
Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 253
FIROCKX.ONE WM Doppelpass vom 21.06.2026 mit Olaf Thon & Stefan Effenberg
Sonntag, 21. Juni 2026 · 1 h 53
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Shownotes
Für alle, die den FIROCKX.ONE WM Doppelpass verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.
In der aktuellen Folge sind die Gäste: Olaf Thon (Weltmeister 1990), Matze Knop (Moderator, Comedian, Podcaster), Christoph Kröger (Host, Podcaster & Co-Founder Calcio Berlin) sowie die SPORT1-Experten Mario Basler und Stefan Effenberg.
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Schönen guten Morgen, meine Damen und Herren! Hier ist der FireRocks.1 WM-Doppelfass, auf Sport1. Schön, dass Sie dabei sind. Wir sind im Airport Hilton und die Menschen nehmen die Euphorie von gestern Abend mit hier in die Sendung. Das ist sehr schön zu sehen. Das ist 2 zu 1 von Deutschland spät gegen die Elfenbeinpfiste. Sehr, sehr wichtig.
Und wenn wir auf die Ergebnisse schauen, dann gab es ja noch eins, was für uns wichtig ist, nämlich das 0 zu 0 zwischen Curaçao und Ecuador. Und dadurch ist Deutschland Gruppensieger und steht in der K.O.-Phase. Also herzlichen Glückwunsch aus München ans Team. Und das ist ja zum ersten Mal seit 2014.
Wo und wie hast du gestern dieses Spiel erlebt? Ja, hier. Ich glaube, Matze war auch da und natürlich einige, die heute hier im Publikum sind. Wir haben da hinten, wir waren ein bisschen weit weg, aber haben fast alles gesehen. Und ja, am Ende gewonnen. War schön. Und aufs Tor. Hast du noch daran geglaubt, dass die Mannschaft dieses Spiel noch zieht?
Nee, eigentlich nicht mehr, aber umso schöner. Jetzt ist man auch Erster durch die Überraschung von Curaçao, die trotzen denen ein 0-0 ab, hätte auch keiner für möglich gehalten. Also wir freuen uns sehr auf diese Sendung. Schauen wir mal kurz rein auf dieses Tor von Undaf, weil das war echt richtig gut gemacht, diese Ballannahme und der Abschluss praktisch eine Bewegung, Olaf. Gut, wenn man den Ball annehmen kann und gleichzeitig dann auch schießen kann.
Also das spricht für eine super Technik. Also, Dennis und der Mann des Spiels und natürlich sprechen wir hier in der Sendung auch über ihn, aber nicht nur mit Olaf Thun, sondern mit unserer Runde. Ich freue mich sehr, dass er mal wieder hier ist, Matze Knoop, schönen guten Morgen! Da müssen wir doch jetzt langsam mal was ändern, Zeit, dass sich was dreht.
Nämlich die Start-Alt, sonst könnte früher Schluss sein, als uns lieb ist. Ich freue mich sehr auf Mario Basler. Schön, dass du da bist, Mario. Defensiv, da macht er sich Sorgen, da seien wir zu schwach. So werden wir kein Weltmeister, sagt Mario. Und ich begrüße meinen Doppelfass-Experten Stefan Effenberg.
Schönen guten Morgen, Stefan. Wichtig, Moral bewiesen gegen die Elfenbeinküste, so ein Sieg kann uns weit tragen, sagt er. Und jetzt freue ich mich, dass Sie Ihre Premiere hat hier heute im Doppelpass, meine liebe Kollegin Anna Dollack. Schönen guten Morgen und sie bringt die Frage der Woche. Einen wunderschönen guten Morgen.
Guten Morgen hier in die Runde und natürlich auch zu Ihnen nach Hause. Ja, wir blicken auf die Frage der Woche und die dreht sich bei uns heute um. Dennis Undorf, gestern hat er das DFB-Team gerettet, hat die Partie gedreht, einen Doppelpack geschossen, übrigens sein Dritter im elften Spiel für Deutschland.
Nachdem es offensiv eher schleppend lief für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann, Dann haben die Fans ja mal wieder Dennis Undorf gefordert. Und in der 60. Minute war es dann soweit. Dreifachwechsel rund um den Stuttgarter. Knappe acht Minuten später trifft er dann zum 1 zu 1. Und in der Nachspielzeit dann eben der Siegtreffer. Und auch seine Mitspieler kamen rund ums Staunen um seine Person nach der Partie. Nicht drumherum.
Ja, ich glaube, dass er einfach jemand ist, der sich nicht so viel von außen irgendwie ablenken lässt, sondern der sich fokussiert auf seine Aufgabe und das macht er überragend. Dass er nicht irgendwie dann, wenn er nicht von Anfang an gespielt hat, irgendwie auf der Bank saß und keine Energie gegeben hat, sondern im Gegenteil, in der Halbzeit pusht er das Team und wenn er reinkommt, pusht er das Team und macht die Tore und das ist einfach überragend.
Also auch die Mannschaft sagt, das ist einfach ein super Typ und auf seiner Visitenkarte stehen nach zwei WM-Spielen tatsächlich drei Tore und zwei Assists. Für Julian Nagelsmann, für den Bundestrainer, ist er aber weiterhin einfach der fantastische Edeljoker, das hat er betont und daran hielt er jetzt auch fest.
Jetzt sitzt der natürlich so ein bisschen in der Zwickmühle, hält er daran fest und sagt, oh undhaft, der ist einfach eine absolute Waffe von der Bank. Oder sagt er, hey, mit einem Blick aufs Leistungsprinzip gehört der eigentlich in die erste Elf. Also das ist ja aktuell die Meinung von Nagelsmann, der ist unser Superjoker, das ist der Bundestrainer.
Wir haben hier in Deutschland zur WM, natürlich, das wissen wir, rund um 84 Millionen Bundestrainer. Und deswegen fragen wir Sie, fragen wir Euch, wie sieht es denn aus? Die Frage der Woche, muss Dennis Undaff denn jetzt endlich in die Startelf bei dieser Weltmeisterschaft? Klicken Sie sich rein auf sport1.de, stimmen Sie ab oder teilen Sie uns Ihre Meinung mit am Dopaphon unter der 01379 011 011.
Ich habe noch einen ganz netten Fakt rund um Dennis Undorf. Denn der feiert tatsächlich seinen 30. Geburtstag am 19. Juli. Und bei dem einen oder anderen klingelt es jetzt vielleicht. Denn genau da steigt das WM-Finale in New Jersey. Würde gerne da feiern, gehe ich mal davon aus. Anna, vielen Dank. Wir sprechen gleich hier in der Runde über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.
Alle Teilaspekte, aber damit wir so ein bisschen reinkommen, gucken wir uns noch mal kurz an Philipp Reichelt, das Spiel gegen die Elfenbeinküste. Eine emotionale Achterbahnfahrt mit Last-Minute-Happy-End. Dieser Sieg war ein Sieg des Willens. Siegermentalität, Teamgeist, ich glaube genau das, was man braucht.
Um in einem Turnier erfolgreich zu sein. Dazu zählt auch, nach Rückschlägen zurückzukommen. Wie nach dem 1-0 der Elfenbeinküste nach einer halben Stunde. Die Schnelligkeit von Dior Mont keine Überraschung und dennoch nicht zu verhindern für Joshua Kinnisch. Ich habe dann die Longline-Seite zu offen gelassen, das hat er dann gut genutzt, eine gute Flanke geschlagen, wir haben die dann nicht geklärt bekommen.
Das DFB-Team ohne Glück und im Schiri-Pech. Doch diese Mannschaft ist nicht nur eine Elf, sie ist ein Team. Und Julian Nagelsmann wechselt den Sieg ein. In der 60. Minute bringt der Bundestrainer Leveling, Amiri und Undaf. Nur acht Minuten später findet die Flanke von Nadim Amiri den deutschen Edeljoker Dennis Undaf.
Und dann bin ich schon sehr stolz auf die Spieler, die reingekommen sind. Nicht nur Dennis, der es natürlich super gemacht hat, auch Nadine mit einer Flanke. Leon hat eine unfassbar wichtige Situation hinten, wo er verteidigt. Wenn er da nicht mitgeht, dann kann es scheppern zum 2-1 für die. Also alle haben, finde ich, das sehr, sehr gut gemacht, auch nach dem Wechsel.
Das deutsche Team bleibt immer dran und wird in der vierten Minute der Nachspielzeit dafür belohnt. Durch den zweiten Treffer des Matchwinners, Dennis Undaf. Zum ersten Mal seit der WM 2006 kann das DFB-Team die ersten beiden Spiele bei einer WM gewinnen. Auch wenn es lange nicht so ausgesehen hat, ist Deutschland jetzt Gruppensieger und vorzeitig für die K.O.-Runde qualifiziert.
Spätestens mit diesem Sieg ist das DFB-Team endgültig im Turnier angekommen. Stefan, wie wichtig könnte dieser späte Sieg noch werden für den weiteren Turnierverlauf, auch für die innere Überzeugung, die die Spieler mit sich tragen? Also Sie haben ja auf jeden Fall Moral gezeigt. Das war ein schwieriges Spiel.
Sie mussten leiden, wirklich. Ich finde auch in den ersten 60 Minuten kam da nicht so viel von der Nationalmannschaft. Aber durch diese Einwechslung, da gab es eben nochmal diesen Push. Und da hat Nagelsmann auch gesehen, was er nochmal von der Bank an Qualität bringen kann. Das hat gestern den Unterschied ausgemacht.
Das kann schon die Brust noch breiter machen lassen. Und ja, jetzt spielen sie nochmal gegen Ecuador. Ich glaube, da wird es den einen oder anderen Wechsel geben. Und dann gehst du in die K.o.-Spiele. Aber ich glaube, dass sie angekommen sind auf jeden Fall im Turnier. War das ein gutes Spiel der deutschen Mannschaft, Mario?
Wie Stefan schon gesagt hat, die ersten 16 Minuten fand ich, war so ein Lala-Spiel. Aber danach haben sie halt schon. Natürlich hat man gesehen, dass die Elfenbeinküste ein bisschen müde wurde. Die letzte halbe Stunde waren meines Erachtens auch kaputt. Aber es war ein ordentliches Spiel. Man sollte es nicht überbewerten. Was hat dir nicht so gut gefallen?
Ich hätte ja Verständnis, wenn man jetzt nur auf das Positive schaut, nur auf das Ergebnis, aber um in dem Turnier sich zu verbessern, muss man vielleicht auch schauen, was noch nicht so funktioniert hat, Christoph. Ich finde, die ersten 60 Minuten, wo er schon erwähnt hat, Ich glaube, die einzige Formel, die gestern so ein bisschen heraussticht, ist eben Dennis Undaf, Amiri, Leveling, die halt so den frischen Wind reingebracht haben.
Ich finde, man ist sehenden Auges in dieses Problem hinten rechts gelaufen, gegen schnelle Flügelspieler wird es aus zwei Gründen immer schwer werden, glaube ich, für diese Mannschaft. A, weil man sehr hoch verteidigen will. Wenn sich jetzt Schlotterbeck auch noch verletzt haben sollte, wird das Tempo der Viererkette nicht höher mit Rüdiger.
Plus eben Kimmich mit dem Tempodefizit. Das hat man dann gesehen, wenn man den in 1 gegen 1 Situationen bekommt mit einem schnellen Spieler oder mit einem 1 gegen 1 starken Spieler, wie es gestern der Fall war. Diomont hatte gestern ein schwaches Spiel, muss man ehrlicherweise sagen. Das hätte noch viel schlechter ausgehen können.
Und ich glaube, dass man da schon noch was verändern muss, wenn es dann gegen noch stärkere Gegner geht, die dann auch vielleicht 90 Minuten plus ein höheres Tempo gehen können. Wie kann man denn, Olaf, wie kann man denn dieses Defizit an Geschwindigkeit, was Jo Kimmich hat gegen diese absoluten Supersprinter wie Diamant, wie kann man das mannschaftstaktisch, mannschaftsstrukturell.
Aufheben und neutralisieren? Indem man erstmal defensiver steht, um dann eine Doppeldeckung zu haben über Außen. Vor allen Dingen, wenn ich daran denke, dass wir gegen Frankreich spielen sollten. Mbappé hat Spitzengeschwindigkeit von 38 kmh. Kimmich hat 32, 33. Und ich habe mir auch so Gedanken gemacht, wer könnte denn jetzt auf der rechten Seite spielen? Malik Chau wäre eine Möglichkeit, der 35 kmh hat.
Und Kimmich finde ich besser im Mittelfeld neben Metscha. Aber würdest du dann nicht wieder die ganze Struktur der Mannschaft über den Offenwerp machen? Das sind ja nur ein, zwei Positionen. Und wir dürfen nicht vergessen, dass der Rüdiger, als der reinkam, ein gutes Spiel gemacht hat. Also das ist ja auch nicht einfach, wenn du mal so einfach reingeschmissen wirst.
Und von daher glaube ich, dass... Und auf jeden Fall von Anfang an spielen muss. Und dann kann Havertz zum Beispiel auch auf die rechte Seite. Ich glaube sogar, dass sich gar nichts ändert, ehrlicherweise. Also vor allem im Spielaufbau, weil da spielt Kimmich ja nicht Rechtsverteidiger, der irgendwie hochschiebt.
Der rückt nach innen, beziehungsweise dann diesen Dreiaufbau. Dadurch wird aber alles offen. Vor allen Dingen, wenn der dann mal in die Mitte zieht, dann müsste ja einer dann diese Seite zumachen. Und das funktioniert nicht gut. Ich bin deiner Meinung. Ich würde das auch ändern. Sondern ich würde auch Kimmich ins Zentrum ziehen, weil sich eben vor allem im Spielaufbau so wenig ändert. Aber wen würdest du denn dann rausnehmen?
Weil ein Matcher spielt im Zentrum, überragend, Pavlovich. Weil die beiden sind auch ähnlich von der Statur her. Und man sieht ja auch, der Matcher, der hat so eine Power. Der ist richtig super drauf. Und von daher, die Kombination mit Kimmich wäre, glaube ich, perfekt. Ich finde, also ich habe bei Aufmerksamkeit schon zugehört und wir haben ja gestern mit Olaf ja zusammen das Fußballspiel geschaut und wir waren beide eigentlich der Meinung, dass wir grundsätzlich ein gutes Gefühl haben, was unsere Nationalmannschaft angeht. Ich würde das gar nicht so kritisch sehen, wie es jetzt gerade hier so besprochen wurde.
Ich persönlich fand, dass unsere Mannschaft recht kombinationsfreudig war. Wir haben zwei Tore geschossen, die wurden beide aberkannt. Das ist ein Tor, das ist ein Tor, das ist ein Tor. Natürlich ist unsere Achillesferse hinten, das war aber schon vor dem Turnier klar. Jetzt muss man abwarten, ob Schlotterbeck wieder zurückkommen kann oder ob Antonio Rüdiger da spielt.
Natürlich das Gegentor zum 0-1, das war wieder so ein Klassiker, wo der Spieler, der das Tor macht, dann frei steht, anders gedeckt werden muss. Wir können es mal reinlegen noch mal kurz und uns das anschauen, dieses Gegentor. Da ist halt dann, wenn Diamant gegen Kimmich startet, der hat in zwei, drei Schritten halt den Vorsprung.
Ja, wobei das Tor ja deswegen entsteht, weil, wenn man jetzt noch mal ganz kurz eben es zeigen kann, weil quasi dann irgendwie im Rückraum sozusagen einer seinen Mann nicht wirklich deckt und nicht wirklich dabei ist. Also in dem Moment ist es ja dann auch, jetzt sieht man relativ, da ist er frei. Flo Wirtz, meinst du?
Flo Wirtz, ja, der muss natürlich dann in dem Moment ein da stehen und muss dann da hingehen. Das hat einfach abgeschaltet in dem Moment. Und wenn er nicht abschaltet und wirklich dabei ist, dann ist die Frage, ob das Tor jetzt in dem Moment so fällt. Ich wollte nur sagen, dass ich von meinem Gefühl, was die Nationalmannschaft angeht, eigentlich nicht so ein schlechtes Gefühl habe, so wie es jetzt für mich gerade so rüberkam. Sondern am Ende, natürlich hat man nachher noch versucht, das Spiel zu drehen. Dann war man hinten natürlich auch ein Stück weit offen.
Kurz vor Schluss gab es noch diese Riesenchance für die Elfenbeinküste. Den muss er eigentlich machen in dem Moment. Da ist dann der Nagelsmann auch ein Risiko gegangen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich fand es eigentlich so schlecht, wie ihr es jetzt besprochen habt, habe ich es nicht empfunden.
Aber was haben wir denn schlecht besprochen? Wir haben nur gesagt, die ersten 60 Minuten waren nicht gut. Hast du eine Torchance gesehen, die ersten 60 Minuten? Naja, sie haben ja zwei Tore, die Akkern, also es war jetzt nicht so, dass sie gar keine Akkern gemacht haben. Sie haben keine zwei Tore gemacht, zweimal faul.
Ich fand vor allem defensiv war es halt schon anfällig. Man muss es ja auch immer im Kontext des Spiels sehen, des Gegners. Also ich glaube, der Anspruch ist da ein bisschen größer gegen die Elfenbeinküsse. Das ist ein guter Gegner, gar keine Frage, aber es gibt halt noch deutlich stärkere in diesem Turnier. Und ich glaube, mit Blick in die Zukunft kann man da Dinge kritisieren.
War nicht alles schlecht gestern. Nein, und ich finde ja auch, das heißt ja nicht, dass man, wenn man in gewissen, wenn man inhaltlich, fußballfachlich bestimmte Dinge kritisiert, heißt das ja nicht, dass sich hier Leute nicht drüber freuen, dass Deutschland gewonnen hat und optimistisch sind. Aber um sozusagen dann gegen die großen, wirklich großen Gegner zu bestehen, müssen ein paar Dinge noch besser werden möglicherweise, oder? Absolut.
Ich würde Kimmich nicht ins Zentrum schieben. Du brauchst diese Physis im Zentrum mit Pavlovic bzw. Metzscher, der wirklich herausragend gespielt hat gestern. Das ist der Fall. Dieses Tor, was fällt gegen die Elfenbeinküste, wer verteidigt das denn bitte schön als Rechtsverteidiger? Der Einzige, der mir jetzt einfällt, ist Hakimi, der es wahrscheinlich schafft, das Tempo direkt mit aufnimmt.
Auch das Tempo hat, um den Zweikampf auch zu führen. Das hat Hakimi nicht, das ist ein Defizit. Aber dann braucht er halt auch Unterstützung. Das würde ich nicht machen. Auch was angesprochen wurde mit Havertz, eventuell auf die rechte Seite ziehen, damit Undaf spielt. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es Wechsel gibt gegen Ecuador.
Und darf jetzt spielen, aber ich glaube, vom Gefühl her einfach für Dan Musiala auf dieser Position hinter Havertz, sodass sie immer diesen Wechsel haben. Also der wird Havertz nicht auf die Außenbahn schieben, das glaube ich nicht. Zufälle wechseln sollte er auch nicht machen. Nicht, dass er jetzt denkt, oh, wir sind qualifiziert, wir sind Erster, da kann nichts mehr passieren.
Vielleicht an zwei Stellen oder drei Stellen mal etwas verändern, aber nicht zu viel. Er muss ja wahrscheinlich in der Innenverteidigung was machen, weil Schlotterbeck sich verletzt hat. Jetzt ist die MRT-Untersuchung. Die kommt jetzt und dann werden wir sehen, was da wirklich ist. Es ist offensichtlich eine Bänderbeteiligung im Knöchel.
Ist das, weil er schon auch als Linksfuß der Mannschaft was gibt in der Innenverteidigung, gerade auch im Spielaufbau? Unglaublich bitter. Also ich habe das Tempo schon angesprochen. Das wird nicht höher, finde ich, mit Rüdiger. Rüdiger hat das gestern super gemacht, aber der kommt auch aus einer sehr, sehr schwierigen Saison bei Real Madrid.
Und hat zum einen natürlich im Spielaufbau diese Diagonalbälle, diese langen Bälle, die Schlotterbeck schlagen kann, die hat Rüdiger so nicht drin. Ich glaube, er hat einen großen Schmerz. Er hat einen großen Schmerz. Er bringt andere Stärken mit. Gerade auch mental. Er kann da noch mal richtig Feuer reinbringen. Vor allem, wenn es nicht so gut läuft. Aber gleichzeitig, was Beweglichkeit angeht. Wenn ich da in die Zukunft schaue, gegen ein paar dribbelstarke Spieler warten könnten.
Das ist natürlich ein Downgrade. Mario, wir haben gesehen, er hat es ja noch versucht. Er hat eine Schmerztablette genommen. Er lief da ein bisschen unruhig. Wurde noch mal behandelt. Der ist gerade nicht bei 100 Prozent. Wie kritisch ist das? Du hoffst ja immer, wenn du mit deinem Partner in der Innenverteidigung spielst, dass er auf die Zähne beißt und irgendwie das Spiel durchsteht.
Aber am Schluss, wie ist es so, hat er sich wahrscheinlich auch damit abgefunden. Hat er schon gesehen, dass er wahrscheinlich raus muss. Aber ich sehe jetzt nicht die großen Problematik. Auf der Innenverteidiger-Position mit so einer Verletzung musst du immer rechnen. Das kann ja im ersten Spiel passieren. Das kann ja auch im letzten Spiel passieren.
Also von daher, sowas musst du einplanen. Deswegen fand ich es halt auch schade, dass man in dem Bewusstsein, dass man nur einen Linksfuß als Innenverteidiger hat. Deswegen hätte ich mir ja damals gewünscht oder vor der WM gewünscht, bei der Kaderzusammenstellung, dass man vielleicht so über ein Chapeau nachgedacht hätte, nochmal mit einem linken Fuß.
Weil es ist natürlich schon ein großer Vorteil, wenn du Rechts- und Linksfuß als Innenverteidiger hast. Das sieht man bei Schlotterbeck mit seinen Diagonalbällen, die sind einfach klasse, wenn er die spielt und die werden uns dann halt in den nächsten Spielen, wenn Schlotterbeck weiterhin verletzt bleiben sollte, die werden uns halt schon fehlen.
Aber ich muss hier aber mal ganz kurz was sagen, du hast gesagt, ein Downgrade, also du sprichst jetzt von Schlotterbeck und Rüdiger, wenn Rüdiger jetzt spielen sollte, das ist ein Downgrade, also wir reden von einem Spieler. Der, der etwas Großes schon gewonnen hat, immer gezeigt hat, Stammspieler ist Spiel. Aber Spieleröffnung ist schon anders, oder?
Von der Spieleröffnung wirst du das ein bisschen verändern müssen. Aber das ist ja kein Problem für die Nationalspieler. Das ist kein Problem. Aber ich würde hier nicht vom Downgrade reden. Das hört sich so an wie, da haben wir den einen Weltklasse und der andere, den müssen wir jetzt rein. Und jetzt sieht es zacken Lüste aus.
Ich glaube, man muss aus der Not eine Tugend machen. Oh, da sind wir aber dabei mit drei Euro. Ja, das ist mir so rausgerutscht, weil es vielleicht auch besser ist, dass man nicht so risikoreich von hinten rausspielt. Also Manuel Neuer hat ja auch, über den wir noch gar nicht gesprochen haben, ist ja auch positiv.
Der musste ja auch noch nichts halten. Wenn wir hinten heraus nicht so risikoreich wie viele andere im 16er dann vielleicht mal den Ball verlieren, sodass wir da richtig einfach spielen, das kann vielleicht positiv sein. Für die Entwicklung der nächsten Spiele gegen stärkere Gegner, die uns versuchen, auch unter Druck zu setzen.
Wir machen da gleich weiter, aber wollen ganz kurz Anna auch mit reinnehmen. Ganz interessant die Entwicklung bei Dennis Undaff. Er ist gestern, also sportlich sowieso, aber auch, was das Social-Media-Follower, was die Zahlen angeht, er ist gestern vor dem Spiel mit 674.000 Followern reingestartet. Und Anna sagt uns mal, wie sich das entwickelt hat und hat dann noch ein paar andere ganz interessante Zahlen.
Ja, so sieht es aus, Flo. Also bei Dennis Undorf, da gab es ein Wachstum rund um die Social Media Follower von 674 auf jetzt eben über 840.000. Ja, und ich habe mal natürlich vorher ein bisschen recherchiert, wer denn bei euch in der Runde die Krone auf hat rund um Social Media Follower. Und das ist tatsächlich Matze Knob und zwar deutlich. Ich glaube, das gibt einen kleinen Applaus, oder? Vielen Dank.
Ja, aber wir wollen jetzt natürlich den Fokus drauf lenken auf die Spieler dieser Weltmeisterschaft. Wer ist denn da der Champion in Sachen Social Media Follower? Und das kommt jetzt wenig überraschend auf der Nummer 1. Die Krone auf hat da Cristiano Ronaldo mit knapp 666 Millionen Follower. Da hinten, klar, Lionel Messi. Der beste Deutsche, Manuel Neuer, aktuell mit 14,7 Millionen Follower.
So, und jetzt wollen wir aber schauen auf einen anderen Keeper dieser Weltmeisterschaft. Der hatte vor einer knappen Woche noch 40.000 Follower. Und schwuppsdiwupps. Mittlerweile sind es 14,9 Millionen. Und wenn Sie sich jetzt fragen, wie geht denn das? Wie bekommt man denn innerhalb von sieben Tagen so einen wahnsinnigen Push?
Da kann ich Ihnen einen kleinen Tipp geben. Einfach mal die Null halten in einem Weltmeisterschaftsspiel gegen den amtierenden Europameister Spanien. Klar, die Rede ist vom Keeper von Cap Verde, von Vosinha. Der ist jetzt einfach ein absoluter Social-Media-Star. Wir sind mal gespannt, wie er das umwandeln kann, vielleicht auch ins Finanzielle.
Denn heutzutage sind Social-Media-Follower ja eine ganz eigene Währung. Laut Transfermarkt.de beträgt sein Marktwert aktuell 50.000 Euro. Und ab Juli ist er sogar vereinslos, hat zuletzt in der portugiesischen 2. Liga gekickt. Also das war natürlich jetzt ein wahnsinnig tolles Bewerbungsschreiben mit diesen sieben Paraden gegen Spanien.
Ja, und sein neuer Social-Media-Hype, der hat natürlich auch den ein oder anderen aufhorchen lassen. Da hat sich jetzt jemand zu Wort gemeldet, der den WM-Pokal auch schon mal in den Händen gehalten hat. Die Rede ist von Kati Hummels, Influencerin und Unternehmerin und eben die Ex-Frau von unserem 2014er-Weltmeister Mats Hummels. Die hat jetzt offiziell angekündigt, den Vosinja, den lade ich zur Wiesn ein.
Und die Reisekosten, die gehen sogar auch auf meine Kappe. Also wer weiß, vielleicht sehen wir das Internetphänomen aus den Kap werden. Ja, bald in ein paar Wochen hier in München in Lederhosen. Vielleicht kann Vosinja ja aus seinem neuen Follower-Schar von 14 Millionen auch noch mehr machen, als nur einen Oktoberfestbesuch abstauben.
Aber du wolltest? Ich bin gerade ein bisschen stolz, dass sie meinen Namen genannt hat. Und dann kamen erst Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Das war irgendwie schlecht. Das hat mir gut gefallen. 660 Millionen hat der. Wie viel hast du? 280 Millionen. Millionen? Das wäre schön. Aber ich wollte noch ganz kurz was sagen zu Antonio Rüdiger.
Also Stefan hatte gesagt, ist kein Downgrade. Also um ehrlich zu sein, wenn man jetzt vor der WM Leute gefragt hätte, soll man Antonio Rüdiger mitnehmen, ja oder nein? Ich glaube, ich hätte viele gesagt, nee, lieber nicht, lass ihn zu Hause. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin jetzt auch keiner, der jetzt ein riesen Fan von Antonio Rüdiger war in den letzten Jahren in der Nationalmannschaft.
Er war immer mal für, muss man ehrlich sagen, für einen Bock gut. Aber jetzt ist er eben dabei. Und ich fand, dass das gestern, als er reingekommen hat, hat das wirklich gut gemacht. Und vielleicht tut ihm sogar diese, ich nenne es jetzt mal Reservistenrolle, dieses nicht gleich vorne in der ersten Linie stehen, tut ihm das ganz gut, weil er eben diese Eskapaden so abseits des eigentlichen Fußballspiels, das ist so ein bisschen, ich sage mal, so wie so Vinicius Junior in ein bisschen schwächer.
Ja, das tut ihm eigentlich gar nicht gut. Und gestern, finde ich, hat er es gut gemacht. Aber grundsätzlich verstehe ich, was er meint. Also ich würde mich jetzt mit einem Schlotterbeck auch erst mal wohler fühlen. Er ist reingekommen, aber eigentlich die Dynamik des Spiels, Olaf ist durch diesen Dreierwechsel gekommen. Mit Leveling, mit Amiri und auch mit Undaf. Da war plötzlich dann eine andere Energie in der gesamten Truppe.
Erklär uns das. Ja, da sieht man mal, was man bewegen kann auf den entscheidenden Positionen, auf dem Weg nach vorne hin. Tempo, Frische und Jürgen Klopp kann sich das mal genau anschauen, was der Julian Nagelsmann doch für tolle Sachen macht. Denn Nagelsmann hat sozusagen die Wende herbeigeführt durch diese Einwechslung.
Und vorher auch, sag ruhig. Nein, ich wollte sagen, er hat ja gesagt, der ist noch für die Aufstellung verantwortlich, weil er dann ja Liverpool-Trainer wird, Julian Nagelsmann, und zweimal die Champions League gewinnt. Das hat Jürgen Klopp nicht zu Ende geführt, glaube ich. Aber Speis beiseite, ich finde auch, dass er das gestern wirklich bewiesen hat, dass er ein guter Trainer ist. Als wir Fußball gespielt haben oder angefangen haben mit zwei Auswechslungen, kann man jetzt schon mit diesen fünf Auswechslungen einiges machen.
Wir können froh sein, dass wir so tolle Leute in der Hinterhand haben. Und jetzt bin ich mal gespannt, wie Julian Nagelsmann aufstellt. Ich bin der Meinung, dass er den Under vorne bringen wird. Wir werden sehen. Stefan hat ja auch zu Recht gesagt, du kannst jetzt nicht so viel durchwechseln. Eigentlich musst du den Kimmich auch da lassen und dann versuchen, wenn wir gegen schnelle Leute weiterhin spielen auf der Seite, Doppeldeckung zu geben. Das kann auch funktionieren.
Wir sprechen gleich weiter hier im Firox.1 WM-Doppelpass. Der ist noch in Toronto, hat alle neuesten Informationen rund um die deutsche Mannschaft. Da ist es jetzt morgens um halb sechs, aber er ist schon wach und wir sind gleich zurück. Hier in München, also bleiben Sie dran. Wir sind noch zurück in München im Airport Hilton am Flughafen.
Denn unser Sport1-Chefreporter ist schon aufgestanden in Kanada. Ich freue mich sehr, ihn begrüßen zu dürfen. Stefan Kumberger, guten Morgen! Guten Morgen! Herzliche Grüße aus Toronto. 5.30 Uhr, es ist schon hell. Außer dir ist, glaube ich, niemand unterwegs, wenn ich das richtig sehen kann. Sag mal, die Erkenntnisse von gestern. Du hast ja in der Mixzone mit vielen Spielern gesprochen. Was für eine Stimmungslage hast du wahrgenommen in der Mannschaft?
Ja, das war ganz interessant, weil Manuel Neuer war ziemlich abgebrüht und hat das alles sehr ruhig eingeordnet, während man bei den Herren Amiri und Undaf schon gemerkt hat, wie geflasht die waren, wie sehr sich die gefreut haben, wie emotionalisiert die waren, weil die natürlich hier ihre erste Weltmeisterschaft spielen.
Und Dennis Undaf, bei denen hat man zurzeit immer so den Eindruck, der muss sich selbst kneifen, der muss selbst mal rumschauen. Wo stehe ich hier eigentlich? Da stehen Dutzende von Reportern vor mir. Ich habe den Pokal für den Man of the Match in der Hand. Also Dennis Unterf, der lebt jeden Tag diesen Traum neu. Wir wissen ja, dass er vor ein paar Jahren noch nicht so auf diesem Niveau war und nicht in der Nationalmannschaft gespielt hat.
SV Meppen ist das Stichwort. Ja, das ist wahr. Die Entwicklung, die er genommen hat in den letzten Jahren, ist natürlich außergewöhnlich. Er gibt der Mannschaft auch so eine Energie, auch wenn er nicht spielt, wenn er draußen sitzt. Er ist schon so einer, der generell für die gute Laune sorgt. Ja, auf jeden Fall. Also es gibt ja auch dieses berühmte Video auf Social Media, wo er die, Medien des DFB durch das Quartier führt und immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat und mit den Mitspielern sehr freundlich und sehr lustig und auch kurios umgeht.
Trotzdem glaube ich nicht, dass er langfristig ein Stammspieler sein wird bei dieser Weltmeisterschaft. Da gibt es zu viele Faktoren, den Julian Nagelsmann auch immer wieder benennt. Deswegen glaube ich nicht recht daran, dass er von Anfang an spielen wird. Aber das müssen wir abwarten. Ja, werden wir gleich auch nochmal ausführlicher diskutieren, ob das dann vielleicht für das Ecuador-Spiel eine Option ist und er dann wieder zum Joker wird.
Was wir natürlich auch schon besprochen haben, wo wir aber keine neuen Informationen haben, ist die Situation rund um Nico Schlotterbecks Verletzung. Er ist, wenn ich richtig informiert bin, sagt du uns das ruhig, mit der Mannschaft nach Winston-Salem zurückgereist ins Basecamp und wird da dann heute untersucht. Ist diese Info richtig?
Ja, das ist richtig. Also er ist mit der Mannschaft mitgeflogen. Es gab keine Untersuchung hier in Toronto, zumindest keine weitergehende. Die wird dann heute, wenn hier komplett die Sonne aufgegangen ist, Wir befinden uns in der gleichen Zeitzone wie Winston-Salem in North Carolina. Also da schlafen die Herrschaften noch und wenn dann alle wach sind, dann geht es zur eingehenden MRT-Untersuchung.
Die erste Diagnose von Julian Nagelsmann lautete gestern ja irgendwas am Innenband und da muss man jetzt eben abchecken, wie das läuft. Allerdings hat Nico Schlotterbeck schon Unterstützung seiner Partnerin. Also das könnte ja vielleicht auch dazu führen, dass die Genesung etwas schneller vonstatten geht.
Ja, es ist ja so, nach den Spielen. Sag mal, so Dr. Professor Dr. Dr. Kumberger. Ich bin mir nicht sicher, ob das dann tatsächlich so ist, dass wenn die Partnerin dabei ist, dass dann ein möglicherweise gerissenes Band im Kleck... Das zieht dann vielleicht vom Knie mehr in die Leiste. Das musste doch nicht sein, dass du jetzt veranschuldigt wirst.
Aber hat der nicht unten am Sprunggelenk die Verletzung? Und ich denke, da ist immer die Kapseln mit beeinträchtigt. Und ich habe aus eigener Erfahrung, wenn man solche Verletzungen hat, auch wenn ein Band gerissen ist, ob innen oder außen, dann kann man mit einem Tape nach einer Woche durchaus wieder spielen.
Also dann würde er vielleicht ein Spiel jetzt aussetzen, um dann beim nächsten Spiel vielleicht wieder zu spielen. Würde ich auch theoretisch glauben, dass er alles versucht, um das möglich zu machen und dass auch Julian Nagelsmann die Wichtigkeit von Nico Schlotterbeck ähnlich sieht wie du, sowas auch zu machen, auch wenn er vielleicht ein, zwei Spiele jetzt nicht machen kann, ihn auf jeden Fall dazu halten.
Da müssen wir auf die Frau hoffen, habe ich jetzt von Kumbi gelernt, dass die da heilende Wirkung entfaltet, keine Ahnung. Aber ja, also ich bleibe dabei, mit Schlotterbeck ist die Innenverteidigung besser als mit jedem anderen. Stefan, ist der logische Ersatz weiterhin Antonio Rüdiger oder wie nah sind Anton und Malik Chau dran, vielleicht auch Nico Schlotterbeck zu ersetzen?
Also zunächst mal muss ich ein bisschen einordnen. Ich habe nicht gesagt, dass die Partnerin von Niko Slotterbeck Ärztin ist, aber wir alle wissen doch, dass wenn man freundliche und nette Menschen um sich rum hat, dass es da einem automatisch besser geht. Als Ersatzmann ist vor allem Antonio Rüdiger eingeplant und ich muss ehrlicherweise sagen, für mich ist das kein Downgrade.
Der Mann spielt bei Real Madrid, der Mann war einer der Helden der Europa-Malzerzeit 2024. Also jetzt zu tun, als wäre der eine Gurke, halte ich für völlig falsch, der hat trotzdem noch seine Qualitäten. Er selbst hat schon gesagt, dass Nico Schlotterbeck gerade im Spielaufbau eine Macht ist, aber trotzdem mit Antonio Rüdiger muss man sich, glaube ich, keine Sorgen machen.
Allerdings wird es natürlich da Verschiebungen geben. Es geht eher auf Kosten der Eingespieltheit. Aber für sich genommen ist Antonio Rüdiger kein schlechterer Spieler als Nico Schlotterbeck. Wenn wir noch mal über Jo Kimmich sprechen und diese Situation in der rechten Seite defensiv bei der deutschen Mannschaft.
Wie gesagt, das Tor haben wir gesehen, dass er da Geschwindigkeitsnachteile hat gegen Diamant. Das ist auch klar. Wie wird man mit der Situation umgehen? Wie wird man diese Geschichte lösen aus deiner Sicht nach dem, was du von Julian Nagelsmann und von den Spielern so gehört hast? Ich denke, es wird dabei bleiben, dass Joshua Kimmich auf der rechten Außenverteidigerposition bleibt. Also ich glaube nicht, dass der Bundestrainer sich diese Diskussion nochmal aufmacht und diese Diskussion nochmal gönnt.
Allerdings muss man dann eben Mittel und Wege finden, wie man in der Defensive Joshua Kimmich gegen pfeilschnelle Offensivkräfte unterstützen kann. Er ist jemand, der sich immer wieder reinbeißt, aber klar, gegen Leute wie Diamandé, hat er eben seine Probleme ganz naturgemäß. Aber dann muss man eben zusammenhelfen.
Dafür gibt es elf Spieler auf dem Platz. Und da ist der Bundestrainer gefragt. Und die Zeit hat er ja jetzt. Also die Spieler haben heute einen halben Tag frei und morgen dann einen ganzen. Und der Bundestrainer hat dann nicht die Pflicht, auf dem Planingsplatz zu stehen, sondern der kann sich da eingehend Gedanken machen beziehungsweise wieder Videoanalyse betreiben.
Und das heißt für dich auch, du reist jetzt der Mannschaft nach. Das gibt ja normalerweise nach dem Spieltag keine Medienaktivitäten. Das heißt, irgendwann brichst du dann die Zelte ab in Toronto und reist auch nach Winston-Salem. Bleibst für uns aber noch am Start. Am Ende der Sendung wollen wir gerne noch mal zu dir schalten und ein bisschen nach vorne blicken.
Erst mal vielen Dank, Prof. Dr. Dr. Stefan Kumberger. Der Mann, dem die Bänder verbrauchen. Wir machen ein Spot. Keine anderthalb Minuten Hinweise von unserem Sportwerkpartner. Wir sehen uns im Doppelpass. Da sind wir schon wieder zurück im Fireworks.1-WM-Doppelpass. Schön, dass Sie weiter dabei sind, meine Damen und Herren.
Ich will Anna noch mal ins Spiel bringen. Denn diese 2. Gruppenspiele in der WM, die waren häufig schon so eng und problematisch, oder? Absolut. Wer also ein bisschen in den Geschichtsbüchern geblättert hat oder tatsächlich einfach ein super Gedächtnis besitzt, der weiß. Also so ein 2. WM-Gruppenspiel für die deutsche Nationalmannschaft.
Das ist meistens kein Schützenfest und eher eine Stolperfalle. Das wussten tatsächlich schon die Jungs von 1954. Nach einem 4-1-Auftaktsieg gegen die Türkei gab es dann eben diese fette Niederlage gegen Ungarn. Aber das Ergebnis dieses Turniers ist allen klar. Wir schauen mal in die jüngere Vergangenheit.
2002 gab es auch einen Auftaktkracher gegen Saudi-Arabien und dann nur ein 1-1 gegen Irland. 2-6, da erinnern wir uns wahrscheinlich alle sehr gerne dran. In der Nachspielzeit trifft Oliver Neville zum 1 zu 0 gegen Polen. Und dann startete die richtige Euphorie rund ums Sommermärchen. Ja, aber auch 2010, wo die Deutschen am Ende eigentlich ein gutes Turnier gespielt hatten, gab es eine 0 zu 1 Niederlage gegen Serbien. Und 2014, das Jahr unseres letzten WM-Titels, auch da nur ein 2 zu 2 gegen Ghana.
2,18 und 2,22. Ja, da gab es zwar keine Niederlagen, aber diese Turniere, die wollen wir ja aus deutscher Sicht sowieso ein bisschen aus unserem Gedächtnis verbannen. Also, vielleicht hat das gestern ja ganz gut geklappt und man hat diese bösen Geister rund ums zweite WM-Gruppenspiel so ein bisschen aus den Köpfen eines deutschen Teams vertreiben können. Wir haben mal nachgefragt bei Doppeltorschütze, Dennis Undaff.
Jetzt sind wir top in die WM gestartet und ich glaube, es ist ein gutes Zeichen gewesen und nach Siegen ist wie in der Liga dann ist alles einfacher, ist alles auf einmal witziger. Deswegen, wie gesagt, wir freuen uns, aber der Fokus geht weiter. Gibt es eine Erklärung, Mario, aus deiner Sicht, warum es häufig so dieses zweite Gruppenspiel nicht so richtig rund läuft?
Nö. Ist das ein Zufall aus deiner Sicht? Naja, ich meine, du hast oftmals, ist ja der erste Spieltag, sind ja dann, gerade bei diesem Turnier, siehst du ja auch Heidi, jetzt alle sind ja viele neue Mannschaften dabei, Länder dabei. Im zweiten Spiel, du hast grundsätzlich ja immer zwei Mannschaften von dreien, die irgendwo ein bisschen auf Augenhöhe sind Und dann ist ja automatisch irgendwie, das zweite und das dritte Spiel meistens auch das Schwierige.
Du hast vorhin bei der Aufzählung vor allem 2006 Dortmund, Oudoncourt und Neville, da hast du sehr, sehr genickt, der Erinnerung nochmal geschwälgt wahrscheinlich. Hast du eine andere Erklärung dafür, dass dieses zweite Gruppenspiel häufiger so ein bisschen zäh ist? Wir haben ja auch gesagt, es war jetzt ja auch 60 Minuten noch nicht großartig.
Natürlich hängt es auch am Gegner. Ich kann mich erinnern, ich war 2014 im Stadion, als man 2-2 gegen Ghana gespielt hat. Am Ende sind wir Weltmeister geworden. So im Rückblick hat man das auch schon so ein bisschen verdrängt und denkt sich, das war ein Megaturnier. Wir haben da jedes Spiel dominiert.
Das war ja bei dieser WM auch nicht so. Und deswegen habe ich das ja am Anfang auch gesagt, dass ich das gar nicht so negativ empfunden habe. Wir haben gerade eben in der Pause noch mal gesprochen, dass wir gesagt haben, oder auch ich der Meinung war, dass mit Ball wir das eigentlich gut gemacht haben.
Nur sobald wir den Ball eben nicht hatten gegen den Ball, da war natürlich noch Luft nach oben. Aber ich glaube nicht, dass man sagen kann, ja, das liegt jetzt da oder daran, sondern es ist dann wirklich einfach in dem Moment das Momentum. Und Olaf, wir haben es gesagt gestern, wir haben ein gutes Gefühl und dieses Gefühl, was man vielleicht mit Fußball gar nicht direkt erklären kann, das spielt eine ganz große Rolle.
Und wenn du den Undaff da gerade siehst, der hat für mich so ein bisschen was von Lukas Podolski, der hat so eine Leichtigkeit, der ist einfach dieses Fröhliche. Und dann haben wir gesagt, Antonio Rüdiger. Als Spieler sind wir da unterschiedlicher Meinung. Er hat gesagt, das ist ein Up- und Downgrade.
Stefan hat gesagt, nee, sehe ich nicht. Aber in der Kabine hat er vielleicht eine ganz wichtige Rolle. Und ich glaube, dass diese Energie in dieser Truppe, das, was sie im Moment so ausstrahlt, ein ganz wichtiger Faktor ist, warum wir das Spiel gestern eben dann doch noch 2-1 gewonnen haben. Ich glaube, der Anspruch kann nicht sein, jedes Spiel in einem Turnier überlegen zu sein. Also für andere Nationen ist es das erste Gruppenspiel.
Für Deutschland ist es vielleicht das zweite. Argentinien hat gegen Saudi-Arabien am ersten Spieltag bei der letzten WM verloren. Und am Ende gewinnen die das Ding. Ich glaube, Spanien 2010 ist auch nicht so gut reingestartet. Und 2014 das Algerienspiel. Also kann sich jedes Spiel dominieren. Die beiden Typen jetzt mit Rüdiger und Undaf, das sind die, die eine Mannschaft dann auch verändern können von den Typen her.
Du brauchst ja nicht immer nur Schönredner, sondern du musst auch mal haben, welche, die da richtig reinkloppen. Das ist der Rüdiger. Und der Undaf lässt sich auch nichts gefallen. Nicht umsonst hat Nagelsmann vor der WM ja die Probleme mit ihm gehabt. Weil Stefan war ja manchmal auch ein unbequemer Spieler.
Ich nicht. Du nicht. Nein, nein. Aber... Aber solche Typen braucht man, die Reibung dann innerhalb des Teams erzeugen. Und deswegen glaube ich, die Mannschaft braucht diese beiden Verrückten. Wie war das denn 90? Da war das zweite Spiel, glaube ich, 5-1 gegen den Vereinigten Arabischen Emirati. Aber ihr hattet im Verlauf des Turniers auch Spiele, wo es eng war, wo ihr nicht gut wart, wo Franz sich aufgeregt hat.
Ja, aber wir waren überlegen und haben das einfach runtergespielt. Und der Kaiser hat dann künstlich auch mal Druck erzeugt, um uns wachzuhalten. Da gab es doch ein Spiel, da hat er richtig geschimpft. Ja, aber das war alles, das war keine Show, der hat das schon ernst gemeint, aber der hat mit Lothar Matthäus, wenn der auf dem Platz war, hat der den beschimpft.
Dann hat er ihn zur Seitenlinie geholt und hat gesagt, du bist der Allerbeste, du bist der Allerbeste. Ging der wieder auf den Platz, hat er gesagt, der Lothar, der macht nur Scheiß. Und so war der Kaiser halt. Der hat die halt gewonnen für sich. Der hat die eingefangen, war ein richtiger Menschenfänger. Ja, sicherlich, kann mich erinnern.
Da ist er wieder. Sag mal, Stefan, die Fähigkeiten von Dennis Undaff, wir haben schon ein bisschen darüber gesprochen. Nach dieser schwierigen Phase zwischen ihm und dem Bundestrainer, nach diesen Äußerungen von Julian Nagelsmann über ihn, bist du überrascht, wie stark er bisher performt in diesem Turnier?
Er ist einfach überzeugt von seiner Stärkequalität, die er hat. Die hat ja in Stuttgart Woche für Woche mehr oder weniger gezeigt. Nicht nur als Vollstrecker, sondern auch als Vorbereiter. Ich glaube, sehr lobenswert für Undaf ist auch diese PK, die es ja gab, von Nagelsmann, wo er ja mehr oder weniger gegen ihn geschossen hat.
Dass er das einfach weggelächelt hat, gar nicht darauf eingegangen ist und gesagt hat, nein, ich bin Teil des Teams und wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da. Ich glaube, Tahr hat es ja vorhin gesagt im Interview, er gibt Energie, nicht nur auf dem Platz, kann Spiele drehen, sondern auch in der Kabine vor dem Spiel beim warm machen.
Das sind so Kleinigkeiten, die ihn eigentlich dann auszeichnen und solche Spieler, Spielertypen vom Charakter, die brauchst du. Ich finde ja, wir haben ja jetzt ein paar Jahre lang nach dem neuen Miro Klose gesucht und so ein bisschen. Miro Klose hat ja auch nicht den klassischen Weg durchlaufen wie viele andere und vielleicht ist das auch wiederum so ein Spielertyp, den man einfach jetzt einfach braucht.
Und eben, dass er eben nicht nur die Tore macht, sondern auch noch die Vorlagen gibt, also die Assists und Klose war ja auch so ein bisschen vom Typ sucht. Ja, aber der war ruhig, kann man vom Typ her so nicht vergleichen. Nein, nein, aber vom Karriereweg, vom Karriereweg, ein richtiger Mittelstürmer.
Genau, nicht der MZ-Spieler. Und so, der fehlt uns noch. Und da bin ich mal gespannt, ob der Woltemar da noch eingreifen kann. Ich habe mal das Gefühl, er ist gerade ein Stückchen weg von der Rolle. Gezwungenermaßen, weil die Notwendigkeit war nicht da. Ja, aber die wird vielleicht noch kommen im Verlauf des Turniers, dass du einen brauchst, der fast zwei Meter groß ist. Entweder in der Offensive oder auch in der Defensive, um den Tor zu verteidigen.
Das sind Spieler, die auch noch mal kommen werden. Da bin ich mir sicher. Wir schauen uns das 2 zu 1 noch mal an. Und Mario, das, was er da macht, Dennis Undaff, die Ballannahme und der direkte Abschluss, das ist schon... Naja, wir reden ja nur von Undaff. Nein, wir reden gleich von dem, der den Ball gespielt hat. Ich wollte gerade sagen, Metzha, also diesen Ball, der ist der Weltklasse gespielt.
Aber den dann auch so zu verarbeiten, den dann auch so zu verarbeiten, Der spricht für die beiden und das ist immer ein Weltklasse-Tor, vor allem mit diesem Pass. Besser kann man es nicht machen. Guckt euch das mal an, der Pass ist super, aber der ditscht so ein bisschen auf. Also der kommt ja nicht flach, sondern springt vor unten noch so leicht hoch. Der nimmt den so, keine Ahnung, 30 Zentimeter über dem Boden an.
Mit dieser Geschwindigkeit, mit der Dynamik, dann kommt der aus der Luft. Der nimmt den aus der Luft an, der fällt vor ihm runter, er dreht sich und schießt. Das ist Weltklasse-Stürmerverhalten. Ja, aber das ist nicht schwer. Das ist nicht schwer? Ja, für ihn schon. Für mich ja, für dich natürlich nicht, das ist klar. Hat Mario beim Frühstück heute Morgen gemacht.
Und scheinbar für viele andere Spieler bei der WM ist das auch schwer, für Dennis Unnav nicht. Das ist Mario mit Badeschuhen. Aber er musste sich auch zur richtigen Seite entsprechend drehen. Badeschuhe. Er weiß ganz genau, was du willst. Kannst mal geben, was du willst. Ihr könnt über Badeschuhe reden, Olaf.
Aber der Ball kommt schon mit richtig Karacho. Ja, aber er kam gut und so, er hat ja ein Gefühl gehabt, hinten, der stand zur anderen Seite, also muss ich mich zur anderen Seite drehen. Das ist eine schwere Sache, aber da gebe ich Mario recht, ist eine Sache, die kann ein sehr guter Mittelstürmer. Er hat sich nur gut gelöst und der Pass kam im richtigen Moment, von daher technisch hervorragend gemacht, aber es ist für viele machbar.
Ja, okay, wenn ihr das sagt. Ja, doch. Also ich sag mal, also jetzt. Mich nicht. Ich sage mal, große Mittelstürmer der deutschen Fußballnationalmannschaft, also Horst Rubisch, Klose, Fischer. Winsmann, hätten die auch den Ball so angenommen oder? Ja, da hätten sie die Bälle nicht so reingespielt, da hätten sie geflankt.
Wenn wir es aber eher darüber sprechen, ob Havertz den so angenommen hätte oder wer auch immer aus dem aktuellen Cover. Wahrscheinlich auch, aber du hast ja Spielertypen vorne drin, mit Giovanni Elber, den konntest du oben, unten, Mitte, wie auch immer, der hat den Ball angesaugt und der Ball lag. Und da hast du halt einen Carsten Janke oder einen Zickler Stürmertypen, die du eben anders anspielen musst.
Metzger wusste genau, mit Undaf kann ich das machen, weil er die Technik hat und den Ball dann verwandelt hat. Es gibt halt andere Stürmertypen, die spielst du dann nicht so an. Ich finde, da spielt noch ein bisschen mehr mit rein in diese Aktion oder auch in die Aktion zum 1 zu 1. Das ist ja Stürmerverhalten. Ich finde, das Problem auch in diesem Kader bzw.
An der Startaufstellung die letzten beiden Spiele ist, Das sind ganz viele Spieler, die sich entweder auf dem Flügel sich gerne aufhalten oder in den Halbräumen. Wirz, Musiala, Havertz, der immer wieder ausweicht. Ich finde es halt so gut an Undorff, dass er sich so richtig wohl fühlt in diesem zentralen Raum.
Das 1 zu 1, das leitet er ja mit ein, indem er die Innenverteidiger mit rauszieht, den Ball schnell rausspielt und dann tief geht. Das ist ein Mittelspielerverhalten, was sonst keiner macht. Du hast gerade auch Wirz genannt, der auf der linken Seite für mich irgendwie nicht so richtig ins Spiel kommt und der, glaube ich, noch stärker wäre, wenn er im Zentrum spielen würde.
Oder halt wirklich, also Nagelsmann macht es ja so, dass Brown ihn immer wieder unterläuft, der in den Halbraum geht und wird wirklich auf diesem Flügel geparkt wird. Ja, aber der ist nicht schnell genug, der wird, als er da außen spielen könnte, wenn der im Zentrum spielt. Also wir haben ja gerade auch, glaube ich, irgendeiner hat gesagt, Musiala könnte eine Pause gebrauchen. Ich weiß nicht, wer es gesagt hat.
Er könnte ja mehr im Zentrum dann spielen, weil der, glaube ich, da noch besser zurechtkommen würde. Wir können mal hören, was Dennis Undaff selber gesagt hat zu diesem Ball von Metzscher und zu seinem zweiten Tor. Als Felix den Ball bekommen hat, hatten wir einen kurzen Augenkontakt und dann war mir eigentlich klar, dass er spielen wird.
Und für mich war es nur richtig wichtig, nicht im Absatz zu stehen und eine gute Annahme zu haben. Die war jetzt nicht so gut, aber solange der Ball am Körper ist, weiß ich, dass ich das treffen kann und einfach nur raufballern. War gar nicht so gut, die Annahme, sagt er selber. Aber Stefan, lass uns mal bei Felix Metzscher bleiben. Das ist ein sehr guter Mann. Das ist ein sehr guter Mann. Das ist ein sehr guter Mann.
Hatte, glaube ich, Fußball Deutschland nicht so auf der Uhr, was der für eine Wichtigkeit für die Nationalmannschaft mittlerweile hat. Erstmal ist er körperlich bei 100 Prozent. Wenn er bei 100 Prozent ist, wissen wir, dass er eine herausragende Qualität hat. Was ihn auszeichnet, ist erstmal die Ruhe am Ball, die Technik, die er hat.
Bälle zu spielen, kurz, lang, wie auch immer. Und die Läufe, die er macht. Also nicht nur nach vorne mit Ball, sondern vor allen Dingen gestern finde ich die Läufe nach hinten. Wo er wirklich unfassbar viel gearbeitet hat. So in der 60. habe ich gedacht, der wird vielleicht gleich wegbrechen. In der 70. noch mal einen Sprint angezogen, um die Defensive zu unterstützen. Das zeichnet ihn aus.
Ich muss sagen, das ist ein Riesensprung, den er da gerade hinlegt. Und wenn ich sagen würde, wir spielen ja in diesem System 4-2-3-1, wer auf dieser Doppel-6 gesetzt ist, ist er auf jeden Fall ein Matcher. Und wir haben vor dem Turnier ja zum Beispiel auch von Leon Goretzka gesprochen. Der kam gestern dann ganz spät rein.
Aber wenn Felix so spielt, dann ist er gesetzt. Also vor allem finde ich es halt so beeindruckend, weil er war ja vor nicht allzu langer Zeit sogar noch verletzt. Also dass er in diese Form wieder zurückgekommen ist, dass er sportlich sowas drauf hat. Ich glaube, wenn man da die letzte Saison, die vergangene Saison beim BVB anschaut, ist das jetzt nicht die Riesenüberraschung.
Hier macht er natürlich nochmal einen Schritt und wie fit er auch ist. Und ja, ärgerlich für Leon Goretzka. Ich meine, der hatte gestern auch noch eine sehr, sehr gute Defensivaktion. Da die Adinkra-Chance, die schon angesprochen wurde, die vereitelt er ja. Also macht auch gute Wege nach hinten. Aber ich finde auch gerade nach vorne dieser Pass und viele gute Aktionen einfach in diesem gesamten Spiel gehabt.
Also ich glaube, dass der BVB sich seine Dienste länger gesichert hat. Ich weiß nicht, wie lange der noch bleibt. Ja, das ist ja die Frage. Also zumindest kannst du den Marktwert, den er sich jetzt erarbeitet, dann zumindest kapitalisieren. Also wenn einer so spielt, er hat jetzt Vertrag bis 2030, dann wird er interessant auch für noch größere Vereine als Borussia Dortmund, oder? Ja.
Viele Wahlen. Ich wollte nur sagen, er spielt so ein bisschen wie Bellingham, ich wollte den Ball nur zuschmeißen. So, jetzt abend wollte ich nicht. Also nochmal, ich schmeiß ihn dir auch nochmal zu. Also, nein, es ist doch klar, dass viele, man weiß ja auch, wenn die Verträge auslaufen, dass viele auch noch diese WM dann abwarten, weil sie natürlich im Mittelpunkt stehen.
Und was Metscha da macht, ist halt ein Traum, der spielt überragend. Und ich könnte mir schon gut vorstellen, dass nach diesem Turnier ein großes Angebot auf Borussia Dortmund zukommt. Aber ich wollte sagen, das ist Olaf gerade gesagt. Genau das sehe ich jetzt auch. Von der Ausstrahlung erinnert er mich wirklich an Jude Bellingham.
Nur so ein bisschen defensiver. Mich erinnert er an Paul Pogba irgendwie. Ja, aber er hat ja schon so... Die Größe, die langen Schritte und so. Ja, aber Bellingham hat ja schon auch so diese, ich sage mal so, diese Souveränität, auch so ein bisschen dieses Edle und so ein bisschen, so kommt er für mich auch rüber. Also eine sehr gute Ausstrahlung, wo ich als Mitspieler sagen würde, wenn ich den an meiner Seite habe, irgendwie bin ich relativ safe und sicher.
Und ich muss sagen, ja, er hat bei Borussia Dortmund eine gute Saison und eine sehr gute Saison gespielt, aber dass er jetzt, also ich bin da schon auch noch, trotzdem noch positiv überrascht. Also wirklich, muss ich sagen, toller Spieler. Auf jeden Fall und gerade für die Premier League. Also Premier League-Scouts sitzen da noch sammert vorm Fernseher, wenn der so spielt wie gestern.
Naja, er ist ja da groß geworden in England. Also er spricht perfekt Englisch, sein Bruder ist bei Leeds. Also da würde einiges passen. Aber jetzt hoffen wir erstmal, dass er weiter für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft solche Leistungen abbringt. Weil wir werden ihn brauchen in dem Turnier, Stefan, oder? Ja, du bist schon wieder in der Premier League. Und wo?
Barcelona oder Real Madrid? Nee, Barcelona spielt nicht in der Premier League. Das habe ich überhaupt nicht gesagt. Ich glaube, für den Jungen ist es einfach wichtig, ein richtig geiles Turnier zu spielen, weiter zu performen für die deutsche Nationalmannschaft und dann die Zeit auch weiterhin nehmen bei Borussia Dortmund.
Ich glaube, er brauche dieses Vertrauen. Das bekommt er dort, hat er bekommen, auch von Kovac. Kovac als Trainer, nach der Verletzung zurückzukommen. Ist alles nicht einfach, aber er hat ihn auch vertraut. Ich glaube, das sind erst mal wichtige Dinge für Matcher selber, Es ist ein bisschen besser, als dass man jetzt über die Premier League oder die Spanische Liga spricht.
Die La Liga, ja, da wollen wir jetzt nicht mehr drüber sprechen. Danke schön, Stefan, für den Hinweis noch mal. Wir werden weiter über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sprechen. Und auf der Mann des Spiels 1 zu 1 gemacht, 2 zu 1 gemacht. Sehr, sehr stark. Und wir wollen gleich mal auflösen. Das sind wirklich vier Musialas bei uns in der letzten Reihe.
Aber wir sprechen jetzt hier erstmal nicht über Jamal Musiala, sondern nochmal über Dennis Undaf und den Wunsch, den viele haben, er möge doch jetzt häufiger und vielleicht auch von Anfang an spielen. Norman Soledar über den bislang überragenden Stürmer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wenn nichts mehr geht, geht immer noch Undaff. Der Stuttgarter kommt rein, braucht acht Minuten und erfüllt seinen Auftrag.
Tore schießen. Ich versuche, meinen Job zu machen. Es ist wichtig, dass jeder sieht, dass die Spieler von der Bank entscheiden können. Dennis Undaff ist die Lebensversicherung im deutschen Sturm. Undaf war schon in der vergangenen Bundesliga-Saison der mit Abstand beste deutsche Stürmer. Der Bundestrainer hatte ihn trotzdem lange nicht auf dem Zettel.
So langsam wird es allerdings schwer, Undaf zu ignorieren. Undaf ist aktuell Topscorer der WM. Und Matchwinner für die Nationalmannschaft. Undaf schießt Deutschland gegen die Elfenbeinküste quasi im Alleingang vorzeitig in die K.O.-Runde. Da fragen wir, wie viele Tore muss UNDAF noch schießen, um endlich in die Startelf zu kommen?
Stefan, glaubst du, es liegt wirklich an seiner Quote, an den Toren, ob Julian Nagelsmann sich für ihn in der Startelf entscheidet oder ist es was anderes, was für den Bundestrainer wichtiger ist? Gegen welchen Gegner spielen wir? Was bieten Sie uns an? Macht es Sinn, mit zwei Stürmern zu spielen, Havertz und Undaf? Oder nehme ich lieber nur einen und stelle Musiala? Ich glaube, das ist einfach taktisch dann bedingt.
Man darf hier nicht vergessen, Havertz hat auch zwei Tore geschossen, also so ist es jetzt nicht. Aber er macht Druck. Und ich glaube, in dem Interview eben hat man sehr gut herausgehört, es ist wichtig, dass wenn die Jungs von der Bank kommen, ich glaube, damit hat er sich auch mittlerweile angefreundet.
Wir können doch froh sein, dass wir solche Stürmer haben. Und was soll er noch machen? Er muss seinen Auftrag erfüllen. Wenn er gebraucht wird, muss er da sein. Ob von Anfang an oder eben in der 75. oder 80. oder wann auch immer. Das ist sein Auftrag. Und damit hat er sich angefreundet. Also ich glaube, dass wir froh sein können, dass wir diese Spielertypen haben.
Ich würde aber jetzt Havertz noch mal, und das habe ich am Anfang der Sendung gesagt, nicht auf eine Außenbahn schieben, weil da sehe ich ihn nicht. Wenn dann wirklich nur die Lösung, dass du Havertz vorne stellst, und darf dahinter, und die sich diese Rolle eben tauschen oder wechseln permanent. Das gab es in Stuttgart auch mit Woltemade und ihm, als die beiden zusammengespielt haben, eher so ein bisschen um den größeren Stoßstürmer herum. Könnte gehen, ne?
Nein, das funktioniert auf jeden Fall. Das hat ja auch gestern funktioniert in den Minuten. Das ist ein sehr guter Mann. Das ist ein sehr guter Mann. Das ist ein sehr guter Mann. Dann ist er nach vorne gegangen. Das funktioniert. Das sind hochintelligente Jungs, die wissen, wie sie die Rolle ausfüllen müssen.
Ich würde es genau so weiterlaufen lassen. Nochmal, man darf ja auch eins nicht vergessen. Und darf kommen in der 60. Minute. Da ist auch der Gegner ein bisschen müde. Vielleicht ist es genau diese richtige Position für Undarf im Moment. Man muss das Wetter einberechnen. Und der Gegner ist nach 16 Minuten ein bisschen mehr müde. Und dann ist es vielleicht die perfekte halbe Stunde für Undarf.
Man weiß ja nicht, wenn er von Anfang an spielt, Die Gegner sind alle noch wach oder hellwach und fit. Man weiß nicht, ob das funktioniert. Warum soll Nagelsmann irgendetwas ändern, was gerade im Moment funktioniert? Es gibt gar keine Begründung. Ist Jamal Mousiala noch unangreifbar? Alle sagen, er braucht die Spiele, er muss noch auf sein Level kommen, er ist noch nicht ganz der Alte.
Würdest du sagen, man muss weiter zu ihm halten? Oder wäre das auch eine Variante, ihn jetzt zum Beispiel gegen Ecuador vielleicht mal erst zu bringen und UNDAF anfangen zu lassen? Es gibt natürlich viele Überlegungen, die wir anstellen können. Aber Mario hat es ja gesagt, wenn wir jetzt die Dinge alle verändern, das macht keinen Sinn.
Die Möglichkeit bestünde, aber ich würde alles auch so lassen. Und Musiala muss gesetzt sein. Der wird im Laufe des Turniers immer besser. Du kannst natürlich jetzt, über Musiala mal nachdenken, um ihm auch vielleicht wieder eine Regenerationsphase zu geben. Dass man vielleicht sagt, jetzt im nächsten Spiel, komm, lass mal und darf anfangen oder jemand anderes auf dieser Position spielen und ihn danach vielleicht nach 16 Minuten kriegen.
Aber ihn komplett rauszunehmen, das würde ich auf gar keinen Fall machen. Ich würde auch sagen, Musiala 60 Minuten spielen lassen. Auf jeden Fall mit der Mannschaft anfangen, die der Bundestrainer im Kopf hat. Die Frage stellt sich dann, ob Leroy Sané noch dazugehört. Wir haben ja am Anfang der Sendung auch mal die Startaufstellung von gestern eingeblendet.
Wir haben jetzt auch mal die Aufstellung, mit der Deutschland dann das Spiel zumindest nach der 60. Minute doch besser gestaltet hat. So schlecht sieht das so ja auch nicht aus. Nein, absolut. Lepeling sowieso, der ist ja auch knapp dran an der Startelf. Bin ich überzeugt von, weil Sané jetzt auch nicht überzeugt hat in den ersten beiden Spielen.
Und Amiri neben Metscha macht ja auch Sinn, hat man ja gestern gesagt. Er ist dann halt der kreativere Part auf der Doppel-Sex. Aber ich bin bei euch. Ich würde eigentlich auch das stellen, so wie wir angefangen haben und dann die Waffen ziehen, die du dann hast von der Bank. Christoph, jetzt in dieser Aufstellung war dann Sané auch nicht mehr draußen, nicht mehr drauf.
Er wird ja, oder seine Leistungen werden sehr, sehr intensiv beobachtet und er wird häufig negativ gesehen. Der Bundestrainer betont immer, dass die Arbeit gegen den Ball, die Laufwege, die er defensiv macht, dass die sehr, sehr wertvoll und wichtig sind. Trotzdem, die Aktionen mit Ball, die Offensivaktionen, die fehlen mir noch ein bisschen. Wie sagst du das? Da gehe ich komplett mit.
Ich will gar nicht bei der Lierhäuser Nähkritik so mitmachen. Der kann ja nichts dafür, dass er immer wieder in der Stadt ersteht. Dass er nominiert wurde nach einer nicht so starken Saison. Der ist so viel. Komm, da zahle ich mal 3 Euro einfach nur so. Stell mir vor, wie Leroy sagt, ich spiele wieder so. Nein, einfach so, weil ich so Platz habe.
Nee, Trainer, heute stell mal jemand anderes auf. Kannst ja nichts dafür, dass du wieder ein Start aufstelle bist. Ich gebe auch sein Bestes, nur das Selbstvertrauen ist nicht da. Er ist aktuell nicht in Form. Und dann, finde ich, muss man halt die Kritik in Richtung Nagelsmann richten, der jetzt schon mehrfach Sané verteidigen musste, auch nach dem Spiel. Und die Argumente werden immer dünner. Also nach dem ersten Spiel war es, er ist so viel gelaufen.
Ja, er hat viel investiert, viele Sprints gezogen, aber in Summe ist er nicht mehr gelaufen als jede andere Offensive, wenn man da mal die Zahlen anschaut. Gestern war es natürlich auch wieder die Arbeit gegen den Ball, ist ja alles schön und gut. Aber dann kommt von Nagelsmann das Thema Rasen ins Spiel. Und ich finde, sobald Rasen als Argument herhalten muss, dann hast du keine Argumente mehr.
Da hieß es, Zitat, furztrockener Rasen. Das ist dann für einen Spieler wie Leroy Sané nicht optimal. Also komm, irgendwo müssen wir da mal dann vielleicht über eine Veränderung nachdenken. Aber ich muss mal einhaken, weil er spielt auf der Seite von Kimmich. Beim Spielaufbau, wir wissen, wo Kimmich hinläuft. Ins Zentrum.
Das heißt ja sofort für Sané, wenn wir den Ball verlieren, muss ich den Weg nach hinten machen. Kimmich schießt die Standards, Ecken, Freistöße. Wer macht hinten rechts zu? Sané. Und das müssen wir vielleicht auch sehen. Wir machen Sané immer fest an den Offensiv-Aktionen. Ich glaube, daran sollten wir Musiala, Wirz, Havertz oder Undaf, wenn er drin ist, festmachen. Weniger Sané, sondern Sané, sein Auftrag ist wirklich, die rechte Seite mit zuzumachen, wenn es darum geht, dass Kimmich in der Vorwärtsbewegung ist. Und das macht er sehr, sehr gut.
Das heißt, er erfüllt seinen Auftrag und deswegen sollte er bleiben in der Startaufstellung, deiner Meinung nach? Er erfüllt absolut seinen Auftrag, den Nagelsmann ihm vorgibt. Wenn wir wissen, die Standards, wo steht Sané hinten rechts und macht die Seite zu. Das ist ja eigentlich nicht seine Aufgabe, aber er erfüllt das.
Also zieht er auch die Wege. Das ist ja auch seine Stärke, nicht nur nach vorne, sondern auch in der Rückwärtsbewegung. Sollte er weiterhin starten. Eigentlich musst du jetzt hingehen und sagen, ja, weiter mit ihm. Aber ich habe noch viel in der Hinterhand, wenn sich etwas anbietet. Oder wir liegen zurück oder wir müssen etwas drehen.
Dann hast du einen Leveling, den du reinbringen kannst, über diese Seite zum Beispiel. Aber eigentlich musst du auch mit ihm weiterhin starten. Weil solltest du das nicht machen, solltest du es nicht machen, dann rasierst du ihn. Und dann ist die Frage, ob das psychologisch so gut ist, ich glaube, das könnte dann ihm richtig werden.
Also ich sehe es ein bisschen wie Stefan, weil ganz ehrlich, Es ist ja auch für ihn keine einfache Situation. Ich meine, Leroy Sané ist für mich so ein bisschen wie Mesut Özil. Da haben sie ja auch immer gesagt, er muss eine andere Körpersprache haben, der muss irgendwie anders, aber auch Mesut Özil hat absolut seine Aufgabe erfüllt.
Und wenn er seine Aufgabe in der Mannschaft erfüllt, die vom Bundestrainer vorgesehen ist, dann sehe ich es auch so, wenn du ihn dann jetzt rausnimmst, er hat immer schon das Gefühl, ich bin eigentlich nicht so wirklich gewollt und gemocht. Jetzt kann man sagen, ja, er ist so ein Fußballprofi, am Ende spielt es trotzdem eine Rolle.
Deswegen, ich würde mit dieser Mannschaft genauso gegen Ecuador wieder starten, so wie Mario es auch gesagt hat, und würde den Undaf erstmal auch in dieser Rolle lassen. Es kann natürlich sein, dass er sagt, okay, wir sind jetzt Gruppenerster, wir wollen jetzt mal ausprobieren, wie funktioniert er denn, der Undaf, wenn er von Anfang an spielen würde, falls ein anderer Gegner kommt.
Aber bei Sané sehe ich es ähnlich wie Stefan. Du bist ja ein Taktik-Fuchs. Ich finde ja, wir reden ja alle immer von Aufträgen. Rollen, sagt er auch. Aber ich finde, da muss Manuel Neuern langsam raus aus dem Tor. Der erfüllt seinen Auftrag nicht. Er hat noch nicht zu Null gespielt, das geht nicht. Er muss raus.
Der Torhüter ist der Auftrag, um zu null zu spielen, er muss raus. Aber früher hatten wir auch Rollen. Marius' Rolle war nicht laufen, nur Standards. Nur Standards, nicht laufen. Die anderen müssen dafür laufen. So wie die Portugiesen für Ronaldo laufen oder die Argentinier für Messi. Heute gibt es den Hydration-Break, früher gab es den Smoking-Break. Das gab es ja gar nicht.
Matze, rauchen ist langweilig. Das weiß die ganze Welt, dass ich rauche. Ganz der Spahn in Zukunft. Guck mal, diese Unterbrechung ist der größte Witz, den es gibt. Wir hatten früher auch bei 35 Grad im alten Olympiastadion gespielt. Da hat es auch schön gebrannt. Da hat keiner gefragt, wollt ihr mal eine Trinkpause machen? Das ist ja keine Trinkpause, eine Werbepause. Die waren gestern Abend bei 20, 22 Grad, machen die nach 23 Minuten eine Trinkpause.
Und darüber sprechen wir auch noch in der Sendung, weil natürlich das, teilweise das Momentum killt, wenn du gerade gut drauf bist, weil es eine taktische Unterbrechung ist für die Trainer, weil man da Werbung spielen kann, weil wir vielleicht darüber sprechen müssen, dass wir jetzt nicht mehr zwei Spielhälften haben, sondern vier Viertel.
Wir haben alles noch in der Sendung, darüber sprechen wir gleich. Nein, du darfst gerade nicht, denn jetzt dürfen unsere Zuschauer, nämlich wir wollen mal hören, was am Dopaphon rausgekommen ist. Bei unserer Frage soll Dennis Undaf in die Startelf. Dennis Undaf muss auf jeden Fall in die Startelf. Man muss Flanken spielen über beide Seiten. Undaf hält seinen Fuß oder seinen Kopf rein, macht die Tore.
Mit Undaf ist es natürlich ein richtiges Dilemma, weil er so ein starker Joker ist. Das ist natürlich ein absolutes Luxusproblem. Andererseits denkt man sich, wenn er das von der Bank kann, warum soll er es nicht auch von Anfang an können? Er ist einfach ein super Typ und ich bin ehrlich, diese Waffe von der Bank, die sollte man sich nicht nehmen.
Wenn Undaf nach zwei Toren noch nicht gesetzt ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Vielleicht sollte er künftig noch die Kabine streichen, um seine Chancen zu erhöhen. Ja, man sollte nicht immer nur an Änderungen denken. Undaf macht das perfekt als Einzelwechselspieler. Und warum sollte man ihn so nahm zu anbringen, wenn er doch hier die Entscheidung immer herbeiführt?
Soweit also ein Auszug Ihrer Meinung von zu Hause. Vielen Dank wie immer für die Beteiligung. Und jetzt darfst du, wenn du willst, ganz kurz. Das war eine schöne Überleitung gewesen, weil ich verstehe natürlich das Argument, der macht das als Joker gut, warum nicht Joker lassen? Aber ich glaube, das wäre ein Trugschluss, zu glauben, dass der weiterhin so krass effizient bleiben kann, weil, also. Aber warum denn nicht?
Also, das wäre schon ungewöhnlich. Der hat jetzt schon so viele Scorer wie Miller 1990, der, glaube ich, der Rekordhalter in Sachen Scorer als Joker ist. Das wäre schon dann eine absurde Anomalie, wenn der so weiterknipst nach Einwechslung mit so geringen Minuten. Was sind das jetzt, 56 Minuten für fünf Scorer?
Und auch bisher in der WM. Ich gehe nicht davon aus. Gleichzeitig frage ich mich, ja, aber Und auch kann das doch auch mit 90 Minuten. Das haben wir doch die komplette Saison über gesehen. Der hat 19 Scorer in der Bundesliga gemacht. Und ich bin mal durchgegangen, fast alle davon, bei fast allen davon stand er in der Startelf.
Es ist ja nicht so, also klar, es wird schwerer, weil der Gegner dann auch fitter ist und nicht so müde wie nach 60 Minuten. Aber ich weiß nicht, wo, also ich weiß, wo das Narrativ herkommt, nämlich von Julian Nagelsmann, aber das unauf nur gegen müde Gegner treffen kann. Also das stimmt halt einfach nicht.
Also wir werden sehen, wie es dann im nächsten Spiel ist gegen Ecuador. Wir wollen jetzt von Anna ein bisschen hören über den nächsten Gegner. Absolut. Wir legen die Lupe auf Ecuador. Unser nächster Gegner, der kommt also aus Südamerika. Und bei dem einen oder anderen werden jetzt vielleicht ein paar Erinnerungen wach. Damals hieß es Klose, Podolski. Genau, die Rede ist vom letzten WM-Gruppenspiel 2006.
Da haben wir dann mit 3 zu 0 gewonnen und am Ende eben auch die Gruppe mit 9 Punkten. Jetzt also wieder Matchday 3, aber nicht im Berliner Olympiastadion, sondern in New Jersey. Und mit einem Blick auf die Tabelle sehen wir, das DFB-Team, das steht schon fix fest als Gruppensieger. Dahinter die Elfenbeinküste und Ecuador eben tatsächlich mit einem Punkt nur auf Rang 3. Überraschendes Unentschieden in der Nacht gegen Curaçao.
Und wer Ecuador verfolgt, der weiß, das ist so ein bisschen eine goldene Generation. Auf jeden Fall ein unangenehmer Gegner. Die kommen über viel Athletik und viel Tempo und haben eben auch herausragende Einzelschichten. Also das könnte so ein bisschen ein Geduldsspiel werden für Deutschland am Donnerstagabend in East Rutherford, denn Ecuador schießt zwar wenig Tore, aber sie rühren auch hinten ganz schön den Beton an.
In 18 Quali-Spielen gerade mal fünf Gegentreffer kassiert, aber wir wissen, Ecuador steht jetzt mächtig unter Druck. Und Anna, ich werfe für dich mal drei Euro rein. Beton anrühren. Müssen wir, glaube ich, bezahlen dafür. Aber das sehr, sehr gerne. Ja, Ecuador muss ja. Was ist mit euch? Ich wollte dir nur einen Euro geben fürs nächste Mal.
Warum klaust du das von meinem Geld? Nimm doch von deinem. Oh, habe ich von dir genommen? Aber ich klau die ganze Zeit schon von seinem Geld. Mario, so sind Sie die Schalker. Warte, ich gebe dir eine, zwei, Entschuldigung. Wo kommt denn hier die Schärfe rein? Gut, also Ecuador, Stefan, die müssen ja gegen uns.
Sonst droht ihnen auch als Gruppendritter möglicherweise dann das Aus. Also was bedeutet das für das Spiel gegen die Jungs, die ja in der Südamerika-Qualifikation Zweiter wurden, die schon auch Qualität haben, hinten drin auch tolle Spieler, die Champions-League-Finale gespielt haben. Gestern war das alles nicht so dolle. Aber was erwartest du da für ein Spiel von denen gegen uns? Ich bin in der Quali auch Argentinien geschlagen.
Das tat natürlich gestern weh, dieses 0-0. Ich habe es in der Zusammenfassung gesehen. Die hatten ja fünf, sechs, sieben hundertprozentige, die sie alle haben liegen lassen. Das ist ein bitteres Ergebnis, weil die haben schon gedacht, wir gehen mit vier Punkten in das Spiel gegen die deutsche Nationalmannschaft.
So werden sie all in gehen. Das müssen sie ja von Anfang an. Also sie werden nicht abwarten, Das ist eine große Herausforderung. Sie haben gute Spiele. Pacho hinten. Der hat gestern diese 300-prozentigen liegen lassen. Das ist ein Spiel, ich glaube, dass sie nicht gedacht haben, dass sie in dieser Situation jetzt stecken nach dem zweiten Spieltag, nur mit einem Punkt.
Also, wir werden das am Donnerstag dann erleben, das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ecuador und schauen gleich hier im Doppelpass auf den Goal. The greatest of all time für viele. Lionel Messi, er kann es immer noch. Drei Tore im ersten Spiel der Argentinier ist jetzt gleich auf mit Miroslav Klose mit 14 WM-Toren.
Und er hat ja mutmaßlich noch einige Spiele Zeit, da auch noch davon zu ziehen. Das und vieles mehr gleich nach einer Pause hier bei uns im Fyrox.1 WM-Doppelpass. Und Sie können jetzt gewinnen. Also, bis gleich. Ich habe hier noch auf Mario Basler gehört, der hier mit Publikum gerade Kontakt aufnimmt. Da sind wir schon zurück.
Fyrox.1 WM-Doppelpass. Schön, dass Sie weiter dabei sind. Wir wollen ja immer auch in diesen WM-Ausgaben ein bisschen zurückschauen. Wenn wir drei Leute haben, die Weltmeisterschaften gespielt haben bei der deutschen Nationalmannschaft in der Runde, wollen wir auch ein bisschen zurückschauen auf eine WM 94, Anna, wo Stefan und Mario dabei waren, wo es aber nicht immer alles rund lief.
Ja, ganz genau. Also wir wissen das ja. Als eine ganz beliebte Freizeitaktivität bei Fußballern gilt ja traditionell das Golfen. Und auch im aktuellen Camp Winston-Salem gibt es jede Menge Golfplätze. Da zählen Leon Goretzka und Alex Nübel derzeit zu den Klassenbesten im Golfen. Aber Bälle schlagen während eines großen Turniers, Florian, du hast es angesprochen, war ja schon 1994 ein ganz, ganz großes Thema.
Das DFB-Hotel war ja da sogar in einem Golfhotel untergebracht, nahe Chicago. Und die Kollegen von der ARD, die haben ja jetzt eine Doku gemacht, die den Titel trägt. WM 1994, Elfhelden, ein Albtraum. Und da haben sie dieses Hobby auch nochmal ganz speziell beleuchtet. Ich war mal dort und ich habe mit den Jungs gesprochen, da hieß ich so, na, früh spielen wir oft, bevor es losgeht, der Tag, spielen wir dann eine Runde.
Da durfte man noch mitspielen als Journalist, heute alles undenkbar, abgeriegelt und was weiß ich alles. Also sechs Uhr früh, Startzeit. Das heißt also, für die Truppe hat um 5.30 Uhr der Wecker geklingelt. Da war es noch relativ gut zu spielen, denkt man. Bereits 30 Grad, eine Luftfeuchtigkeit, unglaublich. Aber egal, die Jungs wollten Golf spielen.
Ich bin morgens zum Frühstück gekommen. Und dann hatten aber schon acht bis zehn Spieler Golf gespielt. Und dann sind wir erst ins Training gefahren. Unvorstellbar eigentlich, aber es war so. Ja, es war so, ne? Mario. Gehörtet ihr beide zur Golfer-Fraktion? Nein, ich war ja damals erst in die Bundesliga gekommen. Ich habe mir ja nie getraut, da Golf zu spielen.
Da konnte ich auch noch kein Golf spielen. Ich habe dann Anfang der 2000 angefangen. Aber das war schon außergewöhnlich. Wenn du da im Bus drin sitzt, wir mussten ja dann immer trainieren nach den Spielen. Die anderen haben dann ein bisschen auslaufen. Wir mussten dann bei 35 Grad 1,5 Stunden 1 gegen 1, 2 gegen 2 machen.
Mauri und ich gegen den Rest der Mannschaft. Und wir saßen im Bus drin und wollten zum Training fahren. Dann kamen sie zum letzten Loch und sind da am Golfspielen gewesen. War schön. Hat dir was gemacht? Nein, ich habe mich gefragt, wie lange wir jetzt noch warten müssen. Und da kamen die halt irgendwann mal und dann sind wir irgendwann zum Training gefahren.
Wer war denn die Golf-Fraktion damals, Stefan? Ich weiß es nicht. Sepp Mayer, Thomas Berthold war dabei. Andi Brehme wahrscheinlich. Andreas Brehme war dabei. Franz hat ja auch abends immer dann, glaube ich, da noch mitgespielt. Die Journalisten, wie es Uli ja gesagt hat. Das war ja, das war halt, da durfte jeder mitspielen. Das ist eine große Herausforderung.
Das ist eine große Herausforderung. Wenn da ein Gast irgendwo, der hätte wahrscheinlich auch noch mit spielen dürfen. Nun ist es ja so, wir wollen ja nicht nur zurückschauen, sondern auch ein bisschen darüber sprechen, warum es damals nicht so geklappt hat. Es wird ja jetzt heute so betont von Julian Nagelsmann, wir müssen eine Gruppe bilden, wir müssen zusammenhalten, wir müssen eine eingeschworene Gemeinschaft sein.
Der Eindruck, der sich mir nach Ansicht dieser Doku da vermittelt hat. Ich glaube, über allem stand einfach, dass wir keine Hierarchie hatten. Du brauchst eine gewisse Hierarchie in der Mannschaft von Führungsspielern, die dann auch vorangehen. Und das hatten wir 1994 nicht. Wir hatten ja zu viele Führungsspieler. Wir hatten zu viele.
Also ich kann jetzt aufzählen, ob es jetzt ein Lothar Matthäus war, der den Anspruch hatte. Du hast ein Matthias Sammer dazu bekommen. Du hattest meine Wenigkeit. Also es waren schon einige Spieler da und es waren dann zu viele. Und deswegen kriegst du auch nie dieses Team zusammen. Dann bin ich auch der Meinung, dass das Team eben nicht richtig geführt wurde.
Ich meine, Mario sagt es ja gerade, das musst du dir mal vorstellen. Die einen müssen zum Training gehen und trainieren wirklich hart, unter harten Bedingungen. 1-1, 2-2, was auch immer ihr gespielt habt. Ich war ja nie dabei. Und die anderen gehen dann zum Golfen. Das ist nicht gut für ein Gefüge. Entweder du machst das zusammen im Team und jeder entscheidet selber.
Aber du kannst nicht aufteilen, ihr müsst das machen und ihr müsst das machen. Also das wird nicht funktionieren. Es gab in der Doku auch so den Eindruck, der sich vermittelt hat, jeder hat da so ein bisschen gemacht, was er wollte. Also 23.30 Uhr war eigentlich Bettruhe. Manche haben bis 3.30 Uhr. Es wurde, warum wurde da nicht so richtig geguckt, dass man die Regeln einhält?
Also nochmal, wenn du willst, ich glaube, ich weiß nicht, ob es zehn oder elf Weltmeister waren von 1990 noch dabei. So ist wird bei default der sowieso ein schweres amt hat nach franz der weltmeister wurde wieder auf einmal bundestrainer so und jetzt fährst du zu einer wm in die usa jetzt musst du elf, noch weltmeistern denen muss dann sagen es soll um halb elf ins bett gehen oder im elf also im andreas bremer als beispiel, an die wissen wir ja da hat ja ja wir alle gern mal unser beinchen abends noch getrunken oder unser Bierchen getrunken.
Du musstest natürlich als Trainer, Ich muss aufpassen, du musst es natürlich auch ein bisschen vorleben, dass du. Gewisse Dinge... Mach weiter, Mario, mach weiter, ich bin immer besser. Ich helfe mir mal ganz kurz. Also ich glaube, eine gewisse Eigenverantwortung den Spielern zu geben, die Weltmeister wurden oder 30 oder über 30 waren, ich glaube, das ist ganz wichtig.
Aber das gab es nicht. Das war ja auch angeblich. Jedem wurde irgendetwas vorgeschrieben auf die Minute. Wenn du eine Minute oder zwei zu spät kamst, musstest du dich entweder vor der Mannschaft entschuldigen oder du hast so einen Anschiss gekriegt. Dann denkst du dir, warte mal, wir sind doch erwachsene Leute.
Wir haben auch schon Kinder und so weiter. Das hat irgendwie alles nicht geklappt. Das war ja auch angeblich. Ich habe es Gott sei Dank nie mitgekriegt. Rainer Bonhoff ist angeblich rumgeschickt worden. Er musste dann im Zimmer lauschen, ob Ruhe im Zimmer war. Er hat nicht gelauscht. Stefan erzählt in der Doku, dass er durch den Spianten ging. Ich habe mich erschrocken. Ich habe so ein Riesen-Oge vor mir.
Er hatte den Auftrag, zu lauschen, wie auch immer. Aber wir sind ja nicht dumm. Wir hören ja auch, was draußen abgeht. Er wollte leise sein. Dann habe ich wirklich mal rausgeguckt. Dann habe ich dieses Riesenauge gesehen. Dann habe ich mich noch gefragt, wieso guckst du von außen durch dieses Ding? Weil du siehst ja eh nichts.
Also bei mir konnte er ruhig gucken. Du warst nicht auf dem Zimmer, oder? Nee, ich war immer um 10 im Bett. Aber ist doch keine Ausnahme. Kannst du dich noch erinnern, als wir bei Bayern zusammenspielten, da gab es da auch Detektive, weil wir abends irgendwo immer waren. Da wurden wir auch überwacht.
Hat Uli Hoeneß da irgendwelche Leute vom Verein losgeschickt, die die Nummernschilder aufgeschrieben haben, wer wo war. Aber das bezog sich nur auf Mario. Mir hat er mal einen hinterher geschickt. Ja, ich weiß. Sonntagsmittags, aber da bin ich zum Eishockey gefahren. Samstagabend hat er Spaß gehabt. Du bist mir aufgefallen in 1994, weil du immer die eh schon damals ja noch kürzeren, Hosen noch hochgerollt hast. Also du hast sehr auf deinen Teint geachtet.
Ja, ich wollte braun werden. Naja, nach dem ersten Spiel hat es das ja für mich erledigt. Ich habe ja die letzten 18 Minuten gegen Bolivien eingewechselt und ich glaube, ich habe vier Ballkontakte gehabt. Und in der Pressekonferenz hat der Betti dann danach gesagt, ich hätte meine Chance gehabt. Dann war für mich klar, dass ich mir sorgen kann.
Hat uns ja dann zwischendurch auch mal bei 55 Grad zum Warmmachen geschickt während dem Spiel. Die anderen sind gelaufen, ich habe mich hingesetzt, Hose nach oben und habe geguckt, dass sie braun werden. Ich wusste ja, dass ich nicht mehr spiele. Also warum soll ich auch noch rumhubsen da wie so ein Trottel?
Ja, aber auch das sind natürlich Signale in so eine Truppe, wo du merkst, der ist unzufrieden, der ist unzufrieden und irgendwie läuft es nicht so rund. Aber Flo, wenn du ein Signal kriegst, nach dem Spiel, du hast 18 Minuten Du hast deine Chance gekriegt. Was ist das für eine Aussage? Weißt du doch, Du kannst nur noch mal spielen, wenn sie 24 Mann verletzen.
Wir hatten die Diskussion letzte Woche, als dieser Satz von Jürgen Klopp mit noch macht Julian Nagelsmann die Aufstellung hier heiß diskutiert wurde. Und du und alle waren der Meinung, hätte er besser nicht machen sollen, weil er damit die Autorität des Bundestrainer untergräbt. Damals 1994 war Berti, wie gesagt, nach dem Kaiser, nach der Lichtgestalt, nach 1990 dann der Bundestrainer.
Und der Kaiser war aber auch vor Ort, Hat damals für Premiere eine Sendung gemacht und hat immer gestichelt und gemacht und getan. Ist das was, Stefan, was dich auch dann so sensibel werden lässt bei so einer kleinen Aussage, vielleicht scherzhaft gemeinten Aussage von Jürgen Klopp über Julian Nagelsmann?
Ja, aber er muss ja wissen, was für eine Power er hat oder hatte, Franz Beckenbauer. Oder eben Jürgen Klopp jetzt letzte Woche bezogen auf Nagelsmann. Und was für eine Wucht das auch gibt. Und das bekommen natürlich die Jungs mit. Und das, was du auf keinen Fall willst, als Deutschlandfußballnationalmannschaft, wenn du Spieler zur PK schickst, und dann geht es sich nicht mehr um das Sportliche, sondern eigentlich nur noch, was sagst du zu der Aussage von Klopp, das mit dem Noch und wie auch immer, das willst du ja auf keinen Fall.
Also und dann wird das natürlich in die Mannschaft getragen, dann wird das diskutiert innerhalb der Mannschaft und das ist ein absolutes No-Go und wenn man das weiß, darfst du das nicht machen. Ich glaube, Franz weiß auch, er hätte eigentlich Berti mehr unterstützen können, sollen und eigentlich müssen.
Er hat das nicht getan, hat ihm eher das Leben ein Stück weit auch schwer gemacht. Und Bodo Ilgner, der damals im Tor stand, 1994, hat sich auch in dieser Doku dazu geäußert, dass es sogar ernsthafte Überlegungen gab, während des Turniers den Franz aus dem Premiere-Studio zu nehmen. Und bitte jetzt dann übernehmen Sie.
Die Bild-Zeitung hat das sehr gepusht. Gerüchte gab es zwischendurch dann auch. Also ich kann mich erinnern, dass dann auch mal Gespräche kamen, ob der Franz dann doch noch vielleicht kurzfristig übernehmen sollte. Weil einige Spieler hatten ja auch besser Kontakte zu der Presse als andere. Manche gerade auch zu der Bild-Zeitung. Und die Bild-Zeitung hatte wiederum sehr gute Kontakte zum Franz.
Wie das jetzt dann da in die Mannschaft reingetragen wurde, aber es wurde da drüber gesprochen. Ich glaube, der ein oder andere Mitspieler wäre nicht abgeneigt gewesen, wenn es während des Turniers tatsächlich diesen Trainerwechsel gegeben hätte. Mario, hatte Berti so einen schlechten Stand, dass wirklich Spieler gesagt hätten, Juhu, der Franz kommt zurück?
Gut, in der Form, so wie es Bodo jetzt sagt, habe ich es jetzt nicht empfunden, auch nicht mitgekriegt. Aber ich kann nur eins sagen und ob man Berti mag oder nicht, ich sage, der Berti. Er war, egal wie lang oder solange er Bundestrainer war, er war nur unter Beschuss, er hat nur auf die Fresse gekriegt.
Und wir dürfen eines nicht vergessen, er ist heute noch, 30 Jahre danach, Europameister-Trainer. Und das darf man auch nicht vergessen. Und er hat einen ganz, ganz schweren Stand gehabt. Du hast es auch in der Rückschau auf 1994, und das fand ich sehr stark. Du wurdest damals nach Hause geschickt. Da hat auch Berti natürlich mit was zu tun.
Du hast dich auch über ihn sehr positiv geäußert in dieser Doku, weil er für den deutschen Fußball seine unbestreitbaren Verdienste hat. Auch aus deiner Sicht? Ja, nicht nur als Trainer, auch schon als Spieler. Das darf man ja auch nicht vergessen. Und dieser Umgang, natürlich, wenn du in dem Jahr 94 bist, dann sieht man es vielleicht ein bisschen anders.
Aber wenn mal so zwei oder drei Jahrzehnte jetzt vergehen und ein bisschen Abstand gewinnst, auch ein bisschen vernünftiger und reifer wirst, dann siehst du die Dinge schon anders und ordnest die auch anders ein. Und er hatte immer einen schwierigen Stand. Ich glaube, dass es auch gesteuert wurde, dann auch von den Medien, die dann eben genau das wollten, um Unruhe zu stiften.
Das hat ihm die Arbeit unfassbar schwierig gemacht. Und ich muss auch sagen, Olaf, warst du dabei? Die Mannschaft, und ihr wisst, was ich jetzt sage, die war nicht sauber. Sie war einfach nicht sauber. Ich glaube, alle, die nach Franz Beckenbauer die Mannschaft trainiert hätten oder haben, die hätten die Probleme gehabt, um diese Fußstapfen zu treten.
Das konnte keiner. Und dann die Konstellation noch mit Franz im Fernsehen und so weiter. Aber Berti hat sich wirklich bemüht. Und dass er dann nach dieser schweren WM Europameister geworden ist, mit einer tollen Truppe, mit Kampf. Großes Kompliment an Berti Fuchs. Aber ohne die Teste, das muss man wirklich sagen.
Die beste Truppe meines Erachtens, wenn man das alles mal so die Jahre verfolgt oder wenn man so lange dabei ist, ich sage dir, die mit Abstand beste Truppe war 1994. Von den Spielern her mussten wir, wir waren verdammt und mussten eigentlich mit dieser Truppe wirklich Weltmeister werden. Aber es war so dumm und Gemorra.
Aber es hat mir Rudi Völler und Jürgen Klinsmann genau so gesagt. Aber es war keine Mannschaft. Und du musst eine Mannschaft sein. Ich nehme noch mal ein Beispiel. Ich habe das letzte Woche schon Marokko vor 4 Jahren bei der WM herausragend gespielt. So einen kleinen Schritt vor dem WM-Finale gewesen.
Warum? Nicht, weil sie 10, 12 Superstars oder Weltstars hatten, sondern weil sie sich als Mannschaft präsentiert haben. Und das ist der Schlüssel im Endeffekt zum Erfolg. Und dann hoffen wir, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das jetzt ist in diesem Turnier in den USA, in Mexiko und in Kanada eine echte Mannschaft, eine echte Einheit.
Dann könnte es weit gehen. Wir machen jetzt einen Spot, Hinweise von unserem Sportweltpartner. Und dann kommen wir zu einem Thema aus der Fußball-Bundesliga. Trainerwechsel in Leipzig. Wer hätte das erwartet? Ole Werner muss gehen, obwohl er RB Leipzig auf Platz 3 geführt hat. Das und einiges mehr in nicht mal 90 Sekunden hier im FireRox.1 WM-Doppelpass.
Willkommen zurück beim FireRox.1 WM-Doppelpass. Schön, dass Sie weiter dabei sind, meine Damen und Herren. Und uns hat die Meldung jetzt nicht mehr überrascht, dass man sich in Leipzig von Ole Werner und seinem Trainerteam getrennt hat. Dennoch ist sie sehr diskutabel, meint nicht nur Norman Soledda.
RB Leipzig ist mal wieder für eine Überraschung gut. Vor sechs Wochen wurde noch die Rückkehr in die Champions League ausgiebig gefeiert. Jetzt wurde der Trainer, der für diesen Erfolg verantwortlich ist, sang- und klanglos entlassen. Ole Werner hat die Saisonziele erreicht und muss trotzdem gehen. Und zwar angeblich, weil Werners Spielweise Jürgen Klopp nicht gefällt und weil sich Werner von Klopp nur ungern in die Arbeit reinreden ließ.
Zur Erinnerung, der einstige Welttrainer kam letztes Jahr zu Red Bull, damit dort endlich mal große Ziele erreicht werden. Ich möchte Leute unterstützen, Leuten helfen, damit sie das Beste aus sich herausholen. Und am Ende möchte ich ihnen Flügel verleihen. Geflogen sind die Trainer schon, seit Klopp da ist, rausgeflogen.
Und der Nachfolger von Ole Werner wird schon der vierte RB Leipzig-Coach in nur eineinhalb Jahren Klopp. Und auch in den anderen Red Bull-Klubs hat der Flügelverleiher personell kräftig durchgeräumt. Klopp verschleißt Trainer wie Schalke und der HSV zusammen. Natürlich hat Klopp Ole Werner nicht persönlich rausgeschmissen.
Klopp senkt nur den Daumen. Geschäftsführer Marcel Schäfer wollte Werner dagegen wohl gerne behalten. Doch im Zweifel hört Minzlaff wohl eher auf Klopp. Und Schäfer durfte den Rausschmiss nur noch verkünden. Die Entscheidung gegen Ole Werner ist übrigens unter Experten durchaus umstritten. Du hast immer Fortschritte gesehen. Also war das schon so ein Ding vor der Saison, wo ich gesagt habe, das ist der oder könnte der richtige Trainer sein für diese Mannschaft und er hat sie entwickelt.
Offensichtlich aber nicht in die Richtung, die Klopp vorschwebt. Ole Werner hat das möglicherweise auch bereits geahnt. Wenn dann zwei Trainer miteinander sprechen oder jetzt in seiner neuen Funktion, dann ist es sicherlich so, dass du nicht die hundertprozentige Schnittmenge hast, aber eine sehr, sehr große.
Die Schnittmenge war am Ende nicht groß genug. Möglicherweise wird der Ex-Bayern-Star Martin de Michelis Werners Nachfolger. Die viel interessantere Frage ist jedoch, was für ein Spiel treibt Jürgen Klopp? Ist Jürgen Klopp jetzt ein, wie soll ich sagen, higher and fire Trainerfeind geworden? Ich weiß nicht, ob man das so formulieren kann. Aber wenn es für mich jetzt erstmal unabhängig vom Trainer als solches, ob das eine richtige Entscheidung war, ist natürlich eine Risikoentscheidung, muss man auch sagen.
Was ich dann so ein bisschen schwierig finde, dass Jürgen Klopp so ein bisschen so tut, ich habe da ja eigentlich gar nicht so wirklich was mit zu tun. Ich fände es dann einfach cool, wenn er auch sagen würde, ich habe das entschieden, und ich begründe es irgendwann auch, warum wir es so entschieden haben.
Das fände ich dann irgendwie konsequent. So wirkt es so ein bisschen so nach dem Motto, ja, also wenn es schief geht, dann habe ich zwar was gesagt, aber im Zweifel ist es der gewesen. Oder es war der. Ja, genau. Und das finde ich, Ich habe, glaube ich, ja gesagt, das finde ich, um ehrlich zu sein, so das größte Problem in der ganzen Geschichte.
Jetzt mal unabhängig vom Inhalt. Aber es muss ja Gründe geben, weil wenn du Dritter wirst und wirst dann gefeuert, da würde ja erst mal jeder sagen, Das verstehe ich nicht. Ihr habt ja ein Special gemacht bei Culture Berlin. Du bist da auch ordentlich eingearbeitet in dieses Thema. Wie ist deine Konklusion?
Warum hat es dann offensichtlich nicht gematcht? Und warum reicht es nicht, Saisonziele zu erreichen, um auch weiter beschäftigt zu werden? Ich glaube, da haben viele Dinge mit reingespielt. Aber das eine klang ja in dem Beitrag schon durch, dass die Spielweise. Jürgen Klopp wird immer so rausgestellt, aber ich glaube, nach allem, was man so hört, sind Minzlaff und Gomez auch sehr intensiv an der Entscheidung mitbeteiligt gewesen, dass die sich einfach unter dem Red Bull-Fußball was anderes vorstellen, als das, was Ole Werner machen wollte.
Hohe Intensität, hohes Anlaufen, Gegenpressing. Da war jetzt Leipzig nicht ganz vorne statistisch mit dabei. Plus, auch hier, wenn Jürgen Klopp das Thema Dreierkette hört, dann gehen da schon die Fußnägel hoch, glaube ich, bei ihm. Er will immer Viererkette spielen lassen. Genau, er will unbedingt eine Viererkette bei Leipzig haben, wo ich mir denke, das ist halt aber nicht deine Aufgabe in dieser Beraterrolle, sondern es ist die Aufgabe des Trainers, möglichst erfolgreich zu spielen.
Aber man hat da halt diese Philosophie. Und ich finde es halt komisch, also ich stimme dir komplett zu, dass er so die Verantwortung von sich wegschiebt, Aber gleichzeitig auch die Argumentation ist nicht nachvollziehbar für mich. Sie sagen, Sie schauen jetzt in die Zukunft, Sie haben sich jetzt wieder für Europa qualifiziert, sprich höhere Belastung eigentlich. Er spricht auch über Belastung.
Martin Dimichelis ist ein Trainer, der unfassbar hohes Angriffspressing spielen lässt. Also die Zahlen sind wirklich, habe ich selten gesehen. Mit Mallorca abgestiegen jetzt aus der ersten Schweiz. Genau, mit Mallorca abgestiegen, also sportlich jetzt auch noch nicht die Erfolge aufzuweisen. Bei Monterey entlassen worden, mit River Plate.
Zahlen, was das Angriffspressing angeht, geliefert, die, wie gesagt, die wären in jeder europäischen Liga Platz 1 gewesen. Also eine hohe Intensität mit dieser Zusatzbelastung noch nächstes Jahr, plus eben ein Trainer, der jetzt sportlich noch nicht die allergrößte, also eigentlich ehrlicherweise kaum Erfolge vorweisen konnte.
Das ist ein hohes Risiko, aber dieses Damoklesschwert, Jürgen Klopp, wird es jedem Trainer schwer machen. Und Ole Werner war ja auch beileibe nicht die erste Lösung, muss man auch sagen. Also da hat man schon gemerkt, er hat nicht viel Spielraum. Ich glaube, es war die sechste Option oder so. Ganz grundsätzlich, Stefan, in so einer... War bei Compagnie auch.
Ja, es ist gut ausgegangen. Als ich als hervorragende Wahl entpuppt, in so einem Konstrukt zu arbeiten, in so einem Korsett fast zu arbeiten, wo du so viel Vorgaben kriegst, wo du als Trainer nicht mehr entscheiden kannst, jetzt spielen wir 3er-5er-Kette, Ich muss immer bestimmte Dinge auch erfüllen.
Kannst du da eigentlich gut arbeiten als Trainer oder ist das schwierig? So kenne ich das. Der Trainer muss immer die Hoheit haben. Und der Trainer entscheidet, mit welchem System wir antreten, was eventuell angepasst wird oder verändert wird. Das ist die Entscheidung des Cheftrainers. In diesem Fall bei Ole Werner.
Ich glaube, und ich kann diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen, muss ich ganz ehrlich sagen. Er kam, Leipzig in einem Riesenumbruch. Nicht international vertreten, aber er hat sie, ich glaube, mit 20 Siegen auf Strecke in die Champions League gebracht. Es gab so eine Delle in der Mitte. Ja, es gab eine Delle, aber das hat doch jede junge Mannschaft.
RB ist auch eine junge Mannschaft und das musst du auch zugestehen. Und am Schluss wurde er Dritter mit dieser Mannschaft. Ich glaube, die Freude war riesengroß. Also das, was er da geleistet hat, steht für mich null. In dem Zusammenhang, dass gesagt wird, wir trennen uns jetzt von diesem Trainer, wollen einen anderen installieren, der extrem hohes Pressing macht.
Extrem aggressiv sein wird in der Vorwärtsbewegung. Aber du wirst auch wieder was anbieten. Also ich bin gespannt auf die neue Saison, ob das wirklich so aufgeht, wie die Verantwortlichen sich das vorstellen oder sich wünschen. Weil Fußball ist manchmal ein bisschen anders. Auf dem Papier steht das eine, so wollen wir das haben.
Und das, was du denn siehst, vielleicht schlagen die im Oktober die Hände über den Kopf und sagen, wow, wären wir doch bei Ole Werner lieber geblieben. Weil da hatten wir eine Kontinuität und auch einen Weg, der nach oben ging. Und damit, das ist ein hohes Risiko, was die Verantwortlichen gehen, in erster Linie mit Jürgen Klopp. Man muss sagen, Ole Werner selber, gibt es schlechtere Voraussetzungen, einen neuen Job zu finden, wenn nur mit Leipzig dritter Platz für die Champions League.
Also er hat da keinen Schaden genommen? Ich glaube, es wird sicherlich den einen oder anderen Verein geben, der sagt, Mensch, Ole Werner, Champions League, dritter Platz, den können wir uns vielleicht sichern. Also für ihn selber, glaube ich, ist das jetzt natürlich eine Enttäuschung, obwohl ja in dem Bericht auch durchkam, dass er schon vielleicht auch ein Stück weit damit gerechnet hat.
Ich glaube aber, dass er da mit Sicherheit wieder einen guten Job finden wird. Aber man sieht jetzt, finde ich schon, dass diese Personalie, Jürgen Klopp, und das hat man ja bei Borussia Dortmund lange gesehen, wie lange hat Borussia Dortmund sich schwer getan, um sich von diesem Jürgen Klopp, so erfolgreich der war, auch ein Stück weit zu lösen.
In Teilen bis jetzt, ja. Ja, bis jetzt sagen immer noch einige, wenn Jürgen Klopp wiederkommt. Und man sieht jetzt auch in Leipzig, dass das auf der einen Seite ein Segen ist für dieses Konstrukt und den Verein. Und auf der anderen Seite aber auch jedes kleine Wort... Etwas bedeutet, was du erst mal handeln musst. Verspielt er Sympathiepunkte gerade?
Ja, das hat er bei vielen schon gemacht, als er diesen Job übernommen hat. Das hat dann auch noch andere Gründe. Es wirkt halt so ein bisschen so, als würde er gerne... Trainer werden eigentlich. ... großen Einfluss auf eine Mannschaft haben. Also die Entscheidung treffen, ohne halt aber die Drecksarbeit jeden Nachmittag oder jeden Vormittag auf dem Trainingsplatz zu machen. Aber ich denke mir auch so, ich müsste ja sagen, okay, ich mache es jetzt wieder. Also man hat so das Gefühl, so wirklich abgeschlossen hat er nicht.
Das wird nicht vorgestellt, wer weiß, was nach der WM passiert. Macht er doch ab September. Glaubst du das eigentlich? Ab September wird er doch wieder Trainer. Ich glaube ja. Wirklich? Ich glaube ja. Wenn ein Nagelsmann Viertelfinale oder Achtelfinale rausfliegt. Dann wird die Trainerposition neu besatzt und die wird mit Jürgen Klopp besatzt.
Ich meine, du machst doch nicht, und da wollen wir doch mal ehrlich sein, da geht doch nicht hin, macht beim Fansehen so ein Spruch, noch trifft er die Entscheidung. Aber weißt du, was jetzt spannend wird? Sollte das so sein, was du gerade gesagt hast, und Rudi Völler bleibt in der Position beim DFB, weil dann ist es genau umgedreht.
Wie Ole Werner mit Klopp, ist es dann Klopp mit Rudi Völler. Das ist ja auch die Da möchte ich auch gerne noch zu Mit Ole Wähner Ich finde, das Was Jürgen Klopp mit Ole Nur noch wie eine Marionette Du bist als Trainer, Mittlerweile Ich habe das mal vor ein paar Jahren Es, ist doch scheißegal heute Ob du Erster oder Letzter bist Wenn irgendeiner Der eine Position in einem Verein hat, Keinen Bock mehr Auf das Gesicht vom Trainer hat Schmeißen Sie den raus.
Deswegen wäre ich dafür, dass jeder Trainer muss in der Ablösung, wenn er rausgeschmissen wird, 20 Millionen Abfindung soll er kriegen. Weil der Trainer ist nur noch das Arschloch und Spielball von Jürgen Klopp. Der bekommt schon gut zu Ole. Das glaube ich auch. Was richtig hart ist, Ole Werner kommt aus Kiel, war bei Werder Bremen.
Er füllt sich jetzt sportlich diesen Traum, in der Champions League zu spielen mit deinem Team. Und diese Chance wird dir genommen. Einfach mal so wegrasiert, ohne Schaum. Das ist schon hart. Ein paar Millionchen. Darum geht es nicht. Ich wollte nur sagen, es ist doch der Traum von Ole Werner. Es geht ja nicht darum, dass er seine Abfindung kriegt. Mir geht es ja nur darum, dass du mittlerweile... Dass die Trainer wieder ein bisschen mächtiger werden. Dass die Trainer...
Der Ralf Rangnick hat es, glaube ich, damals vor ein paar Jahren mal ganz gut gesagt. Vom Grunde her muss der Trainer derjenige sein, der im Verein das meiste verdient. Dann tun sie auch die Vereine nicht mehr so leicht, ihre Trainer rauszuschmeißen, wenn die in Anführungszeichen die elf Vollidioten keinen Bock mehr haben auf den Trainer.
Spielen die dreimal schlecht, fliegt der Trainer raus. Dann kriegt er seine vier Millionen und die kriegen einen neuen Trainer. Das haben wir bei HSV, Schalke oft genug gesehen. In einer Saison, ich glaube, die waren auf der Payroll, haben die mal sieben Trainer gehabt. Zwei Jahre lang, oder drei. Ich kann mich daran nicht mehr erinnern.
Du hast ein sehr selektives Gedächtnis. Ich möchte auch noch was zu Ole Werner sagen. Vielleicht ist der denen auch zu blass, dass sie sich jetzt... Ach, bitte. Demi Gillis, Entschuldigung. Aber das wussten Sie doch vorher. Der muss erst mal zum Friseur schicken. Der war schon, der war schon. Die Bilder, die sind... Und von daher kann das sein, dass Sie jetzt was irgendwie Internationales brauchen.
Und Jürgen Klopp, glaube ich, wird nur... Weil wir sehen den jetzt immer nur mit dem Spruch, oder wir beurteilen den Klopp ja jetzt im Moment nach der Beurteilung von Nagelsmann mit Noch-Trainer. Und du sagst ja dann auch, der wird Nationaltrainer. Ich glaube es nicht, weil das geht gar nicht. Warum? Das geht gar nicht, das kann man nicht machen.
Und Jürgen Klopp, der ist halt sehr spontan und ist über die Stränge geschlagen. Also von daher, der wird als Prellbock missbraucht auch bei Leipzig, um diese Personalfrage durchzuführen. Weil der weiß doch gar nicht, was da läuft. Das sind die Leute um den Trainer herum, die gesagt haben, mit dem geht es nicht weiter. Meinst du das?
Marcel Schäfer ist, so ist zumindest mein Kenntnisstand, also eher einer gewesen, der ihn immer gestützt hat. Ja, aber ist doch nicht der Einzige, der Jürgen Klopp, der jetzt eingeflogen von Amerika kommt und sagt, die Nase gefällt mir nicht. Nein, da hast du, das sehe ich ja auch so, aber grundsätzlich müsste ja Jürgen Klopp wissen um seine Wirkung und ich glaube, das weiß er auch.
Also ich glaube, wenn einer wirklich um seine Wirkung weiß, dann ist es eben Jürgen Klopp. Aber mit dem Knapper gesagt, glaube ich, wäre es in dem Moment, Entschuldigung, Olaf. Ich glaube, das ist einfach eine andere Umgehensweise, finde ich, glaube ich, charmanter. Ob ihm das rausgerutscht ist oder nicht, er hat ...
Das noch vor dem Spiel gesagt, im Interview, hätte danach noch zwei Stunden Zeit gehabt, darüber nachzudenken, welche Wirkung das hat. Weil es war schon klar, auch die Bälle sich da unterhalten haben. Und er hat es erst dann beim nächsten Spiel oder beim nächsten Tag irgendwie, dass er dann erst wieder ein bisschen zurückgenommen hat.
Oder hat er zurückgerudert, weil der Druck, der mediale Druck natürlich sehr groß war. Ich meine, Nagelsmann kommt auf die Pressekonferenz. Und die zweite Frage ist, was sagst du eigentlich zu dem Spruch von Jürgen Klopp? Also Jürgen hätte schon genügend Zeit gehabt, das dann auch zu machen und sich zu entschuldigen vorher.
Wir machen jetzt an der Stelle... Ja, wir haben jetzt Zeit. Ich muss. Du musst, ja? Schön, dass Sie weiter dabei sind, meine Damen und Herren, beim 2Rocks.1 WM-Doppelfass auf Volleins hier aus dem Erfurt hinten in München mit Ayo von Hadeln und Ben. Und jetzt nochmal mit Anna Dornack. Und wir blicken jetzt auf jemanden, der an Matchday Nummer 1 richtig abgeliefert hat. Die Rede ist von WM-Rekordspieler Lionel Messi. Das kommt natürlich jetzt wenig überraschend.
Es ist ja aktuell seine sechste WM-Teilnahme. Das ist geteilter Rekord. Am Mittwoch ging es für ihn in Kansas mit Argentinien zum Auftakt gegen Algerien. Und da hieß es einmal mehr Messi Showtime. Mit einem Dreierpack schießt er da den amtierenden Weltmeister zum Auftakterfolg. Es war tatsächlich auch sogar sein 200. Länderspiel.
Und er ist ja drauf und dran, auch den nächsten Rekord zu knacken. Stichwort WM-Rekordtorschützen. Da ist er jetzt gleichgezogen mit Miroslav Klose. Beide haben 16 WM-Treffer auf ihrem Konto. Allerdings, Messi hat dafür 27 Partien gebraucht. Miroslav Klose lediglich 24. Danke, Anna. Und gerade hinterher haben wir es noch gesehen.
Er ist sowohl der jüngste WM-Torschütze von Argentinien als jetzt auch der älteste WM-Torschütze von Argentinien. Er hat 2006 begonnen, jetzt seine sechste Weltmeisterschaft. Ist er noch so ein Faktor? Also in dem einen Spiel sah es so aus. Absolut. Weil er die Mannschaft hinter sich hat. Weil sie marschieren für ihn.
Sie arbeiten für ihn. Sie spielen ihn zu. Und wissen natürlich auch, ohne Messi wird es nicht funktionieren. Also das, was er da im ersten Spiel gezeigt hat, war wieder mal außergewöhnlich. Großartiger Spieler. Man macht ja immer ein bisschen den Vergleich mit Ronaldo. Hätte aber vom Platz fliegen müssen, oder?
Ja. Oder? Wir haben das Standbild. Ja, das ist eine rote Karte. Da hätte er rot kriegen müssen. Ist das der Messi-Bonus? Es gab ja die drei Kriterien und die letzte war nicht so erfüllt, weil er halt nicht mit Nachdruck durchgezogen hat. Das heißt aber, wenn zwei von drei erfüllt sind? Eigentlich ja.
Und deswegen war das absolut der Bonus. Und wenn es einer verdient hat, dann er. Jetzt wollen wir nochmal zu unserem Reporter Stefan Kumberger. Ihr dürft doch ruhig klatschen. Da braucht ihr euch nicht zurückhalten. Stefan Kumberger ist immer noch in Toronto unterwegs. Wird gleich auch im Anschluss an diese Sendung bei WM aktuell noch dabei sein.
Stefan, gib uns mal ein Gefühl dafür, es ist ja mittlerweile die USA, die MLS ist die Heimat von Lionel Messi. Wie wird er wahrgenommen? Wie viel Hype gibt es rund um ihn? Also zunächst muss man natürlich festhalten, dass gerade in den Vereinigten Staaten von Amerika die WM nicht in jedem Winkel vorgekrochen ist, dass das nicht jeder mitbekommen hat, dass die Weltmeisterschaft dort stattfindet.
Aber wer sich für Fußball interessiert, sowohl in den USA als auch in Mexiko oder Kanada, der weiß natürlich, wer Lionel Messi ist und er ist eine absolute Identifikationsfigur. Er ist das Zugpferd der MLS und das durften wir auch schon im vergangenen Jahr bei der Klubweltmeisterschaft erleben. Also wenn es einen Mann gibt, auf den die Leute stehen, auf den sie blicken und den sie sehen wollen, dann ist das Lionel Messi.
Und das Interessante ist, er ist nicht nur für die argentinischen Fans Projektionsfläche und Hoffnungsträger, sondern im Zweifel halten alle Südamerikaner hier zu ihm und drücken ihm die Daumen. Und irgendwo alle Fußballfans. Außer vielleicht die Brasilianer. Außer vielleicht die Brasilianer. Das recht, die Brasilianer eher nicht, aber die meisten Fußballfans weltweit können sich einfach immer noch erfreuen an seinen individuellen Fähigkeiten und an seiner Art Fußball zu spielen.
Wie wird denn bei der deutschen Fußballnationalmannschaft drauf geguckt, auf Lionel Messi, auch darauf, dass er diesen Klose-Rekord jetzt eingestellt hat und mutmaßlich brechen wird? Ja, das war ja vorauszusehen, dass dieser Rekord fallen würde. Ich glaube jetzt nicht, dass Dennis Undaff und Co. Da in den Betten liegen und weinen, weil Miroslav Klose diesen Rekord verloren hat. Da gilt es dann eben, dass ein neuer Nationalspieler aus Deutschland sich da auf den Weg macht und entsprechend viele Länderspiele macht bei einer Weltmeisterschaft.
Zum Beispiel Nene Brown wäre da ja einer, der hat ja jetzt das gewisse Alter, das junge Alter und hat noch einige Weltmeisterschaften vor sich. Der könnte vielleicht der neue Rekordspieler werden bei Weltmeisterschaften. Wahrscheinlich nicht Rekord-Torschütze, das ist normalerweise nicht so seine Rolle.
Was traust du oder was traut ihr Argentinien zu? Also war am ersten Spieltag eine der überzeugenderen Mannschaften, was die Top-Favoriten angeht. Haben ja auch ein paar sehr enttäuschend performt. Also sie gehören auf jeden Fall zu den absoluten Top-Favoriten, aber es ist keine Überraschung. Die haben ja auch den interkontinentalen Wettbewerb sehr überzeugend geworden.
Die Qualifikation war bis auf ein, zwei Ausrutscher wieder sehr stark. Und wie Stefan schon gesagt hat, die Mannschaft ackert für diesen Typen. Also der spielt ja gegen den Ball Standfußball. Der geht ja wirklich spazieren, läuft dann mal vielleicht kurz an und trotzdem lassen die wenig zu. Das ist schon sehr überzeugend auf jeden Fall. Morgen um 19 Uhr spielen sie dann gegen Österreich. Wir haben auch eine Name im österreichischen Trikot.
Mario, wenn wir über Messi sprechen, müssen wir auf der anderen Seite auch immer über Ronaldo sprechen. Denn diese beiden haben ja den Weltfußball besonders bestimmt, sind die größten Stars dieses Spiels. Hat Cristiano Ronaldo noch so viel im Tank wie Lionel Messi? Das hat man ja gesehen, also weg irgendwie, Ton weg. Ist der Ton noch da von Mario? Er ist da. Also er ist wieder da.
Hast du ja im ersten Spiel schon gesehen, Ronaldo ist vorbei. Die werden mit ihm keine Chance haben, irgendwelche Titel zu gewinnen. Messi ist was ganz anderes, bei dem, der garantiert ja auch die Tore, der garantiert ja auch die Vorlagen, aber Ronaldo hat jahrelang auf Weltklasseniveau gespielt, Aber bei ihm sieht man halt einfach, es ist vorbei.
Ich finde bei ihm, ich finde bei Ronaldo ganz krass zu sehen, der ist ja, der bringt sich immer noch in die perfekten Abschlusssituationen, die Laufwege, das Gespür fürs Spiel, das ist alles immer noch da. Die Athletik ist auch noch da, die Füße ist alles da. Aber irgendwie machen die Füße nicht mehr das, was der Kopf sich vorstellt.
Aber wir haben auch erst ein Spiel gesehen. Wenn wir schauen, wie weit er sich in dem Turnier noch ein bisschen verbessert. Wobei bei der Nations League, muss man sagen, im vergangenen Jahr, Da hat er schon nicht viel überzeugt. Da war er auch deutlich besser als bei der Euro. Aber er hat natürlich diesen körperlichen Vorteil, den er ja lange Jahre hatte, den hatte er so natürlich jetzt nicht mehr. Und Messi ist dann wahrscheinlich doch einfach der, oder nicht wahrscheinlich, sondern der deutlich bessere Techniker.
Wir wollen noch ganz kurz nochmal Stefan Kumberger mit reinnehmen. Wir sind ja gleich hier durch und machen dann unseren Hydration Break. Wir werden uns dann ein Kaltgetränk nehmen. Das ist ein sehr guter Team, natürlich streng antialkoholisch. Stefan, wie wird das im Trainerteam der deutschen Mannschaft gesehen.
Diese Unterbrechung in der Halbzeit, wo dann drei Minuten Zeit ist, was zu trinken, aber vor allem auch taktisch einzuwirken auf die Mannschaft? Ja, da hütet sich bisher jeder davor, die Sache zu kritisieren, sowohl der Trainer als auch die Spieler. Und man muss ja sagen, diese Pause hat ja Deutschland schon jetzt geholfen im Turnier. Also gerade im Spiel gegen Curaçao kam diese Hydration Break genau zum richtigen Zeitpunkt.
Ich kann aus dem Stadion berichten, es ist natürlich da, um Werbung zu machen. Also diese Pause wird dann auch im Stadion groß angekündigt, dass sie präsentiert wird von einem Getränkehersteller. Also das, glaube ich, sagt schon alles und es wirkt im Stadion schon sehr, sehr lange. Also drei Minuten bei allem Verständnis dafür, dass Geld verdient werden soll und dass es tatsächlich Spiele und Orte gibt, wo man auch mal was trinken muss.
Drei Minuten kommt mir dann schon sehr lange vor. Allerdings, das ist jetzt meine persönliche Meinung, haben wir im Weltfußball schon viel schlimmere Dinge erlebt als eine dreiminütige Trinkpause. Aber von der Mannschaft oder vom Trainer Julian Nagelsmann hört man da noch keine Kritik. Wir werden uns das weiter anschauen und danken dir, Stefan, für deinen Einsatz.
Wie immer gleich, wie gesagt, bei WM aktuell, direkt nach diesem Doppelpass, gibt es nochmal Informationen von dir rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Applaus von uns aus München, Grüße nach Toronto. Danke schön. Und wir machen jetzt einen Spot, 15 Sekunden, also keine ganze Hydration-Break und sprechen dann gleich weiter hier im Doppelbass.
Dann sind wir schon wieder zurück bei uns in der Runde, die größer geworden ist, weil Anna jetzt bei uns Platz genommen hat. Und Freinachse Perberger haben manche im Internet gedichtet, der Ball ist rund und ein Spiel dauert viermal 22,5 Minuten. Ja, so ist es ja irgendwie so ein bisschen. Hier, zahlen. Na gut.
Der Schiedsrichter könnte es auch so machen wie du, dass er sagt, nach einem Spot spielen wir hier weiter. Das fände ich auch nicht schlecht. Das wäre ein bisschen kürzer. Ich komme mir vom Fernseher, ich muss ehrlich sagen, kommen mir die drei Minuten nicht so lang vor. Es geht eigentlich. Ich glaube, mit dem Stadion ist es nerviger.
Kurz mal, wir machen mal die Daumenprobe hier in der Runde. Daumen runter für die Hydration-Break. Wozu denn grundsätzlich? Du hast zwei Daumen hoch. Nimm den richtigen Finger. Klar, manche TV-Anstalten nutzen es für Werbung. Aber selbst bei den Öffentlich-Rechtlichen hat diese Trinkpause überhaupt keinen Mehrwert als Zuschauer. Ich habe nicht zugehört.
Ihr habt noch irgendwas ausgetragen. Der Fall ist schon dehydriert. Die einen Anbieter nutzen das als Werbeunterbrechung, um Geld zu verdienen. Aber selbst bei den Öffentlich-Rechtlichen hat diese Pause überhaupt keinen Mehrwert. Dann wird das Stadion von außen gezeigt. Man sieht Leute beim Trinken. Also das bringt mir gar nichts.
Also für Mario geht es ja auch dann eher nicht so ums Trinken, sondern eher ums Rauchen. Ich habe mal den Kollegen Frosch bei St. Pauli, der hat auch schön im Bus immer geraucht. Den wäre es super gewesen. Für den wäre es top gewesen. Wir haben auch im Bus geraucht. Und jetzt? Okay, also haben wir schon wieder was erfahren. Jetzt ist Anna dran. Weiß ja jeder.
Anna. Das weiß jeder, das stimmt. Ja, wir wollen nochmal drauf schauen, auf das Ergebnis der Frage der Woche. Wir haben ja die Frage gestellt, muss Dennis Unterf denn jetzt endlich in die Startelf? Und da war das Ergebnis tatsächlich bei unseren Usern auf sport1.de relativ ausgeglichen. 55% sind der Meinung, ja, Undarfs sollte gegen Ecuador in der Startelf stehen.
Und 45% sagen, nein, als Joker ist er doch fürs DFB-Team viel wertvoller. So, also das dazu. Und wir freuen uns jetzt natürlich auch verkünden zu können, ja, wer hier bei uns fleißig gespendet hat. Da sagen wir natürlich erstmal Dankeschön. Und ja, fliegen einfach mal schnell drüber. Und sagen Danke an Hermann Zöller vom Stammtisch beim Griechen in Filma.
Die Dopa-Ultras Peter, Miriam, Björn aus Aumenau an der Lahn und Martin aus Kelberau. Riesenapplaus. 63 Jahre Stammtisch Weißbier Germanen aus Vohenstrauß. Oh, das sprengt auch hier. Ja, da kann man auch mal für sich selbst auf jeden Fall applaudieren. Torben und Stegi grüßen die Neuhofer Kirschen, Andrea und Jürgen und die Luxemburger Fußballmeister vom FC Athert-Bissen.
Großartig, vielen Dank für eure Spenden. Vielen Dank dafür. Und danke euch.