Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf
463 – Schmerzhafte Geburt und trotzdem frei von Angst & positiv - Anikas Geburtsbericht
Sonntag, 16. August 2026 · 1 h 02
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Shownotes
Wie kann eine teilweise sehr schmerzhafte Geburt als positiv und bestärkend erlebt werden, an die du dich gerne erinnerst?! Anika zeigt wie und möchte dir ganz viel Mut machen, dich mental auf deine Geburt vorzubereiten, weil es sich in jedem Fall lohnt.
Heute erhältst du wie immer einen ungeschönten Einblick in Geburt, der dich begeistern und Ängste vor Geburt nehmen kann, gerade weil dir Anika zeigt, wie sie mit teils heftigen und durchaus schmerzhaften Geburtswellen sehr gut umgehen konnte.
Du kannst wieder ganz viel aus diesem Geburtsbericht für dich mitnehmen und erfahren, wie Hypnose bei der Geburt wirken kann.
Du erfährst von Anika:
• wie mentale Geburtsvorbereitung ganz viel Me-Time in der Schwangerschaft war
• warum sie ins Geburtshaus wollte
• wie sie sich auf ihr Bauchgefühl verlassen konnte
• wie sie die Geburtswellen nicht als bedrohlich wahrnahm
War deine Geburt ebenfalls nach dem Ortwechsel schmerzhaft und du hast dich trotzdem nicht ausgeliefert gefühlt? Mach super gerne Mut in den Kommentaren!
Möchtest du genauer wissen, wie Anika mit den sehr herausfordernden Wellen ganz im Vertrauen in sich arbeiten konnte, dann melde dich sehr gerne für meinen nagelneuen Schnupperzugang an, in dem ich dir meine Methode vorstelle und du sogar Hypnosen ausprobieren kannst die-friedliche-geburt.de/anmeldung-schnupperzu…
Ganz viel Freude mit diesem Geburtsbericht!
Deine Kristin
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Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an.
Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Friedliche Geburt, dein Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und entspanntes Mutterglück. Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare positiv auf ihre Geburten vor. Heute gibt es wieder ein Geburtsbericht in dem Podcast die friedliche Geburte und zwar mit Annika.
Anika hat eine außerklinische Geburt im Geburthaus erleben dürfen durchaus als herausfordernd, auch als sehr schmerzhaft und trotzdem als wunderschön. Wie kann das beides zusammenpassen? Wie kann es zusammenpassen dass man sehr starke Schmerzen hat und trotzdem das Gefühl hat etwas ganz ganz Tolles erlebt zu haben an das man sich ein Leben lang gern zurück erinnert?
Die Frage fand ich total spannend und hatte ein wunderschönes Interview mit Annika, aus dem du wenn du gerade schwanger bist ganz viel für dich mitnehmen kannst. Davon bin ich überzeugt und das dir hoffentlich auch ganz viel Mut macht und die Angst vor Schmerzen nimmt. in diesem Sinne ganz viel Freude beim Zuhören oder Zuschauen!
Liebe Annika herzlich willkommen hier im Podcast die friedliche Geburt. Ich freue mich riesig dass du da bist um über deine Geburtserfahrungen sprechen, die ich sehr wertvoll finde. Ich bin schon ganz gespannt auf das Interview und wissen was weiß ich natürlich schon. Aber vielleicht magst du dich erst mal vorstellen und erzählen warum du überhaupt den Kurs Die Friedliche Geburt irgendwann mal angefangen hast zu machen?
Ja, ich bin Annika. Ich bin jetzt achtunddreißig geworden vor Kurzem und ... genau! Ich bin auf die friedliche Geburt gestoßen durch eine Bekannte damals. Da war ich noch sehr früh in der Schwageschaft. Das war eigentlich sechste Woche oder so? Genau. Und die Bekanne hatte selber schon drei Geburten hinter sich, zwei nicht-so-schöne und hat dann zur dritten Geburt deinen Podcast entdeckt und hat da auch ne positive Erfahrung gemacht mit und hat mir davon erzählt.
Und so bin ich drauf gestoßen. Genau, ich hab mir dann auch den Podcast angehört, die ersten paar Folgen vor allem in dem du ja viel auf Grund legen des Berichtes ... Ja und das hat mich so angesprochen dass ich dachte komm jetzt gönnst du dir den Kurs? Das war ... Ich sehe das als großes Glück, dass ich auch so früh darauf gestoßend bin.
Und ja, ich glaube ohne den Kurz wäre ich auch relativ unbedarft hätte ich mich so in die Geburt gestürzt. Der Kurs hat mich auf jeden Fall sehr, sehr positiv beeinflusst. Ja? Hattest du denn Ängste vor der Geburt? oder warum hattest Du so das Gefühl? nicht möchte da irgendwie tiefer eintauchen also nicht nur Podcast sondern ich will irgendwie auch wirklich dann noch tiefer gehen.
Nee, Angst hatte ich tatsächlich nicht. Das war irgendwie ganz schön dass sich von Anfang an so ein Vertrauen hatte. von das wird schon werden. Ich glaube warum ich mir den Kurs dann auch gegönnt habe war dass ich gerade zu Beginn der Schwangerschaft eine relativ schwere Zeit durchgemacht habe weil die Nachricht dass ich schwanger bin sehr unverhofft kam Okay.
Und parallel, ich glaub drei Wochen später ist mein Hund verstorben nach Länge. Der hat mich zehn Jahre begleitet so der war dann alt und krank. Dann war ich erst mal ganz schön aus der Bahn geworfen weil sich plötzlich so viel verändert hatte in meinem Leben dass ich da ganz schön dran zu knacken hatte.
Das war so ... Ja, ich hab das getan um mir was Gutes zu tun. Ich brauchte irgendwie was ne? Das kam auch ein bisschen wie gerufen Ja, mir die Me Time und dir das Befassen mit der Schwangerschaft total gut getan hat. Weil zu Beginn durch die Trauer gar nicht so richtig rauben war in mir, um mich mit der Tatsache, dass ich schwanger bin, auseinanderzusetzen.
Das hat mich ein bisschen belastet. Durch den Kurs war es ein schöner Weg, mir immer wieder Momente zu schaffen, wo ich ganz bewusst mich damit befasse. Und das hat mir sehr gut getan! Das heißt, du hast dann die Videos erst mal gemacht wahrscheinlich und irgendwann auch angefangen mit den Hypnosen. Und waren das dann so Me-Time Momente?
Also die Hypnosis zu machen oder auch schon die Videolektionen sozusagen wo du die Theorie gelernt hast? Ja ich muss mich kurz zurück erinnern. Stimmt genau es gab die Videolektionen Ja, mit denen habe ich begonnen. Genau die hab' ich mir so peu à peu angesehen zu Beginn der Schwangerschaft. Ich hatte dann auch mal eine Phase wo ich es pausiert habe und naja je weiter die Schwangersschaft fortschritt desto regelmäßiger habe ich das gemacht Und ja richtig geübt.
mit den Hypnosen habe ich glaube ich vor allem auch so im letzten Trimester da war ich dann täglich dabei genau. Aber ja auch schon die Videosequenzen für den Kurs waren Ja, schon allein sehr spannend einfach. Das ganze Theorie darum zu lernen und zu hören, worum geht es eigentlich genau? Und dann war ich total neugierig drauf, das auch auszuprobieren tatsächlich.
Ja, ja ... Ja, das ist was, was ich halt auch finde, was ein total schöner Ansatz ist. Wenn man mit einem Gefühl rangeht, ah, ich will jetzt mir was Gutes tun in meiner Schwangerschaft. Wenn mir das bei der Geburt hilft, dann ist toll! Schaden wird's auf jeden Fall nicht. Aber ich nehme das so als Zeit für mich, mit meinem Kind in der Schwangerschaft in Verbindung zu gehen.
In dem Moment wo man das macht – es ist wie ein Trick im Gehirn – ist halt der Druck weg! irgendwas lernen zu müssen. Also klar, ich sage ja immer das ist was zum Üben. Das ist eine Art Training, was man da macht und es ist wirklich so ganz Hand und Fuß und ist ein richtig jasem Konzept wo man etwas lernt, was dann bei der Geburt eben auch nutzen kann.
aber das Problem ist wenn man dazu stark rangeht und so das Gefühl hat Ich muss jetzt üben! Dann findet man dafür keine Zeit und all diese Dinge die wir halt so kennen Wenn wir was lernen müssen oder was üben müssen Und in dem Moment, wo man sagt nee das ist jetzt meine Me Time mit meinem Baby. Weil es sind Diagnosen ja auch.
Man kommt wirklich sehr tief in Kontakt mit seinem Kind und auch mit sich selbst. Dann ist das halt schön wenn das eben auch für die Geburt noch hilfreich ist. aber es liegt nicht dieser ganze Druck und das Ganze klappt oder klappt nicht auf dieser Geburt so. Das macht es leichter das dann bei der Geburt umzusetzen.
interessanterweise Ja, total. Kann darum ... Magst du erzählen, hast du dich alleine darauf vorbereitet oder hattest du jemanden an deiner Seite für deine Geburt? Zu Beginn hab ich mich viel alleine vorbereitet und wie gesagt, viel ist im letzten Trimester passiert, wo ich dann wirklich ... Ich mein, da hatte ich auch die Zeit.
Ich war nicht mehr so mobil, musste auch viel liegen. Das ergab sich dann, dass ich mich einfach auch ... viel mit den Hypnosen beschäftigt habe und dann habe ich auch bewusst meinen Partner mit einbezogen. Es gab ja Lektionen, die auch für den Partner waren. Wir haben dann bestimmte Sachen geübt zusammen wie die Ankersetzung zum Beispiel.
Ich hab ihm erzählt aber auch davon was ich so mitnehme aus dem Kurs und was ihn vielleicht auch erwarten kann. Ja, und das war auch total wertvoll. Es war schön, meinen Partner einbinden zu können, dass er genau teilhaben kann. War das schwierig oder weil gleich neugierig und offen? Und fand es spannend!
Ja also ich glaube so ganz wenn man ganz tief reingeht da ist bei ihm glaube ich dann auch immer eine Grenze. aber er war irgendwie total supportive von hat das einfach mit mir gemacht hat doch gemerkt, dass mir das gut tut, dass mehr das auch wichtig war die Vorbereitung Genau. Und das hat super funktioniert, da war mir eine große Stütze.
Ach toll! Das klingt sehr gut und du hast ja dann auch ne außerklinische Geburt für dich beschlossen, dass du das gerne erleben möchtest? Hatte das mit dem Kurs zu tun oder war das für dich eh schon klar? gerade wenn man auch so ungeplant oder unerwartet schwanger wird kann ich mir vorstellen stürzt man in diese ganzen Themen rein.
Wie bist du dazu gekommen, das außer klinisch zu planen? Ja klar die ersten Wochen waren total turbulent. Ich habe zuerst nach einer Beleghebarme gesucht, die mich dann in der Klinik begleiten kann. Wir haben hier am Ort eine Hebammpraxis. Die ist das tatsächlich anbieten und ich hab mich da relativ schnell gemeldet Und die waren aber tatsächlich schon ausgebucht.
Und daraufhin bin ich auf die Idee gekommen, im Geburtshaus anzufragen. Weil es mir in erster Linie besonders wichtig war eine Hebamme zu haben, die mich begleitet durch die Schwangerschaft und die dann eben auch bei der Geburt dabei sein kann weil mehr dieses Vertrauensverhältnis irgendwie das war mir wichtig Das habe ich direkt gespürt dass sich diesen emotionalen Support auch unter Geburt haben möchte.
Ich wohne in einer ganz tollen Hausgemeinschaft und meine Mitbewohnerin, die hat schon drei Kinder bekommen. Und alle drei ... Die hatte eine Hausgeburten? Genau. Dementsprechend war ich damit schon ein bisschen vertraut. Hausgeburt hab ich mir für die erste Geburt nicht zugetraut, und ich dachte, Boah, Geburtshaus ist irgendwie ein schöner Kompromiss!
Mir hat eher der Gedanke, in die Klinik zu gehen tatsächlich angstbereitet so... wusste, ich hatte nie so die Sorge vor Risiken und medizinischer Versorgung. Ich hatte von Anfang an irgendwie Vertrauen darin, dass auch Hebammen einen ganz wundervollen Job machen und dass die richtige Entscheidungen treffen werden und sich gut um mich kümmern.
Und da war mir diese Bindung zu den Hebammen sehr viel wichtiger als medizinisch gut aufgehoben zu sein in der Klinik. Ja! So bin ich ins Geburtshaus gekommen. Ja, noch eine kurze Ergänzung für alle die gerade zuhören. Man ist medizinisch sehr gut aufgestellt auch bei einer außerklinischen Geburt nur dass man das noch einmal gehört hat.
Zeit Info! genau dafür ausgebildet sind. Das ist auch medizinisches Personal, man hat ja manchmal dann wenn man noch gar keine Berührungspunkte hatte mit Geburt das Gefühl ja Hebammen sind irgendwie die so schalala irgendwie mit einem höher Rohr die Herztöne hören und vielleicht ein bisschen homöopathische Mittel geben sondern nein also sie können auch sehr gut mit dem höher Rohhr die Herstöne hörten und dass es funktioniert auch tatsächlich richtig gut.
Und darüber hinaus haben sie einfach wirklich das Fachwissen, also es gibt auch kleine Doptonen nennt man. Das sind so kleine mobile CTG-Geräte sozusagen, damit man die Herztünne hören kann und so weiter. Die sind wirklich auch medizinisch gut ausgerüstet wenn sie zu einer Hausgeburt kommen oder auch im Geburtshaus Und sie merken auch durch die eins zu eins Betreuung, durch die ganz enge Betreuungen der Gebärenden sehr früh wenn etwas nicht mehr physiologisch läuft.
Also wenn die Geburt irgendwie eine Wendung nimmt wo man merkt hier braucht es irgendwie mehr medizinische Unterstützung und dann wird sofort verlegt in die Klinik und deswegen ist die außer klinische Geburtshilfe eben auch super sicher. Das, was du glaube ich meintest war okay. wenn es ein Kaiserschnitt oder eine Bauchgeburt werden sollte dann müsste man erst mal wechseln in die Klinik.
Man hat nicht alles medizinische vor Ort oder man braucht jetzt doch ne PDA zum Beispiel. das ist dann etwas was man in der klinik bekommt. Dann müsste man nochmal wechselen. aber sicher ist es eben auch in einer außer klinischen Geburtshilfe. Absolut genau den Eindruck wollte ich gar nicht erwecken.
Nein ich weiß Ich glaube Ja, viele schöpfen da ja auch Sicherheit daraus. Du sagst das der Weg dann kurz ist, dass Ärzte direkt vor Ort sind und sie nicht noch mal verlegen müssen? Genau! Okay, und dann warst du also in dem Geburtshaus und hast für dich gesagt ... Das kann ich mir gut vorstellen auch für die Geburt.
Einfach mit den Hebammen fühle ich mich sicher oder in guten Händen. Total, das waren richtig, richtig schöne Orten, super schönes ... Haus alleine, ne? Und die ganze Atmosphäre da war von Anfang an so angenehm und well-coming. Also das weiß gar nicht wie man es auch auf Deutsch sagt. Ja, dass mir eigentlich nach dem ersten Gespräch dort schon klar war okay wenn ich möchte sehr gerne hier entbinden ja.
Magst du uns sagen welches Geburtshaus das war? Ja in Dortmund! Das Rundungsgeburtshaus in Dortmond. Ja genau. Sehr schön. Ja, und wie war es dann als das zugeburt kam? Nimm uns da gerne mal mit. Das war tatsächlich eine schöne Geschichte! Wir hatten ... Ich glaube der ET war am achtundzwanzigsten Mai.
Einerseits hatte ich so das Bauchgefühl, na ja der wird vielleicht in Juni gehen. Vielleicht wird er so Anfang Juni kommen? Gleichzeitig habe ich bei, wir hatten eine kleine Babyparty. da durften Gäste aufschreiben was sie tippen. wann kommt das Kind zur Welt wie schwer wird es sein? und und und Und in dem Zuge ist mir aufgefallen oder fünfundzwanzigste fünfte Fünfund zwanzig wäre doch eigentlich ein richtig schönes Geburtsdatum Das stimmt.
Genau, und hab das auch so in den Hypnosen teilweise mit einfließen lassen? Sehr gut! Und ja es kam der vierundzwanzigste Mai. ich weiß es war abends, es war Fußball-Pokalspiel-Finale. Wir hatten Freunde eingeladen um dieses Finale zu gucken. wir haben Pizza bestellt und während des Spiels habe ich schon gemerkt okay ist mir irgendwie zu trubelig irgendwie fühle ich mich... Anders als sonst.
Ich hatte wirklich so das Gefühl, ich möchte mich zurückziehen. Genau, bin ins Schlafzimmer und habe mich ins Bett gelegt und gemerkt, okay, es geht glaube ich los! Es kam dann irgendwie ganz plötzlich. Mein Partner kam hinterher und ich meinte auch, die Gäste müssen mal gehen, weil hier passiert jetzt was... Und dann ging das doch recht schnell.
Es ging schnell los und ich war superaufgeregt plötzlich, so aufgeregt dass sich das Gefühl hatte, ich komme gar nicht rein in die Hypnose. Ich habe mir ein Kopfhörer aufgesetzt, habe mir seine Hypnase angehört zur Begleitung der Geburt tatsächlich genau zur Eröffnungsphase. Ah, okay. Also noch nicht die Geburtsbeginn-Mentalfördern?
Die hattest du nicht gemacht, sondern gleich in die Eröffnungsphase ... Genau weil ich gemerkt habe, dass es einfach losging. Das hat mich sehr überrascht, weil ich in den Berichten auch viel gehört habe bei der ersten Geburt, dass Frauen berichten. Sie hatten Übungswänen und dann flacht das wieder ab.
Dann sind sie noch mal spazieren gegangen und da war ein Warten auf geht's jetzt los oder nicht. Darauf hatte ich mich so ein bisschen eingestellt. War gar nicht so. Ging! Direkt los, ich glaube zwar abends halb zehn oder so. Wenn du dich fragst wie du am besten mit der geburtsvorbereitenen Hypnose starten kannst dann möchte ich dir meinen Kurs ans Herz legen.
dort nehme ich dich an die Hand und bringe dir Schritt für Schritt alles bei. Teil des Kurses sind auch meine wissenschaftlich untersuchten Audiohypnosen für die Schwangerschaft und die Geburt und danach leicht abrufbar über die praktische App alle Infos auf meiner Website. jetzt weiter mit der Folge Ja.
Und dann habe ich gemerkt, okay es geht wohl los also Kopfhörer auf Augenklappe auf und dann hab' ich mich ins Bett gelegt und hatte erst das Gefühl ich komm gar nicht rein weil ich so aufgeregt war und dass mir schwer für mich zu konzentrieren. Rückblickend muss sich feststellen Ich bin sehr wohl reingekommen.
Also tatsächlich rückblickend wurde für das für mich ganz deutlich. Wann sind wir losgefahren? Ich glaube, gegen ein Uhr Nacht sind wir zum Geburtstag aufgebrochen. Das heißt so dreieinhalb Stunden war ich zu Hause. Genau die ich wirklich sehr gut verbracht habe. Ich hab mich auf die Atmung konzentriert und hat mir sehr geholfen.
Also die Fruchtblase ist zwischenzeitlich dann auch geplatzt Und es ging relativ schnell, wurde es immer stärker. Aber immer noch so, dass ich die Wellen gut mitnehmen konnte und mich da sicher gefühlt habe mit, genau. Zwischendrin hat mein Partner mit der Hebamme telefoniert, gesagt ja, jetzt geht hier los?
Ja, dann war ... Ich weiß, das war gegen eins, dass wir aufgebrochen sind. Das war wirklich ein Gefühl von okay, ich möchte jetzt los! Also das war einfach auch so'n Bauchgefühl Genau, genau. Vielleicht magst du das noch mal ein bisschen beschreiben? Weil davor haben viele so Sorge dass sie den Moment verpassen wann man los muss.
oder ganz oft kommt aus die Frage ja wie kann ich denn die Wellen tracken? weil sonst weiß ich ja nicht wann ich losmuss weil es gibt ja diese Regel wenn über eine Stunde die Welle alle fünf Minuten kommen. aber die Geburten sind so unterschiedlich dass ich halt des Bauchgefühl diesen Moment den Du gerade so beschrieben hast von Ich fühle mich ja nicht mehr gut.
Ich möchte jetzt los, finde ich viel exakter, viel genauer präziser als dieses Messen von außen weil die Geburt ist halt so ein innerer Prozess und Körperprozess und wir kriegen alle Informationen aus dem Körper und das Messen vom Wellenabstände ist halt kopfig und so von außend. man kann im Grunde dann Nicht so genau sein wie das Körpergefühl, ist mein Eindruck.
V.a., wenn man in Hypnose ist und gut verbunden ist mit seiner Intuition? Ja! Ich kann da auch nur dran apulieren, wirklich auch in sich zu vertrauen, weil diese Erfahrung habe ich selbst gemacht. Ich hab mir dieselben Fragen gestellt, also wie wird das so sein, wenn es losgeht ... Und ja, hab mich auch gefragt soll ich Wellen tracken oder nicht?
Schon am Abend dieses Gefühl, ich möchte mich jetzt zurückziehen. Ich habe mich da an deinem Podcast erinnert. Du hast das öfters erwähnt und das war ... Ich hab das so deutlich gespürt. Da habe ich noch nicht mal realisiert, dass es jetzt losgeht. Ich hab nur gemerkt in meinem Körper irgendwas fühlt sich anders an.
Es war aber auch noch ... Kein Schmerz in dem Sinne. Es war einfach ein Unwohlsein und ein Gefühl von, die ganzen Leute ... Ich konnte mich gar nicht auf das Spiel konzentrieren. Das war irgendwie ... Die Pizza schmeckte auch dann nicht mehr als es war. Richtig gemerkt, ich möchte Ruhe, möchte mich hinlegen.
Und hab mich an deine Worte erinnert und dachte, okay, dann mach' ich das jetzt mal! Sobald ich lag, habe ich gemerkt hier geht's los. Dann hab ich so die ersten Wellen gespürt die auch nach meinem Gefühl relativ regelmäßig kam, obwohl ich sie jetzt nicht getrackt habe. Aber einfach gemerkt okay da vergehen keine halbe Stunde dazwischen genau so und dann das sind ein paar Minuten und dann kommt der nächste Und Das gefühl aufbrechen zu wollen.
Ich glaube es war schon so dass die Wellen wurden stärker und ich habe gemerkt dass sich zunehmend ja auch mental arbeiten muss, um da gut in der Flose zu bleiben und dass die Wellen auch so willkommen zu heißen. Und da war dann irgendwann so ein Punkt wo ich gemerkt habe okay es könnte vielleicht kippen.
also ich hatte dann einfach auch so ein inneres Bedürfnis nach Unterstützung nach einem sicheren Raum in dem Personen da sind die mich jetzt weiter begleiten. Ich wusste das steht eine halbe Stunde Autofahrt bevor. Da hatte ich Respekt vor Jetzt noch mal aufstehen, treppen runter ins Auto oder hinfahren.
Da war das einfach ... Das war ein Bauchgefühlt und ich glaube auch da darf man darauf vertrauen dass dieses Gefühl kommt und diese Entscheidung dann auch richtig ist. Ja vor allem wenn man eben vorher es gibt eine Hypnose die du vielleicht auch gemacht hast Traumgeburt visualisieren weil Du meintest ja mit dem Datum auch so etwas visualisiert dem Unbewussten, also der Körperintelligenz ja auch die Nachricht vermitteln.
Wir brauchen eine halbe Stunde ins Geburtshaus. Also auf so einer unbewusster Ebene da arbeiten wir mit Bildern und mit Gefühlen in der Hypnose selbst. Und wenn man dann einen Ablauf macht von so einer Geburt bei Daumen geht es daher dass man sich so vorstellt wie wird mein Traumgeburt sein? Dann ist ein Weg ins Geburtshaus ja mittrinnen in dieser Vorstellung.
Und damit geben wir unserem Körper auf einer intuitiven Ebene, sozusagen also auf der Körperintelligenz-Ebene nicht mit unserer Verstandesintelligenzebene die Information. bitte gib mir Bescheid wenn ich los muss und rechne mit ein dass wir noch eine halbe Stunde brauchen bis wir da sind. Also mich auch den letzten Drücker sondern ich brauche dann noch dieses Zeitfenster.
das hast du ja anscheinend richtig gut gemacht. Du hast erzählt, ja? Ja um das noch einzuschieben. Ich fand es wirklich so verblüffend weil ich ja auch wie gesagt im Verstand dachte naja der glaubt er braucht ein bisschen länger. ne und hab nebenbei scherzhaft aber auch zu meinem Partner gesagt du pass auf am nevierundzwanzigsten die kommen abends wir essen noch schön Pizza dann geht's in der Nacht los und dann ist er am vierund zwanzigstens da.
Und als es dann wirklich los ging dachte ich auch dass gibt's doch nicht. Das ist doch verrückt. dass es jetzt genauso eingetreten ist will ich noch darüber geschärzt habe. Also es scheint ja, da was gewirkt zu haben. Ja na klar man kann damit keine Wunder erwarten. also wenn das Baby einfach noch nicht bereit ist an einem bestimmten Tag dann kann man das auch nicht mit einer Hypnose sozusagen so infossieren.
aber denn dass sowieso alles schon bereit ist und das Kind könnte jetzt am vierten, zwanzig oder am sechsten kommen. Und man visualisiert dann immer wieder den fünfundzwanzigsten. Dann ergibt man dem Körper schon eine Information mit so. Jetzt wäre es toll! Oder jetzt stupsen wir es ein bisschen an also ein kleines bisschen was hat man da einen Einflussmöglichkeiten?
Man kann damit nicht die Welt aushebeln, aber ein bisschen was kann man da schon machen. Du meintest, die Fruchtblase ist irgendwann aufgegangen. Wann war das? War es noch zu Hause? Das war doch zu Hause. Ich weiß, ich stand am Bett gerade und ja ... Es machte Plöpb! Und das Fruchtwasserfloss ... Genau.
Auch das war so... Ich bin dann nochmal auf Toilette. habe das auch so für mich nochmal verarbeitet. Also es waren ja auch Schritte an die ich mich immer wieder erinnert habe, die du auch berichtet hast, dass genau zwei für die Fruchtblaseplatz mal noch einmal auf Toilette geht und sich entlehrt. kurz bevor wir ins Auto gestiegen sind.
Habe ich mich auch nochmal abbrochen. da kam leider die ganze Pizza wieder raus. trotzdem habe ich mich dran erinnerte dass auch gerade das so ein Zeichen sein kann, dass es gut voranschreitet. Und dachte innerlich noch so ach guck mal! Es läuft irgendwie wirklich ein bisschen nach Schema F und ich war dann ganz froh, dass sich es vor der Autofahrt los war.
danach ging's mir auch übelkeitstechnisch wieder gut Genau, jetzt habe ich deine Ursprungsfrage vergessen. Nein, du hast sie beantwortet! Das war nicht fruchtlase geplatzt ist? Genau das nach Zuhause waren. Ja genau, das war zu Hause. Ich glaube in dem Zug hab' ich auch mal Partner gebeten nochmal die Hebamme anzurufen und dann sind wir auch recht bald aufgebrochen.
Auch das war für mich noch einmal so ein Anzeichen von okay, die ist geplatzst, die Wellen sind regelmäßig und wird Zeit Ja. Und du hast die Wellen ja auch als Intensiv wahrgenommen? Magst du die noch genauer beschreiben, also die Welle zu Hause? Ich hab's tatsächlich mir auch nochmal Gedanken drüber gemacht und erstaunlicherweise nach so einer Geburt die Psyche vergisst ja auch.
Mir fällt es total schwer in dieses Körpergefühl nochmal, das noch mal hochzuholen ... Viele beschreiben es als sehr starke Periodenschmerzen. Das hab ich gar nicht so empfunden, also das war ... Ich auch nicht! Nee, es war schon ein krampfendes Druckgefühl über den ganzen Bauch. Ich fand sie ja intensiv aber tatsächlich nicht schmerzhaft.
Also ich habe gemerkt okay da passiert was und ich musste durchaus mit Konzentrationen und Atmung wirklich arbeiten dass sich da gut durchkomme. Aber das hat wirklich sehr gut funktioniert. Und vor allem die Autofahrt auch noch, wo der ich ja wie gesagt auch Respekt hatte ... Hat wirklich super funktioniert.
also die halbe Stunde war ein gefühlt zehn Minuten Fahrt. Ich hatte eine Augenklappe auf, ich hatte den Kopfhörer auf den Ohren hab mir die Hypnose angehört und hab geatmet Ja dann waren wir da und ich dachte okay das war Easy, also das hat wirklich richtig gut funktioniert. Und bis zur Ankunft in Geburtsthaus hatte ich auch keine Schmerzen in dem Sinne.
Es war intensiv, es war Arbeit aber nicht schmerzhaft und das war schon mal ein richtig guter Start. Ja auf jeden Fall! Wie war dann die Ankunft? Wir sind genau...es war ja zum Glück nach der Verkehr. Das war kein Verkehr. wir sind gut durchgekommen. Ich kam dann rein ins Geburthaushaus. Es waren beide Hebammen schon da, also eigentlich hätten wir mit einer Hebamme gestartet und die zweite wäre so in der heißen Phase dazu gekommen.
Aber ich glaube meine Hebammer hat am Telefon und was mein Partner berichtet hat, schon verstanden okay, wir sind schon fortgeschritten und er hat dann die zweite Hebammel direkt mit eingeladen. Also haben mich zwei Frauen begrüßt im Geburtshaus. Ja sie haben erst mal ... untersucht und auch getastet.
Das war für mich so weit in Ordnung, ich hatte das vorher mit denen jetzt nicht unbedingt besprochen dass ich nicht hören will wie weit ich bin weil ich so gespürt habe. okay... Ich weiß dass es im Zweifel keine wirkliche Aussage darüber trifft wie langs noch dauern kann und hatte deshalb aber auch keinen Not das irgendwie zu erfahren weil das für mich innerlich klar war.
genau Ich war schon bei fünf oder sechs Zentimeter, als ich ankam. Also es war was passiert? Das war auch eher eine positive Überraschung. Ich denke, Mensch, da hab' ich schon richtig ... ist schon richtig fast fortgeschritten zu Hause. Genau! Das haben Sie kurz gemacht und dann habe ich sie gebeten die Wanne vollzer laufen zu lassen weil ich gerne in die Geburtswanne wollte Und das hat total gut getan, das war mir Wasser Es war eine richtig schöne Atmosphäre, es waren Kerzen an.
Es war gedimpftes Licht, das war alles sehr still. Es waren eben die zwei Hebammen und mein Partner da. Und in der Badewanne ... Ich hab die Hypnose noch weiter gehört. Ich glaube aber ab einem gewissen Punkt habe ich nicht mehr reingefunden. Ich weiß gar nicht so richtig was mich abgelenkt hat. Ich glaub, ich war mit meiner Aufmerksamkeit dann zum Teil doch auch bald den Hebamen, weil mir das ... dann doch irgendwie auch Sicherheit gegeben hat, ein bisschen mitzubekommen.
Wie die draufsehen und reagieren. Die haben so viel Ruhe ausgestrahlt, dass mich das beruhigt hat ... Mitzusehen? Du sagst, du bist nicht mehr so richtig reingekommen. Also hast du ein Gefühl, wann du rausgekommen bist? Es waren ja viele Wechseln, Ortswechsel. also erstmal ins Auto rein die Autofahrt und aus dem Auto raus dann ins Geburtshaus rein.
Dann innerhalb des Geburthauses in die Wanne rein. vielleicht das eine oder andere Gespräch. Hast du das Gefühl irgendwie gab es einen Moment da warst du richtig raus eigentlich. Also ich glaub, das erste Mal raus war ich tatsächlich als ich angekommen bin. Dass der Weg ins Geburtshaus dann die kurze Untersuchung und Ausziehen in die Wanne ... Das hat mich erst mal rausgebracht.
Die Erinnerung ist nicht mehr so gut da. Ich glaube, dass sich in der Wanne schon noch sehr bei mir war. Hab aber relativ schnell gemerkt, dass auch die Atemtechnik nicht mehr für mich funktioniert hat. Die habe ich dann umgeschalten. Wir haben im Geburtsvorbereitungskurs eine Frau da gehabt, die Soundbreathing-Übungen mit uns gemacht hat und die haben plötzlich besser für mich funktioniert.
Weil ich dann gemerkt habe ... Dass du das für dich gespürt hast, ist total toll. Also es ging körperlich gar nicht mehr an. Es kam aus mir raus und es waren auch die Schmerzen da. Das war der Punkt, wo ich gemerkt hab, okay, ich bin wohl raus. Die Wellen wurden stärker und wurde durchaus schmerzhaft.
Ich musste dem Druck machen durch laut sein. Das kam einfach aus mir heraus. Und das ist total ... Okay, also was ich ganz wichtig finde bei der friedlichen Geburt ist dass man immer schaut. Was brauche ich jetzt gerade? In welche Richtung geht mein Körper jetzt gerade meine Geburtserfahrung grade? und dann halt auch zu sagen Jetzt funktioniert diese Atemtechnik nicht mehr, dann mache ich jetzt eine andere.
Ist halt wirklich genau richtig. Also nicht irgendwie krampfhaft an was festhalten sondern dem Körper folgen und das scheinste ja sehr gut gemacht zu haben. Hast du denn das Gefühl dass du mit den Schmerzen die da waren gut umgehen konntest? oder war das überwältigende Schmerz? Dass du das Gefühl hattest es ging dir ganz schlecht dabei?
Das war tatsächlich spannend. also es war so Beides. Es war überwältigend, es war körperlich einnehmend, psychisch einnehmend ... Aber es war nicht überweltigend in dem Sinne, dass ich mich ausgeliefert oder hilflos gefühlt habe. Es ist keine Angst aufgekommen, geschweige den Panik. Gleichzeitig weiß ich, dass sich Momente hatte, in denen ich so darüber nachdachte innerlich und dachte okay, ich verstehe jetzt was daran traumatisch sein kann.".
Also ich verstehe jetzt, dass in dieser Situation wenn ich jetzt Angst hätte und nicht wüsste was mir geschieht. Wenn ich mich ausgeliefert fühlte dann versteh' ich was traumatisch sein kann. Weil das doch so eine heftige körperliche Erfahrung ist. Trotzdem hat sich das nicht eingestellt. Ich war irgendwann an dem Punkt natürlich auch zu sagen, boah ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr und ich würde jetzt gerne auf Stopp drücken aber es geht nicht. also auch dieser Erkenntnis waren noch mal ja ich kann jetzt nicht einfach gehen ist muss jetzt hier weitermachen. Und Ja trotzdem war es nicht bedrohlich so. Es war okay Und ich habe gemerkt, dass die Anfangsphase zu Hause und die Fahrt, das diese so gut lief haben mir einfach Kräfte gespart.
Die ich in dem Moment dann auch später noch gebraucht habe. Das war super! Ja, weißt du? Wann das ungefähr war, also ob es schon die Übergangsphase war. Zwischen acht und zehn Zentimeter Muttermunderöffnung sagt man ja da kann die Üergangsphase sein. Also ist bei ganz vielen Frauen, bei Hypnose manchmal ja, manchmal nein.
Also manchmal wird ihr einfach ausgeblendet und manchmal ist sie auch da. Die ist ja genau davon gekennzeichnet von dieser unglaublichen Wucht und diesem Gefühl, dass es sehr existenziell ist was hier passiert. Und das man auch denkt ich will jetzt nicht mehr Ich würde am liebsten jetzt gerade Stopptasse drücken raus.
und diese Phase ist aber auch dadurch gekennzeichert, dass sie nicht so ganz so lange ist. Weißt du das zufällig? Es kann gut sein, dass die Übergangsphase war. Ich weiß das ... es steigerte sich in der Wanne bis zu dem Punkt, wie du beschreibst, an dem ich sagte, okay, es ist ... oh, ich kenne dich mehr!
Also, ich hab noch so ein Zeitmarker, wir sind ja, wie gesagt, so gegen halb zwei im Geburtshaus angekommen und ich glaube, ich habe irgendwann auf die Uhr geguckt, da war's halb fünf. Und da begannen sich auch was zur ... verändern, weil auch die Hebammen dann irgendwann sagten okay wir müssen mal raus aus der Wanne und ein paar andere Positionen einnehmen.
Wir müssen das ein bisschen anstupsen. es bewegt gerade fest der Prozess genau und da begann dann auch so die letzte Phase. Wir sind aus der Waderaus. Ich glaube, das war auch tatsächlich die zwei-, drei Wehen. davor habe ich schon gemerkt, dass auch so Druck nach unten stattgefunden hat, dass sich das Gefühl hatte, ich möchte drücken oder pressen.
Genau! Ja und dann sind wir aus der waderause in den anderen Raum wo ein Bettstand und Seile und was man alles zur Verfügung hat. ja und da begann eigentlich auch wirklich so die letzte Phase Leider noch mal relativ lange dauerte. Also ich glaube zur Welt kam er kurz nach halb acht, also das waren dann nochmal drei Stunden ... die wir wirklich rumprobiert haben.
Spätestens da war ich auch komplett bei den Hebammen und gar nicht mehr. Was heißt bei mir? Natürlich war ich bei mir aber ich habe gemerkt okay auch die Hebamme haben wirklich viele Positionen mit mir probiert. Er wollte irgendwie nicht um die Kurve ne es war nach jeder Welle Er kam vor und rutschte wieder ein Stück zurück.
Das wollte nicht so richtig vorwärtsgehen, da hab ich gemerkt ... Okay, ich brauche jetzt auch einfach die Anleitung der Hebammen, ne? Die damit ganz viel Erfahrung irgendwie alle ausprobiert haben. Mhm! Und das war auch noch mal interessant, weil da ... Der Schmerz, den ich in der Badewanne hatte durch die Wellen, auch so dich mehr da war.
Ich habe auch die Austreibungsphase als ... Das war nicht schmerzhaft im eigentlichen Sinne, sondern wirklich ... also die heftigste Kraftanstrengung. Ja, die ich geleistet habe bisher. Also das hab ich deutlich gespürt was dafür Kräfte walten und wie sehr man sich selbst auch anstrengend. Das war das Anstrengende daran aber es war nicht Schmerzhaft tatsächlich so.
So kenne ich das auch tatsächlich. Also so hatte ich das sogar bei meiner ersten Geburt. Er lebt, obwohl ich er sagt die war traumatisch weil ich mich dem ausgeliefert gefühlt hab. Auch eine lange Austrittsphase bei meinem ersten Kind und das war für mich aber dadurch so schlimm Weil ich so krass an meine an meine Grenzen gekommen bin kräftemäßig tatsächlich also dass Ich so erschöpft war dann da durch Und das hast du eigentlich ganz schön vorher auch gesagt, dass du viel Kraft gespart hattest in dieser ersten Phase der Geburt.
Wurde so durch die Hypnosen ja im Flow warst und dein Körper sich so toll öffnen konnte mit soviel Entspannung und Ruhe, dass da einfach noch kraftüberig war für diese Krasseanstrengungen am Ende. Ja total! Also das wurde mir auch im Nachhinein so klar, Was heißt Glück? Es war einfach ein großer Vorteil, dass ich da Kräfte sparen konnte.
Ja. Weil genau die letzte Phase, die war schon sehr zährend ... ja! Ich weiß das, die Hebamme gegen ... Ach, es war schon früh am Morgen. Sie meinte dann irgendwann okay Annika wenn ... In den nächsten dreißig bis vierzig Minuten müssen wir noch mal in die Klinik fahren. Dann muss vielleicht auch mit einer Sauglocke nachgeholfen werden, irgendwie steckt er fest und das hat mir spannenderweise nochmal so meine Kräfte mobilisiert weil ich trotzdem so gefühlt habe Boah, jetzt aufstehen ins Auto.
Da hetfert fühle ich gar nicht gerade. Der kommt jetzt hier heute. Kommt der jetzt hier zur Welt? Hast du noch mal ein ernstes Wort mit ihm geredet? Innerlich habe ich nochmal ... Ja also das war wirklich... Also da hab' ich auch richtig als wäre da so einen Knoten geplatzt dass ich gemerkt hatte Ich hab dann auch nochmal anders mitgeschoben.
Also ich hab', da kam nochmal eine extra Portion Kraft aus mir raus. Es hat am Ende dann länger als vierzig Minuten gedauert, aber da in dem Prozess tatsächlich was voranschritt haben sich auch die Hebamme dazu entschieden. Okay wir können das hier jetzt weiterführen. Ja gegen Ende ließen die Wehen dann auch nach.
ich weiß... Die Hebammer hat mich dann noch mit einem Öl basiert im Bauch was die Wellen nochmal ein bisschen stimuliert und dann halb acht kann man dann ja Weißt du noch welche Position du hattest, wie das für dich war? Stimmt. Die Position! Spannenderweise habe ich in der Austreibungsphase wirklich viel auf den Rücken verbracht doch.
Also immer mit so einem Gegendruck hatte dann die Hände meines Partners und hab mich ein bisschen daran hochgezogen beim Preisen... Ah also lagst du nicht auf dem Rücken sondern du hast mehr gesessen. Na, ich lag auf dem Rücken und wurde dann so nach oben gezogen. Und hatte so einen Gegendruck an den Armen.
Das hat tatsächlich gut funktioniert. Später war ich dann auch viel in der Hocke. Ich hab mich am Seil festgehalten, habe mich richtig hingehockt. Sehr gut! Ich glaube auch dass in der Position ... Vielleicht saß ich auch so halb auf der Bettkante aber es war so halbsitzenteil pockend. War dann am Ende die Position, indem er dann tatsächlich gekommen ist ja... Und wie war das für dich?
Als das Köpfchen? wahrscheinlich, nehm ich an. Sonst hättest du es vorher schon gesagt als der Becken-Endschlag gewesen wäre. Als das Köpfchen geboren wurde ... Wie war das for dich? Ich glaube also er kam tatsächlich in einem Schwung. Ich weiß dass so die vorletzte Welle da war das Köpfen halb raus.
Das war auch noch mal sehr unangenehm. und dann ... Bei der nächsten Welle, ich spürte wie der Kopf kam. Aber es kam direkt der Körper hinterher. also das war dann tatsächlich in einem Schwung was man geschafft. ja und dann war Ich total überrascht ihn plötzlich vor mir zu sehen weil ich in dem Moment gar nicht registriert habe dass er jetzt wirklich gekommen ist.
Es war dann so von ein auf dem anderen moment sah ich ihn plötzlich. Und ja das war natürlich ganz ganz großartig. Ja Und hast du das Gefühl, durch die Vorbereitung, wo du ja in Kontakt gegangen bist mit deinem Kind. Dass das auch genau die Person war, mit der du vorher so in Kontakt warst? Also war das wie ein sich wiederfinden-Gefühl oder war es doch so, ah, so siehst du aus hätte ich gar nicht gedacht also eher verwundert.
und wie fühlte sich das für dich an? Es war schon irgendwie surreal. Also ich ... weil, glaub ich, hab mich nicht im klassischen Sinne schon so tief verbunden gefühlt, ne? Es war immer noch so ... es war für mich die ganze Schwangerschaft, dass da jetzt ein Baby, ein kleiner Mensch in meinem Bauch lebt und ich die dritte spüre.
Es war alles so ... schon auch ein bisschen absurd und wunderlich bis zum Ende. Ich dachte, ich kann das kaum glauben! Und erst als er da war, glaub ich, hab ich das so richtig realisiert. Dass da tatsächlich ein kleiner Mensch mehr herangewachsen ist. Also es war wirklich ... ja eigentlich noch mal ein neues Kennenlernen in dem Moment.
Ja total und so einen Realisieren, dass das die letzten neun Monate passiert ist. So, ja. Und dann, wie ging's weiter? Wenn du in der Hocke warst, lag er vielleicht erst mal vor dir oder hat die Hebamme ihn sozusagen aufgefangen und dir gleich gegeben. Wie war das? Die Hebammen haben ihn aufgefahren.
Sie haben ihn schnell in ein Handtuch gewickelt. Dann hatte ich ihn auch direkt auf den Brust legen. Ich lag dann auf dem Bett und hatte ihn auf mehr. Wir waren schön eingepackt Und dann haben wir erst mal durchgeatmet und gekuschelt. Genau, uns erst mal kurz ausgeruht ... Die Nabelschnur ist auspolsiert genau bevor mein Partner sie dann durchtrennt hat.
Ja, das war tatsächlich auch so schön zu spüren, dass nach all der Anstrengung und den Strapazen dieser Moment in die mir da war plötzlich ... Die Welt war so in Ordnung. Es war ein plötzlicher Rausch von Glücksgefühl und so nativen Entspannung auch irgendwie, und Ruhe, die über mich gekommen ist... Auch mein Sohn war superentspannt, er lag da und hat vor sich hingeguckt, wirkte sehr zufrieden.
Genau! Die Nachgeburt kam relativ zügig, da war alles in Ordnungen Und ja, da hatten wir erst mal einige Minuten Zeit uns ein bisschen zu akklimatisieren. Nachdem dann auch die Nabelschnur, die ich trennt war, hat mein Partner unseren Sohn genommen und ich wurde noch genäht von den Hebammen. Ja... Auch das habe ich selbst und bei anderen... Da hats mir auch ein bisschen gegraut vor, ne?
Das Thema Nähen! Man stellt sich einfach so fies vor, wenn im Teambereich irgendwas genähte wird, das möchte man wirklich nicht. Und auch da will ich den Frauen so ein bisschen die Angst vornehmen, weil es tatsächlich ... Also erst recht nach einer Geburt, wenn man das geschafft hat und auch so glücklich darüber ist.
Und auch so hormongeflutet ist, dass das wirklich zu vernachlässigen ist. Es ist ein bisschen unangenehm, es zweckt, aber bei Weitem war nicht schmerzhaft, es war alles betäubt, es waren wirklich kein Thema. Und man darf sich sonst einfach auch Betäubung wünschen. Also an dieser Stelle, wenn man jetzt eine schwere Verletzung hat oder so und man merkt die Betäuberung wirklich nicht richtig... dann wirklich auch was sagen.
Also das fand ich auch ganz wichtig. in dem Interview mit Dr. Lütje hatte ich, dass mal er meint ne da muss keine Frau noch irgendwie durch irgendwas durch. Das kann man so betäuben, dass man da nichts merkt und also da dann wirklich gut für sich einstehen. wenn man merkt oh nee ist mir gerade alles viel zuviel Dann wird darum bitten, dass man dann noch mal eine Betäubung bekommt.
Ja und auch das ist ja etwas was Hebamme durchaus tun dürfen. also auch nochmal zum Thema die sind ausgebildet des medizinisches Personales wurde mir während der Geburt auch nochmal so bewusst Also was für einen krassen und tollen Job die eigentlich machen Und wie kompetent sie sind in dem was sie tun.
Ich hab mich so sicher gefühlt bei den beiden. Ich hatte zu keinster, keinerlei Moment irgendwie das Gefühl ich bin da nicht gut aufgehoben und habe den voll vertraut. Genau, also die dürfen betäuben. Die dürfen auch nähen bis zu einem gewissen Punkt. Also weinen Sie wenn bei sehr schweren Verletzungen ist irgendwann der Punkt da müssen sie dann auch in die Klinik um nähen zu lassen aber genau.
Aber das ist sehr selten. Auch da noch mal und es ist wirklich ein sehr sehr seldener Fall meistens... Ja, sind das Schürfungen oder kleinere Verletzungen? Die man schnell nähen kann. Manchmal sind die Risse sogar so dass sie auch von alleine einfach zusammenwachsen können. gerade wenn man zum Beispiel zu Hause eine Geburt hatte bei meiner Tochter weil es war so ein riesen Baby mein drittes Kind und da haben mich beide eben anguckt haben gesagt bleibst du liegen ich so?
ja auf jeden Fall Lassen wir's nicht so jäh mich nähen Und es ist wunderbar zusammengewachsen, weil die Verletzung war nicht zu groß. Also in der Klinik hätte man ganz sicher genäht aber zu Hause, ich musste ja nicht mehr groß aufrecht sein außer mal aufs Klo zu gehen haben sie gesagt wir gucken uns das jeden Tag an, weil ihr dann auch eben ins Wochenbett gekommen sind.
und wenn das so jetzt verheilt, dann passt das Ja, das gibt es dann auch mal so eine Kulanz sozusagen. Wo muss schon genäht werden und wo kann man's vielleicht auch einfach der Natur überlassen? Das ist alles wieder gut zusammenwächst. Und es ist eben so ne Art Solbruchsstelle im Körper. Das heißt, es ist nicht was ... Wenn ihr jetzt gerade schwanger seid also die, die gerade zuhören und ihr fühlt den Damen, dann denkt man ja oh Gott, das will ihn!
Das soll reißen. Das müssen ja höllische Schmerzen sein weil das Gewebe ja total dick ist und fest Und das ist aber im Laufe der Geburt nicht so. Das wird hormonell weich gemacht, das wird ganz dünn in dem Laufe dieser Geburt und am Ende ist es wirklich eine ganz hauchdünne Hautschicht, Muskelschicht – so kann man sich das vorstellen!
Wenn die einreißt dann erleben das die meisten Frauen als ein leichtes Brennen. Man hat ja manchmal dieses Wort Ring of Fire wo man denkt um Gottes Willen was für fürchterliche Schmerzen Aber selten der Fall. Also meistens ist es wirklich eher so ein leichteres Brenn und das war's dann auch schon, das kann man sich vorher halt nicht vorstellen wenn man dieses Gewebe gerade wenn man Dammassage macht oder nur denkt um Gottes Willen.
Also total... Das darfst du nicht reißen? Ja genau! Also ich habe es gar nicht realisiert, dass da irgendwas gerissen ist unter Geburt. Ich hab das nicht gespürt weil ich so beschäftigt war mit der Geburt und dem was da passiert, dass das wirklich zu vernachlässigen war. Das wäre mir so gar nicht aufgefallen.
Selbst beim Dammschnitt ist das so. Wenn ein Dammsschnitt fachmännisch durchgeführt wird, dann hab ich gehört ... Ich hatte nie einen, aber von vielen Frauen gehört, dass sie den nicht gespürt haben oder so gut wie nicht. Weil der glaube ich, wenn ich das richtig erinnere während einer Welle gemacht würde und da ist dieses Gewebe eben auf der einen Seite so dünn und auf der anderen Seite auch so Hormon geflutet, dass da nicht mehr so viel Gefühl drin ist tatsächlich.
Ja, total. Besser ist es in der Regel das Eiern reißen zu lassen. also noch mal hier so eine kleine Info am Rande weil einfach wenn es so faserig einreißt dann wächst es leichter wieder zusammen, als ein glatter Schnitt. Deswegen macht man das sehr selten. Man kann auch gucken wenn man jetzt zum Beispiel eine Klinik sucht ob man da sein Kind bekommen möchte.
Kann man sich mal die Dammschnittrate angucken? Die sollte möglichst niedrig sein aber ich weiß nicht genau wie viel Prozent. Aber ja, das sollte jetzt nicht Gang und Gebe sein, einen Dammsschnitt zu machen sondern eher was Seltenes. Ja. Und dann, also jetzt sind wir ein bisschen von meiner Geburtsgeschichte abgekommen aber lass uns nochmal gerne zurückfinden.
Dann habt ihr da gelegen und gekuschelt und wahrscheinlich auch das erste Mal ein bisschen gestillt? Stimmt genau ja. Das stillen. Das ist halt so ein bisschen untergegangen in meiner Erinnerung klar. Wir haben das erst einmal gestillet. Ja, gerade in den Anfängen ist das Stillen ja auch ... Dadurch dass das Cholostrum heißt das.
Was man ganz am Anfang rauskommt. Das sind nur ganz wenige Tropfen so. Also ich auch im Anfang hatte jetzt irgendwas getrunken und hat das funktioniert oder nicht? Aber es hat wohl funktioniert. Genau! Die können noch gar nicht viel. Der Magen ist ja noch so klein. Kirsch groß. Und da fasst es einfach nicht mehr als ein paar Tropfen rein und das Kolostrum ist sehr, sehr reichhaltig.
Ja genau! Wir haben gestillt wir haben gekuschelt. er wurde dann ja auch die U eins wurde gemacht von den Gehebaben direkt vor Ort. genau er wurde angezogen. ich hatte die Möglichkeit duschen zu gehen um mich bisschen frisch zu machen. Ja, dann haben wir Frühstück bekommen. Uns wurden noch ein paar Brötchen aufgebacken und konnten uns noch etwas stärken, was essen.
Und dann sind wir nach drei, vier Stunden nach Geburt, konnten wir schon nach Hause fahren. Genau. So ist das üblich in den Geburtshäusern, dass man so ungefähr vier Stunden bleibt und dann nach Hause gehen kann, was natürlich auch total schön ist. Voll. Ja, fand ich auch. Und dann wurdest du wahrscheinlich besucht von den Hebammen im Wochenbett?
Da das Geburtsthaus relativ weit entfernt war vor meinem Wohnort konnte mich leider die Hebammen nicht im Wochenbet treuen. Also ich hatte dann eine ... eine separate Hebamme aus meinem Wohnort. Der hab ich vorher auch einzelne Termine gehabt, um uns kennenzulernen und die hat dann das Wochenbett übernommen genau.
Ich war trotzdem gut versorgt. Sehr schön! Aber das ließ sich nicht anders organisieren. Ja... Und jetzt ist fast ein Jahr vergangen und ich erinnere mich so gerne an diese Nacht zurück. also bei aller Anstrengung und alle Herausforderungen. Ich glaube, das ist der Zauber, dem ich den Kurs auch mit zu verdanken habe, dass ich rückblickend einfach so positiv sentimental werde wenn nicht an diese Nachdenke die so zauberhaft war.
dass ich richtig, richtig glücklich bin darüber. Dass das alles auch so gut verlaufen ist, ne? Dass ich im Geburtshausen binden durfte, dass so ein Restchance besteht ja, dass es nicht klappt. Aber dass es wirklich komplikationsfrei war und er dort zur Welt kommen konnte macht mich total dankbar. Und ich war ... Ja, ganz emotional nach der Geburt aber auch in positiven Sinne weil mich das überwältigt hat dieser Erfahrung Und ich ganz, ganz stolz auf mich war das so geschafft zu haben.
Ja bis heute könnte ich weinen dass es wirklich ganz tief in meinem Herzen irgendwie verankert die Nacht und unabhängig davon ob es jetzt schmerzhaft war oder nicht. Das finde ich halt so beeindruckend an deinem Geburtsbericht und deswegen war ich so gespannt, dich zu hören weil das unabhängig voneinander funktionieren kann.
Das heißt man kann eine sehr schmerzafte Geburt haben oder eine teilweise sehr schmärzhafte Geburte haben oder auch eine extrem anstrengende Geburt Und gleichzeitig das Gefühl haben... Ein ganz fantastisches und wunderbares Erlebnis, ich fühle mich gestärkt dadurch. Und hab mich immer ... als selbstbestimmt erleben dürfen.
trotzdem? Mhm. Ja, total ja! Ich glaube das ist am Ende das Wichtige. Dieses Fazit habe ich auch für mich gezogen. Dass das irgendwie schlagen zwei Seiten im einen. Einerseits war ich froh, es geschafft zu haben Weil es auch gut, dass das jetzt geschafft ist. Und trotzdem habe ich diese wunderschöne Erinnerung da dran und dieses unterm Strich, dieses positive Grundgefühl so.
Das ist das Schöne weil wie gesagt die Schmerzen ... Ich weiß sie waren da aber auch in der Erinnerungen sind die ... Das wirkliche Körpergefühl kann ich gar nicht mehr hervorrufen. Die kann diesen Schmerz nicht mehr nachfühlen im Nachhinein. Ich weiß nur, da war ein Schmerzen aber wie exakt er sich jetzt angefühlt hat, kann ich gar nicht mehr wirklich sagen.
Es ist eher rückblickend so die Gewissheit von. es ist in Anführungszeichen Nur-Schmerz und das geht vorbei, das schafft man Und am Ende passiert was ganz Wundervolles. Ja und du hast es vorhin auch so schön beschrieben, fand ich. Weil du gesagt hast da war zwar Schmerz aber der war frei von Angst und frei von dem Gefühl Ich bin dem ausgeliefert ja und das sind eigentlich diese entscheidenden Faktoren.
also wenn ich einen schmerz erlebe Und ich bin gleichzeitig frei von angst und ich fühle mich nicht ausgeliefert sondern selbstbestimmt Dann kann ich mit einem schmerzt gut Leben. Dann kann ich den Gut verarbeiten, dann kann ich gut mit ihm arbeiten und dann gelingt es gut. in dem Moment wo Gefühle wie Angst dazu kommen Panik das Gefühl ausgeliefert zu sein in dem moment kippt es dann hin zu einer negativen oder auch traumatischen Geburt und dass ist ja bei dir gar nicht der Fall gewesen, sondern eben dieses positive Gefühl was übrig geblieben ist und auch direkt danach da war.
Das ist ja auch ein schönes Zeichen dass du dein Baby gesehen hast und sofort dachtest wow! Und diese Glücksgefühle kamen und so genau. das sind alles so Zeichen für eine positive Erfahrung. Ja, total. Das auch da zu spüren mal wieder wie mächtige Hormone einfach sind ne? Also wenn's richtig ist... also Hormonen sind wirklich der Wahnsinn!
Was die im Körper anstellen. Ich war so unmittelbar nach Geburt auch wie ich war so entkräftet und hab mich aber gar nicht so richtig danach gefühlt. Also ich hatte dann echt nochmal einen kleinen Energierausch von Glückshormonen geflutet, Duschen gehen anziehen nach Hause fahren war alles kein Problem.
Das flachte natürlich ab und die körperliche Erschöpfung wurde dann im Wochenbett auch deutlich, dass der Körper da heilen muss. aber ja das die Hormone helfen da wahnsinnig mit dem Schlafmangel umzugehen. Auch das ich habe einen. wir waren eine Nacht wach haben die Geburt gemacht. diese nacht Holst du ja nie wieder auf, denn da ist jetzt plötzlich dieses Baby und dann...
Irgendwann schon. Also meine Kinder sind hier jetzt ein bisschen größer, irgendwann ist es geschafft. aber ich weiß genau was du meinst. Das dauerte wirklich lang. wenn man sobald das Baby nicht mehr durchschlafen kann, wenn dann eine Nacht fehlt Aber auch da, dass die Hormone grad bei der Frau richten ist dann einfach.
Also es war... Ich hab mich überhaupt nicht so übermütet gefühlt wie ich hätte sein müssen nach so einer Nacht. Ja total! Ich hab auch manchmal gehört, dass Männer dann beschrieben haben, dass sie müder waren als ihre Partnerinnen. Weil die Partnerin die ganze Zeit in Hypnose war und dadurch immer wieder sich gut entspannen konnte.
also in diesen ganzen Wellen, Pausen usw.. Der Partner total am Stock, am Ende und sie sagt, für mich ist es eigentlich okay. Das ist natürlich auch besonders crazy dann in der Extreme. Also was so extrem ist einfach. Total! Ja, Annika, es hören uns ja jetzt ganz viele Frauen gerade zu die auch grade selber schwanger sind.
Gibt es irgendwas, wo du sagst? Das hast du noch so auf dem Herzen. Das würdest du gerne noch denen vielleicht mitgeben. oder ist da noch so irgendein Gedanke? Oder hast du das Gefühl eigentlich habe ich gerade alles schon sehr schön gesagt und zusammengefasst? Nee tatsächlich... Nachdem ich schon mit deinem Kurs angefangen hatte und jetzt natürlich auch nach der Geburt, das Gefühl war, dass musst du in die Welt hinaus getragen werden.
Weil ich es so wundervoll finde, die Erfahrung zu machen. Das Geburt muss nicht diese schmerzhafte Albtraumerfahrung sein, die uns suggeriert wird seit jeher. Sondern es geht tatsächlich auch anders. Und ich habe so einen tiefen Glauben daran, dass das auch von der Natur so vorgesehen ist. Wie du es beschrieben hast.
Ich glaube, das ist auch das was mich von vornherein angesprochen hat. Dieses Vertrauen darin, dass die Natur schon etwas eingerichtet hat, dass wir das gut schaffen und dass das ein tolles Erlebnis ist und kein Horror-Erlebnis. Und ich möchte ... eigentlich alle schwangeren Frauen dazu ermutigen, dieses Vertrauen auch zu finden in sich und den eigenen Körper.
Dass das gut funktionieren wird und dass das alles so läuft wie es sein soll und es eigentlich keinen Grund gibt Angst zu haben. also diese Vorbereitung hilft immens weil dieses Vertraunderin Körper schon macht. Ich glaub, das war für mich auch noch mal so ein Punkt mit dem ich gut was anfangen konnte.
diese Idee von ... Ich muss eigentlich gar nichts tun. Mein Körper macht und ich darf mich entspannen und zusehen, was der Körper da so macht. Das hat mir nochmal total geholfen. Und ja, hab keine Angst! Das wird ganz toll. Schön. Ich danke dir sehr lieber Annika. Schön, dass du heute zu Gast warst über deinen Geburt gesprochen hast und ich wünsche dir in deiner Familie alles, alles Gute.
Danke dir! Vielen Dank! Ja, das war's mit dem Interview mit Annika. Ich hoffe du konntest ganz viel für dich mitnehmen! Mir hat es ganz große Freude gemacht mit ihr darüber zu sprechen. ich freue mich immer riesig und möchte mich an dieser Stelle auch noch mal ganz herzlich bedanken bei allen die über ihre Geburten sprechen.
auf meiner Website die friedlichegeburt.de findest Du auch Erfahrungen also unter den Reitererfahrungen Geburtsberichte. da sind weit über tausend geburts Berichte schon gesammelt Kurzberichte auch filtern nach. unterschiedlichen Sachen, die dich interessieren wie zum Beispiel Frühgeburt, Beckenendlage Bauchgeburt oder was auch immer dich eben reizt und interessiert.
Und das ist sowieso meine Empfehlung wenn du gerade schwanger bist dir möglichst viele positive Geburtsberichte anzuhören Anzuschauen durchzulesen weil dann ein unbewusstes Meer und mehr ja daran glaubt dass eine Geburt eben auch etwas sehr Schönes und Selbstbestimmtes sein kann Wobei sie gleichzeitig auch super herausfordernd sein wird, denn eine Geburt ist immer die Besteiligung eines sehr hohen Berges.
So wie du es gerade hier sehr schön hören konntest beim Geburtsbericht von Annika Es gibt dort existenzielle Herausforderungen bei jeder Geburt egal ob Vaginal oder Bauchgeburt und gleichzeitig kann dieses Erlebnis eben auch wunderschön sein. In diesem Sinne freue ich mich über all eure Geburtsberichte.
Wenn du mit der friedlichen Geburt schon geboren hast, melde dich gerne wenn du magst. Schick uns einen Bericht zu. und wenn dir meine Arbeit gefällt, wenn du das Gefühl hast oh ja das tut gut und ich möchte dass es noch mehr sich in der Welt verbreitet, das Geburt auch anders sein kann dann schreib mir doch gerne eine Rezension zum Beispiel auf Google.
Google ist natürlich super, wenn man dann auch ein bisschen außerhalb seiner Bubble gefunden werden kann. Da freue ich mich riesig über eine Rezension und möchte mich auch bedanken für alle die auf Google schon mal eine ReZension geschrieben haben. Und natürlich gibt es auch anderswo Möglichkeiten Rezentionen zu schreiben.
also egal wo auch immer du deinen Podcast hörst oder wo dein Player ist was du da nutzt schreib uns gerne eine Rezension. Ich freue mich sehr darüber und wünsche dir in diesem Sinne alles, alles Liebe und bis bald deine Christine!