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Die Biohacking-Praxis

#267: 30 Fragen zu … Nootropics

Dienstag, 6. Oktober 2026 · 52 min

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Shownotes

Rabattcodes unserer Partner findest du am Ende der Shownotes.

Worum geht es in dieser Folge? Unter anderem um diese Fragen:
· Was sind Nootropics, und woher kommt das Wort?
· Wie viel Koffein ist vernünftig, und wann ist der letzte Kaffee zu spät?
· Was tun, wenn der Kaffee nicht mehr wirkt?
· Was macht Nikotin zum Nootropikum? Und worauf sollte man achten?
· Was wirkt sofort, und was braucht Wochen?
· Rät Andreas zu den exotischeren Mitteln wie Rhodiola, Ashwagandha und Bacopa?
· Welche Kombinationen passen zusammen, und welche nicht?
· Für wen sind Nootropics nichts?

Vertiefende Links und Infos zu dieser Folge
· Kreatin steht für Stefan an erster Stelle im Schrank, und Andreas rührt es in ein warmes Getränk, bis es klar ist: Kreatin Monohydrat von MOLEQLAR (moleqlar.com/products/kreatin-monohydrat-pulve…), 10 % mit dem Code DIEBIOHACKER10.
· Theanin kommt bei Stefan in den Kaffee: L-Theanin Kapseln von MOLEQLAR (moleqlar.com/products/l-theanin-kapseln?sca_re…), 10 % mit dem Code DIEBIOHACKER10.
· Über Rhodiola wird laut Andreas noch viel zu wenig geredet: Rhodiola Rosea Kapseln von MOLEQLAR (moleqlar.com/products/rhodiola-rosea-kapseln?s…), 10 % mit dem Code DIEBIOHACKER10.
· Ashwagandha nimmt Stefan am Abend, Andreas mag es bei sich nicht: Ashwagandha Kapseln von MOLEQLAR (moleqlar.com/products/ashwagandha-kapseln?sca_…), 10 % mit dem Code DIEBIOHACKER10.
· Stefans Stack für den Abend besteht aus Magnesium, Glycin und Theanin: Magnesium Komplex (moleqlar.com/products/magnesium-komplex?sca_re…) und Glycin Pulver (moleqlar.com/products/glycin-pulver?sca_ref=95…) von MOLEQLAR, jeweils 10 % mit dem Code DIEBIOHACKER10.
· An Cholin kommt man laut Andreas bei Nootropics nicht vorbei. Citicolin steckt in Gedächtnis-Kraft Gold von Biogena (serv.linkster.co/r/R4DokH23oL), 10 % mit dem Code BIOHACKINGPRAXIS10.
· Tyrosin, die Vorstufe von Dopamin: L-Tyrosin 400 von Biogena (serv.linkster.co/r/yGEyLI6MWk), 10 % mit dem Code BIOHACKINGPRAXIS10.

Passende Folgen aus dem Archiv
· #102: Smart Drugs: So hackst du dein Gehirn, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/1bKgwLar6J2bxUTHKB6VOb) und hier bei Apple Podcasts (podcasts.apple.com/de/podcast/102-smart-drugs-…).
· #030: Kaffee: alles, was du wissen musst, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/0vuvIM2o0mIAZu92RnwgCU) und hier bei Apple Podcasts (podcasts.apple.com/us/podcast/030-kaffee-alles…).
· #234: 3 Studien: kluges Kreatin, starker Griff, mehr Sauerstoff, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/2WzikknmEwRuIfVA5m41Jt) und hier bei Apple Podcasts (podcasts.apple.com/de/podcast/234-3-studien-kl…).
· #092: Methylenblau: Die Folge mit der Schlumpf-Zunge, hier bei Spotify (open.spotify.com/episode/6crfBEGLJR5tCgme07jQPl) und hier bei Apple Podcasts (podcasts.apple.com/de/podcast/092-methylenblau…).

Forschung zum Weiterlesen
· Bacopa monnieri · Feng, Fan und Wei, 2026 (frontiersin.org/journals/pharmacology/articles…): Auswertung von 25 kontrollierten Studien mit 1.861 gesunden älteren Menschen. Bacopa schnitt bei Lernen und Gedächtnis etwas besser ab als das Scheinpräparat, der Effekt ist klein.
· Kreatin bei Schlafentzug · Gordji-Nejad u. a., 2026 (juser.fz-juelich.de/record/1055998/files/nutri…): Kleine Studie mit 29 Erwachsenen und Vorteilen bei Logikaufgaben nach einer durchwachten Nacht. Passt zu Andreas’ Rat, nach einer schlechten Nacht zu Kreatin zu greifen.
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Wie Andreas Breitfeld und Stefan Wagner einander kennen gelernt haben? Stefan hat über Andreas ein Porträt für The Red Bulletin verfasst. Nachzulesen ist das hier (redbull.com/at-de/theredbulletin/biohacking-an…).
Zur Website von Andreas Breitfeld geht es hier (breitfeld-biohacking.com).
Stefan wohnt auf 800 Metern Höhe, eine knappe Stunde südlich von Wien. Dort kann man auch sehr parasympathisch Urlaub machen: auf der Feigenterrasse beim Semmering (feigenterrasse-semmering.at). Mehr auch auf Instagram (instagram.com/feige.semmering).

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Keine Sorgen, ich werde keine Kleinkinder essen, nur weil ich ein paar Wochen keinen Kaffee habe. Stell dir vor, man schenkt den Menschen einfach dadurch, dass sie in der Früh ein bisschen später den Kaffee trinken, am Nachmittag zwei Wache Stunden. Ich bringe es nicht übers Herz, jetzt vor Kreatin zu warnen.

In welchem Land wurde das Wort Nootropics erfunden und dann, wenn du sagst Rumänien, bist Millionär? Also die Idee von diesem Stacking ist einfach eins plus eins ist drei. Nootropics sind das Stacks des Alters. Methylenblau und irgendwelche anderen Nootropika wollen bitte nicht zusammen spazieren gehen, sagen wir es einfach so. What happens in Hamsterdam stays in Hamsterdam anyway?

Willkommen in der Biohacking-Praxis. Von Biohacking-Profi Andreas Breitfeld. Und von Biohacking-Kolumnist Stefan Wagner. Die Tipps und Anregungen aus der Biohacking-Praxis verstehen Sie bitte nicht als medizinische Ratschläge, allein schon, weil wir keine Ärzte sind. Hallo Andreas. Hallo lieber Stefan. Hallo auch von mir.

Ich bin Melanie, die strenge Stimme aus dem Off, mit etwas Hilfe von der KI. Ich melde mich, wenn es etwas zu ergänzen gibt. Bis gleich. 30 Fragen zu Nootropics haben wir uns heute vorgenommen. Ob es jetzt 26 werden oder 35, bitten wir die Hörerinnen oder Hörer, selbst nachzuzählen. So, wir starten rein. Oder willst du vorher noch etwas sagen?

Famous last words, bevor wir aufnehmen? Nein, du. Super. Sind wir hochkonzentriert? Sind wir kreativ? Sind wir fokussiert? Ja, wer seinerzeit diesen wunderbaren Film, dessen Titel mir nicht mehr einfällt, der das Thema Nootropics eigentlich eröffnet hat, gesehen hat, weiß, man schmeißt eine Pille und.

Man riecht lauter als andere, man hört intensiver als andere riechen und man ist auch sonst ein ganz super Mensch. Man fällt durch das Parfum ein. Nein, stopp, lass mich das kurz googeln, ich wollte es vorher noch nachschauen. Es gibt diesen Film, wir haben den doch beide gesehen. Das Leben des Brian.

Ach, der wäre auch nicht schlecht. Limitless. Wenn man verstehen will, wie Nootropics funktionieren sollten, dann geht man irgendwie in eine Filmdatenbank und zieht sich Limitless. Der hat inzwischen ganz schön viele Jahre auf dem Buckel, aber letzten Endes waren die positiven Effekte, also nicht die negativen, aber die positiven Effekte von Limitless, damals das, was man sich sozusagen bis heute gemeinhin unter Nootropics vorstellen würde.

Also man wird intelligenter, konzentrierter, kreativer, alles. Man nimmt als Mensch das vorweg, was uns die künstliche Intelligenz verspricht. Genau, also der gute Bradley Cooper hatte da wahrscheinlich die Rolle seines Lebens. Und ich muss auch tatsächlich gestehen, wenn ich mich daran erinnere, das war ganz schön beeindruckend, aber ich glaube, es endete nicht gut.

So viel sage ich dazu. Ich nehme jetzt 2 Tassen Kaffee, rauche eine Zigarette und werde dann mit Koffein und Nikotin gepowert, werde ich Hugging Face hacken. So in der Art, also in dem Fall war es tatsächlich so 100% seiner Gehirnkapazität, lernt Sprachen in Stunden, durchschaut die Aktienmärkte, und stellt dann allerdings irgendwann fest, dass es tödliche Nebenwirkungen gibt, womit wir auch mitten in unserem Thema wären.

Da haben wir jetzt das Thema Nootropika eigentlich schon sehr schön angekündigt. So, Andreas, Frage 1, was sind Nootropics überhaupt? Ja, im Endeffekt, Nootropics sind Substanzen, die letzten Endes dafür sorgen sollten, dass wir besser denken können, also die geistige Leistungsfähigkeit nach oben geht, Aufmerksamkeit, sie steigert Wachheit, alles das, was du gerade so nett, geteasert hast, besser lernen, besseres Gedächtnis, bessere Motivation und idealerweise auch noch besser mit Stress umgehen.

Ist jetzt tatsächlich zwischenzeitlich fürchterlich weichgespült, das Ganze, weil wenn wir jetzt mal die ganze Bandbreite anschauen, was unter Nootropics fällt und ja, wir werden über alte Substanzen heute sprechen, dann ist da sowas dabei wie auf der linken Seite Koffein oder Kreatin. Dann ist da sowas in der Mitte wie Bacopa monnieri, dann ist da aber halt auf der, in dem Fall der rechten Seite, auch Modafinil oder Piracetam verortet.

Und die Bandbreite zwischen in Getränken enthaltenen Stoffen, in Muskelfleisch enthaltenen Stoffen, bei Bacopa weiß ich es gar nicht, ist glaube ich irgendeine Baumrinde in Bäumen enthaltene Stoffe zu vollwertiger Pharmakologie, die es auch tatsächlich nur auf Rezept gibt, zumindest in Deutschland, ist dann schon ganz schön breit, muss man ehrlicherweise sagen.

Ja, und Andreas hat halb recht. Bacopa ist ein Naturprodukt, aber es stammt nicht aus der Baumrinde, sondern ist ein kleines Sumpfkraut. Man kennt es auch unter dem Namen Brahmi. Die Studienlage ist dünn, aber interessant. Gut, warum haben Nootropika einen eigenen Namen? Warum diese Substanzengruppe die Ehre bekommen, einen eigenen Namen zu kriegen?

Weil ich meine, sonst haben ja Nahrungsergänzungsmittelgruppen keine Kosenamen. Ja, ich glaube einfach, weil die Vorstellung, dass man den Geist in irgendeiner Weise stimulieren könnte, so wahnsinnig sexy war, dass sie gesagt haben, sie wollen das jetzt irgendwie so haben. Ich glaube, zwischenzeitlich 15 Jahre nach Limitless und 10 Jahre nach der Dauernutzung von Piracetam durch Dave Asprey, kommen wir später auch nochmal drauf, hat es sich, glaube ich, sowieso aufgelöst.

Also ich glaube, heute sagt man so irgendwie, ja, dann Cognitive Enhancement, aber ich glaube, Nootropika, ich habe das auch in Vorbereitung auf dem Podcast mal angeschaut, so die meisten Nootropika-Folgen waren so vor zehn Jahren online, da war das auch vom Begriff her so richtig hot shit. Inzwischen geht es, glaube ich, mehr um die Wirkstoffe.

Ich habe übrigens nachgeschaut, wo der Begriff tatsächlich herkommt. Er kommt von einem rumänischen Pharmakologen und Psychologen namens Corneliu E. Giurgea. Ach der. Ja, der Conny. Der hat auch das Cornetto entwickelt, oder? Ja, das ist das Cornetto. Cornettio. Entstand Anfang der 70er Jahre in seinem Umfeld seiner Arbeiten zu Piracetam.

Und das Wort Nootropics leitet sich ab vom griechischen Nose-Hotop. Was so viel heißt wie Geist. Und dann auch später natürlich in der Küche, in der modernen Küche bei Nose to Tail wieder auftaucht, also Geist bis Schwanz, ist bei Männern auch häufig. Die berühmte 2-Millimeter-Achse. Und Tropin, was so viel wie wenden oder verändern.

Also das heißt, es sind den Geist verändernde oder den Geist wendende Substanzen. Okay. Dann haben wir das auch geklärt, War mir so gar nicht bekannt, aber es freut mich sehr, dass das Pyracetamn ist. Wenn du mal so in diese Millionenshow-Sendung kommst, da ist dann wahrscheinlich diese Millionenfrage, in welchem Land wurde das Wort Nootropics erfunden und dann, wenn du sagst Rumänien, bist Millionär.

Also liebe Hörerinnen, lieber Hörer, vielleicht beteiligen sie uns, wenn sie das gewonnen haben. Und dieses weiße Viech heißt übrigens Grottenolm. Das wird auch oft gefragt. So, wir reden einmal über die beiden Nootropics, die jeder kennt, glaube ich. Also jeder über 16. Koffein und Nikotin. Fangen wir damit an? Ja, gerne.

Was kann Koffein jetzt wirklich nachweislich verbessern? Was macht Koffein mit uns? Und vielleicht reden wir dann auch von den Mengen und vielleicht reden wir auch darüber, was passiert, wenn wir das zu oft machen. Was es kann bzw. was es tatsächlich tut und warum es ja auch eine Zeit lang dieses Thema gab, Kaffee ein bisschen später in der Früh trinken, hat alles mit dem Adenosin zu tun, also mit den A1- bzw.

A2A-Rezeptoren, die quasi für dieses gute Adenosin verantwortlich sind. Letzten Endes wissen inzwischen alle, aber wir sagen es gerne auch nochmal. Der Witz ist ja der, das Adenosin muss da sein, damit ein Schlafdruck entsteht. Und wenn eben das Adenosin nicht da ist, dann gibt es keinen Schlafdruck.

Schlafdruck bedeutet also wirklich die Müdigkeit. Und dementsprechend, wenn du diese Rezeptoren mit einem Verhüterle überziehst, in dem Fall eben mit Koffein, kommt da nichts an. Das heißt, du wirst nicht müde. Das ist super. wenn du noch weiter Gas geben sollst. Auf der anderen Seite ist es aber halt auch so, wenn du den Abbau des Adenosins mit dem Koffein in der Früh verhinderst, weil das Koffein sich auf die Rezeptoren setzt, obwohl das Adenosin noch im Körper unterwegs.

Ist, dann geht das Koffein irgendwann später weg und dann setzt sich das Adenosin wieder drauf und dann wirst du plötzlich nachmittags um zwei müde. Aber das hatten wir ja hinlänglich öfter, aber das kann man nicht oft genug wiederholen, weil es ja doch ein sehr, sehr wesentlicher Punkt ist. Stell dir vor, man schenkt den Menschen einfach dadurch, dass sie in der Früh ein bisschen später den Kaffee trinken, am Nachmittag zwei Wachestunden.

Das summiert sich über eine Lebensdauer von 134 Jahren. Du kannst auch Sport machen in der Früh, dann darfst du auch Kaffee trinken, aber dann putzt das Ganze gleich. Aber wie gesagt, das heißt, die wesentliche Wirkung von Koffein ist einfach, das Müdigkeitssignal zu unterdrücken bzw. zu dämpfen. Und das Müdigkeitssignal, wird das, wenn es quasi da unterm Verhütteli unterdrückt wird, wird es da drinnen kräftiger wie so in einem Druckkochtopf und schießt es dann irgendwann einmal besonders hervor oder wird es einfach lahmgelegt?

Es wird tatsächlich nur sozusagen gestoppt und startet dann irgendwann wieder. Und dieses gestoppt und startet dann irgendwann wieder ist ja auch so ein bisschen die Krux an dem Ganzen, dass einfach der 16 Uhr Kaffee, der irgendwie in manchen, Kulturkreisen ja noch als normal gilt, schon irgendwie mindestens zwei, zweieinhalb Stunden zu spät ist für die meisten.

Weil letzten Endes ist es ja tatsächlich auch so, auch, wenn man sagt, ich kann jetzt noch einen Kaffee trinken und schlafe dann eh super, dann sagt man das nur so lange, bis man mit Schlaftracking angefangen hat, bis man irgendwie seine tatsächlichen Schlafwerte kennt, dann sieht man ein, dass es eher so subjektiv war.

Wir reden von welchen Mengen Koffein? Ist das also so, wenn man sagt, ein bis drei Milligramm Koffein pro Tag pro Kilogramm Körpergewicht, dann ist das so als Näherung vernünftig. Wenn ich jetzt bei einer Tasse Kaffee ausgehe, von 60 bis 120 Milligramm Koffein. Also das würde bedeuten, wenn ich jetzt 70 Kilo habe, dass ich mir da so drei, Tassen pro Tag, zwei bis drei, gönnen darf.

Ich hätte es gesagt, ich als guter, ja ein bisschen mehr als 90 Kilo Mensch, bin halt dann irgendwie zwischen 90 und 3 mal 9, 270 Milligramm, so ganz gut aufgehoben und das ist jetzt bei mir eine etwas größere Tasse Kaffee, aber du hast ja auch schon mal meine Kaffeetassen gesehen. Ich kenne deine Tassen, das ist bei anderen Leuten, die dürfen das im Sommer nicht befüllen.

Wassersparen funktioniert nicht in der Brauerei. Ja, so. Jetzt haben wir das Thema natürlich bei Kaffee und bei Koffein, die Gewöhnung. Dass Koffein mit der Zeit, wenn man irgendwie jeden Tag seine zwei, drei, vier Tassen trinkt, irgendwann einmal seine Wirkung verliert. Wie machst du das? Machst du manchmal so Koffein-Detox und trinkst entkoffeinierten Kaffee oder, wie gehst du mit diesem Thema um?

Ja, tatsächlich, wenn so gerade nach so, keine Ahnung, jetzt gerade wäre so ein super Zeitpunkt bei mir, weil ich hatte jetzt wieder so ein Baut, so eine Zeiteinheit von, was weiß ich nicht, zwei, drei Wochen, wo ich eigentlich bloß auf Achse, bloß irgendwie am Vortanzen war. Da merke ich dann schon auch, dass irgendwie die Menge an Koffein, die ich zu mir nehme, mehr und mehr wird und aber irgendwie trotzdem nichts mehr bringt. Irgendwann ist es halt einfach eine Hydrationsstrategie, aber nichts mehr anders.

Also bei mir wäre es jetzt gerade wieder an der Zeit und ich werde im Anschluss an diesen Podcast die entsprechende entkoffeinierten Kaffeepülverchen wieder bestellen und dann gibt es mal wieder zehn Tage mit. Ein bisschen knitteriger dem Blick, weil irgendwie schmeckt es ja noch nicht ganz so geil. Merkst du dann auch tatsächlich irgendwie, dass es dir fehlt?

Wirst du entzugsfahrig oder wirst du entzugsschlapp? Hängt, nee, es hängt jetzt ein bisschen davon ab, wie man es plant. Wenn ich weiß, jetzt gibt es mal kein Koffein, muss ich halt schauen, dass ich sklavisch in der Früh mein Eisbad habe, sklavisch in der Früh meinen Sport mache, dann merke ich es ehrlicherweise gar nicht so sehr.

Doof ist eigentlich die Kombination aus, du hast nicht die Möglichkeit, in der Früh rauszugehen, du hast nicht die Möglichkeit, in der Früh ernsthaft in die Kälte zu kommen, du hast nicht die Möglichkeit, Sport zu machen und hast dann kein Koffein. Das kenne ich aus der Vergangenheit. Und da kann es dann schon sein, dass ich so ein bisschen durchhänge. Das ist schon so. Aber ja.

Ich glaube, meine Gehirnstruktur ist da auch ein bisschen anders. Die Neurodiversen saufen teilweise idiotisch hohe Mengen Koffein, weil es wohl, glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, auf der zweiten Hintertür auch noch irgendwie unter Umständen ein bisschen was mit Dopamin geben könnte. Also dementsprechend ist es immer so ein bisschen subjektiv nochmal anders.

Aber nee, ich mache mir da jetzt keine Sorgen. Ich werde keine Kleinkinder essen. Nur weil ich ein paar Wochen keinen Kaffee habe. Gut, man kann wirklich, also was ich mache, ich habe tatsächlich jetzt irgendwie Vormittag, ich mache mir immer so einen Mix aus, normal koffeinhaltigen Kaffeepulver und entkoffeiniertem. Und der ist halt morgens, ist da ein deutlicher Überhang für koffeiniert und der wechselt dann am Nachmittag in den deutlichen Überhang in entkoffeinierten.

Und ich bin ja kein besonderer Kaffeefeinschmecker, wie du vielleicht weißt. Für die Leute, die uns noch nicht so lange zuhören, ich bin der Weltmeister im Beimengen. Im Kaffee. Also die Komposition, die dabei rauskommt, wird beim Einreisen nach Ecuador oder vergleichbar mit der Todesstrafe belegt. Aber grundsätzlich, nein.

Wie soll ich sagen, es gab eine Zeit, da hatte ich unglaublich großartigen Kaffee von einer unglaublich großartigen Marke in den unterschiedlichsten Varianten, in quasi unbeschränkter Menge. Die hatten auch einen sehr guten koffeinfreien. Ich habe da noch nicht so einen richtigen genialen Ersatz gefunden, zumal die Kaffeepreise 2026, also ich habe schon Leute gesehen, die haben quasi, Koffein und Kokain gegeneinander getauscht, weil eigentlich das Kokain inzwischen einen niedrigeren Straßenpreis hatte.

Das braune Kokain. Gehen wir zum Nikotin. Wir haben beide in einem früheren Leben Nikotin auf dem relativ herkömmlichen Weg zu uns genommen. Davon raten wir selbstverständlich dramatisch ab. Das ist so ziemlich das Blödeste, was man tun kann, außer vielleicht sich mit einem Stein auf den Kopf zu hauen oder aus dem vierten Stock auf die Straße zu springen. Das ist ungefähr auf der Blödheitsskala vergleichbar.

Aber man kann Nikotin natürlich auch so zu sich nehmen und das machen Leute wie der Ben Greenfield oder auch der Maxi Gotzler. Sehr gerne berichten auch darüber, dass sie das tun in Zeiten, wo sie irgendwie besonders viel von sich verlangen, wenn sie Bücher schreiben oder ähnliches. Wann hast denn du das letzte Mal so einen Nikotin-Patch oder sowas ähnliches verwendet?

Mindestens sechs Monate her, aber fangen wir anders an. Also grundsätzlich Nikotin als Wirkstoff ist total geil, ist total großartig, ist total wunderbar. Ich glaube, der nach wie vor führende Hirnforscher an der Stanford-Universität und Nobelpreisträger, wenn ich es richtig auf der Kappe habe, verhaut sich jeden Tag drei komplette Packungen mit Nikotinkaugummis, ist, glaube ich, auch schon über 80 und immer noch an der Universität unterwegs.

Und offensichtlich ist seine Sicht auf Nikotin so, dass das Ganze halt massiv dafür sorgt, dass der Kahn länger und besser fahren kann. Das finde ich respektabel und großartig. Das heißt, der Wirkstoff Nikotin, ich glaube, den darf man nicht unterschätzen. Egal ob es um Aufmerksamkeit oder Reaktionsgeschwindigkeit, sogar Gedächtnisparameter im Labor werden beeinflusst.

Und es scheint tatsächlich auch die Gehirnalterung zu verbessern. Das ist total cool. Ist es das wirklich? Aber du nimmst das halt nicht. Das Problem ist halt nur, wir haben eigentlich keine fucking Darreichungsmenge oder Darreichungsweise, die so richtig gut funktioniert. Also diese Pouches, diese Snus, was ich auch eine Zeit lang...

Quasi, wie soll man es sagen? Snus sind diese kleinen Päckchen, die so ausschauen wie die, die man in den Nahrungsergänzungsmitteln, Silikatdinger. Genau, die Silikatdinger, genau. Das sind die Pouches, also die Snus für Gesundheitsbewusste. Bitte nicht Silikat auf das Zahnfleisch aufbringen. Ihr habt ja da in Österreich einen relativ unregulierten Markt und ihr habt in Österreich auch diese in Anführungszeichen bio-eco-frei von allen Varianten, in die auch der gute Bobby Kennedy investiert ist.

Und irgendwann bei einem der vorvorletzten Österreich-Aufenthalte habe ich dann natürlich auch zielgenau dann irgendwie in so einem Shop so eine Zehnerstange mit Dosen gekauft, so wie ich das immer mache, wenn ich mich freue, dass es was im Ausland gibt, was es in Deutschland nicht gibt. Bin aber, glaube ich, nicht über die zweite Dose hinausgekommen, weil erstens ist es halt doch nicht ganz so gesundheitsfreundlich.

Zweitens ist es auch für mich mit diesem Hamsterbäckchen irgendwie gar nicht so richtig cool. Ab und zu, wenn ich an einem Kühlschrank vorbeikomme, wo so eine Dose rumliegt, nehme ich nochmal eins. Aber es ist tatsächlich jetzt erstaunlich lange her. Ich weiß aber tatsächlich gar nicht, warum. Ich habe, glaube ich, keine Studien gelesen, die das Ganze noch schlechter gemacht hätten als vorher.

Aber letzten Endes, diese Pouches, wenn es die Öko-Qualitäten sind, darüber kann man nachdenken. Man kann über die Kaugummis nachdenken, man kann über die Pflaster nachdenken, wobei die Pflaster... Da gibt es ja auch wieder so einen Glaubenskrieg, für Nichtraucher sind die viel zu hoch dosiert, auch die Schwachdosierten sind für Nichtraucher viel zu hoch dosiert und die eine Hälfte der Nootropic Biohacking Community sagt, das ist doch kein Problem, schneit sie kleiner, die anderen sagen, nee, nee, das ist ganz wild verboten, weil da steht drauf, man darf sie nicht zerteilen.

Ja, man darf sie zerteilen. Aber egal, also jedenfalls ist aber auch was, keine Ahnung, habe ich nicht oft gemacht, da hat aber gehen. Bei den Kaugummis, ja wie gesagt, ich glaube, man muss immer unterscheiden, der Maxi und ich glaube auch der gute Ben Greenfield haben, glaube ich, keine Nikotin-Vergangenheit im Sinne von Rauchen.

Bei mir ist es tatsächlich so, dass sowohl die Kaugummis als auch die Troscriptions, Du erinnerst dich, diese Methylenblau-Troches, die da seinerzeit Boomer Anderson nach Europa gebracht hat, bevor er selber nach Amerika zurückgegangen ist. Da war ja Nikotin mit drin und ich habe dann tatsächlich gemerkt, die haben bei mir nach ein bisschen Nutzung tatsächlich so ein bisschen mehr Interesse an Rauchen, also an konventionellem Tabakgenuss wieder ausgelöst.

Das war dann gar nicht so geil, deswegen habe ich damit wieder aufgehört. Das braucht man nicht unbedingt. Dementsprechend für mich ist es eher so ein Oh No und wenn noch am ehesten eben die Snus-Geschichte, alles andere geht dann irgendwie in eine ganz komische Richtung. Und bloß um es kurz am Rande gesagt zu haben, dass Tabak verbrennen, um Nikotin zu bekommen, Krebs macht, das haben wir inzwischen verstanden, aber auch diese Liquids ihr Lieben, tut das bitte, bitte nicht.

Das Problem mit den Liquids ist jetzt gar nicht so sehr, dass wir nicht wissen, wie schädlich sie tatsächlich sind. Das kommt noch hinzu, aber es ist auch tatsächlich so, dass die Menge an konsumiertem Nikotin-Exorbitant steigt, wenn man auf diese Liquids umsteigt, weil die Dinger quasi mehr oder minder überall konsumiert werden können.

Und wenn du jetzt früher, keine Ahnung, was vier Zigaretten am Tag geraucht hättest und jetzt hast du aber quasi mit den Liquids ein Äquivalent von zwölf Zigaretten und halt auch wieder irgendwas dabei, was du nicht haben willst. Also das bitte wirklich auch nicht tun. Da lieber ein Kaugummi mit einem bösen Süßstoff oder ein Pflaster oder von mir aus aus Nuss. Das Thema der Abhängigkeit vom Nikotin, das ist halt schon auch was, was man irgendwie nicht ganz unter den Teppich kehren sollte.

Also zu einer regelmäßigen Einnahme raten wir nicht. Also zumindest nicht, wenn du eine Suchthistorie hast oder da irgendwie entsprechend verdrahtet bist. Letzten Endes zwei Wochen on, vier Wochen off, eine Woche on, zwei Wochen off, wenn das quasi ein Begleiter für Phasen im Studium oder in der Arbeit, sein sollte, wo es eben besonders brennt, mache ich mir jetzt nicht so viele Sorgen, aber wenn man halt feststellt, dass das mit den Off-Phasen nicht funktioniert, dann weg damit und Finger raus.

Wir kommen später darauf zurück, wie man Koffein gut begleitet, Klammer auf, Theanin, Klammer zu, wenn man jetzt Koffein und Nikotin kombinieren möchte. Und wir kommen später auch auf das Thema Stacks natürlich noch, was ja gerade bei den Nootropics ein Thema ist. Koffein und Nikotin ist grundsätzlich unglaublich spannend. Also Menschen, die früher geraucht haben, wissen, dass das eine ohne das andere nicht sein will.

Ja, fix. Also vor allem Kaffee ohne Zigarette war für mich jahrelang undenkbar. Ja, oder Zigarette ohne Alkohol oder Alkohol ohne Zigarette oder überhaupt ohne Alkohol war für mich auch viel jahrelang undenkbar. Nein, aber ja, ist theoretisch gesehen von der Pharmakologie her eine tolle Kombination. Aber ich würde tatsächlich den Stack eher in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts verorten. Das tut man nicht.

Gut, jetzt möchte ich gerne wieder eine kleine theoretische Schleife drehen. Und zwar, was machen Nootropika jetzt mit unserem Gehirn? Wieso wirken die? Welche Knöpfchen drücken die und welche Schleifchen drehen die? Ja, da können wir jetzt langtief, kurz oder wenig reingehen, aber im Endeffekt ist es halt tatsächlich so, es geht ja ganz unterschiedlich.

Also ich habe jetzt mal für mich irgendwie so gesagt, okay, über welche Nootropika wollen wir heute sprechen? Koffein ist schon klar, haben wir auch gerade schon gesagt. Da haben wir auch Adenosin angesprochen. Adenosin, damit über das Thema Wachheit, wenn ich jetzt das Thema... Wir kommen wahrscheinlich wahlweise an dem Alpha-GPC, was der Martin Gratzer auch erwähnt hat, beziehungsweise an dem Citicolin, also sprich Cholin, also Ei nicht vorbei, Nikotin gehört auch dazu, das wirkt eben alles, über diesen Acetylcholin-Mechanismus drüber.

Das heißt, das ist eine Schiene, die eben so uns ein bisschen in einen Tunnel schickt. Das Belohnungssystem, deswegen ist ja auch Modafinil quasi eine Off-Label-Nutzung für die ADHSler wegen dem Dopamin bzw. Dem Noradrenalin, kriegen wir eben entsprechend mit der Geschichte ganz gut gesteuert. Das heißt, Modafinil ist so eine klassische Dopamingeschichte.

Leider Gottes auch die Amphetamine, oder was heißt, nicht nur leider Gottes, Gott sei Dank auch die Amphetamine, weil viele ADHS-Medikamente ja tatsächlich auch letzten Endes Amphetamine mit einem weißen Kittel und einem roten Kreuz drauf sind. Denn das ist klar, kompliziert ist es tatsächlich bei Piracetam, also dem.

Wie soll ich sagen, durch das Dave Asprey groß geworden ist, weil das arbeitet irgendwie über diese Glutamat-Rezeptoren. Das habe ich mein Leben lang nicht genau verstanden, wie das funktioniert. Da müssen wir mal irgendwie in Rumänien nachfragen. Ja, da müsste man tatsächlich mal in Rumänien nachfragen.

Wilderweise, nicht nur wegen unserem Podcast mit den 30 Gramm Kreatin am Tag, ist ja Kreatin inzwischen auch als Nootropika eingestuft. Finde ich immer noch so ein bisschen komisch, aber da wäre halt der Weg klar, die ATP-Produktion im Gehirn auch klar. Wenn wir sagen, Nootropika sind neuerdings auch dafür verantwortlich, Stress zu reduzieren, was ich...

Naja, auch ein bisschen komisch finde, aber dann wäre es klar so, da sind wir bei Rhodiola Rosea, da sind wir bei Ashwagandha, da sind wir bei Theanin. Auch das wäre eine nootropische Geschichte. Wenn wir tatsächlich diese Neuroplastizität im Gehirn erhöhen wollen, wenn wir tatsächlich sagen, uns geht es darum, BDNF verstärkt zu bilden, das sind wir bei irgendeinem finnischen Heilpilz, der Löwenmähne, also Lion's Mane, das sind wir bei Bacopa monnieri, was tatsächlich ein extrem spannendes Ding ist.

Allerdings musst du es so lange nehmen, dass du wahrscheinlich schon vergessen hast, dass du Nootropika nehmen wolltest, bis es irgendwann zu wirken anfängt. Aber dann wäre es gut fürs Gehirn. Dann erinnerst du dich vielleicht wieder daran, dass du es genommen hast. Und ja, in der Welt der Peptide gibt es da dieses Semax, was man da auch irgendwie zum Thema Neuroplastizität immer wieder bespricht. Das ist allerdings eins der Peptide.

Man hat es da auch nie ausprobiert. Und ehrlicherweise hätte er sie ausprobiert und hätte dann ein besseres Gedächtnis gehabt als vorher, hätte er es mir auch nicht sagen können. Also insofern, da wissen wir gar nichts dazu. Das heißt aber irgendwie, in diese Schachtel, wo draufsteht Nootropika, wird ganz vieles Verschiedenes hineingeschmissen mit unterschiedlichen Pathways, mit unterschiedlichen Wirkungen.

Der Geist wird auf die unterschiedlichsten Weisen gewendet, um bei der Wortstabe zu bleiben. Wir haben sogar noch einen vergessen, weil das ist auch ganz lustig. Es gibt tatsächlich einen australischen Biohacker. Der hat, glaube ich, genau auch ein YouTube-Video gehabt, mit dem er mal richtig durch die Decke gegangen ist und da ging es um Uridin.

Das ist auch quasi nochmal eine nootropische Verbindung und der sagt mir nach, dass es eben über den Membranenmetabolismus metabolismus funktioniert, das ist auch nochmal eine ganz, ganz spannende Geschichte. Also insofern, letzten Endes, wir können zu dem Zeitpunkt sagen, der Begriff von Nootropika ist relativ schwammig, die, Wirkungsweisen sind selbiges und letzten Endes wird es, glaube ich, von den Influencern und von den Algorithmen ja irgendwie unter dem Begriff irgendwie fürs Gehirn abgeheftet, wäre jetzt so mal meine Befürchtung.

Gut, wenn wir jetzt sagen, welche frei erhältlichen Nootropics zu Hause durchaus einen Platz im Nahrungsergänzungsmittelschrank verdient hätten, dann wäre ich jetzt einmal sagen, Kreatin natürlich und zwar nicht zu knapper Menge. An zweiter Stelle wahrscheinlich nicht Koffein, weil das nimmt man in einem natürlichen Verbund zu sich mit ein paar sekundären Pflanzenstoffen noch dazu.

Oder nimmst du Koffein auch so zu dir? Nein, gar nicht. Oh Gott. Der gute Jens Schauberger hat ja superphysiologische Mengen Koffeintabletten zu sich genommen. Hat man ihm auch gar nicht angemerkt, wenn er zu Besuch war. Aber wir sind jetzt auch auf YouTube, mein Lieber. Das heißt, man kann deine Gestik auch noch sehen. Also wenn du versuchst, etwas zu verbergen, deine Gestik verrät dich.

Nein, Mimik. Auch die Mimik. Also die Gestik und die Mimik, beides. Ich schalte das Licht aus, dann sieht man mich nicht mehr. Dann ist YouTube ganz dunkel. In dieser Aufnahme jetzt bist du ohnehin schwarzes Leiberl, schwarzer Hintergrund, schwarzer Bart. Man sieht, das ist ein bisschen was Mephistophelisches, wie du heute begegnest.

Aber dabei bin ich ja einzig und allein von guter Energie begleitet. Das ist richtig. Auch das sieht man. So, was haben wir zu Hause? Wir haben zu Hause Kreatin, natürlich. Wir haben zu Hause Koffein im Kaffee. Wir haben zu Hause Nikotin, na ja, vielleicht da und dort als zerschnittenes Pflaster. Oder vielleicht in irgendwelchen besonders organischen Snus-Dingern drinnen, mal für den hohlen Zahn, im Wortsinn beinahe.

Und dann haben wir vielleicht noch Theanin zu Hause. Theanin bin ich ja Fan von. Theanin in den Kaffee hineinzutun, muss ich sagen, macht den Unterschied ab der dritten Tasse zwischen ich sitze am Schreibtisch und komme mir vor wie Jerry Lewis in der, du kennst diese eine Szene, wo er so wie wahnsinnig auf die Schreibmaschine einhackt.

Da hat er offenbar Kaffee getrunken ohne Theanin zu sich zu nehmen. Und dem eigentlich sehr gemütlichen, wunderbar vor sich hin prokrastinierenden Stefan, der ich halt sonst bin. In dieser Folge werden sehr viele Substanzen genannt. Welche Andreas und Stefan empfehlen, siehst du in den Shownotes. Also sagen wir mal so, was mir noch halt einfällt, ist tatsächlich irgendwie das Thema Cholin. Weil das halt schon spannend ist.

Das wäre quasi das Eigelb, bevor es ausgeheilt ist, noch ein Thema. Weil man muss tatsächlich sagen, das wäre allein eine eigene Folge. Dieses CDP-Cholin ist ja tatsächlich eine der wenigen Tinkturen, die du Leuten nach dem Schlaganfall gibst, um eine potenzielle Gehirnregeneration zu verbessern. Und da gibt es einerseits eine Hoffnung, dass sich die Durchblutung wieder verbessert und es scheint aber auch tatsächlich irgendwas mit BDNF zu tun zu haben.

Das heißt, dementsprechend ist es tatsächlich so, das Gute vom Ei wäre schon echt was, wo ich sagen würde, da bin ich schon auch noch dabei. Gibt das so, also supplementierst du Cholin auch so oder vertraust du da einfach der Menge der flüssigen Eidotter, die du zu dir nimmst? Beides. Ich habe ja das große, große Glück, dass der liebe Markus Sarreiter von der Arnika-Apotheke immer wieder an mich denkt und mir irgendwelche unterschiedlichen Tüten zusammenpackt.

Und es gab auch schon Zeiten, da habe ich das Cholin tatsächlich täglich gespritzt. Also ich mache da immer wieder… Aber nicht in Form von Eidotter? Nee, das ist tatsächlich die Nadelgröße, um Eidotter aufzuziehen, die ist noch nicht erfunden. Backfilling ist auch ein bisschen schwierig, dafür sind meistens die Spritzen zu klein.

Und ich glaube auch, dass das Thema Sterilität könnte trotz des Naturprodukts ein bisschen fragwürdig sein. Stell dir vor, es ist schon halb ausgebrütet, was dann passiert, wenn du das intravenös einkükst. Ist Lithium eigentlich auch als Nootropikum einzuordnen? Würdest du das tun? Ich würde sagen, wenn wir jetzt in diesem Moment sagen, Lithium ist ein Nootropikum, dann ist es ein Nootropikum.

Dann ist es offiziell, ab jetzt. Ab jetzt. Dann habe ich es auch in meinem Schrank. Dann Rhodiola, Rosea und Ashwagandha haben wir, glaube ich, auch, oder? Ja, persönlich mag Ashwagandha bei mir nicht. Also ich weiß nicht warum, aber irgendwie hat er nie richtig so das getan. Aber das Rhodiola, da müsste man fast mal eine Folge drüber machen, weil über das reden die Leute immer noch viel zu wenig.

Es ist eigentlich von der Wirkung deutlich besser erforscht als das Ashwagandha und sitzt auch eher so wie ein. Liebevoller Freund oder eine liebevolle Freundin neben dir und legt dir so ein bisschen beschützend die Hand auf die Schulter, während das Ashwagandha einer teilweise auch eher so ein bisschen downen könnte.

Naja, aber ich glaube, man nimmt in der Früh Rhodiola rosea und abends Ashwagandha, oder? Ja, aber nicht desto dort, ich bin auch abends ungern down. Naja, aber wenn man schlafen geht, da kann man sich ja downen. Ja, aber es gibt tatsächlich Arbeiten, in denen herausgekommen ist, dass es potenziell ist, dass es so depressive Signale oder sowas verstärken kann, das gute Ashwagandha.

Also das kann tatsächlich Auch da ist es wieder so, muss man ein bisschen genauer hinschauen. Ich würde jetzt nicht zwingenderweise jeden mit jeder Historie auf Ashwagandha setzen. So war es gemeint. Gut. Bacopa? Ich muss gestehen, vor der Vorbereitung auf diese Folge habe ich Bacopa Noch nie gehört. Ja, ich würde jetzt mal wahrscheinlich Bacopa irgendwie freundlich in die gleiche Ecke stecken, wo auch das Dingsbums, wie hieß das Zeug, Tebonin, was da der Kräuter so gerne mag, also der Ginkgoextrakt drin ist.

Ja. Das heißt, im Endeffekt haben wir da halt so ein bisschen eine Verbesserung für das Gedächtnis mit drin, was man ja dem Tebonin auch nachsagt. Mhm. Ich habe mal eine Studie dazu gelesen, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber sie hatten, glaube ich, nach zwölf Wochen, hatten sie tatsächlich einen messbaren Effekt auf der Gedächtnisleistung.

Ich glaube, beim Tebonin Forte sieht es ähnlich aus. Also das sind so dieses, Leichtdurchblutung im Gehirn anregen, idealerweise Gedächtnis verbessern und bestenfalls noch ein bisschen die Fatigue runternehmen. Ja, wobei ich glaube, der Gedächtnistest ist das, was normalerweise am stärksten ist. Weil du das Thema gerade angesprochen hast, zwölf Wochen und so.

Es gibt ja einige Nootropika, die quasi im Handumdrehen wirken, Einwurf und also quasi Lichtschalter mäßig. Und es gibt welche, die brauchen Tage, Wochen, Monate, bis sie ihre Wirkung entfalten. In die erste Liga fällt sicherlich Koffein, fällt sicherlich Nikotin. Und in der anderen Liga sind eigentlich mehr zusammen, gell?

Kreatin ist eine Sache, die nicht von heute auf morgen wirkt und die auch dauerhafte Einnahme verlangt. Bacopa hast du gerade erwähnt, bei Ashwagandha sagt man Ähnliches. Also diese Nootropics-Geschichte ist dann schon auch eine, die manchmal verlangt, dass man sich schon ein paar Wochen damit beschäftigt, ohne einen Nutzen davon zu haben, einen direkten.

Ja, und wie gesagt, deswegen, ehrlicherweise, bin ich halt immer noch, wenn du mich jetzt, ohne dass jemand zuhört, fragst, was denn für dich Nootropika, dann ist es wahrscheinlich immer noch Modafinil bzw. Piracetam, weil da schmeißt du dir das Zeug ein und eine halbe Stunde später sagt die Wirkung, servus, da bin ich.

Und beim Kreatin würde ich auch nochmal gerne differenzieren. Ich glaube, dass vieles, was im Anführungszeichen diese bessere Gehirnleistung oder sowas angeht, Ich glaube, das müsste früher funktionieren als sonst bei der Kreatineinnahme. Ich glaube, wenn wir davon reden, das dauert Wochen, dann geht es im Endeffekt einfach darum, dass es da auch in der Muskulatur erst nach einer gewissen Zeit entsprechend gespeichert wird.

Aber ich glaube, die Verfügbarkeit, wenn du jetzt quasi eine schlechte Nacht abdeckst, dann musst du nicht drei Wochen vorher planen, dass du jetzt eine schlechte Nacht hast, sondern aus, dass du halt an dem Tag rein, wo es hoffentlich dich begleiten soll. Tyrosin fällt mir ein. Ja, der Tyrosin ist, glaube ich, Vorläufer von Dopamin, wenn ich es richtig abgelegt habe. Ja, fix war auch früher so ein richtig großes, ganz.

Wichtiges Nootropika. Redet man irgendwie, Nicht mehr so viel drüber, aber das ist. Eine Vorstufe und würde definitiv das Belohnungssystem in die richtige Richtung kehren. Weil dein Hamster ja so gut befreundet ist mit manchen Apothekerinnen und Apothekern, hast du Zugriff auf Stoffe, auf die andere vielleicht nicht so wahnsinnig gut Zugriff haben.

Was ist denn in diesem Bereich der verschreibungspflichtigen Dinge etwas, wo es Sinn machen würde, zum Veterinär zu gehen, um für den Hamster was zu holen? Ist da Modafinil? Was ist da deine Meinung zu dieser Gruppe? Also tatsächlich aufgrund meiner Neurodiversität habe ich tatsächlich Modafinil selber, da brauche ich keinen Hamster dazu, als Off-Label-Rezeptur verschrieben bekommen.

Das fand ich tatsächlich erstaunlich positiv, vor allem ist es großartig bei Jetlag, vor allem ist es großartig, wenn du wenig geschlafen hast, weil es tatsächlich auch die Wachheit sehr positiv beeinflusst, also das ist tatsächlich super, also wäre ich jetzt irgendwie, Pilot oder Fernkraftfahrer oder sowas, hätte ich das definitiv so in dem schönen Kaugummi-Glas vor mir stehen.

So ist es tatsächlich so was mich dabei immer genervt hat ich muss es wirklich idiotisch früh am Tag nehmen weil es sonst meine Schlafperformance beeinflusst hat, das heißt, wenn du um 5 aufstehst um ein Mittel zu nehmen, dass die Wachheit steigert weil du sonst abends nicht schlafen kannst. Aber das ist tatsächlich so eher mein Ding. Beim Piracetam, da war ich eine Zeit lang total verliebt. Das war so die Phase, bevor meine ADHS so richtig durchdiagnostiziert war.

Piracetam gibt es tatsächlich als Infusionslösung, Piracetam gibt es als Tabletten. Die ganzen Racetame sind ja auch, wenn man ehrlich ist, was die Nebenwirkungen oder sowas angeht, ernsthaft Kinderkacke. Das heißt, das verschreibt normalerweise jeder liebevolle Hausarzt, noch nicht mal der Veterinär, wenn man sagt, ich habe ein bisschen Leistungseinbrüche, ich möchte was für die Konzentration tun.

Und es ist toll, ich hatte immer versucht, das irgendwie schwierig aus dem Ausland zu bekommen. Und irgendwann rief mich der Nischwitz-Dominik an und meinte, du, ich bin morgen in München. Andi, kannst du mir irgendwie ein bisschen Piracetam in der Apotheke bestellen? Ich bringe dann mein eigenes Rezept mit, aber die haben das meistens nicht vorrätig.

Und so lernte ich eben, dass es kein BTM-Rezept ist, sondern ein Rezept, was sogar der biologische Zahnarzt ausstellen kann. Und habe das dann eine Zeit lang sehr, sehr gerne auch genommen. Ich weiß aber, Tatsächlich rückwirkend gar nicht mehr, warum ich damit aufgehört habe. Ich vermute ehrlicherweise, dann kam irgendwie die ADHS als Diagnose um die Ecke und dann ging es irgendwie los mit dem Versuch, irgendwie ein ADHS-Medikament zu finden, was mich nicht zu einer unmöglichen Variante meiner selbst macht.

Und irgendwie hatte ich dann wahrscheinlich auch keine Lust mehr auf weitere Dinge. Aber Piracetam wissen wir von Dave Asprey, der hat es glaube ich 10 Jahre durchgängig genommen. Ja, er hat es in den 10 Jahren ein bisschen verändert, aber ich glaube... Du meinst nicht zu seinem Vorteil. Ich glaube, das, was er da alles über sich selber herausgefunden hat, hatte eher was mit der 150. Portion Ayahuasca zu tun und ein bisschen weniger mit der tausendsten Portion Piracetam. Egal.

Wie sagte der gute Ram das so schön? If you got the message, hang up the phone. Aber das verstehen ja leider Gottes, viele Amerikaner. Ein schöner Spruch eigentlich. Wenn es um die Nutzung von. Psychedelika geht. Nicht nur Tropika. Was man bei Nootropika gerne macht, ist sie zu Stacks zu verbinden. Du willst noch was sagen?

Alpha-GPC mag ich schon auch noch echt gerne. Bitte. Also Alfa GPC, wie gesagt, der liebe Martin hat es gesagt, man kann es irgendwie in Europa kaufen. Es ist nicht so richtig gut, aber es ist tatsächlich, glaube ich, bis heute das Einzige, was ich von Raw oder wie auch immer die heißen, von irgendeinem Abfüllbetrieb in Finnland oder sowas kaufe.

Die Folge mit Martin Gratzer, auf die sich Andreas bezieht, erscheint am Freitag. Aufgenommen haben wir sie aber am Tag vor dieser Aufnahme. Ich habe ja immer wieder Phasen, da trainiere ich tatsächlich so in Fitnessstudios und da habe ich dann auch viel Motivation, besonders toll zu trainieren. Da nutze ich es gerne und teilweise auch, wenn ich auf die Bühne muss und glaube, es muss jetzt heute besonders gut sein.

Also Alpha GPC ist durchaus was, das würde ich einem Hamster verabreichen. Und ich habe auch tatsächlich das letzten Endes, ja auch eine Cholin-Geschichte, ist keine großen Sorgen, dass der Hamster davon grüne Punkte bekommt oder anfängt, usbekische Fluchworte auf der Bühne zu sagen. Das ist eine der größten Ängste, die ich mit Hamstern verbinde. Tatsächlich.

Aber es ist gut tief. Gerade jetzt einfällt. Usbekische Fluchworte aus den Mündern von Hamstern, ja. Aber die fluchen echt wohl gerne. Da schaut dann der süßeste Hamster nicht mehr so niedlich aus. Ja, da kriegt er Stadtverbot in Hamsterdam. What happens in Hamsterdam stays in Hamsterdam anyway. Sind wir ready für die Stacks? Ich würde sagen, let's stack it, baby. Nootropics sind das Stacks des Alters.

Ja. Die Stacks des Alters. Okay. Wieso mischt man, Nootropics zusammen. Also ich meine, man nimmt ja andere Nahrungsergänzungsmittel auch verbunden miteinander. Okay, einfach, weil ich halt am Tag 25 Kapseln nehme und die nehme ich halt nicht einzeln. Das ist dann so ein Zufalls-Stack. Aber bei Nootropics ist man dann da und sagt, jetzt verbinde ich dann Koffein mit Theanin, Klammer auch, finde ich super, Klammer zu.

Weil diese Dinge dann einander aufheben, relativieren, verstärken, lenken, wie spielen die zusammen? Letzten Endes alles oder nichts. Also die Idee von diesem Stacking ist einfach eins plus eins ist drei. In der Biologie Kälte plus Licht ergibt stärkere Lichtwirkung, haben wir alle mal verstanden. Und na klar ist es so, wenn ich jetzt in der Lage bin, Nebenwirkungen wegzunehmen, wie du vorher schon gesagt hast, Koffein plus Theanin ergibt Fokus und Wachheit ohne die Ängste oder Nervosität, die teilweise daherkommen kann.

Und logisch, Theanin ist übrigens im Abendstack, also wenn man sich so einen Abendstack mit, jetzt widerspreche ich mir selber zuvor hin, weil es gibt ja dann auch diesen, Stack abends, wo man Magnesium zum Beispiel verbindet mit Glycin und Theanin, was ich sehr gerne mache, jetzt auch ein bisschen mit Ashwagandha zuletzt.

Ja, ist auch ein Stack. Habe ich mir jetzt widersprochen. Ja, aber so ist es. Mir begegnet in der Früh tatsächlich die Kombination von Kreatin und Koffein. Kreatin in den Kaffee hineinzutun ist eine gefahrlose Sache. Es ist eine gefahrlose Sache und tatsächlich auch das unnötiges Wissen, wenn ihr da draußen zu den armen Leuten zählt, bei denen Kreatin zu, Magen-Darm-Beschwerden führt oder sowas in der Art, da gibt es eine ganz einfache Lösung.

Man wirft das Kreatin in ein warmes Getränk, es darf auch Kaffee sein und man muss das Ganze allerdings dann so lange quirlen oder rühren oder sonst was, bis es eine klare Flüssigkeit ist. Also das scheint tatsächlich der Elektriktrick zu sein. Ich habe das jetzt mit gar nicht so wenigen Klientinnen und Klienten ausprobiert und die Darmbeschwerden verschwinden, wenn man das Zeug wirklich so lange rührt, bis es sich komplett in der lauwarmen oder warmen Flüssigkeit aufgelöst hat und es nimmt sich nichts. Okay.

Aber nicht so lange rühren, bis der Kaffee klar wird, weil dann hat man es wahrscheinlich kalt auch schon. Ja, also wenn die Farbe aus dem Kaffee draußen ist, dann... Okay, call me, schick mir ein Foto und sag, das ist mein Kaffee. Da hat dann jemand irrtümlich das Kokain in die Kaffeemaschine getan und sagt, Herr Breitfeld, Herr Breitfeld, mein preisgünstiger Kaffee hat so eine unauffällige Farbe.

Die Reinigungskraft hat Chlor für die Tassen verwendet, ich weiß es nicht. Egal, riecht man ja auch gar nicht. Nee, so eine ganz klassische Geschichte ist halt X plus Cholin. Das war ja, also keine Ahnung, gehen wir da hin? Ja, wir gehen ganz kurz da hin. Also Cholin scheint ja auch bei Leuten, die so Sachen wie LSD am Tag vorher genommen haben, ein bisschen zu fehlen.

Das heißt, Cholin kann man aus verschiedenen Gründen immer wieder ausgleichen. Und tatsächlich ist es so, dass wenn du jetzt beispielsweise Alpha-GPC und Piracetam zusammenschmeißen würdest, ist das durchaus interessant. Kann ich so rückblickend formulieren. Interessant erzeugt jetzt Neugier bei manchen Hörern, bei manchen Hörern.

Ja, es macht das, wie darf ich es ausdrücken, es macht das Ganze noch ein bisschen entspannter und fokussierter, es tritt noch ein bisschen mehr Stille ein bei mir, wenn ich so sagen darf. Wenn ich jetzt weiter basteln würde, was könnte man da machen? Das Uridin, was wir vorher hatten mit Cholin, wäre auch noch eine Geschichte.

Ich glaube, Cholin ist gerade so das, was ich eigentlich am meisten kombinieren würde. Das ist auch nicht so wahnsinnig spektakulär. Aber am meisten, ich glaube, das tut es eigentlich schon. Ich meine, es gibt so... Ein paar Geschichten, da bin ich heutzutage vorsichtiger als früher. Zum Beispiel? Methylenblau und andere Substanzen ist eine ganz komische Geschichte.

Du meinst Methylenblau kombinieren mit anderen Substanzen oder Methylenblau generell? Nein, Methylenblau in Kombination mit anderen Substanzen, weil ja da so ein bisschen diese, ich weiß nicht, wir haben gar nicht über Methylenblau heute groß gesprochen, aber es ist ja ein Unglaubnis. Wir haben auch nicht über Microdosing von LSD und Psilocybin gesprochen.

Ja, nur da ist es halt, das ist wahr. Wobei, ich weiß gar nicht, ich glaube, da hat sich jetzt in Deutschland auch die Situation nochmal so ein bisschen verändert. Ich glaube, der gute Kalle hat als guter Alkoholiker gesagt, ich muss wirklich alles dafür tun, dass andere Geschichten nicht mehr stattfinden.

Aber das Dingsbums beim Methylenblau, das hat ja eigentlich da diese Wirkung, auf den Mitochondrien gehabt, hat aber natürlich auch so ein bisschen eine Auswirkung in. Der MAO-Pharmakologie, ohne dass ich das jetzt groß erarbeiten möchte. Aber das kann tatsächlich, wenn du es mit anderen Sachen kombinierst, Da bringt es dir dann möglicherweise gar nicht mehr viel, dass du den tollen Pharmakogenetik-Test von Permedio gemacht hast, weil das könnte ein bisschen was durcheinander schmeißen.

Also Methylenblau und irgendwelche anderen Nootropika wollen bitte nicht zusammen spazieren gehen, sagen wir es einfach so. Das ist ernst gemeint. Methylenblau kann zusammen mit bestimmten Antidepressiva ein Serotonin-Syndrom auslösen. Wer solche Mittel nimmt, spricht vorher mit dem Arzt. Okay. Gut, weil wir jetzt schon beim Warnen sind, willst du noch etwas sagen, bevor du irgendwie abschließend noch so disclaimerhaft sagst, für wen Nootropika vielleicht grundsätzlich ein bisschen eine problematischere Idee wären?

So sie denn vielleicht eine problematischere Idee für irgendjemand sein können? Vielleicht kann man jetzt nicht vorstellen, dass irgendjemand ein Problem hat, wenn er Cholin oder Theanin zu sich nimmt. Nein, du erinnerst dich, Stefan, als wir angefangen haben, über Biohack zu reden, gab es auf der einen Seite die gesagt haben, ich brauche unbedingt, ich bin nicht in der Lage, den Haustürschlüssel und den Autoschlüssel in der Hosentasche zu tragen, weil ich so enge Hosen habe und ich möchte auch keine Handtasche benutzen, weil ich keine Hände habe, was weiß denn ich.

Und die dann sich irgendwelche Microchips in den Finger haben einbauen lassen, mit denen sie Türen aufschließen und so Zeug. Das waren ja auch Biohacker in ihrem Selbstverständnis, die dann quasi gesagt haben, Software und Hardware und Grinder und keine Ahnung was. Und dementsprechend ist es halt auch bei Nootropika so, ich schaffe, ich bringe es nicht übers Herz jetzt vor Kreatin zu warnen.

Und selbst bei Cholin tue ich mir schwer und höchstwahrscheinlich selbst bei Koffein in normalen Mengen. Da gibt es wahrscheinlich auch zwei, drei Substanzen, die ein härteres Problemprofil haben als Koffein. Aber ganz klar, nachdem halt da jetzt doch ganz viel drüber drunter fällt und auch ganz viel unterschiedliche Sachen sind, haben wir tatsächlich eine Disclaimer-Situation, wo ich sagen würde, also Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder, Jugendliche, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychiatrische Erkrankungen, Epilepsie bzw.

Sowas in der Art, wenn es da irgendwelche neurologischen Erkrankungen gibt, die ähnlich sind. Wir erinnern uns an dieses unglaubliche Erlebnis beim Flowfest, wo ein, Ich glaube sogar Mitarbeiter von einem Aussteller, den neuroVIZR probiert hat und da einen epileptischen Anfall bekommen hat. Es war der erste in seinem Leben.

Der Mike Fuhrmann hatte ihn vorher noch gefragt und er meinte, er hat keine Probleme in der Art und lag dann da und der Notarzt kam und er musste glaube ich sogar wiederbelebt werden. Also es war echt scary shit. Also dementsprechend, es gibt nichts, was nicht auch mal passieren könnte, aber grundsätzlich bin ich da irgendwie ganz schön entspannt, muss ich gestehen.

Und während so im Rausgehen, was ich noch sagen muss, ich muss jetzt tatsächlich irgendwie mal ein bisschen anfangen, die neuen Peptide aus, einen Hamster zu finden, an dem ich die neuen Peptide austesten kann. Diese Semax-Selank-Kombination könnte tatsächlich interessant sein. Da gibt es eine ganz vernünftige klinische Literatur dazu. Das sind so neue Peptide, die man sich mal anschauen könnte.

Und es gibt tatsächlich dieses Dihexa bzw. Hexa ist auch nochmal ein Peptid, was gerade bei den amerikanischen Biohackern ganz beliebt wird. Das heißt, es könnte sein, dass auch bei den Nootropika Looking Forward das Thema Peptide ein relevantes werden könnte. Wo man merkt, könnte, das ist jetzt alles noch nicht ganz so, dass man sagen würde, Da habe ich jetzt eine harte Ahnung davon oder bin da mittendrin, aber ich finde es tatsächlich relevant, dass man mal anfängt, sich damit auseinanderzusetzen.

Und wie gesagt, sollte mein Hamster beizeiten sagen, er hat mal wieder Zeit für ein Experiment, dann wird es sicherlich irgendwann mal ein Update geben. Sagen wir es so. Fein. Haben wir durchgenootropict? Ich würde auch so sagen und ansonsten teste ich jetzt nochmal kurz deine Gehirn-Performance mit einer komplett unerwarteten Frage.

Ja, du hast die Folge schon mehrfach angeteasert und zwar der Martin Gratzer kommt zu uns wieder. Und der Martin Gratzer, wie du ja jetzt schon auch gesagt hast, es geht ein bisschen so, es ist ein bisschen ein bunter Blumenstrauß der aktuellen Themen. Und wir beginnen den Blumenstrauß an einem nicht so erwarteten Ort.

Das ist korrekt mit diesem Cliffhanger. Bis nächste Woche, ihr Lieben. Bleibt uns gewogen. Ich hoffe, ihr sitzt gut beim nächsten Mal. Also ihr werdet gut sitzen. In dem Sinne, bis bald. Vielen Dank, lieber Stefan. Vielen Dank.

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