Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf
466 – „Schon 9 cm!“ – Hebamme überrascht! – Geburtsbericht von Hannah
Sonntag, 6. September 2026 · 39 min
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Shownotes
So beeindruckend, wie sich Hannah bereits in ihrer ersten Schwangerschaft für meine Methode entschied und eine Hausgeburt geplant hat. Dabei hatte sie den Vorteil, dass sie als Psychologin die Kurs-Inhalte schon von der Uni Jena her kannte, wo sie das Studiendesign der RCT-Studie zu „Die Friedliche Geburt“ mit entwarf. Ihr war da völlig klar, dass sie die Hypnose irgendwann mal für ihre eigene Schwangerschaft und Geburt anwenden würde. Wie Hannah ihren Plan in die Tat umsetzte, erfährst du in diesem wunderbaren, informativen Erfahrungsbericht.
Du erfährst
• Wie bereite ich als Erstgebärende eine Hausgeburt vor?
• Wie funktioniert ein Wehentracker
• Wie du bei der Geburt deine passende Position findest
• Wie du mit Geburtsverletzungen positiv umgehen kannst
Inzwischen bietet Hannah Schaller einen eigenen Präsenzkurs in mentaler Geburtsvorbereitung in Jena an:
instagram.com/hannah.schaller.coaching
Ganz viel Freude mit diesem Geburtsbericht!
Alles Liebe
Deine Kristin
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Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an.
Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Friedliche Geburt. Den Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und entspanntes Mutterglück! Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare positiv auf ihre Geburten vor. Heute habe ich Hannah Schalla bei mir zu Gast.
sie spricht über ihrer Hausgeburt und Hannah ist eine ganz besondere Gästin denn sie hat tatsächlich an der Studie zur friedlichen Geburt mitgewirkt Und danach eben auch mit der friedlichen Geburt geboren, was mich natürlich sehr gefreut hat und ich habe sie heute hier im Interview das erste Mal persönlich getroffen und kennengelernt.
Wir kannten uns natürlich schon aus diversen Online-Meetings Aber ich habe mich sehr gefreut über dieses Gespräch. Und dieser Geburtsbericht ist wirklich ein absoluter Traum-Geburts-Bericht, also einen Traumgeburts Bericht einer Hausgeburt. und wenn du dich so richtig schön ermutigen lassen möchtest für deine Hausgeburt vielleicht ja oder du möchtst auch einfach so einmal eine richtig schöne Geburt's Geschichte hören oder die vielleicht auch anschauen auf YouTube zum Beispiel oder auf Spotify dann kannst du uns gerne zuhören oder zuschauen.
Und es kann sein, dass du dich animiert fühlst wenn du diesen schönen Bericht hörst nochmal ein bisschen tiefer einzutauchen und sagen oh ich möchte das gerne auch mal ein bisschen ausprobieren. Ich möchte gerne ein bisschen Tiefe einsteigen in die Welt der friedlichen Geburt. was ist das eigentlich für eine Methode?
Ich möchte das vielleicht auch mal so ein bisschen Ausprobieren für mich. dann fühle dich ganz herzlich eingeladen meine App unterzuladen die auch die Friedliche Geburt heißt und den kostenlosen Schnupperzugang zu machen. Da kannst du nämlich wirklich noch einmal ein bisschen tiefer eintauchen, die ganz viel mitnehmen für deine Geburtsvorbereitung – und schon mal schauen ob das vielleicht auch für dich ein Weg sein könnte!
Jetzt aber erstmal ganz viel Spaß mit dem Interview mit Hannah. Hallo liebe Hannah Hallo. Herzlich willkommen hier bei der Friedlichen Geburt, ich freue mich total heute mit dir zu sprechen und bin ganz gespannt. Danke schön! Ich freu mich sehr, dass du da sein darfst. Wir haben uns kennengelernt im Zuge der Studie zur friedlichen Geburte die ja an der Uni Jena durchgeführt wurde.
Du warst ganz zu Beginn dabei beim Studiendesign sozusagen das alles aufzusetzen Und hast dann später mit der Methode, der friedlichen Geburt auch selbst geboren. Das ist natürlich eine ganz besonders spannende Kombi finde ich und vielleicht magst du dich auch mal vorstellen und ein bisschen erzählen wie das so war?
Ja! Genau, also ich habe mich schon sehr lange für Hypnose interessiert und hab dann damals Barbara Schmidt gefragt ob es eine Möglichkeit gäbe da die Masterarbeit zu schreiben. Und habe dadurch deinen Kurs kennengelernt weil sie eben da gerade mit dir die Arbeit begonnen hatte und ja war da gleich total Feuer und Flamme und fand das alles super spannend und hat ganz viel schon den Podcast gehört und mir den Kurs angeschaut Und bin da jetzt im Nachhinein auch total dankbar, dass ich schon vor der Schwangerschaft auch damit in Berührung gekommen bin.
Weil ich mich sehr viel mit dem Thema Hausgeburt eben schon auseinandergesetzt habe und ja leider man sich sehr früh da auch schon um eine Hebamme kümmern muss. Genau das hat sich dann eigentlich... die ganzen Jahre noch bis zu meiner Schwangerschaft auch durchgezogen, dass ich da dran geblieben bin und weiter dein Podcast verfolgt habe.
Und dann mich während der Schwangersschaft eben sehr intensiv mit dem Kurs vorbereitet hab. Ja total schön! Das finde ich ja besonders toll weil du so... quasi so aus Versehen schon viel früher drauf gestoßen bist, so aus ganz anderen Gründen. Du bist Psychologin ne? Ja genau ich bin Psychologen und aktuell in der Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin in Jena.
In Jena ja und dann genau wurdest du schwanger und hast gedacht ach Da war doch was. Ja, also ich hatte das eigentlich so die ganze Zeit wie gesagt noch auf dem Schirm und hatte mich dann auch schon informiert welche Hebammen ich eben kontaktieren möchte. War mit denen auch sehr zufrieden in der Schwangerschaft während der Geburt und dann auch im Wochenbett.
Das war eine ganz tolle Begleitung Und ich hatte auch die Möglichkeit, mir bis zur Geburt offen zu lassen. Ob ich Zuhause das Kind auf die Welt bringen möchte oder im Krankenhaus. also hier waren gleichzeitig auch Beleghebaben für einen Krankenhaus. Das ist perfekt! Das war wirklich super. und ja... Ich muss auch sagen es war ein bisschen in Auf- und Abwahl.
natürlich sind damit auch Ängste verbunden mit dem Thema Hausgeburt. Leider bekommt man eben auch von außen oft Kommentare zu hören, die man eigentlich nicht so gerne hören möchte. Und viele Leute haben sich damit gar nicht so auseinandergesetzt und haben da selber einfach sehr viel Angst vor, die sie dann weitergeben.
Genau und da war ich eben sehr froh, dass ich mich damit gut auseinandersetzen konnte. Und du ja auch viele wirklich sachliche wissenschaftlich fundierte Informationen zur Verfügung stellst. Ich auch durch die Hypnosen da Vertrauen aufbauen konnte und eben auch wusste selbst wenn es einen Notfall gibt ist eben die Option mit der Verlegung da.
Mir hat letztendlich mehr Sicherheit gegeben in meiner Bekannten gemütlichen Umgebungen zu sein, als eben diese technische Versorgung zu haben. Die eben leider den Nachteil mit sich bringt dass die Umgebung im Krankenhaus oft so unnatürlich ist und fremd ist. Genau ich würde mir das halt total wünschen was es mehr diese Kombinationen gibt.
also es gibt ja zum Teil schon so ja so Orte die so geschaffen werden oder zumindest Ideen für Orte. wie kann das gelingen? Ein Krankenhaus Setting eigentlich hat, indem man sich aber fühlt wie in einem Geburtshaus. Also wo man halt ganz viele Geräte auch in Wänden versteckt und wo trotzdem alles so ein Erdtönen gehalten wird usw.
Und das ist ja super wichtig dass wir im also die Geburt sehen als einen Vorgang der Natur. Und wenn wir diesen Körpervorgang überhaupt nicht gerecht werden und alles so verkopfen, sage ich mal, indem wir in einem völlig unnatürlichen Raum sind das Gefühl geben von Sicherheit und Wärme und Höhliges, hier ist alles gut.
Dann wird es halt so schwer, das eben gut zu meistern. also ich finde die Hypnose, die hilft da ja schon total auf jeden Fall. Das ist auch meine Erfahrung dass man sich sozusagen einen sicheren inneren Ort schaffen kann. aber es wäre natürlich toll wenn der äußere Ort auch irgendwie Stimmiger gestaltet wird dass eben auch ernst daneben würde, was so ein äußerer Ort mit einer Gebärnennmacht.
Ja, das stimmt da gibt es ja schon schöne erste Ansätze mit Farben zu arbeiten oder zum Beispiel Teppichboden ums gemütlicher zu machen, gute Düfte oder solche Sachen. Das wäre schön wenn sich das noch weiter durchsetzen würde. Genau genau Oder auch so Lebenböden oder sowas. Es gibt ja auch in manchen Geburtshäusern, was einfach total toll ist und es gibt tatsächlich auch Materialien die auch total klinisch okay sind sozusagen, also gut desinfizierbar sind usw., aber eben so ein Naturgefühl machen.
Ja, aber du hast dich entschieden für eine Hausgebot? Was ich total nachvollziehen kann, weil mir das auch ähnlich ging... Ja, dieser Raum des Krankenhauses umfällt mehr so Angst gemacht oder mich beunruhigt als eben Geburtshaus. Oder das eigene Zuhause und du hast dich gleich bei der ersten Geburt schon dann für die Hausgeburt entschieden?
Ja toll! Und zwar auch ganz schön zu beobachten wie sich das beim meinem Freund entwickelt hat ja am Anfang. Also er hat sich zurückgehalten mit seiner, seinen Sorgen und seiner Meinung. Und er hat immer mich darin bestätigt und bekräftigt dass das meine Entscheidung ist und dass ich mich vor allem wohlfühlen muss.
Und wir waren dann trotzdem noch in einem Krankenhaus und haben uns das angeschaut. Waren da bei einer Kreisdarführung auch ein an sich sehr schönes Krankenhaus was ich schon bemüht die Dinge die wir eben gesprochen haben umzusetzen. zu mir gesagt, ich bin so froh, dass du das mit der Hausgeburt machen willst und dich dafür entschieden hast.
Wir hatten da beide, als wir da rausgingen dieses Gefühl ja, das ist richtig! Das fühlt sich gut an. Wir wollen das nur machen.". Und es war ein ganz schöner Moment für mich. Ja, das glaube ich. Wann hast Du denn angefangen mit dem Kurs? Also du kanntest ihn ja schon total gut. Also ich kannte ihn schon, dann als ich schwanger wurde habe ich eigentlich ziemlich direkt damit angefangen.
Auch wenn ich als Psychologin und auch privat, weil ich mich für Entspannungstechniken und auch Hypnose interessiere. Da schon ein bisschen Erfahrung habe muss ich sagen dass mir das trotzdem recht schwer fällt, weil Ich einen sehr verkopfter Mensch bin viel durchdenke auch oft also so einen sehr starken Antreiber auch in mir habe.
Und deshalb wollte ich gerne das einfach früh schon üben und festigen und es war auch total gut. Richtig für mich, also ich hab dann echt gemerkt so dass sich diesen inneren Wohlfühlort ganz präsent hatte und ja ruft den auch heute noch häufig und gerne ab. Und das hat auch gut untergebohrt funktioniert genau.
Auch die Atemtechnik, die habe ich auch geübt auch recht regelmäßig und es fand ich auch gut. Also die hat sich zwar erst mal irgendwie Es war auch schwer, die umzusetzen. Aber jedes Mal wenn es mir gelungen ist in der Welle fand ich das dann ... Also hab' ich die Welle als sehr viel angenehmer wahrgenommen?
Ja, das beschreiben die meisten so. Also es funktioniert nicht bei allen sozusagen manchmal. Es ist auch so dass das nicht richtig passt aber bei ganz vielen würde ich schätzen vielleicht achtzigfünfundachtzig Prozent oder so sagen so oha! Das war nochmal so toll zusätzlich zu der Hypnose Technik eben auch diese Art und Technik zu haben mehr.
Toll. Und irgendwann ging es dann mit der Geburt los, vielleicht magst du da erzählen? Also du scheinst ja in einem guten Umfeld gewesen zu sein, also eine tolle Hebamme an deiner Seite und einen tollen Partner, der dich unterstützt hat, also dann zu Hause. Du hast ja schon so im Äußeren für vieles gesorgt und irgendwann ging's los!
Ja ich hatte schon in den Tagen vorher immer mal vorwähnen Und in der Nacht vor der Geburt waren die dann ein bisschen stärker und ich war mir schon unsicher. Geht's jetzt los oder nicht? Als ich früh aufgestanden bin, waren sie aber wieder weg. Ich hab normal meinen Tag weitergeführt wie geplant und mich mittags noch mal zum Mittagsschlaf hingelegt.
Da wurde es wieder stärker. Dann war am Nachmittag nochmal meine Hebamme da zur Vorsorge Und meinte dann, dass sie denkt das es noch ein bisschen dauert und sich abends mal den Badewand-Test machen soll. Also dass man sich in die Badewanne legt. Wenn Sie dort stärker werden ist ja ein Zeichen dafür, dass es schon die Geburt ist und sich sonst wieder beruhigt.
Auch das war aber nicht so ganz eindeutig bei mir weil sie sind erst weggegangen. Dann habe ich mich hingelegt ins Bett und dann ist es nochmal stärker gewesen. Ja, irgendwie war ich mir weiterhin unsicher. Ist es das jetzt oder nicht? Geht's jetzt los und wir haben dann irgendwann angefangen mit einer App die Wienabstände zu tracken und zwar schon recht häufig und recht regelmäßig.
Magst du uns da noch kurz ein bisschen mitnehmen weil das ist ganz oft eine Frage wie mache ich das? Ich bin dann in Hypnoso und in meinem eigenen, meiner Konzentration auch auf die Geburt und dann aber so eine App bedienen. Wie mache ich dass? Oder meist gerade hier genau? Hat mein Freund für mich gemacht.
Wir hatten die uns vorher schon runtergeladen und angeschaut. Und ja, ich habe dann einfach zu ihm gesagt dass er das jetzt bitte tracken soll. und ich hab ihn immer gesagt oder hat es auch gemerkt wenn eben so eine Welle kam und dann wollte ich auch immer dass er da auch bei mir ist und man drückt da ja immer auf Start und Stopp.
Das ist eigentlich relativ unkompliziert Genau, aber das hat Abdi super gemacht. Also er hat es gemacht. Das heißt du konntest abgetaucht bleiben? Hast nur kurz gesagt Track mal und bist wieder abgetauscht und musstest dich da nicht weiter drum kümmern. Er hat es gemerkt anhand deiner Atmung oder hatte auch die Hand auf deinen Bauch gelegt oder woran hat er es gemerkt?
Nee, er hat das an der Atmen oder wahrscheinlich auch weil's ja schon ein sehr intensiver Zustand ist. also ich denke er hats mir einfach angesehen Weil manchmal ist es auch so, dass man das gar nicht so sieht. Ich erinnere mich noch, dass meine Hebamme gefragt hat ob ich denn schon irgendwie wehen hätte und das war kurz bevor sie kam, meine Tochter.
Und da wäre dann eben noch eine Empfehlung jetzt für die, die zuschauen oder zuhören Dass man auch die Hand auf den Bauch legen kann. Der wird dann sehr hart und geht ein bisschen nach unten. Also man kann's auch dadurch spüren, falls man das von außen jetzt nicht so sehen können sollte. Genau und die App hat tatsächlich direkt also die Trekt paar Abstände.
Und dann gibt sie ja so eine Empfehlung, bei unserer war es zumindest so. Die hat dann direkt gesagt ab ins Krankenhaus, das ist schon recht fortgeschritten was ich selber eben gar nicht so was mir gar nicht bewusst war. Also halb um zehn ging die los so intensiv und wir haben dann so Viertel. vor eins haben wir die Hebamme erst angerufen weil ich wirklich eigentlich Am Anfang mir noch so unsicher war und das jetzt noch gar nicht so intensiv erlebt habe.
Und als sie da war, scheine ich auch noch recht ruhig irgendwie gewirkt zu haben weil sie dann vor der Erstuntersuchung sagte Ich gucke jetzt mal wie weit du bist und gehe dann wahrscheinlich nochmal nach Hause wenn es unter vier Zentimetern ist und dann kannst du noch einmal in die Wanne gehen dich nochmal ein bisschen entspannen.
Und tatsächlich war ich dann direkt schon bei neun Zentimetern. Und dann ging auch alles ganz schnell, also direkt danach gingen die Fruchtblase auf und eigentlich direkt danach hatte ich auch schon den Drang mitzuschieben. und dann hat sie noch gesagt so letzte Chance wenn ihr doch noch ins Krankenhaus wollt.
aber ich kann nicht garantieren dass das Kind da nicht im Auto kommt. Es war bis zuletzt gar nicht klar, ob ihr zu Hause wirklich bleiben wollt oder nicht. Also es wäre einfach die Option da gewesen. Genau also es war einfach so dass eben schön war das ich auch noch wenn ich jetzt intuitiv in dem Moment dann doch gebraucht hätte ins Krankenhaus fahren zu wollen wer eben die Möglichkeit da gewesen bin.
aber ich habe dann auch nachgefragt noch kurz ob's irgendwie Anhalt dafür gibt oder ob alles ordentlich ist, wäre nämlich jetzt auch meine frage gewesen. Ja genau also das hab ich. dann habe ich dann schon noch mal gefragt und da meinte sie nie alles gut. Und dann hat sich schnell noch die zweithebammer angerufen und die kamen tatsächlich sehr knapp.
also die kam fünf minuten bevor mein sohn schon da war genau weil das aktive mit schieben dann nur noch so eine halbe Stunde ungefähr gedauert hat. Bei der ersten Geburt, das ist wirklich schnell? Ja also insgesamt waren es dann so fünf Stunden wobei ich eben die ersten Stunden bis dann das aktive Mitschieben losging als gar nicht so intensiv wahrgenommen habe Wahnsinn.
Hast du die Hypnose dabei gehört oder hast du nur die Technik angewendet innerlich? Weil das geht ja auch, dass man sich die sozusagen vorstellt. Ja, das war ganz lustig weil ich habe sie tatsächlich gehört aber das irgendwie gar nicht so bewusst wahrgenommen, sodass ich am Tag ging es auch. Das fand ich selber total verrückt weil ich am tag nach der Geburt meinen Freund gefragt hab sag mal hatten wir eigentlich die Hypnoße an?
also ich hab das irgendwie garnicht so richtig gewusst Genau, aber sie war auf jeden Fall an. Er ist mir dann auch noch mal bewusst geworden allein dadurch dass beim Nähen von den Geburtsverletzungen. meine Zweithebarme sagt Mensch du hast doch die Hypnose gehabt macht ihr dir doch nochmal an vielleicht hilft dir das weil das ja schon nochmal mit unangenehmen Gefühlen verbunden ist.
dann das Nähn. oder bei mir war es zumindest so genau und da habe ich mich dann auch erinnert dass du speziell auch eine Hypnase für dich Versorgung hast Geburtsverletzungen. Und das war sowohl für mich als auch für meine Hebammen nochmal besonders schön, weil die hatte ich mir vorher natürlich noch nicht angehört und hatte dadurch was wo ich wirklich auch aktiv zuhören konnte, weil ich glaube da in der Situation ist es mir zumindest nicht gelungen so richtig tief noch mal in die Hypnose zu gehen.
So aufregend dann halt das Baby und alles und ganze Welt steht Kopf. Genau. Und dadurch war das für mich eher ... Einfach ein guter anderer Fokus, dass ich dir zuhören konnte. Und meine Hebamme hat dann noch die Rückmeldung gegeben das sie es sehr schön fand. wie wertschätzens du das auch formulierst gegenüber den Hebammen weil du ja sagst Du wirst versorgt es wird sich um dich gekümmert und Sie hat dann eben erzählt dass ist Ja für die Hebammen halt oft nicht so schön ist dass sie da nochmal nähen müssen was ja einfach nicht so angenehm ist aber sein muss dass ihr das auch für sich ganz wertvoll fand, viel zu hören.
Das heißt, ihr habt es laut? Genau ich hatte das laut ja. Ich wollte irgendwie nichts in Ohren haben. also ich hatte die Hypnose während der Geburt über eine Box an. Ja und das ist vielleicht auch nochmal ganz wertful für alle die jetzt gerade schwanger sind vielleicht uns mit dem Kurs vorbereiten. Es kann eben sein, dass man sich so vorgenommen hat oh ich habe die besten Kopfhörer oder ich hab vielleicht auch einen Stirnband was man auch sich so über die Augen machen kann viele auch ganz toll oder wo man die Haare wegmachen kann.
Und gleichzeitig hört man die Kopfhörer an den Ohren, also gibt's ganz viele unterschiedliche tolle Möglichkeiten und dass man so ein bisschen im Hinterkopf hat. es kann sein ich möchte das nicht. Also mir ist zum Beispiel irgendwann bei der ersten Geburt war das ganz auffällig hatte ich das Gefühl Nackt sein zu müssen.
Ich erinnere mich ganz dunkel daran und eher sowieso aus dem Nebel. Das war dann eher so, dass ich dachte hoch ich bin ja nackt aber ich erinner mich auch an diesen Impuls von euch will ihr alles gerade weg haben? ist alles zu viel am Körper? Ja Und vieles weiß man ja auch vorher einfach nicht wie es einem geht.
Also bei mir wurde zum Beispiel auch mit der Geburtsposition. Ich hab eigentlich gedacht also eigentlich habe ich gedacht ich möchte gerne Wasser geburt haben Und wir hatten auch ein Geburtspool gekauft und das alles vorbereitet. Aber es ging dann so schnell, dass mein Freund gerade mal drei Zentimeter einlassen konnte.
Dann war ich schon beim aktiven Mitschieben. also das ging dann leider nicht. Von der Position her habe ich mich irgendwie auf den Vier-Füßler-Stand eingestellt weil ich eben so gehört hatte, dass ist eine ganz förderliche gute Position ist Dann in dem Moment für mich tatsächlich so, dass ich liegen wollte wo man ja eigentlich er sagt das ist eher.
Eher ein bisschen bremsen und vielleicht war das eben tatsächlich gerade weil die Geburt an sich schon so schnell war. Und da war ich überrascht, dass sich dann mein Körper für liegen entschieden hat. Das war auch anders als ich es mir vorgestellt habe Genau. Das finde ich auch ganz spannend, weil bei meiner zweiten Geburt ... Die war irre schnell, die hat insgesamt anderthalb Stunden gedauert und es waren nur, weiß ich nicht, fünf, sechs Presswellen oder so?
Dann war das Kind also total irre. Ich hab mich immer ... Das habe ich nicht bewusst gemacht, das war eine der traumatischen Geburten. Aber mein Körper hat sich immer zurückgeworfen bei jeder Welle. Also das waren keine Wellen, das waren Wehen. Hat richtig wehgetan nach hinten geworfen! Und das habe ich später mit einer Hebamme besprochen und sie meinte, ja, das ist auch genau richtig.
Weil der Körper gespürt hat, es ist zu schnell! Wollte dich bremsen? Ja, er hat mich gebremst sozusagen. Die Hebammen haben eher gesagt, mach dich rund... Ich hab gemerkt, ich kann das gar nicht. Mein Körper schmeißt mich nach hinten. also manchmal ist dann eben auch dieses wir machen es bei allen gleich eben auch nicht richtig weil der Körper auch eine Intelligenz hat, eine sehr große die da übernimmt bei der Geburt und der man auch vertrauen kann.
Bei dir war es eben dieses Gefühl, ich möchte gern liegen. Und zwar eh nur eine halbe Stunde... Genau! ...und du hattest auch Geburtsverletzung und vielleicht wären die ja auch noch schlimmer gewesen wenn's noch schneller geworden wäre oder so schneller gewesen wär. Ja genau super spannend. Ja, und wie war es dann?
Wie war der Start ins Wochenbett für dich? Ich fand's toll, zu Hause bleiben. Das fand ich auch super schön! Mein Sohn wurde auf dem Sofa geboren und wir lagen da zu dritt. Ich hab erst mal unseren Sohn auf die Brust bekommen ... Und wir lagen dort eine Weile und das war natürlich auch alles eben ohne Hektik, ganz entspannt.
Und dann hat mir meine Hebamme beim ersten Stillversuch geholfen. Wir haben dann auf der Seite gelegen und genau, haben das probiert und kurz danach... Genau unsere Hebammen haben einfach schon ein bisschen Schreibkram gemacht und uns ein bisschen für uns gelassen. Das fand ich auch ganz schön! dass wir so die in den ersten Stunden auch viel Zeit alleine als Familie hatten.
Und dann wurden meine Geburtsverletzungen versorgt und ... Das war es danach? Also ihr hattet erst mal Zeit in Ruhe, und dann wurde Gerdes auch schön! Ja das ist nicht gleich sofort. Vorher kam noch die Nachgeburt, das habe ich jetzt vergessen da reinfügen. Es macht nichts. Wie war das denn mit der Nachgeburte?
Okay, oder? Das war auch sehr unkompliziert. Also ich weiß jetzt grad gar nicht mehr so genau von der Reihenfolge. Ich glaube das war relativ kurz vor dem ersten Stillversuch. Genau also unser Sohn lag auf mir und dann hab' ich eben diesen Druck gemerkt dass die Nachwellen kommen. und wann ging das sehr un Kompliziert?
Ja. war eben noch dieser ganz, ganz kurze Weg vom Sofa ins Bett und der erste Aufstehversuch das war nochmal ein bisschen wackelig. Da war ich selbst überrascht. ja also da habe ich gemerkt okay der Kreislauf macht es doch nicht so ganz mit Ja, und dann hatten wir einen leckeren Smoothie da. Ich habe noch ein bisschen Smoothie getrunken und mich nochmal hingelegt und beim zweiten Versuch ging es auch.
Und das fand ich total schön dass wir schon so ein paar Stunden nach der Geburt im eigenen Bett zu Hause sein konnten ohne großen Weg gehabt zu haben. Dann gab's noch ein Abschiedsfoto mit den Hebammen gefahren und ja wir... Also ich hab tatsächlich geschlafen. Mein Freund nicht so wirklich, es war alles sehr aufregend aber ich glaube ich war einfach dann doch sehr erschöpft, ich konnte schlafen und mein Freund lag den Rest der Nacht wach.
Er ist fasziniert von allem erlebten. Es ist sehr einfach krass! Ja. Und wie würdest du denn die Geburt so beschreiben? Du meinst es so richtig intensiv, also du hättest nicht gedacht dass du schon bei neun Zentimeter warst und es gibt ja eigentlich man sagt hier zwischen ungefähr acht und zehn Zentimeter diese sogenannte berühmt-berüchtigte Übergangsphase.
hast du die so mitbekommen oder eigentlich nicht so? Nee, eigentlich nicht! Also so die ganze Eröffnungsphase Das war wirklich ein sehr, sehr sanfter Anstieg. Also wie gesagt auch dadurch dass ich diese Vorwellen schon hatte in den Tagen davor War das so langsamer sanfter Gewöhnungsprozess und war alles schmerztechnisch gut aushaltbar.
Ich habe dann also ich hab eher das Gefühl gehabt dass der Unterschied war schon extrem zu dem aktiven Mitschieben Aber da war jetzt nicht irgendwie noch mal eine Phase dazwischen, sondern es war eher eigentlich bei mir relativ zeitgleich damit als die Fruchtblase eben aufgegangen ist. Das war wie so ein Wendepunkt und das war dann schon nochmal sehr, sehr anders.
also da war ich auch lauter und das hat aber auch geholfen dieses Tönen. Es hat sehr viel Kraft gegeben Und das fand ich schon dann sehr intensiv. Genau, also das war noch mal ein ganz anderes Gefühl. Ja und würdest du das als... Schmerzhaftes Gefühl im Nachhinein beschreiben. Oder würdest du ein anderes Wort dafür nehmen?
Oft wird ja auch dann so eben gefragt, was meinst du damit mit ... Das waren keine Schmerzen. Und ich habe immer dieses Bild von dem Berg, den man besteigt und das es am Ende wie eine Steilwand ist, die man da hoch muss also wo man absolut einen Fokus braucht und super anstrengend und auch so ein existenzielles Gefühl.
Also man braucht so den ganzen Körper und den ganzen Geist um sich da durch ... zu manövrieren. Wie war es für dich? Ja, also das beschreibt schon ganz gut und ich würde auch die ganze Eröffnungsphase als Schmerzarm bezeichnen. Beim aktiven Mitschieben hatte ich schon Schmerzen, aber die waren für mich erträglich und die waren irgendwie dadurch dass sie auch mit dieser Vorfreude verbunden waren und ja auch zeitlich begrenzt war das für mich okay.
also im Vergleich zum Beispiel zu sehr starken Menstruationsschmerzen die empfinde ich als viel Quellen da und unangenehmer. Und das zieht sich dann, ist irgendwie ... Riecht nichts. Ja! Das Gefühl? Genau. Also von daher fand ich es ja in Ordnung auch wenn's schon schmerzhafter war als in der Öffnungsphase.
Ich hab auch manchmal das Gefühl, es ist halt so ein Unterschied ob Eben so ein Dehnungsschmerz ist, was es ja ist. Es geht erst mal eigentlich nichts kaputt. Du hattest dann auch Geburtsverletzungen, weil dir das auch etwas eingerissen. Aber an sich geht jetzt erstmal in diesem Prozess nichts kaput und dass man das auch irgendwie spürt.
Auch wenn es superintensiv ist, sich aber anders anfühlt als wenn man sich einen Fuß gebrochen hätte oder sowas. Ja, es fühlt sich ... richtig an und dann passen. Also ich hab tatsächlich auch die Geburtsverletzung nicht gemerkt, das ist ja auch nochmal verschieden von Frau zu Frau. Ich habe das in dem Moment nicht gemerkt was Spannend finde.
Ja, das beschreiben auch ganz viele. also es gibt ja viele die Angst haben davor wenn dann das Köpfchen durchtritt dass das das schlimme ist an der Geburt sozusagen und die meisten Frauen mit denen ich so gesprochen habe und das sind ja bislang ganz schön viele sagen das eigentlich auch eher nicht und ich hab das auch nie als den... Also das ist schon Bei mir waren das immer Punkte, wo ich Respekt vor hatte.
Weil man es schon auch merkt, finde ich, dass jetzt wirklich ... Dass da durchgeht und wie noch mal ein anderes Gefühl macht. Aber ich hab das nie als besonders schmerzhaft oder so wahrgenommen. Auch nicht bei den anderen Geboten interessanterweise. Also, das war nicht der Punkt, der schwierig war. Ja, spannend, ne?
Dass man sich genau dort verletzen kann was ja ... Wenn man sich das vorstellt und es noch nie erlebt hat, sagt um Gottes Willen. Also jede Frau glaube ich sagt um Gottes Willen! Ich möchte da nicht verletzt werden an dieser Stelle an meinem Körper. Und wenn es dann so ist unter der Geburt dass die Hormone und alles in dieser ganze Geburtsprozess So hilft und diese ganze Dehnarbeit die vorher schon gemacht wurde und die Hromonen die das Gewebeweich machen so hilft dass wenn das einreist eben Nicht als so schlimm empfunden wird, wie man das so denken würde.
Gar nicht vergleichbar oder man merkt es gar nicht. Das ist echt spannend! Und kann, glaube ich auch ganz viel Mut machen. Also ich jetzt voll mal hören soll. Ja und das ist ja nur so ein Teil von diesem ganzen Kurs und der ganzen Vorbereitung die du da den Schwangeren mit auf dem Weg gibst. also es ist ja eigentlich diese ganzen prägenden Einstellungen die wir eben leider so mitkriegen aus der Gesellschaft sind diese Einstellungen zu den Geburtsverletzungen.
Aber das betrifft ja ganz, ganz viel von diesem Geburtprozess, wo wir von so Horrorbildern und Horrorgeschichten geprägt sind. Und deshalb finde ich es so schön auch heute hier zu sein und einen positiven Bericht teilen zu können und hoffe, dass der ein oder anderen Schwangerin ein bisschen gut machen kann und helfen kann.
Ja, das glaube ich ganz sicher! Ich bin auch sehr dankbar, dass du heute hier bist. Frauen dankbar, die über ihre Geburten bereits gesprochen haben im Podcast oder geschrieben haben. Wir haben ja so eine riesige Sammlung an Geburtsberichten ... Ich glaub wir sind bei irgendwie sowas wie thousand three hundred oder so.
jetzt also ganz toll! Also für alle, die es spannend finden auf der Website gibt es die Geburzberichte, die sind da gesammelt und man kann da sogar ein Filter einstellen für bestimmte Sachen zum Beispiel Bauchgeburt oder Beckenendlage oder Zwillingsgeburt Oder Einleitung oder was auch immer. einen interessiert Geburt so was.
Und dann kann man eben sich genau die Geburtsberichte auch durchlesen, die eben zu der eigenen Situation gerade passen und die einem da dann eben Mut machen. Das sind eben trotz aller Herausforderungen, die auch da sind und die Geburten ja auch mit sich bringen. also keine Geburt ist glaube ich ein Easy-Spaziergang durch den Park sondern das ist immer schon auf dieser Berg den man da besteigt.
Sind es eben positive Berichte, die einen da so bestärken können? Ja, also das kann nicht... Jeder Schwangeren nur empfehlen sich damit zu umgeben mit positiven Gedanken, positiven Berichten und da neue Assoziationen zu schaffen. Und das ist natürlich auch besonders schön dass du einem da auch mit auf dem Weg gibst, dass es eben auch positiv sein kann trotz Komplikation, trotz Schwierigkeiten.
Das hat mir auch sehr geholfen das zu üben, das anzunehmen was dann passiert. Hast du das Gefühl, wenn du verlegt worden wärst? Wenn es irgendwie einen anderen Pflauf genommen hätte. Dass du damit hättest gut umgehen können. Das ist total spekulativ aber bei dir lief's ja supergut! Aber hattest du Angst davor vor einer möglichen Verlegung oder einem möglichen Bauchgeburt oder sowas?
Oder warst du da relativ frei von ... Also ich glaube, die Möglichkeit der Verlegung hat mir eher Sicherheit gegeben. Weil eben so Kommentare, die von außen manchmal kamen wie hätte ich mich für eine Hausgeburt entschieden? Hätte ich einen Kind weniger oder solche blöden Sachen, die ich mir manchmal anhören musste?
Die bedenken ja zum Teil gar nicht wenn sie beispielsweise eine Bauchgeburt hatten dass man auch, wenn man sich für ein Hausgeburnt entscheidet noch verlegt werden kann und einem geholfen wird und in den meisten Fällen, dass er auch gar nicht in Eile passieren muss. Genau! Und deshalb hat mich das eigentlich eher beruhigt, dass es diese Möglichkeit gibt.
Trotzdem muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich natürlich sehr dankbar bin, dass ist nicht dazu gekommen ist. Natürlich! Ja, fand ich schön eben zu Hause bleiben zu können Erstmal oder wahrscheinlich im Nachhinein nicht so schön gefunden, wenn wir ins Krankenhaus gemusst hätten. Aber in dem Moment denke ich wäre ich dankbar über die Hilfe gewesen und kann mir vorstellen das dann auch sehr hilfreich gewesen wär eben deine Hypnose noch zu haben, die es ja auch gibt für eine Bauchgeburt beispielsweise.
Ja Hast du die Hypnose gehört zur Vorbereitung auf die Hausgeburt? Ja. Erinnerst du dich noch daran, dass es eine Verlegung mit Schützern gewesen ist? sich schon mal darauf einzustellen auf die Möglichkeit. Genau und das finde ich halt total wichtig, dass man nicht wenn man sagt okay also ich bin ja auch offensichtlich sehr begeistert von der außerklinischen Geburtshilfe und gleichzeitig bin ich auch sehr begeistert vom medizinischen System von den Möglichkeiten, die wir hier in Deutschland haben eben zu verlegen oder überhaupt die ganze Geburt in der Klinik machen zu können und eben medizinisch abgesichert zu sein.
Das finde Super, super wertvoll und wichtig. Und wenn man das mehr Hand in Hand denkt ... Dann wird es ein Schuh raus oder eine gute Geburt raus. Wenn man sagt... Ja, solange alles gut geht spricht nichts gegen eine Hausgeburt. Wenn man sich damit wohl fühlt wenn man dabei ein sicheres Gefühl hat so wie du oder auch so wie ich zum Beispiel und im Fall der Fälle kann man dann eben auch noch verlegt werden und kann dort eben auch weiter gut versorgt werden und in sicheren Händen sein.
oftmals so die Gefahr ist bei einer außerklinischen Geburt, dass man sich darauf versteift und totale Angst hat vor einer Verlegung in die Klinik. Und dann diese Angst, wie ein bisschen im Weg steht. Man sich dadurch anspannt weil man denkt das muss jetzt hier aber auch unbedingt funktionieren. Da ist es, denke ich hilfreich.
Dass du ja bei deinem Kurs auch von vornherein immer die Versuchstie-Einstellung zu vermitteln, dass man mit allem versucht klarzukommen und alles anzunehmen was eben passieren kann und was vielleicht auch anders verläuft als man sich idealerweise wünscht. Genau! Ich glaube es gibt dann noch so ein bisschen die Ausnahme wenn im Außen etwas passiert wo man sagt das müsste jetzt nicht sein.
Dafür finde ich es ein gutes Geburtsteam, um sich zu haben. Zum Beispiel einen Partner, einen Partnerin Dula wäre auch immer jemand vertraut, also Menschen, den man vertraute an seiner Seite zu haben. damit wenn man das Gefühl hat die läuft gerade was schief irgendwie wird hier komisch mit meiner Partnerin oder meiner Freundin umgegangen dann dass man eben auch eingreifen kann oder dass die Frau eben auch jederzeit die Möglichkeit hat zu sagen Moment Stop!
Ich muss mal kurz nachfragen was ist denn hier gerade los? Das finde ich auch wichtig. Aber wenn man merkt, das ist medizinisch notwendig, dass sich da wirklich hingeben kann. Egal was kommt ... Ja, ganz elementar für die Geburt. Dass man nicht das Gefühl hat, ich komme dann da in einen feindlichen Raum oder so.
Sondern nein! Das sind auch Menschen, die dich unterstützen und dir helfen wollen und es gut können. Ich denke, für so ein Fall ist es wichtig und gut, dass man sich vorher damit auseinandersetzt was man gerne möchte in solchen Fällen und was einem wichtig ist. Und dass man eben wirklich versucht den Eingriff... als was Positives zu sehen, wenn er eben nötig ist und man die Hilfe braucht.
Ja genau. Hannah, dich hatte dieses ganze Thema nicht losgelassen? Genau, ja. Vielleicht magst du erzählen? Also ich habe ja das Glück als Psychologin dass es irgendwie auch mit meinem Beruf verbunden ist und hab dann jetzt so gemerkt, dass ich den Wunsch habe das auch noch weiterzugeben und auch beruflich mich mehr in diese Richtung... Ja, zu verwirklichen bin da noch ganz am Anfang.
Aber freue mich total dass ich jetzt im Sommer meinen ersten eigenen Präsenzkurs geben werde in jener mentaler Geburtsvorbereitung. Bin da ganz freudig und gespannt wie das wird und hoffe dass sich so auch dazu beitragen kann anderen Schwangerinnen zu helfen sich positiv auf ihre Bord vorzubereiten. Magst du noch sagen, wo man dich da finden kann?
Genau. Also ich werde den Kurs über das Familien Trainingszentrum Satero anbieten und vielleicht können wir da auch den Link mit reinpacken und darüber kann man sich dann anmelden. Ja super! Ich danke dir sehr dass du extra hierher gekommen bist. Ich danke Dir für die Einladung ja und dass Du darüber gesprochen hast wie Du so wunderschönen Dein erstes Kind geworden hast.
Sehr gerne. Ja, das war es schon mit dem Geburtsbericht von Hannah Schaller! Ich habe mich sehr gefreut dass sie extra hierher gekommen ist um darüber zu sprechen und wie zu Beginn gesagt fühl du dich gerne herzlich eingeladen den Schnupperzugang in der App die friedliche Geburt zu nutzen und ein bisschen tiefer einzutauchen.
ich freue mich natürlich sehr wenn ich dich ein bisschen begleiten darf in deiner geburtsvorbereitung und wünsch dir von Herzen alles Liebe und bis bald deine Christine.