vor dem 1. Spiel gegen Curaçao gefunden. Und die sind wie folgt ausgefallen. Ja, alle Spieler sind gesund und Manu wird beginnen, auch gesund, alle fit, keiner krank gemeldet oder sonst irgendwas, nichts passiert heute.
Bedeutet also, Manuel Neuer kehrt nach 709 Tagen zurück ins Tor der deutschen Nationalmannschaft nach dem EM-Viertelfinal aus, damals 2024 gegen Spanien. Ist ein bisschen Zeit ins Land gegangen und natürlich, wie gesagt, diese Diskussion, die ist sehr hoch gekocht. Oliver Baumann hätte ihm ja jetzt das Vertrauen doch nochmal anders ausgesprochen werden sollen, ja oder nein.
Wir haben eine repräsentative Umfrage da auch nochmal herangezogen. Die neue 13. Fan-Puls-Erhebung, 8000 Leute haben da mitgemacht, die hat nämlich folgendes Urteil ergeben, finde ich sehr interessant. Satte 68 Prozent der deutschen Fußballfans fordern da, dass Oliver Baumann zwischen dem Pfosten steht.
Und nur 26 Prozent hätten gesagt, ja Manuel Neuer soll es sein. Wir wollen mal wissen, wie sieht es bei Ihnen aus? Was sagen Sie? Unsere Frage der Woche lautet, wären Sie Bundestrainer? Wer stünde bei Ihnen heute im Tor? Baumann oder Neuer? Klicken Sie sich gerne durch bei uns online bei sport1.de oder machen Sie mit unter der 01379 011 011 am Doperfon.
Dankeschön, Katharina. Also, es ist ja geklärt, Neuer spielt. Aber uns interessiert eben, hätten Sie, wenn Sie Bundestrainer wären, genauso entschieden. Diese Torhüter-Thematik, auch wenn jetzt Klarheit herrscht, ist immer noch virulent und hat vielleicht, darüber sprechen wir gleich, Auswirkungen auf den Turnierverlauf.
Niemand weiß, ob die Wade der Nation hält und ob Manuel Neuer die WM auf Top-Niveau durchstehen wird. Nicht mal der Bundestrainer weiß das. Diese Frage kann, wenn überhaupt, nur einer beantworten, der schon einmal in einer vergleichbaren Situation war. Als ich dann 6, 7, 38 war, es ist möglich, punktuell.
Er ist 40. Es ist möglich, punktuell hier und da immer noch Weltklasseleistungen zu bringen. Es ist aber ganz schwierig, das im 2-3-Tagesrhythmus noch abzurufen. Punktuelle Weltklasse reicht bei einer WM nicht. Auf Neuer warten jetzt im besten Fall 8 Spiele in 5 Wochen. Bei Bayern München hat er aber seit Monaten nicht mal mehr 2 Spiele am Stück durchgespielt.
Stefan Effenberg hat da echte Bauchschmerzen. Deutschland nimmt tatsächlich eine Baustelle mit in eine Fußball-WM. Er ist halt auch anfällig und das hat man in dieser Saison auch gesehen. Mit kleineren Verletzungen und sowas brauchst du natürlich in so einem Turnier nicht. Eine sitzende Tätigkeit wird bei der WM aber sicher nicht möglich sein.
Die wochenlange Dauerbelastung könnte für Neuer aber genau das Problem werden. Man weiß bei Manuel, was auch ganz normal ist in dem Alter, Der Körper wird anfälliger, der Körper braucht auch längere Zeit, um sich von Belastungen zu erholen. Und das auf allerhöchstem Niveau durchzuhalten, das würde eine gewaltige Herausforderung für Manuel werden.
Wahrscheinlich noch nicht gegen Curaçao. Doch nach den zahlreichen Muskelverletzungen, die Neuer allein in diesem Jahr schon hatte, bleiben zwei hochspannende Fragen. Wie weit kommt die deutsche Mannschaft und wie lange hält die Wade der Nation? Ja, oft gebe ich ja die erste Frage aus dem Beitrag an dich weiter, aber das wissen wir alle nicht.
Aber wie meintest du diesen Satz mit der Baustelle, Stefan? Ist Manuel Neuer die Baustelle oder die gesamte Torwart-Situation? Ich glaube, wie das gehandelt wird. Ja, die ganze Situation, die ja dann im März anfing, als Nagelsmann sich ja festgelegt hat mit dieser Rollenverteilung. Oliver Baumann ist meine Nummer eins, denn wurde irgendwie zurückgerudert.
Das ist weder für Manuel Neuer noch für Oliver Baumann noch für das ganze Team gut. Weil ich bin der Meinung, bei der Torhüterposition musst du ganz früh ganz klar sein und das auch so kommunizieren. Es ist eine extrem sensible Position, die Torhüterposition. Bei den Feldspielern kannst du immer mal ein bisschen schieben oder wie auch immer, aber nicht bei dieser Position. Also hast du da schon die Baustelle aufgemacht.
Wir haben viel diskutiert. Und jetzt ist die Frage, hat er das Pokalfinale nicht gespielt, hat die zwei Vorbereitungsspiele nicht gespielt? Hält die Wade überhaupt und wie wird die Situation aussehen? Es kann ja auch durchaus sein, also was ich mir wünsche, ist, dass Manuel Neuer fit bleibt und das ganze Turnier spielt und hoffentlich auch herausragend hält, weil das wäre perfekt für das deutsche Team auch.
Aber die Situation ist ja nun mal die, er war verletzungsanfällig, hat viele Verletzungen auch mit der Wade oder an der Wade gehabt, Und die Wade ist etwas ganz, ganz auch Sensibles, wir kennen das mit Muskelfaserriss oder Bündelriss oder in der Wade, du hast permanent Druck drauf. Wenn etwas passieren sollte, was werden wir machen?
Genau über diese Situation von März an wieder bis zum heutigen Tag diskutieren. War das richtig? War das falsch? Warum Oliver Baumann nicht? Und so weiter. Ich glaube, das ist eine Baustelle, die Sie aufgemacht haben im März und die wir bis heute darüber reden. Aber könnte man sich sogar auch noch andersrum sagen.
Valentina, also wenn jetzt Manuel irgendwann nach zwei, drei Spielen wieder Probleme kriegen sollte, was ja sein kann, dann wissen wir doch, dass wir Oliver Baumann haben, auf den wir uns verlassen können. Also wo ist das Problem? Das Problem ist ganz klar, dass es anders mit Oliver Baumann kommuniziert wurde und auch anders von Julian Nagelsmann dargestellt wurde.
Ich glaube, wir müssen hier ganz klar unterscheiden. Die Frage ist ja nicht, ist Manuel Neuer gut genug, um die Nummer 1 in der Nationalmannschaft zu sein. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Er kann noch immer Weltklasseleistungen abrufen. Das haben wir auch in der Champions League gesehen, punktuell. Ich glaube, damit hat Oliver Kahn recht.
Das große Problem ist ja, wie wurde diese ganze Torhüter-Thematik vorangetrieben und nach außen hin dargestellt. Also genau das, was Stefan gesagt hat. Das Problem ist doch ganz klar, dass man anscheinend Oliver Baumann kommuniziert hat, du bist meine klare Nummer eins, Manuel Neuer war zurückgetreten und dann plötzlich kurz vor Turnierbeginn heißt es, Manuel Neuer kehrt zurück und er ist meine Nummer eins.
Also da hat sich Julian Nagelsmann und der gesamte DFB logischerweise keinen Gefallen mitgetan, das so darzustellen. Und das ist, glaube ich, die größte Problematik. Weil wenn es von vornherein für Oliver Baumann auch klar gewesen wäre, Manuel Neuer kommt mit, Manuel Neuer ist die Nummer eins, aber er ist sehr verletzungsanfällig.
Und sobald die Wade zwickt, dann bist du mein Mann und wir vertrauen dir und wir wissen, dass du genauso gute Leistungen abrufen kannst. Dann wäre das Ganze ja nicht so eine riesige Diskussion geworden, wie wir sie jetzt führen. Aber hat Oliver Baumann nicht mit seiner Aussage beim Länderspiel in Chicago gegen die USA, wo er gesagt hat, ja, ich fand das erst nicht cool, aber jetzt war für mich gar keine Frage, dass ich mich in den Dienst der Mannschaft stelle, hat er da das Thema nicht irgendwie abgeräumt?
Ja, ich finde auch, das Thema sollte jetzt mal beendet sein. Also ich glaube auch, dass. Diese 68 Prozent, die sich für Baumann aussprechen, das resultiert meiner Meinung nach auch daher, dass man das Gefühl hat, man sei unfair mit ihm umgegangen. Und da ist ja auch was dran. Aber jetzt hat Julian Nagelsmann rechtzeitig für klare Verhältnisse gesorgt.
Er sagt, Neuer ist meine Nummer eins. Und ich finde, wir sollten auch den Torwart Neuer jetzt nicht so schlecht reden. Also punktuell oder 40 Jahre. Er ist ein Spieler, wenn ich das Spiel gegen Real Madrid sehe, ist er ein Torwart, der Spiele gewinnen kann. Das kann ich, muss ich sagen, von Baumann irgendwie nicht so sagen.
Also mir wäre Neuer im Tor immer lieber als Baumann. Und du hast es ja gerade gesagt, wenn die Wade wirklich wieder zwickt, sind wir doch froh, dass wir einen guten zweiten Torwart haben. Aber Neuer sollte jetzt hier unsere Rückendeckung haben. Gut, es hat natürlich, also dieses Punktuell und so, das hat natürlich nicht irgendjemand gesagt, sondern der Torwart Titanus.
Das hat Oliver Kahn gesagt, der sich ja auskennt mit großen Turnieren, mit dem Druck, auch mit sich anders als wir beide reinfühlen. Also ich merke auch, dass ich älter werde, aber ich muss nicht durch den Schlafraum hechten. Aber punktuell geht es noch. Punktuell, ja genau. Also hoffentlich heute. Nein, aber wie siehst du das denn? Also ist das Thema eigentlich jetzt abgeräumt?
Ist da genug Klarheit jetzt da, dass die Mannschaft, dass der ganze Kader jetzt weiß, das ist die Eins. Und wenn Manuel fit ist, sind wir alle happy, dass er da steht, weil er, wie Julian sagt, diese große Aura hat. Auch die Gegner beeindruckt. War natürlich jetzt ein super Thema die letzten Wochen. Ja, wir können auch über Baustelle reden, aber ich glaube, letztendlich hat es natürlich der Bundestrainer jetzt mit zu verantworten.
Über die Qualität von Manuel Neuer brauchen wir nicht zu sprechen. Ich glaube, es geht um das große Ganze. Julian Nagelsmann hat ein sehr ehrgeiziges Ziel, das hat er ja auch letztes Jahr gesagt, er will Weltmeister werden. Und er hat sich die Frage gestellt, kann ich mit Oliver Baumann, was ein sehr guter Torwart ist, kann ich mit Oliver Baumann Weltmeister werden?
Und diese Frage hat er beantwortet, indem er Manuel Neuer zurückgeholt hat und hat gesagt, wenn wir durchmarschieren, das ist ein Torhüter, der macht dann vielleicht in den entscheidenden Spielen, wenn es dann Halbfinale vielleicht gehen sollte oder Endspiel, vielleicht den Unterschied aus. Also für mich geht es ums große Ganze.
Und deswegen auch Manuel Neuer zurückgehoben. Aber zur Wahrheit gehört ja auch Alfred, du hast gerade das Beispiel genannt, er kann Spiele entscheiden, Champions League gegen Real Madrid. Hast du jetzt nur das Hinspiel geguckt oder auch das Rückspiel? Das war wieder genau. Gab es da ein Rückspiel? Ja, aber das ist es ja. Und.
Das meint ja auch Oliver Kahn. Ist er denn in der Lage, jeden dritten Tag oder bei drei Spielen in der Woche oder wie auch immer bei so einem Rhythmus eben diese immer und permanente Topleistung zu bringen? Und ich glaube, dass diese beiden Spiele gezeigt haben, auf der einen Seite ja, Innenspiel, absolute Weltklasse, Rückspiel, Wackler drin gehabt und es war knapp.
Aber es ist ja jetzt bei dieser WM, die ist ja doch relativ luftig. Also wir spielen jetzt heute Abend und das nächste Spiel ist dann am Samstag. Das ist ein WM-Spiel. Eigentlich gibt es genug Zeit, auch zu regenerieren. Für auch einen 41-jährigen Nr. 1-Torhüter. Ja, und trotzdem würde ich mir wünschen, dass Baumann mindestens ein WM-Spiel bekommt.
Ich muss sagen, ich habe allergrößten Respekt davor, wie er auch mit der Situation umgeht. Er hat sich dazu ein einziges Mal geäußert. Das war letzte Woche nach diesem Spiel gegen die USA, wo er einfach nur gesagt hat, ich finde es ein bisschen uncool. Ansonsten steht er hundertprozentig im Training, unterstützt Manuel Neuer.
Ich habe mich mit allergrößten Respekt vor. Ob ich so umgehen könnte mit der Situation, weiß ich nicht. Ich glaube, unser Gefühl insgesamt, deswegen ist auch diese Umfrage so ausgegangen, dass eigentlich Oliver Baumann mindestens ein WM-Spiel verdient hätte und ohne Manuel Neuer irgendwas Schlechtes zu wünschen.
Ich würde mich einfach freuen, es wird auch seine letzte WM sein, wenn er zumindest einmal 90 Minuten bei der WM-Tor stehen könnte. Hätte man ihm dann jetzt gleich dieses vermeintlich leichteste Spiel gegen Curaçao geben sollen, wenn man der Argumentation folgt oder eher gerade nicht? Also ich glaube, da sind wir uns einig, auf keinen Fall.
Weil dann musst du deine Eins direkt auch in so einem Spiel wie gegen Curaçao stellen. Da gibt es nichts. Also hinten raus vielleicht, wenn es um Platz drei und vier geht. Das haben ja auch viele schon gemacht, dann zu sagen, ich belohne jetzt meine Nummer zwei, aber nicht im ersten Spiel der WM. Aber gerade wenn ich weiß, dass Manuel Neuer anfällig ist, dass man vielleicht sagt... Aber wenn die Ärzte sagen und grünes Licht geben, dann musst du Manuel Neuer stellen.
Wenn es Probleme gibt, natürlich, aber die gibt es nicht. Wir haben gestern Nagelsmann gehört auf der PK, der klar gesagt hat, ich habe grünes Licht bekommen, ich stelle Manuel Neuer, dann darf es... Und ehrlicherweise muss man ja auch sagen, er wollte ja eigentlich, Nagelsmann hätte ihn natürlich auch in den Vorbereitungsspielen spielen lassen, wenn er fit genug gewesen wäre.
Es passt nicht, ein Manuel Neuer auf der Bank. Baumann steht im Ersten, das passt so von der Konstellation, das passt einfach nicht. Man muss, finde ich, auch wegkommen von dieser, also wir sind uns alle einig, dass es unfair gelaufen ist für Oliver Baumann, ja, aber es ist immer noch ein Leistungssport.
Ich finde, man muss von dieser Fairness-Diskussion jetzt langsam mal sich loseisen und wirklich den Leistungsgedanken ansehen und sich ehrlich zugestehen, wer ist der beste Torwart, um dieses Ziel zu erreichen, das wir haben, das sehr ambitioniert ist. Und wenn die Antwort darauf Wenn man sich nicht mehr auf den Kampus betrachtet, dann ist es leider so.
Diese Antwort geben nicht wir, sondern das Trainerteam. Und sie sind der Meinung, dass Manuel Neuer die Nummer eins sein soll. Dann hat er auch den Rückhalt von uns und den Fußballfans in Deutschland verdient. Zu Katharina, es gibt nämlich da bei Manuel Neuer und diesem Weg in der WM die Möglichkeit, einige Rekorde, ganz beeindruckende zu brechen.
Und wir konzentrieren uns dabei auf eine Zahl und die ist die 20. Hugo Loris, der steht nämlich aktuell bei 20 WM-Einsätzen als Torhüter und ist damit der WM-Rekordtorhüter. Und genau diese Zahl, die kann heute eingestellt werden von Manuel Neuer, der aktuell nämlich bei 19 steht. Gegen die Elfenbeinküste könnte er das Ganze dann also noch toppen, könnte den neuen Rekord aufstellen.
Also er will sich in die nächste Bestenliste eintragen. Loris, um dann vielleicht mal den Blick zurückzuwerfen, der hält diese Rekordzahl seit dem Finale 2022 zwischen Frankreich und Argentinien beim WM-Titel erfolgt. 2018 stand er zwischen den Pfosten sowie 2010 und 2014, da war er die Nummer 1 der Equipe Tricolor. Aber wir gucken ja auf Manuel Neuer natürlich und drücken ihm da die Daumen, dass die Wade hält.
Wir sind aber sehr optimistisch, dass er diesen neuen Rekord dann jetzt auch bald aufstellt. Also Manuel Neuer bald der Rekordhüter der WM-Geschichte. Du hast mich gerade angetippt, weil das Wort Fairness, Fairness hat bei dir was getriggert. Ja, Fairness und Leistungsprinzip, ganz klar, das greift dem Fußball natürlich auch. Das war auch bei mir damals so.
Kurze Anekdote. Ich habe vor der WM 1990 alle zehn Qualifikationsspiele gemacht für die WM 1990. Wir haben im letzten Spiel durch Ike Hessler dann auch die WM erreicht. Und es war für mich ganz klar, dass ich als Stammspieler in diese WM gehe. Es kam aber dann trotzdem ganz anders. Franz Beckenbauer, gut, da konnte man damals wenig dagegen sagen, hat dann gesagt, pass auf, Andi, das hast du alles super gemacht, aber bei der WM spielt der Litti.
Und da habe ich gesagt, wie das? Ja, der Litti, für den ist es die Letzte und du kannst noch drei spielen. Und da habe ich gesagt, ja, was ist das für ein Argument? Er hat gesagt, naja, gut, er kennt den Icke Hessler besser. Und wenn ich die Wahl habe zwischen einem Erfahrenen und einem Jungen, die ungefähr auf Augenhöhe sind, entscheide ich mich halt für den Älteren, für den Erfahrenen.
Und dann war für mich die WM dann praktisch weg und ich war auf der Bank. Aber war er verletzt vorher oder war er bei den Testspielen nicht dabei? Nein, nein, nein. Aber wie bist du mit der Situation umgegangen? Du gehst ja dann, warst du kurz davor zu sagen, weißt du was, dann haue ich in den Sack? Nein, das ging ja alles damals gar nicht. Also wir hatten ja eine ganz klare Hierarchie. Das war ja eine Mannschaft. Du warst ja auch noch jung damals. Ich war der Jüngste.
Ich war froh, natürlich auch bei dieser WM dabei sein zu können, obwohl ich wirklich enttäuscht war. Ganz klar, ich wollte spielen. Also wenn du die ganze Qualifikation spielst, und bist dann bei der WM auf der Bank, natürlich bist du enttäuscht. Aber das große Ganze, auch Fußball ist halt nun mal auch ein Teamsport und da war ich halt part of the game und dann war das okay.
Aber ist der Mittelfeld auch eine andere Situation, weil du kannst immer auch eingewechselt werden oder so beim Torhüterstieg. Timo, Timo, ich muss Geld eintreiben. Fußball ist ein Teamsport. Das ist eine gute Sache. Das ist eine gute Sache. Jetzt du weiter. Sehr wohlwollend. Ich glaube, die Situation ist schlecht vergleichbar, weil als Mittelfeldspieler hast du ja immer auch die Möglichkeit, die hast du dann auch gehabt, 90 Mal reinzukommen, noch ein paar Minuten zu spielen und dann ist eine WM nicht so komplett weg.
Und für Bauman ist es sicher die letzte WM. Eben, ohne als Torhüter spielst du entweder oder du sitzt eben auf der Bank. Also von daher ist es nur so bedingt vergleichbar. Wir machen gleich weiter in dieser Sendung und sprechen über, den Schatten-Bundestrainer Jürgen Klopp, der mit dieser Aussage am Donnerstag bei Magenta im Rahmen der Berichterstattung vom Eröffnungsspiel doch aufhorchen ließ. Hören Sie mal genau hin.
Und zu Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auch noch drauf. Wir könnten die günstige Gelegenheit nutzen. Lobo, es ist erst Juni. Du bist schon im September. Also noch, sagt er, stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf und Müller sagt, hey du bist zu weit, wir sind erst im Juni, das kommt doch erst im September.
Ob sich da jemand in Stellung bringt oder ob das nur ein Scherz war, wie das hier in der Runde aufgenommen wird. Wir sind in unserer Runde und wollen mit Andi Möller gleich noch ein bisschen über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sprechen. Und da kommen ja so durch, Expertenmeinungen durchaus so ein paar kleine Störgeräusche rein.
Katharina, wir haben es gerade vor der Pause auch schon kurz angespielt. Ja, wir wollen uns das noch mal vor Augen führen und vor allem in die Ohren reinziehen. Denn, ja, Baumann Neuer, eine große Diskussion. Undav und Musiala, da kommen wir gleich noch mal ein bisschen drauf zu sprechen. Aber grundsätzlich ist da etwas hängen geblieben, was noch vor Turnier statt, bevor eigentlich irgendwas losging, der erste Ball rollte, getätigt bzw.
Ausgesagt wurde. Und zwar von Jürgen Klopp. Man hört ihm natürlich gerne zu, aber da wurden wir alle sehr hellhörig. Wir hören nochmal rein, bei Magenta TV hat er Folgendes nämlich gesagt. Und zum Glück steht Julian Nagelsmann die Mannschaft auch noch drauf. Wir könnten die günstige Gelegenheit nutzen. Es ist erst Juni.
Du bist schon im September. Ich glaube, nicht nur Thomas Müller war erschrocken. Was war das für eine Aussage? Wir würden gerne mal hier diskutieren, war das vielleicht ein Ticken zu viel? Gerne auch die Frage an Andi Möller, an Sie. Was würden Sie sagen, vor allem in seiner Rolle, Jürgen Klopp mit der Aussicht auf, was passiert eigentlich nach der WM? Was würden Sie sagen?
Ich habe das ja auch gesehen und ich beobachte das ja mit dem Thomas Müller und Jürgen Klopp. Es kommt mir ein bisschen wie Gaudi Max vor. Bei den beiden, immer, wenn man da einschaltet, jeder zweite Satz ist ein Joke, wird nur gelacht. Also, es fehlt mir echt ein bisschen die Sachlichkeit. Und ich finde, man kann viel sagen, viel reden. Aber ich finde, das geht nicht.
Ich finde, das geht nicht, so ein Satz. Finde ich auch ein wenig respektlos. Weil wir wissen ja gerade bei der Medienlandschaft von heute, was daraus gemacht wird. Ich finde, das ist ein No-Go. Ja, man muss es ja auch vielleicht mal umdrehen, wenn Jürgen Klopp Bundestrainer wäre und im Hintergrund würden solche Sachen laufen.
Ich glaube, da wäre er auch nicht so amüsiert drüber. Eben gerade, und das, Flo, hattest du ja auch gesagt, weil er der Schattentrainer ist. Ja, weil natürlich er auch, und das ist zumindest mein Empfinden, auf alle Fragen Richtung Nationalmannschaft sich immer noch ein bisschen die Tür offen lässt. Er sagt, es ist ja besser, die Leute sagen, das soll der Klopp mal machen, als keiner würde sagen, oder die Leute würden sagen, bloß nicht den Klopp.
Trotzdem muss er doch wissen, was er da erzeugt mit so einem Satz, Stefan, oder? Ich bin 100 Prozent bei Andi, so wie er das gesagt hat. Das geht nicht. Also er spricht vor einem Millionenpublikum. Er wartet eigentlich in der Rolle des Trainers genau dasselbe. Ich bin gleich gespannt, was du darüber sagst.
Erwartet er ja auch also nicht dass über irgendjemand gesprochen wird und das dann noch so mit dem lachen auch hinten raus ich würde sagen so ein spruch kannst du gerne machen beim bierchen für. In der Bar, wenn die beiden alleine sind, aber nicht vom Millionenpublikum. Das ist ein absolutes Novo. Man hat aber bei den beiden auch das Gefühl, dass sie das vorhandhaben, als sie gerade in einer Bar und alles außenrum ausblenden.
Also ich bin da total bei den beiden und ich finde, es wirkt auch arrogant, gerade mit dem Hintergrundwissen, dass Julian Nagelsmann ohnehin einen schweren Stand hat. Klar, er hat sich eigene Baustellen auch aufgemacht. Aber wir machen ja jetzt, oder in dem Fall machen Klopp und dann auch die Reaktion von Thomas Müller schon wieder eine Baustelle auf. Also das wirkt wirklich arrogant von oben herab.
Und Thomas Müller auch mit seiner Reaktion bestätigt das. Also Thomas Müller hätte ja auch die Möglichkeit oder die Wahl gehabt, das Ganze runter zu kochen. Aber indem er dann sagt, wir sind erst im Juni, heizt er das ja noch mehr an. Du bist schon im September. Das heißt also da, bei der nächsten Nationalmannschaftsmaßnahme.
Also so ungefähr Julian Nagelsmann darf jetzt noch die WM machen und danach machst du das ohnehin. Das war ja die Message, die beim Zuschauer ankommt. Also so kann man es zumindest aufnehmen. Das ist ein guter Trainer. Das ist ein guter Trainer. Das ist ein guter Trainer. Aber von einem Top-Trainer wie Jürgen Klopp.
Der weiß doch, wie das Geschäft läuft. Sich dann so zu äußern. Ich muss Jürgen Klopp mal ein bisschen in Schutz nehmen. Ich glaube, dass dieser Ausschnitt ein bisschen verfälscht. Die Situation ist so, dass Thomas Müller ungefähr 3-4 Minuten lang über diese Aufstellung fabuliert. Er erzählt, wer alles spielt. Und ob Underf oder Raum oder Brown oder Havertz.
Dann ist er irgendwann fertig. Dann bezieht Jürgen Klopp dieses noch ins Nagelsbeam und des Trainer auf die Aussagen von Thomas Müller. So quasi als lockeren Spruch. Und dann spielt Thomas Müller wieder den Ball ein bisschen zu ihm zurück. Also ich glaube, man sollte das nicht auf die Goldwaage legen.
Und ich glaube auch nicht, dass Jürgen Klopp sich da jetzt schon in Stellung bringen möchte. Sondern ich glaube, es ist doch schön, wenn die Experten so sprechen. Dann sagt Lothar was dazu und dann sagt wieder Klopp was dazu. Also für mich ist es einfach ein Spruch, den man nicht so hoch hängen sollte.
Ich weiß, Entschuldigung, oder möglicherweise sagst du das gleiche. Ich habe das Gefühl, wenn Jürgen Klopp noch in einer Funktion wäre, bei welchem Verein auch immer, und jemand anders, auf der Flughöhe würde ihm so in die Parade fahren, der würde zurückschießen. Ich weiß nicht, wie du das siehst. Findest du das so wie bisher oder bist du eher dabei bei Timo?
Also hier ist ja mehrmals das Wort Mediengeschäft gerade gefallen. Und Jürgen Klopp muss wissen, dass er als Experte im Fernsehen Teil des Mediengeschäfts ist. Und da gibt es gewisse Regeln. Und das kann er so nicht machen. Also das ist, wie du schon sagst, das ist entweder Klamauk oder er will jemandem wehtun, ich weiß nicht, was dahinter steckt.
Eins haben wir doch gar nicht gesagt, also was Journalismus anbelangt, wenn so ein Satz steht, noch macht er die Ausstellung, muss ich mal Johannes Kerner fragen, warum er nicht nachgefragt hat. Du fragst hier ständig bei uns nach, warum hat Johannes Kerner, warum hat Johannes Kerner... Ist das ein bisschen ein Lob für mich?
Das hattest du gar nicht vor, mich zu loben. Das ist punktuell ein Lob. Aber Johannes hätte doch sagen müssen, wie meinst du das denn jetzt? Hast du schon unterschrieben beim DFB? Oder weißt du mehr als alle anderen? Oder es laget es an weg? Da muss ich vielleicht den Kollegen auch ein bisschen in Schutz nehmen.
Möglicherweise ist das auch so, der hat das so empfunden als reinen Blödsinn. Ja, aber dann ist es so, wie Andi sagt, dann ist es eine Jux-Veranstaltung. Und das kann man, man kann mal einen Joke machen, aber in der Art und Weise, ich habe es ja auch gesehen, es ist ja nur Lux da. Also die Ernsthaftigkeit fehlt mir da wirklich. Natürlich.
Und wir haben ja, also ich meine klar, es gibt ja diese große Vorbilder für viele Expertenrunden, ist ja dieses, was im amerikanischen Fernsehen läuft, CBS, also Thierry Henry. Jamie Carragher und Kate Abdo, aber ich finde, die machen halt, da gibt es eine sehr, sehr starke Mischung zwischen dem, was du erwartest, fachlich und so weiter und Klamauk.
Aber vielleicht, wir machen ja keine Medienbesprechung, sondern es geht schon darum, was hat das vielleicht ausgelöst bei Julian Nagelsmann. In der Pressekonferenz wurde heute Nacht vom Kollegen Heiko Niederer von der Bild-Zeitung darauf angesprochen. Lothar hat bei euch in der Bild-Zeitung gesagt, es geht so nicht, das kann man so nicht machen.
Jürgen Klopp weiß genau, was er da anrichtet. Und so hat sich das dann in der PK heute Nacht angehört. Hallo, die WM hat auch bei den Experten schon recht launig begonnen. Jürgen Klopp und Thomas Müller haben so ein bisschen über ihre Wunschaufstellung für Deutschland philosophiert und Jürgen Klopp hat dabei den Spruch gebracht, noch macht zum Glück Julian Nagelsmann die Aufstellung, noch.
Hast du das mitbekommen? Kannst du darüber schmunzeln? Was sagst du dazu? Es wundert mich, dass die Nachfrage von euch kommt. Was sagt ihr denn dazu? Gut, dann nächste Frage. Hat er gut gemacht, aber. Er bringt ihn ja so in die Bedulie, er weiß ja gar nicht, wie er eigentlich darauf antworten soll. Und wir reden hier von einem Bundestrainer. Denn, glaube ich, er wartet auch ein Bundestrainer ein Stück weit. Wir können kritisch reden über Dinge, Aufstellung, Taktik, System und so weiter und so fort. Dafür sind wir auch da.
Aber ich denke, man sollte ihm, bevor das erste Spiel angefiffen wird, dann doch ein bisschen unterstützen und sagen, du hast unseren Support und nicht sagen, ja, er macht die Aufstellung noch. Und es ist Jürgen Klopp, es ist ja nicht irgendjemand, sondern es ist nur mal Jürgen Klopp. Und das sollte er schon wissen und hätte, ich glaube, er wird zurückrudern und sagen, okay, das kam denn irgendwie falsch rüber oder das so erklären, wie du es versucht hast, hat aber nicht funktioniert.
Ja. Das ist ein Thema, das ist ein Thema, das ist ein Thema. Er hat gesagt, er will sich dazu nicht äußern. Es triggert ihn schon irgendwie. Ich finde, das war das Beste, was er hätte machen können, ironisch darauf zu antworten, die Gegenfrage zu stellen. Aber ich bin dabei, Stefan, Jürgen Klopp und Thomas Müller haben Julian Nagelsmann vor dem 1. WM-Spiel so geschwächt.
Und ich finde, damit schaden sie ja nicht nur Julian Nagelsmann, sondern in dem Sinne eigentlich der gesamten Nationalmannschaft und dem gesamten DFB, weil wenn Leute wie Jürgen Klopp und Thomas Müller, die ja ein extrem hohes Standing und auch zu Recht genießen, auch in der öffentlichen Wahrnehmung, einen Trainer so diskreditieren vor dem ersten WM-Spiel, das wirft kein gutes Licht auf die beiden.
Wir wollen mal unseren Kollegen... Der hat einen besonderen Applaus verdient, der ist sehr früh aufgestanden, ist in Houston, wo die deutsche Mannschaft heute Abend spielt. Wenn ich das richtig gerechnet habe, ist es bei dir jetzt 20 vor 5 am Morgen, also kann man nur sagen Augen auf bei der Berufswahl.
Schönen guten Morgen Manni, donnerner Applaus für dich nochmal, bitte. So ist es. Vielen lieben Dank und schönen guten und auch sehr, sehr frühen Morgen nach München. Du siehst recht wach aus, recht frisch aus. Du warst in der Pressekonferenz auch. Stefan Kumberger war auch dabei. Wir sind mit zwei Reportern vor Ort, die deutsche Mannschaft begleiten.
Wie ist dir das vorgekommen, diese Konfrontation mit den Aussagen von Jürgen Klopp und Thomas Müller, die dann, wie Valentina zumindest sagte, und ich gehe da mit, Julian Nagelsmann gut pariert hat. Wie war da so die Atmosphäre? Wie glaubst du, wie nah ist ihm das gegangen oder geht ihm diese flapsige Art? Noch macht er die Aufstellung.
Erstmal muss man sagen, ist Julian Nagelsmann ja jemand, der normalerweise auf jede Frage eine Antwort bereit hat, der sich eigentlich selten versteckt. Und dass er das in dem Moment, zumindest bei dieser ersten Frage von dem Kollegen gemacht hat, zeigt schon, dass er da ein bisschen angepiekst ist und dass er eben solche Störgeräusche vor seiner ersten Weltmeisterschaft nicht gebrauchen kann.
Und ja, natürlich nervt ihn das. Ich würde es aber tatsächlich auch auf der anderen Seite nicht allzu hoch hängen. Ich glaube, wenn man sich diesen Schnipsel da nochmal anguckt von Jürgen Klopp und auch Thomas Müller, sieht man, dass die beiden eben am Herumalbern sind. Aber trotzdem sind das natürlich solche Störgeräusche, die man vor einem WM-Auftaktspiel nicht gebrauchen kann.
Manni, wir nehmen dich gleich wieder mit rein. Glaubst du, dass das, Alfred, du hast viele, viele Weltmeisterschaften, viele Bundestrainer erlebt. Glaubst du, dass das an ihm abperlt? oder dass er, ich will da noch eine kleine, also kleine, aus meinem Inneren dazugeben, ich habe das Gefühl, dass er durchaus wahrnimmt, was Experten sagen, dass er da teilweise sehr feine Antennen hat und da teilweise auch empfindlich ist, Julian Nagelsmann.
Also was glaubst du, wie er das jetzt handelt? Klar, das wird ihn auch geärgert haben, da bin ich ganz sicher. Weil es ist wieder ein Tag vor dem Spiel, wieder ein Nebenkriegsschauplatz, den er überhaupt nicht gebrauchen kann. Aber weil du sagst, viele Weltmeisterschaften, bei jeder Weltmeisterschaft hat es im Vorfeld solche Dinge gegeben.
Wir sitzen zwei, die waren 94 dabei, da hat es jeden Tag was gegeben, nehme ich an. Da warst du doch auch dabei, oder? Ja, sag ich ja. Ja, ich war ja nicht so lange dabei. Du warst ja nicht lange dabei, genau. Stefan, wurde es zu viel irgendwann. Also, zu heiß. Es war zu heiß. In vielerlei Hinsicht. Ich denke, dass ihn das geärgert hat und zwar richtig. Aber ich denke, dass es heute Abend auch wieder vorbei ist. Dann ist das Spiel und dann ist es vorbei.
Manni, was waren sonst auf der PK die bestimmenden Themen? Was war so der Tenor? Worum drehte es sich hauptsächlich? Was waren die Fragen? Oder ist alles, weil alle fit sind, irgendwie geklärt? Fit sind auf jeden Fall alle, also jeder wäre theoretisch einsatzbereit. Aber natürlich haben wir versucht nachzubringen, naja, auf paar Positionen gibt es ja schon diesen Konkurrenzkampf. Wer spielt denn nun von Beginn an gegen Kursau? Und da hat eben sich der Bundestrainer auch festgelegt.
Manuel Neuer wird erstmals seit der Europameisterschaft 2024, seit der Heim-EM, dann also wieder ins Tor zurückkehren. Nene Brown, also Nathaniel Brown, der Frankfurter, der sich ja mit David Raum in der Vorbereitung einen Konkurrenzkampf geliefert hat, Das würde auch beginnen, genauso wie Jamal Musiala, obwohl er nach wie vor nicht bei 100 Prozent ist.
Aber er sagt, so einen Spieler brauchen wir im Laufe eines Turniers und deshalb muss man ihn spielen lassen. Und deshalb auch, wenn Jamal Musiala vielleicht noch ein paar Schritte von seiner Topform entfernt ist, würde auch Binko-Sau starten. Und auch zu Jamal Musiala und dieser Position gab es eine Diskussion zwischen Thomas Müller und Jürgen Klopp.
Die war auch, wie ich fand, sehr interessant und durchaus auch vielleicht fachlich nachvollziehbar. Aber könnte man natürlich auch als Kritik an der Taktik und an der Aufstellung von Julian Nagelsmann sehen. Wir wollen mal reinhören in diese Diskussion, auch die aus Mexiko City vor dem Eröffnungsspiel.
Es geht nicht darum, etwas zu erzwingen. Es hat im Fußball ganz, ganz selten geklappt. Also, sagen wir mal, wir fangen mit Wirtz oder Musiala. Nicht, weil wir nicht wissen, dass das die zwei besten Fußballtalente sind, die wir seit ewigen Jahren hatten. Natürlich sind sie das. Aber wir müssen auch gucken, dass die Jungs so Schritt für Schritt so ein positives Gebühren entwickeln.
Und muss ja leider ab der 70. da stehen und schwer zu atmen, weil es so nicht geht. Muss nicht unbedingt sein, dass mal reinzukommen in so ein Spiel. Das ist nicht, dass wir das wollen, dass Julian das macht. Das ist nur ein Gedankenspiel von uns. Und das ist auf einer anderen Position. Ich will es schon.
Weltmeister werden. Auch. Aber nicht, dass Julian das macht. Aber wer spielt denn das? Also bei mir ist es gerade so im Kopf. Also ich habe mich irgendwie auf diese Wunderfidee so ein bisschen eingeschossen. Weil es deine war. Ja, genau. Ja, klar. Und dann kannst du zwischen Jamal und Flo so ein bisschen entscheiden.
Soweit also da die Diskussion. Wie empfindest du das? Ich kann es gar nicht so richtig alles ernst nehmen, weil da wird nur gelacht. Okay, also ich finde Musiala werts Haarwärts. Also da gibt es bei mir... Die sind gesetzt bei dir? Die sind bei mir gesetzt, das ist Fantasie. Die sind bei mir, wenn die fit sind, sollten die auflaufen. Und wenn einer müde ist, dann kommt er halt raus, dann kommt der Nächste rein. Aber das ist, ich sage mal, das ist wirklich ein Traum, solche Jungs zu haben.
Und deswegen möchte ich mich da jetzt gar nicht so dran beteiligen. Also die würden bei mir immer spielen. Was wir nicht machen sollten, wir, jetzt jeden Sonntag über andere Experten reden, was die sagen. Sondern wir sollten uns auf das konzentrieren, was wichtig ist. Und das ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und nicht, was der ein oder andere Experte irgendwo sagt.
Weil das ist nicht gut. Das ist nicht gut. Das kann ja auch nicht unser Ansatz sein. Aber unser Ansatz ist ja schon, kann man diese Gedanken von Thomas Müller, der mit Jamal Musiala noch vor nicht allzu langer Zeit zusammengespielt hat, nachvollziehen? Kann man sagen, das ist eine Variante, die ich mir vorstellen kann, dass Jamal erst mal draußen bleibt und dann kommt? Der, braucht jetzt Spielzeit und deswegen stellt er ihn von Anfang an.
Wenn du mir die Frage stellst, würdest du Musiala oder ... Ja, dann sag doch mal. Dann stell mir die Frage. Lieber Herr Effenberg, mein Name ist Florian Kühn. Ich moderiere den Firerocks.one WM-Doppelpass. Ich habe eine Frage an Sie. Sollte Jamal Musiala ... Da hat Alfred mir noch gelobt, dass er immer nachkommt.
Das ist die Ambivalenz dieser Sendung. Da kam mal punktuell Lob, jetzt kommt hier punktuell Kritik. Also ernsthaft, würdest du, Andi sagt, die drei sind gesetzt. Bei dir auch? 100 Prozent. Also ein Musiala, der auf dem Weg jetzt zu 100 Prozent ist, den musst du jetzt auch von Anfang an stellen. Vor allen Dingen gegen diesen Gegner, wo du auch mit Florian Wirtz Musiala.
Die auf engstem Raum eben dieses 1-1, weil Curaçao wird nicht viel anbieten. Also wir werden enge Räume haben, sie werden kompakt hinten stehen, sie werden die Abstände ganz eng halten. Und da brauchst du genau einen Musiala. Und du musst ihm auch dieses Vertrauen geben in der Hoffnung, dass er zum Superstar vielleicht bei dieser WM wird.
Und auch einen Wirz musst du stellen. Ja, du hast hier, das ist deine Aufstellung, die wir gerade auch eingeblendet haben. Du hast da nur Raum statt Braun hinten links. Ja, begründe ich so. Ich glaube, Raum hat eine hervorragende Saison gespielt bei Leipzig. Ist Kapitän geworden, ist Führungsspieler geworden.
Bearbeitet die Linie wirklich von hinten bis vorne mit Tempo, mit seiner Physis. Schlägt perfekte Bälle, ob es Flanken sind oder Standards oder wie auch immer. Das brauchst du eigentlich gegen einen Gegner wie gegen Curaçao. Nagelsmann entscheidet sich für Brown. Das ist seine Entscheidung, nicht meine Entscheidung, aber ich würde es so aufstellen.
Aber wir können ja mal fragen, was Jürgen dazu sagt. Aber ich habe die ganze Idee nicht verstanden gehabt. Also, Undaf hätte statt Musiala... Auf der 10 spielen sollen, das ist die Idee von Thomas Müller. Aber Undaf ist doch kein Zehner, oder bin ich jetzt hier irgendwie... Er hat natürlich... Wollte mal er noch in Stuttgart war, hat er auch auf der 10 gespielt. Wollte mal er auf der 9.
Aber ich glaube, wir sind uns doch alle einig, dass Dennis Undaf kein Zehner ist, oder? Ja, ja, ja, aber Thomas Müller hatte sich in seine eigene Idee verliebt. Aber man muss da vorsichtig sein. Man darf das dem Stefan nicht zu oft vorlegen. Wir bleiben jetzt bei dir und bei dem, was du sagst. Nene Braun, da muss man ja ehrlicherweise auch sagen, einer der wenigen, die in dieser Saison bei Frankfurt echt durchperformed haben.
Die Bayern sind sich mit ihm fast einig. Also da hat eben auch Qualität nachgewiesen und sicherlich auch große Fähigkeiten. Und wie gesagt, Julian Nagelsmann stellt ihn jetzt heute Abend. Mani, also diese Aufstellung ist eigentlich relativ klar, oder? Auf der Doppel-Sechs haben wir Pavlovich und Metzschach, vorne die besprochenen vier und hinten die Verteidigung steht auch mit Tarr und Schlotterbeck, rechts Kimmich, links Brown.
Oder hast du andere Informationen? Gibt es doch eine Überraschung von Julian Nagelsmann? Nein, ich glaube, das sollte genau eigentlich FS11 sein, nur eben mit Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite anstatt von David Raum, weil er eben auch ein bisschen besser aktuell zum Spiel der deutschen Mannschaft passt.
Wir gucken zurück auf die Heim-EM, da hat David Raum eben sehr, sehr gut dazu gepasst, weil du eben kantige Stürmer vorne drin hattest, richtige Brecher und da warst du eben mehr auf Flanken angewiesen. Das passt jetzt nicht mehr unbedingt zum Spielstil der DFB-Elf, auch wenn Kai Havertz natürlich auch kopfballstark ist, Man versucht, viel, viel mehr spielerisch zu lösen.
Und deshalb ist da auch Brown aktuell der beste und der beste und perfekte Kandidat für Julian Nagelsmann. Manni, dann danke dir erstmal. Ich hoffe, es hat schon irgendwie eine Kaffeebar offen da in Houston. Ja, Mann. Einen doppelten Espresso würde ich dir empfehlen. Wir holen dich aber später nochmal rein bei uns in die Sendung. Danke schön erstmal für deine Infos aus Houston.
Du wirst den ganzen Tag begleiten. Vielleicht kannst du noch ein bisschen... Nee, Mittagsschlaf geht ja auch nicht. Mittags ist ja das Spiel. Ich würde mich noch mal hinlegen, eine halbe Stunde. Ja, aber der junger Kerl, der steckt das ja auf jeden Fall weg. Jetzt gibt es ein paar Hinweise von unserem Sportbettpartner und dann geht es gleich weiter im Firox.1 WM-Doppelpass.
Und wir sprechen weiter über den WM-Auftakt, der uns heute Abend bevorsteht. Deutschland gegen Curaçao heute um 19 Uhr wird es ernst. Kurzen Moment Geduld, nicht mal anderthalb Minuten. Dann geht es hier weiter bei uns in der Runde. Bis gleich. Willkommen zurück. Ich bin jetzt beim FireRox.1 WM-Doppelpass. Und ich spiele den Ball gleich rüber zu Katharina.
Sehr gerne. Wir machen direkt weiter. Ich habe hier gerade in der Runde zugehört. Da wird fleißig weiter diskutiert. Es ging, wenn ich es richtig gehört habe, auch um Kai Havertz. Wir haben ja gerade schon bei der Aufstellung von Stephan Effenberg gesehen. Er sieht ihn vorne drin. Und auch Thomas Müller hat das wie folgt begründet.
Der ist nämlich offensichtlich ein ganz großer Verfechter von Kai Havertz, dass er ihn dort sehen möchte. Kai Havertz ist für mich ein Ankerspieler dieser Mannschaft. Und der ist ganz klar gesetzt, der auf der Neuen. Und der soll, wenn er kann, jede Minute machen. Weil wir haben viele, viele talentierte Spieler, aber wir haben vielleicht nicht dieses glasklare Gerüst.
Und da ist für mich ganz wichtig, dass Kai Havertz mit seinen Qualitäten, und Mats hat es richtig gesagt, gerade gegen die Großen, da wird er gar noch wichtiger als vielleicht gegen so einen Kleinen. Aber ich will Kai Havertz jede Minute auf dem Platz sehen. Wenn er nicht mehr kann, dann haben wir einen anderen.
Volte, Marde, Undaf, wie sie alle heißen, alles wunderbar. Aber Kai ist mein Mann. Wir haben die erste Besetzung für die Neuner-Position gefunden. Kai ist sein Mann. Würdest du auch sagen, wir haben da klar die Erstbesetzung für die Neuner-Position gefunden. Kai Harvats war ja auch ein bisschen verletzt, aber jetzt Champions-League-Finale getroffen.
Das ist immer wieder nachgewiesen, dass er in großen Spielen da ist. Das war schon sehr vernünftig, was er gesagt hat. Da bin ich absolut d'accord. Sehe ich genauso. Ein super Spieler für uns, der wirklich gerade in der Zentrale, ganz vorne, der sehr torgefährlich ist, den man immer anspielen kann. Ja, also da bin ich absolut bei Thomas Müller. Ansonsten gibt es natürlich auch bei einer WM, das hat eine eigene Dynamik von Spiel zu Spiel.
Da kommen vielleicht auch mal Verletzungen dazu, kann sich vielleicht auch mal was ändern. Und ja, aber ich denke auch, dass das so die Startelf sein wird. Und wie gesagt, auf links. Das kann passieren, dass der Effe jetzt mal nicht alle elf nennt. Einen kleinen Fauxpas, aber ansonsten alles in Ordnung. Fauxpas war das.
Fauxpas gleich. Solange ich hier nicht rausfliege. Nein, du kannst ja auch vielleicht alternativ Sané. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass er spielt. Alternativ wäre Lebeling, der eben dann eher die Außenbahn immer beackert. Auf der Sané-Position. Und nicht reinzieht, genau mit seinem rechten Fuß.
Hat auch eine unfassbare Physis. Aber Havertz ist ja kein klassischer Neuner in dem Sinne. Das würde ich gerade sagen. Aber Havertz finde ich, wenn du siehst, Champions-League-Finale, wie technisch er dieses Tor schießt gegen Paris. Und in dem Testspiel gegen Amerika eben mit seiner Größe und Wucht, dieses Kopfballtor, da siehst du schon, dass der schon ein perfektes Paket hat.
Und von daher würde ich auch sagen, sollte er gesetzt sein. Aber wir haben Alternativen hinten dran. Und der ist nicht weit weg von Havertz, ist aber ein anderer Spielertyp. Aber da haben wir schon Möglichkeiten. Trotzdem muss man feststellen, dass Havertz das spielt, weil wir eben keinen klassischen Weltklasse-Mittelstürmer mehr haben.
Das muss man eindeutig sagen. Also ein Klose oder wenn ich noch weiter zurückgehe. Wer auch immer, da fehlt uns schon. Also das macht Kai Havertz gut, aber ich hätte da gerne vorne einen richtigen klassischen Mittelstürmer. Den haben wir halt nicht. Ja, keine Weltklasse. Ich meine Weltklasse, ja logisch. Ein bisschen schade ist, dass er eigentlich so der formstärkste Spieler und der torgefährdeste Spieler im Moment eben nicht dabei ist, nämlich Undaf, den ich eigentlich auch sehr gerne von Beginn ansehen würde.
Deswegen finde ich diese Variante, wir reden immer über ein 4-2-3-1, so wird jetzt Nagelsmann auch anfangen. Aber vielleicht hätte man gegen Curaçao auch überlegen können, ein bisschen anders zu spielen in dem 4-1-4-1. Ich glaube nicht, dass wir jetzt unbedingt Schlotterbeck und Tarr und dann eben auch noch mit Pavlovic und mit Matcher so viele in der Mitte brauchen.
Sondern vielleicht wäre es auch eine Idee, mit Undaf dann tatsächlich in der Reihe zu spielen und dann Havertz als Stürmer. Du musst ja die Mannschaft stellen. Aber du kannst ja nicht sagen, wir haben ja immer wieder drüber geredet, wir brauchen jetzt mal eine Achse, wir brauchen mal eine Verlässe, wir brauchen die Mannschaft und dann musst du die ja auch jetzt stellen.
Das kann man nicht im ersten WM-Auftaktspiel testen. Das hätte man vorher testen müssen. Da hätte man sich vorher zwei Ideen überlegen können, wie man offensiv auflaufen will und die dann abwechselnd vielleicht ausprobieren oder noch justieren. Aber ich kann ja nicht ins erste WM-Spiel gehen und dann plötzlich mit einer ganz neuen Idee um die Ecke kommen.
Also das wäre ja verrückt. Also die Struktur seiner Aufstellung, die wird so bleiben, wie du sagst. Das System der Nationalmannschaft ist das 4-2-3-1. Das hat Magelsmann versucht, mit der 3er-Kette und Spieleröffnung. Du kannst die Rollen anders interpretieren, aber er wird nicht weggehen von dem System.
Die Tatsache, dass der rechte Verteidiger Jo Kimmich im Ballbesitz immer ins Mittelfeld geht, ist das nicht so. Was für eine Disbalance ergibt sich daraus, dass Sané alleine auf der rechten Seite ist? Siehst du da eine Gefahr? Nein, die kennen sich ja aus dem Klub sehr gut. Joshua weiß genau, wie er den Leroy anspielen muss.
Er kann ihn auch führen. Bei Kimmich ist es so, klar. Er spielt eine andere Position wie beim FC Bayern. Meiner Meinung nach läuft er mir noch ein bisschen zu viel mit dem Ball ins Mittelfeld rein. Er müsste das Spiel ein bisschen schneller machen, indem er sich auch schneller vom Ball löst. Ansonsten ist von der Hierarchie her, er ist eine Führungspersönlichkeit, er ist Kapitän dieser Mannschaft.
Er hat eine Position, die er sehr gut interpretiert. Er geht ins Mittelfeld rein, hinten wird in dem Moment aufgelöst. Wir haben Überzahl im Mittelfeld, das passt ganz gut. Er müsste ein bisschen schneller den Ball abspielen und dann passt das meiner Meinung nach. Das geht im Spiel gegen Curaçao. Also die Position, von der rechten Verteidigerposition ins Mittelfeld zu ziehen, darfst du dir nicht erlauben gegen Frankreich oder gegen Mannschaften, die schnelle Außenspieler haben.
Wenn du da die Lücke aufmachst, dann werden sie dich da permanent bestrafen. Also das sollte nicht passieren gegen dann hochwertige oder qualitativ hochwertige Mannschaften. Ihr habt ja auch zusammengespielt in der Nationalmannschaft auch 1994. Andi hat so eine Anekdote erzählt, da ging es darum, du wolltest mehr Bälle haben immer vom Stefan. Kann das sein? Und hast dich bei Berti...
Magst du das erzählen? Komm. Ich habe mir eigentlich geschworen, gar nicht so viel über 94 zu erzählen. Doch, doch. Aber ich weiß gar nicht. Ich glaube, gegen Südkorea hast du sogar hinten rechts gespielt. Kann das sein sogar? Oder hast du Mittelfeld? Ja, beides. Du konntest ja beides. Er wusste nicht so genau, wo ich spiele. Ich wusste auch nicht.
Es ging ja darum, dass der Berti zu mir vor der WM gesagt hat, Andi, wir haben hinter dir den Stefan. Und der muss für dich arbeiten. Und da habe ich gesagt, na ja, weiß ich nicht. Ob der Stefan so dafür bereit ist. Ja, ja, du musst zum Stefan hingehen. Du musst ihm das sagen, dass er für dich da sein soll, dass er dir die Bälle geben soll. Da sage ich, nee, das ist nicht meine Aufgabe.
Machen Sie das doch mal lieber selber. Ja, ja, okay. Und er kam dann irgendwann zu mir und hat gesagt, also ich habe mit Stefan gesprochen, das passt ganz gut im Mittelfeld. Er sichert dich hinten ab und so. Und er macht das hinten dran, so wie es auch im Club ist. Steffen Freund oder Michel Zorc. Ja, ja, super.
Aber okay, und dann war halt mal eine Szene oder so, da habe ich mich dann auch, aber da kann sich der Effe nicht mehr dran erinnern, da bin ich halt so hin, habe mich extra frei angeboten. Dann habe ich gesagt, naja, also der Trainer hat ja mit dem Effe... Das hat einen langen Ball geschlagen. Ich biete mich an und Effe hat seine eigene Idee gehabt und hat gesagt, schön, dass du kommst, Andi, aber ich haue den Ball jetzt erstmal auf die andere Seite.
Aber das ist jetzt nicht negativ, sondern du hast deine eigene Idee gehabt vom Spiel und ja, so war das halt. Aber es ist jetzt nicht böse gemeint. Ja, das habe ich auch so nicht verstanden. Aber es ist im Grunde ähnlich wie hier. Aber man sieht ja, der Stefan soll mir den Rücken freihalten, aber er hat halt oft eine eigene Idee.
Es geht ja darum, du brauchst ja Automatismen auch manchmal im Spiel. Und nicht nur, also die ganze Mannschaft, da haben ein paar Automatismen gefehlt am Ende. Deswegen sind wir ja auch ausgeschieden. Aber jetzt. Wurde uns in zwei Minuten erklärt, warum wir 94 nicht weltweit sind. Einer der Gründe ist jetzt, wir machen eine kurze Unterbrechung.
Und dann sind wir gleich wieder zurück. Heute mit der Runde rund um Welt- und Europameister Andi Möller. Und wenn wir uns ein bisschen zurückerinnern in die letzten Jahre, da hatten wir oft drüber gesprochen, wir müssen erstmal hinten eine Abwehr, eine Innenverteidigung finden, auf die wir uns verlassen können.
Scheinbar und offensichtlich ist das mittlerweile so. Und Sie selbst, die Spieler, sind auch von sich überzeugt. Das ist auch gut so, Katharina. Meine Güte, wie viel wir diskutiert haben jetzt über andere Spieler und andere Positionen weiter in der Offensive vor allem. Und wenn wir da mal auf die Innenverteidigung schauen mit Nico Schotterbeck und Jonathan Thar, dann haben sich da zwei gesucht und gefunden.
Das scheint richtig gut zu funktionieren, auf dem Platz, aber auch abseits des Platzes. Auf der Pressekonferenz waren beide zugegen und es ging sehr unterhaltsam zur Sache. Ich würde sagen, wir hören da mal ein bisschen rein. Nico Schotterbeck, der hat sehr wohlwollend von seinem kongenialen Partner gesprochen.
Top Innenverteidiger, du. Nein, ich meine das, also, keine Ahnung. Ich höre viel Gelächter, aber ich meine, das ist komplett ernst. Am Ende kennen wir uns jetzt echt schon sehr, sehr lange. Und auch wenn wir nicht immer in dieser Konstellation zusammengespielt haben, man trainiert so oft miteinander.
Und deswegen mache ich mir da überhaupt keine Sorgen. Deswegen freue ich mich, dass er an meiner Seite spielt. Wir profitieren echt voneinander. Wir sind ein unfassbar gutes Duo und brauchen, wenn es jetzt vor anderen Innenverteidiger oder Duos auf der Welt nicht verstecken. Also ich finde es schön, dass er wieder die Schulterklopfmaschine angeschmissen wird.
Also Sie, wie gesagt, haben eine hohe Meinung voneinander. Ich glaube, diesen Schnipsel mit Jonathan Thal, den hat auch der ein oder andere von Ihnen wahrscheinlich gesehen, wo Nico Schlotterbeck sich wirklich fast weggeschmissen hat. Also wie gesagt, die Stimmung extrem gut zwischen den beiden, zwischen Jonathan Thal und Nico Schlotterbeck, die hervorragend miteinander funktionieren.
Und vielleicht können wir da auch nochmal drüber sprechen, wie das 1994 damals war, Wie gut da die Stimmung untereinander, wie gut die Harmonie. Schon wieder. Schon wieder, das ist aber schon wieder in der Vergangenheit. Soll ich was dazu sagen? Sehr gerne. Zur Innenverteidigung? Katharina hat ja so ein bisschen auf 94 Stimmung untereinander.
Alle, mit denen ich spreche, aus der 94er Mannschaft sagen qualitativ, war das ein Megakader. Wenn Spieler aus der ehemaligen DDR noch dazukamen. Aber es hat halt stimmungsmäßig zumindest nicht über das ganze Turnier funktioniert. Über das ganze Turnier hat es natürlich nicht funktioniert. Wir hatten nicht nur eine Baustelle, wir hatten mehrere Baustellen. Es war viel Durcheinander.
Immer wieder gab es Diskussionen, andere Themen, auch außerhalb des Platzes. Ja, also da kannst du wirklich ein Buch drüber schreiben. Aber von der Qualität her waren das alles super Jungs. Eine klasse Mannschaft auch. Natürlich kann man sich drüber unterhalten. Zu viele Weltmeister von 1990 dabei. Ich habe das auch bei euch gelesen.
Stimmt das so? Wie war da die Hierarchie überhaupt aufgebaut in dieser Mannschaft? Ich sage es mal so, wir haben gegen Bulgarien 2-1 verloren im Viertelfinale. Das Spiel durften wir nie verlieren. Das war ganz klar. Da wären wir im Halbfinale gewesen gegen Italien. Das hätte einiges übertünscht. Ich glaube, wenn wir ins Halbfinale gegen Italien gekommen wären, wäre alles in Ordnung gewesen. Ansonsten, ja, kann man ja überall nachlesen, war das jetzt nicht das Gelbe vom Ei.
Das war ein Statement, ja. Krass, damals war Italien noch bei der WM dabei. Genau. Sagst du als italienischstämmige. Ich habe kurz überlegt, ob ich für ein Italien-Trikot heute antanze. Das wäre ein Statement gewesen, ja. Okay, aber wir sind von 94 wieder bei unserem Innenverteidiger-Duo und der ... Top-Klasse, von der Niko Schlotterbeck spricht. Wie gut sind sie im internationalen Vergleich?
Ich finde, die sind schon super, Innenverteidiger-Duo. Ich finde, die ergänzen sich auch gut, weil meines Erachtens nach ist Jonathan Tarr eher der sachlichere Innenverteidiger und Niko Schlotterbeck auf dem Platz ist ja schon eher Arschloch, in Anführungszeichen, aber positiv gemeint. Und ich glaube, die zwei ergänzen sich ganz gut und man merkt auch, dass sie gut miteinander können.
Und als Linksfuß mit der Spieleröffnung, Schlotterbeck sehr, sehr große Stärken. Tah hat noch mal meines Erachtens profitiert von der Qualität des FC Bayern. Das ist unglaublich stabil. Wir haben ja dahinter Rüdiger, wir haben einen Anton noch, wir haben einen Malik Chao. Das sind Spieler, die Innenverteidiger spielen können. Aber die müssen sich jetzt hinten anstellen und zu Recht.
Er ist mal noch zurück zu Tat, der mit Sicherheit auch profitiert hat, weil Kompany ein Bildklasse-Verteidiger gewesen trainiert. Also da hat er schon nochmal einen Sprung gemacht und ich glaube, dass er auch gut ist. Du hast einen Linksfuß drin in der Spieleröffnung, Schlotterbeck, die Bälle kennen wir.
Du hast Tam im Rechtsfuß und ich finde auch diese Überzeugung bei der PK finde ich hervorragend. Diese breite Brust, zu sagen, wir gehören zu den Besten, die die Welt hat und, genau so musst du erstmal in ein Turnier starten. Und sie harmonieren auch gut. Rüdiger ist jetzt nur dritte Wahl wahrscheinlich oder vielleicht auch nur vierte.
Das heißt etwas, weil wenn du einen Stammspieler von Real Madrid verdrängst, spricht das für die beiden, die da jetzt gestellt werden. Und sie brauchen auch dieses Vertrauen vom Trainer. Aber das haben sie, weil sonst geben sie nicht so eine PK. Und es ist ja gut, dass wir da jetzt so ein stabiles Duo haben.
Denn, Alfred, wer gewinnt Weltmeisterschaften? Die Defensive. Drei Euro von mir. Das ist schon sehr wichtig, dass du erst mal defensiv stabil stehst. Das wird gegen Curaçao wahrscheinlich noch nicht so entscheidend sein, aber im Laufe des Turniers immer wichtiger sein. Der, der alles zusammenhält, der das alles baut, ist Julian Nagelsmann.
Wir haben ja schon ein bisschen über seinen schwierigen Stand gesprochen. Der Mann hat sich in der letzten Woche die Situation des Bundes des Bundes vor der Weltmeisterschaft angeschaut. Julian Nagelsmann und die Nationalmannschaft werden sich bei dieser WM zerreißen. Dafür steht der Bundestrainer mit seinem guten Namen.
Ob Nagelsmann aber nach dem Turnier beim DFB bleiben wird, das ist für Lothar Matthäus alles andere als sicher. Sowohl ein Erfolg als auch ein Misserfolg könnten Nagelsmanns Ende bedeuten. Matthäus glaubt, dass Nagelsmann als Weltmeister sofort die Brocken hinschmeißen würde. Ein frühes WM-Aus würde ihn sowieso den Job kosten.
Und die Gerüchte, dass Jürgen Klopp bald Nagelsmanns Nachfolger werden könnte, reißen auch nicht ab. Und zu Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auch noch. Wir könnten die günstige Gelegenheit nutzen. Es ist erst Juni. Du bist schon im September. Das war natürlich nur Spaß. Aber die Sache könnte relativ schnell ernst werden.
Nämlich, wenn es zu gut oder zu schlecht läuft. So oder so, Julian Nagelsmann will und muss liefern bei dieser WM. Bisher ist er nämlich als Bundestrainer noch titellos. Was soll ich jetzt sagen, dass wir in der Vorrunde ausschalten? Natürlich war man Weltmeister. Weniger als den Titel sollte ein deutscher Bundestrainer auch nicht anvisieren.
Bleibt zu hoffen, dass der deutsche WM-Traum nicht vorzeitig platzt. Denn bei dieser WM geht es auch um Nagelsmanns Job. Alfred, warum ist Julian Nagelsmann nicht unumstritten in der öffentlichen Wahrnehmung? Was denkst du? Ja, ich glaube, dass seine ganze Art nicht jedem gefällt. Er ist ja sehr, sehr selbstbewusst.
Und er hat natürlich, was gerade gesagt wurde, noch nicht gezeigt, dass er als Bundestrainer wirklich erfolgreich ist. Hat er nicht die Mannschaft irgendwie wieder auf Kurs gebracht Richtung Heim-EM? Und dann war es ein Handspiel von Kukurea? Trotzdem war es im Viertelfinale Schluss. Das muss man ja auch sagen.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass er jetzt da weg ist, wenn er jetzt nicht Weltmeister wird. Das ist ja Quatsch. Dafür gibt es so viele Mannschaften, die auf dem Papier besser sind. Aber er steht schon sehr unter Druck. Das muss man sagen. wieder. Also ich finde, er hat eigentlich zu seinem Start erstmal Schwierigkeiten gehabt, um in dieses Amt reinzukommen, ist dann aber echt ganz gut gemacht.
Also ich glaube, so nach der Heimeuropameisterschaft haben alle gesagt, das war eine gute, es war eine erfolgreiche IM, man ist mit ein bisschen Pech ausgeschieden. Ich finde, er hat eine sehr, sehr gute Pressekonferenz gegeben, direkt nach dem Turnier, auch mit dem Anspruch, die Nations League gewinnen zu wollen, Weltmeister zu werden.
Mit der Nations League ist dann eben schiefgegangen, aber er hat einfach jetzt zuletzt durch seine Art zu kommunizieren. Ich bin sehr gespannt, wie Nagelsmann bei dieser Weltmeisterschaft auch vielleicht mit schwierigen Situationen umgeht. Ziemlich entscheidend wird, neben der Tatsache, wie Deutschland abschneidet, auch die Tatsache sein, wie er insgesamt diesen Kader moderiert ist.
Er ist der jüngste Trainer im Turnier. Ich finde, er hat die Chance verdient. Aber er muss jetzt eben auch liefern. Vielen Dank. Und es ist ja so, wir hatten, als die Auslosung stattfand, haben viele gesagt, oh ja, da haben wir Glück gehabt. So einfach ist die Gruppe gar nicht, oder doch? Also Curaçao muss einfach sein. Wenn Curaçao nicht einfach ist, dann brauchen wir bei den anderen Spielen gar nicht ran. Wir hätten Cap Verde noch kriegen.
Aber Elfenweinküste und Ecuador dürfen wir definitiv nicht den Fehler machen, die zu unterschätzen. Ich glaube, Elfenweinküste war es, die gegen Frankreich. Ja, die haben gegen Frankreich gewonnen. Und Frankreich ist für mich der Top-Favorit schlechthin. Also die haben auf Papier sicherlich mit Abstand den stärksten Kader.
Insofern war das schon ein Statement. Klar wird Frankreich da nicht 1000 Prozent gegeben haben, aber man darf den Fehler nicht machen, diese Teams zu unterschätzen. Trotzdem darf es keinen anderen Gruppensieger eigentlich geben als Deutschland. Ich glaube, hier ist wichtig, diese Spielansetzung, das erste Spiel gegen Curacao.
Das ist perfekt. Es ist nicht zu unterschätzen, bitte, aber du willst nicht gegen die Elfmeinküste oder gegen Ecuador das erste Spiel haben, wo du dann vielleicht im zweiten schon so unter Druck stehst und hinterherläufst. Wir haben das erste Spiel gehabt mit Brasilien gegen Marokko. Das wollte Brasilien nicht und Marokko nicht.
1-1. England kommt noch ins Turnier gegen Kroatien. Kommen wir auch noch zu. Und diese Spielansetzung ist schon mal für Deutschland, wenn sie das optimale rausholen, eigentlich perfekt. Weil die anderen werden sich Punkte wegnehmen, wie auch immer. Und dann bist du ja schon fast im 16. Finale. Also die Ansetzung ist schon echt richtig gut für die Deutschen. Und historisch ist es ja auch so, Das ist ein Problem, das ist ein Problem, Bei erfolgreichen Weltmeisterschaften war immer das erste Spiel eigentlich ein gutes, ein überzeugendes Spiel.
90 war es Jugoslawien, dieses 4-1. 2014, glaube ich, haben wir 4-0 gegen Portugal reingestartet. Du brauchst eigentlich in der Regel... Das mentale Aufwand. Aber muss ich ganz kurz reingehen? Vor vier Jahren, Argentinien wurde Weltmeister. Das ist ein Gegenbeispiel. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung.
Das ist eine große Herausforderung. Sie wurden Weltmeister. Das bedeutet nicht alles. Du willst gut in ein Turnier reinkommen. Auch für die Stimmung. Könnte es sein, dass sich die Stimmung um Nagelsmann ändert? Nach einer guten Gruppenphase. Wenn du drei überzeugende Spiele machst, dann reden wir doch nicht mehr über den Bundestrainer, der nicht mehr Rückhalt hat.
Dann reden wir auch nicht mehr über Baumann. oder dann reden wir auch nicht mehr über, ob jetzt Arbeits vorne spielt oder nicht. Wenn das jetzt eine großartige Gruppenphase wird, dann ist hoffentlich hier die Euphorie, die ich ja, das muss man sagen, bisher ein bisschen vermisse. Also wir reden gerade mehr über Probleme als über Positives.
Also wenn heute Abend vielleicht dann ein hoher Sieg, ich halte ja sogar einen zweistelligen Sieg für möglich. Ja, Alfred. Warum nicht? Das hatten wir übrigens 2006 und 2014, was ja zwei sehr gute Weltmeisterschaften waren im Vorfeld auch. Also da wurde auch alles in Grund und Boden geredet. Und dann gab es jeweils...
2006 war der Bundestrainer fast weg, ein paar Monate vorm Turnier. Und dann ist eben wirklich durch ein sehr, sehr gutes Auftakt die Stimmung zum Positiven gekippt. Aber es wird auch Zeit, dass die Stimmung hier mal besser wird. Ich habe noch nicht ein Auto mit Fähnchen gesehen. Danke, Alfred. Ich bin gespannt, ob Katharina hier im Ganzen findet.
Wie groß ist die WM-Euphorie bei dir da hinten im Oberrang? Ja, ganz hinten, da, wo alle ungefähr mit einem Deutschland-Trikot sitzen. Also hier ist zumindest ein bisschen Euphorie zu spüren. Bei Pascal beispielsweise. Wir wollen aber auch mal ein bisschen über den Bundestrainer an sich sprechen. Inwiefern der sich schon rein bewegt hat in die Herzen der Fans, Nachdem wir ihn bei der EM ja schon erlebt haben, jetzt seine erste WM.
Wie gut hat er sich bislang deiner Meinung nach präsentiert, auch in dieser Nominierungsphase? Was hältst du von ihm? Können wir mit ihm erfolgreich sein? Also grundsätzlich glaube ich das auf jeden Fall. Ich glaube aber auch, dass er sich gerade in der Kommunikation in den letzten Monaten nicht immer einen Gefallen getan hat. Sowohl in der Torwartdiskussion als auch beispielsweise um Dennis Undorf.
Nichtsdestotrotz ist ein junger Trainer, der jetzt zuletzt das Team schon auf eine richtige Spur meines Erachtens gebracht hat. Ich glaube, dass wir ein Team zusammenbringen können. Wenn es jetzt geschafft hat, ein Team zusammenzubringen, dann glaube ich schon, dass wir sehr weit kommen können. So wie ich das medial mitbekommen habe, habe ich auch den Eindruck, dass wir ein Team sind.
Dementsprechend finde ich, spätestens ab heute gilt es, hinter der Mannschaft zu stehen und gemeinsam das Team anzufeuern. Gemeinsam Nagelsmann und die Mannschaft anzufeuern. Hier heißt es bei Pascal ein Herz für den Bundestrainer. Dann fragen wir nochmal bei Jonas nach. Wie sieht es bei dir aus? Was hältst du von ihm? Ist er schon ein Herzensbuntestrainer für dich?
Ja, also ich kann dem Pascal nur zustimmen. Ich finde auch vor allen Dingen seit der letzten EM aus meiner Sicht hat sich die Mannschaft, und dazu gehört natürlich auch Julian Nagelsmann und der Trainer, verdient, dass wir vielleicht versuchen, ein bisschen optimistisch zu sein. Ich denke, wir haben wieder eine gute Mannschaft. Wir müssen uns vor niemandem verstecken, auch wenn es schwer wird.
Wir wollen Weltmeister werden, wie realistisch das ist, mal sehen. Aber ja, ich bleibe auch positiv. Und ja, ab heute einfach anfeuern und hinter der Mannschaft stehen. Okay, also ich glaube, ich nehme mit, und das gebe ich hier zurück, grundsätzlich sehr viel Optimismus, egal was vielleicht in den letzten Wochen rund um den Bundestrainer passiert ist. Dankeschön. Ja, schön, das zu hören.
Und ich glaube, wir Deutschen sind ja immer so ein bisschen, wir sagen mal, jetzt muss die Mannschaft erstmal in Vorleistung. Und wenn sie dann gut spielen, dann feiern wir auch. Bei den Spielern von Curaçao ist das ganz anders. Die sind einfach happy, dabei zu sein. Uns haben schöne Bilder erreicht, wie die auf den Trainingsplatz kommen.
Und da siehst du schon, dass da eine ganz andere karibische Lebensfreude dabei ist. Dieser Rhythmus. Also ich möchte mal, weiß ich nicht. Ja, sag mal, wen würden wir nehmen? Anton und Voltemade oder so? Aber guck mal, das ist doch herrlich, oder Valentina? Ja, die freuen sich halt einfach dabei zu sein.
Und wir sind ja immer sehr in Deutschland sehr darauf bedacht, es muss alles so seriös wie möglich. Und wie du sagst, immer erst mal auf die Euphoriebremse und so. Die sind halt einfach glücklich dabei zu sein. Die sind schon fast delusional. Und ich finde, der Status quo und das, was man ja und das, was man will, auch als Deutschland.
Selbst wenn ich jetzt weiß, vielleicht sind wir auf Papier nicht die beste Mannschaft bei der WM. Aber dann müssen wir doch trotzdem als Land so delusional sein wollen, zu sagen, wir haben trotzdem den Anspruch, Weltmeister zu werden. Wir sind Deutschland, wir sind stolz darauf. Da gab es ja dieses Foto, als die Mannschaft abgeflogen ist mit der Maschine von der Lufthansa.
Da waren keine einzigen Deutschlandfahnen zu sehen. Da waren zwei Fähnchen von der Lufthansa. Dieses Flugzeug hätte schwarz-rot-gold angestrichen sein müssen. Habt ihr gesehen, wie die Türkei eskortiert wurde? Ja, das haben wir gesehen. Wir haben verloren. Ist egal, aber das ist egal. Aber das ist egal.
Ist egal. Nein, es geht doch darum, welche Stimmung transportiere ich. Auch wenn ich dann verliere. Aber es geht doch darum, dass 82 Millionen Deutsche in Deutschland stolz darauf sind, dass unsere Nationalmannschaft zur WM fährt. Und wir erst mal davon ausgehen, oder wir wünschen es uns, dass sie Weltmeister werden.
Und was dann passiert, steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber erst mal zumindest diese Stimmung. Darüber sprechen wir gleich, du hast ja das auch in deinem Eingangsstatement, was ich vorgetragen habe, gesagt, wir brauchen mehr Nationalstolz. Ob das dann zum Erfolg führt, ist die nächste Frage, aber ich sehe es ziemlich ähnlich. Ein bisschen mehr Begeisterung rund um unsere Nationalmannschaft würde uns gut tun.
Wir sprechen gleich weiter hier und schauen mal, ob wir zumindest von hier aus noch so ein bisschen Begeisterung nach Hause liefern können, vor dem ersten Spiel gegen Curaçao. Jetzt haben Sie die Chance zu gewinnen, ich drücke wie immer feste die Daumen. Ich hoffe, es klappt gerade für Sie und dann sind wir gleich zurück in FireRocks.1.
Und unsere Runde heute rund um Andi Möller ist gleich wieder dran. Aber zunächst Katharina. Ja, wir wollen beim Thema Nationalstolz nämlich einmal auf die türkische Nationalmannschaft schauen. Das ist ja gerade in der Runde schon einmal kurz angeklungen, wie eben diese gefeiert wurde, frenetisch begleitet wurde bei ihrer Abreise in die USA, nachdem sie ja nun nach 24 Jahren zum ersten Mal wieder an einer WM teilnehmen.
Das sind spektakuläre Aufnahmen, die wir hier haben. Also der rote Bus, natürlich in den Nationalfarben, dort alles gekleidet. Und wir sehen die Autos, die aber auch alle die türkischen Flaggen dann hochhalten, beziehungsweise sogar selbst plackiert sind. Also wenn ich das hier gerade richtig sehe. Das sind, wie gesagt, richtig tolle Bilder.
Aber wir haben ja auch gerade dann noch mal gehört, wie es heute Morgen, heute Nacht, zu Gange ging. 0 zu 2 verloren. Also das hat jetzt auch nicht so richtig viel gebracht der türkischen Nationalmannschaft, dass sie ihr Auftaktspiel jetzt gewinnen konnten gegen Australien 0 zu 2, wie gesagt, verloren.
Und genau das wurde online dann wie folgt auch direkt wieder aufgegriffen, nämlich mit der Rolle rückwärts. Wir gucken uns das mal an. Also hier, der Bus fährt wieder zurück. Ja, das Netz hält da vieles bereit. So, und jetzt stellen wir uns natürlich die Frage, wie sieht das denn jetzt bei der deutschen Nationalmannschaft aus, beziehungsweise bei uns Deutschen, der Nationalstolz. Wir haben unseren rasenden Reporter Florian König mal durch Köln geschickt.
Der hat folgende Aufnahmen uns mitgeteilt, beziehungsweise zugeschickt. Wir schauen mal drauf, was er dort gefunden hat. Also das sieht doch schon nach richtig viel Euphorie aus bei uns im Land, in Köln. Nein, aber wir haben tatsächlich noch was sehr, sehr Schönes gefunden und das wollen wir gerne mit Ihnen teilen. Und zwar in Essen.
Achim Klimek hat das hier angeleiert, dekoriert, hält im wahrsten Sinne des Wortes die Fahne hoch. Also ich würde sagen, liebe Valentina, wir können das doch mit dem Nationalstolz. Ja, ein bisschen Nationalstolz in den Ballstolz. Wenn ich das in Essen sehe. Aber es war wirklich so angerissen. Also ich fand das sehr lustig, diese Rolle rückwärts bei den Türken, muss man schon sagen.
Aber es ist ja klar, dass das jetzt nicht den Kader oder die Spieler besser oder schlechter macht. Entweder hast du eine gute Mannschaft oder du hast keine gute Mannschaft. Nichtsdestotrotz, finde ich, sind wir hier in Deutschland immer zu zurückhaltend, was das Thema Nationalstolz betrifft. Ich glaube, es ist aufgrund der Geschichte oder weil man dann gerne schnell von außen irgendwie in so eine rechtsradikale Schublade gepackt wird.
Aber ich finde, das muss man einfach endgültig ablegen. Ich finde, Deutschland sollte stolz darauf sein, Deutschland zu sein. Die Deutschen, und da schließe ich mich mit ein, auch wenn ich italienische Wurzeln habe, sollten stolz darauf sein, deutsch zu sein, auf das, was das Land bisher geschafft und geleistet hat und genauso auch die deutsche Nationalmannschaft.
Und das darf man auch nach außen tragen. Ob es dann erfolgreich ist oder nicht, steht ja erst mal auf einem anderen Blatt Papier. Aber wir sollten einfach mehr Mut haben und lauter sein, was das Thema Nationalstatt ist. Das haben wir ja einmal geschafft. Ja, 2006 haben wir es geschafft. Ja, also 2006 war ja für dich dann wahrscheinlich der Himmel auf Erden.
Ja, das war super. Das war toll. Und deswegen ist es umso trauriger, wie wir das Sommermächten im Nachhinein kaputt gemacht haben. Also das muss man auch sagen. Aber ich glaube, wir müssen uns auch als Fans so ein bisschen in dieses Turnier reinspielen, wie eben auch die Nationalmannschaft. Hat immer ein bisschen gedauert, übrigens auch 2006. Da war auch drei Wochen vor der WM noch nicht alles in schwarz-rot-gold.
Und es hat sich dann einfach im Laufe des Turniers so ein bisschen entwickelt. Und ich glaube, das kann diesmal auch passieren. Also wenn es denn heute einen hohen Auftakt-Sieg gibt, dann glaube ich, wird es nächste Woche schon ein bisschen mehr Schwarz-Rut-Rut sein. Warum hängt die Europäische Union an der Nationalität an Erfolg?
Erstmal bin ich doch einfach grundsätzlich stolz darauf, Deutscher zu sein oder Deutsche zu sein und dass meine Nationalmannschaft zur WM fährt. Und ob die dann erfolgreich ist oder nicht. Also warum muss das Thema Nationalstolz an Erfolg geknüpft sein? Schau mich an. Also ich wollte heute wirklich im Italien-Trikot hier auflaufen, weil Italien nicht bei der WM dabei ist, um die Flagge hochzuhalten.
Hast du dir ja trotzdem nicht getraut. Habe ich nicht getraut. Ich habe es vergessen tatsächlich dann bei der Outfit-Wahl. Ist ja auch egal, aber Nationalstolz sollte, finde ich, nicht unbedingt an das Thema Erfolg geknüpft sein. Natürlich ist es schöner, sich zu freuen, als zu leiden. Aber ich kann dir nicht sagen, also ich ziehe nur das Deutschland-Trikot an, wenn Deutschland heute gegen Curaçao geht. Aber wir sind natürlich in Deutschland, auch was die Erfolge der Nationalmannschaft angeht, einfach verwöhnt.
Das ist ja ein bisschen, wenn du es auf die Bundesliga runterbrichst. In München, wenn die 712. Meisterschaft gefeiert wird, ist der Autokorso auch nicht so lang, wie wenn der FSV Mainz mal Deutscher Meister werden würde. Das ist nun mal so. Da müssen wir vielleicht ein bisschen unterscheiden. Ich finde es ja tatsächlich auch ganz schön, dass Menschen unterschiedlich sind auch in ihrer Art.
In ihrer Emotion. Natürlich sind die Brasilianer irgendwie anders als wir Deutsche. Ja. Gut. Da haben Sie jetzt zum Beispiel das Exemplar. Das war jetzt eine deutsche Antwort. Aber wir haben ja auch, Florian, wir haben ja einfach auch aktuell in diesem Land ja schon auch einfach Schwierigkeiten und Probleme, die man nicht so wegdiskutieren kann.
Ob das Thema Arbeitslosigkeit ist, Inflation ist. Wir haben eine Bundesregierung, die, sagen wir mal, Gelinde formuliert, auch nicht gerade in Topform spielt. So kommt das eine zum anderen. Und deswegen glaube ich, kann diese Fußball-Weltmeisterschaft schon auch eine Chance sein, wieder ein bisschen mehr Nationalstolz-Identität zu schaffen.
Weil ich stimme dir zu, wir haben durchaus auch, wir könnten schon eine etwas breitere Brust haben. Und deswegen, wir haben das ja auch schon ein paar Mal gehabt, 54 ist ja so das beste Beispiel, wo ein Titel dann für Selbstbewusstsein gesorgt hat. 2006 hat unser Land verändert. Und deswegen ist ja so ein bisschen Hoffnung da, dass wenn dieses Team gut spielt, Das ist der Fall, dass die WM uns wieder auf einen positiven Weg bringt.
Man kann nicht einfach den Schalter umlegen und dann plötzlich fröhlich sein. Das ist das, was du sagst, wenn die Situation sonst eher gedrückt ist bei uns im Land. Das ist ja schon der Fall. Wir erleben schon gewisse Probleme, die sich an der Zapfsäule. Wir haben uns alle einig, dass die Mannschaft uns leicht macht.
Ich bin bei dir bei der Zapfsäule. Da sind wir uns alle einig. Lass uns mal beim Sport bleiben. Ich glaube, wichtig ist einfach nur, wenn wir über die deutsche Nationalmannschaft reden, wie verkaufen sie sich, wie spielen sie? Ich möchte erinnern, vor vier Jahren, wie Marokko diese Weltmeisterschaft gespielt hat. Wirklich mit Herz und Leidenschaft.
Jetzt wieder mit Herz und Leidenschaft reingestartet gegen Brasilien. Genau, gegen Brasilien 1-1 gespielt. Ich glaube, wenn man so nach Hause kommt, dann darf auch die Erwartung nicht sein, ihr müsst Weltmeister werden. Sondern wenn sie dann im Viertelfinale ausscheiden, dann bekommen sie auch hier Applaus. wenn sie das Herz auf den Platz lassen.
Ich glaube, das ist ganz entscheidend. Es muss nicht der Titel sein. Es ist nur eine Frage, wie nehmen Sie die Spiele an? Wie spielen Sie sie? Nicht, dass wir uns schämen müssen, sondern dass wir stolz sind. Aber das liegt an den Spielern. Das liegt nicht an meiner Fahrt am Auto oder sonst irgendwo. Wie gesagt, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber ich glaube, ein bisschen Demut tut uns auch ganz gut. Ich meine, bei den letzten beiden Weltmeisterschaften sind wir zweimal in der Vorrunde raus. Wir haben das erste Spiel jeweils verloren. Ich habe eben noch mal nach, von den letzten sechs WM-Spielen hat Deutschland zwei gewonnen.
Eins gegen Schweden in letzter Sekunde mit dem Großfreistoß und dann gegen Costa Rica. Und man lange Zeit 2-1 zurück. Also jetzt einfach mal vielleicht erst mal ein bisschen vorsichtig und dann kann sich alles andere entwickeln. Hast du als Spieler damals mitbekommen, was für eine Stimmung im Land ist?
Wie viel Unterstützung man hat von den Fans? Ja, das haben wir natürlich schon mitbekommen. Gerade 1990 bei der WM in Italien war das natürlich ein Riesenspektakel. Ja, das war natürlich direkt nach dem Mauerfall, ja genau, also das war unglaublich, diese Euphorie, ja, und auch da wurden dann. Viele Fahnen gehisst und alles, beim Training waren da 10.000 Zuschauer bei jedem Training, also das war, das haben wir dann schon gespürt.
Also ich bin jetzt auch vorsichtig, optimistisch, dass wenn wir gut Fußball spielen, ja, mit Herz, mit Leidenschaft, mit allem, was dazugehört, von Spiel zu Spiel, dass dann... Dass dann Deutschland aufgeweckt wird und dass wir dann in diesem Turnier sind als Land. Das glaube ich auf jeden Fall auch. Aber was die Valentina gemeint hat, ist natürlich, macht man das dann von dem Erfolg erst mal abhängig oder kann man nicht von Anfang an sagen, hier sind wir, wir sind auf Null und wir unterstützen gleich von Anfang an.
Das ist das ja, was du gemeint hast. Aber ich bin da auch bei Stefan. Wichtig ist, wie wir spielen dann auch. Wenn wir gegen Curaçao heute verlieren sollten, dann ist es schwer, Fähnchen zu schwenken, glaube ich. Das, klar, das kommt auch schon ein bisschen auch drauf an, wie wir uns präsentieren. Aber da habe ich jetzt, ehrlich gesagt, heute Abend keine Bedenken.
Du sagst ja, oder ich habe dein Eingangsstatement, wir haben ja alle unsere Gäste nach so einer These gefragt, das wird gar nicht so leicht gegen Curaçao. Das wird ein Arbeitssieg. Warum gehst du davon aus, das sind ja... Ich habe mich heute Morgen erschrocken, als ich bei Alfred gelesen habe, wir können vielleicht zweistellig gewinnen. Zweistellig? Nein, zweistellig.
Ich glaube, das gab es bei der WM ein einziges Mal. Nein, ich habe mich ein bisschen mit Curaçao beschäftigt. Weil ich da schon Urlaub gemacht habe, kann ich sehr empfehlen. Man kann sehr günstig da hinfliegen. Inlandsflug von Amsterdam gibt leckeres zu essen, tolle Strände. Aber was das Fußballerische angeht, die sind bei Weitem nicht so schlecht.
Inlandsflug, weil niederländische Antille, muss man ja vielleicht erklären, ist trotzdem in der Karibik. Die Lagezeichen hatte ich gerade in meinem Kopf. Das ist übrigens auch ein ganz interessanter Punkt. Man sagt immer, da sind nur 150.000 Einwohner, eine Stadt so groß wie Paderborn, da kommen die Nationalspieler her.
Das ist ja nur ein Teil der Wahrheit. Denn fast alle Spieler, die bei Curaçao spielen, sind in den Niederlanden aufgewachsen, sind da ausgebildet worden, haben also Fußball in ihrer DNA drin. Das ist jetzt also keine Karibikgruppe, die da irgendwie am Strand ein bisschen rumspielt. Aber Sie haben es alle nicht in die holländische Nationalmannschaft geschafft.
Nein, aber wir reden ja jetzt, ich sage ja auch nicht, dass Sie so stark sind wie die holländische Nationalmannschaft, aber Sie sind, glaube ich, ein bisschen stärker, als man denkt. Und vielleicht noch ganz kurz zu den beiden Testspielen, die Sie gemacht haben vor der WM. Sie haben gegen Schottland und Sie haben gegen Australien Wir haben bis zur 50. Minute auf Augenhöhe gespielt.
Haben die die Schotten lange Zeit 1-0 geführt. Natürlich werden sie heute defanziv spielen. Aber nein, du brauchst keine Angst kriegen. Aber ich denke, wenn Deutschland heute mit einem 3-0 da rausgeht, dann können sie sehr zufrieden sein. Es wird vielleicht schwerer als viele glauben. Flo? Ja, was war? Ein Spiel geht 90 Minuten. Hat er gesagt? Nein, er hat gesagt, bis zur 60. bis zur 40. Ich sage aber, ein Spiel geht bis zur 90. Ach so, das ist von dir. Ja, okay, danke für das. Du hast recht.
Vielen Dank. Vielen Dank. Also ein bisschen, was Wahres ist da dran, gar keine Frage. Also wir haben auch schon gegen Luxemburg, ich weiß nicht, wie viele Einwohner hat Luxemburg, haben wir auch 3-2 gewonnen. Timo weiß das alles. Habe ich nicht gestimmt. Also auf ein kleines Land, gar keine Frage. Also das kann natürlich passieren, aber wenn jeder Spruch ist sofort hier links.
Haiti steht, glaube ich, auf Platz 82, Kurosawa auf Platz 81. Die haben den Schotten bis zur letzten Sekunde alles abgerungen und am Ende hieß es dann eben 1-0. Also von daher. Ich bin sehr gut. Wie kommst du denn auf 10-0? Was war da wieder los bei dir? Es ist Euphorie. Alfred hat die Fähnchen schon am Auto. Ich bin optimistisch.
Jetzt noch ein paar, Hinweise von unserem Sportwettpartner. Und gleich schauen wir auf die englische Nationalmannschaft und Thomas Tuchel. Da gibt es ja durchaus im Land eine vergleichbare Stimmung. Aber auf jeden Fall ist nicht jeder mit all seinen Entscheidungen happy gewesen, zumindest was die Nominierung angeht. Die starten am Mittwoch ins Turnier gleich mit einem schweren Spiel, anders als wir.
Nämlich gegen Kroatien gleich mehr zur englischen Nationalmannschaft und zu Thomas Tuchel. Jetzt ein Spot, keine anderthalb Minuten. Dann sind wir zurück beim Firox. Dortmann Doppelpass. Bis gleich. Willkommen zurück beim Faroaks.1 WM-Doppelpass hier auf Sport1. Schön, dass Sie weiter dabei sind. Ich habe Ihnen gesagt, wir wollen natürlich auch noch mal ein bisschen auf England schauen.
Die starten später, als wir ins Turnier. Aber da gab es schon ordentlich tektonische Verschiebungen, als Thomas Tuchel bei seiner Nominierung drei Superstars nicht, für die englische Nationalmannschaft berücksichtigt hat. Und wir wollen uns die Stimmung rund um die Three Lions anschauen. Steffen Bruller.
Thomas Tuchel polarisiert. Das hatte der englische Verband bei dessen Verpflichtung eingepreist. Dass der deutsche Coach in seinem WM-Kader aber gleich auf vier prominente Namen verzichtete, sorgte dann doch für einen Schock, wie es Ex-Nationalspieler Kyle Walker ausdrückte. Trent Alexander-Arnold, Phil Foden, Cole Palmer und Harry Maguire mussten zu Hause bleiben.
Hätten wir alle diese Namen ausgewählt, wären andere große Namen außen vor geblieben und wir würden über sie sprechen. Das gehört zum Job. Ich mag solche Entscheidungen. Ein riskantes Spiel, denn er soll nicht weniger als den ersten WM-Titel seit 60 Jahren schaffen. Scheitern ist keine Option. Tuchel hat sich angreifbar gemacht. Tief stehen, aggressiv pressen, schnell umschalten.
Gehen seine taktischen Ideen auf, könnten sich die Three Lions tief in den Turnierbaum fressen. Wenn nicht, drohen wohl wieder Reibereien und heftiger Gegenwind, wie schon beim BVB, bei PSG oder in München. Uli Hoeneß konstatierte im Rückblick auf Tuchels Bayernzeit. Wenn das nicht gut gespielt wurde, hat er sich nie selbst hinterfragt, sondern da war immer die Mannschaft schuld.
Thomas Tuchel geht seinen Weg. Unerbittlich, provokant, voller Überzeugung. Ein Sympathieträger wird er wohl nie. Und er muss damit leben, dass sich nicht wenige auf der Insel fragen. Ist Tuchel wirklich der Richtige für England? Das Turnier wird es weisen. Hat dich das sehr überrascht, dass er solche Hochkaräter wie Voden, die Alexander Arnold, Palmer weglässt?
Ja, auf jeden Fall, auf jeden Fall, weil die haben ja nachgewiesen, dass sie top drauf sind, extrem absolute Weltklassequalität haben, die nicht zu nominieren, halte ich für falsch. Wir wissen aber auch bei Tuchel, dass er immer so komische Entscheidungen trifft, ja auch schon bei Bayern München, wo man denkt, mit welchem Sinn jetzt?
Ich glaube, wir sollten ihn nicht vorverurteilen, wir sollten ihn das Turnier, spielen lassen. Der Druck ist natürlich enorm und die Erwartung auch enorm höher als in Deutschland. Gleich hoch wie in Frankreich, würde ich jetzt mal sagen, weil da wird das einfach erwartet, weil ihr habt die beste Qualität im Kader, nicht nur die Elf, sondern auch in der Breite.
Das Land der stärksten Liga der Welt? Ja, und daran wird er gemessen. Ich weiß nicht. Das kann so nach oben gehen. Er kommt mit dem Titel nach England und ist der Held forever. Aber es kann auch so rasant bergab gehen, wo du sagst, absolut die falsche Entscheidung getroffen. Die Argumentation kann ja immer sein, und ist es auch bei Tuchel, war es bei Nagelsmann auch, ich muss nicht unbedingt die 26 besten Spieler haben, sondern die beste Gruppe zusammenstellen. Kannst du da mitgehen?
Zum Teil. Also bei einer WM kommt es schon auch irgendwann dann auf die Qualität an und wenn ich auf Qualität verzichte, damit ich eine bessere Stimmung in der Mannschaft habe, weiß ich nicht, ob es am Ende dann ausreicht für den Titel und das ist ja das, was England anstrebt. Und ich glaube, man muss aber trotzdem von dieser Sympathiefrage ein Stück weit wegkommen. Die Frage ist nicht, ist Thomas Tuchel uns oder anderen sympathisch oder nicht, sondern ist er erfolgreich oder nicht.
Und natürlich, also Cole Palmer und Phil Foden nicht zu nominieren, ist schon eine Ansage mit vielen Fragezeichen. Also wir wollen mal, ja? Wir haben einen Kollegen zugeschaltet aus Dallas. Da ist es jetzt, glaube ich, kurz vor sechs, also es ist immer noch sehr, sehr früh. Das ist ein sehr guter Mann. Das ist ein sehr guter Mann.
Sven heißt Sportjournalist, schreibt für die Süddeutsche Zeitung, für die Neue Zürcher Zeitung, für Funke Medien, eben über die englische Nationalmannschaft. Er lebt normalerweise in London und ist jetzt in Dallas. Er wird uns ein bisschen erzählen können, wie die Stimmung ist in der englischen Öffentlichkeit.
Ja, wir haben so ein bisschen, und ich glaube, du konntest schon mithören, ja drüber geredet, über diese Kaderentscheidungen, die er getroffen hat, die unterschiedlich aufgenommen wurden in der englischen Öffentlichkeit. Was nimmst du für eine Stimmung wahr rund um Thomas Tuchel und die Three Lions vor dem Turnierstart am Mittwoch?
Die Stimmung in England, würde ich mal sagen, ist ähnlich so wie eine Runde. Also kontrovers und meinungsstark. Thomas Kupel hat in der Vorbereitung auf seinen Job als Nationalthema nachgefragt, was denn so der Unterschied ist zwischen einem Team, das im vierten Finale scheidet und das am Ende den Titel gewinnt.
Als Feedback wurde ihm dann zurückgespielt, dass es häufig nicht an der Qualität liegt, sondern an einem Zusammengehörigkeitsspiel innerhalb der Mannschaft. Daraufhin legt er so viel Wert darauf, dass es zwischen den Spielern stimmt. Und man darf eins nicht vergessen, Thomas Schuhl ist sehr loyal über den Spielern, die ihm diese erfolgreiche Qualifikation geschafft haben.
Und wenn man da zurückblickt im zweiten Jahreshelfen 2025, dann sind das genau die Spieler, die er jetzt dominiert hat. Namen wie Vorden und Palmer, die haben da halt kaum eine Rolle gespielt, weil sie entweder verletzt waren oder nicht richtig in Form. Also das heißt, du bist der Meinung und das ist auch die öffentliche Meinung, dass das richtig war, weil die eben in der Qualifikation, die ja super gelaufen ist, ohne Gegentor, ohne Punktverluste ist man da durchgerauscht, weil die da keine Rolle gespielt haben.
Und du kennst natürlich die britische und englische Presselandschaft natürlich auch sehr, sehr gut. Und wir wissen ja, wie scharf da gefeuert wird, wenn es dann nicht funktioniert. Wie viel Kredit hat Thomas Tuchel denn da? Um die englische Öffentlichkeit zufriedenzustellen, müssen wir, glaube ich, 60 Millionen Menschen in England nominieren. Was natürlich selbstreden nicht geht. Insofern sind immer vorbereitet bei der Nominierung von der englischen Nationalmannschaft.
Aber es lässt sich halt nachvollziehen, wenn man es sich überlegt. Weil halt viele Spieler, die er außen vor gelassen hat, jetzt einfach nicht diese aktuelle Form hatten. Den Namen, den ich eher nominiert hätte, wäre zum Beispiel New Shore gewesen. Der fehlt mir, weil das eine Weltklasse-Linksverteidiger ist.
Gerade hinten hat England nicht die Optionen. Wenn vorne wir halt immer noch über Spieler reden, wie Truth Ellingham, wie Michael Threshaw, wie Bukai Osaka, die ja alle im Kader sind. Momentan lässt sich ja Tuchel nichts vorwerfen. Er hat England souverän durch die Qualifikation geführt und man hat ihn ja gerade geholt, damit er jetzt mit seinem besonderen Coaching solche Turnierspiele wie bei der WM entscheidet.
Das ist ja auch ein paar Mal in ersten Reaktionen, Jamie Carragher zum Beispiel hat das gesagt, dafür glaube ich hat man Tuchel geholt, dass er nicht nur große Namen nominiert, sondern wirklich guckt, dass eine Top-Gruppe zusammenkommt und ich würde mal sagen, die, die jetzt drin sind, sind in der Regel, da gibt es ein paar Überraschungen, aber es sind schon qualitativ sehr hochwertige Spieler.
Ja, aber ich weiß nicht, ob Sie sich mit Tuchel genug beschäftigt haben. Also in meiner Erinnerung eilt der Tuchel. Du meinst die FA, die ihn verpflichtet hat als Nationaltrainer. Also er gilt ja als ein sehr, sehr schwieriger Charakter, der. Schwer, schwer mit ihm zusammenzuarbeiten ist. Das war bei Bayern so.
Das erzählt man sich vor allen Dingen in Dortmund so. Und ich bin gespannt, wie lange, wir sind ja vier bis fünf Wochen möglicherweise zusammen, wie das da gut geht. in diesem Zwischenmenschlichen. Und du hast es gerade gesagt, die Presse ist da sehr hart. Und wenn wir hier über Störgeräusche sprechen, die Experten in England lachen sich darüber tot, was wir hier diskutieren. Die hauen richtig rein.
Und wie das dann funktionieren soll, bin ich auch mal gespannt. Ja, die Frage ist, Sven, erstens, wie wird Tuchel wahrgenommen? Und zweitens, wie stark und wie mächtig sind die TV-Experten in England? Ich glaube, viele der Ungereimtheiten, die es zwischen Dube und zum Beispiel der FC Bayern und auch bei Paris Saint-Germain gegeben hat, die sind in England momentan nicht auf der Hand, weil er nominiert ja den Kader.
Es ist ja nicht so, dass er sich mit einem Vordirektor abstimmen muss, welche Spiele er transferiert oder wie er seine Mannschaft zusammenstellt. Er entscheidet und ich glaube, das erinnert sehr stark an die Situation beim FC Chelsea, wo er eine ähnlich mächtige Position hat, so was sich am Ende geführt hat, das weiß jeder.
Sie haben 2021 die Champions League gewonnen. Dass die Kritik auf der Insel, wenn die Spiele nicht gewonnen werden, massiv sind. Ich glaube, das war jetzt Tuchel und es war nicht anders beim FC Bayern oder, Paris-Saint-Jamaai. Er muss diese Spiele gewinnen, er muss England nicht nur in Zeitplanung führen, sondern nach Möglichkeiten Titeln. Darauf wartet ja die Nation mittlerweile schon seit 16 Jahren.
Daran wird gemessen, dass der Savant mit ihm momentan zufrieden ist. Das zeigt ja schon daran, dass die mit ihm zu lange haben bis 2028. Und da findet ja nicht irgendeine Ehren statt, sondern die im eigenen Land. Also das ist das Zeichen dafür, dass man mit der Arbeit von ihm zufrieden ist. Und er selbst ist ja ein furchtloser Typ, so habe ich ihn zumindest wahrgenommen.
Also entscheidungsfreudig, auch wenn die vielleicht auf Kritik stoßen. Also so nimmst du ihn auch wahr in der direkten Arbeit rund um die Three Lines? Wenn man mal zurückguckt in die Vergangenheit der Engländer, dann war es ja schon immer so, dass sie sehr viele hochqualitative Spieler hatten. Die sind auch immer alle nominiert worden. Da sind dann allerdings am Ende Aufstellungen rausgekommen, die sehr wünschig waren, weil man das Gefühl hatte, dass alle, die einen prominenten Namen haben, in der Startelf standen.
Diesen Weg könnte Thomas Durrell definitiv nicht gehen. Er möchte eine klare Rollenverteilung und wahrscheinlich auch Ruhe in der Mannschaft, wo nicht die ganze Zeit intern um bestimmte Positionen gekämpft wird oder auch ein bisschen der eigene Status im Vordergrund steht. Und ich finde, es ist ein Versuch wert, diesen Weg zu gehen, ob es dann am Ende sinnvoll ist, dass wir nur diese Ergebnisse bereiten.
Aber ich glaube, man hat in den vergangenen Jahren in England so viel versucht, warum nicht mal in einem Deutschen. Ja, also wir werden das mit großem Interesse verfolgen. Sven, der Ton war ein bisschen schwierig, aber wenn man sich konzentriert hat, hat man dich gut verstanden. Danke schön für deine Expertise aus Dallas und einen schönen Tag wünsche ich.
Grüße in die USA und vielen Dank für deine Zeit. Liebe Grüße, danke schön, Sven Heist. Und Katharina macht bei uns weiter. Sehr gerne. Und wir machen weiter mit den Three Lions. Mit der englischen Nationalmannschaft und haben da zu Beginn erstmal einen glühenden Fußballfan, der grundsätzlich erstmal von Manchester United ein Fan ist, aber auch natürlich von der englischen Nationalmannschaft Fan ist.
Abgefangen bei der Darts Team-WM als Darts-Sender haben wir natürlich auch einen guten Draht zu Luke Littler, der folgendes gesagt hat. Aber wenn ich eine Prädikation habe, würde ich wahrscheinlich sagen, Semifinal-Heartbreak wieder. Also als Voraussage sozusagen für diese WM der englischen Nationalmannschaft hat er gesagt, wird es hoffentlich und wahrscheinlich das Halbfinale und dann eben auch wieder ein, ich weiß gar nicht, wie man es auf Deutsch richtig sagt, ein Herzzerbrechen sozusagen.
Und ja, wie gesagt, Luke Litter, den haben wir da einmal kurz dazu abgefangen. Wir wollen jetzt aber dann auf die Nationalmannschaft an sich schauen. Und Thomas Tuchel, gerade schon angeklungen, der lässt sich ja immer wieder besondere Maßnahmen einfallen für seine Mannschaft, egal ob es bei den Klubs, bei denen er in der Vergangenheit war oder dann eben jetzt bei der Nationalmannschaft.
Und so war das jetzt auch hier der Fall, denn er musste seine Mannschaft auf extreme Hitze vorbereiten. Und das hat er in der vergangenen Saison oder in dem vergangenen Jahr auch schon gemacht, 2025, und hat die Jungs in beheizten Zelten, da war es bis zu 36 Grad warm, Fahrrad fahren lassen und sie elektronische Kapseln schlucken lassen, um ihre Körperkerntemperatur zu messen.
Kein Witz hat er wirklich gemacht, um so physiologische Daten zu erhalten, die in Echtzeit rüberkamen und dann auch anzeigten, ob und wie schnell die Körpertemperatur steigt und auch wieder regeneriert bzw. Fällt. Denn vor Ort in Dallas gerade ist es extrem heiß. Wir haben jetzt nochmal geguckt, am Mittwoch ist ja dann das Auftaktspiel der Engländer gegen Kroatien, 22 Uhr Ortszeit bei uns dann.
Nein, 15 Uhr Ortszeit bei uns, dann 22 Uhr, 34 Grad warm. Und das ist gerade natürlich für jemanden, der vielleicht auch im betagteren Fußballalter ist, wie ein Harry Kane, dann doch ein bisschen heavy. Wir schauen uns mal an, wie sie dagegen arbeiten momentan, die Jungs, nämlich im Pool. Also auch solche Einheiten, die werden gerne genutzt.
Und ich finde, was hier übrigens sofort auffällt, man muss Prioritäten werfen. Ja, die Haare von Rashford, die werden hier geschützt. Also Harry Kane, der hat in der vergangenen Saison übrigens bei den Bayern so viele Spielminuten wie noch nie absolviert. Auch das ist ein Grund, warum er viele Pausen bekommen soll, auch aufgrund der Hitze und der Luftfeuchtigkeit, die vor Ort herrscht.
Auch wenn das Stadion in Dallas runtergekühlt wird mit einem Dach auf zwischen 21 und 23 Grad. Das ist nicht so einfach für die Jungs. Das ist nicht so einfach für die Jungs. Das ist nicht so einfach für die Jungs. Erst mal muss man kritisch anmerken. Nur einer hat die Bademütze auf. Das ist nicht okay.
Aber Stefan, wenn wir jetzt über Dallas sprechen, ihr habt damals auch in Dallas gespielt. Auch wenn man ein Dach zu machen kann und es ein bisschen kühler ist, es ist trotzdem ein anderes Gefühl als hier bei 22, 23. Ich weiß nicht, warst du dabei bei dem US Cup 93, den wir gespielt haben? Da haben wir da gespielt mit dem Dach zu. Und es hat sich irgendwie anders angefühlt, komisch. Auch die Platzverhältnisse sind nicht so, wie wir sie kennen.
Und dann bei der WM 94 haben wir halt mit offenem Dach gespielt. Und das war genauso brutal. Also die Bedingungen sind für europäische Mannschaften schon extrem, extrem schwierig. Vielleicht nicht am Anfang eines Turniers, aber wenn du dann ins Spiel 2, 3 und 4 kommst, dann wird der eine oder andere das spüren.
Und auch in North Carolina, wo die deutsche Mannschaft ist, sind gerade echte, Hitzebedingungen mit 34 Grad, hoher Luftfeuchtigkeit. Also auch der Trainingsbetrieb schlaucht ein bisschen. Was erwartest du dir von Thomas Tuchels englischer Nationalmannschaft? Sind sie für dich irgendwie auch wirklich im Favoritenkreis?
Also sie haben eine Top-Mannschaft, gar keine Frage. Thomas Tuchel ist ein extremer Trainer, also im positiven Sinne. Zusammengehörigkeitsgefühl, eigenen Kopf. Er weiß, wie man Titel gewinnen kann auf Vereinsebene. Natürlich sieht man jetzt in Tuchel, also vom englischen Fußballverband, denjenigen, der vielleicht auch mal einen Titel holen kann.
Unpopuläre Entscheidungen hat er getroffen mit diesen Top-Jungs, die er da nicht mitgenommen hat, da gab es ja diese Riesendiskussion, aber ich sage mal das Gesamtpaket, ja, ich weiß wie ehrgeizig er ist, ja, wir kennen ihn, es ist ein absoluter Top-Trainer und ich glaube, dass die Engländer eine ganz gute Rolle spielen werden.
Vom Kader her überhaupt keine Frage, absolute Top-Qualität. Ich sehe eine große Baustelle auch schon in den letzten Turnieren und das ist die Torhüterposition mit Pickford. Das ist nicht absolute Weltklasse. Wenn du einen großen Titel gewinnen willst, Weltmeister werden, wer wurde vor vier Jahren Weltmeister Argentinien?
Viele bringen das in Zusammenhang, oh wir hatten Messi, nein sie hatten Martinez im Tor und das war im Endeffekt der Faktor dafür, dass Argentinien Weltmeister wurde und das hat England nicht mit Pickford. Pickford ist ein guter Torwart, nicht mehr und nicht weniger. Und ich glaube, dass die Messlatte tatsächlich oder die Schwierigkeit, den Pokal in den USA zu holen, für die Engländer extrem schwierig wird.
Wir machen immer so ein bisschen unsere Scherz über die dramatischen Bedingungen. Das schlaucht schon ungemein. Und deswegen war ich auch sehr überrascht über die Eingangsthese von Lothar Matthäus, dass er glaubt, dass eine europäische Nation Weltmeister wird. Ich glaube das nicht, denn ich denke, dass gerade die Südamerikaner, vielleicht die Afrikaner einfach damit besser klarkommen.
Wir waren ja selbst in Chicago, ich war eine Woche da, rund um dieses USA-Spiel. Und es schlaucht ungemein. Dieser Mix aus drin, Klimaanlage runter, draußen über 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit. Das Ganze ist jetzt nochmal in Houston, auch heute Abend für unser Team, nochmal immens verstärkt. Und deswegen glaube ich, dass so Mannschaften wie Deutschland oder England da schon, auch bei einem Turnier, was über sechs Wochen geht, mit acht Spielen, die man bestreiten muss, dass einem da schon ein bisschen die Luft ausgehen kann.
Das ist eine große Herausforderung. Und du sagst heute Abend? Ortszeit ist es 12 Uhr mittags. Da ist keine Schatten auf dem Feld, weil die Sonne wirklich senkrecht über dir steht. Die Brasilianer sind so la la gestartet mit dem Unentschieden gegen Marokko. Wir fragen uns, was ist mit Neymar? Wird der überhaupt spielen?
Oder ist der nur das Maskottchen der Selesau? Wir fiebern dem Spiel heute Abend entgegen. Deutschland seit 19 Uhr. Dann Kick-Off in Houston. Deutschland gegen Curaçao. Heute Nacht. Brasilien, Marokko. Ganz ehrlich, wer hat es live geguckt? Du, ich bin die Jüngste hinterher. Bis zur 80. habe ich es geschafft. Du hast es geschafft. Ich habe gedacht, ich schaue mir morgens eine Zusammenfassung an und gehe früher schlafen.
Du auch, Stefan. Hast du was verpasst? Ja, war gut? Marokko hat echt gut gespielt. Marokko ist ein starkes Team, auch spielerisch. Die haben den Brasilianern echt teilweise Probleme bereitet, vor allem in der Anfangsphase. Da haben die Brasilianer wahrscheinlich die Marokkaner unterschätzt. Aber Stefan hat es ja gesagt, vor vier Jahren Marokko, auch dieses Jahr, kann man die durchaus auf dem Zettel haben.
Jetzt ist es ja so, Brasilien ist immer auf der Rechnung. Mit Carlo Ancelotti jetzt an der Seitenlinie. Wie stark glaubst du, dass sie sein werden? Vini Junior hat dann das Tor gemacht, mit einem Signature-Move nach innen gezogen, auf dem rechten Fuß langer Pfosten reingemacht, 1-1. Aber ist Brasilien noch ganz da oben?
Auf der einen Seite, sie standen über 20 Jahre nicht im Finale. Aber der Anspruch ist natürlich immer da bei den Brasilianen. Das ist ja schon der eigene Anspruch, immer bei zu kommen und den Pokal zu gewinnen. Ich glaube, Ancelotti kann ein Schlüssel sein für den ganz großen Wurf. Also wenn es einer hinkriegt, dann bin ich mir sicher, kriegt das Ancelotti hin.
Ich sehe sie nicht als Top-Favorit, aber kurz dahinter. Wo wir uns auch befinden, auf 4, 5 würde ich jetzt mal sagen. So ein bisschen im Windschatten der Top-Favoriten. Aber Ancelotti nochmal kann der Schlüssel sein. Eine Personalie ist ja doch... Sehr interessant. Neymar. Da hatte man das Gefühl, dass die brasilianische Öffentlichkeit auf der Staatspräsident auch andere Druck gemacht haben, auf Ancelotti Neymar mitzunehmen.
Wie siehst du das? Ein Spieler, der nicht mehr auf seinem Peak ist, nicht mehr in seiner Prime? In Köln sagt man, da geht es um Gefühl. Wahrscheinlich ist es bei den Brasilianern ähnlich, wenn dieser Name schon für was steht. Und die Situation bei Brasilien ist vielleicht sogar ein bisschen mit unserer vergleichbar, weil der eigene Anspruch ist ja schon, dass du um den Titel mitspielst, aber die letzten 20 Jahre ist halt relativ wenig, du hast es eben gesagt, im Positiven passiert.
Also dieses Halbfinale gegen Deutschland war zum letzten Mal 2-4, dass sie überhaupt in dem Halbfinale waren. Das war eine traumatische Erfahrung für Brasilien. Man hat eine schlechte Qualifikation gespielt. Man ist Fünfter geworden, die schlechteste aller Zeiten. Und jetzt geht es einfach darum, dass man auch gewisse Zeichen setzt.
Und ob Neymar tatsächlich sportlich weiterhelfen kann, da habe ich auch so ein bisschen meine Bedenken. Aber zumindest um auch dieses Land wieder für die Nationalmannschaft mit einem positiven Gefühl zu dieser WM zu schicken, dafür ist er dann vielleicht noch gerade gut genug. Wir haben so viel geredet über so viele Nationen jetzt. Wir haben noch gar nicht über Portugal geredet. Das machen wir nächstes Mal. Das ist spielerisch die, wenn nicht sogar die stärkste Mannschaft. Aber das machen wir nächsten Sonntag.
Würde ich sagen, machen wir nächstes Mal. Ich wollte noch einen Satz kurz einblenden. Giovane Elber, der sagte, sinngemäß, ich zitiere es sinngemäß, also Neymar ist eigentlich ja nur noch so eine Marketingmaschine. War mal ein Weltklasse-Fußballer heute nur noch eine Marketingmaschine. Also wir gucken mal, einen Punkt haben sie schon geholt, Die Brasilianer gegen Marokko.
Und jetzt schalten wir nochmal rüber nach Houston. Ungefähr 5,5 Stunden vor Spielbeginn. Manni Sedlbauer, ganz am Anfang stand er noch im Dunkeln. Jetzt ist die Sonne offensichtlich aufgegangen in Houston. Das ist schon gemacht. Schön. Du bist am Mannschaftshotel, wenn ich das richtig weiß. Sag uns doch mal ein bisschen, wie ist es klimatisch, wie warm ist es schon, was kannst du uns berichten?
Ja, grüß euch ganz richtig. Ich stehe vor dem Mannschaftshotel und ich hatte bei der letzten Schalte, hatte ich noch Valentina gehört, die meinte, ich soll mich doch mal hinlegen. Ja, dafür war jetzt gar nicht mehr so viel Zeit, um ehrlich zu sein. Ich bin jetzt ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Nur um die Uhrzeit ist leider noch kein Café geöffnet. Deshalb gab es bislang zumindest noch keinen Kaffee, aber das kann ich bestimmt dann später nachholen.
Klimatisch ist es wahnsinnig warm. Also wir haben es jetzt 6.24 Uhr und 28 Grad, 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Lange kann man tatsächlich nicht draußen stehen, ohne zu schwitzen. Also das sind schon heftige Bedingungen. Später im Stadion wird es dann natürlich komplett anders für die DFB-11, weil das Stadion überdacht ist und auf 22 Grad runtergekühlt ist.
Also schwitzen werden wir dann zumindest nicht. Manni, schöne Grüße aus Köln. Wir haben uns ja letzte Woche gesehen. Wir sehen in München. Stimmt, wir sehen in München. Ja, ja, nur, dass du es heute. Willkommen in München. Manni, warum hast du einen langen Pullover an? Das irritiert mich etwas bei der Hitze.
Dann sieht man es falsch. Aber du hast absolut recht. Das ist kein perfekter Stoff für diese klimatischen Bedingungen. Aber, und das wirst du auch wissen, Timo, im Stadion, gerade wenn es überdacht ist, wenn es klimatisiert ist, Dann braucht man tatsächlich auch einen Pulli, dass man sich da nicht erkältet.
Also irgendwie verrückt draußen hat es 35, 36 Grad und dann im Stadion später, sehr angenehme und kühle 22 Grad. Manni, wir sprechen gleich weiter. Ein Spot, 15 Sekunden, dann geht es weiter hier im FireRox.1 WM-Doppelpass. Ich habe es Ihnen versprochen, es geht schnell, da sind wir wieder da. Katharina hat Platz genommen bei uns in der Runde.
Du gestattest, dass ich Manni noch eine Frage rüberschieße. Hast du eine Idee, wie viel deutsche Fans, wie viel deutsche Unterstützung heute im Stadion sein werden? Sind 72.000 Plätze, wenn ich richtig informiert bin? Ja, es ist nicht ganz klar. Es sind natürlich auch viele deutsche Fans, die in den USA leben, aus Deutschland.
Ich habe mich gestern tatsächlich auch mit dem Vorsänger der DFB-Fans getroffen, also vom Fanclub. Er meinte, sie hätten eigentlich viel, viel mehr gerne dabei gehabt. Am Ende sind es tatsächlich nur so 10 Prozent ihrer Gruppe geworden. Also da werden wenige, Hunderte tatsächlich aus Deutschland mit dabei sein.
Man muss natürlich auch bedenken, die Ticketpreise und alles drumherum ist natürlich auch wahnsinnig teuer. Das können sich nur die wenigsten leisten. Aber die, die da sind, versuchen natürlich, um etwas Stimmung zu erzeugen, auch wenn sie heute beim Spielen nicht direkt hinterm Tor sitzen oder stehen, wie sonst üblich, sondern irgendwo in den obersten Rängen.
Und das wird dann natürlich auch für die nicht ganz leicht werden, so richtig Stimmung zu erzeugen. Manni, du hast ja gerade angesprochen, die Ticketpreise, die sind sehr, sehr hoch. Das hat sich natürlich auch überall rumgesprochen. Was kostet so ein normales Ticket für so ein erstes Gruppenspiel heute?
Hast du da eine Range, dass wir uns das grob vorstellen können? 60 Dollar ist die günstigste Kategorie. Leider gibt es eben von diesen Tickets nur sehr, sehr wenige. Deshalb musste man das wirklich tatsächlich weit im Voraus buchen und dann auch, schon sich darauf festlegen, dass man jedes deutsche Spiel anguckt.
Dann bekommt man die Tickets in der günstigsten Kategorie. Aber sonst gibt es tatsächlich nach oben hin überhaupt gar keine Grenze. Also viele, so im Durchschnitt würde ich sagen, haben so 400, 450 gezahlt. Aber es gibt auch welche, habe ich gestern auch einen Fan, wisst ihr auch welche getroffen. Und die legen da auch einen vierstelligen Betrag hin für dieses Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft.
Also das ist schon knackig und deshalb glaube ich, kann ich auch jeden verstehen, der nicht extra, selbst wenn er noch so ein großer DFB-Fan ist, hier mit in die USA gereist ist. Also gleich heute Abend dann mit Manuel Neuer im Tor, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Es werden einige Fans im Stadion sein, viele, viele Millionen zu Hause vorm Fernseher.
Und wir hatten Sie ja gefragt, wenn Sie Bundestrainer wären, wie hätten Sie aufgestellt im Tor? Das ist das Doperfone. Also ich würde den Sportskameraden Baumann heute ins Tor stellen zum Auftakt. Die Aussage von Julian Nagelsmann, Manuel Neuer hätte eine Aura und würde gegnerische Stürmer erschrecken, ist eine Stellenbeschreibung für eine Geisterbahn, aber nicht für die deutsche Nationalmannschaft.
Der Mann ist 40, der hat sein Leistungsszenit überschritten. Ich hätte ihn schon gar nicht mit zur WM genommen. Manuel Neuer muss ins Tor. Er ist der beste Torhüter, vielleicht der beste Torhüter der Welt. Und wenn er gesund und fit ist, dann stärkt er die Abwehr und muss unbedingt spielen. Meine Meinung ist, dass Baumann im Tor stehen müsste, weil der Druck jetzt auf den Neuer, wenn der einen Fehler macht, dann schreit ganz Deutschland auf.
Für mich ist klar, Baumann die Nummer eins. Der Neuer ist viel zur Verletzung von Pelesch. Also wenig überraschend, auch da verschiedene Gesichtspunkte, verschiedene Standpunkte. Wir haben Spenden gesammelt, Katharina, ne? Online übrigens auch sehr ausgeglichen, 52 Prozent für Oliver Baumann. Genau, die Spenden.
Wir fliegen einmal schnell durch. Es geht heute tatsächlich relativ fix. Freitagskicker Strassberg haben gespendet. Vielen Dank. Außerdem Joel und Stefan und die Panini-Boys. Norbert Grieshopp, Katrin und Randolf aus Flöhr. Das war es heute schon. Wir sind noch am Anfang der WM-Doppelpässe. Da geht noch was.
Vielen Dank an diejenigen, die gespendet haben. Vielen, vielen Dank dafür. Ja, danke schön. Jetzt ganz kurz. Wir fliegen einmal rund. Du hast ja gesagt 10-0, ne? Bleibst du bei? Ja. 6-0. Ich wollte 4-0 sagen, sag jetzt 5-0. 3-1. Weil ich 4-0 sage. Und du? 2-0. Da sieht man die Euphorie. Mani, was sagst du denn eigentlich?