Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf

465 – Welche GEBURTS-INTERVENTIONEN sollte ich kennen? – mit Dr. Wolf Lütje

Sonntag, 30. August 2026 · 2 h 13

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Shownotes

Gut informiert in die Geburt zu gehen, ist mir genauso wichtig, wie mit einem positiven Mindset.

Darum ist es heute wieder soweit und sogar zwei Podcastfolgen mit Dr. Lütje zum Thema Interventionen werden als eine umfangreiche Doppelfolge wachgeküsst, denn wir feiern schon seit Januar 10 Jahre „Die Friedliche Geburt“ auch hier in meinem Podcast, und kannst dir nun das geballte Wissen praktisch in einer einzigen Folge anhören.

Dr. Lütjes Ansatz einer personalisierten interventionsarmen Geburtshilfe steht ganz unter dem Motto: „Jede Intervention ist ein Eingriff!“ – und wichtig ist, eine Vermeidung von Interventionen immer mitzudenken.

Du erfährst die Vor- und Nachteile folgender Interventionen und wie sie durchgeführt werden bzw. so traumasensibel wie nötig erfolgen sollten:

• Medizinische Einleitung & Wüsten-Test

• Schmerzmittel von Lachgas bis PDA

• Fruchtblaseneröffnung

• „Wehenschwäche“ & Wehentropf

• Kristeller Handgriff bzw. Fundusdruck

• Geburtszange & Saugglocke

• Dammschnitt vs. Dammriss

Außerdem hält diese Podcastfolge die „5 E‘s der psychosomatischen Geburtshilfe“ für dich bereit, von denen du als geburtsbegleitendes Personal und genauso als Gebärende enorm profitieren kannst.

Hier findest du alles zu Dr. Lütje geburts-coach.de

Wie ist es mit dir, hast du Interventionen erlebt, bei denen sich Hebammen und Ärzt*innen an die „5 E’s“ gehalten haben und deine Geburt darum nicht traumatisch war? Erzähl gerne davon in den Kommentaren und mach anderen Schwangeren Mut!

Viele gute Erkenntnisse mit diesem Podcastinterview!

Alles Liebe

Deine Kristin

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Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an.

Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Friedliche Geburt, denn Podcast rund um Schwangerschaft gebohrt und entspanntes Mutterglück. Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare positiver für ihre Geburten vor. Die heutige Podcast-Folge passt perfekt zur letzten Podcastfolge.

in den letzten Podcast folgen habe Frage gestellt, positiv in die Geburt? bin ich vielleicht zu naiv. Also wenn ich so ganz positiv reingehe und mir vorstelle dass meine Geburt gut wird – und ich habe dazu ganz viel erklärt und gesagt auf der mentalen Ebene, wenn wir uns mit unserem unbewussten Verbinden ist es sinnvoll, ganz in dieses positive Reihen zu gehen damit unser Unbewusstes uns auch auf den richtigen Weg bringt Und in die richtige Richtung schiebt, nämlich hin zu einer guten, positiven Geburt und uns auch dementsprechend dann die richtigen Impulse gibt.

Also aus unserem unbewussten heraus! Auf der anderen Seite finde ich es total sinnvoll dass wir damit auseinandersetzen, was eine Geburt noch alles beinhalten kann. Also welche Intervention es zum Beispiel geben kann? Welche Schmerzmittel das zum Beispiel gehen können? Welchen kämen dann für mich in Frage wenn ich vielleicht trotz einer gut mentalen Vorbereitung Unterstützung mir wünsche bei der Geburt.

dass ist vollkommen in Ordnung und dass man die eben auch gut vorherkennt. Das finde ich eben auch auf der anderen Seite total wichtig Und ich habe dazu Dr. Wolf-Lütje Interview, den kennst du vielleicht schon wenn du meinen Podcast schon länger hörst. Viele von euch sind immer wieder sehr froh, wenn er zu Gast ist weil er einfach aus einer jahrzehntelangen Klinikerfahrung kommt.

Er war lange lange Jahre Jahrzehnte Chefarzt an verschiedenen Kliniken in der Gynäkologie. Er ist zusätzlich Psychotherapeut und hat sich ja kann man schon sagen wenn ich darauf spezialisiert eine wirklich gute Geburtshilfe zu machen im Sinne der Gebärenden. Und das ist einfach unglaublich wertvoll und deswegen freue ich mich sehr, dass ich ihn interviewen durfte.

und vielleicht hast du schon mitbekommen es gibt ein zehnjähriges Jubiläum der friedlichen Geburt die Friedliche Geburt des zwei tausendsechzehn entstanden und der podcast den gibt es seit Und wir haben uns überlegt, ältere Folgen aus den früheren Jahren wieder wach zu küssen. Es gibt zwei Folgen, die ich mit Wolf Lüthier aufgezeichnet habe zum Thema Interventionen und die passen hier einfach gerade perfekt rein.

Sie sind beide in dem Jahr für das Jahr- und Jahrzehnte aufgenommen worden, aber immer noch aktuell. Das waren ursprünglich zwei Folge zur verschiedensten Intervention, die wir hier zusammengefasst haben. Deswegen ist diese Folge auch ein bisschen länger, aber wenn du gerade schwanger bist total sinnvoll dich mit diesen verschiedenen Dingen auseinanderzusetzen.

Wir sprechen natürlich so darüber dass sie möglichst nicht irgendwelche Ängste auslösen oder so sondern eher so einen Gefühl machen von ah okay so funktioniert das. deswegen macht man dies oder das und ja du einfach gut aufgeklärt bist. Wir sprechen hier jetzt in dieser Jubiläumsfolge über Einleitung, über die richtige Berechnung des ITs.

Über Schmerzmittel von Lachgas bis PDA, über den Wehntropf – den Oxytozin-Tropf und Sinn und Unsinn von diesen. Wir sprechen über die künstliche Eröffnung der Fruchtblase, also wenn die Frucht Blase nicht von alleine aufgeht. Sondern dass man das auch noch als Werkzeug, als Intervention hat, dass man sie künstlich eröffnet.

Wir sprechen dann weiter über Kristella dieser sehr umstrittene Kristellagriff. wir sprechen über Die Sauglocke und ein bisschen über die Zange, die heute kaum noch eingesetzt wird und auch über den Dammschnitt. Und ich hoffe, dass du mit einem guten Gefühl hier aus dieser Podcastfolge rausgehen kannst und dich dann noch weiter auseinandersetzen kannst.

Mit den Dingen die vielleicht doch so ein bisschen beunruhigender waren. Falls das so sein sollte ist es sinnvoll sich vorher damit auseinanderzusetzen und zu gucken wie kannst du bei deiner Geburt falls es zu einer bestimmten Intervention kommen sollte dich da selbst gut durch begleiten? Und wenn du hier noch so ganz ratlos bist und sagst ja, wie soll ich mich denn durch ein Geburt mit einer Sauglocke begleiten?

Wie soll das gehen? Dann kann ich dir von Herzen empfehlen, dass du dir meine app die friedliche Geburt herunterletzt. Dort den Schnupperkurs machst. kurz und knackig, sehr informativ. Vor allem hat er auch zwei Audioaufnahmen mit drin. Einmal geht es um die Angst vor der Geburt oder für solche Interventionen und einmal eine gute Verbindung zum Baby innerlich herzustellen.

Und wenn du dann sagst, das fühlt sich alles gut an. Christine fühlt es sich gut an und ich mag die Stimme. Ich komme damit gut zurecht. Dann ist es vielleicht für dich eine Möglichkeit, dich gut auf die Geburt mental vorzubereiten indem du meinen Kurs machst – die friedliche Geburt. Das ist ein Online-Kurs, den du in deinem eigenen Tempo absolvieren kannst.

Da geht es eben genau darum zu lernen, sich selbst gut durch die Gebur zu begleiten, mental gut durchs Geburten zu begleichen und zwar ganz egal was da kommt! also dass du quasi einen mentalen inneren Raum schaffst, an dem du sicher bist und dich gut fühlst auch wenn es vielleicht im Außen drunter und rüber geht.

Eine Geburt kann so unterschiedlich verlaufen von einer Geburt mit ganz vielen Interventionen, die wir uns gar nicht gewünscht haben. Vielleicht bis hin zur absoluten Traumgeburt. und durch all diese Geburtsform können wir mit einer guten mentalen Vorbereitung einfach besser durchgehen und vor allem mit einer ganz großen Chance ohne Trauma und im Gegenteil mit einem Gefühl von Stolz und Freude aus einer Gebur daraus zu gehen.

So, nun möchte ich dich aber nicht länger auf die Folter spannen. Sondern lass uns loslegen mit dem Interview, das wir jetzt im Jahr ist und ich wünsche dir viele gute Erkenntnisse, die dir helfen eine positive Geburt zu erleben! Hallo lieber Wolf, ich freue mich sehr dass du wieder da bist. Wir haben es ja schon angekündigt das wir uns noch mal Zeit nehmen wollten.

jetzt für die Interventionen die am häufigsten sind. Du hast gerade im Vorgespräch mir schon gesagt naja im Grunde ist ja schon die falsche Wortwahl oder andere Dinge können schon eine Intervention sein sind schon eigentlich ein Eingriff. aber wir wollen uns jetzt konzentrieren auf auf die Eingriffe, vor denen vielleicht auch einige Schwangere Angst haben oder zumindest Respekt.

Genau ich würde als erstes gerne starten wollen mit der Geburtseinleitung. Vielleicht magst du dazu mal deine Erfahrung mit uns teilen? Ja das ist ein ganz ganz spannendes Thema mit dem man sich natürlich auch ein Leben lang beschäftigt hat und in letzter Zeit zunehmend weil die aus vielen vielen Gründen die wir jetzt gar nicht erläutern müssen dass die Anzahl an Leitungen gewaltig zunimmt.

Es gibt inzwischen so gar keine Leitlinien dazu, die ich nicht in allem gut finde aber natürlich eine gewisse Evidenzgrad hat, sprich einen gewissen Wissenschaftsgrad und Einleitung ist eigentlich heute fast mit der häufigsten Intervention, die Frauen sozusagen ja mitmachen müssen. Ich komme aber immer beim Thema Einleitung, da gibt es durchaus wirklich handfeste medizinische Gründe so was zu machen.

Aber gehen wir einfach nur von der Frau. die hat eine physiologische Schwangerschaft alles ist gut. sie kommt an den errechneten Termin und schon klingelt das Telefon warum er? ganze Familie ruft an, warum ist das Baby noch nicht da? Und alle werden nervös und man vergisst völlig dass nach wie vor gilt dass wir überhaupt leider immer noch nicht wissen, was das steuert wenn eine Geburt losgeht und warum sie bei einem früher und beim anderen später los geht.

Wir wissen, dass es einen Teil Kinder gibt die gehören zu den sozusagen langliegern ja die einfach ein bisschen länger brauchen. Die können wir aber nicht identifizieren, das macht es ein bisschen schwierig. Wir haben ganz häufig auch einen Riesenthema mit dem Termin, den kann man oft gar nicht richtig dingfest machen, aber so ist wenn wir ihn hundertprozentig wissen wie bei einer Eitzhölspende zum Beispiel oder bei künstlichen Befruchtungen.

auch da bleibt noch offen weil wir das Kind und die Plazente nicht kennen, wann der wer wo wie den Startschuss gibt Und das macht es ein bisschen schwierig, dass auch zu definieren wann denn nun Einleitung sein muss. Aber man unterstellt wir kennen den Termin. Ist es trotzdem so? Dass dieser Termin nicht in Stein gemeißelt ist?

nur ein Prozent der Kinder kommen an diesen Terminen zur Welt. Der Rest verteilt sich wie eine wie einer Glockenkurve, die nennt man die Gaussche Verteilungskurve und physiologisch ist in dem Zeitfenster vierzehn Tage vor der Geburt bis vierzehntage nach der Geburte. In dieser Zeit finden die physiologischen Geburten statt und natürlich findet sich eine Häufung rund um den Termin das sozusagen der Pieck.

aber wenn wir uns einmal vorstellen an Terminen sind statistisch fünfzig Prozent der Kinder noch im Bauch der Mutter. Die Natur würde nie irgendwie riskieren dass dessen großes Risiko darstellt. So jetzt kommen wir natürlich, wenn wir nach einer Woche, da sind noch fünf, muss man sich auch vorstellen.

Da wird schon mitunter empfohlen über Einleitung zu sprechen, schon wenn man sieben Tage über den Termin ist, obwohl man noch gar nicht... Man ist ja nur in der Termineberschreitung aber noch nicht in der sogenannten Übertragung, dann muss man die Begriffe genau auseinanderhalten. bis vierzehn Tage über einen Termin haben wir eine Terminüberschreibung Und eine gewisse, man weiß das bestimmte Frauen wie zum Beispiel Frauen die mit einem Zuckerproblem haben.

Wir wissen Frauen die ein bisschen zu viel Gewicht auf die Waage bringen auch ältere Frauen ab. vierzig dass deren Risiko das dann so in diesen Zeitfenster Terminüberschreitungen sieben Tage bis vierzehn Tage dass damit unterauchmal trotz Überwachung unerkannt plötzlich was passiert, nämlich der Mutterkuchen nicht mehr arbeitet und es dem Baby schlecht geht.

Diese Gruppen aber nur diese profitieren auch das sagt die Leitlinie möglicherweise von einer etwas frühzeitigeren Einleitung, so ein ganz kleiner Teil. bei den meisten kann man eigentlich locker bis Et errechnet Termin plus vierzehn, also zwei Wochen gehen. Weil das ist sozusagen der Range in dem man sich noch halbwegs sicher bewegt.

jetzt kommt natürlich etwas Wichtiges dazu ab. wenn wir vierzehnt Tage überschreiten da muss man dann schon immer ganz genau hin sehen es aber Aus meiner Sicht überhaupt keinen Grund, was viele Kliniken machen. Frauen dann einen Kaiserschnitt vorzuschlagen. Man muss die Überwachung engmaschig halten und man wird natürlich spätestens auch mal so etwas wie eine Einleitung machen.

Da reden wir gleich drüber. aber man muss wirklich nicht Panik schieben und schon die Katastrophe sehen weil da sind immer Kinder dabei die das locker tolerieren. es gilt nur die raus zu fischen denen es dann möglicherweise auf kurze lang nicht mehr ganz so gut geht. Jetzt kommt natürlich eins dazu, wenn man Einleitung richtig gestaltet.

Da muss man sich auch noch einmal diesen Irrglauben ausräumen. Manche denken da kriege ich eine Tablette oder irgendwas passiert und quasi es wird ein Hahn aufgetreten. Wenkommen, kindkomm. Das ist Quatsch! Einleiten heißt dass Ich Einleitungsversuche mache. ja Auch dieser Begriff, der manchmal gebraucht wird, den finde ich auch ganz unglücklich.

Die sogenannte definitive Einleitung das heißt ja okay definitiv heißt jetzt wird eingeleitet und wenn da nicht in gewissen Zeit Fensterkinder ist wird Kaiserschnitt gemacht. Das sind die Begriffe unglücklich sondern es ist immer ein Einleitungsprozess, den ich anfange. Und dann muss man eben unglaublich aufpassen dass man Gebärsystem nicht überfordert.

Man dringt ja quasi in einen sich selbst regulierenden Prozess ein, künstlich mit was auch immer – wir können bei Einleitungsmethoden gleich noch sprechen – aber eigentlich geben die sich nichts weil alle das gleiche Ziel haben irgendwie die Gebärmutter die Hypophüße dazu zu bringen wehen und zu erzeugen.

vor Ort an der Am Gebärmutter heißt dafür zu sorgen, dass dieses Wehnmittel auch angenommen wird und wirken kann. Da geht es immer um das Gleiche egal mit welcher Methode. Und das Wichtige ist, dass wir erstens vermitteln, dass es ein Prozess ist der manchmal über Tage geht und dass wir auch verständlich machen, dass eben nicht wie man das früher bei der programmierten Geburt in den siebziger Jahren gemacht hat einem irgendeinen wen Tropf aufträht, bis es die Gebärmutterheit zerreißt.

Wensturm kommt was wieder die Frau noch der Mutterkuchen noch das Kind vertragen und dann aus völlig unnötigem Grund einen Notgeisterschnitt gemacht wird sondern wenn wir da ganz geordnet in aller Ruhe eher niedrig dosiert herangehen. also bei mir war's gang und gäbe dass wir mit der niedrigsten Dosierung angefangen haben, dass wir uns jedes mal bevor eine nächste Einleitungsmaßnahme anstand nochmal wieder geguckt haben.

Hat sich was verändert? Wie ist die Situation bei den frauenlischem kinder haben wenn sie so ein bisschen kontaktionen gespürt haben hat man gefragt fühlt sich das jetzt für dich schon wie geburt dann oder nicht? und hat daraus abgeleitet ob man noch einmal etwas gibt oder noch mal ein bisschen wartet oder ne niedrige dosierung gibt?

bei mir war es immer Entscheidungen von Hebammen und Arzt zusammen, ob und was man in dem nächsten Zeitfenster dann gegeben hat. Das ist das eine. Das zweite ist – was ich für ganz, ganz wichtig erachte – Einleitungen in die Nacht hinein oder in der Nacht, was viele machen. Das macht man wirklich nur wenn man mit dem Rücken an der Wand steht ja?

Und wenn man das Gefühl hat, dass muss jetzt kommen weil eine Schwangerschaftsvergiftung sich dramatisch verändert, weil das Kind jetzt achtzehn Tage über dem Termin ist. Und solche Gründe da muss man wirklich dran bleiben auch nicht übertussieren aber dann muss man auch mal in die Nacht gehen. ansonsten es ist ein völliger Quatsch Weil die Nacht die Zeit ist, wo der Parasympathikus wirkt und in den meisten Fällen eh die Tendenz besteht das von alleine wehen kommen.

Man muss sich dann auch nochmal einmal vor Augen führen dass an jedem Tag den ich über dem Termin bin auch die Wahrscheinlichkeit das von allein wehnen kommen fünf bis sieben Prozent ist kann ich ja auch noch mal nutzen und die nutze ich vor allem in der nacht. Wichtig ist, dass die Frauen auch nicht so erschöpft sind.

Was man dann im Erleb, dann wird um zehn Uhr noch irgendein Medikament gegeben. Dann muss natürlich kontrolliert werden. Die Frau hatten spürt es, sie kann nicht schlafen. Dann kommt sie vielleicht zur Herztonkontrolle und stellt die Hebamme fest. Das ist aber sehr schläfriges CTG was ja da ganz normal ist.

Aber sie denkt dann okay der könnte auch etwas dahinter stecken das dem Kind nicht gut geht. Dann wird Norman's CTG um drei um vier geschrieben und die Frau ist durch am nächsten Morgen. Es ist völlig klar also muss die Nacht ruhig lassen. man kann übrigens auch Einladungen heute ohne jedes Problem und zukünftig noch besser wenn wir mehr Telemedizin und mehr digitale Möglichkeiten noch nutzen, kann man auch eine Frau mit einer Einleitung durchaus dann nachts nach Hause schicken.

Das haben wir auch oft gemacht. Es ist überhaupt kein Problem. Und das ist ja eine ganz große Seltenheit. also das habe ich bei dir auch mit Staunen gehört dass du das eben auch gemacht hast in der Klinik. Das ist aber soweit Ich weiß nicht normal. Ja aber da muss man auch noch einmal folgen sich vor Augen führen.

Der Vorteil auch von der Einleitung ist, dass ich ja und das haben wir übrigens auch immer mal genutzt wenn wir nicht so sicher waren mit dem Termin. Du testest ja durch diesen Stress den du mit der Einleihtung machst. Du machst einen Stress für Mutterkind und Mutterkuchen automatisch wie viel Reserve da noch da ist Und du kriegst mit jeder Einleitungsmethode immer ein paar Wehen her und kannst dann aus der Art und Weise wie Kind, Mutterkuh oder Mutter darauf reagieren rückschließen.

Okay da scheint wirklich alles in Ordnung zu sein! Wenn ich jetzt an einem Tag zweimal eine Einleitungmaßnahme gemacht habe und ich stelle fest durchwegs super Herztöne weiß ich das kann ich völlig ohne jeden Gedanken die Frau über Nacht nach Hause schicken. Wenn man sich unsicher ist, kommt sie halt noch einmal um zehn für ein CTG-Federn aber dann schon schlafen nachhause und man glaubt gar nicht wie viele dann üblich um zwei drei physiologisch ihre Wehen kriegen und keine Einleitungsmaßnahmen mehr brauchen.

das ist das eine Grundprinzip des Zweitees. zwar auch bei uns immer so maximal zwei Tage einleiten und dann immer einen Tag Pause machen Ja, ist ganz wichtig. Auch dann die Frauen nochmal nach Hause schicken. Alles ganze System fährt noch mal runter. Alle Kommandieren Spannung der Parasympathikus kann wirken.

Ganz viele kommen von ganz allein und dann erst am vierten Tag wieder eine Maßnahme treffen. Dann geht es auch darum dass man auch die Methodik mal wechselt weil sehr unterschiedlich wer auf was anspricht. ja manche Da geht es mit den Herblecken ganz gut. Bei anderen geht's nicht, da muss man einen Gehl in die Scheide einlegen.

Dritte vor allem die Frauen, die schon mal operative Geburt hatten. Kaiserschnitt zum Beispiel wo man so ein bisschen Sorge hat das mit Einladungsmaßnahmen an diese Narbe zu sehr stresst. Die profitieren manchmal von leider invasiven aber dann doch sehr hilfreichen Methoden dass man einfach so wie bei dem das früher auch einmal gemacht hat den Muttermund künstlich aufdehnt.

Stäbe, die man einführt, die sich aufquellen. Aber es gibt auch so einen Dehnungsballon, den man einbringen kann und der darüber durch diese Dehnung des Gebärmutterhals ist sozusagen diese Hormonkaskade im Gang setzt, die dann zu wehen führt. Da gibt's also viele, viele Methoden, die Man da heute anwenden kann aber ich bin nach wie vor überzeugt dass man für eine Einleitung einen sehr guten Grund braucht.

Das muss man immer sehr gut überlegen, die häufigsten Einleitungen finde ich unnötigen passieren. Und das war bei uns absoluter Standard weil sich keiner die Mühe macht noch einmal und da braucht man eine halbe Stunde manchmal dafür den Termin nochmal nachzurechnen. Man glaubt gar nicht wie viele da völlig falsch unterwegs sind und der völlig die ganze Schwangerschaft falsch bewertet wurde.

und dann machen wir das. Und dann fallen oft viele aus den Wolken, weil man feststellt du hast noch eine Woche Zeit. Es spricht alles dafür dass es jetzt noch nicht reif ist. Wir leiten jetzt nicht ein. ich habe auch manchmal in meiner Klinik wenn ich dann geholt würde oh die ist jetzt et plus vierzehn.

Habe ich dann immer nochmal nachgefragt. aber Leute ihr habt schon ordentlich Termin nachgerechnet und dann ist das auch mitunter mal vergessen worden hab ich das nochmal gemacht. also das ist ganz wichtig finde ich auch wichtig, dass man bei der... wenn man so Grenzthemen hat. Also bin ET plus vierzehn und ich will aber auch noch mal neben meinen quasi objektive Parametern die erheben kann.

Ich kann Ultraschall machen doppelere Herztöne aufzeichnen usw. Wille ich einfach nochmal diese innere Gestimmtheit und Weisheit auch der Frau abrufen? Und das kann man sehr schön mit dem von mir entwickelten sogenannten Wüstentest machen! Der sieht so aus, Die Frau frage jetzt stellen wir uns mal vor, stand jetzt.

Sie sind irgendwo in der Wüste und da gibt es Wasser zu trinken. Es ist Schatten da, es ist Gott sei auch nicht so heiß Aber sie sind ganz allein hier mit Kind und Bauch Und niemand ist da und keines ansprechbar. Hier gucken sie da an der Palme. Das ist ein Deckel Können sie aufmachen das ist ein roter Knopf den können sie drücken.

Dann kommt ein Hubschrauber oder einen Flieger holt sie und rettet sie bringt sie in die Klinik zur Nähepal. Und dann frage ich immer, wenn Sie jetzt so in sich rein hören. Und sie wissen... Jetzt sind ganz schön über der Zeit und wir haben zwar das Gefühl, Ihnen und dem Kind geht es gut aber ich will mal wissen ob Sie das sozusagen durch Ihre innere Stimme Ihnen auch vermittelt dass es Ihnen und Ihrem Kind gut geht.

Wie wird's Ihnen denn jetzt gehen? Wenn Sie sich jetzt in diesen Wüsensituation reindenken würden Sie jetzt auf den roten Knopf drücken. Auf den dürfen Sie nur einmal drücken. Dann war es total spannend weil ganz viele Frauen halt eben gesagt haben, ne ich würde den nicht drücken. Mir geht es gut! Ich habe ein gutes Gefühl und das war für mich ein wichtiger Puzzlebaustein bei der Frage wie man weiter verfehrt.

wenn hingegen eine Frau gesagt hat, nee ich glaube ich würde jetzt den roten Knopf drücken dann würde ich natürlich nochmal genau nachfragen was machen wir? Was glauben Sie denn ist da gerade so im Busch? Was macht Ihnen gerade Angst? Und wenn du sagst einfach mein sechster Sinn... Mein Muttergefühl sagt dem Kind geht's nicht mehr lange gut Dann hat es die Entscheidung mit beeinflusst und das wird viel zu wenig gemacht, weil die Frauen haben.

Die müssen nicht ein Kind geboren haben, das haben sie auch. Wenn die richtig gut in sich reihen, dann haben die den sechsten Sinn. Den bringen wir ja auch mit. Bei uns ist der getragen von viel Erfahrung und vielleicht ein bisschen Evidenz und von dem was wir so erlebt haben im Leben. aber die Frauen tragen es irgendwie fast kollektiv im unterbewussten Mitzig Und das kann man abrufen und es ist eine wunderbares Methode um sowas aus zu titrieren.

Dann ist nicht jeder anders. ich hatte mal ne Frau über zwanzig Tage überm Termin Und die habe ich jeden Tag aufgeklärt und vor allem darüber, dass sich hier gesagt hat Ich hab jetzt nicht Sorge um ihr Kind. Aber was ich für eine Sorge habe ist, dass sie dann doch mal mit wem kommen kann der Mutterkuchen, der dann stark unter Stress gerät weil er ja während der Geburt das Kind auch in der Wehenphase, wo überhaupt kein Blut fließt trotzdem ausreichend versorgen muss.

und wenn ein Mutterkuchon so überaltert ist, kann er es manchmal nicht mehr. Und dann ist es auch wesentlich häufiger dass man dann aus diesem Grund einen Kaiserschnitt machen muss. Das habe ich mit der Frau besprochen und die hat gesagt, das ist nicht mein Thema. Mein Thema ist dass ich möchte, dass dieses Kind seinen Geburtszeitpunkt selbst festlegt so weit möglich.

Und es kam der Tag der Tage und ich glaube einundzwanzig Tage über dem Termin kam sie und es war leider wirklich so blasen Spuren kaum mehr Fruchtwasser ganz dick grün, ganz schlechte Herzstürme musste Kaiserschnitt machen und am nächsten Tag ging Und habe gratuliert und fand eine total glückliche Frau, die sagte das ist überhaupt kein Problem für mich gewesen mit dem Kaiserschnitt.

Ich bin so froh dass sie das mitgemacht haben und ich hab hier mein Kind und es hat das bekommen was ich glaubte für meinen Kind gut ist und ich habe das quasi in Kauf genommen. Das is very special aber man ist in so einem riesen Continuum von Wünschen und Vorstellungen. jetzt gehen wir mal auf die andere Seite.

dann kommen die erschöpften Frauen Die sagen, ich kann mich halt die Schwangerschaft nicht mehr aus. Ich brauche jetzt Einleitung in der dreißigsten Woche. Die gibt es ja auch zunehmend und das ist wirklich schwierig weil da sind welche dabei, die sind nicht unlustig oder haben keinen Bock mehr sondern die sind wirklich schwerst belastet von dieser Schwangersschaft.

Und die muss man hören, die muss Man ernst nehmen und muss auch mal Kompromisse eingehen. Und dann ist es manchmal besser, man macht Einleitung als dass man den gleichen Kaiserschnitt macht. und da muss man halt auch da achtsam rangehen. Muss gucken was die für Geschwärten haben, muss gucken ob man da irgendwie eine Linderung hinbekommt wenn sie Schmerzen oder sonstwas haben und muss aber auch ihnen erklären herzu Auch bei dir können wir den Haar nicht einfach auftreten und ein Baby kommt.

auch du musst in diesen Prozess Macht da bitte, bitte mit. Und wenn man das... Wir haben schon ein Fallblatt entwickelt wo wir auch unsere Methode dargestellt haben und die Frauen wirklich zur Geduld verpflichtet haben. Ja? Und ihnen auch gesagt haben du, es dauert auch mal bei uns fünf, sechs, sieben Tage ja!

Da gehen wir nicht auf. und solange's dir und deinem Kind halbwegs gut geht und du nachts zu Hause schlafen kannst dann darfst kann man da durchaus mitmachen. Die Frage ist auch immer, wie lang bringt denn einleiten was? Es gibt ja Fälle wo das frustran ist, wo du reinkippen kannst, möchte fast sagen was du willst und der Körper reagiert einfach nicht weil es gibt viele Gründe dafür manchmal auch genetische, manchmal liegt's an so einer Hormonresistenz gibt es da natürlich Untersuchungen, bis wann sowas Sinn macht.

Aber ich glaube der begrenzende Faktor ist immer die physische und psychische Belastbarkeit von Mutter, Kind und Plazente und die definiert man dann sozusagen ja auch leider manchmal zum Sky-Pale greift aber so finde ich muss er mit Einleitungen umgehen und sie kritisch indizieren genau gucken muss das jetzt wirklich sein?

Ist das dann richtig gestalten? und dann macht ein Leiten auch durchaus Sinn? Und gibt es eine Einleitungsmethode, die du bevorzugst oder guckst da auch individuell? Ja natürlich gucke ich in wel. Aber ich muss wirklich sagen, da gab's ja einen Riesenstreit das hast Du ja mitbekommen. und es gibt ein Medikament das wirklich eingesetzt wurde.

man hat entdeckt dass ein Magenmittel, ein Brustelandienderivat komischerweise auch in der Lage ist Wien auszulösen. Ein Prostogenes Prosterklandin, bekannt gewordener dem Namen Zytothek und man hat das die Dosierung angepasst und hat dieses Mittel gerne eingesetzt weil es hochwirkungsvoll war oder ist nach wie vor relativ elegante Applikationsform war, einfach nur eine Tablette nehmen.

Vorher hatte man nur Möglichkeiten entweder invasiv mit dem Oxytocin und dem Wehmittel was das schlechteste aller Einleitungsmittel ist aus vielen Gründen und eigentlich nur in ganz besonderen Fällen zum Einsatz kommt. Und das andere sind eben diese Prostantine die man über ein Gel in die Scheide einbringt oder über einen solchen Insert von dem habe ich nie etwas gehalten dass halt dauerhaft dieses Prostantin abgibt und dann über die Zeit zu wehen führt, aber eben auch sehr häufig eben zu einem Wegensturm also eine übertriebene Reaktion.

Und als dann aufkam, auch zurecht von der Presse- und Medienhochgespielt natürlich, ob da viele Interviews gegeben dass es in Folge einer Fehlanwendung dieses Medikaments gehäuft zu Wenestürmen gekommen ist im Lande mit zum Teil auch unguten Folgen für Mutter und Kind. Das wurde sehr breit getreten, das heftig kritisiert, dass es dieses Mediakament überhaupt gibt und das sollte vom Markt nicht mehr eingesetzt werden.

Es hatte auch in dem Sinn keine Zulassung hat eine Firma aber jetzt die Zulassung erreicht. Das Medikament hat sich vom Preis natürlich verzehnfacht, aber das ist heute der Standard und es ist auch eine relativ niedrige Dosierung, die da gegeben wird. Und zwar interessant! Ich wurde aufgefordert dieses Medikaments zu beurteilen für das Bundesministerium für Gesundheit und ich bin eigentlich auch zum Schluss gekommen dass das Medikam in dem Kern gut ist, aber sowohl wie die Anwendung empfohlen wird auch für mich immer noch überdosiert wird weil Da eine, die diese twenty-fünf Mikrogramm wird empfohlen alle zwei Stunden zu geben und ich halte alle vier Stunden verfällig angemessen und ausreichend.

Das habe ich auch kommentiert. Es hat sich aber nicht durchgesetzt. Und das ist aus vielen Gründen einfach mein Lieblingsmedikament. Warum? Weil es finde ich die traumasensibelste Form der Einleitung ist. Ich gebe einfach nur ne Tablette so alles andere was man so macht, von die Blase eröffnen in wenen Tropf.

Da muss die Frau liegen oder hängt an so einem Tropf... Die ganzen Gehle wo die Frau auf dem Stuhl muss auch der Ballon da wird manipuliert gemacht. ja ich stelle mir vor traumatisierte Frauen und Gewalterfahrung. dann werden diese Gehne mit zwei Fingern. irgendwie müssen sie an die richtige Stelle positionieren.

früher Halt gab es auch Tabletten, die dann ganz hinter den Muttermund gelegt wurden. Also alles aus meiner Sicht heute in der ganzen Diskussion um traumasensibles arbeitende Gewaltdebatte finde ich muss das Reserve bleiben weil das richtig angewendete Anguster so heißt dieses Medikament aus meiner Sicht Nicht nur des Nebenwirkungs ärmste und effektivste, sondern auch im weitesten Sinne traumasensibelste Form der Geburtseinleitung ist.

Klappt nicht immer! Ist nicht jeder Mann Sache? Man muss dann auch mal switchen also umstellen. bei Frauen im Zustand nach Kaiserschnitt darf man es nicht geben. da ist die Datenlage unsicher kann aber sein dass sich noch einmal verändert und man es dann doch geben darf. das ist aber noch nicht so evident.

Aber bei Frauen in Zustand nach Kaiserschnitt, da muss ich halt auf die Gehle umsteigen oder auf diese Ballonmethode, die nach Ansicht vieler und da gibt es auch Daten dazu sehr sicher ist. Und auch ganz selten mal ein Wenensturm auslöst. Man darf aber nicht vergessen... Achtung! Nicht jeder Wenesturm, den eine Frau bekommt im Zuge einer Einleitung, ist auf die Einleitungsmaßnahme zurückzuführen.

Also es gibt mal Fälle, dann habe ich hier meinen Anguster gegeben. Ich weiß das wirkt maximal vier bis sechs Stunden und wenn die Frau dann zehn Stunden später in Wien stürm bekommt, dann hat mit dem Medikament nichts mehr zu tun sondern liegt in der Natur der Sache. auch Die physiologischen Geburt sind nicht gefallt davor dass der Körper mal zu viel Oxidozin ausschüttet und die Wehen wirklich ohne Pause was mit das Belastendste ist, was Frauen erleben.

Wenn die Pausen wegfallen und ein Drittel der Geburt ist weh, zwei Drittel ist Pause. Und wenn es schon nur fifty-fifty ist wird eine Geburt fast unerträglich und das muss man unbedingt regulieren. Natürlich jeder Einleitung birgt dieses Risiko oder Überstimulation. Das muss man wissen aber es ist umso seltener je mehr ich dem Vater Geduld gehe.

Ja, das ist gut, dass du da noch mal genau darauf eingegangen bist. Wie sollte das dosiert werden? Vielleicht nicht so wie es empfohlen wird sondern vielleicht tatsächlich weniger. Das was ich mitbekommen hatte war auch... Dadurch, dass es ein Off-Labeluse war zuvor. Das ist irgendwie dann darum ging wir brauchen jetzt eine Vierteltablette so.

und dann sage ich irgendwie die Hebamme, die da versucht hat eben ne Viertel Tablette und da denke ich dann das ist natürlich auch total ungenau. Es ist schön, dass's jetzt ein Medikament gibt was dann eben auch wirklich verbaut wird. Ja aber da muss man sagen, dass diese Tabletten zerbrochen und zerbröselt und dann irgendwie so ungefähr gegeben würden.

ja in der Anfangszeit war das wirklich so Das war in keiner Klinik so, die das rotinmäßig eingesetzt haben. Da haben die Apotheker wirklich aber mit der Mikrovage exakt Tabletten draus gemacht und mit einer wirklich auf auf Null Komma ein Prozent genauen Dosierung. Und sonst wurde es nicht ausgegeben.

Aber dieses in Entwicklungsländern war es natürlich üblich diese Südtek-Tablette, die sie auch günstig auf dem Markt gab und jemand vierteln konnte. Aber wenn einer da nicht ordentlich gebrochen hat, dann war in der einen nur die Hälfte an den anderen Stoppelte drin und schon hatte man diese Verschiebungen auch in Erwirkungen.

Ja, wir können ja vielleicht ganz kurz. Du hattest gerade schon in unserem Gespräch vor der Aufzeichnung gesagt, PDA wäre nochmal eine eigene Folge wahrscheinlich um da noch mal darüber zu sprechen. und dennoch fände ich es toll wenn du jetzt kurz dazu was sagen könntest weil wir jetzt gerade eben diesen Wenesturm als Thema hatten.

Du bist ja nicht der PDA abgeneigt. Vielleicht kannst du dazusagen? Na ja, man muss einfach sagen es ist wenn wir ein Thema haben und das haben wir halt häufig bei Geburten gerade heutzutage aus vielen Gründen. Und diese Hauptbelastungen die im Einzelfall bein der Geburt ein Thema sein können. Das sind ja im Grunde vier drei Altern eine neue Das ist ein Stück in gewisses Maß an Angst, was mit rein spielt.

Der Schmerz, die daraus resultierende oder vielleicht auch das auslösende Anspannung sowie Degreates ja mal formuliert hat. und wir haben aber heute noch einen vierten Faktor. Das ist der energetische Faktore. Also wir haben häufig mal Frauen die ein energetisches Problem haben oder bekommen bei langwierigen Geburt.

Und wir haben Frauen, die ein Thema mit massiver Anspannung haben, die an ihrer Lebenslage möglicherweise zu tun hat. und wir haben auch immer mehr Frauen, körperlich nicht in Top-Verfassung sind und eigentlich sein müssten, weil Geburt wie ein Marathon oder ein Achttausender ist. Und da kommen viele an ihre Grenzen.

Wir müssen immer genau hingucken wo jetzt gerade unser Thema ist. Wenn das Thema wirklich Schmerz ist dann gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dem schmerz umzugehen wie wir es so schön nennt, loving tender care. Die eins zu eins Betreuung medemingsbeste Schmerzmittel oder die Anwesenheit eines Vertrauten bei der Geburt.

Aber manchmal hilft das nichts und auch den Spannungswanne und was es alles an Homöopathie und vielleicht noch anderen Verfahren gibt. Und dann kommt er die nächste Stufe und dann kommen diese sogenannten Opiate. Da muss man wahnsinnig aufpassen. Ja da ist derzeit das sogenannte Nalparinanvog Und was dafür ein Fehler gemacht ist, das weiß ich aus der Nachbesprechung auch aus der Eigenklinik.

Dieser Einsatz wird nicht ordentlich aufgeklärt und da gibt es zwei Aspekte die unbedingt aufgeklärt werden müssen. Das eine ist dass das zur Übelkeit führen kann. deswegen sollte man fast routinemäßig einen Mittel gegen Übelheit mitgeben. und des zweites ist ganz ganz interessant dieses Medikament macht ja so eine gewisse Dösigkeit Ja, das reicht bis zu ein bisschen so einem medikamentösen, opiatbedingten Rauschzustand.

Es ist aber immer verbunden mit so ein bisschen ein Gefühl von Kontrollverlust und es kann für eine total angenehm sein. Aber für ne andere Frau die dann plötzlich merkt, ey ich hab das alles nicht mehr im Griff, ich kannst sie mir so kontrollieren, Und das muss aufgeklärt werden. Da muss man auch genau gucken, wie man sowas gibt und das wird viel zu wenig gemacht.

So ist es eine Wenn dann alle Strecke reißen und man gibt jetzt keinen Lachgas Das wäre also ich bin kein Freund von Lachgast. Das ist aber sicher etwas was man noch diskutieren kann. Es hat möglicherweise im Einzelfall auch mal Vorteile und Ich habe auch nichts dagegen wenn's Leute gibt, die es anbieten.

Aber ich hab persönlich da Ehrlich gesagt, nie eine echte Notwendigkeit gesehen und eigentlich mehr Nachteile als Vorteile. Aber das kann man diskutieren. Das lasse ich jetzt mal außen vor. aber irgendwann ist ja wirklich die Diskussion brauchen wir jetzt vielleicht eine gut sitzende, gut gesteuerte periodoral Anästhesie?

Und da muss ich sagen, ist es heutzutage bei den Themen, in denen wir dann haben – und zwar all diesen Themen! Ist PDA genau das Richtige?! Das ist eben nicht und es wird völlig... oft falsch eingesetzt, etwas was ausschließlich auf den Schmerz fokussiert. Sondern es ist auch etwas was die Angst moduliert.

ja weil der schmerz plötzlich einfach mal weg ist das die energie modulieren kann ich wieder aufgefüllt werden in der zeit wo sie wirkt und deswegen nannte sich die pda nicht mehr peridural anesthesis und es hieß bei uns pause durch abend auftanken. Und das ist für mich der Haupteffekt der PDA und damit er überhaupt zum Wirken kommt, muss ich auch wirklich eine Pause machen und da kommt der erste große Fehler Wenn eine PDA gelegt wird, dann wird immer unterstellt.

Es führt automatisch zu einer Wehenschwäche. Das führt auch zur Idee, jetzt ist die Frau schmerzfrei. Jetzt kann man ja richtig auf die Tube drücken und dann wird sofort diese Wehenschwäche behandelt. Es wird fast automatisch neben der Flüssigkeit hier gegeben werden, weil eine Peridoralinsisi mal zum Blutdruckabfall führen kann, wird sofort der Oxytozin tropfen dran gehängt und das halte ich für einen absoluten Schwachsinn.

Entschuldigen Sie mich, dass ich es so deutlich ausdrücke? Sondern ich muss wirklich erst mal Pause machen! So und es passiert nicht sondern hat die Frau halt keine Wehen. Wo ist das Problem? Und sie düst mal und sie schläft... ...und alles erholt sich. Die Gebärmutter des Kindes ja. Und dann kann man vielleicht überlegen je nach Geburtssituation, ob man dann irgendwann so eine, wenn ich so ne Dosis spritze, dann hält es so anderthalb zwei Stunden.

Man kann das bis zu drei vier mal nochmal geben, bis das ausgereizt ist also hat viel Zeit. Natürlich wird's manchmal eng bei einer Frau oder der Mutter, wo man gerade mal ein bisschen offen ist schon Peridoral eines die sie legen muss sowas gibt. Da kommt man halt nicht drum herum, da kann man aber auch und das ist das Tolle.

Bei der PDA gibt es zwei Medikamente. Das eine ist medizinisch so ein Lokalbetäubung und das andere ist auch ein Opiat was sozusagen an die Nerven herangegeben wird und dort dann die schmerzstillende Wirkung macht. Das trennen und gibt nicht beides auf einmal, sondern gibt erst dieses sogenannte ... Meisten Kliniken nennt sich das Robiwakain.

Das ist also ein Lokal-Anästhetikum. Und es reicht manchmal auch völlig aus um gerade in den Fällen wo man sehr frühe Peridoral Anästhesie anlegt zumindest so viel Schmerzreduktion zu erreichen dass alles wieder händelbar und aushaltbar wird. Also kann man schön Da kann man gut arbeiten. Und dann könnte man es quasi nacheinander geben, also dass man das schon lange geben kann?

Genau wie das ausreicht. und wenn man merkt oh jetzt geht der Motorwand auf und die Belastung wird größer, da kann man das andere Medikament noch mit dazugeben. So Problem bei der Pi. Wenn ich jetzt so an ganz schuldigung, wenn ich jetzt ganz lange geburten denke... Also bei mir war ja die erste hat dann siebzehn Stunden gedauert und zu Beginn hatte ich schon ziemlich bald zwei, drei Zentimeter geöffnet Dann hätte das ja gar nicht ausgereicht sozusagen.

Ja, natürlich! Das ist eben genau der Punkt dass das Zeitfenster wird natürlich ein bisschen kleiner in dem Moment wo eine PDA gelegt wird aber es ist da und also in der Regel reicht es dann auch. und dann kommt ein nächster wichtiger Punkt wenn man jetzt so das Gefühl hat so der Muttermund geht dann irgendwie gut auf und das Köpfchen kommt so ein bisschen runter Wann lässt man sozusagen denn die Wirkung der Pädoralinsisi ausschleichen?

Ja, weil wir wollen ja irgendwann mal erstens auch wieder die Gebärmutter mit dem Spiel haben und auch das Gefühl der Frau nicht völlig wegblasen mit der PDA. Sondern wir wollen ihre Mitarbeit haben und sie wollen Sie auch wieder und da kommt ein wichtiger Punkt in die Mobilität bringen, die wir gerade am Ende eine Austragsphase irgendwie unbedingt brauchen.

Und dann nützt es uns nichts wenn wenn die Frau gar nicht die Beine bewegen kann. Also das soll ja die PDA gar nicht machen, sie sollen nur so motorisch blockieren, sondern nur die Schmerzen nehmen, aber die Motore gehalten, dass Frauen eben auch umlaufen können. Das nennt man die Saison der Walking-PdA, das kann man so steuern und ist auch sinnvoll.

Da haben wir gerade in der Leitlinie eine vaginal operative Geburt heftig gestritten, ziemlich starke Daten dafür, dass Frauen die eine PDA haben in der Austrittsphase nicht mobilisiert werden sollen weil sie dann gehäuft vaginal operative Geburten haben. Das deckt sich überhaupt nicht mit meiner Erfahrung weil ich auch mal behaupte, wenn die PDA einfach nicht mehr so wirkt und die Frau kompletten Biel ist dann soll sie ja auch mobiles sein obwohl sie eine PDA hatte.

Wenn die natürlich noch wirkt kann es schon sein das stimmt. aber wir haben bei uns eben geguckt dass wir die Pda ausklingen lassen und erst dann macht es auch wirklich Sinn mit Oxytocin es vielleicht noch zu unterstützen wenn ne Wehenschwäche vorliegt. Manchmal ist es auch so, dass es dann auch so hopp oder top ist.

Dann hat man die PDA-Zyk mal aufgespritzt. Es geht nicht so richtig vorwärts und dann sagt okay jetzt machen wir noch einen letzten Versuch. Die PDA geht jetzt raus und dem rausgehen steigern wir den Wehntropf und machen alle Maßnahmen um zu gucken das dieser Kopf vielleicht doch noch tiefer tritt und wir den Kaiserschnitt vermeiden können und oder eben andere Intervention treffen, die aber dann schließlich doch zur vaginalen Geburt führen.

Also das wäre so das Konzept und des Verständnis von PDA und es wird leider nicht immer so gefahren. Gibt's andere Schematas? bei uns? Haben wir das sehr erfolgreich gemacht und ich glaube auch was ganz bitte auch zu Beruhigung mitnehmen. Es gibt keine Daten, die da sagen dass sie an das Anwenden von Pda jetzt die Kaiserschnittrate in irgendein Weise erhöht.

Vielleicht im Einzelfall, aber overall gesehen ist eine PDA eine Maßnahme, die aus meiner Sicht eher kaiserschnitte spart oder dazu führt dass man weniger Kaiserschnitte machen muss als wenn man es nicht hätte diese Methode also immer das nutzen. ich kann mich noch gut erinnern an einen Fall eine Frau die absolut keine Interventionen wollte aber völlig am Ende war energetisch auch die Schmerzen nicht mehr aushielt, komplett angespannt war und die dann nach Kaiserschnitt schrie.

Und jetzt bitte in voller Narkose. und ich dachte es geht ja gar nicht dass sie jetzt sozusagen von dem einen Stern plötzlich auf den anderen möchte und habe sich auf Knien angefleht und gesagt Bitte, bitte, bitte Lassen Sie doch die PDA diese ganze Zeit nicht wollen wollten. Bitte jetzt machen! Wenn sie dann entspannt sind keine Schmerz haben, dann komme ich wieder Immer noch sagen, Lötje ich will jetzt den Kaiserschnitt in Vollnachose.

Dann kriegen sie natürlich weil dann können Sie auch wirklich eine selbstbestimmte Entscheidung treffen. Jetzt sind Sie so in einem Film drin der nicht der Ihre ist, der sich unfähig macht an irgendwas anderes zu denken als Beindigung dieses Dramas. und es war ne halbe Stunde gebrocht bis die da eingewilligt hat.

Und dann kam die PDA und zwei Stunden später hatte sie sich dann intakt ihr Kind im Arm. Ich bin natürlich noch mal hin, und sie war so heilfroh, dass wir die Selbstbestimmung richtig händeln. Ja? Das ist jetzt ... Selbstbestimmung heißt nicht Wunscherfüllung sondern heißt es sich zu überlegen. Ist eine selbstbestimmte Entscheidung jetzt auf der Basis des Mindsetzts und der Haltung, die diese Frau ja mitgebracht hat.

Und gezeigt hat ist es jetzt angebracht ihren Kaiserschnitt zu machen? In vielen Kliniken würden wir sagen Ja sie haben auch jetzt so gekämpft und klar und jetzt ist auch mal Schluss. natürlich kriegen Sie gleich den Kaiserschnitten in vollen Akkose. das ist nicht Selbstbestimmung sondern muss überlegen was ist der mutmaßliche Wille wenn jetzt nicht dieser Zustand so katastrophal wäre.

Das hat sich dann auch im Nachgang nochmal für ganz Toller Achte, dass wir nicht gleich das Messer gezückt haben sondern sie bekniet haben nochmal diesen Zwischenschritt zu machen der ja dann wirklich zum Ziel geführt hat. Ein schönes Beispiel dafür wie PDA dann eben auch positiv wirken kann. Haben wir übrigens auch ganz häufig wenn außer klinische oder Hausgeburten abgebrochen werden auch wegen des Themas Schmerz und dann bekommen die Frauen die PDA und dem meisten von denen binden dann wunderbar in Spandlungen gleich wieder nach Hause.

also es ist schon Eine tolle Sache muss man sagen, aber auch da wie bei jeder Intervention. Es kommt gar nicht so drauf an was wir tun sondern vor allem wie wir es tun und wie wir den Rahmen drum setzen. das ist viel entscheidender. Ja ja und was ich meinen Teilnehmerinnen sage ist halt Es ist total in Ordnung, wenn du eine Überforderung gerätst.

Du brauchst Hilfe von außen dir die PDA zu gönnen und bleibst aber dabei ja das heißt du kommst dadurch wieder zurück in diese Superkonzentration diesen hypnotischen Trance Zustand können. dann kann die Pda eben wieder ausschleichen Und dann bist du aber wieder sozusagen auf der Spur und kannst wieder dich gut konzentrieren und es geht dann gut weiter und es passt total zu dem wie du was du auch erzählst Also öffnet Türen für ganz viel und eben auch für dein Konzept außer Frage.

Ja, total schön! Ich würde gerne noch eine letzte Intervention besprechen weil ich das Gefühl habe... also für heute, ich glaube wir machen noch ne weitere Folge. aber für heute würde ich gern noch eine Letzte besprechen wollen nämlich bzw. würde ich dich jetzt gerne fragen wollen was wird denn den Frauen häufig unter der Geburt angeboten, also zum Beispiel so was wie wir würden jetzt mal einen Windtropf anschließen wollen oder ist es eher sowas wie wir würde jetzt mal die Fruchtblase eröffnen wollen.

Das sind so Sachen, die mir halt viel gefeedbackt werden. Was gibt es denn? Wenn du so denkst, es ist ein Geburtsprozess. Der dauert vielleicht einen Weilchen? Was wird am ehesten da nochmal der Frau dann nahegelegt was jetzt vielleicht an Intervention gemacht werden soll? Also wenn wir jetzt mal eine ganz normale Geburt nehmen und was ist denn in dem sozusagen... in diesem Spannungsfeld von noch halbwegs physiologisch, aber dann vielleicht doch ein bisschen... die sich in die Länge ziehend und ein bisschen erschöpfend werden.

Was kommt mit? was für Themen kommen da an die Geburtstelle vor um die Ecke? Und da komme ich wieder zu diesen drei Hauptbelastungen Angst Schmerz, Anspannung. Angst z.B., ja, also das ist etwas was ich sehr ernst genommen habe und wenn ich das Gefühl hatte es nicht der Schmerz die Angst löst oder die Anspannung die die Angst auslöst sondern es ist wirklich etwas was eine Frau schon mitbringt oder was sich warum auch wenn immer unter der Geburt entwickelt dann kann man diese Angst auch behandeln.

Natürlich ist die liebevolle Betreuung der beste Angstkiller, aber wenn es nicht ausreichend gibt es Chemie und die ist dann auch in Ordnung ja? Und die haben wir dann auch eingesetzt! Es gibt einen wunderbaren Angstlöser das nennt sich Tavor. das legt man einmal unter die Zunge Und man glaubt gar nicht wie viele Türen wieder aufgegangen sind, die fest verschlossen waren.

Es ist ein solcher Off-Labeluse dafür gibt es keine Evidenz aber wir haben das wirklich in der ganzen Zeit immer wieder mal eingesetzt ohne je irgendeinen negative Thematik auch im Bezug aufs Kind zu sehen. Aber das ist jetzt die Angst. beim Schmerz kommen sie entweder mit dem Entspannungsbad und natürlich manche haben diese Akkupunkturmethoden, diese transgrutane Nervenstimulation zum Beispiel oder Akkupunktur.

Dann gibt es ein bisschen auch was aus dem Reich der Homöopathie und dann kommt irgendwann aber dieses Nalperin auf den Plan zu dem ich schon gesprochen habe. ja so und jetzt das ist sozusagen der Schmerz. Das Uppjart genau und wenn wir jetzt zu dem Thema Geburt geht nicht sich richtig voran Dann sind natürlich zwei, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Man kann je nachdem wo man steht bei der Geburt durchaus noch mal auch unter der Geburten machen. wenige die greifen sofort zum Oxytozin was ich nicht gut finde kann man auch nochmal dieses Anguster geben kann man also noch einmal ein Posterklandin geben um die Geburt voranzubringen? ja das macht man vor allem da mit der Mutter und noch wenig geöffnet ist wenn er weit geöffnete Das sagt auch die Leitlinie, so ab sechs Zentimeter.

Da war ich lang sehr kritisch. aber ich muss inzwischen sagen bevor wir irgendein Medikament nehmen ist es manchmal je nach Situation hilfreicher sich die Natur zur Hilfe zu nehmen und eine sogenannte Fruchtblasener Öffnung vorzunehmen. Eine so unter Amniotomie. So das darf man nur machen ab einer gewissen Muttermundsweite.

Man darf unter keinen Umständen riskieren, wenn der Kopf sehr hoch ist es viel Fruchtwasser davor das eine Beckenendlage oder eine Querlage. da ist ein Riesenrisiko wenn man das eröffnet dass das dann schwallartig alles abläuft des Fruchtwassers und gleich die Nabelschnur mit runter gespült wird. Dann hat dann einen Nabelschneurvorfall den man mit dieser Maßnahme vorbeutziert hat davor.

Das ist übrigens auch leider immer noch. Das ist der häufigste Grund für einen sogenannten Nabelschnurvorfall, der ja immer zum Kaiserschnitt führt. In der Regel ganz geordnet kann man auch eine Spinalanz, die sie noch machen. Aber es ist doch eine relativ dramatische Situation und der häufigsten Grund ist nach wie vor dieses eröffnende Fuchblasedom.

Darfst du nur ein Erfinder machen? Man muss das so machen dass wirklich nur so Tröpfchenweise weggeht. da gibt's Methoden, dass das eben nicht gesprengt wird schon der Name sehr feuchtelig Und man das ganz langsam abläufen lässt und natürlich unter Herztohnkontrolle. Aber es ist halt, wenn man sich nochmal vorstellt jede fünfte Geburt beginnt mit einem Blasensprung und davon wissen wir das induziert nicht immer sofort wehen, aber doch in einem bestimmten Zeitfenster.

und wir wissen von vielen mehr Gebärmten dass der Blasensprung so fort zur Wehentätigkeit geführt hat. Ich habe es gemerkt bei meiner dritten Geburt weil ich richtig merkte eben ich hab sowieso Knacken gehört wie die Blase gesprungen ist. danach War es richtig geburt? Vorher waren auch schon Wellen da, aber dann war's sehr regelmäßig und viel stärker.

Und das ist halt schon nachdem ja Blasensprung ein Konzept der Natur ist zu wehen zu führen. Man glaubt gar nicht hinter wie vielen Blasensprüngen im Bereich der Frühgeburtlichkeit eigentlich ein ganz logisches und sinnvolles Konzept liegt, die da sagt diese Schwangerschaft endet katastrophal wenn jetzt nicht ein Ende in Sicht ist.

Also die Natur entscheidet dieses Kind ist möglich. Die weiß natürlich nicht von unseren Intensivstationen oder vielleicht weiß ich es inzwischen aber die denkt sich vielleicht ist dieses Kind treißigste Woche im Arm der Mutter besser aufgehoben als noch in der Gebärmutter und es kommt zum Blasensprung.

Also diese Weisheit quasi von Natur zu nutzen und zu sagen, okay ich verstehe da ein bisschen ins Handwerk. Aber ich mache das, von dem ich weiß dass du da angemessen darauf reagierst wie ich es nämlich jetzt haben möchte, dass mehr Venen kommen und es ist oft beeindruckend wie dann... Und dann ist es ja vor allem auch körpereignes Oxytocin.

Wir wissen noch gar nicht gibt's so Ansätze an Forschung? aber so richtig wissen wir es nicht. was dieses Beschießen mit künstlichem Oxytocyne mit Überdossierung auf vielen Ebenen biopsychösischer Zahl gesehen, so Macht mit Mutter und Kind. Und da sollte man wirklich zurückhalten sein und das Oxytocin wirklich gezielt und meist eben nur am Ende der Geburt oder wenn man tagelang eingeleitet hat in der Mutter und es ist fünf Zentimeter und es eine mehr gebärende Jahr, dann kann man auch mal mit dem Wehntopf Und dann mit einer Blasenöffnung zur Geburt kommen.

Aber das ist so eine Sache und darüber muss aber gesprochen werden, es muss erklärt werden wozu das dient, warum das jetzt gemacht wird wie's gemacht wird und dasselbe betrifft den Wehntropf. Ganz kurz noch mal zur Blasener Öffnungen. wäre das was du grundsätzlich dem Wehnentropf erstmal vorziehen würdest?

In der genannten Situation Ja, also wenn wir sagen so bis sechs Zentimeter Muttermund. Das ist ja fast immer noch Latents. Also beginnende Phase. Wenn ich da was brauche, dann würde ich eher ein Brusterklandin geben oder etwas aus dieser Gruppe. ab sechs Zentimetern kann man je nach Situation erstes zweites Kind und sonstige Rahmenbedingungen über Oxytocin nachdenken.

aber das da würde ich im Zweifel immer eher Stand. heute die Blaseneröffnung machen und kein Oxytocin geben, mir das lieber aufheben. Wenn man dann bei acht neun Zentimeter sind oder es ist am Ende kommt eine wenige, welche Frau erschöpft da hat natürlich das Oxytotzin schon in der Ausdrucksphase. Da hat das Oxydotzin sein Stellenwert.

Das ist außer Frage und auch etwas was da Wenn man es eben sich aufgehoben hat und nicht schon vorher verpulvert hat. Abgesehen davon muss man einfach immer dran denken, wenn ich die Gebärmutter... nicht nur mit einer stundenlangen Geburt, sondern auch noch mit diesen künstlichen Hormonen dermaßen behemmer und dann auch noch ein Wenesturm habe.

Und ich hab tagelang vorher Einleitungen gemacht, baue mich nicht wundern wenn die Gebärmutter nach der Geburt dann nicht mehr kann und die Gebäermutter nicht mehr zur Geburt kommt oder es heftig blutet. ja das kann man alles vermeiden wenn man eben Einleitung in die richtigen Einleidungsrechtenzeit mit den richtigen Mitteln macht und mit dem Oxytocin spart.

soweit irgendwie möglich. Ja, super. Super! Ich finde das gerade sehr rund. unser Gespräch jetzt in diesem Zusammenhang Geburtsbeginn-Einleitung vielleicht auch Dauer von Geburt. Wir haben über PDA gesprochen und sogar über andere schmerzländernde Verfahren die es so gibt und eben jetzt auch über das was ein begegnen kann wenn man selber denkt Hey, es ist doch alles gut.

Warum kommt jetzt jemand und will irgendwas? Wen Tropf anschließen oder die Fruchtblase eröffnen?". Jetzt haben wir davon auch eine Idee. Gibt's dann noch irgendwie so einen letzten Punkt wo du sagst das könnte einem da passieren also angenommen in den Gebärnden liegt da oder sitzt oder steht oder was auch immer Und hat das Gefühl ja es dauert schon lang aber mir gehts eigentlich gut.

Was könnte da vielleicht noch... Oder gibt´s denn noch etwas? Naja, das Häufigste was wir natürlich beobachten ist dass die Herzzöne so ein bisschen auffällig sind. Ja und das ist ein ganz spannendes Thema ja also heute in der Zeit wo wir von einem Gericht gezwungen uns gezwungensehen bei jedem kleinen Herztum Auffälligkeiten Frauen darüber aufzuklären dass eine relative Indikation für den Kaiserschnitt besteht Das muss man sich mal vorstellen.

Also bei kleinsten Veränderungen, von denen wir aus dem Normal sein können oder aus den wir außer Überwachung nie einen anderen Rückschluss ziehen würden da schon über Kaiserschnitt zu reden wo jeder sich dann natürlich fragt wie warum kommt er denn jetzt mit so einer Botschaft? Ja das heißt doch für die meisten geht es doch beim Kind jetzt katastrophal.

Also mit dem CTG-Richt, das wäre noch mal eine ganze eigene Podcast. Mit dem CTD-Richtig umzugehen ist richtig zu lesen und richtig zu interpretieren und richtig kommunizieren. Und ich hatte gerade einen Notfallkurs mit vierundzwanzig Hebammen wo wir genau darüber diskutiert haben dass natürlich Wenn ihr jetzt eine Hebamme, eine Frau betreut und die geht mal raus, sich einen Kaffee holen.

Das ist sowieso so ne Situation. Man betritt den Raum neu und man nimmt auch plötzlich ganz anders wahr. Und dann guckt sie vielleicht einmal aufs CTG und sieht das hat sich aber ein bisschen verändert und kann gar nicht vermeiden dass sie einen entsprechenden Gesichtsausdruck bekommt. ja und man braucht gar nicht glauben wie intensiv Paare Alle, die im Raum auf wahrnehmen und beobachten.

Und wie guckt er? Was hat der für einen Blick? Was sagt er? Jedes Wort wird auf die Waagschale geworfen. Es ist je nachdem, wie die auch die Gestimmtheit ist, ob man da eher ängstlich unterwegs ist... Also ich denke mir gerade an so eine Frau, die vielleicht schon mal ein Kind verloren hat oder eine Fehlgeburt und dann kommt jemand rein, hat sonst keppischen Blick weil er die Herztöne anguckt.

Das muss man ganz schnell auflösen! Man muss sagen Leute hört man zu Da ist alles in Ordnung. Wir wären schon längst im OP, wenn wir irgendwas Schlimmes sehen würden! Das ist jetzt im Moment ein bisschen auffällig, kann wieder weggehen. Wir gucken da drauf und ihr vergesst es bitte! Ihr könnts wenig interpretieren.

wir haben's auch manchmal schwierig. Ich hätte schon längsten Arzt oder Oberarzt geholt wenn ich da im kleinste Zweifel hätte. Also ich finde es wichtig dass man das dann auch anspricht Dass man dann...ich nehme ja auch wahr wie ich mich da gerade verhalte Im Kreissaal Und ich merke auch an den Reaktionen von Mannun- oder Frau Was das mit denen macht?

Dann muss man das schnell auflösen und muss es erklären Und diese Gratwanderung, dass man da eben sehr häufig auch zurecht auf dieser Placebo-Schiene fährt und sagt alles ist gut. Alles wird super! Alles ist schick. Auf der anderen Seite man aber Dinge wahrnimmt die das Paar vielleicht nicht sieht, die einen so ein bisschen beunruhigen.

Man will es aus dem Raum raushalten. Es ist aber doch da, es wird spürbar. Da würde ich lieber sagen schlechte Nachrichten einmal öfter ankündigen oder mal drüber reden und sagen, ja das habt ihr jetzt richtig wahrgenommen. Das ist hier so eine Situation wo da muss man gut hingucken und ich weiß auch nicht wo die Reise hingeht bin weiter guter Hoffnung was wird es gut hinbekommen.

aber ich habe hier anzeichen dass wir das Kind gut im Blick behalten müssen und darüber zu reden auch wirklich seine ganze Erfahrung und die Ruhe reinbringen, unsere Empathie. Also mir ist es Gott sei immer gelungen in den kritischen Situationen, den Leuten – das haben sie mir auch immer gespiegelt! Es ist eben eine Frage wie man auftritt, wie man kommuniziert, dass wir nicht gleich mit einer Katastrophensprache kommen sondern in aller Ruhe sagt was Phase ist.

Und dann weiß ich die schlimmsten Nutzer, dass haben die Leute immer auch mehr noch mal gespiegelt. Wir hatten das Gefühl, sie sind der rohende Pol hier in diesem Sturm und wir haben uns komplett auf Sie verlassen und konnten uns fallen lassen und ihn geben und warnen. Wir haben uns nie an einem Eckpunkt unsicher gefühlt.

Selbst wenn sie am Schluss gekommen wären gesagt, ich habe alles gegeben aber es ist leider nicht so gut geworden wie wir es uns gewünscht haben hätten wir ihnen gesagt... Wir haben trotzdem totales Vertrauen, dass sie alles so gut gemacht haben. So es eben ging und das ist eine hohe Kunst. aber das hat natürlich viel mit Erfahrung zu tun aber auch mit Haltung und mit der Frage wie ich in diese Thema eingehe?

Und ich bin ganz glücklich habe... Es. dann hat mich seit langem mal wieder eine Kollegin angerufen die über mir die Ausbildung gemacht hat jetzt in einer anderen Klinik arbeitet und die noch nicht müde wird zu betonen dass sie so glücklich ist durch mich die Angst verloren hat, im Kreisfeld zu arbeiten.

Und dass sie dieses angstfreie Arbeiten auch in ihrer Klinik praktiziert als eine der ganz wenigen und die Hebamme sich dafür bewundern und sie dann auch ja die niedrigste kreiserschneidratet dort. und ich merke so ist es schön wenn man das vermitteln konnte andere junge Assistenten des pflegen machen tun und das kann man vermittelt und wenn man so den geist sozusagen wach hält wachsam und macht das Richtige zur rechten Zeit, aber nichts Unnötiges.

Und es ist nie die Angst der Bestimme sondern lediglich die Demo der Begleiter, die uns dazu bringt in bestimmten Situationen eben genau hinzugucken ja? Und diese Gratwanderung zwischen Unterlassungen und Aktionismus ist immer da eine Geburtshilfe. Aber ich glaube den Weg finde ich immer besser. Ja, immer besser wenn die Angst außen vor bleibt.

Absolut und die Angst ist oft Teil und das ist glaube ich gut, wenn jetzt eben so viele Schwangere zu oder auch Paare zu ja, wenn man sich nochmal bewusst macht dass auf der anderen Seite Erfahrungen stehen und es kann eben sein, man hat eine Geburtsbegleiterin oder ein Geburzbegleitter dort, der gerade was Schlimmes erlebt hat und dann mit dieser Angst in den Geburtsprozess geht.

nicht automatisch, dass irgendwas mit der Geburt jetzt nicht stimmt oder mit dem Kind nicht stimmt. Genau wie du gerade gesagt hast wenn das CTG irgendwie komisch aussieht. Manchmal ist es auch normal, dass es mal so aussehen kann. Es bedeutet gar nichts. aber bei dieser Person löst es vielleicht eben die Unruhe aus sie sich gleich überträgt.

und wenn man da ein bisschen in so einer Distanzierung bleibt innerlich und sagt ja die werden aber schon dafür sorgen genau wie du grade gesagt hast Wenn's hier eine Katastrophe wäre wir wären schon längst im OP Es ist alles gut, dass man sich ein bisschen auch distanziert von den Sorgen der Geburtsregelung.

Ich glaube das Vertrauen ist ein riesen Thema und Vertrauen kann ich auch nur gewinnen wenn ich das Gefühl habe die Leute gehen ehrlich und authentisch mit mir um so und es macht... Ich hab das auch gestern in diesem Kurs heftig diskutiert weil ich zum einen zum Beispiel auch ja fordere zu unserem Thema Interventionen.

jede Intervention ist Eingriff. Sie soll die Gewalt der Natur quasi unterbinden, aber sie muss mit einer gewissen Gewalttätigkeit erkauft werden. Und ich sage eigentlich müsste man sich für alles auch wenn es noch so sinnvoll ist im Nachgang entschuldigen. Dann sagen wir ja das doch ein Schuldeingekäntnis.

Ich sag da geht's nicht um einen Schuldeingeständnis sondern man sagt es tut mir leid Wir hatten vor Augen, dass es um ein höheres Ziel geht. Dass Sie an Leib und Seele gesunden mit Kind hier rausgehen und dazu mussten wir etwas tun was sie zwangsläufig verletzt haben muss ja auch vielleicht an Leiber und Seelen und das tut uns leid Ja?

Und das kann man sagen und da bricht kein Zacken aus der Krone im Gegenteil. ja ich kann auch sagen wenn eine Frau kommt Dann schnag ich nicht die Hände über dem Kopf zusammen und sage, Sie hier jetzt auch noch. Wir wissen schon gar nicht wo uns der Kopf steht, sondern ich mache das total anders. Ich nehme die Frau auf und sage gehören sie zu.

Ich sag Ihnen ganz ehrlich in welchem Aggregatzustand wir gerade sind. Wir waren so kurz vor der Schließung der Abteilung weil wir voll sind aber wir haben uns gedacht Sie kommen jetzt noch, aber wir haben nicht die Situation, dass wir drei Strickendehebarm sitzen und es eine Frau zu betreuen. Sondern das ist genau andersherum.

Ich glaube ich nie. So gibt's nicht mehr. Wir tun hier alle uns aufs Beste für die medizinische Sicherheit. Es garantiert Betreuung kann ich Ihnen nicht sagen. Ich muss noch ne zweite Frau betreue, aber ich kann ihn versprechen. Ich gebe mein Bestes! Und schon passiert etwas... Dieses Paar fühlt sich gut informiert, es weiß was Phase ist.

Es reguliert automatisch, das ist im Sinne aller seine Erwartungshaltung ein bisschen runter. Also es misst viel dankbar für das, was dann passiert und es geht nicht irgendwie auf den Zimmer geschoben und keiner kommt. Und dieses Paar denkt sich okay wo sind die? Sondern sie wissen genau Bescheid dass die alle hier wirklich das Beste geben, dass sie auch kommen wenn man klingelt.

Aber die kennen die Hintergründe und das finde ich immer dieses ehrliche Maglern nicht mageln sondern maglern. Das ist so entscheidend! Ich find' auch es ist völlig legitim, dass auch mal eine Hebamme ihren Aggregatzustand kurz einbringen. Diesen auch nur einen Mensch ja? Die kann dann auch mal sagen... Einiges so mitgemacht in letzter Zeit, beruflich und privat.

Keine Ahnung ich bin auch ziemlich erschöpft. Ich gebe was ich kann. Ja Und wenn ihr so das Gefühl habt Das reicht euch jetzt nicht Dann können wir auch mal gucken ob wir vielleicht eine energetisch stabilere von uns finden. ja Wenn wenn wenn jetzt klar wird dass du jetzt mehr Betreuung brauchst all vielleicht jemand anders.

also es ist ein Beispiel wie man ehrlich Das, was man selber so einbringen kann auch vermittelt und dann kann es auch angenommen werden. Und das ist viel leichter als wenn man das alles in deinem Busch hält. Die Heber immer mal rausgeht weil es CTG nicht gut aussieht und draußen mit tausend Leuten das CTG bespricht und die drin denkt wo bleibt die?

Was ist da los? Ja, sodass man das vor Ort in Ruhe besprecht ja und nicht die Tür. der Albtraum ist jemand denkt dass es alle super Tür geht auf und irgendeiner schreit rein. ich gucke mir das hier nicht länger an weil er draußen auf dem Monitor irgendetwas gesehen hat. Das ist leider auch gar kein Geber, aber ein Albtraum und es kann und darf nicht sein.

und da sage ich immer die gute Kommunikation dauert genauso lang wie die schlechte. das ist keine Zeitfrage. Ich kann in der kurze Zeit manchmal reicht einen Satz wenn Mein Institut mit Geburtscoaching mache, ich komme mir zwei Fragen an die Kernrahmen. Ich frage was sollte möglichst nicht passieren bei der Geburt und wenn die letzte Geburt schlimm war?

Was darf sich unter keinen Umständen wiederholen? Mit zwei Fragen komme ich ins Epizentrum des Sturms und bin da in der ruhigen Insel und bespreche die Dinge. Ja uns in so einer Situation also falls jetzt eben auch Hebamme zuschauen zuhören oder Ärzte Ärztinnen, was man aus kommunikativer Sicht noch mal machen kann.

So was ein Tipp von mir wäre, wäre das man das wunderbare Wort aber nutzt. Denn beim Aber ist es so dass man das weniger werden lässt, was man vorher gesagt hat. Das heißt wenn ich jetzt sage Ich liebe dich sehr, aber... dann ist das Ich liebe Dich sehr weg! Und das ist bei diesen negativen Sachen aber ein totaler Vorteil.

Man kann sagen, wir haben hier gerade super viel zu tun. Wir wissen grade nicht wo uns der Kopf steht Aber wir sorgen auch für euch. ihr bekommt hier ein Zimmer und wenn irgendwas ist meldet ihr euch. dann hat man eben Das auch genutzt dass das erste was man gesagt hat zwar gesagt wurde Aber man eben das andere viel, viel größer werden lässt.

Man lässt die Menschen unter der Geburt mit einem guten Gefühl zurück und genauso kann man auch sagen ja, dass CTG ist gerade ein bisschen auffällig Aber ich habe es gut im Blick und wir machen hier alles, dass es sicher bleibt usw. Und damit hat man ein anderes Gefühl als wenn man das Wort aber nicht nutzt.

Das ist wunderbar! Es passt sehr gut zu meinem Grundthema, philosophischem Thema. Wir sind ja leider in einer Welt, in der wir in Endreder oder Kategorisieren. Wir haben völlig vergessen, dass es einen sowohl als auch gibt. Du kannst alles in einem spannungsbogenes Continuum sehen und kannst von einer Seite auf die andere gehen und das gehört doch irgendwie zusammen.

Und irgendwo von der Mitte aus immer zu gucken, sich in diesem Sowohl-als-auch zu bewegen und genauer zu sagen hier droht jetzt wirklich Pathologie. Das muss ich jetzt leider sagen. Ich habe noch was in Reserve. Genau, und dann bleibt halt übrig. für die Gebärende ist alles gut. egal was vorher gesagt wurde das ist wirklich... Und ich kann ganz authentisch einer Frau sagen acht Stunden Muttermund vollständig.

wenn sie mich fragt wie groß es denn meine Chance ist dass sich noch normal gebären da kann ich ganz ehrlich sagen also aus meiner Erfahrung ich weiß es nicht vielleicht noch zehn Prozent und dann kann man fragen auf welche Seite schlagen wir uns? willst du willst du dass wir diese zehn prozenten noch nutzen?

Dann hab' ich das das das noch im köcher. Dann sagt ihr eine Bitte, bitte ich fledige an bis ans Ende der Welt gehe ich mit ihnen. Wenn sie nichts mehr einfällt und der andere sagt ne also wenn die Chance so klein ist dann bitte jetzt abbrechen. Und so macht man es personalisiert und hat ein Riesen-Rain selbstbestimmt und selbst bestimmt am Ende ja.

Also ganz ganz toll. Ich bin ganz dankbar. wir haben in dieser Folge wirklich viel besprochen und ich glaube sowohl für Schwangere, für Eltern, die ein Kind erwarten als auch für Geburtsbegleitende. Thema und natürlich dann die Big Three sag' ich mal bei der vaginalen Geburt. das ist ja der Fundusdruck dass die vaginal operative Geburt oder der Dammschnitte rüber kann man sich ja auch noch eine ganze Stunde sprechen.

Auf jeden Fall da bleiben uns die Themen nicht aus. Ich habe aber jetzt auch Zeit viel zu lesen und bin auch viel auf Fortbildung unterwegs und es spannend war so sich in der Welt so tut, auch an neuen Überlegungen und Ideen. Auch in Bezug auf Intervention oder Innovationsvermeidung sehr spannend. Das kann man auch immer ganz aktuell nochmal einbringen.

Und wir sind ja in Bewegung mit den Leitlinien. Die müssen auch alle paar Jahre neu aufgelegt werden. Ich habe gerade bei der Notfallschule auch wieder viel gelernt. Es gibt noch mal ganz neue Überlegung wie man mit Komplikationen umgeht bei der vaginalen Geburt. Also es tut sich was, es gibt immer etwas zu erzählen.

Sehr gut! Vielen vielen Dank Wolf und bis ganz bald! Lieber Wolf herzlich willkommen wieder hier bei mir im Podcast. wir haben ja schon angekündigt wir wollten noch weiter über Interventionen sprechen. ich bin total froh dass du wieder die Zeit gefunden hast mit mir dein großes Wissen zu teilen. Ich würde gerne mit einem Fachbegriff beginnen, der wahrscheinlich eher unbekannt ist wenn man noch nie ein Kind geboren hat.

Das ist der Kristella-Griff. Vielleicht magst du mal erzählen was es damit auf sich hat und inwiefern er vielleicht hilfreich sein könnte und wo man vielleicht auch vorsichtig sein sollte? Es ist gut dass du das so differenziert anmerkst und mich erstmal um Erklärung bittest. Der Kristella-Handgriff ist natürlich ein Eigennahme, der dahinter steckt.

Und die Idee... ...ist die, dass man in der Endphase der Geburt, wenn sie so'n bisschen ins Haken kommt und es an den Wien fehlt, die Mutter erschöpft is', das dann ein Geburtshelfer auf die Spitze der Gebärmutter den sogenannten Fundus drauf drückt, sozusagen ein Druck ausübt nach unten und das Kind durch Druck und Schub unterstützt ans Licht der Welt zu kommen.

Das habe ich auch gelernt natürlich schon als junger Arzt. Da gibt es unterschiedliche Methoden Und je nachdem welche Methode man anwendet, ist das eben auch entsprechend brutal muss man einfach sagen. Der Kastella-Angriff wird heute in der ganzen Diskussion um traumasensible oder gewaltfreie Geburtshilfe eist Das Paradebeispiel dafür angeführt was Gewalt in der Geburzhilfe bedeutet.

da gibt es von einer Grafikerin gar nicht so schlechtes Bild. die hat nämlich die Frau so als eine Art Zahnpasta-Tube dargestellt, die ausgemolken und ausgequetscht wird. Und dann auch noch in einer unvorderhaften Position in der sonnenden Steinschnittlage völlig ausgeliefert auf seinem Bindungsbett liegt und irgendjemand schmeißt sich auf ihren Bauch.

Wenn man das hocheffektvoll machen wollte, dann hat man zum Teil unter der Frau so ein Betttuch durchgezogen und der Geburtshelfer hat sich sozusagen an diesem Tuch festgehalten. Er hat dann seinen ganzen Unterarm auf den Fundus gelegt mit seinem vollen Körpergewicht. andere die sind hinter der Frau und pressen mit zwei Fäusten da oben rein.

jetzt muss man sich einfach anatomisch vorstellen Dieser Fundus, der Gebärmutter geht ja bis direkt an den Rippenbogen und man kommt da fast nicht dazwischen. Das heißt, man macht auch einen unglaublichen Druck auf den Rappenboden und es führt automatisch dazu dass die Frau fast keine Luft mehr kriegt.

Man macht das zwar nur während der Wehe aber trotzdem ist es also ein... Es ist schon etwas was sich unglaublich nach Gewalt anfühlen kann vor allem wenn man dann eben auch keine Luft meer bekommt. Und das ist jahrelang gemacht worden, vor allem auch zu Zeiten wo der Kaiserschnitt noch nicht so wirklich eine Alternative war.

Dann hat man natürlich alles versucht dass das Kind irgendwie vaginal kommt und dann hat man unten gezogen mit Zange oder Sauglocke diesen Dammschnitt gemacht zum Teil auf beiden Seiten ja des Dammes ganz koselig und oben sich drauf geschmissen zum Teil zu zweit. also Das ist so ungefähr die grausamste Geburtstil, wie man sich überhaupt vorstellen kann.

Ich muss ein bisschen die Geburtstag für einen Schutz nehmen – das haben sie aus der Not gemacht! Sie wollten einfach den Kaiserschnitt vermeiden, der zu bestimmten Zeiten einfach die deutlich gefährlichere Variante war. Aber heute, wo wir mit der sozusagen bindungsorientierten Kaiserschneid mit seinen verfeinerten Methoden eine echte gute Alternative haben dürfen solche Geburten Und das gehört des ganze Spektrum der vaginal operativen Geburtssiefe einfach schlichtweg nicht mehr stattfinden.

So, jetzt ist aber so dass dieser Handgriff den wir übrigens jetzt nicht mehr Kristelle-Angriff nennen sondern Fundusdruck was eine viel bessere Begrifflichkeit ist Den kann man in bestimmten Situationen durchaus wenn man es richtig macht und einbettet durchaus nochmal andenken. Also es gibt ehrlich gesagt keine Evidenz, dass der Handgriff viel bringt.

Da würde ich mal sagen mache ich mal ein Fragezeichen. aus meiner Erfahrung heraus auf jeden Fall stehen Nutzen und Schaden in einem fraglichen Verhältnis. sowohl aus psychologischer Sicht dann ist das wie gesagt wenn man so brutal macht nicht ungefährlich. da gibt's auch Rittenbrüche. Es kann richtig lebensgefährlich werden für die Mutter Und wofür es auf jeden Fall eine Katastrophe ist, ist der Beckenboden.

Ja? Weil die Frau automatisch gegen diesen Druck anspannt und dann solidieren die Kräfte... ...und das geht alles auf den Beckenboten! Ist auch so gesehen nicht wirklich förderlich für die Geburt. Was ich in letzter Zeit sozusagen gepredigt habe wenn man nun in sanfter Form vaginal operativ aktiv sein möchte und dann muss man ja immer alle drei Möglichkeiten, die es gibt abwägend in den Kopf bekommen.

Das ist zum einen dieser modifizierte Art auf den Fundus zu drücken. ich habe aber eher gesagt ihn einfach zu halten. Ich sage gleich wofür das gut sein könnte und über zu überlegen brauche ich zusätzlich noch eine sogenannte vaginal operative Maßnahme. da reden wir gleich noch darüber klassische Geburtszange oder eine sogenannte Sauglocke.

Da muss ich auch gleich noch was dazu erklären. und dann kann man noch überlegen, ob man zusätzlich oder alternativ einen sogenannten Dammschnitt durchführt. Darüber reden wir jetzt schrittweise. Wir bleiben mal bei diesem Fundusdruck. Ich glaube dass es wenn man das gut begleitet manchmal gar nicht schlecht ist Fundus einfach oben hält und vermeidet, dass der sozusagen unter dem Rhythmbogen verschwindet.

Also man schafft sozusagen eine Art Wiederlager. aber das dient eigentlich im Wesentlichen dazu, dass das Kind so ne Abstrumpflatform kriegt. Das Kind kann sich dann da besser am Fundus abstoßen. die Kinder arbeiten ja mit ist ja nicht so Bei der Geburt nur ausgeschoben werden, sondern die sind ja die großen Unterstützer.

Ja? Der Geburte in dem sie sich da richtig durchs Becken durchschrauben und eben auch durchaus Bewegungen machen bei der Wehe, die der Geburnt förderlich sind so. Und das kann man damit unterstützen. Aber es ist dann nur ein sogenanntes Halten. Es ist gar kein Drücken! Es ist ganz interessant, wir haben in unserer Klinik eine Doktorantin dazu mal eine Online-Befragung gemacht zu diesem Pastellerhandgriff und es war interessant.

Das war jetzt nicht so dass alle Frauen das als Gewalt erlebt haben wenn das gemacht wurde sondern es hing ausschließlich davon ab ob der Geburtshilfer vermitteln konnte, dass das jetzt eine hilfreiche Maßnahme ist. Die möglicherweise dazu dient andere Maßnahmen wie auch nicht viel besser sind als eine Saugloge zu machen oder einen Dammschnitt zu vermeiden.

also man sollte es schon so ein bisschen im Hinterkopf behalten weil es dazu diente vielleicht schlimmeres zu verhindern. dann sollten wir uns aber wirklich so machen dass man die Frau auch mit einbezieht. und da kommt jetzt was ganz wichtiges. Ich habe ja mal diese fünf E's definiert, wie man gewaltfrei arbeitet und es gilt insbesondere für den kristaller Angriff oder für den fundusdruck.

Man muss natürlich erstmal genau erklären warum man das jetzt macht wozu das gut ist was die alternativen sind dafür hat man auch in der regelzeit da muss man unbedingt ihr erlaubnis holen. und beim fundus druck ist ganz wichtig dass man der frau sagt du darfst stopp sagen sofort ab des widerspruchsrecht das muss sofort in die erlaubnissen mit integriert werden.

so Und wenn ich dann überzeugt bin, dass das gut ist es auch richtig mal auch richtig erklärt habe. Ja dieses Stopp eingefügt habe Dann kann man das machen? Dann wirds auch nicht als Gewalt voll erlebt und ein gar nicht so kleiner Teil der Frau Ich glaube bei unseren Daten waren man fast die Hälfte haben.

Wenn's so gemacht wird das auch durchaus als hilfreich erlebt. ob es wirklich hilfreich war weiß man nicht so wirklich. Die Evidenz spricht dagegen Aber zumindest konnten sie damit gut leben. Und wenn man es macht, also die Integration muss schnell ganz streng sein. Man muss eine Idee haben, dass man dadurch was anderes möglicherweise vermeidet und man muss es in diesen Rahmen einbetten, das man eben mit Erklärungerlaubnis auf Basis von gute Erfahrung anwendet und so sanft wie möglich durchführt möglichst eben nur den Fundusheld Und am Ende sich natürlich auch für diesen Eingriff entschuldigt, ja auch wenn er vielleicht noch sehr hilfreich ist.

Es gehört selbstreden mit dazu und ihn nicht einfach mal so macht aus lauter Angst sondern da wo man wirklich das Gefühl hat hier geht es um die Wurst sozusagen und ich will möglichst sauglogge oder anderes vermeiden dann dann ist es absolut hilfreich und Dann kann man das im Ausnahmefall auch mal machen aber sollte immer natürlich überlegen Trinkt das hier was?

Ja, also wenn ich jetzt eine sehr schlange Frau habe. Da funktioniert es sehr gut. ja da komme ich sehr gut daran Das kann ich sehr schön halten. ja Wenn wenn die frauen bisschen mehr kilo hat dann muss man sich überhaupt fragen was was was bringt das? ja Da komme ich ja gar nicht sozusagen dahin an die stelle wo ich vielleicht ein bisschen druck oder Halten möchte.

Dann muss man Sich etwas Alternatives überlegen. Also so würde ich das jetzt heute eingrenzen. Mir hat mal eine Frau in einem Vorgespräch der Geburt wirklich ganz Großliches erzählt, wie sowas bei ihr ablief dass da Leute reinkamen nicht viel erklärt haben sich auf sie gestürzt haben und diesen ganzen Rattenschwanz an schlimmen original operative Maßnahmen hier im Team abgearbeitet haben, ohne Kommunikation.

und ich sie fragte war da irgendwas nicht gewaltvoll was du da erlebt hast? Und dann erzählte es ihnen das ist so eine spannende Geschichte. Ja eins war nicht gewaldvoll, da war eine Person dabei die war sogar relativ jung, der sich vorgestellt hat mir alles erklärt. Die hat die Erlaubnis bei mir eingeholt, die hat das Widerspruch recht eingeräumt Und die hat dann auch was gemacht, das nicht angenehm war.

Aber ich habe es dann doch irgendwie hilfreich im Fund. Es war das Einzige, was sich nicht als Gewalt erlebt hab. und als ich nachfragte, wer war das? Was hat er da gemacht? Dann war das die Hebammschülerin, die diesen Fundesdruck machen sollte. Ja also... Es kommt überhaupt nicht drauf an, was wir machen sondern wie wir's machen und wie wir sie begleiten.

Und das finde ich ist wichtig, dass immer in den Blick zurück und dass es traumasensibles arbeiten. Und dann sind manchmal auch wenn man überzeugt ist, Methoden die im Verruf sind sogar hilfreiches gibt für die Geburtshelfer ganz tolle Schemas, die man sich beim Hebammenverband bestellen kann, Plakate wo genau gezeigt wird wie man es macht, wie man sie richtig macht.

In der Leitlinie der vaginal operative Geburt wird da auch von gesprochen und er wird es richtig erklärt. Und die eingeschränkte Indikationsstellung ist dort hinterlegt, also wir sind da glaube ich auf einen ganz guten Weg aber es ist wie mir zu vielem. ja Ich erinnere mich sogar dass dieses Christella in anderer Form ich auch gesehen habe bei historischen Abbildungen zur Geburtshilfe gerade aus Südamerika wo man sieht, dass Frauen auf dem Hocker sitzen und die Männer hinter ihr sitzen.

Und auch so ein Tuch um den Bauch legen und damit eben auch Druck ausüben. Also es hat gar nicht der Herr Kosteller erfunden sondern das ist eine alte historisch belegte Praxis in bestimmten Kulturen. Da heißt nicht, dass das gut ist aber da hat man sich eben auch zu helfen gewusst. Und da ist ganz klar, dass man das sozusagen mal andachte.

Aber heute würde ich vor dem Hintergrund der anderen Möglichkeiten, die wir haben. Das hat eine sehr eingeschränkte Indikation und das sollte man auch so machen uns ein. Ja ja super! Ich danke dir für diese aufklären Worte. Ich glaube dass es wirklich unglaublich hilfreich ist, dass wir jetzt hier ... über die unterschiedlichen Interventionen sprechen und dann nochmal deine Sicht drauf zu hören.

Und ich freue mich natürlich riesig, dass das in den neuen Leitlinien auch noch mal ganz klar unterschieden wird. also wie soll der denn dann? Also weil... Ich habe eben auch so Unterschiedliches gehört vom Christelle Handgriff von man greift wirklich nur und legt seine Hand da relativ sanft irgendwie hin bis auf dieses Draufschmeißchen bei irgendwie alles mit dabei und dann kommt hoffentlich ein bisschen mehr Licht ins Dunkel.

in die Bergs ist auch vor einem Jahr. Genau, bis gut! Ja ich danke dir. Ich würde gerne dann weiter gehen zum Glöckchen. Zum Glöckschen ja das ist schön dass du das so nennst ja? Ich habe es übernommen von dir. Ja wunderbar. also da haben wir lange auch diskutiert auch auch über das wording in unserer Leitliniengruppe und das sind ja auch schreckliche Begriffe wenn man sich so vorstellt Zange Sauglocke.

Und dann wird von Traktionen gesprochen, also es wird gezogen. Ja, Traktion, Vakuumextraktion... Also ich habe immer gesagt extrahieren, dass Zähne werden gezogen aber nicht an einen Köpfchen. und naja wir konnten uns da nicht so richtig einigen, aber wir haben jetzt schon finde ich passende Begriffe gefunden.

vielleicht kurz zur Historie das muss man auch mal verstehen zu Zeiten, als man wenig Möglichkeiten hatten in der Geburtshilfe. Als die Zange erfunden wurden das war eine Revolution. es war wirklich eine Revolution weil es jemand gelungen war eine Geburt die ansonsten in den meisten Fällen für Mutter und Kind tödlich endete so zu beenden dass zumindest die Mutter überlebt hat und eben auch mit Verfeinerung der Technik des kindes.

Und Es War verrückt Als dieses entdeckt wurde, dachte er, das sei so toll. Jetzt holen wir alle Kinder mit der Zange und es war natürlich eine Katastrophe, weil dann eben auch die Schwächen dieser Technik damals aufkam und man feststellt, dass man fürchteliche Verletzungen bei den Kindern aber auch bei der Mutter setzen kann.

Und da ist man wieder ein bisschen weggegangen davon. Zange war bis einzig vaginaloperative Instrument, auf jeden Fall hat man das immer irgendwie probiert. Hauptsache man muss nicht damals gefährlichen Kaiserschnitt machen und es galt noch bis in die siebziger-achtziger Jahre. Ich bin selbst, ich habe ja da'in achtzig angefangen mit der Geburtshilfe und ich bin sozusagen mit der Zange groß geworden.

Und hab das auch gut gelernt. und wer das gut kann... dann schon ein Zauberinstrument, wenn die Indikation stimmt und man die richtige Sammel hat. Dann ist das interessanterweise möglicherweise sogar fast schonender fürs Kind, ja? Wenn man es richtig macht als so eine richtige Sauglocke. Kein Glöckchen, der regnet gleich drüber!

Magst du noch mal kurz erklären, wie kann man sich so eine Zange vorstellen und wie häufig wird es heute überhaupt noch praktiziert? Also das ist eigentlich fast in Vergessenheit geraten. Es gibt noch ein paar die das machen. wir haben sie in der Leitung natürlich auch beschrieben aber eigentlich kommt man schon deswegen weg weil's gar nicht mehr gelehrt und geschult wird und nur dann kann man es eigentlich gut anwenden.

ja Das Prinzip ist relativ einfach. Man hat so zwei Löffel die man mit einer bestimmten Technik sozusagen am Köpfchen, also zwischen Scheide und Köpfeln sozusagen einführt. Erst auf der linken dann auf der rechten Seite und dann haben diese Zangenlöffel, die sich so überkreuzen in den Mitte ein Schloss das man dann schließt.

Und dann wird wenig Synchron, wird in dem Fall schon... Das kann man auch unterschiedlich machen. Man kann dann wirklich ziehen. Das machen die Weiße meistens sozusagen Betraktion machen. Wenn ich heute, ich mache schon ab ewig keine Zange mehr gemacht. Ich kann das noch super und leere es auch. Aber ich würde es heute anders machen wie damals als ich sozusagen noch am Lebendobjekt gemacht habe.

Das Prinzip, was ich jetzt mache ist einfach dieses Halten da anwenden. D.h., ich würde gucken, was die Wehe bringt des Midschieben der Mutter vielleicht auch der Fundusdruck und würde gucken dass die Zange nur diesen Fortschritt hält, dass der Kopf nicht mehr zurückrutscht und würde versuchen so zu gestalten.

Ich grätsche noch mal kurz rein. Das Köppchen bewegt sich in dieser letzten Geburtsphase vor und zurück, das ist ganz normal. Während der Welle bewegt es sich vor und in der Wellenpause wieder ein Stückchen zurück. Also ein bisschen zwei Schritte voreinschritt zurück? So nachdem so läuft es. Und du musst eben zu verhindern dass es wieder zurückrutscht.

Dass es eben dieses halten was du meinst. Da muss man sich also nochmal über die Indikation klar werden. Man macht dann sowas. die Original operative Entbindung ist, wenn man merkt dem Kind wird es zu eng. Die Herztöne sind nicht mehr so top. Es will wirklich ans Licht der Welt. Man muss die Geburt abkürzen oder es liegt ein Geburtsstillstand vor und die Mutter ist total erschöpft.

Ich kann die Wehen nicht mehr stimulieren. Das war eine lange Geburt. Dann ist wichtig dass man das natürlich nur macht wenn der Höhenstand vom Köpfchen so ist, dass man davon erstens ausgehen kann, dass es auch funktioniert. Also mit An Sicherheit grenzen wir Wahrscheinlichkeit und also der Kopf muss tief genug stehen damit man sicher ist das man mit dieser Maßnahme auch Erfolg hat und dass man eben dann dabei nichts erzwingt.

Das ist das allerwichtigste. Ich habe mich auch mal vertan bei der Indikation Stellung und dachte es geht gut und dann merkte ich es geht nicht. Da muss man die Größe haben, es abzubrechen und dann lieber in den allerrohen OP-Fahren und den Kaiserschnitt machen. Also dieses Erzwingen geht gar nicht, finde ich!

Und das ist eben eine Kunst der richtigen Einschätzung und auch die Frage, welche Methode man am Ende anwendet. Aber ich find heute in den Zeiten wo der Kaiserschritt bis zum Schluss eine Alternative bleibt... darf man nur vaginal operative Geburten machen, die man relativ traumasensibel absolvieren kann.

Nicht um jeden Preis ist das alles Entscheidende. Es sind wichtig dass die Indikation stimmt und dass man das alles erklärt und dann eben durchführt. Und wenn wir jetzt mal uns nochmal zum Glöckchen kommen... Ich glaube, dass man mit diesem kleinen Glöckchen das mit einem handbetriebene Unterdrucksystem arbeitet.

In der Regel genau diese Traumasensibilität richtig abbildet wenn man große Metallglocken nimmt. die sind so wohl fürs Kind also auch für die Mutter sehr traumatisierend und deswegen bin ich froh, dass es diese kleinen Glökchen gibt. ein bisschen traurig bin ich weil Vor langer, langer Zeit, du hast ja gehört dass ich mein Entwicklungsdienst machen wollte auf die Idee kam so ein Glöckchen zu entwickeln und auch schon Patent dafür hatte.

Und das ist irgendwie nix geworden. in fünf Jahren später kam es Glöcchen auf dem Markt also da habe ich was verpasst aber sehr geil. Ich hab's dann doch lieben gelernt und finde halt eine ganz elegante Methode Die im übrigen und da kommen wir nochmal kurz zur Zange Warum man die Zange eben auch nicht mehr macht, kann man sich gut vorstellen.

Man erweitert ja quasi das was da aus der Scheide rauskommen muss nochmal um diese Löffel. Das heißt es wird noch mehr Spannung Druck auf den Damm oder dem Beckenboden ausgeübt und dann weiß dass die Zunge einfach massiv beckenboten schädigend ist wenn man sie noch so toll macht. und schon deswegen sollte man möglichst darauf verzichten.

Das ist eben bei dem Glöckchen ganz anders weil es eben klein ist und da ist eben ganz wichtig, dass man hier auch alles erklärt. Aber da musste ich selber auch Lehrgeld unlängst noch bezahlen auf der Endstrecke meiner Karriere, weil ich da auch mal hinzugezogen wurde und es hieß das geht hier nicht weiter und Baby will jetzt auch mal kommen und ob ich denn helfen könnte.

und dann habe ich für üblich mir vorgestellt hab erklärt, hab um Erlaubnis gebeten und hab dann etwas unheilvolle Satz standardmäßig zu der Frau gesagt Also jetzt muss ich, habe ich hier das Glöckchen gezeigt und es muss natürlich ans Köpfchen und da muss sich die Vulva-Spreizen und das Glökchen da einführen.

Und das ist sicher nicht angenehm! Dann rastete diese Frau aus und schrie so ungefähr... Angenehm ist schon lange nichts mehr und ich hab diesen Ungut erst nicht verstanden. aber dann war's mir völlig klar weil ich ja mit dem Hinweis so ungefähr jetzt wirds unangenehm unterstellt habe, dass alles vorher pillepalle war.

Das ist aus Sicht der Frau völlig verständlich und ich hab das auch komplett angepasst und sagt es gar nicht mehr und sage einfach wie fühlt sich das Glöckchen ein? Ich mach das so sanft wie möglich weil sie haben jetzt die Hölle hinter sich. Ist jetzt auch nichts angenehmster. aber und jetzt kommt was ganz Wichtiges Wenn die Indikation stimmt wenn man's richtig macht dann wird von den meisten Frauen, die traumasensibel durchgeführte vaginaloperative Geburt als Erlösung empfunden.

Ja? Weil sie haben wirklich... Nicht wenn jetzt das Kind der Grund ist. Das ist es aber eher selten. Aber wenn die sozusagen wirklich eine wahnsinniges Wegstrecke hinter sich haben und völlig am Ende sind. Die Gebärmutter kann nicht mehr, Mutter nicht mehr freuen Sie sich über jede Hilfe! Und wenn man ihnen dann erklärt dass die Geburt ja genauso weiterläuft Nur, dass wir dieses Vor- und Zurück jetzt vermeiden.

Dass wir die Wegstrecke ein bisschen abkürzen. Dass es dann weniger weh sind... ...dass aber das was passiert ist, dass das Köpfchen langsam sich da dehnend in die Welt hineinschiebt,... ...das das nur ein bisschen in Zeitraffer läuft, aber im Prinzip genauso wie wenn eine ganz normale Geburt läuft. Und das Schönste war immer, wenn ich das dann sozusagen gemacht habe und merkte, es bewegt sich etwas und das Köpfchen.... Kommt tiefer und schneidet, wie wir dann sagen irgendwann sozusagen in der Ruhe ein.

Dann habe ich ganz häufig Begrifflichkeit. Das ist auch so eine blöde Begriffigkeit. Also ich hab es schon öfter gehört für uns Leinen. Es ist dann so was? Es schneidet ein. Ja, schneidet Ein! Das ist schwierig. Es wird zichtbar, ja? Ja, es ist viel schöner! Wird zichtbaar... Das ist interessant. Du hast Recht.

Das ist auch so ein Standardbegriff, den wir da verwenden. Es muss alles auf dem Prüfstand. Ich bin froh, dass ich nicht mehr von Schamlippen spreche, was man früher selbstverständlich gemacht hat und sich die anderen Begrüßigkeiten jetzt rechtlegt. Und eben dann auch, ich ja auch nicht mehr komme gleich nochmal drauf.

Nicht mehr von Saugglockespreche sondern von der sogenannten gehaltenen Geburt. Sowohl der Bundeswirt gehalten als auch unten wird das Köpfchen gehalten und da habe ich dann eben auch das Glöckchen oft entfernt. und dann haben wir eine ganz normale Geburt gezaubert. Die Frau wurde wieder... Da mussten natürlich die Beine, die diese Beinhalter kamen wieder raus.

Heb. Amerikaner in den Vordergrund und wir haben ganz normal die Geburt durchgeführt. Es war dann sozusagen nur eine unterstützte Geburt, gar keine richtig bis zum Ende durchgeführte Sauglockengeburt. Und so kann man das gestalten. und jetzt nochmal zum Begriff Sauglocke. da muss ich mal Aufklärungsarbeit leisten weil ich war so geflasht als in einem Nachgespräch Mal eine Frau zu mir sagte Herr Lütje Ich habe doch beim ersten Kind ein Kaiserschnitt gehabt und jetzt ne Sauglockengeburt Da müssen wir doch sicher beim nächsten Mal wieder einen Kaiserschnitt machen.

Dann habe ich gesagt, wie kommen Sie denn da drauf? Sie haben doch jetzt ein Vaginal geboren zwar mit Unterstützung aber es heißt doch eigentlich dass sie dann auf jeden Fall das nächste mal wahrscheinlich wenn sie gar nächstes mal ganz normal physiologisch entbinden. Also ich hab so eine Vorstellung, dass das erste Mal war's ja so, dass so überlegt wurde ob das Kind da vielleicht nicht richtig gepasst hat.

und jetzt bei der Sauglocke Wenn ich das richtig verstehe, dann ist es doch wie so ein Staubsauger und sie bringen da diese Glocke an. Und dann wird von dem Köpfchen so etwas in die Glocse reingesaugt. Dadurch wird das Köpfchchen ein bisschen schmäler und passt dann besser durchs Becken. also Sie haben mit der Sauglocke sozusagen dieses... ...und der Veränderung des Köpfjens des Geburtsthänden überwunden.

Also muss man sich mal vorstellen eine Idee von Staubsauger. Ich habe da immer dieses Blatt Papier was dann Staubsauber verschwindet Und so eine Idee hatte die. Da muss man sich viel öfter denken, wenn man Begriffe verwendet, die richtig sind weil es ist ja, wenn der einen Zug ausgeübt und dadurch habe ich eine Haltemöglichkeit am Köpfchen aber dass da so eine Fehlidee dahinter stecken könnte das man denkt, dass der Kopf wird natürlich ein bisschen verändert.

Ja klar wir haben dann diese Sauglocken mal am Kopf was schnell wieder verschwindet dieses kleine Hörnchen Aber wir mal verändern nichts am Kopf, was ihn dann passend auf das Becken macht. Das ist natürlich eine völlig falsche Vorstellung. Also es ist... Was noch einmal auf den Punkt gebracht? Die Sauglocke... Ich schaffe mit der Sauglocke die Möglichkeit des Köpfchen da zu halten, wo's hinrutscht und wenn die Wehe kommt um zu verhindern, dass sie wieder zu rekordieren.

Und wenn ich mit diesem Prinzip zur Geburt kommen. Dann ist es eine gute Form der vaginal operativen Hilfe, alles aus meiner Sicht. Da werden mir sicher viele Kollegen widersprechen. Aus meiner Sicht ist vor dem Hintergrund dass der Kaiserschnitt auch dann eine Alternative ist finde ich schon fast ein Ticken zu matchen.

aber da gibt's eben eine Gradwanderung und da machen die einen bisschen mehr den anderen ein bisschen weniger. Die anderen schlagen sich auf die Schulter und sagen ich habe es da der Hütje hätte dann Kaiserschutz gemacht Ich hab doch noch vaginaler operativ bekommen Und dann muss man halt am Ende auch mal uns beschäftigen mit Qualitätskriterien und es gibt da wenig Untersuchungen dazu.

Aber ich bin gespannt, wenn wir mal Geburtserleben messen würden ja? Wir würden mal gucken in Abhängigkeit von der Art und Weise wie vaginal operativ entbunden wird, wie das Geburterleben ausschaut. Da würde ich glauben dass es große Unterschiede gibt. Und ich habe mal mit einem sehr berühmten irischem Geburtshelfer Hermor Robson, der einen sehr guten Score entwickelt hat.

Man diskutiert, weil er macht in seiner Klinik nur zehn Prozent Kaiserschnitte aber dreißig Prozent vaginal operative Entbindung und fast fünfzig Prozent Dammschnitte. Ich hab gesagt es kann doch nicht sein dass sie zwar weniger Kaiserschnitte machen aber andere ja auch traumatisierende Interventionen in der Häufung haben Sie mal Geburtse erleben untersucht und wir haben heftig gestritten und diskutiert.

Und ich habe aber gehört, dass er da jetzt auch mehr den Fokus drauf gerichtet hat. und interessanterweise ist seine Kaiserschnittrate wieder ein bisschen angestiegen und die Regionaloperative gesunken weil es geht auch bei der Qualität überhaupt nicht um die Kaiserschneitrate sondern um die Gesamtinterventionsrate.

Ich nehme mal die PDA raus, aber Kaiser-Schnittrate, Dammschnittrate Fundusdruckrate und vaginal operative Rate, die müssen beurteilt werden. Und Interventionsarmut an Interventionsarme Geburtshilfe heißt dass ich in allen Bereichen am untersten an der untersten Grenze mich bewege was ich immer gemacht habe und dann finde ich ist es eine interventionsarme geburtshöfe bei unterstelle ich mal gleich guten Ergebnissen, was das Kind betrifft.

Aber viel bessere Ergebnisse bei der Mutter, was ihr Geburtserleben betrifgt und die Traumatisierungsrate betriffe, die da auch günstiger sein muss auf jeden Fall. Also so würde ich das Thema vaginal operativ ein bisschen abrunden Und es ist auch da immer eine Frage des Wie und der Kommunikation Aber es ist nicht wegzudenken, als eine Möglichkeit ins Stocken geratene Geburten zu einem guten Ende zu bringen.

Was muss man einfach abschließend so sagen? Ja du hast ja gerade schon gesagt dass so unterschiedlich auch damit gearbeitet wird mit dem Glöckchen oder der Glocke. gibt es irgendwas was Frauen tun können um Um das abzuklären, wie wird denn hier an dieser Klinik gearbeitet? Also diese gehaltene Geburt ist die schon sehr weit verbreitet oder ist es jetzt was du entwickelt hast?

und wo man sagt na ja normalerweise wird es eher nicht so praktiziert. Kann man irgendwie darauf hinweisen dass man sich sowas wünschen würde? im Fall der Fälle also wenn man die Leitlinie dann liest ließ sich das natürlich ein Stück weiter anders weil da auch weiter von Traktion gesprochen wird und diese gehaltenen Geburt die habe wirklich ich entwickelt machen leider wenige.

Und dann ist es natürlich auch immer die Frage, wer kommt eigentlich zu diesem Geburten dazu? Wer macht das? Macht der jüngste Facharzt oder kommt er im Oberarzt dazu? wie wird das in der Klinik gehabt haben? Also da kann man schon nachfragen. aber am spannendsten ist natürlich und das würde ich immer nachhalten die Frage Wie viele Interventionen machen Sie eigentlich?

also ich würde jede klinik bitten mir zu sagen, wie hoch es die Kaiserschnittrate. Wie viel davon sind geplante Kaiserschnitte? Wir reden darüber ja noch einmal im eigenen Podcast. Wie viele vaginal operative Entbindungen macht ihr? Wie macht ihr das? Was habt ihr für Systeme? Habt ihr, wenn du dir Zange an, nehmt ihr die klassische Metall- oder Silikonsauglocke oder nehmst ihr Kiwi so heißt diese kleine des Glöckchen?

Und wie ist eure Darm-Schnittrate? Darüber reden wir gleich nochmal. Und daraus kann man eigentlich ganz gute Rückschlüsse ziehen, wie die Interventionsarme diese Klinik läuft. Dann muss man natürlich das noch ins Verhältnis setzen zu der Stufe auf der dieser Klinika arbeitet. also ist es eine reine Geburtshilfe oder ist das höchste Bernhard Hals-Sentrum Stufe eins?

da sieht die Welt oft noch ein bisschen anders aus. Die haben natürlich auch eine leicht erhöhte kaiserschnittrate und mehr Früchen. Aber deswegen würde ich auch immer fragen, wie sieht es bei Ihnen in Ihrer Klinik in Bezug auf Reifgeborene Kinder aus und in Bezugs auf Geburten die eigentlich keine großen Risiken haben?

Das ist die Vergleichsgruppe. Und da müssten ja eigentlich die Kliniken sich nichts geben. das muss egal ob da eine Kinderklinik dabei ist oder nicht, muss bei den Reif-Geborennen des Prinzip der Interventionen im Vergleichskollektiv also beim vergleichbaren Daten und Angaben eigentlich ähnlich sein kann man gut abschätzen, ob diese Klinik eher zu Interventionen neigt oder da eher Zurückhaltung übt.

Das wäre für mich die Messlatte. Ja. Super, dass du das noch mal so sagst und ich hoffe halt es nicht nur Schwangere und Familien sich dem Podcast anhören. bei den letzten Podcasts war sowas so das viele Hebammen auch die Folgen gehört haben die wir zusammen aufgenommen haben Und auch Ärztinnen von denen ich weiß dass sie sich angehört haben.

und da ja hoffe ich dass wir vielleicht aus so ein bisschen ja dann noch so was anderes mit in die Welt bringen können Was du da wunderbares entwickelt hast mit der gehaltenen Geburt sehr schön Und es steht auch in der Leitlinie drin, selbstverständlich und das muss man abwägen. Ist die Erfolgsrate dann nicht ganz so hoch als wenn man da auf Teufel drum raus zieht, traktiert oder zang oder sonst was nimmt völlig klar und man macht natürlich dann am Ende möglicherweise doch nochmal öfter meinen Kaiserschnitt.

Da warnen dann ganz viele, ja das sind ja ganz schwierige Kaiserschnitte. Dann ganz gefährliche Kaiserschnitte da muss ich sagen sehe ich überhaupt nicht so Ja ist auch eine Frage der Erfahrung natürlich und der Technik und des Vorgehens Und ich habe nie Probleme gehabt ja also vieler mir auch sorgelt man dass dann das Köpfchen so eingekalt ist sondern kriegt man es gar nicht mehr mit Kaisernschnitt gut raus.

Das ist eben die Kunst dann zur rechten Zeit abzubrechen hundertmal zu ziehen, bis der Kopf wirklich da eingekalt ist und wieder unten nach oben rausgeht. Das ist eben das Gesamtkonzept! Wenn ich merke... Der Kopf bewegt sich nicht so in der Wehe wie ich mir das wünsche, dann hab' ich... Und es passiert bei der zweiten und dritten Wehe immer noch nichts.

Weiß ich, dass hier die falsche Indikation ist? Und dann kriegt man kann man ganz normal... Es ist kein Notkaiserschnitt sondern aller Ruhe auch im Spinal Anästhesia Die wehen ein bisschen mit Wehlenhemmer raus, kann man ganz geordneten, ganz normalen Kaiserschnitt machen. Der finde ich auch nicht risikoreicher ist.

aber das ist so die Diskussion, die wir da führen und deswegen ist es immer ein Gesamtpaket Traumosensibilität, die eben auch dann am Ende auch mal durchaus kennt den Sieg zu verschwenken wie ich dann immer sage ja dass man jetzt nicht auf Teufel kommen reißt das Kind irgendwie raus als sich auf die Schulter klopft hey wir haben Kaiserschritt vermieden wieder einer weniger sondern dass man das in Abwägung bringt und dann auch mal die Größe hat abzubrechen, zu sagen jetzt mache ich das was hier eben wirklich angezeigt ist.

Und natürlich ein großes Thema der Erfahrung. aber auch ich war wie gesagt manchmal daneben hat das Gefühl es fühlt sich alles gut an und dann war's nicht so weil das Kind mich mitgemacht hatte oder was auch immer. und dann muss man die Größen haben abzubbrechen und die Methode zu machen die dann angezeigt sind nämlich den sekundären Kaiserschnitten alle hoch Ja, wunderbar.

Ich danke dir und jetzt würde ich gerne noch von dir hören etwas zum Damm-Schnitt was natürlich auch vielen Angst macht. also bei mir war das auf jeden Fall was totale Angst gemacht hat. Und ich habe in der Zwischenzeit mit meiner Erfahrung so viele tolle Berichte über Dammschnitte gehört, also ich war wirklich selber verwundert und fände es schön wenn wir da auch viel Angst vielleicht auch wegnehmen können was...

Also der Dammsschnitt ist ja historisch etwas das die Geburtshilfe immer durchzogen hat. Ich weiß noch sehr gut, als ich damals im Tritt Norden anfing. Da war ich wirklich sehr glücklich, dass ich damals einen Oberarzt hatte der sich... Das muss man sich mal vorstellen so die Phase nach der programmierten Geburt wo dann eben die Frauen mit den Füßen abstimmen und sagen wir wollen das nicht mehr.

Und dann kam die Frau mit dem Geburtsplan und wir haben die Geburtzimmer umgebaut an Liboyeba, Anwog und alle Maat versucht eine neue Geburtshilfe zu machen. und dieser Oberarzt hat als erstes gesagt, also ich habe nie verstanden wozu ein Dammschnitt gut ist. Also ein profilaktischer Dammsschnitt das muss man sich mal vorstellen.

ja da gab es wirklich ne Phase wo man der festen Überzeugung war Das ist in Irrtum der Seele einen Irrturm der Natur die hatte. Wir haben ja eh ein Problem mit der Geburt, mit dem aufrechten Gang und Becken geht so grad mal. Und die Kinder müssen sich der Mühe voll rausschrauben und dann gibt es da noch den Beckenboden.

Dann ist ja Gefahr, dass da Risse auftauchen, die ganz schrecklich sind. Da machen wir doch lieber mal öffnen wir das unten und machen Platz. Das kann doch nur für alle gut sein! Das war die Idee ohne jede Evidenz. Irgendwann kann man auch die Idee... Und es wurde brutal geschnitten. Damals war die Anatomie des weiblichen Genitalen noch eigentlich völlig unbekannt, weil ja bis vor zehn Jahren unerforscht, der keine Huste ist und wo sie läuft und wieder die Nerven laufen.

Ich habe neulich einen sehr guten Vortrag gehört, wenn man sich das nochmal ganz genau anguckt – dann ist die bei Mann und Frau, was die Nerven durch Blut und so weiter betrifft eigentlich völlig identisch. Und man hätte es einfach eins zu eins mal übertragen können und sich Gedanken machen können dass da genauso Schwellkörper sind und genauso Nerven und sonst was.

So mit der alten Technik wo man den Dammschnitt viel höher angesetzt hat ganz grauenhaft. ich habe das auch noch gelehrt bekommen fand es immer großlicker beim Zangeboten dass man dann immer einen sogenannten lateralen seitlichen Dammsschnitt macht. Das ist wirklich so ungefähr das Zerstörenste, was es überhaupt gibt.

Und das ist aber völlig out und das macht man Gott sei Dank nicht mehr. Das ist fast eigentlich obsolet. Der Dammschnitt hat Gott sei dank... Ist man weggekommen ihn als prophylaktische Maßnahme zu nehmen? Sonst braucht er für eine echte Indikation. Es wird in der Leitlinie auch so beschrieben. Also ich habe immer gezweifelt, warum machen wir den Damm-Schnitt?

Ohnehin ist das ja alles so aufgebaut und der Damm ist dafür da die Struktur, die am schützenswertesten ist aus Sicht der Frau. Nämlich der Schließmuskel, der sich um den After zieht, dass der geschützt wird. Und wenn ich jetzt diesen Damm wegpuste mit einem Schnitt dann geht der ganze, die ganzen Scherkräfte, der ganze Druck vom Kopf genau auf diesen Schließmuskel.

Und es war nicht verwunderlich dass man irgendwann mal feststellte das was man dachte, dass man diese schlimmen Geburtsverletzung mit einem Dammschnitt vermeiden kann, dass das Gegenteil der Fall ist ja? Dass es davon sogar mehr gibt! Das eigentlich logisch wenn man sich die Anatomie anguckt und mal die Funktion des Dammes anschaut.

also von daher ist man Gott sei Dank weggekommen. Leider sind nicht alle da, wo ich hingekommen bin zu einer Dammschnittrate von zwei Prozent. In der Hausgeburtshilfe ist die ähnlich hoch. Warum? Weil man in der Hausgeburtshilfe am Ende eigentlich nur die Möglichkeit hat einen Fundusdruck zu machen oder ein Dammsschnitt weil man keine Möglichkeit hat eine Sauglocke jetzt ein Glöckchen zu machen.

Wo ich mir sage warum ist das so? Das ist kein Hexenswerk, das könnte man auch Hausgeburtshilfang durchaus erlauben in einzelnen Fällen. Wir haben eine Riesen-Diskussion in den Fachgesellschaften aber ich sehe da eigentlich kein Problem zumal würde dann vielleicht die Tamschnittrate in der Hausgebortshilfe noch weiter sinken.

also viel mehr darf es eigentlich auch nicht sein weil die Indikation Stellung muss ganz streng sein. also entweder Brauche ich wirklich alle drei Hilfsmaßnahmen, den Fundusdruck die Sauglocke und wenn ich dann merke der Damm stellt ob wirklich ein Geburtshindernis da. Also nur dann ist es auch gerechtfertigt sozusagen dafür eine Öffnung zu sorgen oder Wenn ich Geburtskomplikationen habe kann sich dann mal nach der Geburt die Schulter verhaken gelöst werden, was in der Regel kein Problem ist und dann braucht man manchmal auch Platz.

Und dann kann das manchmal ein Grund sein eben auch einen Dammschnitt zu machen. Also erstens ganz strengen die Kationsstellung. ja ich brauche den Platz es geht nicht anders oder dass ich brauch den Platz damit die Geburt drei Wehen früher stattfindet weil das Kind wirklich komplett am Ende ist sich einem Herztohlenmuster dann ist ein Dammschnitt gerechtfertigt.

Jetzt gibt es eine Riesen-Diskussion um die Schnittführung, ja? Also eigentlich haben wir früher immer in der Mitte geschnitten also da wo sie auch physiologisch aufgehen würde wenn er Damm nicht hält. Da ist aber logischerweise klar dass wenn ich das mache Dann lege ich sozusagen den Schliessmuskel frei und der ganze Druck geht da drauf.

Und die Wahrscheinlichkeit, das weiß man auch, dass es dann eben zur höher geradigen Dampferletzung mit Schliissmuskelverletzung kommt ist ein bisschen höher. Und darum rät man wenn man ihn macht eher zu einem mediolateralen Schnitt, ja? Der sozusagen an, sozusagen nicht den Damm in der Mitte durchtrennt sondern eher ein bisschen zur Seite Mit einem genauen Winkel gibt's auch Spezialscheren Und da weiß man, dass man damit dann auch weniger komplizierte Dampferletzungen provoziert.

Dass man damit auch genau das schafft was man braucht nämlich den Platz und dass man das dann auch anatomisch gut wieder versorgen kann. Da streiten sich die Geister ja ob das dann traumasensibel der Mutter gegenüber ist in Bezug auf Beckenboden noch vor allem auf sexuelle Funktionsstörung. Da würde ich auch mal ein Fragezeichen machen, aber das steht so in der Leitlinie drin.

Gibt es ein bisschen Evidenz dazu? Wird aber von, zum Beispiel vom Motherhood sehr angezweifelt und die haben da auch ein Rompeto eingelegt gegen diese Vorgabe, die wir da in der leiten Linie beschrieben haben. Aber ist das evidenteste was wir haben? also ich würde hier Entschuldige, was wäre denn da der Gegenvorschlag von Malahut?

Das würde mich interessieren. Nicht dass man entweder kein macht oder wenn in der Mitte schneidet weil da weiß man das sind die sensiblen Strukturen. also der Damm ist ja im Grunde nur so ein Fasergeflecht. Ja es ist ein bisschen Muskulatur dabei aber ansonsten sind es sind es vibrotisches Gewebe Und da ist eben auch wenig durch Blutung, wenig Nerven und dann macht man quasi in Punktussexualität am wenigsten kaputt.

Aber Preis ist halt die höhergradige Dampferletzung und das darf man wirklich als ein Thema sehen. ja weil wenn man genau hinguckt kommt es sogar relativ häufig vor fast den drei bis fünf Prozent der Geburten. Das muss man gut diagnostizieren, gut versorgen Weil wir haben das Thema Inkondinenz ja ohnehin im Kontext von Schwangerschaft, nicht unbedingt Geburt.

Aber eine Schließmuskelverletzung mit am Ende einer Stuhlinkondinenz ist ungefähr das Schlimmste was eine Frau haben kann weil die Lebensqualität brutal also auch die Berufsfähigkeit und sonst was brutal einschränkt. Und es sollte man tuligst vermeiden und wie gesagt wendern richtig versorgen. und deswegen muss man in diesem ganzen Abwägungsprozess Beckenboden, Städigung, sexuelle Störungen.

Aber höheres Risiko für eine Höhegradig-Dampfverletzung immer versuchen einen guten Weg zu finden! Ich glaube der Schnitt in der Mitte wenn man jetzt das Gefühl hat ich da ist erstens noch relativ viel Platz. Ich brauche einfach nur so ein ganz bisschen Öffnung. Wenn ich das dann öffne im schlimmsten Fall reißt es ein bisschen weiter aber der Schließmuskel bleibt wahrscheinlich intakt, weil der Damm zum Beispiel sehr hoch ist.

Dann finde ich kann man im Einzelfall auch durchaus eine mediale mittlere Dammschnitt riskieren ohne das Risiko für eine höhreradige Dampferletzung in die Spitze zu bringen. Das ist eine Abwägungssache situativ. da muss man sich das auch ein bisschen anschauen. wie sind die Verhältnisse selber? Wie schätze ich das ein und welche Methode bringe ich zum Einsatz?

immer Wir sind ja immer zwischen dem zu viel und zu wenig. Und wissen nicht, ob wir dann mit unserer Entscheidung für den mittleren Schnitt am Ende richtig lagen, wenn es dann doch eine Mitdampferletzung war in Dammers dritten Grades oder ob wir wegen Ängstlichkeit doch unnötig mediolaterale Geschnitten haben und die Frau dann eben mehr Probleme auch mit der Sexualität.

Nicht haben muss aber haben kann! Dann ist das halt ganz wichtig... dass auch hier die fünf E-Erklärterlaubnis usw. einholt und nicht einfach schneidet, der Frau noch mal klar macht wie man es macht und dann muss der Schnitt schmerzfrei laufen. Und da gibt's eben viele Techniken. Bitte bitte! Ja das ist die große Angst was sich stellt und wo ich dann auch erstaunt war.

Also da gibts jetzt drei Situationen. Erstens entweder steht Kopf sozusagen da und alles spannt sich um diesen Kopf, ja. Wahnsinn! Und der ist kurz davor so durchzupfloppen wie ein Zinkorken. Ja? Ich weiß ich brauche jetzt einen Damm-Schnitt. dann weiß ich dieser Damm, der ist so ausgewollt zu unter Druck.

also wenn man da schneidet das weiß ich nun wirklich aus vierzig Jahren Das spüren die Frauen wirklich nicht. Da kann man auch gar keine richtige Betäubung machen, weil man das Köpfchen reinspritzen würde. Weil es so dünn ist alles. Wenn es in der Wege macht wird, spürt die Frau den Damschnitt nicht.

Punkt wirklich nicht! So wenn ich aber da in Zweifel bin vor allem wenn ich den frühzeitig machen muss, aus welchem Grund auch immer dann muss sich entweder eine Lokalbetäubungen machen Oder ich habe noch bei einer liegenden Peridoralanisse, sie nutze ich die. Wenn die noch wirkt dann weiß ich okay, dann kann ich es auch machen oder ich mache etwas von dem ich wirklich lange Zeit gar nichts hielt und was ich eigentlich nie gemacht habe.

aber ich finde vor dem ganzen Hintergrund der Gewalt-Debatte und Schmerzdebatte ist das durch jetzt etwas was man wieder ins Kalkül ziehen müsste. Das ist so genannte Pudendus Block. Der Nerv der das ganze versorgt ist der Nervus pudendus. Und da gab es früher so Spezialspritzen, wo man sozusagen in der Scheide reingegangen ist mit der Nadel und diese Nadel zu diesem Podendus geführt hat.

Links und rechts und ihn betäubt hat was finde ich auch eine ziemliche Intervention war ein Eingriff weil man damit dieser Trompete so hieß die da reingehen und diesen Nadel da hinten an den Podendurs brachte. Man kann das aber auch sehr gut von außen machen, da kommt man heute ganz gut dran an diesen Podendos mit langen Nadeln und kann den betäuben.

Und kann damit auch für Schmerzfreiheit sorgen vor allem wenn sich eine Lokalbetäubung nicht anbietet. Also am Schnitt drei Dinge so wenig wie möglich, so viel wie nötig aus meiner Sicht nur in zwei-drei Prozent der Fälle wirklich nötigt die fünf E's beachten für Schmerzfreiheit sorgen, die richtige Technik abwägen.

Dann glaube ich ist der Darmstadt auch heute noch eine Notfallmaßnahme, eine seltene Notfallsmaßname, die hier entstellen wird und ich bin froh dass sich ja interessanterweise bei den Interventionen hier am allermeisten getan hat. also wir sind beim Kaiserschnitt eher angestiegen. Wir sind bei den vaginal operativen Dümpeln Weltweit, also in Deutschland war ich so bei den acht bis zehn Prozent rum.

In meiner Klinik hatten wir dann nur zwei Prozent. Das finde ich ist auch meistens ausreichend und der Dammschnitt, der ja mal bei fast hundert Prozent lag, ist dann über fünfzigdreißig. jetzt, würde ich mal so sagen, bei fünfundzwanzig, zwanzig Prozent angekommen. Also hat sich schon viel bewegt aber das ist immer noch.

wird vor allem bei erst Gebärmten nach wie vor in Deutschland ein Dammenschnitt gemacht. Ja, ich möchte gerne noch was aus meiner Geschichte teilen. als ich das erste Mal schwanger war und eine Dammennassage gemacht habe und dann eben dran dachte dass soll dann vielleicht reißen oder gar geschnitten werden dieses dicke feste Gewebe das funktioniert nicht.

das muss ja die Hölle sein. Und da fand ich es gerade total schön, dass du das noch mal gesagt hast wenn das Köpfchen kommt wird. Das ist so dünn! Also das ist dann nicht mehr dieses dicke Gewebe. was man jetzt vielleicht bei einer Dammmassage fühlt. Ist ganz anders. Es ist weich und es ist ganz dünnn.

Man spürt offensichtlich wie du sagst weder den Damm Schnitt noch auch dem Damm Riss. also bei mir ist der Damm gerissen und ich habe das gar nicht mitbekommen. So ein leichtes Brennen hab' ich dann irgendwie... ist danach gemerkt, aber es war überhaupt nicht katastrophal. oder würde ich gerne so die Angst ein bisschen aufrufen.

Eine Vorstellung ist es so brutal für uns Frauen und so undenkbar und schrecklich dass in der Situation aber anders sich dann anfühlen kann. Es ist gut das du es noch mal sagst weil wir haben ja... Ein Glück, wenn man ohne jede Verletzung aus einer Geburt rausgeht und mindestens eine Schürfung. Und es ist wirklich ein Wunder ja?

Also bitte nicht wundern, wenn dann jemand kommt der viel Erfahrung hat, wenn er vielleicht auch die Perritoral-Anästhesie noch mal hoch fährt um Schmerzfreiheit herzustellen oder viel Betreuungsmittel infiltriert. Wenn man das gut versorgt...wenn man eine komplexe Geburtsverletzung hat und es gut versorgt, kann man bis zu ne Stunde dauern.

Also, ich glaube dann häufig. Aber wie lange brauchen Sie denn noch? Wie viele Stiche sind es denn noch?". Da habe ich mich immer... Ich hab's da nicht gesagt aber wir kennen das ja alles von den Kindern wenn mein Auto fährt. Wann sind wir denn endlich da? und dann sage ich den Kindern immer, wir sind da, wenn wir da sind!

Also ich bin am Ende, wenn ich am Ende bin mit der Naht. und dann muss man immer klar machen, ja wissen sie, ich besuche das hier so so anatomisch korrekt mit so wenig Fahrtenmaterial wie möglich zu machen, damit es alles gut heilt. Aber Gott sei Dank ist das nur ein Teil des Ganzen. Es ist unfassbar wenn man sich vorstellt Wie zum teil auch ausgeprägte Verletzungen folgenlos ausheilen.

Also der liebe Gott oder wer auch immer hat diesen Ort rund um die Geburt mit einer Heilungspotenz gesegnet. Das ist unfassbar! Übrigens auch kommen wir beim Kaiserschnitt noch mal drauf, dass Kaiserschneidwunden so toll heilen und erlegt auch diesen Prinzip. Wenn wir Frauen genauso operieren würden die nicht Spanger sind sozusagen ihnen einen kaiserschen, einen fiktiven Aber dann doch haptisch durchgeführten Kaiserschnitt machen würden hätten wir unfassbar viele Wundeilungsstörungen und Komplikationen, die wir beim Kaiserschneid eben nicht sehen.

Da ist irgendwie ein Schutzschirm, ein immunologischer was auch immer rund um diese Region, die dazu führt dass eben auch wirklich schwer zuversorgende Verletzungen am Ende in der Regel super gut aushallen. Und das muss man einfach mitnehmen ja? Dass man weiß es wird alles wieder irgendwie gut. Auch die Dammschnitte Gott sei Dank heilen in der Regel folgendlos aus, aber da haben wir natürlich mitunter mal häufiger ein Thema auch in puncto Sexualität und dann ist eben auch wichtig dieses anatomisch korrekte Nähen was eben manchmal gar nicht so leicht ist.

ja weil man hier gucken muss dass man das alles wieder... Man kriegt es nie in den Originalzustand aber weder zu eng noch zu weit hinterlässt, sondern so anatomisch korrekt es sein kann eben nach einer Geburt zwei drei. Ja ja und auch an dieser Stelle vielleicht noch mal zu sagen Es ist total normal dass eine kleine Schürfung gibt die vielleicht gar nicht genäht werden muss Vielleicht einen ganz kleinen Riss gibt der mit einem Stich genähen muss oder auf meine schwerere Aber also den schwereren Riss geben kann.

aber in der Regel ist es so, dass das alles okay ist. Also das ist nicht was ist, wovor man jetzt Angst haben muss weder während des entsteht die Verletzung noch danach in der Versorgung oder im Aushallen. Vielleicht noch zwei Dinge dazu. ganz wichtig also bitte fordert Schmerzbetäubung ein. ja ich kenne Geburtstheber, die spritzen dann einspritzen ein und dann hat die Frau immer noch schmerzen.

kann ich sein? Ich habe jetzt schon hier alle verpulvert Und dann, obwohl die Frau noch Schmerzen hat, weiter nähen. Also da sagen wir, ich will das nicht mehr Punkt. So wie die Frauen, die beim Kaiserstück noch was spüren, darf nicht... Da muss abgebrochen werden und es muss man einfordern! Wenn das nicht geht, dann muss man am Ende doch eine Peridoralanistisien machen oder was auch immer.

Dass man hier unter Schmerzengenäht wird. Das bitte, bitte, nicht. Und dass andere noch zu diesen ganz kleinen Verletzungen, Stürfungen ... Also es gibt manchmal so an der Innenseite, der Vulva. So wirklich dass das ein bisschen auf geht und wenn das kann man meistens so lassen, das muss man gar nicht nähen.

Das brennt ein paar Tage bei Wasser lassen aber heilt meistens völlig folgenlos von alleine aus ohne dass da einer rumnäht. Wenn es blutet, gibt's auch einen Trick. Dann nimmt man einfach Orttriven-Tropfenskind und von der laufenden Nase, weil das zu einer zusammenziehende Gefäße führt und meist die Blutung stockt.

Es ist oft ein Grund warum dann die Leute, also die Potsäfer sagen sie müssen mal näher ins Blutet. aber da kann man diesen kleinen Blutungen von diesen Schürpfungen wunderbar stillen. Die liegen natürlich. Liegen, liegen, liegen im Wochenbett das ist ganz wichtig. ich habe meine dritte meinte das Kind ja zu Hause geboren und hatte einen Riss ein Dammriss und dann haben die Hebammen diskutiert muss das jetzt genäht werden oder nicht?

Und dann sie ja. eigentlich hätte man müssen und da hat die eine Hebamme mich gefragt bleibst du liegen? und ich so ich bleibe liegen und gesagt ja komm dann lassen wir es ja. also ich weiß noch wie man völlig absurd die frauen dann gelehrt hat auf einem harten Stuhl zu sitzen, damit der Druck draufkommt war so die Idee völliger Quatsch.

Also heute ist einfach bei Geburtsverletzung wirklich Wochenbett heißer ist. Ganz wichtig man kann viel liegen, man kann stehen ,man kann laufen und duschen alles aber möglichst wenig sitzen. Und das geht so kann man auch stillen es ist alles kein Problem. Was ich von wovon nicht abraten würde, was manche dann machen so diese Sitzkissen, die sie aufgepumpt haben.

Das ist gar nicht so gut weil dann werden die Popaken so auseinander gezogen und es geht dann auf die Naht. also bitte soll so Sitz-Kissen kramen aus mal ganz schlimme Memoriden Dann geht's vielleicht manchmal nicht anders aber einfach nur in einem weichen Bett liegen wir auf der Seite. Das ist das Beste.

Und das halt wirklich im Wohnbild mindestens eine Woche so machen, ja? Ja und es geht wirklich mit dem Stillen auch ganz wunderbar. also da hab ich mir weiß ich noch so einen Kopf gemacht als ich das erste Mal schwanger bin und dann extra ein Stuhl gekausst in Sessel und dann und dann mit diesem Stillkissen darum gemacht.

und ja am Ende bei den zweiten und dritten Kind habe ich einfach nur noch am Bett gelegen und gestillt oder irgendwann dann so einhändig. Man wird dann ja so eine Superwoman irgendwie mit drei Schildern. Ein Kind wird gestillt, der anderen Hand wird gekocht und dann hängt man noch einen Kind an der Brust.

Ja vielleicht sogar zwei. Ja, Wolf. Ich danke dir! Wir sind mit den Themen durch die wir heute besprechen wollten ja wissen es oft auch dann letztendlich Angst lösen. also selbst wenn wir jetzt halt auch Begriffe gefallen sind wo man denkt ui das macht mir erst mal irgendwie so Nerven flattern und dann geht man eben weiter und sagt ne ne beim nähen achte bitte drauf dass du wirklich betäubt bist und nichts mitgekommst.

dann wird dieses wann sind wir denn endlich da? Auch nicht mehr so bedrohlich als wenn man sich das ganze unbetäugt vorstellt. natürlich Erklärung ist super, super wichtig. Ja und nur dann passiert das was ja passieren soll dass der Frau ziemlich egal ist was ich da unten mache sondern sie sich einfach auf sich ihren Mann ihr Kind konzentriert.

angelegt wird was da alles passiert und es läuft nebenbei und dann geht die Zeit so und spürt die Zeit sowieso keiner Rolle mehr. ganz genau Ja, das war es schon mit dieser Jubiläumsfolge. Ich bin super gespannt wie sie dir gefallen hat! Schreib mir das gerne auf Instagram unter die Punkt Friedliche Punkt Geburt.

du kannst auch Wolf Lütje dort gerne folgen. er heißt dort der Geburtscoach und hat auch viele spannende Inhalte zu bieten. Und in der nächsten Podcastfolge hier erwartet dich wieder ein wunderschöner mutmachender Geburtenbericht. Denk auch gerne daran, dass es ja diesen kostenlosen Mini-Kurs von mir gibt in meiner App.

Der nennt sich Schnupperkurs der wie gesagt vollkommen kostenlos und unverbindlich ist den einfach mal machen kannst Und dir da auf jeden Fall die beiden Audios mitnehmen kannst um dich gut zu fühlen gerade wenn vielleicht auch mal Ängste oder Sorgen da sind Die eine Audio und die andere eben dann auch wirklich um into einen ganz engen Tiefen Kontakt mit deinem Baby zu kommen.

Also fühle dich da herzlich eingeladen und ich wünsche dir von Herzen alles Liebe und bis bald, deine Christine.

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