Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf
461 – „Schöne Geburt, bei der nichts nach Plan läuft“ – Livis mutmachender Geburtsbericht
Sonntag, 2. August 2026 · 52 min
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Shownotes
Livis Geburtserfahrung finde ich besonders beeindruckend, weil sie ihre Geburt insgesamt positiv erlebt hat, obwohl alles anders als erhofft verlaufen ist. Wie es möglich sein kann, aus einer verlegten Hausgeburt vierzig Stunden später ohne Schlaf und ohne Trauma herauszukommen, erfährst du in dieser spannenden Geburtsreise.
Entscheidend war für Livi ein Mindset-Shift, den sie mithilfe meiner Methode erreichen konnte und darum heute von ihrer persönlichen Traumgeburt mit Kind Nr. 2 erzählen kann.
Kennst du auch eine Geburtsgeschichte, die überhaupt nicht wie gewünscht verlief und dennoch sehr bestärkend und toll war? Erzähle sie mir super gerne in den Kommentaren!
Ganz viel Freude & Aha-Momente mit dieser Podcastfolge!
Alles Liebe
Deine Kristin
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Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an.
Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die friedliche Geburt, dein Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und ein spannendes Mutterglück. Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare positiv auf ihre Geburten vor. In der heutigen Podcast-Folge gibt es wieder einen ganz beeindruckenden Geburtsbericht und zwar von Livy und ihrer zweiten Tochter.
Wir sprechen auch kurz über die Geburt ihrer ersten Tochter, die sie als traumatisch beschreibt. Es ist aber nichts dabei wo ich sagen würde das löst unbedingt jetzt Ängste aus. also ich glaube man kann sich das wirklich gut anhören. trotzdem und was draus lernen oder für sich etwas mitnehmen glaub ich.
Und die zweite Geburt ist wirklich beeindruckend. wenn man von außen vielleicht denken könnte naja die ist ja nicht besser gewesen als die erste Geburt. Aber Levy sagt, es war trotzdem von innen heraus betrachtet eine Traumgeburt. Und sie sagt einige Dinge wo ich denke wow das sollte man unbedingt sich anhören weil man wirklich viel daraus lernen kann.
also dass eben die Inneren Prozesse so viel wichtiger sind, also wie man sich innerlich fühlt als das was außen passiert. und so war es eine verlegte Hausgeburt. Also ein Geburt der jetzt Hausgebot begonnen hat und dann im Krankenhaus geendet hat. ja und Lévi spricht gern drüber und sagt Es war trotz allem irgendwie ihre Traumgeburt.
Ich wünsche dir und euch ganz viel Freude beim Anhören. Liebe Lévy herzlich willkommen hier im Podcast die friedliche Geburt. Ich freue mich sehr, dass du über deine Geburten sprechen möchtest. Du hast einen Kind ohne die friedliche Geburt bekommen und eins mit! Ja und ich bin jetzt ganz gespannt von dir zu hören.
Ja vielen Dank, dass ich hier sein kann. Ich freu mich, dass sich das erzählen darf. Wie war denn deine erste Geburt? Magst du die ganz kurz erzählen auch wenn wir natürlich ja eigentlich über die zweite reden wollen? aber dass man so ein bisschen weiß wie dein Background war Schwierig insgesamt. Ich würde sie im Nachhinein schon als traumatisch beschreiben, die Schwangerschaft erst war vollkommen in Ordnung aber mit dem dritten Ultraschall hat man festgestellt dass mein Kind unterversorgt ist also das sie zu klein ist.
und man hat es auch gesehen mit der Zeit dass sie ihren Kopf priorisiert hat und dass der Bauch und der Po ein Strich in einer Landschaft sozusagen. und der Kopf wurde eben priorisiert. Nur noch Krankenhaus, nur noch Frauenarzt immer wieder zu Terminen hin. Teilweise musste stationär mal eine Woche bleiben und dann wieder nach Hause geschickt zu werden um alle zwei Tage zu kommen.
Viel Sorge auf Seiten des medizinischen Personals von mir gar nicht. Irgendwie war ich so, nee, ich hab das Gefühl es ist in Ordnung vielleicht weil das auch ein falsches Vertrauen in mich... Also weil es hättest durchaus schief gehen können. Es ist aber nicht. ähm, ja und es wurde eben viel getestet.
Also man hat festgestellt dass die Durchblutung zu ihr nicht so optimal ist weshalb ich am Ende auch eine Präeklampsie hatte. also praktisch an einem meiner Routine Termine im Krankenhaus, die dann ja auch den ganzen Tag dauern weil ein Krankenhaus nun mal nicht schnell ist. in solchen Dingen hat man dann festgestellt das sich einen Blutdruck von... ...hundertfünfundsechzig zu irgendwas hatte also dann doch zu hoch.
Und dann haben sie mich gefragt ob ich vielleicht doch da bleiben würde. und ich sagte Sie haben effektiv meinen ganzen Kalender gelehrt. Ich bin hier, wenn ich da bleiben soll, bleibe ich da kein Problem. und dann bin ich da geblieben. und man hatte schon gesagt mit so wachstumsretalierten Kindern würde man eine Einleitung machen zwischen sixunddreißig plus null und siebenund dreißig Plus Null weil es danach einfach zu gefährlich ist, weil sie halt jederzeit auch versterben können.
Und dann haben sie an dem Sonntag nachts um neun Ich war praktisch fertig mit dem Tag, kam die Ärztin reingelaufen und sagte so wir würden dann jetzt einleiten. Und ich habe meinen Film noch nicht zu Ende geguckt. was soll das denn jetzt hier? Ich hab einen Ballonkatheter bekommen und vorher schon gesagt ich glaube schon dass das... funktionieren wird, weil man mir sagte das geht nur bei zehn Prozent der Frauen sie können ruhig noch schlafen.
Ich glaube schon dass das gehen wird weil ich vorher ein Termin mit meiner Hebammer hatte die eine Muttermundsmassage nur versucht hat in der Hoffnung es selber einzuleiten. und Sie waren auch nicht mal beim Muttermunde und es kamen schon die erste Welle. und dann sagte ich oh ja vielleicht. also ich glaube schon das das losgehen könnte und das hat keine Stunde gedauert.
und dann ging die Welle nach. los dauert, bis sie geboren wurde. Und ich hatte mir vorgenommen, dass ich keine Schmerzmittel nehme was ich eben nachher in der Nacht am Kurs absolut revidiert habe diese Einstellung. aber da hab' ich mir gesagt das schafft man auch ohne! Ich weiß, dass das ohne geht und ich werde das auch ohne machen und die meiste Zeit ging es auch ganz gut.
Ich musste mich schon darauf konzentrieren und das hat mir auch weh getan. also zumindest gegen Ende hin wurde das schmerzhafter. Man hat mir im Geburtsvorbereitungskurs gesagt, ich solle möglichst viele Positionen ausprobieren, solange ich noch kann. Damit ich dann weiß was mir in der letzten Phase gut tut.
und ich bin rumgetont wie blöd einfach um alles auszuprobieren. Und dann sagte die Hebamme jetzt leg dich doch mal hin du hast noch ziemlich viel vor dir. und tatsächlich war es im Liegen und dem Dösen auch einfach am besten mit geschlossenen Augen weil ich so richtig wie so eine Welle sehen konnte, wo ich gerade bin und was hilft dabei.
Und das habe ich im Nachhinein auch damit darin bestärkt, dass so eine mentale Geburtsvorbereitung mir helfen könnte, weil ich eben halt das Gefühl hatte, sobald ich ruhiger wurde und mehr in mir drin war und nicht im Außen, dass sich viel besser damit zurechtkam. Trotzdem war die Geburt dann am Ende ... Ich hab sehr lange gebraucht Um... durch diese Austreibungsphase, wie sie ja leider heißt, durchzukommen.
Weil ich aber auch gelernt hatte, dass man nicht so doll pressen soll, weil das Power-Pressen ist und weil man dann reißen könnte ... Das war einfach noch im Kopf, das sollen wir nicht! Und die Hebammer hat immer gesagt jetzt press doch mal. und ich hab gesagt nein, ich will aber nicht! Dann habe ich irgendwie sehr lange gebraucht um meinen Kind wirklich zu gebären und in jeder einzelnen Presswelle ist mir auch schlecht geworden.
Aber ich hatte so wenig drin, wirklich übergeben hatte, aber der Blick meines Mannes beim ersten Mal war ziemlich rein prägsam. Der hat schon Schiss, dass ich ihn jetzt einmal voll kotze, aber Gott sei Dank ist nichts passiert dergleichen! Aber am Ende war das Kind draußen, er hat nur eins Komma sieben Kilo gewogen und ist dementsprechend direkt von den Kinderärzten mitgenommen worden.
und ich war einfach leer. Ich war total am Zittern, ich war vollkommen fertig und lag da nur und hab existiert für eine Weile. Und hab gedacht, boah krass! Und auch danach immer wenn ich so Frauen begegnet bin die ein Kind am Arm hatten habe ich gedacht was für einen Respekt ich für dich habe dass du ein kind geboren hast.
weil ich weiß jetzt wie es ist und das ist Wahnsinn. Es ist wirklich einfach überwältigend Und auch nicht nur auf die gute Art und Weise. Ich wusste, dass wir noch ein zweites Kind haben wollen... ...und ich wusste das ich so nicht nochmal machen werde.". Und ich hatte praktisch an dem Abend, als die Ärztin reinkam und sagte wir wollen einladen.
Habe ich einen Buch über Hypno-Birthing angefangen und hab auch gedacht Wir können jetzt nicht loslegen. Ich bin erst bei Kapitel eins. Wir sind erst in der Einleitung. Ich weiß noch nicht wie es geht viel zu spät um sich damit auseinanderzusetzen aber ich habe praktisch bevor ich überhaupt nochmal schwanger geworden Bin schon nach Alternativen geguckt und bin dann da auf dein Podcast irgendwo angestoßen.
Und also du warst dann schwanger wieder? Wie viel Zeit war dazwischen? Meine große Tochter war ein Jahr und acht Monate alt, als ich wieder schwanger geworden bin. Die sind also zwei Jahre und fünf Monate auseinander. Ein halbes Jahr nach der Geburt habe ich gesagt, auf gar keinen Fall kriege ich noch mal ein Kind.
Das musste ich erst mal verarbeiten und ich weiß auch nicht, wie ich mich um den Kind kümmern soll. Dann ging es irgendwann los, dass ich sagte, okay doch, ich kann's mir vorstellen ... Und sobald ich dann wusste, ich hab praktisch dein Podcast gehört und bin rein. Hab einen Schwangerschaftstest gemacht und kam raus und sagte, jetzt hören wir all die Sachen!
Die zur Geburtsvorbereitung da sind voll gefreut und direkt aktiv geworden. Erst mal Hausgeburtsheb angerufen um eine Hebamme direkt zu kriegen. Letztes Mal habe ich gewartet bis zur zwölften Woche oder sogar noch länger. Genau, richtig. Und da hatte ich dann noch Glück... Das war aber auch noch komplizierter, weil ich auf dem Land lebe und meine Eltern in der Großstadt und ich eine Hausgeburt wollte, aber nicht auf einem Land, weil die Entfernung doch größer sind.
also habe ich ne Hebamme in der Stadt gesucht wo meine Eltern wohnen damit ich dann entsprechend das da dann da die Hausgeburte machen kann Aber in der Großstadt ist die Verfügbarkeit noch schlechter. Trotzdem hatte ich Glück und hätte das auch mit mir gemacht, aber am Ende war es viel zu gefährlich.
Bei meiner großen Tochter ist sie viel zu klein gewesen. Andererseits war ihre Nabelschnur nicht an der Placenter direkt, sondern an der Eihaut. Dann ging die Ader rüber zur Placenta. Auch was ich im Nachhinein gelesen habe, was super selten vorkommt ... was natürlich, wenn die Eihaut reißt bei der Geburt auch schlecht laufen kann.
Meine Hebamme sagte ... Ach Quatsch! Sie glaubt, dass das sich schon irgendwie geklappt hätte, dass die Eichhaut nur da reist, wo die Adern nicht langgehen? Von daher war das praktisch auf allen Ebenen gut, dass ich im Krankenhaus gewesen bin. Auch in einer Level-I Klinik, weil sie eben halt alle Angst hatten um meine Tochter her.
Ja und beim zweiten Kind hast du aber trotzdem erst mal gesagt, ich möchte ein Hausgebot probieren. Ja das war bei meinem ersten Kind der Plan, das war beim zweiten Kind der plan. Das wollte ich auf jeden Fall weil in meiner Vorstellung... Ganz kurz also das heißt alles was du gerade erzählt hattest mit der Klinik?
Mit dem Hausgebotsheb aber bei deinen Eltern. das war fürs erste Kind für deine große... Das war fürs Erste Kind und wie war es jetzt bei der zweiten? Ich wusste ich mache eine Hausgebote. ich will das. auf jeden fall war das so, wenn ich unter Schmerzen hab. Und ich hatte auch bei meiner Periode immer so Schmerz, dass ich ... Das Gefühl hatte, ich muss mich zurückziehen in meine Höhle und wusste, wenn nicht Geburten mache, dann muss ich zu Hause bleiben.
Diese Vorstellung, mich anzuziehen, irgendwo einzusteigen, wegzufahren, hinzugehen, was erklären zu müssen, das war komplett befremdlich für mich, dass Ich sagte, ich mach's zuhause. Diesmal war ich auch Mutiger? und sagte, ich mache es auch bei mir auf dem Land zuhause. Ich muss nicht in der Großstadt sein, die nächste Klinik ist etwa thirty Minuten entfernt.
wenn was passiert wird schon hinhauen aber es gibt ja vorher viele Kontrollinstanzen. also es ist ja nicht so dass das die Hebamme oder der Frauenarzt jedes mal sieht da ist ein Problem und das einfach draufzulaufen lässt. sie sagen ja vorher okay bis hierhin und nicht weiter. die haben ihre Richtlinien.
von daher war ich da auch sehr im Vertrauen dass das schon gehen wird Und habe mir dann hier im Umkreis, also ein praktisch Hausgebotsheb am Team das hier im Landkreis das Machtgesucht angerufen. Auch zuerst bei einer Beleghebamme versucht die dann auch in der Klinik gearbeitet hätte falls dass wieder problematisch werden könnte weil wir wussten halt nicht woran es beim ersten Kind gelegen hat ob es vielleicht an mir liegt vielleicht ist das zweite kind auch wieder so untergewichtig Ob wir dann wieder in die Klinik müssen oder nicht.
Aber diese Hebamme hatte Urlaub zu der Zeit, wo mein IT war und dementsprechend hat sie mich an ihre Kollegin verwiesen, die keine Beleghebarmel ist aber total liebevoll und ganz im Vertrauen dass wir das schon hinkriegen. Ja ja und wie ging es denn weiter? Ich habe deinen Kurs gekauft, irgendwann mittig zur Schwangerschaft glaube ich und habe dann mir das angeguckt.
Und war total ungeduldig weil ich wusste den ganz viel von der Theorie ja schon aus deinem Podcast und wollte unbedingt anfangen. aber zwischendurch sagst du hör das bitte trotzdem nochmal an ums noch mal aufzufrischen damit man nochmal genau weiß, worum es geht. Und dann habe ich mich zügeln müssen und gedacht okay wir schaffen das!
Wir gucken das jetzt an und dann machen wir endlich die Hypnose. Dann hab' ich deine erste Hypnase gemacht und ich weiß noch dass es kalt war...witter? oder Herbst? und ich saß hier unten auf der Couch. Und wir haben Hunde, die waren draußen im Garten und die haben die Terrassentür aufgetreten während ich in dieser Hypnose war und kalter Wind kam rein und ich wusste... Ich war in Hypnase also habe es dann gemerkt weil ich habe die Kälte gespürt aber nicht negativ wahrgenommen.
Also normalerweise hätte ich sofort nämlich irgendwie zugedeckt oder so. Aber ich hab gemerkt dass Mir das nicht wehtut, dass mir das keine schmerzen macht und kein gefühl von ich muss mich zudecken sondern ein gefühl Von ja krass. Ich spürt dass es kalt ist aber ich nehme das nicht wahr als negativ und dachte oh perfekt Das ist der richtig beste start in diese sache.
ich bin überzeugt dass sich das auch alles schmerzlos hinkriege Und Also mit dem Gefühl, ich will dass es schmerzlos ist. Ich weiß das nicht. das Ziel ist aber ich habe es gehofft und gesagt okay es kann auch anders kommen. aber ganz ehrlich alles was besser ist Schmerzlose als meine erste Geburt nehm ich so ungefähr und hatte aber nach dieser Erfahrung gedacht wie cool ich kann.
also offensichtlich ist es ja gar nicht so So tricky, in diese Hypnose reinzukommen. Klar muss ich es üben und unter der Geburt auch eine andere Situation. Aber dass es beim ersten Mal geklappt hat, hat mich total beflügelt. Ja, das glaube ich! Kurz eine Unterbrechung in eigener Sache. Wenn du neugierig auf meine Methode bist, aber unsicher, ob so ein komischer Online-Kurs wirklich das Richtige für dich ist, kannst Du Dich kostenlos selbst überzeugen!
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Bei der ersten Schwangersschaft war ich immer eher unsicher, weil da sind Veränderungen in meinem Körper. Und ich wusste nicht so recht, was das heißt. Alles, was bei mir normal passieren würde? Wenn ich nicht schwanger wäre, wenn mir übel wird, würde ich denken, ja, ist was Falsches gegessen. Oh Gott!
Das war's mit dem Kind. In diesem Zusammenhang war es etwas anderes. Da war ich eher angespannt. Und bei der zweiten Schwangerschaft wusste ich dann irgendwie, dass das schon passt. Also ich weiß noch lebhaft ein Moment wie ich vor dem Spiegel saß mit der dicken Kugel und meinem kleinen Kind gespielt habe... ...und mich gefühlt hab wie eine Göttin!
Und noch dachte man, das ist aber hochtrabend, aber so richtig... Ich trage einen Kind raus und es ist ein super schönes Gefühl. Das hat mich auch einfach gefreut. Ja viel entspannter. Was ich auch hatte waren irgendwie Magenkrempfe in der Schwangerschaft ein paar Mal. Wenn ich das morgens nicht geschafft habe, was zu essen, hungrig aufgestanden und das Kind zur Tagesmutter gebracht usw.
Und dann nach Hause gekommen und praktisch aus den Latschen gekippt. Da hatte ich dann solche Schmerzen... dass ich dann dachte, kurz... Also erst hat es mich überwältigt und ich hab Panik gekriegt. Und dann habe ich gedacht, nee weißt du was? Wir machen mal Hypnose! Dann habe ich mich runtergezählt und dann lag ich da in Embryonalstellung im Badezimmer auf dem Boden mit meiner Banane in der Hand und war total entspannt.
Die Schmerzen waren weg. Das habe ich zwei-drei Mal gemacht sogar als wir hier großes Familienessen hatten. zehn Leute am Tisch oder was. Und dann merke ich, das hat zu lange gebraucht bis es essen auf dem Tisch stand und habe mir wieder meine Banane geschnappt. Das Go-to Essen! mich auf den Boden gelegt und mich einfach runtergezählt.
Und hab währenddessen noch gedacht, super Übung! Ist es überall was los? Selbst meine Tochter stand da und sagte, Mama, was ist denn los? Meine Familie sagt, lass Mama mal da wiegen, die macht das schon, kommt gleich wieder. Dann hab ich da gelegen und entspannt und wusste auch richtig gemerkt, wenn ich in der Hypnose war, dass das ganz gut ging, dass sich keine Schmerzen hatte und dass es richtig angenehm war.
Wenn ich zu sehr zugehörte, was die anderen gesprochen haben, bin ich wieder aufgetaucht Und es brauchte nur so lange, bis die Bananen im Magen ankamen. Bis diese streckliche Situation vorbei war. Das ist total spannend weil das tatsächlich auch ein bisschen außergewöhnlich ist. also Schmerzen... Durch Hypnose wegzumachen, die erst mal da sind.
Also wenn Schmerzen schon da sind dann durch Hypnase die Schmerze weg zu machen ist quasi so die Königsdisziplin. also für alle die gerade zuhören oder zuschauen Wenn euch das jetzt nicht gelingt ist es nicht ihren Zeichen dass es bei der Geburt nicht gelingen sondern eigentlich ist es so man geht in Hypnese Dann kommt ein schmerzimpuls zum Beispiel eine Welle und der fühlt sich dann anders an.
Also, was du da erlebt hast, das ist schon richtig cool. Ich fand es auch echt toll! Totaler Torturtalent zu sein. Ich würd sich nichts betreiben, aber ich war ganz begeistert. Ich glaube auch, dass diese Magenkremfe einfach Verkrampfungen waren und sobald ich losgelassen hab, dass das vielleicht auf dem Wege geholfen hat gar nicht den Schmerz wegzumachen sondern die Verkrampfung, die den Schmärz ausgelöst hat... Das kann man trotzdem machen.
...und also das war total toll. Ich kann also so richtig bestärkend, dass ich es offensichtlich hinkriege. Und das ist dann unter der Geburt auch klappen wird. Ja, spannend. Teilgut! Richtig gut. Das war total klasse. So, das war so richtig... Mein Notfallding war in Hypnose zu gehen für solche Sachen und auch in anderen Situationen.
Also wo ich Angst gehabt habe vor Arzttermin weil jeder Arztstermin in der ersten Schwangerschaft war potenziell eine Hilfsbotschaft. Immer wenn ich in Wartezimmern saß, habe ich Hypnose gemacht. Das war mir auch total egal... Was der Rest um mich herum dachte, ich hatte Kopfhörer drin. Ich hab die Augen dann geschlossen und Hypnose gemacht hin- und wieder mal geluschert ob der Arzt schon da ist vor mir steht und mich anguckt aber da war niemand.
Dann habe ich einfach weiter Hypnase gemacht auch am Abend vorher wenn ich wusste ich muss zu meinem Frauenarzt Und das ist auch derjenige der mich bei der ersten Schwangerschaft betreut hat und Die Panik in seinen Augen als er mir gesagt hat sie müssen jetzt ins Krankenhaus In der zweiund dreißigsten Woche war.
also die werde ich nie vergessen. und das hat gefühlt auch immer noch trägt er immer noch in sich Wenn er mich behandelt in meinen Schwangerschaften oder betreut, hab ich das Gefühl, dass da immer noch so eine Anspannung ist. Da könnte irgendwas sein. Wir gucken lieber noch mal genau hinten was sich aus ärztlicher Sicht verstehen kann aber was mich dann natürlich auch irgendwie angespannt lässt wenn es um meine Schwangersschaft geht wobei ich auch hier wieder vollkommen überzeugt war, dass es meinem Kind gut geht.
Ja ja spannend und das ist trotzdem aber ein auch irritiert und dann eben auch ne Angst auslöst oder so ein unsicheres Gefühl dich gut aufgestellt hat. Ich find's richtig cool, dass du die Hypnose halt nicht nur zur Vorbereitung auf die Geburt genutzt hast, sondern auch in anderen Situationen und hast vorher so gesagt, okay, wo tut mir das sonst noch gut?
Weil ich höre das immer wieder von Teilnehmerinnen, dass sie sagen, Sie machen es halt auch danach noch weiter in anderen Situaten. Also ihr lernt ja eine Technik oder du hast jetzt eine Technic gelernt, die ja im Idealfall dir durchs ganze Leben gut helfen kann und dich unterstützen kann. Magst du uns mitnehmen, wie es dann zur Geburt kam?
Ja. Also wieder anfangen war und so. Es war oben bei anderthalb Wochen vor ET dass ich morgens aufgewacht bin von starken Regelschmerzen. Würde ich sie beschreiben und dachte, hoppala die Geburt geht los! Und dann setzte er erst mal die Panik ein und dann ging die Vorfreude los. und dann habe ich gedacht oh Gott, ich hab noch gar nicht die Abschied der Schwangerschaftshypnose gehört.
so geht das nicht? Dann habe ich das schnell angehört und dann hab' ich sofort die Latenzphase-Hypnase gehört Die Einstiegsphase Ich weiß nicht mehr wie die Hypnose heißt direkt angemacht, weil ich dachte dann geht's ja jetzt los und habe auch alle schon wuschig gemacht. Kann sein. Ich hab irgendwie so eine Reihe von Hypnosen gehört, wo ich dachte das passt in der Reihenfolgevorbereitung.
jetzt geht's los und habe die Familie schon wuschig gemacht weil es war um Ostern dieses Jahr letztes Jahr. Oh Gott! Und die Familie wollte kommen aber erst zwei Tage später und ich hab ja schon mal große Tochter und auf die muss auch noch aufgepasst werden. Dann habe ich alle schon mal wuschig gemacht, von wegen.
Ich hab die erste Welle gespürt und alle auf dem Weg machen und die waren so, oh Gott jetzt schon? Okay ja das klar! Und es kam aber nichts. den ganzen Tag war nichts mehr los und ich glaube dann kam auch irgendwie meine Hebamme oder ich habe zumindest mit ihr gesprochen die sagte Ja Das kann noch dauern.
Also, eine Lathensphase hat auch mehrere Tage gehen und am nächsten Tag war ich aber so unruhig abends. Ich konnte mich nicht mehr hinsetzen. Ich hatte überhaupt keine ... das weiß ich nicht. So restless legs in kurz vor Geburt so ungefähr. Ich wollte nur rumlaufen, ich wollte nichts mehr essen, ich hatte das Bedürfnis nach Wärme.
Meine Mama hat auf meine Tochter geachtet beziehungsweise die waren beide bei mir mit Anna Badewanne weil sie nicht ohne mich sein wollte, Meine Mama hat mir dann immer wieder warmes Wasser über den Körper gegossen und das war total schön. Und ich sagte dann, ich glaube schon dass es losgeht. also mein Gefühl schreit mich praktisch an.
jetzt machen wir bald Geburt! Genau, dann sind wir aus der Badewanne raus und haben irgendwie hier noch gesessen und Abendbrot gegessen. Mit einem Mal spring ich auf und renn zur Toilette und muss mich übergeben und kriege Durchfall. Und mein Mann schreit alles okay? Ich sag ja ... Sommerschlussverkauf!
Und er sagt hä? Ich sage ja, alles muss raus, das Kind kommt glaube ich. Also ich bringe jetzt die Große ins Bett, dann komme ich wieder und machen Geburt, okay? Okay, alles klar. Ja, dann mach mal. Ungefähr so war es auch. die Große ins Bett gebracht. Dabei dös ich manchmal ein bisschen mit ein und dann wache ich wieder auf, und dann gehe ich in mein eigenes Bett.
Wir haben diese Übungen uns voneinander zu Trennen im Schlafen. Und dass ich eben sie einschläfere wie ich das so schön sage und dann in mein eigenen Bett gehe. Dann habe ich mich praktisch neben meinen Mann gelischen gesagt, wir dösen jetzt ein bisschen und wenn es soweit ist, müssen wir den Abstand der Wellen messen weil meine Hebammer hat gesagt Solange Sie regelmäßig sind, ruf an.
Weil sie braucht eine Dreiviertelstunde bis zu uns und ich hab schon ein Kind geboren und die erste Geburt hat zwölf Stunden gedauert. also gingen wir vermutlich kürze aus und ich habe mir so gedacht okay vier bis sieben denke ich. manchmal ist das ja auch so wie es bei den eigenen Müttern war und bei meiner Mutter war das glaube ich auch vier fünf stunden von meiner Schwester.
dann Ich bin auch das älteste kind und meine schwester eben die jüngere. Und dann dachte ich wird sicherlich auch irgendwie so funktionieren Und ich bekam keine Stunde später die ersten Wellen und dann habe ich ihnen gesagt, komm her. Ich mach's nicht selber, geht mir deine Hand.". Dann hab' ich immer in seine Hand getippt wenn sie anfängt und in die hand getippte wenn sie aufhörte weil ich keine Lust hatte auf dem grälen Wildschirm in der Nacht den kleinen Knopf in der Mitte suchen zu müssen.
Ja genau. Ähm...und dann haben wir nach vier Wellen drauf geguckt und die kam alle fünf Minuten und er sagte okay jetzt rufen wir die Hebammen an. Fünf Minuten ist ziemlich dicht beieinander Marsch-Marsch! Dann hat er sich auch angerufen Weiß ich nicht, eine Stunde später oder was mit ihrer Auszubildenden.
Da waren beide Hebammen da und dann lag ich im Bett mit meinen Kopfhörern drin, mit deiner Geburt auf den Ohren, mit der Schlafbrille auf... ...und hab deine Hypnose gehört! Und gehört und gehört und gehört! Ich hatte überhaupt keine Schmerzen. die Wellen kamen super regelmäßig es war total angenehm Ich konnte das super veratmen, ich habe dann deine Atmung auch gemacht.
Das hat mir sehr geholfen und es passierte aber nichts! Ich hab der Hebamme vorher gesagt dass ich nicht wissen will wie weit ich bin, dass ich einfach komplett in mir sein möchte vom Gefühl her diese Geburt erleben möchte und nicht nach äußeren Maßstäben. danach will ich das gerne wissen weil ich analysiert hast dann gerne und so kein Problem aber währenddessen nicht.
Und sie hat es mir auch nicht gesagt. Sie hat mich untersucht, sie hat regelmäßig mein Puls gemessen und die Herzschöne von meiner Tochter Mhm. Die große Problematik war, dass ich ... immer noch wieder zur Toilette musste, weil ich immer noch Durchfall hatte und ich dachte, na gut, machen wir mehr Platz fürs Kind, denke ich mal?
Ein weiterer Fun Fact war, das ich vorher accadet gewesen bin. Ich hatte irgendwann in irgendeiner von deinen Podcast-Folgen gehört, der Körper weiß, wenn er krank ist, ist er nicht stark genug für Geburt. Dementsprechend dachte ich eigentlich nicht, dass es losgeht dann die Ohne Ruhe gespürt habe. Es ging aber trotzdem los und so war das dann eben, dass ich da lag immer wieder zur Toilette laufen musste und immer wieder gemessen wurde und das aber über Stunden... nicht so wirklich was voran ging.
Und irgendwann sagte meine Hebamme, ich glaub wir hängen dir mal einen Tropf. Nicht dass wir deswegen am Ende ins Krankenhaus müssen. und dann hat sie mir den ersten Tropf gehängt, dann hat Sie mir noch ein zweiten Tropf gehängen und irgendwann gegen zwölf also ich war schon zwölft Stunden dabei, sagte sie.
so Ich glaube wir gehen jetzt ins Krankenhause und die ich ja feste Hausgebot geplant habe war so okay Können wir machen, kein Problem. Wir können auch einen Kaiserschnitt machen was auch immer passiert. Das ist so faszinierend weil ich vorher mit der Erfahrung aus dem ersten Geburt und mit den Geschichten die meine Mutter mir erzählte über unsere Geburten die auch schlechte Erfahrungen im Krankenhaus gemacht hat war ich so anti-krankenhaus.
kommt mir bloß nicht zu nah mit euren Regeln und euren Abläufen, wie das zu sein hat. Das hier ist was ganz Natürliches Persönliches und ich will das in meinem Tempo machen und nicht so wie ihr euch das vorstellt. Und selbst in der Schwangerschaft war ich ja noch mehr oder minder am Kämpfen mit meinem Frauenarzt ob er jetzt Panik schieben darf oder ob es alles in Ordnung ist mehr oder minder.
Und wer unter der Geburt war, ich so okay! Ich vertraue dir Blitt, du bist meine Hebamme. Du hast die Fachahnung, du kümmerst dich um das Medizinische und ich kümmere mich um mich. Mir geht es prima, lass uns ins Krankenhaus fahren, kein Problem.". Hattest du zuvor die Vorbereitung auf die Hausgeburt gehört?
Die Hypnose? Ja! Auch kein einziges Mal mit der Krankenhausgeburte. Aber was sie ja macht... Also mein Ziel ist genau das. Dass schon natürlich Hausgeburten stattfinden, dass das oberste Ziel. daneben, wenn es eben zu einer Verlegung kommen soll aus medizinischen Gründen. Dass man da gut mitgehen kann und das ist alles in der Hypnose enthalten.
Vielleicht erinnerst du dich dass ich immer wieder sage und falls es so sein sollte, dass eine Änderung irgendwie sein muss oder sein sollte dann ist das auch genau der richtige Weg und du spürst es ganz tief usw. Und wenn man das halt hypnotisch vorher hört ja dann kann es einem das leichter machen.
Ja. Das habe ich eben auch gemerkt, dass diese Einstellung ... Ich hab's Stück für Stück gemerkt. Dass die harte Einstellung gegen das Krankenhaus immer weicher wurde und das ist gegipfelt in dieser vollkommenen ... Ihr seid die Profis? Ihr macht das schon! Und das finde ich total faszinierend, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich da hin komme.
Das war total krass. Ja, finde ich auch sehr faszinierend und freut mich halt total. Weil das wirklich so ein ganz großes Ziel von mir war, weil ich glaube verlegte Hausgeburten ... Wenn einem das ganz wichtig ist und man so ganz starre ist in dieser Vorstellung, es muss jetzt eine Hausgeburt sein. Dann ist quasi eine traumatische Geburt vorprogrammiert wenn man dann doch wechseln muss.
Und mir war's halt so wichtig euch quasi abzuholen uns zu sagen wie kriegen wir das hin? Dass die Hausgebur wahrscheinlich wird im Idealfall sogar weil die Angst vorm Krankenhaus nicht mehr da ist. Das Unbewusste geht ja auch dahin, wo die Angst ist so ein bisschen. Also das Lösen vor dem Krankenhaus wird die Hausgeburt an sich schon mal wahrscheinlicher und wenn es dann doch den Wechsel gibt dass man da gut mitgehen kann.
Das ist für mich tatsächlich das große Ziel. von daher voll schön... Das hat geklappt! Ja, richtig toll! Das war total klasse absolut. Da sagte auch meine Hebamme im Nachhinein, du bist nicht in Tränen ausgebrochen und nichts dergleichen. Ich sag ja warum denn auch? Also passiert halt wie es passiert.
Und ich war auch nicht mehr auf meinem hohen Ross von wegen, ich schaff das alles ohne Schmerzmittel und so. Ich mach jetzt aber mein Traumgeburt zu Hause nach dem Motto sondern ... Ich hab gedacht Es kommt wie's kommt, es wird schon gut werden. Das Wichtigste ist dass ich jederzeit okay mit allem bin.
also Nicht was im Außen passiert, nicht am Ende die Liste der Dinge, die ich an Intervention hatte. Sondern das Gefühl und dass hat funktioniert ohne jetzt aufs Ende vorgreifen zu wollen aber das hat funktioniert. Obwohl nichts lief! Ja, das ist eben so faszinierend und so toll. Und genauso würde ich das auch sagen.
Ich sage ja immer eine Traumgeburt kann sogar ein verlegtes Hausgeburt am Ende mit einer Bauchgeburt sein wenn es in der Lichtheit gut geht. Du hast wirklich den Kurs und den Podcast ganz tief verinnerlicht offensichtlich. Das glaube ich auch. also die Einstellung... Die Einstellung ist key sozusagen.
Darum geht es nur im Prinzip. Genau, und dann bleibt man eben auch flexibel oder man wird flexibel dadurch. Ich sage ja immer eine Geburt ist wie die Besteigung eines Berges der noch nie bestiegen wurde. Und wenn du sagst ja hier ist halt ne Steilwand Hier kann man nirgendwo seine Füße und seine Hände setzen Dann wär's total bescheuert vor dieser Steilwahn zu stehen und zu weinen und zu schreien und zu sagen ich bin da aber ohne Hilfe hoch Genau, genau.
Und es geht halt darum dann eben auch die Hilfe gut annehmen zu können wenn sie da sein muss. Und das hat funktioniert, wie gesagt. Also ich hatte meine Tasche gepackt. Das war bei der ersten Schwangerschaft auch anders. Ich hatte sie noch nicht gepacket und in der dreißigsten Woche musste ich ins Krankenhaus und dann war so Gott was packe ich denn ein?
Ich wusste ja nicht ob ich an dem Tag schon entbinde oder ob ich noch acht Wochen warte keine Ahnung was jetzt Phase ist. und diesmal war mein Koffer gepackte. Ich habe Listen geschrieben. Ich bin ein sehr organisierter Mensch und Mein Mann sogar nicht. deswegen hat er die Listen gekriegt und da stand alles ordentlich drauf.
jeder andere im Umkreis dieser Familie hat diese Liste bekommen für den Fall das. Und dementsprechend wusste er genau was zu tun ist und ich konnte... mich einfach entspannen. Ich bin runtergebracht worden, ich war auch in den ersten zwölf Stunden gar nicht so tief in mir wie ich wollte sondern mir ging es so gut dass ich dachte ach ich kann auch mit quatschen.
also wenn die Hebamme irgendwas wollte sagt ja was denn los? Was soll ich erzählen? Kein Problem! Ja eigentlich geht's mir prima nach dem Motto und währenddessen konnte ich dann halt eben auch ganz entspannt zum Auto gehen und dann hatte schon Angst ob jetzt die Geburt wieder aufhört. aber auf der dreißig Minuten Fahrt hatte ich sechs Wellen.
Also nach wie vor an Ordnung bei alle fünf Minuten Bevor wir ins Krankenhaus gefahren sind, sagte die Hebamme auch, dass ich die ganze Zeit nur bei zwei bis drei Zentimetern gewesen bin. Also das sich auch wirklich nichts bewegt hat und dementsprechend sind wir dann ins Krankenhaus gekommen. Meine Hebammer ist vorgefahren und hat den medizinischen Personal auf dem Geburtssaal noch erst mal erzählt was eben passiert ist.
bis dahin nämlich wer oder minder Nichts aber dass ich halt eben Durchfall habe, dass sie mir Infusionen gehängt hat also ihre Herztöne und mein Puls aber immer noch zu hoch sind. Und vor Ort hat man dann erstmal Tests gemacht, weil ich habe ja Erkältungssyntome, ich hab Durchfall irgendwas muss ja da sein, aber Corona Influenza ist alles negativ gewesen nur der Erzündungswert war erhöht und man wusste jetzt nicht so recht was man machen sollte.
und das war auch nicht die Klinik in die ich eigentlich wollte. Ich hab mich ja angemeldet auch in einer Klinique, die forty Minuten weit entfernt ist Aber die Hebarmesache lieber in die dichtere klinik. Und vor Ort musste man dann ja auch erst mal alle das Standardprozedere machen. Ein Ultraschall, CTG und so weiter und so fort.
Ich hab dann halt da gelegen, weil da Wellen veratmet war ein bisschen unangenehmer aber noch nicht schmerzhaft würde ich sagen. Weil ich halt auch viel im Außen war, weil ich halt viele erzählen musste. Und dann war nach einer Stunde oder zwei die Quintessenz-Jahr. also sie haben die Wahl Sie gehen wieder nach Hause Oder wir leiten ein.
Und mein Kind hat mich seit. Das war um den nächsten Tag. Mein Kind hat mich seit dem Abend vorher nicht mehr gesehen, ich hätte gerne mein zweites Kind und würde wieder nach Hause. Wir machen das mit der Geburt. Ich mach jetzt noch mal einen Hack-Mac, dann wird's richtig schlimm.". Dann hat sie gesagt, okay, folgende drei Möglichkeiten oder was haben wir?
Und wir haben uns für eine Tablette entschieden ... und sind von einer Hebamme in ein Raum gebracht worden, ein CTG-Raum Und diese Hebamme war total lieb, die war einfach richtig freundlich. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl bei ihr. Ich habe natürlich in meiner vorbereiteten Art nebenbei schon mal sechshundert Fragen aufgeschrieben, die ich noch fragen will bevor es losgeht.
Das konnte ich auch fragen. Ich hab sofort und offen kommuniziert dass ich die friedliche Geburt mache und das sich eigentlich nicht angesprochen werden möchte. Es kann alles über meinen Mann laufen. So war meine Vorstellung zumindest wenns natürlich... Anders ist, es ist anders. Kein Problem, komme ich auch mit zurecht aber im Idealfall würde ich einfach in Ruhe gelassen werden.
und ja dann glaube ich, dann habe ich Fragen bestellt. wir haben noch irgendwas zu essen besorgt zumindest für meinen Mann. Ich hab irgendwie einen Bissen genommen und dachte, nee was schon muss ich jetzt nicht? Und dann haben sie mich ans CTG rangehängt und irgendwann waren auch die Tablette gegeben und ich glaub die Tablette war so gegen sechszehn Uhr.
Und dann hing ich, gefühlt ewig im CTG. langsam wurden die Wellen auch höher. Und zwar mal sind die Herztöne abgesackt von meiner Tochter und dann war kurz Panik und hat sie sich aber wieder erholt. Okay? Ähm...und dann war ich irgendwann fertig mit den Nerven weil ich war zu dem Zeitpunkt thirty-fünf Stunden wach glaube ich.
also ich bin ja nie wirklich ins Bett gegangen immer nur maximal gedöst auch wenn meine Hebamme sagte schlaft doch mehr als gedöst habe ich nicht. Und dann war ich auch einfach müde und sagte so, ich habe jetzt keine Lust mehr. Die Wellen werden langsam unangenehm. Ich möchte jetzt einfach mal eine Runde schlafen.".
Und sagte dann zu Hebamme so was hast du im Angebot? So nach dem Motto wo ist mein medizinisches Buffet an Hilfsmitteln? Was kann ich nehmen?". Und dann sagte sie, ja. Man kann von bis ... Ich glaub, ich möchte gerne eine PDA. Ich möcht gern bis jetzt schlafen. auch noch gefragt wie das ist weil ich ne ambulante Geburt haben wollte Wie viel länger ich hier bleiben muss bevor ich wieder nach Hause darf?
Das waren sechs Stunden statt vier. und dann sagte ich okay. Ich möchte es aber gerne. Dann sagt sie okay dann untersuchen würde ich nochmal und sagte wir sind bei zwei bis drei Zentimetern da hat sich immer noch nichts getan. wenn wir dir jetzt eine pda verpassen Dann kann die gebur doch ganz stehen bleiben.
Und dann sagte ich, okay was kann ich stattdessen haben? Ja ein Schmerzmittel. Dann hat es aber noch mal bis irgendwie achtzehn Uhr gedauert, bis ich auch endlich in einem Kreis war weil die hatten da gerade Pause oder Schichtwechsel oder keine Ahnung. Ich glaube das Krankenhaus war auch sehr voll an dem Tag und sie haben ja sogar nicht mit mir gerechnet.
Und dann war ich in dem Kreißsaal, der praktisch genauso aussah wie der CTG-Raum. Auch so ein schmales Bett und anfangs sagte man mir es gibt eine Wanne irgendwo und so einen Petziball. All diese Schnickschnack, den man so hat im Geburtsraum. Der sah praktisch genau so aus! Mein Mann, der unfassbar groß ist und ja auch seit schon thirty fünf Stunden nicht geschlafen hatte, hatte harte Stühle auf dener sitzen und lösen konnte während ich da saß unter meinen Schmerzmitteln geträumt habe.
Für den war das auch total hart. zwischendurch, haben wir uns versucht zusammen ins Bett rein zu legen aber mit meinem dicken Bauch und das kannst du vergessen es war ein ganz schmales Bett Und sie haben mir den Tropf gelegt Äh, und dann war die Welt eine Voman. Das war klang als würde ich vor Flugzeugturbinen klingen, stehen so gemischt mit weißem Rauschen.
das war laut Und es war aber super angenehm einfach weg für neweilich habe gar nichts mehr gespürt an Wellen. Ich war einfach ausgenockt und konnte endlich auch dösen und loslassen entspannen. Das fand ich ganz gut und hab mir auch keine Gedanken darüber gemacht wie's weitergeht oder so hab irgendwie gedacht wir drücken mal den pauselknopf Und dann spürte ich nach einer Weile, ich muss vielleicht anderthalb zwei Stunden oder so dabei gewesen sein.
Also es muss vielleicht schon zwanzig Uhr oder so gewesen sein? Richtig geschlafen hatte ich auch nicht nur gedöst und spürde dann wieder eine leichte Welle und dachte, nee, ich bin noch nicht soweit und hab die Hebamme gerufen. Dann kann man das nochmal hochdrehen hier. Dann hat sie's aufgedreht, da waren die Wellen wieder weg.
Ich bin wieder weggedöst. Und dann war das Mittel mit einem Schlach vorbei. Dann war's zu Ende. Und bis ich den Tropf gekriegt hab, habe ich deine Hypnose immer weiter gehört. Auch als ich gedöst hab, hab ich sie ganz leise gedreht. Damit sie trotzdem noch da ist, weil ich dann schneller wieder reinkam, wenn eine Wille kam ... Aber abgenommen hab ich Sie nie.
Aber zum Tropf, als die Schmerzmittel kamen praktisch, hatte ich sie abgenommen, weil auch mal Pause brauchte und danach war gar nicht mehr daran zu denken. Dann kamen die Wellen so hoch und so heftig! Ich hatte praktisch den ... an ein Gewöhnungsteil der Geburt verschlafen und war schon direkt im Ende, wie sich ihm nachher dann rausstellte.
Und sagte das ist so krass! Das ist so ein krasses Gefühl Was hier durch meinen ganzen Körper geht. Aber auch das habe ich nicht negativ als krass in Erfahrung gehabt, aber nicht als negativ und hab dann sofort gerufen nach einer PDR ... Ich hätte sie jetzt gerne. Jetzt bin ich offensichtlich weit genug dafür.
Da wird es ein bisschen bis die Anästhesisten vor Ort sind. Ich war schlau genug den Fragebogen schon im CTG-Raum vorher aufzufüllen, damit ich nicht damit anfangen muss. Während die Anästhesisten sich auf den Weg machten, habe ich praktisch Lachgas bekommen. Ich bin gerade vollkommen ins eiskalte Wasser geschmissen worden und müssen ein bisschen was an den Spitzen tun.
Das ist ein krasses Gefühl mit dem Lachgas, wenn man so tief einatmet und dann kommt so einen Nebel mehr oder minder. Und das hat die Spitzen auch weggemacht – das war gut! Und dann habe ich gedacht, hm, ich fühle mich ein bisschen komisch und sagte noch zuheb, aber kann einem davon schlecht werden? Und sie sagte ja manchmal.
Ich sagte kurz Tüte schnelle und hab mich da von übergeben müssen. wieder lachgas geatnet, wieder übergeben, wieder lachtgas wieder über geben war total toll! Und auch das Disclaimer hat mich nicht belastet. Also, das ist auch wieder ... Jeder von außen könnte sagen, boah wie schlimm. Sie hatte Durchweil.
Sie hat sich übergeben. Sie war im Krankenhauser, wo sie das nicht wollte und es kam hier alles nicht schlimm vor. Es war halt einfach Teil des Prozesses. Und es war vollkommen in Ordnung. Total hingegeben? Ja! Auch Hingabe ist etwas, was ich ganz oft gehört und praktiziert habe. Einfach dieses Entspannen in die Situation ja auch einfach dieses Lebensgefühl mehr oder minder in auch stressige Situationen hinein zu entspannen hat total was gebracht.
auch da für alle das jetzt noch nicht kennen es gibt eine Hypnose die auch hingabe heißt dich auch immer sehr empfehle weil eben dieses eigentlich genau wie du's gerade beschrieben hast es gibt so ein generelles Gefühl von den Dingen sich hingeben zu können, die man sowieso nicht ändern kann eigentlich.
Ja und dass es dann eben leichter geht also wie wenn man im Meer gegen eine Welle ankämpft kann sie total überwältigend sein und schlimm und wenn ich mit ihr mitschwimme dann geht das irgendwie besser so. Und das ist auch ins Lebensgefühl übergegangen? Also jetzt wo ich ein dreijähriges Kleinkind habe, die ja durchaus anstrengt sein können entspannt man sich in Situationen hinein.
Alltag mit Kindern ist nun mal nicht immer einfach, es reicht nicht mit zwei Kleinkindern. Und trotzdem gelingt es mir auch im Alltag gut damit zurechtzukommen das richtig zu genießen und das gehört also auch dazu außerhalb der Geburt das Entspannen in eigentlich anstrengende Situationen wo jeder andere sagen würde du hast sie doch nicht mehr alle und ich habe das irgendwie so integriert dass sich ganz entspannt auch mit so stressigen Situationen umgehen kann.
und das hilft mir in jeder Lebenslage eigentlich ja Voll toll. Ja, richtig toll. Wenn es weitergeht... Aus der Ecke angewartet? Irgendwann kamen Sie dann wahrscheinlich? Dann kam jemand aus der Anästhesie und fing an mich zu verkabeln. Da braucht man ja irgendwie Kleber hier und da die Herzfunktion und so weiter überprüfen.
Dann kam die Hebamme und hat mal geguckt und sagt, ich glaube wir lassen das mit der PDA. Und ich sagte ne, wir lassen nicht mit der pda. Sie sagt doch! Ich sehe das Köpfchen Ich sag, wie bitte? Ja, spürst du schon den Drang zu pressen. Nee, sorry! Und im nächsten Moment doch unter war der Drang und dann hab ich gepresst.
Und ich habe auch überhaupt nicht drüber nachgedacht, dass man nicht Power pressen soll oder ob irgendwer der Meinung ist, dass sich das vielleicht nicht machen sollte, sondern hab einfach meinem Körpergefühl gefolgt. Auch bei der Geburt von meiner ersten Tochter hat mein Körper praktisch gesagt, wir pressen jetzt hier aber alles raus Und bei dieser Geburt habe ich einfach mitgepresst.
In meiner Erinnerung waren es vielleicht fünf oder sechs Mal pressen und das Kind war da, mein Mann sagt, es waren vielleicht eher sieben oder acht? Keine Ahnung, wer von uns nicht mehr richtig erinnert ... Ich meine, ich hab zwischendurch auch mal ihren Kopf gefühlt. Und es war total bestärkend! Richtig kräftigend, richtig... Ich bühre wie Sie sich durch mich durchbewegt auf eine richtig existenzielle Art.
Wahnsinn, das ist total... Ich kann es gar nicht mehr schreiben. Richtig krasses Gefühl einen Kind zu gebären wenn man gerade nicht traumatisiert wird dadurch. Ist das wirklich krass? Und dann war sie da kurz nach neun Uhr abends also da war ich schon um die vierzehstunden wach glaube und fing sofort an zu schreien, was ich total schön fand.
Ich war so überwältigt, ich war so glücklich! Ich hab mich die ganze Zeit bedankt bei allem und jedem und habe ihren Namen gesagt und wie schön sie ist und gesagt darauf wir haben noch ein Kind, sie ist da, es ist toll! Und alle waren so oh Gott warum ist sie denn so fröhlich? Warum ist sie dann so dankbar?
Weil das einfach toll war Obwohl ich diese negative Einstellung ursprünglich mal hatte gegenüber dem Krankenhaus, vor allem habe ich aber eher eine Abneigung gehabt gegen die Krankenhausroutinen. Gegen die Regeln, die dir zufolgen haben. Das machte halt einfach kein Spaß so in ein Raster gepresst zu werden und Ich hatte sogar nichts dagegen diesmal.
es war einfach alles in Ordnung Und die Leute waren so freundlich Die waren so lieb zu mir so liebevoll auch haben Auch wenn eine Welle kamen sie mich gestreichelt wo man denken könnte fast nicht an. Aber nein das wird. das war so. Ich bin so gut aufgehoben hier. Hier fühle ich mich auch zu Hause gefühlt, was richtig geholfen hat und was auch richtig gut war.
Und genauso auch am Ende. Weil sie ja dann kein Frühchen war, sondern diesmal sie zwei Komma acht Kilo gewogen. Auch klein aber im normalen Rahmen. haben sie sie mir auf die Brust gelegt. Ich konnte mit ihr kuscheln, ich konnte sie stillen und weil ich meine große Tochter praktisch gerade erst vier Monate vorher abgestillt hatte war auch so sofort Milch da was total krass war für uns beide glaube ich irgendwie.
und dann bin nicht genäht worden weil ich bin tatsächlich auch gerissen. na klar weil ich habe diesmal richtig Dampf gegeben aber ich hab es nicht gespürt. Also, das reißen nicht auch diesen Ring of Fire, den man gerne kennt. Wenn der Kopf durchtritt. bei meiner ersten Tochter hab ich gedacht die Hebamme würde mal reingucken weil sich das so anfühlte und ich war wütend dass ich gar nicht im Schmerz sein konnte Und bei der zweiten Geburt habe ich es nicht mehr mitbekommen.
Das war einfach... Da war ich voll in diesem Prozess drin Ja Und gar nicht dabei Wüten zu sein. Ich hatte trotzdem Schmerzen Am Ende, vor allem vorher war nur meistens unwohl so ein bisschen. Aber am Ende hatte ich trotzdem Schmerzen und das war also eine schöne Geburt, eine Traumgeburt eigentlich. Also es lief überhaupt nix wie ich mir das hochgestellt habe aber es war trotzdem ne totale Traumgeburt Und es ging mir danach auch viel besser.
Also mein Mann hat sich dann irgendwann auf eins der Bettchen gelegt, da ich glaube Mainz was dann abgezogen wurde oder was? Da hat er sich hingelegt und geschlafen. Da fing die Hebamme schon an zu lachen. von wegen wer hat denn hier gerade die Geburt? Ich sage bei mir stehen die Hormone hier oben und er ist seit vierzehn Stunden wach und platt Und ich konnte, dann haben wir auch eine ambulante Geburt gemacht.
Weil ich ja keine PDA hatte, durfte ich nach vier Stunden nach Hause und ich konnte danach aufstehen und gehen. Nach der ersten Geburt bin ich drei Tage nur im Bett oder im Rollstuhl rumgefahren worden weil mir sofort der Kreislauf abgesackt ist, zur Toilette zu gehen brauchte Bewacher damit ich nicht ohnmächtig werde.
Jeder Schritt hat mir so den Atem geraubt dass mir sofort schwarz vor Augen geworden ist Und ich hab andere Frauen dann auch im Krankenhaus damals bei der Nacht der Geburt beobachtet und dachte, wie kannst du denn schon stehen? Und dabei auch noch reden. So, ich bin hier kurz vom Kollaps! Und diesmal war das total easy.
Ich musste ja noch zeigen dass es mir gut geht nochmal Wasser lassen zur Toilette gehen alles fein und dann haben sie mich nach Hause entlassen kurz nach eins glaube ich Und wir waren total euphorisch. Wir haben uns schon gesagt, das war toll und folgende Sachen machen wir beim dritten Kind anders so nach dem Motto.
Dann war es ja halt mitten in der Nacht und wir hatten beide seit ewig nichts gegessen und dann sind wir noch zu McDonalds gefahren weil wir einfach hungrig waren und um zwei Uhr nachts hat auch nichts auf Und dann hat das Kind auf dem Rücksitz geschlafen und wir haben McFlurry auf der Forne gegessen.
Wir sind nach Hause gefahren, haben nachts noch um drei die Plastikplane vom Bett gezogen, haben uns hingelegt und haben gepennt. Das war krass! Also das war echt eine verrückte Geburt. Ja total. Es ist auch nicht so gelaufen wie ich dachte. In meiner Vorstellung war ich zuhause Ab dem Schlafen gehen meiner Tochter vier Stunden lang ganz harmonisch im Wasser, das war immer mein Plan.
Das Kind bekommen und wenn meine Große morgens aufwacht dann kann ich sagen, voilà hier ist deine kleine Schwester nichts. Die Geburt hat einundzwanzig Stunden gedauert und ich war am Ende vierzig Stunden wach oder so. Und was sich dann auch noch raus stellte warum die Geburt überhaupt losging ist dass der Durchfall und dies übergeben was ich hatte nicht starte Geburt war sondern Magen Darm.
Es ging nämlich gerade eine Riesenwelle rum. Und meine Tochter hatte das vorher auch lang, also das war ne richtige Welle die hier überall war und nicht mal eben kurz sondern die hatte fünf Tage lang Durchfall unterbrechen. und ich habe mir das scheinbar eingefangen und meine Hebamme sagte es ist vermutlich so dass das Magendamen die Gebärmutter so bewegt hat, dass sie dachte okay wir legen los und gleichzeitig dachte die Erkältung aber wir sind nicht stark genug.
Und die beiden haben solange miteinander gekämpft weshalb nichts voran ging und es diesen Stups von außen brauchte damit das überhaupt weiterging sonst hätte sich vermutlich noch ein bisschen länger im Bauch bleiben können. Aber so ging's ja auch gut. Ja was heißt? gut Sie fand die Geburt auch stressig.
Wir waren im Nachhinein beim Osteopathen wegen was Anderem und er sagte, oh, die hat das auch doof gefunden? Die hat mitgedrückt weil sie keinen Bock mehr hatte. Ich sag ja ich hatte auch kein Bock mehr, das kann nicht verstehen! Das war lang. Aber allgemein ist sie ein super entspanntes Kind total fröhlich und ausgeglichen und schläft toll und ist einfach ein Traumkind.
Was soll man schon sagen? Ja. Wie teuer. Ja, Mensch liebe ich dank dir total für deine für deine Geburtsgeschichte. Ich finde sie total beeindruckend. also beide geboten sind ja auf ihrer eigene Weise beeindruckt. und dass du eben beim zweiten mal ja wirklich viel viel pechert ist und trotzdem so eine ja so nachhinein sagen kannst es war trotz all dem eine Traumgeburt das finde ich schon wirklich beeindrucknd fand ich nämlich auch.
Und genau deshalb wollte ich auch unbedingt davon erzählen, um den Frauen Mut zu machen die vielleicht denken oh Gott und wenn es dann nicht ganz nach Plan läuft oder zwei drei vier fünf sechs sieben acht Dinge schief gehen? Dann wird's bestimmt schlimm! Es kann alles schiefgehen und trotzdem toll sein Und das ist so toll.
Das hat mir so viel gegeben, dass ich praktisch jeder Schwangerin, die ich über den Weg laufe empfehle, diesen Kurs zu machen und diesen Podcasts zu hören, sich zumindest damit auseinanderzusetzen weil es so viel verändert und weil ich find, dass das ein Menschenrecht ist mehr oder minder. Zumindest zu wissen, dass es das gibt und sich darauf vorzubereiten Weil das so viel verändern kann und weil die Geburten, die wir erleben, Teil unserer Lebensgeschichte werden.
Und man die eigene Lebensgeschichten halt auch positiv gestalten kann und daraus Dinge mitnehmen kann für den Rest des Lebens. Also man gewinnt so viele Entspannungen im Alltag dazu wenn man einfach eine andere Einstellung hat. Das finde ich, dass lernt man bei dir und deswegen wollte ich das unbedingt erzählen.
So schön! Ich danke dir sehr, dass du da warst. Findest dir und euch natürlich weiterhin alles Gute. Und wer weiß, wer ein dritten Kind? Komme ich nochmal an und erzähle. Danke, dass du da warst! Sehr gerne. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Ja, das war es schon mit Libys Geburtsbericht. Ich hoffe du konntest ganz viel für dich mitnehmen.
ich finde ist super beeindruckend was sie beschreibt gerade auch mit der Magen-Damen-Grippe die sich dann irgendwie noch rausgestellt hat und eine Einleitung ist ja auch wirklich herausfordernd und sie ist mit allem so gut umgegangen. also ich hoffe ja es hat ihr gut getan dir das anzuhören und wünsche dir natürlich wenn du grade schwanger bist von Herzen alles Gute!
Wenn Du Lust hast ein bisschen tiefer einzusteigen in die friedliche Geburt gibt's die Möglichkeit einfach meine App runterzuladen, die auch die friedliche Geburt heißt. Sie ist absolut kostenlos und du kannst da den kostenlosen Schnupperkurs machen, den Schnupperzugang wo du ja einfach noch wie gesagt tiefer einsteigen kannst in meine Methode und Technik.
Ich freue mich auf jeden Fall riesig wenn ich dich auch vielleicht begleiten darf und wünsche dir von Herzen alles Liebe und bis bald deine Christine.