
#265: Gerrit Keferstein war da, und es war großartig (1)
Freitag, 25. September 2026 · 1 h 13
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Shownotes
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Worum geht es in dieser Folge?
Gerrit Keferstein trainierte Profisportler und wollte verstehen, warum 24 Menschen auf dasselbe Training so unterschiedlich reagieren. Also studierte er Medizin; die Frage, was Menschen leisten und wie sie gesund bleiben, beschäftigt ihn bis heute.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Gewinnen und Erfolg, den Mut zum Versuch und Stefans ungemütliche Begegnung mit André Agassi (nochmal herzlichen Dank an Steffi Graf!).
Dann tauscht Gerrit das Bild vom Körper als Maschine gegen eine Zimmerpflanze: Welche Bedingungen braucht sie, damit es ihr gut geht? Von dort kommen wir zur Diagnose, die Klarheit schaffen kann und für Gerrit trotzdem nie die ganze Antwort auf die Frage sein darf: Wer bin ich?
Ein Feuerwerk der Gedanken, Ideale und Formulierungen, Gerrit Keferstein in Hochform.
Vertiefende Links und Infos zu dieser Folge
• Mehr über Gerrit Keferstein (mojo-institut.de/team/dr-gerrit-keferstein) und das MOJO Institut in Hennef bei Bonn (mojo-institut.de).
• Gerrit auf Social Media (linktr.ee/performancedoc1): seine eigene Übersicht mit den Profilen und weiteren Links.
• Ein Lesetipp zu den angesprochenen Patientengeschichten: The First Survivors of Alzheimer's von Dale Bredesen (penguinrandomhouse.com/books/652760/the-first-…).
Passende Folge aus dem Archiv
• #256: Spitzensport – So hilft Biohacking im Kampf um Olympia-Medaillen. Spotify (open.spotify.com/episode/1j7457BBrMmnIQ8mI1L4Yv) · Apple Podcasts (podcasts.apple.com/de/podcast/256-spitzensport…)
Forschung zum Weiterlesen
• Die im Gespräch angesprochene Fallserie von Dale Bredesen (2014) (aging-us.com/article/100690/text): zehn Menschen mit unterschiedlichen kognitiven Beschwerden.
• Neuere Forschung: Personalisierte Behandlung bei früher kognitiver Einschränkung (2026) (preprints.org/manuscript/202512.2694/v3), eine randomisierte Untersuchung. Bislang ein nicht fachbegutachteter Preprint.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Vor dem Anfang dieser Folge ein kurzer Hinweis auf das Ende. Dort gibt es einen Beitrag aus dem Lexikon von Leela Quantum Tech, da geht's um Studien, Alltagsrelevanz und andere Aspekte die von besonderem Interesse für Biohacker sind. Aber jetzt widmen wir uns mal den Anfang. los gehts mit der neuen Folge der Biohacking Praxis.
Hallo Andreas Hallo lieber Stefan Und ich trau es mich kaum zu sagen Nach all den Jahren, hallo lieber Gerdet. Hi Andreas! Es freut mich dich wieder zu sprechen. Stärk man dich kennenzulernen? Das sind ja wirklich echt einige Jahre vergangen gegen schnellen. Ja ich habe schon... Wir haben ein ganz gutes Vorgespräch gehabt, die habe ich ungefähr in ca.
thirty-two Sekunden und ich hab gleich gesagt dass ich ein Fan vom Gerdett Keferstein war bevor ich ein fan von Andreas Breitfeld geworden bin. Da hat er da Andreas kurz pikiert aber er hat sich schnell wieder erholt und wir sind wieder fein miteinander. Tatsächlich ist der Gerät Keferstein ein Urgestein, das deutschen Biohacking-Szene wahrscheinlich wieder anders sagen.
Aber alle die mit Biohacken und Gesundheit im weitesten Sinn schon vor ein paar Jahren zu tun hatten sind unweigerlich auf den Gerätkäferstein gestoßen. Und ich halte nach wie vor für einen der klügsten Köpfe, die da herumlaufen in diesem Bereich wahrscheinlich auch herausforderndsten Köpfe für einen der sich, einer der Köpfen die sich am meisten trauen auch Dinge zu sagen.
Für alle die ihn noch nicht kennen stelle ich ihn ganz kurze mal ein bisschen vor Jahrgang, Nineteen Sechsund Achtzig aufgewachsen in Bonn In seiner Jugend aktiver American Football Spieler und mit Achtzehn aber dann schon ins Trainerfach gegangen glaube ich. neben dem Sport hat dann auch Profi-Mannschaften betreut, vor allem im Eishockey und Basketball.
Ist nach Amerika gegangen um dort Sportwissenschaften zu studieren hat dann gesagt er will eigentlich ein besserer Coach werden. und da einfach. die Wege ein besserer Coach zu werden ist natürlich ein Medizinstudium zu machen und nebenbei immer noch im Profisport zu arbeiten. Und war dann in dem Jahr zwei Tausend siebzehn.
Doktor Met hat aber dann zwei Taussend sieben weil alles viel zu einfach war beschlossen hier alle Verträge zu kündigen und alles was er besitzt zu verkaufen, nach Bali zu gehen. Hat dort seine Schulden aus der Kindheit zurückgezahlt, sagt er? Dann ist er wieder zurück gegangen hat in der Anästhesie gearbeitet und ist da deiner jungen chronisch kranken Frau begegnet die zwar alles wusste über ihre Diagnosen und über ihre Medikamente aber die gar keine Vorstellung davon hatte was sie eigentlich selbst beeinflussen kann, wenn es um ihre Gesundheit geht.
Und der Gerrit sagt dass dieser Moment Auslöser war für seinen eigentlichen Weg. Ich glaube in den nächsten Jahren hat dann sein Weltbild sehr konkrete Formen angenommen. da spielt Freiheit eine sehr große Rolle, da spielt Offenheit eine sehr grosse Rolle, das spielt sich selbst dezentrale Strukturen aussetzen.
Eine große Rolle. und seit Jahrzehnte spielte das Mocho-Institut in Hennefe eine große Rolle. Das hat er nämlich gegründet. Und ja, ich glaube das ist jetzt einmal das Wesentlichste. Hab' ich was vergessen? Boah es werden wir rausfinden! Ich fand's interessant! Ich meine da hast du viele Podcasts auch angehört.
Viele wirklich entscheidende Momente genannt. Spannend das so zu hören können wir gerne tiefer explodieren als ein oder andere. Ja? Welchen dieser Punkte würdest du dann jetzt gerne hervorheben? Was war denn da so der prägenste... ...oder die berichtliche Zeit? Vielleicht einfach... einfach diese Grundhaltung, die mich dazu bewegt hat so einen Weg zu gehen.
Also während ich jetzt dir so zugehört habe, hab' ich mich natürlich selber gefragt was habe ich denn eigentlich da gemacht und warum? Das ist das für ein komischer Weg! Aber alle Berge der Welt sind irgendwie zu klammen... Da gibt's nichts mehr zu entdecken. aber es gibt in so vielen Facetten des Lebens so viele wichtige und interessante Dinge zu entdenken Und ich würde vielleicht sagen dass das das ist, was mich bewegt immer und auch irgendwie auch immer noch bewegt zu entdecken, wer wir Menschen sind.
Wer wir Menschen sein können. Das menschliche Potenzial ist eigentlich das was mich immer faszinierter. Das hat mich glaube ich so im Kern eine Essenz dazu gebracht in den Leistungssport zu gehen selber als Sportler zu gucken der kann Ich Sein. Als sportler. wie weit Kann Ich Es Schaffen? Dann auch Ganz Klar Zu Merken Hier Ist meine Grenze Als Sportler.
Jetzt habe ich da nun USA am College gelernt bis hier und nicht weiter. NFL wird für mich nix. Dann, wie weit kann ich anderen helfen? Athletiktrainer. Schneller laufen, höher springen... Mit achtzehn! Ja mit achtzehnt. Ich hab ein bisschen angefangen zu trainieren. Einfach so Jugendmann. Du weißt ein bisschen guter Spieler dort und dann sagt man du willst nicht mit der Jugendmannschaft was machen.
Und so habe ich meine ersten Hörner abgestoßen. Dann habe ich eine Leistungssportkarriere etwas mehr fokussiert. Bin in den USA gegangen. Hab da meine Grenzen kennengelernt. weil ich zurückgekommen bin. Mach ich's mal so beruflich, hab' ich das Thema Athletiktraining einfach begonnen. Hab dann erst mit lokalen Sportlern gearbeitet, mit der Zeit mit den Telekom-Baskets und dem Kölner Hein und gings in den deutschen Icehockeybund weiter... Einfach diese ganzen Felder exploriert.
schneller laufen, höher springen, kräftiger werden und merkt man okay ist es nicht nur Training, ist auch Ernährung Es ist Lifestyle, es ist Schlaf, es is Mindset. also fängst du an Darweit dazu entdecken zu testen. Natürlich lernen ist immer ein Aspekt davor im Sinne von Bücherlesen und andere Fragen, aber vor allen Dingen einfach immer wieder in diese Schleife zu kommen.
Lassen Sie einfach mal was ausprobieren und gucken, was passiert? Und dabei auch zu merken das klappt ganz gut und das klappte auch nicht. und daraus entstehen neue Fragen und dann folgt man sozusagen immer wieder diesen neuen Hypothesen. so bin ich irgendwann auf dieses Feld der Regeneration gestoßen wo ich gemerkt habe hey wenn ich jetzt hier Ich mache mit vierundzwanzig Leuten das gleiche Training passieren, vierund zwanzig verschiedene Dinger.
Also zwischen dem Input und dem Output passiert etwas was natürlich in diesem Menschen und mit diesen Menschen passiert. aber was ist das genau? Und auch welche Pfade sprechen wir da eigentlich an wenn wir diesen Trainingsreiz machen, diesen Ernährungsreiz? und für mich war das ehrlicherweise größtenteils eine Black Box aus der sportwissenschaftlichen Perspektive gesehen.
Ich habe mich mit der Biologie von Anpassung auseinandergesetzt und vor allem in Russlands viele Antworten bekommen. Pavlov hatte einen Schüler, der hieß Arnokin, der hat sich so mit systemischer Adaptation des menschlichen Biologiefiele auseinandersetzt – Systemtheorie. Und ich habe festgestellt die russische Perspektive ist eine sehr viel biologische Perspective als die westliche tendenziell bisschen statistisch-mechanischen Perspektiven.
So bin ich mit ein paar russischen Coaches in Kontakt bekommen und ich fand diese Perspektiven einfach so interessant. Das sind nicht so viele Fragen die sich da jetzt schon unterwegs angesammelt haben, ich stelle mir da jetzt vor einen Typen der irgendwie so gerade Anfang zwanzig ist und der eigentlich jetzt schon einen Job macht aber wahnsinnig unzufrieden ist und auf der Suche ist und sich vielleicht auch der Aufgabe nicht gewachsen fühlt, weil es uns wieder ja nicht so wahnsinnig suchen.
Und damals war er auch ... das ist jetzt so fünfzehn Jahre her ungefähr im Großen Ganzen. Damals war das ja noch nicht so wie heute, dass man auf einen Knopf drückt und man kriegt irgendwelche russische Studien, da serviert. Damal hat man ja noch echte Bücher gelesen und man hatte keine KI gehabt, die das zusammenfasst.
Und fliegt ein Oscar ansprechen den echten Menschen? Ja! Das ist schon ein bisschen komisch, oder? Ja ich meine Unzufriedenheit. Es wird was wo ich mich vor allem so bevor ich zwanzig geworden bin definitiv mit dem Konzept der Unsufriedenheid wirklich identifizieren können Thema Depression und all sowas.
aber das habe ich so mit Anfang Zwanzig hinter mir gelassen. Aber dann bin ich natürlich in so einem Kontext von Leistungssportlern von Profisportlern, die versuchen mit in meinem Konzept den besten Europas im Wettkampf zu stehen und zu gucken wer schwimmt am Ende oben. Wann ist man dem jemals gewachsen?
Also wenn du jetzt Meisterschaft nach Meistershaft nach Meisterschaft gewinnst vielleicht. aber wer ist jemal so an diesem Punkt? ich war es definitiv nicht. Und dann stehen natürlich immer die Fragen. Man hat ja einfach auch die Gespräche mit den Sportlern. So wie kann ich besser werden? Man hat die Gesprächen mit den Trainern.
Wie können wir besser werden? Das können wir noch tun. Ich mag's nicht dann Schultern zu zucken Und dann natürlich entstehen dann Fragen und explodiert. In der Sportwissenschaft habe ich irgendwann das Gefühl gehabt, dass die Antworten ausgeschöpft sind. Zumindest von dem Teil des Sportwissenschafts, der mir zur Verfügung stand zu dem Zeitpunkt.
Ich meine, ich hab auch mit der Zeit die ganze alte DDR-Literatur entdeckt und was da in den Sportschule Leipzig noch alles rumhängt in den Archiven Hau-Degen alten Trainer, was die noch für Weisheiten haben. Die erstmal dumm und plump klingen, wo aber ultra tiefe Essenzen drinstecken. Da hatte ich die Reife halt nicht!
Ja einfach so... auch der Faktor Geduld bei sowas? Ich hab einmal mit einem Athletiktrainer gesprochen. Der hat zu dieses Anekdote erzählt, er hat einen Sperrwerfer beobachtet wie Erwürfenen. Hatte den Sperrr Speerwerfer Trainer, der war nur ein paar hundert Meter entfernt hat sich den Speerwurf angeguckt und gab es eine kurze Interaktion zwischen Athleten und Speerwurfe.
Und der Trainer hat im Endeffekt sowas gesagt wie er. das war schon nicht schlecht aber jetzt wüftet Speer noch ein bisschen weiter. Das ist so einfach okay! Es muss doch irgendwie technisch sein, genauer im Detail. Aber da steckt halt so einen gewissermaßen so ne Essenz dahinter dass dieses ganze Micro-Management auch einfach total im Weg stehen kann.
Und es ist einfach sehr viel um diesen Intent, also Intention und Ausrichtung, innere Ausrichtungen auf allen verschiedenen Ebenen super viele Facetten. einfach hat, sag ich mal so. Wir können aber bei vielen Aspekten ein bisschen mehr ins Detail gehen. Da gab's zum Beispiel zu dem Zeitpunkt die Gabriele Wolff, das war eine Motorikwissenschaftlerin, innere oder äußere Ausrichtung hat sie und die hat auch ganz klar festgestellt, wenn ich so eine innere Ausreichtung habe.
So eine von wie muss meine Schulter positioniert sein versus wie muss meiner Hüfte zu dem Zeitpunkt positioniert seien? Dann hält mich das von maximaler Leistungen eigentlich auf ein gewissen Maß auch entfernt! Ich brauche eine Äußere-Ausrichtung. Ich brauch eine Ausrichting, die weit entfernt ist, sodass meine Intention auf den Ziel in der Ferne ist Und da will ich das Ding hinwerfen und ich lasse meinen Körper den Rest passieren lassen.
Das ganze Thema Differenziales Training, Differenzielles Lernen. Das meine ich so damit. Wie entsteht sportliche Leistung? Auf jeden Fall ist Wahnsinn ein Teil davon. Inwiefern? Man braucht eine Warnvorstellung. Also wenn wir jetzt wirklich nicht über irgendeine Leistungen sondern über eine neue Leistung sprechen etwas was vorhin noch nicht gemacht wurde dann braucht man eine Warenvorstellung und diese Waren Vorstellungen ist teilweise Art Absurdum.
Jetzt gerade zum Beispiel der Kerl, der den Meilen-Rekord geschlagen hat. Der hat vor Jahren angefangen in sein Tagebuch zu schreiben. Am Sonntsovielten... Juli... ...Zwanzig, Sechsten, Zwanzig habe ich den Weltrekord gebrochen und es hat er vor fünf Jahren schon angefangen jeden Tag in seinen Tagebuch zu schreiben.
Oder Roger Bannister, der zuerst die vier Minutenmeile geknackt hat. Er hätte auch Medizin studiert, er hatte Physologie studiert. Er hat irgendwann sowas gesagt wie Du kannst die ganze Physologie des Herzes lernen, aber du kannst nicht das Herz lernen. Und bei dem war es ja so, der stand über Monate lang oder Jahre lang teilweise im Bettkampf mit anderen Leuten, die dann vier Minuten eins, fünf Minuten zwei, vier Minuten eines haben sich die ganze Zeit gebetet und er hat einfach unter anderem die krassere Warnvorstellung davon dass es möglich ist war der erste, der es dann geschafft hat und im gleichen Jahr haben sie fünf, sechs, sieben andere geschafft.
You got to see it! To believe it!". Aber manche können's einfach mehr sehen als andere auch wenns noch nicht passiert ist. Und das hab ich übrigens auch jetzt über die Jahre um vielleicht einen kleinen Quersprung zu machen schon zum medizinischen Ding getan. Auch da gesehen wer die krassere Warnvorstellung davon hat dass es möglich ist er hat die besten Chancen.
Das ist auf jeden Fall der Anfang von exklusiver, besonderer sportlicher Leistungsfähigkeit. Man muss wahnsinnig sein und nachkommen die andere. Den ersten Punkt sammeln wir jetzt einmal so. Was du jetzt beschrieben hast, was das Waren genannt? Man hätte es aber auch Vision nennen können oder man hätte es ja auch Manifestationen nennen kann.
Kann man machen. Aber ich würde den Unterschied von Vision und Warn würde ich halt machen wie standfest das ist wenn's getestet wird. Dieses Wahn ist dann tatsächlich das Vordringen in einem Bereich, den man sich mit vernunftlicher Klär anlässt. Zum Gewissen hatten wir es ja und ich möchte nochmal trennen zwischen dem was wirklich noch nie gemacht wurde.
dafür braucht's das um der deutscher meister am ice hockey zu werden wo es vorher auch schon deutsche meister im ice hockey vielleicht nicht umbelegt. Es braucht auch auf jeden Fall so eine Form von Wahn, aber nicht die gleiche Form wie der jetzt die Minutenmeile geknackt hat oder Roger Bannister oder der Kerl der Reinhard Messner das erste Mal ohne Sauerstoff und alles solche Sachen.
Dafür braucht es den Wahn für die anderen Sachen auch, aber vielleicht so wie du es auch sagst einen softeren Variantel vielleicht um der Erste zu sein der mehrere Championships in Folge gewinnt. Phil Jackson zum Beispiel. da braucht es diese Form von Warn, aber darunter vielleicht ein bisschen weniger intensiver in Form.
Ja, aber wenn ich jetzt auch sage, ich möchte gerne, ich weiß nicht, Achtzig Kilo Bank drücken oder einen Marathon in dreieinhalb Stunden laufen, brauche ich da auch Warn? Weil für mich selbst ist das ja eine ebenso große Superleistung wie ein neuer Weltrekord. Ja an einem gewissen Maße schon weil es halt nicht der Realität entspricht.
Im Moment kannst du's nicht und es braucht ein Bild Von mir aus. nennen wir es ein inneres Bild, von mir ist es eine Vision. Wo man sich selber dabei sieht wie das passiert und wie das möglich ist. Ich glaube nicht dass das da auf keinen Fall da aufhören weil das ist dann wirklich jemand der auch im medizinischen klinischen Sinne ein Wahnsinniger ist, der es nur bei dieser Vorstellung lässt.
ich gebe mal ein kurzes Beispiel. ja ich hatte in der Medizin einen Kurs zum Thema Psychiatrie und dann hat die Psychatorin Professorin uns etwas über Waren erzählt Und habe ich halt genau das explodiert. So was unterscheidet denn einen Wahnsinnigen von dem Genie? Wo ist der Unterschied, ne? Und er meint es ja interessant... Ich hab da einen Patienten hat den Patienten auch mal mitgebracht und der hat uns dann von seinen Flugmaschinen erzählt die er baut und der hatte Pläne mit dabei gehabt.
Der hatte Blueprints dabei. Er hat alles gezeichnet hier und dar und hatten uns die Physik davon erklärt so dass wir nicht mithalten konnten. Es war für alle irgendwie klar der kennt sich richtig richtig richtig krass damit aus und hat diese neuartigen Flugmaschine entwickelt. Und dann kam die einfache Frage, fliegen sie denn?
Ja das habe ich noch nie probiert. Das ist wirklich dieser klinisch-problematische Wahnsinn weil es auch in gewisser Form von Eigengefertigung und Fremdgefährdung mit sich bringen kann einfach nur das zu denken anstatt es zu testen. also man braucht auf jeden Fall danach diese Frage does it fly? Die muss man jetzt gegen die Realität testen.
ganz klar und so everyday day in the out und der Realitätsabgleich soll. Aber ohne dass ich einen Soll habe und ein Modell, nach dem ich moduliere. Und das kann auch ein Vorbild sein. wenn ich zum Beispiel sage Ich finde den Stefan in allen Aspekten seines Lebens richtig vorbildlich Dann bist du mein Modell dann bist du meine Visionen an der ich module und dann kann ich dorthin arbeiten.
Das ist eine Form von Wahnsinn sicher nicht nur orientieren aber das ist halt dann was ich jetzt meine wenn man halt echte reale Vorbilder hat. Das ist halt eine andere Sache, als wenn man sozusagen ein Fahrtwinsteht und jetzt gibt es niemanden mehr der das schon mal vor mir getan hat. Das kann man in ganz viele Bereiche des Lebens natürlich übersetzen.
Ich habe etwas noch nicht oder ob ich's jetzt noch nicht geschafft hab Oder ob das überhaupt noch niemand geschafft hat. Halt dich jetzt ehrlich gesagt für einen nicht so dramatischen Unterschied. Wir haben gestern eine Aufnahme gehabt Mit einem Fitnesscoach Der Erzählte von einer Frau von einer fünfundachzigjährigen Frau, die nach einem Oberschenkelhalsbruch nach total kurzer Zeit wieder in der Lage war das Haus zu verlassen und mit einem G-Stock auf der Straße zu gehen statt im Bett zu grepieren oder sich durch die Wohnung mit dem Volator zu schleppen.
Ja? Und da hat er gesagt es war sein schönstes Erlebnis dass er bisher gehabt hat in seiner Laufbahn. Da sind wir jetzt weit weg vom Weltrekord aber da sind wir wahrscheinlich Persönlichen Leistung, die durchaus auch einen Weltrekord entspricht oder? Ja. Ich sehe jemand der sich über so eine Situation hinweggebunden hat nicht minder heldenhaft als jemanden der den Meilen-Weltrekord gebrochen hat und ich komplett bei dir.
Ich gebe dir mal ein ganz konkretes Beispiel was ich meine. Ein Patient sitzt vor mir neu Diagnose als Heimer Und dann einfach so die offene Frage Alles klar! Ich habe jetzt in einer Lebenssituation verstanden. Wir haben die Diagnostik gesammelt Befundungen Wie wirst du jetzt weitermachen? Was wird jetzt passieren?".
Und da gibt es halt solche und solche. Die wenigsten gehen dann mit der Vorstellung hin, naja ich werde dahin arbeiten, dass sich einfach wieder ein ganz normal funktionierendes Gehirn habe. Das machen die Wenigsten. Wenn man aber dann erzählt das ist hier und da und da schon Leute gibt, die das geschafft haben Dann bricht das den Rahmen des Vorstellbaren.
Auf einmal werden Dinge möglich, die vorher überhaupt nicht für möglich gehalten wurden... ...und dann hat man eine Chance sich da hinein in dieses Bild hinein entfalten zu lassen Mit allen vor- und nachteilen. Eröffnung hat auch Nachzeiten. Ja, aber wenn man jetzt mal... Na ja! Weil alles was man im Leben macht kosten hat.
Energetische Kosten, soziale Kosten, persönliche Kosten. und ich wünsche es niemandem alles in seinem Leben in etwas geopfert zu haben und dann am Ende keine Früchte davonzubekommen. Wir kennen alle diese Geschichten von Leuten die alles investiert haben Alles gegeben haben Dann die Früche bekommen haben.
Darüber werden die Bücher geschrieben. Davon träumt man dessen. Das ist König der Löwen Und all dies. Aber es ist als Survivorship bei uns, das sind wir ganz ehrlich. Das sind die Geschichten nach denen es sich zu streben lohnt. aber man will niemanden dahin schieben nach etwas zu jagen alles zu investieren Geld Zeit Energie was noch Emotionen und dann keine Früchte zu tragen.
So dass sage ich halt das ist die potenzielle Downside von Hoffnung weil nicht alles zeigt sich am Ende des Tages in Früchten. da sind wir einfach realistisch. Die Bücher der erfolglosen, unbekannten Verkaufung ist sich nicht wahnsinnig gut. Nee, die möchte man nicht lesen. Ich verschwinde einfach still.
Das sind Leute, die so still weggleiten. Auch die Storys von den Athleten, die irgendwann Vitamin B-Einsmangel hatten... ich war jetzt letztens bei Mainz Nr. V mit denen über diese Themen gesprochen und habe gesagt, wie viele Leute in den letzten zehn Jahren hattet ihr, die irgendeinfach nicht mehr gesehen habt?
Nicht die irgendwie, groß einen Crash hatten und boah alles durch die Medien gegangen ist. Und der ist... Nein nein nein! Die einfach still verschwunden sind. So wegen irgendwelchen blöden Sachen. Vitamin B-Eins mangelt von mir aus irgendwann bei den Ausdauertests nicht mehr mithalten könnt. Irgendwann nicht mehr im Kader und dann auf einmal wird er Buchhalter anstatt Fußballprofi.
Das sind ja die stillen Sachen, die auch die ganze Zeit passieren ganz klar. Wir lernen nur Survivorship bei uns. Deswegen meine ich halt Beispiel Alzheimer. nochmal Kann ich zum Beispiel so ein Buch vorschlagen wie von Dr. Dale Braddison, der einer der ersten war, der gesagt hat lass uns mal mutig probieren was es sonst noch an Möglichkeiten gibt, der dann auch dieser kleine Fallstudie explorative Hypothesen bildende Fallstudien gemacht hat, das war im Jahr zwei tausend siebzehnte und achtzehn.
war das wo neun von zehn Patienten mit Alzheimer danach nicht mehr die Diagnose Alzheimer hatten zumindest in den Scores die dort erhoben wurden und die dann selber danach ein Buch darüber geschrieben haben, wie es für sie war, Alzheimer gehabt zu haben. So wenn ich dann Patienten einfach ganz neutral und offen davon erzähle, dass... ...die sich das mal anschauen sollen, dann verändern Sie sich einfach Perspektive ne?
Das ist ein Perspektivwechsel! Und manche Menschen sind halt in der Lage weil sie einfach diesen Grundwahn haben, die erst ins Zu sein. Ohne dass sie irgendein hatten, der's vorhin gemacht hat Aber die allermeisten Menschen – und ich würde mich auch dazu zählen Ich bin nicht einer von diesem absoluten crazy.
Die allermeisten Menschen sehr hilfreich zu sehen, ach guck mal der hat das schon so gemacht, er hat es schon so gemacht. als geht ist es möglich dann kann auch ich das und dann ist es immer noch unglaublich schwierig erfüllend, heldenhaft und irgendwie auch die menschliche Grundgeschichte sich dann in dieses Abenteuer zu machen und zu gucken ob ich das hinbekomme.
Das macht nur den Unterschied. wenn ich mir jetzt was vornehme oder wenn ich den wahren entwickle etwas zu machen was noch keiner von mir geschafft hat und ich schaffe es nicht Hat das ein bisschen mehr Edelmut und Größe als wenn ich etwas versuche zu erreichen, dass andere schon von mir erreicht haben oder die scheitere daran?
Genauso wie es nicht weniger heldenhaft sehe. Mit dem Falle Beispiel was du genannt hast versus dem einen Meilenläufer Weltrekordhalter Seh's auch nicht mehr oder weniger dispektierlich oder respektabel oder unrespektabel wenn man halt daran scheitert. Der ehrliche Versuch zählt. Im Football hat mich eine Sache immer sehr getragen.
Ich meine, das war Vince Lombardi der so über diesen Unterschied zwischen Siegen zwischen Gewinnen und Erfolgreich sein hat. Über diesen Unterschied hatte er gesprochen. Gewinnen ist das was am Ende auf dem Scoreboard steht aber ehrlicherweise liegt es nicht immer in unserer Hand. Manchmal sind die anderen Leute besser manchmal ist das ein Pipa Poop.
Erfolgreich sein ist, aber habe ich alles in meiner Macht liegende getan auf die ehrlichste und tiefste Art und Weise um die Chancen für den Erfolg zu maximieren. So, das ist auch immer im Leben eigentlich alles was man tun kann wenn du jetzt zum Beispiel als Eisschock-Team zwei Null zurücklegst um dritten Drittel und du versuchst zu siegen oder zu gewinnen dann bist dein Mindset nicht hilfreich!
Du musst gucken wie kann ich hier erfolgreich sein? Wie kann ich aus allem was das Leben des Spiels mir präsentiert mit allem, was ich gelernt habe allen Fähigkeiten in der Tiefe graben und das Beste daraus holen. So arbeite ich dann auch einfach mit Leuten wenn es um therapeutische oder medizinische Aspekte geht.
Der Unterschied zwischen Gewinn- und Erfolgreichsein. Man guckt einfach, was sind die Ressourcen, die mir zur Verfügung stehen? Was würde es wirklich bedeuten, es wirklich zu versuchen... ...und das dann zu machen, was auch immer dabei herauskommt? Ich war mir eine andere Ecke interviewt – ich erzähle Geschichte immer wieder– und hatte nur seinen zwanzig Minuten Interviews laut, das war so ein Medientag!
Und ich wollte mir von ihm einfach nur abholen, wie wird man erfolgreich. Und ich hab genau das gemacht was du jetzt auseinander gedröselt hast. Das habe ich in einen Topf geschmissen. Ich habe erfolgreich sein und Gewinnern in einem Topfgeschmissen. als Synonym! Und der hat mich nach meiner ersten Frage... Hat er gesagt und ich war natürlich ein bisschen nervös weil Andrew Ackessee, da möchte mal irgendwie nicht versagen und auf Engtisch und alles Meckliche.
Der hat mir fünf Minuten lang dort einen Vortrag gehalten, was ich für ein Idiot bin. Dass ich nicht unterscheiden kann zwischen Gewinnern und Erfolgreich sein.". Ja! Da ist dann schon... Die Steffi Garf ist daneben gesessen, die ist ein wahnsinnig lieber herzlicher Mensch. Wie hat sie denn schon beruhigt?
Der hatte gesagt, er soll aufhören werden. Der hat jetzt schon in meinen Augen gesehen dass da der Lebensabschluss in meinen Orgen begonnen hat von dort der Beinlichkeit Und er hat sich dann beruhigen. das war ein fantastisches Interview und er hat dann einfach erzählt Wie wichtig es ihm ist, dass er am Abend weiß.
ich hab's einfach probiert so gut ich kann. Und er sagt das ist der Erfolg! Das ist es so? Ja, das ist es. Es wurscht was auf dem Scoreboard steht. Er hat gesagt Erfolg zeigt sich nicht am Scoreboard. So ist es ja. Ich meine natürlich besser wenn das jemand sagt der Nummer eins war in der Welt als jemand der mit den Nummern der ist nun mal tausend fünfhundert dann aufgehört und jetzt Trainerstunden spielt Beim Deniz-Grupp Bukstehausen.
Wenn der sagt Erfolg ist, was Ende des Tages in das Gefühl mit dem ich ins Bett gehe, dann sage ich naja gut leicht aus deiner Position das zu sagen. Aber wenn das jemand sagte am Scoreboard tatsächlich ganz oben war, nimmt man es halt schon anders mit auch tröstlich manchmal oder? Weil das nicht von einem anderen abhängt Total tröstlich.
Wenn ehrlich ist, hat man den ganzen Tag verliert man. Den ganzen Tag klappten die Dinge nicht so und in beide Richtungen ist es fatal sich am Scoreboard zu messen. In beiden Richtungen also weil... Es gibt Situationen wo du neue Aspekte von dir freigeschaltet hast, neue Fähigkeiten und du hast die Situation zu sehr großen Teilen einfach kapitalisiert und genutzt.
für dich. Am Ende war der Score niedrig. Mit welchem Gefühl, wie du sagst, willst du jetzt ins Bett gehen? Und was ist deine Learning-Style daraus? Was ist das, was du daraus gelernt hast? Hast Du daraus gelernt? Je mehr du dann daraus gelernt hast auf eine gewisse Art und Weise, desto erfolgreicher warst du da!
Und dazu muss man halt diese tiefe Explorationen von dem gehen, was möglich ist... ...und die andere Richtung ist aber auch vielleicht sogar die fatalere. Es gibt Situationen wo du fünf Null gewonnen hast und du warst nicht, du warste nicht erfolgreich. So ein Good to Coaches Sprechen das dann scharf an?
Ja. Das habe ich selber auch schon oft erlebt. mit guten Isochi-Coaches, gewinnst du Spiel zwei drei Null vier Null, Spieler kommen in die Kabine und so. dann geht's los! Was braucht es wirklich um... Es ist schön und gut wenn du jetzt hier in der Mitte des Saisons Spielviernull geworden hast aber Du musst ein realistisches Learning daraus ziehen.
Das kannst du nicht am Scoreboard lernen, sondern das kannst du nur am Erfolg lernen An denen. wie bist du mit den einzelnen Situationen umgegangen? Wie bist du bei Hardship umgegang? Ihr nehmt zum Beispiel mein Beispiel Teddy, wo ich den Namen vergessen. Der Coach von Mike Tyson. Teddy dem Nachnamen vergessen.
Er saß bei Rogan und er hat Rogan über den Winning-Record von Mike Tyson gesprochen und er meinte dann so, Mike Tyson hat nur einen Kampf und eine Niederlage. So hat das irgendwie gesagt. Wie war's? Er hatte so und so viele Siege! Nein nein nein, der hat einen Kampf nur gehabt und den hat er verloren.
Hey what the fuck, worüber gehst du?! Überallglät und er kam noch nie an diesen Punkt des Fights. Bis sie wieder in der Holyfield kamen, und den hat er verloren. Das hat sein eigener Coach gesagt was natürlich Brutal ist. Aber genauso sehe ich es auch. also wenn ich Leute so per So... Manchmal will ich Leute dann auch schütteln sagt das will ich dass du das begreifst dass es darum geht aus dem hier und jetzt heraus immer wieder neue Hypothesen formulieren Testen, wie weit es dabei gehen kann.
Daraus lernen. neue Hypothesen sind sehr wissenschaftliche Prozesse natürlich als Sportler mit dem eigenen Körper und als Patient als Betroffene mit dem eigenem Körper. Der wesentlichste Gegner also auch im Eishocken, im Basketball, im Tennis. wenn ich also tatsächlich einen Gegner habe bin er trotzdem mich selber und sind meine inneren Widerstände meine eigene Nachlässigkeit und die Versuchung Das zu tun, was man in einem Sprichwirt hat.
und ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss oder so. Ich vermute mal du wirst dieses Sprichwort nicht besonders schätzen? Ich habe für Uwe Krupp gearbeitet, der erste deutsche Stanley Cup Wiener und er hat mir dann so ein bisschen ... sein Sohn hat auch für die Kölner Heil gespielt, der Björn.
Und Uwe hat mir irgendwann die Story erzählt, wer in der NHL kam, wie er dann gelernt hat sich immer wieder mal in der Reihe irgendwie anders anzustellen, dass er nicht so viele Wiederholungen haben muss. Dass er einfach weniger erschöpft durchs Trainingslager schafft und dann in entscheidenden Momenten besser glänzen kann.
Und ich habe mich daran erst gerieben eben genau aus dem Grund zu... Aber mit der Zeit hab' ich auch verstanden das es gleichzeitig war. ist ein gutes Pferd nur so hoch springt wie es muss Wo du da schon gucken musst, wo kämpfe ich jetzt meine Battles hier? Man muss schon auch Energie konservieren. Die Biologie an sich ist einfach sehr energiekonservierender Prozess.
Du willst damals unnötig Energie ausgeben und gleichzeitig aber natürlich auch überwinde deine eigene Ignoranz und Arroganz in dem du dich an der Realität halt testest. Also klar, der größte Gegner bin ich beziehungsweise konkreter gesagt immer meiner eigenen Ignorance und meine eigene Arrogenz und um die wirklich zu identifizieren muss ich mich an die Realität testen.
Ein ganz konkretes Beispiel, ich habe als Athletiktrainer gearbeitet zwei oder vier Jahre und irgendwann kam so der Punkt wollen wir denn mal Spunkraft testen vor- und nach einem vierwöchigen Trainingsprogramm? Und alle in Trainerstab waren dann so ohh ich weiß ja nicht müssen wir es unbedingt... Und bei jedem hat sich eigentlich diese Angst gezeigt.
was ist wenn wir jetzt mit dieser Realität konfrontiert sind und feststellen bei einigen hat sich die Spunkkraft nicht verbessert! Und es gibt Leute die ich kenne die seit zwanzig dreißig Jahren Berufsbilder unterwegs sind wo sie niemals in diese Testzügeln gegangen sind, weil sie Angst davor haben vor der Realität dass es auch einfach nicht gut sein könnte.
Mein Kumpel Fergus Connelly hat gesagt es gibt manche Leute die sagen die haben ein sieben und zwanzig Jahre Erfahrung aber eigentlich an die nur einen Jahr Erfahrungen haben sie ein siebundzwanzig Mal wiederholt. Aber wenn wir wirklich erfahren sind... Das ist ein geiler Satz! Den möchte ich jetzt ein bisschen den Leuten Zeit lassen ein paar Sekunden über das nachzudenken was das nämlich heißt ja?
Man gewinnt Erfahrung ja nicht durch das Wiederholen dessen, was man am Anfang mal gelernt hat. Sondern man gewinnt Erfahrung nur da dadurch dass man permanent neu weiter lernt und dass man sich permanent neu diesen Unsicherheiten des Lernens und diesem Komformangel des Lerns aussetzt. Thomas Saal nennt es das Consequential Knowledge.
Und der scheidet zwischen knowledge zum Beispiel du sagst mir irgendwas dann sage ich oh jetzt weiß ich das auch versus consequential knowledge. Du hast es mir zum Beispiel gesagt, weil du es erfahren hast. Weil du es im...du hast dich in der Realität gemessen. Hast dadurch etwas gelernt? Ein konsequenzielles Lernen!
Weil auf der anderen Seite des Learnings wäre der Pain gewesen. Das ist für Dich consequential Knowledge. Wenn du es jetzt mir sagst, das ist für mich nur Knowledge. So und Erfahrung findet halt wirklich immer an dieser Edge of Abilities statt wo ich halt wirklich in diese Realitäts-Testzyklen gehe. Und damit kann ich dann eigentlich wirklich Ignoranz und Arroganz überwinden.
Und da durch werde Ich halt wirklich Erfahrene. Nehmt mir zum Beispiel mal, ja der schlimmste Gegner bin ich. Okay aber für so ein Icehockey-Spieler ist auch das Wichtigste. Der wichtigste? Ja, okay. Das stimmt! Aber gleichzeitig ist natürlich die Schwerkraft und die Treckheit der Masse auch ein wichtiger Gegner für den Icehockeyspieler.
Und ein anderer Gegner, der einen Tor schießen will und so... ...aber ich gebe dir recht. Sich mit diesen Externalitäten zu messen an der Realität dieser Externalitäten zu messen hilft mir im Endeffekt einfach nur meine eigene Ignoranz und Auroganz zu überwinden. Nur wenn diese externe Widerstand stark genug ist?
Absolut Ich glaube, von mir glaube ich bin stark. Dann messe dich mit der Schwerkraft um zu gucken wie stark du wirklich bist. Ich habe die letzten Jahre nachdem ich aus dem American Football raus bin und auch einfach so jetzt mit vierzig im American Football vielleicht nicht mehr so der beste Sport für mich ist, bin ich in den Kampfsport drüber gegangen.
Brazilian Jujutsu. Ja, da wollte ich dich jetzt fast unterbrechen. Man gedacht das ist ja eine gute Idee. Da sagt jemand er ist für Fußball zu alt und es geht dann zum Kampssport. Brazilian jujutsus! Das ist ja quasi Yoga Yoga in Bewegung, Klamottenfall. Ich sehe das dein rechter kleiner Finger eingeschient ist?
Sehr verletzungsame Sportart. aber ihr wischt mich im richtigen Zeitpunkt. ich habe mir hier oben das Band abgerissen. tatsächlich beim Jujitsu. ja Es ist eine recht liebevolle Kampfsportart Aber auch eine sehr konsequenzielle Kampbsportart Eine sehr ehrliche Kampnsportart Und zum Beispiel im Vergleich zu Boxen ehrlicher.
Wenn wir jetzt zum Beispiel boxen würden, dann könnten wir beide aus so einem Box... selbst wenn wir Sparrow machen und aus dem Box-Match rausgehen und sagen naja, wenn ich echt gemacht hätte hätt' ich ihn vielleicht doch noch geschlagen. Aber beim Jujutsu ist es halt immer irgendwie echt. Der hat mich jetzt gewürgt und wenn's jetzt echt wäre, wär ich jetzt tot.
aber ich durfte ja noch abklopfen. Und das ist halt für mich gerade so ein... was körperlicher angeht, ein richtig geiles Ding um sich mit dieser Realität zu messen. Mit der Realität mit anderen Männern, mit anderen Frauen. wo stehe ich da wirklich? um halt darin, diese konsequenzielle Erfahrung über mein eigenes körperliches Fähigkeitenniveau zu bekommen.
Warum vergleichen wir Menschen uns so gerne mit anderen? Warum brauchen wir diesen Vergleich und warum ist er zugleich ein Antrieb für uns? Aber macht das Leben besser? Ich glaube es gibt für alles eine göttliche und eine teufelische Seite des Vergleichs. Wenn ich mal die göttliche Seite des Vergleichs zeichnen mag, ist da ja auch ein unglaublich großer sozialer Wert drinne.
Einfach nur um abzugleichen was kann ich wirklich hier beitragen? So wie in diesem sozialem Konstrukt? wer bin ich im sozialen Konstrukt mit der Intention herauszufinden Wie kann ich denn etwas wertvolles beitragen hier? Ich stelle mich... Im Tennis stelle ich mich dir als die Latte zur Verfügung über die du springen musst.
Das habe ich nicht ganz verstanden. Erzähl es mal Es gibt Sportarten, wo es ein Objektiv ist. Da gibt sie die Latte in der Leichtheit, die liegt auf zwei Meter fünfzehn und über die muss man drüber springen. Und im Tennis stelle ich mich dir als meinem Gegner als diese Latte zur Verfügung und wenn du mich besiegst dann hast Du's verdient!
Richtig, richtig! Dann hast Du das über diesen zwei Meter Fünfzehn Wagner drüber gesprungen. Ja genau! In meinem Fall sind es einen Meter zwanzig aber theoretisch. Genau, gut gesagt Ich habe mich zum Beispiel immer tierisch geärgert darüber, wenn ich mit Leuten spiele, sagen wir gesellschaftspieler und die spielen... Die wollen nicht gewinnen.
Alter ist das! Weil es ist respektlos mir gegenüber. Kennst du? Muss ich wieder was erzählen? Axel und Swing Nile. Ein fantastischer Typ. Ein irrsinnig toller Typ, ein norwegischer Scherenläufer-Coach von der Lindsay Wann jetzt dann auch bis zum Sturz. Ein unglaublich liebenswerter, gescheiter Kerl. Mit dem habe ich ein Interview gemacht und der hat mir den Satz gesagt, die... Der größte Respekt, den ich meinem Gegner erweisen kann ist zu versuchen ihn mit allen Mitteln zu schlagen.
Ja? Das ist geil! Total! Und wenn man ihn dann geschlagen hat nicht draufzuspucken, darauf zu treten das ist ja das was man häufig so negativ assoziiert mit diesen Gewinnertypen. Aber dass Streben nach dem Gewinnen. Wir haben das bei uns im Sport und irgendwann so gesagt, es geht darum dass das Spiel gewinnt.
Wie spielt man da so, dass das Spiel gewinmt? Wie heißt das Metagame genannt? Du hast halt... Das Leben ist eine Serie von Games und wenn du versuchst immer ein einzelnes Spiel zu gewinnen, darum geht's nicht! Es geht darum, dass es Spiel gewinnt. und wie kann ich jetzt spielen, dass wir beide gewinnen auf die gewisse Art und Weise Und wenn ich dann jemanden gewonnen habe, dann nicht den Auslag weil das dann auch ganz wieder ne?
Dann lerne ich auch selber nichts mehr. Aber von da ist dann eine Hand reichen und mitnehmen natürlich. Und selber gucken, wo es den sozusagen mein echtes Spiel fällt. Ganz klar sehe ich genau so. Ich fand sie hat mich als neunzehnjähriger, achtzehnjähriger als junger Kerl Matthias gefuchst auch. Wie ich gesehen habe wie wenig Leute irgendwie gewinnen wollen.
Ja aber ist das nicht teilweise auch fürchterlich idiotisch diese Verkramftheite die Menschen an den Tag bringen? Also ich werde heute wahrscheinlich den ganzen Tag nichts sagen. Für mich sehr prägend ist mein Vater, der wollte so gewinnen, dass er mir als siebzehnjähriger bei den Tennis-Bälle ausgegeben hat die vierzigzehnte Mitte vor der Grundlinie war.
Als der meinen Töchtern das Schachspielen beigebracht hat, hat er wenn sie nicht hingeschaut haben Schachfiguren verschoben. Für mich ist es tatsächlich so, wenn dieses Gewinnen in den Raum kommt. Da werde ich so unglaublich müde, dass sie wirklich sagen okay das ist offensichtlich was für Leute die eine andere Form von Störung haben?
Das ist nicht meine! Mir geht's immer um die Sache, mir gehts immer um den Erfolg. aber diese Monstranz Die ist bei mir tatsächlich komplett verbogen, weil sie mein Vater so aufgehend ein Altar geschlagen hat. Das dieses Ziel als Sieger vom Tisch oder vom Platz weg zu gehen das kriege ich nicht mehr gerade?
Da kann ich antworten! Es gibt einen Korridor Andreas und es ist eine Grundvoraussetzung für... Ich kann erst dann wirklich gewinnen wollen wenn ich mich über den KorridOR indem wir beide uns bewegen Einigkeit mit dir geschaffen habe. Wenn ich einen anderen Weg gehe, das ist dopping! Das ist Betrug ja?
Das geht nicht. und deswegen aber das Gewinnen zu deservieren weil ich einfach sage wir haben uns auf den Weg davor nicht geeinigt halt dich für falsch. Ich glaube es ist zunächst einmal wichtig zu wissen was sind unsere Regeln? an die müssen wir uns beide halten Und dann versuchen wir beide mit diesen Regeln so umzugehen dass wir sie ausreizen.
Aber ich versuche mit allen Mietungen zu gewinnen. So, Entschuldigung, dass ich da jetzt so werde. Ist ja schön! Das Problem ist nur... Es ist ja nie zu spät. von der glücklichen Kindheit haben wir neulich festgestellt Stefan. Vielleicht muss sich da jetzt tatsächlich zurückreisen aber ich werde es vermutlich einfach nicht mehr tun.
Also musste das jetzt einfach nur gerade los werden weil es tatsächlich... Ich seh das Flammen bei euch in den Augen und ich finde das total schön. Und auf der anderen Seite... Das ist bei mir verbunden. Ja. Und sehe ich total, auch wie wir gerade eben gesagt haben alles hat eine göttliche und etäubliche Seite und jedes Wort hat eine emotionale Assoziation für jeden anderen Menschen anders.
was sich bei dir in dieser Geschichte mit dem Vater da halt sehe es einerseits dass er nach dem Scoreboard gestrebt hat und nicht nachdem gewinnene im Sinne des Erfolgreichsseins und zweitens das er sich ja nie mit denen gemessen hat bei den er wirklich konsequenziell etwas lernen könnte Wenn man das bei den Kindern macht, was ist denn das für ein Match-Up?
Also wie gesagt der war in dem was er gemacht hat grundsätzlich auch meistens recht erfolgreich so. Der hat irgendwie mit der Mutter Kreuzfahrten dadurch finanziert dass er ins Spielkassino gegangen ist nach dem Ruhestand. Das hat im Schellingsradon gegen Geldschach gespielt. also jünger war also der.
dieses Gaming lag dem schon sehr im Blut. aber offensichtlich halt... Bist du zu viel? Egal, ich wollte euch gar nicht aus der Philosophie rausbringen. Ich hab noch alles so festgestellt... ...ich sitze da gerade auf dem Zug indem wir fahren und denken mir scheiße! Ich bin nix in diesem Fall gewohnt.
Ich glaub schon dass du in diesen Bergen bist. Das ist vielleicht aber andere Wörter. an anderer Situation hast du. So wie ich dich kenne. Wir haben jetzt auch lange nicht mehr gesprochen. Bist Du aber schon jemand der versucht die Welt immer wieder neu und neu zu entdecken. Das auch in einem streberischen Geist, ob wir es jetzt das Gewinn nennen oder so.
Ich sehe einfach diesen streberen Geist als diese archetypische menschliche Essenz die sehr lebendig und wertvoll ist... ...und ich kann da total mitgehen wenn man sagt ja dieses Gewinn ist auf jeden Fall von vielen Leuten misshandelt worden. Es gibt wirklich sehr viele Sachen die misshandeln worden sind über die letzten hundertte Jahre.
Ja! Ich möchte diesen Sportbereich einfach um ein bisschen mehr Zeit sein für den medizinischen Bereich zur Verfügung zu haben mit einem Satz beschließen, der vielleicht jetzt ganz gut passt. Den du selber zitiert hast, den ich lange nicht gehört habe aber der ist so geil! Von deinem Coach aus dem American Football, ich glaube auch aus Amerika... Der gesagt hat, Charakter ist das was du tust wenn jemand hinsieht.
Das fasst diesen ganzen Bereich jetzt glaube ich ziemlich gut zusammen und es ist jetzt nicht nur das mit deinem Vater Andreas, der beim anderen Weg hat die Figuren verschoben hat sondern es geht Grundsätzlich auch darum, das hat auch mit dem Leistungsdenken zu tun. Das Scoreboard sehen alle. Aber wenn ich selber weiß... Ich habe es einfach... Ich hab alles getan!
Und es ist... Hat nicht so den Ergebnis geführt um das ich gearbeitet habe. aber das ändert an meinem Bemühen nichts, an meinem Streben, an meiner Leistung letztlich und auch an meinem Charakter. Ändert's nichts und den verbessert vielleicht sogar. Wenn ich in der Lage bin zu streben ohne zum Zielzukommen Das ist wahrscheinlich tatsächlich dann in dem Sinn Charakter bildend.
Ja definitiv, das war Deutscher, ein deutscher Football Coach also ich mit dreizehn Vierzen habe ich. in Deutschland bin ich vom Fußball rüber zum American Football voller Arroganz und Ignoranz. Und er als Mensch aber auch der Sport an sich und seine realen Konsequenzen haben mich auf jeden Fall auf eine gewisse Art und Weise gerade gerückt Und das ist auf jeden Fall so ein Satz, der aber auch ein gelebter Satz war.
Das war nicht nur gesagt, sondern es war halt das richtig gelebte Kultur. Am Endestag ist auf eine gewisse Art und Weise bist du mir scheißegal. Aber auf eine sehr wichtige Art und Weise bist du extrem wichtig! Ich kann das nicht alles für dich tun. Der Charakter ist das was du tust wenn niemand ihn sieht.
In einem College hatte ich dann auch hier von Moor mit Ali dieses Bild einen großen Poster wo er in so einer... In diesem Kellerraum halt am Boxen ist, wo es so drin steht. Es geht um die Stunden und die Wochen oder die Monate, in denen man diesen Keller verbringt long before I dance under those lights.
Ja das hat mich immer sehr mitgenommen. also mit der Zeit ist für mich natürlich klar geworden dass es dabei auch eine gewisse Art bei so einem Idee von Gott geht. Das ist jemandem etwas, eine Entität, eine Idee von mir aus egal wie man's dann wirklich konkretisieren möchte was da nicht möglich ist gibt, die alles sieht.
Diese Idee des Rückgrats, die daraus gebildet wird. Für mich war dann auch eine Motivation wie muss ich mich im Leben verhalten? Das kann man sich in den Augen schauen aber einfach... Wie kann man einen Rückgrat haben? Statt Kraft auch! Eine Kraftquelle und Wahrheit und Ehrlichkeit als Kraftquelle. Die Frage ist natürlich jetzt mal könnt ihr es lang drüber nachdenken ob er dafür eine Externe Instanz braucht.
also wenn niemand zuschaut dann schaut ja auch Gott nicht zu Dann bin ich nur mir selbst verantwortlich. Dann baue ich nicht einmal diesen allmächtigen, manchmal gutmütigten, manchmal unerbittlichen Herrscher weil dann führe ich mich ja wieder vor irgendjemandem und dann habe ich auch diese Referenz.
Also ich glaube tatsächlich der wahre Charakter zeigt sich dann wenn ich da alleine bin und ich weiß es schaut mir überhaupt keiner zu Auch nicht die Natur auch nicht dort oder? Das kommt auf die göttliche Idee an. Ich vertrete da eher so dieser heilige Geist der alles schon jeden durchdringt Und auf eine gewisse Art und Weise kann man noch Schöpfer sagen die Wirkung ohne eigene Ursache.
Ich sehe es nicht so, dass jetzt irgendwie notwendig ist diese Idee von dem großen weißen Mann mit einem Bart der da irgendwie von oben drauf schaut. Nee das sehe ich genauso wie du. aber gleichzeitig seh' ich auch, dass ich nicht die höchste Instanz bin. Ich bin ja... Da kann man für viele Ansätze jetzt gehen Aber mir sehr geholfen zu erkennen, dass ICH nicht die Höchste instanz bin Dass da immer noch etwas ist was eine höheres Maß an Wahrheit ist als ich selber.
Das hat mir auch noch mal geholfen, nochmal ein kleines bisschen... Na ehrlicher auch mit mir selber. Auch nochmal einen Level von Ignoranz und Arroganz zu überwinden. Weil man sagt ja so am Ende ich mache es für mich. Ich muss gucken dass ich ehrlich zu mir bin. das ist immer diese ich ich ich Ich sage die sehr wertvoll sind Wenn sie schonmal die nächste Transcendentstufe sind Von ich mach es Für den oder Dass ich dem Gefalle.
das ist eine wichtige Transcendents Stufe. Zu überhöhen ist natürlich oft ein Symptom dafür, dass sich jemand zu klein fühlt und umgekehrt. Ja ich glaube wir sind in gewissen Maße sind wir... Ich glaub Taka Carlsen hat es irgendwie gesagt Wir sind anbetende Leberwesen da kommen wir nicht umrum. Ich frage euch nur was für Anbeten?
Wann hast du das erste Mal daran gedacht Arzt zu werden? Ich würde dann so unterscheiden zwischen wann habe ich das erst mal daran gedacht Medizin zu studieren, wann hab' ich das ersten mal gedacht Arz zu werden? Also ich hatte das erstmal daran gedacht medizin zu Studieren. Das war definitiv während meiner Zeit bei den Kölner Heinen, glaube ich.
Also auf jeden Fall so in dieser Zeit im Profisport, im Athletiktraining. Einfach auch wie du es eben in der Einleitung auch genannt hattest... Ich will besser verstehen, wie funktioniert biologische Anpassung und biologischer Adaptation? Und das hat mich motiviert zu sagen, ich will mal medizinisch studieren.
Da hatte ich noch ewig viele Hürden ne weißte ich hatte dann drei Komma sechs Abi gerade so dran gekratzt. Ich hatte keine Wartesemester und alles was man damals noch so oder immer noch braucht um überhaupt eine Chance zu haben, in so ein Medizinstudium reinzukommen. Es waren noch ewig viele Hürden aber ich habe diese Idee gefasst, vielleicht könnte ich das ja mal machen?
In den USA habe ich dann gemerkt, in den USA wird es noch schwieriger dort dann irgendwie so richtiges Medical-Studium zu machen und bin dann den Weg gegangen. über einen deutschen Rettungsdienst, dann auch teilweise Budapest hab' ich noch ein halbes Jahr mitgenommen und dann auch viel Glück gehabt über die Wartesemester per Losplatz im Göttingen reinzukkommen.
Das war so Medizin. Okay, dann habe ich halt Medizin studiert. Warte, warte. So du bist Fitnesstrainer bei einer Profi-Sportmannschaft und das als Mitzwanziger? Ja. Das ist eigentlich etwas wo ich sage wenn ich mich zum Fitnesstrainer berufen fühle und ich bin in einem Profibetrieb gelandet dann bin ich angekommen in einer gewissen Weise.
Das is ein Bereich den erreichen nicht mehr so wahnsinnig viele. Ich möchte dann so sagen, ich will immer noch weiter lernen. Diese E-Gut! Aber dann sage ich, ich gehe jetzt ein halbes Jahr nach Budapest oder ich mache das und das... Das heißt alles was man bisher gemacht hat wegzuwerfen für den nächsten Schritt um in dem besser zu werden was man wegwirft?
Habe ich das richtig verstanden? In Teilen ja. der Gesamtkontext ist dass ich damals, ich habe seit neunzehn Jahren mein Unternehmen da aufgemacht All Out Performance. Wir haben erst Personal Training, dann mehr Profisportler. Dann kam mir zum Beispiel Kölner Heier hab ich dann gemacht und Telekom Baskits hab auch ich dann.
Aber dann habe ich Stück für Stück ein Team aufgebaut. Wir waren dann so fünf, sechs, sieben Leute im Kern und... ...dann hab' ich anfangen können die vom Team mit rein zu holen. Die haben angefangen die Warm-ups mal zu leiten oder das Krafttraining zu leiden. So konnte ich halt über einen Prozess von ein, zwei, drei Jahren... ...so ein Team ranführen.
Dann hatte ich halt einen aus unserem Team der hat bei den Telekom Barskets gearbeitet. Einer von dem Team hat bei Kölner Hain gearbeitet Und ich bin so wie ich halt konnte und seit hatte auch immer vor Ort gewesen habe aber auch viel in dieser entwicklerischeren Trainingskoordinativenrolle mehr und mehr Zeit gefunden.
Und hatte dadurch einfach auch mehr Freiräume, also es ging für mich dann darum okay ich hab diesen Job gemacht und ich sehe ja auch dass ich diesen Job cool finde, aber ich sehe auch das dieser Job nicht vollständig ist. die Fähigkeit an mein Fähigkeitenniveau, unser Fähigtenniveaus ist nicht vollständig.
Das was die Jungs da wirklich brauchen ist nicht Vollständig etc. Und das haben wir als Team eigentlich immer sehr gut, immer besser Jahr vor Jahr hinbekommen. dann kam für mich dieser Wunsch Medizin zu studieren und das hat für uns alle auch einfach so gepasst, dass ich das dann machen konnte. Genau und von da aus ... Das Halbjahr Budapest war sicherlich der schärfste Break weil ich da halt ein halbes Jahr mal wirklich gar nicht vor Ort sein konnte zumindest aber dann als ich den Losplatz in Göttingen bekam habe super geklappt.
Es waren drei Stunden zwischen Götlinge und Bonn Und wenn die anderen Medizinstudenten auf ihre Partys gefahren sind oder so bin ich halt im Zug nach Bonn weitergearbeitet. Und so saß ich dann quasi in den entscheidenden Vorlesungen mit drin und habe die entscheidende Prüfung gemacht, aber ich war sicherlich nicht derjenige, der da überall alles damit genommen hat sondern ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss im gewissen Nase ist.
Konzexmedizinstümen kann man's ganz klar sagen. also ich war auf keinen Fall so der Einser- und Streber- und Alles-Draufhabentyp Sondern... Ich hab' die Konzepte verstanden! Ich hab mich jeder einzelne Vokabel auswendig gelernt Nicht jeden einzelnen Richtwert auswendigt gelernt. Ich hab Verstanden worum es geht Ich hab die Prüfungen bestanden Aber mein Herz war definitiv die ganze Zeit bei menschlichen Potenzialen und Leistungsentwicklungen.
Hat dich das Medizinstudium der Schulmedizin nähergebracht oder dich weiter von ihr entfernt? Beides auf eine interessante Art und Weise, also es hat mich sehr viel näher gebracht der SchulMedizin. was die Akutversorgung angeht, was die Notfallversorgungen angeht was diese unglaublich krasse fast schon so spezial... Spezialkräftige Artikel, Ausbildung und Schulung und Szenarientraining.
Und die Fähigkeit in den schwierigsten stressigsten Situationen gute Entscheidungen zu treffen für das Leben von Menschen beeindruckend großartig genial! Es hat mich bei einigen Punkten natürlich davon entfernt weil ich mit der Idee reingekommen bin gar jetzt werden wir hier Mediziner und jetzt lernen wir wirklich wie die Biologie des Menschen funktioniert.
Jetzt lernen wir Verstehen, was die Dynamik ist des Krankwerdens und auch des Gesundwerdens? Da bin ich definitiv enttäuscht worden. Definitiv also ein ganz einfaches Beispiel. Thema Diabetes. Du lernst im Grundsätzlich dass die Bauchspeicheldrüse dann ausfällt. warum genau wird er nicht so richtig diskutiert?
und das dann die Medikation Insulin ist? Und ich als jemand der zu dem Zeitpunkt einfach schon in diesem Low Carbfeld viel drin war fragte dann nach diesen Aspekten und die waren einfach noch gar nicht auf den Schirm. Es hat sich sicherlich auch inzwischen geändert aber Damals war das für mich ein Paradebeispiel für, okay ist klar.
Das ist einfach der Blick den wir darauf haben. Wir haben einen sehr mechanischen und vor allem statistischen Blick auf das Ganze Und vor allen Dingen einfach einen lebensrettenden Blick. Wenn ein Diabetiker kein Insulin bekommt dann stirbt er. Und das ist einfach das was die Medizin extrem gut macht.
Dieser mechanische Blick mit allen Kritikpunkten die man daran haben mag, dem macht sie extrem gut Besser als... ich weiß nicht wer das besser macht. Den statistischem Blick macht sie sehr gut Extrem wertvoll. Den medikamentösen und lebensrettenden Blick, operativen, interventionellen macht sie extrem gut.
Ich hatte viele Situationen in meinem Leben wo ich diese Medizin gebraucht habe und sie delivered hat. aber bei dieser großen Frage wie entsteht chronische Krankheiten, chronische Gesundheit? hab' ich nicht die Antworten bekommen, die ich dafür brauchen. Warum geht die Medizin, die so großartig ist in diesen anderen Bereichen?
Nicht in diesem chronischen Bereich hinein! Warum widmet sie sich diesen Bereich nicht mit derselben Akribie, mit der sie diese unglaublichen Fähigkeiten entwickelt hat Nerven zusammen zu binden und Organe zu transplantieren. Und das sind ja unfassbare Dinge die die können! Ich glaube du hast in einem Interview auch gesagt Du würdest in keinem anderen Land so gerne von der Leiter fallen wie in Deutschland.
Ja Also die sind super Aber warum sind die in anderen Bereichen so deppert? Filosofie, Inhalte und Infrastruktur. Das sind eigentlich so die drei Kategorien, die ich dabei sehe. Mit der Philosophie habe ich mich dann lange auseinander gesetzt mit der Frage einfach wo sind wir abgebogen? Und Ich seh es bei René Descartes unter anderem René descartes auch viel missverstanden.
Der hat sicherlich das alles sehr viel ganzheitlicher gesehen als er vielleicht manchmal interpretiert wird. aber... ...der Mensch als Maschine! Und all die superkrassen Sprünge, fortschrittliche Sprügel die aus dieser Idee entstanden sind der Mensch als Maschine hat uns philosophisch auf diesen Kurs gebracht.
Hat dann auch unter anderem dazu geführt es war ein Medizinhistoriker Professor diese Geschichte mal gerne erzählt hat, die uns ein bisschen von dieser alten galenischen Idee des ganzheitlichen Medizinas weggebracht hat. zu dieses interventionellen Medizin. damals gab's zum Beispiel die Friseure und die Frisöre haben sich dann um Leute mit Leistenbruch gekümmert.
Es gibt nämlich so, wenn du ein Leistenbruch hast und der Darmabschnitt dann eingeklemmt ist und du ganz schlimme Schmerzen hast und das auch sceptisch werden würde und du sterben könntest, da muss man einen Leistenband durchschneiden was dann große Erleichterungen sofort bringt und auch quasi die Heilung ist.
Und das haben die Friseure gemacht am Anfang. Die hatten so ein kleines Hakenmesser. damit sind sie dann von Haus zu Haus gegangen, haben sich erst die Taler geben lassen, haben dann das Band durchgeschnitten und sind schnell weggerannt weil Wenn du dann schneidest, kannst du auch manchmal, die nennt sich Corona Mortis und eine ganz wichtige Arterie dabei mittendurch trennen.
Und dann verstärben die Leute also erst Taler und dann rennen. Gut! Und so sind dann mit der Zeit einfach diese interventionellen Friseure mehr in die Medizin gekommen... Da hau ich keinem Arzt, der sich im Vorhinein bezahlen lassen möchte. Der hat das immer ein bisschen lustig hemmisch aber auch irgendwie fair dargestellt dass im Endeffekt die Friseüre so in die medizin gekommen sind und die Medizinen übernommen haben.
Also dieses interventionelle mechanische historisch gewachsen dem Medizin genommen. Wir kommen vom Mechanismus zum Molekularmechanismus, vom Molekularmechanismus zum Rezeptor und Targeting und pharmacologischen Targeting. in der Psychiatrie hat man dann erst mechanisch einfach bei den Wahnsinnigen mit dem Eispickel das Frontalhirn durchgerührt.
später hat die Pharmakologie das auf eine ähnliche Art und Weise chemisch gemacht. wir kommen aus dieser mechanischen Perspektive zu dieser philosophische Aspekte Inhaltlich? Auch gekoppelt mit der Philosophie. natürlich Kommen wir natürlich aus diesem evidenzbasierten wissenschaftlichen Modell, wo wir ganz klare Vorgaben haben dafür wie Wissenschaft funktioniert und mit allen voren Nachteilen.
Und darüber ist ja jetzt auch erst in den letzten zwanzig Jahren ehrlicherweise mehr und mehr gezeigt worden über diese Methodik dass die Sachen von den Hypokratischen Galeen und alles was man sich so als Mediziner vielleicht vorstellt Auch in diesem Paradigma einen gewissen Wahrheitswert haben. Und da kommt dann jetzt einfach dieser Fakten zu, dass wissenschaftliche Erkenntnisse bis zur medizinischen Praxis zwischen siebzehn und zwanzig Jahre einfach brauchen.
Deswegen seh ich es halt auch auf dieser Ebene so ja wir kommen aus dem anderen Paradigma. das ist absolut nicht so unterschätzt was Paradigmen ausmachen. Weltanschauungen nehmen wir zum Beispiel kopenikanische Wände Heliozentrisches Weltbild etc. Wir sind gerade an so einem Punkt, wo wir in so einem Paradigmenwechsel stehen.
Aus dem rein mechanischen, ein vielmehr organisches Bild des ganzen Geschichtes. die wissenschaftlichen Erkenntnisse stützen das mehr und mehr und befähigen dann natürlich auch die Medizin über diesen Prozess von siebzen bis fünfundzwanzig Jahre da zum Kurswechsel zu machen. Und dann kommen wir zur infrastrukturellen Ebene.
Wenn ich jetzt sage das Paradigma begreifig, wenn nicht die Inhalte begreift ist denn das Modell infrastrukturell was wir in der Medizin noch haben? oder haben überhaupt das Richtige für chronische kranke und chronische Gesundheit? Das Modell will ich jetzt mal sagen einfach sieben Minuten Sprechstunden Termin einmal im Quartal.
Oder sind die Learnings die wir daraus haben eigentlich so dass man sagen muss Medizin müssen wir viel gesellschaftlicher denken Wir müssen sich viel sozialer denken psychosozialen Aspekten denken und viel mehr biologisch organisch denken. Also ein Bild, was sich fast jedem Patienten der dann zu mir gekommen ist immer mitgegeben habe ist bist du ein Auto oder eine Zimmerpflanze?
Weil wenn ich diesen Perspektivwechsel mache sind sehr viele Puzzlesteine rasten dein Stück für Stück ein. Wenn ich verstehe dass ich näher system theoretisch an der Pflanze bin als in dem Auto Eine Zimmerpranze würdest du nicht gut anstreichen wenn sie welk wird oder? Ne Was würdest Du tun? Willes gucken, dass es diese Pflanze alle Ressourcen hat die sie braucht um als biologisches Lebewesen leben zu können und lebendig zu sein und wachsen zu können.
Also Wachstum, Kultivierung, Organik, Gärtnerisches Mindset das sind Sachen die daraus automatisch resultieren? Und wenn ich mit diesem Paradigma, wenn ich schaffe in den ersten zehn Minuten einen Menschen aus einer Lebenssituation eine Lebenskrise einem medizinischen Bedarf heraus in dieses Paradigma zu bekommen dann kann ich von da aus alles andere in einem anderen Licht und es fällt sofort auf einen anderen Boden.
Würde ich in den mechanischen medizinischen Paradigmer verweilen, würde dann sprechen über diagnostische Möglichkeiten, empirische therapeutische Möglichkeiten über Nahrung, dann würde das alles auf dieses mechanische Gedankengut fallen. Deswegen spreche ich häufig von diesem Paradigmenwechsel. Wir müssen erst das Paradigma wandeln Weil, dann kann ich über die gleichen faktischen Ebenen sprechen.
Ich kann immer noch über Diagnose-Möglichkeiten sprechen. Immer noch über Pharmakologie. Immer auch über empirische Versuchsreihen, über Nahrung und Supplementation... Aber es kommt direkt anders an! Und es führt direkt zu innerlichen anderen Konsequenzen. Also das ist was ich da sehe. Beim Patienten zuerst oder beim Arzt zuerst?
Mit dem wem auch immer ich in Kontakt komme. also wenn ich jetzt hier meiner Praxis saß dann natürlich der Patient, wenn ich in so einer Leertätigkeit bin. Dann natürlich der Mentor oder der Arzt oder der Auszubildende. Ich glaube das ist das was es braucht damit wir chronische Gesundheit begreifen Also dass man wirklich biologisch versteht was bedeutet eigentlich chronische gesundheit und wie kultiviert man sie anstatt sich zu fragen Was ist chronische Erkrankung?
Und wie behandelt man Sie? Das sind zwei verschiedene Fragen die zu unterschiedlichsten Konsequenzen führen. Wir kommen dann gleich auf die sieben Ärzte. Davor möchte ich dich aber noch fragen, welchen Wert, welche Bedeutung, welch positiv und welche negative Seite eine Diagnose hat? Wenn ich jetzt weiß Ich habe Krankheit A oder B Und die hat diesen Namen Dann definiere ich mich ja auch zum Teil durch diese Krankheit Die wieder zum Teil meiner Identität.
Kann ich mich von ihr leichter trennen. Oder brauche ich einfach auch, weil du zu Beginn gesagt hast man braucht irgendwie diesen Wahn diese Vision das man sagt okay da habe ich jetzt einen Gegner der heißt Diabetes oder der heißt Krebs oder der heisst Endometriose oder der ist gebrochener Knöchel und ich will über diesen Zustand wegbekommen.
was wozu brauche eine Diagnose? Brauche ich sie überhaupt oder ist sie problematisch? Das finde ich eine sehr entscheidende Frage. auch Und auch wieder göttliche und teuflische Seite die Die göttliche Seite der Diagnose ist aus Unklarheit zu Klarheit. Aus Strategielosigkeit zur möglichen Strategie. und dann kann ich noch mal so ein paar statistische, abrechnerische Sachen im staatlichen Gesundheitssystem, wo es natürlich einen großen Vorteil hat.
Die teuflische Seite hast du schon bisschen aufgemacht weil wenn Identitätskrise und Diagnosse aufeinandertreffen, das ist nicht so ideal. Wenn man in dieser Diagnosis natürlich eine Identität findet, weil man sie vorher vielleicht nicht hatte ist es nicht hilfreich, weil man findet mal die Identität in dieser Diagnose und dann ist natürlich ganz wichtig das man erkennt.
Wer bin ich? Also die Frage wer bin ich... ...ist eine zwiebelschälende Frage. Ich bin Vater! Ich bin Arzt so aber was bin ich noch da drunter?! Ich habe diese Diagnosen. Ich Bin ein Mensch in einer Lebenskrise, ich bin ein Menschen in der gesundheitlichen Lebenskrisis. So kann ich halt die Zwiebel immer weiter schälen.
und wenn ich mich von äußeren Identitäten lösen möchte. Dann geht das nicht einfach, indem ich sie versuche abzuziehen wie eine Zecke sondern dann geht es eigentlich nur indem ich tiefer Identitäten schaffe und indem ich mich mit tiefer identitäten verbinde und verwurzle Und dann werden diese äußeren Identitäten weniger wichtig.
also wenn ich jetzt zum Beispiel jemanden habe der in so einem Was ja auch nicht selten ist dass man jemand hat der in dieser Diagnose Identität gefunden hat der In dieser Diagnose auch soziale Halt gefunden hatte in dieser diagnose Kultur und auch alle Erkennungen gefunden haben. Sekundärer Krankheitsgewinn nennt sich das ja dann, wenn man es abkürzen möchte.
Ja! Dann geht's darum dass man die tieferen Identitäten adressiert und dass ich den Menschen in diesen Tieferen Identitäten direkt anspreche, dass ich ihn in diesen tieferen Identiteten direkt bestärke. Also direkt mit ihm reden wie hey du bist doch ein Mensch der richtig geiles Leben führen möchte und Du hast das schon so gut gemacht in einem Vergleich.
Du hattest schon so viele Schwierigkeiten im Leben Als dieser Entdecker, als diese Explorer. also einfach den Leuten zuzureden wer sie noch sind und tiefer auch sind. Also wirklich auch Sinn nicht nur sein können sondern wirklich sind hilft ihnen dann so okay das bin ich ja auch. Und dann kann man bei der Diagnose eben ein bisschen softer Ein bisschen variantenreicher unterwegs sein.
Das heißt nicht dass die Diagnosis nicht da ist. Die ist da und von mir ist es ja auch in Leben lang da. Es ist ein Label So aber das darf auf keinen Fall Konstant an kaputt sein Je akkuter es ist Dass du hilfreicher ist die Diagnose. Wenn ich einen Autounfall habe... Ich brauche eine Knöchelis, eine gute Diagnosis?
Ja. Weil sonst weiß ich gar nicht was ich zu tun habe. und gerade in der Kultsituation ist es ja wichtig auch schnell zu wissen, was zu tun ist. Nehmen wir zum Beispiel mal... Das ist ein schönes Beispiel! Erste Hilfe. Du kommst zu einem Autoun Fall vier Verletzte. Du hast erste Hilfekurs gemacht. Du gehst hin und weißt Nicht wer diese Menschen sind, du kennst keine Historie.
Du weißt nicht was jeder hat und du weißt auch noch nicht was zu tun muss in jedem einzelnen zu retten. Du weiß nur eins! Du hast ein System Und jetzt gehst du mit diesem System Was dir dann die Souveränität gibt dieser chaotischen Situationen zu begegnen gehst Du systematisch dran Prüfst ob der Atmung hat prüfst ob er eine Blutung hat Prüfste ob der Zirkulation hat und dann handelst du.
Und es kann sein, dass du bei vier verschiedenen Menschen vier verschiedene Handlungen machst und vier verschiedene Menschen das Leben gerettet hast. Nicht weil du vorher wusstest was jetzt sie da braucht sondern weil du ein System hattest was dich in sehr kurzer Zeit zu der richtigen Diagnose geführt hat und dadurch dann schnell zur richtigen Methodik.
Das ist das was ich immer wieder sage was drei chronische Gesundheit halt fehlt. wir haben einen System für akute Gesundheit Wir haben kein system für chronische gesundheit. Und das ist das, was ich hoffe, was Teil meines Zutunens ist. Da bin ich bei weitem nicht der Einzige. Aber ich hoffe dass es Teil meises Zutuns ist, dass wir irgendwann einfach genauso wie wenn System für akute Gesundheit haben auch ein System für chronische Gesundheit werden.
Weil das ist halt der Teil meanes Warns... ...dass ich glaube, dass sich diese Komplexität systematisieren lässt. Das geht aber nur über gesellschaftliche Folgen. Nee? Ich glaube die Gesellschaft Politik also gerade die Politik Die wird immer, gerade die demokratische Politik, die würde immer das machen was aus der Menschheit heraus entspringt.
Das ist ein sehr sehr emergenter Prozess. Demokratien müssen Mehrheiten haben und ich schließe nicht dass was du ansprichst wo ich auch total mitgehen kann diesen Top-Down-Prozess Aus! Die Machthabenden haben Einfluss auf die Gesellschaften damit auch auf die Menschen definitiv. Aber wenn wir uns fragen Was ist der wirkliche Weg dorthin?
sehe ich nicht, dass der Weg dorthin ist. Dass sich jetzt mich mit Krankenkassen hinsetzen muss oder mit den Gesundheitsministern wir jetzt top down irgendwie planen müssen. Wir mischen jetzt ein System für grünische Gesundheit. das wird so oder so passieren meine Einschätzung nach da bewegt sich ja wahnsinnig viel.
also die Dynamik in einem alltäglichen medizinischen Bereich ist halt dramatisch wenn man sieht wieviel. also wo sind wir in der Medizin vor zehn jahren gestanden? leute die wir du gedacht haben waren irgendwelche Exoten und du bist wahrscheinlich immer noch ein bisschen exot, aber nicht mehr so wie vor zehn Jahren.
Nee ich merke das auch total. also Ich bin mit meinen Einschätzungen die ja natürlich auch viel viel unausgereifter waren als sie es jetzt sind Und ich natürlich auch in meiner Kommunikation viel dazugelernt habe. Aber gleichzeitig merke ich auch wie ich auf viel viel offene Türen stoße Mit solchen Worten und dem was ich sage.
Also Vor zehn jahren hab ich Medizinstudium sitzend schon länger als zehn Jahre her jetzt aber sehr viel Ablehnung erfahren, allein diese Fragen aufzumachen. Damals war es noch nicht mehr irgendwie ich habe jetzt die Antworten oder diese Chancen oder dieser Potenziale oder diese Strategie oder System sondern einfach nur diese Fragen zu stellen.
Also ich erinnere mich an Situationen. da war ich im Autopädie-Seminar Da ging's um die herausspringende Partella und das ist die einzige Intervention die man haben kann dass die Parteller einfach nach medial nach innen wieder zu raffen und zu nähen. Und hab' ich gesagt glauben wir nicht? Habe ich gesagt hier ist meine Formulierung Glauben wir denn nicht dass die Biodynamik im Knie und wie die Patella in Verhältnis zum Oberschenkelknochen da agiert, auch viel mit der Dynamik und Bewegtkeiten der Hüfte zu tun hat.
Und dem Knöchel! Ja glauben, glauben, glauben gehört die Kirche. wir sind hier bei der Wissenschaft so hat er es gesagt. Und dieser Stil wird glaube ich immer... Also das ist der Dinosaurier-Stil also zu glauben, dass Wissen sich dem Zweifel nicht aussetzen darf. Das ist ja auch eine unglaubliche Entmündigung dessen, was wir von Wissen erhoffen und erwarten.
Wenn ich jetzt etwas nicht hinterfragen darf dann ist das ja der Beweis dafür dass es noch nicht fix ist, dass das stimmt? Genau! Und so wird das häufigso argumentiert mit Wissenschaft. aber das ist ein unehrlicher und unvollständiger Umgang mit Wissenschaft weil Wissenschaft hat zwei Teile. Alle reden immer nur über den zweiten Teil, nämlich der Überprüfung.
Aber der erste Teil ist ein Kreativprozess. Der erste Teil is'n Prozess, das sind wir vielleicht wieder beim Wahnsinn... ...der mit Vorstellungskraft zu tun hat? Der mit Glaube zu tun had'? Das nennt sich dann Hypothesenbildung und der dann natürlich – und es schließt eigentlich auch das was wir im Sport gesagt haben – nicht dabei verweilen darf!
Du kannst nicht einfach nur glauben und dann allen Leuten zählen. ich kann ihr Menschen heilen weil ich daran glaube Kannst du machen, aber das ist auch was wo ich dann sagen würde. Da haben wir doch die Ethik des wissenschaftlichen Prozesses dann auch verlassen. Du musst beides haben und du bist genauso unwissenschaftlich wenn du da hergehst und sagst Ich glaube dass sich mit meinem Schlangenöl die Leute heilen kann.
jetzt kommt alle zu mir Und ich gebe mein Geld mehr euer Geld. Das ist genau so unwissenschaftliche wie jemand sagt. Hör auf diese Hypothesen zu formulieren und diese Fragen zu stellen. Der wissenschaftliche Prozess Genauso wieder Streberische Prozess Haben halt immer beides. Aber Ist nicht das Thema Schlangen-Öl schon auch ein ganz wesentlicher Faktor in dem ganzen Spiel, wenn wir ehrlich sind.
Wie viele Dinge haben wir? Also wir drei, so wie wir zusammensitzen mal geglaubt dass sie funktionieren und waren damit erfolgreich und Jahre später fliegen uns eigentlich Studien um die Ohren und wir müssen feststellen ja Sie haben funktioniert aber der Mechanismus mit dem wir jetzt begründet oder gerechtfertigt haben war ein kompletter Dünnsches definitiv total.
Ich sehe zum Beispiel jemand, der quasi Biohacking-Szene ist eigentlich ein schönes Beispiel. Weil sie ja sich aus akademischer Perspektive in einem unwissenschaftlichen Rahmen bewegt aber aus wissenschaftlicher methodischer Sicht sich komplett im Bereich der Wissenschaft bewegt weil es halt darum geht.
ich probiere jetzt mal was aus. ich formuliere sozusagen einen Feldversuch und wenn's nur ein N gleich eins Feldversucht ist und validiere so ehrlich es halt geht vorher nachher. Das ist die Sense des wissenschaftlichen Prozesses. So, das war der erste Teil unseres Gesprächs mit dem großartigen Gerrit Keferstein.
Ich habe es auch beim Nachhören extrem spannend gefunden Superdicht und intensiv. Der Kerl ist schon einfach eine fantastische Bereicherung für unsere Szene. Der zweite Teil kommt am Dienstag. Da wird ziemlich viel um Medizin gehen. Man darf sich freuen! Quantenenergie und Frequenzen im Biohacking Alltag.
Eine Kooperation von Biohackin Praxis & Leela Quantum Tech. Heute geht es um den wissenschaftlichen Hintergrund von Leela Quantum Tech und der Nutzung von Quantenenergie- und Frequenzen im Alltag. Es spricht Leela Quantum Tech Gründer Philipp von Holzendorf Feling. Welche Studie zu LilaQuantumTech stellst du uns heute vor?
Heute spreche ich über die Studie, die durchgeführt wurde vom BESA-Institut in Österreich und zwar mit Elektrofahrzeugen. Wir wissen ja mittlerweile im Biohacking und longevity Kreisen dass Elektro Fahrzeuge eine unglaubliche Menge an elektromagnetischen Feldern aussenden sich negativ auswirken. Das ist schon allgemein bekannt, dass es dort negative Auswirkungen aufs Gehirn, das Blut und auf die Organe gibt beispielsweise.
Das wurde in dieser Studie bestätigt. In der gezeigt wurde da schon nach Minuten die Organen in die Deregulation gegangen sind ja? Und als unsere Technologie dann eingesetzt wurde, konnte diese Dereglation komplett in Regulation umgewandelt werden. also alles war dann im grünen Bereich obwohl sogar einige Organe bei einigen Testteilnehmern direkt schon im pathologisch deregulierten Bereich gewesen sind.
Das ist dann tatsächlich ein Krankheitszustand, der angezeigt wird, der einen Impuls von außen braucht damit er sich regulieren kann. also da ist der Körper nicht mehr in der Lage das er dasselbe ausgleichen kann und selbst bei solchen Fällen ist unsere Technologie innerhalb von Minuten tatsächlich in der Lager gewesen das komplett auszugleichen.
Wieso ist das relevant im Alltag? Es ist relevant generell, wenn ich Auto fahre beispielsweise. Weil ich auch in ganz normalen Benzinerfahrzeugen, weil da so viel Elektronik drin ist mittlerweile eine starke EMF-Belastung habe und dies dann ungleich höher mit einem Normalfall bei Elektrofahrzeugn dadurch dass ich dort Batteriebetrieb habe und noch verschiedene andere Dinge die eine Rolle spielen natürlich Millionen an Menschen mit diesen Fahrzeugen unterwegs sind.
Wir wissen auch von ganz, ganz vielen Fällen wo es chronische Migräne gibt mittlerweile und die Leute sich wundern woher die kommen. das ist eben ein Problem dass wir im menschlichen Körper keine Sensoren haben sie uns physisch anzeigen dass unsere elektromagnetischen Felder so stark stressen. ja das ist also ganz wichtig zu verstehen denn diese Themen, die negativ ausgelöst werden.
Die zeigen sich dann etwas später und zeitversetzt eben in beispielsweise migräne oder chronischer Migräne. aber es kann tatsächlich hingehen zu Neuro-Degenerativen Erkrankungen. da können jeder selber nachschauen was für schlimme Krankheiten dazugehören. das sind Themen die langfristig sich entwickeln über zu viel elektromagnetische Felder.
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